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Ultraleicht Trekking

Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"


windriver

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Gerade eben schrieb martinfarrent:

Für Mods erst recht.

Zeitbudget: 50% an Ausrüstung tüfteln (und kaufen etc.), 25% darüber diskutieren, 20% wachen (dass hier keiner Mist baut), 5% Münster-Tatort.

Und wo bleiben die % der Nutzung? Youtube-Unboxing-Video zählen übrigens nicht.

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vor 1 Minute schrieb ChrisS:

Sind ja auch im Gegensatz zu den Rucksäcken nicht zu teuer!;)

Ja, weil sie nicht so pingelig in der Herstellung sind. Da reicht es, ein paar schwänzende Schulkinder in die Werkstatt zu locken und mit einer kleinen Taschengeldaufbesserung zu entlohnen. Angelernt sind die in fünf Minuten. Oder du stellst ihnen eine Praktikumsbescheinigung aus - dann kosten sie gar nix.

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vor 1 Minute schrieb martinfarrent:

Ja, weil sie nicht so pingelig in der Herstellung sind. Da reicht es, ein paar schwänzende Schulkinder in die Werkstatt zu locken und mit einer kleinen Taschengeldaufbesserung zu entlohnen. Angelernt sind die in fünf Minuten. Oder du stellst ihnen eine Praktikumsbescheinigung aus - dann kosten sie gar nix.

Sollten in Köln-Chorweiler problemlos zu rekrutieren sein...

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OT:

vor 16 Minuten schrieb ChrisS:

...der hat aber keinen Hocker und ne Modulare Kühltasche wäre auch schön...mal @HUCKEPACKSfragen...:idea:

Ich weiß garnicht warum ihr das so ins Lächerliche zieht. Ich habe einfach die Idee aus diesem Thread an meine Bedürfnisse angepasst und bin seitdem nur noch mit 5l Fässchen unterwegs. <1kg BW, Rest ist consumable, hält dich warm, sind >2000 kcal und Witterung und Insekten nehme ich garnicht wahr. Drauf sitzen kann man auch.

Bearbeitet von paff
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vor 1 Minute schrieb paff:

Ich weiß garnicht warum ihr das so ins Lächerliche zieht. Ich habe einfach die Idee aus diesem Thread an meine Bedürfnisse angepasst und bin seitdem nur noch mit 5l Fässchen unterwegs. <1kg BW, Rest ist consumable, hält dich warm, sind >2000 kcal und Witterung und Insekten nehme ich garnicht wahr. Drauf sitzen kann man auch.

Tagessieg !!! :lol:

Jetzt noch aus Cuben, weil Cuben is ja immer geil... und made in Germany...und 99€...:x

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Am 13.5.2021 um 11:28 schrieb Martin:

C  Als Kleinunternehmer kannst bei einem maximalen Umsatz von 22000€ davon eh nicht leben. Das sind nur 45 Rucksäcke im Jahr.

Am 13.5.2021 um 21:46 schrieb MarcG:

Also das Beispiel gilt ja wirklich nur wenn man null andere Kosten hat und die ganze Summe als Lohn bekommt. Aber selbst dann wären dass bei 40/h Woche gerade mal 10,60€ die Stunde. Und da sind noch keinerlei Abgaben getätigt. Die Aufstellung was davon zu zahlen ist, ist hier im Strang ja mehrfach getan worden. 

Sobald Du Händler bist, der auch noch Waren oder Dienstleistungen einkaufen muss, da wird die Rechnung schnell sehr knapp. Ganz zu schweigen von eventuellen Anfangsinvestitionen. 

Nicht jeder will 40 std / Woche arbeiten, bei ein paar Wochen Urlaub / Jahr, es gibt auch Leute, die haben, wie schon frueher geschrieben, andere Lebensprioritaeten, als den ueberwiegenden Teil ihrer Lebenskraft, Ihrer Zeit in bezahlte Arbeit zu stecken...
Manche, weil sie einfach rel minimalistisch leben und nicht so viel Geld brauchen, oder weil z.B. ihre Prioritaeten darauf liegen, viel unterwegs zu sein. Ich kenne aber auch viele Leute, denen es nicht so sehr dabei um das eigene Leben geht, denen, das was sie tun, so wichtig ist, dass ihnen das viel wichtiger ist, als aufwendig zu leben und das mit bezahlter Arbeit zu finanzieren, oder spaeter ne fette Rente zu haben usw
 

Am 14.5.2021 um 03:51 schrieb Frank:

Wir Schreiben hier nicht von Billigkräften zusammengeklöppelte Massenware aller ZPacks.

