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Ultraleicht Trekking

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 25.12.2025 in allen Bereichen

  1. Sanil

    Petzl Bindi vs. Petzl Swift LT

    ich bin ein großer fan der stirnlampe petzl bindi (offiziell: 35g nachgewogen: 34g) weil sie für mich die sinnvollste bedienung, die passensten leuchtstärken und lichtmodi sowie ein gutes gewicht/akkuausdauer verhältnis besitzt. nun warte ich schon seit jahren sehnsüchtig auf ein update von micro-usb auf usb-c, da dies für mich das einzig große manko der stirnlampe ist. am 01.12.25 kam nun die ablöse für die bindi raus und trägt den namen petzl swift lt (offiziell und nachgewogen: 43g), es handelt sich aber nicht nur um ein update sondern um eine ganz neue stirnlampe die leider ein paar verschlechterungen beinhaltet die sie für mich leider unbrauchbar macht. folgende unterschiede gibt es: verbesserungen: - usb-c anschluss - bessere 3. helligkeitsstufe - kopfband individuell austauschbar neutral: - neigung nicht mehr stufenlos verstellbar verschlechterungen: - das rotlicht geht nicht mehr an ohne dass vorher das weiße an war - das rotlicht streut nicht mehr so gut und ist jetzt ein zu hellerer spot - 9g schwerer mit originalband - größer und schlechteres design - die akku LED, die nach dem aus machen nachleuchtet, ist heller
    5 Punkte
  2. Mit 1,97m? Das wird knapp. Sehr knapp. Also, praktisch Füße draußen ;)
    2 Punkte
  3. theuol

    1P Zelt für die Alpen

    Ih wandere seit über 30 Jahren in den Schweizer Bergen, meistens aber nur 1-2 Nächte. Wenn die Wettervorhersage Sturm angibt, dann bleibe ich zuhause. Wenn nicht, dann reichte bisher immer ein "normales" Zelt. Das ist ja das Schöne, wenn man nahe der Berge wohnt, dass man spontan entscheiden kann, ob man gehen will oder nicht.
    2 Punkte
  4. Nachdem ich im Forum bis auf die ein oder andere Erwähnung nicht so viel zur HMG Versa gefunden habe, wollte ich mal ein paar Details dazu teilen. Ich bin schon lange ein Fan von Hüfttaschen. Hier habe ich alles drin an Wertsachen und Elektronik und meinen ganzen Hygienekram, so dass ich sie immer dabeihaben kann, auch, wenn man mal Rucksack und Zelt unbeobachtet lassen muss. Es hat ja jeder so sein eigenes Konzept. Für mich funktioniert das aber prima. Meine bisherige Hüfttasche stieß vom Fassungsvolumen her aber immer an ihre Grenzen, so dass ich diesen Sommer mal die Hüfttasche mit einer kleinen Tasche für den Brustgurt kombiniert haben. Ich hatte dafür nichts extra geholt, sondern eine vorhandene Tasche mit zwei Karabinerhaken „gepimpt“. Im Ergebnis hat mich das Konzept so einer kleinen Brustgurttasche so überzeugt, dass ich auf die Suche nach was größerem gegangen bin, auch deshalb, weil ich nicht eine Hüft- und eine Brustgurttasche haben wollte. Es sollte möglichst nur eine einzige Tasche werden. Bei den Brustgurttaschen gibt es ja diverse Anbieter (z.B. OMM oder Zpacks), die solche speziellen Modelle anbieten. Diese bieten enorm Volumen, sind sehr leicht, aber: man kann sie eben auch nur als Brustgurttasche verwenden, oder mittels eines extra Gurtes o.ä. umhängen. Das kam so zumindest für mich nicht in Frage. Da bin ich auf die HMG Versa gestoßen, hab sie bestellt und wusste, dass genau das es ist, was ich gesucht habe. Die Versa fasst 2,5 l bei einem Gewicht (incl. Gurte) von 116 g. Damit ist sie in etwa so schwer wie die beiden Taschen auf dem Foto zusammen und bietet trotzdem mehr Platz. Sie hat ein großes Hauptfach mit einer Mesh-Zusatztasche und einem kleinen Schlüsselkarabiner. In die Fronttasche passt z.B. ein aktuelles iPhone Pro Max locker rein. Auf der Rückseite ist eine weitere Tasche, die sich aufgrund der offenen Konstruktion aber nur bedingt zum Transport wichtiger Dinge nutzen lässt. Die Tasche gibt es in Schwarz und Weiß. Der für mich große Clou ist allerdings, dass man die Versa in div. Varianten tragen kann: als klassische Hüfttasche mit dem integrierten Gurt als Tasche quer über der Brust getragen mit dem integrierten Gurt als Brustgurttasche am Rucksack mit integriertem Gurt oder auch abgenommenen Gurt als Hüftgurttasche am Rucksack mit integriertem Gurt oder auch abgenommenen Gurt Möglich wird das durch die hintere Tasche, die nicht komplett geschlossen ist und man insofern seinen Brustgurt oder Hüftgurt durchfädeln kann. Dafür kann man den Gurt der Versa entweder vollständig entfernen oder man lässt ihn dran (so mache ich das) und verstaut ihn in der hinteren Tasche. So hat man die volle Flexibilität, wenn man den Rucksack abgenommen hat und man seine wichtigsten Sachen im Camp, auf dem Zeltplatz, in der Stadt trotzdem noch dabei haben will. Auch, wenn die Beschreibung evtl. etwas abstrakt klingt, denke ich, auf den Fotos erkennt man schnell, was gemeint ist. Die Variante als Hüftgurttasche habe ich nicht fotografiert, da ich keinen Hüftgurt nutze, aber es funktioniert genauso wie als Brustgurttasche. Fazit: Inzwischen ist die Versa meine Immer-Dabei-Hüfttasche, die ich auf Wanderung entweder als Brustgurt- oder Hüfttasche trage und insofern nur noch eine einzige Tasche außer des Rucksacks dabei habe. Fragen? :-)
    2 Punkte
  5. Ich liebe Hüfttaschen fürs Trekking. Man hat die wichtigsten Dinge immer direkt am Körper, auch wenn man den Rucksack mal ablegt. Auch auf dem Campingplatz eine feine Sache. Das vorgestellte Modell gefällt mir sehr!
    2 Punkte
  6. Alle genannten Hersteller sind aus den USA, die Zelte werden aber mitterweile fast allesamt in Asien gefertigt. Man kann alle aus den USA selbst importieren oder bei Händlern beziehen. Das "preislich" ist immer eine Kombi aus Grundpreis, Steuern und Zoll, egal wo man einkauft.
    2 Punkte
  7. OT: Kreative Zeltunterlage UL-Kartonage? Oder wie heißt das vermutlich noch völlig neuartige Material?
    2 Punkte
  8. @Lolaine zu svaneti kann ich dir sagen, dass der Startort also mestia heftig überlaufen ist, die Route selbst auch einige Menschen hat, aber wenn dich das nicht stört, heftig schöne Ausblicke ! Wenn du viel Erfahrung im Gebirge hast, dann ist Tusheti im Osten Georgiens weniger überlaufen, also ab Tag 2 siehst du eigentlich keine Menschen mehr und noch schöner
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  9. @dermuthige magst du noch eine kurzen Rückblick schreiben, wie das Wandern für dich war und ein paar Fotos teilen?
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  10. khyal

