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Ultraleicht Trekking

Rucksack 28-38 l mit Top-Belüftung gesucht


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Hallo zusammen,
 
ich bin neu im Forum und auch neu im Thema UL-Trekking. In den letzten Monaten habe ich meine bisherige Ausrüstung abgespeckt bzw. durch neues UL-Equipment ersetzt. Nun suche ich den passenden Rucksack, der folgende Kriterien erfüllen soll:
 
  • Volumen zwischen 28 und 38 Liter
  • Netzrücken für sehr (!) gute Belüftung
  • Gewicht am besten unter 800 Gramm
 
Folgende Kandidaten habe ich bereits geprüft und aus unterschiedlichen Gründen erstmal wieder verworfen:
 
  • Marmot „Graviton 34“ => ca. 1.050 Gramm, toller Netzrücken, aber leider relativ schwer.
  • Osprey „Exos 38 S“ => ca. 930 Gramm, toller Netzrücken, aber leider relativ schwer.
  • Osprey „Talon 33 S/M“ => ca. 820 Gramm, aber leider Zweifel an Belüftungsqualität (der durch das Netz geschaffene Abstand zum Rücken sieht recht klein aus).
  • OMM „Classic 32“ => ca. 706 Gramm, aber leider Kontaktrücken.
  • Montane „Featherlite 30 Backpack“ => ca. 685 Gramm, aber leider Zweifel an Belüftungsqualität.
  • Salomon „Peak 30“ => ca. 545 Gramm, aber leider Zweifel an Belüftungsqualität.
  • Vaude „Citus 24 LW“ => ca. 536 Gramm, toller Netzrücken, aber leider zu klein.
  • Terra Nova „Laser Ultra 35“ => ca. 506 Gramm, aber leider Kontaktrücken.
 
Dass es die „Eier legende Wollmilchsau“ nicht gibt, ist mir klar, aber bevor ich zu früh den Kompromiss eingehe und eines der obigen Modelle nehme, wollte ich an dieser Stelle zunächst nachfragen, ob vielleicht jemand von euch noch einen heißen Tipp hat, welche Modelle meinen Anforderungen besser entsprechen als die genannten. Vielen Dank vorab!
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Liebe Ultraleicht-Trekker, nach längerem zeitlichen Abstand melde ich mich wieder zur von mir selber angestoßenen Rucksack-Diskussion. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für eure durchaus kont

tja und genau dieses Beharren, das ständige Erinnern an und das Erörtern von leichteren Alternativen/Ansätzen/Methoden – in wirklich allen Bereichen – ist es, was ich an diesem Forum so liebe und schä

Hallo! OT - aber in diesen Kontex passend: Was mich hier im Forum schon immer gestört hat ist das Beharren auf Ultraleicht in allen Teilgebieten. (Fast) Jeder hat hier irgendeine Vorliebe, ei

Bist du dir mit der Belüftung sicher? Ist das wirklich ein Muss? Meine Erfahrung zeigt dass man so oder so am Rücken schwitzt. Außerdem ist, dadurch dass der Rucksack viel Abstand zum Rücken hat, das Gewicht ziemlich schlecht verteilt.

Tut mir leid dass ich dir nicht helfen kann, habe mich schon vor einiger Zeit mit schwitzendem Rücken abgefunden und kenne mich dementsprechend nicht mit solchen Rucksäcken aus.

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An sich bin ich auch der Meinung, dass das nicht notwendig ist und mehr Probleme bereitet, als es zu lösen versucht (und natürlich ordentlich aufs Gewicht schlägt). Den einzig halbwegs leichten Rucksack den ich kenne ist diese ZPacks Tüte hier, aber ich muss auch ganz klar sagen, dass ich von ZPacks Rucksäcken generell nicht wirklich was halte, mit knapp 600g auch nicht UL.

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Ich finde Netzrücken auch nicht gut aus mehreren Gründen. Zudem, was die anderen geschrieben haben, finde ich es super unangenehm, wenn man schwitzt (und das tut man so oder so, wie Basti schon meinte) und dann durch den Netzrücken der Wind da reinpfeifft. Dazu kommt, dass der Pack dadurch ne Steifheit kriegt, welche ihn total unflexibel macht. Und dadurch, dass der Pack nicht nah am Rücken ist, ist er auch nicht für Kletterpassagen im Gebirge geeignet, weil man ihn viel schlechter kontrollieren kann.

