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zoppotrump
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Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
_schlaefer und 4 andere reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
5 PunkteIch starte mal den Versuch eines Reiseberichts über den Saar-Hunsrück-Steig. Mein Plan war eine mehr oder minder gemütliche Tour. Ich habe mir, incl. An- und Abreise aus dem Rheinland, ein Zeitfenster von maximal 16 Tagen eingeräumt. Erklärtes Ziel war eine gewisse Beschaulichkeit des Wanderns. Ich habe daher auch bewusst auf Trekkingstöcke verzichtet - mit diesen bin ich einfach zügiger unterwegs. Da ich Stöcken aber grundsätzlich nicht abgeneigt bin habe ich mir kurz vor der Tour noch einen zerlegbaren Wanderstab aus Cabon gebastelt (ähnlich dem Staff von Zpacks). Somit sollte den angepeilten Tagesetappen von +-25 Kilometern nichts im Wege stehen.5 Punkte -
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
GirlOnTrail und 4 andere reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
5 PunkteTag 4 Ich habe wieder eine gute Nacht verbracht. Der Weg mäandert durch die Gegend. Es geht zumeist über Pfade durch das NSG Bremerkopf bei Steinberg. Von diesen Waldbewohnern geht heute, am Sonntag, keine "Gefahr" aus. Pünktlich zur Mittagszeit schlage ich auf der Hochwald Alm auf. (Wirkt recht süddeutsch) Da die Ausschilderung des Saar-Hunsrück-Steigs ein für mich unbekanntes Ausmaß hat nutze ich mein Mobiltelefon nur noch zum Fotografieren. Der Track, den ich mir auf OsmAnd+ geladen habe, tut wirklich nicht Not. Vorbei geht es an der Burg Grimburg. Die nicht nur mit ihrer Erscheinung punktet, sondern auch mit einer geöffneten Toilette punkten kann . Im Anschluß geht es lange am Fluss Wadrill entlang. Leider auf breiten Wegen in der prallen Sonne. Beides macht miich nicht so glücklich. Später wied es wieder besser und es gibt Wald und Pfade. Nachdem ich die 100 km Markierung passiert habe wird es Zeit den heutigen Tag zu beenden. Dies bedingt heute aber einen gewissen Suchaufwand und gestaltet sich eher schwierig.5 Punkte -
Jura Bike Tour
Jura Bike Tour
bifi und 4 andere reagierte auf Patirou für Beitrag im Thema
5 PunkteMit dem neuen Bike konnte ich über Auffahrt nun die erste Mehrtagestour über 3 Tage machen, wo ich zum ersten Mal die Ausrüstung unter reellen Bedingungen testen wollte. Ziel war es mal herauszufinden, was ich überhaupt kann bezüglich Distanz, Höhenmeter und Steigungen und mal überhaupt ein Gefühl zu bekommen. Das ist meine erste grosse Radtour überhaupt gewesen. Da ich direkt in den Ausläufern des östlichen Schweizer Juras wohne, ging es direkt von daheim (Brugg AG) los, von wo ich erst über den Rhein bis kurz vor Basel gefolgt bin, und dann südlich in den Jura abgebogen bin. Von dort über Délemont und den Chasseral nach Biel zurück zur Aare, welcher ich dann zurück bis nach Brugg gefolgt bin. Ausrüstung Das Touring 920 von D4 mit der dazugehörigen Serie an Bikepackingtaschen und einen Leichtgepäckträger. Insgesamt hatte ich mit den Bikepackingtaschen ein Packvolumen von knapp 20 L, was mir knapp bemessen schien, aber durch die Möglichkeit einiges am Bike zu befestigen, hat es eigentlich locker gelangt. Das grösste Manko war die Zugänglichkeit. Die halbe Rahmentasche ist relativ mühsam im öffnen und im Oberrohr hat es nicht viel mehr Platz als für ein paar Riegel. In der Lenkerrolle kam die Wechselkleidung bzw. Isolation (Langarm Shirt und Unterhose für die Nacht, Fleece, Daunenjacke), Handtuch, Hygienebeutel, Decke (komme darauf noch zurück) sowie das essen für Morgens und Abends sowie die Snacks für die folgenden Tage. In der Oberrohrtasche die Powerbank inkl. Ladekabel, Schlüssel (Haus und Velo), Geldbeutel, Sonnencreme. In der Rahmentasche Regenbekleidung, Kappe und Buff, Wechselschlauch, selbstemachter Trailmix und Riegel. Drei Wasserflaschen in den davor vorgesehene Halterungen sowie eine Toolbox (Multitool, Arbeitshandschuhe, Kettenschloss, Schaltauge, Lappen um die Kette abends abzuwischen) und auf dem Träger die Isomatte, Zelt und Trekkingstöcke für den Aufbau sowie die Kackeschaufel, alles mit 2 Spanngurten befestigt. Abgesehen vom Bike war für mich ganz neu die Decke. Ich besitze nur einen relativ schweren Winterquilt, der für die Reise deutlich überdimensioniert war. Da meine Frau aus Indien ist und in der Branche arbeitet, habe ich Zugang zu relativ interessanten Textilien, unter anderem einen überdimensionierten Schal aus Yakwolle und Bambus (210 x 90 cm, 310 g). Das wollte ich mal testen wie das funktioniert. Am Vortag sagte der Wetterbericht noch 10 °C voraus und da dachte ich locker flockig mache ich. Aus den 10°C wurden über den ersten Reisetag dann 5°C, wo mir dann ein bisschen mulmig wurde. Das war aber unbegründet, denn das Teil hat zusammen mit langer U-Hose, Langarmshirt und Fleece super funktioniert ! Der grosse Vorteil, es lässt sich flach falten (könnte daher in einem Wanderrucksack als "Innen-Rückenpolster" dienen), ist viel einfacher waschbar, Feuchtigkeit ist kein Problem und zudem noch einiges günstiger. Einziges Manko, er ist im Moment noch ein bisschen schmal für meine Abmessungen, aber 10-15 cm zusätzlich sollten reichen und dann wären wir immer noch bei akzeptablen grössen was das Gewicht angeht (unter 400 g sicher). Navigiert habe ich über das Handy mit Komoot. Mit aufladen während der Mittagpause mit der PB hatte ich locker genug Akku. Die PB habe ich dann während der Fahrt über den Dynamo wieder aufgeladen. Hat super funktioniert und ich hatte genügend Strom für die 3 Tage. Gegenüber dem Wandern habe ich sehr viel mehr Verbrauch für die Navigation, da man deutlich häufiger an Kreuzungen vorbeikommt. Ich habe den Modus genutzt, wo der Bildschirm nur bei Richtungswechseln aufleuchtet und auch über die Sprache Anweisungen gegeben werden. Etappe 1 Brugg - Delémont, 126 km, D+ 1140 m Von Brugg ging erst der Aare entlang bis zum Klingnauersee, wo ich dann über den Zurzipass zum Grenzübergang Bad Zurzach geradelt bin. Von dort bin ich der Euro 6 Route dem Rhein entlang Richtung Basel gefolgt, wobei ich da gemerkt habe, dass Komoot es nicht drauf hat, Fernradwegen zu folgen. Vermutlich ist es dem geschuldet, dass ich die Einstellung "Gravel" hatte und Komoot versucht, möglichst oft einen Feldweg zu nehmen. Das muss ich in Zukunft noch austesten. Kurz vor Basel bin ich dann südlich der Ergolz entlang nach Liestal abgebogen und dann den Orisbach gefolgt. Dort überquerte ich dann einen weiteren kleinen Pass zu Birs, welcher ich über die Sprachgrenze bis nach Delémont gefolgt bin. Während das Rheintal zwischen südlichem Schwarzwald und Jura Ausläufern auf der Schweizer Seite durch Landwirtschaft, Industrie, Landwirtschaft und kleine Altstädte (Laufenburg D und CH, Bad Säckingen, Stein am Rhein, Liestal) geprägt ist, änderte sich die Landschaft ab Liestal rasant. Industrien wurden zu kleinen Gewerben, die grossflächigen Felder zu kleinen Weiden und die Wälder kamen immer weiter in das Tal hinunter. In Delémont habe ich dann auf dem lokalen Campingplatz übernachtet, der direkt am Fluss lag, wodurch natürlich Kondensation ein ziemliches Problem wurde. Etappe 2 Delémont - Biel, 97 km, D+ 1650 Kurz vor 8 ging es relativ spät los, ich hatte noch Mühe alles auf dem Bike zu organisieren, und des weiteren hat sich über das Tal ein dichter Nebel gelegt, welcher nicht gerade motivierte. Nach einem halbherzigen Versuch das Zelt noch irgendwie trocken zu kriegen gab ich es dann auf, rollte es ein und schwang mich auf das Rad in den Nebel, für das der Jura bekannt ist. Nach einer kurzen Strecke kam schon das erste Highlight mit tiefen Schluchten welche die Birs in den Kalkstein gegraben hat. Der Nebel lichtet sich langsam und auf die Kalkwände werden von der Sonne hell erleuchtet, während unten in der Schlucht noch der Nebel wabert. Nach knapp 20 km weitet sich das Tal, und der Hauptkamm des Jura und der lange Rücken des Chasserals erscheint zu meiner linken, wobei ich leer schlecken musste. Es ging Steil hinauf und ich spürte, das wird ein harter Tag. Erst ging es über den kleinen Col Pierre Pertuis als Vorgeschmack hinauf, bevor endgültig der Chasseral bis zum Gipfel angegangen wurde. Eine steile Rampe im Wald forderte das erste schieben, und ab dort schraubte ich mich abwechselnd strampelnd und schiebend den Berg hinauf. Nach dem Wald kamen abwechselnd Weiden, ein engeres Hochtal, bevor ich den ersten Blick auf den Gipfel mit seiner Antenne erhaschen konnte. Die Sonne brannte erbarmungslos, und die letzte Rampe zum Gipfel kroch ich mehr hinauf als ich schob. Ich schielte neidisch auf die paar Radfahrer, die scheinbar Mühelos und federleicht den Berg gefühlt hinaufschossen. Oben angekommen wurde ich dann mit einem grandiosen Ausblick über das gesamte Mittelland belohnt, inklusive Bieler- und Neuenburgersee, sowie des Alpenpanoramas des Berner Oberlandes. Von dort ging es steil hinab nach Le Landeron, wo ich mir erstmal ein Eis gönnte, und dann mangels Platz im Camping mich entschloss weitere 20 km nach Biel zu radeln. Dort buchte ich dann kurzfristig ein Hotel, da keiner der Campingplätze der Umgebung noch Platz hatte, und mich die Kraftreserven auch verliessen. Etappe 3 Biel - Brugg AG, 102 km, D+ 460 m Es geht von Biel ab immer der Aare entlang bis nach Brugg. Ich konnte trotz der Etappe des vorherigen Tages relativ gut gleiten, doch vor allem an den Handballen spürte ich, dass ich das Radfahren noch nicht gewohnt bin. Es ging durch die Städe Solothurn, Winznau und Aarau durch, welche durch die Wasserkraft im 19. und 20 Jahrundert zu kleinen Industriezentren wurden, jedoch auch schon vorher Ihre Wichtigkeit durch die Handelsrouten zwischen Italien und Mitteleuropa besitzten. Der Weg war geprägt durch Wege in weiten Feldern, den Mittelalterlichen Altstädten von Solothurn und Aaraus, dem Jura auf der Nordseite, wo die Täler in das Jura durch Burgen bewacht werden. Letztendlich kann man ein Blick auf die Habsburg erhaschen, woher die gleichnamige Kaiserfamilie Österreichs kam, bevor Sie sich in die hohen Sphären des Adels geheiratet haben (böse Zungen behaupten, dass eine offizielle Delegation Österreichs sehr enttäucht über das bescheidene Dorf Habsburg und dessen Burg waren - Sie hatten sich anscheinend was grandioseres vorgestellt.) Schliesslich kam ich zeitig in Brugg an. Mein Hintern tat langsam weh und es wurde immer mühsamer, den Lenker überhaupt zu greifen. Für mich war es ein glattes Erfolgserlebnis, da ich neben den schönen Aussichten ein besseres Verständnis für die Planung der Reise bis nach Hamburg habe, und ich das Gefühl habe, dass