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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 17.05.2018 in allen Bereichen

  1. Am nächsten morgen scheint schon wieder die Sonne. Ein weiterer wunderbarer Tag beginnt. Ich habe heute nicht vor weit zu gehen um erst einmal zu sehen was der Fuss so macht. Es geht weiter durch hügelige, sehr schöne Landschaft mit toller Aussicht in alle Richtungen. Nach drei Stunden erreiche ich Pecosanonesco Vecchio (das zweite Bild im ersten Beitrag). Dort nehme ich den Bus nach Torre de'Passeri, weil es erstens am Nachmittag viel zu heiss für mich ist und weil ich dort zweitens die romanische Kirche San Clemente a Casauria besichtigen will, ein weiterer Höhepunkt der Baukunst. Der Busfahrer nimmt mich auch ohne Busticket mit (hätte man am Kiosk kaufen müssen, im Bus gibt es keine), fährt mich bis zur Kirche (die nicht auf der Busroute liegt) und erzählt mir alles über die lokalen Spezialitäten und was ich alles unternehmen könnte. Leider habe ich dann aber Pech und die Besuchszeiten für die Kirche sind nur vormittags ... Da ich heute nicht mehr weitergehen will vertreibe ich mir den Nachmittag in dem Ort (der nicht viel bietet). Viel fotografiert habe ich heute auch nicht. Statistik: 3.5 Stunden Gehzeit inklusive Pausen +99m, -486m
    4 Punkte
  2. Daune verliert weniger Loft über die Jahre. Kufa ist da einfach schlechter. Da viele Kufasäcke direkt nach der Produktion zwecks kleinem Packmass vakuummässig leergesaugt werden leidet das Loft direkt massiv. Daune verzeiht das eher. In einer Sportabteilung hier bei uns beobachte ich seid Jahren eine Menge Deuter-Schlafsäcke die in Ihrem Kompressionsbeutel auf ihre Käufe warten . Die werden wohl niemals ihre Komf.-Temperaturen schaffen. Das wäre mein Stand der Dinge.
    3 Punkte
  3. Die Nacht war frisch (Raureif am Tarp) und etwas feucht (Tau auf dem Quilt). Ich starte also am morgen eher langsam, und in der Sonne trocknet alles dann innerhalb von 30 Minuten. Aussicht auf den Monte Sirente Nach 20 Minuten erreiche ich das Örtchen Bominaco. Hier gibt es ein tolles Highlight: Die beiden Kirchen San Pellegrino und Santa Maria Assunta. Der Eingang ist verschlossen, aber da hängt ein Schild mit einer Telefonnummer, die man anrufen kann wenn man die Kirchen besichtigen will. Und das lohnt sich. Man bekommt eine Privatführung (auf italienisch ...) und bekommt wunderbare Beispiele der mittelalterlichen Kunst. Insbesondere die Kirche San Pellegrino begeistert mich mit der kompletten Ausmalung mit Fresken. Das erinnert an die Sixtinische Kapelle. Nur dass man sich dort die Kapelle mit tausenden anderen Touristen teilen muss. Hier habe ich alles für mich alleine. Leider darf ich drinnen nicht fotografieren. Einen deutschen Wikipedia Eintrag zu der Kirche gibt es nicht, aber ein paar Bilder kann man sich auf dem italienischen Wiki anschauen. Detail an der Aussenfassade Aussenansicht Santa Maria Assunta Das nächste Teilstück der Wanderstrecke ist schon wieder total überwachsen. Ich werde ziemlich verkratzt. Nach 30 Minuten ist der Teil aber überstanden. Es geht von Dorf zu Dorf über Feldwege und querfeldein über Wiesen. In fast jedem Dorf trinke ich einen Espresso und esse ein Toast mit Käse und Schinken (lecker!). Hochebene von Navelli Olivenbäume Ort unterwegs Ort unterwegs Am abend steige ich dann ein paar Hundert Meter auf ich Richtung Forca di Penne. Angeblich gibt es kurz vor der Höhe einen Brunnen an dem ich meinen Wasservorrat für die Nacht auffüllen will. Erst nach einigem Suchen finde ich diesen Brunnen tatsächlich. Aufstieg auf einem schönen Pfad nach Forca di Penne Brunnen Ich finde ein recht ebenes Plätzchen für die Nacht und baue im schönen Abendlicht mein Shelter auf. Camp 2 Am abend merke ich dass mein linker Fuss ziemlich weh tut. In den nächsten Tagen wird das nicht mehr weggehen. Es tut beim schnellen laufen auf guten Wegen (mit grossen Schritten) weh, währen langsameres Wandern auf schwierigeren Pfaden kein Problem ist. Die Tour bietet einen Mix aus allen Konditionen. Der Schmerz nervt etwas, aber es lässt sich gut damit leben. Statistik: 9.5 Stunden Gehzeit inklusive Pausen +996m, -1073m
    3 Punkte
  4. Ich fliege nach der Arbeit am Abend nach Rom. Der Rucksack mit ein wenig Proviant für drei Nächte im Shelter war nagelneu und hatte Handgepäckabmessungen (siehe auch hier). Leider komme ich zu spät an um noch schnell bei Decathlon Gas zu kaufen. Deshalb habe ich in Fiumicino, im Auto 5 Minuten vom Flughafen entfernt, ein Zimmer für die Nacht gemietet. Ich lasse mich abholen, da ich faul bin. Ein kleiner, klappriger Chevrolet und der ständig per Whats-App mit seiner Kollegin kommunizierende Fahrer bringen mich zur Unterkunft. Ansonsten hätte man auch den Zug in Richtung Rom zur nächsten Station Fiumicino Parco Leonardo nehmen und dann noch 15 Minuten laufen können. Die hilfsbereiten und freundlichen Gastgeber bestellen mir noch eine Pizza beim Lieferservice, welche ich auf einer netten Terrasse noch vor dem Schlafen verspeise. Um auf die Mindestmenge für eine Lieferung 10 Eur zu kommen, muss ich dazu noch 2 Bier mitbestellen und trinken. Da muss ich halt durch ... Am nächsten morgen laufe ich nach einem guten Frühstück in 20 Minuten zum Decathlon. Man muss dabei an einer Abfahrt eine Autobahn überqueren. Das funktioniert auf schmalen Fusswegen am Rande der Fahrbahn gut. Von dort kommt man dann recht schnell (wieder zurück über die Autobahn) zum Bahnhof, von dem alle Stunde ein Zug nach Rom fährt. Im Rom Tiburtina angekommen esse ich was in einem Restaurant und nehme dann einen Flixbus nach l'Aquila. Die Fahrtzeit war glaube ich etwa 1h30 ohne Zwischenstopp. Die Besichtigung von L' Aquila hebe ich mir für einen späteren Besuch auf und nehme (da es an dem Tag keinen Bus mehr gibt) ein Taxi nach San Demetrio ne'Vestini, dem Startpunkt. Um 15h30 Uhr laufe ich los. Ich will noch bis zum Abend ein wenig vorankommen. Sehr schnell taucht man ein in eine stille italienische Landschaft mit blühenden Bäumen und Büschen, kleinen Pfaden und zwitschernden Vögeln. Unterwegs kreuzt man den "Tratturo Magno", eine breite Schafautobahn auf der Jahrhundertelang riesige Schafherden zwischen den Abruzzen und Süditalien hin- und hergeführt wurden. Die Wanderschäferei war früher der Grund für einen relativen Wohlstand der Region. Hochplateau Auch an alten römischen Ruinen kommt man vorbei. Kein Mensch ausser mir schaut sich die an. Die Ruinen von Peltuinum Die Landschaft ist ersteinmal noch nicht besonders spektakulär. Am Horizont sieht man die schneebedeckten Berge. Die Wegbeschreibung führt an einer Stelle über einen Weg der inzwischen ziemlich stark überwachsen ist. Leider spielen Brombeerranken dabei eine nicht unbedeutende Rolle. Meine Beine und Arme werden ziemlich zerkratzt. Am abend frage ich an einem Haus nach Wasser (Brunnen gab es in diesem Teilabschnitt in den Dörfern kaum) und fülle meine Faltflasche auf. Dann steige ich auf schönem Pfad noch auf 1053 m auf, wo ich etwa am höchsten Punkt kurz vor dem Ort Bominaco und kurz vor Sonnenuntergang ein schönes Plätzchen für die Nacht finde. Camp 1 Statistik: 4 Stunden Gehzeit inklusive Pausen +550m, -185m
    3 Punkte
  5. Stromfahrer

