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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 18.05.2024 in allen Bereichen

  1. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    Dr_M_Akellos und 6 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    7 Punkte
    Moin! Dass Gore-Tex nur unter bestimmten Bedingungen „optimal“ funktionieren kann, ist schon recht lang bekannt. Nichtsdestotrotz koppelt sich das Marketing gerne aus der physikalischen Welt komplett aus und stellt Behauptungen auf, die leider kaum, bis gar nicht hinterfragt werden. Nach vielen Jahrzehnten im Outdoor-Leben ist meine Erkenntnis: Bei Regen wird man nass! Die Aufgabe von guter Kleidung ist, dabei nicht auszukühlen. Hier gibt es einige klassische Konzepte, die in Kombination von Windjacken, Wärmekleidung aus Kunstfaser oder Wolle und einer richtig wasserdichten Schicht hervorragend funktionieren. Da braucht es nicht zwingend irgendwelche Membranstoffe. Von zu Hause ist man gewohnt, nasse und kalte Kleidung sofort zu wechseln. Man muss sich nur einmal damit auseinandersetzten, wie die Kleidung effektiv am Körper getrocknet werden kann, ohne dass einem dabei kalt wird. Und das funktioniert auch ganz ohne Marketing ... VG. -wilbo-
  2. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    cafeconleche und 4 andere reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Tag 8 / Katzenloch -> Idar-Oberstein Nach einer weiteren erholsamen Nacht auf dem Campingplatz nehme ich um halb zehn einen Bus nach/zum/ins (?) Katzenloch. Dort hatte ich Vorgestern die Tour beendet. Es geht diekt moderat den ersten Anstieg des Tages hinauf. Im Gegensatz zur ersten Woche ist der Himmel heute zugezogen. Aber es regnet, im Gegensatz zu gestern nicht. Ich bin noch nicht lange unterwegs, da... AUFGEMERKT! JA KANN DAS SEIN? DAS IST DOCH WOLFSGEHEUL!!! Ich kann es nicht fassen. Das glaubt mir kein Mensch. Ich krame mein Mobiltelefon hervor und suche die Aufnahmeapp. Endlich gefunden ist das Geheul verstummt und nur Vogelgezwitscher zu vernehmen. Jetzt setzt auch so langsam mein rationales Denken wieder ein. Grübel, grübel. Stand da nicht was in der Naviapp!? In der Nähe ist doch das Trekkingcamp "Wolfsgeheul" und ein Wildgehege gibt es hier auch irgendwo. Ich starte die Suchmaschine meines Vertrauens. Und natürlich, es gibt hier ein Wolfsgehege. Etwas ernüchtert ziehe ich weiter zur Wildenburg. Von dort führt der Weg über den Hexentanzplatz weiter nach Osten und verlässt bald den Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Der Weh schwenkt nach Süden und von nun an begleitet mich Artilleriedonner und gegentliches Maschinengewehrgeknatter von dem Militärgelände auf der gegenüberliegenden Talseite. Es tun sich immer mehr Lücken in den Wolken auf und die Sonne kommt durch. Ich ziehe recht einsam weiter dahin, denn an einem gewöhnlichen Wochentag trifft man nur sehr vereinzelt Spaziergänger, zumeist mit Hund. Von wanderndem Volk ist nichts zu sehen. Irgendwann am heutigen Tag könnte ich Bergfest feiern. Bin aber nicht sicher bei welchem Kilometerstand genau und achte auch nicht wirklich darauf. Langsam nähere ich mich Idar-Oberstein an und frage mich wo ich heute mein Zelt aufstellen kann. Es wird dann noch ein wenig gesuche und im Kreis gelaufe geben. Aber erstmal Wasser auffüllen. Dafür bietet sich die Quelle am Schlossweiher an. Ich wünschte mein Sawyer würde einen ähnlichen Strahl produzieren. Es gibt noch einen Blick auf Idar-Oberstein und dann ist es Zeit für Feierabend.
  3. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    fatrat und 3 andere reagierte auf ChrisS für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Alter, trägst DU deine 600€-Sexyjacke etwa NICHT auf der nackten Haut???😜 Was für eine Verschwendung!