ich das locker hinkriegen werde (ich habe bei weitem nicht so grosse Steigungen und Höhenmeter geplant). Noch ein paar Impressionen : Blick von Stein am Rhein nach Bad Säckingen und dessen gedeckte Holzbrücke Die Landschaft nach Liestal ändert sich rasant Blick vom Chasseral über das Mittelland, dem Bielersee (links), dem Neuenburgersee (rechts) und im Hintergrund das Alpenpanorama (auf dem Foto nicht so schön wie in Echt) Die Barocke Kirche von Solothurn Über die Aare auf die Stadt Aarau Was nicht so gut funktioniert hat : Die Navigation mit dem Handy. Wenn die Sonne auf den Bildschirm knallt sieht man die Karte kaum. Wenn man dann noch auf der Abfahrt ist und durch den Wind die Sprachanweisung nicht mehr hört, ist es mühsam. Des weiteren war die Routenfindung nicht immer ideal. Hin und wieder bin ich den Schildern der Fernradwege gefolgt. Zugänglichkeit der Halbrahmentasche. Der Reissverschluss ist sehr fest und grob. Es hat mir nach 3 Tagen kleine Löcher in die Ziplocktasche des Trailmix gerissen. Ich würde mir noch die Lenkertasche noch Zulegen, wo ich das essen unterbringen würde, in die Rahmentasche dann nur noch Regensachen, und anderes Zeug, was ich nicht so oft über den Tag brauche (Fleece z.B.). Insgesamt ist die Zugänglichkeit nicht so schön wie beim wandern. Ich persönlich vermisse die Netztasche, wo man schnell mal was reinstopfen kann. Die Isomatte auf dem Träger : es frisst einfach Packvolumen. der Träger ist damit einfach voll und ich habe keine anständige Lösung, ausser auf eine LuMa zu setzen, wo ich mich mit meinen Erfahrungen noch weigere. Hat da jemand eventuell eine Idee ? Eine Art Seesack mit Netztasche wäre auch noch cool. Fotos : viel mühsamer als beim wandern. Während man beim wandern schnell das Handy rausholt und fast im gehen ein Schnappschuss macht, ist es auf dem Velo um einiges mühsamer. Anhalten. Handy abklipsen, aus der Wasserdichten Folie schälen, Foto klipsen, wieder in die Folie schälen, wieder am Lenker befestigen. Mühsam und dadurch sind um einiges weniger Fotos entstanden. Noch ein Tipp für welche, die ähnliches mit einer Anreise aus DE planen: Man kann sehr gut von Basel aus starten, und was ähnliches machen. Basel ist sehr einfach mit dem Zug erreichbar von dort kann man direkt in den Hauptjurakamm starten. Im Bereich des Chasseral gibt es unzählige "Metairies", Bauernhöfe wo man mit feinem Essen für Schweizer Verhältnisse wenig Geld übernachten kann. Basel hat übrigens einer der höchsten Museumsdichten Europas, falls Interesse besteht.5 Punkte -
Anregungen für Norwegen / Bergen im August gesucht
Anregungen für Norwegen / Bergen im August gesucht
Emtrekking und 4 andere reagierte auf MadCyborg für Beitrag im Thema
5 PunkteVorteilhaft dürfte sein, dass Bergen zufällig an die Bergensbanen angeschlossen ist. Finse ahoi, sage ich mal. Ansonsten bin ich bei der letzten Norwegenreise mehr oder weniger zufällig in Mo/Modalen gelandet. Das war ein herzallerliebstes Nest. Da würde ich noch mal hinfahren und dann in der Gegend mehr wandern, als letztes Mal. Allerdings würde ich nicht sagen, dass es dort spektakulär anders ist, als wenn man eine andere Richtung einschlägt. Mo, eigene Bilder:5 Punkte -
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
_schlaefer und 3 andere reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
4 PunkteTag 5 Der Tag startet mit bedecktem Himmel und es fallen sogar ein paar Tropfen Regen auf das Zelt. Das packen des Rucksackes geht mittlerweile flüssig vonstatten. Und da die Essensvorräte schon merklich geschrumpft sind muss nichts mehr außen befestigt werden. Auf den ersten Kilometern hole ich mir im nassen Gras das erste mal nasse Füße auf dieser Tour. Nachdem die A1 unterquert ist folgt ein toller Abschnitt mit mindestens einem Dutzend Biberdämmen am Lösterbach. Im Anschluß gibt es einige keltische Hügelgräber zu bestaunen. Soweit man sie erkennen kann (die Erhebung in der Bildmitte). Der weitere Weg nach Nonnweiler (hier treffe ich mich spontan mit einem ehemaligen Kommilitonen), entlang des Forstelbaches mit seinen diversen Fischzuchten, ist eher dadurch gekennzeichnet, ihn schnell hinter sich zu bringen und abzuhaken. Den Teil entlang der Nonnweiler Talsperre schlabber ich, da ich später an dem nördlichen Besucherzentrum Nationalpark Hunsrück-Hochwald abgesetzt werde. Auch hier ereilen mich ein paar wenige Regentropfen. Im weiteren Verlauf klart es aber immer mehr auf und die Sonne lässt sich blicken. Vom Besucherzentrum geht bergan zu einer alten keltischen Festungsanlage mit einem beeindruckenden Ringwall. Ein irres Bauwerk. Ich frage mich, wo die unzähligen Steine hergekommen sind? Kilometerweit geht es auf Pfaden durch den Nationalpark. Ich bin hellauf begeistert. In der Nähe der Ortschaft Börfink gibt es die theoretische Möglichkeit einen Flecken Erde zu finden, der nicht NP oder NSG ist. Da. Ich aber so gut drauf bin beschließe ich den NP heute noch zu durchqueren. Dies stellt sich als ganz dumme Idee heraus. Denn was ich nicht bemerke, der direkte Weg ist wegen Windbruch gesperrt. Und die wunderbar ausgeschilderte Umleitung (mitlerweile die offizielle Wegeführung) verläuft 5,5 Kilometer länger fast nur auf Forstwegen. Als ich dies feststelle ist es zum umdrehen zu spät. Erst als die "Umleitung" auf den ursprünglichen Weg trifft wird es besser und ich durch weitere Pfade versöhnt. Da ich nicht direkt am Erbeskopf landen möchte biege ich auf die Traumschleife Gipfelrauschen ab, um den NP zu verlassen. Dies stellt sich als eine großartige Idee heraus, da der Weg sehr schön und zu empfehlen ist. Mit ca. 35 Kilometern Tagesdistanz bin ich von meinem selbstgesteckten Ziel recht weit entfernt. Meine Füße murren ein wenig. Dies liegt auch daran, dass ich mir direkt an Tag 1 an jeder Ferse eine Blase zugezogen habe. Das lag vermutlich an den nur lose geschnürten Schuhen. Diese hatte ich nach der Anreise vergessen richtig zu schnüren und dem auch keine Beachtung geschenkt.4 Punkte -
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
_schlaefer und 3 andere reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
4 PunkteTag 3 Die Nacht war ruhig. Der Wanderer ist erholt. Das packen dauert heute heute wieder etwas, da ich meine EVA-Matte als Rückenolster mit in den Rucksack bekommen möchte. Die ersten beiden Tage war sie außen befestigt. Wenige Kilometer nach dem Start komme ich am Losheimer Stausee vorbei. Eine schattige Liegebank lädt mich zur ersten Rast des Tages ein. Im weiteren Verlauf geht es im stetigen Auf und Ab durch eine felsige Landschaft mit verschiedensten Formationen. Zwischendrinn noch rudimentäre mittelalterliche Burgreste. Eine Versorgungsstelle mit gekühlten Getränken, die auf Vertrauensbasis bezahlt werden. Und die diversen Kneippbecken (wovon das vierte ausgiebig genutzt wird) eunden den Wandertag ab. Auch meine Kilometerleistung liegt im Bereich des geplanten Pensums. Alles wunderbar.4 Punkte -
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
GirlOnTrail und 3 andere reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
4 PunkteTag 2 Ich habe gut geschlafen. Nach dem Frühstück, einem Kaffee und dem packen (was bei mir am ersten morgen immer etwas umständlich ist) geht es bei herrlichem Wetter los. Das erste Highlight des Tages ist die Saarschleife. Ich gönne mir den Baumwipfelpfad Saarschleife. Von dem Aussichtsturm hat man einen tollen Blick auf die Saarschleife und die weitere Umgebung. Danach führt der Weg nach Mettlach wo mich die alten Fabrikhallen von Villeroy und Bloch begeistern. Der Weg führt viel durch Wald, teilweise entlang der ehemaligen Grenze Deutschland/Frankreich als Teile des Saarlandes nach Ende des I. Weltkrieges an den "Erbfeind" abgetreten wurden. Nach ungefähr 28 Kilometern ist Schluß für heute. Das hat gut geklappt.4 Punkte -
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
_schlaefer und 3 andere reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
4 PunkteTag 1 Anreise ist am "Vatertag". Dies bedingt erwartungsgemäß volle Züge. Ich erhalte immerhin immer einen Sitzplatz und trotz zweimaligen Umsteigens klappt die Verbindung. Ich kann mir sogar in Trier noch eine Pizza zum Mittag besorgen. In Perl ist Europafest und die Kappele die dort spielt gefällt mir gut. Aber da ich erst um 13:40 Uhr angekommen bin zieht es mich auf den Saar-Hunsrück-Steig. Es geht flott in den Wald und den ersten Hügel hoch. Oben gibt es einen Blick nach Frankreich und Luxemburg. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert und dennoch gelingt es mir falsch zu laufen. Es fällt mir zum Glück recht bald auf. Aufgrund des Feiertages und des recht guten Wetters sind einige Menschen unterwegs. Wobei sich auch hier meist alle an den Hotspots knubbeln. Die Wegeführung gefällt mir gut. Es geht häufig über Pfade Auch wenn diese manchmal nur wenige Meter neben Forstwegen verlaufen, es ist ein angenehmeres gehen. Erstes kulturelles Highlight ist der Archäologiepark Römische Villa Borg. Als ich eintreffe hat dieser zwar noch eine Stunde geöffnet, ich nutze jedoch nur die Toilette, fülle dort meine Wasservorräte nach und ma he draußen eine Pause. So langsam plane ich den Wandertag zu beenden. Allerdings nötigt mich eine Umleitung (mit mehreren langweiligen Kilometern auf Asphalt) um das Munitionsdepot Eft-Hellendorf zu mehr Kilometern als geplant. So klappt es schon am ersten Tag nicht so ganz mit der Beschaulichkeit. In der Nähe von Orscholz ist dann aber Schluß. Und nach einem warmen Essen krabbel ich bald in den Quilt.4 Punkte -
GR53 – Rund 350 km durch die Vogesen
GR53 – Rund 350 km durch die Vogesen
Kea_Katze und 2 andere reagierte auf doast für Beitrag im Thema
