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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 24.05.2026 in allen Bereichen

  1. ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm). Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc. Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin.
    5 Punkte
  2. Hi, Willkommen bei unserem Hobby und hier im Forum. 1. Zu erfahren wie der Körper auf Belastung reagiert, und dann zu lernen wie man das am besten steuert und managed, ist ein wichtiger Teil einer guten Wandererfahrung. Das wird von Person zu Person auch sehr unterschiedlich sein. Das beginnt bei der Länge und Schwierigkeit der Tour, der Art des Wandern, Pausen und Ruhetage, Gewicht der Ausrüstung usw.. und natürlich auch Faktoren wie Wetter, Krankheit, Fitness usw.. Was auch ganz wichtig ist, ist die mentale Fähigkeit sowohl manchmal weiter zu machen, obwohl es keinen Spaß macht oder schmerzt, aber auch zu sagen: nein, hier ist jetzt Schluss! Das wird alles natürlich wichtiger je länger und komplexer die Tour ist. Was ich mir z.B. angewöhnt habe sind Dinge wie: Lieber langsamer aber dafür mehr Stunden am Tag wandern. Lieber relativ früh schon eine Pause machen und nicht erst den Akku komplett leer laufen. Füße abends trocknen und eincremen. Blasen haben mir schon mal Touren ruiniert. Rauf ist anstrengend, steil runter ist genau so anstrengend. Belastung bei Langstrecke im Auge behalten.... Wenn mir nur die Füße weh tun, dann geht es meistens trotzdem weiter. Knie, Muskeln... das ist schon kritischer. Natürlich macht man auch sehr unterschiedliche Touren: Manchmal will man mehr machen. "Ich lauf die 120 km jetzt in 3 Tagen" - man kann sie aber auch in 5 machen und das ist auch in Ordnung. 2. Das Thema hatten wir letztens hier: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146517-verhältnis-körpergewicht-vs-rucksackgesamtgewicht/ Ich lande meist unter 10% Gewicht, aber das liegt eher dran, dass ich zu fett bin, als daran dass ich besonders klug packe....
    5 Punkte
  3. Bisher war ich auf all meinen Touren immer mit einem Deuter Glide 35+10 Schitourenrucksack unterwegs. Super robust und zuverlässig, für mich optimal in der Größe, aber einerseits mit rund 1,5kg richtig schwer, und dazu auch noch nicht optimal vom Tragekomfort. Trotz minimalistischem Tragegestell (Kunststoffplatte) und recht stark gepolsterten Trägern und Hüftgurt hatte ich meist mit Druckstellen zu kämpfen, außerdem ist das Gewicht relativ weit entfernt von der Hüfte "gehangen" - die Passform wars einfach nicht ganz. Ich habe die zahlreichen Beiträge hier im Forum zu unterschiedlichsten tollen Rucksack-Projekten durchgearbeitet, und war gleichzeitig sehr inspiriert vom Tragekomfort meiner Laufweste (Black Diamond Distance 25). Entsprechend hat mich auch der Betalight von Black Diamond sehr inspiriert. Trotzdem habe ich mich dann sukzessive an das Endprodukt herangetastet. Vielleicht macht das auch der oder dem Nächsten Mut, langsam an das Thema heranzugehen. Die erste Station war das Nachnähen meines Ortlieb Commuter-Daypacks, allein um mich einmal an die Fertigungsschritte eines Rucksacks heranzutasten. Extrem simpler Schnitt, hier habe ich zum ersten Mal Schulterträger genäht - in dem Fall doppelt mit X-Pac (erstaunlich bequem). Als nächstes habe ich mich an einer rudimentären Laufweste probiert, um mehrere Dinge zu probieren: wie funktionieren Laufwesten-Träger vom Schnitt und Material, wie könnte ein Top-Verschluss aussehen (Rolltop hat mich initial nicht überzeugt), und wie sieht es mit Stretch-Taschen aus. Fazit war, dass ein sauberer Schnittmuster- und Materialmix gar nicht so trivial war, das Stretch-Material unerfreulich in der Verarbeitung, und der Top-Verschluss solala. Anschließend habe ich mich an das tatsächliche Werkstück getraut, auch hier habe ich mehrere Runden gedreht. Als erstes mit Trägern im Laufwesten-Stil und nur aus Spacer-Mesh, einem testweise improvisierten Drawcord-Verschluss und einem abnehmbaren Hüftgurt mit Kurve aus X-Pac mit EVA gefüllt. Hieraus entstanden mehrere Learnings: - ein abnehmbarer Hüftgurt ist mäßig sinnvoll, wenn man ihn extra an sich anpasst. - EVA einschieben ist furchtbar mühsam - Spacer-Mesh dehnt sich im Vergleich zu Beladungsgewichten von Laufwesten bei einem großen Rucksack zu stark - ich bekomme die Form der Träger nicht zufriedenstellend hin, die diagonale Aufnahme der Träger ist aufwändiger in der Verarbeitung und zieht sich beim Tragen komisch am Rucksack-Rücken - der Verschluss ist nicht praktisch da nicht kompressionsfähig, und wohl auch optisch nicht hinzubiegen Entsprechend habe ich ziemlich viel wieder aufgetrennt und neu gemacht: - Hüftgurt aus X-Pac und Spacer-Mesh ohne EVA, dafür aber "auf Maß": Ich habe mit Maler-Krepp die perfekte Form auf meine Hüften geklebt, alles angezeichnet, runtergezogen und genau diese Form als Schnittmuster verwendet - Rucksackträger im klassischen Stil (vom 1. Ortlieb-Versuch übernommen), aus X-Pac und Spacer-Mesh. Die Aufnahme ist eine gerade horizontale Linie, den schrägen Anfangsverlauf erreiche ich über das Schnittmuster der Träger und nicht über die Aufnahme - Rolltop-Verschluss, welcher für die Form und das Handling beim Rollen mit Gurtband (extra stark) hinterlegt ist Nun habe ich meine erste zweitägige Bergtour damit bestritten und bin grundsätzlich begeistert: - das Handling mit Rolltop ist angenehm - die Mesh-Außentasche ist extrem praktisch (hatte ich vorher nicht) - der Tragekomfort ist stark verbessert, der Schwerpunkt ist viel näher am Rücken, der Hüftgurt passt wie angegossen ohne irgendwelche Druckstellen - ich habe knapp 1kg Rucksackgewicht gespart (von 1,5kg auf ca. 500g) Was noch verbesserungswürdig ist: - die Mesh-Taschen sind wesentlich zu klein, man muss ziemlich quetschen - Loadlifter würden wahrscheinlich noch sehr helfen, das Gewicht kompakt am Körper zu halten und die Schultern zu entlasten - der Rolltop ist zu kurz und schon bei Sommer-Beladung ziemlich am Anschlag - Softflask-Aufnahmen an den Trägern, sowie Zipp-Taschen für Snacks Außerdem frage ich mich, ob ich noch von irgendeiner Art von minimalistischem Tragegestell profitieren würde - ob Stangenkanal, HDPE-Platte, EVA, ...; und, ob nicht doch optimierte Laufwesten-Träger noch angenehmer wären. Hier jedenfalls einmal zwei Bilder vom vorläufigen Letztstand auf Tour: Danke an dieser Stelle jedenfalls einmal für die ganzen Inspirationen hier im Forum, vielleicht ermutigt der Beitrag ja jemanden, sich einem ähnlichen Projekt zu widmen und sich von Testläufen und Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen! 😊
    4 Punkte
  4. traveloors

