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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 22.04.2026 in Beiträge
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Fünf Tage auf dem GR221 (Mallorca) im April 2026
waldhummel und 4 andere reagierte auf Lolaine für Thema
Hallo zusammen, ich bin den Weg letzte Woche klassisch NoBo gelaufen und kann somit aktuelles berichten. Dabei hatte ich perfektes Wetter und somit immer glasklare Sicht - das machte den Weg für mich zu eines der besten Kurzausflüge der letzten Jahre - auch, weil ich ziemlich wenig erwartet hatte. Übernachtung: Um mal mit einem Mythos aufzuräumen: Der Weg ist Wildcampers Paradise. Ich kann mich nicht erinnern, auf einer Insel jemals so viele Camp-Möglichkeiten pro km entdeckt zu haben. Das kommt nicht zuletzt auch dadurch zustande, dass es viele historische Kohlemeiler-Plätze gibt, die in den (ehemaligen) Wäldern topfeben angelegt wurden. Somit trampelt man auch nichts kaputt, wenn man sein Zelt dort platziert. Man sieht auch morgens einige Zelter, die direkt am Wegesrand aufgebaut haben. Anscheinend juckt es dort keinen trotz allgemeinem Verbot, anders kann ich mir das nicht erklären. Ich selbst habe sieben Nächte im Zelt verbracht und das war auch am An-und Abreisetag kein Problem. Einen Hinweis möchte ich hierzu geben: Der Abschnitt Sant Elm bis zur Vogelwarte/Mühle hoch würde ich wegen der Verbotsschilder und dem angeblich unangenehmen Besitzer der Warte nicht als Zeltrevier einplanen. Verpflegung: Hier war ich das erste Mal ohne Kocher unterwegs. Grund dafür ist, dass es so wenige natürliche Quellen gibt. Um nicht literweise Wasser mitzuschleppen, habe ich jedes Dorf angesteuert, um welches zu kaufen. Somit kann man auch gleich für den Tag einkaufen gehen bzw. ein Resto besuchen. Preise in kleinen Läden höher, sonst ca. 1/1 wie in D. Da die Läden auch Sonntags geöffnet sind, war das logistisch kein Problem. Wegführung: Der GR ist weitestgehend gut ausgeschildert, man muss sehr wenig aufs Navi schauen. Bei ein paar Bergpassagen war es dennoch hilfreich. Ein paar Berge habe ich am Wegesrand mitgenommen. Man muss sich nicht stur an den Weg klammern. Mein Weg ging strenggenommen von Peguera bis kurz vor Pollenca mit einem Abstecher zum Deia Strand. Warum man den Abschnitt Pollenca zum Meer laufen will, erschließt sich mir nicht. Würde ich nicht machen. Der berüchtigte Abstieg vor Lluc war für mich machbar, obwohl ich ein ziemlicher Angsthase bin. Von der Zeit her hätte auch die Route über den Puig Tomir gepasst, aber für mich mit meiner Höhenangst nicht machbar, bin wieder abgestiegen. Einsam ist man nicht auf den Wegen, aber überlaufen ist er ebenfalls nicht. Anfangs habe ich sechs Tage angepeilt, aber es ging sehr gut in fünf Tagen in jeweis ca 27km-Abschnitten. Ausrüstung: Mir hat mein 35L Atom locker gereicht. War mit einem Schlafsack bis -2 Grad unterwegs, den es niemals gebraucht hat. Kocher blieb zuhause und den habe ich nicht vermisst. Da ich keinen Wind hatte, konnte ich mein Trekker-Zelt auch exponiert aufbauen. Öffis: Sehr gutes Bussystem auf der Insel. Man zahlt einfachsterweise mit Karte vorn am Busfahrer und beim aussteigen hält man die Karte wieder an einen Leser. Somit wird die Strecke automatisch ermittelt. Die Verbindungen sind hier einsehbar, aber die Zeiten stimmen nicht. Lokal an der Haltestelle sind die Zeiten dann korrekt ausgezeichnet. Man braucht kein Taxi vom Flughafen in die Stadt, es geht alles mit dem Bus. Selbst bei Abbruch entlang des Weges ist die Chance hoch, dass es eine Busverbindung vom nächsten Kaff nach Palma gibt. Andere Berichte von mir gibt es hier: Korsika La Gomera Norwegen5 Punkte -
Spanien -> Valencia/Castellón/Aragón: Erfahrungen mit dem GR 7 oder GR 8?