    1P Zelt für die Alpen

    Nicht nur das, häufig kommt eben auch nachts heftiges Wetter und dann ist es klasse, wenn man nicht fürchten muß, daß einem das Zelt zerlegt wird oder dann, um das zu verhindern, abbauen muß, sondern sich statt dessen tiefer in den Schlafsack kuschelt, draussen den Wind pfeifen hört und denkt "hach wie gemütlich" Das Portal 1 ist natürlich perfekt, aber wenn es um 4-500 sein soll, wenn Sturmstabilität, selbstragend und kleine Stellfläche Priorität haben, das SMD Lunar Orbiter, wenn es Doppeldach sein soll, das StratoSpire 1, damit habe ich auch schon in ordentlich Wind gestanden, aber das Orbiter kann noch mehr ab.
    1 Punkt
  11. RaulDuke

    Rucksack 50-60l

    @MickyMesser In D gibt es in erster Linie zwei Outdoor Geschäfte, bzw drei, die alle auch online verkaufen. 1. Walk on the wilde Side, aus Bonn, 2. Sack und Pack aus Krefeld und 3. Hikerhaus (zu faul zu schauen) aus Berlin. Weitere OnlineShops die einen guten Leumund haben sind: Chrispacks (D) , Outdoorline.eu (SK), Backpackinglight.dk (DK), etc…
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  12. Eigentlich rel easy & eindeutig -> Slingfin Crossbow 4 Seasons V2
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  13. sevenfifty