    Vorstellungsthread

    Hallo Zusammen, ich bin Anna und schon von kleinauf mit dem Zelt unterwegs. Früher als Kind mit meinen Eltern per Bikepacking und seit einem (ersten) Neuseelandaufenthalt vor knapp 10 Jahren im Wanderfieber. In Neuseeland waren wir aufgrund Studentenbudget noch mit dem unterwegs, was uns vererbt wurde, günstig zu haben war oder in unserem gekauften Campervan sowieso schon drin lag. D.h. wir waren zu Beginn statt ultraleicht eher ultraschwer unterwegs mit Sommerschlafsack, 3,5kg Discounterzelt und Heimkochtopf, der aufgrund seines dicken Bodens immerhin die Hitze super lange gehalten hat. *ironie off* Als ersten Kontakt mit UL haben wir uns damals aus Kostengründen immerhin einen Dosenkocher selbst gebastelt. Hier in Europa waren wir lang eher auf Hütten unterwegs und hatten an Basisgewicht eh nicht so viel dabei, aber dafür häufig Sonderequipment für Klettersteig, Hochtour etc. dabei, bei dem man nicht soo viel sparen kann. Seit zwei Jahren sind wir jetzt aber ins Packraften eingestiegen und damit hat sich vor allem mit einer längeren Tour in Nordschweden im letzten Jahr die Notwendigkeit ergeben, unser Normalequipment nochmal zu überprüfen. Für 10 geplante Tage und entsprechend Verpflegung für 12, waren wir inkl. ca. 10kg Packrafting-Equipment mit jeweils fast 30kg auf dem Rücken unterwegs und das war richtig hart. Unser Equipment haben wir über die Jahre erweitert, aber manchmal aufrund von Notkäufen auf Tour oder aus mangelnder Erfahrung nicht unbedingt clever ausgesucht. Vor Allem beim Zelt und beim Kocher ist noch ordentlich Luft nach unten. Da sind wir aktuell mit einem Vaude Invenio SUL 2p (ca. 2kg) und einem Primus Multifuel (schweeer) unterwegs. Ich lese hier schon eine Weile mit, auch was MYOG angeht und jetzt war es mal an der Zeit sich hier auch anzumelden. Ich freu mich auf jeden Fall auf einen guten Austausch und hoffe auf viele Inspirationen. Im Herbst geht es hoffentlich das dritte Mal nach Neuseeland und vorher soll das Gepäckgewicht noch etwas runter. Und damit ihr was zu lachen habt, hier noch ein Foto von unserem super Einsteiger-Koch-Setup:
    4 Punkte
  5. HEB

    Impressionen von Touren

    Impressionen unserer letzten Tour um Bergen, Norwegen. Oberhalb 700hm lag doch noch recht viel Schnee, darunter kam einem das Schmelzwasser entgegen. Dazu regnet es in Bergen auch an 240 Tagen im Jahr. Augen auf beim Wanderziel! Im Flieger gab es sogar noch 2 Flaschen ultraleichten Wein in der roten Hütte konnte wir eine Nachtverbringen und am Ofen alle trocknen. Die Hütte ist aus den 60ern und scheinbar ist der Betreiber in den 80ern gestorben, jedenfalls war die gesamte Einrichtung, also auch Putzmittel, Zeitungen, Nahrung usw. aus den 80ern. Letzter Gästebucheintrag war von 2018.
    3 Punkte
  6. Mein "Tourenhandtuch" wiegt 20,6g und III ist nicht nur geeignet, das Zelt/Tarp ( in meinem Fall das Aricxi Taartent) abzuwischen, sondern auch mich nach einem Bad mit den Manatees in Florida Nur mal als Idee...
    3 Punkte
  7. OT: Ich liebe dich für diesen post ❤️
    3 Punkte
  8. Ich bin etwas verwundert dass her keiner rein grätscht, aber mit Schmerzen zeigt Dir Dein Körper seine Grenzen auf. Schmerzen ignorieren heißt sich selbst zu ignorieren. Es gibt ggf Momente wo man da durch muss - weil mans verpeilt hat. Wegen dem Wetter. Weil man zu doof ist Karten zu lesen. Oder whatever. Aber grundsätzlich ist sicher meine Motivation SCHMERZFREI meine Tour durch zu ziehen. Wie ich das hin bekomme? Ich habe grob Erfahrung wie viel Strecke + Höhenmeter ich so hin bekomme Wie mache ich das? ICH rechne das so: ich schaffe grob 400hm die Stunde ODER 5km pro Stunde. Bei 1000hm und 20km brauche ich 2,5h für die Höhe und 4h für die Länge, also im Beispiel 6,5h Stunden. Grob. Alles um die 6h sind ok bis chillig (für mich), alles über 8h wird eher RICHTIG Arbeit. Wenn ich um 8 los laufe und um 18:00 das Handtuch schmeißen kann - mit einigem an Pause wohlgemerkt. Das heißt noch nicht das ich TATSÄCHLICH die Zeit brauche, aber ich habe einen Zahlenwert als Anhaltspunkt für diesen Zeitframe - für meinen Fitnesslevel. 6 is ok, deutlich mehr wie 8 is doof. Aber ja, je nach Topografie und Fitnesslevel Inwieweit das auf Deinen Körper passt, musst Du selber raus finden. Ich habe bei meinen Hikes allerdings NIE Schmerzen (Mückenstiche nicht mit eingerechnet) und würde mir mein Wanderverhalten überdenken falls doch 1/10 is easy 1/20 geht auch noch. Hier, im UL wären 5kg grob das Ziel. Abhängig von der Tour und Klimazone ist das normalerweise machbar. Hast halt kaum Wechselwäsche 😉 . Von meinem ehemaligem 15kg Equipment ist allerdings kaum was übrig geblieben (Equipment im Wert von NP 50€). Man muss nicht zwangsläufig reich sein (aber es hilft) - aber wenn nicht MYOG - gehts nicht ohne shopping. Konzerntrier Dich darauf deine Isomatte + Schlafsack Zelt (oder Tarp + Footprint + Bugnet) und Deinen Rucksack auf unter 3kg zu bekommen. Der Rest kommt mit etwas Disziplin und einer gepflegten Gear List --- und Support durch ein Forum wie dieses - automatisch. Nimm einfach immer so wenig wie möglich mit und dann immer nur das leichteste. Happy Trails!
    3 Punkte