Linkshaenderin und 4 andere reagierte auf Maestrazgo für Thema
Hola, so, nachdem ich den oben beschriebenen Teilabschnitt des GR-7 gegangen bin, möchte ich für Interessierte gerne ein kurzes Fazit hierlassen. Etappe 1.1 11.04.2026 Caudiel Mas de Noguera 8,4 Etappe 1.2 Mas de Noguera Montanejos 20,2 Ich bin von Valencia mit dem Cercanias-Zug (ähnlich S-Bahn) bis Caudiel und von dort die 8 km bis zum Einstieg in den GR-7. In Mas de Noguera zwar Autos und liebe Hunde, allerdings leider niemand da um einzukehren. Mit längerem Verlauf der Etappe immer hügeliger. Bei Fuente Amarilla gab es einen größeren Waldbrand im Flußtal und die von mir runtergeladenen Tracks von Jean-Marc und Komoot verlieren sich oberhalb des Barranco de la Boscaja. Highlight dann am Schluss der Barranco de la Maimona und das Bad im Canyon von Montanejos. Montanejos mit vielen Restaurants. Etappe 2.1 12.04.2026 Montanejos San Vicente de Piedrahita 14,5 Etappe 2.2 San Vicente de Piedrahita Villahermosa del Rio 12,1 Der zweite Tag war der einzige Regentag. Leider hab ich aus Faulheit erst zu spät reagiert und das Regencape über meinen Rucksack gezogen und tatsächlich wurden alle elektronischen Geräte (Handy mit Tracks und Powerbank) nass und funktionierten nach und nach nicht mehr. Viele Spuren von Wildschweinen(?) im Wald oberhalb von Montanejos (bin dann etwas schneller gelaufen). In einem trockenen Flußbett nach Abstieg auch schwierige Orientierung. Irgendwann nach San Vicente (alle Einkehrmöglichkeiten geschlossen, alle verkatert wegen Dorffest am Vorabend) an einer Kreuzung mit Bushaltestelle hab ich dann leider die Markierung verloren (Im Nachhinein: Rot-Weiße Linien zeigen lt. Streetview nach rechts und dann nach 100m wieder links in den Wald - nicht gesehen) und bin aufgrund des nicht mehr funktionalen Handys im Regen Richtung Sucaina gelaufen. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit half nur noch Daumen raus und ab nach Villahermosa. Etappe 3 13.04.2026 Villahermosa del Rio Vistabella del Maestrat 19,3 Vom schönen Villahermosa (1 Bar und ein halb geöffnetes Restaurant, Bäcker, Minimarkt) gings hinab ins Flusstal des Rio Carbo und weiter zum Wasserfall Cascada de Rio Carbo mit kurzer Einkehr in der Masia Roncales. Für mich war das die schönste Etappe der Tour, wenn sich's dann am Ende auch ein bisschen zog. Die Einsiedelei Sant Joan De Penyagolosa wird z.Z. leider renoviert und bietet daher keine Einkehrmöglichkeit. In Vistabella leider an einem Montag keine Gastronomie geöffnet, daher Mikrowellencannelloni aus dem Minimarkt in der Herberge Cal Puento verzehrt (ÜN 40€). Etappe 4 14.04.2026 Vistabella del Maestrat Culla 18,8 Culla Benassal 7,6 Der Abschnitt von Vistabella (Name ist Programm) bis nach Culla und dann mangels günstiger Unterkünfte (ab 120€) weiter nach Benassal (49€) war auch sehr schön. Die Landschaft erinnert mit den Felsen und kleinen Tafelbergen zusehend etwas an den amerikanischen Südwesten. Im Abschnitt nach der Ermita de Sant Bertomeu del Boi war der Weg dann mit Stacheldraht und Eisengittern abgeriegelt und mit einem Schild "Weg gesperrt" versehen. Mangels anderer Wege und ohne viel Lust einen 2-stündigen Umweg in Kauf zu nehmen, bin ich dann linkerhand am Hügel durch den Zaun geschlüpft und konnte den Weg fortführen. Grund der Sperrung war nicht ersichtlich. Café mit Aussicht in Culla war leider geschlossen. Culla und Benassal mit ein paar Restaurants und Minimärkten. Etappe 5 15.04.2026 Benassal Ares del Maestrat 10,6 Endlich mal eine etwas entspanntere Etappe Richtung Ares del Maestrat. Das Adlernest Ares hat man schon am Beginn der Etappe im Blick und läuft dann immer an den Hängen der Tafelberge zum Ziel. Ares del Maestrat thront majestätisch auf dem Rücken zweier Tafelberge. 1 Hotel mit Restaurant (schön, 60€) und ein Mini-Minimarkt geöffnet. Etappe 6 16.04.2026 Ares del Maestrat Morella 25,6 Die Schlussetappe nochmal knackig mit dem erhabenen Zieleinlauf nach Morella. Unterwegs wieder keine Einkehrmöglichkeit und einige Passagen über Rinderweiden, zudem wurde es jetzt wärmer. Das Bergstädtchen Morella ist ein schöner Ort mit Burg, einigen Hotels und vielen Restaurants. Von Morella dann am nächsten Tag mit dem einzigen Bus um 8 nach Castellón und mit der Cercanias-Bahn nach Valencia (hat alles easy geklappt). Fazit: Eine tolle und sehr abwechslungsreiche Tour. Habe mich allerdings etwas überschätzt (war meine erste mehrtägige Tour) und würde mit Rucksack eher 20 bis maximal 25 km als Tagesetappe anpeilen. Vielen Dank nochmal an Jean-Marc für den Verweis auf seine hilfreiche Seite.5 Punkte -
Spanien -> Valencia/Castellón/Aragón: Erfahrungen mit dem GR 7 oder GR 8?
Linkshaenderin und 3 andere reagierte auf Maestrazgo für Thema
4 Punkte -
Spanien -> Valencia/Castellón/Aragón: Erfahrungen mit dem GR 7 oder GR 8?