    Rucksack 50-60l

    Du bezahlst bei Zpacks alles komplett. Also beim Checkout bezahlst du deine Waren, den Zoll, Gebühren, Porto und die Steuer in einer Summe an Zpacks. 1-2 Wochen später liefert dir FedEx deine Sachen. Fertig!
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  14. Hallo vor wenigen Tagen habe ich meinen Thruhike auf dem Sentiero Italia (kurz: SI) beendet und möchte hier von meinen Erfahrungen auf diesem doch noch sehr unbekannten Trail berichten. Nach und nach werde ich zu den einzelnen Abschnitten meiner Wanderung schreiben. Meine Infos zur Planung der Wanderung habe ich von dieser sehr informativen Website bezogen. Dort findet man GPX-Tracks, Tipps zu Unterkünften und Beschreibungen der Tagesetappen. Der komplette Sentiero Italia ist 7850km lang und kann grob in vier Bereiche unterschieden werden: die Alpen, die Apenninhalbinsel sowie die Inseln Sardinien und Sizilien. Ich bin im Örtchen Garessio im Piemont gestartet und auf dem Festland bis Reggio Calabria. Somit habe ich die Apenninhalbinsel von Nord nach Süd durchquert. Von Reggio Calabria aus bin ich mit der Fähre nach Sizilien gefahren und habe dort meine Wanderung in Trapani beendet. Hier ein paar Daten: Zeitraum: 19.07.-21.11.2022 Von/Bis: Garessio - Trapani Kilometer: 3111 km Höhenmeter: 119.700 hm bergauf Nächte: 126 (80 im Zelt, 32 in B&Bs, 8 in Biwakhütten, 3 in Rifugios und 3 auf Campingplätzen) Ruhetag: 9 Durchwanderte Regionen: Ligurien, Toskana, Emilia-Romagna, Umbrien, Marken, Latium, Abruzzen, Molise, Kampanien, Basilikata, Kalabrien und die Insel Sizilien Kurze Zusammenfassung: Der Sentiero Italia führt durch grandiose und oftmals gleichzeitig einsame Berglandschaften über Wege, die meistens mehr oder weniger gut markiert sind. Nicht nur aufgrund der Höhenmeter ist der Weg anspruchsvoll, auch der Weg selber hält einige Herausforderungen bereit. Obwohl Italien ein dicht besiedeltes Land ist, führt der SI überwiegend zivilisationsfern und bietet somit tolle Naturerlebnisse. Alle paar Tage führt der Weg durch pittoreske Dörfer und seltener durch Städte, in denen man Lebensmittel einkaufen kann. Dort hat man, wenn man eine Unterkunft findet, auch die Möglichkeit einen Ruhetag einzulegen.
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  15. Überraschend leichte und warme Handschuhe beim blauen Sportaldi gefunden: https://www.decathlon.de/p/faeustlinge-halbhandschuhe-warm-mt900-schwarz/346757/c382m8946921 In 2XL/3XL 85g, mit Beutelchen 89g. Dünne, mit 60g/m² abgefütterte Klappe, welche die Finger schützt. Keine einzelnen Finger! Daumen nicht zu öffnen. Habe die selber nur kurz in der Stadt bei ca. 3º testen können, es werden in Bewegung bis -9º angegeben. Klingt nach Grenztemperatur.
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  16. khyal

