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Ultraleicht Trekking

Rucksack für dicken Quilt und restliche Ausrüstung gesucht


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Liebe Forumsgemeinde,

als Start meiner UL-Begeisterung habe ich mir einen Quilt genäht, nachdem ich ungefähr 1000h lang in diesem Forum gelesen habe (danke, @micha90). Vielleicht bin ich ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen, denn ich wollte auf jeden Fall warm schlafen und habe daher 200er Apex verwendet. Und mir war nicht klar WIE groß dieses Ding nun geworden ist.

Nun stelle ich fest, dass dieses dicke Monster schon die Hälfte meines alten Osprey Exos 48 ausfüllt, den ich eigentlich für meine ersten Touren verwenden wollte. Mit rein muss noch ein Tarptent Rainbow, eine Xlite, ein 900ml-Topf, ein Firemaple-Kocher und Kleidung bzw. sonstiger Kram. Ich bin sehr motiviert, mich möglichst auf wenig zu reduzieren. Aber zumindest platzmäßig macht mir der Quilt einen Strich durch die Rechnung. Ich könnte irgendwie alles in den Rucksack quetschen, aber für Essen für mehrere Tage wird es schwierig.

Nun überlege ich, ob ich mir über kurz oder lang einen neuen  Rucksack anschaffe. Und das gestaltet sich viel schwieriger als gedacht. Irgendwie kann ich anhand der Angaben der Hersteller nur so schlecht einschätzen, wie groß die Rucksäcke wirklich ausfallen. Z.B. scheint der GG Mariposa mit der Angabe 60 Liter nur ein Hauptfach von 35 Liter zu haben und das kann ich schwer mit meinem Exos vergleichen. Vielleicht ist der Mariposa also sogar noch kleiner. Und wie wäre der Atompacks The Mo 60? Wäre der größer als der Exos? Aber der sieht so schmal aus... Ich hatte auch den Gregory Octal 55 ausprobiert, der sollte zwar 55 Liter fassen, war aber auch nicht größer als der Exos (und mir darüber hinaus auch zu klein, mein Fehler).

Irgendwie habe ich das Gefühl, mich im Kreis zu drehen und frage mich, ob es hier im Forum vielleicht Leute gibt, die für ihren dicken Quilt  eine gute Lösung gefunden haben. Suche tue ich Folgendes:

  • Größer als der Exos 48 (wieviel Liter der auch immer hat).
  • Tragegestell
  • Möglichst leicht
  • Nicht teuerer als der Atompacks The Mo mit ca. 280 Euro

Ach, ach, ach.

Dankt mit herzlichem Gruß

Antonia2020

 

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Gregory Paragon 58.

Hab ich selbst schon probegetragen. Mit kleinem und großem Gewicht, um zu schauen, ob er sich auch mit Essen und Brennstoff für mehr als 5 Tage bequem tragen lässt. Der hat auch ein paar nette Gimmicks.

Ansonsten kann ich deine Problematik sehr gut nachvollziehen. 
Hab mir auch vor einiger Zeit einen KuFa-Quilt genäht. Da ist schnell nahezu der halbe Rucksack voll. Der restliche Kram geht noch irgendwie rein und auch Essen für ein paar Tage. Aber bei einer längeren Tour wird’s schwierig.

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vor 1 Stunde schrieb Antonia2020:

Nun stelle ich fest, dass dieses dicke Monster schon die Hälfte meines alten Osprey Exos 48 ausfüllt

Hmm ja das ist die Krux bei dickeren APEX Quilts... das Packmaß ist recht sperrig. 

Erfahrungsgemäß entfällt gerade auf das Extrazeugs neben den Big 4 ein beträchtlicher Teil des Volumens. Mein Tipp wäre daher bevor du losziehst und einen neuen Pack kaufst den Rest unter die Lupe zu nehmen und mal ganz radikal auszusortieren. Evtl. Passt es dann ja doch mit 48l. Für wie viele Tage sollen denn Essen rein? 