    Reisetagebuch App?

    Grundsätzlich kannst du mit Bordmitteln ein Tagebuch führen: Du kannst ein E-Mail schreiben, diese mit Fotos garnieren und den Entwurf speichern, ohne diese zu senden. Dann hast du daheim am PC automatisch Zugriff auf diese Daten im E-Mail-Ordner Entwürfe, wenn du IMAP als Kontosetup verwendest. Du kannst die Notizen-App verwenden, die sich ebenfalls so einrichten lässt, dass Sie dein E-Mail-Konto (IMAP-Ordner Notes) verwendet. Du kannst eine Textverarbeitung verwenden, und die Daten z.B. mit Word aus dem Offlineordner deiner Dropbox oder OneDrive-App bearbeiten. Das ist allerdings eine deutlich stromintensivere Variante. Dafür hast du eine komplette Datei auf dem Dateisystem, die gleich am Wunschort gespeichert ist und automatisch synchronisiert wird. Diese Lösungen bergen jedoch viele Möglichkeiten, Daten durch Fehlbedienung zu verlieren. Insbesondere die zufriedenstellende Synchronisation von Bildern hängt dabei den beiden ersten Lösungen vielen Variablen ab (die den Rahmen hier sprengen, die ich aber getestet habe). Lösungen wie OneNote oder EverNote erlauben es, innerhalb der App Einträge durch Tags oder Ordner gruppieren. Wenn du bereits sehr vertraut mit einer dieser Apps bist, ist das ein guter Platz. Eine dedizierte Tagebuch-App hat ein paar Vorzüge: Man kann z.B. einen Eintrag einfach durch Teilen eines Fotos an die App erzeugen. Die Tagebuch-App wird automatisch einen Tageseintrag mit diesem Bild, dem passenden Tag und Ort (anhand GeoTag und Aufnahmezeitpunkt) anlegen. Verschiedene Apps speichern automatisch Wetterdaten dazu. Einige (noch) wenige speichern die von Apple Health erfassten Fitness-Infos (36 km gelaufen?) dazu. Du kannst in einigen Apps Einträge anhand einer Landkarte oder von Ortsnamen oder Koordinaten oder anhand eines Kalenders wiederfinden. Du kannst in zahlreichen Apps einträge an die Lieben daheim versenden, wahlweise als formatierte E-Mail oder E-Mail mit PDF-Anhang. Viele Apps bieten den Export aller Einträge einer Tag-Gruppe oder eines Ordners in einem einzigen „druckfertigen“ PDF an, woraus sich mit wenig Aufwand ein Fotobuch bestellen lässt, dass Übersichtskarten, Bilder, Texte etc. einer Reise fix und fertig in akzeptabler Schönheit enthält. In manchen Apps ist die Bestellung eines Fotobuchs als Teil des Geschäftsmodells sogar integriert (die aber nicht verwendet werden muss oder in Deutschland evtl. auch noch nicht verfügar ist.). Manche Apps unterstützen Markdown, was das Schreiben beschleunigt. (Ich mag das sehr.) (Die Liste lässt sich laaang fortsetzen.) Insgesamt geht das Tagebuchschreiben mit einer guten App ausgesprochen leicht von der Hand. Die App ist jedoch bestimmt keine Voraussetzung. Eine dedizierte Tagebuch-App hat ein paar Nachteile: Kompatibilität: Was ist, wenn du das Betriebssystem wechselst? Ist die App auf anderen Systemen verfügbar? (Diaro ist hier eine gute Wahl. DayOne: Das Austauschformat von DayOne Classic wird von den meisten Apps gelesen, von manchen auch wieder exportiert.) Zugriffskontrolle: Wo liegen meine Daten? Bei Google (Jounaly)? Beim App-Anbieter (DayOne)? Bei meinem Cloudanbieter (Diaro, DayOne Classic, Word etc.)? Wechselnde Arbeitsplätze: Es ist sinnvoll, am PC bearbeiten und ohne Nachdenken rücksynchronisieren zu können. Denn du wirst früher oder später feststellen, dass du auch unterwegs mal zurückblätterst oder Fehler korrigieren willst. Die zugehörige Synchronisation sollte kein Puzzle sein, sondern automatisch klappen. Ich habe mehr als ein Dutzend Apps getestet, die für iOS und teilweise zusätzlich für PC/Mac/Android verfügbar sind. Ich persönlich verwende DayOne Plus (Premium), würde aber Diaro (Dropbox) als universeller verfügbar zum Test empfehlen.
    2 Punkte
  6. In Torre de'Passeri habe ich übrigens in der einzigen Unterkunft geschlafen die es dort zu geben scheint. Mit 178 m liegt der Ort recht niedrig und die relative Hitze am Nachmittag war deshalb gestern schon fast zu viel für mich. Obwohl Temperaturen um 20 Grad ja eigentlich perfekt sind. Aber in der prallen Sonne auf schattenlosen Wegen zu wandern macht mir mehr Spass bei kühleren Temperaturen. Deshalb stehe ich früh auf um kurz nach Beginn der Morgendämmerung schon unterwegs sein zu können. Ein Frühstück gab es hier nicht, was gut ist, denn sonst wäre ich erst später losgekommen. Wein wächst hier (insbesondere Montepulciano d'Abruzzo) Der kleine Ort Bolognano ist interessant für Kenner der modernen Kunst. Joseph Beuys hat hier viel Zeit verbracht und verschiedene skurrile Kunstgegenstände und Museen im Örtchen erinnern daran. Bolognano Die Wanderung geht weiter durch schönes Kulturland. Man taucht auch öfter mal in den Wald ein und kommt in eine Landschaft wo die kleinen Flüsse Orta und Orfento relative tiefe Canyons gegraben haben. Hier ist es etwas schattiger. Kurz vor dem Tagesziel Caramanico Terme kann man zum Fluss hinabsteigen und dort sehr schön in Canyon wandern. Dort habe ich viel Zeit mit Fotografieren verbracht. Schöner Pfad in der Orfento Schlucht Zu mittag bin ich dann im Ort Caramarico Terme. Es ist eine Art Kurort mit Termalquellen. Im April hat das alles aber noch zu, es ist schön ruhig, sogar am heutigen Sonntag. Ich esse lange und lecker in einem Restaurant zu mittag (fast der einzige Gast) und gehe dann in mein Hotelzimmer. Ich bin der einzige Gast im Hotel. Hier werde ich 2 Nächte schlafen. Im Ort gibt es eine Bar in der sehr gutes Craft Bier ausgeschenkt wird. Da kann man schon ein paar Stunden zubringen Normalerweise ist Bier in Italien entweder eher langweilig oder schlecht. Das hier ist eine grosse Ausnahme. Und sowas hätte ich hier am A#$%h der Welt auch nie erwartet. Hier noch ein bisschen Abendstimmung im Ort: Caramarico Terme Caramarico Terme Statistik: 7 Stunden Gehzeit inklusive Pausen+935m, -479m
