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Ultraleicht Trekking

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Hallo Leute

Als neuer Besitzer eines der Zpacks Cuben "Ufos" ;-) - dem Plexamid V Beta (385g mit Packsack mit allen Leinen und Linelocks) - verfolge ich natürlich die aktuellen Testberichte im WWW.

Seit heute gibt es einen interessanten Direkt-Vergleich von gleich 4! unterschiedlichen Zelten von einem Youtuber names Blueboy ... zwar in Englisch aber die Scores sind gut nachvollziehbar.

The Duplex, Plexamid, Hexamid Solo-plus tent & Hexamid pocket tarp ... und ich habe meine Entscheidung gegen das Duplex noch nicht bereut. Am Berg scheint mir die Pyramide gegen Wind/Sturm, stabiler, va auch wegen der geslopten Seite (werd ich gegen die Windrichtung ausrichten)

Hier der Link: https://youtu.be/DZBWCYp79Fo

Grüße,

bearbeitet von Rapapongi

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Danke für den Link. 

Ui ist das Plexamid klein im Vergleich zum Altaplex, oder täuscht das? Dafür geiles Packmaß. Man kann halt nicht alles haben.

 

OT: Wie schwer war dein Plexamid Beta noch mal, stand in den letzten Tagen glaube noch nirgendwo (sorry konnte ich mir nicht verkneifen :-D ;-))

 

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vor 12 Minuten schrieb Dr.Matchbox:

Danke für den Link. 

Ui ist das Plexamid klein im Vergleich zum Altaplex, oder täuscht das? Dafür geiles Packmaß. Man kann halt nicht alles haben.

 

OT: Wie schwer war dein Plexamid Beta noch mal, stand in den letzten Tagen glaube noch nirgendwo (sorry konnte ich mir nicht verkneifen :-D ;-))

 

@Dr.Matchbox Siehe da ... https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/7585-zpacks-plexamid-v-beta-zelt-385g-landed/?do=findComment&comment=120562

Das Zelt ist einfach so unglaublich kompakt. Mit der langen Abspannschnur vorne und dessen Metallhakens sowie des Linelocks  kann man es super flach zusammenbinden. Kein herumfliegendes Abspannseil ... alles clean. Das ist Zen ... I LOVE IT

Grüße

Plexamid 385g.jpg

Plexamid Sack 9 g.jpg

Plexamid Pack geschnürt.jpg

Plexamid Pack seite.jpg

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hab jetzt auch ein plexamid and i love it :D 

und zum Videoonkel: das Plexamid ist nicht gut aufgebaut im Video. Habe das auch beim ersten mal so gemacht.
Den Pole würde ich gerader stellen und so kommt das ganze hinten etwas hoch. Dann sitzt bei mir die Bodenwanne viel besser.
Davon ab, sehr gutes Vergleichsvideo !

bearbeitet von ArminS

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vor 26 Minuten schrieb ArminS:

hab jetzt auch ein plexamid and i love it :D 

und zum Videoonkel: das Plexamid ist nicht gut aufgebaut im Video. Habe das auch beim ersten mal so gemacht.
Den Pole würde ich gerader stellen und so kommt das ganze hinten etwas hoch. Dann sitzt bei mir die Bodenwanne viel besser.
Davon ab, sehr gutes Vergleichsvideo !

@ArminS gratuliere! :smile: ich war mit meinem ersten Aufbau auch noch vorsichtig ... wollte nicht zu viel Spannung auf die Abspannleinen geben ... und erstmal kucken, ob ich mit den zusätzlichen Abspannern an Kopf und Fuss steilere Flanken hinbekomme ... bin folgender maßen vorgegangen:

  1. alle vier Haupt-Ecken ohne Spannung ausgesteckt (45° Winkel)
  2. Trekkingstock auf 122 cm eingesetzt
  3. Beide Apsis--Flügel eingehakt und nach vorne abgespannt
  4. Gegenüberligende Ecke gesteckt und UND gespannt
  5. Zusatzleinen Fuss/Kopfraum gesteckt UND gespannt
  6. alle vier Haupt-Ecken gespannt
  7. alle Lines nochmals ohne viel Zugkraft gespannt (da geht noch mehr)
  8. die hohen Zusatzlines habe ich möglichst lang gehalten um besseren Zugwinkel zu bekommen.

Kannst du deine Vorgehensweise kurz beschreiben.

@Stromfahrer du hast ja viel Erfahrung mit dem Gatewoodcape. Wie würdest du beim Plexamid - mit eigentlich ähnlicher Form - vorgehen. Wär für Deine Tips sehr dankbar.

... und es macht schon sehr viel Freude, soviel "vollwertigen" Wohnraum bei so wenig Gewicht und Volumen zu haben.

Plexamid Aufbau seite 2.jpg

Plexamid Aufbau seite 3.jpg

Plexamid Aufbau seite.jpg

bearbeitet von Rapapongi
Ergänzung

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1. auspacken und hinlegen :D
2. 4 eckpunkte (45grad) alles recht locker
3. hinteren punkt locker gesteckt.
4. trekking stock eingesetzt und vorne gespannt.
5. alles nachspannen (türen bleiben offen)
6. kopf, fuss und bei viel wind ggf die beiden hinteren noch.
7. erst jetzt die Türen/Apsiden mit moderater Spannung, diese Dienen meiner Meinung nach wie bei Duplex nicht der Abspannung. beim Alten Duplex gabs sogar ne schwachstelle dadurch (beim plexa denke nicht)

bearbeitet von ArminS

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vor 12 Minuten schrieb Rapapongi:

@Stromfahrer du hast ja viel Erfahrung mit dem Gatewoodcape. Wie würdest du beim Plexamid - mit eigentlich ähnlicher Form - vorgehen. Wär für Deine Tips sehr dankbar.

Da ich das Plexamid noch nie aufgebaut habe, kann ich nur Theoretisches dazu sagen. Aber ich dachte auch sofort, dass es ähnlich geschnitten ist und der Aufbau im Video suboptimal (so, wie auch das Stange-vor-Tür-Problem keines ist, wenn man die Stange länger macht und schräg stellt).

