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Ultraleicht Trekking

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Hallo,

ich möchte mir gerne ein Cuben Tarp kaufen und mag die Form vom Hyperlite Montain Gear Echo I Tarp oder vom MLD Cuben Fiber Grace Tarp.

Die Größe ist bei beiden sehr ähnlich.

Das mld gibt es auch aus 0.5 Cuben und wiegt ohne Leinenspanner und Leinen nur 120g, aus 0.75Cuben wiegt es 170g ohne alles.

Das hmg wiegt all inclusive 227g und ist aus CF8, also 0.75 Cuben.

Jetzt ein paar Fragen an euch:

 

  • Was denkt ihr was das HMG Tarp "ohne alles" wiegen wird.
  • Würdet ihr 0.5 oder 0.75 Cuben bevorzugen?
  • Kennt Ihr Shops in Europa die MLD Tarps anbieten?
  • Welche Leinen  (und längen) würdet ihr für solch ein Tarp verwenden? Sie sollte knotbar sein da ich gerne den McCarthy hitch verwende.
  • Kennt ihr andere Tarps in dieser Form die ihr empfehlen würdet?
  • Welches Tarp würdet ihr bevorzugen

Danke im voraus für eure Antworten

 

Bastian

 

 

bearbeitet von basti78

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Hallo,

 

ich habe das HMG Flattarp in 6x8. Es sieht so aus, als wären die gleichen Leinen dabei. Die wiegen bei mir ziemlich genau 50g. (Ich habe aber andere von Extremtextil verwendet.) TLS wiegt dir das auf Nachfrage aber sicher nach. ;)

Ich hatte mich gegen den asymetrischen Schnitt entschieden um mehr Aufbauvarianten zu haben. 

Das dicke Cuben macht einen sehr robusten Eindruck. 

Die Verarbeitung ist erstklassig!

Werde meins aber wohl bei Zeiten gegen ein Größeres von HMG eintauschen, da es mir für die Hängematte zu kurz ist. 

Vielleicht hilft dir das ja. ;)

bearbeitet von Dr.Matchbox

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Ich habe ein Zpacks Hexamid Solo+ aus 0.5oz cuben. Die Wandstärke reicht völlig aus. Der Schwachpunkt von cuben ist ja die Abriebsfestigkeit, mit dem Tarp scheuerst du ja nicht wirklich irgendwo gegen.

Von der Form her würde ich ein Simples 6'x9' als Optimal betrachten. Da hat man einfach mehr Aufbaumöglichkeiten.

Zpacks verwendet 1.25mm dicke Spectra Guylines (1g pro Meter). Die habe ich mit einem Topsegelschotstek / Tautline Hitch verknotet. Das hat bis jetzt gut gehalten. Verstehe die Leute die Linelocks verwenden nicht.

MLD und HMG sind beides qualitativ gute Marken, wobei mir HMG meist überteuert und zu schwer vorkommt.

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Gast Chris2901

Lineloks funktionieren halt super,muss man nicht verstehen.;-) 

Bei HMG gebe ich Dir vollkommen recht.Stark überschätzt...

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vor 8 Stunden schrieb Andreas K.:

Danke @Andreas K.

vor 8 Stunden schrieb Dr.Matchbox:

ich habe das HMG Flattarp in 6x8. Es sieht so aus, als wären die gleichen Leinen dabei. Die wiegen bei mir ziemlich genau 50g. (Ich habe aber andere von Extremtextil verwendet.) TLS wiegt dir das auf Nachfrage aber sicher nach. ;) ... Das dicke Cuben macht einen sehr robusten Eindruck.  ...  Die Verarbeitung ist erstklassig!

Welche Leinen von Extremetextil verwendest du @Dr.Matchbox? Danke für die Info mit den HMG Leinen, also dürfte das HMG ohne Leinen und Spanner so ca 170g wiegen, also in etwa das gleiche wie das MLD.

vor 7 Stunden schrieb Chris2901:

Bei Bear Paw kannst Du dir dein Tarp komplett individualisieren.

Danke @Chris2901, komplett individualisieren hört sich ja immer toll an, aber ich finde die Form vom MLD / HMG ja genau so super wie sie ist.

vor 6 Stunden schrieb PeeWee:

Ich habe ein Zpacks Hexamid Solo+ aus 0.5oz cuben. Die Wandstärke reicht völlig aus. Der Schwachpunkt von cuben ist ja die Abriebsfestigkeit, mit dem Tarp scheuerst du ja nicht wirklich irgendwo gegen.

Von der Form her würde ich ein Simples 6'x9' als Optimal betrachten. Da hat man einfach mehr Aufbaumöglichkeiten.

Danke @PeeWee, ich dachte mir auch dass das 0.5er Cuben reichen sollte. Ich habe auch überlegt ob ein simples Rechteckiges nicht vielleicht besser ist, aber die Erfahrung hat gezeigt dass ich mein rechteckiges Silnylon Tarp auch zu 99% als A-Frame aufbaue.

Vielen Dank schonmal für die vielen Antworten, vielleicht gibt es ja noch ein paar Meinungen ...

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Gast Chris2901

Custom heisst ja z.B.auch Aufhängung für Nettents,mehr/weniger Abspannpunkte,Größe usw.Bei Bear Paw gibt es-glaube ich-so schon 5 Größen.

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Ich besitze das MLD Monk Tarp  http://www.mountainlaureldesigns.com/shop/product_info.php?cPath=21&products_id=89

Kann nur gutes zur Qualität sagen. Das Cuben .75 ist schon ein geiles Material! Das Monk Tarp ist ansonsten recht schmal und zu zweit muss man übereinander liegen ;-)...