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Inzwischen ist es passiert, Slingfin hatte es nochmal etwas verschoben, dann zum 1.12. auch die EU-Händlerpreise erhöht, wenn die noch vor der Erhöhung zu den 2 deutschen Händlern Gelieferten weg sind, werden die Teile ne Ecke teurer. Falls also ein Portal, Crossbow o.A. auf der evtl Auswahlliste steht, würde ich mit der Entscheidung nicht mehr lange warten.
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  17. kleine Ergaenzung Die Evernew Faltflaschen sind auch bei meiner intensiven Nutzung rel unkaputtbar und haben sehr viel Seitenmaterial, um die Loecher fuer die Trageschlaufen und die Schlaufen fuer das Gravisystem zu machen. Beim Backflushing geht es um hohen, schlagartigen Druck, das kann man mit der Spritze prima, mit dem CC-Adapter nicht Auch beim Verstauen sollte man ueberlegen, wie man Kontamition mit ungefilterten Wasser vermeidet, deswgen z.B. immer Kappe auf Sauberseite Filter schrauben.
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  18. SMD Lunar Orbiter, TT Rainbow, TT StratoSpire 1, TT Dipole 1 DW, Portal 1. Etwas genauer : StratoSpire 1 schoen grosse Apsiden, sehr windfest, sehr schnell aufzubauen Dipole, wahlweise Aufbau mit 4 Heringen moeglich, sehr gute variable Lueftung, fuer ein Doppelwandzelt mit der Ausstattung und Preis, sehr leicht Lunar Orbiter, sturmstabil,schnell aufzubauen, kleines Packmass, selbsttragend Portal, sturmstabil, selbsttragend, sehr viele durchdachte Detail Alle Zelte sind auch bei 190 cm lang genug (eigene Erfahrung) Dipole, StratoSpire, Orbiter haben 2 Eingaenge @gsguenter Wenn die leichte Gewichtslimit Ueberschreitung ok ist, wuerde ich das Portal nehmen, wenn es preiswerter sein soll, StratosSpire Wenn Fragen sind frag
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  19. Via Dinarica wäre vielleicht noch etwas für dich. Er ist ja sehr lang und dementsprechend variabel was die Landschaft angeht. Ich bin mehrfach den Teil im Paclenica NP gewandert. Es gibt regelmäßig Hütten aber ich habe meistens im Zelt übernachtet (dann aber in der Nähe der Hütten).
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  20. 3 * Evernew 2 l Water Carry Faltflaschen, die Sawyer Flaschen verschenken o.A. Von einer Sawyer Flasche zum Transport die Schraubkappe drauf CC-Adapter bisschen Reepschnur für Tragegriffe, Auffhängeschlaufen für Gravi-Betrieb und Aufhängeschnur ist alles was Du auf einer kürzeren Tour brauchst, wenn Du die Aufhänge und Transportlöcher in die Faltflaschen gemacht hast. Rückspülspritze empfehle ich bei achtsamen Aussuchen der "Wasserquelle" erst ab 3 Wochen, kommt auch ein bisschen auf die Gegend an, in Skandinavien sind nach meinen Erfahrungen viel mehr Schwebeteilchen im Wasser als z.B. in SP, I, GR, Nord-Afrika usw CC-Adapter ist kein Ersatz dafür Ich will jetzt keine Romane schreiben zum Umbau, muß auch schon in Threads im Forum stehen, aber wir können gerne dazu telefonieren, wenn Du mir Deine Nummer PNst
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  21. Das lass mal lieber nicht Dan Durston hören, hehe…
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  22. Vom Grundsatz her, so wenig rumgebaumle wie möglich, bin ich bei dir und nutze meine Schultergurttaschen natürlich auch, damit eben nichts am Rucksack außen dranhängt. Da ich keinen Hüftgurt (und damit auch keinen Hüftgurttaschen) nutze, bleiben mir eben neben der Versa aber auch nur die Schultergurttaschen als externe Aufbewahrung von div. Kleinkram. Mit der Brustgurttasche/Hüftgurttasche verfolge ich insofern mehrere Ziele parallel: Bessere Gewichtsverteilung des Gesamtgewichts, indem ein Teil des Gewichts auf die Vorderseite des Körpers kommt (bei mir mit Elektronik und Hygiene auch eher schwere Sachen) Schneller Zugang zu Handy, Snacks etc. Die wichtigsten (Wert) Sachen sind immer dabei, auch, wenn der Rucksack nicht getragen wird Und letztlich finde ich den Multiuseansatz des Versa-Konzepts überzeugend, weil sie so viel Taschen auf einmal sein kann und anders als andere Multiuse-Gegenstände in keiner der div. Szenarien wirklich was falsch macht