Steintanz und 2 andere reagierte auf Maestrazgo für Thema
3 Punkte -
Welche Powerbank
Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Grafschaft Outdoor für Thema
Mein Preis/Leistungssieger bei 10.000 mah ist die Iniu P50. 160g, gemessen mit ca 32 Wh, ca 30€. Mein Iphone 16 pro konnte ich damit etwa um 182% aufladen (zusammengerechnet). Ladedauer ca 2h Die Anker Nano brachte es auf 165%.2 Punkte -
2 Punkte
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Impressionen von Touren
RaulDuke und ein anderer reagierte auf J_P für Thema
2 Punkte -
Da ist die Frage: passt dann alles rein. Da es die erste ist: wie sicher bist Du dir dass es dein Hobby wird (unten sprichst Du ja von Budget). Im Grunde braucht es ja nicht viel für die Wanderung die du vorgesehen hast-> gebraucht schauen, was von Freunden/Familie ausleihen und los gehts. Erfahrungen sammeln und dann schauen was Dir taugt oder eben nicht. Einfache Turnschuhe tun es für so eine Tour, und dann von dort weiterarbeiten. Wenn eh neu und Du nicht so genau weisst, günstige Trailrunner von Decathlon tun es Trailrunningschuhe Herren - MT3 schwarz/weiss | Decathlon. Es gibt auch die TR2 für günstiger, die haben sich bei mir aber eher nicht bewährt.1 Punkt
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Die Innenkehr, das Leben in Integrität - Longevity
waldhummel reagierte auf KletterTrekker für Thema
Ui, mit so viel Anklang habe ich wirklich nicht gerechnet. Und finde es spannend, wie unterschiedlich das aufgenommen wird und aus welchen Perspektiven darauf geschaut wird. Ich freue mich immer, wenn ich einen neuen Blickwinkel mitbekomme und dahingehend an erster Stelle: DANKE für die umfangreichen und zahlreichen Antworten. Ich persönlich finde, dass das eben weniger mit der Industrie zu tun hat?! Für mich nehme ich da eher mit, dass weniger mehr ist. Dass ich die Hälfte meines Besitzes gar nicht brauche! Ich finde es total spannend, dass weniger Arbeiten eben auch zu mehr Zeit führt – und Zeit ist der entscheidende Faktor! Ich habe eine echt lange Zeit meines Lebens total gehustelt und mich auch viel darüber definiert. Entsprechend ging mir dann ehrlich gesagt ein Licht auf, als ich gemerkt habe, dass es auch anders geht. Stress kommt ja auch oft daher, dass man diese ganzen Gedankenprozesse hat und die Ruhe, die man anstrebt, gleichzeitig verurteilt. Je mehr ich mich mit Stress beschäftige, umso mehr merke ich, dass es da auch um eine Imbalance geht – eine Imbalance mit dem eigenen Körper, den eigenen Kapazitäten und der eigenen Integrität. Ich habe ewig gebraucht, um das einzusehen, und bin auch jetzt noch meilenweit davon entfernt, das komplett vorurteilsfrei genießen zu können. Ich glaube, dass das wirklich viel mit Glaubenssätzen zu tun hat, die sich ein Leben lang aufbauen. Mir ist dann erst mal klar geworden, dass ich nicht bis zur Rente warten will, bis ich mir Ruhe gönne, sondern damit JETZT anfangen will! Gleichzeitig merke ich, wie das Leben aber einfach auch voll viel auf Hustle aufbaut.. Abgrenzen, ohne isoliert zu sein, scheint die magische Linie zu sein.1 Punkt -
Spanien -> Valencia/Castellón/Aragón: Erfahrungen mit dem GR 7 oder GR 8?
Maestrazgo reagierte auf RaulDuke für Thema
Traumhaft! Die Tour kommt auf meine Bucketlist für nächstes Frühjahr! Danke!1 Punkt -
Ich hab die Nitecore. Ladezeit hat mich noch nie beschäftigt. Bei Solarladen eh egal, und sonst hat's mich nie gekümmert. Kommt halt immer drauf an wofür man es nutzt.1 Punkt
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Spanien -> Valencia/Castellón/Aragón: Erfahrungen mit dem GR 7 oder GR 8?
Miguel_Wo reagierte auf Maestrazgo für Thema
PS: Außer in den Dörfern und am Wasserfall Rio Carbo habe ich auf allen 6 Etappen keine einzige Menschenseele (!) angetroffen. Der Weg wird aber regelmäßig gepflegt (Markierungen schienen neu) und einige Dorfbewohner sind einzelne Etappen schon mal gegangen.1 Punkt -
Wofür, welche Endgeräte und welche Touren? Ohne Infos ist jeder Rat schlechter als stochern im Morast.1 Punkt
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Das stimmt schon auch. Durch die Möglichkeit den Fuß an der breitesten Stelle besser zu fixieren rutscht man eben auch weniger nach vorne. Bei einer normalen Schnürung, wie zum Beispiel Hoka Speedgoat kann ich den Fuß nur über den Rist am nach vorne rutschten hindern. Wenn man den fast ganzen Fuß fixieren kann ergibt sich eine deutlich größere Fläche die das verhindert. Zumindest meine Erfahrungen1 Punkt
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Hallo an alle, ich habe auch mal eine Kurze Frage an euch. Ich beziehe mich auf dieses YouTube Video: https://www.youtube.com/watch?v=XzYWRFK8_gY Seit dem ich es gesehen habe bin ich auf der Suche nach einem Signalhorn oder einer anderen Aluminium Kartusche mit Schraubgewinde, die genauso groß sind, (1oz,28g oder 30ml) Leider finde ich diese Kartuschen nicht in der Eu. Habt Ihr schon mal solche Behälter gefunden? Sie währen genau richtig, wenn man nur eine Übernachtung hätte.1 Punkt
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
EldenStars reagierte auf Old School für Thema
Ich habe nur Erfahrung mit den "Anorak". Diese habe ich schon in verschiedene Stoffe eingedrückt mit der Zange, dünnes Leder, festeren Baumwolle/Polyesterstoff bei Jacke und Hose, Zeltbodenstoff 90g. Das hat überall problemlos und dauerhaft funktioniert. Das Loch stanzen ist z.T. fuzzelig,da hab ich auch mal mit ner Nagelschere nachgeholfen.1 Punkt -
Welche Navigationsuhr - Garmin Instinct 3 Amoled
yoggoyo reagierte auf Blickpunkt für Thema
Ich bin mit meiner Suunto Vertical 2 sehr zufrieden, die als Navi super funktioniert (natürlich auch mit Offline Karten). Akkulaufzeit so lange, dass ich manchmal das Laden vergesse Neupreis etwas über deinem Budget, gibt es aber sicher auch gebraucht. Fast Baugleich (ohne Taschenlampe z.B.) aber mit der selben Software die Suunto Race 2. Zu deinem Reiseziel habe ich auch grade mal bei den Offlinekarten nachgeschaut. Kenne mich da nicht aus, aber du wirst vermutlich erkennen, ob dein Wanderziel abgedeckt ist. Und ja: wenn du erstmal am Handgelenk navigierst, wirst du das vermutlich nicht mehr anders machen wollen1 Punkt -
Schuhe die für die Berge gedacht sind haben eine Schnürung die bis runter zu den Zehen geht... genau aus diesem Grund. Garmont Dragontail LT oder wenn es wilder wird MNT zum Beispiel. Die sind unter der Kategorie Zustiegsschuhe zu finden und meist etwas schwerer als Trailrunner. Etwas näher am Trailrunner wäre noch der Wildfire von Salewa.1 Punkt
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Im Schuh nach vorne rutschen beim bergab laufen.
