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Ultraleicht Trekking

Welches Schuhwerk benutzt ihr? Tipps/Ideen


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Erstmal entschuldige ich mich vorweg, falls ich irgendwelche Regeln missachte; Das ist mein erster Beitrag.
 

Ich war vor eine Weile wandern und hatte dann endgültig zu viel von meinem Wanderschuhen bekommen. Hatte zufällig probeweise Crocs dabei. Selbst mit den schlimmen Blasen von den Schuhen waren die Crocs noch die ganze restliche Woche (mit etwas über 20kg Gepäck) super angenehm zu tragen. Einziger Nachteil, dass manchmal Steinchen oder so reinfliegen. Bekommt man aber schnell raus.

Dann erinnere ich mich noch an eine Wanderin die ich Mal getroffen hatte die ca 20kg Gepäck dabei hatte und dabei war einen ca 2500km hike barfuß zu bewältigen.

Die Erfahrung mit den Crocs hat mich dann wirklich zweifeln lassen ob man überhaupt besondere Schuhe zum Wandern braucht, weil man damit bestimmt teilweise über ½kg Gewicht sparen kann und auch noch keine blasen bekommt. (Abgesehen wenns wirklich kalt ist). Ich hab mir nach der Tour originale von Crocs gekauft (meine sind billige von Aldi) und musste zu meinem entsetzen feststellen, dass die auch wieder schlimme blasen machen. Die alten dann allerdings trotzdem noch bequem sind.

Ich weiß nicht ob die Frage wirklich in das Forum reinpasst, aber bin gespannt ob andere Leute ähnliche Erfahrungen gemacht haben mit dem Schuhwerk und bisher auch von unkonventionellen Lösungen am wenigsten enttäuscht waren

 

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Bin im letzten Jahr den Camino Portugues gelaufen und hatte ein Paar kaum eingelaufene Hanwag Canyon, die leider schon am zweiten Tag auf die kleinen Zehen drückten, bis diese schmerzten und angeschwollen waren.

Am fünften Tag hatte ich solche Schwierigkeiten, daß ich sie nicht mehr anziehen konnte.

Ich hatte nur noch ein paar Badeschlappen dabei für innerhalb der Herbergen, auf denen ich dann 4 Tage gelaufen bin.

Darin hat man keinen Halt und rutscht hin und her, so daß ich nachher Blasen an den Fußsohlen hatte.

Aber ich glaube, in 08/15-Sandalen wäre ich den gesamten Camino, der größtenteils über Asphalt und Pflaster geht, problemlos gelaufen. Zumindest bei Trockenheit.

Muß man wohl einfach ausprobieren.

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Ich laufe auch gerne ein paar Kilometer mit Flipflops zur Abwechslung. Mit leichtem Gepäck ist je nach Untergrund auch Barfuß manchmal drin. Das geht am besten, wenn die Hauptschuhe leicht genug sind um sie auf dem Rücken zu tragen ;)

Ich hab aktuell noch recht konventionelle Schuhe, ein Zwischending zwischen UL und Wanderstiefeln (Zustiegschuhe La Sportiva TX4; mein nächster Schuh wird aber definitiv leichter!), zum Einstieg in UL ist sowas ideal - zumindest war es das für mich.

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Es gibt durchaus Leute, die beachtliche Distanzen in Crocs laufen und damit gut klar kommen. Ansonsten, ich denke die meisten hier setzen auf mehr oder weniger gewöhnliche Trailrunner. 
Selber probiere ich gerade diese hier, da sie mir als extrem langlebig empfohlen wurden: https://xeroshoes.com/shop/terraflex/terraflex-men/ (Achtung, zero drop!)

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Ob so was geht hängt sehr von deiner Fuß- und Rückengesundheit ab sowie deiner Hautbeschaffenheit.

Selbst unbeladen und theoretisch ohne Rücken-Fuß-Probleme kann ich keine Stunde in Flipflops, Sandalen und co. laufen da meine dünne Haut aufscheuert (und wenn es noch so hochwertiges weiches abgerundetes Leder ist). Wenn überhaupt nur mit Socken aber das ist ja leider verpönt :(

Für einen gesunden Menschen ist es eigentlich nicht gut überhaupt Schuhe zu tragen und auf Asphalt zu laufen bzw. wenn nur Barfußschuhe, aber man braucht halt Schutz für die Haut (Steinchen und co.) und gegen Kälte. Viele moderne Menschen haben erst durch die Kombination falsche Schuhe + viel sitzen überhaupt erst Probleme.