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  23. OT: Ich bin ebenfalls absoluter Fan von Hüfttaschen, auch bevor ich mit dem ULW angefangen habe. Selbst beim bikepacking habe ich meine mit, allerdings auch hier ausschließlich an der Hüfte und nicht am Rucksack/Schulter. Meine Rucksäcke haben Taschen an den Trägern, da brauch ich nichts zusätzliches, was da oben baumelt. Ich finde es fast Nebensache, ob die Tasche jetzt 80 oder 120g wiegt, am Ende zählt was drin ist und das sollte nicht zu schwer werden um die Hüfte. Deshalb bin ich absichtlich von groß wieder auf Nomalmaß zurück. Im Moment absolut zufrieden bin ich bzgl. Preis, Confort und Langlebigkeit vom GG Bumster. Kommt bei mir bei jeder Tour mit und sieht auch noch schick aus.
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  24. Hi @gsguenter hilfreich wären dein Budget und deine Körpergröße zu wissen. Ab 1,80cm kommt nicht mehr jedes Zelt in Frage. Und das ZPacks Altaplex zum Beispiel ist ein tolles und leichtes Zelt, jedoch liegt das mit 850€ außerhalb meines Budgets. Wenn du dir mit deiner Körpergröße unsicher bist, auf https://fitmytent.com/ kannst du bei vielen bekannten UL-Zelt-Modellen checken, ob du da rein passt. Als ersten Zelttipp nenne ich mal das Six Moons Designs Lunar Solo. Kostet knapp 300€, wiegt 740g, ist allerdings einwandig und du brauchst einen Trekkingstock zum Aufstellen. Ich denke ab 1,80 bis 1,85 wird es dann eng. Ansonsten verwenden viele Hiker Zelte von Dan Durston (X-Mid) oder Tarptent. Die sind dann preislich jedoch über dem Lunar Solo, weil US-Importe. Wenn du weitere Fragen hast, einfach fragen.
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  25. Wenn du minimal mehr Gewicht tragen willst würde ich das Slingfin Portal 1 empfehlen. Doppelwandig, gute Qualität, Sitzhöhe. Ob die Nähte ab Werk silikoniert sind weiß ich nicht, aber kann man ja einfach selbst machen.
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  26. OT: hehehe ich überwintere meist auf den canaren, wenn ich nicht so weit von der zivilisation entfernt schlafe zieh ich mir gern kartons aus dem müll, zur sicherheit für den zeltboden oder auch als upgrade für die faltmatte, die liegt sich nach 2 monaten nemlich ganz schön durch...
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  27. für leute die keine trekkingstöcke nutzen: ich habe einfach längere schnüre (6x 120cm Dyneema/Polyester-Kordel 16fach 2mm - 23g) an das double rainbow gemacht, so kann ich das zelt, an stellen wo keine heringe in den boden gehen, einfach mit steinen aufbauen. in schutzhütten ist es mit den längeren schnüren dann auch oft irgendwie möglich es aufzustellen: schnüre um tisch/bankbeine oder pfosten spannen, gegebenenfalls in der umgebung noch einen stein oder einen holzbrocken finden...
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  28. Flexmat Plus komme ich nicht mir klar. Macht bei mir aua und ich komme mir vor wie der Fakir auf dem Nagelbrett. Ich brauch was glattes.
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  29. Da gäbe es bestimmt einen Bereich, wo man das gut hinpacken könnte, längerfristig, Wenn es "rund" ist, vielleicht oben ins Kopfmenu, das habe ich als Admin schon ewig auf der Liste stehen, das völlig Veralterte zu überarbeiten, aber ist immer zuviel Anderes Kurzfristig als Übergangs-Lösung habe ich ihn erstmal sticky nach oben gehängt, damit steht er in dem Unterforum in der Übersicht ganz oben. Bei Philosophie ist der Gesamtthread zwar gut aufgehoben, aber evtl sollte man mal darüber nachdenken, das Tool mit einem extra Thread auskoppeln in ein anderes U-Forum...aber jetzt ist es zumindest mal sticky / oben
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  30. Sanil

