Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 21.12.2023 in allen Bereichen

  1. Relativ spontan hatte ich mich dazu entschlossen, ein Teilstück des Westwegs zu gehen (von Forbach bis Titisee) – da mein Jahresurlaub abgebaut werden musste, und mich der Westweg schon lange gereizt hatte, aber ich keine Lust hatte mich durch Menschenmassen zu schieben und vor allem meinen Schlafplatz mit ihnen zu teilen. Daher lag nichts näher, als das Ganze im Winter anzugehen, wenn der gemeine Schwarzwald-Wanderer zuhause vorm Kamin sitzen bleibt. Vorab: Exzellente Entscheidung. Ich hatte – für mich – richtig Glück mit dem Wetter. Die ersten drei Tage gnadenloser Eisregen, Graupel und in den Regenpausen eine dermaßen hohe Luftfeuchtigkeit, dass es auch hätte Regen sein können (das war schön anstrengend und abenteuerlich und hat feine Fotos gegeben); die restlichen dreieinhalb Tage (unerwartet) feinster Sonnenschein den ganzen Tag lang. So sehr, dass ich mir einen Sonnenbrand geholt habe 😊 weil ich nach Studie des Wetterberichts die Sonnencreme gleich rausgeworfen und stattdessen die wasserfesten Überziehhandschuhe eingepackt hatte. Dass die Regentage am Anfang kamen, war nur gut; andersrum finde ich hätte es etwas auf’s Gemüt gedrückt; aber so war ich noch voller Motivation, gut ausgestattet und das gloomige hat hervorragend zum Nordschwarzwald gepasst; war eine ganz tolle Stimmung und ich habe absolut niemanden die ersten drei Tage auf dem Trail getroffen. Den einzigen Kontakt zu Menschen hatte ich in den Wirtschaften; und da auch meist nur das Personal – dem Schwarzwald macht der milde Winter arg zu schaffen; an Skifahren ist nicht zu denken, auch von den Langlaufloipen, die ich gesehen habe, war maximal eine noch (mit viel gutem Willen) benutzbar). So war es auch nicht verwunderlich, dass viele Gasthäuser geschlossen hatten. Da vermutlich jeder außer mir den Westweg schon kennt, werde ich nicht groß auf den Trail selber eingehen, maximal auf die Besonderheit im Winter (der ja jetzt auch keiner war). Laufbar war der Weg überall, an manchen Stellen war es anstrengend (hüfttiefer Schnee an der Hornisgrinde, in Sumpfgebieten teilweise 20cm hoch das Wasser, so dass ich barfuß durch bin; Schnee war teilweise so angetaut, dass man tief eingesunken ist und jedes Mal eine Wundertüte erwarten konnte – ist darunter Stein, eine Felsspalte oder ein Bach?). Aber an vielen anderen Stellen war es schon fast frühlingshaft schneefrei; und im Hochschwarzwald wieder so schön verharscht, dass man auf dem Schnee gut laufen konnte. Ich war sehr überrascht von der Qualität der Wege – da ist wirklich extrem wenig Asphalt- und auch Forststraßenanteil; das meiste sind schöne single trails. Manchmal gehen drei Wege ab einer Gabelung ab; der Westweg ist dann meistens der unwegsamste (positiv). Ein bisschen dekadent fand ich es manchmal sogar, dass offensichtlich zusätzlich zu existierenden Verbindungen noch ein schöner Wanderweg ins Grün gezimmert wurde (vielleicht war die Reihenfolge auch anders); und – ich glaube nach Hausach – hat man häufig die Schwarzwaldhochstraße gehört. Hat andererseits natürlich den Vorteil, dass wenn ich mir im tiefen Schnee ein Bein gebrochen hätte, ich nur die zehn Meter zur Straße hätte robben müssen und schon auf Hilfe treffen (oder überfahren werden). Landschaftlich ist – auch auf dem Teilstück das ich gelaufen bin – total viel los, von dichten Wäldern über Sumpflandschaften, einem kleinen Stück Heide, zu offenen Bergwiesen und -weiden; im Hochschwarzwald teilweise sagenhafte Aussicht (Alpenblick in die Schweiz hinein!). Und man fühlt sich, zumindest im Winter, hin und wieder richtig allein auf der Welt. Herrlich. Prinzipiell ist der Westweg in der Vorweihnachtszeit unverständlich leer. Zum Wochenende wurde es ja wahnsinnig schön, den ganzen Tag Sonnenschein, Temperaturen über Null – und selbst da habe ich nur hin und wieder Menschen unterwegs getroffen; meist auch nur in der Nähe von Ortschaften / Wanderparkplätzen auf den Bänken sitzend; und auf den abgelegenen Teilen des Wegs insgesamt glaube ich zwei. Regenstimmung im nördlichen Schwarzwald fragwürdiges Schlafsetup und morgendliche Besucher Sonnenaufgang vor der Hasemanhütte auf dem Farrenkopf Meine Wegabschnitte (ich habe nicht die offiziellen Etappen gewählt, sondern immer 20-25km Länge bis zu einer geeigneten Schlafmöglichkeit; Höhenmeter haben sich dann so bis max. 1000 am Tag ergeben): Tag 1: Bahn von Ulm nach Forbach, Laufen bis Unterstmatt Tag 2: Schwabenrankhütte Tag 3: Harkhof Tag 4: Hasemanhütte Tag 5: Kolmenhof Tag 6: zum Kreuz Tag 7: Titisee (Bahn zurück nach