Gibt es da nicht noch diese japanische Marke welche tolle Tarps aus Cuben näht? Wie heißen die noch gleich?

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Gibt es da nicht noch diese japanische Marke welche tolle Tarps aus Cuben näht? Wie heißen die noch gleich?

Bei Yama gibt es leider die Flat Tarps standardmäßig nicht aus Cuben. Weiß jemand, ob die auf Bestellung trotzdem welche machen?
Aber, sooo japanisch sind die auch nicht (Zitat Website): "We've recently moved back to Charlottesville, VA. Our new address is 1304 E Market St, Charlottesville, VA 22902"

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Lightwave Tarps werden beim TLS angeboten: z.B. https://www.trekking-lite-store.com/zelte/tarps-und-ponchos/11020/lightwave-starlight-2-cuben-tarp-shelter?c=15
Kurioserweise findet sich auf ihrer eigenen HP kein Verweis zu Tarps, nur zu Tents (vielleicht habe ich aber auch Tomaten auf den Augen). Kann aber leider zur Qualität nichts sagen - bin selbst noch auf der Suche nach einer Cuben-Variante.

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vor 9 Stunden schrieb basti78:

Welche Leinen von Extremetextil verwendest du @Dr.Matchbox? Danke für die Info mit den HMG Leinen, also dürfte das HMG ohne Leinen und Spanner so ca 170g wiegen, also in etwa das gleiche wie das MLD.

Ich nutze die hier in gelb. Aber weniger wegen dem Gewicht (denke das gibt sich nicht viel), sondern weil ich keinen Bock habe über dunkle Leinen zu fallen. Mit dünneren Leinen kann man aber noch ein paar Gramm sparen. Die LineLocks werden dann ggf. aber nicht mehr nutzbar sein.

 

Vielleicht auch noch interessant.

 

 

bearbeitet von Dr.Matchbox

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Ich hab ein z-packs 6'*9' tarp was toll ist,mir aber manchmal grenzwertig zu kurz (als halbpyramide sowieso, als a Framework manchmal) und ein mld Grace Duo. Beide tolle tarps, die in der Verarbeitungsqualität beide gleich gut sind. Ich würde das nächste Mal wieder ein Flatrate tarp nehmen, vllt in 6*10', finde durch den catcut beim Grace dieses schwerer richtig stramm aufzubauen (paradox, ich weiß, geht mir aber so)

Gesendet von meinem MotoG3 mit Tapatalk

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vor 3 Stunden schrieb Dr.Matchbox:

Ich nutze die hier in gelb. Aber weniger wegen dem Gewicht (denke das gibt sich nicht viel), sondern weil ich keinen Bock habe über dunkle Leinen zu fallen. Mit dünneren Leinen kann man aber noch ein paar Gramm sparen. Die LineLocks werden dann ggf. aber nicht mehr nutzbar sein.

 

Vielleicht auch noch interessant.

Danke @Dr.Matchbox, ich dachte an diese Dyneema-Kordel von ExtremeTextil, die sollte stabil genug sein, aber lässt die sich auch vernünftig knoten? Hat da jemand Erfahrungen mit?
 

vor 4 Minuten schrieb PeeWee:

Ein Flat Tarp kann man zur Not komplett an den Boden pitchen. Wenn man einen CatCut hat geht dies nicht mehr. Die Frage ist aber ob es überhaupt Sinn macht an dieser Stelle sein Tarp aufzustellen, wenn der Wind einen zu einem so niedrigen pitch zwingt.

@PeeWeeWarum sollte man ein CatCut Tarp nicht niedrig pitchen können? Die unteren "Kanten" sind doch im Grunde gerade, da der Bogen ja an der First-Linie entsteht.
Hier sieht man das MLD Grace Tarp in einem Low Pitch, das sieht doch nicht schlecht aus.

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vor 16 Minuten schrieb basti78:

Danke @Dr.Matchbox, ich dachte an diese Dyneema-Kordel von ExtremeTextil, die sollte stabil genug sein, aber lässt die sich auch vernünftig knoten? Hat da jemand Erfahrungen mit?
 

@PeeWeeWarum sollte man ein CatCut Tarp nicht niedrig pitchen können? Die unteren "Kanten" sind doch im Grunde gerade, da der Bogen ja an der First-Linie entsteht.
Hier sieht man das MLD Grace Tarp in einem Low Pitch, das sieht doch nicht schlecht aus.

Es gibt auch catcuts wie auf dem Bild. Da ist die Firstlinie gerade und die seiten  gerundet (Bild von www.outdoorequipmentsupplier.com):maccatdimensions875.jpeg

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@PeeWee:

Man kann auch ein Tarp mit sehr ausgeprägtem Cat so abspannen, dass es mit dem Boden abschließt:

@basti78:

Ich habe noch ein nahezu identisches Cuben Tarp - 10 cm breiter und dadurch auch ca. 15 g schwerer - das könntest Du haben, wenn es Dich interessiert. Ich habe es erst einmal aufgebaut um meine Arbeit zu überprüfen. Ich persönlich werde mit Cuben einfach nicht warm...

 

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Ich besitze ein GraceTarp Duo aus 0.75 Cuben, das ich hier im Forum erstanden habe. Wiegt mit Abspannschnur und Packsack 275g. Zu dem dünneren Cuben kann ich nichts sagen, das 0,75er scheint mir aber sehr robust.

