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Ultraleicht Trekking

UL Fahrradschloss - Kaufempfehlung


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In den meisten Gegenden wäre das stupid light. Ich war bisher mit dem Rad in fast allen Ecken Deutschlands und habe bisher keine Region gefunden, in der kein enormes Diebstahlrisiko herrscht. 
Man gewinnt wahrscheinlich keinen Komfort damit. Zumal das echt stressig werden kann, wenn man in größeren Orten einkaufen geht oder sogar irgendwo über Nacht in einer Unterkunft bleiben will. Die Übernachtungen im Zelt sind nie das Problem, schließlich kann man das Rad einfach am Zelt anbinden. 

Ein leichtes Faltschloss tut es auch. Das muss gar nicht einmal so schwer sein, aber schützt ein Rad beim Supermarkt oder Café. Durch die Befestigung am Rahmen ist das Gewicht weniger dramatisch als bei anderen Gegenständen. Wobei bei Radreisen sowieso das Packmaß und nicht das Gewicht an erster Stelle steht. Die Minischlösser haben da definitiv einen Nachteil, weil sie nicht niedrig am Rahmen aufgehängt werden können.

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Ich verwende seit über 10 Jahren einen Safeman. Meiner wiegt nachgewogen mit dem Schlüssel 133 Gramm. Ist natürlich nicht so stylisch wie der neue;-) aber das ist mir herzlich egal. Uralt funktioniert aber wie am ersten Tag. Nachteil gegenüber dem Zahlenschloss ist der Schlüssel der nicht verloren werden sollte:ph34r:. Hab ihn bis jetzt glücklicherweise immer wieder irgendwo gefunden.

Ich verfüge jetzt nicht über das notwendige Fachwissen um den Diebstahlschutz des dünnen Kabels zu beurteilen. Ich verwende das Schloss :

  • wenn ich das Bike irgendwo "schnell" sichern muss.
  • Auf Velo/ Wandertouren wenn ich das Bike irgendwo im Grünen stehen lasse. Wo immer möglich verstecke ich das Velo etwas abseits und nach Möglichkeit schliesse ich es an eine feste Struktur. Das Kabel ist gerade lang genug dafür.
  • Wenn ich mal zu faul zum an die Bushaltestelle laufen bin (ich wohne etwas Abseits) schliesse ich damit auch mein Bahnhofsvelo an das Brückengeländer. 

Wenn ich meine Velos (vorallem die teureren) jedoch länger irgendwo stehen lassen muss, greife ich auf das massivere Schloss zurück. Ich sehe den Safeman eher als Schutz vor Gelegenheitsdieben oder vor dem besoffenen der eine Heimfahrtgelegenheit sucht. 

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Meine Empfehlung ist ein kleines Bügelschloss (bei mir z.B. Abus Granit Futura 64, Gewicht 693 g). 

Da es klein ist, muss man etwas länger suchen, bis man eine passende Stelle zum Anschließen des Rades gefunden hat. Das würde mich im Alltag nerven, ist auf einer Tour aber nicht schlimm.

So ein vollwertiges Bügelschloss bietet einfach eine hohe Sicherheit. Von den ganzen leichten Stahlkabeln würde ich abraten. Die kann jeder Gelegenheitsdieb mit einem kräftigen Seitenschneider durchkneifen. Damit würde ich mein Rad nicht einmal eine halbe Stunde vor dem Supermarkt abstellen, was man ja in jedem Fall machen muss, um einzukaufen, auch wenn man sonst nur draußen unterwegs ist und im Wald übernachtet (wo man gar kein Schloss braucht).

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Ich unterscheide nach Route:

Für MTB-Touren im Gelände nehme ich ein sehr leichtes DIY-Schloss. Falls ich in Hotels übernachte, bestehe ich darauf, dass ich mein Rad in meinem Zimmer oder anderswo einschließen kann.

Für Straßentouren nehme ich ein zwei sehr viel schwerere und teure Schlösser (faltbar + U-Schloss) von Abus.