  9. Hallo zusammen! Ich schreibe ehrlich gesagt eigentlich nicht wirklich in Foren, aber habe nach nach meiner zweiten Mehrtagestour (vier reine Wandertage Tage E9 in Polen, sehr sehr spontan entschieden) einige Fragen. An der Stelle vielleicht ein kurzer genereller disclaimer zu mir, ich bin 36, starte eher ungeplant und mit großer Euphorie in Abenteuer und bin auch sehr gut darin über meine Grenzen zu pushen. Das richtige Mindset ist von all den möglichen Problemen sicher nicht meins 😅. 1. Da komme ich auch schon zu meiner ersten Reflexion bzw. Frage an euch. Ich bin schon eine puscherin, was Etappen und Strecken angeht. Klar alles nicht auf krassem Niveau weil Einsteigerin, aber ich weiß wie ich mich fühle:). In Polen bin ich jetzt insgesamt 115 km in vier Tagen gelaufen. Dabei ist es doch normal das man Muskelkater und Schmerzen hat. Da pushe ich mich stur durch. Ich frage mich aber manchmal, ob ich zu sturr bin. Wirauf achtet ihr da so, dass ihr nicht in so blöde Konsequenzen wie Schleimbeutel Entzündungen im der Hüfte oder was weiß ich Erschöpfungsbrüche geratet? Oder besteht diese Gefahr garnicht? Ich mag dieses Gefühl über die Grenzen zu gehen halt schon, aber will auch nicht unverantwortlich sein, wenn ihr versteht. Ausdauer war schon immer meine stärke. Sonst Ich bin so durchschnittlich gut sportlich würde ich sagen, gehe einmal pro Woche ne halbe Stunde joggen, mache 2-3 mal ne halbe Stunde Krafttraining. bereitet ihr euch mit bestimmten Trainings extra vor? 2. Ganz ganz sicher muss ich das Gewicht meiner Ausrüstung reduzieren. Ich war jetzt in Polen bei 13-14 kg 🫠😅- je nachdem wie viel Wasser ich mitgenommen habe. Vor der Reise dachte ich mir, “ach, let’s Go, dann ist es eben etwas anstrengender”. Ich glaube auch fest, man muss erst Erfahrungen machen, ehe man weiß was man braucht oder sich eventuell für teures Geld anschafft, naja… hat mich aber auch schon genervt 😅 Ich habe mal so die Faustregel gehört, dass der Rucksack insgesamt so 1/10 des Körpergewichtes wiegen soll. Ist das für euch ein realistisches Ziel? Das wären bei mir dann circa 6,3kg. Also mehr als die Hälfte???? Ist das möglich?? Was sind da eure Richtwerte? Oder macht es überhaupt Du Dich an sowas zu orientieren? Kenne mich wie gesagt mit UL nicht so gut aus, ich hab halt das Trekkingwandern sehr für mich entdeckt:). Und das will ich sehr gerne weitermachen. An der Stelle will ich gar n Uhr so in die Detail gehen. Dazu gibt es hier ja auch viele konkretere threads. Aber fyi. Dabei hatte ich auch ein nicht UL-Biwak-setup, aus einer decathlon Hängematte, isomatte exped, mountain Equipment Schlafsack Kunststoff und ein diy tarp aus meinem Dusch Vorhang :D. Sowie halt Kocher. Bin gespannt auf eure Antworten! Beste Grüße! seph
    2 Punkte
  10. Hallo @Leffotrak das gesamt Gewicht ist aktuell Alles inkl. "getragen". Das würde ich wenn ich wieder Zeit finde anpassen. Man sollte das Gesamtgewicht natürlich auch haben ohne "Worn" Items sehen damit man nicht Gesamt - Worn manuell berechnen muss.
    2 Punkte
  11. schaut ja schon mal gut aus. Als Tip für EVA in die Träger zu bekommen: Den Schaumstoff vorher mit Babypuder "einschmieren". Das hat das ganze bei mir erheblich erleichtert. Die Loadlifter lassen sich bei deinem Konzept einfach in der Ansatznaht vom Rolltop unterbringen.
    2 Punkte
  12. Hallo Puscherin, wenn du dir dieses Attribut schon selbst gibst scheinst du Freude am eher sportlich orientierten Wandern/Trekking zu haben. In dem Alter hatte ich auch mal so eine Phase. "Quäl dich du Sau" hieß es damals. Der Faktor Leistung und die damit zusammen hängende Erfolgs-Euphorie hatte schon was. Das ist bei mir aber schnell in eine andere Art umgeschlagen (eher genussorientiert und entschleunigend). Ist sicher eine Typ- und Alterssache. Früher war ich zufrieden, mit Minimalgepäck auf dem Rennrad mal eben 200 km nach Bayern zu düsen. Stolz auf meine Leistung, mit der auch gerne mal geprahlt wurde. Es wurde dann aber auch stressig und anstrengend - eigentlich wollte ich in der Freizeit doch genau das Gegenteil. Der Alltag war doch schon fies genug. Heutzutage gehe ich einfach langsam drauflos und bin Stolz, nach einer schönen Wanderung einen geilen Lagerplatz gefunden zu haben. Wenn man Glück hat (oder es kann) ist da auch dieses gelegentliche mentale "nicht denken", also wo man "einfach so da" ist. Und das in der Natur - auch fein. Ich glaube, dieses „Durchziehen trotz Schmerzen“ ist noch im gesunden Rahmen wenn man jung und fit ist. Auf Dauer ist da aber auch vielleicht mehr Verschleiß. Gedankenspiel: Sherpas können wegen der körperlich extrem belastenden Arbeit nicht mehr im Alter auf den Berg um den Spaziergang mit der Aussicht zu genießen. Demgegenüber gibt es z. B. Schreibtischtäter, die sich nur moderat fit gehalten haben und nun als Rentner jedes Wochenende durch den Schwarzwald wandern. Gezieltes Training kann nicht schaden. Selber aber noch nie intensiv gemacht, da mir etwas Gartenarbeit und einfache Wochendwanderungen reichen. Im Outdoorleben bin ich dann schon etwas angestrengter unterwegs, inkl. Muskelkater. Aber für Schleimbeutelentzündungen und sowas bin ich einfach zu faul. Stell doch mal deine Packliste hier vor...
    2 Punkte
  13. Wir haben nach einem ersten Kurs in Neuseeland einen zweiten WW-Kurs bei Tom von Packrafting Explorers gemacht und das kann ich nur empfehlen. Seon kenne ich nur vom European Meet-Up, aber er und Tom arbeiten auch zusammen und sicherlich ist das Niveau vergleichbar. Wer grundsätzlich WW mit dem Packraft fahren will und kein absoluter Anfänger ist, für den ist übrigens das European Packrafting Meetup an der Soca noch ein heißer Tipp. Start dieses Jahr ist allerdings schon Montag in einer Woche für die Kurzentschlossenen.
    2 Punkte
  14. himmelblau