Mein Eindruck auf den Bildern ist, dass die beiden kurzen Seiten nicht parallel zu einander stehen, dies aber sollten. Beim Gatewood finde ich die Punkte, indem ich die Heringe von den Ecken des Inners oder des alternativ verwendeten Groundsheets aus abstecke (woran sich bei mir eben auch die Leinen befinden, nicht am Fly).

Vom Aufbau her schaue ich beim Gatewood darauf, dass die Verbindung der gegenüberliegenden Eckheringe eine Gerade bildet. Ich spanne den Boden also nicht 45° ab, sondern eher 20°. Dadurch liegen die Heringe dann bezogen auf die Abspannpunkte des Flys bei rund 40° und es geht immer perfekt auf. Dann kommt die Rückseite auch nicht ganz so weit raus.

Aber ob das beim Plexamid genau so aufgeht: Keine Ahnung.

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@Rapapongi Ich würde versuchen das Zelt erst "perfekt" aufzustellen und zwar ohne den 4 Flächenabspannpunkten und diese erst als letztes leicht abspannen. Auf Deinen Fotos schaut die Geometrie des Zeltes schon komisch aus (um nicht "hässlich" zu sagen).

Hexamid Pocket Tarp:

IMG_20180521_072825982_HDR.thumb.jpg.87c619f0bcb088b68f84ef926944aeb6.jpg

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vor 10 Minuten schrieb Stromfahrer:

Vom Aufbau her schaue ich beim Gatewood darauf, dass die Verbindung der gegenüberliegenden Eckheringe eine Gerade bildet. Ich spanne den Boden also nicht 45° ab, sondern eher 20°. Dadurch liegen die Heringe dann bezogen auf die Abspannpunkte des Flys bei rund 40° und es geht immer perfekt auf. Dann kommt die Rückseite auch nicht ganz so weit raus.

@Stromfahrer Hab vielen Dank. Das werd ich , als leidenschaftlicher Optimierer, demnächst sicherlich auch testen.

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vor 13 Minuten schrieb roli:

Auf Deinen Fotos schaut die Geometrie des Zeltes schon komisch aus (um nicht "hässlich" zu sagen).

@roli

Die runzelige Form ist ein Ergebnis meiner Überlegungen zum ersten Pitch ... siehe oben ... wollte testen, ob mehr Fuss/Kopfraum geht ... und die hohen Abspannpunkte wollte ich noch schonen ... man lernt ja seine neue Wohnung am ersten Tag auch noch nicht vollkommen kennen ;-))

Kommt Zeit, kommt Rat ... kommt Heldentat :geek:

bearbeitet von Rapapongi

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Ich hab mein Altaplex gerade mal beim Gassigehen mitgenommen, denn die Dinger lassen sich eigentlich recht easy aufstellen. Da das Plexamyd ja eigentlich nur ein Altaplex ohne Spitze ist, sollte sich das genau so anwenden lassen. 

 

Da man für das Altaplex einen längeren Stock braucht, habe ich mit heißem Wasser bei einen Griff den Kleber gelöst. Der lässt sich somit einfach abnehmen. (Beim Wandern hält er problemlos.) Wenn ich beim 2. Stock das untere Segment entferne kann ich beide Stöcke zu einem langen Stock zusammenstecken. Damit entfällt das Gewicht für eine Verlängerung und das Ding ist wirklich sehr stabil.

20190214-IMG_1338.thumb.jpg.4e12d35826b69b7b964fdb0fb9af0a09.jpg20190214-IMG_1339.thumb.jpg.f341936fbf57aa63b4c9f62c0ac939dc.jpg

Dann das Altaplex auslegen und alle 4 Ecken im 45-Gradwinkel abspannen. Dabei darf schon leichter Zug drauf sein.

20190214-IMG_1340.thumb.jpg.1442adf8c0d7133419d7043e31f4ffc6.jpg

Als nächstes die Aufstellstange rein und die vordere Leine abspannen. Stock dabei etwas schräg stellen (Siehe noch später)

20190214-IMG_1343.thumb.jpg.d95a2b079c10c5c6f152f10e589cbe28.jpg

Dann den hinteren Abspannpunkt abspannen.

20190214-IMG_1344.thumb.jpg.338dcd2e77f7978adbae31b141055bf1.jpg

Jetzt steht das Teil eigentlich immer schon prima, ohne dass man großartig was tun muss. Um das Zelt schnell straff zu pitchen habe ich die Aufstellstange länger als notwendig und rücke sie zum Schluß einfach etwas gerader. Damit spannt sich das Zelt quasi von alleine.

20190214-IMG_1349.thumb.jpg.a1043e6ed4792fb852f670db47b68a8b.jpg

Zum Schluß einfach die Zusatzleinen LEICHT spannen. Wenn mans übertreibt sieht das aus wie oben im Post und die Geometrie wird mMn zerstört. Das wenige spannen der Zusatzleinen bringt eigentlich genügend Raum.

Ich werde jetzt an den Leinen der zusätzlichen Abspannpunkte noch Gummischnur anbringen, damit ich diese nicht so arg spannen muss und die Zeltwände bei starkem Wind etwas Spiel haben.

Hier ist das Zelt bodennah für schlechtes Wetter aufgebaut. Für die Schönwettervariante einfach die Linelocks ganz wenig lösen und die Trekkingstöcke etwas aufrichten, dann kommt das Ding easy hoch.

 

Alles in allem dauert das 2-3 Minuten incl. Vorbereiten der Trekkingstöcke.

bearbeitet von Dr.Matchbox

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@Dr.Matchbox hab vielen Dank für den tollen Pitch. Auch ein super Camo Zpacks! 

Ich hab mit dem Spannen immer ein bisserl Muffensausen, da mir beim meinem HMG Tarp ganz früh im Einsatz eine seitlicher Abspannnaht aufgegangen ist. In the mountains will man halt nicht das einem das Tarp mitten in der Nacht um die Ohren fliegt. 

Das mit dem Tarp da oben ist sowieso grenzwertig, weil der Wind einen so schnell runterkühlt. 

