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Ultraleicht Trekking

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Moin liebe ULT Freunde.

Mich persönlich nervt das Rumschleppen von Akku-Packs immer auf längeren Touren. Irgendwann ist dann auch ein Akkupack leer. Bisher hab ich für diesen Fall ein kleines Solarpanel mitgenommen. Ich finde das so langsam echt lästig, brauche das aber zur Navigation, also zum Laden meines Outdoor-Navi.

Es muss doch ein extrem stromsparendes Navi geben das auch mal 4 Wochen bei regelmäßigem Betrieb durchhält. Oder täusche ich mich da? Also ich hab bis jetzt nichts gefunden.

Kennt ihr eins? Wie macht ihr das auf euren Touren?

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 eBook-Reader.  Wenn du die Karten dort drauf hast, dann kannst du jederzeit auf die Karte schauen, ohne dass Strom dafür benötigt wird.  Musst dann halt nur in mehrere Teile aufteilen, damit du entsprechende Auflösung noch erreichst. Irgendwo sind ja Grenzen gesetzt.

OT:    Bitte in Zukunft ein Thema nur ein mal Erstellen 

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vor 7 Minuten schrieb AlphaRay:

 eBook-Reader.  Wenn du die Karten dort drauf hast, dann kannst du jederzeit auf die Karte schauen, ohne dass Strom dafür benötigt wird.  Musst dann halt nur in mehrere Teile aufteilen, damit du entsprechende Auflösung noch erreichst. Irgendwo sind ja Grenzen gesetzt.

OT:    Bitte in Zukunft ein Thema nur ein mal Erstellen 

Ich kenne mich mit eBook-Readern nicht aus. Du meinst ich kann Karten vorher in unterschiedlicher Auflösung bearbeiten und diese dann auf einen Reader laden? Gibt es die auch mit GPS? Sonst hab ich mich ruck zuck verlaufen, da kenne ich mich zu gut :D

 

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Ja ne..ohne GPS.  Es gibt als Navi nichts sparsames...sowas auf eInk-Display-Basis will ich mir daher selber bauen. 4,3" Display liegt schon rum. Da müssen nur noch georeferenzierte Exporte aus OpenStreetMap drauf und GPS-Korridinaten-Anzeige mit Aufnahme von Tracks.   Wird aber eher ein Winterprojekt  ;)
Zu kaufen gibts sowas leider nicht...mein Garmin Navi hält um 24 h mit zwei Mignons.  D.h man kommt damit paar Tage weit, wenn man nur ab und zu drauf schaut und keine Strecke aufnimmt..
Sonst halt Karten in ausgedruckter Form mitnehmen und klassisch orientieren  :)   Nur wenn du nicht weißt wo du bist mit Karte auf Smartphone abgleichen per GPS-Position.

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@Waldkauz, akkusparende GPS-Geräte wären ein Traum. Du hast die Wahl, z.B. ein Outdoor-GPS von z.B. Garmin zu nehmen, das relativ schwer ist (der Vorteil liegt aber darin, dass die Dinger auch mit handelsüblichen Batterien betrieben werden können) oder Dein Handy zu benutzen, im Flugmodus oder ganz ausschalten, und nur bei absolutem Bedarf anzuschalten. Ansonsten musst Du auf die analoge Orientierung zurückgreifen, da ist der Stromverbrauch dann bei "0".

Sollte Dir aber so ein wünschenswertes Gerät unter die Augen kommen, dann würde ich mich über einen Post hier freuen.