Zum Packen: Von Kompressionsbeuteln o.ä. würde ich absehen. Ich packe meine Quilts egal ob Daune oder Kufa lose ganz nach unten in meine Packs. 1/3 bis halbes Volumen ist dabei schon okay. Außer Essen und ein paar Ersatzsocken (ggf. auch mal ein Fleece o.ä.) ist dann aber auch nicht mehr viel im Hauptfach drin. Der Rest ist bei mir außen am Pack. Einen Kocher nutze ich i.d.R. nicht. Bin meist nur mit einem Mini Tarp unterwegs. Gepackt wird das ganz in einen ca 35l DIY Rucksack. 

Bearbeitet von backpackersimon
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Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb fettewalze:

OT: Wer einen Quilt nähen kann, kann sich auch einen Rucksack nähen. Anleitungen gibt es von @micha90 klick, @Andreas K. klick, @kili klick und anderen (Bsp. 1 (GG4), Bsp. 2, Bsp. 3).

OT: Ich wünschte, es wäre so. Beim Quilt musste ich eigentlich nur geradeaus nähen. Und ein gutes Tragesystem ist glaub ich auch mit besseren Nähkünsten als meinen eine echte Herausforderung.

Danke, @MarcG, @backpackersimon und @Daune für Eure Tipps und Einschätzungen. Essen sollte für ca. 5-6 Tage mit rein. Hat denn vielleicht noch jemand Erfahrungen mit dem Atompacks? Der Scheint mir für die Größe und die Features eigentlich am leichtesten/besten...

Bearbeitet von Antonia2020
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vor 21 Minuten schrieb Antonia2020:

Ich wünschte, es wäre so.

das ist so!

bis auf @Andreas K. , den hat mal ein genieblitz gestreift (:wub:), haben wir alle klein angefangen. mei, dann näht man halt 3 oder 4 prototypen. jeder wird besser, an jedem kann man sich freuen.

trau dich, ul-rucksäcke sind nicht schwer zu nähen.

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vor 26 Minuten schrieb Antonia2020:

Hat denn vielleicht noch jemand Erfahrungen mit dem Atompacks? Der Scheint mir für die Größe und die Features eigentlich am leichtesten/besten...

Ich habe seit ca. einem Jahr einem Mo und kann dir das gute Stück nur empfehlen. Für mich und meine Bedürfnisse war das die beste Wahl. Die Verarbeitung ist super und ich fühle, dass ich mich auf das Pack verlassen kann. Besonderer Pluspunkt sind natürlich die außergewöhnlichen Modifizierungsmöglichkeiten die Tom (Besitzer von Atompacks) anbietet. Du kannst du also die Größe und die Extras ziemlich frei aussuchen.

Das Tragesystem des Mo finde ich übrigens sehr gelungen. Anstatt des standardmäßigen Aluminiumrahmens habe ich mich für den leichteren Carbonrahmen entschieden.  Ich bin einfach noch nicht bereit komplett auf ein Tragesystem zu verzichten und allein zum entlüften des Rückens haben sich die Loadlifters schon für mich gelohnt.

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vor 27 Minuten schrieb Antonia2020:

OT: Ich wünschte, es wäre so. Beim Quilt musste ich eigentlich nur geradeaus nähen. Und ein gutes Tragesystem ist glaub ich auch mit besseren Nähkünsten als meinen eine echte Herausforderung.

Danke, @MarcG, @backpackersimon und @Daune für Eure Tipps und Einschätzungen. Essen sollte für ca. 5-6 Tage mit rein. Hat denn vielleicht noch jemand Erfahrungen mit dem Atompacks? Der Scheint mir für die Größe und die Features eigentlich am leichtesten/besten...

Wenn dich der Atompacks reizt, schreib Tom doch einfach mal an. Auf meine Mails hat er ziemlich zügig geantwortet und es sind keine Fragen offen geblieben. Wenn du ihm eine knappe Beschreibung dessen gibst, was du transportieren willst, wird er dir sicher sagen können ob der Rucksack was für dich ist. Das Volumen von Hauptfach (mit dreifach gerolltem Verschluss) und Seitentaschen gibt er ja auch seperat an. Frontmesh und Bodentasche sind in die Volumenangaben nicht mit einbezogen, das kann man also als Puffer betrachten.