Da oben wenn dann nur eine stabile Pyramide oder mein Bomenfestes Hille Unna. 

Credits: my own castle ;-)

 

Screenshot_20190209-194245.jpg

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Gast Chris2901

Habe ich bei meinem Altaplex genauso wie @Dr.Matchbox gemacht. Das Ding ist völlig unkompliziert . Ich habe meinen 135er Stock ganz einfach mit ner 11,8mm Alu-Reparaturhülse verlängert, das hat super für nen 145cm Pitch funktioniert. Das Problem habe ich jetzt mit Duplex und Triplex nicht mehr!:mrgreen:

Da ich vor kurzem dank @khyal die Möglichkeit hatte, im Plexamid zu sitzen, behaupte ich mal , das das Altaplex gerade für größere Personen ein besseres Raumgefühl bietet.

bearbeitet von Chris2901

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Was den Video-Vergleich betrifft, kann ich da so direkt keinen Nutzen darin erkennen, wenn man historische Zelte mit rein nimmt.
Natuerlich hat das auch einen gewissen Reiz z.B. einen heutigen Polo mit einem Golf 1 zu vergleichen, aber es bringt einen potentiellen Kunden, der heute einen Neuwagen oder jungen Gebrauchten kaufen will, nicht weiter.:mrgreen:

So ist es auch mit diesem Vergleich, das Hexamid Solo-Plus wird genauso, wie das hier erwaehnte Altaplex, nicht mehr hergestellt.

Das Plexamid ist auch kein Altaplex ohne Spitze, fuer groessere Leute scheint mir der Kopfraum beim Plexamid deutlich vergroessert, deswegen kann es a) niedriger gebaut werden b) verteilen sich so die Kraefte im Top besser.

Das Plexamid V5 Beta ist btw auch nicht ein Cuben Ufo, sondern ein ganz normales Plexamid, nur dass Zpacks momentan neue kleinere Leinenspanner mit entsprechenden Schnueren mit Hilfe von ein paar Usern testen moechte, bevor sie in Serie gehen und deswegen das Plexamid alternativ mit den neuen Spannern und entsprechend duenneren Leinen anbietet.
Inwieweit sich die neuen Spanner in Kombination mit den Leinen bewaeren, weiss man dann in einem oder 2 Jahr(en).
Ich habe schon laenger, zuerst im Testbetrieb, inzwischen etabliert auf Dauer, so einige meiner Zelte weg von Lineloc 3 auf geeignettere Spanner fuer duennere Schnuere umgeruestet, bevorzuge da allerdings einen anderen Spanner als Zpacks, aehnlich dem Exped, die koennen sich nicht abnutzen...


Dass ein Plexamid / Altaplex in der Praxis auf Dauer windstabiler als ein Duplex ist, halte ich fuer nicht wahrscheinlich, da sprechen auch die div Berichte in US-Foren von Schaeden am Material in der Naehe der Firstspitze bei div .51er Altaplex gegen.
Ich war lange genug mit Mids unterwegs, um zu wissen, welche hohe Belastung auf den einzelnen Mittelstab kommt, etwas mehr Windboen, etwas Schnee o.A. und entweder das Material in "spitzennaehe" oder Stab wird ueberlastet und man hat einen gebrochenen Stab, oder darf das Material flicken.

Bei einem Firstzelt verteilen sich die Kraefte auf 2 Staebe.

Natuerlich ist es so, dass ein Vieleck-Mid wie beispielsweise das 10eckige Bergans Lavvu einer Idealform in Bezug auf CW-Wert rel nahe kommt, aber der ist nicht alles :mrgreen:

Dazu kommt fuer mich bem Duplex der Riesenvorteil von 2 Tueren, 2 Apsiden, also z.B. Durchlueften, auch wenn ich die eine Apside mit nassem Zeug wie Rucksack, Schuhe, Regenzeug usw zuballere, ich immer noch einen Eingang frei habe, fuer Ein/Ausstieg, Kochen usw
Was mir beim Plexamid / Altaplex auch nicht so gefaellt, dass die Apside deutlich hoeher angeschnitten ist, dadurch verkleinert sich die nutzbare Flaeche und bei mehr Wind wird es deutlich zugiger.
In einem Mid ist natuerlich im Vergleich zum Firstzelt auch die Nutzung einer Trockenleine rel unterirdisch.
Wenn ich nun sehe, dass das Duplex im leichten Material gerade mal 119 g schwerer ist....

Wer nun alleine in den trockeneren, waermeren Monaten in nicht so starkwindigen Gebiete bzw wenn starkwindig, davon ausgeht, dass er abends immer einen geschuetzten Platz findet, unterwegs ist, kann prima, wenn ihm die 2.Apsis nicht feht, zum Plexamid greifen, das ist ein tolles Teil und Gewicht / Packmass ist klasse.

Wer aber das ganze Jahr ueber, auch in Schweinewetter und in sehr windigen Gebieten unterwegs ist, der sollte lieber zum Duplex greifen, deswegen ist es bei mir auch das Duplex geworden.

Was die Nutzung zu 2 betrifft, ja das geht mit Duplex, solange man ueberwiegend das Zelt nicht zum Aufenhalt tagsueber nutzt, die Bodenwanne ist halt 114 cm breit d.h. wenn man 2 51er Matten drin hat hat man in der Breite noch 12 cm fuer Gepaeck und je nach Koperpergroesse in der Laenge ueber die komplette Breite nochmal Stauraum z.B. bei Standard-183er-Matten 45*114 cm und man hat ja viel Platz in den 2 Apsiden.

Wenn man aber in Gebieten unterwegs ist, wo es auch aufgrund des Wetters mal haeufiger "Zelttage" gibt, wuerde ich eher zu 2, wie Chris, zum Triplex (im leichten Material 99 g mehr als das Duplex) greifen.

Was das Material betrifft, gibt es halt von der Reissfestigkeit usw her nur 2 unterschiedliche Materialien, das .51 oz / sqryard oder das .74 oz / sqryard (das .67er camo ist nicht stabiler als das .51er).
Da der Gewichtsunterschied nicht so gross ist (+34 g beim Plexamid, +51 g beim Duplex), wuerde ich immer zum stabileren .74er raten.

