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Ultraleicht Trekking
FlowerHiker

Einsteigertour in Deutschland

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Moin zusammen,

als Einsteiger, der von Tagestouren auf Mehrtagestouren "umsteigen" will finde ich es unheimlich schwer etwas passendes zu finden, bzw. verliere bei der Vielzahl der Wege echt die Übersicht. Vielleicht kann hier ja jemand helfen. Grundsätzlich soll die Tour dazu dienen, zu schauen, ob sowas überhaupt in Frage kommt und mir (bzw. uns) Spaß macht :-) Hier meine "Anforderungen":

- Tour sollte in Deutschland sein

- möglichst tägliche Zeltübernachtung auf Campingplatz am Weg ermöglichen (Wald oder on the trail vielleicht später Mal)

- Länge 7-12 Tage 

- Tagesgehzeit ca. 5-6 Stunden ohne Pause 

- nicht alpin, Anspruch erstmal eher einfach bis mittel

- möglichst ein Weg komplett, d.h. nicht dieses Jahr anfangen und erst im nächsten Urlaub den Rest erwandern

Kurzum, ein Art Zwischending zwischen Hoteltour und Waldübernachtung ;-). Daher die Notwendigkeit von Campingplätzen an den Etappenzielen. 

Ich habe schon mal einige Wege angesehen, aber da fehlten meist die Zeltmöglichkeiten an den Etappenzielen, bzw. waren nur an Start und Ziel vorhanden. 

LG

Flower Hiker

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@FlowerHiker, wann möchtest Du denn los? Ich kann Dir z.B. den Soonwaldsteig empfehlen, auf dem es vorab buchbare Trekkingplätze gibt. Kannst ja mal unter www.soonwaldsteig.de nachschauen, ansonsten gibt es auch im Pfälzerwald jede Menge Trekkingplätze, die Du vorab buchen kannst. Allerdings ist die Saison dafür jetzt vorbei. Ich glaube, das geht nächstes Jahr im April oder Mai wieder los.

Hier ist mein Reisebericht zur Soonwaldsteig-Tour. Vielleicht bekommst Du ja Lust drauf.

Gruß Rentoo

 

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vor 6 Minuten schrieb mosven:

Hallo @FlowerHiker,

da fiele mir der Altmühltalpanoramaweg ein. Ich glaube der hat recht viele Campingplätze am Weg. Ich weiß aber nicht, wie einfach er ist.

Viele Grüße,

mosven

 

Ich war mal zwei Etappen auf dem Altmühltalpanoramaweg (was'n Wort) unterwegs, von Treuchtlingen nach Dollnstein. Den würde ich Dir auch empfehlen. Er  war auf den Etappen sehr einfach und man stolpert permanent über Campingplätze bzw. Bootsrastplätze, die man als Wanderer auch benutzen darf, soviel ich weiß. Zudem kommt man oft an Sehenswürdigkeiten vorbei wie Burgen, Museen etc. vorbei und zumindest am Anfang kann man jederzeit aussteigen, da die Bahn auch im Tal fährt. Einziger Nachteil aus dem Grund ist, dass der Naturgenuss etwas durch die Straße und Eisenbahnlinie im Tal gestört wird. Hat mich nicht sehr gestört, aber @German Tourist fand das, soweit ich mich erinnern kann, sehr störend.

Ach ja, Soonwaldsteig ist auch sehr nett, aber etwas kurz meiner Meinung nach.

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Danke für diese ersten Anregungen, den Soonwald Steig habe ich auch schon auf dem Radar. Wobei der als Einstieg sicher schon recht sportlich sein könnte, zumal wir ja nicht nicht wirklich UL unterwegs sein würden. Dazu habe ich mir schon ein paar YouTube Videos angesehen. 

Den Altmühltalpanoramaweg werde ich mir mal genauer anschauen, dass könnte was sein. Allerdings nicht, wenn es so laut ist. Wir waren neulich mal zu Tagestouren am Rhein (Traumschleife Rheingold) und auch schon mal auf einer Rheinsteig Etappe. Da hat uns der Zug und Straßenlärm sehr genervt. 

Von der Jahreszeit eher Frühjahr bis Herbst (April bis Oktober). Wobei ich persönlich am liebsten im Herbst wandere. Im Sommer ist es fast zu heiß (zumindest 2018 und 2019). Also noch ein wenig Zeit mit der Planung. Eventuell starten wir aber mal zwischen Weihnachten und Neujahr eine kleine Tour mit Übernachtung in Pensionen o.ä.