    Vorstellungsthread

    hi leute! seit vielen jahren lese ich hier immer wieder mit, auf der suche nach neuen ausrüstungslösungen & erfahrungswerten. dank des forums sind mir viele fehler erspart geblieben und ich hab mich seit der entdeckung mega gefreut über ähnliche ausrüstungsnerds und grammzähler nun habe ich beschlossen mich mal vorzustellen und vielleicht auch einen teil zum forum beizutragen. ich bin sanil, 39 jahre, aus der nähe von aschaffenburg. ich habe die liebe zu fernwanderungen ca. 2013 entdeckt und schon ein paar tausend km unter den sohlen. seit neustem habe ich die freude am wandern mit barfußschuhen entdeckt, im oktober war meine erste größere tour damit auf dem eifelsteig. meine nächste richtig große tour starte ich im august 2026, da möchte ich von zuhause nach süditalien laufen was mit vorraussichtlich ca. 2200km meine längste tour am stück werden wird. liebe grüße sanil
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  31. Nur schon mal fix als Heads-Up, bin noch am Arbeiten... Es ist mir eine Freude, daß es 2026 mit den Fernwander-Tagen weiter geht... 4.9. - 6.9.2026 gleiche Location Aber diesmal ein ganzes Wochenende, mehr Teilnehmer-Tickets zu günstigeren Preisen, größer, bunter, schöner Mehr Details in den nächsten Tagen, wenn ich Zeit habe, zu schreiben... Ich fand es dieses Jahr klasse und freu mich drauf, nächstes Jahr wieder dabei zu sein...
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  32. Ich glaube, hier liegt ein großer Denkfehler vor: Man beurteilt den Sinn eines Gerätes nur danach, ob man es selbst im Alltag braucht. Meshtastic ergibt aber genau dort Sinn, wo es eben kein Mobilfunknetz mehr gibt (Alpen, Wüste etc.) – und das ist oft schneller der Fall, als man denkt. Ich war zum Beispiel schon öfters mit einer Gruppe in den Alpen. Einmal haben wir lange nach einem ebenen Schlafplatz gesucht und als wir ihn endlich hatten, gab es dort kein Wasser. Ich bin dann alleine, bepackt mit allen 3L-Zipperbeuteln und Wasserflaschen, runter zum nächsten Bach gestiegen. Da war absolut kein Handynetz. In diesem Moment wäre Meshtastic extrem wertvoll gewesen, um Bescheid zu geben. Klassische Walkie-Talkies oder CB-Funk wären viel zu klobig gewesen und brauchen zudem, wie im anderen Beitrag erwähnt, immer einen positiven SNR, um verständlich zu sein. LoRa kommt da viel weiter. Ein anderes Szenario sind meine Touren durch Namibia im Allrad-Mietwagen oder dieses Jahr in Marokko mit meinem Camper. Zwar hat man dort oft Netz, aber gerade in der flachen Wüstenlandschaft ist es dann doch schnell weg. Ich war zwar alleine unterwegs, aber wäre man im Konvoi mit einem zweiten Fahrzeug gefahren, wäre die Verständigung über Meshtastic perfekt gewesen. Man kann ja auch die GPS position des anderen abrufen, falls dieser das in den Einstellungen aktiviert hat. Dazu braucht dieser die Position dann nicht mal mir aktiv mitzuteilen. CB Funk oder Walkie talkies senden nie eine Position mit. Wichtig ist in solchen Ländern allerdings ein gutes Gehäuse. Wenn man da mit einer nackten Platine hantiert, halten die Leute das schnell für einen Zünder oder eine Bombe. Für mich ist das aktuell auch ein Bastelprojekt. Ich habe mir den E22 900M30S Chip besorgt, der theoretisch 1 Watt kann. Auf der Meshtastic-Hauptfrequenz sind in der EU bis zu 500mW erlaubt. Die meisten fertigen Geräte senden nur mit 160mW und schaffen damit ja schon 30 km in den Alpen oder 1 km in der Stadt. Mit meinem Setup (gedrosselt auf die erlaubte Leistung) peile ich bei freier Sicht also deutlich mehr an, vielleicht sogar die 100 km Marke. Ein paar ESP32 habe ich dafür noch hier liegen. Zum Thema Mobilfunk fällt mir noch ein, das ich das völlig anders mache als du, ich will dann auch nicht per SMS erreichbar sein, ich bräuchte dann eine neue Nummer. Zum Thema Gewicht so eines kompletten Gerätes mit Tastatur usw. kann ich auch wenig beitragen da ich keines habe. Ich kenne nur das: https://www.tindie.com/products/harukitoreda/nrf-txt-stand-alone-meshtastic-node-complete/ Es gibt natürlich noch das T-deck, das hat aber den stromhungrigen ESP32 und ist sicher nicht leicht. Ansonsten gibt's einige Community Projekte mit dem cardkb keyboard, das ist kompatibel. https://botland.de/unit-erweiterungsmodule-erweiterungsmodule/21897-cardkb-mini-keyboard-programmable-unit-v11-mega8a-6972934173782.html Realistisch mit Stromsparenden Board und 3000mah Akku könnte man wohl 100-120g schaffen. Mit nackten Komponenten und evtl kleineren Akku natürlich auch viel weniger. Es gibt ein paar coole Projekte mit dem Wio Tracker l1 e-ink board. https://www.seeedstudio.com/Wio-Tracker-L1-E-ink-p-6456.html?srsltid=AfmBOooQ_6EJSD3LUX6ttIAtpLJXvkG3_U2m-44M3T8CLl5hpO7THEhv https://www.hackster.io/czipod/the-wio-tracker-l1-meshtastic-communicator-9465eb Machbar ist sicher was leichtes mit langer Akkulaufzeit.
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  33. SUL Pack, ähnlich dem STS Ultra Sil, schwerer, dafür mit 3 Mesh-Außentaschen: Alps Mountaineering Tempo 18 Day Pack, 150g, 18l, 23€
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  34. Hallo Frankenstein, Zelt sollte kein Problem sein, Schlafsack + Quilt auch nicht. Aber: die Kälte von unten ist nicht zu unterschätzen, deshalb würde ich mich Gibbon anschließen: Du solltest noch vorbereitet sein was unter zu legen ! Fall aus der Praxis: ich war vor gut 1 Woche on tour, nachts 4-5 Grad, nass. Neoair NXT mit R-Wert 3,8 (!!), recht dünner Daunenschlafsack, der aber normalerweise bei den Temperaturen grade so reicht. Nachts hat die Matte langsam Luft verloren - mich hat es nach und nach gefröstelt ! -> wieder nachgepumpt, dann war's erstmal wieder ok mit der Wärme ! da habe ich zum ersten Mal so richtig gemerkt was die Isolierung von unten ausmacht ! Viel Spaß bei deiner Tour.
    1 Punkt
  35. Danke. Das steht auf der HP: Governance issues and community concerns not addressed by company shareholders stalled the development of Organic Maps for months. The CoMaps community & non-profit project was founded by former Organic Maps contributors, based on the Organic Maps source code.
    1 Punkt
  36. Melinka

