Jump to content
Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

Für kurze Touren mit SUL Gear fehlt mir noch ein passender Rucksack. Bisher kommt mein Laufbursche Packsack zum Einsatz. Die größe ist perfekt, ich mag nur den Reisverschluss nicht besonders. Und für solch leichten Touren ist er eigentlich auch zu schwer und macht ca 15% des BW aus.

Da ich noch graues Cuben hier liegen habe, wird es ein (hoffentlich sehr) leichter Cuben Rucksack. Die Abmessungen werden quasi dem des Packsacks entsprechen mit BxHxT 25x50x15cm. Ich werde ein Rolltop verwenden und eine Netztasche an der Vorderseite. Den Boden mache ich aus grünem DXG, genau wie eine verstärkung für das Rolltop und den Tunnelzug der Netztasche.

Gestern habe ich angefangen ein paar Teile zuzuschneiden:

IMG_20180605_212820-1600x1200.thumb.jpg.099fd021074505a4c4b87fb71a7ef667.jpg

Ich bin dann nur noch dazu gekommen das Netz mit dem DXG Tunnel zu versehen:

IMG_20180606_085842-768x1024.thumb.jpg.422c846f1a6a89ee159d51cfcf740a6a.jpg

Ich muss noch auf eine extremtextil Bestellung warten bis ich mich an die Schultergurte machen kann. Mal schauen ob ich bis dahin schon das Netz an das Cubenvorderteil nähen kann ... 

Ich halte euch auf dem laufenden ... Zielgewicht ist übrigens unter 100g ... Ich hoffe das haut hin!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bin mal gespannt wie lange das bei dir hält. 

Mein cuben Pack hat nach dem zweiten Tag bereits angefangen zu delaminieren. Ich habe allerdings die Schultergurte unten direkt mit dem cuben vernäht, zwar mit doppelter Stärke aber ohne anderes Material. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 14 Minuten schrieb FrankyX:

Wenn der Packsack dann nicht mehr gebraucht wird, melde ich hiermit schon einmal mein Interesse an :-)

Ne, der bleibt trotzdem hier. :-)

vor 8 Minuten schrieb P4uL0:

Bin mal gespannt wie lange das bei dir hält. 

Mein cuben Pack hat nach dem zweiten Tag bereits angefangen zu delaminieren. Ich habe allerdings die Schultergurte unten direkt mit dem cuben vernäht, zwar mit doppelter Stärke aber ohne anderes Material. 

Die untere Befestigung der Schultergurte werde ich aus DXG machen und auch mit dem DXG Boden vernähen ... oben bin ich mir noch nicht ganz sicher wie ich es machen werde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte ganz vergessen dass ich noch graues Abstandsgewebe habe. Passt sehr gut zu dem Rucksack, somit konnte ich heute noch schnell die schultergurte nähen:

IMG_20180606_150529-1024x1365.thumb.jpg.0901411fe73f2cb8a06a1694c381c5d6.jpg

Nicht perfekt, aber ganz Ok.

IMG_20180606_150532-1024x1365.thumb.jpg.a145406445aa434d1642924c078adb4b.jpg

Habe dann auch noch das Rückenteil fertig gemacht, da sind die Gurte in einem ca 2 cm breiten streifen der aus dem durchgängigen cuben-stück z-förmig gefaltet ist mit eingenäht ... Ich hab ein gutes Gefühl dass das hält.

Hier die Ansicht von "außen":

IMG_20180606_153934-1024x1365.thumb.jpg.c9a124f5961f2d4513aedc58e615995c.jpg

Und so sieht es später von innen im Rucksack aus:

IMG_20180606_153948-1024x1365.thumb.jpg.6715df5df04b9ccc1a349901c38555fb.jpg

Geiwcht von Rückenteil (das noch nicht die endgültigen Maße hat) mit den Gurten liegt bei ziemlich genau 30g ...