    einsteigerzelt

    unterdessen habe ich drei Mal im Lanshan 1 (ohne Pro) geschlafen, einmal davon im Regen. Aufstellen ist sehr einfach und geht rasch. Hatte noch nie so ein unkompliziertes Zelt Der Platz war aber auch jedes Mal eben... Einige Heringe wurden ersetzt durch längere. Ich selber habe mit 1.72 m habe im Zelt gut Platz, auch neben mir bleibt einiges an Platz. Also aus meiner Sicht alles gut. Meine Aufgabe ist es nun, dass Kissen passend zum Hals zu modifizieren und das Liegen auf einer Luftmatratze zu üben schöne Pfingsten! Andrea
    2 Punkte
  15. J_P

    Impressionen von Touren

    Neulich im April 2026 auf dem Kandelhöhenweg.
    2 Punkte
  16. TheRebel

    Impressionen von Touren

    OT: ich wechsel aktuell von BigTech ins fediverse und habe mir in diesem zuge einen Pixelfed account erstellt wo ich von nun an mehrfach die woche fotos von vergangenen wanderungen poste... falls jmd lust auf tour fotos habt schaut gerne rein und kommt generell alle mal ins fediverse
    2 Punkte
  17. @EldenStars Outdoorline.eu ist ein Czechischer Shop, absolut vertrauenswürdig, schon viel da bestellt. Weiß aber nicht, ob die Zpacks zelte haben. Musst du gucken!
    1 Punkt
  18. Hallo Zusammen, Ich plane eine Minitrekkingtour (+/-5 Tage) mit meinem Sohn (12) und unserem Hund. Dazu würden mich eure Erfahrungen zum Hexatrek und dem Soonwaldsteig sehr interessieren oder falls ihr anderweitige Tourenempfehlungen habt. Die Region Pfalz, Vogesen, evtl auch Jura wären prima, da wir später noch nach Spanien weiterreisen wollen. Wir sind Wander- und Trekkingerfahren, bei Wildcampen, insb. mit Kind bin ich aber etwas entspannter unterwegs wenn es legale Möglichkeiten gibt – daher wären erlaubte Biwaks, Trekkingplätze oder Campingplätze ideal. Der Fokus liegt mehr darauf natur nah unterwegs zu sein, eine gute Zeit zu haben, schöne Dinge zu sehen, mal ins Wasser zu springen und je nach Angebot eine ‚abwechslungsreiche‘ Kost aus Instantsuppe und Eis. Aktuell schwanke ich zwischen den ersten Hexatreketappen (den ich irgendwann mal gern komplett laufen würde) und dem Soonwaldsteig. Letzterer wäre logistisch einfach umzusetzen aber evtl etwas langweilig – so zumindest meine Befürchtung? Das Herz schlägt etwas mehr für den Hexatrek, da bin ich mir aber etwas unsicher, was die Übernachtungsmöglichkeiten angeht. Freue mich über Tipps und von euren Erfahungen zu hören 😊
    1 Punkt
  19. Hallo Pusch…….Seph, schön, dass Du hier im Forum bist. Du machst Dir in 1 Gedanken darüber ob das alles so in Ordnung ist was Du fühlst oder was dir dein Körper so sagt. Im zweiten abschnitt sagst Du, dass Du kein Problem mit deinem Mindset hast. Was hältst Du von der Idee… „Durch dein Mindset kommt deine Körperreaktionen.“ Verstehe mich nicht falsch, es ist alles in Ordnung so wie Du es machst. Du puschst dich gerne was ok ist. Dadurch hast Du weniger die Chance auf deinen Körper zu hören, da Du ja herausfinden möchtest was Du leisten kannst da sind Kollateralschäden eben mit drin. Allerdings weil Du die Frage stellst, glaube ich, dass es vielleicht nicht der richtige Weg für Dich ist oder noch nicht ist. Du hast es ja schon von einigen gehört, Gib Dir Zeit und schaue was Du wirklich möchtest. Entspannt ohne Probleme 40+ Km laufen oder ist es für Dich der sportliche Teil, der Dich gerade zieht. Überall in der USA, in Frankreich und hier auch wird man unter Wanderern immer gefragt, wo bist Du gestartet und wo möchtest Du heute dein Zelt aufschlagen. Egal wie viel Dich fragen oder Du fragst es gibt immer Menschen, die schneller sind, weiter laufen oder leichter sind als man selbst. Spiele das Spiel mit so lange wie Du magst. Und jetzt zu meiner Antwort auf deine Frage. Ja es ist möglich lange Wanderungen zu machen ohne körperliche Probleme zu haben. Für mich war es wichtig auch all diese Wehwehchen zu haben um zu entscheiden, ob ich das so weiter haben möchte. Es wurde besser sobald ich mir mehr Zeit gegeben habe, die ersten Tage absichtlich nicht ans Limit zu gehen. Wen möglich gib Dir noch einen Extratag zeit, damit Du auch auf deinen Körper hören kannst und mal nur ein paar Km machst, der nächste Tag wird dann schon besser. Was für mich auch ein Aha Erlebnis war, ist dass ich gemerkt habe, dass ich lieber alleine Wandere als mit jemanden. Da war ich dan auch viel entspannter unterwegs. Und zu 2 Du sagst es Du musst erst Erfahrung sammeln. Das mussten wir alle. Halte Dich da nicht an Kg angaben. Dein Körper wird Dir auch hier sagen was er mag. Leichter ist immer besser aber wenn Du zum abschalten einen Stuhl am Abend brauchst nim ihn mit, solange bis Du ihn nicht mehr willst. Viele auf dem PCT hatten einen und ich fande es total toll die Leute so entspannt sitzen zu sehen, dass ich mir auch einen geholt habe. Allerdings nur für 5/6 Touren, dann brauchte ich ihn nicht mehr. Bei mir ist es auch so, dass wenn ich gewicht reduziert habe, habe ich es mit Essen aufgefüllt. Auf dem Jakobsweg habe ich mir eine Wassermelone gekauf, nur um sie auf einem Berg zu essen….. im Nachhinein hat es sich voll gelohnt, nur dafür lohnt es sich das Gewicht zu reduzieren :-) Ich bin übrigens auch nicht UL unterwegs……. Jetzt muss ich mich outen auf m PCT war ich ebenfalls mit 13 kg ;-) Es kommt nur darauf an, wie Du dich dabei fühlst und das kann Dir keiner beantworten. Optimiere gerne alles weiter so wie Du magst. Das wichtigeste vielleicht ist dass man keine Dogmen im Kopf hat. Viel spaß beim forschen, Wandern und genießen.
    1 Punkt
  20. khyal

