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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 05.12.2024 in allen Bereichen

  1. HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES

    hydro und 4 andere reagierte auf HUCKEPACKS für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Liebe Ultraleicht-Freunde, ich habe leider schlechte Nachrichten, aber manchmal wird es einfach Zeit, harte Entscheidungen zu treffen: Ich bin zu dem Entschluss gekommen, HUCKEPACKS zum Ende des Jahres 2024 zu schließen. Eine Ära geht hiermit zu Ende. Meine Beweggründe sind sehr vielfältig. Neben den monetären, nachhaltigen, ethischen, intellektuellen und gesundheitlichen Gründen ist vor allen Dingen der folgende Grund entscheidend: Jeden Tag im Universum des Wanderns und Laufens zu arbeiten und dies selbst nie wieder praktizieren zu können, zerreißt mir einfach täglich das Herz. Und bevor es vollends zerreißt, muss ich schweren Mutes meine Manufaktur schließen. Die vielen Jahre waren mir wahrlich eine Freude und Ehre! Ich wünsche Euch stets unbeschwertes Reisen! Liebe Grüße und passt auf Euch auf Mateusz (Alle Markenrechte und Geschmacksmuster bleiben bis auf Weiteres in meinem Besitz)
  2. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    York und 2 andere reagierte auf Epiphanie für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich zelte an sich aus drei Gründen Einfach Zelten mit Kind - quasi Autocampen - dem im Zelt schlafen wegen. Da wo ich hin will gibt es nur Schlafsääle, Mehrbettzimmer, Matratzenlager osä, no thanks ---- is der letzte im Bett steht schon der erste wieder auf. Da wo ich hin will gibt es kein Hotel. Es gibt definitiv schöneres als im Zelt zu schlafen. Aber es gibt kaum was schöneres als im Zelt aufzuwachen.
  3. AZ Blaster

    schwyzi und 2 andere reagierte auf KaZee für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Hallihallo in die Runde, das Thema hat mich heute nicht losgelassen, deshalb habe ich etwas gebastelt. Wie ich finde, ist es schön geworden. Ich habe bei der Arbeit eine leere Flasche entdeckt mit einem "Faltdeckel" (ich habe gesucht, wie das auf Schlau heißt, leider nichts dazu gefunden). Die Flasche fasst etwa 275ml und hat den Beine-Quetsch-Test des ZA-Blasters bestanden. Die Öffnung war leider so, dass nur im waagrechten Zustand des Rüsselchens was rauskam, also habe ich etwas gebohrt und jetzt kam das Wasser ganz prima im schrägen Strahl. Dann habe ich überlegt, dass das auch einfacher geht, nämlich mit einem Deckel von einem bekannten Hersteller von Klarspüler. Und siehe da: Er passt sogar auf das Fläschchen. Hier nochmal alle Gewichtsangaben:
  4. Smartwatch mit Navigations-, aber ohne Fitnessfunktionen.
  5. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    khyal und ein anderer reagierte auf Ameisenigel für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Urlaub soll der Entspannung dienen. Die Strecke plane ich. Gewandert wird jeden Tag wie ich Lust habe. Die Übernachtung ergibt sich dann. Campingplatz, Zelt auf dem Bauernhof, Biwak, Gite d`etape, Hotel - on verra.
  6. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    wechsel-wild und ein anderer reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Für mich waren 'allzu häufige' Hotelübernachtungen früher mit dem Gefühl einer Niederlage verbunden. Dann sagte mir aber jemand: "Wieso denn das? Du bist doch im Urlaub!" Irgendwie einleuchtend.
  7. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    Linkshaenderin reagierte auf Ledertramp für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich wandere seit 13 Jahren. In dieser Zeit habe ich auf Tour genau zweimal in einem Hotel geschlafen während einer Tour, beide Male auf dem PCT. Ansonsten gehe ich nie in Hotels, Hütten oder ähnliches. Erstens gibt es die nicht unbedingt dort wo ich unterwegs bin, zweitens plane ich meine Touren nicht vor und drittens gehe ich ja raus um meine Ruhe zu haben. Ich will gar nicht socializen, das mache ich im Alltag genug. Bett, Klo und Dusche bringen mir persönlich keinen Mehrwert. Außerdem gibt es meiner Meinung nach nichts besseres als morgens aufzustehen und der einzige Mensch weit und breit zu sein und einfach nur Natur zu sehen. Also warum sollte ich Geld bezahlen nur um dann ein (für mich) schlechteres Erlebnis zu haben? Zelt all the way!
  8. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    Erdnuss reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ausser in früheren IT-Jobs und beim Wintersurfen vor ganz vielen Jahren in den letzten Jahrzenten < 1% 2* weil eine Freundin das gerne wollte, davon einmal 4 Tage Hotel , einmal 10 Tage Häuschen auf Camping dazu 2 Tage Häuschen auf Camping in der Eifel (wollte Zelten, aber der Platzwart hat mir das so nett & preiswert angeboten) und damals als ich auf vom ADAC eingeflogene Ersatzteile für meine Enduro die am Sahararand stand, ein paar Tage warten mußte, Hotel auf Djerba, ich glaube das war´s... Demgegenüber ein paar Tausend Zeltübernachtungen Aber ich kann jeden gut verstehen, der einen Mix macht, oder sich Hotel, Finca, Häuschen o.A. gibt. Entspanntes Geräte-Aufladen im Zimmer, heisse Dusche, evtl ne Sauna, Re-Supply.-Einkäufe, ohne den Rucksack mitschlören zu müssen, gerade bei schlechtem Wetter einfach mal Platz haben...hat was und es geht ja immer darum, gut für sich zu sorgen...
  9. Tarptent Notch oder Notch Li?

    Gibbon reagierte auf SvenW für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Zum Notch noch ein Hinweis, wenn möglich unbedingt probeliegen. Ich bin nur 178 und 80kg, aber mir war das Notch viel zu klein. Morgens im Zelt umziehen wenn die Wände nass von kondens sind war kaum möglich. Mit meinem Stratospire 1 bin ich dagegen sehr glücklich.