Ich glaube die sub100 sind machbar :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hab heute mal ein paar Teile zusammengepuzzelt. Vorderteil mit Netz und den Seitenteilen vernäht:

IMG_20180606_112410-1200x1600.thumb.jpg.d2c859aa36fc678b7673d4875dfda470.jpg

Hier mit dem DXG Boden:

IMG_20180606_112448-1200x1600.thumb.jpg.d2029cbce582043984471ed1d9ca3f1c.jpg

In der Innenaufnahme sieht man die französischen Nähte:

IMG_20180606_112324-1200x1600.thumb.jpg.8fbad304e3555a6ca49d5baf3b88cdc4.jpg

Die untere Befestigung für den Schultergurt:

IMG_20180606_112330-1200x1600.thumb.jpg.720435d55fc3255bcda93323f9ae1b36.jpg

Jetzt ist der Sack schon ein Sack:

IMG_20180606_162648_HDR-1200x1600.thumb.jpg.50457e5aa2934c7cd13914aebd15d099.jpg

IMG_20180606_162656_HDR-1200x1600.thumb.jpg.6c2281d7370797a5ec5f22d822e07dec.jpg

Jetzt fehlt nur noch der obere Abschluss und linelocs und Schlaufen auf die Schultergurte ... Mach ich morgen fertig!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Er ist fertig, an die Schultergurte kamen noch zwei kleine Schlaufen an den meine Wasserflaschen hängen werden mit @Stromfahrers Clip-Technik, als untere Verbindung zum Rucksack kommt schwarze Schnur mit Linelocs zum Einsatz:

IMG_20180608_200004.thumb.jpg.a772a7d3d0146289bb075f34251cd506.jpg

Als Verschluss hab ich mich für ein Rolltop entschieden, habe die obere Kante mit DXG verstärkt und mit Kam Snaps ausgestattet:

IMG_20180608_200051.thumb.jpg.94835bfa37026ca4bea57fd6ecd786d6.jpg

Der Hals ist nicht besonders lang, viel Spielraum beim Volumen schafft er nicht, ich wollte ja aber auch einen kleinen Rucksack.

IMG_20180608_200119.thumb.jpg.ae578d1c7534db49cb65cc8b31a8a905.jpg

Ich hab ihn mal mit diversem Daunenkram befüllt, von vorne:

IMG_20180608_195749.thumb.jpg.ddd674b4037ac76a01d52d691b21d78b.jpg

Seite:

IMG_20180608_195929.thumb.jpg.7914dc68b20539dd9047d0ac722f045f.jpg

Von unten mit dem DXG-Boden:

IMG_20180608_195817.thumb.jpg.dfa53a7493cff13da8335b9dbc4cabcd.jpg

Und hier das wichtigste Bild, auf der Waage:

IMG_20180608_195852.thumb.jpg.a8591422aa6ba45b88f7bea9e83b9403.jpg

Es sind 88,8g geworden! Ich bin erstaunlicherweise ganz zufrieden. Werde das neue Schätzchen nächste Woche auf ner kleinen 2-Tages-Tour direkt einsetzen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 9 Stunden schrieb basti78:

Jetzt macht der Rucksack noch 7,3% des Baseweights aus :-)

eindeutig zuviel!:mrgreen:  aber du könntest in diese ganzen grossen flächen noch ein paar löcher reinschneiden.... so ähnlich wie bei dem netz das du aussenrum hast. ;-)

im ernst. sieht schön aus!

hast du das netz nur aufgesetzt, oder ist an dieser naht das cuben auch vernäht?

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb danobaja:

hast du das netz nur aufgesetzt, oder ist an dieser naht das cuben auch vernäht?

 

Das Netz habe ich mit in die Verbindungsnaht zwischen Vorder- und Seitenteilen und dem Boden eingenäht.

Hier auf dem Bild sieht man die französischen Nähte mit dem Netzstoff drin, das Bild ist ein bisschen verdreht, unten auf dem Bild ist die Vorderseite, das grüne ist der Boden und links ist eine Seite:

Am 7.6.2018 um 19:42 schrieb basti78:

 

IMG_20180606_112324-1200x1600.thumb.jpg.8fbad304e3555a6ca49d5baf3b88cdc4.jpg

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 22 Stunden schrieb FrankyX:

schöner Rucksack! Passt deine Ausrüstung ( inkl. Proviant für die kurze Tour) auch komplett in den Rucksack?

Ja, hatte ihn jetzt 2 Tage im Einsatz, da wahr noch platz und das Daunenzeug im Rucksack kaum komprimiert! Das zusätzliche Essen für 3-4 Tage mehr würde auch noch rein gehen!