Ich bin super zufrieden. Was mir daran sehr gut gefällt:

- Verabeitung 1a

- Größe (auch als A-Frame komplett zum Boden abgespannt noch viel Platz als Alleinwanderer)

- vorne höher als hinten, was es einfacher macht, dass Tarp so aufzustellen, das die niederere, hintere Seite winddicht wird

- das Cuben dehnt sich nicht, auch wenn es nass wird

- einfacher abzuspannen, als ein rechteckiges Tarp

- zum Boden abgespannt ist es so steil, dass 30 cm Neuschnee nicht drauf liegen geblieben sind, sondern abgerutscht sind 

Ich würde Dir zu einem größeren Tarp wie dem Duo raten, da es auch bei schlechtem Wetter komfortabler und flexibler ist bei aktzetablem Mehrgewicht

"Tuning-Maßnamen" die ich daran vorgenommen habe:

- dünnere Abspannleinen folgender Längen: 2 Hauptabspannpunkte ca. 250cm, 2 mittlere Abspannpunkte ca. 150cm, 4 Ecken ca. 160cm - an den Hauptabspannpunkten mit LineLocs, der Rest wird geknotet)

- 2 zusätzliche Haken im Inneren um "Gedöns" (vornehmlich Socken) dranzuhängen http://www.ebay.co.uk/itm/272536519378 (3 kleine Schlaufen entlang der Firstlinie sind schon standardmäßig

dabei)

 

 

 

 

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vor 18 Stunden schrieb PaulPullover:

Ich besitze ein GraceTarp Duo aus 0.75 Cuben, das ich hier im Forum erstanden habe. Wiegt mit Abspannschnur und Packsack 275g. Zu dem dünneren Cuben kann ich nichts sagen, das 0,75er scheint mir aber sehr robust.

Ich bin super zufrieden. Was mir daran sehr gut gefällt:

- Verabeitung 1a

- Größe (auch als A-Frame komplett zum Boden abgespannt noch viel Platz als Alleinwanderer)

- vorne höher als hinten, was es einfacher macht, dass Tarp so aufzustellen, das die niederere, hintere Seite winddicht wird

- das Cuben dehnt sich nicht, auch wenn es nass wird

- einfacher abzuspannen, als ein rechteckiges Tarp

- zum Boden abgespannt ist es so steil, dass 30 cm Neuschnee nicht drauf liegen geblieben sind, sondern abgerutscht sind 

Ich würde Dir zu einem größeren Tarp wie dem Duo raten, da es auch bei schlechtem Wetter komfortabler und flexibler ist bei aktzetablem Mehrgewicht

"Tuning-Maßnamen" die ich daran vorgenommen habe:

- dünnere Abspannleinen folgender Längen: 2 Hauptabspannpunkte ca. 250cm, 2 mittlere Abspannpunkte ca. 150cm, 4 Ecken ca. 160cm - an den Hauptabspannpunkten mit LineLocs, der Rest wird geknotet)

- 2 zusätzliche Haken im Inneren um "Gedöns" (vornehmlich Socken) dranzuhängen http://www.ebay.co.uk/itm/272536519378 (3 kleine Schlaufen entlang der Firstlinie sind schon standardmäßig

dabei)

Danke @PaulPullover für deinen ausführlichen Post, meine Entscheidung geht immer mehr in Richtung MLD.

Da ich es meistens mit meinem Borahgear Bivy kombinieren werde, ist das solo groß genug für mich.

Ich denke es wird die leichte Variante mit 0.5er Cuben, die 3 schlaufen an der Firstlinine sind ausreichend, einer für den bivy, die anderen beiden für "Kram" ...

Jetzt noch ein, zwei Nächte drüber schlafen, wenn bis dahin nicht noch ein Post kommt der mich umstimmt, werde ich wohl bald Besitzer eines MLD Tarps sein.

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vor 19 Stunden schrieb PaulPullover:

- 2 zusätzliche Haken im Inneren um "Gedöns" (vornehmlich Socken) dranzuhängen http://www.ebay.co.uk/itm/272536519378 (3 kleine Schlaufen entlang der Firstlinie sind schon standardmäßig

dabei)

 

 

 

 

Die sind ja mal schick! Danke für den Link/Tipp!

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Die sind ja mal schick! Danke für den Link/Tipp!

Gern geschehen. Der macht noch allerlei anderen netten Kleinkram http://stores.ebay.de/Tread-Lite-Gear
Ich bin Mal gespannt auf die faltbare Cuben-Laterne. Die ist aber noch nicht angekommen.

gesendet von unterwegs mit tapatalk

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Kurz mal zu Tarpschnur:

Dyneema ist ja schön - auch schön teuer! Wie die sich knotet, weiß ich leider nicht, aber wie sich

Maurerschnur von Obi knotet, weiß ich: Hervorragend! da gibt es die in 1,3 mm Stärke, Meter wiegt 1,0 g, oder in 2mm Stärke, Meter wiegt 1,3 g. 100m kosten 6,95€, etwa ein Zehntel des Dyneema-Preises:)

Gibt es in 40 und 100 M Spulen und in diversen Farben, ich hab Neongelb wegen Nicht-Stolpern.

Nur mal als Alternative.