  10. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    khyal reagierte auf marieke333 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Selten, wenn ich alleine reise. Zum Duschen einen gelegentlichen Campingplatz. Hotels, Pensionen und Hütten nur, wenn es nicht anders geht oder wenn ich krank oder erschöpft bin oder gar keine Lust mehr habe. Bei Rad- oder Wandertouren mit meinem Partner übernachten wir schon regelmäßig in einem Hotel oder Ähnlichem. Meine Toleranz gegenüber primitiven Bedingungen ist deutlich höher
  11. Tarptent Notch oder Notch Li?

    ConTour reagierte auf Gibbon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hatte das Notch mal für eine kurze Zeit. Erfahrung bei Wind und Regen keine, das Mesh-Innenzelt ist jedoch halt sehr viel Mesh. Wind- und Regenschutz muss da das Außenzelt bieten. Wobei man festhalten sollte, dass das Innenzelt recht schmal ist, da passt genau die Matte rein und das wars. Mir war schon das Mesh ein bissl zu eng, im Solid würde ich nicht abwettern wollen.
  12. Spiritus sparsam dosieren für Xboil

    Wander Schaf reagierte auf Konradsky für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich rauhe den Kunststoff an der Stelle mit einer Nagelfeile oder Nagelfeilenschleifpapier auf und reibe dann schwarze Tinte rein. Da wäscht sich nicht so ohne weiteres ab. Gruß Konrad
  13. Spiritus sparsam dosieren für Xboil

    Mittagsfrost reagierte auf Wander Schaf für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    kann man machen. Tesa löst sich allerdings auch, Alkohol kriecht unterm Tesa rein. Sieht alles schön aus in der Vorführung, nutze das mal 14 Tage unterwegs. Flasche auffüllen, Flasche benutzen, Reibung (bzgl Tesa), ich denke, die Freude wird irgendwann in eine verschmierte Markierung umschlagen Aber wenn es für jemanden funktioniert ist's gut. Solche Markierungen haben sich für mich in Bezug auf Zuverlässigkeit auf Dauer leider nicht bewährt. edit: vllt funktioniert der Edding 750 Lackmarker. Zumindest verspricht er das... ich habe leider keinen, um es zu testen. Aber vllt wäre das eine Möglichkeit die Zuverlässigkeit zu gewährleisten - ob der allerdings durch mechanische Reibung schnell abbröselt... wäre interessant zu wissen.
  14. Spiritus sparsam dosieren für Xboil

    schwyzi reagierte auf waal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Darum klebt er auch Tesa über die Markierung 😉
  15. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    schwyzi reagierte auf Cullin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Teuer und Stabil hin oder her... Ich frage mich mal wieder warum eigentlich bei den meisten Heringen oben am Kopf so eine lustige Schwachstelle eingebaut wird?
  16. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    schwyzi reagierte auf ConTour für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @schwyzi OT: Könnte echt sein. 😂 Dieses 'non-toxic blah' hat was von einer vorauseilenden Unbedenklichkeitserklärung wie bei Kernanlagen.
  17. HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES

    HUCKEPACKS reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Leider ist der Thread bzw das was Mateusz mitzuteilen hat, durch andere Threads viel zu schnell aus den aktuellen Beiträgen rausgelaufen, daß ich fürchte, daß es viele noch nicht gelesen haben. Mateusz ist ja hier, daneben, daß er viele mit seinen Rücksäcken und Bags beglückt hat, auch absolutes Urgestein von Anfang an ab 2012 dabei, damals noch mit Laufbursche...
  18. @izi Wieder einmal vielen Dank, dass wir mitwandern durften.
  19. Moralische Autorität gegenüber 3. seh ich ja eh grundsätzlich nicht, ich kann für mich entscheiden, was will ich mit meinem Handeln / Engagement unterstützen und was nicht, klar diese Entscheidungen haben dann u.U. auch Auswirkungen auf 3. und nicht immer gefallen denen meine Entscheidungen und umgekehrt isses auch so. Manchmal ist halt die Grenze zwischen Anderen Informationen mitzuteilen, von denen man (evtl fälschlicherweise) annimmt, daß sie die nicht haben und von denen man annimmt, daß diese Infos hilfreich sind, damit sie ihre eigenen Enscheidungen nach Ihrer Moral / Wahrheit treffen und Anderen belehrend oder moralisch rüber zu kommen hauchdünn, da habe ich auch schon Böcke geschossen Aber ich finde auch eine Krankenschwester oder Altenpflegerin, die imho für daß, was sie für ihre Mitmenschen tun, viel zu schlecht bezahlt und für die viel zu wenig gesorgt wird, die dazu noch völlig vegan lebt und alleinerziehende Mutter ist (solche Menschen gibt es deutlich mehr, als man denkt), hat deswegen nicht moralische Autorität gegenüber 3., denen "vorzuschreiben", wie aie zu handeln haben, aber klar, wer selber konsequent nach seiner Moral lebt / handelt, ist für mich ein Vorbild. Ja das ist klasse, hat ja in letzter Zeit auch schon in Themenbereichen geklappt, wo wir früher als Mods einschreiten mußten...
  20. HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES

    HUCKEPACKS reagierte auf skullmonkey für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Lieber Mateusz, ich möchte dir zuerst einmal für all die Jahre danken, in denen du mit HUCKEPACKS nicht nur Produkte, sondern vor allem auch Inspiration und Leidenschaft für das Ultraleicht-Wandern geschaffen hast. Ich kann nur erahnen, wie schwer dir diese Entscheidung gefallen sein muss, aber dein Wunsch, wieder selbst frei wandern zu können und das Herz nicht weiter zu belasten, ist so verständlich wie bewundernswert. Es zeigt, wie viel Herzblut du in HUCKEPACKS gesteckt hast – und wie sehr dich das, was du geschaffen hast, selbst geprägt hat. Deine Rucksäcke und deine Philosophie haben viele von uns begleitet, sei es auf langen Trails oder kurzen Auszeiten in der Natur. Du hast eine Community aufgebaut, die von deinem Wissen und deiner Begeisterung gelebt hat – und das wird bleiben, auch über das Ende von HUCKEPACKS hinaus. Und ich hoffe, dass du weißt, wie viel Wertschätzung und Dankbarkeit dir von uns allen entgegengebracht wird. Pass auch du auf dich auf, und vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja eines Tages wieder – draußen in der Finnischen Natur, wo alles begann! Alles Gute für deine Zukunft!