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Wie meine Vorredner bereits geschrieben haben, würde auch ich einen Netzrücken mit Abstand zum Rücken nicht haben wollen. Hast Du das schon entsprechend ausprobiert, ob es nicht auch ohne geht, oder vielleicht ohne Netzrücken längerfristig sogar angenehmer ist?

Ich empfinde nämlich einen dicht am Rücken anliegenden Rucksack in Verbindung mit der Funktionsbekleidung, die ich beim Gehen trage, grundsätzlich als angenehm, weil er den Rücken wärmt. Im Winter ist das für mich ohnehin klar, und auch in den anderen drei Jahreszeiten habe ich manchmal das Gefühl dass mir etwas fehlt, sobald es kühler ist und ich keinen Rucksack am Rücken habe.

Ich sollte aber wahrscheinlich dazusagen, dass ich das Klima "in unseren Breiten" und speziell im Gebirge generell eher als kühl empfinde (was ich aber auch gerne mag, wenn ich mich Kleidungs- und Ausrüstungsmäßig entsprechend darauf einstellen kann), sodass ich u.a. dadurch eher wenig zum Schwitzen neige.

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Hallo!
Ich mag solche Rückenbelüftungen sehr gern.
Die meisten meiner Rucksäcke besitzen eine solche Konstruktion.
Das Argument, das die "Last" zu weit vom rücken entfernt wird zieht im bei "Ultraleichtbeladung" nicht so ganz.......:-)
Natürlich schwitzt man auch am Rücken, wenn man Luft zwischen diesem und dem Sack hat, doch wird der Schweiß schnell abgeführt, weshalb ich zumindest bei Pausenkaum über einen nassen Rücken klagen muss, denn dann kommt es erst zum tragen , da man schweißnass schnell auskühlt.
Meine klare Empfehlung ist die Exos Serie, ich habe den größten mit 58 Litern Volumen.
Das gar nicht so hohe  Mehrgewicht zu anderen Säcken dieser Größe  nivelliert sich durch das sehr gute Tragesystem, das bei passendem Rucksack, die  Last perfekt auf die Hüften bringt.
Der Rückenabstand ist nicht so groß, das man ein unsicheres Tragegefühl hat.
Ich habe auch Rucksäcke ohne Gestell ausprobiert, doch der Zwang optimal zu packen, was auch beinhaltet das zu packende so zu selektieren, das es einen ausfüllenden Rucksack ergibt - man hat  nicht immer einen  aufbauschenden Schlafsack o.Ä.dabei,  stört mich gewaltig.
Einen Gestellsack kann man von leer bis überfüllt, immmer gleich tragen , man muss nur die altbewährten  Gewichtverteilungregeln beachten.
Ciao baeckus

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Hallo zusammen,

 

vielen Dank für eure zahlreichen Meinungen und Vorschläge!

 

Bisher hatte ich durchaus das Gefühl, bei Rucksäcken mit Rückennetz die bessere Belüftung zu haben (Probleme mit unangenehmem Luftzug oder auskühlenden Muskeln hatte ich dabei nie). Ich muss dazu sagen, dass ich fast nur im wärmeren Halbjahr unterwegs bin und dabei ein leichtes T-Shirt mit „perforiertem“ Rücken trage. Durch diese kleinen T-Shirt-Rücken-Löcher und durch die Löcher des Rucksack-Netzrückens fühlte sich das immer recht angenehm luftig an – ein Aspekt, der mir wichtig ist, da ich relativ schnell gehe und lange Etappen absolviere, also über den ganzen Tag gesehen durchaus viel schwitze. Deshalb stelle ich mir einen Rucksack mit komplettem Kontaktrücken (z.B. OMM „Classic 32“ oder Terra Nova „Laser Ultra 35“) schwierig vor für mich, zumal hier einige Kritiken explizit darauf hinweisen, dass es bei den genannten Modellen auf längeren Touren ziemlich heiß am Rücken werden kann. Der Vorteil, dass sich solche Rucksäcke mit Kontaktrücken durch ihren engeren Sitz am Körper besser kontrollieren lassen, ist für mich nicht sonderlich relevant, da das Rucksackgewicht ja sehr gering ist und ich auch nicht etwa klettere, sondern meist auf Trekkingtouren in unschwierigem Terrain unterwegs bin.   