LG schwyzi

Edit: Gerade noch n Bild: 1,5 m Tarpschnurimg_4830z1abh.jpg

nee, noch eins:img_3818cfs8b.jpg

 

bearbeitet von schwyzi

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    • Von einar46
      Hallo liebe MYOG-Experten,
      ich möchte mein Tarp von zpacks Hexamid Pocket Tarp w Doors mit einem Inner von SMD Serenity NetTent etwas "aufpimpen". In der Regel benutze ich mein Tarp solo, aber unter bestimmten Bedingungen (Mückenzeit usw) möchte ich das genannte Inner einsetzen.
      Nun habe ich ein Problem.
      Das Inner passt von der Größe (Länge und Breite) sehr gut in das Tarp, was ich schon ausprobiert habe. Auf dem Bild ist oben die Innenseite der Spitze des Tarps zu sehen. Dort sitzt der Griff meines Trekkingstocks. Im unteren Teil des Bildes ist die Außenseite der  Spitze des Inners zu sehen. Wegen meiner Körpergröße verwende ich Trekkingstöcke der Länge 115 cm, die nur faltbar und nicht "teleskopierbar" sind.
      Damit ich im Inner ausreichend viel Platz habe, muss das Inner direkt in der Spitze des Tarps sitzen, Tarp und Inner gleichzeitig fixiert mit meinem Trekkingstock.
      Am Griff des Trekkingstocks anbinden funktioniert nicht so richtig, weil das Inner dann zu tief hängt. Es kommt auf jeden Zentimeter an. Ich könnte meinen Trekkingstock auch in das Inner stellen, dann würde ich aber mit den Spitzen des Trekkingstocks den Boden des Inners zerstören, was ich erstmal nicht machen möchte. Als letzte Variante bliebe eine durchstichfeste Unterlage für den Trekkingstock, so dass ich den Trekkingstock doch im Inner aufstellen könnte.
      Ich frage daher mal in die Runde, ob jemand eine geniale Idee hat, wie ich den Trekkingstock doch außerhalb des Inners aufstellen kann und die Spitze des Innners trotzdem in der Spitze des Tarps sitzt.

      Grüße von Reinhard
       
    • Von tib
      Hallo,
      ich will demnächst ein Tarp Corona-Prograstrinieren und habe dazu einige Fragen, was die Konstruktion des Beaks angeht.
      Das Beak ist ja im Prinzip eine Fläche bestehend aus zwei Dreiecken (zusammengefügt folgend der Firstlinie). Die erste Seite ist von der Länge klar: das ist die Breite des Tarps. Die Länge des Beaks hatte ich mit 50cm überlegt. Ist das bei einem 2,5m breiten Tarp in Ordnung? Und wie bestimme ich die Länge der dritten Seite? Und wie sind die Winkel zueinander?
      Ich habe leider noch nie (bewusst?!) ein Beak gesehen. Das ist gerade noch alles reine Theorie für mich
      Und noch eine weitere Frage: ich hätte die Geschichte mit dem Beak gerne halbvariabel. Soll heißen, dass ich es gerne öffnen können will. Würde eine Konstruktion mit Kamsnap auch bei viel Wind halten?
      Vielen Dank schonmal für eure Antworten!
    • Von burarum
      Moin,
      sofern mein Masterplan aufgeht, möchte ich mit meiner Freundin Ende August in irgendeiner Form den Sarek durchqueren.
      Wir sind beide nicht extrem UL unterwegs aber für uns soweit optimiert wo wir sagen es ist "ok".
      Unser Zelt ist ein Helsport Lofoten SL 3 camp womit wir auch bestens zufrieden sind.
      Da wir meistens im Fjäll unterwegs sind, ist ein Unterschlupf im Regen ja nie da wenn man ein Päuschen machen will oder mal einfach erledigt ist.
      Im Padjelanta NP haben wir mitten am Tag mal das Zelt aufgebaut und ne Stunde gepennt da wir einfach erledigt waren von Regen/Gegenwind und vorherigen Kilometern.
      Für den Sarek kam mir die Idee mit einem zusätzlichen Tarp in einer UL Ausführung.
      -schnell aufgebautes Dach (hebt gleich die Laune wenn es mal wieder durchregnet)
      -ist schnell griffbereit da sehr klein verstaubar
      -kann für den absoluten Fall der Fälle für ein Nachtlager genutzt werden sofern man sich trennen müsste um Hilfe zu holen
      Da wir in vier Wochen in den Staaten sind und ich dort auch eine ständige Lieferadresse habe da mein Bruder dort wohnt, könnte ich natürlich jetzt die Gelegenheit nutzen um was zu bestellen.
      Was kommt da in Frage von Zpacks & Co? wir sind 1,63 + 1,90m
      Dachte da an sowas:
      https://zpacks.com/products/hexamid-pocket-tarp
      Bin wirklich für jeden Vorschlag offen und bevorzuge da keine Marke oder sonst was. Soll halt die Funktion erfüllen wie oben beschrieben.
      Tack
       
