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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 14.06.2026 in Beiträge

  1. Es war ein gewöhnlicher Wanderrucksack von 2012, den ich mal in einem Outdoor Laden gekauft hatte und der alles ins Rollen brachte. Ein robustes, 1,2 kg schweres Modell, das ich seit 12 Jahren besitze und das ich für Tagestouren über die Jahre verwendet habe. Dieses Modell wurde auch zu meinem ersten Begleiter auf der ersten Fernwanderung. Zunächst erfüllte er alle meine Anforderungen, doch bald schon packte mich das Ultraleicht-Virus. Fasziniert von der Idee, jedes Gramm zu optimieren, stürzte ich mich in die Welt des Leichtgewichts-Trekkings. Mein Equipment wurde immer besser auch dank der informativen Youtube Videos von Robert Klink und Stefan Berger... danke Jungs! Das größte Hindernis war jedoch der Rucksack. Die meisten ultraleichten Alternativen waren schlichtweg zu teuer. Ich wusste, es musste eine andere Lösung geben. Meine Recherche führte mich schließlich auf Stefan Bergers YouTube-Kanal, der den 56L - 3FUL Qidian Pro für nur 89 Euro vorstellte. Begeistert von der Idee, ein solch preisgünstiges Modell zu testen, bestellte ich es sofort von Aliexpress. Die Tage verstrichen, und der ersehnte Rucksack traf nicht ein. Mitte März näherte sich schnell der Tag meiner geplanten Tour, und die Wettervorhersage versprach ideale Bedingungen für ein Wochenende auf dem Rheinsteig vor meiner Haustür. Eine Verschiebung kam nicht in Frage; mein Wanderkumpel zählte auf mich. Immer noch kein Quidian Pro da und in diesem Moment entschied ich mich für eine Notlösung: meinen ultraleichten Tagesrucksack von Decathlon. Mit seinen nur 330g und 25L Volumen schien er auf den ersten Blick kaum geeignet, doch seine drei großen Meshfächer boten überraschend viel Stauraum. Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, warme Kleidung für die kühlen Nächte von 0-2 Grad, Essen und Wasser für zwei Tage – alles fand Platz, das Zelt band ich einfach oben drauf. Mit dieser improvisierten Lösung startete ich in das Abenteuer und erlebte ein unvergessliches Wochenende. Als ich zurückkehrte, war der Qidian Pro endlich angekommen. Zu meiner Überraschung wirkte er nun viel zu groß. Die Suche nach einer besseren Lösung führte mich zum Kumo 36 Superlight Backpack von Gossamer Gear – ein beeindruckendes Backpack, doch teuer und müsste man importieren. Dies brachte mich zu einer entscheidenden Erkenntnis: Warum nicht den Decathlon Rucksack modifizieren und ihn an meine Bedürfnisse anpassen? Der Rucksack hatte bereits einen Brust- und Hüftgurt, nur die Schultergurte bedurften einer Verbesserung. Ich bestellte komfortable Schulterpolster und zusätzliche Taschen für die Gurte, um den Komfort und die Funktionalität zu erhöhen. Mein kleines "Optimierungsprojekt" nahm Gestalt an, denn es fehlt eigentlich nicht viel. Mit zusätzlichen Schulterpolstern, praktischen Schultergurttaschen und einer kompakten Bauchtasche wurde aus einem einfachen Tagesrucksack ein voll funktionaler minimalistischer Trekking-Rucksack für nur 65,23€ und einem Gewicht von 495g. Diese Erfahrung lehrte mich viel über die Bedeutung von Flexibilität und Kreativität im Trekking. Es geht nicht nur darum, die leichteste Ausrüstung zu finden, sondern auch darum, Lösungen zu schaffen, die funktionieren. Mein kleiner "Mod" hat nicht nur mein Gepäck, sondern auch meine Einstellung zum Wandern verändert – leichter, einfacher, freier. Ich bin total begeistert von meinem neuen Freund. Er ist kompakt, leicht, funktional, bequem und sogar Wasserdicht. Ein Liner ist somit auch nicht notwendig. Ich denke dieser kleine "Mod" könnte super spannend sein, wenn du entweder günstig und minimalistisch in das Thema Ultraleicht Trekking einsteigen möchtest oder wenn du bereits einen großen Trekking Rucksack hast und etwas kleines, kompaktes für Tagestouren, Hüttentouren und Weekender suchst oder wie ich minimalistisch unterwegs sein möchtest. Eigentlich ist es ja noch nichtmal ein "Mod", sondern eher eine Inspiration zum Umdenken und Improvisieren. Falls du mein kleines Projekt nachmachen möchtest sind hier die Details und Links zu den einzelnen Komponenten deines Ultraleicht-Rucksacks: Rucksack: Modell: Travel Faltbar Wasserdicht 25 Liter Marke: Decathlon Preis: 24,99 € Volumen: 25 Liter Leergewicht: 300 g (ich habe eher 320 g gewogen) Link: Decathlon Rucksack So wie der Rucksack von Decathlon kommt kann man ihn eigentlich direkt einsetzen, die hier gekauften Add-Ons sollen ihn einfach etwas funktionaler machen. Schulterpolster für Rucksack: Preis: 18,98 € (9,49 € pro Stück) Gewicht: 70 g (35 g pro Stück) Spezifikation: Sehr bequem, lässt sich gut an den Rucksack anbringen, genug Platz für zusätzliche Schultergurttaschen Link: Schulterpolster Amazon Einfach mit dem Klettband um den Schultergurt legen und fertig. Schultergurttaschen: Marke: Tatanka Preis: 21,26 € (10,63 € pro Stück) Gewicht: 100 g (50 g pro Stück) Spezifikation: Leicht und geräumig, passend für z.B. iPhone 14 Pro, dünnes Portemonnaie und Schlüssel, oder stark komprimierbaren Poncho. Sogar eine 0,5 bis 0,7 Liter Flasche passt rein, wenn man den Reißverschluss offen lässt, denn das Neopren Material ist dehnbar. Link: Schultergurttaschen Amazon Einfach in die vorhandene Schlaufe des Schultergurts einfädeln und mit den beiden Klettbändern fixieren. Hält super gut. Optional: Bauchtasche: Marke: Decathlon Preis: 7,99 € Fassungsvermögen: 2 Liter Leergewicht: 45 g Spezifikation: Kompakt und praktisch für zusätzlichen schnell erreichbaren Stauraum Link: Decathlon Bauchtasche Mit diesen Komponenten bekommst du einen funktionalen und ultraleichten Rucksack, ohne dabei die Kosten einer teuren Markenalternative zu erreichen. Das Gesamtgewicht des optimierten Rucksacks beträgt nun etwa 495 Gramm, was zusammen mit dem günstigen Gesamtpreis von etwa 65,23 € eine effektive und budgetfreundliche Lösung für Ultraleicht-Trekking darstellt. Freue mich über Verbesserungsvorschläge und Rückmeldungen. Daniel Instagram: @dgraffe
    10 Punkte
  2. wechsel-wild

    Kurioses am Wegesrand

    Nicht UL, aber muss ja auch nicht getragen werden. Geniale Konstruktion: einfach die Plane über die Rücklehne klappen und schon hat man ein trockenes und sauberes Plätzchen… (und dann noch die Aussicht!)
    5 Punkte
  3. Ich habe mir das Zelt mal genauer angesehen ich würde den Boden knapp unterhalb der Verbindungsnaht Boden- Moskitonetz raustrennen. Dann kann man viel einfacher den neuen Boden einnähen, als wenn man das auf dem Moskitonetz machen müsste. Der Zeltbodenstoff den khyal vorgeschlagen hat ist gut und ist im Gegensatz zu silikonisierten Stoffen nicht so rutschig. DCF wäre mir bei einem gebrauchten Zelt zu teuer und die 60 Gramm Mehrgewicht kann man denke ich, bei 70€ weniger und besserer Haltbarkeit, verschmerzen. Carbonstäbe in den Ecken braucht es nicht, die werden ja vom Moskitonetz hoch gehalten.
