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Ultraleicht Trekking

Suche Rucksack für Norge på Langs mit guter Lastübertragung


Mia im Zelt

Empfohlene Beiträge

@gerritoliver und @khyal

Wenn man zum ersten Mal so eine Trekking-Tour macht, kann ich mir das schon vorstellen. Allerdings habe ich bereits einige Erfahrung damit und ein Gewöhnungseffekt ist diesbezüglich nicht eingetroffen. Zumindest nicht was den Tragekomfort betrifft. Bei der Kondition hingegen schon.

@SvenW Deinen Tipp beherzige ich gerne! Geht ja auch in die Richtung was Khyal empfiehlt. 

Gewöhnungsmöglichkeiten hatte mein Körper bisher zur Genüge. 

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vor 23 Stunden schrieb Jeha:

Wenn ich am Mariposa irgendwas ausmessen soll, sag Bescheid! 

Die Breite der Schultergurte wären tatsächlich interessant. 

@RaulDuke

Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich bin zwar schlank, aber da hat man andere Probleme. 

Ich hoffe auch, einen Rucksack finden zu können, der nicht schmerzt. Der Exped hat übrigens vor 2 Jahren noch besser gepasst, aber da hatte ich ein paar Kilos mehr als jetzt on trail. 

Dein Tipp mit den Gebrauchtkäufen ist auch eine gute Idee. V.a. bei Modellen, die sonst schwer zu kriegen sind.

 

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vor 6 Stunden schrieb SvenW:

Wenn man alleine unterwegs ist würde ich auch für die Navigation noch ein Backup einplanen z.B. Karte + Kompass oder ein Inreach Mini.

OT: Bislang dachte ich immer, dass der inReach Mini ein reines Notruf-Kommunikationssystem darstellen würde. Der kann wohl auch Navigationsanweisungen geben? Auf diesem kleinen Display oder wie?

 

vor 45 Minuten schrieb Mia im Zelt:

Ein Inreach Mini ist übrigens ein Notrufsender. Kein Navi. 

OT: Das war auch meine bisherige Kenntnis - allerdings hatte ich schon öfters irgendwo etwas von Navigation gelesen - ist da was dran?

Bearbeitet von Trinolho
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vor 19 Stunden schrieb lampenschirm:

ich bin beileibe kein Skandinavienexperte, insofern möge man mich korrigieren, wenn das unter stupid light fällt, und 3kg war erstmal auch nur eine willkürlich in den Raum geworfene Zahl, aber das könnte z.B. ganz grob so aussehen: Mid 500g all inclusiv, Schlafsack 800g, Isomatten 350g, Rucksack 400g, Regenjacke 200g, Puffy 200g, 2. Garnitur Unterwäsche + Socken 150g, Mütze + Handschuhe 50g, Powerbank 150g, Kabel + Ladegerät 50g, Handy 200g, Gaskartusche 110g, Kocher 70g, Topf 80g, Wasserfilter 50g, FAK 50g, Zahnbürste etc. 20g, Kleinzeug (Lampe, Messer, Nähset etc.) 100g. Macht dann rund 3,5kg. Und praktisch nichts von dem, was hier steht, bewegt sich am unteren Rand des möglichen. Schlafsack/Quilt ginge noch -200g, Rucksack -150, Regenjacke -100, Puffy -50, Coald Soaking / kalte Küche statt Gas -250. 

