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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 16.07.2026 in allen Bereichen
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Zettelwirtschaft, Waage, „was bleibt zuhause?" — daraus ist eine App geworden
MaikGrosser und 7 andere reagierte auf MiniMuli für Thema
Hallo zusammen, ihr kennt mich inzwischen aus ein paar Threads (Vorstellung, Schlafsack, Kissen). Zeit, das Ding zu zeigen, an dem ich nebenbei schraube — und um das es in meiner Vorstellung ging. Meine Tourenplanung war jahrelang ein Trauerspiel: ausgedruckte Listen, handschriftlich ergänzt, beim nächsten Mal nicht wiedergefunden. Oder noch chaotischer — ich pack einfach mal, stell den Rucksack auf die Waage, und dann kommt die Frage: Was bleibt zuhause? Wie sagt man so schön: Aus Fehlern lernt man — oder man baut sich eine App. ;-) Zwei Dinge fehlten mir, die LighterPack (so gut es ist) nicht macht: Ausrüstung einmal pflegen, für jede Tour daraus schöpfen. Mein kompletter Fundus liegt drin, mit echten Gewichten; für eine neue Tour hake ich ab, was mitkommt, statt jede Liste neu anzufangen. Zu zweit planen. „Du das Zelt, ich Kocher und Töpfe" — die Liste lässt sich teilen, jeder sieht, wer was trägt, das Gewicht wird pro Person gerechnet. Dazu, über die Zeit angesammelt: Packliste als Checkliste beim Packen, GPX-Tracks mit Höhenprofil (Export zu Locus/Komoot/OsmAnd), und — weil ich dörre — Rezepte, deren Trockengewicht direkt in die Packliste fließt (der Proviant war bei mir immer der blinde Fleck). Was es bewusst nicht ist: kein Konto nötig, läuft offline auf dem Handy, kein Tracking, keine Werbung. Und ehrlich zum Thema Kommerz, damit keiner ein Geschmäckle wittert: Das Einzige sind klar gekennzeichnete Rabattcodes von ein paar kleinen Herstellern — kein Abo, keine Ads, kein Datenverkauf. Für mich ist der Kern: Nach der Tour ist vor der Tour. Der Rucksack wird ausgepackt, aber die Ausrüstung bleibt — und beim nächsten Mal fange ich nicht wieder mit dem leeren Blatt an. Genau das war mit Zetteln nie möglich. Zum Selberprobieren, ohne Anmeldung: outdoor.gift Und der eigentliche Grund, warum ich es hier zeige: Ihr seid die Leute, die das beurteilen können. Wo hakt es? Was fehlt? Was ist Unsinn? Ehrliches Draufhauen ist mir lieber als ein höfliches „nett". Viele Grüße Jörg Edit Khyal : ich habe mir erlaubt aus der url-Angabe eine direkten Link zu machen8 Punkte -
OT: Wer zu dieser Zeit auf dem Festival überhaupt Klamotten trägt, ist schon auf dem falschen Festival.7 Punkte
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Rennen auf dem Steig
HEB und 6 andere reagierte auf Ein.Plattfüssler für Thema
… naja, bin eher geschlichen, denn gerannt… auf dem Rennsteig. Gedacht ist die Tour als Warmlaufen für den ‚Fränkischen Gebirgsweg’... Es sollte anders kommen… Es ist Sommer und somit ganz gut eingeheizt. Aber der Höhenweg des Thüringer Waldes ist ja baumbestanden, wenn auch kein Wald sondern Forst… Dachte ich…. Es sollte anders kommen… Die Bahn ist unberechenbar, aber sie fährt, selten jedoch pünklich. Also vorgezogener Start mit dem Bus, später 300 m Blindsprint immer den anderen Reisenden nach und schon bin ich im Zug des dritten Umstieges… So gegen sechs am hereinbrechenden Abend starte ich an diesen Tage dann erfreulicher Weise doch noch in Hörschel. Schnell noch einen Wackerstein aus der Werra gefischt, der am Ende der Latscherei in die Selbitz geschmissen werden soll. Sofern man die passende Tauchausrüstung nicht eingepackt hat, ist ein Stein der Wahl bequem aus einem bereitgestellten mit Wasser gefüllten Steinbecken zu wählen und zu entnehmen. Ich hatte keinen Schnorchel und keine Taucherbrille eingepackt… Also was für ein Service ! 3061 Ein Getröpfel von oben. Kurz unter dem Riesenbaum von Linde (?) abgewartet und schon schleiche ich von dannen. Vorbei an der architektonisch interessanten Kirche. Mich ruft aber der Weg… Und siehe da, eben waren es noch 169,3 km und ein paar Zentimeter bis zum Ziel in Blankenstein an der Selbitz. Kaum hab ich ein paar Meter zurückgelegt, sind es nur noch 171 km… Im Walde, dem Thüringer, zählen die Meter halt anders. Oder gibt es eine Abkürzung ? So ziehe ich grübelnd von dannen, den Berg hinauf… Laubmischbaumbestand… Kühlende Briese... Eine Hütte, nicht mehr ganz neu, aber immer noch vollen Schutz bietend. Und mit abgetrennten Liegepodest ! Im vorderen Teil Tisch und Bänke… Schon wieder so ein Service. Das kann ja toll werden… Die nächste, schon instandreparierte Hütte ist meine. Bahnfahren macht eben hungrig. Außerdem pfeift ein munterer Wind um den vor der Hütte stehenden Stein, hier auf den Höhen des Eichelberg (311 m). Da braucht’s Schutz... Das Porridge schmeckt, der Kaffee auch (großer Fehler, der Kaffee !), der Prozessionsspinner spinnt in der hiesigen Eiche, die Wartburg grüßt aus der Ferne. Nicht das letzte Mal… Durch die blühenden Wiesen rechts und links gehe ich etwas abwärts, um die Ecke, wieder berauf, vorbei am ‚Flüchtenden Hirsch‘ (Hirschberg, schon 380 m !)… Langsam wird es Zeit einen Lagerplatz zu finden. Da hilft auch ein weiterer Wartburgblick nicht, abgesperrt. Der Spinner spinnt auch hier. Vom Weg und der Absperrung ist das informierende Warnschild nur mit Stielaugen oder technichem Hilfsmitteln erkennbar… Im Thüringer Wald hat mensch offensichtlich bessere Augen oder mensch guckt anders... Hinter Clausberg passiere ich den Vachaer Stein. Nirgends zu sehen, offensichtlich abgetaucht, der Stein. Egal, ich muß weiter. Es geht der Dämmerung entgegen. Immerhin finde ich noch große Pfützen zum Auffüllen des Bidet und etwas Katzenwäsche erlaube ich mir auch. Die Fingerspitzen sind nun sauber(er)… Der steile kurze Anstieg zur ‚Wilden Sau’ ist wieder mittels rot-weißem Band abgesperrt. Kein Hinweis. Ich ahne den Spinner in den Eichen… Der Stein oben soll aus dem Jahre 1483 stammen und der älteste noch erhaltene am Rennsteig sein. Die Sage berichtet von einer wilden Sau, einem Jagdunfall oder einen Mord, der hier erfolgt sein soll… Hoffentlich war’s kein wild zeltender Wanderer… Ich werde heute Nacht hier bleiben (müssen). Ein Zelt steht vor Ort schon. Nach Besichtigung von Stein, Schutzhütte, Infotafeln etc. frage ich den Bewohner des Stoffgebildes, ob es stören würde, wenn ich nebenan mein Lager aufschlage. Der Wanderkollege verneint und verabschiedet mich mit einem ‚Gute Nacht’… Am Morgen erfahre ich, sein Ziel ist Masserberg… Ich schlage mein Lager auf und habe einen Blick auf die nun angestrahlte und somit leuchtende Wartburg. Ob da gerade wieder jemand ein Tintenfass wirft ? Ich schlafe jedenfalls noch recht aufgekratzt von den Erlebnissen des Tages (und dem späten Kaffee !?) ein, wache, auf, schlafe ein… und schon brüllen die Vögel versteckt in den Zweigen der Laubäume ringsum los. Zeit das Lager abzubrechen und die Latscherei erneut aufzunehmen… Auf zur ‚Hohen Sonne‘! Das Wasser ist knapp, eine Quelle hab ich bisher nicht entdeckt. Also erbitte ich im dortigem Imbiss Wasser. Eine Dame bereitet gerade Brote zu und gab mir freundlicher Weise ohne Zögern das erbetende Wasser… Danke !