Aber all das ist geschrieben aufgrund meiner Erfahrungen und meiner Anforderungen, der Naechste hat halt andere Anforderungen, macht dann vielleicht auch andere Erfahrungen...

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Ich möchte noch einen Punkt in den Vergleich Dublex vs Plexamid einbringen:

Bei meiner letzten Schottlandtour hatte ich auch ein Firstzelt für 2 Poles dabei (yama Swiftline). Mir ist am 2. Tag beim wandern ein Stock gebrochen und die restliche Woche konnte ich mein Zelt nur noch mit hilfe geborgter Stöcke aufstellen oder musste in Unterkünften schlafen. Seitdem sehe ich bei 1- Personen-Zelten einen 2. Stock als Schwachstelle. Davor habe ich diesen als Stärke gesehen, der es einen großen Raumgewinn bedeutet.

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Gast Chris2901
vor 14 Minuten schrieb Martin:

Ich möchte noch einen Punkt in den Vergleich Dublex vs Plexamid einbringen:

Bei meiner letzten Schottlandtour hatte ich auch ein Firstzelt für 2 Poles dabei (yama Swiftline). Mir ist am 2. Tag beim wandern ein Stock gebrochen und die restliche Woche konnte ich mein Zelt nur noch mit hilfe geborgter Stöcke aufstellen oder musste in Unterkünften schlafen. Seitdem sehe ich bei 1- Personen-Zelten einen 2. Stock als Schwachstelle. Davor habe ich diesen als Stärke gesehen, der es einen großen Raumgewinn bedeutet.

War vielleicht der Stock zu schwach gewählt?

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@Chris2901 Nein, die Trekkingstöcke waren nicht zu schwach gewählt. Es ist aus meiner Sicht ein Designfehler dieser Stöcke gewesen. Das ist aber auch hier nicht der Punkt. Der Punkt ist: verlierst du einen Trekkingstock (Pech, Diebstahl, Bruch....) ist deine Unterkunft nicht mehr nutzbar und das nur, weil du mehr Platz haben wolltest. Bei der Wahl Luxus vs. Sicherheit tendiere ich sehr stark zu Sicherheit, zumal es in diesem Fall auch die leichtere Variante ist.

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Gast Chris2901
vor 18 Minuten schrieb Martin:

@Chris2901 Nein, die Trekkingstöcke waren nicht zu schwach gewählt. Es ist aus meiner Sicht ein Designfehler dieser Stöcke gewesen. Das ist aber auch hier nicht der Punkt. Der Punkt ist: verlierst du einen Trekkingstock (Pech, Diebstahl, Bruch....) ist deine Unterkunft nicht mehr nutzbar und das nur, weil du mehr Platz haben wolltest. Bei der Wahl Luxus vs. Sicherheit tendiere ich sehr stark zu Sicherheit, zumal es in diesem Fall auch die leichtere Variante ist.

Danke, dass Du das nochmal so schön erklärt hast!;)

Ich frage nur, weil mir in sehr vielen Jahren Trekkings (glücklicherweise?) noch nie ein Stock gebrochen ist. Allerdings meide ich auch ausgereizte Modelle.

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OT:

vor 9 Stunden schrieb khyal:

Was den Video-Vergleich betrifft, kann ich da so direkt keinen Nutzen darin erkennen, wenn man historische Zelte mit rein nimmt.

Finde ich schon hilfreich: Wenn ich ein altes Modell besitze und über einen Wechsel nachdenke, dann kommt dieser Vergleich wie gerufen.

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@khyal OT: gute überlegungen oben. frage dazu: willst du damit sagen, dass "firstzelte" (sind ja ohne firststange keine) grundsätzlich windstabiler seien als mittelstangen-mids? spannende frage, überraschende antwort. oder nur innerhalb des zpacks-produktespektrums das duplex für stabiler halten?

zum plexamid: kann es sein, dass die nicht-spitze den aufbau verhunzt?

bearbeitet von hans im glueck
mann is die sonne heute schon wieder am blenden i wanna go out

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vor 11 Stunden schrieb khyal:

Bei einem Firstzelt verteilen sich die Kraefte auf 2 Staebe.

Dafür ist aber auch die Angriffsfläche schlimmstenfalls doppelt so groß (vermutlich aber nicht so steil, keine Ahnung).

vor 11 Stunden schrieb khyal:

Wer nun alleine in den trockeneren, waermeren Monaten in nicht so starkwindigen Gebiete bzw wenn starkwindig, davon ausgeht, dass er abends immer einen geschuetzten Platz findet, unterwegs ist, kann prima, wenn ihm die 2.Apsis nicht feht, zum Plexamid greifen, das ist ein tolles Teil und Gewicht / Packmass ist klasse.


Wer aber das ganze Jahr ueber, auch in Schweinewetter und in sehr windigen Gebieten unterwegs ist, der sollte lieber zum Duplex greifen, deswegen ist es bei mir auch das Duplex geworden.

Ich denke mal, dass für die meisten anderen vor allem der Footprint noch eine große Rolle spielt. Die meisten dieser Zelte werden doch für die großen Trails in den USA verkauft, welche von Jahr zu Jahr immer voller werden. Da macht es schon einen Unterschied, ob ich einen Tempel wie das Duplex unterbringen muss (jede Nacht) oder mich mit nem Plexamid noch schnell irgendwo dazwischenquetsche.

 

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@khyal @hans im glueck beim ersten Aufbau hab ich überprüfen wollen, wie stark ich den Slope durch vorab Spannen der Zusatzlines im Kopf Fuss Bereich steiler stellen kann ... und ich wollte beim ersten Mal nicht zu stark abspannen, reine Vorsichtsmaßnahme. 

Weitere Beobachtung:

Packvolumen

durch die breite Firstdecke hat man eine vorgegebene Packdimension.... jedoch wiederum eine sehr gute Falt-Fläche , das widerspenstige voluminöse Cuben flach zu falten. Wie das beim Duplex ist, weiß ich nicht. Mein 2Personen Mid aus Sil von Locus Gear lässt sich kleiner verpacken... 