3 PunkteDa der GR53 hier im Forum doch recht beliebt scheint und ich dank der Informationen hier im Forum auf ihn aufmerksam geworden bin, möchte ich einen kurzen Bericht teilen. Ich war Ende April/Anfang Mai 2024 eine Woche am GR53 unterwegs. Eigentlich hätten es 10 Tage sein sollen um ihn über die 430km komplett von Wissembourg bis Belfort zu erwandern. Aber lest selbst. Disclaimer: Der Bericht entstammt ursprünglich meinem Blog: https://www.wegalsziel.at/gr53-ultraleicht/ und ich habe ihn zusätzlich hier ins Forum kopiert. Weitwandernd durch die Vogesen in Frankreich. Ende April 2024 habe ich mit meinem ultraleichten 4,4 Kilogramm „schweren“ Rucksack eine Woche lang das Mittelgebirge in der französischen Region Grand Est entdeckt. Die Vogesen und seine Wanderwege Die Vogesen sind ein klassisches Mittelgebirge. Das französische Pendant zum Schwarzwald in Deutschland. Eben nur auf der westlichen Seite des Rheins. Die höchsten Erhebungen im Süden erreichen knapp die 1.400 Meter Marke. Die Vogesen verfügen über ein dichtes Netz an Weitwanderwegen. Der GR53 und einige seiner alternativen Wegführungen verlaufen ebenso wie der GR5 und der recht neue (aber in der Thruhikerszene rasant an Bedeutung gewinnende) Hexatrek in Richtung Nord-Süd, längs über die Vogesen. Der GR53 Der GR53 erstreckt sich offiziell über rund 430 Kilometer, 14.000 Höhenmeter im Anstieg und nochmals so viele im Abstieg. Im Norden bildet das Städtchen Wissembourg den Terminus, im Süden die Stadt Belfort. Verlauf des GR53 lt. abfotografierter Infotafel Wer die Vogesen einmal längs durchquert erlebt dabei drei recht unterschiedliche Abschnitte dieses Gebirges. Nordvogesen In den Nordvogesen sind die Erhebungen bescheiden. Immer auf und ab mäandert der Weg durch ausgedehnte Wälder. Der Weg verläuft zu einem guten Teil auf Single Trails. Das ist ebenso erfreulich wie die Ruhe und Abgeschiedenheit die man hier vorfindet. Das ist zumindest in der Nebensaison der Fall. Generell ist der GR53 in der Nebensaison im Frühling oder Herbst zu empfehlen. In der Hauptsaison sind die Vogesen gut besucht. Der GR53 ist ein beliebter Weitwanderweg, die Vogesen sind ein Wanderhotspot. Trotz seiner geringen Höhen macht man bereits in den Nordvogesen erstaunlich viele Höhenmeter. Auf meinen üblichen 40-50 Kilometer Tagesetappen kumulieren sich meist rund 1.600+ Höhenmeter pro Tag. Das ergibt rund 400 Höhenmeter pro 10 Kilometer die bewältigt werden wollen. Dafür belohnen die Anstiege bereits mit zahlreichen Burgen und Ruinen entlang des Weges. Wer regelmäßige, weite Fernsichten sucht wird allerdings enttäuscht sein. Ruinen und Sandsteinformationensind allgegenwärtig am GR53 Meine Zeit in den Vogesen kam ungeplant Ich selbst genieße den Einstieg in diesen Trail in den Nordvogesen. Von Wissembourg bis Saverne laufe ich mich gut ein. Dieser Abschnitt ist lediglich 100 Kilometer lang. Wer ultraleicht und schnell unterwegs ist, kann dieses Teilstück gut in unter drei Tagen absolvieren. Der GR53 ist meine erste Tour dieser Art seit August 2022 als ich in den USA in der Sierra Nevada und am Colorado Trail unterwegs war. Die erste längere Wanderung nach meiner Krebsdiagnose. Eigentlich wäre ich jetzt gar nicht in den Vogesen unterwegs. Der Plan war, zu dieser Zeit die Grande Escursione Appenninica (GEA) in der italienischen Emilia-Romagna zu erkunden. In der Vorbereitung habe ich einige längere Tageswanderungen gemacht. Außerdem war ich für zwei Tage und 100 Kilometer im Schwarzwald entlang des Albsteigs Schwarzwald und Schluchtensteigs unterwegs. Während der Vorbereitung hatte ich leider einige gesundheitliche Probleme. Aufgrund meiner Vordiagnose und mangels Erfahrungen seither, fehlt mir noch ein wenig das Vertrauen in meinen eigenen Körper. Der GR53 liegt sehr nahe zu Deutschland. Die An- und Abreise ist schnell und einfach machbar. Das bedeutet im Bedarfsfall eine schnelle und sichere Exit-Option. Der GR53 ist zivilisationsnäher als die GEA, die Verpflegungssituation ist großzügiger und erlaubt ein geringeres Rucksackgewicht. Die Kombination vieler Faktoren hat mich also spontan auf den GR53 umschwenken lassen. Innerhalb von zwei Tagen gab es eine grobe Planung. Das ist auch einer der positiven Aspekte am GR53. Er Bedarf im Grunde keiner großen Planung. In meinem Fall hieß das die GPS-Tracks beschaffen und auf meine Geräte (Smartphone und GPS-Uhr) spielen. Außerdem eine kurze Recherche der möglichen Versorgungspunkte (Öffnungszeiten und Standorte von Supermärkten via Google Maps) und die Ermittlung der Distanzen zwischen diesen. Schon konnte es los gehen. Der GR53 ist nicht spektakulär aber gepflastert mit spannenden Klecksen Obwohl der GR53 hauptsächlich durch bewaldete Gebiete führt, ist er selten langweilig. In der Vergangenheit habe ich viele meiner Wege nach dem Kriterium „möglichst Spektakulär“ gewählt. Groß war meine Sorge in den dichten, grünen Tunneln der Vogesen gelangweilt zu werden. Diese Sorge hat sich nicht bewahrheitet. Der GR53 führt durch viele ausgedehnte Wälder. Er bietet aber sehr viel Abwechslung. Einerseits durch die drei unterschiedlichen Abschnitte Nord-, Mittel- und Südvogesen. Andererseits durch kulturell und zivilisatorisch interessante Kleckse zwischendurch. Charmante kleine Dörfer, interessante Sandsteinformationen, zerfallene Ruinen und imposante Burgen, Weinberge und als Highlight die Hochebenen der südlichen Hochvogesen. Alle paar Kilometer warten Überraschungen auf jene die das Abenteuer GR53 eingehen. Die Nordvogesen am GR53 sind nicht spektakulär aber niemals langweilig Das Lager ist aufgeschlagen in den Nordvogesen am GR53 Mittelvogesen Südlich der Nordvogesen erheben sich die Gipfel höher. Die Mittelvogesen erheben sich entlang des GR53 bis auf knapp über 1.000 Meter. Das bedeutet längere und steilere Anstiege. Die Beschaffenheit der Wälder ändert sich langsam. Die dominanten Laubbäume werden von Nadelgehölzen abgelöst. Dafür ist dieser mittlere Abschnitt des GR53 zivilisationsnäher. In den Talsohlen warten regelmäßig kleinere oder größere Dörfer und Städtchen. Die touristisch gut besuchten Regionen des Elsass rücken näher. Das bedeutet aber auch das die Möglichkeit der Versorgung sehr gut wird. In den mittleren Vogesen kommt man durch einige touristische Örtchen (hier Ribeauville) Burgen und Ruinen sind weiterhin ständige Begleiter. Auch die düstere Geschichte der Weltkriege begleitet den Weg. Wer Zeit und Interesse hat, dem sei der Besuch einiger der Denkmäler entlang des Weges ans Herz gelegt. Ich durfte einige dieser Orte bereits in der Vergangenheit während eines konventionellen Urlaubs besuchen. Die Geschichten gehen unter die Haut. Der Weitwanderer von heute entscheidet sich aus freien Stücken für den Aufenthalt in diesen Bergen, im Idealfall genießt er jeden Moment in dieser Idylle. Noch vor einigen Jahrzehnten verbrachten Tausende von Menschen einen Teil ihres Lebens unfreiwillig und unter undenkbarem Leid genau an jenen Orten. Viele davon ließen ihr Leben in den Wäldern der Vogesen. Viele im Konzentrationslager von Struthof, wiederum andere in den schier endlosen Schützengräben und Bunkeranlagen deren Überreste noch immer an vielen Stellen in den Vogesen zu finden sind. Burgen und Ruinen bleiben am GR53 ständige Begleiter. Egal ob nah oder am Horizont. Gedenkstätte und ehemaliges Konzentrationslager Struthof am GR53 In den Mittelvogesen greife ich tief in die Trickkiste Mein GR53 Erlebnis sollte eine Genuss werden. Schweiß, Tränen, Entbehrungen und Mühen kenne ich von vergangenen Weitwanderungen. Schöne Erinnerungen an die ich zukünftig auch wieder anknüpfen möchte. Jetzt ist aber (noch) nicht der Moment dafür. Genuss auf Wanderschaft bedeutet für mich mit möglichst wenig Sorgen und unter bestmöglichen Bedingungen unterwegs zu sein. Während ich zu Beginn meiner Tour ideales Wanderwetter hatte, versprach der Wetterbericht für die kommenden Tage kaltes und nasses Wetter. Strikt dem Nord-Süd-Verlauf folgend hätte das für mich bedeutet, dass ich die Hochebenen und Kämme der Hochvogesen während der ungemütlichsten Bedingungen erreicht hätte. Gefühlte Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, Regen und nächtlicher Schneeregen sowie campieren auf Matsch und Schneematsch, die aufgrund der Schneereste der Schneefälle von Mitte April noch zahlreich vorhanden waren, wären die zu erwartenden Bedingungen gewesen. Bedingungen auf die ich mich nicht einlassen wollte. Bedingungen denen ich mich derzeit körperlich und mental einfach nicht gewappnet fühle. Es musste also ein Plan her. Als erfahrener Weitwanderer Griff ich auf das Konzept eines Flip-Flops zurück. Bei einem Flip-Flop verlässt man an einem Punkt den Trail (die Umständen können dabei unterschiedlicher Natur sein) und springt an einen anderen Punkt, um von dort weiter zu wandern. Die dabei entstandene Lücke versucht man im Normallfall im Anschluss irgendwie zu schließen. Einige der Orte und Städtchen entlang des GR53 sind gut an das Verkehrsnetz angeschlossen. Ideal für einen schnellen und reibungslosen Flip-Flop. Ich verlasse also in Urmatt den GR53 und springe Richtung Süden nach Thann. Von dort wandere ich dann Richtung Norden zurück bis Urmatt um die Lücke zu schließen. Dadurch kann ich die südlichen Hochvogesen, mit deren höchsten Erhebungen knapp über 1.400 Meter und die offenen Hochebenen und Kammlagen während gutem Wetter und bester Fernsicht entdecken. Angekommen in Thann geht es nun Richtung Norden entlang des GR53, steil in die Hochvogesen. Südvogesen Die Südvogesen bilden, wie bereits beschrieben, die höchsten Abschnitte am GR53. Sie unterscheiden sich deutlich von den beiden Abschnitten im Norden. Stellenweise herrscht alpiner Charakter. Über der Baumgrenze werden die Bäume spärlich und karg, Almlandschaften und kleine Skigebiete sind zu finden. Gutes Wetter und klarer Himmel bedeutet grandiose 360° Aussichten. Am Grand Ballon (1424m), dem höchsten Punkt der Vogesen angekommen. Hier wird es alpiner. Nun bin ich also in den Südvogesen Die Südvogesen sind definitiv der spektakulärste Abschnitt des GR53. Mit ein Grund wieso ich ihn bei gutem Wetter besuchen wollte. Ich bereue meine Entscheidung nicht. Während zwei warmer und sonniger Tage überquere ich ab Thann das Gebirge bis Thannenkirch. Schneereste in den Hochvogesen am GR53. Ich komme langsamer vorwärts als gedacht. Ich habe den Restschnee unterschätzt. Eigentlich sind die Kämme und Hochebenen schneefrei. Allerdings wurde der Schnee in die Mulden der überwiegend tief erodierten Fußpfade verfrachtet und hat sich dort angesammelt. Entlang der Fußwege liegen also vielfach 10-30 Zentimeter Schneematsch und Matsch. An vielen anderen Stellen bilden die Wege Rinnsale voller Schmelzwasser. Abseits dieser Pfade verhindern struppige, alpine Büsche und Pflanzen ein einfacheres Vorwärtskommen. Teilweise fühle ich mich wie im skandinavischen Fjell während der Schneeschmelze. Einige Postholing-Erlebnisse und das dauernde Einsinken im Schneematsch versetzen mich gedanklich zurück in die Sierra Nevada entlang des Pacific Crest Trail. Natürlich alles en miniature. Aber trotzdem. Fühlt sich ein bisschen nach Fjell an, hier am GR53. Auch die riesigen, schweren Rucksäcke anderer Wanderer schreien fast „Skandinavien“. Und wiederum bereue ich meine Entscheidung nicht. In vielen Abschnitten wüsste ich bei miesem Wetter nicht wirklich wo ich mein nächtliches Lager aufschlagen sollte. Das hier oben ein großes Naturschutzgebiet zu finden ist, macht die Sache nicht unbedingt leichter. Dank meinem Griff in die Trickkiste stellt sich diese Frage allerdings nicht. Die erste Nacht in den südlichen