 

Ich hab gestern Abend noch eine kleine veränderung gemacht. Die Naht zwischen Rücken- und Seitenteil oberhalb der Schultergurte hat sich unter Belastung ein wenig aufgezogen. Dort habe ich von innen und außen jeweils ein kleines Stück Cuben flächig verklebt als Verstärkung:

IMG_20180614_140034-1101x1101.thumb.jpg.ebddd2383528a7a1d5aa2b57bac30b4d.jpg

Ansonsten hat der Rucksack sehr gut funktioniert, war sehr angenehm zu tragen und hat bis auf die Naht auch keine Schwächen gezeigt. Mir ist klar dass das dünne Cuben nicht ewig halten wird, mal schauen wie lange ich freude an ihm haben werde.

Für 2 Tage lag das Rucksackgewucht bei ca 4kg, davon 1,5l Wasser vorne an den Schultergurten und ca 1kg Essen. Im Rucksack selbst waren also nur ca 2,5kg Gewicht, der Rest hing an den Schultergurten! 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

vor 32 Minuten schrieb Dave:

Absolut cooles Teil!

Danke :)

vor 11 Minuten schrieb ys76:

@basti78 Wieviel g/qm hatte das verwendete DCF/Cuben? Hab ich das ueberlesen?
 

Ansonsten ein huebscher, schlichter und vor allem sauleichter Rucksack!

Danke, das ist das "schwarze" 18g Cuben CT1E.08

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


  • Gleiche Inhalte

    • Von nichtEssbar
      Nach fast einem halben Jahr herumprobieren (die Anfänge finden sich hier), ist "Luftschloss" endlich fertig. Das ist ein 3-in-1 Ding mit einem recht speziellem Anwendungsfall. Biwakfliegen mit dem Gleitschirm (wem das neu ist, hier versuchen wir einen möglichst realistischen Einblick in unser 2018er-Reise zu geben).  Die Grundidee dahinter ist, Biwak(zelt), Schlafsack und Packsack für den Gleitschirm in einem zu vereinen. Das funktioniert, weil der Gleitschirm durch seine Luftpolsterstruktur eine recht gute Isolationswirkung hat, und deshalb als Schlafsack für zumindest 3.5 wenn nicht 4 Jahreszeiten herhalten kann. Der Gleitschirm wird in einer separaten Kammer, die fix in das Biwakzelt integriert ist, gepackt, die dann als quilt-ähnlicher Schlafsack dient. Ausgelegt ist das Ganze fürs Hochalpine Gelände und Sauwetter. Einfachheit, Robustheit und wind/wetterfest ist daher oberstes Gebot. 
      Gewicht: 1070g inkl. Gestänge (was für die Kombination Zelt + Schlafsack durchaus akzeptabel ist finde ich)
      Meine minimale Gesamtausrüstung für Overnight (Gleitschirm, Gurtzeug, Isomatte, Luftschloss, Rettungsschirm, Vario, Kocher, Helm, ....) beläuft sich damit jetzt auf 9.9kg. für mehrere Tage, bin ich bei 11.4kg base-weight. Das ganze passt super in einen 50L Rucksack.
       
      Detaillierte Funktionsbeschreibung - in Englisch - gibt's hier: https://www.thomasbergmueller.com/luftschloss-paragliding-sleeping-system/ 

       

      Schirm, Luftschloss und Gurtzeug - Links typische Situation nach dem Flug, rechts Schirm in der Schirmkammer, die dann den Schlafsack bildet. 

      Innenansicht mit roter Schirmkammer, Isomatte und genügend Platz für anderes Equipment. Hinten sieht man das Moskitonetz bei geschlossener Sturmklappe.
       
      Da wir hier im MYOG-Forum sind, möcht ich natürlich auch ein bisschen was zur Entstehungsgeschichte Teilen. 
       

      Angefangen hat das ganze mit einem Schnur-Gestängemodell, um mit der Statik des Tunnelteils ein wenig herumzuspielen. Basierend darauf habe ich dann mehrere Prototypen gebaut, großteils aus einer Bauplane (nicht elastisch, stabil, billig und Panzertape hält perfekt darauf). 