Dünne Lines UND Linelocks

Die sind nach meiner Erfahrung mit anderen (HMG Ultamid 4 und Locus Gear Khufu) im Vergleich nach unglaublich griffig ... die hielten bombenfest im schmalen Linelocks.

Außerdem sind die Lines eher steifer und lassen sich gut mitverpacken.

Genaueres wird sich am Berg zeigen. Wird noch etwas dauern ... leider.

 

Grüße

IMG_20190212_215315-1587x1190.jpg

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@zeank die Situation ist in den Bergen auch ähnlich ... oft gibt es da in windgeschützten Bereichen wenig Stellfläche ... das merk ich mir den Ultamid 4 (das ist ja mein Bergpalast zu zweit). 

Das Plexamid ist eigentlich als Ersatz für Tarp und Bivy beim Bikepacking gedacht. Doch es darf und soll auch Bergluft schnuppern .. wobei ich selten alleine meist zu zweit dort oben unterwegs bin ... daher sind meine Ultamid 4 und Locus Gear Khufu HD  immer die erste Wahl. 

Karlsruhe ist für einen österreichischen Gamsbock halt doch weit entfernt von der Heimat ... :rolleyes:

Grüße

bearbeitet von Rapapongi

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      Go - „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ (frei nach E.Honecker)
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      1   = eine Hälfte des Vorderteils
      2   = eine Hälfte des Rückenteils
      3   = eine Hälfte der Schulterpasse
      6   = ein Arm
      10 = eine Seite der Kapuze
      11 = Mittelstreifen der Kapuze
      Schei.e! Als ich die ausgelegten Teile des Schnittmusters von oben betrachtet habe, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mir bevorstand. Kurven, teilweise schlimmer als bei der Alpenetappe der Tour de France hoch nach Alp d’Huez. Kurzfristig habe ich daran gedacht das Projekt zu den Akten zu legen. Kurven über Kurven, speziell die Armanschlüsse, schienen für mich auf den ersten Blick in der Klebevariante nicht vernünftig lösbar zu sein.
      Erstmal habe ich das Projekt zur Seite gelegt und überlegt, was ich mache. Nach ein paar Tagen des Grübelns und nach der Aufmunterung durch meine Frau war mein Ehrgeiz wieder erwacht.
      Dann habe ich die Teile mit der Nahtzugabe von 2 cm angezeichnet und ausgeschnitten. Bei den Teilen 1(=Vorderteil), 2(=Rückenteil), 3(=Schulterpasse), 6(=Arm) und 10(=Kapuze) habe ich das DCF-Material doppelt gelegt, weil diese Teile symmetrisch sind.
      Im Bild 3 ist zu sehen, dass ich die Ärmel ab der Mitte etwas breiter habe auslaufen lassen. Zusätzlich habe ich die Länge der Ärmelbündchen dazugegeben. Die wollte ich ja nicht haben.

      Bild 3: Arm verlaengert und verbreitert
      Ich habe lange überlegt und auch getestet, wie ich eine stabile Klebeverbindung herstellen kann. Dass es gehen muss, hat das MYOG-Projekt auf der Internetseite von extremtextil gezeigt. „Normales“ DCF hat einen etwas anderen Aufbau als das atmungsaktive DCF-Material. Bei Klebeversuchen habe ich festgestellt, dass die „weiße“ Membran-Innenseite, nicht besonders stabil ist. Die Klebeverbindung, Außenseite auf Innenseite und umgekehrt, ließ sich relativ leicht lösen. Das kannte ich von „normalem“ DCF aus meinen Test-MYOG-Projekten 1 und 2 so nicht. Mit der Außenseite, der „grau-weißen“ Seite, also Außenseite auf Außenseite, war die Klebeverbindung stabiler, aber für meine Begriffe auch nicht optimal (siehe Zugtest weiter unten).
      In den Bildern 4, 5 und 6 ist an Mustern zu sehen, wie ich letztendlich eine Klebeverbindung, Außenseite auf Außenseite, hergestellt habe.
      Zuerst habe ich die Außenseite (grau-weiß) in der Breite des DCF-Transferklebebandes (10 mm) in Richtung der Innenseite (weiß) gefaltet. Das DCF-Transferklebeband habe ich dann sozusagen auf einer gefalteten Außenseite aufgebracht und mit der anderen, ebenfalls gefalteten, Außenseite verklebt. Auf der Innenseite des DCF-Musters entsteht dann ein Steg, wie er im Bild 4 zu sehen ist.

      Bild 4: Klebeverbindung 1
      Diesen Steg lege ich dann in eine bestimmte Richtung um. In welche Richtung ich das mache, erkläre ich in einem späteren Bild. Im Bild 5 ist dieser teilweise umgelegte Steg zu sehen.

      Bild 5: Klebeverbindung 2
      Zum Abschluss einer Klebeverbindung überklebe ich den umgelegten Steg mit DCF-Reparaturklebeband (Dyneema® Composite Fabric (ehem. Cuben Fiber), Reparaturklebeband, 25mm). Das ist im Bild 6 zu sehen. Bei einer Breite des Steges von 10 mm (, wenn ich genau klebe, was mir nicht immer durchgehend gelungen ist) und einer Breite von 25 mm des DCF-Reparaturklebebandes, überlappt das DCF-Reparaturklebeband den Steg auf beiden Seiten mit 7-8 mm. Dadurch geht das DCF-Reparaturklebeband nicht nur eine Verbindung mit dem Steg ein, sondern auch mit der Innenseite des DCF-Materials. Der „glänzende“ Bereich im Bild 6 ist das DCF-Reparaturklebeband. Man sieht schön, wie es über der Verklebung liegt und auch noch rechts und links von der Verklebung Kontakt mit der Innenseite des DCF-Materials hat.