    2 Punkte
  7. Hm, ich glaube, ich würde an Eurer Stelle auch in den paar Wochen darauf achten, die Schlafsäcke nicht zu sehr zu komprimieren. Ich weiß, ist unterwegs schwierig. Da ist man froh um jedes Teil, das hübsch klein komprimiert in der Ecke des Rucksacks wohnt. Aber das tut keinem Schlafsack/Quilt gut. Ich würde also den Quilt auch zwischendurch nutzen und in Hostels o. ä. den zum Liner zusätzlich nehmen. Oder wenigstens in einen größeren Packsack umpacken. Eventuell gewöhnt ihr euch ja einfach an, den in den vor Ort leeren Rucksack umzupacken, und der kommt dann in den Spind/Schrank/unters Bett/whatever?
    2 Punkte
  8. Daune wins, das haben ja alle schon bestätigt. Die kann auch längere Komprimierung gut ab. Vor dem Hintergrund deines letzten Posts gebe ich zu bedenken: Wenn die Daune unterwegs wochenlang im Rucksack bleibt, dann solltest du darauf achten, dass der Schlafsack vorher gut durchlüftet und die Daune weitestgehen trocken ist. Das kann z.B. in den Tropen Schwierigkeiten machen.
    2 Punkte
  9. Hör einfach ein bisschen vorher auf, etwa da, wo der Unterschied zwischen komprimieren und ruinieren beginnt. Denn nicht nur die Daunen, auch die Nähte müssen die punktuellen Spannungen des zusammengepressten Quilts aushalten. In der Regel sind es Kleinfedern, die dank ihres Kiels unter Druck durch das Gewebe dringen. Die „sternförmigen“ reinen Daunen kommen wesentlich seltener raus. Hi und da einzelne Federn sind ganz normal. Lass der Luft beim Packen ein bisschen Zeit, zu entweichen (also nicht den neuen Schnellstopfrekord aufstellen). Dann ist das kein Problem.
    1 Punkt
  10. @Bensom Ja genau, so möchte ich es aktuell mal ausprobieren. Nur mit SMD Gatewood Cape und Paramo Windjacke. Der Poncho kam übrigens heute an, komme aber erst am Montag dazu ihn mal im Garten aufzustellen.
    1 Punkt
  11. Signalraketen könnten sinnvoll sein, wenn man wirklich weit raus geht. Also Ihr sollt natürlich einpacken, was Ihr für richtig haltet. Ich war sehr viel wandern. 40 Jahre. 20 davon in Jugendgruppen. Kinder und Jugendliche wurschtelten nach kurzer Einweisung unbeaufsichtigt mit Fahrtenmessern, Klappmessern, Sägen und 600 g Beilen herum. Es wurde Einkriegezeck im Wald gespielt, die Kinder kokelten unbeaufsichtigt rum. Und natürlich ist auch mal ein neuer über ne Wurzel gestolpert. Es ist nichts passiert! Gar nichts! Zumindest nichts, wofür man Erste Hilfe Zeug gebraucht hätte. Ich schreib hier aber gern nochmal was dazu: Man spaltet kein Holz mit dem Taschenmesser. Man wandert nicht mit Händen in den Hosentaschen. Man leckt nicht am Messer, wenn jemand neben einem sitzt. Man quatscht nicht beim Schnitzen. Und fuchtelt nicht mit dem Messer rum. Man lässt Werkzeug auch nicht offen rumliegen. Man guckt, wohin man tritt. Man bricht kein Holz, dass dicker ist als ein Arm. Man zertritt kein Brennholz in Turnschuhen. Man überlegt, bevor man etwas tut, ob es gefährlich sein könnte. Beim geringsten Risiko unterlässt man es. Hält man sich an dieses Regelwerk, hat man gute Chancen, unverletzt zu bleiben.
    1 Punkt
  12. So, dann geb ich hier auch mal meinen Senf dazu: Seit Januar hab ich endlich n schickes Rad, mit dem ich mich auch traue (mit dem Hollandrad eher nicht) mal Bikepacking zu betreiben. Die dritte Tour hab ich letztes Wochenende hinter mich gebracht und ich bin mit dem Setup ziemlich zufrieden: Lenkerrolle: Handlebar Pack M von Ortlieb—der einzige voll wasserfeste Sack am Rad, hier kommen Quilt, Isomatte, Klamotten und Elektrokram, der nicht nass werden darf rein Rahmentasche: Alpkit Possum Large (VX21)—mittlerweile gibts die Taschen auch mit leichterem Material, aber beim Bikepacking finde ich das nicht ganz so tragisch. In die Rahmentasche kommt alles an Luftpumpe, Werkzeug, Flickset, Schlauch, Heringe, Löffel, Wasserfilter, Brennspiritus und sonstiger Kleinkram Oberrohrtasche: Alpkit Fuel Pod Large—das Ding ist wirklich large, genug Platz für n Akkupack mit rausgeführtem Kabel zum Handy als Navigation und ne Handvoll Riegel und Snacks Satteltasche: Alpkit Big Papa—hier kommt hauptsächlich Futter rein, Regenklamotten, sowie Tarp, Topf+Kocher, Bivi, Arschmatte etc. Für Overnighter hab ich zuviel Stauraum (oder halt Platz für reichlich Bier und/oder Angelequipment), für 3-4 Tage komm ich komplett autark mit dem Gesamtvolumen hin. Dazu am Rad 3 Flaschenhalter, Handyhalterung, Licht + Klingel. Zusätzliches Gewicht/Gegenstände im Vergleich zum Wandern: Schwerere Wasserflaschen am Rad Schwerere Beleuchtung (aber auch am Rad) Packtaschen (insgesamt ~450g schwerer als der Rucksack) Fahrradspezifisches Reparaturset + Luftpumpe etc. Helm Bike-Jersey anstatt Wanderhemd bei längeren Touren: gepolsterte Unterhose Weniger dabei: Kein Rucksack Keine Wanderstöcke Keine Stirnlampe Im Normalfall: weniger Essen, da Resupply viel einfacher ist, da man schneller mal ins nächste Dorf radeln kann. Einen grossen Unterschied zum Wandern was das Equipment angeht ist bis auf die Packtaschen/Wasserbehälter eigentlich nicht festzustellen. Klar, ein Bike-Jersey anstatt Wanderhemd, zusätzlicher Helm und keine Stirnlampe, da ich ja eh abnehmbares Licht am Rad habe (auch Rotlicht ;)). Das Tarp wird zwischen Bäumen oder zur Not auf einer Seite mit dem Fahrrad aufgespannt (Fahrrad hinstellen, leicht schräg, Tarp-Ridgeline ums Oberrohr oder Sattelstütze wickeln, Schwerkraft macht den Rest). Bisher bin ich zufrieden mit dem Setup Vollgepackt sieht das dann ungefähr so aus:
    1 Punkt
  13. waldgefrickel

