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Ultraleicht Trekking
Baumblume

Überforderte Anfängerin mit vielen Fragezeichen ???

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe UL-Gemeinde,

ich bin eine gänzliche Wander-Einsteigerin. Meine Wandererfahrung beschränkt sich bisher auf Tagesausflüge und Camping in einigen Nationalparks in Amerika.

Das hat den großen Vorteil, dass ich ganz von vorne beginnen kann und mir gleich zu Beginn gute Ausrüstung zulegen kann!

Nachdem ich viel im Forum und auf Blogs gelesen habe, habe ich nun festgestellt, dass ich heillos überfordert bin und einfach Hilfe brauche ;-)

Hier im Forum tummeln sich so viele hilfsbereite, freundliche Experten und ich hoffe, dass ihr Lust habt eine blutige Anfängerin zu unterstützen!

1) Welches Equipment würdet ihr euch an meiner Stelle zulegen?

  • Kurz zu mir: Bin 28 Jahre alt, 57 kg und 171 cm.
  • Ziel: Kurze und lange Wanderungen mit Zelt solo, mit Freunden oder mit Mann. Dabei möchte ich immer mein Zeug selber tragen - also so leicht wie möglich. Zitat von meinem Mann: "oder du trainierst halt ein bisschen und legst dir ein bisschen Muskeln zu, dann kannst du auch schwerer tragen" - no way! dazu bin ich zu faul ;-)
  • Es darf gerne etwas teurer/ schwerer sein, wenn es dafür nachhaltig/ fair produziert oder viel haltbarer/ wiederverwendbar oder schlicht und einfach viel schöner ist. (Bin keine reiche Erbin. Daher spielt Geld leider auch eine Rolle...) 
  • Ich habe bereits für einen USA-Trip ein paar Sachen gekauft. Diese können aber auch wieder verkauft werden, wenn ihr mir sinnvolleres empfehlt. Habe euch meine Liste angefügt!

2) Wie plant ihr eure Routen? Ich finde es schon schwierig eine gute Route für Tagestouren zu finden geschweige denn Mehrtagestouren... Habt ihr Vorschläge für meine erste Trekking-Tour (4 Tage, Ende Oktober)? Oder lieber erst eine Hütten-Tour und mit Trekking erst im Frühling anfangen?

Die erste Tour möchte ich übrigens mit einer Freundin gehen. Mein Mann "darf" zuhause bleiben, da ich finde, dass man Komfortzonen nur schwer als Pärchen verlässt. Er darf aber später gerne mit ;-)

Ich freue mich schon auf euer geballtes Wissen! Dankeschön :-)

Selina

Ultraleicht Ausrüstung Übersicht.xlsx

bearbeitet von Baumblume

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Moin und herzlich willkommen:)

Schon eine Idee wo es Ende Oktober hingehen könnte?  Welche Temperaturen erwarten Dich ggf? Danach würde ich mich orientieren und ggf ein Setup für 3 Jahreszeiten aufbauen. 

Ich finde Komoot mit den Collections manchmal recht inspirierend.  Da kann man dann auch deine Routen planen und mit dem Handy navigieren. 

Zelt ist für 2 Personen, ich schätze mal ihr nutzt das dann auch zu zweit?  Dann ist das aufgeteilt auf zwei Rucksäcke gut.  Oder einer Zelt die Begleitung äquivalent dazu andere Dinge, die gemeinsam genutzt werden können (Kochset unf Proviant).

Der Schlafsack erscheint mir recht schwer für die Temperaturangabe, da lassen sich bestimmt noch mal einige Gramm sparen.  Daune ist dann vermutlich nichts für Dich?

 

 

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hihi da hats du schoon einiges an zeug geholt was taugt , nur mit dem zelt das wäre nicht meins , denn ws 1200 vom flysheet wäre mir zu wenig , das habe in norwegen gesehen an der trottunga die die sind damit abgesoffen , aber ok nun hast du das teil und das sollte im normalfall auch gehen  , als tassen oder pott , die wildo fold a cup  besser als der silikon kram zu reinigen und und nun ja wenn du richtig bei bist und nur auf 10kg max kommst  brauch es normalerweise auch kein trekkingpoles , bei fragen einfach schreiben micha

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vor 2 Minuten schrieb Wander Schaf:

Moin und herzlich willkommen:)

Schon eine Idee wo es Ende Oktober hingehen könnte?  Welche Temperaturen erwarten Dich ggf? Danach würde ich mich orientieren und ggf ein Setup für 3 Jahreszeiten aufbauen. 