       
      Ich hab dann lange wegen den Materialen überlegt und tatsächlich bereits 40g atmungsaktives DCF zuhause. Das war für mich die logische Wahl von größtmögliche Atmungsaktivität und wasserdicht. Ich hab mich im Nachhinein dann aber doch für ein etwas schwereres 80g 2.5 Lagen-Laminat entschieden. Gründe dafür waren die Farbe (unauffälliger), vor allem aber einfachere Verarbeitung und kostengünstiger, wenn was in die Hose geht. Um die geringere Atmungsaktivität zu kompensieren, habe ich auf der Rückseite unter einer großzügigen Lasche auf der gesamten Breite Moskito-Netz vernäht. Erste Tests haben gezeigt, dass die dadurch entstehende Zirkulation durchaus angenehm ist. Beim ersten Test (0° außen, trocken) ist jedenfalls kein Tröpfchen Kondens entstanden. Falls es eine nächste Version geben sollte, bin ich derzeit geneigt, auf atmungsaktive Stoffe zu verzichten und nur die Zirkulation zur Belüftung zu verwenden. 
       

      Der Oberteil besteht aus zwei Teilen, dem Tunnelteil und dem Rückteil. Hier im Bild das Rückteil mit dem Belüftungs-Moskito oben, der Öffnung zur Schirmkammer und der Schirmkammer aus rotem Ripstop. Rechts die Bodenwanne aus 65g Ripstop PU. Diese ist - um Material zu sparen - in der Mitte 1x mit einfacher Kappnaht vernäht. Die Ösen für's Gestänge sind in 20mm Gurtband gepresst. Die Gurtbänder sind durchgezogen, um mechanische Belastung am Zeltboden zu vermeiden. 
      Sämtliche Reißverschlüsse sind mit Laschen überdeckbar, die im Abstand von 50cm mit Anorak-Druckknöpfen fixiert werden.

      Das Gestänge kommt in einen abgenähten Kanal und wird links und rechts in den Ösen gespannt. Das Gestänge selbst ist übrigends selbst heißgebogen, mit geraden Stangen lässt sich der Radius leider nicht erreichen - selbst nicht mit den verwendeten 8.05mm NSR Featherlite.

       
      Falls das jemand nachbauen möchte, Schnittmuster gibts gerne auf Anfrage - kann man natürlich auch ohne die Schirmkammer bauen, so viele Gleitschirmpiloten gibt's da draußen wohl nicht, die auch mal am Berg schlafen  
       
       
      Liebe Grüße und Danke für den Input hier aus dem Forum
      Thomas
       
       
       
       
    • Von Andreas K.
      Ein Beispiel für die Trageriemen findet man hier: 
       
      Präambel: Die im folgenden beschriebenen Schulterträger sind darauf ausgelegt, dass sie in einem Winkel von 20° am Rückenteil eines Rucksacks angesetzt werden. Der Ansatz beträgt 3cm, der Abstand der Schulterträger zueinander 7-8cm.
      Die Schablonen finden sich im Anhang.
      1) Die Teile der Schulterträger auf rechter Seite des Stoffes der Decklage bzw. auf rechter Seite des Polsters anzeichnen. Der rote Strich längs diagonal auf der Schablone entspricht der gewünschten Ausrichtung bzgl. des Musters auf dem gewählten Material. Die kurzen roten Striche mit Pfeilmarker quer diagonal markieren Einschnitte an Decklage bzw. Polsterung. Die Nahtzugaben auf den Schablonen sind bereits inkludiert.

       
      2) Die beiden Teile eines Trägers rechts auf rechts, von der unbeschnittenen Seite ausgehend, bis zur Schnittmarke mittels Steppnaht (rote kleingestrichelte Linie) vernähen. Die Nahtzugabe beträgt 1cm.

       
      3) Die zwei unteren Ecken und den Überstand der Decklage oben zurückschneiden.

       
      4) Träger auf rechts drehen, dabei Ecken sauber ausformen.