  21. HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES

    HUCKEPACKS reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hi Mateusz, ein großer Verlust für die User, nutze den Bag echt gerne / viel...auch im Pro-Bereich wird ja mit viel Achtung / Anerkennung von Deinen Produkten gesprochen, da geht echt eine Ära zuende. Aber ich kann Deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen, das Leben ist endlich und die Entscheidungen danach zu treffen, was tut einem gut, was nicht, was verletzt einen und wo ist das Herz gut dabei, finde ich im warsten Sinne des Wortes lebensentscheidend und schau auch immer wieder ob ich da noch auf dem richtigen Weg bin, der mir gut tut. Du bist ja echt vom Leben stark gebeutelt worden und es ist gut, daß Du auf Dich aufpasst. Ich würde mich echt freuen, wenn wir uns irgendwann mal wieder treffen, muß ja nix mit Outdoor zu tun haben
  22. HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEES

    HUCKEPACKS reagierte auf ChrisS für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Mateusz, ich habe soeben deine Mail erhalten und gelesen und freue mich sehr, noch einen letzten Phoenix Lite ergattert zu haben! Dabei wollte ich doch noch nen Hüftgurt ordern?!😳😢 Im Ernst: Du wirst diese Entscheidung sicherlich nicht leichtfertig getroffen haben und allein die Aufzählung der unterschiedlichen Aspekte zeigt ja, dass es ein wahrscheinlich langer Denkprozess war ! Du wirst sicherlich schon über neue Perspektiven nachdenken und dich auf einen für dich neuen und erfüllenden Weg begeben. Ich wünsche dir dafür alles erdenklich Gute und bedanke mich für deine wertvollen Beiträge in diesem Forum, dass ja auch eine Menge Wandlung durchgemacht hat und wenige Konstanten wie halt zum Beispiel dich hatte. Alles Gute (die hip bag halte ich in Ehren und nutze sie sehr gerne)!😉
  23. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    Ameisenigel reagierte auf HelgaUnterwegs für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Im hoffe im Gegenteil, dass ich es wenigstens noch im Sommer verkraften werde. Zelte finde ich kuschelig. Mit dem Essen unterwegs habe ich deutlich größere Schwierigkeiten.
  24. Ich verhindere nichts und das war auch nicht meine Absicht. Es liegt ohnehin nicht in meiner Macht hier etwas zu verhindern. Ich will lediglich eine andere Sichtweise liefern. Andere Betrachtungsweisen sind der Schlüssel für Veränderungen der eigenen. Spätere Betrachtungsweisen sind allermeist gemäßigter als die frühen. Der Hype geht vorbei. Manche wissen das offenbar noch nicht. Kann man mal drauf hinweisen. Wenn Dir "egoistisch" zu negativ konnotiert ist, ersetze es durch "persönlich". Wandern, speziell allein wandern, ist ein recht persönliches Vergnügen. Man macht es idR nicht für andere. Es gibt einem nicht allzu viel moralische Autorität gegenüber Dritten. Da darf man ruhig das Ausmaß seiner Predigten entsprechend mäßigen.
  25. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    mtb_squirrel reagierte auf trekkman für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich sehe es wie von ChrisS weiter oben auch beschrieben: Beim "Trekking" zählt für mich die Unabhängigkeit auch von festen Unterkünften. Es ist dann auch ein Umherziehen in Gegenden, wo man sich relativ spantan entscheidet, wo man sich in der Natur hinhaut. Bei mir meistens nur im etwas längeren Urlaub z. B. im Norden. Hier geht das ja nicht so gut. Was natürlich nicht heißt, das ich beim wandern in heimischen Gefilden ein Bett mit TV und lecker Frühstück verachte. Im Gegenteil - je älter, desto lieber. Ich denke nicht, das ich mit 70 noch auf dem Boden rumkrabbeln werde. Ich habe mal ein Poster gemacht zum Begriff "Trekking" (in Anlehnung an das alte Wanderlust).
  26. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    khyal reagierte auf r0bin für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich war beruflich eine Zeit lang so viel in Hotels unterwegs, dass ich das kaum noch als Luxus empfinden kann. Bei gutem Wetter gibt's für mich nichts schöneres, als abends mein Zelt aufzubauen. Wenn erlaubt, am liebsten wild in der Natur, vorzugsweise in der Nähe eines Gewässers. Ansonsten gehe ich aber auch gerne auf Campingplätze, wenn sie entlang der Route liegen zum Duschen, Waschen, Akkus laden etc. Unterkünfte sind für mich eher der Plan B, wenn Schmuddelwetter ansteht, es keine andere legale Möglichkeit gibt oder ich z.B. bei der Anreise erst mitten in der Nacht irgendwo ankomme.
  27. 1 Punkt
    Tag 8 Porthkerris nach Pennance Mill Farm In der Nacht hatte ich ziemlich schlecht geschlafen. Der Wind wurde zwar irgendwann etwas leichter, aber es sind immer wieder Autos direkt am Zelt vorbei gefahren, was ich mir nicht so recht erklären konnte. Laut waren die vor allem. Ausserdem hat der Mann im Nachbarzelt extrem laut geschnarcht. Das war echt das erste Mal im Zelt, das mich das so stark vom Schlafen abgehalten hat. Weil es in der Früh wieder geregnet hatte, bin ich doch erst um 08:00 losgekommen. In der Früh hatte ich das Zelt schon abgetrocknet, und dann kam leider nochmal ein Regenschauer. Den kurz abgewartet und nochmal alles gewischt. Da ich nicht die Strasse nach oben zurückgehen wollte und bei Komoot ein Weg als T2 beschrieben eingezeichnet war, entschied ich mich für diese Variante. Da musste man eine ganze Weile an den Felsen entlang direkt am Meer gehen. Es kamen dann noch zweimal Wiesen, wo man auch sein Zelt aufstellen kann. Und ganz am Ende steht dann auf einmal ein riesiges Fabrikgebäude. Dort wird anscheinend rund um die Uhr gearbeitet, es parkten einige PKWs davor. Das hat dann auch die in der Nacht erklärt. Danach geht es dann wieder den Weg nach oben. Ganz am Anfang war dieser noch etwas deutlich sichtbarer, aber ziemlich bald war er extrem zugewachsen. Stellenweise war ich mir nicht sicher, ob ich nicht alles wieder zurückmuss. Nach einiger Zeit kamen dann auch mal Stufen, die sehr neu