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Ultraleicht Trekking

Typische Kochsets


viking

Empfohlene Beiträge

Moin,

ob es geht, sollte hier im Forum nicht die Frage sein. Es gibt ja auch, wie ich hier im Verlauf sehen kann, genug Beweise, dass es verschiedene Konzepte gibt.

Aber die zentrale Frage sollte doch eigentlich immer sein, warum möchte ich dies erreichen? Ich kenne zwar keine Klassifizierung im Sinne von UL bzw. XUL beim Kochset, da ich den Fokus eher auf die Gesamtausrüstung legen würde. Es passt auch eher zu der Philosophie hinter dem UL Wandern. Aber dies stellt meine Interpretation dar.
 

Wenn ich mein Kochset auf unter 100 g oder 50 g gedrückt werden soll, dann geht dies nur mit gewissen Einschnitten in Handhabung, Komfort, Vielfalt der Speisen uvm. Wenn ich nur einen Kaffee am Gipfelkreuz trinken will, sind die Ansprüche an das Set anders, als wenn ich durch die Tiefen Lapplands wandere. 

Ich fände es eigentlich interessant, was das typische Gewicht vom Kochset ist, wenn man z.B. einen Urlaub in Skandinavien macht und was wirklich eingepackt wird. Ich weiß von mir, dass ich auch mit verschiedenen Minimalsets experimentiert habe, aber auch längeren Touren war am Schluss immer der 600ml Titanbesser als Topf dabei, da die Einschränkungen, was für Essen ich zubereiten kann oder wie ich koche, mir das geringer Gewicht nicht wert war. 

Auch wenn ich diesen Satz im Forum nicht sagen darf, aber gesparte 30g machen mich nicht schneller oder erlauben mir keine längeren Strecken. 

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@viking sicherlich hattest Du uebersehen, dass der Thread in dem Du geschrieben hattest, in XUL war, da gelten halt etws andere Regeln u.A. "Radikaler Gewichtsabbau wird als eine Grundphilosophie vorausgesetzt - und nicht in Frage gestellt" entsprechend habe ich aus Deinem Beitrag mal einen neuen Thread in Kueche gemacht, koennte ja ein netter Thread werden.

 

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@viking

Hier meine Meinung zu diesem Thema. Es sind nur meine persönlichen Gedanken, ich will niemanden angreifen oder anpampen. Folglich, fühlt euch bitte auch nicht angegriffen. Bitte.

30g Gewichtsersparnis können eben doch ins Gewicht fallen, nämlich in der Addition!

Hier 30g, da 50g, dort 100g und da nochmal 20g, etc, etc, etc…

Das können am Ende gut und gerne ein Kg oder mehr werden. 

1Kg eingespart macht dich eben doch schneller oder, wie in meinem Fall, nicht schneller aber ich komme vielleicht 5Km weiter…

Und wie von mir oben beschrieben, geht es da doch um Gesamtausrüstung. Nämlich um das Gewicht des Ganzen! 

Ich verwende übrigens ein Set, was 120g wiegt, da ich nicht aus dem Topf, in dem ich Wasser heiß mache, essen will. Mein Kaffee soll nicht nach Chinasuppe schmecken. Also habe ich nen Topf, Plastiknapf (Soba Nudel Pot) und ne Titantasse mit. Zusammen mit dem X-Boil.

Meine, aus vor ULzeiten kommende Gasausrüstung, habe ich komplett verkauft. Zu unpraktisch, für meine Zwecke.

Aber was das „Typische Kochset Gewicht“ angeht, das gibt es einfach nicht. Dafür gibt es tatsächlich viel zu viele Ansätze hier.

Aber lass dir gesagt sein, ich glaube, das je nach Tour, die man vor hat, bestimmt die Hälfte der Forenmitglieder mit nem Spirituskocher unterwegs sind.

In polaren Regionen oder im Hochgebirge würde ich auch auf Gas zurückgreifen, da Spiritus oder Esbit da einfach an ihre Grenzen stoßen. Nur, ich bin nie in solchen „Extremen“ Gegenden unterwegs.

Letztens auf dem Wintertreffen, auf Burg Ludwigstein, hatte kaum jemand Gas dabei.