      Bild 6: Klebeverbindung 3
      Alle Stege auf der Innenseite habe ich zusätzlich mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Das hat das Gewicht der Regenjacke gehörig in die Höhe geschraubt. Am Schluss meines Berichts gehe ich noch auf das Gewicht der Regenjacke ein und welche Rolle das „reichlich“ verklebte DCF-Reparaturklebeband dabei gespielt hat.
      Warum habe ich das getan?
      Der erste Grund ist das negative Ergebnis eines Zugtests der Klebeverbindung.
      Bei Zugtests der Verklebung ohne DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite konnte ich die Verklebung unter mäßiger Kraftanstrengung lösen. Das ist mir auch mehrere Tage später gelungen. Dann habe ich den Steg auf der Innenseite umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Bei dem sofort anschließenden Zugtest ist es mir trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr gelungen die Klebeverbindung zu lösen. Das DCF-Reparaturklebeband hat offenbar für eine Zugentlastung des Stegs gesorgt.
      Bleibt die Frage, ob solche extremen Zugbelastungen, wie ich sie simuliert habe, bei einer Regenjacke auftreten können.
      Den zweiten Grund für die Benutzung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite des DCF-Materials erkläre ich etwas später.
      Zuerst habe ich die Schulterpasse (Teil 3) mit dem Rückenteil (Teil 2) verklebt. Das war kein Problem, weil die zu verklebenden Seitenkanten gerade waren. Anschließend habe ich das Vorderteil (Teil 1) an die Schulterpasse angeklebt. Alle Stege auf der Innenseite habe ich umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt.
      Jetzt habe ich mich an das erste „Kurventeil“, den rechten Arm, herangewagt. An den einzelnen Teilen sind Markierungen (Pfeile), die ich vom Schnittmuster auf das DCF-Material übertragen habe. Im Bild 7 ist ein solcher Pfeil zu sehen. Der Arm, das Teil unten im Bild 7, muss mit dem Teil oben genau an der Pfeilposition angeklebt werden.

      Bild 7: Markierungen
       
      Zusätzlich habe ich in regelmäßigen Abständen das gefaltete DCF-Material eingeschnitten, damit ich besser um die „Kurve“ komme. Die Einschnitte habe ich nur an dem Teil gemacht, das ich vorher aus den Teilen 1 (=Vorderteil), 2 (=Rückenteil) und 3 (=Schulterpasse) zusammengeklebt hatte.  
      Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen das Kleben eines solchen „eingeschnittenen“ Teiles.
      Bild 8 zeigt das aufgebrachte DCF-Transferklebeband.

      Bild 8: Einschnitt mit DCF-Transferklebeband
      Bild 9 zeigt den Beginn des Ablösens der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband. Genau an dieser Stelle sollte die Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband abgezogen werden. Macht man das an einer anderen Stelle, richtet sich die umgeknickte Kante wieder auf und kann nur unter großen Schwierigkeiten verklebt werden. Im Notfall muss man den Kleber mit den Finger berühren und die umgeknickte Kante wieder „flachlegen“ (Ha, der Ausdruck gefällt mir).

      Bild 9: Ablösen der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband
      Bild 10 zeigt den verklebten Steg an dieser Stelle.

      Bild 10: Verklebter Steg mit Markierungen
      Bild 11 zeigt einen Steg, der einige Falten enthält. Diese Falten entstehen,
      -wenn nicht sauber geklebt wird oder
      -wenn die Einschnitte zu weit auseinanderliegen oder
      -wenn es „krass“ um die Kurve geht.
      Die Abstände zwischen den Einschnitten habe ich aber absichtlich etwas größer gewählt, weil ich keine 1 cm- oder 2 cm-Stücke kleben wollte. Da wäre ich zwar besser um die „Kurven“ gekommen, aber das war mir zu viel „Fummel“-Arbeit. Nach dem Verkleben der Arme habe ich besonders faltige Stellen an den Stegen mit etwas Kraftaufwand „glattgezogen“.  
      Das mit den Falten hat mich aber weniger gestört, weil die meisten Falten innen liegen. Die Optik des DCF-Materials geht nach längerer Nutzung eh in einen „Knitterlook“ über, der angeblich die Eigenschaften von DCF nicht beeinträchtigen soll. Ich habe einige Ausrüstungsgegenstände aus DCF, die durch die jahrelange Nutzung genau diesen Knitterlook aufweisen. Einen Verlust von bestimmten Eigenschaften (zB Wasserdichtheit) konnte ich noch nicht feststellen.

      Bild 11: Verklebter Steg mit Falten
      Bild 12 zeigt ein weiteres Problem, ein kleines Loch, das entstehen kann,
      -wenn unsauber eingeschnitten wird oder
      -wenn die Einschnitte unsauber verklebt werden.

      Bild 12: Verklebter Steg mit Loch
      Genau dieses Loch ist der zweite Grund für die Verwendung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite der Regenjacke. Um die Regenjacke an dieser Stelle trotz unsauberen Arbeitens dicht zu bekommen, lege ich den Steg einfach in Richtung des eingeschnittenen Teils um (siehe Bild 13 und 14) und überklebe ihn mit dem DCF-Reparaturklebeband.

      Bild 13: Umgelegter Steg

      Bild 14: Verklebter Steg wird mit DCF-Reparaturklebeband überklebt
      Mit dem 2.Arm bin ich ebenso verfahren.
      Das Ergebnis der für mich sehr komplizierten „Armoperation“ ist im Bild 15 zu sehen.

      Bild 15: Die Arme sind endlich dran
      Die Ärmel sind angeklebt, aber noch nicht geschlossen. Bevor ich die Arme schließen und das Vorderteil mit dem Rückenteil verbinden konnte, musste ich mir überlegen, was ich mit den Ärmelabschlüssen machen wollte.
      Ein Gedanke war eine elastische Kordel einzuziehen, wie es an vielen Regenjacken zu sehen ist. Ein anderer Gedanke war das Annähen eines Klettbandes, was auch oft Verwendung findet. Beide Varianten würden mir einen variablen und einigermaßen wasserdichten Abschluss gewähren.
      Da ich auch bei Minusgraden keine Handschuhe trage, die unter die Ärmel passen müssten, war ein variabler Ärmelabschluss eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Deshalb habe ich mich entschieden für den Ärmelabschluss einfache Kam-Snaps zu verwenden. Das war für mich die einfachste Variante mit dem geringsten Aufwand.
      In den Bildern 16 und 17 ist zu sehen, wie ich den Ärmelabschluss einmal umklappe und verklebe und anschließend dann mit DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite verstärke.