ausgesehen haben. Das fand ich dann in Kombi mit dem Dickicht schon komisch. War ich froh, wie ich endlich oben war und ein Tor kam. Und beim Schliessen nachdem ich durch war, hat es sich dann erklärt – das sollte eigentlich schon ein offizieller SWCP Pfad sein, aber das dauert doch noch, und man soll es noch nicht nutzen. Nur wär das halt auch gut gewesen, wenn man es am anderen Ende auch hinschreibt. Nicht lange danach kommt der Halfway Maker – allerdings ist der von der Seite des Pfades nicht direkt ersichtlich. Da steht eine große Tafel, auf der ein Gedicht graviert ist. Auf der Grenze eines Parkplatzes. Nur weil dort eine Toilette war und ich auf dem Rückweg auf der anderen Seite vorbeigegangen bin, merkte ich dann, dass das berühmte Halbzeitschild ist. Die zwei Frauen vom Vortag hatten mir geschrieben, dass sie am bis Gilian gekommen waren. Nachdem ich dann doch 2 h bis dorthin gebraucht habe, dachte ich nicht, dass ich die nochmal treffen würde. Der Hafen dort ist eine Bucht mit größerer Wiese, dort seh ich mit Steinen „Half Way SWCP“ gelegt. Etwas umgeschaut und da waren die zwei dann. Sie hatten nämlich den Halfway Marker nicht entdeckt und wollten es so feiern. Nachdem sie noch am Zusammenpacken waren – der Hafenchef hatte ihnen erlaubt, dort zu übernachten und auch das AussenWC seines Hauses zu nutzen, wanderten wir gemeinsam weiter. Bei Gilian kommt die erste Fähre. Man muss da über einen sehr schmalen betonierten Weg direkt am Wasser entlang bis es nicht mehr geht. Wir waren uns da gar nicht sicher, ob wir da an der richtigen Stelle sind. Am Ende ist dann ein Schild, das man runterklappen soll und dann kommt therortisch der Fährmann. Nachdem sich aber eine ganze Weile nichts getan hat, riefen wir die Nummer an, die zum Notfall aufgedruckt ist. Dann hat man auf der gegenüberliegenden Seite auch gesehen, dass gleich jemand zu einem Boot ging und kam. Wenn low Tide ist könnte man auch über die Stepping Stones gehen, aber die müssen so rutschig sein, dass der Fährmann gemeint hat, besser daneben im Wasser. Es kostet 5 Pfund. Kurze Zeit nach Gilian haben sich unsere Wege erst mal wieder getrennt, weil die beiden noch eine Runde ausgehen wollten, die ich mir mit meinen deutlich mehr km schon in den Beinen schenken wollte. Die Strecke bis zum Helford River war eine richtig schöne Strecke durch den Wald am Fluss entlang. Leicht auf und ab und viel Grün. Am Helford River hatten wir Glück. Ich sass kurz auf der Bank, währenddessen riefen andere Wanderer schon die Fähre. Und in dem Moment wie sie ankam, kamen auch Caroline und Helene wieder an. Diesmal hat sie 7 Pfund gekostet. Direkt auf der anderen Seite stand ein Lokal wo wir zum Mittagessen einkehrten. Das Essen war super lecker, und sie waren auch so freundlich hinter der Theke die Telefone aufzuladen. Leider war meine Blumenkohl-Spargel Portion etwas klein, so dass ich bald wieder Hunger hatte. Kurze Zeit nachdem wir wieder los waren, fing es mal wieder an zum Regnen. Die Gehstrecke an sich war an sich sehr schön, weil es die ganze Zeit etwas schluchtig durch einen Wald ging. Nach einiger Zeit haben wir dann gemerkt, dass die Strecke nicht mehr passt. Wir hatten dann irgendwo übersehen, dass unser Weg gerade weitergegangen wäre. So sind wir nun mitten ins Inland hineingelaufen. Zumindest war es sehr schön. Ich hab mich dann für den kürzesten Weg zurück auf den SWCP entschieden. Bei dem Mistwetter wollte ich nur noch auf den Campingplatz. Die zwei anderen wollten soviel wie möglich vom Pfad mitmachen, da sie ja die ganze Strecke gehen. Deswegen sind sie so gegangen, dass sie doch noch einiges mitbekommen. Diese Nacht wollten sie auch mal an einem Campingplatz bleiben, also machten wir aus, uns spätestens dort wieder zu treffen. In Maenporth hatte das Cafe gerade noch offen. Da ich zwei große Scones wollte, bekam ich auch zwei große Tees dazu, Für 7 Pfund zusammen wirklich ok. Die Strecke von dort zum Campingplatz Penance Mill Farm war doof zum gehen. Eine enge Strasse mit Leitplanken auf der einen und Felsen auf der anderen Seite. Keine Möglichkeit zum Ausweichen und es fuhren wirklich viele Autos dort. Das Übernachten kostet 10 Pfund und er ist ziemlich riesig. Gibt aber nur einen Waschbereich. Es war gar nicht so leicht, einen ebenen Platz zu finden, der nicht zu weit weg war. Letztendlich nutzte ich einen für Wohnwagen – ein Teil war aufgekiest aber eben auch ein Teil mit Gras. Nachdem nur sehr wenig los war ging es. Hélène und Caroline kamen 1 h später an. Wir sind dann gemeinsam zum Restaurant im Mean Valley Park Resort gegangen. 10 min Fussweg weg. Etwas leider war Taco Abend- ich finde so richtig satt wird man von denen nur wenn man richtig viele isst. Ausserdem war die Auswahl nicht so groß und günstig war was anderes. Aber es war warm und trocken. Kurz bevor wir zum Zeltplatz zurück sind, hat es dann endlich zum Regnen aufgehört. 20,1 km, 5:15h Gehzeit, von 0810 – 1700 unterwegs, 380hm rauf und 380 hm runter.
  28. Wie oft schlaft Ihr in Hotels?

    pielinen reagierte auf ChrisS für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Jetzt haue ich mal klugscheissenderweise den TREKKING- Wahabiten raus und definiere dieses als überwiegend von Versorgung und Unterkunft unabhängiges Wandern . Alles andere sind für mich Wanderurlaube und das meine ich in keinster Weise abwertend. Ich bin im Juni zuletzt den Wicklow Way in Irland gewandert und habe insgesamt 3 Nächte davon gezeltet, in denen ich auch noch beschissen geschlafen habe und dementsprechend am folgenden Tag zerstört war. Die Nächte in den B&Bs waren super und das deckt sich hervorragend mit meinen Erfahrungen vorletztes Jahr auf dem Cotswold Way, den wir komplett mit Hotel/B&B und Gepäcktransport gelaufen sind. Sollte ich überhaupt nochmal auf eine Langstreckenwanderung gehen, wäre das definitiv wieder my cup of tea. Leichter kann ich meinen Rucksack nicht tunen. Aber Trekking isses halt auch nicht mehr.
