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Ultraleicht Trekking

Wochenendsurviver - Bushcraften hat mehr mit Kapitalismus als mit Natur zu tun


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vor 4 Stunden schrieb hans im glueck:

halb OT, genug platz wird sein:

https://www.theguardian.com/world/2021/jan/24/as-birth-rates-fall-animals-prowl-in-our-abandoned-ghost-villages

spanien, italien, rumänien, frankreich.

da werd ich als sobald-wie-möglich rentner gern rumziehen oder mit meinen freunden aus verschiedenen afrikanischen ländern und kurdischen bergen eine landwirtschaftskooperative aufbauen oder übernehmen (ernsthaft).

rumänien kenn ich bisher noch nicht. hab aber bekannte, die dahin ausgewandert sind und einen bauernhof in einem dorf in den karpaten betreiben.

banküberfall als alternative zur altersarmut haben wir dann doch verworfen.

uckermark. hm?

OT: Aber nur, wenn Du auch versprichst, nicht beim ersten Mimimi wieder ins deutsche Wohlfahrts-und Gesundheitssystem zurückzukehren, weil es da völlig miserabel ist!!! Völlig ernsthaft !!!

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Das ist natürlich richtig. Der Einwand war weniger argumentativ als vielmehr emotional. Neben dem Verlust der Altstädte war die krasse Umweltzerstörung in der Endphase der DDR das, was mich und meine

Ich glaub der Autor ist doof. 

. Da ist in beiden Fällen schon was dran! Um mal ne Lanze für die gescholtenen Bushcrafter zu brechen, in Punkto Naturschutz - zumindest ein Teil von denen beschränken sich ja zum Glück für die "

vor 15 Stunden schrieb MarcG:

Was denn zum Beispiel? Jetzt hab ich Angst, weil ich auch Politik als Nebenfach im Studium hatte. :shock:

Ich habe ab und an mal drauf geachtet, was mir die Politikwissenschaftler so zu kommunizieren haben. Bei den meisten ging es gegen null. Gib vielleicht ein paar kritische, analytische Exemplare - aber habe noch von keinem konstruktive Vorschläge in Sachen Konfliktlösungen gehört. Vielleicht ist meine Denke auch zu altbacken. Für mich sind Wissenschaftler Forscher mit einem weiterbringendem Ergebnis und keine Schwätzer. Der Artikel oben ist für mich nur simples Gemeckere, welches ich schon zu oft gehört habe. So in der Art sollte er es den Kabarettisten überlassen, die können das besser. Gib aber sicher auch fähige Politikwissenschaftler. 

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Da wir in der Familie auch „Nutz“-Wald (wenig) und Weideland (auch wenig)haben, Jagdscheine irgendwie obligatorisch sind - Tiere ermorden eher nicht. Hab ich manchmal, seit Corona gefühlt häufiger, Zwangsinteraktion mit dem Bushcraft-YouTube Klientel. Diese sind nicht immer erfreulich sobald Lagerfeuer und Shelterbau Ausmaße annehmen die auf geplante mehrmonatige Survivalsituationen in Parkplatznähe hinweisen. Der Wanderer oder Wildcamper für eine Nacht ist da deutlich einfacher in der Haltung auch abseits des Weges.

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Ich hab mir jetzt auch mal den Artikel angetan, auf mich macht es den Eindruck als hätte der Autor sich ein paar Youtube Videos reingezogen und versucht nun einfach seiner Abneigung wortreich und vermeintlich witzig Ausdruck zu verleihen, die Frage bleibt ob das ganze auch was mit der Realität zu tun hat. Im Familienwald (wie Dennis) hab ich noch nie bushcraftspuren gesehen, mag daran liegen, dass er mit dem Rothaargebirge in einer Gegend liegt welche besagter kanadischer Wildnis in NRW noch am nächsten kommt :mrgreen:, aber auch ansonsten beim Wandern und Laufen wüsste ich nicht, wann ich mal Leute gesehen habe, die ins Raster passen, der Corona-outdoor-hype befällt doch mehr die Durchschnittsfamilie und äußert sich schlicht in ganz normalen Tageswanderungen. 

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vor 10 Minuten schrieb schrenz:

Ich hab mir jetzt auch mal den Artikel angetan, auf mich macht es den Eindruck als hätte der Autor sich ein paar Youtube Videos reingezogen und versucht nun einfach seiner Abneigung wortreich und vermeintlich witzig Ausdruck zu verleihen, die Frage bleibt ob das ganze auch was mit der Realität zu tun hat. Im Familienwald (wie Dennis) hab ich noch nie bushcraftspuren gesehen, mag daran liegen, dass er mit dem Rothaargebirge in einer Gegend liegt welche besagter kanadischer Wildnis in NRW noch am nächsten kommt :mrgreen:, aber auch ansonsten beim Wandern und Laufen wüsste ich nicht, wann ich mal Leute gesehen habe, die ins Raster passen, der Corona-outdoor-hype befällt doch mehr die Durchschnittsfamilie und äußert sich schlicht in ganz normalen Tageswanderungen. 