 

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vor 6 Minuten schrieb AlphaRay:

Ja ne..ohne GPS.  Es gibt als Navi nichts sparsames...sowas auf eInk-Display-Basis will ich mir daher selber bauen. 4,3" Display liegt schon rum. Da müssen nur noch georeferenzierte Exporte aus OpenStreetMap drauf und GPS-Korridinaten-Anzeige mit Aufnahme von Tracks.   Wird aber eher ein Winterprojekt  ;)
Zu kaufen gibts sowas leider nicht...mein Garmin Navi hält um 24 h mit zwei Mignons.  D.h man kommt damit paar Tage weit, wenn man nur ab und zu drauf schaut und keine Strecke aufnimmt..
Sonst halt Karten in ausgedruckter Form mitnehmen und klassisch orientieren  :)   Nur wenn du nicht weißt wo du bist mit Karte auf Smartphone abgleichen per GPS-Position.

Die Idee sich da was selber zu bauen finde ich generell ziemlich cool. Hast du mal durchgerechnet auf was für eine Laufzeit du kommen würdest? Speicher, Prozessor und GPS-Chip laufen bekanntlich auch nicht mit Luft ;-)

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vor 11 Minuten schrieb rentoo:

@Waldkauz, akkusparende GPS-Geräte wären ein Traum. Du hast die Wahl, z.B. ein Outdoor-GPS von z.B. Garmin zu nehmen, das relativ schwer ist (der Vorteil liegt aber darin, dass die Dinger auch mit handelsüblichen Batterien betrieben werden können) oder Dein Handy zu benutzen, im Flugmodus oder ganz ausschalten, und nur bei absolutem Bedarf anzuschalten. Ansonsten musst Du auf die analoge Orientierung zurückgreifen, da ist der Stromverbrauch dann bei "0".

Sollte Dir aber so ein wünschenswertes Gerät unter die Augen kommen, dann würde ich mich über einen Post hier freuen.

 

Ja das Batterienschleppen habe ich hinter mir. Bei einem paar pro Tag ist das halt auch nicht die Lösung für längere Treks abseits der Zivilisation.

Mich wundert es nur dass es angeblich keine Low-Power Outdoor-Navis gibt, zumal das doch super praktisch wäre.

In der Yosemitee-Wildnis habe ich die Flugmodus-Variante mit einem vollen Akku-Pack angewendet. Da kommt  man schon auf eine recht angenehme Laufzeit. Aber jedes mal ein Kaltstart wenn man kurz auf die Karte schauen will ist halt auch nicht das Gelbe vom Ei. Ein bißchen Luxus wird man sich ja wohl noch gönnen dürfen neben den ganzen Outdoor-Alltags-Routinen (vor Klapperschlangen wegrennen, Bären mit dem Kochgeschirr verjagen, in Dornenbüsche kacken usw. :shock:)

Ich schließe mich auf jeden Fall an: wenn jemand mal sowas sieht, unbedingt hier posten...

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Vielleicht ist das Yota-Phone was für dich, das Smartphone hat auf der Rückseite einen e-Ink Display der ziemlich wenig Strom verbraucht. Wenn du nur diesen Display benutzt könnte das eine Weile durchhalten. Theoretisch verbraucht der Display auch nur Strom wenn sich die Ansicht wechselt.

Oder du nimmst eine Papierkarte die hält sogar länger als 4 Wochen durch :D

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Eink-Navis gibt's für Flieger, bspw. auf Ebay. Selbstbauanleitungen gibt es auch genügend, hier gibt's 1446 Beiträge zum Thema. Sicherlich lassen sich die Dinger auch hacken, sodass man anderes Kartenmaterial draufpacken kann. Ich selbst habe aber keine Erfahrung damit, hatte nur selbst schon den Wunsch eines E-Ink-Navis und bin so darauf gestoßen.

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vor 31 Minuten schrieb Wanderfalter:

Eink-Navis gibt's für Flieger, bspw. auf Ebay. Selbstbauanleitungen gibt es auch genügend, hier gibt's 1446 Beiträge zum Thema. Sicherlich lassen sich die Dinger auch hacken, sodass man anderes Kartenmaterial draufpacken kann. Ich selbst habe aber keine Erfahrung damit, hatte nur selbst schon den Wunsch eines E-Ink-Navis und bin so darauf gestoßen.