    Kamerabefestigung

    Ich bin Rechtshänder, deshalb trage ich den Clip am linken Schultergurt, ca. auf Sternum-Strap-Höhe. Den Clip aus Versehen zu lösen ist IMHO so fast nicht möglich, und selbst wenn man mal den Button irgendwie eindrücken sollte, dann fällt die Kamera nicht raus, solange Du nicht gerade kopfüber/Limbo-Style wanderst..
    1 Punkt
  14. Die ganze Temperaturfrage ist einfach zu individuell, als dass dir meine Erfahrungen etwas nutzen würden. Ab wann ist es eine "warme Nacht"? Was ist "zu heiß"? Falls es zu warm wird, ziehe ich einfach das eine, oder das andere oder beide Beine aus der Footbox, oder ich decke oben teilweise auf usw. , ganz ohne Reißverschlüsse, Deckenfunktion etc. Die beste Lösung ist leider immer noch 3 passende Quilts für 3 Temperaturbereiche.... so ein Quilt/Schlafsack ist übrigens nichts für die Ewigkeit, vielleicht findet sich auch ein gebrauchter zum Probieren. Gruß!
    1 Punkt
  15. skullmonkey

    Kamerabefestigung

    Ich nehme an das er die Version 1 und Version 2 besitzt?! Ich habe V3 und V1, zuletzt hatte ich diese vor knapp zwei Wochen im Einsatz als ich in Sipoonkorpi wandern war (siehe Video unten, wo der V1 Clip oft zu sehen ist). Ich finde den V3 einfacher in der Handhabung, den kann ich einhändig bedienen: Er ist auch leichter & kleiner, aber funktioniert immer noch gut mit zB der Sony a6500 und dem Sigma 16 mm Objektiv was ungefähr der Olympus gleichkommt. Allerdings ist er nicht mehr so ganz so breit, so das bei besonders breiten Schultergurten der Capture Pro V1 wieder zum Einsatz kommt: Ich habe auch das Peak Design Shell [Affiliate Link!] aber ich bin mir noch nicht so ganz sicher ob ich es mag oder nicht. Ich bin in anderthalb Wochen in Irland zum wandern und nehme da evtl. das Shell mit, mal sehen ob ich es danach mag oder nicht Aber ja, ich mag den Capture Clip. Ich habe auch lange eine ZPacks Multipack benutzt, vor die Brust geschnallt, das funktioniert auch gut, ist nicht so schnell wie der Capture aber die Kamera ist auch gleich vor Regen/ Staub/ Schnee geschützt.
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  16. Vielen Dank @Stromfahrer! ich habe mir jetzt ein 150 g, Solar-Not-Pack zusammengestellt. Bei einem Test hinter Fensterglas, lies sich ein Sony Akku np-fw50, innerhalb eines (Sonnen) -Tages laden. Mal sehen ob es auch im Ziplock funzt ... LG. -Wilbo-
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  17. lutz-berlin

    Kamerabefestigung

    + 1 für peak design v1 +v2 die v2 hat längere Schrauben für dickere Schultergurte oder die Erweiterung für Gürtel oder Hüftgurte https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/87088-Kamera-beim-Trekking-wie-und-wo-befestigen?p=1408846&viewfull=1#post1408846
    1 Punkt
  18. wilbo

    Kamerabefestigung

    Ich bin einer der Nutzer vom Peakdesign-clip, der das Teil wieder verkauft hat. Für mich war das Fixieren und lösen der Kamera, (Sony A7r) noch zu fummelig. Bei etwas größeren Objektiven schlackerte das ganze immer unschön am Schultergurt. Dazu war die Knipsi nicht gegen kleine Stöße und Spritzwasser geschützt. Beim Rucki auf- und absetzen musste ich besonders auf das Teil achten oder der Kamera vorher abnehmen. Für mich war das ganze System zu einseitig bei wenig Schutz. Jetzt habe ich die Kamera in einer Brusttasche, welche mittig an den Schultergurten hängt. Den Reißer eben mal auf- und zu-zippen ist für mich das kleinere Übel.
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  19. waldgefrickel