Wie ich schrieb, Wanderer und Alleinreisende Damen und Herren sind nicht das Problem, selbst im unwahrscheinlichen Fall das ich Sie finde. Doof wird’s dann wenn ich Menschen mit mehreren Äxten und Sägen am 100l Rucksack antreffe :) übrigens sind überdurchschnittlich viele davon anscheinend Kommunisten da ich da schon mehrfach das „Wald gehört allen!!1“ Argument gehört habe.

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Btw: Schrenz war es glaube ich: es war ein kleines unbeabsichtigtes Anagram :D

@dennisdraussen ja, das meine ich ja... dieses pauschal über einen Kamm scheren.  Dann wird Sacki als Galionsfigur genannt,  den ich zumindest als recht rücksichtsvoll wahrgenommen habe,  was sein Auftreten in der Natur anbelangt.  

Finde ich einfach zu reißerisch,  dass wenige, die Bäume zerkloppen, um ein Lager zu bauen, und deren Schaden in einem nicht messbaren minimalen Bereich liegen mag, als Beispiel für alle herhalten,  die gerne draußen sind. 

Bearbeitet von SouthWest
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vor 6 Stunden schrieb Wander Schaf:

Btw: Schrenz war es glaube ich: es war ein kleines unbeabsichtigtes Anagram :D

@dennisdraussen ja, das meine ich ja... dieses pauschal über einen Kamm scheren.  Dann wird Sacki als Galionsfigur genannt,  den ich zumindest als recht rücksichtsvoll wahrgenommen habe,  was sein Auftreten in der Natur anbelangt.  

Finde ich einfach zu reißerisch,  dass wenige, die Bäume zerkloppen, um ein Lager zu bauen, und deren Schaden in einem nicht messbaren minimalen Bereich liegen mag, als Beispiel für alle herhalten,  die gerne draußen sind. 

Sacki ist aber der deutsche Vorzeige-Bushcrafter der sich am professionellsten vermarktet, da bietet er natürlich auch Angriffsfläche, man könnte einige Videos überspitzt gesagt auch als Dauerwerbesendung mit Outdooranteil kennzeichnen. Klar wird versucht das mit „hallo Freunde schön das ihr mich auf meinem Abenteuer begleitet“ besser zu verpacken als wenn man sagen würde „Hi zur Butterfahrt mit Äxten/ Messern/ Wasserfiltern“.

 

Das die Follower die nicht über Genehmigungen/ eigenen Wald verfügen und zum trotzdem zum Nachmachen aufgefordert werden geht manchmal schon gezielt unter. Der Hinweis das Sachen beworben werden die man streng genommen legal eigentlich nicht in Deutschland benutzt werden können fällt nicht nur bei Sacki sondern auch bei vielen anderen Marketingpersönlichkeiten auch weg oder wird in einem Nebensatz als Grauzone gelabelt. 
 

Der von dir genannte nicht messbare Bereich an Schäden ist halt für den Besitzer des Baums der entrinden wurde obwohl er noch aufrecht steht sehr wohl messbar und auch nicht zwingend klein. 
 

von daher ist das alles eine Frage des persönlichen Standpunkts.

Ob jetzt ein Shelter im Wald mit Feuerstelle mehr Schaden anrichtet als die Produktion eines DCF Zeltes mit ebenfalls begrenzter Lebensdauer oder ein Satz neuer (und sinnloser) Alufelgen für den übermotorisierten Weg zur Arbeit ist allerdings eine berechtigte Fragestellung. Mir wären 3 Shelter im Wald wohl lieber als die Alufelgen.

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Naja, Teump ist weg, immer nur Coronaberichte sind deprimierend - irgendwie muss man ja die Seiten füllen...

Und dann kommt so ein pseudointellektueller "Bericht" über die Folgen für die "arme Natur" gerade recht - lädt geradezu ein, sich zu empören, in die eine oder andere Richtung eben, sieht man ja auch hier;)

Ist halt Saure-Gurken-Zeit, nicht mal n Kaninchenzüchtertreffen, über das man berichten könnte...was passt da besser als ein solcher Artikel, der wahrscheinlich diejenigen bestätigt, die den Hintern eh nie vom Sofa hochkriegen, auf die Naturzerstörer zu schimpfen und sich als "neue Helden"  fühlen, und als gute Menschen, weil sie nicht noch durch ihre bloße Anwesenheit den "Wald" zerstören. Und die, die gern draußen sind, ereifern sich halt darüber, dass einseitig "berichtet" wird - mission accomplished, würde ich mal sagen.

