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Was hilft gegen leichte Allergien? Eure Erfahrungen?

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Touren stehen bei mir zwar gerade keine an, aber ich habe das große Glück die Natur mehr oder weniger direkt vor der Haustüre zu haben und momentan bin ich viel draußen. Bislang hatte ich eigentlich nie mit Allergien zu tun, letztes Jahr hatte ich aber schon das vage Gefühl, dass ich auf manche Pollen reagieren könnte. Und jetzt ist es dieses Jahr auch wieder da, das blöde Gefühl. Meine Augen tränen häufig und ich habe öfter mal einen Juckreiz in der Nase und im Rachenraum. Nicht bedrohlich, aber definitiv lästig. Ich fürchte, das bleibt jetzt. Bei meiner Mutter ist eine Pollenallergie auch erst im Erwachsenenalter ausgebrochen...

Nun stehe ich vor der Frage, was am besten hilft bei leichten Allergien. Von Tabletten habe ich Durchwachsenes gehört, unter anderem, dass sie sehr müde machen. Und wenn ich müde werden, bleibe ich eh daheim. Dann kann ich mir die Einnahme auch schenken. Welche Erfahrungen habt ihr mit Mitteln gegen Allergien? 

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Ich habe eigentlich ziemlich starke allergie gegen so ziemlich alles und ich komme mit nasenspray über die Runden. Ich nehme das direkte nach dem aufstehen und nur im Ausnahmen wie jetzt im April wenn die Birken blühen brauch ich mal eine cetirizin aber will ich vermeiden da das wie ne Schlaftablette bei mir ist. 

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Hallo... 

Bei mir hat das auch im Alter angefangen. Dies kommt auch zum Teil durch die vielen allergenen Pflanzen in den Gärten. Im Wald habe ich keine Probleme. Dort ist ja im Gegensatz zum Garten schon fast Monokultur. 

Als Tabletten funktioniert bei mir Cetirzin. Vor ein paar Jahren haben die mich auch etwas müde gemacht. Das hab ich aber nur bei der Büroarbeit gemerkt. :grin: Aber nie beim Wandern oder Sport. Jetzt machen die mich nicht mehr müde. Entweder hab ich mich dran gewöhnt oder die Rezeptur wurde geändert. 

Ich habe auf Tour keine Tabletten dabei. 

 

bearbeitet von DickGischt

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Ich hatte nie Probleme, dass mich Tabletten schläfrig machen. Dennoch nehme ich die so selten wie möglich. Und da gibt es auch unterschiedliche. Eine bestimmte (ich nenne jetzt mal keine Marken) macht wohl auch nicht müde. Ist die einzige die auch für Piloten zugelassen ist ;)

Aber jetzt mal zur Alternativmedizin: ich habe jahrelang täglich morgens lokalen (!) Honig gegessen. Darüber nimmt man all die Pollen ein, die lokal wichtig sind (wenn auch nicht immer saisonal eindeutig). Das wurde mir damals geraten und für mein Gefühl hat das wirklich einen positiven Effekt. Mit Billighonig aus dem Supermarkt, der von sonstwo in der Welt kommt, geht das aber nicht. Bei manchen Imkern kriegt man wohl auch die reinen Pollen zu kaufen. Die kann man wohl auch so in kleinen Mengen einnehmen und das soll auch helfen (noch nie selbst probiert und das ist auch nur Hören-Sagen). Ist vielleicht auf Tour praktischer, da das wirklich Kleinstmengen sind – im Vergleich zu Honig.

Wie das genau funktioniert, kann ich aber nicht sagen. Hat aber nichts so richtig mit De-/Hypersensibilisierung zu tun.

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vor 1 Stunde schrieb P4uL0:

Ich habe eigentlich ziemlich starke allergie gegen so ziemlich alles und ich komme mit nasenspray über die Runden. Ich nehme das direkte nach dem aufstehen und nur im Ausnahmen wie jetzt im April wenn die Birken blühen brauch ich mal eine cetirizin aber will ich vermeiden da das wie ne Schlaftablette bei mir ist. 

Kannst du da ein Bestimmtes empfehlen?

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Abends Duschen (spült Pollen aus den Haaren) und Nase spülen (beliebiges Spray oder Nasendusche). Ceterezin macht müde, deshalb eher abends nehmen, aber der Körper gewöhnt sich dran. Das sollte für den Anfang reichen. Hyposensibilisieren bringt nicht immer was und ist eher, wenn sich die Allergie verschlimmert und "festsetzt". Evtl. Merino vermeiden (ist so 'ne multiallergene Geschichte.

