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Ultraleicht Trekking

Stangen für Tarp mitnehmen?


DerLandstreicher

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Möchte 2024 das erste mal richtig mit Tarp los und habe mir für den Fall, dass keine passenden Bäume in der Nähe sind, zwei Tarpstangen von Gossamer besorgt. Aber irgendwie sind die doch schwer und sperrig und zwei fettere Heringe müsste ich ja auch noch einpacken. Ist irgendwie doof, weil das Tarp selbst so schön klein und leicht ist.

Ja gut, wenn man mal aufm Campingplatz übernachtet und dort ein Stück Rasenfläche ohne Bäume zugewiesen bekommt, steht man natürlich ohne Stangen dumm da. Der Zeltplatzbesitzer wird sicherlich auch nicht begeistert sein, wenn man sich aus Büschen am Platz ein paar Zeltstangen schnitzt.

Wie haltet ihr es hier mit Tarp und Stangen? Keine dabei und Risiko? Oder mitschleppen?

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Wie waere es, wenn Du mal schreibst, welche Tarpgroessse Du bei hast und auf welcher max Mittelhoehe Du das Tarp aufbauen willst, dann kann man Dir auch Tips geben, welche Stangen leicht und klein verpackbar sind...

Und klar, unter Bedingungen wo ich nix Anderes fuer den Tarp Aufbau bei habe, wie Paddel oder Staff habe ich leichte, klein verpackbare Stangen bei.

Da inzwischen (im Vergleich zu vor 20 Jahren) der absolute Gewichtsunterschied zwischen Uebernachtung unterm Tarp kontra Zelt nicht gross ist, bin ich normalerweise mit Zelt unterwegs, habe aber gerade ausserhalb des Sommers zusaetzlich ein leichtes Tarp bei, um bei Sauwetter darunter gemutlich zusammen zu sitzen, zu Kochen o.A.

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Ja, die Tarpgröße und/ oder Form wäre schon interessant. Ich habe früher mal zwei Monate am Stück in Skandinavien unterm Tarp geschlafen und hatte auch keine Stangen dabei. Immer Bäume gefunden? Nein, ich habe mein Trekking-Bike aktiv in das Tarp-Setup eingebaut, wann immer nötig. Tarp rechteckig, 3x3m, Touring-Rad 28", genug Schnüre und Heringe dabei. Fotos aus dem Archiv zu suchen, dürfte aber dauern.

Bearbeitet von Biker2Hiker
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Habe aktuell das Rab Siltarp 1, bin aber nicht sicher, ob ich eine Nummer grösser nehme.

Und diese Stangen hier:

https://www.gossamergear.com/collections/shelters-sleeping-pads/products/the-one-pole-sets

Die haben 1,20 m, was zum Sitzen schon notwendig ist.

Wobei das ja weniger ne technische Frage ist. Ich dachte an Berichte mit Befestigungsideen ohne Bäume, wo man vielleicht erst mal nicht drauf kommt.

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vor 4 Stunden schrieb DerLandstreicher:

Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs und habe deshalb keine Trekkingstöcke dabei.

Wenn Du mit dem Fahrrad unterwegs bist, dann hast du zwei Tarp"stangen" doch eh dabei ... Vorderrad raus als eine "Stange", zweite "Stange" ist der Lenker oder Sattel ... irgendwas, Äste, Steine, zum Fixieren des Fahrrades findet sich immer.

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vor 13 Stunden schrieb TappsiTörtel:

Wenn Du mit dem Fahrrad unterwegs bist, dann hast du zwei Tarp"stangen" doch eh dabei ... Vorderrad raus als eine "Stange", zweite "Stange" ist der Lenker oder Sattel ... irgendwas, Äste, Steine, zum Fixieren des Fahrrades findet sich immer.

Mit den Fahrradteilen hätte ich nur ne Firsthöhe von ca. 75 cm. Da käme ich gar nicht drunter.

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Hi, bin weder übermäßig Tarperfahren, noch Bikepacker. Jedoch hier meine Gedanken dazu:

- Fahrrad als Tarpstange: einfach mal Bike Tarp in der Bildersuche bei Google eingeben, vielleicht bekommst du ja da Ideen. Eventuell lässt sich ja zumindest eine Stange sparen.