LG schwyzi

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vor 49 Minuten schrieb schwyzi:

Naja, Teump ist weg, immer nur Coronaberichte sind deprimierend - irgendwie muss man ja die Seiten füllen...

Dachte ich mir auch erst so. Der Artikel ist aber aus dem Jahr 2018:

Zitat

Wochenendsurviver

:D

Ändert aber nichts dran, dass gerade viel solches Zeug aufpoppt und z.T. auch neu promoted wird 2020. Mir ist auch aufgefallen, dass viel Stimmung gegen das Wandern gemacht wird, damit man drinnen bleibt - statt Leute aufzuklären, wie sie sich rücksichtsvoll verhalten ohne eine Couch Potato zu werden. :-)

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vor 2 Stunden schrieb schwyzi:

Ist halt Saure-Gurken-Zeit

naja, ist schon ein bißchen was grundlegenderes los gerade, wenn menschlische grundtätigkeit wie z.b. "gemeinsam atmen" oder auch "anfassen" ein weltweites problem ist und du nicht mehr irgendwohin fliegen sollst, obwohl du dein ganzes leben lang gelernt hast, dass das dein grösstes glück sei.

vor 4 Stunden schrieb dennisdraussen:

Der Artikel beschreibt die Sache sogar recht treffend, schwierig ist eher die Schlussfolgerung das alle die gerne draußen sind prinzipiell konsumgesteuerte Sünder sind. 

hab den artikel immer noch nicht gelesen, aber das taugt ja nicht als "schlussfolgerung", allenfalls als weiterer teil der beschreibung, aus der man schlussfolgerungen ziehen könnte, die so oder anders falsch sein könnten wie die beschreibung oder nicht.

vor 1 Stunde schrieb Inger och hennes 25 katter:

Mir ist auch aufgefallen, dass viel Stimmung gegen das Wandern gemacht wird, damit man drinnen bleibt

das scheint auch der schwarmintelligenz aufgefallen zu sein, drinnen bleiben ist nicht so tödlich wie covid, aber auch ungesund, und mittlerweile wird ja spazierengehen propagiert dh auf den standardwegen am stadtrand bzw. "speckgürtel" war es die letzten wochenenden so voll wie sonst zu vor-pandemischen zeiten in der grossstädtischen fussgängerzone am letzten samstag vor weihnachten. ansonsten fällt mir vor meiner outdoor-haustür noch auf, dass es überall neue trampelpfade gibt, die schon so breit sind wie sonst über jahre geplante und angelegte wege. in neuseeland sind sie ja etwas weiter mit dem atmen und wird demnächstig wieder weiter gegangen werden, weshalb das tourismus-ministerium eine aufklärungs-kampagne gegen instagram-hiker gestartet hat, es müssten nicht alle am gleichen ort das gleiche foto machen (stand heute im guardian). die revolutionäre forderung demgegenüber ist selbstverständlich HYOH und LNT. so viel friluftsliv wie möglich und da geht noch einiges, abstand ist ja eher nicht so das oder "unser" problem beim wandern, es ist nur gerade winter hier und die meisten, die in städten leben, sind im nachteil, weil da fast alles im wörtlichen sinn falsch aufgestellt ist. ich hoffe, das war jetzt politisch und unpolitisch genug - ich würde gerne zero covid probieren, egal wie (aber ich bin auch nur zuschauer und meine solidarität ist praktisch ganz kleinteilig).

Bearbeitet von hans im glueck
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vor 8 Minuten schrieb hans im glueck:

drinnen bleiben ist nicht so tödlich wie covid

Haha :D Würde ich von der Altersgruppe abhängig machen... Es gibt erstaunlich viele tödliche bzw. mäßige bis schwere Verletzungen verursachende Badunfälle... Ganz zu schweigen von den ganzen Hobby-Heimwerkern, die sich jetzt neu finden...

vor 9 Minuten schrieb hans im glueck:

weshalb das tourismus-ministerium eine aufklärungs-kampagne gegen instagram-hiker gestartet hat,

Geil.

Find ich ehrlich gesagt völlig in Ordnung. Jeder Geheimtipp wird heute von solchen Leuten ausgeschlachtet und dank deren Reichweite dann überlaufen.