Das sieht mir schwer nach Bastellei aus. Außerdem wird da ziemlich viel von Problemen gesprochen. Mal geht dies nicht, dann wieder das nicht...

Über die Akku-Laufzeit konnte ich im Gleitschirm-Forum nichts finden. Bei Ebay steht > 20h. Das ist ja n Witz. Da nehm ich leiber mein Smartphone und hör noch Musik nebenher :lol:

Ich schätze fast der Trend geht eher Richtung mehr Funktionen / neueste Technologien als längere Akku-Laufzeit.

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vor 2 Stunden schrieb Limitcamper:

Vielleicht ist das Yota-Phone was für dich, das Smartphone hat auf der Rückseite einen e-Ink Display der ziemlich wenig Strom verbraucht. Wenn du nur diesen Display benutzt könnte das eine Weile durchhalten. Theoretisch verbraucht der Display auch nur Strom wenn sich die Ansicht wechselt.

Oder du nimmst eine Papierkarte die hält sogar länger als 4 Wochen durch :D

Das wäre schon eher was. Leider steht auf der Herstellerseite: Kartenlesen bis zu 18h. Die Bild-Wiederholrate ist mit 0,12s auch weniger auf Strom-Sparen ausgelegt, zumal GPS bei 1Hz läuft.

Streng genommen würde es sogar reichen die aktuelle Position nur dann neu anzuzeigen wenn ich auf einen Button drücke. Solange ich den Button nicht drücke, habe ich von allen Modulen (GPS-Chip, Speicher und Prozessor) nur den Standby-Strom. DAS wäre stromsparend.

Dann vielleicht noch ein Funkmodul nur für Notfälle. Das ist im Trekking-Mode komplett deaktiviert. Hach, das wäre schön :P

Wahrscheinlich ist ein Navi mit e-Ink Display das rein auf Strom-Sparen ausgelegt ist halt einfach zu speziell. Schade.

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vor 11 Minuten schrieb Waldkauz:

Das sieht mir schwer nach Bastellei aus. Außerdem wird da ziemlich viel von Problemen gesprochen. Mal geht dies nicht, dann wieder das nicht...

Über die Akku-Laufzeit konnte ich im Gleitschirm-Forum nichts finden. Bei Ebay steht > 20h. Das ist ja n Witz. Da nehm ich leiber mein Smartphone und hör noch Musik nebenher :lol:

Ich schätze fast der Trend geht eher Richtung mehr Funktionen / neueste Technologien als längere Akku-Laufzeit.

Das ist gar nicht mal so verkehrt - es wird ein normaler eInk-Reader genutzt. Seine Software wird anscheinend überschrieben + durch einen GPS-Empfänger ergänzt.   Auch wenn es "nur" 20h Laufzeit sind:  es bezieht sich für aktiviertes GPS..!   D.h. solange man jede halbe Stunde oder Stunde das teil für Sekunden aktiviert, dass der die Position auf der Karte aktualisiert, liegt die Laufzeit bei Wochen.  Die lassen es natürlich dauerhaft durchlaufen, weil die es brauchen. Wir nicht, da beim Wandern eine (GPS-)Karte die meiste Zeit im Rucksack liegt...

An sich dachte ich an nichts anderes:   ein z.B. Arduino Pro Mini (~3-6€), ein 4,3" eInk-Display (~20€), ein GPS-Modul (~15 €) und eine Micro-SD-Karte mit Kartendaten.
Knopf Drücken -> GPS wird aktiviert, bis ein Fix steht -> Karte wird zentriert -> alles geht wieder in Standby. Dann noch sechs Knöpfe für Zoom in/out und vier Richtungen für Bewegung des Ausschnitts. Mehr bräuchte man an sich ja nicht.  Mit nem 1000 mAh Nokia-Akku könnte das Teil so ebenfalls über Wochen laufen.  Würde man damit jetzt noch das GPS-Logging betreiben, geht die Laufzeit hier natürlich entsprechend runter.