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vor einer Stunde schrieb waldradler:

Meine Empfehlung ist ein kleines Bügelschloss (bei mir z.B. Abus Granit Futura 64, Gewicht 693 g). 

Da es klein ist, muss man etwas länger suchen, bis man eine passende Stelle zum Anschließen des Rades gefunden hat. Das würde mich im Alltag nerven, ist auf einer Tour aber nicht schlimm.

So ein vollwertiges Bügelschloss bietet einfach eine hohe Sicherheit. Von den ganzen leichten Stahlkabeln würde ich abraten. Die kann jeder Gelegenheitsdieb mit einem kräftigen Seitenschneider durchkneifen. Damit würde ich mein Rad nicht einmal eine halbe Stunde vor dem Supermarkt abstellen, was man ja in jedem Fall machen muss, um einzukaufen, auch wenn man sonst nur draußen unterwegs ist und im Wald übernachtet (wo man gar kein Schloss braucht).

Abus hat deutlich leichtere Faltschlösser im Angebot. Größer Vorteil von ihnen ist aber nicht das Gewicht, sondern die Position am Rahmen. Natürlich ist ein Bügelschloss noch etwas sicherer, aber dafür ist der Transport lästig und das Schloss weniger flexibel. Ist aber wahrscheinlich Ansichtssache. Jedenfalls kann ein Rad so nicht spontan geklaut werden, sondern nur von organisierten Dieben mit richtiger Ausrüstung.

Ein sicheres Fahrradschloss ist sowohl bei längeren Bikepacking-Touren, als auch bei richtigen Radreisen Pflicht. Ob man das Geld von der Versicherung zurück bekommt, oder nicht, ist ziemlich irrelevant, wenn man irgendwo vor dem Supermarkt mit Rennradhose und Fahrradschuhen steht und den Daumen hoch halten muss...

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Wie @martinfarrent nehme ich ein DIY-Schloss. Falls ich in Hotels übernachte, bestehe ich darauf, dass ich mein Rad in meinem Zimmer ( flicken darf) oder anderswo einschließen kann. Beim Zelten wird das Rad mit einem Baum und (!) dem Zelt verbunden.

Das Schloss besteht aus einem leichtem Drahtseil (2m), im Schraubstock gepressten Kauschen und einem Vorhängeschloss - insgesamt 60gr, alles vom Baumarkt meines Vertrauens und fast immer dabei.

Und natürlich ist es nur Schutz bei Gelegenheitsdieben, nicht bei vorsätzlichen Aktionen. Deswegen geh ich auch schon mal beim Einkaufen nach wenigen Minuten nachschauen, ob mich jemand beobachtet hat oder bitte jemanden im Kaffee oder auf der Parkbank ein Auge auf mein Rad zu haben. Bin halt leider schon vorgeschädigt.

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P.S.: Mein Sohn schwört darauf, dass umgedreht Räder weniger oft wegkommen und noch sicherer sei es das Vorderrad auszubauen und getrennt anzuhängen (<1 min).

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Von billigen Zahlenschlössern halte ich persönlich nicht viel. Es ist sehr leicht, die Kombination der meisten einfachen Zahlenschlösser zu erfühlen. Wenn man möglichst leicht unterwegs sein möchte, kann man sich die Räder mit speziellen Steckachsen sichern, für die man eine Spezialnuss zum Öffnen benötigt. Dazu ein einfaches Schloss zum Anschließen. Vielleicht fragt man noch jemanden, ob er nach dem Rad schaut, während man im Supermarkt ist. Außerdem kann man versuchen, das Rad möglichst "nervig" abzuschließen. Scheibenbremsen mit Schlössern versehen, mehrere Schlösser benutzen, es möglichst umständlich machen, z.B. bodennah abschließen.

Mein Gepäck habe ich übrigens bis jetzt üblicherweise gut geschnürt beim Einkaufen auf dem Rad gelassen (das war auch UH). Wenn man nicht viel hat, kann man es auch mitnehmen.