Thierex reagierte auf Ameisenigel für Thema
Ich hatte das Problem bei früheren Schuhen und längeren Bergabstrecken. Damals habe ich in die beiden vorderen Löcher verstellbare Kabelbinder gesetzt. Dadurch konnte ich bei solchen Strecken die Schuhe gezielt vorne enger schnüren.1 Punkt -
Ich würde da nicht mal bis zum 1x warten, die Wanderung abbrechen und mir andere Schuhe besorgen.1 Punkt
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TAR Neoair Xtherm NXT Max - Unterlage/Schutz?
Blickpunkt reagierte auf HEB für Thema
1 Punkt -
Vorstellungsthread
Hans-Jürgen reagierte auf SilberAG für Thema
Hallo zusammen, ich bin Martin, 31 Jahre alt und komme aus dem Raum Aichach-Friedberg im Westen von München. Die Themen Wandern, Bergsteigen und Outdoor begleiten mich eigentlich schon mein ganzes Leben. Ich bin in der Landwirtschaft aufgewachsen (mittlerweile in der Biotechnologie/Nanomedizin gelandet) und war daher schon immer sehr naturaffin. Am meisten hat mich als kleiner Junge wohl beeindruckt, wenn mein Opa am Diaprojektor Bilder von seinen Hochtouren gezeigt hat. Heutzutage liegt mein Hauptfokus auf Bergtouren – hauptsächlich Tagestouren, da zwischen Job und Familie oft nicht mehr drin ist. Diese kombiniere ich gerne mit Klettersteigen. Da ich auf meinen Touren viele Höhenmeter zurücklege und eher technisches Gelände passiere, ist mir ein leichter Rucksack wichtig. Ich bin jedoch meist nicht zu 100 % ultraleicht unterwegs, denn ich koche gerne ausgiebig, wenn ich mit anderen auf Tour bin. Zwar werde ich auch hier immer einfallsreicher, um mit wenig Gewicht dennoch ordentliche Mahlzeiten zuzubereiten, aber ihr werdet mich niemals nur mit einer kleinen Dose zum „Cold Soaking“ sehen. Ein zweiter Punkt, bei dem ich mehr als den Standard mitnehme, ist meine Erste-Hilfe-Ausrüstung. Das hat sich in der Vergangenheit schon zu oft ausgezahlt. Zudem bin ich meist in einer kleinen Gruppe (2–5 Personen) unterwegs, und da lohnt es sich, wenn wenigstens einer mehr als das Minimum dabei hat. Ich bin gerade dabei es für dieses Jahr wieder zu erneuern, daher bin ich über jedes Feedback dankbar: https://lighterpack.com/r/thyo8a Zuvor war Ich eher viel in den US UL Foren unterwegs und bin eher (viel zu spät) über dieses deutsche Forum gestolpert. So viel zu mir - Ich freue mich auf zukünftige Interaktionen!1 Punkt -
TAR Neoair Xtherm NXT Max - Unterlage/Schutz?
schwyzi reagierte auf Blickpunkt für Thema
OT: Aus der Beschreibung der Matte: „…oder sogar als stützende Struktur in einem rucksacklosen Rucksack verwendet werden.“ Ich vermute hier eine nochmalige Steigerung des UL-Rucksackkonzepts. Statt Rahmenlos nun sogar Rucksacklos. Ich denke, so sind weitere ca. 200 - 500 g Ersparnis beim Basisgewicht möglich. Ansonsten danke für den Link. Hab mir tatsächlich auch eine bestellt.1 Punkt -
Impressionen von Touren
Blickpunkt reagierte auf realholgi für Thema
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Zum Thema Robustheit der Matten : Solange man nur auf "Golfrasen" zeltet, die Matte nur im Zelt benutzt, hast Du üblicherweise eine unbenutzbare Matte bei den "großen 3 Marken TAR, Exped, Klymit" eher durch Delamination, wobei ich bei Klymit noch keinen Fall gesehen habe, bei den "Eierkarton-Luftmatten" passiert das auf die Anzahl der Matten gesehen deutlich häufiger, deswegen haben sie manche Läden nicht (mehr) im Programm. Dagegen hilft Dir auch eine Schutzunterlage nicht, die Hauptursachen sind vor allem die Grammjäger, da wird halt die neue Matte die 50g leichter ist, total gehyped, naja klar bauen dann die Hersteller mit immer dünneren, leichteren Materialien, wo das dann vermehrt auftritt. Die die schon lange draußen unterwegs sind werden sich an die ersten Matten von TAR erinnern, selbstaufblasend, 2,5 cm dick, ca 1 kg schwer, unkaputtbar, hat bei mir fast 10 Jahre gehalten, dann habe ich sie im Freudeskreis weiterverkauft, der hat sie auch 10 Jahre ohne Defekt weiterbenutzt, wahrschinlich lebt die heute noch. Heute hast Du halt teilweise Matten die 300g wiegen, ein minimales Packmaß haben, die kriegen halt häufiger ne Delamination, da gibt es ja inzwischen durchaus ein Umdenken bei den Herstellern bzw daß sie Alternativen bieten, wie Exped mit der Dura-Serie oder viele Klymit-Matten. Die 2. Ursache für Delamination ist falsche User-Anwendung, also bei kühleren Temps strmm aufgepustet und morgens, tagsüber bei höheren Temps keine Luft abgelassen, oder z.B. morgens zum Trocknen der kondensnassen Unterseite in die Sonne gelegt, irgendwas muß dann nachgeben... Was nun das Thema Schützen vor "äusseren" Beschädigungen betrifft. Im Verhältnis zum Gewicht hat HS Tyvek den höchsten Durchstichschutz, solange man nicht so einben Blödsinn macht, wie