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Soweit ich mich erinnere, sind Auf dem APW auf der Strecke zwischen Gunzenhausen und Treuchtlingen keine offiziellen Campingplätze (bin mir aber nicht ganz sicher). Der Rest der Strecke sollte sich mit offiziellen Campingplätzen und Bootsrastplätzen ganz gut machen lassen.

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@FlowerHiker Hallo, mein Einstieg (ins Wandern und ins UL) war der Lahnwanderweg (hab' hierzu auch kurz was in 'nem anderen Faden geschrieben). Am Ende der Etappen geht es meist wieder an den Fluss. Da dieser auch viel von Wasserwanderern genutzt wird, kommt man also auch immer wieder an Campingplätzen vorbei, die meist nicht weit weg vom Weg liegen. Hat m.E. gutes Einsteigerpotential.

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vor 5 Minuten schrieb FlowerHiker:

@Wanderfisch Meinst du den Lahnwanderweg oder den Lahnhöhenweg? Scheinen zwei unterschiedliche Wege zu sein?! Einen Bericht über deine Einstiegstour habe ich schon gelesen, wenn den meinst. Da schriebst du vom Lahnhöhenweg...

 

Ich bin zwischen beiden gewechselt, da mir der Höhenweg zwischendurch interessanter erschien, habe auch Etappen zusammengefasst und mich nicht an die Etappen-Empfehlungen gehalten. Aber schau selbst: die HM sind moderat, die Originaletappen recht kurz und für Einsteiger bestens geeignet. https://www.lahnwanderweg.de/de/

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Gerade den Bericht von @rentoo über den Soonwald Steig gelesen. Da kribbelt es ja gleich in den Füßen, wenn man die Bilder sieht und den Bericht liest. Haben diesen Herbst 11 Saar-Hunsrück Traumschleifen im angrenzenden Gebiet gewandert und können daher deine Euphorie für den Soonwald vollkommen nachempfinden.

@Wanderfisch Dann schaue ich mir beide von dir genannten Wege mal an. Ich werde mir die Tracks mal in Basecamp laden und mal nach Campingmöglichkeiten schauen.

Vielleicht auch für andere interessant:

Auf http://www.archiescampings.eu/dui1/ gibt es POI Dateien von mehr als 30.000 Camping und Zeltplätzen in ganz Europa.

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vor 3 Stunden schrieb Trekkerling:

Hat mich nicht sehr gestört, aber @German Tourist fand das, soweit ich mich erinnern kann, sehr störend.

Stimmt - mir hat der Altmühltalpanoramaweg deswegen nicht wirklich gefallen. Ich war zeitweise so genervt, dass ich mit Ohrenstöpseln gewandert bin ... Aber ich bin auch sehr lärmempfindlich.

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@FlowerHiker Also wenn Du keinen Campingplatz brauchst und die Trekkingplätze im Soonwaldsteig (Bio-Klo, keine Dusche) reichen... ich bin den Soonwaldsteig auch auf @rentoo 's Bericht hin gelaufen. Ein toller Weg, geiler, naturnaher Camping und nicht überlaufen.

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Der Sonnwaldsteig ist echt super und auch für den ersten Trip super machbar und man kann auch in vielen Orten einkehren oder Übernachtungen buchen. 
 
Aber auch im Pfälzer Wald ist es super schön. Da gibts Trekking Camps fürs campen im Wald aber auch in vielen Ortschaften Übernachtungsmöglichkeiten. und jede Menge Pfälzer Waldhütten, in denen man einkehren kann, wenn man möchte. Ich würde eine Strecke selbst planen und mich am Pfälzer Weinsteig orientieren. Es gibt aber schöne Nebenwege, deswegen nicht nur den Weinsteig gehen, sonst verpasst man so viel. 
 

auch der Pfälzer Waldpfad oder Pfälzer Höhenweg führen einen durch wirklich wunderschöne Gebiete :) ich liebe den Pfälzer Wald sehr! Ich wünsche dir ganz viel Spaß!! 

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vor 4 Stunden schrieb Trekkerling:

 

Ach ja, Soonwaldsteig ist auch sehr nett, aber etwas kurz meiner Meinung nach.

Du kannst direkt den Rhein-Burgen-Weg ab Bingen weiterlaufen und den Rheinsteig als Rückweg :) 

und in die andere Richtung kann man mit dem Hunsrückhöhenweg oder Nahehöhenweg noch bissi verlängern. Allerdings war ich da noch nicht, die Gegend ist aber schön. 

