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Ultraleicht Trekking

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@Ultralight82

Mir geht es so wie @sknie, Du bist echt ein schlechter Mensch, kaum denkt man, man hätte alles paletti, kommst Du mit solchen Ideen ;-)

Bez. Des Messen erklärt das einiges, ich mess immer direkt sprich in diesem Falle unterm Tyvek. 

Mylarsack hab ich eh, Tyvek hol ich gleich aus dem Lager.... Muss ich auch probieren... 

 

Gruß 

 

Out 

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vor 3 Stunden schrieb Ultralight82:

Erst einmal werde ich die bestmögliche Kombination aus Isolation für mich finden. 

Tyvekanzug wiegt 234g

Mylar Biwaksack  105g

Eine Kombination aus zwei Mylar Biwaksäcken würde mir glatte 100g sparen was eine Menge wäre... deshalb werde ich weiter testen.

Der Softtyvek-Anzug isoliert definitiv mehr als jetzt Mylar direkt auf der Haut. Ich glaube nicht, dass zwei Rettungsdecken übereinander besser isolieren werden als Tyvek + Rettungsdecke.
Ich habe selbst ein Bivitent aus Softtyvek genäht, welches einige Grad gegenüber Aussentemperatur bringt. Es ist einigermaßen atmungsaktiv, aber hauptsächlich durch seine "Dicke" isolierend. Als reine Plastikfolie verpresst wäre die Isolationsleistung nicht so hoch.

Das Problem bei zwei Rettungsdecken übereinander ist, dass wenn keine Luft dazwischen ist die Isolationsleistung an diesen Stellen einer Decke entsprechen wird.

Meine Empfehlung:   PP-Frühbettvlies dazwischen (also zu einem Sack zusammen genäht/geklebt über den ersten Mylar-Sack + zweiten drüber stülpen.  PP-Vlies isoliert recht ordentlich + du hast eine gleichmäßig isolierendde (auch wenn dünne), mit Vlies gefüllte Zwischenschicht.   In so einer Packung sind 10 Meter drin (das Zeug mit 17g/m²).

Ich habe vor glaube mittlerweile drei Jahren einen Sommerquilt aus vier Lagen des Vlieses genäht, mit welchem ich bei ca. +15° C langen Klamotten gut geschlafen habe,

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vor 24 Minuten schrieb zopiclon:

Wie würde sich eine handelsübliche Regenjacke und Regenhose anstatt des Tyvek Anzuges verhalten?

Wobei man da bestimmt noch nach der Wasserdampfdurchlässigkeit unterscheiden muss?

Wie VBL ...Wasserdampfdurchlässigkeit ist nicht gegeben, da Membranen eine Temperaturdifferenz zwischen Innen/Aussen benötigen. Wenn du mit der Jacke also in dem Mylarsack liegst, in dem fast Körpertemperatur herrscht, ist es so, als hättest du Müllsäcke an  :D

bearbeitet von AlphaRay

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20200212_185516.thumb.jpg.b82e7d939ed6d4e82485a9ea799bb1e6.jpgIch mache mir gerade noch Gedanken wegen dieser Fließ Isolierung,  die würde das Packmaß enorm erhöhen,  dieses Zeug lässt sich auch nicht wirklich komprimieren.  Hmm 

Ich habe jetzt nochmal eine Rettungsdecke in den Mylarsack geklebt mit vielen kleinen Waben und einer dickeren Schicht Kleber der als zusätzlicher Isolator wirken soll. Bin gespannt was das bringt. Gewichtstechnisch tut sich da nicht wirklich viel.  Wiege nachher mal nach

Hiet ein paar Bilder vom Prototypen. 

 

20200212_190013.thumb.jpg.8cda40c7dc02c985ae7820f22c4cc382.jpg

 

 

bearbeitet von Ultralight82

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Der Bivy ist der 3f aus China (hab ich jetzt aus den farbigen Applikationen geschlossen)? Passt man da auch mit etwas größerer Körpergröße (1,90m) rein? Als "Innensack" müsste das ja passen oder würdest du generell den Overall empfehlen? Der hätte natürlich den Charme auch als Campklamotte dienen zu können. 