Vogesen verbringe ich neben einem Soldatenfriedhof französischer Soldaten aus dem 1. Weltkrieg. Was ist schauriger? Eine Nacht alleine im Wald oder eine Nacht alleine am Friedhof? Ich kombiniere beides für den maximalen Gruseleffekt. Wer regelmäßig draußen schläft, weiß das es im Grunde nichts zu fürchten gibt. Lieber im Wald und lieber am Friedhof als auf der Parkbank im Stadtzentrum. Meist spielt einem der Geist nur Streiche. Die scheinbar furchtbarsten Geräusche haben oft die harmloseste Ursache (wie z.B. ein Käfer der unter dem Zeltboden krabbelt). Es gab jedenfalls keinen nächtlichen Geisterbesuch. Trotzdem begleiten mich vor dem Einschlafen ein paar Gedanken an all die jungen Männer die hier, nur wenige Meter neben mir, ihr Leben gelassen haben. Egal wieviel ich diesen Abend nachdenke, ich verstehe Krieg einfach nicht. Ich verstehe die Menschheit nicht. Das wird auch mit ein Grund sein wieso ich lieber hier alleine im Wald liege, als das ich an einem freien Abend in einer Bar feiere. Soldatenfriedhof am GR53. Meine Nachbarschaft während einer Nacht im Zelt. Alte Bunkeranlagen und Schützengräben am GR53. Sie finden sich vielerorts. Auf dem Weg die Lücke zu schließen Ich bewege mich also weiter Richtung Norden. Zurück Richtung Urmatt wo ich vor kurzem den Trail Richtung Süden verlassen habe. Ich komme zurück in die mittleren Vogesen und gönne mir in Thannenkirch ausnahmsweise eine Nacht in einem Zimmer. Duschen und ein paar Stunden relaxen sind angesagt. Außerdem sind für die Nacht Gewitter und der prognostizierte Wetterumschwung vorhergesagt. Meine Ausrüstung bleibt also auch trocken. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Meine Unterkunft am GR53 in Thannenkirch. Duschen und relaxen. Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Am Tag darauf ist es merkbar kälter und bedrohliche Wolken bedecken den Himmel. Ich entscheide mich dafür kurz vom Wegverlauf des GR53 abzuweichen und nehme die offizielle Routenführung des Hexatrek. Dadurch spare ich mir einen wenig geradlinigen Umweg inklusive An- und Abstieg auf den Ungersberg. Hier verläuft der Hexatrek talnah durch nette Weinberge. Eigentlich eine schöne Abwechslung zu den vielen Wäldern. Ich schaffe es bis nach Barr, besorge mir etwas Proviant und starte in den nächsten Aufstieg. Gerade als ich einen großzügigen Holzpavillion erreiche beginnt es zu regnen, dann zu schütten. Ich deute das als Zeichen und mache eine Pause. Es ist bereits später Nachmittag und es hört nicht mehr auf. Mir ist kalt und ich beschließe den Tag vor meinem angestrebten Pensum zu beenden. Zu verlockend ist der trockene, saubere und großzügige Pavillion. Auf meiner Alternativroute entlang des Hexatrek geht es vermehrt durch Weinberge. Ein Holzpavillion am GR53 schützt mich vor dem Regen. Hier bleibe ich für die Nacht. Die Lücke schließt sich nicht Während der Nacht spüre ich meinen Rücken. Die Luft ist kalt und feucht, ich liege auf einer Isomatte am Betonboden. Nichts was ich nicht aus der Vergangenheit kenne. Früh morgens geht es weiter. Ein Ziehen im unteren Rücken begleitet mich. Die Bedingungen werden ungemütlicher. Es regnet und ist windig. Im Aufstieg schwitze ich, in der Ebene und dem Abstieg friere ich. Ungemütliche Bedingungen am GR53. Es ist kalt, feucht und windig. Dann geht es relativ schnell. Aus einem leichten Ziehen entsteht eine Blockade im unteren Lendenwirbelbereich. Ich kann kaum aufrecht stehen. Es zieht mich auf die rechte Seite, eine unsichtbare Kraft zieht mich in eine gekrümmte Haltung. Elektrisierender Schmerz schießt ein. „Mist, was nun?“… Ich habe keine Ahnung wie ich weiterkommen soll. 15 Kilometer sind es in die nächste Ortschaft. Eigentlich hätte ich noch rund 30 Kilometer für den Tag geplant. Nun frage ich mich wie ich den nächsten Kilometer schaffen soll. Ich hänge in meiner gebückten Haltung fest. Ohne lange nachzudenken weiß ich was die einzig vernünftige Sache ist. Den Ort erreichen und die Sache gut sein lassen. Ich spüre das diese Blockade keine Sache ist die nach einer Nacht mit gutem Schlaf geregelt ist. Ich zwinge meinen Körper in eine vertikale Position und beginne Schritte zu machen. Immer wieder entweicht ein leiser, qualvoller Schrei über meine Lippen. Ganz unkontrolliert. Ich schmeiße eine Schmerztablette ein. Mehr für den Kopf als für den Körper. Ibuprofen reicht hier nicht aus. Irgendwann bin ich wieder „eingelaufen“. Zumindest gehe ich relativ aufrecht und der Schmerz ist nicht mehr stechend. Ich erreiche Schirmeck. Dort gibt es einen Bahnhof und einen Supermarkt. Irgendwie möchte ich nicht aufgeben. Ich beschließe zuerst Proviant für den nächsten Tag zu kaufen. Dann schauen wir weiter, sage ich mir. In einem Anflug von Dummheit begebe ich mich nach dem Einkauf raus aus Schirmeck, weiter Richtung meinem Ziel. Nach zwei weiteren Kilometern sehe ich es ein. Das macht keinen Sinn. Eine weitere Nacht am Boden schaffe ich nicht, geschweige denn die weiteren 30 Kilometer Richtung Lückenschluss. Ich buche online ein kleines, ranziges Apartment in Schirmeck und quäle mich zurück in den Ort. Als ich mich mit entblößtem Oberkörper im Badspiegel betrachte denke ich der Fußboden ist schräg. In Wirklichkeit zieht es meinen Körper um einige Grade nach rechts. Ich zücke das Handy und checke die Möglichkeiten für meine morgige Abreise. Persönliches Fazit 30 Kilometer fehlen mir für den Lückenschluss von Wissembourg bis Thann. Die anschließenden finalen Kilometer von Thann bis Belfort kann ich dadurch leider auch nicht anschließen. Im Endeffekt bin ich also während 7 Wandertagen rund 340 Kilometer und knapp 12.000 Höhenmeter im Anstieg auf dem GR53 unterwegs. Gerne hätte ich den GR53 komplett in einem Guss absolviert, trotzdem ist mir die Entscheidung angesichts der Umstände leicht gefallen. In Anbetracht der Geschehnisse der letzten eineinhalb Jahre bin ich von Herzen dankbar das ich am GR53 unterwegs sein durfte. Um das zu tun was ich liebe und vielleicht am besten kann (auch wenn es diesmal nicht zu 100% gereicht hat). Gedanken zum GR53 Der GR53 stand lange auf meiner erweiterten Watch-List. Als Trail für zwischendurch mal. Wenn es mal eher schnell gehen soll. Kurze und einfache Anreise. Einfache Logistik und Versorgung. Ansprechendes Profil aber nicht zu anspruchsvoll. In gewisser Hinsicht habe ich dem GR53 also lange keine besondere Bedeutung zugesprochen. Ihn eher als nachrangigen Trail empfunden. Als Plan-B oder wenn mir einfach irgendwann die Ideen für spektakulärere Wege ausgehen. Damit habe ich dem GR53 in gewisser Weise unrecht getan. Klar gibt es spektakulärere, längere und anspruchsvollere Wege. Aber jeder Weg hat seine Berechtigung und seinen perfekten Moment. Für mich war das nun der Fall. Als spontaner Plan-B zur GEA in mein Tourenprofil gerutscht, als Möglichkeit meiner Rehabilitation in das Weitwanderleben. Der GR53 ist vielleicht nicht der spektakulärste Weg in Europa aber sehr abwechslungsreich und ein kleines Juwel mit vielen Vorteilen. Mittlerweile ist der GR53 mehr für mich. Er hat einen Platz in meinem Herzen gefunden. Er hat Erinnerungen und Momente geschaffen die einige spektakulärere Trails nicht erzeugen konnten. Er war da als ich ihn gebraucht habe und hat mich trotz meiner Vorurteile willkommen geheißen. Der GR53 hat Charm und Charisma. Vielleicht liegt das auch daran das ich in Bezug auf Wanderwege ein absoluter Frankreichfan bin. Die Wälder der Nordvogesen haben mich positiv überrascht. Vorteile des GR53 Abwechslungsreicher Weitwanderweg durch drei unterschiedliche Abschnitte der Vogesen. Großteils nicht unbedingt spektakulär aber niemals langweilig. Viel Kultur und Geschichte entlang des Weges. Unaufdringlich und für jene die daran Interesse haben. Gut geeignet für Nebensaison im Frühling und Herbst. Einerseits weniger Menschen, andererseits sind Touren im Vergleich zu höheren Lagen (z.B. Alpen) bereits oder noch möglich. Einfache und schnelle Anreise aus großen Teilen des deutschsprachigen Raums. Auch per öffentlicher Verkehrsmittel. Aufgrund der guten Erreichbarkeit einiger Orte und Städtchen einfache Möglichkeit den GR53 zeitlich versetzt in Sektionen zu wandern. In Frankreich, so auch in den Vogesen, herrscht ein recht lockerer Umgang mit den Regeln des Biwakierens. Gut ausgeprägtes Netz an (kostenlosen Selbstversorger-)Hütten. Selbstversorgerhütten und andere Unterstände für die Nacht recht häufig, öffentlich zugänglich, kostenlos und basierend auf first-come, first-served Prinzip. Wegenetz in top gepflegtem Zustand. Großer Anteil an Single Trails und naturnahen Wegen. Anteil Asphalt und Forstwege verhältnismäßig gering. Markierung nahezu lückenlos und Idiotensicher. Wegenetz in den Vogesen sehr dicht. Erlaubt auch individuelle und alternative Wegeführung, Umwege, Abkürzungen, etc. Gute Versorgungssituation in vielen Abschnitten. Insbesondere regelmäßige Supermärkte in den Mittelvogesen. Maximaler Food-Carry in meinem Fall ~100 Kilometer. Die Versorgungssituation am GR53 ist ziemlich gut. Hier: kleiner Supermarkt am GR53 in Urmatt Biwakieren am GR53 ist nur selten ein Problem.3 Punkte -
Vorstellungsthread
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ma11hias und 2 andere reagierte auf Hans67 für Beitrag im Thema
3 PunkteHallo! Mein Name ist Hans, ich bin 34 Jahre alt und wohne in Berlin. Ich verfolge gerne eure Diskussionen schon seit langem Zeit und habe mich schließlich entschlossen, zu beitreten. Ich liebe das Wandern, und am meisten Spaß machen mir einsame Expeditionen. Die Berge Europas - die Karpaten, die Tatra und die Alpen - liegen mir besonders am Herzen. Jede Wanderung ist für mich ein neues Abenteuer, eine Gelegenheit, neue Kulturen kennenzulernen, meine Grenzen auszutesten und die Schönheit der Natur zu entdecken. Herzliche Grüße!3 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
andygogo und 2 andere reagierte auf Miguel_Wo für Beitrag im Thema
3 PunkteLifeStraw Sip Filter (51gr) https://bikepacking.com/news/new-lifestraw-sip/ Sieht auf jeden Fall interessant aus!3 Punkte -
Anregungen für Norwegen / Bergen im August gesucht
Anregungen für Norwegen / Bergen im August gesucht
Emtrekking und ein anderer reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema
2 PunkteKennst du ut.no? Die norwegische Textbeschreibung hilft vielleicht nicht unbedingt, aber die Karten taugen ja auch so und die Transporthinweise sollten auch verständlich sein. Finse, ganz klar! Von dort runter an den Aurlandsfjord, wird hier mit 3 Tagen veranschlagt, ist aber schon relativ sportlich: ut.no. Erweiterungen sind problemlos möglich ...2 Punkte -
Enlightened Equipment Revelation Quilt - Lieber 20F oder lieber 30F?