Ulm) Ich habe dreimal in Pensionen / Gasthäusern übernachtet; davon hatte ich zwei schon von zuhause gebucht, das war aber nur dahingehend notwendig, dass ich jedes Mal der einzige Übernachtungsgast war und somit sichergestellt war, dass überhaupt geöffnet wurde: Für den ersten Tag war ich mangels geeigneter Schutzhütten nicht sicher ob ich draußen schlafen oder einkehren möchte, und hatte auf die Edelfuchslodge spekuliert (ohne zu reservieren), bei der ich dann aber vor verschlossener Tür stand, weil mangels Kundschaft einfach der Laden zu blieb. Auch in der Alternative (Hochkopf-Stub in Unterstmatt) wurde es knapp – ich musste ein wenig mit der Wirtin diskutieren, da sie vorhatte am nächsten Morgen früh zum Zahnarzt zu fahren, und es daher kein Frühstück gäbe; ich wollte aber nur ein Bett im Trockenen, wir konnten uns dann einigen. Ursprünglich wollte ich am ersten Abend in Hundsrücken auf dem Gelände des Ochsenstalls zelten (die hatten auch wegen Wetter geschlossen; hatten mir aber erlaubt mein Zelt aufzustellen), allerdings stand das Wasser so hoch, dass es in den bathtub meines Notch Li (zugegebenermaßen auch eher Modell Crepes-Pfanne) hineingelaufen wäre. Ich schlafe zwar auf einer Luftmatratze und wäre daher nicht ertrunken, aber mit etwas Pech hätte es mich den Berg runtergespült, und dann hätte ich am nächsten Morgen in Schlafkleidung den ganzen Anstieg noch mal machen dürfen… Ok, ehrlich gesagt hatte ich einfach keine Lust auf zelten im Dauerregen. Daher habe ich spontan die erste Nacht in Unterstmatt in der Pension verbracht. Die zweite Nacht (es hat ungelogen den ganzen Tag durchgeregnet) dann in einer einfachen Schutzhütte, in der ich aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit mein Zelt doch noch aufgestellt habe. Dennoch war am nächsten Morgen mein Schlafsack patschnass und noch mal drei Kilo schwerer. Nacht drei im Harkhof, das wollte ich unbedingt mal aus Kult-Gründen ausprobieren (natürlich war ich wieder der einzige Gast). Habe mir die kleine „Vesperplatte warm und kalt“ bestellt, die ich komplett verschlungen habe; dazu ein Weißbier – und das ist mir wohl so auf den nüchternen Magen gegangen, dass ich fröhlich ein Stück von dem, was ich für Weichkäse hielt, abbiss – war aber Butter. Habe dann eine Scheibe Brot extra bekommen. Am nächsten Tag – Samstag, und zum ersten Mal hatte es Sonne! musste ich durch Hausach – dunkel, Menschen, Verkehr und, am schlimmsten, 700 Höhenmeter Abstieg. Meine armen Knie. Den Edeka hatte ich noch eingeplant, aber da ich von meinen eingepackten Fertigessen mit Mühe und Not bis dahin gerade zwei in mich reingebracht hatte, gabs dort nur ein paar Müsliriegel zu holen. Zum Glück gings dann wieder bergauf, sonst wäre mir kalt geworden; und an dem Tag bin ich tatsächlich in die vollkommene Dunkelheit gelaufen; so dass ich irgendwann nur noch mit Stirnlampe weiterkam. Aber schön war der Wald im Dunkeln, irgendwo hat ganz stilecht ein Käuzchen gehuuuut 😊 In der geplanten Schutzhütte flackerten schon Kerzen, ein Wanderer aus Stuttgart war da (und ein bisschen überrascht, dass so spät noch jemand kommt). Wir haben ein bisschen gewitzelt (das gute am Wintercamping bei mir ist, dass ich vielleicht auch mal die Chance habe den Sonnenaufgang zu sehen…) dass er schon lange weg ist, wenn ich aufwache. Am nächsten Tag haben wir aber beide ungefähr eine Stunde in die Ferne gestarrt und den wunderschönen Sonnenaufgang über den nebelverhangenen Schwarzwaldtälern bewundert. Das Wetter blieb konstant sonnig bis zu meiner Abreise in Titisee. Die vorletzte Nacht hatte ich übrigens (aus Prinzip, damit ich das Zelt nicht umsonst mitschleppe) auf dem WoMo-Stellplatz des Kolmenhofs verbracht. Die Wirtin war total putzig, hat mir sogar eine Wärmeflasche angeboten für die Nacht – es blieb aber sogar über 0°). Ich schlafe echt gerne draußen im Zelt; aber auf dem Trip habe ich mich mit Schutzhütten auch sehr anfreunden können; die sind ja teilweise wirklich luxuriös ausgestattet, und viele liegen so schön nur am Westweg, dass man auch morgens komplett seine Ruhe hat und die Landschaft genießen kann. Das hätte ich nicht erwartet. Und zum krönenden Abschluss habe ich mich für die letzte Nacht in der ehrwürdigen Pension "zum Kreuz" eingemietet, mit neuem Wellnessbereich und einer Panorama-Sauna, in der ich (natürlich war ich wieder der einzige Gast) den lila-orangefarbenen Sonnenuntergang über dem verschneiten Schwarzwald genießen durfte, um danach im Michelin-bemützten Restaurant mich quer durch die Karte zu futtern. Am nächsten Tag ging es nur noch kurz bis Titisee über meist offenes, verschneites Gelände