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Ultraleicht Trekking

Cold soaking - Behälter und Rezepte


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Hat jemand Ideen bzw. z.B. schon mal Beef Jerky rehydriert? Oder bekommt man da nur eine unappetitliche Gummimasse? :-D


Beef Jerky funktioniert eigentlich auf Anhieb - musst eher aufpassen, dass es nicht zu hart und bröckelig wird. Die meisten Rezepte sind aus hygienischer Sicht allerdings bedenklich, da das Fleisch zumindest einmal für 10 Minuten auf eine Kerntemperatur von 80 Grad gebracht werden sollte...

Stefan
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  • 4 Monate später...

pre christmas present!
nach langer suche und besuchen bei diversen supermärkten habe ich heute meinen neuen cold soaking behälter bei aldi nord ergattert.
ich bin anscheinend schon ein paar mal daran vorbei gelaufen aber heute war es so weit: in der kühlabteilung, abgepackte ananas für über 2 euro :roll: aber was tut man nicht alles....
ich war wie gesagt ewig auf der suche nach der perfekten größe.
material ist pp, gut verschließbar und dicht, wiegt 36 g, kann ich nur empfehlen!
 

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Hallo,

Ich hatte auf dem pct zimlich lange coldsoaking betrieben die talenti gläser sind top aber nicht alle dicht (je nach batch ) ich hatte danach immer ziplocs oder hikerbox mountain hardware alu ziplocs dabei die lassen sich wieder verwenden sollten aber je nach “reinigung“ alle 1~3 Wochen getauscht werden. Und dichtigkeit is nicht so wichtig meist reicht 30 min vor camp spot wasser zugeben und dann in mesh pocket aufrecht packen. (Selbst nach kaputtem zipper nach umfalten der tüte ok.)

Rezepte ramen bomb. Ramen kartoffelbreipulver mir Gewürzen und oder getrocknetem speck ,zwiebeln, käse, kräutern etc. 

Nudeln mit fertigsoßen

Kartoffelbrei mir fertigsoßen

Brühe mit backerbsen

Wenn du essen selber dehydrierst geht alles hab nen typ mit dehydriertem salat getroffen.

An sich ramen als nudeln gehen schnell

Reis sehr langsam

Nudeln von knorr gehen nicht! Oder sehr sehr schlecht

 

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  • 2 Monate später...
vor 3 Stunden schrieb ekorn:

Hat jemand mal versucht eine Trinkblase z.B. eine Platy Water Tank mit breiter Öffnung zu verwenden?

Meine Hoffnung wäre das sie etwas langlebiger sind als Ziplocs und weniger Platz verbrauchen wenn ich sie nicht nutzte.

Ich würde "irgendeine" Flasche nehmen, da es ja nur daraum geht, dass das Wasser warm wird. IST es warm, kommt es in den Behälter mit dem Essen, welcher dann in die Isomatte gewickelt wird - und man läuft nun weiter.

Nutzt man die Methode nicht sowieso an warmen Tagen?   Kann mir das ja im Winter nicht vorstellen, wenn man sowieso friert udn sich über jede heiße Mahlzeit/Getränk freut sein Essen selbst aufwärmt.

Falls das so ist:   was spricht denn gegen eine Weithals-Flasche, welche oben auf den Rucksack gespannt wird und von der Sonne auf weit mehr als unsere 37° aufgeheizt wird?
Kann man auch schön unter "Solarkocher" finden - hier bräuchte man aber ein Behältnis aus Metall oder Glas, da Kunststoff schmelzen würde.  Allerdings ist die Aufheizdauer vieel kürzer.  Kann man sich leicht aus Rettungsdecke basteln.  :)

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Lasst uns doch bitte mal Erfahrungswerte sammeln, wie lange man vor dem Essen einweichen muss, damit es genießbar wird. Klar hängt das wahrscheinlich von der Wassertemperatur ab und von der Umgebungstemperatur, aber anscheinend haben hier ja auch schon einige längere Wanderungen mit cold soaking gemacht und können Durchschnittswerte berichten. Das wäre für mich sehr hilfreich, da ich ungern ganz bei Null anfangen möchte.

Also, sagen wir mal an einem Sommertag hole ich mir Wasser aus dem Bach und weiche ein, wie lange sollte ich einplanen für:

- Ramen

- Couscous

- Backcountry Cuisine (o.a. teure Komplettgerichte)

- Nudeln

- Reis

- usw. usw.

Vielen Dank im Voraus für alle Erfahrungsberichte. Links zu anderen Seiten nehme ich auch gerne.

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  • 1 Monat später...

Hat eigentlich mal jemand eine Europäische Quelle von instant Bohnen, die die in den USA immer essen aufgetrieben? Also, vorgekochte, dann wieder dehydrierte Bohnen (egal ob vorgewürzt oder nicht) - ich denke dass mir das schmecken würde, allerdings keine lust dosenweise bohnen selbst zu dörren...

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vor 1 Stunde schrieb Freierfall:

Hat eigentlich mal jemand eine Europäische Quelle von instant Bohnen, die die in den USA immer essen aufgetrieben? Also, vorgekochte, dann wieder dehydrierte Bohnen (egal ob vorgewürzt oder nicht) - ich denke dass mir das schmecken würde, allerdings keine lust dosenweise bohnen selbst zu dörren...

meinst Du die hier?

 

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  • 2 Monate später...

OT: Evtl. Off-Topic oder schon besprochen, wollte nicht einen eigenen thread auftun für diese Frage:

Ungekochte Lebensmittel haben möglicherweise weniger verfügbare kcal als gekochte. (zBsp. https://www.sciencemag.org/news/2013/02/have-we-been-miscounting-calories oder https://news.harvard.edu/gazette/story/2011/11/why-cooking-counts/)
Könnte es von daher in gewissen Situationen sein, dass das verlorene Gewicht durch cold soaking durch das erhöhte Tragen von Lebensmittel kompensiert wird?