 

Eine Alternative auf Basis eurer Rückmeldungen könnte aber möglicher Weise sein, einen Rucksack mit partiellen Rückenpolstern und dazwischen liegenden Belüftungskanälen zu verwenden, von der Art her also wie bspw. Salomon „Peak 30“ oder Montane „Featherlite 30 Backpack“.

 

Insofern wäre ich dankbar, wenn ihr mir neben Tipps für gute Netzrücken-Modelle vielleicht auch noch Kandidaten für gut belüftete Rückenpolster-Modelle nennen könntet. Vielen Dank für eure Unterstützung!      

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vor 1 Stunde schrieb UL-MUC:

Bisher hatte ich durchaus das Gefühl, bei Rucksäcken mit Rückennetz die bessere Belüftung zu haben

Da liegst Du schon ganz richtig mit Deinem Gefühl - und mit den Naturgesetzen auf einer Linie. Es stellt sich lediglich die Frage ob es primär um Gewichtsreduktion oder Komfort geht. (Natürlich sind Rucksäcke ohne Alurahmen und Rückennetz leichter, der Reiz des ULgehens liegt jedoch auch im Verzicht).

Ich habe mir für Touren in warme Regionen damals das erste Osprey Atmos Modell zugelegt (damals galt sowas im deutschsprachigen Diskurs noch als leicht) und war schon begeistert wie das mit der Belüftung und dem Tragekomfort aufgeht. Später dann bin ich zum wunderbaren Exos 46 gewechselt. Mit dem bin ich noch heute unterwegs und finde ihn, wegen des von Dir beschriebenen Komfortgewinns, absolut empfehlenswert. Die Lastenkontrolle des Rucksacks ist einwandfrei. Vielleicht bekommst Du irgendwo noch einen Pack der alten Exos Serie. Den Exos 34, etwas leichter als das aktuelle Modell mit 38L. (Siehe da, wird momentan bei Kleinanzeigen angeboten.) Ultraleicht wird diesen Rucksack hier jedoch niemand nennen.

 

 

 

 

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vor 4 Stunden schrieb micha90:

Wie wäre es damit, das Baseweight weiter zu reduzieren und den Rucksack einfach auf nur einer Schulter zu tragen? Ich mache das regelmäßig, wenn mir warm ist.

Glaub mir einfach - wenn du wie ich auf die 60 zugehst, machst du das auch nicht mehr, es sei denn, du hast dein baseweight so weit reduziert, dass der Rucksack nur noch modisches Accessoire ist, dann tät's auch ne Hüfttasche!;-)

vor 5 Stunden schrieb dani:

so ist es. weshalb es auch müssig ist, für sowas hier tipps zu suchen.

will man nicht den glatten rucksackstoff am rücken haben, kann man sich z.b. einen suchen, bei dem die liegematte als rückenpolster fungiert.

Oh, da ist es wieder, das Beharren auf der "reinen Lehre":?

Dani, bist du eigentlich schon als "Ultraleichter" auf die Welt gekommen??
Da fragt ein Einsteiger hier um Rat - und was kriegt er geboten? Jede Menge :"So machst du das falsch, wer mit Silnylon am Rücken nicht klarkommt, ist kein ULer, Bequemlichkeit ist Schwäche, halt das Schwitzen gefälligst aus..." @Exocet und @baeckus sind da die Ausnahme. Und ein Tipp, "einen Rucksack zu suchen, bei dem die Liegematte als Rückenpolster fungiert" ist OHNE Beispiel für einen Einsteiger ja wohl auch nicht soo hilfreich!

Ist es denn wirklich so haarsträubend, wenn jemand zunächst erstmal leichter werden will - ohne sich sofort völlig zu kasteien? Geht es wirklich nicht ohne den gönnerhaft-abfälligen Ton a la :" Ich halt's für Schwachsinn, aber na gut, guck mal bei.."?