Ich finde Komoot mit den Collections manchmal recht inspirierend.  Da kann man dann auch deine Routen planen und mit dem Handy navigieren. 

Zelt ist für 2 Personen, ich schätze mal ihr nutzt das dann auch zu zweit?  Dann ist das aufgeteilt auf zwei Rucksäcke gut.  Oder einer Zelt die Begleitung äquivalent dazu andere Dinge, die gemeinsam genutzt werden können (Kochset unf Proviant).

Der Schlafsack erscheint mir recht schwer für die Temperaturangabe, da lassen sich bestimmt noch mal einige Gramm sparen.  Daune ist dann vermutlich nichts für Dich?

 

 

also als navi ein smartpone zu nehmen das ginge bei mir gAR NICHT ; DENN ICH HABE DAS SCHON DURCH UND NEIN DIE GENAUIGKEIT UND VERWENDBAR IST IM BERGSCHLUCHTEN FÜR DIE TONNE ;daune in unserer feuchten region , mein gott das teil geht in der wüste odxer bei trockener kälte , aber wenn sowas nass wird viel spass , ich habe einen einfachen aldi schlafsack knapp 800 gr und der macht auch 0 grad locker ,  kochsets grundsätzlich titan ob nun gas oder spiritus und wenn im wintergehen soll dann eben mf kocher  , denn im bergland und dann noch wintergas , sowas müsste verboten werden diese überteuerten kartuschen , die gehen nicht mal am brocken richtig , ich hABE auch auf ul umgestellt , aber gerade sie meisten ulzelte taugen nicht wirklich was

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Willkommen erstmal im Forum :)
Was hast du dir denn als erste Tour so vorgestellt? Erstmal was vor der Haustüre? (Wo wäre die denn?) Oder direkt weiter weg? Gute Anfängertaugliche Routen zum mal ausprobieren "vor der Haustüre" wären bsp. der Forststeig in Sachsen oder auch der Soonwaldsteig im Hunsrück/RLP. Wenns "etwas weiter weg" gehen darf, kann ich Mallorca (GR221) oder Portugal (Fishermans-Trails) empfehlen jeweils in 5 reinen Wandertagen. Oder in Schweden die Schleife des Sormlandsleden vom Flughafen aus, ebenfalls in 4-5 Tagen. 

Die Packliste sollte man etwas den geplanten Touren anpassen, halte nicht so viel von einer "Universal-Packliste", ob am Ende 99% der Touren in Skandinavien spielen oder in Südeuropa ist schon ein Unterschied. Aber an deiner Packliste lassen sich direkt auf den ersten Blick 200g in Form des Zelt-Footprints einsparen. 

OT: Und ignoriere bitte die Ratschläge des Posters vor mir. Kaum zu glauben wie viele viele Wanderer mit 'nem MSR Zelt, Daune, Gaskocher und Handynavigation überleben können :rolleyes:

bearbeitet von Freierfall

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Als Tip für die erste Tour - schau dir mal den Saar-Hunsrück Steig an. Schöne Wege, abgeschiedene Ecken zum nächtigen und doch genügend nahe der Zivilisation, um kurzfristig auszusteigen. Einfach einen Ausschnitt entsprechend der gewünschten Wanderdauer aussuchen und los. GPX-Daten sind ausreichend gut (auch mit Smartphone-Navigation ohne jedes Problem zu machen. OT: (nicht auf seltsame Meinungen von "ollen Unken" hören!)

Und das Nahverkehrsnetz ist erstaunlich gut ausgebaut (hat mich stark erfreut). An das Ziel fahren, mit Bus/Bahn zum Startpunkt und dann zum Auto wandern. 

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OT: Mit nur einem Schuh unterwegs zu sein heisst ja wirklich UL auf die Spitze treiben! Ist das wenigstens ein "doubleside"-Modell, dass man mal den Fuss wechseln kann??

Spass muss sein; ich glaube da fehlt der 2. Schuh in der Packliste, zumindest sein Gewicht... andererseits, ein Fuss ist ja immer am Boden, wenn man nicht grade joggt; also trägt man ja defacto tatsächlich nur 1 Schuh...grübelgrübel...:grin:

bearbeitet von paddelpaul

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Die günstigste Regenjacke vom Decathlon wiegt 175g in der Größe L (Herstellerangabe) und kostet 8€.