       
      5) Eine „scharfe Kante“ zwischen Decklage und Polster abstecken, anschließend den Träger parallel zur Kante, ca. 4mm, von der unbeschnittenen Seite ausgehend bis zur Schnittmarke (ggf. umgekehrt) absteppen (rote kleingestrichelte Linie Außen).
      (Optional: Eine zweite parallel verlaufende Naht weitere 4mm versetzt absteppen).
      Danach die Mittellinie zwischen den endgültigen äußeren Kanten des Trägers absteppen (rote kleingestrichelte Linie innen). Die Breite des Trägers beträgt 8cm vom oberen Abschluss der unbeschnittenen Seite ausgehend bis zum markierten Einschnitt auf der gegenüberliegenden Seite. Darunter ist die Breite durch den Verlauf der bereits vernähten Kanten klar definiert.
      Im Anschluss die gedachte endgültige Kante auf der beschnittenen Seite, 8cm parallel zur Unbeschnittenen, mit einem lösbaren Heftstich abnähen (blaue großgestrichelte Linie).

       
      6) Jetzt die Kanten der überstehenden Polsterung nach links umlegen und heften (blaue großgestrichelte Linie).

       
      7) Anschließend den überlappenden Teil der Polsterung zur Decklage hin umklappen. Die Heftnaht, die den Rand des Schulterträgers markiert, dient hierbei als Bruchkante. Die jetzt innen liegende Kante der Polsterung muss der Länge nach leicht gedehnt werden, so dass diese beim folgenden Abstecken sauber an der Mittelnaht anliegt.

       
      8) Dann muss nur noch die gedoppelte Polsterung ca. 2mm parallel zu den innen liegenden Kanten und einmal längsmittig zwischen den Rändern abesteppt werden (rote kleingestrichelte Linien). Zum Schluss werden nur noch die Heftnähte (blaue großgestrichelte Linien) gelöst, und fertig ist der Schulterträger.