Ich denke, dass würde wennschon bei langen Routen ohne resupply eine Rolle spielen.
Das spielt wahrscheinlich keine Rolle für vorgekochte Instantprodukte (Couscous/Ramen), aber möglicherweise für Haferflocken...

Bearbeitet von ToTobias
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  • 2 Monate später...

Ich setz mich gerade mit dem Thema Coldsoaking auseinander, und hab mir mal mehrere Behälter zugelegt. Würden alle hier schon genannt. Vielen Dank für die Tipps.

Das erste ist die Zitronenteedose. 

Ist groß, aber trotzdem leicht. Man braucht auf jeden Fall einen langen Löffel. Der Schraubverschluss ist praktisch. Für Heißes wohl eher nicht geeignet.

Dann dachte ich, so eine Dose in kleiner wäre doch das Behältnis von Kaffeeweißer, den ich im Schrank habe. Und das hat hier auch schon jemand erwähnt.

Nur 24g. Aber relativ klein. Für mich würde das aber reichen.

Da es aber ganz praktisch wäre, auch Warmes daraus essen zu können, hab ich mir diese Kartoffelsalatdose gekauft.

56g, aber der Deckel gefällt mir nicht. Wenn man den Becher nur leicht zusammen drückt, springt der Deckel runter. Fürs Coldsoaken im Rucksack also nicht geeignet.

Als nächstes hab ich mir von Lock&Lock einen Becher mit Drehverschluss bestellt (Twist). Fasst 560ml. Für 3,19€ noch ok. Gewicht 72g. Ist absolut dicht, und macht den robustesten Eindruck. Ist BPA frei und geeignet für Mikrowelle, Spülmaschine und Eisschrank.

Edit: Hat auch ne Skalierung.

Gefällt mir ganz gut. Jetzt muss ich nur noch paar gute Rezepte ausprobieren.

 

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Bearbeitet von Marko
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  • 7 Monate später...
Am 10.9.2019 um 18:04 schrieb Marko:

Ich setz mich gerade mit dem Thema Coldsoaking auseinander, und hab mir mal mehrere Behälter zugelegt. Würden alle hier schon genannt. Vielen Dank für die Tipps.

Das erste ist die Zitronenteedose. 

Ist groß, aber trotzdem leicht. Man braucht auf jeden Fall einen langen Löffel. Der Schraubverschluss ist praktisch. Für Heißes wohl eher nicht geeignet.

Dann dachte ich, so eine Dose in kleiner wäre doch das Behältnis von Kaffeeweißer, den ich im Schrank habe. Und das hat hier auch schon jemand erwähnt.

Nur 24g. Aber relativ klein. Für mich würde das aber reichen.

Da es aber ganz praktisch wäre, auch Warmes daraus essen zu können, hab ich mir diese Kartoffelsalatdose gekauft.

56g, aber der Deckel gefällt mir nicht. Wenn man den Becher nur leicht zusammen drückt, springt der Deckel runter. Fürs Coldsoaken im Rucksack also nicht geeignet.

Als nächstes hab ich mir von Lock&Lock einen Becher mit Drehverschluss bestellt (Twist). Fasst 560ml. Für 3,19€ noch ok. Gewicht 72g. Ist absolut dicht, und macht den robustesten Eindruck. Ist BPA frei und geeignet für Mikrowelle, Spülmaschine und Eisschrank.

Edit: Hat auch ne Skalierung.

Gefällt mir ganz gut. Jetzt muss ich nur noch paar gute Rezepte ausprobieren.

 

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danke für die idee mit dem lock & lock twist dosenbehälter, benutze ihn seit knapp 3 monaten und bin absolut zufrieden :)

wie ist deine erfahrung damit mittlerweile?

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Am 10.9.2019 um 18:04 schrieb Marko:

Kartoffelsalatdose gekauft.

56g, aber der Deckel gefällt mir nicht. Wenn man den Becher nur leicht zusammen drückt, springt der Deckel runter. Fürs Coldsoaken im Rucksack also nicht geeignet.

seitentasche - nur beim rucksackabsetzen aufpassen. hab mir damit mal ne dose kaputt gemacht (2x)

das praktische ist, dass es die "kartoffelsalat" dosen -wirklich fast überall gibt - und manchmal auch mit schmackhaften inhalt ;)) und sind somit schnell on trail ersetzbar...

die lock&lock, hat ich auch mal. hab die aber einfach mal stehen lassen, als ich soaking wasser eingefüllt habe und habe es erst zwei stunden später gemerkt (absurd, aber passiert)

mich hat jedoch immer das gewicht gestört.. aber prinzipiell sind die - aus genannten gründen - kool ( @chrisdagaz)

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@chrisdagaz die Idee stammt nicht von mir. Habe ich hie im Forum gelesen. 
Ich hatte den Behälter für eine Woche auf dem Westweg dabei. Bin dann aber eher wieder weg vom Coldsoaken, weil ich sonst nur Wochenendtouren gemacht hab. War aber sehr zufrieden. Ich nehm das Lock&Lock Twist auch mit, wenn wir zu zweit unterwegs sind. 
 

Ich hab mir schon überlegt, ob ich zum Coldsoaken Ziploc Beutel nehme, die ich dann in z.B. den Kaffeeweißerbecher verpacke. Da sollte dann auch Buchstaben auslaufen. Und vorbereitete Gerichte hab ich eh in Ziplocs. Vllt könnte man dann auch heißes Wasser nehmen, falls man mal welches zur Verfügung hat. 

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