Enlightened Equipment Revelation Quilt - Lieber 20F oder lieber 30F?
fatrat und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
2 PunkteMoin! Ich würde das nicht so kompliziert machen. Was nervt Dich mehr, wenn eine Decke zu knapp oder zu groß ist? Die Daunenfüllung bleibt "on tour" nicht im Laborzustand. Sobald es mehrere Tage mit hoher Luftfeuchte gibt, geht der Loft deutlich zurück. Klar kommt der nach dem Trocknen wieder hoch, in der Zwischenzeit kann man die fehlende Isolation durch zusätzliche Kleidung kompensieren oder es macht einem gar nichts aus, da man eh einen sportlichen Metabolismus hat. Am Ende vom Tag hat 100 g Daune (mehr) immer noch das beste Isolations-Gewichtsverhältnis. VG. -wilbo-2 Punkte -
Vorstellungsthread
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kai und ein anderer reagierte auf Emtrekking für Beitrag im Thema
2 PunkteMoin, ich bin 31 Jahre jung und seit ca 7-8 Jahren immer wieder auf längeren Wanderungen unterwegs. Schwarzwald, Island, Norwegen, Schweden, Irland und Korsika standen bis jetzt auf dem Programm. Beim Zusammenstellen meiner ersten Ausrüstung habe ich keinen Wert auf das Gewicht gelegt. Hauptsache es hat in meinen 75+10l Rucksack gepasst. Dieser wiegt leer schon 3kg, was bei vielen hier für Schnappatmung sorgen könnte 😀. Das erste mal Berührung hatte ich mit UL auf dem GR20 auf dem ich selbst mit 23kg unterwegs war. Irgendwie schien es bei anderen auch mit 10kg zu klappen. Das Thema hatte ich dann allerdings nicht weiter verfolgt. Wieder darauf gestoßen bin ich bei der Suche nach einem kleineren und leichteren Rucksack. Als ich dann meinen GG Gorilla 50 probegepackt habe, wurde mir schnell bewusst, dass es nicht reichen würde nur den Rucksack zu wechseln. Also habe ich angefangen mich hier über das ein oder andere Thema schlau zu machen. Ich hoffe ich kann demnächst wieder los und meine schon weiter reduzierte Ausrüstung testen. Achja, mit Hund bin ich nie wirklich alleine Unterwegs, was ich bei meiner neuen Ausrüstung unbedingt beachten muss.2 Punkte -
[Suche] Gossamer Gear "Thinlight Foampad" oder ähnlich
[Suche] Gossamer Gear "Thinlight Foampad" oder ähnlich
BitPoet und ein anderer reagierte auf eric für Beitrag im Thema
2 PunkteDas Gossamer Gear Folding Thinlight Foam Pad ist hier wieder erhältlich: https://www.walkonthewildside.de/schaummatten/8376-gossamer-gear-folding-thinlight-foam-pad-810148550981.html2 Punkte -
UV Schutz Beine
1 PunktHabe eine Frage, die ich eigentlich gar nicht stellen will aber leider muss. Wie macht ihr das mit dem UV Schutz an den Beinen? Insbesondere die Kniekehlen und der Oberschenkel über dem Knie sind ja stark der Sonne ausgesetzt? Das Konzept von Sonnencreme ist mir bekannt, mag ich leider gar nicht und treibt auch das Rucksackgewicht nach oben. Lange Hose bzw. Zip Off kenne ich ebenfalls. Ist halt bei >25 oder gar >30°C echt nicht fein, insbesondere wenn man auch noch steigen muss und die Hose an den Beinen klebt. Da wird jeder Höhenmeter gefühlt anstrengender. Gibt es andere Lösungen? Verwendet jemand hier im Forum etwas erfolgreich? Gibt es eine Art Sunsleeve nur für die Kniepartie? Am besten stretchig und kühlend (wie zB die Sun Gloves)? Alternativ, kann wer eine echt verdammt leichte, stretchig und atmungsaktive lange Hose für solche Szenarien empfehlen? Ich meine echt bequem, nicht nur halb Hintergrund ist der das ich bisher keine Probleme mit UV hatte. Nun nach meiner gesundheitlichen Odysee scheint sich mein Körper aber umgestellt zu haben. Ich habe nun auf meinen langen Wanderungen bei Sonne, starke Ausschläge a la Sonnenallergie. Nacken, Armaußenseiten, Kniekehlen, etc. Echt nicht fein mit Quaddeln, rot und Juckreiz. Ich möchte mich davon aber nicht ausbremsen lassen. Meine Fitness habe ich wieder recht gut im Griff jetzt kommt so ein Quatsch um die Ecke. Outdoor und Sonnenunverträglichkeit lassen sich halt leider schwer vereinbaren. Für den Oberkörper habe ich ein gutes Schutzkonzept nun fehlen eben die Beine. Hoffe die Probleme legen sich wieder, eventuell mit Gewöhnung. Aber ich kann mich natürlich nicht drauf verlassen. Guter Rat ist teuer. Ich hoffe ihr habt aber den ein oder anderen kostenlosen und trotzdem brauchbaren Tipp für mich. Danke.1 Punkt
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Anregungen für Norwegen / Bergen im August gesucht
Anregungen für Norwegen / Bergen im August gesucht
MaikGrosser reagierte auf Steintanz für Beitrag im Thema
1 PunktRichtung Finse hoch auf die Hardangervidda und von dort um den Gletscher z.B., sofern das Wetter nicht übel angesagt ist.1 Punkt -
Jura Bike Tour
1 PunktGeht sicher auch. Mir gefällt die Position nicht, an der Du die Isomatte fixiert hast. Die ist ja eher leicht und ich würde das schwerere Gepäckstück möglichst tief und direkt am Träger montieren. Die Matte wiegt kaum was und stört in einer erhöhten Position vermutlich auch nicht mehr. Vielleicht kannst sie noch kürzen auf Torsolänge. Dann wird die auch flacher. Handy-Displays taugen nicht als Fahrrad-Navi. Ziehen auch zu viel Strom. Dann musst bei Garmin schauen. Es gibt Geräte, die nicht auf Radfahren und konkret Radsport fixiert sind.1 Punkt
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(ultra-)leichtes Handy
(ultra-)leichtes Handy
Krokodilalli reagierte auf notenblog für Beitrag im Thema
1 PunktHMD hat doch grad die ganzen Nokia-Feature-Phones überarbeitet, da sind jetzt auch welche mit USB-C Anschluss dabei. Sonst klingt das ja ganz nach Pearl-Versand, die hatten vor ein paar Jahren mal "Scheckkarten"-Handys, die hier heiß diskutiert wurden (war doch hier?!). Sonst insgesamt mal nach Dumbphones oder Feature Phones suchen?1 Punkt -
Jura Bike Tour
Jura Bike Tour
Patirou reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema
1 PunktSchöner Bericht! Auch ich würde eine Arschrakete empfehlen. Beim Bikepacking sind wir meistens zu zweit unterwegs und teilen uns eine Exped Airmat Duo, die problemlos mit den Schlafsäcken und Luftkopfkissen in die 9l-Lenkerrolle passt. Als Backup und auch als zusätzliche Polsterung auf harten Böden haben wir aber auch noch 1x2m 4mm-Evamatte dabei, die zusammengerollt in einem wasserdichten Packsack oben auf meiner Arschraktete wohnt. Zum Navigieren: falls du bei Komoot bleibst, könnte sich, wenn du häufiger vorhast, auf ausgeschilderte Radwege zurückzugreifen, das Premium-Abo lohnen. Damit werden die angezeigt (du musst dann Komoot allerdings immer noch manuell beibringen, auch der Route zu folgen, da gibt es meiner Kenntnis nach keine Funktion für), was für mich ein Grund für das Upgrade war. Ich setzte allerdings nicht nur auf Komoot, sondern noch auf die klassische Kartentasche zur groben Orientierung und schaue nur bei Unklarheiten bei Komoot nach.1 Punkt -
Erstes MTB-Bikepacking-Fahrrad: Rose Bonero?