es vor Benutzung in der Waschmaschine zu waschen, damit es weniger knistert, wie es schon mal im Inet oder vereinzelt in Shops empfohlen wird, dann nimmt die Durchstich / Abriebfestigkeit rapid ab. SS Tyvek ist nicht geeignet. Das Stück sollte bisschen kleiner als die Bodenwanne des Zeltes sein, aber schon annähernd so breit wie das Zelt, da halte ich z.B. einen Tyvek Footprint mit 1 m Breite wie das Liteway, was es in D bei den walkies gibt, für ein 2er Zelt für zu schmal, aber für ein 1er oder für ne Matte unter´m Tarp ausreichend, aber gibt ja andere Möglichkeiten, wie 140 breit von Extremtextil, 122 oder gut 2 m breit von Sack & Pack usw Preiswert, nasse Blätter usw lassen sich easy abschlagen, sehr hohe Durchstichfestigkeit, kleines Packmaß, bekommt man eigentlich immer mit in den Zeltbeutel, Schlaufen sind unsinnig bringen bei der Footprint-Nutzung keinen Vorteil und wenn man es multiusing als Tarp einsetzt, würde ich eher das 65 g Zeltbodenmaterial von Extremtextil verwenden. Evazote hat andere Vorteile, nicht besonders durchstichfest,aber durch die Dicke halt doch ein Durchstichschutz für die Matte, super Antirutsch-Unterlegmatte, zusammengelegt Sitzkissen auf scharfkantigem Fels oder sehr kaltem Untergrund, Backup mit druntergelegtem Kram, wenn die Luftmatte die Grätsche macht und klar erhöht die Isolation der Matte etwas.1 Punkt
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Nashville Packs
Numinex reagierte auf Biker2Hiker für Thema
OT: Jeder kann doch mal ein Fehler machen 🫣 Und das mit die Ausdrucksweisen sollte man auch locker sehen! Sprache tut sich nun mal entwickeln tun!1 Punkt -
G-Loft 160g/qm - Fremdkörper/Kratzen im Hals
mtb_squirrel reagierte auf Old School für Thema
G-Loft ist ja die Kufaisolation die von Carinthia in deren Kleidung und Schlafsäcken verwendet wird. Ich habe einen Carinthia Defence 1 aus älteren Zeiten, ca. 12 Jahre alt. An diesem habe ich zur Gewichtsersparnis die Füllung aus dem mittleren Rückenbereich entfernt, deshalb hatte ich G-Loft schon in der Hand und konnte keine losen Fasern, Faserbruch o.ä. feststellen, da flog auch nix kleines in der Luft rum, wenn dann hätten das mikrokleine Teile sein müssen die ich nicht bemerken könnte. Habe auch keine Probleme der Atmungswege festgestellt. Da G-Loft aus einer Mischung aus Hohlfasern für den Loft und Spiralfasern ohne Hohlraum für das Rückstellungsvermögen besteht, beides aus Polyester, kann ich mir auch nicht vorstellen das diese Fasern brechen kônnen, dazu sind sie einfach zu weich und flexibel? Wenn überhaupt dann nach längerem Gebrauch durch Eintlüsse wie UV Licht, Feuchtigkeit, Salze, ... aber nicht im Neuzustand. Unabhängig von der Frage hier: ich empfinde G-Loft formstabiler über die Zeit als Apex, der Loft bleibt länger erhalten und es ist komprimierbarer. Habe meinen Def1 immer extrem im Kompressionsbeutel klein gemacht, er loftet auch heute noch gut nach dem Aufschütteln.1 Punkt -
Hello Sorry, I'm replying in English (I don't speak German). I hiked GR7 in 2023. The section between Siete Aguas (near Valencia) and Benifallet (after Morella, along the Ebro River) is nice, and some parts are truly magnificent and spectacular. There are not many hikers but the path is mostly well marked. For more information (water, resupply, accommodation, daily stages), see the link: GR7 Espagne1 Punkt
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1 Punkt
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Impressionen von Touren
Blickpunkt reagierte auf J_P für Thema
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Hi @gentoisis Dominik von www.wegalsziel.at hier Da du scheinbar durch mich angefixt wurdest 🤣 kannst du mich gerne auch bzgl. Nashville Packs genaueres fragen. Ich habe den Tiempo und den Cutaway 30. Den Cutaway habe ich mittlerweile ein bisschen mehr getragen (nicht soviel wie mir lieb wäre), den Tiempo kaum. Was möchtest du denn wissen?1 Punkt
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Jordan Trail
Mia im Zelt reagierte auf FB Lux für Thema