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vor 4 Minuten schrieb AlphaRay:

Auch wenn es "nur" 20h Laufzeit sind:  es bezieht sich für aktiviertes GPS..!   D.h. solange man jede halbe Stunde oder Stunde das teil für Sekunden aktiviert, dass der die Position auf der Karte aktualisiert, liegt die Laufzeit bei Wochen.

Stimmt. Gar nicht mal so verkehrt. Und günstig auch noch. Krass.

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vor 11 Stunden schrieb AlphaRay:

An sich dachte ich an nichts anderes:   ein z.B. Arduino Pro Mini (~3-6€), ein 4,3" eInk-Display (~20€), ein GPS-Modul (~15 €) und eine Micro-SD-Karte mit Kartendaten.
Knopf Drücken -> GPS wird aktiviert, bis ein Fix steht -> Karte wird zentriert -> alles geht wieder in Standby. Dann noch sechs Knöpfe für Zoom in/out und vier Richtungen für Bewegung des Ausschnitts. Mehr bräuchte man an sich ja nicht.  Mit nem 1000 mAh Nokia-Akku könnte das Teil so ebenfalls über Wochen laufen.  Würde man damit jetzt noch das GPS-Logging betreiben, geht die Laufzeit hier natürlich entsprechend runter.

Natuerlich verstehe ich, wenn man gerne etwas selber strickt, unter´m selbstgenaehten Tarp liegt sich ja auch besser :mrgreen:, aber man sollte auch die "Nebenkosten" nicht unterschsaetzen, wenn man das Ganze auch mechanisch genuegend stabil und IPX7 bauen will, damit es auch dem "rauhen" Outdoor-Alltag auf Dauer stand haelt und nicht, wenn man gerade darauf angewiesen ist, die Graetsche macht...Akku oder Batteriecase, Spannungs-Stabilisierung, vernuenftige IPX7-Taster / Schalter, IPX7-Gehaeuse, da kommt letztendlich doch noch Einiges zu...

Was die Laufzeit betrifft :
Wenn Du ein Etrex 20/30 so benutzt (was bei "durchlaufen lassen" auch auf 25 std kommt), also aus, Knopf druecken, auf den Fix warten, kommst Du auch auf solche Laufzeiten und alles ganz ohne Frickelei und mechanisch stabil...und fertige freie Karten ohne Ende...
Und die 20er (muss man ja eher damit vergleichen) werden ueblicherweise in gutem gebrauchten Zustand fuer 85-100 € gehandelt.


Ja das Mitnehmen eines Solarpanels um Akkus vom GPS wieder aufzuladen, ist zusaetzliches Gewicht, falls auf der Tour alles Andere wie Smartfone, Kamera, Stirnlampe nicht geladen werden muss.

Gerade auf laengeren Touren kommt es aber leichter und billiger, als eine entsprechende Akkumenge fuer den ganzen Kram bei zu haben und ich finde es im Vergleich zu frueher, wo ich mit den entsprechenden Akkumengen unterwegs war, auch angenehm, dass ich nicht immer genau auf den Verbrauch achten muss
(bloss nicht abends im Zelt nochmal auf dem Display der Kamera die Fotos durchschauen, nicht zu lange checken, wo in dem Kaff wozu ich in x Tagen ablaufe, um Vorraete aufzufuellen, nen Supermarkt ist und welche Oeffnungszeiten er hat usw usw)

Macht auch ein angenehmes Sicherheitsgefuehl, dass eben, wenn mal was bloed laeuft, die Stirnlampen / GPS / Smartfone-Akkus alle voll sind...