Interessante Auflistung, aber wirklich seeehr UL... ;-)

  • Beim Mid fehlt vermutlich noch die Zeltstange/Trekkingstock? + 100 g
  • die Isomatte kann mit 350 g sicherlich nur eine NeoAir Xlite in Regular sein - die wäre mir zu schmal. Also eher + 80 g für mehr Komfort (Regular Wide)
  • Einen 400 g- Rucksack würde ich mir bei 8 Tagen ohne Resupply definitiv nicht antun wollen. Vermutlich eher ein Modell mit ordentlicher Rahmenlösung: + 300 g
  • die Powerbank mit 150 g wird nicht für eine ganze Woche ausreichen, oder möchtest Du zwischendrin laden? Das geht ja bei autarken Touren nicht. Also auch hier eher + 100 g

Macht in Summe noch mal etwa 580 g zusätzlich aus, womit die 4 kg Baseweight locker geknackt sind. Aber was sind schon stupide Zahlen... :mrgreen:

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OT: Ja auf dem Inreach Mini kann man auch Tracks hinterlegen. Ist nicht sonderlich komfortabel damit zu navigieren, reicht aber als Backup aus um z.B. den Weg wiederzufinden wenn man ihn mal verloren hat.

Ich nutze die Funktion öfters mal um z.B. meinen Zeltplatz, einen Food Drop o.ä. zu markieren um sicher dorthin zurückzufinden.

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@Trinolho

 

ja, ist recht UL, aber dafür sind wir doch hier :P

Wanderstöcke hab ich mal unter worn weight klassifiziert, kann man sich aber drüber streiten :)

- dachte an uberlight + 3mm Eva

- hab mit rahmenlosen Rucksäcken schon bis zu 8 Tage im Rucksack gehabt. Das interessante ist ja am Ende das Gesamtgewicht. Wenns BW stimmt und das Essen gut durchdacht ist, geht das. 

- ich komme mit ner 5Ah Powerbank + Handyladung mit navigieren, gelegentlich surfen und jeden Tag ca. 30-40min telefonieren 6 Tage aus. Für 150g kriegst du 10Ah.

 

@Mia im Zeltdie Liste war für genau den Temperaturbereich gedacht. Für ca. 900g kriegst du z.B. nen WM Versalite. Wenn du z.B.bei timmermade schaust, gehts auch noch ne Ecke leichter.

Inreach siehe SvenW, soll ja nur Backup sein.

Etappenlänge… keine Ahnung, ich kenn dich ja nicht. Aber auf so langen Wegen (falls du nobo läufst, solltest du ja da oben "im Saft" sein) sollten gegen Ende doch 40+km machbar sein? Ich als eher unsportlicher und übergewichtiger Typ schaff das ja auch auf kürzeren Strecken, einziges Training ist, dass ich im Alltag konsequent laufe :)

Und wie gesagt, ich will dir keinen 300g Rucksack aufschwätzen, aber auch in einem 2,5kg Pack tragen sich 9kg besser als 14 :)

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vor 7 Minuten schrieb SvenW:

OT: Ja auf dem Inreach Mini kann man auch Tracks hinterlegen

OT: Tatsache! :) Danke!

"inReach Mini 2 is not strictly a messaging device. It is a full fledged GPS and it has a very robust feature set that includes tracking, mapping, navigation and soon will be able to integrate with the new Garmin Messenger smartphone app. So the Messenger smartphone app that's really what is allowing you to have seamless messaging across cellular, WiFi and satellite. That capability is coming to the Mini. The other thing that the Messenger app allows is group messaging, so that is coming to the Mini."

Wow, damit hat sich der erst kürzlich erschienene inReach Messenger wohl zugunsten eines inReach Mini erübrigt. :wub:

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OT:

Da sieht man mal wieder wie das Temperaturempfinden sich unterscheidet. :eek: Für Minusgrade brauche ich nicht nur ein wirklich warmes Schlaf-Setup, sondern auch warme Kleidung. 

Selbst die Xlite small + 3mm Eva (viel genutzt) reicht mir nicht für Minusgrade. Bis 0 Grad ist mir dies warm genug. Ebenso wie mein Myog-Hybrid aus Schlafsack und Quilt mit 550g. Den Versalite nehmen übrigens manche für NPL her. Der ist mit seinem Schnitt gut für kräftig gebaute Personen. 