    3 Punkte
  4. Ich würde eventuell eher Richtung Kraxe schauen. Problem der klassichen Trekkingrucksäcke: sie sind meist aus viel zu resistenten Stoff gefertigt und entsprechend werden sie schwerer. EIne Kraxe erlaubt, dass Du deinen eigenen Packsack aus leichterem Stoff nähst (Der Packsack mit begrenzter Lebensdauer, dafür die Kraxe fürs leben). Weiterer Vorteil: gegen Ende ist das Zeug immer noch schön am Rücken und nicht alles unten an der Hüfte im 80% leeren Rucksack. Die 90-110 L würde ich noch hinterfragen, je nach Basisausrüstung sollten 60-80 L klappen (wahrscheinlich eher 80L). Mein Khumbu 65+10 von Millet schluckt 3 Wochen essen locker, 4 habe ich noch nicht probiert und da hatte ich noch nicht so kompakte Ausrüstung. Hängt auch mit den zu erwartenden Temperaturen ab.
    3 Punkte
  5. Ich habe lange gezögert, etwas zu schreiben. Es gibt nun mal nicht ein richtiges Setup. Ich wandere lieber in Frankreich im Sommer als in Schweden. Das ist mir nämlich persönlich zu nass, zu kalt, die Schokolade ist zu teuer und der Käse schmeckt mir nicht. Schon deshalb sind die Anforderungen anders. Aber auch in den französischen Alpen im Sommer kann es nachts empfindlich kalt werden. Außerdem gibt es persönliche Vorlieben, zu denen man stehen sollte. Bei mir ist es ein Kunstfaserschlafsack mit 820g, werde wohl auch mal einen Kunstfaserquilt probieren. Das zur Einleitung. Kriege also nichts, was ich jetzt schreibe, in den falschen Hals, wie man so schön sagt. Deine Prolite wiegt 1kg - das ist keine Matte sondern ein Monster. Alles über 400g probiere ich noch nicht einmal aus. Ich nehme die leichteste für mich überhaupt verfügbare Matratze mit - das ist aktuell eine Uberlite in Torsolänge mit 175 Gramm. Wenn du die Prolite unbedingt willst, dann steh dazu. Aber frage nicht nach einer wesentlich leichteren Matte, auf der es sich genauso liegt. Die gibt es nämlich nicht. Zum Rucksack hat @RaulDuke schon viel gesagt. Ich verwende einen Phönix Lite mit 581 Gramm und hatte nie einen bequemeren Rucksack. Leider gibt es ihn nicht mehr. Entscheidend ist aber rahmenlos. Absolut wasserdicht gibt es halt nicht, immer nur fast. Wenn du insgesamt wenig trägst braucht es auch keinen Rahmen. Ich trage keinen Schlafanzug und habe noch nie verstanden, wozu der gut sein soll. Du bist wanderstocklos wie manch Andere, und das verstehe ich auch nicht. Die Stöcke geben nämlich sehr viel Sicherheit, entlasten die Knie-/ Fußgelenke, verhindern, dass die Hände anschwellen und eignen sich nebenbei zum Aufbau von Zelt oder Tarp. Meine sind übrigens MYOG und wiegen 185g das Paar. Die müssen aber auch mit der richtigen Technik verwendet werden. Die kann man einüben. Sieh dir ansonsten an, was im Rucksack rumklappert und noch nie genutzt wurde. Schmeiß das raus - billiger Gewicht reduzieren geht nicht.
    3 Punkte
  6. Meine Erfahrung ist, dass man mit einem Daunenschlafsack einen viel größeren Komfortbereich abdeckt- man schwitzt nicht so schnell und die Feuchtepufferung ist besser, so dass man insgesamt ein angenehmeres Schlafklima hat- von Ausnahmen und optimalen Temperaturen mal abgesehen. Dabei sollte man aber eben einige Temperaturreserven einplanen. Ich war von Ende April bis Mitte Mai mit meinem Sohn auf Radtour- wir sind von West nach Ost einmal quer durch Deutschland und hatten in den ersten Nächten noch Bodenfrost und knapp unter Null. Dann gab es einige Tage mit 25 Grad und nachts knapp unter 15. Wir hatten etwa 1kg schwere Daunensäcke dabei (WM Apache und ein alter The North Face mit Drylofthülle). Das war alles gut möglich, auch wenn wir die Teile einige Nächte als Decke genutzt haben. Dann hatten wir aber ne gute Woche Regen, teils so, dass man sie Säcke tagsüber nicht auslüften konnte. In den feuchten, regnerischen Nächten zwischen 5 und 10 Grad waren wir dann froh über die eigentlich überdimensionierten Tüten (ca. -5 Komfort), weil sie durch die Feuchtigkeit sicher schlechter waren. Ich habe nach der Tour den einen gewogen, bevor ich ihn in den Trockner gegeben habe- er wog über 100g mehr...
    2 Punkte
  7. Ja es ist definitiv kein Alpha. Die Struktur und die "Büschel" sind hier viel dichter, kompakter und in fester Viereckform es erinnert eher an die R1 Air Serie von Patagonia. Für meinen Kopfumfang (ca 55cm) passt die Mütze in M ziemlich genau ist aber etwas zu kurz um die Ohren komplett zu bedecken ich werde mir daher irgendwann nochmal die Größe L bestellen.
    2 Punkte
  8. Noch einfacher, alten Boden rausschneiden , Ecken aufschneiden. auf neuen Stoff legen. Anzeichen, aufschneiden, Ecken zusammennähen und wieder in das Zelt einnähen. Die letzten beiden Schritte müsste man outsourcen wenn man nicht selber nähen kann. Mit Waschbenzin würde ich nicht rumhampeln. Entweder du schmierst noch mehr (Nahtdichter) drauf um den Boden wieder dicht zu kriegen, hübsch ist das nicht, aber eben am allereinfachsten, oder du machst einen neuen (s.o.)
    2 Punkte
  9. Naja, Essen für 28 Tage wiegt halt 20 Kilo. Das wird keine UL Tour, egal wie du es drehst und wendest. Das der Rest der Ausrüstung so leicht wie möglich sein sollte versteht sich ja von selbst, aber der OP hat nach einem Rucksack gefragt der das schafft und ich denke das in diesem Forum halt nicht die Experten für so etwas sitzen. LG, Christian
    2 Punkte
  10. Moin Andi, bau einfach einen neuen Zeltboden rein. Der Schnitt ist denkbar einfach. Hier eine große Bodenwanne aus DCF, 160 g: Dieser Stoff eignet sich übrigens ebenfalls sehr gut als Boden und ist dazu noch recht günstig. https://www.funfabric.de/halli.php?011035_14110 VG. -wilbo-
    2 Punkte
  11. Kellox

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Gibt’s schon lange auch im Baumarkt so. Ist für die Unkrautbrenner gedacht. habe ich auch schon oft gekauft und mit meinem Kocher mit Schlauch genutzt. Für Kocher, die direkt aufgeschraubt werden ist es etwas kippelig oder man muss sich etwas basteln oder die Kartusche einbuddeln. Gegen Ende muss man öfter mal schütteln, weil der Brenner sonst schwächelt- vielleicht dem Format geschuldet?
    2 Punkte
  12. 6feet10

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Bei Lidl gibt es Gaskartuschen 30% Propan 70% Butan, 338g, 600ml für 2,99 Da sie im Laden verplompt waren und ich nicht sicher war welchen Kopf sie haben, habe ich erstmal nur eine gekauft. Ist das Schraubkartuschen Gewinde. Dachte Schraubkartuschen gibt es nur in Outdoorläden. Gibt es die so mittlerweile auch in Baumärkten zum gleichen Preis oder ist das jetzt ein Schnäppchen? Ich werde auf jedenfall für den Urlaub welche kaufen.