… Doch Überraschung: Es dauer nicht lange, nur ein paar Hundert Meter, und ich bin am (ehemaligen) Kneipp’schen Wasserbecken. Ehemalig, weil zugeschüttet. Die Quelle der ‚Schäfersbrunnen‘ (?) mit vorzüglichen Wasser daneben zum Glück nicht. Ein idealer Früchstücksplatz mit Sitzgelegenheit und Tisch, wenn auch nicht mehr ganz neu… Alles ist vergänglich. So spielt halt das Leben…. Die Rennsteiggrotte wenig später lass ich links liegen. Höhenmeter verlieren, ist jetzt gerade nicht nach meinem Geschmack. Grotten befinden sich ja meist doch nicht so ganz auf der Höhe… Außerdem keine Entfernungsangabe am Hinweisschild. Da werd ich doch glatt mißtrauisch… Weiter geht’s… durch zunehmend Bestände mit Nadelbäumen… und viel Sonne... Am ‚Ruhlaer Häuschen‘, genau gesagt der der dortigen Schutzhütte, zieht am Himmel ein Streifen dunkler Wolken heran. Gerade als ich nach Studium der Infotafeln zum Ort und dessen Geschehen weiterziehen will, beginnt es zu tröpfeln. Na gut, wenn es sein soll, mache ich eben ein kurzes Nickerchen in der Hütte. Wird nicht lange dauern… Jetzt kommen noch ein Paar Rennsteig-Wanderer in die Hütte. Sie waren falsch abgebogen, nachdem sie von Ruhla, ihrem Übernachtungsort, wieder aufgestiegen sind. Ihr letzter Tag, wie sie sagen. Sind in Blankenstein gestartet… Ich bestärke sie in der Absicht, ihre Regenbekleidung anzuziehen, weil es dann garaniert schnell aufhört zu regnen. Und so war es… Die besagte Hütte hat übrigens einen eingezogen Holzboden. Eine absolute beachtendswerte Rarität bei den Schutzhütten auf dem Rennsteig… bei sonst immer Schotter… Auch ich ziehe nun weiter… aber entgegengestzt nach Blankenstein… Ein übergroßer Schlüssel, an einen Baum genagelt. Eigenartig… Ah, hier steht’s. Als Erinnerung, dass in besagten Baum eine Zeit lang der Schlüssel für einen nicht zerstörten Teil des ‚Ruhlaer Häuschen’ versteckt wurde... Der ‚Glöckner‘ ist ein kleines Granitfelsmassiv mit Blockfeld und Gedenktafel. Hier blüht einiges und es gibt Aussicht… Wenig später komme ich an ‚Fredis Quell‘ vorbei. Mittag, teilsonniger Platz, Wasseranschluß. Topf untergestellt, ein wenig Warten. Voll… Perfekt. Quilt und Wäsche lüften… und futtern. Was ? Na klar ! Kartoffelmus mit Würstchen. Nachtisch Schokolade. Bloß keine Unregelmäßigkeiten… Die ‚Schillerbuche‘ sichte ich nicht. Der Weg folgt nun ein Stück parallel der Straße. Eigenartigerweise ist das hier, wie an anderen Stellen des Rennsteiges, kaum zu bemerken. Ein schmaler gewundener Pfad durch Baum und Busch zur Straße abgeschirmt. Läßt Langeweile nicht aufkommen. Doch Achtgeben ! Ich bin auf dem Pfad nicht allein. Da krabbeln Käfer und Ameisen, huschen Eidechsen in die Deckung. Blaubeeren locken zum Naschen. Wie schön ! Bald quere ich die Straße und lasse die Hirschbalzwiese links liegen. Ist sowieso keiner da, von den beweihten Vierbeinern… Ah, der erste ‚Dreiherrenstein‘, hier am ‚Großen Weisenstein‘, Grenzstein zu drei ehemaligen Fürstentümern. So einen Stein gibt’s wohl noch öfters am Rennsteig… Jetzt wird’s ernst. Rüsten zum Aufstieg auf den Inselsberg (ca. 917m). Recht steile lange Anstiege, erstmal hinauf zum Beerberg. Anzweig zur ‚Beerberggrotte’. Naja, Felsüberhang halt. Weiter hinauf mit Schnauf. Ver-Schnauf dann am ‚Venetianerstein‘. Na los ist hier nix, auf dem Gipfel. Ein großer Teil des Gipfelplateau ist abgesperrt für Funkturm und ein Gebäude unbekannter Nutzungsart. Dann noch der futuristische Aussichtsturm. Im letzterem eine Ausstellung… Ich bin geschafft. Hier oben pfeift eine steife Briese. Da hilft die Sonne kaum. Am Imbiss könnte ich eine Thüringer Rostbratwurst essen. Sonst alles verschlossen und eher verlassen. Ein paar Leutchen sitzen auf Bänken. Bissel Aussicht gibt`s dennoch… Die Stufen des Abstieges haben auch schon bessere Zeiten gesehen. Alles in allem ist der Inselsberg für mich eine Enttäuschung… Der Weiterweg zur Grenzwiese ist wegen Treppenbauarbeiten gesperrt. Auch erfahrene Wanderer werden gebeten, die ausgewiesene Umleitung zu nutzen. Na da will ich als Anfänger mal nicht so sein. Die Umleitung ist ein asphaltierter steil abwärts führender Fußweg mit Buckeln, Vertiefungen und Löchern zum Füssebrechen… Mit Vorsicht komme ich unten dennoch gut unten an… Über ‚Trockenberg’, ‚Großem und kleinem Jagdberg‘ gelange ich zum Heuberghaus mit (geschlossener) Gastronomie. Ich muß mich nochmals setzen und ruhen. Dann gehe ich den Weg durch Fichtenbestand Richtung ‚Spießberghaus‘. Am Wege eine Aussichtsplattform. Die jungen Fichten waren doch schneller. Eine Richtung geht noch… Weiter: Trotz heute heute schon 1053 Höhenmetern und über 30 km in den Beinen bin ich (natürlich) noch topfit… Naja, eben Zeit für nächtliche Erholung. In Fichtenbestand bietet den nötigen Schutz… Morgens das Lager abrechen. Es beginnt zu nieseln. Also das Cape als Poncho nutzen. Unter der Kapuze muß ich wohl das ‚Possenröder Kreuz‘ übersehen haben… Am ‚Splitterblick’ stellt wer die Dusche ab. Wieder bessere Sicht. In den Steinbruch. Den Abstieg zum ‚Splitterfall‘ verkneife ich mir. Bald ein weiterer Grenzstein mit dem Namen ‚Springender Löwe‘ (die Karte sagt ‚Dreiherrenstein‘ ?).Ein Dublikat. Das Original von 1690 wurde geklaut. Daneben eine kleine Quelle. Bald darauf an der Eberwiese (FND) scheint bereits die Sonne. Ich treffe auf die ‚Schmalkalder Hütte‘ mit überdachten Veranda, sowie Wasseranschluß (Quellwiese, Bach). Bestens ! Frühstück ! Waschen ! Trinkwasser nachfüllen ! Das Müsli und der Kaffe sind perfekt. Da stört der erneut einsetzende Nieselregen nicht. Ich sitze gut versorgt im Trockenen… Als ich weiterlatsche, kommt nix Nasses mehr vom Himmel. Bergan gelange ich zur ‚Alten Ausspanne‘, weiter zur ‚Neuen Ausspanne‘. Hier wurden früher die zusätzlichen Pferde der Fuhrwerke ausgespannt, welche vorher im Tal wegen der steilen Anstiege zusätzlich angespannt wurden… Es geht den Sperrhügel hinauf (der Name ist Programm) und so in gemächlichem Schleichen weiter und weiter. Über den ‚Wachsenrasen‘ in Richtung Oberhof mit seinen Wintersportanlagen. Wintersportler haben hier Vorfahrt. Mir begegnet keiner… im Sommer… Am Wachsenrasen soll eine Rarität von aus Stein gebauter Schutzhütte stehen. Hab ich wohl übersehen... Am ‚Stein 16‘ (wieder ein Grenzstein vom unzähligen) biege ich in den Ort ab (ca. 1,5 km). Ein Einkauf ist fällig (tegut, gut zu finden). Ich haue ordentlich rein. Dann muß ich weniger schleppen und werde auch mal satt…Zurück zum ‚Stein 16‘... Als ich am ‚Rennsteiggarten‘ vorbeischleiche, ist der bereits geschlossen. In der Nähe, vor Überqueren der Straße per Fußgängerbrücke steht ein Forstarbeiterdenkmal. In den Nachkriegsjahren gab es schon mal eine Borkenkäferinvasion. Zur Beseitigung der Folgen haben hier Angehörige der Sowjetarmee und Bürger der umliegenden Orte zugepackt… Das vorher oft und lange vorher angezeigte ‚Rondell’ ist für mich nicht erwähnenswert... Zwischen Fichtenbeständen geht es weiter. Doch mehr und mehr sehe ich heideartige Flächen und die sorgen für angenehme Abwechslung. Auf diesen Flächen war der Borkenkäfer zu Tisch. Gräser dominieren. Das Weidenröschen setzt violette Blütenakzente, die roten Beeren des Hirschholunder leuchten, die Eberesche trägt schwer an ihren Früchten. Überall summt und hüpft es. Die Waldeidechse jagt dem Futter nach… An der Suhler Ausspanne werde ich Pause machen, nehme ich mir vor. Wieder kommt es anders. Hier werkelt ein Forstunternehmen und sägt Totholzbäume ab, um sie an Ort und Stelle zu Hackschnitzel zu verarbeiten. Bissel laut, so zwischen all den Großgeräten. Also den Berg noch hoch. Es soll ein Picknickplatz sogar mit Aussicht (‚Plänckners Aussicht‘) in der Nähe geben. Es kommt