Also ich halte es so, auf laengeren Wanderungen habe ich Solarpanel / Powerbank / Ladegeraet (+ 18650 als Backup-Powerbank) und entsprechend wenig Geraeteakkus bei.
Bei kurzen Wander/Paddel/MTB-Touren (sagen wir < 2 Wochen) habe ich eher die richtige Anzahl Akkus bzw Powerbank-Kapazitaet bei.
Bei Segeltoerns bei allem was > 5 Tage ist, Solarpanel usw

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vor 44 Minuten schrieb khyal:

wenn man das Ganze auch mechanisch genuegend stabil und IPX7 bauen will

Will ich aber nicht :eek:   Hatte keines meiner Handys bisher und tauchen wollte ich mit dem Teil ja sowieso nicht...kommt einfach in Polycryo eingeschweißt und gut ist  ;)
Ich habe selber nen 650er Garmin seit paar Wochen (gebraucht geholt).  Das Teil frisst Akku im Standby - und das nicht zu wenig. Man müsste es nach der Benutzung "richtig" ausschalten und sich dann halt jedes mal die hable bis eine Minute Zeit für's Hochfahren und Aktualisieren nehmen, wenn man nur "ab und zu" drauf schaut. Ich brauch das manchmal je nach Weg doch schon so jede viertel Stunde, was viel zu nervig wäre. Und die Akkus sind dann nach dem WE trotzdem tot (2800 mAh Eneloop Pro!).
Dazu kommt das gewicht - selbstbau wäre nicht mal halb so schwer + durch das eInk-Display ja ständig einsehbar, ohne dass man es ständig aktualisiert. Es gibt beim Arduino auch keine Hochfahrzeiten, da das Teil innerhalb Millisekunden wieder da ist, wenn man den Strom einschaltet. GPS braucht da vielleicht paar Sekunden für die Aktualisierung.


Es steht jedenfalls auf dem Plan..ich habe vorletztes Jahr schon ein wenig mit nem normalen 3,5" Display experimentiert und die GPS-Koordinaten ausgelesen bekommen. Ne Schwarz-Weiß Karte von der SD Laden und eigene Position anzeigen ist da nicht das Problem.  Das ganze Teil sollte inkl. Nokia-Akku guuut 100g wiegen - das Display selbst kommt laut Hersteller auf 52g, wobei man einiges von der Platine wegfräsen kann  ;)

4,2" WaveShare eInk Display (~32 €,  52 Gramm, Aktualisierungsleistung: 26.4mW(typ.) , 400x300 Pixel):

 

Gibt mittlerweile auch in "dreifarbig". D.h. neben weiß/schwarz kann es auch rot. Ist nett, da man die GPS-Koordinate + Strecke schön darstellen könnte...das problem ist aber die Aktualisierungsgeschwindigkeit (bzw. das Fehlen dieser ;/  )

 

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Am 11.7.2018 um 14:58 schrieb Waldkauz:

Es muss doch ein extrem stromsparendes Navi geben das auch mal 4 Wochen bei regelmäßigem Betrieb durchhält. Oder täusche ich mich da?

Problematisch sind die GPS Module an sich, welche schon recht viel Strom brauchen. Meistens wird hier der Stromverbrauch unterschätzt, weswegen selbst bei Geräten wie dem Garmin inReach (https://buy.garmin.com/de-DE/DE/p/561286#specs) die geforderte Akkulaufzeit nur bei extrem reduzierter Tracking Frequenz zu erreichen ist.

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vor 4 Stunden schrieb AlphaRay:

Ich habe selber nen 650er Garmin seit paar Wochen (gebraucht geholt).  Das Teil frisst Akku im Standby - und das nicht zu wenig. Man müsste es nach der Benutzung "richtig" ausschalten und sich dann halt jedes mal die hable bis eine Minute Zeit für's Hochfahren und Aktualisieren nehmen, wenn man nur "ab und zu" drauf schaut.