  4. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    Steynberg und 2 andere reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Tag 9 / Idar-Oberstein -> Breitenthal Der Tag startet mit der Erkenntnis, dass sich Schnecken bei Regen auch gerne im trockenen verkriechen. Das Zelt und die Schuhe sind von den schleimigen Gesellen bevölkert. Derweil prasselt der Regen aufs Zelt. Kann ein Tag schöner starten? Ich denke schon. Alles dauert heute morgen etwas länger. Zum Einen, weil sich alles im Zelt abspielt, zum Anderen weil ich die Schnecken vom Zelt klauben muss. Ich habe wenig Lust eines der Viecher heute Abend zerquetscht am Zelt vorzufinden. Nach einem letzten nassen Blick auf Idar-Oberstein geht es gut geschützt los. Einer spontanen Idee folgend mache ich noch einen Abstecher zu einem Baumarkt, eine Gaskartusche kaufen. Der Gedanke kam mir beim morgendlichen Kaffeekochen. Ich habe Sorge, dasd mir der Brennstoff zur neige gehen könnte. Der Windmaster scheint zwar sparsam daher zu kommen, aber mir fehlen die Erfahrungswerte. Der Weg führt mich jetzt in nördliche Richtung und die sonst so gewünschten Pfade sind heute eher suboptimal. Durch den bereits in der Nacht eingesetzten Regen sind die Pfade recht aufgeweicht und durch ihre Steilheit mit Vorsicht zu genießen. Mehrfach mache ich mich fast lang. Oft geht es nur in Trippelschritten abwärts. Nervend. Es schüttet zum Glück nicht wie aus Kübeln. Es ist eher ein zur Gegend passender Landregen. Als kleines Highlight überrasche ich dieses Reh beim äsen. Es ist eher neugierig als scheu (krank?) und ich kann nach einigen Fotos in ca. 5 m Entfernung an ihm vorbei gehen. Aufgrund der Wetterlage sind Pausen heute in Schutzhütten angesagt. Die sind heute rar gesät. Die erste ist eher ungemütlich und scheinbsr auch "bewohnt". Es liegen alte Matten auf dem Boden, dazu Tüten und eine Jacke. Also die nächste suchen. Dauert etwas, ist aber hübscher und leer. Zum Ende der heutigen Etappe geht es durch den schmucken Ort Herrstein. Das der Saar-Hunsrück-Steig direkt durch einen Ort führt ist eher ungewöhnlich und begründet sich hier in dem restaurierten Gesamtensemble. Kurz überlege ich hier in einer Pension einzukehren (soweit überhaupt ein Bett frei ist), besuege dann aber meinen inneren Schweinehund und wander weiter. Ich finde später noch ein anderes feines Plätzchen für die Nacht. Und bin dann frohim trockenen und warmen Quilt zu liegen.
  5. Mehrtagestour durch Dänemark planen

    RaulDuke und 2 andere reagierte auf Shabeel für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Man braucht schon 5 Tagesrationen dabei, der einzige Laden ist hier in Stege, ansonsten kommt man auf den ganzen Camønoen zu keinem einzigen laden. Auf ganz Møn ist eigentlich nur in Stege ein Lebensmittelgeschäft. In Klintholm Havn ist ein Geschäft auf der Karte, das hat aber erst im Hochsommer auf (war da...). 2l Wasser hätten auch gereicht, ich hab auch irgendwann eine der 1l Plastikflaschen nicht mehr aufgefüllt. Unter 2l wäre zu wenig, außer man würde wirklich irgendwo klingeln und nach Wasser fragen (hatte ich nicht vor) Ansonsten hab ich lowe Alpin Rucksack (2,2kg) Slingfin Portal 1 (1,4kg) und Therm-a-rest NeoAir Xlite NXT RW (540g), Decathlon Topf+Kocher(285g), Sea to summit ascent I (930g) Mein Solarladegerät hätte ich mir sparen können, da reicht ein 10000mah Powerpack (hab den von Nitecore mit 150g... Natürlich dabei) und meine Daunenjacke dient mir eigentlich auch nur als Kopfkissen. Unterm Strich hätte ich bestimmt 2kg wegsparen können irgendwo, und 1l Wasser weniger, dann wäre ich ca 10kg für 5 Tage. Mit mein Equipment hätte es auch gern 10 Grad kälter sein können. Naja, nächstes Mal weiß ich's besser. 😂
  6. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    waldradler und 2 andere reagierte auf reiber für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Man sollte weder an das Marketing noch an Youtuber glauben, sondern sich eine eigene Meinung bilden, was man braucht. Ich schaue mir solche Videos erst gar nicht an.