    Impressionen von Touren

    Also hier oben in Friesland NL ist perfektes Wetter, was Wind (klar auch richtig zum Segeln ) daß die Sonne nicht ganz so brät, für die ganzen Paddler kaum Welle, die vielen Marrekritte-Plätze zum Übernachten (1* Jahr 20 € für die Flagge finde ich da sehr günstig). Man denkt ja nicht zuerst an Nord-NL, wenn man an Paddeln denkt, da ist mir erstmal auch bewegtes Wasser lieber, aber über die Jahre habe ich das Gebiet hier oben auch zum Paddeln schätzen gelernt, an vielen Marrekritte-Plätzen darf man auch mit Zelt übernachten z.B. im Princehof gibt es eine Menge kleiner Kanäle, Wasserflächen, die man nur mit dem Paddelboot befahren kann und so Inselumrundungen machen auch Spaß. Wer also mal eine etwas andere Paddeltour machen will, einfach mal ausprobieren und natürlich an alle Segler ne Handbreit Wasser unter´m Kiel. Das Pic ist von gestern abend unmittelbar nach dem Anlegen.
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  21. Hallo Seph, meine Erfahrung ist auch, dass man sich erst im Laufe der Zeit richtig kennenlernt und dass sich der Körper an die Belastung gewöhnen muss. Zusätzlicher Sport zur Stärkung der Muskeln kann allerdings nicht schaden, sonst kann man sich schon Probleme einhandeln! Mir hat für den Einstieg das Buch von Christine Thürmer "Weite Wege wandern" übrigens sehr geholfen. Ansonsten ist es wie andere auch schon schrieben sehr individuell: Körpergröße und Körperbau, Jahreszeit, Klima, Wegbeschaffenheit,... Ich z.B. bin 1,62m und nicht besonders kräftig - ich bin darauf angewiesen, dass mein Baseweight unter 5kg ist.
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  22. Noch mal `ne Info zum Enan. Durch die Leichtgewichts-Einbogen-Konstruktion drücken starke Böen schon mal die Zeltwände in die Knie. Es wird dann so richtig gebeutelt im Vergleich z. B. zu anderen Hillebergs. Von daher sollte das Enan richtig "hart" abgespannt sein (dafür gemacht!). Und: An den Enden sind noch zusätzlich 4 Befestigungspunkte von Hilleberg mit eingeplant. Man muss daher noch zusätzliche 4 kurze Abspannleinen plus 4 Heringe einsetzen (die werden nicht mit geliefert). Das sorgt dann noch mal für mehr Stabilität bei Sturm. Dann hat man ein komfortables, nicht zügiges, sicheres und noch so einigermaßen leichtes Zelt.
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  23. Hoi Ich weiss, ich bin mit meiner Antwort spät dran. ich hoffe es hilft trotzdem. Eines habe ich beim Zelten in Island gelernt: Du musst damit leben, dass dein Zelt Schaden nehmen wird. Es muss nicht der befürchtete Totalverlust wegen Sturm sein. Es ist aber trotzdem ärgerlich .... . Das erste Mal war ich vor etwa 35 Jahren mit dem Fahrrad dort. Mein Zelt (Geodät) hat Stürme überlebt, welche die umliegenden Zelte nicht ertragen konnten. Aber eine Unachtsamkeit beim Abbau und schon war es geschehen ... . Da habe ich die zweite Lektion gelernt: Wenn man in der Jugendherberge auf ein Ersatzteil aus Reykjavík warten muss, so kostet die Unterkunft schnell mehr als jedes Zelt. Ich konnte da zum Glück auf einem Bauernhof bei einer Kollegin unterkommen. Letztes Jahr ging alles problemlos. Aber bei Dreki (Askja) hat es uns den Boden durchgescheuert. Dies trotz Footprint. Die Steine sind halt erbarmungslos! Fazit: 1. Kauf ein gutes Zelt, 2. Plane dein Budget so, dass du einen Defekt verschmerzen kannst. 3. Hotels; Hütten und Herbergen sind teuer! Jede Nacht die du im Zelt verbringst kannst du in Gedanken die Differenz zur Hütte/Hotel ins virtuelle Sparschwein legen. So ist ein Verlust kein Problem. Nach wenigen Nächen wird dein Zelt amortisiert sein. Notfallmässig kriegst du nur noch die teuren Hotels in Reykjavik! Im Notfall Platz in der Hütte zu kriegen wird schwierig. Aber einer deiner Camping-Nachbarn wird schon Erbarmen haben. PS1: solid inner ist kein Fehler. PS2: Sollte es dir das Zelt abräumen. In Island werden auch Zelte vermietet (nicht UL). Das kann sich rentieren.
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  24. Oder MYOG Ich ziehe Kunstfaser vor: weniger feuchtigkeitsempfindlich, viel problemloser zu waschen
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  25. Ich beachte nur das Gewicht, was ich auf dem Rücken trage, denn Kleidung muss ich ja auch im Alltag tragen. Ausßerdem interessiert mich, das ich bequem und ohne viel Anstrengung, oder Schmerzen in den Schultern/Rücken etc… durch die Landschaft komme. Daher der Fokus auf das „Rückengewicht“!
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  26. Viele achten beim Zelt vor allem auf das nackte Gewicht aus dem Katalog. Im Gelände kommt aber noch ein unsichtbarer Faktor dazu: Kondenswasser. Test 1: Nur Kondens, kein Regen Ich habe ein ganz normales 2‑Personen‑Zelt mit einem Kataloggewicht von 2475 Gramm verwendet – also kein extremes Ultraleicht‑Zelt, aber auch kein schweres Campingzelt. An einem trockenen Tag habe ich das Zelt auf einer Wiese am Waldrand aufgestellt und über Nacht stehen lassen, ohne darin zu schlafen. Ich wollte wissen, wie viel Kondenswasser das Zelt allein durch die nächtliche Feuchtigkeit aufnimmt. Am nächsten Morgen habe ich das Zelt direkt nach dem Abbau gewogen: 2810 Gramm. Das sind rund 335 Gramm mehr als das Ausgangsgewicht – nur durch Kondenswasser am Außenzelt. Praktische Konsequenz: Vor dem Einpacken so viel Kondenswasser wie möglich aus dem Außenzelt ausschütteln oder mit der Hand abwischen. Jede Minute Schütteln spart unterwegs Gewicht im Rucksack. Test 2: Abbau im Starkregen Im zweiten Versuch habe ich dasselbe Zelt in einer starken Regenphase abgebaut – so, als hätte ich es in einer „ewigen schottischen Regenfront“ eilig und keine Zeit, zu warten. Das Zelt ließ sich immer noch problemlos in den Packsack stecken, aber das Gewicht war eine Überraschung: 4820 Gramm. Das ist etwa das Doppelte des ursprünglichen Gewichts. Praktische Konsequenz: Wenn es in Strömen gießt und der Zeitplan es erlaubt, lohnt es sich, mit dem Abbau zu warten oder das Zelt zumindest in einer trockenen Pause zu lüften und abtropfen zu lassen, bevor es dauerhaft im Rucksack verschwindet. Fazit Kondenswasser und Regen können das Gewicht eines Zeltes leicht um mehrere hundert Gramm bis hin zum Doppelten erhöhen – unabhängig davon, ob es ein „Ultraleicht‑Zelt“ ist oder nicht. Wer Gewicht sparen will, sollte nicht nur auf Gramm beim Kauf achten, sondern unterwegs auch konsequent Kondenswasser ausschütteln, nasse Außenzelte getrennt verpacken und jede trockene Pause nutzen, um das Zelt kurz zu trocknen.
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  27. Bei mir habe ich keine Probleme mit der Mittelstange. Ich klippe erst alle Stangen ein und dann erst die restlichen Clips. Als Ergänzung zu mArcGs Kommentar: hier ab Minute 6 erklärt Herr Durston es:
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  28. Das ist auch eine Frage des Alters. Mit 36 ging bei mir so Einiges, was jetzt mit 63 nicht mehr geht. Ich habe mich erst im Laufe der Jahrzehnte gut genug kennen gelernt. Warum entstehen bei mir Blasen und was hilft dagegen? Hier wird nämlich oft gesagt, Schuhe seien individuell. Ok, aber Blasen sind es auch. Was halten meine Gelenke aus? Welche Schwachpunkte habe ich sonst? Bei der Planung gilt mich nicht: Wie viele km kann ich am Tag laufen? Sondern: Wie viel laufe ich am besten, um das ein paar Wochen durchzuhalten? Und was muss ich dafür noch beachten? Geringes Gewicht hat mir enorm geholfen. Aber da gibt es hier schon sehr viele unterschiedliche Meinungen und Du musst Deinen eigenen Weg finden. Ich betrachte nur das skin-out Gewicht - da nähere ich mich den 5 kg.
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  29. Durston empfielt die Stange von oben zu führen, dann kann sie besser biegen. Und am besten die Stange nicht als letztes einhängen, es ist einfacher sie zu biegen, wenn der Rest des Zeltes noch nicht völlig straff ist.
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  30. Schöne Idee! Falls jemand plant den Tjustleden zu laufen, kann er/sie sich gern vorab mal melden. Bin regelmäßig in der Nähe von Överum und kann einen Garten zum Zelten, Gästehütte oder auch nur eine Möglichkeit zum Duschen vor der Heim-/ Weiterreise anbieten. Grüße
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  31. Bei meinen Trainings arbeite ich ja viel mit Eigenerkenntnis Also morgens kleines Handtuch raus, Kondenswasser abtrocknen "was machst Du denn da, Dein Zelt putzen ?" "nee Kondenswasser abtrocknen" "ach das bisschen Wasser" "gib mal Deinen Kochtopf" ich wringe das kleine Handtuch immer wieder in den Kochtopf aus.. "so das ist jetzt ein halbes Pfund, dafür hast du doch nicht soviel für UL ausgegeben, um jetzt 250 gr mehr mitzuschleppen" An DCF hängt deutlich weniger Kondens... Typischer Wert, Stratospire 1 Si-Nylon 250 gr, Duplex DCF 80 g
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  32. khyal

    Impressionen von Touren

    Achtung nicht das Bild anschauen, wenn Du nur auf UL-Wandern festgelegt bist, die Aufregung darüber könnte zum Herszklabaster führen Also was ist auf dem Bild zu sehen, eigentlich nur UL-Kram (im Sinne von die leichteste Ausrüstung, die den Zweck erfüllt) ein UL Mountainbike was auch in meiner Gewichtsklasse mit Zeltgepäck drauf keine Grätsche macht ein UL Backdecker, die FAM ist mit 450 kg das leichteste Kajütboot, in dem ich mit meine größe aufrecht drin sitzen und zu 2 Pennen kann und das imho küstentauglich ist, Packraft on Board... Das Portal 2 und ein selbstgenähtes Si-Tarp brauche ich ja nix zu zu schreiben und die Bergans Lavvus (hier das Kleinste, habe sie alle 3) waren die geilsten Feuerzelte mit einer klasse Belüftung in der senkrechten Traufkante, gibt es leider nicht mehr Naja same procedure very year on Pinksteren Ribs & Blues 🏝️
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  33. Ich biete ein spezial angefertigtes 2x3 m Silpoly Tarp in Marpat Camo an. Das besondere ist die Stangentasche die einen schnellen Aufbau als Halb-Pyramide mit Vordach erlaubt. In der Stangentasche ist zudem ein Schlaufe verbaut, an dem ein Innenzelt eingehängt werden kann. Die Aufbauhöhe in den Fotos ist 125/130 cm. Für diese Höhe passen die meisten Trekkingstöcke. Ansonsten ist die gelbe Front-Schnur genau das Maß für einen Stock aus dem Wald. Das Tarp ist natürlich ansonsten wie ein normales 2x3 m zu verwenden. Eventuell müssen die Nähte mit SeamGrip versiegelt werden. Die Außenseite vom Stoff ist Silikon- und die Innenseite Polyurethan-Beschichtet. Maße: 2 x 2,98 Meter Gewicht, Inkl. aller Schnüre: 365 Gramm
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  34. Ich selbst sehe mich in naher Zukunft zwar nicht dort einkaufen (hab allerdings schon einiges an Geld im dortigen Online Versand gelassen 😇) aber finde ich super, dass du @Eli Sabeth so ein tolles Angebot machst! Mega!
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  35. schwyzi

