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Hexatrek, 3.000 km Trail durch Frankreich

Featured Replies

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb RaulDuke:

Und das Wetter ist meistens gnädiger, als in Norwegen!

a) In Frankreich gibt es weniger Mücken.

b) Es ist wärmer.

c) Es regnet zumindest im Sommer weniger.

d) Das Essen ist besser, besonders der Käse.

e) In Norwegen ist das Essen auch teurer, besonders Schokolade.

f) Ich mag französisch mehr als norwegisch.

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Top-Benutzer in diesem Thema

Veröffentlichte Bilder

Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb RaulDuke:

Ich verstehe die Aversion, die viele meiner Freunde gegenüber Frankreich haben, überhaupt nicht.

OT: Ich auch nicht. Es ist ja auch nicht mal eine offen ausgesprochene Ablehnung, sondern sie ignorieren den Vorschlag einfach und schlagen ständig andere (teurere, aufwändigere, schlechtwettrige,...) Touren vor. 🙄

Aller guten Dinge sind mindestens drei: im November gehts zum dritten Mal nach Neuseeland und das Packraft kommt mit. 🥳

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Ich plane, nächsten Sommer vom Jura aus bis in die Alpen zu laufen. Da geht der Hexatrek auch nicht ganz unerheblich durch die Schweiz. In Frankreich ist die Lage bezüglich biwakieren klar. Aber was ist bei den Eidgenossen? Die Strecke ist auch recht wild. Einfach Hotel buchen geht da nicht. Hat da jemand Erfahrung?

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Ameisenigel:

Ich plane, nächsten Sommer vom Jura aus bis in die Alpen zu laufen. Da geht der Hexatrek auch nicht ganz unerheblich durch die Schweiz. In Frankreich ist die Lage bezüglich biwakieren klar. Aber was ist bei den Eidgenossen? Die Strecke ist auch recht wild. Einfach Hotel buchen geht da nicht. Hat da jemand Erfahrung?

Das ist kantonal bzw. auf Gemeindestufe geregelt.
Ist meist kein Problem, einfach aufpassen bezüglich Weidehaltung etc. Oft ist man aber in Sichtweise von einem Bauernhof o.ä., also auch nicht immer ganz einfach. Ein paar Höfe bieten Wiese für kleines Geld. Meist habe ich bei einem Bauern nachgefragt und das war meist kein Problem.

Achtung, auch im französischen Jura gibt es Einschränkungen:
Bivouac dans le Jura - Jura Tourisme

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Ameisenigel:

Ich habe das Gerücht gehört, in der Schweiz werde mit Wärmebildkamera und Hubschrauber nach Zelten gesucht. Ist das haltlos oder real?

Nie davon gehört. Das wäre auch eine reinste Geldverschwendung.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Patirou:

Nie davon gehört. Das wäre auch eine reinste Geldverschwendung.

Das könnten Drohnen auch viel günstiger machen 😉. Aber was machst du mit der Info? Um 4:00 morgens los laufen um wen ein Knölchen zu schreiben?

Con Calma Y Con Alma

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Epiphanie:

Um 4:00 morgens los laufen um wen ein Knölchen zu schreiben?

Man muss Sie ja nur am nächsten morgen abpassen.

Geschrieben

Also - die Einschränkungen im französischen Jura sind überschaubar. In den Vogesen war es nicht anders. Aber in den Schweizer Alpen? Ich habe die Schweizer schon immer als schwieriger als die Deutschen empfunden. "Wild zelten" - wenn ich den Begriff schon höre. Da wird man als Wanderer in eine Ecke mit Mördern und Kondesentführern gestellt.

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Ameisenigel:

Aber in den Schweizer Alpen? Ich habe die Schweizer schon immer als schwieriger als die Deutschen empfunden.

Wie meinst du das ?

In der Schweiz wird zwischen Wildcamping und Biwakieren unterschieden. In den deutschen Alpen, wo biwakieren eh nicht erlaubt ist, wird das meist mit Wildcamping gleich gesetzt. Informieren wo welche Regeln gelten muss man sich auch in Frankreich und der Schweiz. Ich würde einfach auf französischer Seite laufen, auch wenn das nicht zum Hexatrek gehört, weil es da einfach entspannter ist.

Geschrieben

Mon erreur. Die Schweizer Etappe ist im Jura - und durchaus nicht kurz. Mal schauen, ob ich auf einen GR auf der französischen Seite umplane. Da bietet sich der GR5 an. Das reduziert die Strecke runter nach Nyon auf ca. 20 km. Ich denke, das mache ich so.

Bearbeitet von Ameisenigel

Geschrieben

You'll find my GPS track when I hiked through France from Alsace to Hendaye. In Jura, I stayed almost always in France. I find it a pity not to walk all the way from Jura to Alps going straight to Nyon. You'll skip the most beautiful and highest part of Jura. See my feedback for Jura

Geschrieben

Das ist zweischneidig...

Ich bin ja nun schon sehr lange unterwegs und in den 70er / 80er waren wir eher wenige Exoten, die irgendwo im Zelt übernachtet haben, inzwischen sind es verdammt viele und es ist nochmal durch Corona ein Schub dazu gekommen, in bestimmten Gebieten kommt es auch durch Ytube zu starken Überlastungen.

Da geht es imho halt nicht ohne Verbote / Einschränkungen, wobei da natürlich auch teilweise starke wirtschaftliche Interessen der Übernachtungsbetriebe oder anderer Gruppierungen hinter stehen.

Auf La Palma melden die Hubschrauberpiloten schon seit vielen Jahren Wildzeltler auf dem mittleren Teil der Calderarunde, da es da zu viele gab, die die Sternwarten nachts mit ihrer Stirnlampen gestört haben.