  7. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    waldradler und 2 andere reagierte auf Trinolho für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Zugegeben ist das eine äußerst prätentiöse und unhaltbare Unterstellung. Dass Membrane nur bei bestimmten Witterungsbedingungen optimal funktionieren können, ist hinreichend bekannt. Das haben @wilbo und @zopiclon ja ebenfalls schon erwähnt. Auch, dass Membrankleidung ohne zusätzliche Außenschicht am besten funktioniert, wurde hier im Forum schon threadlang exerziert. Genau aus diesem Grund sind ja die leichten Membranjacken wie Gore Shakedry, Montbell Versalite, Berghaus Hyper 100 & Co. so beliebt, weil hier die Membran ohne blockierende Außenschicht deren Wirkung viel besser entfalten kann und der Dampf direkt in die Umgebungsluft diffundiert. Für mich war Gore Shakedry ein echter Augenöffner - die mit Abstand beste Membranfunktion, die ich je erlebt habe. Auch der Begriff des Wet-Outs bei durchnässten Jacken wurde zumindest in englischsprachigen Foren schon häufig erwähnt. Wenn völlig durchnässt, dann kann auch die Membran nicht mehr funktionieren. In diesem Sinne verbreitet das Video viel Populismus und Clickbait, aber nichts Neues. 😅 Das mag für die Vergangenheit sicherlich zutreffen. Nichtsdestotrotz sind alle mir bekannten Membranhersteller über die letzten Jahre vom umweltschädlichen Polytetrafluorethylen (PTFE) auf PU-Membrane umgestiegen - genau aus dem Grund der PFAS-Freisetzung beim Herstellungsprozess. In wie weit Salzkristalle bei der Funktionshemmung tatsächlich eine Rolle spielen, müsste noch eruiert werden. Im auszuscheidenden Dampf ist rein physikalisch schon mal kein Salz enthalten (weil Wasserdampf = destilliertes Wasser). Das Salz kann also nur über direkten Schweißkontakt auf die Membran übertragen werden. Hier betrachte ich ein solches Risiko beim Tragen einer geeigneten Zwischen-/Trennschicht aber ebenfalls als vernachlässigbar. Oder trägt jemand seine Regenjacke auf der puren Haut? 😉
  8. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    fatrat und ein anderer reagierte auf Mars für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    MyLifeOutdoors ist ein klassischer Klick-baiter, seine Erkenntnis ist weder falsch noch besonders neu. Selbst wenn es denn funktionieren würde, ist GoreTex eine gewaltige Umweltverschmutzung, Stichwort "Forever Chemicals", PFAS. Das Problem beschränkt sich nicht auf angeblich wasserdichte Jacken oder Schuhe. Siehe hier bei John Oliver. Es gibt Versuche, umweltfreundlichere Membranen herzustellen, die hätten aber immer noch das Problem, das @German Tourist schon vor Jahren hier beschrieben hat: Die Membranen setzten sich mit Salzkristallen aus dem Schweiss sowie mit Körperölen zu. Bei ständigem Gebrauch auf einer langen Wanderung funktioniert GoreTex eher mässig für ca. 10 Tage. Danach muss es mit geeigneten Waschmitteln gewaschen und neu imprägniert werden. Diese Spezialmittel sind nicht gerade günstig und ein zusätzlicher logistischer Albtraum. Und natürlich war die Imprägnierung (DWR) selbst auch nicht sehr umweltfreundlich, weshalb nun einige Brands auf weniger versaute Chemikalien gewechselt haben.