Sorry. Ich habe trotz inzwischen intensiven Trainings noch nie 40km geschafft. Zudem gerade die Wege im Norden oft weglos verlaufen = man ist langsamer. Ich will wandern und nicht joggen...

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vor 12 Stunden schrieb RaulDuke:

Die einzigen beiden Rucksäcke, die wirklich scheisse saßen, war der Flex Capsicator 40-60, aufgrund seiner, meiner Meinung nach, viel zu breiten und vor allem zu steifen „Hüftflossen“ am Hüftgurt und einer der 3F UL Gear Teile, der mehr oder weniger das gleiche Problem aufwies.

Die drücken nämlich sehr hart in den Bauch, wenn man einen hat, so wie ich. 

Der Flex ist halt sehr anders. Er ist allgemein recht hart, was ich am Rücken aber angenehm finde. Das 'Abstandproblem' löst er meiner Meinung nach elegant mit den beiden recht kleinen Kontaktflächen auf den Schulterblättern. So baucht der Rucksack nicht weg wie der Exos/Eja. Die Lastübertragung finde ich legendär, ebenso hatte ich noch nie einen Rucksack, der so wenig nach hinten zog. So was hatte ist bisher nur bei meinem alten MacPac-Monster, der wog aber mehr als manche hier als Baseweight akzeptieren würden.

Aber auch ich finde, die Hüftflossen sind eher zu breit und zu hart. Und zwar nicht wegen Bauch, sondern wegen Druckstellen vorne am Beckenrand. Mia hat das glaube ich 'Darmbeinstachel' oder so genannt. Da bei mir da nichts drauf ist, was polstern würde, hatte ich mal arge Druckstellen (wie wenn die Haut 'seitlich verschoben' worden wäre, sah aus wie Striemen), die ewig lange blieben. Wenn dies nicht wäre, könnte ich den Flex vorbehaltlos empfehlen. Aber ich würde ihn so gross wählen, dass fast alles rein passt. Komprimieren kann man ihn übrigens auf der Seite schon ein wenig.

Ich glaube, den muss man ausprobieren, und entweder passt er (dann ist er super!) oder eben nicht.

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Huhu @Mia im Zelt,

ich werfe mal noch den Bergans Helium ins Rennen. Der wiegt in der Männerversion (60L) 1010g (bei mir). Ich habe die ältere Version mit komplettem Reißverschluss. Ich benutze den sehr gerne auf allen möglichen Reisen und wenn es mal etwas mehr Gepäck oder Gewicht wird. Erstaunlicherweise trägt er sich um so bequemer (bis ca. 16/17kg,) je mehr Gewicht man zulädt. Ich habe ebenfalls ziemliche Probleme mit meinem Schulterbereich (links bei mir) und brauche daher gut funktionierende load lifter. Das erfüllt der Rucki wunderbar (bei den anderen & leichteren Packs bastel ich mir die dran). Eine Person meines sehr engen Vertrauens(@Worfine) hat auch die Damen Varinate (auch ältere Version) und ist ebenfalls sehr zufrieden. Die seitlichen Taschen sind enorm (bekommt man locker je 2*1,5 L Wasser und Kleinzeug rein). Das feste Tragesystem insgesamt funktioniert sehr gut. Die Polsterung ist ziemlich fest (aber noch bequem), die Schultergurte sind recht schmal. 

Beste Grüße!

 

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vor 42 Minuten schrieb SvenW:

OT:

Ich kenne den konkreten Weg nicht aber in Skandinavien 40km am Tag ist schon sehr sportlich.