mit richtiger Winterurlaub-Stimmung; im Ort dann ein bisschen Gardasee-Stimmung mit Waffel und Glühwein am Seestrand (aber langsam zog der Himmel wieder zu - ich war ja auch fertig mit der Wanderung), bis ich den stündlich fahrenden Regionalzug zurück nach Ulm genommen habe. Was für eine gelungene Woche. Ab Tag 4 gab's den Wald auch in sonnig. Blindensee Aussicht von der Hohenlochhütte (hier gibt's auch einen Übernachtungs-Pod und eine Komposttoilette!) Wacken-Stimmung am Brend Mein "Camp" am Kolmenhof - immerhin mit WC-Häusel. Ja, DCF ist ganz schön durchsichtig... Zum Glück haben sie um 20 Uhr die Scheinwerfer ausgemacht. Aber wie immer war ich der einzige Mensch weit und breit... Spuren im Schnee und Winterstimmung beim Doldenbühl Ausrüstung (shame!) Mit dem Gewicht hatte ich es wirklich ein bisschen vergeigt auf diesem Trip: Zunächst habe ich wieder mal vergessen, dass ich mir nichts aus Tütennahrung mache und in einem Anflug von „ich krieg nix zu essen weil alles zuhat“-Panik vier schwere Beutel Trekkingnahrung sowie eine insgesamt 400g schwere Wintergas-Kartusche beim globi organisiert habe. Totaler Overkill. Dann habe ich noch (ist ja Winter) den 1,2 kg StS Altitude II Winterschlafsack eingepackt obwohl ich einen Katabatic Gear Flex 15 besitze (dass 15° Fahrenheit -10°C sind, war mir wohl irgendwie entfallen). Bei Hoodie und Puffy habe ich dann auch noch mal gediegen zur wärmeren und schwereren Variante gegriffen, zusätzlich zur Mütze noch einen Buff eingepackt und – zack – bin ich mit über 12kg durch den Schwarzwald gepanzert. Mir tut immer noch die Hüfte weh. Wenigstens konnte ich endlich die Regenhose, die ich 1000km unausgepackt durch Tschechien geschleppt hatte, zum ersten Mal nutzen. Die und die wasserdichten Überhandschuhe waren die ersten drei Tage echt Gold wert. Ob es die 500g Regenjacke gebraucht hätte, weiß ich nicht; zumal die an Tag 2 auch schon durch war; natürlich auch weil mein Rucksack voll wie ein Schwamm immer schön nachbenetzt hat. Nachdem ich an Tag 4 in der Schutzhütte einen echten ULer getroffen hatte, war’s mir schon ziemlich peinlich, als ich nach und nach meinen gesamten Hausstand aus meinem Rucksack ausräumen durfte. Zugegeben, der junge Mann war nur für’s Wochenende unterwegs (strahlender Sonnenschein) und mochte nach eigenen Angaben den Winter nicht, da kalt – aber zumindest hat’s bei mir endlich den Schalter so richtig umgelegt, und ich habe mein Setup jetzt komplett umgestellt für die – hoffentlich bald folgende – fehlende Etappe Titisee – Basel und mein Gewicht halbiert: Schlafsack raus, Quilt rein Zelt raus (so viele Schutzhütten! Wofür brauche ich denn bitte ein Zelt?) Regenjacke raus, Poncho (-Tarp) rein Nie wieder Tütennahrung! An zwei Abenden habe ich außer einem Riegel nichts gegessen, weil ich einfach keine Lust hatte mir eine der mitgebrachten Tüten zu kochen. Das sagt wohl schon alles. Gas-Kocher raus, entweder stoveless oder carbon felt Spirituskocher (für Instantkaffe oder Grüntee reicht das allemal. Und wenn der doch nicht zündet, hab ich halt ein bissel schlechte Laune bis zur nächsten Wirtschaft). Sonstiges Regen-Gear raus sofern die Wettervorhersage stimmt Mit etwas Glück kann ich dann sogar den Rucksack tauschen – ich bin immer noch ein großer Fan des Komforts, den das Osprey Eja-Tragegestell bietet. Allerdings saugt sich das bei Regen dermaßen mit Wasser voll, dass ich noch zwei Tage später immer ordentlich davon angefeuchtet werde. Schwerer wird er dazu noch. Und ich hege langsam die Vermutung, dass meine Hüftschmerzen auch durch das konsequente Verlagern der Last auf den Hüftgurt provoziert werden. Also teste ich mal, wie sich die dann nur noch 5kg Gesamtgewicht in meinem leichten Fotorucksack ohne Hüftgurt tragen lassen. Was ich ganz groß feiere: Meine Entscheidung in Goretex-Schuhen zu gehen. Die Wege waren wirklich extrem nass, meist bin ich in einer Art Bachlauf gewandert; und drei Tage hat es ja auch noch geregnet. Einmal habe ich es geschafft, die Schuhe innen nass zu bekommen; und zwar über die Zunge (die wohl nicht Goretex ist, sondern sich vollsaugt. Gut gemacht, Lowa!). Sind aber über Nacht wieder getrocknet. In Kombination mit Merinosocken eine perfekte Wahl, auch wenn die Schuhe manchmal innen leicht klamm waren, die Füße waren immer happy und trocken. Und falls sich jemand fragt, ob es sich lohnt im Winter den Westweg zu gehen: JA. Schnell noch 'ne Waffel mit Eis am Titisee - und damit mir nicht kalt wird, ein Winzerglühwein dazu.
  2. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Maalinluk und 11 andere reagierte auf ptrsns für Beitrag im Thema