@Freierfall

Baumblume kommt aus Landkreis Augsburg, Bayern ;-) Da kann ich dir, Baumblume, leider keine Touren in der Ecke empfehlen, da gibt es sicher jemand anderen, der was kennt oder du stöberst mal in den Reiseberichten.

Zum Thema Footprint sind die Meinungen hier nicht einheitlich, die Spsnne geht von "habe ich nicht" bis zu "ich gehe nicht ohne los". Als Material sind (hartes) Tyrek und "Tesa Moll Fensterbrett" (Polycrol) beliebt. Letzteres ist etwas empfindlicher und leichter, die Kosten sind ähnlich (normalerweise unter 20€ für 2 Personen).

Vieles kann man kostengünstig, ggf. mit etwas Improvisation, ausprobieren. Wie man sich auf Tour ernähren möchte (nur kalt ohne Kochen, Cold Soking, Tütenessen, richtig kochen), lässt sich ziemlich leicht am Wochenende durchprobieren. Dadurch weißt du dann, wie viel Volumen dein Topf fassen muss. Ich bin inzwischen bei ungefähr 400 ml, weil ich unterwegs nicht gerne koche und mir lieber mal etwas warmes kaufe, trotzdem Tee kochen oder Müsli essen können möchte.

In deiner Küche sehe ich noch keinen Windschutz. Durch einen Windschutz kannst du viel Brennstoff sparen.

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Hallo Baumblume,

aus welcher Gegend in Deutschland kommst Du denn? 

Der Harzer Hexenstieg wäre z.B. eine schöne Tour, die man gut in 5 Tagen laufen kann, je nach Trainingszustand ist es auch in 4 Tagen möglich. Allerdings muss man Ende Oktober immer etwas kurzfristig sehen, wie das Wetter ist, da ist alles möglich. Formal darf man dort nicht frei zelten....alternativ gibt es aber auch kleine Pensionen und ein paar Zeltplätze.

Ein bisschen Training vor einer Langstreckenwanderung wäre aber sicher nicht verkehrt. Selbst wenn man leicht packt, hat man als Frau immer einen gewissen "Nachteil", v.a. wenn man eher leicht/schmal ist. Es gibt ja diese Regel, dass der Rucksack nicht mehr als 15 bis max. 20% des Körpergewichts wiegen sollte und bei 57 kg hast Du das schnell erreicht.

Vor meiner Tour über die Alpen im Sommer bin ich regelmäßig mit meinem mit 10 kg beladenen Rucksack ins Fitnessstudio auf dem Climber oder aufs Laufband mit max. Steigung. Und ich muss sagen, das hat sich wirklich gelohnt. Anders als auf der letzten Tour hatte ich überhaupt keine Probleme mit dem Rucksackgewicht.

Viele Grüße

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vor einer Stunde schrieb Freierfall:

OT: Und ignoriere bitte die Ratschläge des Posters vor mir. Kaum zu glauben wie viele viele Wanderer mit 'nem MSR Zelt, Daune, Gaskocher und Handynavigation überleben können :rolleyes:

OT: Meinst Du wirklich der User war wirklich schon mal unterwegs und will seine Erfahrungen weitergeben? Mir kommt es so vor, als gäbe es hier im Forum hin und wieder mal einen Unruhestifter, der unnötige Diskussionen anfachen will :ph34r: ...

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vor 3 Stunden schrieb outfreak007:

hihi da hats du schoon einiges an zeug geholt was taugt , nur mit dem zelt das wäre nicht meins , denn ws 1200 vom flysheet wäre mir zu wenig , das habe in norwegen gesehen an der trottunga die die sind damit abgesoffen , aber ok nun hast du das teil und das sollte im normalfall auch gehen  , als tassen oder pott , die wildo fold a cup  besser als der silikon kram zu reinigen und und nun ja wenn du richtig bei bist und nur auf 10kg max kommst  brauch es normalerweise auch kein trekkingpoles , bei fragen einfach schreiben micha

Hi Micha - ich hab keine Ahnung was du mit "ws1200 vom flysheet" meinst. Auch Google konnte mir nicht weiterhelfen :D

Der "Fold a Cup" sieht gut aus und wird gleich mal in die Liste aufgenommen! Danke!