    Kamerabefestigung

    Da meld ich mich auch einfach mal kurz zu Wort: ich bin ebenfalls Nutzer eines Peak Design Capture Clips, in der aktuellen Version 3. Das Teil ist zwar jetzt nach meinem Denken nicht unbedingt UL, aber die Handhabbarkeit ist echt ziemlich gut. Die Kamera sitzt sicher und fest am Schultergurt, ist mit einer Hand entclipt, und wenns regnet kommt n kleiner MYOG Packsack drüber und gut ist. Die Kamera (bei mir ne Sony RX100) steht zwar ein wenig vor und man muss beim z.B. enge Klettersteigpassagen wandern ein wenig aufpassen, dass man nicht doch am Felsen langschrammt, aber ansonsten hat sich zumindest für mich der Kauf gelohnt.
    1 Punkt
  20. Trekkerling

    Kamerabefestigung

    Hiking in Finland ist von dem Peak Design Clip sehr begeistert. Noch ein Beitrag auf HiF. Steht bei mir deshalb schon lange ganz oben auf der Einkaufsliste. Bin mal gespannt, ob sich @skullmonkey deshalb hier nochmal meldet (aber eigentlich steht ja schon alles in seinem exzellenten Blog). Vielleicht kannst du ja seinen Blog und seinen guten Rat unterstützen, indem Du, wenn Du ihn dann kaufst, einen seiner affiliate-links nimmst.
    1 Punkt
  21. micha90

    CDT Gear-Review

    @sedot Die Driducks halten erstaunlich trocken, allerdings sind die sehr schnell kaputt. Die 60g für die Windjacke ist es mir wert, nicht alle paar Wochen neue Driducks kaufen zu müssen, da ich die Windjacke täglich nutze, die Regenjacke aber nur hin und wieder mal kurzzeitig. Beim Neukauf hat man dann immernoch den Müll, eine zusätzliche, unnötige Hose und eine zu große Jacke, die ich on trail nicht passen schneidern kann (was allein fast schon die 60g für die Windjacke wieder wett macht). Bei kurzen Touren (< eine Woche) würde ich die Windjacke weg lassen, aber auf einer langen auf keinen Fall. schöne Grüße Micha
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  22. JanF