Leute, die „richtig“ kochen unterwegs, was heißt, man schleppt rohes Gemüse mit, einen großen Topf und wohl möglich eine Pfanne, in diesem Forum zwar existieren, aber die Ausnahme sind… Zumindest, wenn sie auf nem mehrtägigen oder gar mehrwöchigen Trail sind.

Und, wenn du den Küchen Thread durchforstest, so eingeschränkt ist man gar nicht, wenn man nur gar zieht, statt zu kochen. 

Man kann seine Instand Nudeln, seinen Kartoffelpüree, oder sein Trek&eat mit unendlichen Zutaten pimpen.

Letzten Endes muss jeder selber entscheiden, was er bereit ist, zu tragen oder zu ertragen. 

UL hat schon ne Definition, nämlich um die 5Kg Basisgewicht zu haben.

Und zu guter letzt gehe ich noch auf eine Formulierung ein, die du oben verwendet hast.

Urlaub.

Dieses Forum heißt „Ultraleicht TREKKING Forum“ nicht „Ultraleicht URLAUBS Forum“.

Zwar ist Trekking für die meisten auch ne Art von Urlaub, aber ich verbinde mit dem Wort Urlaub eher etwas wie, Camping, oder gar Glamping, hihihi.

Im Urlaub, mit dem Auto, oder mit nem Stationären Camp, von wo aus Touren gegangen werden, kann man natürlich sonst was mitschleppen.

Nur ist das in diesem Forum eigentlich nicht das Thema .

Bearbeitet von RaulDuke
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Ich wollte gerade ein ähnliches Thema aufmachen

"Das perfekte UL- Dinner"

-Glamping UL Kochsets-

Aber das passt auch hier ganz gut mit rein.

Ich gebe beiden hier Recht.

Außer vielleicht bei X-UL hat jeder auch ein gewisses , Glamping Arsenal dabei. Manche tragen ja sogar nen Campingstuhl oder Tisch mit.

Andererseits ist es richtig, dass eben sich 30g Ersparnisse eben addieren und letztendlich zu einem guten Gesamte gebnis führen.

Allerdings ist mir Essen wichtig und gerade hier kann man mit wenigen Gramm mehr den Luxus. den Komfort sehr erhöhen.

Und angepasst an die Tour und Temperaturen müssen Sets auch unterschiedlich sein.

Ich bin gerade dabei 3 Sets aufzubauen.

-Ein kompromissloses X-Ul Set

-Ein Gourmet UL Solo Kit

-ein Reise-Set bzw. 2 Personen-Set

gerade im UL-Glamping liegt jede Menge Spaßpotential und Kreativität.

 

 

 

 

 

 

 

Bearbeitet von ultraleichtflo
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Typisch ist wohl der emaillierte Tassentopf mit kleiner Gas Kartusche, Göffel und Brenner darin, wenn man etwas auf das Packmaß Wert legt. 

Typischer in diesem Forum ist wohl eine kleinere titan / alu Tasse, in die ein kleiner Spiritus Brenner passt. Ich halte Spiritus auch für leichter zu organisieren, vorallem wenn man im Ausland unterwegs ist. Gegessen wird dann, mit langen Löffel oder Stäbchen, aus der Tüte.

Die für das Tüten Futter benötigte Menge Wasser kann man auch leicht in Etappen heiß machen. Das macht dem Essen nix. 

So bleibt auch die Tasse sauber für die heißen Getränke. 

Noch leichter wird es dann mit esbit o. Ä.  

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vor 2 Minuten schrieb ultraleichtflo:

Allerdings ist mir Essen wichtig und gerade hier kann man mit wenigen Gramm mehr den Luxus. den Komfort sehr erhöhen.

Und angepasst an die Tour und Temperaturen müssen Sets auch unterschiedlich sein.

Ich bin gerade dabei 3 Sets aufzubauen.

-Ein kompromissloses X-Ul Set

-Ein Gourmet UL Solo Kit

-ein Reise-Set bzw. 2 Personen-Set

 

Das geht mir ähnlich, je nach Tour habe ich  unterschiedliche Kochsets dabei.

Kaffee-Set (@Capere hat das mal so schön "Barista-Set" getauft) - da reicht für zwei Personen der Myog-Spiritusbrenner (8g), Titanwindschutz (9g) + Toaks 700ml Topf (85g) + Wildo Falttasse groß (44g).