anders… Eine Wandergruppe ist vor Ort und trollt sich nicht. Nun gut, gehe ich erst mal auf die Aussichtsplattform. Danach noch immer keine Bewegung in der nicht mal grüßenden Wandertruppe. Weiter… Am ‚Adler‘ finde ich den gesuchten ruhigen Platz… Der schmale Pfad folgt nun einer Straße. Sichtkontakt besteht aber nicht. Ist also angenehm… und Zeit eines Lagerplatz zu finden. Ein Jungfichtenbestand macht`s möglich… Frühstück gibt’s am ‚Mordfleck‘ vor einer der vielen Schutzhütten des Rennsteiges. Schön, dass vor den Hütten i.d.R. Sitzbänke und Tische aufgestellt sind, sowie Infotafeln über die Besonderheiten der Flurnamen informieren. In diesem Falle soll in der Nähe, wie der Name vermuten lässt, ein Mord passiert sein. Der Name könnte aber auch vom Wort Moor abstammen... An der ‚Alten Tränke‘ fülle ich meinen Wasservorrat auf. Straßennah latsche ich zum Bahnhof, dem Bahnhof ‚Rennsteig‘. Regelzugverkehr nur an Wochenenden und Feiertagen. Ist beides heute nicht. Zum Schummeln eignet sich der Zug aber ohnehin nicht, da er nicht in meine Richtung fahren würde. Ich will ja nicht vom Rennsteig absteigen… Wer will, kann sich das ‚Bunkermuseum‘ ansehen. Ich wähle, vom Rennsteig etwas abweichend, den Weg über den ‚Alten Bahndamm‘. Ein Fahrplan existiert, fahren tut aber wohl nix. Nach einer angemessenen Wartezeit, habe mein Gepäck bereits im Waggon verladen, ziehe per pedes weiter. Eine Lok kommt nicht... ‚Allzunah‘ ist nah. Durch den Ort hindurch laufe ich am ‚Großen Hundskopf’ vorbei wieder mal zu einem Dreiherrenstein. Dieses Mal dem ‚Großen Dreiherrenstein‘. Groß ist relativ. In der Nähe befindet sich auch der ‚Historische Mittelpunkt des Rennsteiges‘… Ich treffe auf ein Wanderpärchen mit recht minimalem Gepäck (Tagesausflügler ? Gepäcktransport ?). Es gibt doch tatsächlich noch andere Wanderer auf dem Rennsteig. Große Überraschung... Ich nähere mich Neustadt am Rennsteig. Hier finde ich direkt am Weg eine Einkaufsmöglichkeit (nahkauf). Alles für mich als Wanderer gut sortiert. Da schlemme ich doch mal: Joghurt, Bananen, Apfelsaftnektar, Kuchen… Nächste größere Ansiedlung ist dann Masserberg. Es geht wieder straßennah hoch und runter über oft baumlose (Heide-) Flächen, vorbei an allerlei historischen Steinen und der Teufelsbuche. Der Teufel soll hier mit Schmugglern im Bunde gewesen sein und die Zöllner ausgetrickst haben… Pause an der blütenreichen Kleinteichwiese. Die Sonne bretzelt recht unangenehm. Gut da, der kühlende Wind… Die ‚Triniusbaude’ am gleichnahmigen Stein hat bereits geschlossen. Getränke und Snacks gibt es dennoch. Ein Automat macht‘s möglich. An einem Baumstumpf hängt lose eine wassergeschützte Steckdose mit ausdrücklichem Hinweis, sich zu bedienen. Die einzige unlimitierte und kostenftreie Lademöglichkeit am Rennsteig ! Nutzen !!! (Ich hab’s nicht ausprobiert)… Am folgenden steilen Anstieg treffe ich auf einen Jungen mit einem Mann (Vater ?) mit kleinem Rucksack. Der südländisch aussehende Junge spricht akzentfrei deutsch und fragt nach einer Quelle in der Richtung, aus der ich komme. Ich muß verneinen, aber sie werden ja auf den Getränkeautomat treffen... Ich lasse Masserberg links liegen und schnaufe gen Rennsteigwarte bergauf. Erklimmen tue ich den doch sehr hohen Turm nicht. Scheinbar endlose Treppen sind von unten sichtbar. Auf dem weiteren Weg hoppeln mir immer wieder Hasen entgegen. Die scheinbar kurzsichtigen Tiere drehen jedes Mal kurz vor mir um, laufen zurück. Bei der Anzahl der Tiere muß die Familie recht groß sein… Etwas später begutachte ich an der ‚Heidehütte’ den erneuten ‚Dreiherrenstein‘. Hier zweigt ein Weg zur Werraquelle ab. Eine Familie nebst Hund spielt hier aḿ zeitlich fortgeschrittenen Abend kurz vor Sonnenuntergang noch Karten. Die Werraquelle will ich besuchen, auch der Wasserversorgung und der Körperpflege wegen, Heute abend gehe ich aber noch bis zur ‚Eisfelder Ausspanne’. Esse was und finde einen Lagerplatz… Der nächste Morgen ist angenehm kühl. Erst ab zehn wird’s üblicherweise warm. Die Werraquelle ist nicht weit. Sitzbänke, Tische, Quellteich, luftiger Holzsteig mit Blick auf den Teich. Die Gaststätte hat so früh am Morgen natürlich noch geschlossen. Wasservorrat auffüllen, Körperpflege, Frühstück. Ohne Kaffe läuft’s bei mir nun mal nicht rund. Da würd ich beim Laufen einschlafen… und umfallen… oder abstürzen... Friedrichshöhe durchlaufe ich. Möglich hier einem Moorpfad zu folgen und das Informationszentrum ‚Naturpark Thüringer Wald‘ zu besuchen. Interessant die Infohütte in Form eines Köhlermeilers. Wenig später erreiche ich den ‚Dreistromstein’. An diesem Punkt laufen niederfallende Regentropfen unterirdisch in verschiedene Richtungen und werden zu unterschiedlichen Strömen, Flüssen… Limbach berühre ich nur kurz bei Überquerung der Straße. Immerhin soll es hier ganzjährig eine ‚Glasbläserei Weihnacht‘ geben, also auch im Sommer. Auf dem Sandberg an der Hütte ist Mittagspause. Ringsum wieder blühende Heide. Summe Flugobjekte auf Nahrungssuche. Ins Tal geht der Blick auf die Trinkwassertalsperre Scheibe-Alsbach. An der ‚Steinheider Hütte‘ lockt ein Schild Richtung Schwarzaquelle. Nur 500 m… Ich brauche Wasser… 500 m mag ja stimmen, aber die 100 Höhenmeter steil bergab und wieder rauf werden verschwiegen. Naja, Quellen liegen wohl selten auf einem Gipfel… Uff, ich schaffe es dennoch… Der Weg durch Neuhaus am Rennweg schlaucht. Eine lange Straßenpassage in der größten Stadt am Rennsteig. Immerhin gibt’s als Belohnung eine Einkaufsmöglichkeit für Proviant. Also den Bauch vollschlagen. Muß ich es nicht tragen und bin fühke mich satt… Hinter Ernsthal bemerke ich bei einer Pause sich auftrennende Nähte an Hüft- und Schultergurt. Ohje, besser gleich nähen. Gedacht, getan. Ausräumen des Rucksack lasse ich, denn dann fehlt die rechte Form. Am Abend im Lager kann ich dann den Proviantsack nicht aus dem Rucksack entnehmen. Da hält doch einer fest !?... Ein Stich ging wohl zu tief… Auf den Schreck geh ich erst mal schlafen… An der Laubeshütte mache ich Frühstück. Heidelandschaft. Blühen ringsum. Reife, süße Himbeeren als Zugabe zum Porridge. Und immer wieder kommen hier Leute vorbei. Am Sonnabend um ca. 6.30 Uhr ! Mehrmals echte Mountainbiker (keine Mofas), zu Fuß mit Hund. Donnerwetter, die stehen aber früh auf, die(se) Thüringer… Nach ein paar Schritten stehe ich am ‚Frankenwaldblick‘. Beeindruckend… genauso kahl wie der Thüringer Wald, den ich längst in Thüringer Heide umbenannt habe. In diesen ‚Heidegebieten‘ kommt durch das Fehlen großer Bäume und die ausgedehnten Grasfluren Hochgebirgsgefühl auf. Das bringt mir angenehme Abwechslung gegenüber den jetzt zusammengebrochenen Monokulturen von Fichten... Viel kahle Flächen im Blick und da will ich über 400 km langwandern, auf dem ‚Fränkischen Gebirgsweg’, in praller Sonne… ? Ich glaub, ich hab sie nicht alle… Ich werde nachdenklich. Noch ist Zeit für eine Programmänderung. Bin jetzt so etwa an Kilometer 125 von ca. 169 . Am Triniusblick sind sich Kennzeichnung im Gelände, Karte und GPS nicht einig. Ich entscheide mich für die Kennzeichnung im Gelände… und verpasse so die Steinbruch für Griffelschiefer, die Finnhütten-Ferienhäuser, ‚die Clemens-Major-Schutzhütte’ und steige dennoch wieder auf dem Rennsteig von Karte und GPS nach Spechtsbrunn ab. Ein riesiges Gewerbegebiet ist sichtbar und ein Friedhof. Wasser ! Dort entschuldige ich mich, dass ich