    12 Punkte
    kürzlich kam es hier zuhause zu einem mittelschweren drama^^ es gibt diese perlsackviecherstofftiere... eine meiner nichten ist damit hier angekommen und durch ein blödes missgeschick ist ihr viech leider hier gestorben. worden. 😁 hab ihr ein neues besorgen müssen. und das 'verstorbene' lag dann hier ein paar tage rum. dachte mir: bevor du das jetzt wegwirfst, machste der anderen nichte mit dem granulat des kaputten selber so ein stofftier. stoffreste hatte ich noch übrig und rausgekommen ist ein ultraleichtes outdoorvieh^^ stoff ist 38g taffeta und reste von nem multicam dd-tarp. das vieh ist nur handgroß. ziemlich knifflige geschichte. nähen war eher mit dem handrad, als mit dem fußpedal.
  3. Primaloft Active vs. Polartec Alpha Direct

    badenser und 3 andere reagierte auf SimplyMad für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Ich habe einen ziemlichen Quadratschädel (Hutgröße 59) und bei mir ist die gar nicht so locker. Extra für euch habe ich mal als Model gedient und ein Bild gemacht. Ist ein 130er Alpha von Outliteside (heute angekommen).
  4. Brillenetui als MYOG-Projekt?

    Carsten K. und 3 andere reagierte auf Frankie für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Du könntest „professionell!“ auf die Pappe/ Tetrapack/ Shampooflasche schreiben..
  5. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Mario294 und 2 andere reagierte auf Capere für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Nach kurzer Planung und Beschaffung entstanden am Wochenende zwei super bauschige Daunenjacken. In Teamarbeit konnten wir zu viert relativ zügig vorankommen, damit die Frauen beim Eisklettern schön warm bleiben: Gewicht: ±350g (40D Stoff außen + 20D innen, bei ±180g Daune) bzw. 340g (20D innen + außen, bei ± 200g Daune).
  6. Wildoor.de - wohin soll die Reise gehen?

    schwyzi und ein anderer reagierte auf doast für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Bin diesbezüglich kein Profi aber meiner Meinung nach hilft eine Webseite bei Markenbildung, Werbung, etc. Nicht jeder kennt oder traut Plattformen wie etsy. Außerdem schneiden solche Plattformen ja ebenfalls mit und minimieren den möglichen Gewinn durch (mir nicht in der Höhe bekannte) Provisionen/Beteiligungen. Im Endeffekt bleibt dann noch weniger vom Kuchen über als es eh schon davor der Fall war. Für ganz Kleine oder bei wenigen Produkten mag das ja angenehm sein und funktionieren aber wenn man skaliert, ich weiß nicht. Befinde mich selbst gerade in einer Gründungsphase und viele Dinge gehen mir (hier in Österreich) auch gut auf den Sack. Aber gut ich mach das ganze nebengewerblich und hab mir jetzt mal vorgenommen es zu probieren. Läuft's dann nicht oder nervt zu sehr kann ich in einiger Zeit immer noch die Leine ziehen und es als Lehrgeld abtun. Lehrgeld habe ich im Outdoorbereich auch schon viel bezahlt, Ausrüstung hier und da, etc. Im Endeffekt ist es für mich auch eine Art bzw. Erweiterung eines Hobbies und Hobbies kosten auch mal etwas. Im Idealfall kostet das "Hobby Gewerbe" (außer es ist richtige Liebhaberei) natürlich nicht nur aber ihr versteht was ich meine. Denn es stimmt schon, wer nicht wagt der nicht gewinnt und wenn man sich von Beginn an durch externe Faktoren abhalten lässt dann wird man es nie wissen wie es gewesen/gelaufen wäre. Für mich gilt Risiko so gering wie möglich halten um im Fall der Fälle keine existenziellen Schäden davon zu haben. Sprich nur soviel investieren/in die Hand nehmen wie es halbwegs leicht geht.
  7. Wildoor.de - wohin soll die Reise gehen?

    ptrsns und ein anderer reagierte auf tork für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Vor allem sollte man sich nicht abhalten lassen etwas umzusetzen was einem Spaß macht. Bürokratie in Deutschland ist viel aber auch machbar.
  8. Qualitätsprobleme bei DCF?

    Mia im Zelt und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Moin! Ich denke, aufgrund des hohen Materialpreises von DCF, wird jedes Modell schnitt-optimiert sein. Also der Faserverlauf im Laminat an zweiter Stelle stehen. Möchte man das ändern, steigen entweder durch den Verschnitt die Materialkosten extrem hoch an oder wenn man einen Kompromiss wählt, erhöhen sich die Fertigungskosten. In beiden Fällen wird das Produkt noch teuer als ohne hin schon und vor allem deutlich teuer als das der Konkurrenz. Ich werde nachher schauen, ob ich ein aussagekräftiges Foto von der Tarp-Ecke machen kann. Wie ich oben im OT geschrieben habe, am besten schauen, wie der Kräfteverlauf in der Zeltfläche aussieht, um dann die Verstärkungen mit den Fasern diagonal dazu aufzukleben. Das könnte man bei DCF gut nachträglich machen. Man sollte nur darauf achten, dass das Faserende am Ankerpunkt die Zugkräfte aufnehmen kann. Also möglichst weit auf das Verstärkungs-Pad kleben. @ChristianS (Ich habe mir mal Dein Foto geborgelt) Bei meinem Tarp ist der größte Stresspunkt die orange eingefärbte Ecke. Dort sieht man sehr schön, wie sich kleinere Falten im Laminat bilden. Dort wirken eben diese Kräfte zunehmend auf die Polyester-Folie, da die Fasern weniger von der Spannung aufnehmen können. Im Gegensatz dazu sieht man an den grün markierten Stellen eine sehr gute Kräfteableitung über die Fasern im Laminat. VG. -wilbo-
  9. Alpha und Haltbarkeit

    Carsten K. und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Also was den Geruch angeht, ich bin stark Übergewichtig und schwitze gerade am Rücken extrem! Nach 10 Minuten mit Rucksack, ist er NASS! Ich habe wahlweise einen OMM CORE HOODIE aus Primaloft Alpha (ich glaube so heißt es) oder einen Outliteside Hoodie aus Polartec Alpha. Beide Materialien sind fast identisch… Ich trage sie entweder direkt auf der Haut oder mit einem Icebreaker Langarm darunter. Beide stinken erst nach Tagen der Nutzung! Trotz Schweiß! Ich liebe die beiden Hoodies! Ich verstehe gar nicht, das nicht jeder so etwas nutzt, außer, man hat noch. bergeweise alte Pullover und Hoodies, die erst noch abgetragen werden müssen. Denn einen noch guten, UL Fleecepullover weg zu schmeißen, würde mir nicht in den Sinn kommen… Ich hatte vorher aber nur UH Kleidung und habe mir Anfang letzten Jahres in relativ kurzer Zeit die beiden Hoodies zu gelegt.
  10. Wildoor.de - wohin soll die Reise gehen?