Hallo zusammen, als Jordan Trail Thru Hiker möchte ich hier meine Erfahrungen teilen. Dies soll bei der Entscheidung für oder gegen den Trail helfen, und die Trip Vorbereitung erleichtern. Dies ist mein erster Post im Forum, für Feedback wäre ich deshalb dankbar. Bei Fragen bin ich gerne verfügbar. Allgemein: Der Weg ist noch nicht sehr etabliert und es handelt sich mehr um eine GPS Route. Mit Ausnahme von einem kurzen Abschnitt am nördlichen Ende ist er nicht markiert, anscheinend ist das Geld früh ausgegangen. Es gibt Off-Trail Passagen und Abschnitte mit stark überwachsenen Wegen. Es ist nicht immer möglich dem GSP Track direkt zu folgen und eigene Wegfindung ist nötig. Den Track gibt es auch auf FarOut (ehemals Guthook), das wusste ich damals jedoch noch nicht und habe die GPX Dateien von der Jordan Trail Association benutzt. Die befestigten Wege sind eine Mischung aus Wanderwegen, Schotterpisten und Asphalt. Ich bin den gesamten Trail im April 2023 in 18 Tagen solo von Süd nach Nord durchwandert. Die überwältigende Mehrheit der Wanderer geht den Weg von Nord nach Süd. Der Grund dafür ist dass die offizielle Website (jordantrail.org) den Weg nur in diese Richtung beschreibt. Nur wenige Wanderer gehen den ganzen Trail als Thru Hike, die meisten wandern einen Abschnitt in der Nähe von Petra. Abseits von diesen Highlight Abschnitten ist der Jordan Trail nur wenig begangen. Die Wanderer den ich begegnet bin waren mit einer Ausnahme alle Europäer und mehr als ein Drittel waren Deutsche. Jordanien hat eine interessante Geographie. Das Jordantal bildet im Osten die Grenzen zu Israel und dem Westjordanland. Es erreicht am toten Meer den tiefsten trockenen Punkt der Erde (425m unter dem Meeresspiegel). Aus diesem steigt ein Hochplateau schroff empor. Der Weg verläuft auf diesem Hochplateau und taucht immer in tiefe Täler ab die ins Jordantal führen, so kommt der Trail auf einige Höhenmeter (ca. 23.000). Von Süd nach Nord ändern sich die klimatischen Bedingungen und die Landschaft wandelt sich stufenweise von einer bergigen Wüste im Süden zu einer einer mediterran anmutenden Hügellandschaft im Norden. Essen und Wasser: Die Resupplys sind unproblematisch, nie war es nötig mehr als 3 Tage essen zu tragen alle Einkaufsmöglichkeiten waren direkt am Weg. Die Läden sind meist klein, trotzdem ist das Angebot ausreichend. Datteln, Fladenbrot und Hummus gibt es überall. Supermärkte in Petra sind dreiste Touristenfallen, Ausländer zahlen hier horrende Preise. Es gibt dort jedoch einen Laden namens „Supermarket Normal Price Wadi Musa“ der nur die Hälfte verlangt (was immer noch deutlich teurer ist als im Rest Jordaniens). Google Maps Seite des Supermarkts (5,0 Sterne bei 1730 Rezensionen sprechen für sich). Auch in Al Humaymah und Wadi Rum sind die Preise auf Touristen Niveau, jedoch nicht so teuer wie Petra). Generell sind die Lebensmittelpreise niedrig, dadurch ist der JT deutlich günstiger als der Israel National Trail. Es ist ratsam neben einem Wasserfilter noch eine chemische Reinigungsmethode mitzunehmen. Der längste Abstand zwischen Quellen war für mich 17km meist ist es jedoch deutlich weniger. In Moscheen gibt es immer Wasser und die Menschen sind sehr hilfsbereit. Die besten Informationen über Wasser und Essen findet man auf der Jordan Trail Association Website. Nord-Süd-Gefälle: Meiner Meinung nach ist der südliche Teil (südlich von Dana) des JT um Längen besser als der nördliche. Für dieses Gefälle gibt es mehre Gründe. Die bergige Wüste und der spektakuläre Wadi Rum machen die Landschaft im Süden deutlich ansprechender als die hügelige Graslandschaft im Norden. Der Norden ist deutlich dichter besiedelt und wird Landwirtschaftlich stärker genutzt. Dort grasen sehr viele Ziegen- und Schafseherden, ihr Geruch und ihre Exkremente sind durchaus präsent. Dadurch kommt es auch zu deutlich mehr unangenehmen Begegnungen mit Hunden. Während der Süden noch vergleichsweise einsam ist bewegt man sich im Norden viel zwischen Siedlungen. Müsste ich den beiden Abschnitten eine Note geben bekäme der Süden eine 1 und der Norden eine 4-. Hunde: Aggressive Hunde sind auf diesem Trail sicherlich eine Herausforderung. Auch hier gibt es wie erwähnt ein starkes Nord-Süd-Gefälle. Es gibt dabei drei verschiedene Arten von Hunden: Streuner, Schäferhunde und Wachhunde. Streuner sind das geringste Problem, sie bellen zwar und rennen auf den Wanderer zu, sind aber sehr ängstlich und lassen sich leicht vertreiben. Die einheimische Sitte ist es mit Steinen nach läsigen Hunden zu werfen. Bei den Streunern reicht es meist einen Stein aufzuheben und sie ergreifen die Flucht. Schäferhunde sind schon etwas aggressiver und laufen bis auf wenige Meter auf den Wanderer zu bellen und fletschen die Zähne. Wenn man die Herden mit einem gewissen Abstand umgeht, lassen sich unangenehme Begegnungen mit ihnen meist vermeiden. Wenn dies nicht möglich ist, funktioniert die Taktik mit den Steinen gut. Die Wachhunde der Beduinen sind mit Abstand das größte Problem, Begegnungen mit ihnen sind nicht zu vermeiden und können sehr unangenehm werden. Kleinere Beduinenlager werden von drei oder vier Hunden bewacht, größere von zehn oder mehr. Viele Lager liegen direkt am Weg und der von den Hunden bewachte Bereich lässt sich dabei oft nicht umgehen. In mehreren Fällen liegen die Zelte auf beiden Seiten des Wegs und der Wanderer muss direkt durch