       
      Decklage Links.zip Decklage Rechts.zip Polster Links.zip Polster Rechts.zip
    • Von Andreas K.
      Wie in der Präsentation des Daunenquilts "Siebenschläfer" angekündigt, kann ich nun auch die Bauanleitung für den Quilt liefern:
      Material:
      ca. 5,7lfm Stoff nach Wahl, daunendicht ca. 2,7m elastische Kordel, Ø 2mm ca. 0,7m Grosgrain (Ripsband), Breite 15mm ca. 3,0m Gummiband, Breite 15mm 7x Flachschnalle, 15mm 2x Tanka 1x Einwege-Reißverschluss, teilbar, Schienenbreite 3mm, Länge 75cm 250g Daune, 850cuin
        Außerdem:
      ca. 40,0 m doppelseitiges Klebeband, Breite 15mm  
      Arbeitsschritte:
      Zuschnitt:
      Teile auf kalandrierter Seite des Stoffes anzeichnen (Konturen, Positionen Befestigungsbänder, Markierungslinien Kammertrennwände); Abb. 1 und 2 Teile zuschneiden  
      Ober-/ Unterseite:
      Ecken nach innen umschlagen und fixieren; Abb. 3 Nahtzugabe nach innen umschlagen und heften; Abb. 4  
      Unterseite:
      Klebestreifen entlang der Markierungslinien für die Kammertrennwände anbringen; Klebeband verläuft oberhalb der Linie, vom Fußende aus gesehen; Abb. 5 Kammertrennwände aufkleben; Nahtzugabe schließt mit oberer Kante des Klebestreifens ab, Trennwand selbst weist zum Fußende hin; Abb. 6 ggf. die über den seitlichen Rand des Unterteils hinausragenden Teile der Kammertrennwände parallel zu deren ursprünglichen Schnittkanten beschneiden; Abb. 7 Kammertrennwände und Unterseite vom Fußteil aus beginnend mittels Steppnähten verbinden; untere Ränder der Klebestreifen entsprechen den Nahtlinien; !ACHTUNG! unbedingt knapp neben den Klebestreifen nähen; Klebestreifen abziehen  
      Oberseite:
      Klebestreifen anbringen (siehe Unterseite) Je Kammer Trennwand aufkleben, Überstand beschneiden, Trennwand mit Oberseite vernähen, Klebestreifen abziehen (siehe Unterseite); !ACHTUNG! Diese Arbeitsschritte Kammer für Kammer einzeln ausführen  
      Tunnelzüge:
      Tunnel zuschneiden: 2 Stück á 75,5x6cm (Kopfende), 2 Stück á 60,5x6cm (Fußende) Enden umschlagen und heften; Stoffstücke 2x der Länge nach zu Tunneln mit 20mm Breite falten und fixieren; Abb. 8 Auf Quiltunterseite die zwei kurzen Tunnel entlang der Kante am Fußende, die zwei langen Tunnel entlang der Kante am Kopfende fixieren; Die Tunnel treffen sich jeweils mittig an Fuß- bzw. Kopfende Je Tunnelbahn 2 Ripsbänder á 10cm zuschneiden Für die Fixpunkte der Zugschnur kopfseitig den männlichen bzw. weiblichen Teil einer Schnalle auf Band fädeln; Bänder in Form eines flachen „G“ falten, in Querrichtung mittig mit Steppstich vernähen; Abb. 9 Für die Fixpunkte der Zugschnur fußseitig die Bänder in Form eines flachen „G“ falten, in Querrichtung mittig mit Steppstich vernähen Gummikordel in Tunnel einziehen; am Treffpunkt zweier Tunnel (Kopf- bzw. Fußseite) Tanka und Kordelgriff auffädeln; alternativ kann Tanka auch nachträglich aufgefädelt und durch einen einfachen Schlaufenknoten darüber vor Durchrutschen gesichert werden; Abb. 10 Kordeln an den Enden mit Bandschlaufen verknoten Bandschlaufen in die Tunnel einschieben und fixieren; fußseitig schließen die Bandschlaufen bündig mit den seitlichen Tunnelenden ab; kopfseitig stehen die Bandschlaufen mit den Schnallenteilen ca. 5mm über  
      Ränder schließen/ Quilt befüllen:
      Trennwände längsmittig, mit Falz in Richtung Kopfende hin, falten und fixieren; Nähte Ober- und Unteseite liegen hierbei aufeinander Ripsbänder auf 6cm zuschneiden; weibliche Teile der Schnallen auffädeln dann mittig falten Bänder an den am Quilt markierten Positionen mit Schnallen nach Außen zwischen die Ober- und Unterseite einschieben und fixieren; Die Falze stehen hierbei ca. 5mm über die Quiltränder hinaus, die Oberseite der Schnallen zeigt zur Quiltoberseite hin Die Quilthälften zu einer Seite hin am Kopf- und am Fußende abstecken, anschließend knapp der Kante entlang absteppen Kammern von der offenen Seite aus einzeln nach Angabe befüllen und abstecken; Abb. 11 Offene Seite mittels Steppnaht, knapp zur Kante verlaufend, schließen Reißverschluss, ausgehend vom Fußende, mit Schiene in Richtung Oberseite zeigend auf Unterseite festnähen;  
      Daunenverteilung:
      Quilt zusammen mit 3 Tennisbällen in den Trockner geben; Maschine auf niedriger Temperatur oder kalt laufen lassen bis die Daunen gleichmäßig verteilt sind Alternativ: Quilt flach ausbreiten, Daunen durch sanftes Klopfen mit der Hand verteilen  
      Mattenbefestigung:
      Gummibänder zuschneiden; Länge entspricht etwa 2/3 des Mattenumfangs Je Band zwei männliche Teile der Schnallen mit Dreisteg auffädeln; die Stecker zeigen jeweils nach Außen, also voneinander weg; Die Oberseite der Stecker liegt auf dem Band auf Bänder an den Enden gegeneinander einfalten (wie bei doppelter Kappnaht) und vernähen  











       
    • Von Andreas K.
      Zwei Jahre lang lagen die Materialien für einen Quilt zuhause in der Materialkiste, zwei Jahre stand der fertige Schnitt... Doch nach den Erfahrungen lange zurückliegender Projekte, Daunenhose und Daunensocken, war ich noch immer in meiner Begeisterung für die Verarbeitung der hierfür typischen Materialien gebremst. Zu groß war der Respekt vor der doch sehr aufwändigen Arbeit.
      Nachdem @Puffin aber seinen äußerst gelungenen selbstgenähten Quilt auf dem zurückliegenden MYOG Treffen zeigte, hat mich doch der Ehrgeiz gepackt, und ich habe mein lange ruhendes Projekt in Angriff genommen und erfolgreich zum Abschluss gebracht.
      Herausgekommen ist der „Siebenschläfer“, ein Dreijahreszeiten-Quilt den ich im Folgenden vorstellen möchte.
       