    Hilfe bei UL - Rucksack

    Hi. Ich habe ziemlich die gleichen Maße wie Du. Habe mich jetzt für meine erste Fernwanderung im September auf dem Fischerweg jetzt für den SIMOND Trekkingrucksack ultraleicht - MT900 UL 50 l von Decathlon entschieden. Auf die Fernwandertage in Wiesbaden habe ich auch vor zu gehen :) Viele Grüße, Melanie
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  37. Ich verstehe nicht, wieso sich bei "einfacher" Naviation nicht OrganicMaps durchsetzt. Das gibts kostenlos und hat alles was man braucht (nur keine Rec Funktion).
    1 Punkt
  38. Grüne Route viel kann ich dir dazu nicht sagen, denn ich bin den Sentiero Italia (etwa parallel) gewandert. Aber ich denke es ist sehr ähnlich, vielleicht manchmal dient. hab die Karte nicht mehr so genau im Kopf. Der SI kam durch weniger Dörfer, ging viel über Schotterwege und Pfade, aber auch mal Strassenabschnitte. Die Schotterstrasse (Zugangswege zu den vielen Windrädern) war für mich nicht so der Knüller. Aber es wechselte sich schon ab. Die Via Francigena bleibt glaub ich tiefer und dürfte leichter zum Einkaufen sein. Charakterlich eher von Ortschaft zu Ortschaft gehen. beides hat was für sich. Die Wege sind bestimmt auch viel Schotterstrasse. Ausschilderungen hab ich prinzipiell sehr wenige gesehen. Da dürfte Palermo-Agrigento noch am meisten los sein und dadurch auch "gepflegt" und beschildert. Türkise Route (Lentini - Gela) Ich bin nur einen Teil hier gegangen. Auch mit GPS. Kann mich nicht wirklich an viel Beschilderung erinnern. Aber etwas schon. Mit Handy und Offline map kein Problem. Wege...einige Wald & Wiesenwege (4WD, Schotter), etwas Pfade (teils verwachsen) und schon auch wenig befahrene Strassen. Etwas Obsthaine. Hat mir Spass gemacht. (Gela - Agrigento) Das Stück nach Agrigento habe ich als viel wenig befahrene Teerstrasse und auch Pfade am Meer entlang so grob in Erinnerung. Schau dir mal die Bildchen auf findPinguin an, da siehst schon. Das Wandern am Meer entlang und immer wieder Dörfer auf dem Weg mit Supermärkten und besonders Cafés und Bäckereien fand ich prima. Immer wieder ein Käffchen, handy laden und weiter. Violette Route: Bildchen von lila Route Die Lila Route war ähnlich wie davor, aber ich bin auch viel am Sandstrand entlang. Es gab auch einige Pfade auf der Anhöhe/Klippe und wieder hinunter zum Strand. Teilweise etwas verwachsen, aber nicht so schlimm (im Frühjahr). Abschnittsweise lange Teerstrassenabschnitte weiter im Westen, aber ich bin ja am Meer nach Trapani und nicht abgebogen ins Inland. Dort sind bestimmt wieder Schotterstrassen. Wie gesagt, die Abschnitte am Meer entlang fand ich nicht schlecht. Ein Mix aus allem. Sehr relaxed. Ah, und bzgl lila Route, ich denke ich würde von Mazara auch ins Landesinnere gehen, aber nicht Richtung Palermo direkt, sondern Richtung Erice / Trapani. und von Erice Richtung Palermo erst mal auf dem SI bleiben, denn der Abschnitt ist toll. Klick dich mal durch die paar Bilder auf FindPinguin durch...da bekommst schon einen Eindruck. Vielleicht hilft's dir die Info etwas. ah...und wenn dir Laubwälder taugen, dann ist der Abschnitt in Kalabrien von "Reggio Calabria" hinauf in die Berge und Hügel ganz toll. Ein guter Kontrast. Aber eher einsam & teils winzigste Ortschaften. Ursprünglich.
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  39. Genau das. Alpe Adria Trail ist nett, aber kaum Abenteuer. Eher Genusswandern. GR20 fände ich auch im Sommer zu heiß und die GTA war großer Spaß!
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  40. Ligurien --> Garessio - Passo Cento Croci --> 258 Kilometer & 10900 Höhenmeter --> 10 Tage Die Anfahrt erfolgte mit dem Zug. Natürlich ging es nicht ohne die übliche Verspätung, die so eine Bahnfahrt mit sich bringt. Gerade noch so erwischte ich in Turin den letzten Zug nach Ceva, wo ich mir eine Nacht in einer Unterkunft reserviert hatte. Denn bevor es mit der Wanderung auf dem Sentiero Italia losgehen konnte, musste ich am nächsten Tag den lokalen Bus nehmen, um ins kleine Dorf Garessio zu gelangen. Hier beginnt nämlich der Teil vom SI, der Ligurien durchquert. Dieser folgt der "Alta via dei Monti Liguri" oder zu deutsch "Ligurischer Höhenweg". Dieser sehr gut beschilderte und markierte Fernwanderweg führt wie der Name schon sagt durchgängig oben am Berg entlang und bietet dadurch jeden Tag viele grandiose Aussichten. Erstaunlicherweise habe ich keinen einzigen anderen Fernwanderer gesehen, der diesen Weg gegangen ist. Selbst Tageswanderer waren nur in der Nähe von Parkplätzen anzutreffen. Schon am Vorabend um 22 Uhr als ich mit dem Zug in Ceva ankam, war es draußen noch sehr warm. Ich wusste, mir würden eine Menge Höhenmeter bevorstehen, doch bei dieser Hitze hatte dies eine ganz andere Qualität als daheim vor dem Computer. "Vielleicht ist es doch eine beknackte Idee im Hochsommer durch Italien zu laufen?" fragte ich mich. Nun war ich aber schon da und es ging tatsächlich los. Die ersten Kilometer waren ein Segen, denn es ging durch dichten Wald. "Wälder sind schon was tolles, denn sie spenden Schatten." dachte ich mir und so fühlte sich die Wärme gar nicht mehr so schlimm an. Sobald sich der Wald allerdings lichtete, was immer mal wieder vorkam, brannte die Sonne erbarmungslos vom Horizont. Die Mittagspause fiel