Mit deinem System wären für mich auch Overnighter mit der Raidlight Responsiv 10 in Reichweite :mrgreen:

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Genau das ist der gute, ich hatte schon mal einen, der hat 1,5Jahre gehalten bei ca 60 Übernachtungen. Bei 1,9m solltest du keinerlei Probleme haben  da drin Platz zu finden!  Achte darauf das du auf Angebote wartest wo er nur 18€ kostet! Zeitweise kostet er über 30€... 

Wenn es für dich geht das du in mylar und Tyvek pennst kannst du ne menge Volumen sparen!

Mittlerweile favorisiere ich den Overall da es einfacher ist diesen anzuziehen und in den Mylarsack zu kommen. Wärmer war er auch noch dazu! Und günstiger oben drauf... meiner hat 7,90€ gekostet.

bearbeitet von Ultralight82

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So der Kleber ist jetzt abgelüftet und ich konnte nun nachmessen. 

20200212_202411.thumb.jpg.54020f1ed4e9b924143173c935577ec8.jpg

Volumen vom Mylar-rettungsdeckensack hat sich etwas vergrößert allerdings ist der Biwaksack nun sehr Formstabil.

Test heute Abend folgt dieses mal nur in Merino Klamotten 

Alles passt noch in die Trailrunningweste.

20200212_202612.thumb.jpg.781e59e53ca72ed3f758e94270954897.jpg

die Schaumstoffmatte ist außen dran aus der Einfachheit her. Wenn ich Pause mache will ich direkt darauf zugreifen können und sie nicht erst rauskramen müssen.  Desweiteren dient sie mir als zusätzlicher isolier schicht oberhalb wenn nötig sprich als Decke im Biwaksack über mir

bearbeitet von Ultralight82

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Magic 125 jetzt zum Quilt modifiziert und der SOL Escape Lite Bivvy kam auch heute. Werde das Ganze so vermutlich morgen mal auf dem Balkon testen. :)IMG_20200212_210317.thumb.jpg.af68dd6ea48730b36b318ddcf77b82f0.jpgIMG_20200212_210247.thumb.jpg.b32e50ec6e1bb68d206a424e5db03022.jpg

 

Gesamtgewicht mit Isomatte = 736g. (Bivvy 154g, Magic125 mit Mod 310g und Isomatte 272g)

bearbeitet von Capere

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Ein spannendes Projekt habt Ihr da am Start!

So wie ich das verstehe, entsteht die Wärme im Schlafsystem aufgrund verschiedener physikalischer Eigenschaften der Materialien.

Da ist die Isolation, wie im herkömmlichen Schlafsack / Quilt. Dieses Element wird von der Kleidung und zum Teil vom Tyvek übernommen. Hier wird die Wärme festgehalten und die Wärmeableitung minimiert.
Der silberne VBL hat hier eine doppelte Funktion. Zum einen verhindert er ebenfalls eine Wärmeströmung vom wärmen Körper nach außen und zum anderen reflektiert die Silberschicht einen gewissen Anteil der Infrarotstrahlen zurück an den Körper.
Zusätzlich wird beim geschlossenen VBL die Kühlung durch Verdunstung weitgehend ausgeschlossen.
(Ich glaube, das war's oder habe ich was vergessen?)

Die Effektivität des Systems ist schon verblüffend!

Was bei einem herkömmlichen Schlafsack nur mit Isolation geleistet wird, ist hier durch Wärmereflexion und Reduzierung der Verdunstung erreicht.
Wenn der VBL wirklich dampfdicht ist, ist dieser Teil des Systems ja konstant. Wie steht es aber mit der Wärme, die durch Reflexion zum Körper zurückgestrahlt wird? Hier wirken ja andere physikalische Phänomene als bei der Isolation von Wärme.

Fragen an die Physiker unter uns:

  • Funktioniert eine Reflexions-Schicht direkt auf dem Körper, der die Strahlungswärme erzeugt oder muss ein gewisser Abstand zur Oberfläche eingehalten werden? Entstehen in der Praxis, bei Kontakt kalte Spots im Schlafsystem?
     
  • Der Effekt der Wärmereflexion funktioniert ja nicht wie ein Perpetuum Mobile. Es muss vom Körper Strahlungswärme erzeugt werden, damit diese dann reflektiert werden kann. Gibt es einen Unterschied im Energieaufwand zur Erzeugung von Infrarotstrahlung die zur Reflexion genutzt werden kann, im Gegensatz zur Isolation der Strömungswärme?
     