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vor 29 Minuten schrieb Baumblume:

Hi Micha - ich hab keine Ahnung was du mit "ws1200 vom flysheet" meinst. Auch Google konnte mir nicht weiterhelfen :D

Vergiss es, war imho keine fachlich kompetente, hilfreiche Bemerkung, er meinte die gemessene Wassersaeule, aber da kann man nicht einfach stumpf Messwerte vergleichen, sondern muss auch verschiedenen Materialien, wie bei Diesen die Wassersaeule im Laufe der Zeit abnimmt und natuerlich auch die sehr unterschiedlichen Messverfahren beruecksichtigen.

Ich wuerde auch der Bemerkung, dass Daune nur was fuer trockenes Wetter oder Wueste seien, oder dass nur Multifuels fuer den Winter bzw Berge geeignet seien, keine Bedeutung bei messen, das sind keine Anmerkungen, die gerade viel Praxiserfahrung mit den unterschiedlichen Materialien zeigen.
 

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Ich freu mich grad total über eure Rückmeldungen. Bin normalerweise in Foren immer nur stille Mitleserin und bin daher wirklich überrascht wie schön es ist, wenn man direkt angeschrieben wird :-)

@Wander Schaf In Komot habe ich bisher nur Tagestouren gefunden. Aber da muss ich mich mal einfuchsen... Zum Thema Daune: Ich hab auch einen Daunen-Schlafsack getestet aber selbst der neue hat mir viel zu sehr gerochen. Will gar nicht wissen wie das riecht wenn es feucht wird :D Außerdem gibts dann ja immer das Problem mit den Daunen von glücklichen Federtieren und so.... Kunstfaser erschien mir dann einfach deutlich sinnvoller!

@outfreak007 Was für ein GPS-Gerät empfiehlst du denn?

@Freierfall Die Trekkingplätze vom Soonwaldsteig (toller Tipp btw!!) kann man nur bis Ende Oktober buchen. Ich werd aber wohl in den November hineinkommen... Kann man dann einfach trotzdem da zelten?

@paddelpaul Toller Humor! Ich mag theoretisches Schwadronieren :D Dann wird vielleicht noch ein leichtes Extra-Paar Schuhe eingeplant!

@Madame_Anne Zum Harzer Hexenstieg. Wie macht man es dann mit zelten? Einfach so weit laufen bis man ein geeignet, gut verstecktes Plätzchen findet, da dann das Zelt aufbauen und morgens fix wieder weiter oder?

Was für eine Rucksackgröße macht denn eurer Meinung nach bei mir Sinn ? Und wieviel Gramm darf so ein guter UL-Rucksack denn wiegen? Gern auch mit konkreten Empfehlungen ;-)

 

bearbeitet von Baumblume

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vor 2 Minuten schrieb Baumblume:

Zum Thema Daune: Ich hab auch einen Daunen-Schlafsack getestet aber selbst der neue hat mir viel zu sehr gerochen. Will gar nicht wissen wie das riecht wenn es feucht wird

Das sollte eigentlich nicht sein. Saubere Daunen haben keinen nennenswerten Eigengeruch, sonst könnte kein Mensch vernünftig in Daunendecken schlafen. Wenn der nagelneue Daunenschlafsack stinkt/riecht, dann wurde entweder eine fehlerhafte Charge Daunen verwendet (das passiert, was man so liest, wohl sogar den großen Namen immer mal wieder), oder es wurde bei Lagerung oder Transport ein Fehler gemacht. In beiden Fällen ist es ein Grund für eine Reklamation.

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vor 13 Minuten schrieb Baumblume:

Was für eine Rucksackgröße macht denn eurer Meinung nach bei mir Sinn ? Und wieviel Gramm darf so ein guter UL-Rucksack denn wiegen? Gern auch mit konkreten Empfehlungen ;-)

Dazu wurde hier im Forum schon einiges geschrieben. Natürlich hängt das davon ab was alles rein soll. ;-) Also neben der Ausrüstung die Frage wie autark die Touren sind bzw. wo die Möglichkeit besteht Essen nach zu kaufen. Ich bin momentan bei 35 Liter angekommen (früher hatte ich 60+). Damit komme ich eine Woche von Frühling bis Herbst aus ohne Nachkaufen zu müssen. Da habe ich mich aber über die Jahre rangetastet. Mit meinem Kunstfaserschlafsack wäre das Ding halb voll. :shock:

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vor 33 Minuten schrieb Baumblume:

In Komot habe ich bisher nur Tagestouren gefunden. Aber da muss ich mich mal einfuchsen...

ja, einfach mal die Collections durchstöbern bzw im Auge behalten. Mittlerweile hat sich da einiges schönes mit wirklich hilfreichen Beschreibungen angesammelt. 