Die haben momentan halt 9 Wochen Vorlaufzeit, weshalb ich noch 4 Wochen auf meinen Atom 30 warten muss... =(

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Doch. Ist mit nem Alurahmen ausgestattet.

Zitat Exped: "Die neuen, mit dem Outdoor Award ausgezeichneten Lightning-Rucksäcke sind auf mehrtägigen Abenteuern ganz in ihrem Element: mit 1000 g ist die 45 Liter-Version bzw. 1100 g die 65 Liter-Version extrem leicht, sie verfügen über ein einzigartiges Tragesystem und bieten viel Tragekomfort dank Top-Lastübertragung."

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Minuten schrieb Waldlaeufer:

Doch. Ist mit nem Alurahmen ausgestattet.

Zitat Exped: "Die neuen, mit dem Outdoor Award ausgezeichneten Lightning-Rucksäcke sind auf mehrtägigen Abenteuern ganz in ihrem Element: mit 1000 g ist die 45 Liter-Version bzw. 1100 g die 65 Liter-Version extrem leicht, sie verfügen über ein einzigartiges Tragesystem und bieten viel Tragekomfort dank Top-Lastübertragung."

Ach super! Danke!!! Hätte ich auch selber nachschauen können - entschuldigung.

Bearbeitet von Antonia2020
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vor 1 Minute schrieb Anne:

noch einer:

Lightwave Fast pack 50

Lightwave Ultrahike 60

Ich hab ja auch selbst schon ganz viel recherchiert und viele Rucksäcke dieser Größenordnung gefunden. Meine Frage war eher: Wo ist das Hauptfach auch wirklich groß (für den Quilt)? Beim Mariposa oder beim Ohm hätte ich mich von der Zahl neben dem Namen leicht verwirren lassen, weil oft unklar ist, wie groß der Rucksack wirklich ist... Daher bin ich mehr an praktischen Infos interessiert von Leuten, die ihren großen Quilt gut in ihren Rucksack hineinbekommen. Aber danke trotzdem für die vielen Anregungen!

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Auch ich habe als Frostbeule immer einen voluminösen Kunstfaserquilt dabei. Dafür nutze ich den Gossamer Gear G4 mit 65 L Gesamtvolumen (52 L Hauptfach, 13 L Außentaschen). Der Rucksack wird nicht mehr produziert. Wenn Du nach "Gossamer Gear G4" (nicht: G4-20!) suchst, wirst Du aber haufenweise Berichte und Fotos finden. Ich könnte mir vorstellen, dass es einige Leute gibt, die ihn bei Interesse für einen überschaubaren Betrag hergeben würden. Damit wären drei Deiner Kriterien erfüllt. Was er aber nicht hat: Ein Tragesystem.

Bearbeitet von Roiber
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vor 3 Stunden schrieb Antonia2020:

Ich hab ja auch selbst schon ganz viel recherchiert und viele Rucksäcke dieser Größenordnung gefunden. Meine Frage war eher: Wo ist das Hauptfach auch wirklich groß (für den Quilt)? Beim Mariposa oder beim Ohm hätte ich mich von der Zahl neben dem Namen leicht verwirren lassen, weil oft unklar ist, wie groß der Rucksack wirklich ist... Daher bin ich mehr an praktischen Infos interessiert von Leuten, die ihren großen Quilt gut in ihren Rucksack hineinbekommen. Aber danke trotzdem für die vielen Anregungen!

Hallo Antonia,

 

mein Sohn nutzt für seine Wandertouren meinen alten Lightwave Fast pack 50.

Er hat einen wirklich voluminösen KufaSchlafsack, Kocher, Zelt, Isomatte, Kleidung, Essen für ca. eine Woche  problemlos untergebracht.

 Mir ist der Rucksack mitlerweile zu groß; mit der Zeit wird das benötigte Volumen immer kleiner,  weil ich weniger mitnehme und die Sachen auch kleiner sind. Inzwischen nutze ich den Vaude Zerum ( auch mit Innengestell), der dürfte aber mit 40 l zu klein für Deinen Quilt sein. Mit Rucksäcken ohne Innengestell bin ich persönlich nicht klar gekommen.