    • Von einar46
      @wilbo: Interessantes Projekt, bitte berichte!
      So hat es ein Forumsteilnehmer in einem anderen Thread geäußert, wo ich nach geeigneten Reißverschlüssen für eine MYOG-Regenjacke gefragt habe.
      Idee
      Da meine Regenjacke von zpacks (Vertice Rain Jacket) nach 2 Jahren intensiver Nutzung und mehrmaliger Imprägnierung nicht mehr richtig dicht ist, habe ich lange überlegt, ob ich mich nicht einmal an einer Regenjacke (MYOG-Projekt 3) versuchen sollte.
      Angestachelt durch die vielen hervorragenden MYOG-Projekte hier im Forum, bin ich dann  zur Tat geschritten.
      Vorbereitung
      Durch Zufall bin ich auf der Internet-Seite von extremtextil über ein Projekt gestolpert, in dem eine Regenjacke aus DCF (Cuben) nur durch kleben angefertigt wurde. Sofort war ich „angefixt“. Durch das Kleben konnte ich das Nähen weitestgehend vermeiden. So war der Plan.
      Ein zweiter Zufall hier im Forum hat mich über einen Thread stolpern lassen, wo ein bestimmtes atmungsaktives DCF-Gewebe (Dyneema® Composite Fabric, atmungsaktiv m. ePTFE-Membran, CTB1B3-1.0/H2 I, 40g/qm) eine Rolle gespielt hat. Obwohl ich die Atmungsaktivität von Materialien kritisch sehe, schien mir das Material für eine Regenjacke geeignet zu sein.
      Jetzt hatte ich die Art der Verarbeitung und das Material geklärt.
      Weil ich nicht sofort mit dem teuren DCF-Material loslegen wollte, habe ich mir noch „billigeres“ DCF von extremtextil besorgt. Mit diesem Material habe ich DCF-Beutel (MYOG-Projekt 1) verschiedener Größen angefertigt. Ich verstaue zusammengehörende Ausrüstungsgegenstände (Quilt, Kleidung, Hygiene, Medizin usw) gerne in Beuteln. Dadurch habe ich sehr schnell Zugriff auf bestimmte Ausrüstungsgegenstände und muss nicht ewig im Rucksack rumsuchen. Diese Beutel waren bisher aus einem Netzgewebe (zB Cocoon). Nach und nach habe ich alle Netzbeutel durch leichtere DCF-Beutel ersetzt. Bei der „Massenproduktion“ der einfachen DCF-Beutel habe ich viel über den Umgang mit dem DCF-Transferklebeband gelernt.
      Dann habe ich mich an ein filigraneres Projekt herangetastet. Ich habe mir eine DCF-Geldbörse (MYOG-Projekt 2) für Karten, Scheine und Münzen angefertigt. In diesem Projekt kam es vor allem auf eine saubere Klebetechnik auf kleinstem Raum an. Die Geldbörse (19 g) hatte ich schon im Oktober/November 2019 auf meiner 1200-km-Tour auf dem Jakobsweg Camino de Levante in Spanien im Einsatz. Dort hat sie sich sehr gut bewährt. Alles hat gehalten, nichts ist kaputt gegangen.
      Jetzt hatte ich eine ganze Menge an Erfahrung in der Verarbeitungstechnik (Klebetechnik) gesammelt.
      Es fehlte nur noch ein Schnittmuster. Dann konnte es losgehen.
      Als Schnittmuster habe ich mich nach einer intensiven Recherche im Internet für die Herrenjacke „Fehmarn“ von Farbenmix entschieden (siehe Bild 1).

      Bild 1: Schnittmuster
      Dabei wollte ich zusätzlich auf die Ärmelbündchen, die Taschen und den durchgehenden Reißverschluss verzichten.
      Um mir ein Bild von den Größenverhältnissen zu machen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich meine 3 Kleidungsschichten (1=T-Shirt (Merino), 2=dünner langärmliger Pullover (Merino), 3=dicker langärmliger Cumulus Climalite KuFa-Pullover) im Extremfall unter einer Regenjacke der Größe XXL (selber trage ich in der Regel XL) „machen“, habe ich mir ein „Vorserienmodell“ aus stabilen Plastiksäcken aus dem Baumarkt gebastelt. Das Modell habe ich ohne Ärmel angefertigt und nur grob mit einem Tacker „zusammengetackert“.
      Beim Test hatte ich alle Kleidungsschichten an. Überrascht musste ich feststellen, dass es trotz des XXL-Modells relativ eng in der Test-Regenjacke zuging. Die Bewegungsfreiheit war nicht berauschend. Dann habe ich mich entschieden trotzdem das XXL-Modell zu nehmen, mehr war in dem Schnittmuster eh nicht abgebildet. Aber statt der Nahtzugabe von 1 cm, habe ich eine Nahtzugabe von 2 cm zu gewählt. Was das schneidertechnisch für Auswirkungen haben könnte, war mir nicht klar. Auch meine Frau konnte mir da nicht weiterhelfen. Ich habe mir dadurch einfach etwas mehr Bewegungsfreiheit versprochen.
      Die Vorbereitungen waren jetzt abgeschlossen. Der Plan war in groben Zügen klar. Irgendwo habe ich dann noch eine Fotoanleitung (PDF-Datei) aufgetrieben, wo für mich als absoluten Schneider-Laien zu erkennen war, wie ich anfangen muss.
      Go - „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ (frei nach E.Honecker)
      Dann habe ich das Schnittmuster hergenommen und dass XXL-Modell ausgeschnitten. Die von mir verwendeten Teile sind im Bild 2 zu sehen.

      Bild 2: Einzelteile in Position
      In dem Bild habe ich die Einzelteile so positioniert, wie sie ungefähr zusammengefügt werden müssen.
      1   = eine Hälfte des Vorderteils
      2   = eine Hälfte des Rückenteils
      3   = eine Hälfte der Schulterpasse
      6   = ein Arm
      10 = eine Seite der Kapuze
      11 = Mittelstreifen der Kapuze
      Schei.e! Als ich die ausgelegten Teile des Schnittmusters von oben betrachtet habe, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mir bevorstand. Kurven, teilweise schlimmer als bei der Alpenetappe der Tour de France hoch nach Alp d’Huez. Kurzfristig habe ich daran gedacht das Projekt zu den Akten zu legen. Kurven über Kurven, speziell die Armanschlüsse, schienen für mich auf den ersten Blick in der Klebevariante nicht vernünftig lösbar zu sein.
      Erstmal habe ich das Projekt zur Seite gelegt und überlegt, was ich mache. Nach ein paar Tagen des Grübelns und nach der Aufmunterung durch meine Frau war mein Ehrgeiz wieder erwacht.
      Dann habe ich die Teile mit der Nahtzugabe von 2 cm angezeichnet und ausgeschnitten. Bei den Teilen 1(=Vorderteil), 2(=Rückenteil), 3(=Schulterpasse), 6(=Arm) und 10(=Kapuze) habe ich das DCF-Material doppelt gelegt, weil diese Teile symmetrisch sind.
      Im Bild 3 ist zu sehen, dass ich die Ärmel ab der Mitte etwas breiter habe auslaufen lassen. Zusätzlich habe ich die Länge der Ärmelbündchen dazugegeben. Die wollte ich ja nicht haben.