Das 650er ist ja auch ein Trum, was schon wegen der Touchscreen-Oberflaeche mehr Strom braucht, da man die HR-Beleuchtung heller stellen muss und wozu man im GPS ne schlechte Kamera braucht, erschliesst sich mir auch nicht.
Ist halt ein nettes Geraet fuer Leute, die einen was groesseren Bildschirm wollen und weil sie es vom SF so gewoehnt sind unbedingt mit dem Finger auf dem Screen rummalen wollen :mrgreen: und nur ueber´s Wochenende unterwegs sind...

Nicht nur das GPS ist deutlich schwerer als ein Etrex 20/30, es braucht halt auch deutlich mehr Strom, was sich noch mehr auf´s Gewicht auswirkt.
Das Etrex wiegt ohne Akkus komplett knapp 100 g und ich habe eine richtige Farbdarstellung (mir waere schwarz/weriss/rot echt zu wenig) d.h. eine normale farbige Topokarten-Darstellung und dann gespeicherte Tracks in einer "Signalfarbe" und den Aktuellen in einer Anderen.

Was das Starten von Garmin Navis betrifft, wird das halt deutlich verzoegert durch viele Karten(kacheln), mit anderen Worten, je mehr Karten drauf sind, umso langsamer faehrt es hoch.
Wenn man das Teil so nutzen will, dass man es haeufig neu starten, empfielt es sich, nur die Karten(kacheln) drauf zu haben, die man wirklich braucht.

Ich benutze Garmin Navis schon lange und bei mir muessen die Teile auch ein bisschen was aushalten, bin ja nicht nur im Sommer oder Sonnenschein unterwegs und gerade in richtig Scheisswetter Regen mit Nebel oder White out bin ich auf´s GPS angewiesen, mir ist auch schon eins waehrend der Fahrt vom Motorradlenker abgeflogen, oder hing am Lenker, wenn sich das Mountainbike dynamisch von mir entfernt hat :mrgreen: hatte auch keine groesseren Macken, aber das ist natuerlich bei jedem anders...

Auf jeden Fall eine interessante Bastelei, die Du da vor hast, bin mal gespannt, wie sich das Teil in der Praxis auf laengeren Touren bewaehrt...


 

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Ich hatte vor zwei/drei Jahren das 64t gebraucht geholt - hat mich vom Display her an nen Nokia Ende der 90 erinnert  :D   Bedienung war..naja..Displayaufbau-Geschwindigkeit war..naja...nie genutzt - nur ein wenig mit rumgespielt.   Das 650t inkl. 3D-Topo-Wanderkarte (die momentan detailierter zu sein scheint als OSM!) hat mich 150 gekostet - also nicht die Welt ;)   Dafür ist das Teil ja absolut wasserdicht, dass man es bei entsprechenden Touren einplant statt nem Smartphone (wobei sich meins jetzt in Schweden nen Bad im Salzwasser gegönnt hat und Mikrofon sowie lautsprecher tot sind, wodurch ich nicht mehr telefonieren kann und dieses Jahr nen neues her muss, was auf jeden Fall endlich wasserdicht sein wird).

Ich werde das 650er auch für's Caching nutzen sowie OpenStreetMap-Mapping, wo ich schon seit 2008/2009 dabei bin.  Da ist eine eingebaute Kamera, welche die Fotos direkt mit Georeferenziert, nicht ganz verkehrt, wenn man Schilder oder sonst was vor Ort fotografiert. Da kann das Smartphone komplett in der  Tasche bleiben, da das Navi strecke aufnimmt, POIs angelegt werden können sowie Geo-Fotos.
Und natürlich am Fahrrad als Navi, wo das Wetter total egal ist.