Ist auch für mich allein für Overnighter die erste Wahl, dann allerdings noch, wie bei @RaulDuke um eine kleine Tasse ergänzt, denn dann dient mir die große Wildo als Essnapf.

Wenn ich Wasser für Wärmeflaschen brauche und es nicht zu trocken ist, kommt der Bushbuddy Ultra mit einem passenden Topf mit.

Und fürs Bikepacking kommt ein Zwei-Personen-Kochset mit, das sich auch zum "richtigen" Kochen eignet, denn da haben wir ja wesentlich besser Zugang zur Unterwegsversorgung - das ist dann auch durchaus L"Gourmet"-Küche.

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Kommt ja auch voll drauf an, was man isst. Also fertige Trekkingmeals kommen ja z.b. in ihrem eigenen Essgefäß.

Und auch frisches Essen und richtig kochen widerspricht  sich mit Ultralight nicht

Denn zumindest in Zivilisationsnähe kannst du ja öfters einkaufen und schleppst es ja nur noch zu deinem nächsten Schlafplatz

Und frisches Essen zählt per Definition ja auch als Verbrauchsgut und zählt nicht zum Baseweight

Und wenn du es gleich verbrauchst kommt es dich leichter als fur 10 Tage instant food mitzuschleppen.

Zu meinem UL Glamping Solo Kit kommt daher auch ne 80g  Pfanne

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  • 2 Wochen später...

Hier mein Solo Ul Glamping KochSet 

Für Packrafting auf Kreta

Bestehend aus:

-Toaks 550 ml light grifflos 38g

-Trangia 27 HA Pfanne 88g

-evernew Griffzange 13g

-x-boil UL 90-100 43g

-30 ml Spiritusflasche 8g

-primus french coffee press 47g (Sieb,Deckel, Stößel)

-keith Spork 17g

-wildo foldacup klein 24g

-opinel No 5 15g

-toaks Schnapsglas/Eierbecher 10g

(eher zum Spaß,weil's reinpasst und das BIC Mini vom Gewicht ersetzt)

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Mit Grillrost (105g): 411gIMG_20240330_013509.thumb.jpg.86ae4896323cd82a2e6a3c1b2559fae8.jpg

Bearbeitet von ultraleichtflo
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Ich bin ja eher der "so wenig Teile wie möglich" Mensch.

Toaks light 650 ml mit Deckel (77g) langer Titanlöffel(15g), Brs 3000+ 100g Kartusche (25+90g), Feuerzeug (10g), 200ml Ikea Plastik Becher (30g)= 230g

Glampingset: 900ml Evernew nonstick pot (136g) und Plastiklöffel mit BRS 3000. 

Spiritus hab ich irgendwie aufgegeben. Gas ist so viel bequemer und nachkaufen geht einfacher (Liter Flaschen Spiritus -was mach ich damit?), der Aufbau ohne Flüssigkeit und Windschutz geht mir schneller von der Hand, ist einfach weniger Geraffel.

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Gear Skeptic hat gerade ein neues Video rausgehauen, diesmal zur Effizienz von zusätzlichen Fins unter dem Topf, wie beispielsweise bei JetBoil, dies soll einen Wärmetauscher-Effekt erzeugen.

Das Resultat ist wahnsinnig überraschend, wenn auch bislang noch kein Windfaktor eingerechnet wurde. Das entsprechende Video mit Wind ist in Vorbereitung. 

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Ich hab die Diskussion gerade auf dem letzten UL-Treffen diskutiert (ausgehend von meiner Frage nach Windschutz) und hab folgendes Setup von @khyal (für Gas) empfohlen bekommen.

Gaskartusche
Pinnacle Schlauchkocher 4 seasons 162g
Titanfolie TOAKS 17g
Titantopf 1100 mL mit Deckel und Zange 110g

Wenn ich noch 10g fürs Feuerzeug, 50g für meine Espressotasse (aus Pulver) und 12g für meinen Löffel dazurechne, komme ich auf etwa 360g plus Gaskartusche.