  29. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    heff07 reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Und ich hab bisher gedacht, der Pullover -Fusselrasierer wäre der Tiefpunkt des Elektronischen Wahnsinns. 🙄
  30. 1 Punkt
    Tag 7 von Newquay bis Porthkerris Die ganze Nacht war es sehr windig und damit auch relativ laut. Über meinem Feld ragten Palmblätter rein und die können ganz schön Krach machen. Der Vorteil war, dass dann das Zelt in der Früh komplett trocken war. Dafür war der Hahn direkt nebenan ein Langschläfer. Der hat erst um halb sieben zum Krähen angefangen. Dann ging es los, von einigen Ecken hat man das Kikeriki gehört. Ich hab es genossen in der Früh zu meinem Porridge auch eine heiße Schokolade zu trinken. Und das ganze bequem in einer warmen Ecke auf einem Stuhl an einem Tisch zu mir zu nehmen. Deswegen wurde es auch wieder gut nach 8 bis ich letztendlich losgekommen bin. Nun geht es sich nicht mehr so zügig wie in den letzten Tagen. Es ist viel felsiger, so dass man viel mehr schauen muss, wo man hinsteigt. Zumindest sind es nur wenige richtig steile Anstiege. In der Teufelsbratpfanne "devil's frying pan" war es heute nicht zum Braten.... In Kennacks Sans komme ich direkt an einem Kiosk vorbei. Nachdem der Müsliriegel da nicht mehr so recht hergehalten hat kaufe ich eine Packung Chips. Denn eine Auswahl an gesunden Snacks war da nicht vorhanden. Kurz danach kommt endlich mal die Sonne raus. Das tut so gut. Denn für September waren die Temperaturen bisher schon ganz schön frisch. In der Mitte zwischen Coverack und Kennack Sands mache ich eine Pause um die Sonne zu geniessen, die Chips zu essen und eine Runde Rasen zu giessen. Kurz davor bin ich einmal etwas ausgerutscht und habe mich reflexhaft abgestützt - aua. Der Ginster pickt schon extrem und ich war mit den Fingern drauf. Zwei Dornen durfte ich mir dann rauspulen. Das sind diese heimtückischen Zeitgenossen. Nach 14,5 km war dann endlich Coverack erreicht und es doch schon wieder halb zwei. Kurz vor dem Lokal wo ich für Mittags einkehren wollte sprechen mich zwei Frauen mit großen Rucksäcken an – sie hätten mich bei Henry’s Campsite gesehen. Beide sind in Minehead vor 4 Wochen losgegangen und haben sich nach 10 Tagen getroffen / kennengelernt und sind seitdem gemeinsam unterwegs. Hélène ist Ende 20 und aus der Schweiz, Caroline Ende 50 und aus Frankreich. Nachdem wir dann doch schon eine ganze Zeit geratscht haben, setzen wir uns gemeinsam ins Lokal. Dort bewundern sie vor allem meinen Rucksack in Größe und Gewicht und können sich gar nicht recht vorstellen, dass das alles nur so wenig Platz braucht. Grad der von Hélène ist viel größer und schaut auch doppelt so schwer aus wie meiner. Ich bin dann etwas früher los wie die zwei, da diese Wildcampen wollten und ich unbedingt vor 5 am Campsite sein wollte. Denn so lange hatte da das Café auf. Beim Aufsetzen meines Rucksackes viel mir auf, dass mein Liberpee nicht mehr da war, dachte aber zu dem Zeitpunkt noch, dass ich es bei der vorigen Pause einfach in das große Fach vorne reingetan hatte. Der offizielle SWCP führt über Porthousestock – nachdem ich mir aber etwas Höhenmeter und Strecke sparen wollte, hatte ich mir die Strecke mit Footpaths über Roseniethon geplant. Von Godrevy Cove nach Roseniethon war es kein Problem – in Roseniethon aber den Einstieg zum Footpath zu finden hat etwas gedauert. Bin immer wieder hin und her, bis ich dann doch mal in den Bauernhof rein bin, wie es mein Routenplaner mir immer wieder angezeigt hat. Zuerst mal quer durch auf Feld dahinter, da war ich dann schon wieder falsch. Leicht ein Stück weiter nach rechts oder links gehen, geht da oft nicht, denn die Felder sind meistens mit dichten Hecken umgrenzt. Letztendlich hab ich ganz hinten im Eck vom Hof ein Tor gefunden, das war dann der versteckte Zugang. Und so zugewachsen wie der war, wird der auch nicht mehr oft benutzt. Kurz dahinter hat man aber den Footpath wieder gut erkennen können. So war es dann 16:55 bis ich am Campsite war und habe nur noch ein Eis bekommen. Porthkerris ist kein klassischer Campingplatz. Es ist vor allem ein Tauchzentrum, bei dem die Leute die Möglichkeit haben, mit ihren Campern zu stehen. Es gibt auch zwei Flächen, die mit Grass bedeckt und eben sind. Und diese sind direkt am Meer, nur getrennt durch einen asphaltierten Weg. Und es stehen ehemalige Überwachungsanlagen (oder so was ähnliches) dort noch rum. Die Übernachtung kostet 10 Pfund. Zu dem Zeitpunkt wo ich ankam war es sehr windig, v.a. mit richtig heftigen Böen. Neben mir war ein kleines Zelt und dahinter ein Van. Der Mann hat schon gemeint, er hat ihn zum Windschutz dahin gestellt. Das war das bisher schwerste Zeltaufstellen für mich. Ich habe echt viele Versuche gebraucht, es hat mir auch immer wieder die Heringe aus dem Boden gezogen. Endlich war es kurz etwas ruhiger, so dass ich dann geschafft habe, es sicher verzurrt da stehen zu haben. Stand es, war es kein Problem mehr. So war es dann ein Stück zum gehen bis zu den Sanitäranlagen. Vor dem