    2 Punkte
  13. @Pescador1965 Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass bei einer solchen Tour ( die ich extrem cool finde) das Gewicht des Rucksacks absolut hinter dem Tragekomfort zurückstehen sollte. Bei klassischer Rechnung wären das ja schon mind. 28kg Nahrung ohne Wasser und Ausrüstung. An dieser würde ich versuchen, das meiste zu sparen. Natürlich immer mit Gedanken an Backups, über die hier leider nichts geschrieben wird. Konkrete Empfehlung wären für mich aus eigenem Nutzen Bergans-Rucksäcke oder Norröna , wobei der Trollhetta 100 mit ca. 3kg schon eine Untergrenze darstellt. Eine sehr coole Alternative mit ca 1,6kg wäre noch der Crux AK70 , der dank eines ausziehbaren Deckelfachs noch Platz für eine Tonne/Packsack hätte, könnte aber immer noch zu klein sein. Und wie gesagt : Tragekomfort/Passform über Gewicht stellen. Edit: Gerade noch gesehen, dass die Bergfreunde noch ein paar großvolumige Alternativen haben.
    2 Punkte
  14. Also Bluefarm lässt sich schon mal super schäumen. Getestet mit 1 EL auf 100ml Wasser, im Topf erhitzt und mit so einem günstigen Stab-Schäumer geschäumt. Geschmacklich würde ich noch etwas mehr Pulver nehmen. Im MYOG Teil gibt's glaub einen Beitrag zu einem UL-Schäumer-Selbstbau, allerdings braucht man etwas Elektronik-Know-how.
    2 Punkte
  15. Also erstens, auf Dauer kommt der ULer niemals um ein zweites Zelt oder Tarp herum. Für den Einstieg schon, das mag wahr sein. Aber ich bleibe dabei, das 90 Prozent aller möglichen, von der Mehrheit hier gelaufenen Trekkingtouren, auch mit wesentlich leichteren Sheltern gegangen werden können. Mein erstes UL Zelt war ein gebrauchtes „Lunar Solo“. Für den Einsteiger absolut empfehlenswertes Zelt. Mein zweites war dann, einzig dem Gewicht geschuldet, das „Plex Solo“, seiner Zeit, das leichteste Zelt der Welt. Mein drittes war und ist, das „Tarptent Protrail Li“, mit 450g, auch eins der leichtesten Zelte der Welt. Auch das Protrail ohne DCF, in der Silpoly Variante, wiegt immer noch nur um die 750g!! Fast alle weiteren Shelter, die ich als Gear Nerd zwischenzeitlich noch besaß, habe ich wieder weiter verkauft. Die drei oben erwähnten Shelter, sind Trekkingstock Zelte. Ich war bisher noch nirgendwo trekken, wo ich nicht auch ein NICHT freistehendes Zelt hätte aufbauen können. (Bin aber auch noch nie Hochalpin unterwegs gewesen) Ich bin ein absoluter Verfechter, des UL Gedankens. Don't pack Your Fears! Warum also einen Sturmbunker, mit 1,3 Kg durch die Welt schluren, wenn man so etwas wirklich nur braucht, wenn man Winterwanderungen macht oder irgendwo durch Alaska wandern will? Das leichteste, ist auf dauer meistens nicht leicht genug, hahahahaha! Was den gedanken angeht, man wolle kein Asket sein und es bequem haben, da stimme ich vollkommen zu. Ich bezeichne mich als „Genuss Wanderer“! Das geht aber auch mit UL Gewichten. Denn was kann es bequemeres geben, auf einer Trekkingtour, wenn das Basisgewicht, unter 5Kg ist? Mein durchschnittliches Basisgewicht, für 3 Jahreszeiten, ist derzeit bei 4,3Kg. Das ist bequem, 5, 6, 7, oder gar 8 Std auf dem Rücken und nicht der 500+X Gram wiegende Helinox Chair (Beispiel), den man vielleicht ne Stunde vorm Zelt sitzend benutzt. Und was das totale Gewicht angeht, ich kann zur not auch 2 Wochen von Asia Tütenfood und oder Instandkartoffelpüree Zubereitungen leben, wenn das heißt, ich spare Gewicht. 1. bin ich in der glücklichen Situation, das mir Asiatütenkram tatsächlich schmeckt und 2. ist auch hier wieder die Frage zu beantworten, was heißt Bequem? Für mich wäre es auch schön, aus frischen Zutaten jeden Abend etwas zu Kochen. Aber wenn das zu dem Preis ist, das ich 2Kg mehr durch die Landschaft schleppe, für bis zu 8 Std, nur um dann 10 Minuten beim Essen einen höheren Genuss zu haben, dann soll das jeder machen, ich aber nicht. Gewichtsreduzierung ist eben kein Selbstzweck, sondern Steigerung der Bequemlichkeit ! Auf den Quatsch, mit der Daunenhose, gehe ich hier gar nicht mehr ein, ist mir nicht Zielführend!
    2 Punkte
  16. Tag 13: Do 21.05. (15km) Achmore – Stornoway Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht. Tag 14: Fr 22.05. (28 km) Stornoway - Tolsta (Garry Beach) 28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen. Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm) Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen! Wanderführer: Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag) The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können. Fazit, Erkenntnisse: Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat. Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt. Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank. Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“. Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8 Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert. Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)! Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/ In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht). Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.
    2 Punkte
  17. Tag 5: Mi 13.05. (20km) Moorcroft - Lochmaddy (Bus nach Berneray, John's Bunkhouse) Nachdem der Wind noch weitere zwei Tage kräftig aus Norden kommen soll, planen wir weitere Hostelübernachtungen und einen Ruhetag ein. So haben wir heute nur angenehme 20km vor uns, die wir bei Sonnenschein beschwingt beginnen. Es geht auf schönen Pfaden durchs Moor und wir sehen Rotwild, das sich aber schnell verdrückt. Der Weg führt an einer kleinen Galerie vorbei, wo uns die freundliche Besitzerin und die wunderschönen Bilder sehr begeistern. Wir erwerben eines davon, welches uns nach unserer Rückkehr direkt nach Hause geschickt wird! Im gemütlichen Langass Lodge Hotel genehmigen wir uns Tee und Kuchen. Wir sehen einen Steinkreis und laufen tatsächlich durch einen kleinen Wald. Hier gibt es einen kleinen Shelter, in dem man auch übernachten kann (Platz für zwei Personen). Der Wald ist dafür leider nicht geeignet (Bäume stehen eng, es ist hügelig und teilweise auch sumpfig). Die anschließenden 8 km Straße geht man angenehmerweise ohne Autoverkehr auf der „old road“, parallel zur neuen Straße. Die Landschaft ist angenehm anzusehen. Der Nachmittagsbus bringt uns dann nach Berneray, wo wir ein Doppelzimmer im gemütlichen John’s Bunkhouse (Preis-Leistungssieger!) bekommen haben. Der Berneray Shop ist gut sortiert und wir kaufen gut ein. Zum Shop gehört auch noch ein Bistro, in dem man sowohl Kaffee trinken als auch Essen kann. Tag 6: Do 14.05. Ruhetag auf Berneray, Berneray Hostel Leider können wir nur eine Nacht in John’s Bunkhouse bleiben. Also warten wir im Bistro auf den Mittagsbus, der uns zum Berneray Hostel bringt, welches ca. 4km entfernt ist. Wir genießen einen sonnigen Nachmittag am windgeschützten Strand und einen ruhigen Abend im Hostel. Außer uns sind nur noch zwei weitere Gäste da, wir haben unser Zimmer für uns allein. Tag 7: Fr 15.05. (18km) Lochmaddy – Berneray Der Busfahrer amüsiert sich darüber, dass er uns nach Lochmaddy bringt, nur damit wir zurück nach Berneray laufen können… Der Wind ist immer noch da, aber immerhin nicht mehr in Sturmstärke und wir freuen uns über zwei landschaftlich sehr schöne und gut zu gehende Moorpassagen mit fantastischen Aussichten. Am Berneray Ferry Terminal angekommen nutzen wir den Fish&Chips Takeaway (das Bistro ist nur 500m entfernt) für das Abendessen und treffen Lynn wieder (und zum letzten Mal). Das Wartehäuschen ist so geräumig, dass wir dort einfach unsere Isomatten hinlegen und windgeschützt schlafen. Entgegen des an der Tür angebrachten Hinweises wird die Tür weder automatisch noch manuell abgeschlossen. Tag 8: Sa 16.05. (19km) Leverburgh - Horgabost Campsite Die Morgenfähre bringt uns rüber nach Harris. Dort bietet der „Butty Bus“ bereits frischen Kaffee und Frühstück an. Im Community Shop kaufen wir sicherheitshalber Vorräte für 4 Tage ein, denn zwischen Leverburgh und Stornoway gibt es lediglich noch in Tarbert einen Supermartk, und der hat sonntags geschlossen. Der Weg führt in ein weites Tal, umgeben von beeindruckenden Bergen. Hier kommt Highland-Feeling auf! Durch das Moor führt aber leider kein gut angelegter Schotterdamm mehr, sondern lediglich ein Torfpfad mit Entwässerungsgräben. Es ist recht matschig, lässt sich aber noch ganz gut gehen. Der Weg führt über einen Pass wieder hinunter zum Meer – Ausblick auf Traumstrände! Nach einem kurzen Straßenstück geht es wieder hinauf auf den Berg. Die nun folgende Passage empfinde ich als die schwierigste des ganzen Trails. Es geht weglos über sehr unebenes, sumpfiges Gelände an der steilen Bergflanke entlang. Da ich weder trittsicher noch schwindelfrei bin, zudem kurze Beine und ein kaputtes Knie habe, ist das sehr anstrengend und stressig für mich. Die 6km ziehen sich wie Kaugummi. Ich bin erleichtert, als wir zum Horgabost Campsite absteigen können. Dieser Campingplatz ist sehr schlicht, die Küche ist winzig. Immerhin kann man zu Büroöffnungszeiten ein paar Nahrungsmittel erwerben. Der Wind ist mittlerweile tatsächlich wieder moderat und kommt aus südlicher Richtung. Als wir unser Zelt aufstellen, beginnt es zu regnen.