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Je nachdem, wo du wohnst, könnten die Wanderwege in der Skane-Region im Südwesten von Schweden auch interessant sein. Statt Campingplätze gibt es Windschutzhütten und das Allemanrecht außerhalb von Naturschutzgebieten und Nationalparks. Unter dem Schlagwort Skåneleden findest du Informationen zu den Wegen, über einen Teil vom SL5 habe ich auch einen kurzen Bericht geschrieben:

Es gibt viele Bushaltestellen, aber auch Naturschutzgebiete, genügend Einkaufsmöglichkeiten, die offiziellen Etappen sind recht kurz gehalten.

bearbeitet von cico

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Mir ist auch gleich der Altmühltal-Panoramaweg eingefallen. Wenn man nicht wild zelten möchte, ist auf dem Weg von Gunzenhausen startend nach der ersten Etappe eine Übernachtung in einer Pension notwendig. Danach findet man genügend Campingplätze.
Zudem ist er nicht zu anspruchsvoll, die Höhenmeter der einzelnen Anstiege halten sich wie ich finde sehr in Grenzen.
Offiziell in 10 Etappen aufgeteilt, sind wir ihn vor ein paar Jahren locker in 8 Etappen gegangen.

Grundsätzlich findet man Zeltplätze in Deutschland am häufigsten in Flussnähe. Der Moselsteig z.B. ist auch sehr gut mit überwiegender Übernachtung auf Campingplätzen zu machen, allerdings ist der etwas länger als 12 Tage.

Evtl. der Neckarsteig? Aber da habe ich keine Ahnung, wie es mit Campingplätzen aussieht...

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Der Neckarsteig sieht ja schon mal sehr gut aus, da ist wirklich einiges an Campingplätzen. Am Altmühltal Panoramaweg sieht es auch top aus. Das ist ja schon mal alles einen genauen Blick wert. Zum Start soll es erstmal was in Deutschland sein. 

Schon echt tolle Anregungen hier. Danke an alle!

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Auf meiner Liste steht noch der Heidschnuckenweg. Scheint ein echter Einstiegsweg zu sein mit überschaubaren Etappen, kaum Steigungen und vielen Sehenswürdigkeiten. Hier mal ein Übersichts-PDF: https://www.lueneburger-heide.de/files/240/HSW-Broschuere2015-download.pdf 

Ist ein Qualitätsweg und ist bei den Top Trails of Germany gelistet.

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vor 5 Stunden schrieb Dieter_Z.:

Auf meiner Liste steht noch der Heidschnuckenweg. Scheint ein echter Einstiegsweg zu sein mit überschaubaren Etappen, kaum Steigungen und vielen Sehenswürdigkeiten. Hier mal ein Übersichts-PDF: https://www.lueneburger-heide.de/files/240/HSW-Broschuere2015-download.pdf 

Ist ein Qualitätsweg und ist bei den Top Trails of Germany gelistet.

Netter Weg, aber sehr wenig Campingmöglichkeiten am Weg. Der E1 durch die Lüneburger Heide macht nicht so viele Schlenker / Umwege durch Ortschaften wie der Heidschnuckenweg. Also am besten auf das dichte Wanderwege-Netz variieren.

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vor einer Stunde schrieb FlowerHiker:

Der Heidschnuckenweg, wird ja auch mega mäßig vermarktet. Sowas macht mich immer stutzig. Und, ist der landschaftlich eigentlich nicht nur zu Heideblüte zu empfehlen, oder sehe ich das zu kritisch? 

ne, die Qualitätssiegel sind immer ein Hinweis auf Forststraße/Feldweg und Gastro direkt am Weg, Einsamkeit und unberührte Natur eher wenig, dafür mehr Infrastruktur, kommt drauf an was man will.

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Als erste Mehrtages-Tour würde ich, falls möglich, irgendetwas nah am eigenen Wohnort empfehlen. Das gibt dir einerseits etwas Sicherheit, da du nicht weit von zu Hause bist (falls du doch abbrechen willst/musst) und die An- und Abreise ist auch leichter - was ja zu Anfang auch eine Hürde sein kann. Zudem kennst du dich vielleicht in der Gegend schon etwas aus und musst nicht so viele Informationen sammeln im Vorfeld - sprich: du musst weniger planen und dadurch weniger Angst haben, dabei etwas falsch gemacht zu haben. Ich würde bei der ersten Solo-Tour auch nicht direkt nach dem spektakulärsten Weg Ausschau halten.

Das gilt natürlich nur, wenn es irgendwelche Wanderwege in deiner Nähe gibt. Da kannst du dich zB. beim örtlichen Gebirgsverein informieren, die haben zumeist ne Homepage mit einer Liste aller Wanderwege in ihrem Gebiet.

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