Komplette Sicherheit gibt es selbst mit einem theoretischen, unknackbaren Schloss nicht. Neben den verschiedenen, bauartbedingten Schwachstellen wird ab einem gewisser Schlossqualität der Gegenpart, also das Fahrrad (Teilediebe) oder der Gegenstand, an dem das Rad angeschlossen ist, knackbar. Bäume werden manchmal z.B. gefällt: https://mobil.stern.de/panorama/stern-crime/fahrraddiebstahl--unbekannter-faellt-baum--um-teures-rad-zu-klauen-8135248.html Ab und zu sieht man auch durchtrennt Fahrradständer, rausgerissen werden die Teile aber nur sehr selten.

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Klar wenn ich in der Stadt z.B. Koeln unterwegs bin, habe ich ein Schloss bei was die wichtigste Sicherheits-Voraussetzung erfuellt "Schliess Dein MTB besser ab, als die 5 daneben" :mrgreen:

Wenn ich mit dem MTB auf Tour bin, habe ich, wenn ueberhaupt, nur ein kleines UL-Drahtseil-Zahlenschloss (von den Cops auch Geschenkband genannt :mrgreen:) bei, ein normales Schloss mit 0.5-1 kg waere mir viel zu schwer und ich brauche es hoechstens, wenn ich schnell zum Re-Supply in den Supermarkt fltze.

Nachts liegt es eh halb in einer Apsis, wobei ich eigentlich eh fast immer da uebernachte, wo keiner vorbei kommt..

Btw gibt es auch andere Methoden, die nix wiegen, um ein MTB beim Einkaufen gegen Diebstahl zu schuetzen.
In Afrika hatte ich mir beim Motorrad angewoehnt, schnell ein Tarp drueber zu werfen, da zwar nicht jeder auf die Schnelle eine Reiseenduro kurz schliessen kann, aber natuerlich easy Sachen aus Tankrucksack, Sturzbuegeltaschen bzw vom Gepaecktraeger nehmen kann. In Afrika habe ich das dann rel schnell wieder aufgehoert, da geht niemand an Dein Motorrad.

Habe diese Methode aber schon haeufiger genutzt, damit vollgepackte Canadier nicht so einladend aussehen, oder ein Packraft sieht auch deutlich uninteressanter aus, wenn ein zerknuelltes Duplex drueber liegt.

Grundsaetzlich ist es imho eben halt so, ein kleiner %-Satz der Menschen sind Ars**loecher, die sich evtl an Deinem Zeug vergreifen, da wo nicht viele Menschen sind, ist entsprechend das Diebstahlsrisiko kleiner, da wo Keiner ist, ist das Diebstahlsrisiko Null, entsprechend muss ich da unterwegs nicht so viel Vorsorge treffen...

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Bei einem Schloss kommt man wahrscheinlich schnell nicht weiter, was das Gewicht angeht. Schwerer= sicherer, leichter= unsicherer. Da muss man sich dann mit seinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis und der Schleppbereitschaft auf dem Kontinuum verorten.

Aber wir sind ja auch hier, um grundsätzlich zu hinterfragen und in andere Richtungen zu denken. Muss es denn ein Schloss sein? Vielleicht macht es Sinn, sich mal unter den moderneren Alarmanlagen umzusehen, da ging es doch inzwischen bestimmt hipp-leichte, unauffällige Modelle. Und/oder GPS/SIM Sender zur Ortung. Wobei mir das Verhindern des Entwendens doch lieber wäre als das hinterher nachspüren...