    2 Punkte
  18. reiber

    Erste Erfahrung mit dem Zelt

    Kondens gibt es fast immer, außer hoch oben im Gebirge oder an der Küste mit ausreichend Wind. Daran wirst du dich gewöhnen. Wenn man das Zelt am nächsten Camp rechtzeitig wieder aufstellt, ist es ganz schnell wieder trocken.
    1 Punkt
  19. Weiss nicht wie fitt Du in Physik bist, aber die Fähig von Luft Wasser dampfförmig aufzunehmen ist abhängig von der Temperatur. Je Wärmer es ist, desto mehr Feuchtigkeit kann Luft aufnehmen. Wenn es jetzt Nachts kälter wird verliert die Luft also diese Fähigkeit, und die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Im Zelt selbst ist die Luft meist noch wärmer als drauße, da sie von der Körperwärme erwärmt wird. Das Delta kann erstaunlich groß werden. Und dein Schweiß verdampft. Wenn das auf die kalte Zeltbahn trifft, kondensiert das halt. Passiert das oft? Je nach Wetter. Wenn du zB im Frühjahr schon mal bei Sonne 22°C hast, fällt es Nachts auf 5°C, da kannst nach Sonnenuntergag zusehen wie der Nebel aus dem Boden aufsteigt und Dein Zelt wird pitschnass sein, egal was du tust. Im Sommer ist es weit besser. Bei Regen ist Dein Zelt eh nass. Was tun? Du kannst das Inner getrennt vom Outer transportieren und so immer in einem trockenen Innenzelt schlafen, egal wie nass Dein Fly ist. Das mach ich zB. Das ist einer der Gründe warum ein Doublewall Zelt überhaupt Sinn macht. Es gibt Leute die sagen, sie transportieren alles zusammen und trocknen es nach dem Aufstellen durch ihre Körperwärme. Habs nie probiert. Wischen hilft ggf, bin zu faul für. Das zweite ist die Wahl des Campspots. In a nutshell: Nicht bei Gewässern, nicht unten im Tal, Wind hilft bei der Entlüftung, und am besten unter Bäumen, aber da haben erfahrenere schon dazu geschrieben, zB hier: https://andrewskurka.com/tag/five-star-campsite-selection/ Wenn Du's lieber auf deutsch hast - @Robert Klink hat auf seinem Youtube Kanal auch einiges dazu - wenn Du die Werbung erträgst 😉
    1 Punkt
  20. khyal

    Schnäppchen-Thread 2.0

    Für die, die immer noch keine Digi-Waage haben, ab Do gibt es bei Lidl die übliche 5 kg Waage, aber diesmal für nur 4 €. Für die Packrafter gibt es ab Mo die Crivet-Gebläsepumpe mit 12 oder 220 V, klar nehme ich unterwegs zum Aufblasen meiner Packrafts Akkupumpen, also Coolado, Flextail Zero, teste gerade die Zero 2, aber um zuhause zum Reinigen die Packrafts aufzupusten, oder beim Treffen viele Packrafts fix mit Auto oder Powerstation aufzupusten, sind die Crivetteile ok und diesmal für nur 6 €
    1 Punkt
  21. Vielen Dank für den tollen Bericht! Da kommt bei mir direkt Sehnsucht nach den Färöer-Inseln auf, wo ich vor zwei Jahren war. Dort sah es sehr ähnlich aus, nur Sandstrände und Bäume gab es nicht. Der Hebridean Way kommt auf jeden Fall auf meine Merkliste.
    1 Punkt
  22. Ich habe ein GOLITE Shangri-La 2, das leider in die Jahre gekommen ist und undicht geworden ist. Hat jemand Verwendung dafür? Als Schnittmuster o.ä.? Inkl Innenzelt.
    1 Punkt
  23. Leg ihn in den Raum unter dem AZ auf der Rückseite, da kiegst Du viel Gepäck unter, daß Du im IZ nur Rucksackinhalt ausser Essen, aber nicht nen Rucksack, Regenzeug, Wanderschuhe, Stöcke oder Staff o.A. unterbringen must. Rep-Hülse für den Fall des Gestängebruchs, den Du höchstens haben wirst, wenn Du in Starkwind / Sturm vergisst, aussen Abspannleinern bzw innen Kreuzleinen zu benutzen...
    1 Punkt
  24. @wilbo wie schlägst Du vor, die Nähte zu setzen, Mittelabspanner Doppelt genommen, nach aussen gefaltet, dann 2 normale Nähte ? Eckspanner Nahtzugabe nach aussen, Dreiecke drüber genäht ? Wie ist Deine Erfahrung mit einer Bodenwanne so, bleiben die Seitenwände durch die abgespannten Dreiecke gut so stehen, oder besser dünne Carbonstäbchen mit einnähen ? Grundsätzlich sehe ich es genauso, der alte Boden ist tot, war ja bis jetzt nen 10 D, deswegen ist es ja auch z.B. bei S&P vor ein paar Jahren aus dem Programm geflogen (wobei man fairerweise sagen muß, daß es bei doch einer mittleren Anzahl verkaufter Zelte nie eine negative Rückmeldung gab) aber ist ja nicht umsonst so daß GG jetzt auf D15 mit D20 Fäden geht... Auch wenn ich normalerweise DCF einfach als Material schweineteuer finde, das The One ist so leicht, wenn man dann einen Boden haben will, der nicht gleich auseinanderbröselt bzw von der Wasserdichte für einen Zeltboden zu wünschen übrig läßt, man dann bei Materialgewichten landet, die für das filigrane UL-Zelt einfach zu schwer sind, daß ich in dem Fall auch das 33 g DCF vorschlagen würde... Wenn es dann preiswerter sein soll, würde ich anstelle dem 60 g Material von funfabric eher das 65 g Zeltbodenmaterial von Extex nehmen, um ein vielfaches höhere Wassersäule, ich habe das Material schon häufiger verarbeitet, läßt sich sehr easy nähen, hält gut und die hohe Angabe der Wassersäule scheint hinzukommen, hatte es mal bis 7000 gemessen, da kam noch nichts durch...