Formula Cura, allerdings das Vierkolbenmodell, wären zur Zeit die einzigen Bremsen, die ich alternativ zu Shimano probieren würde*. Formula ist definitiv kein unbekannter Ramsch, oder so. *Nicht, dass der Markt nicht noch mehr hergeben würde. Aber ich beschränke mich aus Gründen auf Mineralölbremsen mit 4 Kolben und sehe nicht ein, mehr Geld in die Hand zu nehmen, als XT/Cura 4 kosten. Ansonsten: Ich finde es eh zwecklos, beim Hobbyeinstieg bei der Erstausrüstung gleich Zukunftseventualitäten erschlagen zu wollen. Habe ich grade bei der Nähmaschine gemerkt. Ein sinnvolles Einstiegsmodell kaufen und basierend auf der Erfahrung damit aufrüsten, oder ggf. neu kaufen finde sinnvoller, als gleich viel zu investieren und dann doch kein Interesse, oder in die falsche Richtung ausspezifiziert zu haben. In diesem Sinne hat das Rad sowohl das Potenzial, in verschiedene Richtungen modifiziert zu werden, als auch einfach ohne Modifikation in verschiedene Richtungen genutzt zu werden. Und falls der Hunger groß ist, hat man noch nicht zu viel Geld versenkt um ggf. "großes Besteck" anzuschaffen.1 Punkt
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Rucksack gesucht: 45l, mit Rahmen, alpin-tauglich...
Rucksack gesucht: 45l, mit Rahmen, alpin-tauglich...
Nero_161 reagierte auf robin_the_hood für Beitrag im Thema
1 PunktDer Black Diamond Beta Light 45 wäre vielleicht auch ein Kandidat. Eine Schlaufe für die Eisaxt müsste aber wohl noch nachgerüstet werden. Und das Ding ist echt teuer...für einen ähnlichen Preis gäbe es wahrscheinlich auch einen Custom Mo von Atompacks. https://www.blackdiamondequipment.com/de_EU/product/betalight-45-backpack/1 Punkt -
Enlightened Equipment Revelation Quilt - Lieber 20F oder lieber 30F?
Enlightened Equipment Revelation Quilt - Lieber 20F oder lieber 30F?
Bumblebee reagierte auf Breitengrad66 für Beitrag im Thema
1 PunktHallo zusammen, nachdem ich hier lange nur stiller Mitleser war, habe ich jetzt mal eine Frage, auf die ich noch keine Antwort gefunden habe: Ich möchte mir gerne den Revelation Quilt von Enlightened Equipment bestellen, bin mir aber unsicher, für welchen Temperaturbereich ich diesen nehmen soll. Haupteinsatzzweck sollen Wanderungen in Deutschland und Europa sein. Ich will gerne von Frühjahr bis Herbst unterwegs sein. Ich bin sicher nicht die absolute Frostbeule, friere aber trotzdem gerne mal. Deswegen tendiere ich eher zur 20F-Version. Zugleich frage ich mich aber, ob diese Version nicht im Sommer (wo er sicher hauptsächlich eingesetzt wird) viel zu warm ist und ich eher die 30F-Version nehmen sollte. Natürlich wären für Frühjahr/Herbst und für den Sommer sicher zwei unterschiedliche Quilts ratsam. Das sprengt aber etwas mein Budget. Deshalb versuche ich einen mit einem möglichst breiten Einsatzspektrum zu finden. Hat vielleicht einer von euch den Revelation 20 F oder den Revelation 30 F und kann mir einen Rat geben, welcher für meine Zwecke besser geeignet wäre?1 Punkt -
Enlightened Equipment Revelation Quilt - Lieber 20F oder lieber 30F?
als Warmschläfer: EE 20 oder Cumulus 450 als Kaltschläfer: EE 30 oder Cumulus 350 Größe jeweils Long / Wide Edit: Beim Hersteller machst du sicherlich bei beiden nichts falsch. Wenn du keinen Zeitdruck hast, kannst du ja einfach schauen, ob mal einer der beiden auf dem Gebrauchtmarkt auftaucht. So würde ich es machen.1 Punkt
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Jura Bike Tour
1 PunktDas Dinge musst jetzt mal detaillierter Vorstellen. Satteltasche aka Arschrakete. Die haben meist noch Gummizüge an der Oberseite. Das würde zwar den "Schwanz" noch verlängern, aber mehr als 15 Liter Stauraum zusätzlich liefern. Ich würde beim Bikepacking aber auf eine LuMa mit möglichst geringem Packmaß setzen. Das ist hier halt besonders wichtig. Ansonsten musste mehr Stauraum schaffen, sei es mit Panier-Taschen oder gar Rucksack. Was sind das für Stangen hinten? Trekking-Stöcke? Da würde ich auf etwas mit weniger Packmaß setzen. Faltbare Stangen z.B., die ich in der Rahmentasche verstauen würde. Btw, es gibt Flaschenhalter, die seitliche Entnahme ermöglichen. Empfehlenswert. Navi mit eigenem Gerät, z.B. Wahoo oder Garmin. Handys gibt es auch in wasserdicht bzw. wenn man damit nicht navigiert, kann man es in einer besser zugänglichen Tasche aufbewahren.1 Punkt
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GR96 und Verlängerung über Chartreuse & Vercors (Samoens bis Die)
Hi @doast ! Den GR96 kenne ich leider nicht, aber ich war schon ein paar mal auf der Durchreise im Vercors. Schönes Gebiet im Frühjahr/Frühsommer wenn es in den "richtigen" Bergen noch zu viel Schnee hat - ich finde man kann dort durchaus ein paar schöne Tage verbringen - ist aber nicht so spektakulär wie GR5/GTA, es geht viel über die Plateaus und auch durch Wald- aber trotzdem sehr schön! Wasser kann allerdings ein Problem sein, da Kalk und eben wenige teils im Spätsommer trockene Quellen... Die Durchquerung müsste der GR91 sein. Mehrere Franzosen mit denen wir uns im Vercors unterhalten haben, haben uns den GR738 also die Durchquerung des Belledonne sehr ans Herz gelegt sodass dieser Weg auch auf unserer Liste steht... Vielleicht kannst du dir daraus was zusammen schustern? Machen und berichten 😉1 Punkt
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Rucksack gesucht: 45l, mit Rahmen, alpin-tauglich...
Und noch was zum Mo, schau dir das Gewicht für die unterschiedlichen Liter Varianten an. Der Zuwachs ist minimal, da nur der Rolltop erweitert wird. Ich finde das für Wintertouren sehr relevant, da zumindest bei mir das Volumen der Ausrüstung und die Menge der Kalorien, die ich brauche rapide zunimmt.1 Punkt
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Rucksack gesucht: 45l, mit Rahmen, alpin-tauglich...
Ist ganz easy nachzurüsten mit einem Gummiband und einem Tanka. Wenn man die Evazote nicht rollt sondern faltet behält der Rucksack auch halbwegs die Stand Stabilität. Bei Interesse kann ich die Tage ein Foto nachliefern. Es gibt eine Eispickelschlaufe aber du kannst eine zusätzliche Stockhalterung über die Schlaufen an der Fronttasche anbringen. Oder du lässt dir einen custom pack machen und fragst nach einer zweiten Halterung. Ich denke, der Mo kann alle deine Bedingungen erfüllen. Mit dem custom builder kannst du auch gewichtsoptimieren, da das Gewicht bei jeder Änderung aktualisiert wird.1 Punkt
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Bewegte Bilder
Bewegte Bilder
Namie reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema
1 PunktEine entspannte kleine Serie von Oscar Hikes über den GR11/Pyrenäenüberquerung. Keine zu nervige Musik, relative wenig Gequatsche, schöne Bilder, ein sympathischer content creator, so mag ich das.1 Punkt -
UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
UL-Trekkingversorgung im Supermarkt
marieke333 reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema
1 PunktWhot!!!! Nudeln bitte sofort ins kalte Wasser, dann sind sie schneller durch. Ab und an Umrühren dass da nix zusammenklebt. Tut der Textur kaum Abbruch. Ausprobieren!1 Punkt -
Vorstellungsthread
Vorstellungsthread
dermuthige reagierte auf Nassy für Beitrag im Thema
1 PunktHallo, dann stelle ich mich auch mal vor. Ich bin 43 Jahre alt, wohne in Hamburg, bin aber zum Glück in der Nähe des Pfälzer Waldes aufgewachsen, wo ich als Kind mit der Familie fast jedes Wochenende wandern war. Heute ist es immer noch so, dass es mir schlagartig gut geht, sobald ich im Wald bin. 🙂 Zuletzt war ich häufiger mit einem Freund auf Tour, zum Beispiel französische Alpen, im Elbsandsteingebirge, Pfälzer Wald usw. Durch den Freund bin ich zum ersten mal mit dem Thema Ultraleicht Trekking in Berührung gekommen, der mir Anfangs einen Teil seiner Ausrüstung geliehen hat. Inzwischen habe ich mir nach und nach eigene Sachen zusammengestellt, mit denen ich auf mehrtägigen Touren vom Gewicht her zumindest klarkomme. Viel mehr fällt mir gerade nicht ein. Freue mich darauf, weiter hier im Forum zu stöbern, bisher habe ich den Eindruck, dass hier eine sehr angenehme und hilfsbereite "Gesprächskultur" herrscht. ...und ich merke gerade, dass sich der Vorstellungstext irgendwie so liest, als hätte ihn ein Rentner geschrieben, der gerade etwas erschöpft vom Bingoabend kommt. Egal, das bleibt jetzt so. Liebe Grüße Nassy1 Punkt -
Kräuter am Wegesrand
Kräuter am Wegesrand
KlausD reagierte auf ChristophW für Beitrag im Thema
1 PunktHach, Kräuter sind einfach lecker, ohne Zweifel. Aber die Pflückstelle will mit Bedacht gewählt sein. Grad an viel begangenen Wallfahrtswegen gibt es immer die sog. "Gesundheitspausen", dann erleichtern sich alle in nächster Nähe. Gerne erkennbar an vielen "paper flowers" (bei uns z.B. die Kreuzberg-Wallfahrt, rund 400 Blasen/Dickdärme streben dem heiligen Berg der Franken entgegen, jetzt aber schnell Kopfkino aus). (Analoges gilt auch für sonstige Main-stream-Caminos). Oder allgemein Ortschaftsnah, da werden so manche 4-Beiner Gassi geführt. Lieber ein paar Schritte abseits gehen... Ach ja: Maiwipferl in nicht zu zähflüssigen Honig einlegen und einige Zeit ziehen lassen - hmmmm Kamen schon junge Brennnesseln zur Sprache? Herrliches Gemüse! Xund bleim! Christoph1 Punkt -
Kräuter am Wegesrand
Kräuter am Wegesrand
KlausD reagierte auf birgit unterwegs für Beitrag im Thema
1 PunktWas für ein schöner Thread! 😊 Ergänzend zu den einzelnen Kräutern/Pflanzen möchte ich ein Buch empfehlen: "Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden" von GU. Das habe ich mir als E-Book aufs Handy geladen, und seitdem kommt mir fast jede Wanderung im Frühjahr wie eine Tour durch einen Gemüsegarten vor. 🙂 Gut daran: es gibt ein Kapitel zu leicht verwechselbaren Pflanzen, das fand ich sehr nützlich, zudem zu jeder Pflanze kulinarische und medizinische Einsatzmöglichkeiten.1 Punkt -
Kräuter am Wegesrand
Kräuter am Wegesrand
Lüder reagierte auf Ameisenigel für Beitrag im Thema
1 PunktZur Identifizierung gibt es die App Flora Incognita.1 Punkt -
Kräuter am Wegesrand
Kräuter am Wegesrand
KlausD reagierte auf dermuthige für Beitrag im Thema
1 PunktAuf meinem Camino habe ich zwei Menschen kennengelernt, die dort folgendes Buch entwickelt haben: "The Edible Camino - A Field Guide of Wild Edibles Along the Camino de Santiago" Das ist bald 10 Jahre her und ich weiß leider nicht, ob und wie man das Buch bekommt. Das Projekt war auf jeden Fall spannend. Es gab auch eine Facebook-Seite dazu, vielleicht gibt es dort ein paar Infos zum und aus dem Buch.1 Punkt -
UV Schutz Beine
UV Schutz Beine
Bumblebee reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema
1 PunktIch hasse ebenfalls Sonnencreme und versuche sie zu vermeiden. 3/4-Hosen finde ich ebenfalls sehr praktisch, luftiger als lange und besserer Schutz als kurze Hosen, die über den Knien enden. Diese Zipp-Off-Hose von Decathlon lässt sich auf eine Länge knapp über die Knie kürzen, die trage ich sehr gerne auf Reisen, hab mir schon die zweite geholt - leider gibt es sie nur als Damenmodell. Ebenfalls nur als Damenmodell gibt es diese luftige Modalhose bei Globi, die ich mir auch für heiße Tage bestellt habe (hier fehlt allerdings noch der Erfahrungswert, die kam erst vor kurzem an) - vielleicht einfach mutig sein und es mal ausprobieren, falls es von der Beinlänge einigermaßen hinhaut?1 Punkt -
Kungsleden Süd vom 15.09.-01.10.23 in Süd-Nord-Richtung - unter seeeehr nassen Bedinungen
Kungsleden Süd vom 15.09.-01.10.23 in Süd-Nord-Richtung - unter seeeehr nassen Bedinungen
groberschnitzer reagierte auf FuchsVomWalde für Beitrag im Thema
1 PunktBei uns ist das andersherum! 😅Ich bin ihr meist zu unruhig. Ich schlaf ja nur auf Schaum und muss mich daher oft drehen. Sie schläft wie ein Stein und toleriert meine Unruhe nur auf Tour, weil es mit mir eben wärmer ist. Daheim geht sie vom Bett runter, wenn ich mich zu oft drehe.1 Punkt -
Regenkleidung als Vbl ?