Wasser mopse. Die Dame sagt nur, ‚kein Problem, ist ja nicht meins‘. Ich bitte sie, mir doch die Rechnung zuzuschicken… Spaß muß sein ! Weiter gehe ich durch die ‚Kalte Küche‘, am Rennsteigmahnmal und Schildwiese vorbei. Bevor ich die Strasse erreiche, weißt ein Schild auf einen nun folgenden Alternativvariante des Verlaufs des Rennsteiges hin. Originalverlauf hin und her. Kilometerweit auf Asphalt, an einer stark befahrenen Straße macht mir keinen Spaß. Ich entscheide mich für die Alternative… Anfangs ein schmaler Pfad. An einer Quelle steht eine Sitzgarnitur und lädt zum Verweilen ein. Teils ist es sonnig, teils ist es schattig an diesem Platz. Besser geht’s nicht ! Eigentlich noch etwas früh für den Mittagsschmaus, aber was soll’s. Bin ja flexibel und wasche mich erst mal. Die Ausrüstung wird ausgepackt und darf trocknen und lüften. Ich gieße mal eben noch die herumstehenden Blumentöpfe. Und erfreue mich an der Beflaggung und dem geschmückten Maibaum. Der ist zugegebener Weise schon etwas trocken geworden… Ich wähle das Mahl a’la cart. Es schmeckt. Muß es auch. Nur eine Position auf der Karte… Schokolade als Nachtisch und da höre ich jemanden trällern. Eine junge Frau in kurzer Hose und auffälligen Kniestrümpfen oder Gamaschen schwebt vorbei, als könne sie den Rennsteig an einem Tag abfliegen… Konnte oder hat sie aber nicht. Sie schwebte am letzten Tag meiner Rennsteigwanderung erneut locker und flockig an mir vorbei. Wieder bei meiner mittaglichen Rast mit gleicher Wahlmöglichkeit des Gerichtes, aber dieses Mal waren ihre Kniestrümpfe/ Gamaschen leuchtend himmelblau… Egal, der alternative Weg zog sich etwas und führte auch über längere Schotterwege bei praller Sonne, naja eben Thüringer Heide… Doch da… ein kapitaler Hirsch mitten auf dem Weg. Ich staune, er staunt… und läuft gemächlich ins dichte Gebüsch am Weg... In Steinbach am Wald steht im Kreisverkehr der lange als Ziel angezeigte ‚Wasserscheidenobelisk’. Etwas Glas, etwas Stahl… was das darstellen soll, erchließt sich mir nicht. Zu vergessen… Aber wieder Einkaufsmöglichkeit. Also Futtern, was rein geht… Am nun folgendem Abschnitt stehen jede Menge denkmalgeschützer Grenzsteine. Auch einen ‚Kurfürstenstein‘ kann man besuchen. An der Hütte ‚Jagdhaus‘ werfe ich etwas in die aufgestellte Mülltonne… und siehe da, in der unmittelbaren Nähe steht ein (rot-)braunes Zelt. Alles ruhig. Werde ich mal nicht stören… Etwas weiter, finde ich in einem Jungbaumbestand einen Lagerplatz. Es ist noch recht früh am Abend. Aber ich habe Zeit. Schon morgen werde ich wahrscheinlich in Blankenstein ankommen. Zu einer Zeit, wo eine Rückfahrt per Bahn an einem Tag nicht mehr möglich sein wird. Ebensowenig ein Weiterwandern ohne Proviant. Morgen ist Sonntag… Ich habe mich entschieden: Bei der Hitze und vor allem Sonneneinstrahlung ohne schützende Bäume werde ich die Tour ‚Fränkischer Gebirgsweg‘ nicht antreten. Wäre allenfalls noch der ‚Kammweg Erzgebirge-Vogtland‘. Doch da war ich schon. Reizt auch nicht recht… Zuhause höre dann im Radio von umfangreichen Wegesperrungen am landschaftlich schönsten Teil des Kammweges… und von einigen Unwettern mit Gewitter, Starkregen, Hagel… Wer hat mir das nur schon vorher zugeflüstert ?... Ich suche einen schönen Frühstücksplatz. Die ‚Hohe Tanne‘ mit Schutzhütte sollte den Wunsch erfüllen. Doch hier steht genau an der sonnigen Sitzgruppe ein Traktor. Im umliegenden Himbeergestrüpp entdecke ich einen Kopf und immer wieder Arme und Hände, die offensichtlich Himbeeren einsammeln. Bei so vielen Himbeeren braucht’s zum Transport natürlich einen Traktor… Frühstück neben einem Traktor ist nichts für mich. Ich ziehe weiter… Die Sonne brezelt schon wieder. Ein schattiger Platz wäre günstig. Neben dem kleinen Ort Grumbach, in der Nähe des örtlichen Friedhofes steht die gewünschte Sitzgruppe. Interessante Blicke in die Gegend inklusive. Auch zum Altvaterturm. Der Rennsteig tangiert den nicht direkt. So sehe ich ihn aber mal aus der Ferne… Wasser ist an Friedhöfen i.d.R. reichlich vorhanden. Ich brauche keines... Zum Abschluß des Frühstückes nähern sich drei wandernde Wesen, eines zweibeinig, zwei vierbeinig. Ich frage kurz, ob sie das (rot-)braune Zelt seien. Die Dame bejaht. Ich sage, ich sei die Mülltonne (mit dem quietschenden Deckel). Ein paar Worte und sie ziehen weiter. Ich packe meine Siebensachen und folge… Bei Rodacherbrunn gibt es, vom Weg etwas abweichend, die Rodachquelle. Meine Wasservorräte sind noch ausreichend… Schon wieder Mittagszeit. Die Schutzhütte ‚Am Kulmberg‘ sollte für eine Rast geeignet sein… Dort treffe ich auf das wandernde Trio und werde von den Vierbeiner gebührend angekündigt. Ein energisches Wort der Chefin und es herrscht Ruhe… Es gibt Bänke aber keinen Tisch. Zum Kochen erschwerend. Nach einem längeren interessanten Gespräch, in dem ich mich u.a. wundere, was so alles in ein so winziges Zelt passt, latsche ich weiter. Am ehemaligen unsichtbar bleibenden Diabas-Steinbruch und der ebenso tischlosen Hütte ‚Am Pferdeweg‘ vorbei, finde ich eine Sitzgruppe mit Tisch… Während des Essens kommt die Dreiergruppe erneut vorbei. Auch die Kniestrumpf/ Gamaschendame schwebt vorbei… Am Weg hinter Schlegel gibt es Kirschen vom Baum zu naschen. Durch die in den Arten wechselnden Bäume ist der Weg beschattet. Echte Erholung… Es ist wohl am Picknickplatz ‚Windrose‘, da treffe ich erneut auf die Dame mit dem zwei lieben Hunden. Wieder ein wenig Erfahrungsaustausch zur Tour auf dem Rennsteig… Die letzten Kilometer bis nach Blankenstein hinein laufen wir nun zu viert… Am Rennsteigbrunnen, im Prinzip bereits im Ort, eine letzte Verschnaufpause mit Wasserauffüllen… Für die Ankunft erwarten wir mindestens eine aufspielende Blaskapelle und eine Rede des Oberbürgermeisters zu Ehren unserer siegreichen Tour über die gesamte Länge des Rennsteiges bei praller Sonne, quälendem Durst, stechenden Flugobjekten, über knirschendem Schotter, immer verkehrt herum stehenden Bergen. Da sind wir uns einig... Es sollte anders kommen. Keiner beachtet uns... Das Wanderdrehkreuz wird aufgesucht, die Wackersteine aus der Werra in die Selbitz versenkt. Selbstverständlich wird der Moment gebührend fotografisch dokumentiert… Sonst: Wir fläzen uns an eine der Rennsteig-Sitzgruppen. Quatschen, durchaus auch tiefgründig, in den Abend hinein, essen etwas, und beschließen die Nacht hier auf dem grünen Rasen mitten im Ort zu verbringen… Zu viert ist man stark und traut sich was… Die Runst ist vorbei, ein letztes Frühstück, zusammenpacken, auf zum Bahnhof… Fazit: Die Tour war interessanter, abwechslungsreicher und durch die Sonne in den vielen baumlosen Abschnitten auch anstrengender, als erwartet. Bin den Weg gern gegangen. In 6...7 Tagen gut zu erlaufen. Empfehlenswert allemal... Hinweise: Mit etwas Achtsamkeit (und Karte) ist die Versorgung mit Trinkwasser aus örtlichen Quellen kein Problem. Lebensmittel nachzukaufen ist mindestens in Oberhof, Masserberg, Neustadt am Rennsteig, Neuhaus am Rennweg möglich… Ich verwendete die Karte ‚Rennsteig‘ 1. 35.000, Zick-Zack-Faltung vom Dr. Barthel Verlag. Dank an die drei Begleiter der letzten Kilometer. Angenehme Begleitung, bereichernde Gespräche, moralische Unterstützung für das nicht ganz legale Biwakieren in Blankenstein u.a.m… Danke ! Auf zur nächsten Tour ! Ruft Ein.Plattfüssler7 Punkte -
Jemand mit Langzeiterfahrung mit dem Simond MT900 UL?