    Fastpacking: Ausrüstung für HW1

    Ich nutze die hier, mit etwas Gummikordel und einem Mini-Tanka (8 g). Die funktioniert zuverlässig und reicht aus, um im Camp zu hantieren und auch mal das Zelt aufzubauen.
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  23. Hab gerade noch ein Bild gefunden, wie die beschriebene Anordnung in der Praxis aussieht.
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  24. Mein iPhone SE hat m. W. 1624 mAh. Mit dem Panel in 90°-Ausrichtung zur vollen Mittagssonne jetzt im sonnigen Mai sind 50% in zwei Stunden absolut realistisch. In der High Sierra hatte ich mit Lösung 1 in 60 bis 75 Minuten stets 40%+ meines iPhone 4S (1430 mAh). Und das war kein aktuelles monokristalines Panel. Die jüngeren Lösungen leisten mehr. Das kannst du leicht selbst verproben: Messen: 5 Watt peak (korrekt: „5 Wp“ = maximale Panelleistung = unter optimalen, nie erreichten Bedingungen) sind 5 V/1A. Nimm ein solches Standardnetzteil und miss, wie lange 50% bei deinem Handy dauern. Rechne beim Solarpanel wegen der nie optimalen Bedingen mit der doppelten Zeit, dann bist du auf der sicheren Seite. Rechnen (Beispiel iPhone SE): 1,624 Ah Kapazität × 3,7 V × 50% Wunschladung = 3 Wh. In der Theorie würde das Panel das in 36 Minuten (60 Minuten = 5 Wh) schaffen. In der Praxis (Sonnenstand, Ausrichtung, Wandlerverluste) eben in 80 bis 120 Minuten. Merke: Zu akurat rechnen lohnt sich nicht. Die Sonne ist eh jeden Tag woanders. ACHTUNG: Die Meinungen und Erfahrungen über das direkte Laden des Handys an einem Solarpanel gehen auseinander und hängen von mehreren elektronischen Komponenten ab. Ich habe meine teuren Apfelteile ohne Bedenken und ohne Schaden an den beiden genannten China-Panels (SunPower-Module) vielfach geladen. Was für irgendein anderes Gerät gilt, funktioniert oder schadet, weiß ich nicht. Euer Spaß, euer Risiko.
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  25. Mein Fazit aus all den Experimenten und On-Trail-Tests: Ich habe – wie immer – den langen Weg iterativer Annäherung gewählt und über Monate ausprobiert und variiert. Ich bin wie ich bin. Für die absoluten Perfektionisten ist vermutlich die Mischung aus Lösung 4 und 5 geeignet: Ein sehr leichtes Panel mit knappem Rand und schlichter Befestigungslösung. Die Klettbandverbindung (Scotch-Klebeklettband kann ich sehr empfehlen) der PowerBank ist nach meiner Erfahrung absolut trailsicher, ermöglicht es aber, die PowerBank einfach abzunehmen und während dem Laufen das Smartphone in der Hosentasche zu laden. Die Klettverbindung erlaubt es vor allem, eine alternative PowerBank zu verwenden, um z.B. für bestimmte Touren lieber 5000 mAh Puffer zu haben (was die Sache natürlich schwerer macht). Da ich weniger Kram behalten will, musste am Ende des Experiments alles gehen, was zu speziell blieb. Kurz vor meinem HRP-Start im Juli 2017 berichtete mir @Wanderfalter von unterwegs, dass ihm wegen der Navigation und des schlechten Wetters die Akkus knapp wurden. Daher entschied ich mich entgegen der ursprünglichen Planung, das schwerere PowerTAB statt der Lösung 4/5 einzustecken. Diese Entscheidung habe ich nicht bereut, denn aus dringenden privaten Gründen habe ich über Wochen massiv kommuniziert und viel Datenverkehr benötigt, um die Tour nicht abbrechen zu müssen. Letztlich habe ich nach dieser Erfahrung und langem Ringen folgende Lösungen für drei Szenarien behalten: Für langere Touren: Robustes PowerTAB: viel Puffer, integrierte Beleuchtung, dafür kann das Netzteil daheim bleiben. Außerdem nehme ich keine Stirnlampe mehr mit, was das Gewicht des Panels noch etwas relativiert. (Gell, @Mario294, die Beleuchtung war im März Abend für Abend prima!? ) Für kurze Touren bis ca. 4 Tage: Ein recht ordentliches 4000er PowerBank-Case (107 g), kein Netzteil, keine USB-Anschlussleitung, einfach weniger Zeug . Für „Premiumwandern“ (alles, was nur täglich von Bett zu Bett führt): Nur ein Netzteil und ein Smrtr Colibri (ohne Schlüsselring, versteht sich). Weitgehend verworfen habe ich im Laufe der Zeit den besonders sparsamen Umgang mit der Energie im Smartphone. Meine Fotos haben GeoTags, meine Karten auf dem Gerät sind jederzeit aktuell, wenn ich Netz habe, benutze ich es bei Bedarf auch. Videos schneide ich häufig noch am gleichen Abend zurecht. Und Tagebuch führe ich auch ausführlich auf dem Gerät.