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vor 3 Minuten schrieb notenblog:

Abends Duschen (spült Pollen aus den Haaren) und Nase spülen (beliebiges Spray oder Nasendusche). Ceterezin macht müde, deshalb eher abends nehmen, aber der Körper gewöhnt sich dran. Das sollte für den Anfang reichen. Hyposensibilisieren bringt nicht immer was und ist eher, wenn sich die Allergie verschlimmert und "festsetzt". Evtl. Merino vermeiden (ist so 'ne multiallergene Geschichte.

Allergodil 

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Versuche herauszubekommen, was die bei dir allergieauslösenden Stoffe sind und vermeide sie  möglichst. Naja, nächstes Jahr vielleicht, gerade haben die Ärzte andere Probleme.

Haare abends waschen wurde schon genannt. Wenn gerade Urlaub ansteht, irgendwohin reisen, wo es diese zu dem Zeitpunkt nicht so gibt (siehe @noodlesTipp).
Beim Radfahren eine Radfahrbrille aufsetzen, das hilft manchen ein wenig gegen tränende / juckende Augen.

Das Bett vor dem Lüften immer mit einer Tagesdecke oder so abdecken (und immer, wenn du diese Überdecke runternimmst, dir merken, welche Seite die kontaminierte ist). Während der Pollensaison mit geschlossenem Fenster schlafen.

In der Zeit, in der die "deine" Allergie auslösenden Pollen fliegen, besonders bei schönem Wetter eher ins Hallenbad gehen als auf der Wiese unterm Tarp mit dem komplett verpollten Quilt kuscheln. Und falls du den Quilt doch in der Pollensaison benutzt hast: Quilt waschen.

In der Pollenzeit ist Regenwetter dein Freund.

Doof, oder?

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Ich mache es ziemlich genau so, wie oben die anderen geschrieben haben: Pollen vermeiden, Nasenduschen, abends duschen, Cetirizin abends nehmen (dann stört die eventuell müde machende Nebenwirkung nicht). Aber wichtig: nicht zu lange zuwarten! Ich hab die Symptome jahrelang ignoriert, jetzt hab ich Asthma. Nicht schwer, aber trotzdem nervig.

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Cetirizin schickt mich auch immer schlafen, Loratadin ist rezeptfrei und hilft bei mir ohne müde zu machen. Telfast hilft am Besten bei mir, braucht man aber ein Rezept für soweit ich weiß. Bekommt man als gesetzlich versicherter meiner Erfahrung nach auch nur, wenn man explizit danach fragt. Meine mich dunkel zu erinnern, dass da auch was mit Herzproblemen war. Da am besten selbst nochmal informieren und gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen.

Alle Tipps zur Pollenreduktion im Zimmer usw. haben bei mir nichts gebracht, werde mich auch im Frühling und Sommer nicht einsperren. Fenster auch nachts weit öffnen (ideale Lüftungszeitpunkt hängt wohl auch vom Wohnort ab) Vorsichtsmaßnahmen ignorieren, Frühling draußen geniesen und dann halt Tabletten nehmen ist meine Variante. Über evtl. Risiken kann ich nichts sagen.

Hyperdesensibilisierung macht scheinbar nur mit Spritzen Sinn. Ich habe mal eine mit Augentropfen gemacht, die hat gar nichts gebracht. Ein anderer Arzt konnte es dann fast nicht glauben, dass tatsächlich noch Augentropfen genutzt werden. Kann sich aber auch schon wieder viel geändert haben (15-20 Jahre her geschätzt).

 

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OT: In letzter Zeit werden vermehrt sogenannte "stille Entzündungen" als (Mit)Ursache von Allergien und vielen anderen Zivilisationskrankheiten diskutiert. Ich bin da kein Experte. Eine Einleitung findet sich zB hier.

bearbeitet von SouthWest
Typo, OT

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Ich würde es mit den Tabletten die oben genannt wurden einfach mal versuchen. Die verschiedenen Wirk- und Zusatzstoffe haben für Jeden ein wenig unterschiedliche Neben- und Wirkungen, von daher probiere es einfach aus.

Vermeiden (Waschen, Bett abdecken usw usw) würde ich, wenn es eher schlimm ist dazu nehmen (liegt aber an meiner Faulheit, das nicht an erste Stelle zu setzen ;-) ).