Im Gebirge gibt es noch ein anderes Problem, die Bergrettung, ich habe durch´s Gleittschirmfliegen viel Kontakt mit dortigen Clubs gehabt, bei denen so Mancher bei der Bergrettung ist und es passiert wohl rel häufig daß durch die (Stirn)lampen der Biwakierenden jemand im Tal denkt, da gibt einer Notsignale, dann die Bergrettung los zieht und ein paar Jungs vor dem Kocher antrifft.
In manchen Gegenden wäre es denen nach dere Aussage am Liebsten, wenn Biwakierende abends kurz bei denen anrufen würden "wir biwakieren am XY" damit sie nicht evtl dahin zu einem Fehlalarm ausrücken.

Auf das ganze Thema wie sich Manche verhalten, daß ich da als Verantwortlicher evtl auch eine Drohne benutzen würde, will ich gar nicht eingehen, wir sind ja alle Engel, sind ja immer die Andseren 🫤

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb khyal:

In manchen Gegenden wäre es denen nach dere Aussage am Liebsten, wenn Biwakierende abends kurz bei denen anrufen würden "wir biwakieren am XY" damit sie nicht evtl dahin zu einem Fehlalarm ausrücken.

Dann müsste man schon mal wissen wo anrufen... und es könnte ja noch jemand anderes oben sein, der in Not ist.

Ist ja wie der Satz, fragt bei der Gemeinde nach wie das mit Wildcampen funktioniert. Selbst hier in der Schweiz wo die Verwaltung gefühlt nicht so kompliziert ist wie in Deutschland oder Frankreich ist das aus meiner Sicht vollkommen utopisch...

Bearbeitet von Patirou

Geschrieben

Also im Zeitalter der Smartphones, geht das doch in 2 min, die Nummer der nächsten Bergwacht rauszukriegen.

Und daß genau an derselben Stelle jemand dann noch Notsignale abgibt, halte ich doch für extrem unwahrscheinlich und die Bergwacht kennt auch die üblichen Stellen in ihrem Revier wo die "Turnschuh-Fraktion" (deren Zitat) in Probleme gerät.

Aber ich muß auch sagen, daß ich da eher Erfahrungen mit A oder F habe, CH war mir meist zu teuer und nachdem mir auf 2 Campings vorgeschrieben wurde, inn welche Richtung ich den Zelteingang setzen sollte, dachte ich mir die "ordentlichern" Schweizer und ich (mit einem gewissen Hang zu chilligem Chaos 😁) passen vielleicht da nicht so gut zusammern.
Umgekehrt war es in der Schweiz ja sehr lange Zeit üblich ohne Rettungsschirm GL zu fliegen, da herschte dann wieder mehr Freiheit, sich einen Platz in der Anwärterliste für den Darwin-Award zu sichern.

Ach lästern läßt sich über jedes Land....ist halt immer das Thema wie sehr einen da etwas stört, was wieder mit dem eigenen Lebensstil / Verhalten zu tun hat.

Geschrieben

Nun - ich halte mich gerne an die Regeln. Das ist in Frankreich einfacher als in der Schweiz. Man darf meist biwakieren. Es gibt ein paar klare Ausnahmen wie in der Nähe von Chamonix und im Nationalpark Vanoise. An die kann man sich gut halten. Also habe ich jetzt so geplant, dass ich die Schweiz nur für die paar km den Berg runter nach Nyon betrete. Problem gelöst.

Ils son fout, les Helvetes!

Geschrieben

nachdem mir auf 2 Campings vorgeschrieben wurde, inn welche Richtung ich den Zelteingang setzen sollte

So etwas habe ich bisher nur einmal auf einem deutschen Platz erlebt und einfach ignoriert. In der Schweiz findet man noch ganz viele lockere Campingplätze mit einfachen Zeltwiesen und oft günstiger als in D oder Ö. Teure Ecken gibt es natürlich überall.

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb reiber:

So etwas habe ich bisher nur einmal auf einem deutschen Platz erlebt und einfach ignoriert. In der Schweiz findet man noch ganz viele lockere Campingplätze mit einfachen Zeltwiesen und oft günstiger als in D oder Ö. Teure Ecken gibt es natürlich überall.

Off Topic

ach ich denke, das gibt es überall, manchmal kommt halt einfach Einiges beim Einen zusammen und beim Anderen nicht.

Bei mir war es halt so, daß mir auf den beiden Campings die Eingangsrichtung (zum Wind in dem Fall) vorgeschrieben wurde "damit man Anderen nicht ins Zelt schauen könne" in dem einen Fall kam dann später noch der Betreiber vorbei um nachzuchecken und im anderen Fall konnte man dann nicht eigene Müllbeutel bernutzen, sondern mußte Gleichartige des Platzes, die durch sichtig waren mit der Platznummer benutzen, da offensichtlich der Betreiber hinterher im Müll wühlte, um zu schauen, was die Leute so wegschmeißen, naja und die Kosten erinnerten mehr an I zur Hochsaison...

Da bin ich halt genau an die 2 falschen Campings geraten, umgekehrt in A habe ich meist sehr lockere Erfahrungen gemacht "klar kannst Du mit dem Gleitschirm neben dem Zelt landen" "Ihr kommt mit mehreren Motorrädern, da geht es doch abends bestimmt länger, geht mal in den Bereich D, da könnt ihr abends länger machen, ohne daß sich einer beschwert wegen Nachtruhe o.A."

Beim Paddeln in A auch sehr entspannte Erfahrungen mit der Rennleitung, die kamen bei Minustemps morgens nur am Zelt vorbei, um zu schauen, ob es mir gut geht und ich vielleicht nen Kaffee brauchen, dann haben wir uns 15 min über Packraft unterhalten...ok mit dem MRD auf der Strasse lief das auch schon anders.

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