    cafeconleche reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin! Ich starre ja schon seit zwei Jahren auf meine halbfertige Shopseite. Also irgendetwas scheint mich davon abzuhalten das Teil einfach fertig zu machen und online zu stellen. Die letzten Wochen bin ich mit mir in Klausur gegangen, um der Frage nachzugehen, was da nicht stimmt. Von meiner Mentalität her bin ich kein guter Kaufmann, was schon mal grundsätzlich schlecht ist um so ein Business aufzuziehen. ;-) Dennoch hoffe ich, dass es für das, was ich am liebsten mache, vielleicht doch einen Markt gibt. Statt einer Kleinserienfertigung würde ich lieber sehr ähnliche, aber individuell unterschiedliche Einzelstücke in das Shopsystem einpflegen. Vielleicht wird es sich mit der Zeit dann eh auf zwei, drei Schnitte beschränken. Es werden allesamt Tarp-Schnitte sein, die mit den Materialien Baumwolle, Silpoly und DCF funktionieren. Dabei habe ich in den letzten Jahren eine „Mini-Max-Fertigungsqualität" herausgearbeitet, die auf spezielle Teile und Reissverschlüsse verzichtet. Alle shelter wären auch nur mit Stoff, etwas Gurtband und Schnur zu anzufertigen. Was mir aber ontop vorschwebt wäre, Bausätze / Bauanleitungen anzubieten. Da in Deutschland gefertigte Produkte grundsätzlich sehr teuer sind und weiterhin sein werden, vermute ich, dass myog einen höheren Stellenwert bekommen wird. Ich bin aber noch unsicher welche kommerzielle, oder nicht kommerzielle Form das annehmen könnte. Daher meine Frage an Euch. Gäbe für solch eine Nische überhaupt Bedarf? Oder wäre es Euch viel lieber auf ein Wunschprodukt zu sparen und das fertige Produkt dann einfach kaufen zu können? VG. -wilbo- Mod-Team hat diesen Beitrag moderiert: Edit Mod-Team Dieser Thread überschreitet eigentlich Forumsregeln u.A. in Bezug auf Werbung für eigene (kommerzielle) Produkte usw, müßte also nach den Regeln eigentlich ausgeblendet werden, aufgrund dessen, dass @wilbo sehr viel zum Forum beitraegt, was gerade im MYOG-Bereich sehr nützlich / unterstützend ist, sehen wir das in diesem Fall dann halt bei ihm "in einer Grauzone", aber bitte keine Nachahmer und erst recht nicht ohne vorherige Klärung mit uns
  11. Brillenetui als MYOG-Projekt?

    SimplyMad reagierte auf MBo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Noch eine Möglichkeit, aber kein Hardcover ist das Material von Vaude, welches von denen für Fahrradtaschen verwendet wird. Kleben oder Nähen, wenn du eine entsprechende Maschine hast (ich werde es in den kommenden Tagen selbst testen, ob das funktioniert). Das Material ist stabil, aber biegsam. Schutz: Besser als Stoff, leichter als Hartschalen. Hier ein Beispielbild.
  12. Brillenetui als MYOG-Projekt?

    SimplyMad reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Guck mal statt nach Kydex nach "Hobbycolor". Ist wesentlich leichter als Kydex, aber genauso zu verarbeiten. Ist auch wesentlich günstiger, gibt's bei Obi, toom usw. In diversen Farben.
  13. Brillenetui als MYOG-Projekt?

    SimplyMad reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Klar Kydex kannst Du in beliebige Formen pressen bzw "hitzeverformen", aber das wuerde dann vielleicht doch etwas schwer und das ohne "Presse" wie sie viele Messermacher verwenden, in eine Form zu bringen, die hinterher "professionell" aussieht... Wie waere es denn mit PE-Plattenware ovale Roehre, ovale Form durch genahte Deckel ? Wenn Du es noch stabiler haben willst, bei der Roehre 2 Schichten...
  14. Alpha und Haltbarkeit

    tork reagierte auf Carsten K. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich bin mir nicht sicher. Allerdings bin ich bei Dynafit über die Materialbeschreibung gestolpert. Die Jacke sollte eigentlich kein Futter im herkömmlichen Sinne haben. Evtl. ist das Alpha mit Polygiene ausgestattet. Das Polygiene funktioniert bei meinem Shirt von Rab ganz hervorragend. Möglicherweise gibt's solches Material auch als Meterware oder wird entsprechend beim ein oder anderen Hersteller verwendet. https://www.dynafit.com/de-de/traverse-alpha-kapuzenjacke-herren-08-0000071698?c=318538
  15. Brillenetui als MYOG-Projekt?

    GirlOnTrail reagierte auf Krokodilalli für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Noch nicht mal 2 Monate her
  16. Brillenetui als MYOG-Projekt?

    ptrsns reagierte auf Mogli für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Eventuell eine leere Shampoo oder PET Flasche dafür nehmen. War hier schon mal Thema. Die Suchfunktion spuckt das bestimmt nochmal aus.
  17. Wildoor.de - wohin soll die Reise gehen?

    wilbo reagierte auf sknie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo wilbo, also ich würde dir sofort einen Poncho in camo dcf abkaufen. 🙃 Gruß Steffen
  18. Wildoor.de - wohin soll die Reise gehen?

    Kay reagierte auf kra für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kling schlüssig, unterschlägt aber das "EU" die Summe der Einzelstaaten ist, die solche Reglementierungen selber anregen und über die EU durchsetzen. Und dann auf die Regelungswut der EU schimpfen, wenn ihnen im eigenen Land der Wind ins Gesicht bläst.
  19. Qualitätsprobleme bei DCF?