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Diese Woche bei Tschibo in der Filiale (und auch online) - ein wasserdichter 28l Rucksack. Rollverschluss, zwei Netzseitentaschen, Vortasche (eingehängt), alle Nähte doppelt/beidseitig abgeklebt. Brustgurt werden ich noch nachrüsten und den angehängten Verpacke Beutel rausschneiden. Mit selbigem Beutel wiegt der 159,3 g und kostet 12,99€. Wer es also mal ultraleicht ohne Liner oder Cover mit Minimalausstattung probieren möchte...😉
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  36. Bei unserer letzten Osterwanderung haben wir zu dritt direkt hinter einer Kapelle -- Teil eines Pilgerweges -- sozusagen direkt AM Friedhofsgelände unsere Zelte aufgeschlagen und genächtigt. Da gab es Bänke und eine freie Wiese, vom Friedhof aus nicht einsehbar, aber der Übergang von den Gräbern hin zur Wiese war fließend. Natürlich haben wir uns anständig verhalten, haben nicht auf dem Friedhofsgelände uriniert etc. Wir haben uns darauf eingestellt, falls jemand kommt und das anstößig findet und uns des Platzes verweist, dann soll es so sein. Es kam aber keiner und wir haben dort eine angenehme, von uns sogar als spirituell wertvoll empfundene Zeit verbracht. Vielleicht bietet das Leben ja einen friedlichen Spielraum für reichhaltige, angemessene Erfahrungen abseits von Durchschnitt, Statistiken, Vorschriften und Verboten. Natürlich lässt sich darüber vortrefflich diskutieren, und es ist wichtig, für andere Sichtweisen und Bedürfnisse offen zu bleiben -- z.B. auch in punkto Pietät.
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  37. Nun ja, meine Frau kommt aus dem Ennstal. Das ist jetzt nicht unbedingt komplett hinterstes Hochgebirge, aber im Endeffekt ist das einzige was da nennenswert Geld in die Gegend spült der Tourismus. Alle anderen natürlichen Ressourcen wie Bergbau oder Landwirtschaft sind entweder aufgegeben oder hochsubventioniert. Wenn du eine Möglichkeit findest wie ein Bergbauer dort sein Rindfleisch billiger produzieren kann als ein ein Bauer aus einem nordeutschen Rindermastgroßbetrieb, immer her damit. Bergbau findet noch in Eisenerz statt, in Hallstadt gibt es noch so Museumsbergwerke. Mit afrikanischen Minen können diese seit Jahrzehnten nicht mehr konkurrieren, wenn die österreichischen Bergwerke nicht sogar schon seit Jahrhunderten dicht sind. Wenn man die Geldflüsse vor Ort Mal zu Ende denkt, dann erhalten fast alle Beschäftigten dort ihr Geld aus der Tourismusbranche. Der Fliesenleger fließt den Flur des Hotelangestellten, der Rechtsanwalt dort vertritt den Liftbesitzer bei Schadenersatzansprüchen. Das Krankenhaus Schladming flickt im Winter Kreuzbandrisse der Schifahrer im Akkord. Der Forstwirt verkauft sein Holz an Bauunternehmen die die nächste Feriensiedlung hochziehen. Das hat mit Arroganz nichts zu tun, sondern bildet einfach die Realität dort ab. Ich muss da immer schmunzeln wenn sich die Anwohner dort über die Touristen aufregen. Natürlich finde ich solche extremen Auswüchse wie im Zeitungsartikel beschrieben, oder wie in Hallstadt tagtäglich beobachtbar furchtbar, aber für die Anwohner ist das eben auch das, was das Brot auf den Tisch bringt. Als Tourist kann man sich da nur immer wieder selbst an die Nase fassen und versuchen nicht als Negativbeispiel auf zu fallen, wenn man schon mit seiner bloßen Anwesenheit zumindest etwas zum Problem beitragen muß..
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  38. … wenn mir jemand mir etwas erlauben oder verbieten will, frage ich mich, woher seine Ermächtigung dafür kommt, dies zu tun? Welche Motivation bringt ihn dazu ?… So versuche ich, die Ursache-Wirkungs-Kette bis zu diesem Punkte zu verfolgen… Und es dauert machmal, bis ich am Ursprungspunkt angekommen bin. Doch dann bin ich da: Irgendwann hat der Mensch sich entschieden, zwischen gut und böse (schlecht) zu unterscheiden… Liegt nicht gerade hier der Ausgangspunkt zu Überwindung von Verboten etc. ? Im natürlichem Verhalten ? Ist nicht jedes Gesetz, jede Verordnung etc. Gewalt ? Doch hier mal eine Begebenheit auf meiner gerade beendeten Tour auf dem Märkischem Landweg, durch den NP Unteres Odertal, am Parsteiner See entlang, durch das Weltnaturerbe Buchenwälder Grumsin u.a. :Nach Durchstreifen der Buchenwälder Grumsin kam ich durch ein kleines Dorf und entdeckte einen sehr kleinen Friedhof. Wasser wird immer gebraucht. Also wo ist der Wasserhahn? Aha, gleich am Eingangstor. Dort werkelte gerade ein recht gut gekleideter Mann an einem Grab. Egal… Ich ging durch’s Tor, besah mir wie immer einige Grabsteine. Die geben interessante kulturelle Auskünfte über das Leben vor Ort… Danach war der Mann noch immer mit der Pflege des Grabes seiner Eltern (wie ich später erfuhr) beschäftigt… Ich griff zum Wasserhahn und entschuldigte mich gleichzeitig hier etwas Wasser zu mausen… Erwartet hatte ich ein grummliges Dulden meines Tuns… Keineswegs ! Seine Antwort: Wer, wenn nicht ich, hätte die Berechtigung (!!!) hier Wasser zu entnehmen… als ein Fernwanderer… Er wußte genau Bescheid hinsichtlich Übernachtungsgewohnheiten von uns Vielen von den Wenigen. Und war keineswegs erbost darüber. Sprach nur die Möglichkeit von Notfällen an… Übrigens war sein Vater der Förster in dem dortigem Revier… Überraschungen gibt es aber auch…. Tzzzz ... meint Ein.Plattfüssler 🙂
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  39. Hi zusammen, neulich hatte ich schon einmal eine einfache Tragehilfe für Kinder vorgestellt. Sie wird über Karabiner unten am Schultergurt des vorhandenen Rucksacks und oben mit Gurtschnallen ebenfalls am Schultergurt eingehängt. Zielgruppe sind Kinder, die nicht mehr dauerhaft in der Kraxe sitzen oder das kleine Geschwisterchen hockt in der Kraxe und das Große braucht auch mal 20 Minuten Tragepause. Kommerziell bekommt man das für 70-90 € plus Versand und Zoll aus den USA unter dem Namen Trail Magik Kid Carrier. Ganz schön teuer für ein Tuch mit 2 Gurten. Auf Reddit habe ich zwei MYOG-Anleitungen gefunden und selber umgesetzt. Link1 Link2 Materialien (alle von Extremtextil): - Cordura 330den, 1m - Gurtband Polyester 15 mm, 4 m - Gurtschnallen 15 mm - Micro Karabiner, 62 mm, 150 kg - Garn: Alterfi S80 Polyester - Nähnadel: Jeans 90 Ohne Nadel und Garn ca. 36 € inkl. Versand. Durchführung 1. Schnitt: Ziel war ein Quadrat-Tuch mit Maßen mit ca. 35x35 cm. Ich habe den Stoff zweilagig gefaltet und an den Seiten jeweils 1 cm Puffer gelassen. Also ein Rechteck von 37 x 72 cm ausgeschnitten. 2. Oben und unten (an den langen Seiten des Rechtecks) den Stoff mit Zickzack-Stich versäubern. 3. Tuch mittig falten und an den zusammengefalteten Seiten zusammennähen. Anschließend einmal umstülpen. Man hat nun eine Röhre genäht bzw. ein zweilagiges Quadrat. 4. Als nächstes jeweils 2 m des Gurtbandes rechts und links in der Röhre am Rand doppelt durchführen, sodass sich unten eine Schlaufe bildet mit ca. 15 cm Länge. Oben die Gurtschnalle wie auf den Bildern shcon einmal einhängen, um die passende Gurtlänge zu finden (die oben herausschauenden Gurtenden sind unterschiedlich lang, Ein Band endet bei der oberen lila Klammer, das andere wird komplett durch beide Teile der Gurtschnalle geführt. 5. Dann oben und unten mit Geradestich die 2 Lagen Gurtband zwischen den 2 Lagen Cordura vernähen. Dazu habe ich ein Rechteck mit einem Kreuz darin zweimal abgenäht. Auch die Schnalle wird auf diese Weise angenäht und das Gurtende zweimal umgeklappt und mit Geradestichen vernäht, sodass es nicht mehr durchrutschen kann. 6. Unten in der Schlaufe mit Geradestich 3 Nähte setzen, sodass 4 Segmente entstehen, in denen der Karabiner je nach gewünschter Länge eingehängt werden kann. 7. Auf beiden Seiten jeweils von oben nach unten mit Geradestich neben dem Gurtband die Corduraseiten vernähen, sodass das Gurtband nun seitlich eingeschlossen ist. 8. Auch oben und unten vernähe ich nun die beiden Cordura-Lagen mit Geradestich von einer zur anderen Seite. 9. Dann lege ich an der unteren Seite jeweils 10 cm von der Seite entfernt eine 1 cm breite Falte und nähe dort ebenfalls ein Rechteck mit Diagonalen drauf (im oberen Foto ist das noch nicht vernäht). 10. Damit ist der Trail Magik Nachbau fertig aber ich habe noch zwei persönliche Änderungen ergänzt. Zuerst einen kleinen Dinosaurier aufgebügelt (fehlt noch auf den Fotos) und schließlich noch ein ca. 10 cm langes Gurtband zu einer Schlaufe aufgenäht. Diese Schlaufe möchte ich benutzen, um dem Kind das Tuch engegen der eigentlichen Nutzung wie einen Rucksack anzuziehen und im abschüssigen Gelände etwas mehr Sicherheit durch Einhängen einer Reepschnur zu bekommen. Das ist natürlich kein Klettergurt und wird als solcher auch nicht genutzt also steinigt mich bitte nicht. Ich sehe es als Add-On auf Touren, auf denen der Kleine keinen Klettergurt dabei hat nach dem Motto: die beste Absicherung ist die, die man dabei hat. Auf geplanten Klettersteigen, Gletscher, Hochalpines Gelände besser direkt das dafür ausgelegte Equipment nutzen. Erfahrungen zur Nutzung kann ich in Bälde teilen.