Wenn es mal weglos wird kannst du das eh komplett vergessen, da kann es auch mal sein das man nurnoch 1-2km/h macht .

deswegen hatte ich ja gemeint, ich kenn die Gegend da oben nicht, und man solle mich ggf. korrigieren :)

@Mia im Zelt

Ja, das Temperaturempfinden ist so ne Sache, mir reichen 6 Panele ZLite bis unter 0C und bis ca. -7C 6 Panele ZLite + für die Beine 3mm EVA.

ich bin mal raus, ich hab den Faden glaub schon genug auf Abwege gebracht. Sorry dafür, aber ich dachte, die aus UL-Sicht naheliegende Lösung sollte zumindest erwähnt werden.

vor 53 Minuten schrieb Mia im Zelt:

[...] Ich will wandern und nicht joggen...

Zum gütlichen Abschluss: Da sind wir uns mal einig!!!

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Hallo @Mia im Zelt, ich habe ja in dem anderen Faden schon einiges geschrieben. Du schließt ja Rucksäcke aus, welche du nicht anprobieren kannst - ist ja irgendwie auch verständlich. Aber neben der Möglichkeit, bei den Kleinanzeigen fündig zu werden, könntest du dir auch den Kakwa 40, den Atompacks Mo oder den Atom+ über den Winter einfach Mal bestellen. Hast ja jetzt viel Zeit, den richtigen zu finden... Anprobieren und wenn es nix ist geht das in die Kleinanzeigen - wenn du den Sprit gegenrechnest um ins sagenumwobene ULdorado nach K-feld zu pilgern, würden sich selbst 50-80 Euro Verlust beim Verkauf ja irgendwie auch relativieren... Da du so viel unterwegs bist, wäre das für einen perfekt passenden Pack doch gut angelegt. (Natürlich nur für 1-2 Packs ne Option, wenn man sich im Vorfeld schon ein Bild gemacht hat, vielleicht bei einem Forum Treffen?) Und wenn du dann deinen Pack/ deine Packs gefunden hast, kaufst du vielleicht ja dann auch den/die Nachfolger, wenn es super passt...OT: Ich kaufe seit 12 Jahren jedenfalls jedes Jahr 2-3 Paar Schuhe von der gleichen Sorte... Mein myog Pack a la Atom+ (740g) ist für meine Vorhaben (ähnlich den deinen, BW 4,5-6kg, gelegentlich bis 8 Tage Essen max) ziemlich passend, wenn ich den nicht hätte, würde ich mir den Kakwa 40 ansehen... Werde im Winter wahrscheinlich noch einen Atom+ Clone für die Frau machen

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vor 15 Stunden schrieb RaulDuke:

@gerritoliver

Mich wundert es, das Du das so hinnehmen kannst, dich anscheinend jedes Mal irgendwo wund zu laufen. 

Mir würde das die Laune am Wandern verhageln.

Ich bin selber übergewichtig, treibe keinen Sport, außer seit 10 Jahren täglich 11/2 Std, 6-7 Km mit meinem Hund Spazieren zu gehen und mache jetzt auch nich übermäßig viel, was Trekking angeht! Dieses Jahr bin ich z.B. zusammen gerechnet 25 Tage mit nem Rucki auf dem Rücken unterwegs gewesen. 

Aber eine wunde Stelle hatte ich noch nie!

Nicht vor zwanzig Jahren, als ich UH auf dem Jacobsweg unterwegs war, mit irgend einem Deuter Monster und 15 Kilo + Wasser geschleppt habe, noch mit dem kleineren Deuter, der zwischenzeitlich mal mein Eigen war und auch nicht mit meinen beiden derzeitigen Rucksäcken, die ich benutze. Der Gossamer Gear Murmur für die warme Jahreszeit, bei leichtem Gewicht, oder den Gossamer Gear G4-20, für die kühlere Jahreszeit, mit schwererem und voluminöserem Gepäck. Zwischenzeitlich hatte ich auch noch nen Hyberg Bandit am Start, der sich übrigens super trug, aber den fehlende Hüftgurt fehlte mir dann doch nach einer Tour, so das er wieder gehen mußte.