Nur als Denkanstoß, ist als Brompton Fahrer nicht mein Metier. Habe kein Schloss, das Rad kommt einfach immer mit. Wäre natürlich auch noch eine Option ;)

 

https://www.nojack.bike/

https://www.ecosia.org/search?q=bike+alarm

 

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vor 48 Minuten schrieb questor:

Nur als Denkanstoß, ist als Brompton Fahrer nicht mein Metier. Habe kein Schloss, das Rad kommt einfach immer mit. Wäre natürlich auch noch eine Option ;)

OT: Das ist sogar eine ernsthafte Option. Neben MTB und Reiserad besitze ich jetzt auch so ein Faltrad als Asphalttransitgefährt (ich merkele mir mal ein Wort zusammen) für Packraftingtouren. Der große Vorteil liegt im Gepäckstatus in Langstreckenzügen - keine Vorbuchung nötig. Der Nachteil liegt natürlich in der fehlenden Langstrecken- und Geländeeignung des Rads.

 

vor 53 Minuten schrieb questor:

Bei einem Schloss kommt man wahrscheinlich schnell nicht weiter, was das Gewicht angeht. Schwerer= sicherer, leichter= unsicherer. Da muss man sich dann mit seinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis und der Schleppbereitschaft auf dem Kontinuum verorten.

Schon erwähnt wurde ja, dass auch die Streckenbeschaffenheit (Gelände oder Straßen in besiedeltem Gebiet) eine Rolle spielt... ferner aber die Tatsache, dass professionelle Fahrraddiebe nicht auf Fahrrad-,  sondern auf Schlosstypen spezialisiert sind. Unter Umständen könnten also zwei Schlösser, die unterschiedliches Werkzeug zum Knacken erfordern, die bessere Lösung darstellen. 

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vor einer Stunde schrieb martinfarrent:

OT: Das ist sogar eine ernsthafte Option. Neben MTB und Reiserad besitze ich jetzt auch so ein Faltrad als Asphalttransitgefährt (ich merkele mir mal ein Wort zusammen) für Packraftingtouren. Der große Vorteil liegt im Gepäckstatus in Langstreckenzügen - keine Vorbuchung nötig. Der Nachteil liegt natürlich in der fehlenden Langstrecken- und Geländeeignung des Rads.

OT: Gehen tut alles http://www.bromptontraveler.com/

Bin aber auch eher urban damit unterwegs.

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vor 12 Stunden schrieb cico:

Scheibenbremsen mit Schlössern versehen

Zitat eines Bekannten, der einen Motorradladen hat "Bremsscheibenschloesser sind super, zuerst verkaufst Du ein Schloss, etwas spaeter eine Bremsscheibe".

Damit meinte er in erster Linie nicht die Knallkoeppe, die sich dann selber abschiessen, weil sie das Teil beim Losfahren vergessen, sondern eher Faelle, wie es mir damals auch passiert ist, dass jemand versucht hat, waehrend ich im Restaurant Essen war, das Motorrad zu klauen, danach war auch die Bremsscheibe krumm, konnte dann erstmal Werkzeug holen, um die Bremszange abzubauen, damit ich ueberhaupt mit dem Motorrad nach Hause fahren konnte, nachts um 0.00 kommst Du selbst in Koeln schlecht an neue Bremsscheiben.
Stelle ich mir auf Tour nervig vor, wenn ich dann keine Bremse mehr am Rad habe.
 

vor 12 Stunden schrieb cico:

Wenn man möglichst leicht unterwegs sein möchte, kann man sich die Räder mit speziellen Steckachsen sichern, für die man eine Spezialnuss zum Öffnen benötigt.

Hilft in Grosstaedten dagegen, dass einem bei einem gut gesicherten Fahrrad die Raeder rausgeklaut werden, man sollte nur immer drann denken, auch den Schluessel (Bei mir war das aehnlich einem Imbusschluessel) zum Oeffnen beizuhaben, sonst wird das bei einem Platten rel nervig und es ist schon deutlich mehr Rumfummelei die Raeder rauszunehmen.
Entsprechend nix z.B. fuer Packrafter. Als ich von Koeln wieder auf´s Land gezogen bin, kamen die Dinger wieder raus.
 

vor 11 Stunden schrieb momper:

https://www.campz.de/red-cycling-products-ultimate-light-weight-lock-buegelschloss-M359634.html?cgid=142741

Kann man nirgends festmachen, aber vielleicht taugt es als Wegfahrsperre... 