Ich finds klasse, wenn jemand seine Ausrüstung überdenkt und z.B. schon von sich aus schreibt: Osprey 38l - mit 930g leider etwas schwer . Jeder Globi-Ladenbengel würde einem das doch als UL anquatschen!

Ja, ich weiß, ist völlig OT!  Nervte mich nur gerade gewaltig - und ich kann mir auch nicht vorsterllen, dass der TE das so besonders schätzt.

Sorry, @UL-MUC - leider kann ich dir keinen Rucksack mit Belüftungskanälen empfehlen; ich tät's gern! Aber probiers selbst, vielleicht findest du einen leichtgewichtigen, der dir auch vom Tragekomfort zusagt.

Just my 2 cents.

schwyzi

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vor 41 Minuten schrieb schwyzi:

Da fragt ein Einsteiger hier um Rat - und was kriegt er geboten? Jede Menge :"So machst du das falsch, [...] halt das Schwitzen gefälligst aus...

ja. das ist so. du kannst nicht einen ultra-leichten rucksack wollen, der gleichzeitig allerlei unnötigen firlefanz dran hat. das eine schliesst das andere aus.*

schwitzen ist eine natürliche funktion des menschlichen körpers und nichts das man erleiden oder erdulden muss. dass schwitzen ungesund sei oder man möglichst trocken bleiben sollte, wird einem von der ausrüstungs-industrie eingeredet, damit sie all ihre unnützen produkte verkaufen kann.

* was du natürlich haben kannst, sind zig rucksäcke, die allerlei unnötigen firelfanz dran haben und die der hersteller als ultra-leicht bezeichnet.

***

nachdem wir nun also allen unnötigen firlefanz abgeschnitten haben, ist es einfacher, die such-funktion zu bemühen, als immer und immer wieder alle rucksäcke aufzuzählen, die in frage kommen: z.b. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/3342-ul-rucksack-anschaffung-wer-hat-empfehlungen/#comment-46559

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vor 4 Stunden schrieb dani:

ja. das ist so. du kannst nicht einen ultra-leichten rucksack wollen, der gleichzeitig allerlei unnötigen firlefanz dran hat. das eine schliesst das andere aus.*

Sag mal, liest du eigentlich auch mal, was ein TE schreibt? Oder antwortest du reflexartig?

Am 2.3.2017 at 16:44 schrieb UL-MUC:
Nun suche ich den passenden Rucksack, der folgende Kriterien erfüllen soll:
 
  • Volumen zwischen 28 und 38 Liter
  • Netzrücken für sehr (!) gute Belüftung
  • Gewicht am besten unter 800 Gramm

1. steht hier nichts von ultraleicht um jeden Preis, sondern möglichst unter 800 g - wahrscheinlich eine Gewichtsgrenze, die hier absolut ketzerisch ist.

2. steht da auch nichts von allerlei unnötigem Firlefanz, sondern als einziges Netzrücken - nun magst du das für unnötig halten, aber allerlei ist das m.E. keineswegs!

Am besten find ich aber zum Schluss den Hinweis auf die Suchfunktion - ist ja auch geradezu eine sträfliche Unverschämtheit, in einem Forum um Rat zu fragen!
Ich frag mich dann allerdings, wozu das Forum selbst da ist - vielleicht, damit die Vertreter der reinen Lehre unter sich bleiben und sich gegenseitig bestätigen, wie UL sie sind?
Und irgendwie erstaunlich, dass dieser "Hinweis" erst in deinem dritten post kommt - die ersten beiden zeigen eigentlich nur, dass a die Industrie die Bösen sind und b dass die ganze Frage des TE sinnlos und hier fehl am Platz ist.

Ja, so bleibt man im Forum sicherlich "unter sich", zum Um-Rat-Fragen lädt das sicherlich nicht ein...