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  40. Da stimme ich dir zu - insbesondere wenn man eh eine Kraxe nutzt und das Kind da länger drin sitzt. Das kenne ich auch noch mit klassischen Babytragen weit unter 10 kg, dass es auf Dauer sehr auf den Rücken geht. Ich sehe den Nutzen des Trail Magik eher für folgende Rand-Fälle: 1. Kind1 wandert eigenständig, Kind2 sitzt in der Kraxe. Ich bin ohne Partner unterwegs oder der Partner kann aus körperlichen Gründen keines der Kinder tragen --> dann kann ich mir das müde Kind1 mal für 20 Minuten Verschnaufpause, einen besonders steilen Anstieg, ... zusätzlich vorne dranschnallen. Den Fall hatte ich im letzten Urlaub und meine Arme hätten sich ein solches Tuch gewünscht. 2. Man hat keine Kraxe aber einen anderen sehr sperrigen/großen Rucksack hinten und will wieder das Kind für eine überschaubere Zeit vorne dranschnallen. 3. Rucksack hinten und Kind kann wegen dem Gelände nicht auf die Schulter. Z.B. wegen tiefer Äste, gerölligem Boden oder Gelände, bei dem ich meine Hände frei haben will. Mehr fällt mir konkret auch nicht ein, weil bei vielen Konstellationen mit einem leichten Rucksack dein Setup (Kind hinten, Rucksack vorne) oder auch der Rucksack hinten und Kind auf den Schultern naheliegender wären. Wobei dein Vorschlag natürlich das Mitführen einer Tragehilfe für den Rücken voraussetzt. Ist am Ende vermutlich sehr abhängig davon, wie lange die Tragezeiten werden. Ist halt eine leichte und einfache Lösung, für eine Kinderttrage, ohne dass man eine ganze Kraxe oder Babytrage etc. mitnehmen müsste. Am Wochenende geht es nach Teneriffa, da werden wir es mal testen und ich gebe Rückmeldung, ob/wie sinnvoll das Tuch war.
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  41. Die Fotos mit Ofen sind da: Nach dem Overnighter-test im Januar jetzt der erste ernsthafte Versuch: Mehrtagestour per Packraft Anfang März auf der Oker. Der Fluss selber war etwas enttäuschend, oftmals im tiefen Graben verlaufend, sehr vermüllt und nur zwischendrin schönere Passagen. Also eher was für Tagestouren auf ausgewähltenm Abschnitten als für Mehrtagestouren. Dass hier weite Strecken Naturschutzgebiet sind (und Übernachten nur mit Genehmigung der Landbesitzer möglich ist!) erklärt sich mir eher aus der Hoffnung, dass dadurch mal was besser wird - aber vielleicht wird es ja. Die Breite des Zeltes passt mit dem Ofen in der Mitte ganz gut. Besorgt wie ich bin habe ich aber zwei Pflöcke neben der Matte eingeschlagen, damit nichts zu dicht an den Ofen rutscht. So hat alles gut geklappt. Lediglich das Kondenswasser an der Zeltwand war wegen dem geringen Abstand morgens vorm Einheizen des Ofens etwas lästig, das ist ja normal. Falls ihr noch Fragen habt - nur her damit.
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  42. Heyhey, es ist jetzt das Peax Solitude 4 DCF geworden und nachdem ich endlich die Möglichkeit hatte es auszuprobieren, hier ein erster kleiner Eindruck: Die Größe von 3,2 x 2,74 m ist auch mit Ofen und längs liegend für 2 Personen ausreichend, weil die Seitenwände durch die Abspannleinen und die Höhe ziemlich steil sind (siehe Foto) - anders als bei vielen niedrigeren Lavvus. Allerdings bedeuten die zusätzlichen Abspannleinen eben auch dass es zusätzliche Häringe braucht (oder andere Befestigungsmöglichkeiten). Und es ist braucht ein bisschen Rumprobieren bis das gut funktioniert. Die Höhe ist sehr angenehm, die eingespannten Trekkingstöcke nehmen davon allerdings nen ganzen Teil wieder weg. Aufrecht stehen geht dadurch nicht mehr. Sie sind aber zum Aufhängen von feuchten Klamotten echt gut geeignet. Unter normalen Windverhältnissen geht es aber auch gut ohne. Das Gewicht des Außenzelt (incl. Abspannleinen ohne Packsack) beträgt 933 gr, und ist damit 54 gr schwerer als die Herstellerangabe - ärgerlich. Die Verarbeitung insgesamt macht einen guten Eindruck, die Abspannpunkte sind ordentlich vernäht und verstärkt, ebenso die Spitze. Der kleine Befestigungshaken für die Abdeckung der Ofenrohrdurchführung ist ein netter Gimmick, der verhindert, dass die Klappe ans heiße Ofenrohr kommt. Was mir auch gefällt ist die Stange, die sehr klein verpackbar ist: 6 Segmente, von denen jeweils zwei ineinander gesteckt werden, so dass zum Verpacken 3 Stangen mit 44cm Länge bleiben (Gewicht 284 gr also geringer als die 297 gr auf der Website). Die Häringe fand ich nicht zufriedenstellend und habe sie gegen Piranha-Häringe ausgetauscht: 4 St 15 cm = 64gr + 12 St 12 cm = 84 gr zusammen 148gr. Es würde auch mit nen paar weniger gehen, aber da wir das erste Mal mit dem Zelt untertwegs waren, wollte ich auf der sicheren Seite sein. Negativ habe ich bemerkt, sich die Seiten nicht bis komplett auf den Boden abspannen lassen, so dass ein Spalt bleibt. Bei gefrorenem Boden ohne Schnee ist das Zustopfen des Spaltes etwas schwierig. Ich lasse wegen der Frischluftzufuhr lieber eine Tür einen Spalt auf, als dass ich rundum Zugluft habe. Wir waren ohne Innenzelt unterwegs, haben das Innenzelt nur mal vorher ausprobiert. Passt alles problemlos. Im Innenzelt wird ja quer hinter der Stange geschlafen und der Ofen kommt in den vorderen Teil. Die Reißverschlüsse vom Innenzelt und Außenzelt liegen so, dass es problemlos möglich ist, auch den hinteren Eingang zu nützen. Das dürfte bei nächtliche Ausflügen zum Blase leeren hilfreich sein. Eher gibt es nach vorne ein Problem, wenn der Ofen genau mittig steht, der muss etwas zur Seite gerückt werden. Längs liegend ohne Innenzelt haben wir allerdings den zweiten Eingang nicht gebraucht. Vom Gewicht her waren wir zu zweit zu Fuß mit 1,08 kg/Pers für Zelt und Ofen (also zusammen 2,16 kg) unterwegs, das ist für uns ganz akzeptabel. (Ja ich weiß es geht leichter, aber der Wunsch nach Komfort und Platz wiegt halt.) Insgesamt bin ich ganz zufrieden, über längerfristige Haltbarkeit kann ich natürlich noch nichts sagen. Cheers Wansky
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  43. Die Handgeräte verbinden sich per Bluetooth mit deinem Handy, du kannst dann mit der (Open Source) App schreiben. Zum Thema Strom & Bluetooth: Du hast da einen Denkfehler: Das „Netz“ besteht zwischen den kleinen Platinen im Rucksack, nicht zwischen den Handys. Du brauchst gar nicht permanent per Bluetooth verbunden sein. Das Handgerät funktioniert autark. Szenario: Ihr habt beide das Handy im Flugmodus. Dein Handgerät im Rucksack empfängt trotzdem meine Nachricht und speichert sie. Wenn du dann bei der Pause dein Handy-BT einschaltest und die App öffnest, werden die ungelesenen Nachrichten einfach vom Gerät aufs Handy synchronisiert. Das Netz bricht also nicht zusammen, nur weil die Handys aus sind. Die Nodes (Platinen) müssen aber natürlich an sein. Das Netz ist „sofort“ da. Meshtastic nutzt ein Prinzip namens „Managed Flooding“. Jedes Gerät, das eine Nachricht hört, plärrt sie einfach weiter (Repeater). Das Netz ist also in dem Sinne „dumm“ (oder simpel robust) und muss keine Routen berechnen. Es flutet die Nachricht in alle Richtungen, bis ein Zähler abgelaufen ist (Standardmäßig 3 Sprünge/Hops, maximal 7). Du musst also niemanden „anmelden“ oder koppeln – einschalten und es läuft. Die gängigen Boards (Heltec V3, T-Beam) basieren auf dem ESP32-Chip. Der braucht relativ viel Strom. Für Ultralight-Zwecke wäre ein Board auf Basis des nRF52 (z.B. RAK Wireless oder T-Echo) viel besser. Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, verbrauchen aber nur einen Bruchteil an Energie und halten mit einem winzigen Akku tagelang. Reichweite: Das hängt extrem von der Sichtlinie ab. Stadt/Wald: 0,5 – 1 km sind realistisch. Freie Sicht (Berg zu Berg): Ich habe selbst Tests gemacht: Von meinem Haus zum weitesten sichtbaren Punkt (6 km) hatte ich mit einfachen Antennen noch super Werte (+1 bis +2db SNR). Da wäre also noch viel Luft nach oben gewesen (technisch ist bis -20db Empfang möglich). Andere Nutzer schaffen bei freier Sicht in den Alpen auch mal 30–100 km. Wenn in den Alpen theoretisch alle 50 km jemand auf einem Gipfel steht (was bei Sichtverbindung absolut realistisch ist), könnte eine Nachricht mit dem maximalen Limit von 7 Hops so eine gewaltige Strecke von 350 km quer durchs Gebirge zurücklegen. Noch zur Technik: In der EU ist 868 MHz der Standard für Meshtastic (während in den USA 915 MHz genutzt wird). Das Schöne am System ist der Community-Gedanke: Jeder, der Meshtastic nutzt, stärkt automatisch das Netzwerk. Wenn euch also zufällig andere Wanderer mit so einem Gerät begegnen, fungieren deren Geräte automatisch als „blinde Briefträger“ und leiten eure Nachricht weiter, ohne dass ihr euch kennen oder koppeln müsst. Keine Sorge wegen der Privatsphäre: Die Nachrichten sind (AES256) verschlüsselt. Der fremde Wanderer-Knoten leitet euer Datenpaket zwar weiter, kann es aber technisch nicht entschlüsseln oder lesen – es sei denn, ihr schreibt bewusst im „öffentlichen Kanal“, um allgemein Hallo zu sagen.
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  44. waterfall