das Lager gehen. In diesen Lagern halten sich tagsüber oft keine Menschen auf und es gibt niemanden der die Hunde zurückrufen kann. Wenn man den Zelten zu nah kommt, sind die Wachhunde sehr aggressiv und umzingeln den Wanderer, bellen, fletschen die Zähne und springen auf und ab. Auch Steine werfen hilft dann nur begrenzt, manche weichen zwar zurück es gibt aber auch solche die, selbst wenn sie getroffen werden nur kurz zusammenzucken. Je weiter der Abstand den man zu den Zelten hält desto weniger aggressiv sind die Hunde. In den dichter besiedelten Gebieten im Norden hatte ich jeden Tag lästige Hundebegegnungen wobei eine handvoll wirklich intensiv waren. Im Süden hatte ich aber fast keine Probleme mit Hunden. Bei der Zeltplatz Auswahl muss man unbedingt darauf achten dass man nicht innerhalb des von den Hunden bewachten Bereichs lagert, die Hunde werden sonst die ganze Nacht keine Ruhe geben. Dies ist mir einmal passiert und ich war gezwungen mitten in der Nacht weiterzuziehen (währenddessen war Gewitter). Ich wurde jedoch nie angegriffen oder gebissen und habe auch von keinen Trekkern gehört die durch Hunde verletzt wurden. Ich denke nicht dass ein Pfefferspray gegen Hunde nötig ist, andere Wanderer waren jedoch der Meinung dass dies unerlässlich ist. Menschen mit besonderer Angst vor Hunden würde ich unbedingt davon abraten den Teil nördlich von Dana zu gehen. Gastfreundschaft: Die Gastfreundschaft der Einheimischen ist immens und mach den JT einzigartig. Ich bin auf meiner Wanderung auf unzählige freundliche, hilfsbereite Menschen getroffen die mir ihre Türen öffneten um ihr Dach und ihre Mahlzeiten mit mir zu teilen. Obwohl ich nur 18 Tage unterwegs war durfte ich 4 mal die Nacht in fremden Häusern oder Zelten verbringen. Noch öfter wurde mir Essen und Tee mit mir geteilt. Das alles ist nicht ungewöhnlich, und andere Wanderer berichteten mir begeistert von ähnlichen Erlebnissen, denn diese Gastfreundschaft gegenüber Reisenden ist tief in der lokalen Kultur verankert. Hier möchte ich mich @sirm3rl1n anschließen und jedem empfehlen sich darauf einzulassen. Ich möchte jedoch nicht unerwähnt lassen dass ich auch Kontakte mit Einheimischen hatte die diese freundliche Haltung nicht teilten und teilweise feindselig eingestellt waren. Sonstiges: Wer es gewohnt ist mit Trailrunning Schuhen zu gehen wird auch auf diesem Weg damit keine Probleme haben. Ich habe brandneue Salomon Speedcross Schuhe getragen, dieses Modell würde ich jedoch nicht empfehlen da die Schuhe am Ende komplett hinüber waren. Wildcampen ist ohne Probleme möglich. Fazit: Insegesamt ein sehr lohnender Trail! Den südlichen Abschnitt des Jordan Trails kann ich aufgrund der Landschaft und Gastfreundschaft ohne Einschränkungen empfehlen. Wie bereits erwähnt ist der Norden jedoch deulich schwächer. Ähnliches gilt interessanterweise auch für den Israel National Trail, wobei das Gefälle dort nicht ganz so stark ist. Die südlichen Endpunkte der beiden Trails in Aqaba und Eilat sind nur einen Katzensprung von einender entfernt. Daraus ergibt sich logischerweise die Idee die Highlite Abschnitte der zwei Trails miteinander zu verknüpfen. Also von Dana südlich nach Aqaba (287km) von dort kurz rüber nach Eilat und nördlich bis Arad wandern (450km). Natürlich kann man das ganze auch in umgekehrter Richtung gehen. Die Gesamtstrecke ist ähnlich lang wie der JT und man könnte durchgängig tolle Wüstenlandschaften genießen. Zur Zeit ist die politische Lage dafür natürlich nicht gerade ideal.1 Punkt -
Sammelthread - myog kleine Basteleien
Fußgänger reagierte auf ChristianS für Thema
1 Punkt -
Was denn so für Tiere? Ich sehe immer nur den selben Nacktmull.1 Punkt
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Ein bisschen kenn ich die Gegend auch. Schön ruhig dort zwischen Sauerland und Nationalpark Kellerwald. Hat für mich eher abgelegenen Charakter in Sachen Tourismus. Kann ich von mir gut erreichen (knapp 2 Std Anfahrt), immer gut für langes Wochenende. Die Gegend um die Waldecker Schweiz ist sehr abwechslungsreich. Die Mischung aus Mittelgebirge, Hochflächen und Tälern find ich sehr gut. Vor allem, man nicht akribisch die Rundtour Lichtenfels macht, entdeckt man viele versteckte Ecken mit tollen Abschnitten. Es gibt ja unzählige Kombinationen mit den anderen Wegen in der Gegend. Es gibt immer mal wieder nette Aussichten - also nicht nur Waldschneisen. Immer schön am Hang lang... Sowas geht auch gut... Skurriles im Nirgendwo. Hier gab wohl mal bessere Zeiten. Waschbären-Gegend! Was mir letztes mal so auffiel: Gefühlt alle 15 Min. Flugverkehr (war in der Woche). Ist das normal dort?1 Punkt