Nur meine Ansicht.

schwyzi

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OT: Ruhig Blut @schwyzi! Es gibt Unterforen, in denen man dani's Posts einfach ignorieren kann! Da das hier das Einsteigerforum ist...weißte Bescheid ;)
Außerdem: zur Frage, ob er schon so geboren wurde. Nein! Hier beschreibt er im Thread über Rucksackalternativen einen 1,1kg Rucksack aus 3 Rucksäcken! Also ist wohl eine Gewichtsgrenze von 1,1kg genehmigt...

 

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Hallo!

OT - aber in diesen Kontex passend:

Was mich hier im Forum schon immer gestört hat ist das Beharren auf Ultraleicht in allen Teilgebieten.

(Fast) Jeder hat hier irgendeine Vorliebe, einen körperlichen Nachteil oder auch einfach nur eine Macke, weshalb er irgendwelche Dinge mitschleppt, die nicht unbedingt ultraleicht sind, oder vom absolut überzeugten Foristen gar nicht erst mitgenommen werden.

Auf der anderen Seite kann man aber alle Ausrüstungsgegenstände, die nicht unter diese Kategorien fallen doch trotzdem ultraleicht auswählen und dafür auch das Forum und dessen Wissens und Erfahrungsschatz anzapfen und ausnutzen.

Mein Ziel ist es so leicht wie möglich eine Wanderung zu machen, bei der trotzdem Abends ein komfortables  Abendlager möglich ist.

Ich bin einige Jahre völlig überladen, mit Geodäten und Co., kompletter Küche und alles im  75er Rucksack Unterwegs gewesen.
Dann einige Touren mit Minimalequipment, Plane, gestellloses Beutelchen usw.....

Mittlerweile bin ich, auch mit Hilfe diese Forums auf einen für mich gesunden Mittelweg gekommen.

So schleppe ich zwar ein großes Tipi, in dem man auf meinem Helinoxstühlchen Abends aufrecht sitzen kann, in einem relativ schweren Exos mit - der aber so perfekt passt, wie bisher noch keiner meiner größeren Säcke, so das einen die Mehrlast nicht im Geringsten stört, andererseits ist der Kocher meist ein leeres Windlicht, die Zahnbürste ist abgesägt, und abgetrocknet wird sich mit einem Geschirrhandtuch.

Alles ist relativ, so auch die Grenze des ultraleichten Seins.
In einem anderen Faden suche ich eine neue Windjacke, mit verstellbarer Kapuze, Bund und Ärmelsäumen.
Diese Jacken liegen alle über 130 Gramm, was mir Schelte einbrachte und Empfehlungen von Jacken, deren geringes Gewicht sich am Ende als "Fake" raustellte, da es sich real um Kinder(Asiaten) Größen handelte.
Nun kann man sich Fragen, warum ich auf diesen "Firlefanz" an Schnürchen nicht verzichten will - das ist ganz einfach zu beantworten, eine Windjacke, die ihren Job gut machen soll muss dicht schließen, denn was nützt das tollste, winddichte Material, wenn die kalte Luft an allen Öffnungen hineinzieht.
Nun kann es sein, das man eine Jacke, die so schön dicht schließt, das man auf die Tankabändchen verzichten kann - dann hat man Glück gehabt,  Pech hat man dann aber unter Umständen wenn man dort mal etwas Dickeres drunter anziehen will, oder man im Anstieg mal richtig durchlüften will.
Das sind mir einfach zuviel Kompromisse wegen am Ende eingesparten 30 Gramm.

Um nun die Kurve zum Thema wieder zu kriegen......
Ich denke jeder sollte wissen wie ultraleicht er sein möchte, und bei mir funktioniert es, das der Rücken durch ein am Rucksack verwendetes Netzgewebe trockener gehalten wird als mit einer aufliegender Gummihaut.
Da ich sowieso Gestellrucksäcke bevorzuge, bringt es mir keinen Gewichtsvorteil auf dieses Austattungsmerkmal zu verzichten, da diese Konstruktionen nicht schwerer sind als andere Gestellvarianten.
Wenn es um Rückenbelüftung geht kann ich von den Kanalkonstruktionen abraten, ich habe und hatte einige Rucksäcke dieser Art, die ich aus anderen Gründen gern benutze, doch eine effektive Belüftung ist hier nicht gegeben.

Schönes Wochenende wünscht baeckus
 

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