Die einzigen beiden Rucksäcke, die wirklich scheisse saßen, war der Flex Capsicator 40-60, aufgrund seiner, meiner Meinung nach, viel zu breiten und vor allem zu steifen „Hüftflossen“ am Hüftgurt und einer der 3F UL Gear Teile, der mehr oder weniger das gleiche Problem aufwies.

Die drücken nämlich sehr hart in den Bauch, wenn man einen hat, so wie ich. 

Schade war, das der Phönix von Huckepacks mir nicht richtig paßte… Der trug sich eigentlich auch super, aber auch da waren die hüftflossen einfach käse. Sie sind nicht zu steif oder dick, sondern zu lang, zur mitte hin. Sie rahmen den Bauch quasi ein und heben ihn von unten an. Das war auch echt unbequem. Schade, denn an sonsten fand ich ihn spitze.

Ob ich mich mit den genannten dreien, die ich nicht behalten habe, wund gelaufen hätte, ich weiß es nicht. Denn die waren auf meiner probe Gassi Runde schon so unbequem, das ich sie sofort ausrangiert habe.

Auf jeden Fall will ich meinen, das ich nie aufhören würde, nach einem für mich perfekt sitzenden Rucksack zu suchen, bei dem ich mich nicht wund scheuer.

Den gibt es bestimmt!

Wer nicht die Möglichkeit hat, zu Sack und Pack nach Krefeld oder in einen ähnlichen Shop zu fahren, kann es wie ich machen. Ich habe alle meine Ruckies beim Kleinanzeiger gekauft und gegebenenfalls dort (oder im Forum) wieder verkauft! Ohne Wertverlust! 

Wer suchet, der findet!

 

Moin RaulDuke, hm, danke dir für deinen Beitrag der bringt mich ein we if ins Grübeln- meine Wanderungen waren bisher sehr oft in den Bergen mit essen, Zelt etc und ich war mir sicher dass das eben dazugehört. Wobei ich auch hinzugefügten muss dass ich mit wund jetzt einfach etwas aufgescheuert meine, da blutet jetzt nichts oder dergleichen und aushalten kann ich das irgendwie ganz gut. Blasen an den Füßen finde ich wesentlich schlimmer…

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Am 9.11.2022 um 14:02 schrieb Mia im Zelt:

Ich vermute ich brauche schon so 50-60 Liter an Volumen. Vom Gewicht her werde ich etwa bis zu 14kg schleppen müssen, wenn ich LM für 8 Tage drin habe.

Weiss nicht recht; nur als Beispiel , ich hab mal ne Solo Islandtour gemacht mit 14 kg, die hab ich in nem 35 Liter Ortlieb Xplorer untergebracht, inkl. Akto, ne SIM-Matte in regular, komplettes Regenzeug, Futter für 10 Tage etc. Und nix hing draussen dran.

Würde ich nicht mehr machen, am Anfang elende Stopferei, aber mehr als 45 l auf keinen Fall. Und ich bin viel grösser und schwerer als Du, also alle Klamotten in mindestens XL. Auch aufm PCT sind Frauen mit 45 l unterwegs (z.B. irgend ne Mary auf YT mit Eja 45).

M.a.W., ich würde sowohl das Volumen, wie auch das Gewicht nochmal kritisch hinterfragen; kompakte Rucksäcke haben  grade im weglosen Gelände den nicht zu unterschätzenden Vorteil der besseren Manövrierbarkeit; auch bei Flussüberquerungen wirken sich körperferne Gewichte sehr nachteilig aus.

 

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Hab mir daraufhin mal Deinen Exped-Thread Eingangspost angeschaut und die Fotos; da ist der Rucksack ja auch nicht voll, das ganze Zeugs hängt unten drin, die oberen Lastencontroller haben jarnischt zu kontrollieren, die unteren sehen aus als seien sie gewohnheitsmässig  festgeknallt (dadurch ziehen sie den Gurt nach hinten und nicht die Last nach vorne... aber nur son Eindruck....), die Kompressionsriemen hängen lustlos und untätig in der Gegend rum... Insgesamt n ziemlich formloser Sack ohne Struktur, trotz Gestell, nach meinem Eindruck einfach zu gross.