Cafe stehen einige Tische, es war auch etwas windgeschützt. Meinen Kocher musste ich nicht anschmeissen, denn das Wasser kam so heiß aus der Leitung, dass ich mir fast die Finger verbrüht hätte. Lademöglichkeit ist keine vorhanden. Leider musste ich feststellen, dass ich mein Liberpee wohl doch bei der einen Pause oder irgendwann danach aus der Seitentasche verloren habe. Das hab ich die restliche Wanderung schon sehr vermisst. Ist halt schon einfach praktisch, wenn man leicht aufs Klo kann ohne seinen Rucksack absetzen zu müssen. Rückblickend hätte ich doch zu den Camping Möglichkeiten vom Fat Apples Cafe gehen sollen, denn dort wäre es sicher nicht so windig und kalt gewesen. Denn der ist zumindest laut Luftbild von vielen Bäumen umgeben. Aber das direkt am Meer hatte mich einfach mal gereizt. War dort aber nicht so toll. 22,9 km, 5:42h Gehzeit, 8:40 unterwegs, 430 hm rauf und 460 runter
  31. 1 Punkt
    Der 6. Tag war quasi ein Ruhetag – zumindest hatte ich mir erhofft, dass er etwas entspannter wird. Vor zwei Jahren hatte ich mit meiner Wanderung in Newquay begonnen und in The Lizard aufgehört. Deswegen wollte ich meinen Weg nun dort fortsetzen. Bei der Routenplanung hatte ich geprüft, wie denn die Verbindungen zwischen den Orten sind und es hatte mir 2:15 mit 1 x umsteigen ausgespuckt. Und dabei hab ich den Fehler gemacht, der mir immer wieder passiert – ich habe nicht auf den Wochentag geachtet. Und nun war es Sonntag. Da sind wie bei uns die Verbindungen stark eingeschränkt. Das stellte ich aber erst am Vorabend fest, wie ich die genaue Abfahrtszeit festlegen wollte. Da gab es nun zwei Alternativen: Entweder 3:30 mit dem Bus und 2x umsteigen, dabei mit nur 5 Minuten dazwischen. Oder 3:40 mit 2x Bahn, und 1x Bus, mit längeren Umsteigezeiten. 6 Pfund vs 12 Pfund. Also entschied ich mich für die Variante Bahn, da ich es bei so langen Strecken schon mag, wenn ich weiss, dass es ein Klo gibt. Und ich hatte die Hoffnung, dass der Zug pünktlicher wäre…. ie ganze Nacht schüttete es aus Eimern, auch noch am Vormittag. So überzog ich die Zimmerzeit und bin erst um 10:30 statt um 10:00. Der Zug ging um kurz vor 12. So wollte ich noch etwas ans Meer schaun, aber der Wind ging so stark, dass das Vergnügen nicht vorhanden war. In der Früh wurde in der Great Western Railapp eine Stellwerksstörung bei Bristol gemeldet, die auch um 10:00 vorbei sein sollte. Bristol ist weit weg. Der erste Zug war auch kein Problem, wir waren auf die Minute pünktlich in Par. Der, den ich von dort nehmen wollte, wurde kurzfristigst gecanncelt. Dann wäre ein ursprünglich früherer gekommen, der aber so viel Verspätung hatte, dass ich ihn hätte nehmen können und trotzdem noch meinen Bus in Redruth erreicht hätte. Kurz bevor er kam, kam die Durchsage, dass er nicht mehr in allen ursprünglich geplanten Stellen halten wird. Darunter die, wo ich rausmüsste. Grrrrrrr. Also 50 Minuten warten, bis der nächste Zug kam, der dort auch hält. Wenigstens hatte ich was zum Hinsetzen und es hat grad nicht geregnet. Dadurch verpasste ich meinen Bus in Redruth um 10 min, so dass ich dann 1:50 auf den nächsten Bus warten durfte. Und es hat schon wieder geregnet. Bei uns haben Sonntags Cafes oder ähnliches zumindest bis 18:00 geöffnet. Das war da nicht so. Obwohl der Bahnhof recht zentral liegt, hatten die 10 Cafes / Lokale, die in der näheren Umgebung waren, Sonntag nachmittag geschlossen. Ich war so froh, dass ich dann noch ein Kino gefunden habe, dass ein paar Sitzplätze an Tischen im Vorraum hatte, wo ich mich aufhalten konnte. Denn am Bahnhof gab es quasi nichts überdachtes und ziemlich kalt war es auch. Zumindest der Bus kam dann pünktlich, hat aber auf den 1,5 h die er noch fahren musste, auch 20 min Verspätung aufgesammelt. So war ich dann nicht wie geplant um halb vier in the Lizard sondern erst um halb sieben. Urspünglich hatte ich mir vorgestellt, dass ich dann nochmal ganz an die Spitze laufe und auch noch den kleinen Bogen bis zu der Stelle, an der ich am nächsten Morgen wieder auf den SWCP stossen wollte. Das konnte ich dann vergessen. Grad wenn es so regnerisch bewölkt ist, dann wird es noch früher dunkel, als eh schon im September. Vom „Henry’s Campsite“ in the Lizard hatte ich schon viel positives gehört und es ist wirklich ein „Hikers Dream“. Kleine abgegrenzte Felder für fast jedes Zelt, viele Sitzmöglichkeiten, auch überdacht und an Tischen. Einen kleinen Laden, der vieles hat, was man braucht und auch Sachen, die man, wenn man mit dem Zelt unterwegs ist, schätzt. Und ab 07:00 in der Früh bekommt man Kaffee und Co. Das einzigste was ich etwas doof fand, sind die Waschbecken. Die sind nur überdacht und nicht abgegrenzt. Kann einem jeder zuschaun, falls man sich dort auswaschen will. Mein Feld war direkt neben dem Streichelzoo, der auch beim Campsite mit dabei ist. Laden war auch möglich, allerdings gegen Gebühr. Die war aber mit 50ct überschaubar. Nachdem es aber ziemlich frisch und windig war, bin ich am Abend doch lieber ins Pub gegangen, hab dort gegessen und mein Handy aufgeladen….