scissorsmountain und 5 andere reagierte auf reiber für Thema
Er schreibt nichts von Basisgewicht. Mit Lebensmittel und Wasser hat man schnell mal 12kg auf dem Rücken. Vielleicht machst du nur Touren mit viel Einkehrmöglichkeiten. Außerdem gibt es hier viele Grenzgänger, deren Basisgewicht höher als 5kg ist. Der Mod kann es ja in "Schwerer als UL" verschieben, wenn es so schlimm für dich ist.6 Punkte -
Hi, Kurzbericht zum 3F UL GEAR Regen Poncho mit Reißverschluss und Ärmeln. Der Poncho Für meinen letzten Wanderurlaub hatte ich mir den Regen Poncho Größe L geholt. Gewicht entspricht ungefähr den Herstellerangaben (mein Küchenwaage ist leider kaputt...). Mit Größe L passt er mir mit 195cm und am Rücken sogar noch über den 58L Rucksack. Mit dem Bauchgurt kann man den Poncho mit und ohne Rucksack gut fixieren. Das Orange ist ziemlich auffällig. Erfahrung Eigentlich war für die Tour nicht viel Regen angesagt. Die Vorhersage hat das Wetter jedoch nicht besonders interessiert, an Tag Zwei gab es Regen bis Starkregen bei Wind und Sturmböen zwischen Windstärke 4 und 5 (Dänische Ostseeküste). Bei dem Wind war der Poncho schwer anzulegen. Hat man den Poncho endlich an und über den Rucksack und das ganze mit dem Bauchgurt fixiert, dann sitzt der Poncho selbst bei starkem Wind wie ne eins. Regenschutz Top. Auch die Kapuze sitzt und erfüllt ihren Zweck. 6 Stunden Regen + Starkwind war in Kombination mit ner Regenhose kein Problem. Atmungsaktivität ist natürlich eingeschränkt, da würde ich bei dem Preis jedoch auch nichts anderes erwarten. Der Reißverschluss ist praktisch zum Lüften und vor allem um an Seiten-, Schulter und Hüfttaschen zu kommen, was bei einem normalen Poncho nicht möglich ist. Insofern hat der Poncho meine Erwartungen übertroffen und ist jetzt mein Go-To Regenschutz. Klare Empfehlung meinerseits! Poncho im Einsatz5 Punkte
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Ich vermute das Problem sind hier eher Kontamination durch unsachgemäße Handhabung oder irgendwelche Produkte, die mehr versprechen, als sie halten (tolle Flasche hast du da, Ursula, das geht ja viel schneller als mit diesem Sawyer). Aber die bisherigen Artikel bleiben von der Substanz allesamt ziemlich dünn und auch die Aussage der Bergrettung geht nicht darauf ein, was die Ursache jetzt sein könnte, die ein guter Filter nicht filtern kann. Ist aber auch nicht deren Fachgebiet, daher will ich denen keinen zu großen Vorwurf daraus machen. Dass man in den Pyrenäen sorgfältig filtern sollte, ist aber nichtsdestotrotz eine wichtige Info. Ich bleibe beim Filter, einige meiner Wanderungen wären mit Flaschenwasser auf dem Buckel für mich auch gar nicht zu bewerkstelligen. EDIT: Teilweise sind die "Filterflaschen" ja nur Flaschen mit kleinem Aktivkohle-Filter. Dass die nicht in der Lage sind, die üblichen Übeltäter (Giardien, Kryptosporidien) zu filtern, überrascht mich nicht. Da müssen wir nichtmal in die Viren-Diskussion eintauchen.5 Punkte
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Ki generierte Inhalte mit welchen Ausnahmen verbieten ?
Barbarix und 3 andere reagierte auf Christian Wagner für Thema
Ich denke man muss da nichts verbieten, eine ordentliche Kennzeichnung des KI generierten Textes wäre schön, dann kann ich es mir ersparen zu lesen. My two cents.4 Punkte -
Kurzbericht 3F UL GEAR Regen Poncho mit Reißverschluss
Steintanz und 3 andere reagierte auf Thorsten81 für Thema
Wo ich im März unterwegs war hatte ich den Poncho ohne Reißverschluss dabei, hatte öfters geschneit, auch mal kurz Graupel, war alles kein Problem und ja „Kondens“ unter ner Plastiktüte wenn man sich nen Berg hoch wuchtet ist nunmal normal, grundlegend hab ich aber schon viel schlimmeres getragen. Man kann den „Gurt“ ja auch aufmachen und ein wenig den Poncho ausschütteln um ordentlich Luft darunter zu bekommen. Das ging echt gut und nur so nebenbei, ich bin 1,89m, auf dem Foto 120kg und mein osprey Exos pro 55l passte da auch noch gut drunter. Hab nur leider kein besseres Bild grad. ich kann also auch bestätigen das man mit dem gut klar kommt (Poncho mit Ärmel 210g)4 Punkte -
UL wird ein Massenphänomen; oder die Festival-Saison
mtb_squirrel und 3 andere reagierte auf Ledertramp für Thema
Fun Fact: Auf Festivals in Norwegen, wie zb dem Midgardsblot oder dem Vinjerock findet sich immer allerhand top Gear. Die Norweger sind halt eher mal in der Natur unterwegs, als die Deutschen und haben entsprechend gute Ausrüstung. Das Vinjerock findet am Rand vom Jotunheimen NP statt, der Campground da ist nichts anderes als das, wo wir so campen, wenn wir auf Tour sind. Zu dem Festival reisen einige nach einer Tour durch Jotunheimen an. Andere kommen mit Kajaks. Einmal hab ich sogar einen gesehen, der mit dem Wasserflugzeug angereist ist. Das ist natürlich nicht mehr UL :D4 Punkte -
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waldhummel und 2 andere reagierte auf jessi für Thema
Hallo zusammen, ich bin Jessi, 29 Jahre alt und wohne in der Bodensee-Region. Ich lese schon seit geraumer Zeit hier mit um meine Ausrüstung zu optimieren. Zu UL-Trekking komme ich mit meinem Körpergewicht einfach nicht mit einem schweren Rucksack losziehen kann. Nun habe ich so einiges ausprobiert und immer noch nicht das optimale schlaf-Setup gefunden. Es geht um das heiß diskutierte Bivy Thema. Ich hoffe Unterstützung beim Einstieg mit Tarps zu finden. Falls das jemand ließt der sehr zufrieden mit seinem Shelter-Setup ist freue ich mich über Kaufempfehlungen (hab schon viel dazu gelesen, aber noch wenige konkrete Begründungen von jemandem der diverse ausprobiert hat und klare Pro/Cons nennen kann) 🙂3 Punkte -
Ich war ja schon sehr von der Alpenblow angetan und habe über die Pumpe auch im Forum geschrieben, vor ein paar Wochen kam nun die neue Pumpe Alpenblow Lux raus, die muste ich natürlich direkt haben / Testen Sie wurde ja mit doppelt so schnellem Aufpumpen, 4/5 mehr Druck, Deflating-Option, deutlich geringerem Energieverbrauch und 2 LED-Leuchten angekündigt. Kommen wir zuerst zu den Meßergebnissen : Aufblasen 2,5 W Lichtstufen 0,16 / 0,27 / 0,73 / 0,14-0,26 W Der Spielkram 1000 White Noise 1 W / Ocean Surf Noise 1-2 W 12,7 g ohne Adapter Meine sehr grosse Klymit (193*76*8 cm) habew ich in 1:35 min aufgeblasen bekommen, danach waren noch 1 2/3 Atemzüge nötig, um sie schön „hart“ zu bekommen. Gesamteindruck Yes, sie erzeugt wirklich eine Ecke mehr Druck / Luftstrom, bleibt dabei ähnlich leise wie die Alpenblow, sie ist jetzt auch eher geeignet, um ein „Feuer anzublasen“ o.A. Und ca 1,5 min, um die große Klymit aufzublasen, ist nett schnell. Die LEDs sind in der hellen Stufe hell genug, um zu Kochen oder zum abends zusammenzusitzen, sehr nett auch die Option, mit etwas Gummischnur o.A. und einer Wasserflasche eine Standlaterne zu machen. Kleine Warnung dabei, der Stromverbrauch ist in den unteren Leuchtstufen so gering, daß sich die meisten PBs abschalten, passiert natürlich nicht, wenn der USB-C-Ausgang des Smartphones benutzt wird oder an der PB parallel ein 2. Verbraucher angehängt wird. Das in der Beschreibung erwähnte Feature, daß, wenn die Matte voll ist, die LEDS anfangen zu blinken, funktioniert prima. Im Gegensatz zur Alpenblow taugt die Lux auch als Backup-Pumpe für Packrafts, ich habe es mal mit einem großen PR (Alligator Pro XXL) ausprobiert, nachdem die Pumpe meinte „voll“, brauchte ich noch 4 Atemzüge... Ich würde, wenn ich die Wahl zwischen den Beiden habe, ganz klar die Lux kaufen, aber auch die Alpenblow ist klasse, wenn man Diese schon hat, lohnt sich imho der Umstieg nicht. Wenn Fragen sind, her damit Ein paar Pics (das pinke Band ist das optionale Band, um die Pumpe an einer Wasserflasche zu befestigen)3 Punkte
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Rein KI generierte Inhalte mag ich auch nicht, zumindest nicht in nen Forum. Wenn z.B. ein User nach einem Zelt fragt und jemand dann nur eine KI generierte Antwort liefert, ohne vll. selbst Ahnung von dem Zelt zu haben. Mag Nett gemeint sein, ab und zu sogar hilfreich, aber in der Regel eher unangebracht und wenig Hilfreich. Wenn ich KI nutze dann schreibe ich immer alles selbst. Beim durchlesen merke ich dann das es total unverständlich ist und der Satzbau komisch klingt usw. (Je nach Tagesverfassung fällt mir das Schreiben mal schwerer und mal leichter, war schon in der Schule so. Deutsch ist meine Muttersprache, aber nicht jeder ist eben wortgewand) KI nutze ich dann um den Text verständlich zu machen. Ich persönlich sehe darin aber keinen KI generierten Text, es ist einfach nur der Originaltext aber inhaltlich gut verständlich und besser strukturiert. Ich weiß nicht ob man das kennzeichnen sollte, einige lesen es dann vll. garnicht, obwohl es ja an sich meine Meinung ausdrückt und garnicht KI fantasiert ist. Genau davor haben die Leute hier doch Angst, vor reinem KI fantasierten Texten und nicht vor eigenen Text die nur inhaltlich unverändert von der KI verständlich gemacht wurden. Auch für Übersetzungen nutze ich es sehr gerne, KI Übersetzungen sind schon ein Meilenstein im Gegensatz zum guten alten Google Translator. Gerade auch was technisches angeht, ich konnte mich mit KI super in Marokko verständigen als mir die Kupplung von meinem VW Bus abgeraucht ist, die KI hat mein deutsch in perfektes Arabisch übersetzt - und umgekehrt. Für 10 Jahren hätte ich da über den ADAC wohl nen Dolmetscher gebraucht, heutzutage nicht mehr nötig. Als ich in nen Dorf mit vll 20 "Häusern" (eher Wellblechhütten) gestrandet bin wegen einem Doppelplatten und erstmal kein Netz war hat die Verständigung mit Händen und Füßen allerdings auch geklappt. Später im Dorfhaus als das ganze Dorf (Außer die Frauen) um mich versammelt war, weil sie noch nie nen Touristen gesehen haben, hat KI auch wieder wunderbar zum kulturellen Austausch beigetragen und wir konnten uns einwandfrei unterhalten. Ohne KI hätte ich halt alleine am Tisch gesessen und gewartet bis die nen Reifen in meiner Größe auftreiben. Achja, dieser Text wurde ohne KI geschrieben3 Punkte
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GR11 - kein Platz auf dem Refugio de Góriz
Stoffel und 2 andere reagierte auf hike_and_paddle für Thema
3 Punkte -
Allein, zu Zweit, in Gruppen?