Das hat so einen eigenen Humor Thread "UL-Fahrradschloesser" im UL-Forum, dann ein Schloss, was in der Beschreibung als federleicht beschrieben wird, sich kaum irgendwo anschliessen laesst (ok koennte evtl als koelner Pollerschloss taugen und dann knappp 600 g wiegt. :mrgreen:
 

vor 1 Stunde schrieb questor:

Aber wir sind ja auch hier, um grundsätzlich zu hinterfragen und in andere Richtungen zu denken

Genau, deswegen ja auch von mir der Tip mit Tarp bzw Zelt, das dann gar nichts zusaetzlich wiegt.
 

vor 1 Stunde schrieb questor:

Vielleicht macht es Sinn, sich mal unter den moderneren Alarmanlagen umzusehen

Bestimmt, wobei ich da noch mal einen Unterschied sehen wuerde, zwischen Fahrradfahrern die ihre Urlaubstouren auf Strasse, Schotter fahren und Usern die MTBs artgerecht :mrgreen: benutzen, gerade bei Hardtails sehe ich da ein gewisses Risk of Failure, was z.B. Batterie-Kontakte betrifft.
So Einige von denen werden jja nach der Beschreibung nur mit doppelseitigem Klebeband befestigt, bei denen haette ich Bedenken, dass da jemand das Teil mit einem beherzten Tritt entferrnt und in die Pampa schmeisst, da kann es dann soviel quaken, wie es will.
 

vor einer Stunde schrieb martinfarrent:

ferner aber die Tatsache, dass professionelle Fahrraddiebe nicht auf Fahrrad-,  sondern auf Schlosstypen spezialisiert sind.

Eigentlich ist das imho lange vorbei, die das professionell machen, also reihenweise klauen, zerlegen, alles auf Ebay verkaufen, gehen eigentlich eher so vor, dass sie ganze Strassenzuege aufrollen und dann auch die Akkuflex bei haben, anschliessend kommt der Transporter und es wird alles reingeschmissen, erinnerst Du Dich z.B. an den Fall in Koeln letztes Jahr, da haben sie doch in deren Lager 70 teilzerlegte teure MTBs gefunden und die Cops ginfgen davon aus, dass die eine vielfache Anzahl davon umgesetzt haben.


Was mich aber jetzt mal interessieren wuerde...
...ich sehe das Risiko, dass mir Ausruestung auf Tour geklaut wird, als sehr gering an.
Wenn ich ueberhaupt "Sicherungsmassnahmen" auf Tour mache, ist das eher dafuer, dass ich mir keinen Kopf mache und nicht, weil ich eine realistische Chance sehen, dass mir etwas geklaut wird.
Mir ist in ca 5.000 Outdoortagen bzw Naechten, wenn ich mal Campings beiseite lasse (da wird natuerlich, gerade in Suedeuropa teilweise alles geklaut, da habe ich auch so div Erfahrungen..) praktisch noch nie irgendwas von Zweibeinern :-D geklaut worden.

Wenn wir auf Tour sind, sind wir doch in Stuationen, wo man die Ausruestung derartig sichern muesste, weil man sie nicht staendig "im Auge hat", eher in der Natur unterwegs und bei Re-Supply kommen wir ja dann auch nicht gerade in das Zentrum von Grosstaedten, da sehe ich das  Risiko, dass ausgerechnet in der 1/2 std da ein Ars**loch rumspringt, der dazu noch das, was ich bei habe, gerade brauchen kann und mitnehmen will, als sehr gering an.

Also klare Frage, wem (oder direkten Bekannten, nicht jemand, der jemand kennt, der mal gehoert hat...:-D) ist denn schon auf Outdoor-Urlaubstour sein Fahrrad geklaut worden, wo die Ursache nicht war, das derjenige "gepennt" hat und dies vermutlich nicht passiert waere, wenn es besser gesichert gewesen waere ?