      Bild 3: Arm verlaengert und verbreitert
      Ich habe lange überlegt und auch getestet, wie ich eine stabile Klebeverbindung herstellen kann. Dass es gehen muss, hat das MYOG-Projekt auf der Internetseite von extremtextil gezeigt. „Normales“ DCF hat einen etwas anderen Aufbau als das atmungsaktive DCF-Material. Bei Klebeversuchen habe ich festgestellt, dass die „weiße“ Membran-Innenseite, nicht besonders stabil ist. Die Klebeverbindung, Außenseite auf Innenseite und umgekehrt, ließ sich relativ leicht lösen. Das kannte ich von „normalem“ DCF aus meinen Test-MYOG-Projekten 1 und 2 so nicht. Mit der Außenseite, der „grau-weißen“ Seite, also Außenseite auf Außenseite, war die Klebeverbindung stabiler, aber für meine Begriffe auch nicht optimal (siehe Zugtest weiter unten).
      In den Bildern 4, 5 und 6 ist an Mustern zu sehen, wie ich letztendlich eine Klebeverbindung, Außenseite auf Außenseite, hergestellt habe.
      Zuerst habe ich die Außenseite (grau-weiß) in der Breite des DCF-Transferklebebandes (10 mm) in Richtung der Innenseite (weiß) gefaltet. Das DCF-Transferklebeband habe ich dann sozusagen auf einer gefalteten Außenseite aufgebracht und mit der anderen, ebenfalls gefalteten, Außenseite verklebt. Auf der Innenseite des DCF-Musters entsteht dann ein Steg, wie er im Bild 4 zu sehen ist.

      Bild 4: Klebeverbindung 1
      Diesen Steg lege ich dann in eine bestimmte Richtung um. In welche Richtung ich das mache, erkläre ich in einem späteren Bild. Im Bild 5 ist dieser teilweise umgelegte Steg zu sehen.

      Bild 5: Klebeverbindung 2
      Zum Abschluss einer Klebeverbindung überklebe ich den umgelegten Steg mit DCF-Reparaturklebeband (Dyneema® Composite Fabric (ehem. Cuben Fiber), Reparaturklebeband, 25mm). Das ist im Bild 6 zu sehen. Bei einer Breite des Steges von 10 mm (, wenn ich genau klebe, was mir nicht immer durchgehend gelungen ist) und einer Breite von 25 mm des DCF-Reparaturklebebandes, überlappt das DCF-Reparaturklebeband den Steg auf beiden Seiten mit 7-8 mm. Dadurch geht das DCF-Reparaturklebeband nicht nur eine Verbindung mit dem Steg ein, sondern auch mit der Innenseite des DCF-Materials. Der „glänzende“ Bereich im Bild 6 ist das DCF-Reparaturklebeband. Man sieht schön, wie es über der Verklebung liegt und auch noch rechts und links von der Verklebung Kontakt mit der Innenseite des DCF-Materials hat.

      Bild 6: Klebeverbindung 3
      Alle Stege auf der Innenseite habe ich zusätzlich mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Das hat das Gewicht der Regenjacke gehörig in die Höhe geschraubt. Am Schluss meines Berichts gehe ich noch auf das Gewicht der Regenjacke ein und welche Rolle das „reichlich“ verklebte DCF-Reparaturklebeband dabei gespielt hat.
      Warum habe ich das getan?
      Der erste Grund ist das negative Ergebnis eines Zugtests der Klebeverbindung.
      Bei Zugtests der Verklebung ohne DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite konnte ich die Verklebung unter mäßiger Kraftanstrengung lösen. Das ist mir auch mehrere Tage später gelungen. Dann habe ich den Steg auf der Innenseite umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Bei dem sofort anschließenden Zugtest ist es mir trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr gelungen die Klebeverbindung zu lösen. Das DCF-Reparaturklebeband hat offenbar für eine Zugentlastung des Stegs gesorgt.
      Bleibt die Frage, ob solche extremen Zugbelastungen, wie ich sie simuliert habe, bei einer Regenjacke auftreten können.
      Den zweiten Grund für die Benutzung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite des DCF-Materials erkläre ich etwas später.
      Zuerst habe ich die Schulterpasse (Teil 3) mit dem Rückenteil (Teil 2) verklebt. Das war kein Problem, weil die zu verklebenden Seitenkanten gerade waren. Anschließend habe ich das Vorderteil (Teil 1) an die Schulterpasse angeklebt. Alle Stege auf der Innenseite habe ich umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt.
      Jetzt habe ich mich an das erste „Kurventeil“, den rechten Arm, herangewagt. An den einzelnen Teilen sind Markierungen (Pfeile), die ich vom Schnittmuster auf das DCF-Material übertragen habe. Im Bild 7 ist ein solcher Pfeil zu sehen. Der Arm, das Teil unten im Bild 7, muss mit dem Teil oben genau an der Pfeilposition angeklebt werden.