    1 Punkt
  25. Die Exo-Gestelle sind "ziemlich leicht" für das was sie können. Dazu würde ich mir einen großen, leichten, wasserdichten Packsack bauen und fertig ist die Expeditions-Kombi.
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  26. Ich würde bei einem Rucksack für so ein Volumen und Gewicht, das Eigengewicht vernachlässigen und das bequemste und stabilste suchen, was der Markt an solchen Rucksackmonstern zu bieten hat. 1-2kg mehr beim Rucksack selber dürften da kaum noch eine Rolle spielen angesichts der Trageeigenschaften, wenn es dauerhaft deutlich über ca. 25kg Packgewicht geht. Die Skandinavier haben einige solcher Riesenrucksäcke, da dort viele Leute gerne regelmäßig zum Fischen und/oder Jagen mit quasi dem gesamten Hausrat aufbrechen oder die Eltern noch alles für den Nachwuchs und/oder die Hunde mittragen müssen beim "Friluftsliv". Wer solche Rucksack-Monster dort oben schon mal live auf zwei Beinen gesehen hat, der weiß, wem die Stunde schlägt Bergans oder Savotta z.B. haben solche Volumina im Programm meines Wissens. Jagdrucksäcke sind ebenfalls häufig für hohe Gewichte ausgelegt, um das Wild usw. abzutransportieren.
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  27. Große leichte Rucksäcke mit anständigem tragesystem gibt es leider gar nicht so oft auf dem Markt. Gerade in Europa ist die Auswahl sehr beschränkt und die meisten guten Modelle finden sich von US amerikanischen Herstellern und kleinen Manufakturen. Ich bin gerade für den Bereich des Packraft schon ziemlich lange intensiver auf der Suche nach solchen Rucksäcken, da ich hier selbst mit wirklich leichte Equipment kaum unter 20 Kilo für mehrere Tage packen kann, wenn ich nebenbei noch ein Wildwasser Packraft fahren möchte. In der Regel komme ich für meine Packraft-Touren, welche meist um die 7-10 Tage dauern, mit 80 l Volumen gut aus. Das ist nicht zwingend notwendig alles in den Rucksack zu packen. Du kannst auch sehr gut Nässe unempfindliche Dinge außen am Rucksack verstauen. Wenn du lediglich eine Wandertour machst und kein zusätzliches Paddel Equipment mitschleppen musst, finde ich 80 l als ziemlich ausreichend. Rucksäcke, welche ich bisher ziemlich gut fand, sind in dieser Größenordnung der Exped Thunder 70l (1,6kg) und der Bonfus Maxxus 80l (1,1kg). Beide habe ich schon mit Gewichten bis 25kg mehrtägig getragen. Ich empfinde beide als recht bequem und gut verarbeitet. Den HMG Porter mag ich persönlich nicht, da er keine Load-Lifter hat (das wäre für mich in dem Gewichtsbereich ein No-Go!). Sonst wäre vielleicht noch der SWD Big Wild spannend, den gibt es auch in 90 Litern.
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  28. Hallo zusammen, Hier angemeldet habe ich mich, weil ich denke, dass hier die besten Tips zur Gewichtsoptimierung schlummern 😉 Ich bin nun Mitte 40 und seit 30 Jahren draußen unterwegs- natürlich mit Pausen wegen Studium, Job, Nachwuchs etc.. Ich bin auf dem Rad zu Hause und habe mir nie etwas aus UL gemacht. Wanderungen habe ich früher mit meinem Vater und später bis so 16 auch alleine mit Freunden gemacht. Damals noch mit 90l Rucksack und allem, was man zum Winterglamping braucht- immer, wenn das Thermometer unter 0 fiel, hat es uns nach draussen getrieben. Nun habe ich bei einigen Tagestouren wieder Spaß am Wandern gefunden und war hier mit wenig Gepäck in der Nähe zu einigen Tagestouren mit Übernachtung unterwegs. Am letzten Wochenende war ich wieder unterwegs und habe gemerkt, dass ich Gewicht sparen muss. Ich hatte so 12-13kg auf dem Rücken und mit leerer 2l Wasserblase war es dann deutlich angenehmer. Für ein Wochenende ok, aber im Herbst ist eine Woche Pfalz mit einem Freund angedacht und nächstes Jahr Schweden, da kann ich dann nochmals etwas Reserve für mehr Verpflegung brauchen. Ich dachte mein 20 Jahre alter Markill F1 Titankocher ist mit 95g immer noch UL, habe mir aber schon einen mit 35g bestellt. Edelstahlpott mit 220g kommt in die Kiste, ein 120g Titanpott ist bestellt. Hauptbaustelle Rucksack, Matte und Schlafsack. RUCKSACK: Ortlieb Atrak 45- ca 1,6kg, habe ich aber nicht gewogen. Ich liebe ihn, passt wie angegossen und ist wasserdicht. Aber das Gewicht ist natürlich indiskutabel. Welchen 40-45 l Rucksack unter 1kg gibt es, der Wasserdicht ist? MATTE: Thermarest Prolite plus Large. Ca. 950g mit Packsack. Hier könnte ich ca. 300g sparen, aber welche der modernen LuMas haben ein ähnliches Liegegefühl? Ich habe noch eine 400g Exped Synmat UL und eine etwas schwerere mit integrierter Pumpe. Auf beiden kann ich nicht gut schlafen. Sind mir zu hoch, zu laut und zu wabbelig. Mir rutscht immer das Kissen runter- die Klamotten am Kopfende auftürmen funktioniert da auch nicht gut wegen der Dicke- ein schwieriger Fall?! Ich bin zwar nur 1,8m groß, aber trotzdem habe ich mich an die 1.93m lange Matte gewöhnt, würde sie nur ungerne verkleinern SCHLAFSACK: RAB Ignition 1, ca 900g mit Packsack. Denke hier ließe sich etwas mit Daune machen und ca. 300g sparen. Ein durchgehender RV wäre gut, aber kein Muss (hat der RAB auch nicht). Wärmer als die 7 Grad muss er nicht sein, ab Herbst habe ich dann noch einen WM Apache. Kennt jemand den neuen Robens Scoria? Ist mit 6 Grad Komfort angegeben, aber mit den 180g Daune wohl eher 10-12 Grad? Mein Favorit ist der Radical 1z, ist aber teuer und die Temperaturangabe ist wohl auch sehr optimistisch? Die Cumulus Angaben entsprechen nicht den DIN Werten, sind wohl auch sehr optimistisch. Wir sind die Stoic Nijak Modelle einzuschätzen? (Sind aber nicht RDS zertifiziert?). Der Reißverschluss bei den Spark Modellen ist mir definitiv zu kurz, 3/4 lang sollte er schon sein. ZELT: Für Schweden schwanke ich noch zwischen dem Lanshan 1 mit solid inner und dem Ringstind 1 Light (nicht Superlight). Lanshan ca 1,15kg mit Carbonstange (habe keine Wanderstöcke) und sinnvoller Heringsausstattung. Ringstind ca. 1,4kg mit dem Lanshan Innenzelt, 1,65kg mit dem originalen. Für die Pfalz würde ich das Lanshan einpacken, für Schweden evtl doch lieber das Helsport mit von innen verschließbaren Lüftern? Hier sinnvoll zu sparen geht wohl richtig ins Geld und unter 200g Einsparung würde ich auch nicht investieren. Ich kaufe in der Regel gebraucht, aber beim Schlafsack muss es nicht unbedingt sein, die Auswahl bei Kleinanzeigen ist auch nicht besonders groß. Ich würde erstmal mit 500€ anfangen, das heißt das Zelt wäre ohnehin raus. Gewichtstreiber waren noch: Baumwollschlafanzug- wird on Tour gegen Merino getauscht. Regenjacke Gore Pro (450g), hätte noch eine ca. 300g schwere mit Dermizax. Regenhose 240g, da liegen wohl auch 100g Potenzial. 0,5l alkfreies Weizen 😉 Großer Apfel, 400g Powerbank, 2 Messer, Edelstahlbesteck (hier liegen auch 50g). 1x Wechselwäsche ist obligatorisch, hatte zudem noch wasserdichte Sealskinz Socken dabei, weil die Schuhe es nicht sind. Die 2l Blase würde ich beibehalten und würde zumindest in Schweden noch um einen Filter ergänzt werden (Ultrapress?). Bitte keine Diskussion, ob das alles sinnvoll ist- mir macht das Ausprobieren und optimieren der Ausrüstung Spaß und ich übernachte auch so öfter im Garten draußen mit meinen Jungs oder alleine. Wenn mir noch etwas einfällt, ergänze ich es noch. LG Richard
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  29. Man zahlt eine jährliche Grundgebühr (Bereitstellungspreis) und kann zusätzlich flexibel Tarife buchen. Es war auch schon immer möglich, diese Tarife wieder zu pausieren. Bislang funktionierte die SOS-Funktion nur dann, wenn man zusätzlich zur Jahresgebühr auch einen aktiven Tarif gebucht hatte. War der Tarif pausiert, gab es auch kein SOS. Jetzt lässt sich die SOS-Funktion auch bei einem pausierten Tarif nutzen (bis zu 12 Monate nach der Deaktivierung). Das bedeutet konkret: Wenn du die jährliche Grundgebühr bezahlt hast und einen Tarif buchst, den du danach wieder pausierst, bist du im Notfall trotzdem weiterhin über SOS abgesichert. Das war vorher nicht möglich.