Bin mal gespannt, wie sich das Set bewährt. Bislang hatte ich 87g für einen kleineren Topf mit Deckel, 25g für meinen BRS Kocher, insgesamt etwa 185g plus Gaskartusche. Aber halt ohne Windschutz / Wärmeleitfolie, nicht so stabil / sicher und nicht für den Winter geeignet (ich wandere immer im Sommer).

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@Julia mit Hund find ich zum einen eher nicht grade UL, zum anderen, wenn du nicht im Winter wanderst, brauchst du doch auch nix wintertaugliches? 1100ml sind für eine Person auch sehr reichlich dimensioniert.

Mein Setup, wobei ich inzwischen fast immer no-cook unterwegs bin, ich nehms fast nur noch im (deutschen) Winter mit, wenns eh früh dunkel wird:

Toaks 650ml inkl. Deckel 78g

MYOG Cone aus Alublech 31g

MYOG Dosenkocher mit Carbonfelz 11g

BIC Mini 7g(?)

Spiritusflasche 7g + Spiritus je nach Tourlänge.

 

 

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Hab mein neues Glamping Set gerade ausprobiert.

Auf die french press habe ich dabei verzichteten 

Bin ganz zufrieden

Habe mit der ersten Hälfte des Spiritus.   (30 ml Flasche) etwa 450 ml Wasser zum Kochen gebracht.

Hab mir ein Päckchen Blaek Kaffee No. 3 im Wildocup gemacht

War lecker, perfekt.

Dann hab ich in den Rest des Wassers ein Päckchen chinesische Instantnudeln aufgeweicht.

Dann hab ich in der Trangiapfanne 1 Stunde spater eine Zucchini in Scheibchen geschnitten und mit einer Frühlungszwiebel angebraten. dazu habe das Öl der Thunfischdose verwendet, anschließend kam der Thunfisch rein.

Leider ging die Flamme früher als erwartet aus, so dass ich die inzwischen kalten Nudeln in die Sauce kippen mußte, das Essen war nur warm und nicht heiß 

Trotzdem war es lecker, aber nicht perfekt.

Hätte auch keine Reserve an Spiritus dabei.

30 ml würde mir für einen Tag also absolut nicht reichen

Spiritus kochen hat auf jedenfall etwas entschleunigendes, aber die Effektivität....?

Ich experimentiere noch

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Bearbeitet von ultraleichtflo
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Moin, ich wollte noch einmal eine Ergänzung zu meinem ersten Beitrag machen.

Grundsätzlich sollte das Gewicht nicht dem Selbstzweck dienen. Natürlich ist das Forum u.a. zum Austausch von Ideen zur Gewichtsreduktion der Ausrüstung gedacht, aber der übergeordnete Grund ist doch in den meisten Fällen der Spaß am Wandern. Daraus leitet sich dann die Frage ab, was das Vergnügen steigert und geplante Touren ermöglicht.  Dann wird man zum Ergebnis kommen, dass Training, Vorbereitung,  Ernährung, Regeneration, Motivation/Erwartung,  Ausrüstung und auch Rucksackgewicht einen Beitrag leistet. Sich dabei auf einen Parameter zu fixieren ist wenig zielführend, aber dies ist selbsterklärend.  Aber natürlich ist das Gewicht ein einfach zu messendes Maß und daher für den Vergleich geeignet. 

Natürlich summiert sich auch Kleinvieh,  aber es darf nicht nur mit dem Ziel der Gewichtsreduktion sein. Der Körper muss auch regenerieren können und die Ernährung muss zur Belastung passen.  Sonst endet man bei Stupid Light. Dafür bräuchte man aber ein Modell vom menschlichen Körper,  wie sich eine Gewichtsreduktion, Ernährung,... kurz- und mittelfristig auf die Leistungsfähigkeit auswirkt.

Aber es muss nicht so kompliziert sein, da eine Person eine Gipfelkaffee trinken will und nur einen kleinen Becher plus Esbit benötigt und einer anderen Person ist ein gewisses Gericht ein Genuss oder vielleicht auch eine Aufmunterung und akzeptiert die 30g Mehrgewicht beim Topf.

 

Der Zweck bzw. das Ziel definiert die Ausrüstung. Und natürlich die gewünschte Nachhaltigkeit und dein Portemonnaie. 

 

 

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