Zpacks ist eine der Firmen, die absoluter Pionier in der DCF-Verarbeitung sind, Joe hat 2005 mit der Firma angefangen, Matt kam 2010 dazu, dann immer mehr, ueber die Jahre wurden die Produkte wie z.B. das Duplex mehrfach weiterentwickelt und dienen ja auch heute so mancher neuen Firma als Kopiervorlage, denen nichts Eigenes einfaellt. Bis heute werden die Produkte in den US gefertigt und gehoeren imho zu den ausentwickelsten Produkten im DCF-Bereich neben HMG.

Ich finde fuer einen guter Rucksack, der den eigenen Beduerfnissen sehr gut entspricht und von jemand in der Sache sehr Erfahrenen konstruiert wurde, aus hochwertigen Materialien besteht und gut ausentwickelt d.h. laenger auf dem Markt ist, an viele Kunden verkauft wurden und entsprechend ueber Rueckmeldung von Diesen weiterentwickelt wurde, ist 400-600 € ein fairer, nicht zu teurer Preis.

Was Produktion in westlichen Laendern wie z.B. Deutschland, US usw betrifft, sehe ich da den Vorteil, dass ich da auch ohne genaueres Nachchecken davon ausgehen kann, dass zumindest gewisse Mindeststandards in Bezug auf Umwelt und Arbeitsbedingungen eingehalten werden z.B. im Vergleich zu China oder Bangladesh.

Bei Produktion in anderen Laendern muss ich halt genauer checken z.B. zucke ich erstmal bei China zurueck, Millionen von Zwangsumsiedlungen,um billige Arbeitskraefte fuer die grossen Naehereien zu haben, Uiguren, Der groesste Anteil an Fluessen, die die Weltmeere verdrecken, fliesst durch China, CO2-Ausstoss, Menschenrechte usw...bauchmaessig lieber nicht, wenn es moeglich ist...bei manchen Staatsgebieten ein Stueck oestlich von uns sind auch Strukturen, die ich als Kaeufer und damit mit meinem Geld nicht unterstuetzen moechte...

Jetzt nochmal zurueck nach China, nun gibt es z.B. eine Firma in D die hochwertige Produkte in einer kleinen Firma in China fertigen laesst, die Angestellten arbeiten gerne da und verdienen durch ihre Expertise auch so, dass man da nicht, wie z.B. im Klamottenmarkt, sozusagen auf dem Ruecken der Angestellten Geld spart...da ist dann fuer mich vom Bauchgefuehl her ok, klar waere mir noch lieber die Produkte wuerde in D oder einem anderen westlichen demokratischen Land fuer was mehr gefertigt, aber ich sehe ein, dass das den Preis gerade bei Produkten fuer den etwas breiteren Markt sehr treiben wuerde, dass dadurch der Absatzmarkt radikal verkleinert wuerde, also weniger Kundenrueckmeldungen fuer Verbesserungen, weniger finanzierbare Kapazitaeten fuer Weiterentwicklungen...
Dass es auch anders geht, zeigt eine Firma in den US, die aehnliche Produkte sehr nachhaltig fertigt, von denen habe ich auch entsprechende Produkte, letztendlich sind diese ca 25% teurer und ein paar Monate Wartezeit (wobei ich fairerweise sagen muss, dass die verglichenen Outdoor-Produkte halt im qualitaetiven / preislichen Highend-Bereich angesiedelt sind, wo dann der Produktionsstandort bzw Arbeitslohn nicht so auf den Preis durchschlaegt), finde ich ok, aber nun ist es einfach so, dass auch, wenn die Jungs in den US gute Ideen haben, die Verarbeitung hochwertig ist, die Detailausfuehrung halt nicht so ausentwickelt ist, da merke ich, dass die deutsche Firma mit der China-Produktion da eben 2 Schritte in der Detailentwicklung/ Modellpflege weiter ist, was wahrscheinlich auch damit zu tun hat, dass sie deutlich mehr davon verkaufen, dadurch mehr Kundenrueckmeldungen bekommen usw, ist halt nicht alles schwarz/weiss 