    Packrafts - Pannen

    Ich bin mittlerweile seit mehreren Jahren intensiv mit Packrafts (auch im Wildwasser) unterwegs und bin schon viele verschiedene Modelle voN Anfibio, MRS und Alpacka gepaddelt, habe dazu im Leihbetrieb viele unterschiedliche Boote in der Hand und auch professionell im Gebrauch. Grundsätzlich gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten so ein Boot „kaputt“ zu bekommen: 1. Loch im Schlauch -> i.d.R. immer reparierbar miT Tyvek Tape, Aquaseal, Nadel und Faden etc. 2. kaputte aufblasbare Sitze/ Rückenlehnen (idr. Ventilschäden) -> Ventil oder Sitz tauschen, Ersatzventil dabei haben 3. undichte Reißverschlüsse -> mit Aquaseal zukleben oder austauschen, je nach Notlage.. Dabei sind die Alpackas m.E. nach deutlich haltbarer was Sitze, Fußstützen, Schenkelgurte und Rückenlehnen angeht, hier kenne ich so gut wie keine Defekte durch kaputte Ventile, was z.B. bei MRS und Anfibio sehr häufig passiert. Die Reißverschlüsse sind leider Verschleißteile und anfällig für Defekte. Ich mag den TiZip jedoch nicht mehr missen - gerade im Wildwasser und auf Expeditionen ist der Vorteil gegenüber dem Gepäck auf dem Boot riesig. Dafür muss man in Kauf nehmen dass der RV früher oder später undicht wird und ausgetauscht werden muss.
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  45. Ich habe beides gemacht, nen Kurs in Markkleeberg und nen Individualkurs mit Seon auf der Lammer. Ich würde mir das Geld für Markleberg sparen und direkt zu Seon fahren. Der Preisunterschied ist nicht riesig, der Unterschied des Kurses aber sehr. Markkleeberg war schon auch gut und der Kanupark ist super, auch um später nochmal alleine hinzufahren, aber Seon war ein anderes Level.
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  46. Ist doch klar. Im WW verliert man die Finne leichter und muss dann eine neue kaufen
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  47. Herr Skurka hatte offenbar zumindest teilweise Erfolg: https://andrewskurka.com/preview-showa-282-02-gloves/. Skurka bemängelte bei herkömmlichen Outdoor-Handschuhen, dass diese nicht wasserdicht und zu teuer seien. Bei den Cottage-Lösungen kommt in seinen Augen mangelnde Robustheit hinzu. Es gibt wasserdichte Handschuhe in Leder von so Wühltisch-Marken wie Arc'teryx, z.B. die Rush SV, die kosten allerdings mehr als 4 x soviel wie die von Skurka als zu teuer gescholtenen Modele und sie sind mit 270 gr viel zu schwer. Diese Showa Handschuhe werden nun tatsächlich als zum Wandern geeignet vermarktet: https://global.rakuten.com/en/store/sakaiya/item/10098338/ - 34 Euro/Franken sind jetzt durchaus verkraftbar, insbesondere wenn diese Handschuhe auch mal 12 Stunden lang dichthalten. Ca. 70 gr, je nach Grösse. Sie könnten sogar in gutsortierten Baumärkten auftauchen, gedacht für Gartenarbeit an trüben Tagen etc.
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  48. Lethen

    Flasche für Olivenöl

    Gibts bei Amazon oder beim Alibaba... aber macht halt jede Menge Müll...
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