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vor einigen jahren hat es bei mir auch mit pollenallergien angefangen. insbesondere habe ich probleme mit birken- und eichenpollen. teilweise sogar so krass, dass ich stark angeschwollene gesichtspartien hatte. habe dann angefangen zwischen januar und märz eine 2 wöchige kur mit cetirizin. jeden tag 1 10mg-pille. damit komme ich gut zurecht. nach dieser 2-wöchigen 'kur' habe ich dann das ganze jahr über ruhe damit. gibt sogar auch jahre dazwischen, wo ich so'ne kur nicht machen muss. cetirizin ist in der apotheke ohne rezept erhältlich.

bearbeitet von ptrsns

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Ja die schwere der allergie kann von Jahr zu Jahr variieren. Wenn Birken zum Beispiel Mastjahr haben geht's richtig rund. 

Was sich wer wie oft einschmeist muss ja jeder selbst wissen, aber Fakt ist das ich mich nicht das halbe Jahr in der Wohnung einsperren lasse. 

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Bei mir ist die Allergie die letzten Tage wieder recht stark geworden…ich muss auch sagen, dass es jedes Jahr immer ein wenig früher und immer intensiver wird…vielleicht ist das aber auch nur mein subjektives Gefühl, das täuscht :D ptrsns, mit angeschwollenen Gesichtspartien habe ich glücklicherweise nicht zu kämpfen. Eher mit Niesanfällen und Schnupfen. Ich habe eigentlich auch schon viel ausprobiert, wobei ich sehr darauf achte, dass es natürliche Mittel sind, die mir weiterhelfen sollen. Am besten helfen bei mir Antihistaminika gegen die Allergie…damit habe ich zumindest die effektivsten Erfahrungen gemacht. Gerade jetzt, wo wieder alles zu blühen beginnt (ich wohne sehr nach zu einem Park) ist das schon eine Hilfe. noodles, gegen einen Aufenthalt auf einer Insel oder an einer Küste hätte aber auch nichts einzuwenden, am besten von der Krankenkasse verordnet. :‘D

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Spannend, dass Piloten nicht alle Antihistaminika nehmen dürfen. Wusste ich gar nicht, scheint mir aber von den möglichen Nebenwirkungen her durchaus einleuchtend.  

Natürliche Mittel wären mir erst mal lieber, muss ich sagen. Was genau gibt es da? Und muss beim Verzehr vom lokalen Honig etwas bestimmtes beachtet werden? Wie lokal ist nah genug?

Duschen tue ich ohnehin so gut wie immer abends. Bei Nasenspray bin ich skeptisch, besteht da bei langfristiger Anwendung nicht ein Abhängigkeitspotential? 

In Summe freut’s mich auf jeden Fall, dass es doch so viele Optionen gibt, was man tun kann gegen Allergien. Dass man etwas herumprobieren muss, glaube ich gerne, aber wenn man letzten Endes etwas gefunden hat, das individuell hilft, ist das ja viel wert! 

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Piloten haben wohl generell recht viele Einschränkungen, die das tägliche Leben betreffen…ich muss aber sagen, dass das gut ist, wenn das so klar und ordentlich geregelt ist, um somit auch so viel Sicherheit wie möglich ins Flugzeug zu bringen. :-)

Ob und wie weit du mit Honig kommst, musst du selbst ausprobieren…effektiver sind da sicher Antihistaminika, die selbst bei sehr starken Pollenallergikern helfen. Ich habe mir dieses Jahr wieder Alleovite aus Apotheke geholt. Das hat letztes Jahr auch schon gut geholfen. Mit Nasensprays würde ich auch eher vorsichtig umgehen…habe da auch schon viel von dem Abhängigkeitspotential gelesen. Ich habe auch schon manchmal zu Nasensprays gegriffen – bin aber sicher keiner, der schnell von so etwas abhängig wird. :-) Bei Erkältungen im Winter greife ich dann sowieso eher zu „Hausmittelchen“ wie das Inhalieren von Salzwasserlösungen. Da muss einem aber auch bewusst sein, dass man nicht von einem auf den anderen Tag gesund wird. Aber wie du selbst sagst: am besten einfach mal ausprobieren und schauen, was dir am besten hilft.

 

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OT: Wenn ich Inhaliere athme ich die durch das verdampfte Wasser angereicherte Luft ein. Aber was soll denn das immer wieder zu lesende Salz im Wasser bewirken - es verdampft ja gerade nicht... (Stichwort Destillation!)

bearbeitet von kra

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