wechsel-wild und 2 andere reagierte auf ShyFly für Thema
zusätzliche Person ist definitiv nicht mehr UL!3 Punkte -
Ich packe auch immer das Gleiche ein. So einmal im Jahr, bin ich mit nem guten Freund unterwegs. Der ist mittlerweile auch quasi UL. Aber wir haben beide ein 1 Personen Zelt, da gibt es nix zu Teilen und wir schleppen auch beide unseren eigenen Kocher durch die Landschaft, da wir beide nur nur über einen 450ml Topf verfügen. Ich würde mich auch nicht darauf einlassen, etwas zusammen zu benutzen, da ich es mehrmals erlebt habe, das man sich im Urlaub auf die Nerven ging. Dann sollten sich die Wege trennen, denn sonst könnte es am Ende, ein Ende der Freundschaft sein. Das ist mir allerdings noch nie beim Wandern passiert, da man im „Alter“ sowieso nur noch Qualitätsfreunde hat, statt in jüngeren Jahren, häufig Quantitätdfreunde, hahahahaha! Aber im Normalfall, bin ich alleine unterwegs!3 Punkte
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Wenn überhaupt, dann "längere" Touren nur mit meiner Traumfrau. Und die verlässt sich darauf, dass ich alles bedenke und ihr sage, was sie einpacken muss. Ist auch völlig OK so; schließlich bin ich der "Bushcrafter", der gefälligst Ahnung zu haben hat! Klappt aber immer prima, auch, wenn ich mehr schleppe, ich wiege ja auch gut 30 kg mehr. Macht sich v.a. bei Essensrationen bemerkbar😁 Ich finde, es ist ja schön, alleine unterwegs zu sein, man muss niemals Rücksicht nehmen und so - vor allem für die in diesem Forum nicht gerade seltenen Sozialphobiker ideal. Aber man kann dann eben auch nichts teilen mit dem Partner, keinen darauf aufmerksam machen, das da z. B. gerade ein Schmetterling, ein Admiral, sich auf den abgestellten Rucksack gesetzt hat oder sowas. DAS möchte ich nicht gegen evtl leichteres baseweight eintauschen!3 Punkte
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Allein, zu Zweit, in Gruppen?
Hans-Jürgen und 2 andere reagierte auf Biker2Hiker für Thema
Immer alleine. Mit Betonung auf immer. Und auf alleine.3 Punkte -
Vorstellungsthread
Hans-Jürgen und 2 andere reagierte auf SML für Thema
Grüße in die Runde, ich bin jetzt schon zwei Wochen hier und hab mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Sven, bin 39 Jahre alt und am Rand des Odenwalds ansässig. Mit dem Wandern habe ich erst vor etwa zwei Jahren begonnen und bisher standen hauptsächlich Tagestouren auf dem Programm. Der Anteil der Overnighter wird aber sukzessive steigen. Da ich seit einigen Jahren dem Auto abgeschworen habe, muss sich eben auch die längere Anfahrt mit den Öffis lohnen. 😆 Wandern ist für mich persönlich Erholung für die Psyche. Ich liebe es einfach, in der Natur zu sein – am besten, ohne anderen Menschen zu begegnen. Angemeldet habe ich mich, weil hier einfach unglaublich viel Erfahrung rund ums Wandern zusammenkommt. Ich hoffe auf den einen oder anderen Tipp zur Ausrüstung, interessante Erfahrungsberichte und vielleicht auch etwas Inspiration für zukünftige Touren. Ich bin recht pragmatisch veranlagt und bei meiner Ausrüstung stehen für mich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Gerade deshalb finde ich den MYOG-Bereich besonders spannend – selbst bauen, reparieren oder bestehende Ausrüstung sinnvoll verbessern liegt mir deutlich mehr, als ständig Neues zu kaufen. Viele Grüße Sven3 Punkte -
Kurioses am Wegesrand
wechsel-wild und 2 andere reagierte auf SML für Thema
3 Punkte -
Kurioses am Wegesrand
Blickpunkt und 2 andere reagierte auf SML für Thema
3 Punkte -
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waldhummel und 2 andere reagierte auf Stoffel für Thema
Hallo zusammen, ich bin Steffi, Mitte 40 und ich bin hier, weil ich es liebe alleine draußen in der Natur zu sein. Ich habe viele Jahre in Australien gelebt und gearbeitet - und war dort leidenschaftlich gerne mit meinem Campervan im Outback unterwegs. Draußen alleine in der Natur - das fehlt mir nun hier in Deutschland und so bin ich auf das Trekken gestoßen. So war ich nun schon ein paarmal in der Eifel auf den Trekkingplätzen unterwegs und fand es großartig. Aufgrund meiner etwas geringeren Köpergröße (157cm) kann ich allerdings nicht so viel Gewicht tragen und so bin ich auf das Thema UL und das Forum hier gestoßen. Groß Lust viel zu tragen habe ich auch nicht... Ich erhoffe mir hier vor allem Tipps für Ausrüstung, ich lese auch gerne Erfahrungsberichte, ich bin hier um etwas zu lernen und damit ich das Gelernte umsetzen kann. Vor allem zum Thema Schlafsack/Quilt für kleine Frauen habe ich zur Zeit Fragen - dafür würde ich aber glaube ich einen eigenen Beitrag machen bzw Fragen stellen. Viele Grüße, Steffi3 Punkte -
Vorstellungsthread
Hans-Jürgen und 2 andere reagierte auf wandering_lukas für Thema
Hallo zusammen! Ich bin Lukas, Mitte 30 und wohne zwischen Ruhrgebiet und Sauerland. Ich war schon immer gerne draußen unterwegs, auch autark, zuletzt aber aus Ehe-Gründen eher selten. das Forum kenne ich noch von "damals", scheine aber da nur mitgelesen zu haben. Ich möchte Mitte September eine Woche auf dem GR10 durch die Pyrenäen streifen. Vorher möchte ich noch ein bisschen an der Packliste feilen und vermutlich noch eins-zwei Fragen zur Region stellen und dachte mir, ich sage schon mal hallo mit einem Bild von der letzten draußen-Nacht am Kellerwaldsteig.3 Punkte -
Die Garmin Epix Pro (Gen 2 heißt sie glaube ich) hat meine Telefon-Nutzung sicher um 90% reduziert. Hat allen Klimmbimm mit verschiedensten Satelliten-Netzen etc. Stört mich am Handgelenk gar nicht.3 Punkte
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Hallo Jonas, ich habe mit dem MT900 UL dieses Jahr bereits drei Touren gemacht. Ich bin zwar vielleicht nicht der Erfahrenste, was Rahmen und Belüftungssysteme angeht (im ersten Jahr hatte ich einen Militär-Rucksack, danach zwei Jahre den G4Free). Allerdings bin ich extrem empfindlich bei der Zuladung: Wegen schlechter Rucksäcke habe ich mir früher leider den Rücken und die Patellasehnen beschädigt. Deshalb sind mir Komfort und eine hervorragende Gewichtsverteilung das Allerwichtigste. Nach mittlerweile rund 600 km auf meinen 3 Touren kann ich sagen: Ich würde die 850 g des MT900 UL sofort jedem 400-g-Rucksack vorziehen! Ich habe eher schmale bis normale Schultern, und der Rucksack fühlt sich durch die geniale Lastenverteilung einfach super gemütlich an. Obwohl ich so empfindlich bin, hatte ich nie Schmerzen oder Druckstellen. Jedes Gewicht fühlt sich halb so schwer an wie bei meinem alten, rahmenlosen Rucksack was wirklich beachtlich ist. Ich packe mittlerweile sogar wieder etwas mehr Komfort-Gepäck ein, weil ein paar Gramm mehr mit diesem Ding einfach nicht mehr wehtun. Abnutzungen habe ich auch nicht gehabt. Obwohl ich nicht zimperlich damit umgehe, er auch mal in die Ecke geschmissen wird, Nass wird, Sachen dran gehangen usw. sieht er aus wie neu. Okay das ist nur das "Erste Jahr" aber das hab ich bei anderen Modellen schon anders gesehen. Bedenkt man den Preis, wüsste ich nicht wie er noch stabiler werden könnte, da man an jeder Ecke merkt das sich da Gedanken gemacht wurde. Wenn man denkt: hier müsste es dicker sein, ist es das auch - und wenn man denkt: hier würde ich aber doppelt umschlagen und vernähen ... ist es auch so. Da mein Hund mich begleitet, habe ich den Rucksack immer am Limit von 12 kg geladen, an den ersten Tagen oft sogar etwas darüber. Wenn er überladen ist, merkt man das zwar im gesamten Rücken und leicht an den Schultern, aber er erzeugt glücklicherweise keine fiesen Druckpunkte, sondern der Gesamtdruck wird höher (hoffe man versteht das :D) Er lässt sich außerdem hervorragend packen und voll ausnutzen, weil er unten geräumig und trotzdem dehnbar bleibt. Man hat einfach das Gefühl, das Gewicht sehr sinnvoll verteilen zu können und immer die volle Kontrolle zu behalten. Die Größenverstellung versteht man schnell. Nach zwei bis drei Tagen hatte ich meine perfekte Einstellung gefunden und musste sie seitdem nie wieder ändern. Auch das belüftete Rückensystem ist für mich ein absoluter Game-Changer, da ich am Rücken stark schwitze. Gefühlt muss ich meine Wanderkleidung dadurch viel seltener wechseln oder lüften. Zwei Punkte nerven mich allerdings wirklich: Das Stand-Problem: Durch den gebogenen Rahmen lässt sich der Rucksack niemals hinstellen. Egal wie er beladen ist: Er kippt immer sofort auf die Vorderseite. Selbst das Anlehnen funktioniert nicht, man muss ihn praktisch immer festhalten. Am Anfang war das für mich fast ein Dealbreaker. Inzwischen habe ich mich damit arrangiert: Ich hänge ihn einfach am Tragegriff auf oder wickle die Schultergurte um eine Parkbank etc. Die Außentaschen: Warum sind diese nicht durchsichtig? Es schwingt immer die Sorge mit, dass etwas herausgefallen sein könnte. Auf Tour ertappe ich mich ständig dabei, wie ich alles kontrolliere, heraushole und wieder hineinstecke. Das nervt extrem. Deshalb packe ich alles, was verloren gehen könnte, lieber nach innen, obwohl eigentlich noch nie etwas herausgefallen ist. Aber man sieht es von außen eben einfach nicht. Trotz dieser Kritikpunkte gebe ich den Rucksack nicht mehr her. Auf dem Rücken trägt er sich absolut weltklasse – genau wie es in den Testberichten versprochen wurde. Seit der Anschaffung machen mir Fernwanderungen noch mehr Spaß, weil das Gewicht des Rucksacks auf dem Trail einfach kein störender Faktor mehr für mich ist.3 Punkte