Wenn du bequeme Schuhe hast und du damit zurechtkommst bleib dabei. Allerdings sind die Trailrunner die die meisten benutzen schon die sinnvollste Lösung aus Schutz, bequem und Leichtigkeit. 

Bearbeitet von Vee
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Ich nutze diesen Thread mal als Aufhänger: Hat jemand schonmal die Arc'teryx Norvan SL Trailrunniung Schuhe getestet? Die wiegen unter 350g das Paar, das ist weit weit unter den gängien Trailrunnern.

Schade , dass man bisher so wenig übr die lesen kann. Ich glaube bei der nächsten Rabattaktion greife ich mal zu.

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@Backpapier ja, ich konnte es mir nicht verkneifen. Brauchte sowieso neue. Und das Gewicht ist einfach bestechend.

Beim Probieren in der Stadt fiel mir als erstes auf, dass man Wind an den Füßen spürt, trotz Socken. Ist nicht schlimm, war aber ein neues Gefühl.

Allerdings hat sich beim ersten Test im Gelände ergeben, dass der Schuh nicht mit meinen Füßen kompatibel ist. Er hat abstehende Wellen am Knöchel und drückt beui mir vorne auf den Zeh. Ich kann morgen nochmal Fotos machen und das Problem genauer beschreiben.

Momentan schreibe ich mich um Kopf und Kragen, weil ich die Schuhe eigentlich nach denm Säubern hier im Forum verkaufen wollte ;-)

LG
Inge

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 Bin letzte Woche testweise ein Stück vom malerweg( wolfsschlucht -Polenztal) gelaufen in teva Leder Sandalen. Ungefähr 5kmh 15km 600hm. 
Habe an beiden Füßen unten am Ballen 2eurostück große Blasen. 
denke mal es lag an der Kombi Sandalen, Feuchtigkeit und Geschwindigkeit. Leider. 
War ein wirklich tolles Laufen in Sandalen.
 

In meinen Hanwag Stiefeln hatte ich noch nie eine Blase egal wie viel Strecke oder Beladung.

die lasportiva tx4 hab ich auch und die machen auch nie Probleme. 

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vor 6 Stunden schrieb Georg97:

Hatte zufällig probeweise Crocs dabei. Selbst mit den schlimmen Blasen von den Schuhen waren die Crocs noch die ganze restliche Woche (mit etwas über 20kg Gepäck) super angenehm zu tragen

Hallo @Georg97,

kann ich aus erster Hand positiv bestätigen. Bin in Crocs nun schon rund 800 km auf fast allen großen spanischen Caminos gegangen. Darunter eine Abschnitt von 500 km auf der Via de la Plata von Sevilla nach Salamanca komplett mit nur einem Paar Schuhe, den Crocs „Cross“. Mit zusätzlicher, ganz dünner Sohle gegen Rutschen und Durchstechen = gesamt 440 Gramm / Paar.

Auf mehreren anderen dieser Wege als Zweitpaar zum Laufen, Backup, abends, ... je ca. 100 km, darunter ganze Tagesetappen mit > 20 km, auch über Geröllfelder. Traf eine Koreanerin, die lief den ganzen Camino Frances mit 800 km nur in Crocs.

Breit, verhindern in meinem Fall damit Umknicken, immer luftig, damit trockene Füße, damit keine Blasen. Laufen wie auf Wolken. Kann ich (für Teilstrecken, Etappen, einzelne Tage, ...) nur empfehlen.

Die letzten Jahre jedoch immer in INOV 8, div. Modelle (z.B. 235 g).

Ich räume ein, dass man im Gelände Glück mit dem Wetter braucht, weil man auf bei oder nach Regen matschigen Abschnitten sonst wohl bei jedem zweiten Schritt eine Schuh im Morast verliert. Dann drohen Umwege.   

So long

Don Camino

 

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Bearbeitet von DonCamino
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Ihr lauft in Crocs? :shock:

Im running Bereich gibt es extrem leichte Schuhe. Ich habe ein Paar Adizero Sub 2 für quasi umsonst bekommen (wohne nahe der Quelle) da musste ich sie mal ausprobieren. 150g pro Schuh bei erstaunlich guter Dämpfung. Läuft sich echt interessant da man das Gewicht kaum merkt, fast wie Barfuß, aber man beim aufsetzen dann eben sehr deutlich spürt dass es ein Laufschuh mit Dämpfung und Sprengung ist. Für mich fürs laufen eher nichts auf Dauer da er mir zu wenig unterstützt und wohl erst so ab 4 min/km pace wirklich Sinn macht aber das wäre beim gehen ja nicht so wichtig.