Also einfach ausprobieren, mit welchem Rucksack Du am besten klar kommst, wichtig ist ja vor allem, wie er sich trägt.

Gruß

Anne

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vor 4 Stunden schrieb Roiber:

Auch ich habe als Frostbeule immer einen voluminösen Kunstfaserquilt dabei. Dafür nutze ich den Gossamer Gear G4 mit 65 L Gesamtvolumen (52 L Hauptfach, 13 L Außentaschen). Der Rucksack wird nicht mehr produziert. Wenn Du nach "Gossamer Gear G4" (nicht: G4-20!) suchst, wirst Du aber haufenweise Berichte und Fotos finden. Ich könnte mir vorstellen, dass es einige Leute gibt, die ihn bei Interesse für einen überschaubaren Betrag hergeben würden. Damit wären drei Deiner Kriterien erfüllt. Was er aber nicht hat: Ein Tragesystem.

Ja, das ist wirklich ein super Rucksack. @German Tourist nutzt ihn glaub ich auch ganz begeistert. Aber ich kann es mir ohne Tragegestell (noch) nicht vorstellen. Ich hoffe, dass ich mir irgendwann mal sowas leihen kann zum ausprobieren...

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@Antonia2020, ich bin auf der Suche nach was ähnlichem (brauche nicht ganz so großes Volumen, die meisten gibts aber mit verschiedenen Größen), hab mich da in einem anderen Thread über den Bergans Helium 55 eingeklinkt und dort eine Liste mit infrage kommenden Rucksäcken gepostet als kleine Übersicht:

  • Exped Lightning 45/60 (Rücken verstellbar, 2xSeitentasche, ~1100g),
  • Bergans Skarstind 48 (ähnlich dem Helium aber mit Netzrücken, 1050g, Auslaufmodell),
  • Gregory Optic 48 (2x Taschen, Netzrücken, 1120g),
  • Osprey Exos 48 (keine Seitentaschen, trotzdem 1190g),
  • Osprey Levity 45 (angeblich schwacher Hüftgurt, 830g),
  • Vaude Zerum 48 (schwacher Hüftgurt? trotzdem 1180g),
  • MyTrailCo light 50 (Rahmen aus Plastik? 970g),
  • Berghaus FastHike 45 (zu dünne Polsterung, Rückenlänge bei ~51cm fix und mir damit schon zu groß, 940g),
  • SWD Long Haul 40/50/60 (mit 260$ als direktimport etwas teuer, 740g),
  • Üla Ohm 2.0 (top ausgestattet, 980g).

Der Ligthwave wäre da auch passend in der Liste. Den Atompacks the Mo hatte ich nicht auf dem Schirm, der ist aus meiner Sicht perfekt und auch sehr schick ;-) Danke nochmal an @MarcG für den Tipp :)

Der Vollständigkeit halber: HMG und Zpacks sind in dem Bereich natürlich mit die Top-Optionen, bei <300€ aber raus. Ich fürchte der Atompacks aber auch.

Am 28.7.2020 um 21:34 schrieb Antonia2020:

Nicht teuerer als der Atompacks The Mo mit ca. 280 Euro

...ich komme da mit zwei Hüftgurt-Taschen (40Pfund) und 30 Pfund Versand leider eher auf 380 Euro :o Oder gibts den auch bei einem deutschen Händler? Ansonsten könntest du dir den Üla Ohm anschauen, der soll aber nur recht geringe Lasten verkraften (laut Review Sectionhiker). Hat jemand Erfahrungen mit dem SWD Long Haul?

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Hallo Antonia,

zu schwereren Zeiten war ich mit dem bereits empfohlenen Granit Gear Crown 2 60 unterwegs. Zelt (1,1 Kg) ein fetter Deuter-Schlafsack (1 Kg), Essen, Kocher, Klamotten...ging alles mit noch einigem Platz nach oben rein. Der Deckel, als auch die Rückenplatte lassen sich entfernen. Zudem trägt er sich megabequem. Mittlerweile scheint es ein neueres Model zu geben.

Rucksack: 867 g

Deckel: 80 g

Rückenplatte: 165 g

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