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  26. Lösung 5: Dünner, leichter, flacher – China II (72 g, 5 Watt, 2500 mAh LiPoly, 66 g mit integrierter Anschlussleitung) Was ging da noch? Das Panel konnte kaum leichter werden, ein bisschen Spielraum beim Befestigungssystem sah ich. Die PowerBank konnte nur durch LiPoly-Akkus und Kunsttoff leichter und flacher werden. Das potenzielle Abreißen der Anschlussleitung auf dem Rucksack könnte man evtl. verhindern. Die Anschlussleitung konnte kürzer werden, wenn der Anschluss näher an die PowerBank rückte. Ich verkaufte @inspectorNorse die Lösung 4 mit etwas Wehmut auf dem Herbsttreffen und besorgte mir ein ähnliches A5-Panel mit geringfügig anderem Zuschnitt und um 90° gedrehtem USB-Anschluss. Die Löcher in den Ecken machte ich nur noch 1,5 mm stark und verzichtete auf die Messingösen. Statt Material und Gewicht für eine Schlaufe durch eine Öse zu verschwenden, zog ich das Shock-cord-Ende mit einem dünnen Faden unter Spannung verjüngt durch das kleine Loch und sperrte es mit einem Knoten. Die Filofax-Lochleiste ließ ich dran und erweiterte die Löcher für A5-6-fach-Lochung, weil ich das Teil tatsächlich einer Kladde einheften können wollte. (Hier schlummern also noch ein paar Gramm für die Schere.) Auch das Prinzip des Befestigungssystems änderte ich: Statt vier einzeln angeknoteter Handschuhkarabiner spannte ich die Shock-cord von einer Ecke zur nächsten und ließ die Handschuhkarabiner frei laufen. Das sparte etwas Leine und machte das Befestigungssystem dennoch vielseitiger. (Diese Lösung habe ich ähnlich inzwischen auch am PowerTAB; sie ist oben auf den Fotos zu sehen. Dort kann man auch sehen, wie ich die Shock-cord verstaue, wenn ich das Panel wegpacke, damit nichts herumlabbert.) Die gewählte PowerBank mit 2500 mAh war fast so flach wie der USB-Ausgang des Panels. Also verzichtete ich auf den hohen Auftrag einer Klettlösung und klebte die PowerBank am Ende der Versuchsphase mit Silikon direkt auf das Panel (Tipp: Laaange trocknen lassen, sonst wird das nichts). Sekundenkleber wäre solider gewesen, aber Silikon erlaubt es, die PowerBank notfalls gegen eine andere zu tauschen, ohne das Panel zu zerstören. Erkenntnisse aus dieser Phase: Gesamtgewicht inkl. Befestigungslösung rund 160 g. UL-mäßig war ich scheinbar angekommen. Das Panel ist so gut wie das vorgenannte und lieferte zuverlässig genug Energie, um die PowerBank zügig zu laden. Die PowerBank ist von geringerer Qualität und Kapazität als die in Lösung 4, dafür aber fast so flach wie der USB-Anschluss unter dem Panel, dass ergibt eine wunderbar flache Gesamtkonstruktion. Gleichzeitig wirkt die flächigere PowerBank etwas stabilisierend auf das Panel. Der USB-Anschluss zeigt zur breiten Seite, im Gebrauch also nach unten. Das ist günstiger hinsichtlich des Schutzes des Anschlusses und näher am Eingang der PowerBank. 2500 mAh sind leider die Unterkante der Dauerversorgung, wenn ich, wie inzwischen normal bei mir, regen Gebrauch von meinem Smartphone mache. Nach zwei Regentagen mit unverändertem Smartphone-Einsatz ist da nicht mehr genug Reserve. Das ist aber nicht der PowerBank anzulasten, man muss nur wissen, ob man lieber energiesparsam unterwegs ist oder mehr Puffer haben will. Im UL-üblichen Sparbetrieb reicht diese Lösung hingegen völlig aus. Einziges Ärgernis: Die integrierte USB-Anschlussleitung der PowerBank ist recht kurz und der Stecker um 180° verdreht und darum nicht gut geeignet, um beim Laufen mit dem Panel verbunden zu werden. Wer weiß, vielleicht setze ich da irgendwann wieder an.
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  27. Sehr schöne Bilder. Wow.
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  28. Schönes Thema @Gump, ich hab mich mit dem Thema Fastpacking noch nicht so wirklich beschäftigt. Wenn ich alleine unterwegs bin, laufe ich öfter mal schöne teilabschnitte. Vor allem wenn es bergab geht, das ist für mich angehmer als diese zu gehen. Als Inspiration meine sul liste die ich dafür verwenden würde. Ich würde dir anstelle von einer Gore Regenjacke zu einer reinen Windjacke und einer reinen Regenjacke raten. Funktioniert beides als "spezialist" besser als dieser Membran-Kram. Verglichen mit meiner Kombination sparst du keine 20g, wirst mehr schwitzen als mit einer guten Windjacke und hast, wenn es mal kalt wird, nur eine Jacke ... ich aber zwei! Brauchst du für deinen geplanten Temperatur-Bereich wirklich Socken für die Nacht? Wofür ist die lange Tight gedacht? Fürs Camp oder wirklich fürs laufen? Ich benutze für beides lieber eine Windhose, wird beim laufen nur bei wirklich starkem wind gebraucht. In Pausen hält sie gut warm und ist nicht so "fummelig" anzuziehen wie ne Tight. Zum Schlafsetup wurde ja schon einiges gesagt ... Da hängt alles sehr von persöhnlichen Vorlieben und vom Geld das man ausgeben möchte ab.
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  29. Zum Decathlon Tarp kann man noch sagen, dass da ein Satz (8 Stück) saugute Heringe dabei sind. Das sind die Heringe, die EXPED sonst bei seinen Zelten dabei hat. Und die Leinen werde ich in Zukunft an meinem Poncho Tarp benutzen, weil ich diese Alu-Verbinder sehr praktisch finde um die Leinen schnell dran und wieder ab zu machen. Grad mal nachgeschaut: die original Exped V-Peg Heringe kosten ja schon 4 Euro/Stück (ca 20 Euro für 5 bei Bergfreunde), somit sind die 8 Stück beim Tarp ja alleine schon 32 Euro wert.
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  30. Leichtmetall