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vor 9 Minuten schrieb Inger och hennes 25 katter:

Find ich ehrlich gesagt völlig in Ordnung. Jeder Geheimtipp wird heute von solchen Leuten ausgeschlachtet und dank deren Reichweite dann überlaufen.

Ja, klar... ich behalte ja manche MTB-Geheimtipps auch für mich, jedenfalls im Netz. Aber wenn sie dennoch überlaufen werden: Was zeichnet mich als unschädlich aus und alle anderen als Überlaufende? Wer darf (moralisch)? Nur einigermaßen Einheimische? Was macht dann der Bergradler aus Hamburg? Sollte es ihn nicht geben?

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vor 1 Minute schrieb martinfarrent:

Was zeichnet mich als unschädlich aus und alle anderen als Überlaufende? Wer darf (moralisch)? Nur einigermaßen Einheimische? Was macht dann der Bergradler aus Hamburg? Sollte es ihn nicht geben?

So würd ich das nicht differenzieren. Aber wenn 1 Person 500 neue mitbringt, ist es schon eine Frage von Ursache und Wirkung, oder? Und das ist wirklich vielerorts so... Ich merke ja sogar selbst, dass ich mittlerweile auf Instagram Orte checke, bevor ich sie besuche. Weil diese Locations-Funktion eben praktisch ist.

Ich denke, wenn man nicht so genaue Koordinaten und Plätze teilt, ist es def. auch ein Beitrag, weil es sich dann mehr verteilt.

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vor 34 Minuten schrieb Inger och hennes 25 katter:

Ich denke, wenn man nicht so genaue Koordinaten und Plätze teilt, ist es def. auch ein Beitrag, weil es sich dann mehr verteilt.

Und wieder: alles klar. Macht Sinn.

Aber letztlich muss man ehrlich bleiben. Wir als Gruppe sind zunächst einmal bedürfnisorientiert (wir wollen dahin) und erst in zweiter Line möglichst 'Naturschoner' (Schützer sowieso nicht). Moralisch haben wir eigentlich ganz wenig zu melden.

Will heißen: Ich billige oft Vorschriften, die ich selber verletze. Das tun viele von uns. Wir haben also kein besonderes Recht, irgendetwas an unserem Verhalten als 'tugendhaft' darzustellen. Wir sind ein bisschen wie kiffende Lehrer, die keine Dealer auf dem Schulhof sehen wollen. :-) 

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vor 4 Minuten schrieb martinfarrent:

Will heißen: Ich billige oft Vorschriften, die ich selber verletze.

Ich weiß nicht genau, wie du das praktisch meinst... Also um z.B. beim Dünen-Beispiel zu bleiben. Ich laufe da nicht drüber, wenn es da steht, dass man das lassen soll. Oder im Urlaub jetzt, sollte man sich von einem Gebiet fernhalten wo irgendwelche seltenen Käuzchen aufgetaucht waren. Dann macht man das halt. Und wie gesagt, ich finde nicht, dass man ein paar Familien oder Kleingruppen mit einem Hype vergleichen kann. Ich suche noch nach dem einen Beispiel, das echt super war, aber mit fällt der Name des Ortes nicht mehr ein. Da hat eine Influencerin ein Bild geteilt und auf einmal waren hunderte Leute dort zugange. Ist halt so: Die abgelegenen Orte bleiben nur schön, solange sie abgelegen sind. Ich finde es überhaupt nicht verwerflich, das anderen vorzuenthalten. Ich verrate meine Pilzstellen und Lieblingsloipen auch nicht. Es gibt ja Karten und man muss nur kreativ sein. Ich finde nur, man fördert, sobald man viele Follower hat, halt durch solche Sachen Reaktionen, die man nicht kontrollieren kann. Das ist nicht so wie mal ein paar Freunde mitnehmen.

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vor 17 Stunden schrieb ChrisS:

nur, wenn Du auch versprichst, nicht beim ersten Mimimi wieder ins deutsche Wohlfahrts-und Gesundheitssystem zurückzukehren

OT: selbstverständlich ist genau das der plan mit der krankenversicherung (ich erhalte mir hier ein zimmer) und mein recht, weil ich bis zum rentenalter immer brav eingezahlt habe(-n werde und mini-beträge wohl weiter zahlen muss, edit). ansonsten würde ich ja nur dich und @schwyzi sponsorn und das habt ihr nicht verdient :-) die rente wird übrigens auch ins ausland überwiesen, ist nicht das, was ich unter social justice verstehe, aber der plan, der bleibt.