    Barbarix reagierte auf ChristianS für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier noch als Beispiel mein selbst gemachtes Flattarp mit diagonalen Verstärkungsstreifen für den Pyramidenaufbau:
  20. Alpha und Haltbarkeit

    RaulDuke reagierte auf Frankie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das ist bei mir ganz genauso. Und bei Alpha so: ich trage es zwei Wochen am Stück und denke dann, könnte ja mal gewaschen werden. Weil „man das eben so macht“, nicht (!) weil es irgendwie stinky ist. Also top (für mich)!
  21. Wildoor.de - wohin soll die Reise gehen?

    Tao reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    nein, das widerspricht meiner erfahrung. die spezialisten zahlen dir fast alles wenn du es begründen kannst. die wollen das beste und zahlen dafür. ihrer meinung nach das beste. das aber oft nicht richtig ist. deshalb wäre es um bei deinem beispiel zu bleiben auch wichtig zu erklären dass alle 5 cm eine schlaufe anzunähen nicht sinnvoll ist und warum. wenns einer doch will, lass es dir bezahlen und gut ist es solange es nicht schadet. bei war mir keiner beratungsresistent. die haben auf meine erfahrung vertraut. wenn ich gesagt hab das holz ist nicht geeignet, dann haben wir gemeinsam was passendes gesucht. in meinem fall war dem kunden die immer optik wichtig, vom material hatte er ja keine ahnung, sonst hätte er ja gleich das passende gewollt. wichtig ist nur dass das ergebnis passt. keiner will ein tarp von dem du weisst dass es nicht gut ist. und keiner will ein tarp mit overkill und deswegen überpreist. und hernach hat er "sein" produkt, das er supertoll findet und weiterempfiehlt. jeder bezahlt dir deinen aufwand wenn das ergebnis passt. ich seh folgende gefahr: wenn du einen variablem schnitt anbietest wirst du tolle dinge erleben. vorderseite kurz, hinten lang und schräg. vorne silpoly, hinten dcf, spannschnüre aus biohanf und ridgeline aus stacheldraht ... und du wirst bei nachfrage die schrägsten theorien erzählt bekommen. aber schuld sein wird nie der näher. ... und hernach heissts dann so ein schmarren, das funktioniert ja überhaupt nicht. "wie kann der sowas anbieten wenns nicht funzt....?" ich würde zu wirklich gutem, halbfertigen produkt, bei dem alle teile vorhanden sind, raten wenn du das anbieten willst. und glaub mir, wenn einer was besonderes will, der setzt sich mit dir auseinander, lässt sich dinge ein- und ausreden, und bezahlt liebend gerne für deine mühe und erfahrung. siehe die dcf diskussion mit zuschnitt und abfall je nach fadenverlauf auf backpackinglight. wenns fertig geschnitten ist schneidet keiner falsch. wenn nicht kommen komische sachen raus dabei. you-tube ist sicher ein guter weg um leute anzulocken. die jungen ticken einfach anders. ich komm nur auf reddit, insta, x etc wenn mich ein link dahin bringt. die jungen sind da immer...
  22. Wildoor.de - wohin soll die Reise gehen?

    Tao reagierte auf nivi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich persönlich habe mir gerade die Frage gestellt, was mir an myog eigentlich besonders Spaß macht. Ganz oben dabei ist wahrscheinlich das Basteln und Puzzeln, einfach etwas mit den Händen machen. Das mache ich sonst eher selten, daher ist das einfach eine tolle Abwechslung. Für mich persönlich gehört da auch das Ideen finden, Schnitte ausdenken und ich nenne es mal "Tüfteln" dazu 🙂 Ein reines Schnittmuster wäre für mich daher nicht intessant. Dann würde ich mir lieber direkt das fertige Produkt kaufen, denn dort weiß ich, dass die Materialien sorgfältig gewählt und sauber verarbeitet wurden. Was mir definitiv keinen Spaß macht, ist, meine Schnittmuster auf den Stoff zu bringen und auszuschneiden. Gerade bei größeren Stücken einfach grausam 😄 Daher wäre für mich am ehesten ein "myog-Paket" interessant, in dem bereits alles ausgeschnitten wurde, eine passende Nadel, das entsprechende Garn und eine detailierte Anleitung beiliegt. Es würde für mich nicht das Tüfteln ersetzen, aber es könnte eine gute Lösung sein, wenn mal nicht so viel Zeit für die ganzen Schritte vor dem eigentlich Nähen vorhanden ist. So etwas könnte ich mir auch gut für Nähanfänger*innen vorstellen, weil die Hürde zum Einstieg geringer ist. Ich glaube, für individualisierte Produkte gibt es immer einen Markt. Wie häufig wird hier darüber gesprochen, den Cumulus Schlafsack doch noch etwas zu verändern, das Trekkertent mit anderen Maßen zu bestellen oder den Atompacks mit einem Feature zu erweitern? Die Frage ist nur, wie kann man das wirtschaftlich umsetzen (da habe ich keine Antwort drauf...) 🙂
  23. Garmin Inreach Mini 2 vs. GPSmap 67i

    Patirou reagierte auf Kay für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Die Via Alpina ist ein Netzwerk von 5 Wanderwegen durch alle 8 Alpenländer. http://www.via-alpina.org/. Achtung, diese Website katapultiert einen optisch in die frühen Nullerjahre. https://www.sac-cas.ch/de/die-alpen/via-alpina-5000-km-wanderwegnetz-in-den-alpen-17669/
  24. Garmin Inreach Mini 2 vs. GPSmap 67i

    yoggoyo reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    kurz gesagt, auf gut begangenen Routen mit guter Mobilnetz-Abdeckung halt ich, ausser bei gesundheitlichen Gruenden, einen "Sateliten-Notfallknopf" fuer zuviel und wuerde fuer die Navigation ein Etrex 32x mit Smartphone als Backup nehmen. Wenn man Karte lesen kann, kann man natuerlich auch Karte & Kompas als Backup nehmen.
  25. Packliste für PCT 2024