- Je nachdem wo du unterwegs bist, kann man sich vielleicht einen Ast suchen und den als Stange verwenden. Ist jedoch zum einen nochmal extra Stress (genauso wie die Baumsuche) und zum anderen weiß ich nicht, wie gut der sich auf dem Bike transportieren lässt.

- Eine Tarpstange kannst du dir aus DAC-Pressfit Elementen selber bauen (DAC Pressfit Segment, mit Stift, Durchmesser mindestens(!) 11,1mm), brauchst dazu noch elastische Schnur und die Endstücke. Dann kannst du dir eine Tarpstange bauen, die kürzere Elemente und ein anderes Packmass hat, als die Gossamer Gear. Leichter wird es damit jedoch nicht.

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Ich war früher oft mit Tarps unterwegs, Aufbau zuerst mit Ästen und Bäumen und was sich sonst so finden ließ, später dann mit Trekkingstöcken oder auch zwischen 2 Fahrrädern...

Fazit:

1. Wenn man in Schwarzwald und Vogesen etc. unterwegs ist, findet sich immer was passendes. In den Bergen, wo es kein Holz mehr gibt, fand ich das Tarp eh oft nicht so richtig geeignet...

2. Tarp mit Groundsheet und Bugnet ist nicht unbedingt so viel leichter als ein leichtes Zelt mit 600-1000g

3. auf kurzen Touren passt das mit den improvisierten Bastellösungen. Wenn man länger unterwegs ist und lange Radel- oder Lauftage hat, dann nervt es voll..

4. meine Tarps sind praktisch alle in Rente geschickt, ich bin mit einem leichten Zelt einfach besser bedient (mehr Schutz bei Kackwetter, schneller Aufbau ohne Gefrickel, Krabbeltierschutz, Privatsphäre auf dem Campingplatz, das ganze bei ähnlichem Gewicht)

5. und ich habe mir für Bikepacking jetzt die z-flick Stangen von Durston zugelegt. Gutes Packmaß und unter 100g das Stück - noch nicht getestet... Aber bevor ich jeden Abend, möglicherweise im Dunkeln, das Radel demontiere und morgens wieder zusammenbaue und damit irgendwie mein Shelter improvisiere -  da sind zwei Stangen für mich irgendwie näher liegend...

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OT:

Jetzt mal ganz ehrlich, was so eine Schraube angeht, habe ich teilweise zwei stück dabei! Also Schraubhaken.

Auf Wanderungen, wo ich vorhabe, auch in Schutzhütten zu pennen, und ich mit Tarp und Mosquitoshelter unterwegs bin, kann ich diagonal liegend, an zwei der Außenwände, oder Stützpfeilern, je eine Schraube ins Holz drehen und daran mein Shelter befestigen. Oder ne Wäscheleine etc…

Wer sagt, das die Idee nicht auch was für dich ist…

 

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  • 4 Wochen später...
Am 16.12.2023 um 10:17 schrieb Christian Wagner:

Also so aus der Erinnerung geschätzt hat mein Lenker/ Sattel so gut einen Meter Höhe. Für die ein/ zwei Nächte ohne Stockfindemöglichkeit sollte das doch gehen...

An Stellen, wo nicht viel Wind ist (z.B. windgeschuetzte Ecke auf Camping) geht das bestimmt, ich habe das frueher haeufig in heissen Laendern so mit der Enduro gemacht, auch bei Tagsueber-Pausen oder Wartezeiten auf Faehren u.A. um besser im kuehleren Schatten Pennen zu koennen, da ging der Aufbau echt fix, Enduro + 2 Heringe oder schwere Gegenstaende auf Asphalt / Beton, aber das war natuerlich 0 windgeschuetzt z.B. in der Sahara gibt es erstaunlich viel Wind am Abend, da war ich dann froh ein Zelt bei zu haben, in dem ich keinen Sand "gefressen habe".
Mit MTB habe ich das auch probiert, aber im Gelaende war mir das zu wackelig von der Standfestigkeit des MTB und 2 Carbonstangen sind ja auch nicht so schwer, wobei den Lenker am niedrigeren Ende des Tarp zu benutzen hat einen gewissen Charme als Diebstahlsschutz auf Campings, wenn jemand einem das Tarp auseinander rupft, merkt man das ja  OT: und heutzutage bei den leichtn Zelten finde ich die deutlich entspannter, kein Rumbasteln, geschuetzter Patz egal was fuer ein Wetter / Wind ist usw

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