      Bild 16: Armabschluss mit DCF-Transferklebeband

      Bild 17: Armabschluss mit DCF-Reparaturklebeband verstärkt
      In den Bildern 18 und 19 ist zu sehen, wie die Kam-Snaps angebracht werden.

      Bild 18: Armbund mit geöffneten Kam-Snaps

      Bild 19: Armbund mit geschlossenen Kam-Snaps
      Die Position der Kam-Snaps an den Ärmelabschlüssen habe ich durch ausprobieren bestimmt, so dass noch etwas „Luft“ zwischen Arm und Ärmel vorhanden ist.
      Jetzt habe ich das Vorderteil mit dem Hinterteil verklebt und gleichzeitig auch den dazugehörenden Arm. Auf der anderen Seite habe ich das auch getan. Das Ergebnis ist im Bild 20 zu sehen.

      Bild 20: Regenjacke nach Armverschluss
      Das Bild 21 zeigt im Gegenlicht die Verklebungen in der Breite (ca. 10 mm) des DCF-Transferklebebandes.

      Bild 21: Klebestellen im Gegenlichtbild
      Jetzt war die Kapuze an der Reihe. Bei der Kapuze habe ich mir überlegt, wie ich bei Regen und starken Winden einen festen Halt erreichen wollte. Bei meinen anderen Regenjacken wird das immer durch einen elastischen Kordelzug bewerkstelligt. Aber erstmal musste ich die 3 Teile der Kapuze verkleben. Dabei habe ich die Techniken verwendet, wie bei den anderen Teilen. In „Kurven“ habe ich das Seitenteil (Teil 10) eingeschnitten, wie bei den Armen, und dann das Seitenteil mit dem Mittelteil (Teil 11) verklebt. Mit dem anderen Seitenteil habe ich das ebenso gemacht.
      Jetzt habe ich im Vorderteil der Kapuze die Kante zweimal umgeklappt und verklebt. So ist ein Kanal für einen späteren Kordelzug entstanden. Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder angefertigt.
      Zum Abschluss habe ich die Kapuze an den Torso der Regenjacke angeklebt. Dabei war es wichtig auf die Markierungen zu achten, damit die Kapuze genau in die Regenjacke eingepasst werden kann.
      Das Bild 22 zeigt die Regenjacke im fertig geklebten Zustand ohne den Reißverschluss.

      Bild 22: Regenjacke mit Kapuze und ohne Reißverschlss
      Jetzt war der Reißverschluss an der Reihe. Dafür habe ich mir Meterware (YKK AQUAGUARD 3C, Meterware, graphitgrau) nebst einem passenden Schieber von extremtextil besorgt. Den Reißverschluss habe ich auf die passende Länge zugeschnitten und oben und unten mit Metall-Endstücken versehen.
      Jetzt war die Frage: Wie befestige ich den Reißverschluss?
      Hier im Forum war die Meinung, dass es besser wäre den Reißverschluss wegen der zu erwartenden Schälbelastungen anzunähen.
      Also doch nähen.
      Dann habe wir, meine Frau und ich, versucht Probestücke des DCF-Materials mit einer einfachen Naht zu nähen. Nach ca. 1 Stunde haben wir entnervt aufgegeben. Es ist uns einfach nicht gelungen. Hier im Forum habe ich dann nach Problemen in MYOG-Nähprojekten gesucht und bin auf eine Menge von Kommentaren gestoßen, wo die unterschiedlichsten Probleme behandelt wurden. Einige habe ich auch bei unseren erfolglosen Versuchen vorgefunden, aber trotzdem habe ich das mit dem Nähen erstmal zur Seite gelegt.
      Dann habe ich mir überlegt, dass ich den Reißverschluss einfach mal einkleben könnte. Selbst wenn die Verklebung nicht richtig halten sollte, würde mir das später beim Nähen helfen, weil ich dadurch der provisorischen Befestigung des Reißverschlusses mit Stecknadeln aus dem Weg gehen würde.
      Also habe ich den Reißverschluss mit DCF-Transferklebeband eingeklebt. Schon bei der Verklebung habe ich festgestellt, dass die Klebeverbindung des Reißverschlusses mit dem DCF-Material erstaunlich stabil war. Zusätzlich habe ich auf der Innenseite den Reißverschluss mit dem DCF-Reparaturklebeband fixiert. Ein vorsichtiger Zugtest, den ich dann langsam immer weiter verstärkt habe, ergab die Erkenntnis, dass der Reißverschluss „bombenfest“ mit dem DCF-Material verbunden war. Ich war total überrascht.
      Das Bild 23 zeigt den „vorerst“ nur eingeklebten Reißverschluss.

      Bild 23: Regenjacke mit Reißverschluss
      Als letzte Arbeit habe ich das elastische Kordelband in die Kapuze eingefädelt, was im Bild 24 zu sehen ist.

      Bild 24: Regenjacke mit Kordelzug an der Kapuze
      Das Bild 25 zeigt das Endergebnis nach einem ersten Test in leichtem Regen.