    Quick & Dirty: Tarp

    Hallo, ich wollte jetzt auch endlich mal mein Quick and dirty Tarp vorstellen. Es besteht aus dem alten Gleitschirmnylon von Extex. Es ist nicht rechteckig, sondern ein Trapez 3,6/2,8 und natürlich 1,5m breit. Das Tarp wiegt mit 6 Linelocs und insgesamt 13 Abspannpunkten 256 Gramm. Die Verstärkungen sind aus dem selben Stoff. Die 10mm Gurtbänder sind ziemlich lang mit einem Zickzackstich auf das Tarp genäht. Dadurch erhoffe ich mir eine gute Kräfteverteilung.Dazu habe ich mir aus dem gleichen Stoff auch noch ein Frontsegel genäht welches 120 Gramm wiegt. Auf diesen Bildern steht es am Fuße des Großglockner, so auf 3000 m und ziemlich exponiert. Ich hätte mir auch einen Geschützten Platzt Suchen können, aber das wollte ich nicht :-). Bei Sonnenuntergang war es einigermaßen Windig, keine Ahnung welche stärke. Zumindest so stark dass, als der Wind sich drehte und das Tarp frontal erfasste dieses umgerissen und fast alle Häringe gezogen wurden. Da hatte ich diese aber noch nicht mit Steine beschwert. Als es dann mal Stand hat aber alles gut gehalten, auch wenn mal Wind von vorn kam. Nachts gab es dann zeitweise stärkeren Wind gemischt mit Regen und Schnee. Um aus und einsteigen zu können Löse ich einfach den Knoten, der die Spitze des Segels mit dem Tarp verbindet. Da muss mensch halt aufpassen nicht auf das Segel zu latschen. Kurz nach diesem Bild wurde das Tarp umgerissen Hier bei einer UL- Bikepacking Tour. MfG Leichtmetall
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