    Ed.Win reagierte auf BitPoet für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kommt natürlich immer auf verschiedene Faktoren an. Bis zur Sierra und danach wieder bin ich '22 mit einem Cumulus 350 (2°C Komfort) auf einer Xtherm ganz gut hingekommen und hatte nur im April zwei kühle Nächte als ein Schneesturm über den San Jacinto gezogen ist. Sonst waren die Nächte maximal ein, zwei Grad im Minus und mir war mit Puffy unterm Quilt angenehm warm. Für die Sierra habe ich auf einen WM Versalite aufgerüstet (vorab in Kennedy Meadows bei Triple Crown gekauft), allerdings hätte der Cumulus vermutlich auch gereicht. Der Versalite ist dank wasserabweisendem Außenmaterial besser zum Cowboy-Camping bei höherer Luftfeuchtigkeit geeignet, von daher hat das für mich trotz Mehrgewicht gepasst, denn gerade in der Sierra sind die Sterne super zu sehen. Es gab auch da nur ein paar Nächte mit leichten Minus-Temperaturen und eine kalte mit -6°C, die hätte ich mit improvisierter Wärmflasche aber auch im Cumulus gut überstanden. Mit schwächerer Isomatte wäre ich vermutlich schneller mal an die Grenze gestoßen, und wäre (wie es in anderen Jahren schon passiert ist) eine massive Kaltfront durch die Sierra gezogen, dann wäre ich mit dem 2°C Quilt schon sehr grenzwertig unterwegs gewesen. Ohne zu wissen, wie sich die Jahreszeiten entwickeln werden, würde ich zumindest für die Sierra definitiv den -6°C Quilt empfehlen. Im Zweifelsfall (wenns ein Low Snow Year wird) könntest du ja beide mitnehmen und schauen, ob du einen Trail Angel findest, der dir den wärmeren Quilt für die Sierra nach KM schickt und bei dem du den jeweils gerade nicht gebrauchten deponieren kannst. Ich selbst hab in Sierra City wieder zurück gewechselt und nicht benötigten in der Bear Can zusammen mit diversen kleinen Andenken immer ein bis zwei Wochen voraus gebounced, aber das ist natürlich nicht ganz optimal für die Daunen.
  26. Westweg im Dezember, ca. 7 Tage

    AkA reagierte auf York für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    kann sehr die app wanderfreund für den westweg empfehlen (andere routen sind kostenpflichtig). besonders toll ist, dass community-mitglieder häufig was zu wasserquellen oder schlafplätzen schreiben, wenn sich was geändert hat. bleibt also halbwegs aktuell
  27. Packliste für PCT 2024

    Djingledjango reagierte auf janus für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hey you, ich dachte ich gebe hier auch nochmal meinen Senf dazu. Bin dieses Jahr auch den PCT gelaufen, kann also auf diese Erfahrung zurück greifen. Also... Entweder Glove oder Mittens würde ich sagen, und ich brauchte diese auch nur 1x in den Sierras, aber ich friere aucht nicht so schnell. Das gilt auch für extra Pants. Ich hatte die ganze Zeit nur Shorts an und hatte leggins dabei. Was anderes brauchte ich den gesamten Trail über gar nicht. Für die Wüste würde ich der Einschätzung von Djingledjango anschließen. Es war viel Wasser da. Ich hatte einen 2L Cnoc dabei und war damit happy. Den rest habe ich dann mit smartwater bottles aufgefüllt. Manchmal 3L manchmal weniger, das wirst du dann sehen wieviel zu tatsächlich brauchst. Aber Anfangs lieber ein bisschen mehr mitnehmen. Durst zu haben ist richtig elend! Den "Platypus Quick Straw" habe ich auf dem Trail bei niemanden gesehen. die allermeisten hatten Sawyers oder den BeeFree. aber wenn du den schon lange nutzt, wirst du wissen was du tust. Dachte ich erwähne es mal. Towel und Razer würde ich tatsächlich zuhause lassen, wenn es dafür keinen epliziten Grund gibt. Razer kannst du dir kaufen als Disposible und an das Leben ohne Handtuch gewöhnt man sich sehr schnell Das gleiche gilt für Seife. Ja diese sind teilweise biologisch abbaubar, aber das dauert trotzdem sehr sehr lange und muss daher nicht unbedingt sein. Zu dem Sierras Kit: Sieht gut aus. Die einzige Frage, die ich habe, kannst du mit einer IceAxe umgehen? Diese Dinger können auch mehr Schaden, als nutzen, wenn es drauf ankommt. Ich hatte keine dabei und habe für mich beschlossen, wenn eine benötigt gewesen wäre, hätte ich diesen Teil nicht gemacht. Auf dem Trail kam schon vor SanJocinto die IceAxe panik auf und viele haben sie welche gekauft, nie genutzt, sie aber den gesamten Trail (!) aus trotz mitgetragen. ganz viel erfolgt dir! ps: ich kann auch empfehlen dich emotional/ psychisch auf den Trail vorzubereiten. Dazu gibt es auch gute literatur
  28. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    ptrsns reagierte auf noodles für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe meinen Dreibeinsitz, den ich hier vorgestellt habe, inzwischen noch einmal verbessert – leichter und bequemer gemacht. Die Sitzfläche ist aus einem Dyneema-Schwerlastbeutel für Bauschutt geschnitten. Das Ergebnis ist jetzt – in Verbindung mit einer leichten Säge z.B. am Taschenmesser (Victorinox-Kindermesser 44g) - gut mitnehmbar. Ein Sitz ist im Herbst/Winter im Ofenzelt unverzichtbar.
  29. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Fußgänger reagierte auf ChristianS für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Meine Hakenlösung, bis ich einen gedruckten von @Matzo bekommen habe:
  30. Packliste für PCT 2024