      Bild 7: Markierungen
       
      Zusätzlich habe ich in regelmäßigen Abständen das gefaltete DCF-Material eingeschnitten, damit ich besser um die „Kurve“ komme. Die Einschnitte habe ich nur an dem Teil gemacht, das ich vorher aus den Teilen 1 (=Vorderteil), 2 (=Rückenteil) und 3 (=Schulterpasse) zusammengeklebt hatte.  
      Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen das Kleben eines solchen „eingeschnittenen“ Teiles.
      Bild 8 zeigt das aufgebrachte DCF-Transferklebeband.

      Bild 8: Einschnitt mit DCF-Transferklebeband
      Bild 9 zeigt den Beginn des Ablösens der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband. Genau an dieser Stelle sollte die Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband abgezogen werden. Macht man das an einer anderen Stelle, richtet sich die umgeknickte Kante wieder auf und kann nur unter großen Schwierigkeiten verklebt werden. Im Notfall muss man den Kleber mit den Finger berühren und die umgeknickte Kante wieder „flachlegen“ (Ha, der Ausdruck gefällt mir).

      Bild 9: Ablösen der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband
      Bild 10 zeigt den verklebten Steg an dieser Stelle.

      Bild 10: Verklebter Steg mit Markierungen
      Bild 11 zeigt einen Steg, der einige Falten enthält. Diese Falten entstehen,
      -wenn nicht sauber geklebt wird oder
      -wenn die Einschnitte zu weit auseinanderliegen oder
      -wenn es „krass“ um die Kurve geht.
      Die Abstände zwischen den Einschnitten habe ich aber absichtlich etwas größer gewählt, weil ich keine 1 cm- oder 2 cm-Stücke kleben wollte. Da wäre ich zwar besser um die „Kurven“ gekommen, aber das war mir zu viel „Fummel“-Arbeit. Nach dem Verkleben der Arme habe ich besonders faltige Stellen an den Stegen mit etwas Kraftaufwand „glattgezogen“.  
      Das mit den Falten hat mich aber weniger gestört, weil die meisten Falten innen liegen. Die Optik des DCF-Materials geht nach längerer Nutzung eh in einen „Knitterlook“ über, der angeblich die Eigenschaften von DCF nicht beeinträchtigen soll. Ich habe einige Ausrüstungsgegenstände aus DCF, die durch die jahrelange Nutzung genau diesen Knitterlook aufweisen. Einen Verlust von bestimmten Eigenschaften (zB Wasserdichtheit) konnte ich noch nicht feststellen.

      Bild 11: Verklebter Steg mit Falten
      Bild 12 zeigt ein weiteres Problem, ein kleines Loch, das entstehen kann,
      -wenn unsauber eingeschnitten wird oder
      -wenn die Einschnitte unsauber verklebt werden.

      Bild 12: Verklebter Steg mit Loch
      Genau dieses Loch ist der zweite Grund für die Verwendung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite der Regenjacke. Um die Regenjacke an dieser Stelle trotz unsauberen Arbeitens dicht zu bekommen, lege ich den Steg einfach in Richtung des eingeschnittenen Teils um (siehe Bild 13 und 14) und überklebe ihn mit dem DCF-Reparaturklebeband.

      Bild 13: Umgelegter Steg

      Bild 14: Verklebter Steg wird mit DCF-Reparaturklebeband überklebt
      Mit dem 2.Arm bin ich ebenso verfahren.
      Das Ergebnis der für mich sehr komplizierten „Armoperation“ ist im Bild 15 zu sehen.

      Bild 15: Die Arme sind endlich dran
      Die Ärmel sind angeklebt, aber noch nicht geschlossen. Bevor ich die Arme schließen und das Vorderteil mit dem Rückenteil verbinden konnte, musste ich mir überlegen, was ich mit den Ärmelabschlüssen machen wollte.
      Ein Gedanke war eine elastische Kordel einzuziehen, wie es an vielen Regenjacken zu sehen ist. Ein anderer Gedanke war das Annähen eines Klettbandes, was auch oft Verwendung findet. Beide Varianten würden mir einen variablen und einigermaßen wasserdichten Abschluss gewähren.
      Da ich auch bei Minusgraden keine Handschuhe trage, die unter die Ärmel passen müssten, war ein variabler Ärmelabschluss eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Deshalb habe ich mich entschieden für den Ärmelabschluss einfache Kam-Snaps zu verwenden. Das war für mich die einfachste Variante mit dem geringsten Aufwand.
      In den Bildern 16 und 17 ist zu sehen, wie ich den Ärmelabschluss einmal umklappe und verklebe und anschließend dann mit DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite verstärke.

      Bild 16: Armabschluss mit DCF-Transferklebeband

      Bild 17: Armabschluss mit DCF-Reparaturklebeband verstärkt
      In den Bildern 18 und 19 ist zu sehen, wie die Kam-Snaps angebracht werden.

      Bild 18: Armbund mit geöffneten Kam-Snaps

      Bild 19: Armbund mit geschlossenen Kam-Snaps
      Die Position der Kam-Snaps an den Ärmelabschlüssen habe ich durch ausprobieren bestimmt, so dass noch etwas „Luft“ zwischen Arm und Ärmel vorhanden ist.
      Jetzt habe ich das Vorderteil mit dem Hinterteil verklebt und gleichzeitig auch den dazugehörenden Arm. Auf der anderen Seite habe ich das auch getan. Das Ergebnis ist im Bild 20 zu sehen.

      Bild 20: Regenjacke nach Armverschluss
      Das Bild 21 zeigt im Gegenlicht die Verklebungen in der Breite (ca. 10 mm) des DCF-Transferklebebandes.