  32. 1 Punkt
    Tag 5 – Treblaya bis Newquay die Route Die Küstenregion an sich ist ja recht hügelig. Auch bei dem Platz war es so, dass er sich einen Berg hinaufgezogen hat. Die Fläche für Camper war ganz am Ende. An sich zwar relativ eben, aber trotzdem überall eine leichte Hanglage. So bin ich in der Nacht immer wieder an die Zeltwand gerutscht und in dem Bereich wurde der Quilt aussen feucht. Wurde wahrscheinlich auch nicht besser, weil es in der Nacht geregnet hatte, so dass in der Früh alles naß war. Vor dem Schlafengehen hatte ich noch einige Dehnübungen gemacht und zwei Voltaren genommen. Denn der Rücken schmerzte doch noch ganz schön. Das half gut und führte dann dazu, dass ich für meine Zeltverhältnisse relativ gut und länger als geplant geschlafen habe, nämlich bis 07:30. Dann fiel mir auch das Aufstehen so schwer, weil die Sonne aufs Zelt geschienen hat und es dadurch so richtig schön kuschelig warm unterm Quilt war. Also bin ich doch erst wieder um 09:00 losgekommen. Auch an diesem Tag ist es ein einfaches gehen, man kommt richtig gut vorwärts. Nur bei Magwan Porth und Trevarrian gab es etwas stärkere An/Abstiege. Der Rest ein leichtes Auf und Ab. Auch das summiert sich über den ganzen Tag. Leider rieselt es schon wieder, gottseidank nicht den ganzen Tag durchgehend. Da so gut wie kein Wind geht, fühlt es sich deutlich wärmer wir die Tage davor an. In meiner ersten Planung wollte ich bis zu diesem Zeltplatz gehen, das war mir als Tagesetappe aber zu weit. Auf jeden Fall hätte man da gute Aussicht - bei stärkerem Wind wird der Platz gesperrt. Aber so wäre es mir auch etwas zu einsam gewesen. Bei den berühmten Bedruthan Steps schaute ich einem Mann beim Drohnenfliegen zu. Da man aufgrund der instabilen Felsen nicht mehr runter darf, sehe ich es so wenigstens noch aus einer anderen Perspektive. Im Restaurant in Magwan Porth gibt es auf der Karte endlich mal etwas zum Essen, auf das ich richtig Lust habe. Burger mag ich zwar, aber eben nur manchmal und Fleisch nur, wenn es gar nicht anders geht. Und zwar ist es ein Salat mit gegrilltem Halloumni. Auf den in England leider sehr üblichen Teil mit Mayonnaise hätte ich gut verzichten können, die Reis-Brokkoli Mischung war ok. Der „richtige“ Salat war so richtig lecker. 16 Pfund dafür war zwar schon ziemlich teuer, aber nachdem der ½ Liter Lemon Squash nur 1,95 Pfund gekostet hat, war es in der Summe schon ok. Kurz danach bin ich in Wadebridge an einer Eisdiele vorbeigekommen. Da es grad eine Nieselpause hatte und die Sonne rausgekommen ist, gab es eine erste Kugel Eis (und auch einzigste) Kugel Eis meiner Reise. Das Salted Caramel war zwar sehr gut, aber so weich, dass die 3,50 Pfund sehr schnell weggeschleckt waren. Nachdem es Samstag war, war auf dem Pfad viel mehr los aus die Tage während der Woche. Man hat eigentlich immer jemanden gesehen, entweder entgegenkommend oder irgendwo vor einem. Ca 3 km vor Newquay sehe ich eine leuchtend grüne Rucksackhülle und einem Mann mit einem langen weißen Hellen Stock ein gutes Stück vor mir gehen. Der schaut irgendwie so auf wie der von den beiden letzten Tagen. Nachdem er einen längeren Fotostop gemacht hat, hole ich ihn ein – ja er ist es. Diesmal sagte ich: „no rainwear today“. Er hat mich dann gefragt, woher ich komme und redete dann gleich auf Deutsch weiter … Er ist vor 14 Tagen in Minehead gestartet und geht den ganzen Pfad mit B&Bs. Zu recht meinte er, dass das ganz schön ins Geld geht. Und sein Rucksack war deutlich größer als meiner….. Bis Newquay bin ich mit ihm zusammen weiter gegangen, war ganz nett, mal ratschend mit jemanden zu gehen. Das ging da auch ganz leicht, weil die Wege richtig breit und einfach waren. Bis zu meinem Hostel zog es sich dann noch, auch wenn es relativ zentral in Newquay lag. Das hatte ich schon öfters in England: Der Eingangsbereich / die Flure sind einfach nur ranzig und heruntergekommen. Das Zimmer an sich war sauber und zweckmässig . Aber irgendwie zieht das den ganzen Eindruck runter. Es gab einen großen Speisesaal, wo man sich gut aufhalten konnte. Der war vom Zustand her ok. Nachdem ich mit 16:00 relativ bald dort war, bin ich noch etwas „bummeln“ gegangen. Aber zuerst musste noch ein Cream Tea her, der wieder sehr gut geschmeckt hat. Während ich im Cafe saß, hat es dann wieder so richtig zum Regnen angefangen. In einem Geschäft sah ich Hoodies, von denen ich sicher war, dass sie meinen Kindern sehr gut gefallen würden. Also gefragt, ob sie sie mir auch verschicken würden. Ja, machen sie. Also lies ich sie mir von dort zu meinem letzten Hotel, das ich für die Nacht vor der Heimfahrt bereits gebucht hatte, schicken. Porto war zwar etwas teuer, aber lieber so, als 1,5 kg mehr auf dem Buckel zu haben (ganz zu schweigen von dem Platz, den sie wegnehmen). Und das Schild fand ich auf der Wanderung recht witzig: Denn das würde man heute nicht mehr bekommen. 20,4 km, 4:38 Gehzeit, 390m hoch, 400m runter; 7h unterwegs.
  33. 1 Punkt
    @martinfarrent in meinem Bericht vom letzten Jahr.... da hatte ich ihn mal erwähnt. Glaub ich. Denn da hab ich schon einen Tag dort verbracht. Nun zu Tag 4 von Padstow nach Treblaya; die Route Auf die Nacht im Hotelbett hatte ich mich wirklich gefreut, da die Matratze so war, wie ich sie gerne mag. Aber irgendwie ist mir in der Nacht was in den Rücken geschossen, so dass ich den größten Teil der Nacht mit ziemlichen Schmerzen gekämpft habe. Das hat mich sehr ungut an das Jahr bevor erinnert. Da ist mir genau das gleiche in der dritten Nacht passiert, nur noch eine Stufe heftiger wie diesmal. Da hatte ich echt Probleme von der Matte aufzustehen. Und das hat mich dann fast 1 Woche mehr oder weniger stark begleitet. Ansonsten war die Vorhersage für den Tag ok. In der Früh hat es noch geregnet, aber ab Mittag sollte es aufreissen. Als Frühstück gab es gleich nochmal frische Früchte vom Aldi. Hätte ich die Route wie ursprünglich geplant fortgesetzt, hätte ich bis nach Port Issac zurückmüssen. Nachdem ich aber für 2 Tage später das Hotel schon lange in Newquay gebucht hatte, hatte ich zuerst in