Nur diesen Eingangspost gelesen habend, vermisse ich ein bisschen die Kreativität im Umgang mit kleineren Unannehmlichkeiten; ich hätte mir längst ein paar Schwämme o.ä. besorgt und mit tape am Rucksack dort fixiert wos drückt, Schlüsselbein etc.

Aber vielleicht haben andere schon ähnliche Perlen der Weisheit verstreut, dann bitte ich um Vergebung; kann unmöglich den ganzen Thread durcharbeiten... :-)

Bearbeitet von paddelpaul
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@ULgeher Ja, dies habe ich schon ein paar Mal gelesen. Den muss ich anprobieren. Wenn er passt, könnte der echt super sein.

@mochilero

Guter Einwand. Zumindest für ein Modell eine Option. Ein Zugticket kostet wahrscheinlich mehr als der Verlust beim Weiterverkauf.

@FjellZeit

Bergans Helium. Merke ich mir. Danke.

Was für Schulterprobleme hast du genau?

@gerritoliver und @RaulDuke

Guter Vergleich! Ich schätze die Schmerzen durch Rucksack und Blasen an den Füßen bei mir als gleichwertig ein. Zumindest wenn der Rucksack über 10kg wiegt.

@paddelpaul

Das muss ich ausprobieren. Die Ausrüstung hab ich daheim und kann zum Test alles in den Exped packen. Auf dem PCT stimme ich dir zu - aber da darf die Ausrüstung auch minimalistischer ausfallen als in Norwegen. 

Packliste stelle ich in Zukunft noch ein - dafür muss ich erst Zugriff auf den PC haben.

Wenn du nur den Eingangspost gelesen hast, bist du überhaupt nicht up to date. Vorher konnte ich mit dem Kompressionssystem vom Exped nichts anfangen - es ist nicht gerade intuitiv. Abgesehen davon war da nur rund 1kg Essen drin. Inzwischen krieg ich den aber top komprimiert - rutscht trotzdem vom Beckenkamm. 

----

Nur mal zum veranschaulichen weil ich immer von meiner A-förmigen Schulter schreibe:

OT:

Zur Vorbeugung von Vorurteilen: Nein, dies ist kein Haltungsfehler, sondern mein Knochenbau. 

 

20221111_210208.jpg

Bearbeitet von Mia im Zelt
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Ist jetzt schwierig zu sagen, welche Schulterriemen da am besten passen. Das hängt von so vielen Faktoren ab (Form des Gurtes, in welchem Winkel er am Rucksack angenäht ist, und wie weit unter der Schulter der Befestigungspunkt liegt - kann da von meiner Rucksacknäherei ein Lied singen...)

Ein weicherer Gurt passt sich besser an (geht in die Torsion) und sollte nicht an der Kante drücken. Ein solcher Gurt wird aber weniger in einer vorgegebenen Form bleiben (er wird also nicht unbedingt stark S-förmig bleiben). Kann aber trotzdem funktionieren, wenn er gut verläuft.

Ich denke, ein breiterer Gurt könnte trotzdem passen, wenn er nicht zu steif ist, und vor allem die Innenkante weich ist.

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vor 11 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Auf dem PCT stimme ich dir zu - aber da darf die Ausrüstung auch minimalistischer ausfallen als in Norwegen. 

Wieso meinst Du? Ich war noch nicht da, hab aber n paar Videos gesehen, Oktober in Washington z.B., da wären Schneeschuhe sehr hilfreich gewesen; Resupplys gibts wohl auch nicht immer alle 2 Tage, etc.

Apropos PCT: könntest Du Dir nicht bei soner langen Tour auch n Packerl schicken lassen, so Ende August/Anfang September, mit wärmeren Sachen?