      Bild 21: Klebestellen im Gegenlichtbild
      Jetzt war die Kapuze an der Reihe. Bei der Kapuze habe ich mir überlegt, wie ich bei Regen und starken Winden einen festen Halt erreichen wollte. Bei meinen anderen Regenjacken wird das immer durch einen elastischen Kordelzug bewerkstelligt. Aber erstmal musste ich die 3 Teile der Kapuze verkleben. Dabei habe ich die Techniken verwendet, wie bei den anderen Teilen. In „Kurven“ habe ich das Seitenteil (Teil 10) eingeschnitten, wie bei den Armen, und dann das Seitenteil mit dem Mittelteil (Teil 11) verklebt. Mit dem anderen Seitenteil habe ich das ebenso gemacht.
      Jetzt habe ich im Vorderteil der Kapuze die Kante zweimal umgeklappt und verklebt. So ist ein Kanal für einen späteren Kordelzug entstanden. Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder angefertigt.
      Zum Abschluss habe ich die Kapuze an den Torso der Regenjacke angeklebt. Dabei war es wichtig auf die Markierungen zu achten, damit die Kapuze genau in die Regenjacke eingepasst werden kann.
      Das Bild 22 zeigt die Regenjacke im fertig geklebten Zustand ohne den Reißverschluss.

      Bild 22: Regenjacke mit Kapuze und ohne Reißverschlss
      Jetzt war der Reißverschluss an der Reihe. Dafür habe ich mir Meterware (YKK AQUAGUARD 3C, Meterware, graphitgrau) nebst einem passenden Schieber von extremtextil besorgt. Den Reißverschluss habe ich auf die passende Länge zugeschnitten und oben und unten mit Metall-Endstücken versehen.
      Jetzt war die Frage: Wie befestige ich den Reißverschluss?
      Hier im Forum war die Meinung, dass es besser wäre den Reißverschluss wegen der zu erwartenden Schälbelastungen anzunähen.
      Also doch nähen.
      Dann habe wir, meine Frau und ich, versucht Probestücke des DCF-Materials mit einer einfachen Naht zu nähen. Nach ca. 1 Stunde haben wir entnervt aufgegeben. Es ist uns einfach nicht gelungen. Hier im Forum habe ich dann nach Problemen in MYOG-Nähprojekten gesucht und bin auf eine Menge von Kommentaren gestoßen, wo die unterschiedlichsten Probleme behandelt wurden. Einige habe ich auch bei unseren erfolglosen Versuchen vorgefunden, aber trotzdem habe ich das mit dem Nähen erstmal zur Seite gelegt.
      Dann habe ich mir überlegt, dass ich den Reißverschluss einfach mal einkleben könnte. Selbst wenn die Verklebung nicht richtig halten sollte, würde mir das später beim Nähen helfen, weil ich dadurch der provisorischen Befestigung des Reißverschlusses mit Stecknadeln aus dem Weg gehen würde.
      Also habe ich den Reißverschluss mit DCF-Transferklebeband eingeklebt. Schon bei der Verklebung habe ich festgestellt, dass die Klebeverbindung des Reißverschlusses mit dem DCF-Material erstaunlich stabil war. Zusätzlich habe ich auf der Innenseite den Reißverschluss mit dem DCF-Reparaturklebeband fixiert. Ein vorsichtiger Zugtest, den ich dann langsam immer weiter verstärkt habe, ergab die Erkenntnis, dass der Reißverschluss „bombenfest“ mit dem DCF-Material verbunden war. Ich war total überrascht.
      Das Bild 23 zeigt den „vorerst“ nur eingeklebten Reißverschluss.

      Bild 23: Regenjacke mit Reißverschluss
      Als letzte Arbeit habe ich das elastische Kordelband in die Kapuze eingefädelt, was im Bild 24 zu sehen ist.

      Bild 24: Regenjacke mit Kordelzug an der Kapuze
      Das Bild 25 zeigt das Endergebnis nach einem ersten Test in leichtem Regen.

      Bild 25: Das Kunstwerk ist fertig
      Gewicht
      Ich hatte ja schon angedeutet, dass das DCF-Reparaturklebeband das Gesamtgewicht der Regenjacke entscheidend beeinflusst hat. Hätte ich es nicht verwendet, würde die Regenjacke weniger als 100 g wiegen.
      DCF-Material (Stoff)                     75 g
      DCF-Reparaturklebeband und
      DCF-Transferkleber                      37 g
      Reißverschluss + Kordel             20 g
      Gesamt                                       132 g
      Das DCF-Material und den Reißverschluss habe ich exakt gewogen. Den Rest, das DCF-Reparaturklebeband und den DCF-Transferkleber (ohne Schutzschicht!!!), habe ich aus dem Gesamtgewicht der Regenjacke „herausgerechnet“. Dabei wird das Gewicht des DCF-Reparaturklebebandes den eigentlichen DCF-Transferkleber deutlich übersteigen.
      Fazit
      Den ersten Test im Regen und unter der Dusche hat die Regenjacke mit Bravour bestanden. Jetzt muss ich noch weitere Tests durchführen und prüfen, wie sich die Regenjacke im täglichen Alltag schlägt.
      Die Regenjacke macht wegen des DCF-Materials einen sehr „gebrechlichen“ Eindruck. Deshalb werde ich Tests mit dem Rucksack sehr vorsichtig angehen.
      Wenn das Problem mit dem Nähen des DCF-Materials gelöst ist, werde ich den Reißverschluss aus Sicherheitsgründen noch annähen. Man weiß ja nie…
      Ob ich das atmungsaktive DCF-Material nochmal verwenden würde?
      Ich kann es nicht genau sagen. Da bin ich zwiegespalten. Unschlagbar leicht ist es ja, wie in der obigen Rechnung zu sehen ist.
      Die nächsten Wochen müssen zeigen, was die Regenjacke kann…
       
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