 

vor 4 Stunden schrieb Baumblume:

Habt ihr Vorschläge für meine erste Trekking-Tour (4 Tage, Ende Oktober)?

https://www.komoot.de/collection/471/der-nibelungensteig-mit-grossen-helden-im-odenwald

https://www.komoot.de/collection/814/der-neckarsteig-9etappen-am-rande-vom-odenwald

Das sind Routen, die zwar auf mehr als 4 Etappen ausgelegt sind, doch kann man, wenn man sich an diese Etappen hält auch jederzeit dort mit Bus und Bahn aussteigen. Pensionen oder Campingplätze (ist halt die Frage, ob die Ende Oktober noch empfangen), wären die Alternative zum wilden Lagern. 

 

https://www.komoot.de/collection/200/vogelfrei-auf-dem-spessartweg

https://www.komoot.de/collection/1588/escape-the-noise-micro-adventures-in-der-fraenkischen-schweiz

oder der hier:

https://www.komoot.de/collection/556/4-tage-auf-wilden-wegen-durch-den-nationalparkeifel

 

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ws1200 vom flysheet damit ist die Wassersäule von 1200mm vom Aussenzelt gemeint. Das ist nicht besonders viel. Wenn ich das reichtig im Kopf habe sagt die Norm das 1300mm+ als Wasserdicht gelten. Die Meinungen darüber sind ein bisschen geteilt, aber ich finde mehr ist besser. Leider auch schwerer abgesehen von DCF.

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vor 32 Minuten schrieb BitPoet:

Das sollte eigentlich nicht sein. Saubere Daunen haben keinen nennenswerten Eigengeruch, sonst könnte kein Mensch vernünftig in Daunendecken schlafen. Wenn der nagelneue Daunenschlafsack stinkt/riecht, dann wurde entweder eine fehlerhafte Charge Daunen verwendet (das passiert, was man so liest, wohl sogar den großen Namen immer mal wieder), oder es wurde bei Lagerung oder Transport ein Fehler gemacht. In beiden Fällen ist es ein Grund für eine Reklamation.

Es gibt tatsächlich eine Handvoll Menschen, die riechen das. Entendaune soll da wohl auch stärker riechen. Meine Nase ist leider so tump, ich merk nicht mal sofort volle Windeln beim Junior.

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vor 8 Minuten schrieb Cullin:

ws1200 vom flysheet damit ist die Wassersäule von 1200mm vom Aussenzelt gemeint. Das ist nicht besonders viel. Wenn ich das reichtig im Kopf habe sagt die Norm das 1300mm+ als Wasserdicht gelten. Die Meinungen darüber sind ein bisschen geteilt, aber ich finde mehr ist besser. Leider auch schwerer abgesehen von DCF.

Nochmal fürs Protokoll. Die amerikanische Norm fordert die Angabe eines simulierten Nutzungswertes von 5(?) Jahren, in Europa wird die Wassersäule im Neuzustand angegeben.Sprich: Äpfel und Birnen. Wichtig ist ein Qualitätsgewebe. Mein 1200 WS Zelt ist noch heute nach ca 20 Jahren so gut wie dicht.

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vor 1 Stunde schrieb Dingo:

Nochmal fürs Protokoll. Die amerikanische Norm fordert die Angabe eines simulierten Nutzungswertes von 5(?) Jahren, in Europa wird die Wassersäule im Neuzustand angegeben.Sprich: Äpfel und Birnen. Wichtig ist ein Qualitätsgewebe. Mein 1200 WS Zelt ist noch heute nach ca 20 Jahren so gut wie dicht.