Erwägung gezogen, bei meinem Originalziel von gestern, in Polzeath zu starten. Da aber der Weg nur ca 1 km bis zur Fähre nach Padstow gewesen wäre, habe ich mir das geschenkt, denn so war ich mit dem Bus auch deutlich schneller am Startpunkt. Der Atlantic Coaster fährt 1:15 bis nach Padstow. Dort war ich überrascht, wieviele Leute dort unterwegs waren. Es ist auch ein nettes Städtchen. Mein erster Weg führte erst mal in eine Apotheke um mir eine Wärmesalbe und schnellwirkende Schmerztabletten zu kaufen. Als Brotliebende Deutsche ist es schon lustig, was alles unter einer Bakery verstanden werden kann. Als Brotzeit kaufte ich mir in einer, die nur Blätterteiggebäck in süss und deftig verkaufte und sonst nichts. Ausserdem war sie bargeldlos. Man geht erst eine ganze Weile am Strand von Padstow entlang, da dort der River Camel ins Meer mündet und sich dieser fast bis zur Mündung hinzieht. Es stehen dort viele Schilder, dass man wegen Treibsandes aufpassen soll, aber anscheinend interessiert das die Leute nicht so recht. Denn es waren viele viele am Strand spazieren. Weiter hinten kam dann ein Stück wo das nicht mehr galt, da nutzte ich dann die Ebbe, um den Weg etwas zu verkürzen. Der Weg bis Trevone Bay war ein ganz einfaches Wandern. Es ging nur leicht berg auf, berg ab, meistens auf breiten Wegen. Ab und zu kamen Stufen. Nach einer halben Stunde wandern fing es mal wieder zum Tröpfeln an. Weil mir eh schon kühl war, zog ich gleich meine Regenjacke an. Und genau in dem Moment kommt wieder der Mann an mir vorbei, der mich auch am Vortag überholt hatte, wo ich meine Regenhose anzog. Ein kurzer Kommentar von ihm „rainwear again ?“ und weg war er. In Trevone Bay bin ich beim Surfshop zum Mittagessen eingekehrt. Eigentlich wollte ich wieder Scones, nachdem es die nicht gab bin ich auf Cheese Chips ausgewichen. Das war zwar eine Riesenportion, aber der drübergestreute Käse ist überhaupt nicht geschmolzen, so das es ziemlich schnell eine ziemlich trockene Angelegenheit wurde. Gar nicht gut. Auch wenn es kalt ist, die Engländer kennen da nicht. Hier schwimmen einige in einem Meerwasserpool. Auch die restliche Strecke bis zum Tagesziel war sehr gut gehbar. Es hat zwar immer wieder vor sich hingenieselt, der Wind machte es aber deutlich kühler. Was man leider immer öfters sieht sind diese riesigen Mobilhomeparks. Da kommen immer mehr dazu und eine Augenweide sind sie nicht gerade. Eigentlich wollte ich am Campingplatz des Youth Hostels bleiben. Nachdem da aber ein Festival am nächsten Tag stattfand, war der komplett ausgebucht und ich hätte nur ein Zimmer für 90 Pfund haben können. Und nebenan gibt es noch einen riesigen Holidaypark, der auch eine Fläche für Zeltler und Wohnmobile hat. Also erst mal dort hingegangen. Wie die allermeisten Holiday Parks mit 19 Pfund ziemlich teuer, aber immer noch deutlich günstiger als das Youth Hostel. Nachdem dieses ein Restaurant auch für externe Gäste hat, war es auch nicht schlimm, das es auf dem Campsite überhaupt keine Sitz,- oder Lademöglichkeiten für Zeltler gab, das konnte ich dann in der Jugendherberge machen. Also dort Abend gegessen, mein Smartphone geladen und dabei ganz in Ruhe ein Buch gelesen. 18 km, 4:04 Gehzeit, 240 hm rauf, 240 hm runter; 6:07h unterwegs gewesen .
  34. Meine TAR X-Therm hatte zehn Jahre lang keine Löcher, dann fand ich im Laufe der nächsten zwei Jahre zehn Minilöcher (ausnahmslos in den Stegen zwischen den Wülsten und viele in der Mitte, wo die Matte zum einrollen immer geknickt wurde; siehe Markierungen auf dem Bild). Die flickte ich mit Sekundenkleber, was gut funktionierte. Diesen Sommer verlor die Matte wieder langsam Luft (1-2 Mal nachpusten pro Nacht), ohne dass ich den Schaden lokalisieren konnte. Mit freundlicher Beschreibung der Umstände nach Fürth geschickt, wurde sie mir drei Wochen später durch eine neue, aktuelle (leichtere, wärmere, leisere mit besserem Ventil) X-Therm NXT ersetzt. Ich bin also sehr zufrieden.
  35. Die Frage die ich mir mittlerweile stelle ist, was wiege ich? Es gibt natürlich eine Menge sehnige und dünne Menschen, bei denen am Körper nichts mehr optimiert werden kann, ich gehöre nicht dazu. Ich habe bei meiner NZ Tour 14kg abgenommen, hatte also mit Essen und Trinken am Ende der Tour das weniger auf den Hüften, was ich mit dem Rucksack mitschleppen musste, bin daher am Ende quasi gewichtstechnisch ohne Rucksack gewandert. Ich kann natürlich zig tausend Euro ausgeben um hier und da Gewicht zu sparen, aber wenn die Hauptgewichtsersparnis mein eigener Körper ist, halte ich da nur noch bedingt etwas von. Was natürlich nicht bedeutet mit einem 3kg Rucksack zu starten. Und was für mich persönlich nicht verhandelbar ist, sind Dinge wo es um Sicherheit geht. Und Schlafen gehört für mich dazu. Wenn das Wetter also so kühl sein kann, dass Du mehr Wärmeschutz brauchst würde ich da nie drauf verzichten. Wenn Du nicht ausgeschlafen bist, wanderst Du gefährlicher und das sind für mich keine Benchmarks wert. Am Ende des Tages kann die Frage nur von einem selbst beantwortet werden, womit fühlt man sich wohl und worauf kann man verzichten. Ist wahrscheinlich auch ein Prozess. So wie ich mir anfangs nicht vorstellen konnte mit Wanderschuhen durch Wasser zu laufen und über Wochen nasse Füsse und die damit verbundenen stinkenden Socken zu haben, ist mir das mittlerweile egal. Die Komfortzone verschiebt sich durchs Machen und nicht durchs drüber Nachdenken. In diesem Sinne Do it!
  36. 1 Punkt
    @baskerville Aber nur im Herbst, Winter und Frühjahr, oder? Wenn die E-Butter warm wird und der Deckel der Röstzwiebel-Bechet abgeht, dann geht es ab!
  37. Veganes Milchpulver gesucht.

    mtb_squirrel reagierte auf derray für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo Fishmopp! Süßlupinenmehl. Schmeckt leicht vanillig/nussig/röstig. Ich mags. Hat noch den Vorteil, dass die Pflanze hier heimisch und sehr widerstandsfähig ist. Und das Zeug besteht auch noch zu 40% aus Proteinen, falls das für jemanden interessant ist. mfg der Ray
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