Laufzeit soll ja nicht wirklich anders sein wie bei den alten Geräten - also um 20 Stunden. Displayhelligkeit ehrlich gesagt immer auf 0, da es ein transflektives Display ist!  Das ist nen riesen Unterschied zum Smartphone.  Je heller die Umgebung, desto besser ist ja das Garmin ablesbar. Wie bei nem eInk-Reader. Das macht denke schon was aus...  Pausenlos aktiviert + GPS-Aufzeichnung ziehen hier den Akku natürlich trotzdem schneller leer wie beim kleinen eTrex - aber wer macht das schon, wenn er nur ab und an drauf schauen will?

bearbeitet von AlphaRay

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Die Idee mit dem E-Ink Display finde ich super, danke! Ich denke da allerdings eher an einen EBook Reader zur Landkarten-Wiedergabe, macht das zufällig jemand? Klar dass das Bild nicht so gut sein keine wie auf einem wasweißich Touchscreen, aber ev. ja gut genug und gerade bei der Kartendarstellung spielt das E-Ink Display seine stromspar-Stärke wohl voll aus!
Gibts ev. sogar E-Book Reader mit 3 oder 4G und/oder GPS?
Oder andersrum, Tablets mit E-Ink? 
Oder soll ich da überhaupt lieber einen eigenen Faden aufmachen?
Danke noch mal für die Anregung jedenfalls, überlege schon lange wie man digitale Karten sinnvoll draußen nutzen kann!

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vor 9 Minuten schrieb pfrinz:

Die Idee mit dem E-Ink Display finde ich super, danke! Ich denke da allerdings eher an einen EBook Reader zur Landkarten-Wiedergabe, macht das zufällig jemand?

Das war doch der erste Vorschlag hier - nen eBook-Reader  ;) 

Am 11.7.2018 um 15:08 schrieb AlphaRay:

eBook-Reader.  Wenn du die Karten dort drauf hast, dann kannst du jederzeit auf die Karte schauen, ohne dass Strom dafür benötigt wird.  Musst dann halt nur in mehrere Teile aufteilen, damit du entsprechende Auflösung noch erreichst. Irgendwo sind ja Grenzen gesetzt. 

Gemacht habe ich das noch nicht, aber schon mal ne OSM-Karte exportiert. Da gibt es diverse Dienste. Es sollte jedenfalls eine kontrastreiche Karte sein, damit man die Wege in den Wäldern noch erkennt. Viele Karten haben leider dunkelgrüne  Waldgebiete + braune/schwarze Wege, welche sich in S/W kaum voneinander abheben. Das ist an sich die einzige Hürde. Wenn man sich dann noch auf der Karte orientieren kann (vorher die geplante Route grob einzeichnen), dann sollte das ja gut gehen  :)

Nen hochaufgelöstes Bild als PDF sollte an sich Zoombar bleiben. Wenn man jetzt die komplette Route als mehrere Megapixel-Bild exportiert und als PDF am eBook-Reader reinzoomt, sollte man mittels der Scrollbalken zum aktuellen Gebiet scrollen können. Der RAM des Readers dürfte hier der begrenzende Faktor sein. Sonst halt mehrere, durchnummerierte Kartenstücke drauf.

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Klingt doch ganz gut, danke AlphaRay!
Was wäre den eurer Meinung nach die beste Variante Karten als .pdf's zu bekommen? Andere Formate konvertieren (ist oft mit Qualitätsverlust verbunden, oder?) oder Bildausschnitte als pdf speichern, oder ganz was anderes?
Bin da nicht so versiert wir ihr sicher herauslesen könnt, ähem...

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vor 9 Minuten schrieb pfrinz:

Klingt doch ganz gut, danke AlphaRay!
Was wäre den eurer Meinung nach die beste Variante Karten als .pdf's zu bekommen? Andere Formate konvertieren (ist oft mit Qualitätsverlust verbunden, oder?) oder Bildausschnitte als pdf speichern, oder ganz was anderes?
Bin da nicht so versiert wir ihr sicher herauslesen könnt, ähem...

https://ruessel.in-chemnitz.de/osm/clt2013/vortrag.pdf

Es gibt mehrere Karten-Generatoren für Openstreetmap :)

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