Ansonsten bin ich bei Trailrunnern für alles was flach oder ausgebauter Wanderweg ist und Approachschuhe für die Berge (Stiefel eigl. nur noch fürs Hochgebirge).
UL ist davon wohl allein schon wegen der schweren orthopädischen Einlagen nichts aber meine Knie sind großer Fan davon geworden. :D

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@Backpapier

Hier nun die versprochenen Fotos:

Auf den ersten beiden kann man erkennen, dass der Schuh am Knöchel nicht anliegt, sondern nach außen absteht. Das bekomme ich auch durch Schnürung nicht weg. Die Lasche liegt an, die sieht nur so aus, als ob sie absteht.

Arcteryx-Norvan-SL-01.thumb.jpg.6ce30a045f35bddb441232198ea3a609.jpg

Arcteryx-Norvan-SL-02.thumb.jpg.c13618c333528b72214dcd1bb967f2e1.jpg

Bei dem nächsten Bild habe ich die Ferse angehoben, was beim Wandern ja ab und vorkommt. An der oberen Falte ist der Gummieinsatz zuende. Bei mir drückt das genau auf die Zehenglieder und gibt Scheuerstellen. Vielleicht wäre es anders, wenn der Fuß etwas größer wäre, so dass die Knickstelle weiter vorne sitzt.

Arcteryx-Norvan-SL-03.thumb.jpg.f66ce20dd24dafc1bf956a34bab49d1b.jpg

Meine Füße und dieser Schuh passen einfach nicht zusammen. Schade.

 

Bearbeitet von bri
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Danke für die Bilder und die Beschreibung. Witzigerweise hatte ich gestern im Sportgeschäft ebenfalls die Möglichkeit, diesen Schuh probezutragen. Ich habe besonders auf deine Punkte geachtet und kann diese 1:1 unterschreiben.

Auch bei mir wellt sich der Schuh am Knöchel und ich könnte mit vorstellen, dass es dort langfristig Scheuerstellen gibt zumal der Schuhrand sehr dünn und nicht gepolstert ist (quasi nur Plastik).

Generell hat mir die Plastikanmutung nicht gefallen, hat was von 1€ Badelatschen.

Am schlimmsten fand ich aber die Druckstelle vorne an den Zehen beim Abknicken des Fußes, wie du ja auch berichtet hast.

Von daher ist der Schuh raus für mich. Schade, da er wirklich phänomenal leicht ist und ich eigentlich weg will von diesen schweren Bergstiefel-Trailrunnern, die noch immer in der Ultraleicht- Szene empfohlen werden (warum auch immer).

Wie heißt es so schön: 1kg weniger am Fuß heißt 5kg weniger im Rucksack. Wo, wenn nicht da, hat die (amerikanische) UL Szene noch größeres Einsparpotential. Ich glaube gerade im Schuhwerk wird sich in den nächsten Jahren viel tun.

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So wie man mehrere Freizeitschuhe hat, kann man ja auch mehrere für's Wandern haben. Derzeit laufe ich mit dem Klassiker Salomon XA Pro 3D, also einem robusten Trailrunner, alles Mögliche und wenn ich mal Lust auf Frische habe mit den Xero Shoes Z-Trail Sandalen. Für ab und zu brauche ich noch etwas dazwischen, was wohl auf Xero Terraflex oder irgendwas von leichtes von Altra oder Inov8 hinausläuft.

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Am 21.6.2020 um 12:19 schrieb bri:

Auf den ersten beiden kann man erkennen, dass der Schuh am Knöchel nicht anliegt, sondern nach außen absteht. Das bekomme ich auch durch Schnürung nicht weg

das problem hatte* ich bei diesen schuhen auch (hinten an der ferse des kürzeren fusses nicht richtig anliegend, sondern schubbelnd). liess sich bei mir dadurch lösen, dass ich das oberste loch mit geschnürt habe (so wie du aufm foto; ausm karton war das oberste loch nicht mitgeschnürt). die schuhe haben ja noch weitere löcher im "labberrand" und die "kerbe" - was mir danach aussieht, als ob man die schnürsenkel auch ganz hinten rum um den fuss oder jedenfalls weiter hinten schnüren könnte. hab ich nicht ausprobiert (nicht ausprobieren müssen) - hast du mal?