Was nun die allgemeine Diskussion hier ueber Arbeitsbedingungen usw betrifft, finde ich das klasse, dass sich zumindest ein kleiner Teil der User hier darum Gedanken macht, leider ist es nur ein kleiner Teil, wenn ich sehe, wie hier im Forum am laufenden Band irgendwelche superbillig-Chinalinks gepostet werden, bei denem selbst dem Unterbelichtetestem klar sein muss, dass bei den teilweise aufgerufenen Preisen, weder im Geringsten nachhaltig produziert werden kann, noch dass da jemand fuer seine Arbeit einen fuer das Land angemessenen Lohn erhalten kann.
Wenn es nach mir ginge, wuerde ich Ali-irgendwas, Amazon-Links u.A. im Forum nicht mehr zulassen...
jaja, ich weiss, jetzt kommen die Argumente, dass manche Firmen bei Ali usw einkaufen, nur umlabeln usw, aber es wuerde halt letztendlich schon mal die Firmen ein Stueck mehr unterstuetzen, die Teile oder ihre komplette Wertschoepfungskette in Staaten mit Mindeststandards haben und die dafuer, dass sie "hier" Geld verdienen, eben auch entsprechend via Steuern usw die Infrastruktur usw mitfinanzieren...
 

vor 1 Stunde schrieb martinfarrent:

Für Mods erst recht.

Zeitbudget: 50% an Ausrüstung tüfteln (und kaufen etc.), 25% darüber diskutieren, 20% wachen (dass hier keiner Mist baut), 5% Münster-Tatort.

OT: Och, kann ich jetzt fuer mich nicht so bestaetigen, was stimmt, dass natuerlich im Alltag eine gute %-Rate der "Freizeit" durch Mod-Arbeit aufgefressen wird, gerade wenn mal wieder viele Leute vor dem Posten nicht ueberlegen, was sie da Posten bzw Manche denken, die Regeln gelten nur fuer Andere, aber was Touren betrifft, ueberwiegend ist die Mobilnetz-Abdeckung in Europa ja schon ganz gut, da kann man man abends prima denjenigen, die sich hier "in die Koeppe kriegen" aus dem Zelt raten, statt dessen mal wieder raus zu gehen und wenn ich mich tagsueber z.B. im WW ausgetobt habe, lese ich solche Sachen deutlich entspannter 8-)

Was frickeln / tunen von Ausruestung betrifft, naja wenn man sich das gewichtsmaessig leisten kann (ja ich ich weiss UL-Forum und so...) einfach unterwegs machen, hat man doch abends eh genuegend Zeit...
Die Diskutierei ueber Ausruestung hat eh bei mir etwas abgenommen, seitdem wir hier im Forum soviel neue Leute haben, die irgendwo irgendwas gelesen haben, was ja dann logischerweise praktische eigene Erfahrung ersetzt :roll:


OT: Was nun das "Entspannungs-Substanzen-Thema" angeht, ist es natuerlich so, dass wir als Mod-Team Diskussionen ueber die beste Biersorte leider aus dem Forum verbannen muessen, da das Verhaeltnis Drehzahl / Gewicht da grottig ist, Whisky faellt dann unter Toleranz fuer Minderheiten, aber mit gut 40% immer noch nicht wirklich UL, eigentlich waeren da nur so "Frostschutzmittel" wie Strohrum usw UL, aus Sicht von UL waere natuerlich da die Legalisierung von Gras sehr zu befuehrworten, allerdings sieht das nach gruendlicher Auswertung des Mehrgewichts von Chips & Schokolade fuer die Fressflashs nicht mehr so gut aus, die besten Karten hat da immer noch das kleine Volk der Wanderer, von denen ich schon mal unterwegs welche treffe, die ich dann als "nature-stoned" klassifiziere :mrgreen:

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vor 4 Stunden schrieb ChrisS:

Dass doofes Aussehen zu erkennen eine deutsche Eigenschaft sein soll, wage ich mal ganz stark zu bezweifeln !!! :grin:

Deutschen ist Doof peinlich. Der Londoner begründet dagegen einfach einen neuen Modetrend, wenn ihm die Hose des kleinen Bruders nicht passt oder er sich im Suff eine Sicherheitsnadel durch die Wange jagt. Aber am Strand tut er nicht einmal das. Am Strand ist ein Engländer einfach royal und seine Frau die Königinmutter (die trank bestimmt auch Bier, wenn man ihr zum Frühstück die Ginflasche vorenthielt).

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