    Aeros reagierte auf Djingledjango für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin! Erfolgreicher Nobo-Thru-Hike 2023 hier, deine Liste finde ich gut, es sind Luxury Items drin, aber du bist ja auch 6 Monate unterwegs, das ist ok! High-Snow-Year-Tips, falls es wieder so kommt wie bei uns, just in case: Desert: Nur eine Cnoc notwendig, wir hatten überall Wasser, längster Carry waren 17 Mi in der Mojave. Teils waren Flüße hüfttief, die sonst trocken liegen. Sonnenschutz dennoch absolut notwendig, vor allem die Sun gloves, wenn du empfindlich bist. Es kann immer noch bis Mai empfindlich kalt werden, also wärmere Layer bereit halten, optimal wäre es einen Angel zu haben, der dich ggf versorgen kann? Sierra Nevada: unsere Ausrüstung für 6 Wochen Eis und Schnee von Mai bis Juli: Schlafsack plus Quilt on top, eine Luftmatratze unter die Schaumstoffmatraze für absolut warmen Schlaf auf Schnee. Dazu Down-Socks. Wir hatten dünne Fingerlinge für den Tag und nachts/ morgens Mittens, die man aufklappen konnte, falls man ans Handy, etc musste. Klamotten sind einigermaßen gleich geblieben: Long Johns, Shorts, sweater, shirt, Puffy, Seal Skinz( die versagen zwar iwann, halten aber immer noch warm und ab Mittags konnten die am Rucksack trocknen. Für die Pässe hatten wir Crampons und zum Gehen Spikes Da oben würde ich aus moralistischen Gründen nicht Cold Soaken. Kaffee, Kakao, warmes Essen sind dein einziges High-Light, nach 12 Stunden Shit-Show! 😀 Also just in case, falls der Winter sich wiederholt und du rein gehen willst! Da oben is nix mehr mit UL, aber überleben war uns wichtiger und es hat auch ohne größere Blessuren geklappt. 👍🏻😆 Ansonsten freu dich auf die Tour deines Lebens, Glückwunsch zum Sabbatical, Happy Hike! Refill
  31. 1 Punkt
    Hallo zusammen, nachdem ich irgendwo gesehen habe (hier im Forum?) wie jemand aus Shampooflaschen ein Brillenetui gemacht hat, wollte ich das auch probieren. Und hab mich auf die Suche nach den perfekten Flaschen gemacht - und gefunden. Tolle Haare habe ich jetzt auch Cien Nature bei Lidl gekauft. Die Flaschen sind etwas kleiner als normale Shampooflaschen. Gefühlt ist das Plastik etwas dicker. Durch das Ineinanderstecken wird die Hülle schön stabil. Dann kann man auch mal das Etui wo reinqeutschen ohne Angst zu haben das die Brille kaputt geht. Das fertige Etui wiegt bei mir 24gr.
  32. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    MaikGrosser reagierte auf Omorotschka für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vielen Dank für das Material @questor Beim Wandern nehme ich abends gerne 2 Liter Wasser extra mit zum Lagerplatz und nach 11 Jahren der Improvisation hat mein geschundenes Huckepäckchen Flaschenhalter für die Schultergurte bekommen. Verbastelt habe ich Strümpfe, Druckknöpfe mit Folie zum Unterlegen, Kabelbinder und etwas Gummikordel. Freue mich schon sehr auf die nächste Tour @noodles
  33. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Mario294 reagierte auf Nero_161 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe in den letzten Tagen ein spezielles Projekt zu Ende gebracht: Mein erster größerer Wanderrucksack war ein Vaude Maremma 32 - das Tragegefühl war immer auch mit 10-11kg super. Leider war er etwas klein und mit 920g auch nicht gerade ultraleicht. Mein erster selbstgenähter Rucksack vom letzten Winter dagegen ist frameless, hat knapp 430g, und mit eher 45l doch etwas groß - trägt sich aber schon bei +8kg nicht mehr so komfortabel, da er dann nach hinten zu sehr runter gezogen hat. Also dachte ich mir: Das Tragegestell mit Netzrücken mit einem etwas größeren und leichteren Packsack kombinieren. Also hab ich erstmal schweren Herzens den Vaude Rucksack auseinander geschnitten und die Nähte zum Rückenteil aufgetrennt + den Rahmen entfernt. Rückenteil und Gurte wogen 391g, der Rahmen 148g. Dann ein Schnittmuster erstellt um die ursprüngliche Form so gut es geht bei zu behalten, nur jeweils ein paar cm größer und mit langem Rolltop und Mesh-Aussentaschen. Dann alles zusammen gefügt, Nähte eingefasst und den Rahmen wieder reingefriemelt. Tada - 691g! Allerdings ist mir direkt beim ersten Probe packen aufgefallen dass er unten doch sehr schmal geworden ist, durch die Spannung des Rahmens nochmal etwas mehr... Tja, mit meiner Vorgabe, dass er größer werden soll lag ich wohl daneben. Aber leichter und für mich funktionaler ist er definitiv und ich hoffe, dass all mein Kram für eine 9-tägige Trekkingtour in den Alpen rein passt. Dann wohl doch ohne Xlite, sondern mit Schaumstoffmatte aussen dran und alles so komprimiert wie möglich. "Kleine bastelei" ist vllt untertrieben, etwa 3 Tage habe ich dafür gebraucht.
  34. 1 Punkt
    Ich werfe mal noch Beinlinge (aus dem Fahrradsport) in den Ring. Die gibt's in den unterschiedlichsten Ausführungen, Materialien und Farben. Die, die ich als Go-To-Beinlinge nutze, haben sich auf der HRP bei Temperaturen >30 Grad Celsius in der Sonne super geschlagen und in Schottland und den skandinavischen Ländern Mücken äußerst erfolgreich abgewehrt. Wäre in meinen Augen zumindest mal eine Überlegung wert.
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+01:00 eingestellt

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.