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  30. Früher™ bedeutete „Suspended Plan“ beim InReach: kostenlos pausiert, aber auch kein Notruf. Im neuen Plan ist der SOS-Notruf trotzdem möglich. Damit kann man das Gerät, wenn man es nur als Notfall-Backup braucht, bis zu 12 Monate kostenlos suspendieren und dann wieder für einen Monat aktivieren, usw. Das reduziert die laufenden Kosten deutlich macht es im Vergleich zu einem PLB je nach Anforderung viel attraktiver... Details: https://www.dcrainmaker.com/2026/06/garmin-adds-free-inreach-sos-to-suspended-plans.html /h.
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  31. Das OB sei jedem selbst überlassen. Bitte schliesst also einfach Fremdgefährdung aus. (nicht im ICE umfüllen etc.) Daher lassen wir doch mal die Risikodiskussion auf der Seite. Eigentlich habe ich den von @khyal gestarteten Thread eher als Frage nach dem "WIE" verstanden. Wie sind die Erfahrungen von all denen die umfüllen. Also, wie geht es am besten? Das würde mich interessieren.
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  32. Hey, danke euch für die guten Rückmeldungen und die vielen Tips. Ich habe mir mal eine lange Polypro Unterhose, ein Hemd und ein Merino- Polypromixhemd bestellt- schnell trocknen ist unterwegs ja wirklich wichtig. Polartec Alpha kannte ich noch nicht, schaue ich mir mal an. Ich habe neulich auf die 2,5 wöchige Radtour mit meinem Sohn einen Hybrid Hoody mitgenommen, von dem ich sehr angetan bin. Ist ein billiges Teil von Regatta, der Körper ist gefüttert, die Seiten und Ärmel aus Fleece . Hat kaum gestunken und die Kapuze ist abends zur Mückenabwehr Gold wert! Bzgl Getüddel mit nem Liner muss ich das vielleicht einfach mal probieren, habe hier noch einen 50l Rucksack meiner Frau, den ich mal für ne Wochenendtour hernehmen könnte. Tja, die Prolite- auf Radtour ist mir das egal. Die kommt mit einer 5mm Evamatte (Zeltunterlage) in einen Rollverschlussbeutel und dann einfach hinten drauf. Beim (UL-) Wandern liegt hier offenbar großes Einsparpotenzial. Ich kann nur sagen, dass ich mit den Expedmatten überhaupt nicht klarkomme. Die haben die Kammern längs angeordnet, vielleicht muss ich mal andere mit Querkammern probieren. Die Uberlite gibts ja nicht mehr, würde dann vielleicht mal nach einer XLite Ausschau halten. Die Prolite läuft ja nicht weg, falls ich auch damit nicht zurecht komme. Über Wanderstöcke habe ich tatsächlich auch schonmal nachgedacht, weil ich eben das Lanshan habe, aber auch, weil überall zu lesen ist, dass es einen Gewinn an Sicherheit mit sich bringt. An dem Thema bleibe ich mal dran 👌🏼
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  33. Zum Thema Wanderstöcke schlage ich absolut in die gleiche Kerbe, wie @Ameisenigel! Die dinger sind auf ebenen, eher langweiligen Streckenabschnitten, meine Tacktgeber. Zeltaufbau! Entlastung der Gelenke in Bein und Fuß. Auf meiner vorletzten Reise, in die Provence, habe ich wieder einmal das beste, an den Dingern bemerkt. Auf Schotter, oder gerölligem Untergrund, bergab, rutscht man sehr leicht weg. Ohne die Wanderstöcker, hätte ich mich an zwei verschiedenen Tagen, ohne Übertreibung, bestimmt 10 Mal aufs Maul gelegt. Also ich gehe nie ohne Stöcke Trekken, Hiken oder Wandern! ;-))
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  34. Wieso z.B. hier, aber gibt bestimmt noch Andere, die eins auf Lager haben, wenn auch von TT nicht mehr lieferbar... Kanaren ist für die "Herbst-Wintermonate" ne gute Idee, habe ich früher häufiger gemacht. Es gibt auf allen Kanaren, die nett zum Wandern sind, entsprechende Plätze, egal ob La Palma, Gran Canaria, El Hiero, nur auf Gomera sieht es da rel dünn aus. Üblicherweise gibt es die Permits bei den örtlichen Behörden zu "Büro-Öffnungszeiten", mit Ausnahme des "Caldera-Campingplatzes" und des "Kratersee-Platzes" auf La Palma, dort kannst Du inzwischen die Permit vor Ort bekommen. Inwieweit die Permit kontrolliert und man bei nicht vorhandener Permit vom Platz geschickt wird oder mehr, hängt vom einzelnen Platz (manche werden sehr häufig / ständig kontrolliert, Andere seltener) und dem eigenen Verhalten gegenüber den Kontrolleuren ab. Die Plätze wurden halt zum großen Teil angelegt, da es früher Waldbrände durch Wildgriller gab und/oder da sie in Naturschutzgebieten liegen, ich empfehle sehr, dort, wo es diese gibt, sie zu benutzen. @Sebastiaan wir können gerne über Details zu den Kanaren telefonieren btw kann man bei mehr Zeit auch sehr gut Insel-Hopping machen
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  35. @RaulDuke Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen. Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen. Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen: Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm. Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich. @Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.