      Die Details:
      Flach ausgebreitet hat der Quilt die Maße 210x138/112cm. Er ist somit nutzbar bis zu einer Körpergröße von ca. 195cm. Mittels eines 75cm langen, teilbaren Reißverschlusses und eines Kordelzuges lässt sich das untere Drittel der Decke zu einer Fußbox schließen. Ausgeformt hat die Fußbox eine Länge von etwa 60cm. Der Kragen wird rückseitig durch eine Flachschnalle geschlossen und kann mit einem elastischen Kordelzug gerafft werden, so dass dieser eng am Hals anliegt. Zur Befestigung des Quilts an der Matte sind drei umlaufende elastische Bänder vorgesehen, auf denen die männlichen Teile der Flachschnallen - die mit dem Dreisteg - aufgefädelt sind. Dadurch lassen sich die Schnallen beliebig auf den Bändern justieren, haben aber einen festen Sitz, so dass diese nicht versehentlich verrutschen können. Außerdem legen sich die Schnallen flach an die Matte an, wodurch der Spalt zwischen Quilt und Matte, durch den Luft ziehen könnte, minimiert wird. Als Füllung habe ich 250g Gänsedaunen mit 850cuin gewählt. Diese sind in insgesamt 15 quer verlaufende Kammern in H-Konstruktion mit einer Breite von 15cm und einer Steghöhe von 3,6cm verteilt. Für die Kammern wurde 10% Überfüllung eingeplant, wodurch diese sich leicht aufplustern, so dass sich ein Loft von 5cm (einfach) ergibt. Als Material für Außenhülle und Kammerstege wurde Membrane10 von RSBTR mit 22g/m² gewählt. Ausgelegt ist der Quilt für einen Temperaturbereich von drei Jahreszeiten. Nach meinem Verständnis entspricht das dem Zeitraum von etwa April bis Oktober, also insgesamt sieben Monate. Daher auch die Namensgebung „Siebenschläfer“. Das Gewicht des Quilts beträgt 465g. Das der drei zugehörigen Befestigungsbänder gesamt 21g.  
      Der Quilt in Bildern:

























    • Von einar46
      Hallo liebe MYOG-Experten,
      ich möchte mein Tarp von zpacks Hexamid Pocket Tarp w Doors mit einem Inner von SMD Serenity NetTent etwas "aufpimpen". In der Regel benutze ich mein Tarp solo, aber unter bestimmten Bedingungen (Mückenzeit usw) möchte ich das genannte Inner einsetzen.
      Nun habe ich ein Problem.
      Das Inner passt von der Größe (Länge und Breite) sehr gut in das Tarp, was ich schon ausprobiert habe. Auf dem Bild ist oben die Innenseite der Spitze des Tarps zu sehen. Dort sitzt der Griff meines Trekkingstocks. Im unteren Teil des Bildes ist die Außenseite der  Spitze des Inners zu sehen. Wegen meiner Körpergröße verwende ich Trekkingstöcke der Länge 115 cm, die nur faltbar und nicht "teleskopierbar" sind.
      Damit ich im Inner ausreichend viel Platz habe, muss das Inner direkt in der Spitze des Tarps sitzen, Tarp und Inner gleichzeitig fixiert mit meinem Trekkingstock.
      Am Griff des Trekkingstocks anbinden funktioniert nicht so richtig, weil das Inner dann zu tief hängt. Es kommt auf jeden Zentimeter an. Ich könnte meinen Trekkingstock auch in das Inner stellen, dann würde ich aber mit den Spitzen des Trekkingstocks den Boden des Inners zerstören, was ich erstmal nicht machen möchte. Als letzte Variante bliebe eine durchstichfeste Unterlage für den Trekkingstock, so dass ich den Trekkingstock doch im Inner aufstellen könnte.
      Ich frage daher mal in die Runde, ob jemand eine geniale Idee hat, wie ich den Trekkingstock doch außerhalb des Inners aufstellen kann und die Spitze des Innners trotzdem in der Spitze des Tarps sitzt.

      Grüße von Reinhard
       
  • Benutzer online   23 Benutzer, 2 anonyme Benutzer, 111 Gäste (Gesamte Liste anzeigen)







×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.