Zu den A-Schultern: der Exped hat ja den Nachteil der fixen Schultergeometrie; der Flex Cap z.B. hat als Ansatz der Träger am Rucksackkorpus nur Webbing, das passt sich der Anatomie wesentlich flexibler an. Rein von der Physik her wäre ein punktförmiger oder gar drehbarer Ansatz das Ideal; dann würde die Position des Trägers auf der Schulter den Richtungsverlauf am Ansatz bestimmen und nicht umgekehrt. Könnte man vielleicht als Aspekt bei der Auswahl berücksichtigen.

Das der top komprimierte Rucksack (bei Einstellung "M"= Entlastung der Schultern...) immer noch vom Becken rutscht, kann auch anatomische Ursachen haben (schmales Becken= wenig Taille). Das ist zum Beispiel sowohl mein Problem wie auch das meiner Frau. Vor unserer letzten Tour hab ich an meinen selbstgeschnitzten DCF-Sack den einzigen Gurt geschnallt, den ich nicht im geradezu schmerzhaft festgeknallten Zustand doch noch über meinen Hintern abziehen konnte. Und auch der ist bei ca. 10 kg Beladung immer wieder nach unten gewandert und musste neu justiert werden. Der Flex Cap-Gurt war bei den Tests der zweitbeste.

Mein Fazit : weiche Gurte halten bei dem erwähnten anatomischen "Problem" eher nicht, harte halten eher, aber an den Druck muss man sich erst gewöhnen.

Bearbeitet von paddelpaul
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@ULgeher

Der HMG ist gerade angenäht und dessen Schultergurte saßen ganz blöd. Ganz am Anfang hatte ich einen Deuter mit sehr festen Schultergurten, was sich auch kaum angepasst hat. Demnach wäre wohl ein schräger Ansatz am Rücken und weiche, flexibele Schultergurte sinnvoll. Die S-Form muss nicht sehr stark ausgeprägt sein. Der Sitz an den Schultern ist mir wichtiger. 

@paddelpaul

OT: Der PCT gilt als Schönwetter-Trail, da dort fast jeden Tag die Sonne scheint und die Tage zumeist warm sind. Und im Oktober ist man NoBo meist schon längst wieder daheim, da dort dann der Winter eintritt. Für den PCT würde ich abhängig vom Rucksack ein BW von +- 5kg haben.

Generell würde ich es bevorzugen in diesem Thread beim Thema Rucksack zu bleiben. Die Packliste können wir diskutieren, wenn ich sie erstellt habe. Ohne Packliste ist das irgendwie müßig.

Deine Gedanken zum Rucksack finde ich sehr interessant. So rutscht der Flex Capacitor wieder weiter nach oben. Ein drehbaren oder runden Ansatzpunkt hat nur der Granite Gear Blaze. Der Vargo ExoTi fällt nun raus, da die Schultergurte dort völlig gerade und unflexibel aussehen. 

Eine ausgeprägte Taille habe ich. Aber da greift der Hüftgurt vom Exped nicht. Dazu ist er zu steif. Ich habe ihn ohnehin fast schon komplett angezogen. Viel Spiel ist da nicht mehr. Wenn ich ihn komplett anziehe, rutscht er vorne über den Beckenkamm, aber mittig und hinten rutscht es trotzdem. 

Wie lange dauert es deiner Erfahrung nach, bis man sich an einen harten Hüftgurt gewohnt hat?

Bearbeitet von Mia im Zelt
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Falls Du gelegentlich mal in Berlin bist könntest Du dort ins Hikerhaus. Die haben immer eine Handvoll UL Rucksäcke da.

Allerdings solltest Du selber etwas Ahnung mitbringen. Hyberg ist die Eigenmarke des Ladeninhabers. Evtl ergibt sich ja eine Sonderanfertigung?