* "hatte" ist gut: ich hab die schuhe ganz neu, das war letztes wochenende:-)

 

edit 22.06.:

blödsinn geschrieben, ich glaube, anders schnüren hilft nicht.

nochmal nachgeguckt: ich hab die "lücke" auch. am kleineren linken fuss ist sie etwas grösser als am rechten, an dem der schuh perfekt sitzt, egal wie geschnürt. links muss ich was enger schnüren, dann o.k..

wofür die erwähnten "löcher" bzw. "kerbe"  sind, weiss ich nicht. so ist offensichtlich blödsinn:

schuh.thumb.jpg.bf87e7639ca382fa4f3a055e39be106b.jpg

  

vor 20 Stunden schrieb Jens:

Für mich sieht das Ganze eher als ein fataler Fabrikationsfehler aus.


weiss ich nicht. hab jetzt mal fotos und videos-reviews zu dem schuh geguckt. die "lücken" seitlich haben alle, mal mehr, mal weniger deutlich zu sehen. der "labberrand" hat möglicherweise keine funktion und man könnte ihn abschneiden, wo er nicht verstärkt ist und das gewicht pro schuh unter 200gr bringen (in 46!). die frage ist dann, ob die geklebten schichten noch halten:-).

für mich ist wichtig, dass der schuh sich gut anfühlt und das tut er. alpintaugliche sohle. gute dämpfung. guter halt. angenehm luftig. steinchen sind bei meinem eher gemächlichen gehen eher kein problem und ich trage eh lange hose überm schuh und überlege für geröllfelder T4+ an spezial-gaiters (luftpolsterfolie).

den "knick" hinter den zehen haben meines erachtens alle schuhe. warum der sich manchmal so bildet, dass es wehtut, weiss ich nicht. hatte ich auch schon mal. passte offensichtlich nicht richtig :-)

sonstige schuhe in verwendung:

alpin: la sportiva tx 3 (erinnert 440 gr in 46, nachgewogenes exaktes gewicht im coronathread= letzte woche)

brndnbrg & meckpomm: acrux sl (erinnert 380 gr in 46, nachgewogenes gewicht im coronathread)

Bearbeitet von hans im glueck
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vor 21 Stunden schrieb bri:

... dass der Schuh nicht mit meinen Füßen kompatibel ist....

Sag' mal, meinst Du wirklich, dass es an Deinen Füßen liegt? Ohne Dich zu kennen, das kann ich mir nicht so richtig vorstellen. :wacko: Für mich sieht das Ganze eher als ein fataler Fabrikationsfehler aus.

Nicht gerade 'ne Werbung für den Schuh, den ich mir auch mal ansehen wollte.:( Habe gelesen, dass die Sohle sehr haltbar sei. Doch leider hat den bei uns niemand im Sortiment (vielleicht ist es auch gut so)...

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Am 20.6.2020 um 17:32 schrieb zeank:

Es gibt durchaus Leute, die beachtliche Distanzen in Crocs laufen und damit gut klar kommen. Ansonsten, ich denke die meisten hier setzen auf mehr oder weniger gewöhnliche Trailrunner. 
Selber probiere ich gerade diese hier, da sie mir als extrem langlebig empfohlen wurden: https://xeroshoes.com/shop/terraflex/terraflex-men/ (Achtung, zero drop!)

hast du die denn schon beim wandern testen können? Irgendwelche Eindrücke?

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vor 1 Minute schrieb Georg97:

hast du die denn schon beim wandern testen können? Irgendwelche Eindrücke?

So ein-zweihundert Kilometer hab ich runter in denen. Sie sind bequem aber schwerer und steifer als die Merrell Trail Gloves, die ich sonst benutze. Sie sind auch vergleichsweise warm. Sie machen auf jeden Fall auch einen stabileren Eindruck. Aber das muss sich erst noch zeigen.

Kurzum, erstmal nicht ganz so zufrieden, aber den Erwartungen entsprechend. Alles steht und fällt damit, ob sie wirklich so lange halten oder nicht.