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Hebridean Way Mai 2026
HEB und 2 andere reagierte auf waldhummel für Thema
Tag 13: Do 21.05. (15km) Achmore – Stornoway Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht. Tag 14: Fr 22.05. (28 km) Stornoway - Tolsta (Garry Beach) 28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen. Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm) Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen! Wanderführer: Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag) The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können. Fazit, Erkenntnisse: Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat. Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt. Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank. Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“. Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8 Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert. Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)! Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/ In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht). Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.3 Punkte -
Fotorucksack für Wandern ca. 20-30l
sollitom und ein anderer reagierte auf Epiphanie für Thema
Hier schon geschaut? https://www.leichtmut.de Ggf kann dir @dermuthige hier helfen....2 Punkte -
Vergesslichkeit ist Mist
wiederfrei und ein anderer reagierte auf Old School für Thema
Nun, mein Papa würde da sagen, Junge, jetzt reiß dich mal zusammen, wo hastn du dein Kopp!? Recht hat er! Das ist mir leider schon zweimal mit der Sonnenbrille passiert. Seitdem sieht meine Aufbruchroutine so aus: Von oben auf'n Kopp hauen (sitzt die Kapp), von vorne auf die Stirn (Sonnenbrille), auf'n Bauch (Bauchtasche), mit beiden Händen rechts und links auf die Beintaschen (Inhalt fühlen), beide Hände checken (Stöcke drin) ... und go ... also jedes Mal nervöse Zuckungen2 Punkte -
Allein, zu Zweit, in Gruppen?
wiederfrei und ein anderer reagierte auf trekkman für Thema
5 Leute und nur einer hat Bier mit? Bitte Warn-Funktion in die app einbauen! Ne Quatsch, ich auch immer alleine - für mich ist dann die Qualität der Tour am intensivsten.2 Punkte -
Kurioses am Wegesrand
wechsel-wild und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Thema
2 Punkte -
Empfehlung für Torso Matte gesucht
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Patirou für Thema
Da hilft dehnen der Hüftmuskulatur. Dachte am Anfang auch, dass es an meinem Gewicht liegt, bis ich mal das Video gesehen habe. Video Kann nicht sein dachte ich. Dann mal ausprobiert und hui, funktioniert ja doch. Ob man dann mit 100 kg auf der dünnsten Iso schlafen kann, sicher nicht, aber es hilft um dort einsparen zu können (+ seine Beweglichkeit rasch zu erhöhen). Es braucht nicht viel, 2-3 Übungen, 10-15 Minuten am Tag und der Benefit ist fast sofort da.2 Punkte -
Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
khyal und ein anderer reagierte auf kra für Thema
Klar hab ich dann auch Redundanz, aber zum Preis eines insgesamt höheren Gewichts zum Preis eines höheren Gewichts/Kapazität und Volumen/Kapazität zum Preis von (in den meisten Fällen) weniger Gesamtkapazität meist zum Preis von verringerter Verläßlichkeit der Einzelkomponenten (wenn du das Preisargument auf die Spitze treibst) Ob sich das für DICH lohnt kannst nur DU selber entscheiden. Ich test meine Komponenten gründlich VOR dem Einsatz und nehme nur mit, was sich für MEINEN Einsatzfall am besten eignet. Und das sind nicht immer die Nitecore's, aber meist sind die AUCH dabei.2 Punkte -
UL wird ein Massenphänomen; oder die Festival-Saison
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf wiederfrei für Thema
Die Openair Saison hat begonnen, und plötzlich sind viele heiss diskutierte Themen aus dem Forum durch die Masse entschieden: - Pocho oder Regenschutz? Wenn nach Mitternacht mehrere Tausend Ponchos im Starkregen tanzen, so ist es entschieden. - welcher Poncho? das aktuelle Mobell vom Veranstalter macht klar das Rennen. Wer sich von der Masse abheben will, hat das vom Vorjahr. - wieviel Gepäckvolumen brauche ich? mehr als 20 Liter sind eh nicht erlaubt. - brauche ich ein Messer? Nein, ist eh klar - wieviel "Wasservorrat" braucheich? 0,5l (der Veranstalter hat entschieden). Die älteren von uns werden sich noch an die Zeiten vor UL (Kasten Bier) erinnern.... - XUL: die jungen Frauen sind die absoluten Trendsetterinnen . Bauchfrei und Rucksack geht nicht. Ne Bauchtasche muss genügen. (Versteckte Kapazität bietet der Freund) - Wann ist UL zu leicht? Wer nach Mitternacht noch voller Energie tanzt um Warm zu kriegen .... ? (Siehe Bauchtasche) - Navigation? Wie macht ihr es? Immer der Masse nach, den Shuttle- Bus werden wir schon finden. - wohin mit dem "schweren" Wechselgeld? Wer fragt das ein Zeiten von Cashless noch? Und plötzlich müssen wir uns fragen ob es das Forum noch braucht!2 Punkte -
Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf kra für Thema
Bei den beiden Nitecore bekommst du zum Gewichtsvorteil noch einen meist unterschätzen Vorteil: Redundanz! Wieder ein Fall bei dem Geiz Sicherheit fressen würde2 Punkte -
2 Punkte
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Empfehlung für Torso Matte gesucht
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Thema
Hahahahaha, ich empfehle überhaupt keine Torsomatte! Erholsamer Schlaf, ist mir absolut wichtig! Ich hab das Glück, nur 167 zu sein und mir die, leider nicht mehr hergestellte, matte „Xlite Neoair Womans“ vollkommen ausreicht! Wiegt lumpige 340 Gramm und ist 168 lang! Natürlich liege ich auch häufig so, das mir die Füsse hinten runter rutschen, aber das finde ich kein Problem. Probleme hatte ich mit einer Luftmatre von Sea to Summit, in Größe S und der Exped Faltmatte, ich habe gerade den Namen nicht parat, auf so viele (wenige) Segmente abgeschnitten, das sie mitte Oberschenkel aufhörte. Darunter lag jeweils mein Thinmat von Gossamer Gear! Hölle! Kein vernünftiger Schlaf zu finden! Ich brauche eine Unterlage, ddie durchgehend ist!2 Punkte -
Packliste für Open End Wandung slowenische (Vor)Alpen mit Hängematte
khyal und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Thema
@plumpudding_pi Also der Assblaster, o.ä., ersetzt das Klopapier! Leave no Trace! Ich bin damit aber auch nicht warm geworden und nutze weiterhin Klopapier. Die Schaufel ist aber der wichtigste Teil, einer vernünftigen Fäkalentsorgung on Trail, da man eben seine Kackwürste auch nicht in der Natur herum liegen lassen sollte. Wenn man dann eh ein Loch gräbt, kann das Papier auch da mit rein!2 Punkte -
UL wird ein Massenphänomen; oder die Festival-Saison
khyal und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
Ich weiß, warum ich der KI nicht traue.2 Punkte -
UL wird ein Massenphänomen; oder die Festival-Saison
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf wiederfrei für Thema
Zuerst habe ich mich schuldig gefühlt, was ich da angerichtet habe ... . Dann habe ich die KI gefragt. Die hat folgendes aus meinem Post verstanden " Ich lese den Beitrag als satirische Meta-Beobachtung über die UL-Community" Da fühle ich mich doch schon viel besser!2 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
RaulDuke und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
Ach so, nur für den Fall, dass jemand da Bedenken hat - der Vertreiber von den Tidy Gaiters ist hier bekannt unter dem Namen @doast. Ich lüg' nicht, wenn ich sage, einer von uns.😉2 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
RaulDuke und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
Mal einen total subjektivem Eindruck: Tidy Gears werden von Dominik vertrieben, dem Mann, der die Leukämie überwunden hat und mit Partnerin, Bruder und (muskulösem ) Buddy kurz darauf einen wahnsinnig coolen 50 km Run für die Organisation "Geben für Leben" durchgezogen und über 7000€ dafür gesammelthathat ,https://www.wegalsziel.at/spendenaktion-scheckuebergabe/ also " einem von uns" . Wer jetzt noch ernsthaft über Alternativen zu einem wirklich gut funktionierenden Produkt nachdenkt... evtl wegen des Preises...😕 Ich bin nun nicht bekannt dafür, viel Geld für Ausrüstung auszugeben; ich heiße nicht umsonst "trashcrafter", aber ich finde, alles hat eine Grenze. Und Dominiks Produkte werden hier ja in höchsten Tönen gelobt. Da empfinde ich jeden Alternativvorschlag fast schon als Affront... Ist nur meine Auffassung. Kann man ander sehen. Ist dann aber kacke.😁2 Punkte -
Abisko Trekking Mitte/Ende September
Leichtgewicht123 und ein anderer reagierte auf Ledertramp für Thema
Absolut. Man muss aber schon mit beginnendem Winter rechnen. Schnee durchaus möglich, auch liegenbleibend. Aber noch nicht wie im richtigen Winter. Bis Ende Oktober war ich schon ohne Ski oder Schneeschuhe in Lappland. Ich würde für deutliche Minusgrade planen und dann vorher den Wetterbericht studieren um die Ausrüstung entsprechend anzupassen.2 Punkte -
Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?