1 PunktDann ist es nur kein Vapor-Barrier-Liner mehr. Vor Jahren habe ich einige Materialien für die Nutzung als VBL getestet. Mit dem, für mich überraschenden Ergebnis, dass Wasserdicht nicht gleich dampfdicht ist. Beim Test habe ich am nächsten Morgen den Schlafsack gewogen, und bei vielen Materialien ist mein Wasserdampf leider in die Füllung gewandert. Die Werte habe ich jetzt nicht mehr im Kopf, waren aber eher frustrierend. Das einzige wirklich dampfdichte Material war mit einer soliden PU-Beschichtung ausgestattet. VG. -wilbo-1 Punkt
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Lange leichte Hose zum drüberziehen - Mücken und Sonne?
Lange leichte Hose zum drüberziehen - Mücken und Sonne?
aledran reagierte auf PaulBuntzel für Beitrag im Thema
1 PunktKomme gerade aus dem Fjell. Die Hose hat sich super geschlagen. Sehr bequem. Kann jederzeit zum Pennen getragen werden. Trocknet super-schnell. Wiegt nicht viel im Rucksack wenn ich nur Shorts anhabe. Keine Mückenstiche. Perfekt unter der Regenhose bei Dauerregen mir Sturm und 5 Grad. Da nimmt sie den Chill-Effekt bei Verdunstung super weg ohne zu heiß zum zügigen Wandern zu werden. Der Preis war stolz, da werde ich von meiner Frau aufgezogen, die die Decathlon-Variante trägt. Für mich aber voll den Preis wert. Den Look find ich auch ganz cool (siehe Bild).1 Punkt -
Nicht so gedacht, aber praktisch: Kleinst-Hacks auf großen Touren
Klang gut. Musste ich natürlich ausprobieren. Kackblöde Idee. Ob Thermarest mir die Neoair umtauscht, wenn ich n screenshot des obigen Posts beilege?1 Punkt
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Ultraleichtes (!) Handy
Ultraleichtes (!) Handy
Krokodilalli reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema
1 PunktOk...ich hatte vor allem "Knasthandy" gelesen, bin da wohl zu sehr Papillon-geprägt1 Punkt -
Enlightened Equipment Revelation Quilt - Lieber 20F oder lieber 30F?
Enlightened Equipment Revelation Quilt - Lieber 20F oder lieber 30F?
Bumblebee reagierte auf Breitengrad66 für Beitrag im Thema
1 PunktJa, wie ich gerade geschrieben habe, inzwischen schon und mit etwas unglücklicher Kommunikation im Vorfeld. Eigentlich wollte ich da einige Sachen kaufen, aber wenn ich als Kunde das Gefühl habe, dass der Shop gar nicht verkaufen will, suche ich mir lieber Alternativen. Zumal die Bestellung in den USA tatsächlich unterm Strich nicht teurer ist. Ich habe es gerade mal überschlagen. Ich habe insgesamt ungefähr 14 Euro mehr bezahlt, als was in Deutschland für den "Regular" aufgerufen werden. Ich habe in den USA aber den "Wide" bestellt. Der ist eh etwas teurer. Hätte ich auch den "Regular" genommen, wäre es wahrscheinlich sogar günstiger gewesen, als der Preis in Deutschland.1 Punkt -
VBL-Jacke
VBL-Jacke Mein Ziel ist es mit einem Sommer-Setup (Schlaf-Setup und Kleidung) auch bei einstelligen Minustemperaturen über die „Runden“ (wandern und schlafen) zu kommen. Aktuell (Januar 2021) teste ich gerade mein Schlaf-Setup für „leichte“ Minustemperaturen mit einem VBL-Anzug. Leider muss ich da immer auf geeignete Temperaturen warten. Das dauert dann halt eine gewisse Zeit. Idee Aus diesen noch laufenden Tests des VBL-Anzugs hat sich aber ein MYOG-Zufallsprodukt ergeben, eine VBL-Jacke So, wie mein AsTucas-Quilt, besitzt meine Isolationsjacke (Climalite-Pullover von Cumulus) ebenfalls eine Füllung aus Kunstfasern. Bisher fand ich keine Möglichkeit die Füllung meiner Isolationsjacke vor Körperausdünstungen zu schützen, wenn ich schweißtreibende Wegstrecken bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zurücklegen musste. Meine Isolationsjacke fühlte sich dann unter der Windjacke (=Regenjacke) immer sehr feucht an. Anfangs konnte ich mir die Feuchtigkeit unter der Windjacke nicht erklären. Erst die intensive Beschäftigung mit dem VBL-Prinzip lieferte mir eine einleuchtende Erklärung für die Feuchtigkeit unter der Windjacke. Eine VBL-Jacke könnte die Lösung sein. Ein fehlerhaft bestellter Schutzanzug (siehe Bild 1, Chemikalien-Schutzanzug "4565" Typ 4/5/6 Cat.III, Tyvek-Laminat, weiß mit roten Streifen, 187 g, Größe L war zu klein, beim Bücken klemmte es in der "Kimme") war noch vorhanden. Den Schutzanzug musste ich nur an einer optimalen Stelle teilen. Die VBL-Jacke sollte möglichst lang werden. Bild 1: VBL-Anzug Auch den Reißverschluss wollte ich nur bis zur Hälfte öffnen. Deshalb fixierte ich den Reißverschluss durch ein Reißverschlussendstück in der Mitte. Den Rest verklebte ich mit einem speziellen Tyvek-Klebeband. Dadurch muss ich die VBL-Jacke immer über den Kopf anziehen. Für mich stellt das aber kein Problem dar. Den Bund im Hüftbereich versah ich mit einem Kanal für eine Kordelschnur und verklebte ihn mit dem Tyvek-Klebeband. Unten am Bund und oben am Hals muss ich die VBL-Jacke nicht unbedingt luftdicht verschließen, wie das bei der Benutzung eines VBL-Anzugs erforderlich wäre. Die Körperausdünstungen können ruhig unten und oben entweichen. Entscheidend ist nur, dass keine Feuchtigkeit in die Isolationsjacke gelangt. Bild 2: VBL-Jacke Für einen möglichen luftdichten Abschluss stattete ich die VBL-Jacke am unteren Rand trotzdem mit einer elast. Kordelschnur und einem Kordelstopper aus. Die VBL-Jacke wiegt 160 g. Test An vier Tagen testete ich nun unter annähernd gleichen Witterungsbedingungen (um die 0°C, hohe Luftfeuchtigkeit) die VBL-Jacke. Obenrum hatte ich folgende Kleidung an: 1.Tag: T-Shirt (Merino), dünner langärmliger Pullover (Merino), Isolationsjacke (Climalite von Cumulus), Windjacke (=Regenjacke, zpacks Vertice) Bei einem schweißtreibenden 2-Stunden-Gewaltmarsch in meiner Wohngegend mit der Isolationsjacke war nach dem Marsch die Oberfläche der Isolationsjacke nass. Die beiden Merino-Kleidungsstücke, T-Shirt und Pullover, waren nicht vollkommen trocken, sondern „leicht feucht“, so will ich das mal beschreiben. Offenbar sind Teile meiner Körperausdünstungen zwischen Isolationsjacke und Windjacke am Taupunkt kondensiert. 2.Tag: T-Shirt (Merino), dünner langärmliger Pullover (Merino), Isolationsjacke (Climalite von Cumulus), Windjacke (=Regenjacke, MYOG-DCF-Jacke) Für den 2.Tag habe ich die Windjacke zpacks Vertice durch eine MYOG-DCF-Jacke ersetzt. Das DCF-Material ist ja wasser- und dampfdicht. Ich wollte einfach prüfen, ob es da, wie von mir vermutet, einen Unterschied gibt. Jedenfalls war ich vollkommen überrascht. Meine Merino-Sachen waren feucht, wie am 1.Tag. Aber meine Isolationsjacke war vollkommen durchnässt. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Dann bin ich auf die Idee gekommen meine Isolationsjacke nach der Wanderung zu wiegen. Allerdings habe ich das vor der Wanderung nicht getan. Da nehme ich einfach mal den Wert aus meiner Excel-Tabelle. Es hat sich eine Differenz von 82 g ergeben. Wenn ich mal annehme, dass an der Innenseite der MYOG-DCF-Jacke noch Feuchtigkeit hängengeblieben ist und dass ich beim Ausziehen den einen oder anderen Tropfen an Flüssigkeit noch verloren habe, komme ich auf ca. 90 g Wasser. Extrapoliert auf 8 Stunden sind das etwa 350 g Wasser, die in oder auf der Isolationsjacke sind. Ich war sprachlos und nachdenklich zugleich. Bild 3: nasse Isolationsjacke 3.Tag: T-Shirt (Merino), dünner langärmliger Pullover (Merino), VBL-Jacke, Isolationsjacke (Climalite von Cumulus), Windjacke (=Regenjacke, zpacks Vertice) Am 3.Tag habe ich den Marsch erstmalig mit der VBL-Jacke wiederholt. Die Isolationsjacke war nach dem Marsch „furztrocken“, wie man so schön sagt. Alle Kleidungsstücke unter der VBL-Jacke waren total durchnässt, obwohl die VBL-Jacke am Bund und am Hals nicht luftdicht verschlossen war (Kordel nicht zugezogen). Da gab es keine trockene Stelle mehr. 4.Tag: VBL-Jacke (direkt auf der Haut getragen), T-Shirt (Merino), dünner langärmliger Pullover (Merino), Isolationsjacke (Climalite von Cumulus), Windjacke (=Regenjacke, zpacks Vertice) Am 4.Tag trug ich die VBL-Jacke direkt auf der Haut. Ich wollte testen, wie sich das anfühlt. Wenn das funktionieren würde, könnte ich meine gesamte Oberbekleidung trocken halten. Ein Versuch war es wert. Die VBL-Jacke, direkt auf der Haut, trug sich nicht unangenehm. Die Außenseite ist glatt und fühlte sich wie Plastik an. Die Innenseite ist etwas rauher und fühlte sich eher wie Papier an. Schon nach den ersten Metern hatte ich ein angenehmes Wärmegefühl. Allerdings kam ich mir ziemlich eingeengt vor, wie in einer zweiten Haut. Während der Wanderung hatte ich immer das Gefühl, als müsste ich mir die Sachen vom Körper reißen, so eng fühlte es sich an. Durch die Kleidungsstücke über der VBL-Jacke ist diese eng an den Körper gedrückt worden und hat offenbar das Engegefühl hervorgerufen. Nach 3 Kilometern öffnete ich erstmalig meine Windjacke