OT: Abgesehen davon erreicht Regen nicht diesen Druck auf das Gewebe, auch im Sturm nicht (und wenn doch nur von der Seite, wo es ander Zelltwände nach unten fließt), man hat bei sinnvollen zeltkonstrukten kein stehendes Wasser auf einem Zelt. Wassersäule ist wenn, dann nur relevant beim zeltboden (draufknien)

bearbeitet von Freierfall
Autokorrektur korrektur

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OT: ich besitze auch den unten genannten Aldischlafsack, der kostet ungefähr 15€ und hat als Komfortuntergrenze von +13°C, einmal hatte ich das Pech, eine unter ziemlich optimalen Bedingungen (gut und warm gegessen, fast keine Anstrengung über Tag, 14er Eva, Zelt mit komplett geschlossenen Innenzelt) bei ungefähr 5°C Außentemperatur in voller Montur (2x dicke Wollsocken, 200er Merinounterwäsche, Fleecepullover, 2 Jacken...) - Es war trotzdem sehr unangenehm und unbequem, geplant würde ich das nie tun, das wäre gefährlich. Stupid Light.

vor 5 Stunden schrieb outfreak007:

ich habe einen einfachen aldi schlafsack knapp 800 gr und der macht auch 0 grad locker

Ich persönlich finde das Gewicht vom Kunstfaser-Schlafsack in Ordnung und würde fast anzweifeln, ob der für Frau wirklich -1°C als Komfortuntergrenze hat. Das würde ich vorher in der Nähe von einer warmen Alternative ausprobieren, das geht ja auch am Wochenende, wenn das Wetter mitspielt.

bearbeitet von cico

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Zum Einstieg sind die deutschen Wanderwege sicherlich die beste Lösung, einen guten Überblick gibt folgende Seite: https://www.top-trails-of-germany.de/ (Ja, ich weiß, muss man nicht alles nachvollziehen können, aber als Einstieg gut).

Für die ersten Wanderungen spar dir auf jeden Fall die Anschaffung eines GPS Geräts, Smartphone reicht vollkommen (meiner persönlichen Meinung nach wird das Anwendungsspektrum für explizite GPS Gerät zunehmend kleiner, neuer Handys werden immer besser, mittlerweile werden die Glonas und Galileo Satelliten mitgenutzt).

Der Trainingstip deines Mannes ist eher suboptimal, ich hätte keine großen Probleme auch einen 30kg Rucksack zu stemmen, aber 5 Kilo rockt einfach mehr :mrgreen:.

Ich glaub die Wassersäulendiskussion braucht nicht weiter ausgeführt zu werden, der ursprüngliche Post glänzt nicht unbedingt durch Sachkenntnis. 

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Auf Deine Hexensteig-Frage hin: Du kannst da vermutlich wild campen, aber es ist ein Nationalpark - und damit die Frage, ob Du wirklich um Deines Privatvergnügens willen die Natur durchs Zelten stören möchtest. Das kann man, wie in anderen Nationalparks bzw. andernorts, wo es solche Regeln, gibt, lange diskutieren...

Im Harz gibt's außerdem Schutzhütten - da könntest Du ohne Zelt drin schlafen (wobei ein Tarp vermutlich hilfreich wäre, wenn's mal feucht ist? Die Hütten sind oft oder immer beidseits offen, also wie ein leeres Satteldach). Wie schon jemand anders schrieb: Beim Harz solltest Du kurzfristig nach dem Wetter schauen. Ich wollte genau zu Deiner Reisezeit 2018 dort wandern, da lag dann plötzlich Schnee...

Wie schon andere zu Schlafsäcken schrieben: Temperaturangaben für Schlafsäcke sind relativ, vor allem aber braucht die Durchschnittsfrau leider einen wärmeren Schlafsack als der Durchschnittsmann (bzw. die Untergrenze verschiebt sich nach oben). Achja, ich bin übrigens absolut Daunenfan (Wärme/Gewicht), und für mehr Geld gibt es angeblich auch "ethisch unbedenkliche" Daunen... ich habe meinen Schlafsack aber noch nicht auf einer verregneten Mehrtagestour testen müssen.

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Zum Harzer Hexenstieg

https://www.bergreif.de/2015/03/09/wandern-im-harz-harzer-hexenstieg-von-osterode-nach-thale/

Die Seite finde ich insgesamt sehr hilfreich.

Ein guter Weg, wenn Du ein paar Tage Zeit hast, wäre der GR221 auf Mallorca. Da kommt man sehr gut hin und man hat was Übernachtungen angeht alle Möglichkeiten - von Zelt bis Hotel ist alles möglich.

Ich war im Mai dort und fand es sehr schön. Und es ist definitiv eine Route, die für Anfänger mit etwas Kondition gut geeignet ist. Recht gut ausgeschildert (zumindest meistens), noch relativ nah an der Zivilisation - man kann, wenn man will, jeden Tag in einen Ort kommen und eben auch leicht erreichbar.

 

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