Wulf und ein anderer reagierte auf SML für Thema
Ich weiß, ich bin neu im Forum und mache mich mit der Aussage vielleicht direkt etwas unbeliebt. Trotzdem finde ich es bemerkenswert, dass selbst bei Schutzausrüstung oft zuerst auf das Gewicht geschaut wird und erst danach auf die eigentliche Schutzwirkung. Ich persönlich würde bei einem Sun Hoody nichts unter UPF 50+ wählen – unabhängig davon, ob das ein paar Gramm mehr bedeutet. Der Grund dafür ist eigentlich recht einfach: Die üblichen UPF-Testverfahren erfolgen unter Laborbedingungen. Getestet wird neue, trockene und ungedehnte Kleidung. In der Praxis sieht das aber oft ganz anders aus: Das Shirt wurde bereits mehrfach gewaschen, ist durchgeschwitzt und wird beim Tragen ständig gedehnt. All das kann die Schutzwirkung deutlich reduzieren. Aus einem UPF-50-Shirt kann unter realen Bedingungen schnell ein deutlich geringerer Schutz werden, von UPF 20 oder sogar darunter. Soweit ich weiß, berücksichtigt nur der UV-Standard 801 genau diese realistischen Bedingungen. Leider geben viele Hersteller den verwendeten Prüfstandard gar nicht an, weshalb ich immer zu den Shirts mit dem höchsten Rating greifen würde. Jetzt sagen einige: "Mit meinem Shirt habe ich noch nie einen Sonnenbrand bekommen." Das mag durchaus stimmen. Allerdings unterscheiden sich Hauttyp, UV-Index, Aufenthaltsdauer und viele weitere Faktoren von Person zu Person. Außerdem bedeutet "kein Sonnenbrand" leider nicht automatisch, dass die UV-Belastung unbedenklich war oder kein erhöhtes Hautkrebsrisiko besteht. Das war jetzt vielleicht etwas off-topic, aber ich bin aktuell ebenfalls auf der Suche nach einem Sun Hoody und musste das nach dem Lesen des Threads einfach einmal loswerden. Ich hoffe, ihr seht es mir nach :)2 Punkte -
Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
adsf und ein anderer reagierte auf kra für Thema
Für die Luft mag das in Grenzen stimmen (vor allem bei starker UV-Strahlung), aber in Wasser und im Boden können viele Viren-Arten durchaus lange überleben und infektiös bleiben. Gerade auch Noroviren und Adenoviren, die beide bei landläufig "Brechdurchfall" genannten Krankheiten Verursacher sein können. Da werden durchaus Zeiträume von Wochen genannt. Oder schau mal die Hanta-Viren, die auch im getrockneten Kot von Mäusen lange infektiös bleiben. Das die Gefahr zivilisationsnah deutlich höher ist stimmt natürlich, weil die Quelle der Viren sehr oft Fäkalien sind.2 Punkte -
Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
waldhummel und ein anderer reagierte auf Biker2Hiker für Thema
Normale Filterflaschen filtern gar keine Viren: https://www.amazon.de/AQUAPHOR-Wasserfilter-Flasche-Wasserflasche-unterwegs-BPA-frei/dp/B09RX3P1Y3/ Sowas wie Viren filtern können nur sehr spezielle Lösungen wie die von Sawyer, Platypus & Co.!2 Punkte -
Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
khyal und ein anderer reagierte auf kra für Thema
Schmutzwasser ist (k)ein sauber definierter Begriff! Schmutzwasser kann Wasser mit aufgewirbeltem Sand, aber auch Wasser in einer Kläranlage sein. Ersteres ist MEIST unbedenklich, letzteres eher nicht. Bei einem Fließgewässer kommt es natürlich auch darauf an, wodurch das Wasser geflossen ist. Lag da ein verwesendes Schaf drin oder floß es an einer Kuh-Weide vorbei... kann es noch so klar sein, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion ist (sehr) hoch. Fließt es aus unbewirtschaftetem Gelände, als den Bergen kann es durchaus trüb sein, die Wahrscheinlichkeit einer Kontamination ist eher gering. Bei erwartbarem Wasserbedarf in landwirtschaftlich "verseuchtem" Gelände macht ein kleiner Sawyer und ne 1/2 ltr Faltflasche fürs Schmutzwasser durchaus Sinn. Justmy2ct2 Punkte -
Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
Gibbon und ein anderer reagierte auf sbeigl für Thema
Ich meine, ich habe jetzt über knapp 500 km bei meiner Pyrenäendurchquerung Wasser gefiltert, und hatte nie Probleme. Anders sah das leider nach dem Genuss einer Käsetorte in Salardù aus... 🤮 hat mich einen Marschtag gekostet. Man kann natürlich auch vor allem und jedem Angst haben, aber wenn man einen ernsthaften Trek in den Pyrenäen angeht, ist es unrealistisch, kein Oberflächenwasser zu brauchen, wenn man sich nicht zu Tode schleppen will. Klar bei einer Tageswanderung sollte man eher Leitungswasser oder Wasser aus Flaschen mitnehmen.2 Punkte -
Daunenschlafsack für Kungsleden Anfang September – Empfehlungen bis 300€?
khyal und ein anderer reagierte auf ChrisS für Thema
Hier im Forum verkauft @wilbo doch gerade einen TNF Superlight (?) für günstiges Geld ?!2 Punkte -
UL wird ein Massenphänomen; oder die Festival-Saison
laufnaso13 und ein anderer reagierte auf schwyzi für Thema
Was möchte der Autor uns damit sagen? 🤔 Ich check's nicht.2 Punkte -
Rondane/Dovrefjell Tour feedback Planung/Ausrüstung
Linnaeus und ein anderer reagierte auf Ledertramp für Thema
Moin, gute Wahl. Ich war schon zweimal in beiden Parks und kann die nur empfehlen. MMn schöner als Jotunheimen und Vidda. Hier also meine Meinung: Packliste sieht an sich gut aus. Was hat der Quilt für ne Komforttemperatur? Woher hast du das Zelt? Das ist doch immer ausverkauft Bitte berichten, wie es sich geschlagen hat, da kann es ordentlich stürmen. Bisschen viele Klamotten wären das für mich, aber ich bin da auch extrem. Zu deinen Punkten: 1. Wenn wasserdicht, dann auch hoher Schaft. Wasserdichte Trailrunner sind Unfug, das Wasser kommt dir sonst von oben rein. 2. Beim ersten Mal hatte ich durchgehend um die 20 Grad, beim zweiten Mal eher so 5...yr.no ist die zuverlässige Quelle. Aber du hast in deiner Packliste auf jeden Fall genug Zeug dabei um nicht zu frieren. 3. Ich nutze die Hütten nie. Die meisten bieten auch keinen Strom soweit ich weiß. Es gibt natürlich ein paar bemannte Hütten, die dann auch Strom bieten. Ich hab immer ein, zwei Powerbanks dabei, je nach Länge der Tour. 4. 10 Tage ist viel für Rondane. Da wirst du schon kreuz und quer gehen müssen. Außer du machst nicht viel Strecke am Tag. Rondane ist überall schön. Ich mag besonders den Weg links am Rondvatnet vorbei und sehr nice ist auch vom Doralseter-Tal aus über Digeronden, Midtronden und Hogronden zu steigen. Schön, aber auch anstrengend ist dann auch der Weg zwischen Doralseter und Grimsdalshytta. Würde ich ungern bei Regen machen. Im Dovrefjell unbedingt die Snohetta besteigen. Mega Tour. Wenn man danach abseits der Hauptroute durch den Park streift, kann man richtig alleine sein. Habe da 2022 mal eine Woche lang keinen anderen Menschen gesehen und auch keinen Empfang gehabt. Es lohnt sich, da einfach die Seitenwege abzugehen und auch mal den ein oder anderen kleineren Berg zu besteigen. Dabei kommt man oft unverhofft an schönen kleinen Seen vorbei.2 Punkte -
Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?
MiniMuli und ein anderer reagierte auf doast für Thema
Das neue Above & Beyond Trail Shirt erfüllt diese Anforderungen. Ist ein Hybrid aus UV Sun Hoodie und Wanderhemd. Disclaimer: Das Shirt stammt von meiner kleinen Marke selbst. Ohne Eigenwerbung machen zu wollen. Es erfüllt aber die von dir geforderten Kriterien.2 Punkte