  • Wenn das System so effektiv ist, warum wird dann überhaupt noch Isolation als Wärmespeicher für ein Schlafsystem verwendet? Bzw. wo liegt in der Praxis der größte Unterschied zwischen diesen beiden unterschiedlichen Systemen?


Hier ein interessanter Selbstversuch mit einer Rettungsdecke.

VG. -wilbo-

bearbeitet von wilbo

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vor 21 Minuten schrieb wilbo:

Funktioniert eine Reflexions-Schicht direkt auf dem Körper, der die Strahlungswärme erzeugt oder muss ein gewisser Abstand zur Oberfläche eingehalten werden? Entstehen bei Kontakt nicht kalte Spots im Schlafsystem?

ohne physikstudium...

mir wurde mal gesagt es müsse eine schicht in die die wärme zurückreflektiert da sein. also mindestens eine lage dünnes fleece. dies verhindert dann auch dass es durch hautkontakt mit der folie kalt wird. so sollte es auch mit der rettungsdecke aus gold/silberfolie gehandhabt werden.

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vor 13 Stunden schrieb Ultralight82:

So der Kleber ist jetzt abgelüftet und ich konnte nun nachmessen. 

20200212_202411.thumb.jpg.54020f1ed4e9b924143173c935577ec8.jpg

Volumen vom Mylar-rettungsdeckensack hat sich etwas vergrößert allerdings ist der Biwaksack nun sehr Formstabil.

Test heute Abend folgt dieses mal nur in Merino Klamotten 

Alles passt noch in die Trailrunningweste.

20200212_202612.thumb.jpg.781e59e53ca72ed3f758e94270954897.jpg

die Schaumstoffmatte ist außen dran aus der Einfachheit her. Wenn ich Pause mache will ich direkt darauf zugreifen können und sie nicht erst rauskramen müssen.  Desweiteren dient sie mir als zusätzlicher isolier schicht oberhalb wenn nötig sprich als Decke im Biwaksack über mir

 

 

HI ultralight82,

willst du den bivak sack ohne weiteren wetter schutz verwenden?. ich denke bei regen und feuchtigkeit, wird der wärme übergang von der folie auf wasser stärker sein als auf umgebende luft, die ausklühlung wird ohne regenschutz bestimmt viel stäker werden.

 

 

schönen gruss

 

 

heff

 

 

 

 

 

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Ob sich der durch den Schlafsack/Quilt oder isolierende Bekleidung erzeugte Loft, der dafür sorgt, dass ausreichend warme Luft um den Körper herum gehalten wird, wirklich einsparen lässt?

Mir fällt in dem Zusammenhang das unten gezeigte Bild ein - das Setup sieht für mich recht gemütlich aus, wohingegen ich es mir ohne den Schlafsack und Quilt ziemlich ungemütlich vorstelle.

Ich selbst habe mir für Overnighter im Fastpacking-Stil den Montane Via Dragon 20 zugelegt (letzten Sommer gekauft, leider vor dem Winter nicht mehr zum Testen gekommen).

 

 

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Das oben gezeigt Setup ist so ziemlich das beknackteste was man machen kann. Es zeigt die falsche Verwendung des VBLs. der Mylarsack gehört in den Schlafsack.

 

Der Mylarsack hat selber 0 Isolationswirkung, hingegen erreicht er für Wärmestrahlung im Mikrometerfrequenzspektrum (nicht Infrarot im eigentlichen Sinne, das wäre im Nanometerbereich) fast eine Totalreflexion.

Von der Warte aus zweifel ich immer noch an der Funktion des Systems, muss das aber selber mal ausprobieren.

 

Gruß

 

Out

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vor 10 Minuten schrieb Out:

Das oben gezeigt Setup ist so ziemlich das beknackteste was man machen kann. Es zeigt die falsche Verwendung des VBLs. der Mylarsack gehört in den Schlafsack.

Der Biwaksack ist atmungsaktiv oder soll es zumindest sein:

https://www.surviveoutdoorslonger.com/survive-outdoors-longer-escape-litetm-bivvy.html

bearbeitet von JanF

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