      Bild 25: Das Kunstwerk ist fertig
      Gewicht
      Ich hatte ja schon angedeutet, dass das DCF-Reparaturklebeband das Gesamtgewicht der Regenjacke entscheidend beeinflusst hat. Hätte ich es nicht verwendet, würde die Regenjacke weniger als 100 g wiegen.
      DCF-Material (Stoff)                     75 g
      DCF-Reparaturklebeband und
      DCF-Transferkleber                      37 g
      Reißverschluss + Kordel             20 g
      Gesamt                                       132 g
      Das DCF-Material und den Reißverschluss habe ich exakt gewogen. Den Rest, das DCF-Reparaturklebeband und den DCF-Transferkleber (ohne Schutzschicht!!!), habe ich aus dem Gesamtgewicht der Regenjacke „herausgerechnet“. Dabei wird das Gewicht des DCF-Reparaturklebebandes den eigentlichen DCF-Transferkleber deutlich übersteigen.
      Fazit
      Den ersten Test im Regen und unter der Dusche hat die Regenjacke mit Bravour bestanden. Jetzt muss ich noch weitere Tests durchführen und prüfen, wie sich die Regenjacke im täglichen Alltag schlägt.
      Die Regenjacke macht wegen des DCF-Materials einen sehr „gebrechlichen“ Eindruck. Deshalb werde ich Tests mit dem Rucksack sehr vorsichtig angehen.
      Wenn das Problem mit dem Nähen des DCF-Materials gelöst ist, werde ich den Reißverschluss aus Sicherheitsgründen noch annähen. Man weiß ja nie…
      Ob ich das atmungsaktive DCF-Material nochmal verwenden würde?
      Ich kann es nicht genau sagen. Da bin ich zwiegespalten. Unschlagbar leicht ist es ja, wie in der obigen Rechnung zu sehen ist.
      Die nächsten Wochen müssen zeigen, was die Regenjacke kann…
       
    • Von Janobert
      Hallo liebe UL-Gemeinde,
      ich habe nach langer Zeit mal meinen Wanderschrank aussortiert. Shakedowns müssen auch im Haushalt manchmal sein und 5 Quilts braucht man dann doch nicht...

      Also ich biete:
      Zpacks 20F Daunenquilt; es handelt sich hier nicht um das aktuelle Modell sondern ist von 2016;
      Gewicht: 740g; Version XX-Long und weit (ich bin 1,94m).
      Der Quilt hat einen kleinen Defekt an der Fußbox, den ich auf Tour mit Cubentape geflickt habe damit keine Daune verloren geht. Deshalb sieht's nicht so schön aus, ist aber funktional und hält gut. Ansonsten in neuwertigem Zustand.

      220 € VB

      Katabatic Gear Sawatch 15F Quilt in der "Flex-Version" von 2016 mit zwei Unzen Overfill (also noch wärmer); anbei das Originalzubehör bis auf den kompressionsbeutel und den Aufbewahrungssack;
      hydrophobe Daune, 6,6 Fuß lang (bin 1,94m und mir passt er gut) auch hier weite Version; Gewicht: 1007g
       
      250€  VB

      Frogg Toggs Regenhose in Größe XL *reserviert*
      Habe ich mir mal zum enger nähen geholt damit die Länge auch ausreicht. Ich nutze auf Tour jedoch selten eine Regenhose, sodass es dazu nie kam. Die Hose ist neu.
      3€ + Porto

      Zpacks Multipack in schwarz, innen aus Cuben  *reserviert*

      Es ist eine (für die Funktion irrelevante Grutbandschlaufe abgegangen -> die auf der anderen Seite des Reißverschlusses s. Foto)
      Tasche wurde nur 2-3mal im Alltag getragen ist also neuwertig. Bin mir nicht sicher, ob alle schlaufen, die noch bei der Lieferung vom Hersteller mitgegeben waren vorhanden sind. Alles das was fotographiert wurde habe ich noch; Gewicht: 65g

      20€

       
      Eine Thermarest Neoair Xlite in ich glaube Large (zumindest ist sie 192cm lang und an der breitesten Stelle 60 cm breit; Matte ist kaum genutzt, ist mir zu schwer und lang; Gewicht: inkl. Packsack 465g

      100 €


      Kathoola Microspikes in der Größe Large; sind mir etwas zu groß und eine Stelle im elastischen Gummi ist gerissen -> für MYOGer leicht reperabel, können so auch noch genutzt werden

      5€ + Porto

      Plasti Dip; flüssiges Gummi zum Sprühen in schwarz *reserviert*
      Dose ist neu und zB zum MYOGen von Custom Vibram Five Fingers mit Zehensocken angeschafft worden
      5€ + Porto

      Klymit Matte mit Handpumpe zum Aufpusten *reserviert*

      gedacht als Rückenteil zum Einlegen in einen rahmenlosen Rucksack
      64 x 29cm
      5€ + Porto

       
      2 Laufbursche Isomatten "Foam pads" *reserviert*
      eine wurde zugeschnitten: 142 x 49 cm die andere ist in Originalgröße 192 x 49 cm; beide Matten haben Einschnitte von Schnüren mit denen sie eingewickelt waren und ein paar Macken im empfindlichen Material - wurden aber seltenst genutzt

      Je 3€ (kurz) und 5€ (lang) + Porto


      3 Zpacks Trekking Pole Cups zum abspannen von Tarps *reserviert*
      -> haben ein Cuben Inlay und sind ungenutzt (nur ein bisschen dreckig von er Lagerung )

      2€ + Porto


       
      Viel Spaß beim Bieten und Stöbern und allzeit gute Touren - happy trails!
       
    • Von Christian Wagner
      Für alle Duplex- und Clonbesitzer:
      Da ich seit einiger Zeit einen 3D- Drucker besitze hab ich mich Mal an die Lösung eines uralten Problems gemacht. Es handelt sich um "Ankerhaken" um die zwei Stoffbahnenden der Apsiden von diversen Tarptents abzuspannen. Üblicherweise näht man kurz hinter den Ankerhaken dann mittels eines kurzen Gurtbandes einen Leinenspanner. Als "3D- Druckerer" kann man das natürlich so nicht lassen und vereint kurzerhand beide Bauteile.

      Das Teil ist ein erster Prototyp und noch nicht getestet. Die Klemmwirkung des Leinenspanners ist aber schon mal sehr ausreichend. Ich habe zwei Exemplare in PLA gedruckt, für die fertige Version ist PETG wahrscheinlich besser geeignet, wobei ich auch da absolut keine Langzeiterfahrung habe.
      Wer es nachdrucken will, ich habe ich den .STL- file unten angehängt. Das ganze ist ein Remix von Line Lock by garrett777 (CC-BY).
      Cheers,
      Christian
       
      Hookloc.stl
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