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Ich hänge meine Erfahrungen einfach mal hier ran, die ich rund um den 1.11.2022 auf dem Lichtenfelser Panoramaweg sammeln konnte… Ich bin bei Hillershausen, Wanderparkplatz Aarmühle gestartet und bin die Wanderung gegen den Uhrzeigersinn gelaufen… d.h. in Richtung Neukirchen, bzw. dem Trekkingplatz Nunetal. Wie von Flowerhiker schon erwähnt, der Trekkingplatz sucks, aber auf der gegenüberliegenden Wiese ließ es sich gut nächtigen. Abfahrt in Elsfleth… Folget dem L… Indian Summer im Morgennebel… Kopfschweis… Pause ohne Socken… Der unsäglich unebene und vor allein seiner Gesamtheit abschüssige Trekkingplatz… Am zweiten Tag wollte ich eigentlich bis zum nächsten Trekkingplatz, kurz hinter Fürstenberg laufen… Irgendwie hatte ich aber wohl super getankt und habe die 20-23 Km um 14 Uhr schon hinter mich gebracht… Kurz die Karte studiert und mich entschieden, den Lichtenfelser Panoramaweg zu verlassen und ein paar Km auf dem Kellerwaldsteig zu gehen, bis Ochsenbühl und fort auf einem Campingplatz zu nächtigen. Am nächsten Tag habe ich mich dann abholen lassen, Vormittags, statt wie ursprünglich geplant am Nachmittag… Mutti wohnt hier in der Gegend! Also habe ich nur zwei von drei Etappen gelaufen… Super möglicher Pennplatz, aus meiner Richtung kommend, ca1-2 Km hinter Sachsenberg. Aus richtung Fürstenberg bei Km 13. Super schöner Ausblick von der Hütte! Burg Lichtenfels… Singletrails… ungefähr 3-4 Km wirklich schön, hoch über dem Orketal… Plumpudding Castle… Der Trekkingplatz bei Fürstenberg! Super gelegen, 500 m entfernt ein Hof, die einem freundlichst das Wasser auffüllen… wirklich toll! Ausblick vom Pennplatz… Abendessen am Campingplatz! Couscous mit Instant Bratensauce, Trockengemüse, Getrocknete Tomaten, Saatenmischung, Röstzwiebeln und Olivenöl nach der Zubereitung. Sehr lecker! Abendlicher Grog, aus heißem Wasser und Firewalker Whiskey-Zimt-Likör. Guten Morgen mit Kaffee… im geliehenen Tarptent Protrail Li. Ausblick … Fazit: Pro: Sehr schöne Panorama Aussichten, wunderschöne Flusstäler, ein wirklich schöner Trekkingplatz! Contra: Im Prinzip etwas zu viel Asphalt und Beton, gegen die ganzen Schotterwege habe ich im großen und Ganzen gar nichts, aber es waren auch zu wenig Single Trails… Trotzdem war es wunderschön! Nachtrag zum geliehenen Tarptent. Ich hatte hier im Forum eine Anfrage gestellt, ob jemand ein Protrail zu verkaufen hat. Ein paar Tage vor dem Tourstart meldete sich jemand auf die „Anzeige“ und bot mir das Zelt an. Entweder zum Kauf oder zum Tausch, mit meinem Plex Solo Tent von ZPacks. Kurz, wir einigten uns darauf, die Zelte zum ausprobieren auszutauschen und dann hinterher zu sehen, ob eine/r von uns beiden das Zelt des Anderen tatsächlich haben will. Da ich mir aber vor ca. 6 Wochen das Duplex bestellt habe und davon ausgehe, das es sein Geld wert ist, werde ich das Protrail wohl oder übel zurück schicken müssen… Müssen, weil ich mir nur ein Zelt in dieser Preiskategorie leisten kann und im Vergleich das Protrail bestimmt das Nachsehen hat. Aber, hätte ich mir nicht schon das Duplex bestellt und ich mich nicht geistig vom Plex Solo, dem leichtesten, erhältlichen 3 Jahreszeiten Zelt, verabschiedet und mich mit gut 250g Mehrgewicht angefreundet hätte, ich hätte das Protrail behalten. Im Vergleich zum Plex Solo hat es den einfach unschlagbaren Vorteil, das man am Kopfende eine senkrechte Wand hat! Keine kalte Kondenzdusche, wenn man beim morgendlichen Aufstehen mit dem Schädel an die Zeltbahn kommt, wie mir es im Plex ständig passierte. Allerdings gilt dieser Punkt nur deshalb, da ich nur 167cm groß bin. Größere Menschen hätten wahrscheinlich ein paar Probleme mit dem Ein- und Ausstieg. Das man nur 4 Heringe braucht, ist ein weiterer Pluspunkt! Und von der super kleinen Standfläche ganz zu schweigen! Am Fußende kommt man, wenn man ein bisschen herumrödelt, natürlich mal mit dem Quilt an die nasse Zeltwand, aber das ist mir im Plex auch immer passiert! Das bisschen Mehrgewicht, 55g laut Hersteller, kann man vernachlässigen. Tarptent Protrail Li: Super Zelt!!!1 Punkt
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Jordan Trail
Mia im Zelt reagierte auf Murx für Thema
Ja genau, 5-6l Wasser pro Person waren das. Den Laden hab ich leider nicht mehr genau gefunden, aber ich meine er müsste irgendwo im unten rot eingezeichneten Bereich gewesen sein. Also K.Talal Street oder Quraysh St. Das sind die beiden "Hauptstraßen" im Bereich zwischen al-Husseini-Moschee und dem Nationalmuseum. Der Laden war in jedem Fall auf der rechten Straßenseite, wenn man aus Richtung Nationalmuseum kommt. Nagel mich nicht drauf fest, aber ich dass ist das was ich noch grob zusammenbekomme - schon erschreckend wie schnell man Details nicht mehr wiederfindet1 Punkt