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  36. Uups, jetzt hab ich den GTA mit dem GEA verwechselt und dich im Herbst und Frühjahr in die Alpen geschickt 😅 GTA - Alpen - würde ich im Sommer machen GEA - Appenin - Herbst/Frühjahr. War ich noch nicht. Aber der angrenzede AVLM ist so einsam das du Schwierigkeiten mit dem Proviant bekommst. Dafür juckt dein Zelt kaum wen solange du die Finger von den Pilzen lässt. Mit dem Akto bist du im falschen Forum. Die Frage hier ist mehr "wie muss ichs anstellen um möglichst viel daheim zu lassen" statt "was muss ich mit nehmen um garantiert auf der sicheren Seite zu sein". Man kann zB seine Mitreisenden anschnorren. Ein beliebter UL Trick 😉 Don't pack your fears! Hat aber zugegeben auch viel mit Routine zu tun. Und ja, solid inner. Xmid hätte mir zu undichten Boden, in Skandinavien ist alles was nicht steil ist sumpfig. 5000mm wär minimum. Vielleicht ein Tipik Pioulou
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  37. Das ist sicher der Kernpunkt. Gerade bei einer Planänderung/Abbruch muss das drin liegen. Ich für mich will schlussendlich Ferien und nicht eine Überlebensübung. Bei einem Abbruch oder wenn du in die "Zivilisation" zurück kommst, so muss es auch nicht das teuerste sein. In der Zivilisation ist GoogleMaps dein Freund. Den preisgünstigen Camping oder das kleine BnB findest du dort. Es ist halt weniger deutlich beschriftet als der Luxus-Tempel. Wenn du bei einem Abbruch für die günstige Unterkunft noch 2 oder 3 Stationen den ÖV brauchst, so ist dies nicht tragisch (nach meiner Meinung). Bezüglich Spontan: 1 bis 2 Personen sicher kein Problem. In ner grösseren Gruppe wird das nicht klappen.
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  38. Wenn Du mit 90 l und der Möglichkeit sehr viel aussen drauf schnallen zu können, hinkommst, überleg Dir den HMG Porter Pack 85 (ja wird da inzwischen mit 85 l angegeben, aber ich habe ihn selber seit Jahren und 90 l Hauptfach hat er locker. Bin damit schon mit einem Startgewicht bis in die Mitte der 20er unterwegs gewesen (tja bis 12 Tage Lebensmittel, 3 Wochen Brennstoff, vernünftiges Packraft, Paddel, Weste usw wiegen halt bei Hybridtouren muß ich auch nicht zu häufig haben 😁) und insofern sich so ein Gewicht überhaupt komfortabel trägt, geht das mit dem Teil sehr gut, auch im Vergleich besser als manch Anderer, bei < 1,3 kg Rucksackgewicht. Der Rucksack hat auf beiden Seiten 3 waagerechte 20 mm Gurte mit Schnellverschluß-Schnallen, die man auch überkreuz benutzen kann und die zuverlässig auch schwerere Beutel halten, über die gesamte Rückseite laufen 2 Daisychains, daß man auch da super Ausrüstung bestetigen kann, ober drauf ein Y-Riemen, da geht auch noch leichte Ausrüstung, wenn nötig. Würde ja gerne mal ein Pic anhängen, wo er wandelnde Schrankwand spielt, bin aber z.Z. auf dem Boot... btw ich kenne inzwischen so Einige, die das Teil haben, oder eine Nummer kleiner mit 70 l (hatte ich früher) da sie sehr viel oder schwere Ausrüstung transportieren und super zufrieden sind.
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  39. Hallo zusammen, ich lese hier immer wieder Beiträge, besonders bei Rucksäcken, bei denen es um Ausprobieren/Anpassen von Ausrüstung geht, bzw. das Problem, dass man keinen Laden in der Nähe hat. Hier darum ein Angebot: Ich wohne in Bonn und man kann mir gerne eine Nachricht schicken, wenn man bei Walkon mal life was anprobieren/anschauen möchte und einen Übernachtungsplatz braucht. Viele Grüße Elisabeth
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  40. Schöne Idee! Falls jemand plant den Tjustleden zu laufen, kann er/sie sich gern vorab mal melden. Bin regelmäßig in der Nähe von Överum und kann einen Garten zum Zelten, Gästehütte oder auch nur eine Möglichkeit zum Duschen vor der Heim-/ Weiterreise anbieten. Grüße
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  41. Von Bonfus gibt's jetzt auch einen Alpha Direct 90 Full Zip hoody, der in L 157g wiegt: https://bonfus.com/product/alphus-full-zip-polartec-alpha/ Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken ihn mir zuzulegen, habe aber noch keine Erfahrung mit Alpha Direct. Mag jemand eine Einschätzung auf den ersten Blick abgeben?
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  42. Update 2026 Neues Shelter im Nuhnetal Am Rastplatz Nuhnetal gibt es jetzt ein Shelter, wie man sie zum Beispiel in Dänemark findet. War für mich ein Anlass zwei Tage frei zu nehmen, um ohne Zelt ein bissl neue Ausrüstung zu testen. Innenmaße sind ca. 2,5m * 4,5m, passt also auch mehr als eine Person rein. Schöner Blick direkt auf den Bach, klare Empfehlung. Im April noch recht kalt (Frost) 😁 Brücke bei Schloß Reckenberg ist weg Die Brücke ist weg (siehe Bild). Hier hat man zwei Optionen: Entweder man läuft einen Umweg durchs (schöne) Orketal, +3,8km. Oder man verwendet die Furt, die zumindest jetzt noch ausgewiesen war. Ich wollte Abenteuer und bin gefurtet. Achtung: Die Orke hatte eher Niedrigwasser, an der tiefsten Stelle war das Wasser Knie hoch und hat gut an meinen 100kg gezogen (auch wenn es nicht so tief aussieht auf dem Bild, die Tiefe hat mich überrascht). Bei Höherem Wasserstand besteht hier (Lebens-)Gefahr. tegut in Sachsenberg In Sachsenberg direkt am Lichtenfelser Panoramaweg hat jetzt ein tegut aufgemacht. Der ist gut sortiert und hat eine breite Auswahl an Essen und Getränken. Öffnungszeiten beachten, die sind eher "ländlich" (aktuell 10 bis 18 Uhr). Insgesamt ganz schöner Weg, vor allem das Orketal. Ich hatte in Rhadern geparkt und bin den Hessenweg bis nach Fürstenberg gelaufen und ab da den Lichtenfelser Panoramaweg. Übernachtet im Nuhnetal und am nächsten Tag weiter den Weg folgend bis zur Orke-Überquerung hinter Münden, da dann wieder über den Hessenweg nach Rhadern zurück (20.0km + 24.4km). Für meinen Geschmack ein paar Teer- und Schotterwege zuviel, jedoch gab es schöne Ausblicke:
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  43. OT: Ich will das nicht schlecht reden, aber da kommen hochmotivierte Menschen, opfern ihre Freizeit, um etwas Neues zu schaffen, bieten das kostenlos! auch ihren Mitmenschen an und selbst dann gibt es gefühlt immer wieder jemanden, der sich daran stört, selbst wenn ihm/ihr keinerlei persönliche Nachteile durch so ein kostenloses Angebot entstehen.
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  44. Guten Tag, mein erster Kommentar hier und dann mal gleich zu einem Zelt der Firma Fjern. Ich habe mir vor kurzem das "Fjäder" zugelegt, gab es, wie erwähnt, drastisch reduziert bei einem französischen Anbieter. Es ist quasi freistehend, will man die Apsis nutzen muss man allerdings den Eingangsbereich mit Hering vorne abspannen oder einen Stein nehmen (evtl. bastele ich mir noch ein Extra-Gestänge). Im Innenzelt gibt es keine Aufbewahrungstaschen (brauche ich persönlich auch nicht), das sollte man wissen, aber gut, irgendwoher muss das niedrige Gewicht ja kommen, also wird auf darauf verzichtet. Das Material erscheint sehr dünn und filigran, ich hatte das Zelt jetzt aber über Weihnachten/Jahreswechsel auf Mallorca dabei und kann sagen : Starker Wind und starker Regen (es war für die Jahreszeit ungewöhnlich wechselhaft und kühl) sind für das Zelt gar kein Problem. Bei starkem Wind einfach die zusätzlichen Abspannpunkte nutzen. Keine Risse, kein verbiegen des Gestänges. Mit eigenem Groundsheet (XFoil), Heringen (Swiss Piranha) und rausgeschnippelten Labels hab ich das Gewicht auf unter 800gr gedrückt. Ende Januar will ich evtl. für ein paar Tage nach Frankreich in die Hochlagen des Vercors, dann kann ich vielleicht testen wie es sich bei Schnee und Kälte schlägt. Falls ja, werde ich berichten! Gruß Michael
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  45. Das wechselhafte Wetter genutzt und nochmals eine etwas optimierte Version umgesetzt: 271g. Die Farbwahl dürfte dabei selbst @Jever genügen. Material sind Argon 49 außen + 7D Soft RipStop innen.