Ich frage mich, ob diese Diskussion hier ueber "Hoch-Sicherheits-Sicherung" nicht evtl ein bisschen zu sehr an EDU in Grosstaedten orientiert ist und nicht am TO-Thema Absicherung des Fahrrades auf Urlaubs-Zelttour.

 

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Ich sehe das auch so, dass das bisschen mehr gewicht auf einem rad recht wenig stört. Klar ist leichter immer angenehmer bergauf nur irgendwie isses auch scheiße wenn das rennrad weg ist und man blöd mit 2 fahrradtaschen in der gegend rumsteht. 

Ich nehme schlösser meistens auch nur für den supermarktbesuch um proviant aufzufülle mit. ansonnsten wird das rad in Zeltnähe in einen Busch oder auf die Wiese gelegt. Da man ja quasi nur nachts schläft und ansonnsten auf dem rad sitzt... im Dunkeln ist ein fahrrad echt schwer zu sehen :D

das schloss ist dann natürlich auch dran ...(wäre ja sonst ein unnützer gegenstand im gepäck ;))

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vor 2 Stunden schrieb khyal:

Das hat so einen eigenen Humor Thread "UL-Fahrradschloesser" im UL-Forum, dann ein Schloss, was in der Beschreibung als federleicht beschrieben wird, sich kaum irgendwo anschliessen laesst (ok koennte evtl als koelner Pollerschloss taugen und dann knappp 600 g wiegt. :mrgreen:

Normale Bügelschlösser wiegen 1.000-1.500 g, Kettenschlösser gerne auch mal 2 kg. Im Vergleich ist es also durchaus leicht. Wobei ich dem von mir empfohlenen Abus mehr trauen würde als einem "red cycle"-Produkt für 10 Euro... 

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Also ich fahr ja nun mein ganzes Leben Fahrrad, auch viele Jahre in Grosstaedten und ich hatte noch nie Schloesser, die weit ueber ein kg gewogen haben und da waren u.A. auch viele Abus der hoeheren Sicherheitsklassen usw bei muss allerdings sagen, dass die, wenn sie bei hoeherer Sicherheitsklasse leicht waren, auch nicht gerade fuer 20 € zu haben waren, aber klar, in Grosstaedten in EDC Gebrauch, ist das natuerlich noetig, z.B. wenn evtl beim Job das Fahrrad den ganzen Tag draussen unbeobachtet steht...

Und eine kleine Erinnerung, in diesem Thread wird nach einem UL-Schloss fuer eine Tour gefragt, nicht nach einem EDC Schloss fuer die Grosstadt ...mit der Vorgabe "dass es Spontandiebe abhält, die vielleicht nur ein Taschenmesser bei haben"...dafuer braucht es kein Buegelschloss mit einem 3/4 kg oder mehr...

und gibt es da Opfer ?

vor 3 Stunden schrieb khyal:

Also klare Frage, wem (oder direkten Bekannten, nicht jemand, der jemand kennt, der mal gehoert hat...:-D) ist denn schon auf Outdoor-Urlaubstour sein Fahrrad geklaut worden, wo die Ursache nicht war, das derjenige "gepennt" hat und dies vermutlich nicht passiert waere, wenn es besser gesichert gewesen waere ?

Ich frage mich, ob diese Diskussion hier ueber "Hoch-Sicherheits-Sicherung" nicht evtl ein bisschen zu sehr an EDU in Grosstaedten orientiert ist und nicht am TO-Thema Absicherung des Fahrrades auf Urlaubs-Zelttour.


Wie heisst es doch so schoen "Pack your gear, not your fear" :mrgreen:

Aber auch da muss jeder seinen eigenen Weg gehen...