bereits am ersten Tag zwei Stunden lang aus. Um 17 Uhr lief ich weiter und entschied, dass es immer noch zu warm ist. So ging es dann erst um 18 Uhr weiter. Dafür lief ich dann auch bis 22 Uhr, obwohl ich eigentlich schon etwas eher einen Zeltplatz suchen wollte. Doch Wassermangel trieb mich weiter. Die nächsten Tage ging war es weiterhin heiß und trocken. Noch nie habe ich so viel geschwitzt wie in den Tagen auf dem SI in Ligurien. Mittags machte ich zwischen zwei und drei Stunden Pause - um der Hitze zumindest ein wenig zu entfliehen. Jedes Wölkchen am Himmel flehte ich an, sich zu vermehren und Regen zu bringen. Doch erst am 5. Tag war es zumindest bewölkt - regnen tat es aber nicht. Der kam stattdessen am Morgen des 6. Tages, doch nach wenigen Minuten war der Schauer schon wieder vorbei. Erfrischend war es trotzdem. Wenn es mal ein wenig geregnet hatte, rochen die Wälder intensiv würzig. Gegen Ende der Etappe sah ich nachts auffällig häufig Wetterleuchten. Der Himmel zuckte nur so vor fernen Blitzen - doch abgesehen von einer Nacht blieben die Gewitter fern. Das sollte sich in den südlicheren Regionen ändern. Am dritten Tag passierte mir ein Malheur. Es war mal wieder ein furchtbar heißer Tag und der Weg führte ausgerechnet zur Mittagszeit nicht durch schattigen Wald, sondern über eine breite Wirtschaftsstraße, an deren Rand gerade neue Windkrafträder aufgestellt wurden. Einen Platz für die Pause fand ich auch nicht und so schleppte ich mich schwitzend voran, bis ich endlich den rettenden Wald erreichte. Doch die Mittagspause endete in einem Frust, denn ich stellte fest, dass die Flüssigkeit meiner Wasserdesinfektion ausgelaufen war. Das Ergebnis war ein kaputtes Feuerzeug - die warme Mahlzeit fiel aus. Um mir ein neues Feuerzeug zu kaufen, stieg ich am nächsten Tag nach Masone ab, wo ich mir ein B&B reserviert hatte. Doch als ich einchecken wollte folgte der 2. Schock: Booking hatte meine Buchung automatisch storniert, da die App automatisch meine alte Kreditkarte belasten wollte, statt meine neue. Da das Zimmer noch frei war, konnte ich trotzdem einchecken. Das war der erste und einzige Moment, wo ich am liebsten nach Hause gefahren wäre. An den wenigen Tagen, wo der Himmel bewölkt war oder es sogar ein klein wenig geregnet hatte, fiel mir das Wandern bedeutend einfacher. Abends konnte ich oft noch lange draußen sitzen und die Aussicht genießen, wenn ich einen Zeltplatz mit entsprechender Aussicht gefunden hatte. Die Nächte waren durchgängig warm - so warm, dass ich mich nur notdürftig mit meinem Schlafsack-Hybriden zudeckte. Da der Weg sehr einsam war, war es für mich einfach einen Platz zum wildzelten zu finden. Nur wenn der Weg in der Nähe von Siedlungen oder Bauernhöfen entlang führte, musste ich genauer schauen. Die Siedlungen am Wegesrand sind oft dermaßen winzig, dass es dort nichts zum Einkaufen gibt. Dazu musste ich fast jedes Mal kleinere Umwege in Kauf nehmen, wollte ich doch nicht unnötig viel Gewicht in Form von Lebensmitteln mit mir rumtragen. Aufgrund der warmen Witterung trug ich regelmäßig 3,5 Liter Wasser. Die Landschaften in Ligurien sind von den südlichen Ausläufern der Alpen und dem nördlichen Apennin geprägt. Am 2. Tag überquerte ich den "Colle di Cadibona". Dieser Pass ist zwar optisch unscheinbar, hat aber eine besondere Bedeutung, denn hier enden die südlichen Alpen und gehen in den nördlichen Apennin über. Mir war es bei der Planung der Tour wichtig, diesen Pass mitzunehmen, damit ich den kompletten Verlauf vom Apenningebirge bis in den Süden begehen konnte. An den Hängen der Berge wächst dichter Laubwald und da die Berge hier nicht sonderlich hoch sind, reicht dieser manchmal bis zum Gipfel hoch. Es gibt jedoch genügend Lichtungen im Wald, sodass weite Fernblicke garantiert sind. Die Wege sind überwiegend gut gepflegt und meistens leicht zu begehen. Manchmal führen sie aber auch über schmale Grate oder sind sehr steil angelegt. Es gibt Abschnitte, die mit Pflanzen überwachsen sind, doch in Ligurien sind dies bloß Farne oder hohes Gras. So kam ich trotzdem gut voran, musste mich aber jeden Abend intensiv nach Zecken absuchen. Denn von den kleinen Biestern gibt es in Ligurien viele. Säugetiere wie z.B. Rehe, Hasen, Wildschweine und Füchse sah ich einige, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden. Am Abschluss dieser Region, fuhr ich vom Passo Cento Croci mit dem Bus nach Varese Ligure herunter. Doch die Busfahrt war schwieriger als geplant, denn statt vom Passi Cento Croci fuhr dieser nur noch ab dem Ristorante Alpini ab. Dort konnte ich mich nicht mal mit einer warmen Mahlzeit belohnen, denn das Ristorante hatte geschlossen. Die Besitzerinnen waren zwei alte Damen, die mich netterweise mit Wasser und Obst versorgten, als ich auf den Bus wartete. Der Kauf einer Fahrkarte war auch ein Mysterium für sich, denn die Tickets muss man vor der Fahrt kaufen. Bloß sind nicht alle Haltestellen mit Ticket-Shops ausgestattet. Die beiden Damen vom Ristorante Alpini hatten zu meinem Glück eine Fahrkarte und gaben sie mir. Die Fahrt nach Varese Ligure war nicht nur aufgrund meines dortigen Ruhetages strategisch wichtig, sondern auch, weil es die letzte Resupply-Möglichkeit für die nächsten 6 Tage in der neuen Region war.
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