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  46. Wieviel Tage plant Ihr ein? Welche Laufrichtung ist vorgesehen? Wie ist die Erfahrung im Hochgebirge? Den Quilt würde ich nicht ändern. Ich bin nachts eine Frostbeule. Der 450er wäre für mich gerade dick genug. Houdini und IceBreaker sind styleabhängig: Wie schnell wird mir kalt? InReach: Brauche ich es für mein oder das Gewissen der Daheimgebliebenen? In keinem Gebirge hatte ich besseren Empfang als auf Korsika. Wenige Wege sind so stark frequentiert wie der GR20. Ihr seid zu zweit unterwegs! Passieren kann dennoch immer etwas. Um @Jever zu unterstützen: Lustigerweise ist keinerlei Gear in Signalfarbe. Farbe wiegt nichts, hilft aber beim Gefunden werden. 😉 Definitiv raus: - Gaskocher, Kartusche, Standfuß (-395g) Kochmöglichkeiten gibt es bei den Biwakplätzen und sind im Preis mit inbegriffen. Die Wartezeiten waren erträglich (max. 15min im August). - Hardshell (-140g bis -390g) Overkill, da wenig multiuse und im Anwendungsfall mMn sehr, sehr eingeschränkt. Stattdessen lieber Einwegponcho (~20g, mehrfach benutzbar, ausreichend für die kurzen Regenschauer) oder Billo Regenjacke (zB ~90g Rockbros Cycling Rainjacket o.ä., hält bei mir seit Jahren) + weiteren First bzw. Midlayer (zB 140g Brynje Super Thermo oder 160g Polartec Alpha, beide Vorschläge leiten super den Schweiß von der Haut weg und halten mMn deshalb besser warm als zB Dein Icebreaker 200) [max 250g statt 390g]. Auswahl und Anzahl der Layer würde ich am Tag vor der Abreise vom prognostizierten Wetter abhängig machen. 😉 - Nabaji Mikrofaser gegen Microfaser-Spültuch aus dem Supermarkt tauschen (-20g) Trocknet einen besser ab, günstiger, leicht zu ersetzen. - Zustiegsschuhe gegen Trailrunner tauschen, insbesondere wenn kein großflächiger Restschnee mehr liegt Deutlich leichter, Knie, Füße und Beinmuskulatur werden es Dir am Abend mit weniger Müdigkeit danken. Ich bin den GR20 in Asics Turnschuhen ohne Probleme gelaufen. - Ersatzschnürsenkel/Paracord (-20g) Bei Riss einfach Knoten rein und bis zum nächsten Geschäft oder Ende der Tour weiternutzen. - Kopfnetz Solange Ihr nicht am Strand zeltet, nicht notwendig. - Victorinox Ich habe bisher jede Verpackung ohne Messer etc. aufbekommen. Für 2 Wochen braucht man keine Nagelschere. Auf dem GR20 laufen genug Leute mit schweren Rucksäcken rum, von denen man sich bessere Messer, Scheren etc zur Not leihen kann. Fraglich bzw. Stylefrage: - Leki Ich würde nur einen Trekkingstock mitnehmen, da ich den nur für bestimmte Abstiege und mein Zelt benötige. Wenn Du ein typisch deutscher Powerwalker bist, der selbst auf der Ebene damit durch die Weiten pflügt 😁, drinlassen. - Regenhose Für mich als Poncho bzw. GWC-Nutzer unnütz. Aber selbst mit Regenjacke nutze ich höchstens beim Radfahren eine Regenhose. - Gaiters Außer bei einem Schotterab/aufstieg werden sie mMn nirgends benötigt. - Statt Footglide würde ich eher eine Fettcreme für die Nacht mitnehmen. - Deuce Als ULer kommt man jeden Tag an ein oder zwei Biwakplätzen und deren Toilleten vorbei. Man muss eigentlich nicht in die Wildnis machen. Riechen tut man es trotzdem überall. Für das Gewissen und um im Notfall das Richtige zu tun, eher drin lassen. Deuce mit 5g Bidet oder 10g Waschlappen ergänzen. Tipps: (copy&paste von hier, hier, hier, hier) 1) Immer wieder gern überhörter Tipp, weil alle Wanderführer andersrum aufgezogen sind: Lauft von Süd nach Nord! Der Landschaftswechsel wird einem stärker bewusst, die Sonne ist im Nacken (Man sieht, wohin man läuft und kann das leichter fotographieren. -> schönere Ausblicke), man läuft gegen den Strom und ist nicht den ganzen Tag im großen Tross unterwegs. Von Süd nach Nord baut sich ein viel besserer Spannungsbogen auf (Jeden Tag werden die Berge höher und die Blicke weiter.), der in einer wunderschönen Schlussetappe endet. Viele Etappen stelle ich mir vom Norden kommend auch schwieriger bzw. viel unbequemer vor (Schotteraufstieg zum Monte Cinto etc.) als es in umgekehrter Richtung war. Eine Ankunft in der Friedhofstraße in Conca fände ich wenig prickelnd. Umgekehrt war es ein kurioser Einstieg. Man kommt zudem besser in Form für den etwas steileren Norden und erreicht ihn zudem mit leichterem Rucksack! 2) Wenn Ihr 100m keine Markierung seht, zur letzten zurückkehren und neu suchen (zwei oder drei Abzweigungen sind etwas versteckt, sonst perfekte Ausschilderung)! / Zwischen l'Onda - Piana und Bavella - Asinau jeweils die Alternativ- bzw. Alpinrouten wählen. Sie sind kürzer, nicht schwer und deutlich schöner! 3) Es gibt zu jeder GR20-Etappe auch Umgehungsetappen, falls bei bestimmten Wegen noch Schnee liegen sollte (relativ unwahrscheinlich) oder es aufgrund gesundheitlicher Probleme zu Umplanungen kommen muss. 4) Blasenvermeidung: Old school ist das Tragen von Nylonstrümpfen/söckchen (max 5g/Paar Probiersöckchen aus dem Schuhgeschäft/-abteilung) unter den eigentlichen Wandersocken (sog. liner socks). Die Kunstfaser leitet die Feuchtigkeit vom Fuß weg und ist gleichzeitig so glatt, das keine Reibung am Fuß entsteht. Wenn man weniger empfindliche Füße hat, erhält man den gleichen Effekt durch das Tragen von Nylon-Woll-Mix-Socken. 5) Sonst gilt wie immer: Macht Euch mit den Grundlagen der Orientierung (Himmel, Karte, Kompass - auch bei Benutzung von GPS sehr wichtig!) und über das Verhalten bei Gewitter, Erste Hilfe und die allgemeinen Notzeichen bekannt! Infomieren über das Verhalten auf einer Weide bzw. ggü Kühen kann auch nicht schaden. Viel Spaß, Erfolg und gutes Wetter!
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  47. Achso... Ja... mfg der Ray
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  48. Wander Schaf

    Ultraleicht Kissen

    Na die beschriebenen Positionen bzw das Prinzip der instinktiven Haltung denke ich, wird jeder in seinem Leben instinktiv schon angewandt haben und anwenden. Hier im Thread stellt sich die Frage, welches Kissen leichten Komfort bietet, der über diese ohnehin schon angewandten Positionen hinausgeht oder das erweitert. Würde das ohne Kissen funktionieren, hätte es wohl kaum diese Frage gegeben. Das wäre ja so, als würde jemand danach fragen, welche weiteren Fortbewegungsmittel in Frage kommen, um angenehm von A nach B zu gelangen, da man das jetzt nicht mehr laufen möchte und darauf geantwortet wird, dass Laufen sich als bewährtes, instinktives Fortbewegen bewährt habe und man das doch mal probieren solle...
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