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Am 20.6.2020 um 17:53 schrieb ULgäuer:

wenn ich das richtig sehe sind das überwiegend quasi barfußschuhe. Hatte auch bereits die Idee, dass vielleicht sogar so handschuh artige barfuß schuhe sich ganz gut eignen könnten. Denke aber, dass Schuhe die dazu ausgelegt sind ein möglichst barfuß nahes erlebnis zu bieten für mich am meisten geeignet sind

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vor 21 Stunden schrieb DonCamino:

Hallo @Georg97,

kann ich aus erster Hand positiv bestätigen. Bin in Crocs nun schon rund 800 km auf fast allen großen spanischen Caminos gegangen. Darunter eine Abschnitt von 500 km auf der Via de la Plata von Sevilla nach Salamanca komplett mit nur einem Paar Schuhe, den Crocs „Cross“. Mit zusätzlicher, ganz dünner Sohle gegen Rutschen und Durchstechen = gesamt 440 Gramm / Paar.

was genau meinst du mit ganz dünner sohle? meinst du so ne einfache einlage? Ich hab da bisher nur die erfahrung mit gel einlagen gemacht

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vor 51 Minuten schrieb Georg97:

wenn ich das richtig sehe sind das überwiegend quasi barfußschuhe. Hatte auch bereits die Idee, dass vielleicht sogar so handschuh artige barfuß schuhe sich ganz gut eignen könnten. Denke aber, dass Schuhe die dazu ausgelegt sind ein möglichst barfuß nahes erlebnis zu bieten für mich am meisten geeignet sind

Naja, Altras sind nicht wirklich Barfuß-Schuhe, teilen aber die Merkmale Nullspreizung und weite Zehenbox mit diesen. Dafür sind sie aber gedämpft, je nach Laune von wenig (z.B. Superior) bis sehr stark (z.B. Olympus). Diese Dämpfung ist auf längeren Strecken mit Gewicht auf dem Rücken schon sehr angenehm.

Ich habe auch Vivobarefoots mit sehr dünner Sohle und da merkt man zusätzliches Gewicht schon sehr auf den Sohlen. Aber da kommt es dann sehr stark auf die jeweiligen Füße an. Muss also jeder für sich selber ausprobieren.

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Immer wieder ein spannendes Thema!

Seitdem ich vor ca. 4 Jahren angefangen habe auch im Alltag barfuß oder in Minimalschuhen zu laufen hat sich dann beim Schuhwerk fürs Wandern nach und nach auch einiges verändert.

Ich hatte früher mal die Diagnose Senk-Spreiz-Fuß von einem Orthopäden bekommen und habe ab da immer orthopädische Einlagen getragen. Hatte damit jedoch immer Probleme und bei langen Wanderungen auch Knieschmerzen.

Zum Glück bin ich irgendwann auf das Thema barfuß laufen gestoßen. Barfuß wandern macht auch richtig Spaß ( vor allem wenn der Untergrund weich ist natürlich). Der Grund warum ich nicht ganz auf Schuhe verzichte ist, dass man beim Barfußwandern einfach viel auf den Boden schaut und die Landschaft um sich herum weniger mitbekommt. Oder man sieht irgendwas tolles und bleibt dann mit dem Fuß an etwas hängen...

Fivefingers habe ich mal getestet aber da komme ich mit meinem hohen Spann kaum rein und die sind dann am Spann sehr eng und vorne zu groß. Da muss der Fuß halt einfach das Idealmaß haben, damit so ein Schuh zu einem passt.

Schuhe von Xero Shoes habe ich bei Voycontigo in Berlin auch mal angehabt. Die wirken tatsächlich deutlich langlebiger als beispielsweise Merell Trail/ Vapor Gloves. Aber sie sind schon spürbar klobiger, schwerer und auch von der Sohle her fester. Für meine Füße passen die Merell Vapor Gloves optimal, wobei ich evt. beim nächsten Mal die Trail Gloves kaufe wegen der Sohle. Die Trail Glove 3D hatte ich auch an und die sind auch ziemlich bequem. Die sind vom Gefühl her eher wie ein Socken mit ner dünnen Sohle drunter. Ich frage mich nur ob dieses Material in den Bergen auch etwas mitmacht oder halt schnell Löcher drin sind. Falls ich die mal ausprobiere werde ich auf jeden Fall berichten.

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@Backpapier Danke für die Rückmeldung. Interessant, dass du dieselben Effekte hattest.

vor 5 Stunden schrieb Jens:

Sag' mal, meinst Du wirklich, dass es an Deinen Füßen liegt?

Nein, das meine ich nicht. Ich wollte den Schuh aber nicht schlecht machen, nur weil er mir nicht passt. Ein Schuh in der Größe 36 ist auch mit meinen Füßen nicht kompatibel. Größe 52 zum Glück auch nicht. Für mich ist Inkompatibilität wertfrei.

Bearbeitet von bri
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