Bearbeitet von hans im glueck
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vor 9 Minuten schrieb Inger och hennes 25 katter:

Ich weiß nicht genau, wie du das praktisch meinst... Also um z.B. beim Dünen-Beispiel zu bleiben. Ich laufe da nicht drüber, wenn es da steht, dass man das lassen soll. 

Die meisten von uns zelten z.B. auch dort wild, wo es ausdrücklich verboten ist (womit nicht nur Naturschutzgebiete gemeint sind). 

 

vor 10 Minuten schrieb Inger och hennes 25 katter:

Ich finde es überhaupt nicht verwerflich, das anderen vorzuenthalten. Ich verrate meine Pilzstellen und Lieblingsloipen auch nicht.

Es ist auch nicht verwerflich. Aber ein bisschen scheinheilig ist schon, es als 'tugendhaftes' Verhalten darzustellen... was ich dir jetzt nicht unterstelle, was aber so manche hier tun, wenn sie sich vom Massentouristen oder Bush Crafter abzuheben versuchen. Leave no trace gelingt nämlich nie so ganz... außer man bleibt selber in der Stadt. 

Keine Frage: Leave no trace ist als Devise besser als gar nichts. In die Lage, es zu versuchen, gerät man aber erst, wenn man die Natur überhaupt mit seinem Eindringen behelligt... so wie wir.

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vor 1 Minute schrieb hans im glueck:

OT: selbstverständlich ist genau das der plan (ich erhalte mir hier ein zimmer) und mein recht, weil ich bis zum rentenalter immer brav eingezahlt habe. ansonsten würde ich ja nur dich und @schwyzi sponsorn und das habt ihr nicht verdient :-)

OT: Aber inkonsequent ist es auch...Da ich ja ne Ecke jünger bin als Du, zahle ich ja für dich weiter. :grin: Oder habe ich den Generationenvertrag nicht richtig verstanden?

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vor 16 Minuten schrieb Inger och hennes 25 katter:

Ich suche noch nach dem einen Beispiel, das echt super war, aber mit fällt der Name des Ortes nicht mehr ein. Da hat eine Influencerin ein Bild geteilt und auf einmal waren hunderte Leute dort zugange.

OT: Meintest du vielleicht den Infinity-Pool am Königsbach-Wasserfall im Nationalpark Berchtesgaden? Nach dem Post einer Influencerin überlaufen, Müll, Lärm, Lagerfeuer und schwere Unfälle. Das war auch schon üfters mal in den Medien.

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Das Problem ist, dass einfach die Interessen kollidieren. Einerseits wollen VIELE (auch hier im Forum oder bei den Radlern oder bei den Bushcraftern oder bei den sucht's Euch aus) gerne möglichst "einsam" und "individuell" sein, andererseits herrscht ein großes Mitteilungsbedürfnis.Ob ich bei Social Media dann 5000 Personen oder in meinem Dödelblog 5 Nasen erreiche hat zwar Einfluß auf den Impact, jedoch nicht auf die Beweggründe. Ich gehe da voll mit @martinfarrentmit.Wenn ich ich die Natur schützen will, bleibe ich zuhause. Die kommt auch ohne Selfies oder Shelterfotos klar.Nur, wer wird einen sich starken Eingriff in seine "Freiheit"  denn gerne bieten lassen, wenn schon ein bisschen Corona-Repressalie (nicht bezogen auf finanzielle Situationen von Selbstständigen oder anderen Leuten, die wirklich leiden) für maximale Unzufriedenheit sorgt?

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vor 3 Minuten schrieb ChrisS:

Wenn ich ich die Natur schützen will, bleibe ich zuhause.

Das ist mir jetzt auch zu extrem. Es ist nicht so, dass die komplette Natur davon eingeht, dass ein paar Leute, gut verteilt auf Trampelpfaden unterwegs sind. Oder dass sie nun unbedingt so viel davon profitiert, wenn man zu Hause in der Bude sitzt und heizt...

Ich muss sagen, dass ich dieses ganze "Orte teilen"-Ding eben begrenzt mitgehe. Ich mache das nicht mehr. Muss ich nicht teilen. Mir egal, ob es dann 50 Likes weniger kriegt, nur weil kein Geotag drin ist. Nicht, weil ich das für mich haben will oder so. Einfach weil ich nicht weiß, was das für Wellen schlägt. Und yes, die besten Tipps bekomme ich immer noch von Einheimischen :)

OT: Sich sinnvoll einschränken ist eben ein Unterschied zu sich wahllos einschränken und für Sachen, die keinen Sinn ergeben und nicht gut begründet sind... Deswegen ist Kommunikation so wichtig, und sie wird ja auch überall versäumt bzw. wurde versäumt, siehe 2020.

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