... z.B. ich nehme doch nicht auf dem MTB bei laengeren Zelttouren eine nette UL-Ausruestung mit lauter superleichtem UL-Spielzeug :mrgreen: mit, um mir dann so einen fuer mich unnoetigen Eisenhaufen ans Bike zu schrauben, da gibt es so ungefaehr 30 andere Sachen, die ich dann eher noch mitnehmen wuerde, wenn mir das kg egal waere, was es mir aber natuerlich nicht ist...................................................und wovon ich dann 10 trozdem bei habe :mrgreen:

 

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Am 1.5.2020 um 11:49 schrieb khyal:

Mir ist in ca 5.000 Outdoortagen bzw Naechten, wenn ich mal Campings beiseite lasse (da wird natuerlich, gerade in Suedeuropa teilweise alles geklaut, da habe ich auch so div Erfahrungen..) praktisch noch nie irgendwas von Zweibeinern :-D geklaut worden.

In Südfrankreich habe ich selbst auf offiziellen Campingplätzen bislang noch nichts verloren (und verwende dort als Schloss mein sehr leichtes DIY-Dingsbums, jedenfalls auf dem MTB). In Städten ab 10.000 Einwohner lasse ich mein Rad nicht aus den Augen - aber auf dem Campingplatz schon. Typische Situation: Man zeltet zwischen mehreren niederländischen Familien, deren Mitglieder so gut wie nie alle unterwegs sind. Mir ist das 'Wachpersonal' genug.

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Es gibt halt Gegenden in Suedeuropa, da ist das Klauen regelrecht in groesseren Banden organisiert, da ist es nicht ein Einzelner, der an etwas vorbei geht und denkt "prima das nehme ich jetzt mal mit", mal ein paar Beispiele :

In Tarifa (SP), dem europaeischen Windsurfmekka :mrgreen: (
OT: ist aber auch wirklich der Hammer, was da fuer Wellen / Windverhaeltnisse draussen auf dem Meer sind), waren wir fuer laengere Zeit OT: (die ganze Surffreak-Szene ist da laenger :mrgreen:) auf einem grossen Camping, der eine durchgehende > 2,5 m hohe Mauer mit Spitzen usw drauf hatte, mehrere patrolierende Nachtwaechter, selbst der Parkplatz war innerhalb der Umfriedung (galt halt damals als der am Besten gesicherte Camping, wo weniger drauf passiert, als den Anderen).
Jede Nacht wurden trotzdem reihenweise die Sachen geklaut, Wertsachen sowieso, wenn die nicht sehr nah an Mann /Frau waren, Fahrraeder, Segelsaecke, reihenweise bei Autos die Scheiben eingeschlagen, selbst geflickte Neos wurde von der Leine geklaut.
Das einzig Positive war, dass die Opfer dann 2-3 Tage spaeter ihre Ausruestung in den Gebrauchtecken von bestimmten Surfshops zurueck kaufen konnten. Man muss allerdings fairerweise auch sagen, dass dort bei vielen Wohnhaeusern die Fenster im Erdgeschoss zugemauert oder zumindest mit starkem Gittern versehen waren, da wurden wohl nicht nur die Campingplaetze heimgesucht.

An der Algarve (P) ist es auf Campings vorgekommen, dass Rucksack-Reisende abends vom Strand zurueck kamen und es war alles weg, Nachbarn meinten dann auf Rueckfrage der Opfer, dass sie gedacht haben, dass es die Besitzer seien, da sie in aller Seelenruhe alles zusammengepackt, in den Rucksaecken verstaut haetten und dann mit den Rucksaecken losgezogen seien.
Zelte wurden reihenweise mit dem Messer aufgeschlitzt usw

An der Mittelmeerkueste Suedfrankreich sind die Jungs zwar schwerpunktmaessig eher unterwegs, um Autos aufzubrechen bzw komplette Wohnmobile mitzunehmen, aber "Beifang" wie nette MTB wird auch gerne genommen.
Ein Bekannter sah beim Surfen, dass am Ufer ein Womo fuhr, das fast so aussah wie seins, hatte sogar seine Kennzeichen :-?, hat sich dann von anderen Surfern Klamotten geliehen, um nicht im Neo auf die Polizeiwache zu muessen.