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vor 3 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Generell würde ich es bevorzugen in diesem Thread beim Thema Rucksack zu bleiben. Die Packliste können wir diskutieren, wenn ich sie erstellt habe. Ohne Packliste ist das irgendwie müßig.

Wird hier im Forum nicht generell empfohlen, dass man zuerst den Rest der Ausrüstung zusammenstellt und dann einen passenden Rucksack wählt? Hier sieht das durch die Umstände besonders wichtig aus.

Ich persönlich finde 60l Volumen ohnehin recht viel für eine Tour in Norwegen. Bei einem so langen Trail wäre es vielleicht sinnvoll, erst einmal herauszufinden, was man auf welchem Abschnitt braucht und was im Sommer definitiv unnötig ist. Je nachdem, wann die Tour geplant ist, wird der Unterschied riesengroß sein. Ende September auf der Finnmarksvidda braucht man sicherlich ein anderes Zelt, einen anderen Schlafsack, eine Isolationsjacke, eine andere Matte usw. als im Hochsommer in Mittelnorwegen. Auch im Süden kann es bei einem frühen Start noch ungemütlich werden. Wenn man die ganze Zeit die gleiche Ausrüstung mitschleppt, ist das eine Menge Ballast. 

Wäre es da nicht sinnvoller, erst einmal ohne den Rucksack weiterzuplanen? Bestimmt genügt es auch, einen Großteil der Tour mit einem 40l-Rucksack zu gehen. Wenn es nötig ist, kann man dann außerhalb der Hauptsaison die zusätzliche/andere Ausrüstung in einem größeren Rucksack verstauen. Der muss auch nicht High End sein, Hauptsache er passt. 

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vor 4 Stunden schrieb Mia im Zelt:

Wie lange dauert es deiner Erfahrung nach, bis man sich an einen harten Hüftgurt gewohnt hat?

Mein letztens verwendeter (Osprey, als separates Zubehör erworben) ist kaum atmungsaktiv, das spielt auch ne Rolle, da wird die Haut weich und empfindlich. Irgendjemand hat Striemen durch einen Hüftgurt erwähnt, die hatte ich auch, allerdings hab ich dann festgestellt, dass mein T-Shirt unterm Gurt Falten geworfen hatte; nach dem ich das in der Folge vermieden habe war es besser.

Ich bin auch nicht besonders schmerzempfindlich, für einen nicht rutschenden Hüftgurt bin ich bereit Opfer zu bringen :grin:. Durchaus denkbar also, dass meine Toleranz da grösser ist als Deine. Gibt also viele Faktoren zu berücksichtigen, darum glaube ich, dass meine Erfahrungen Dich nicht wirklich weiterbringen.

Angebot: ich kann Dir den Flex Cap-Gurt in S auf Deine Kosten schicken zum ausprobieren. Meinen Test (Gurt separat anlegen und festknallen bis an die Schmerzgrenze, und dann probieren ihn übers Gesäss abzuziehen) fand ich sehr aufschlussreich; man kann dann bei erfolgreichem Test sukzessive den Zug reduzieren, bis man eine tolerable Einstellung gefunden hat und der Gurt immer noch sitzt. Beim Test übrigens nicht nur seitlich grade runterziehen, sondern auch und vor allem hinten nach unten ziehen, da wirkt sich ja am Ende das Gewicht des Rucksacks aus (was tatsächlich die eigentliche Crux bei dem ganzen ist, da aus anatomischen Gründen der Halt des Gurts am Becken vorne seitlich am grössten ist, die Last aber leider hinten auf den Gurt wirkt= fette Hebelwirkung auf den Gurt; wäre nochmal Potential für Innovation...).

Mein Flex Cap ist leider in M/L, Dir den ganzen Sack zu schicken brächte Dir also nix; aber vielleicht hat ja jemand einen in S, S/M?

 

 

Bearbeitet von paddelpaul
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