und prüfte die Isolationsjacke auf Nässe. Sie war vollkommen trocken. Schon zu diesem Zeitpunkt hätte ich den Test abbrechen können, weil am 1.Tag und 2.Tag (ohne VBL-Jacke) meine Isolationsjacke zu diesem Zeitpunkt schon vollkommen durchnässt war. Trotzdem beendete ich den Test, wie an den anderen Tagen, erst nach 2 Stunden. Am Ergebnis hat sich nichts geändert. Allerdings gab es einen unerwünschten Nebeneffekt. Meine Unterhose war vollkommen nass. Offenbar war etwas Feuchtigkeit von meinem Oberkörper nach unten an die Unterhose gelangt, so dass diese durchnässt wurde. Das war weniger schön. Auswertung Das Wiegen der Isolationsjacke führte ich nur nach dem 2.Tag durch, weil mich die vollkommen durchnässte Isolationsjacke so überrascht hat. Die „nasse“ Unterhose am 4.Tag lässt mich zu dem Schluss kommen, dass ein Kleidungsstück unter der VBL-Jacke ganz gut wäre. Ein Tank-Top oder ein T-Shirt könnte die entstandene Feuchtigkeit aufnehmen und von der Unterhose fernhalten. Bleibt natürlich die Frage, wie ich ein durchnässtes Kleidungsstück auf einer längeren Wandertour tagsüber bzw. in der Nacht wieder trocken bekomme (Wechsel-Shirt?). Die Tests brachten noch ein anderes Ergebnis zum Vorschein, was ich so nicht erwartet hätte. Auch ich stehe der Atmungsaktivität von Outdoor-Oberbekleidung skeptisch gegenüber. Aber der Unterschied in der Nässe der Isolationsjacke an den ersten beiden Testtagen war erschreckend. Unter der zpacks Vertice war die Isolationsjacke bei weitem nicht so nass, wie unter der MYOG-DCF-Jacke. Dieser Unterschied war sogar optisch sehr gut zu erkennen. Für mich gibt es da nur eine plausible Erklärung. Ein Teil der Feuchtigkeit muss durch die atmungsaktive Regenjacke zpacks Vertice entwichen sein. Die vier Testtage lieferten für mich den Beweis, dass das Material der VBL-Jacke den Anforderungen des VBL-Prinzips genüge tut. Fazit Wenn ich mal in die Verlegenheit kommen sollte, mehrere Tage hintereinander im einstelligen Minusbereich zu wandern, weiß ich jetzt, wie ich die Funktionsfähigkeit meiner überlebenswichtigen Wärmeschicht (trockene KuFa-Isolationsjacke) jederzeit aufrecht erhalten kann. Dafür reicht eine VBL-Jacke mit einem Gewicht von 160 g vollkommen aus. Kleidungsmäßig muss ich nicht besonders aufrüsten und ich kann das verwenden, was eh bei solchen Temperaturen in meinem Rucksack vorhanden ist. Dem aufmerksamen Leser kommt jetzt sicherlich eine Frage in den Sinn. Was ist mit der Bekleidung an den Beinen bei den genannten Temperaturen? An den Beinen stellt sich die Frage einer „trockenen Isolationshose“ nicht. Ich besitze zwar eine 100er-APEX-Isolationshose, aber in der wandere ich nicht. Die ist nur für das Camp am Abend und für kalte Nächte gedacht.1 Punkt
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VBL-Jacke
Jetzt noch mal auf Anfang bitte Wow, @zopiclon, besser hätte ich es nicht formulieren können. Der erste Satz beschreibt das Ziel meiner Tests. Bei meinen Tests war ich in meiner Sommerkleidung!!! unterwegs. Die will ich daher nochmal kurz beschreiben: (1) dünnes Merino-T-Shirt (152 g, IceBreaker) (2) dünner langärmliger Merino-Pullover (185 g, IceBreaker) (3) Regenjacke (=Windjacke, 170 g, zpacks Vertice) (4) Isolationsjacke (=KuFa-Jacke, 195 g, Cumulus Climalite, meine 100er-APEX-KuFa-Isolationshose fühlt sich jedenfalls dicker an) (1) und (2) sind so dünn, dass geübte Augen durch die Merino-Kleidung eine Zeitung lesen könnten. Jeder, der die zpacks Vertice (3) kennt, weiß, wie fragil und dünn die Jacke ist. Mit (1)-(3) bestreite ich einen Großteil meiner Sommertouren. Nur in wetterbedingten Ausnahmefällen (Morgenkühle, evtl. Abends im Camp) brauche ich im Sommer meine (4) KuFa-Jacke. Also ist die im Sommer auch immer dabei. Auf meinen Spanien-Touren (Februar/März 2018, Oktober/November 2018 und Oktober/November 2019) bin ich mit dieser genannten Kleidung (1)-(4) erstmals auch in den Temperaturbereich des Gefrierpunktes vorgestoßen. 2019 bin ich bei zwei Tagesetappen über den O'cebreiro sogar bei -2°C gelaufen, bei 20 cm Neuschnee, einem Schneesturm, der den Schnee waagerecht über die Landschaft gefegt hat und einer Sichweite von ca. 20 Metern. Bei diesen Temperaturen hatte ich natürlich unter der Regenjacke meine KuFa-Jacke an. Am Abend war die KuFa-Jacke immer nass. Die Nässe konnte ich mir damals nicht erklären, weil ich zu der Zeit das Problem der Körperausdünstungen überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Ich nahm an, dass meine Regenjacke nicht mehr richtig funktioniert. Das war aber in Spanien nie ein Problem, weil ich bei diesen Touren immer in Herbergen übernachtete. Ich konnte meine Kleidung am Morgen immer trocken anziehen. Das Problem der Nässe auf der KuFa-Jacke habe ich so erstmal verdrängt. Im Oktober 2020 realisierte ich den 2.Teil meines Deutschland-Projekts. Auf 802 km durchquerte ich Deutschland vom östlichsten zum westlichsten Punkt. Auch dort traf ich beim Wandern und beim Schlafen im Zelt auf Temperaturen im Bereich des Gefrierpunktes. Beim Schlafen hatte ich ein Problem. Mein 200er-APEX-Quilt von AsTucas von 2015 war mit einer Komforttemperatur von -5°C angegeben. Man sollte meinen, dass ich als sehr kälteverträglicher Mann bei 0°C in Strümpfen, einer dünnen Legging und in dem (3) dünnen Merino-Pullover einigermaßen schlafen können muss. Das ging aber überhaupt nicht. Ich musste mit Kleidung ((4) KuFa-Jacke, KuFa-Hose) aufrüsten. Nach der Wandertour suchte ich nach einer Lösung für mein Schlaf-Problem. Da ist das VBL-Prinzip endlich in meinen Fokus gerückt und mir wurde plötzlich klar, warum meine KuFa-Jacke in Spanien am Abend oft nass war. Seit Anfang November 2020 (Beginn Lockdown-Light) gehe ich jeden Tag ca. 10-15 km, bei jedem Wetter und bei jeder Temperatur. Bei strömemden Regen, bei Schnee, wie jetzt, bei Temperaturen von 16°C und auch bei Temperaturen von -6°C, wie in den letzten Tagen. Ich verwende ausschließlich meine Sommerkleidung, zusätzlich eine Zipperhose und meine Altras (manchmal mit Socken, oft auch ohne Socken). Mehr will ich nicht anziehen! Um das nochmals deutlich zu machen, ich verwende keine dicke Jacke, keinen dicken Pullover, keine Handschuhe, keine Wollmütze, keinen Schlauchschal und auch keine Ohrenschützer. Bei Temperaturen von -6°C kann ich nach einer schweißtreibenden Wegstrecke nicht einfach meine Regenjacke für eine Lüftung aufmachen. Dann würde ich sofort frieren und mich evtl. erkälten. Ich kann auch nicht einfach etwas ausziehen, dann würde ich ebenfalls sofort frieren. Bei Tests zum Schlaf-Setup bin ich dann auf die VBL-Jacke gekommen. Ich will auch mit meinem 133er-APEX-Sommerquilt bei leichten Minustemperaturen schlafen können. Der ist mit einer Komforttemperatur von +5°C angegeben. Wenn das so "optimistisch" angegeben ist, wie bei dem 200er-APEX-Quilt, dann "Gute Nacht". Bei diesem Quilt und dem angestrebten Temperaturbereich kann ich keinesfalls eine nasse KuFa-Jacke gebrauchen. So will ich mich nicht in den Quilt legen! In dem 133er-APEX-Quilt muss ich bei leichten Minustemperaturen mit KuFa-Kleidung aufrüsten. Und die muss trocken sein. Mit einer trockenen KuFa-Jacke steht und fällt meine Schlaf- und Bekleidungs-Setup für diese leichten Minustemperaturen. Lange Rede, kurzer Sinn. Warum das Ganze? Ich will einfach meine Wanderzeit von Mai-September auf März-November ausdehnen und vorbereitet sein auf Temperaturen um den Gefrierpunkt, auf die ich in den neuen Zeiträumen treffen könnte. Vornehmlich wird dabei ein VBL-Anzug (Overall) oder eine Kombination aus VBL-Jacke und VBL-Hose zum Einsatz kommen. Das teste ich gerade. Die VBL-Jacke wird nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen. Zusätzlich will ich ausschließlich mit meiner Sommerkleidung und "kleinen" Helferlein (zB VBL-Jacke und/oder VBL-Anzug) unterwegs sein. Ich brauche keinen Quilt, der eine Komforttemperatur von -10°C hat. Das muss anders gehen und meine Tests bestätigen mich in meiner Annahme. Genau deswegen habe ich vor einigen Tagen in einem anderen Thread nachgefragt, ob lange Trails (zB US-Trails) ohne MailDrop und trampen realisiert werden können. @German Touristund @micha90bestätigten das für den AT. Wenn ich irgendwann eine US-Trail gehen sollte, dann wäre das der AT. Einzig und allein aus diesem Grund. @zopiclon: Statt Merino-Kleidung teste ich auch Polypropylen-Kleidung @ULgäuer: Dieser Tyvek-Schutzanzug ist dampfdicht, was das VBL-Prinzip erst möglich macht @Harakiri: Meine Isolationsjacke ist eine KuFa-Jacke (Climashield) @danobaja: Das Problem steifer und feuchter Kleidung am Morgen kenne ich nur zu gut. Augen zu und durch und eine Runde um das Zelt gedreht @JanF: Meine Kufa-Jacke ist meine Allzweckwaffe. Ich liebe dieses Teil.1 Punkt