Ich glaube die Beispiele reichen, ich brauche da nicht endlos weiter aufzulisten, es gibt aber durchaus ein paar kleine Handlungsweisen, um zu verhindern, dass etwas weg kommt, die ich auf Campings auch benutze, man braucht eigentlich nur mal aus Sicht von Langfingern nachzudenken, was das Win/Risiko-Verhaeltnis fuer die verschlechtert :mrgreen:.

- Kontakt mit den Nachbarn machen, wie Martin schon schrieb, ruhig auch fragen, ob die tagsueber, wenn man unterwegs ist, ein Auge auf das Zelt haben koennten

- Mit dem Zelt nicht in einen versteckten Winkel stellen, sondern dahin, wo das Zelt von weiterem Abstand zu sehen ist, erhoeht das Risiko fuer Langfinger

- wenn man die Wahl hat, nicht auf einen Riesencamping mit vielen Sternen gehen, da ist viel Geld, lohnt sich eher fuer Langfinger, lieber auf einen kleinen Familieaeren, mit hohem Anteil an Dauercampern, da fallen auch "Fremde" mehr auf

- Naja im Zeitalter wo viel geklauter Kram ueber Ebay umgesetzt wird, sind die natuerlich auch nicht bloed, gerade bei sehr bekannten Marken wie HB, wissen die schon, dass die deutlich mehr wert sind, es gibt Leute, die deswegen auch schon Label abgetrennt haben, aber ne vernuenftige Nahtdichtung von aussen, die eh sinnvoll ist, laesst das Zelt ja auch nicht mehr so nett aussehen :mrgreen: mit Exoten (ich mein jetzt aus Sicht ausserhalb der UL-Szene) wie dem Duplex, ist man eh eher aussen vor, ich wurde schon mehrfach gefragt, ob ich das Billigzelt aus Plastikplanen schon laenger haette, ob das wirklich halten wuerde :-D


 

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  • 1 Monat später...
Am 5.5.2020 um 16:03 schrieb Odenwälder:

Ich nutze ein Abus Panzerkabelschloss seit Ewigkeiten im Einsatz. Das Teil wiegt etwa 800g.

Zusätzlich habe ich, eher aus Neugier vor kurzem über eine bekannte China App drei Fahrradschlösser bestellt. Sollten kommende Woche ankommen, ich bin gespannt. :wink:

Und wie sieht's aus ?

Ich hab mich tatsächlich mal wieder mit dem Thema beschäftigt, ich hab hier ein ultra schweres Abus (Granite X Plus) und noch irgendwie ein ähnliches Modell, brauche aber eigentlich nur, für wenn ich nicht unweit Entfernt vom Rad im Biergarten sitze und mit dem Rennrad (also weniger Packcrafting, eher Biergartentour) unterwegs bin.

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Hallo,

 

ich empfehle, was die Handhabbarkeit und das Gewicht angeht, folgendes: bbb microloop bbl-51.

 

Mit knapp 140 Gramm recht leicht, vielseitig in der Anwendung, zur Not auch zwei davon mitnehmen und koppeln.

 

Diebstahlschutz ist bei so etwas natürlich ein anderes Thema, aber es schreckt wohl erstmal auf den ersten Blick ab.

 

Grüße

Denis

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Hab jetzt gerade beim Hornbach für 0,95 €/Meter ein 3 mm Stahlkabel gekauft, sogar ummantelt um kratzer zu vermeiden, dazu noch 7.95€ für so Presshülsen.


Such mir jetzt noch nen leichtes Zahlenschloss und fertig. Ist ja bei mir wirklich nur für wenn ich im Biergarten nebendran bin und das Rad "abschließen" will.

 

(Achja Gewicht, für ca 3,2~ M Kabel inkl Hülsen, 46 gramm)

Bearbeitet von Dean
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