  9. Aller Anfang ist schwer...

    Ausgebuffte_Hund und ein anderer reagierte auf Emtrekking für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Folgendes Bild wurde von mir aufgenommen. Hier mal das Kochset bestehend aus 500ml Titantopf, Titangaskocher, Titanlöfel und Feuerstahl. Den Feuerstahl tausche ich demnächst gegen ein kleines Bic Feuerzeug und den Kocher durch einen MYOG Spirituskocher. Ich muss nur noch die Dosen leertrinken Ich habe mal meinen 3D-Drucker angeworfen. Wird bei der nächsten Tour mal getestet. Das Design bekommt man hier
  10. 2 Punkte
    Moin! Für eine A-frame Konstruktion brauchte ich eine Verlängerung der Stöcke um 30 cm. Beim kurzen A-frame Adapter kann ich das leichte Spiel im PVC Rohr noch tolerieren, auf 30 cm Länge wirkt das alles ziemlich wackelig. https://www.ebay.de/itm/274848949267 Die notwendige Stabilität bringt eine Kartuschentülle. Abmessen: Abschneiden: Mit PVC-Kleber einschieben: Damit wackelt nix mehr! In die beiden anderen Enden kommt ein Stück Kraftstoffschlauch, der mit zwei kleinen Nieten gesichert wird. https://www.awn.de/products/kraftstoffschlauch Zusammen mit Lineloc, Schnur und Karabiner wiegt das ganze 85 g. VG. -wilbo-
  11. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    _schlaefer reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich starte mal den Versuch eines Reiseberichts über den Saar-Hunsrück-Steig. Mein Plan war eine mehr oder minder gemütliche Tour. Ich habe mir, incl. An- und Abreise aus dem Rheinland, ein Zeitfenster von maximal 16 Tagen eingeräumt. Erklärtes Ziel war eine gewisse Beschaulichkeit des Wanderns. Ich habe daher auch bewusst auf Trekkingstöcke verzichtet - mit diesen bin ich einfach zügiger unterwegs. Da ich Stöcken aber grundsätzlich nicht abgeneigt bin habe ich mir kurz vor der Tour noch einen zerlegbaren Wanderstab aus Cabon gebastelt (ähnlich dem Staff von Zpacks). Somit sollte den angepeilten Tagesetappen von +-25 Kilometern nichts im Wege stehen.
  12. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    Dr_M_Akellos reagierte auf kai für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der YouTuber MyLifeOutdoors erklärt in seinem Video, warum Gore-Tex eine Marketinglüge ist und warum es rein physikalisch nicht funktionieren kann. Ich finde das Thema sehr interessant, weshalb ich das Video hier gerne mit euch teilen möchte: https://youtu.be/1r6rxWvZdho Ich wusste nicht so recht, in welche Kategorie das Thema passt. Wenn es hier falsch ist, kann es gerne von den Mods verschoben werden. :-)
  13. Mehrtagestour durch Dänemark planen

    RaulDuke reagierte auf Shabeel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Essen hatte ich schon viel dabei, aber ich empfand es nicht als zuviel. Man braucht ja auch Energie beim Laufen. Asia Tüttensuppen hab ich keine, aber wirklich gesund ist meine Nahrung auch nicht. So sah das am Mittwoch aus: (Die Gemüse Pfanne hatte ich noch im Bus liegen, hab ich natürlich als erstes gegessen da sie am schwersten ist) Könnten schon 3kg Verpflegung sein 🤷🏼
  14. Mehrtagestour durch Dänemark planen

    RaulDuke reagierte auf Shabeel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Bin seit Mittwoch unterwegs, Wasser war bis jetzt kein Problem. In OsmAnd sind alle Wasserhähne und Shelter drin. Bin gerade beim Slotshaven Shelter, blos blöd das jetzt am Samstag jeder mit seinen Kindern draußen übernachten muss, aber wird schon nicht so laut werden. Ein Wasserhahn ging bis jetzt nicht, kam einfach kein Wasser. Hab einfach Wasser aus nen See genommen, dafür hab ich den Wasserfilter ja dabei. 100km bis jetzt zurückgelegt mit 13kg Gepäck (davon 3l Wasser und Verpflegung für 5 Tage), wenn man einfach weiterläuft verschwinden die Schmerzen. 😂
  15. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    kai reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich noch nicht, denk aber dran, dass montbell zwei verschiedene Größenraster hat und das asiatische ziehmlich winzig ist.
  16. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    cafeconleche reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wie man das Diffusions-Prinzip von Gore-Tex (und anderen semipermeablen Membranen) auf Schuhe und sogar auf Lederschuhe anwenden kann, ist mir ein Rätsel. Ich denke, dass es bei diesen Produkten nur darum geht irgendwas Neues auf den Markt zu bringen. Mit „wasserdichter“ Baumwolle, Wolle und einer normalen Regenjacke / einem Poncho kommt man schon ziemlich weit. Zusätzlich wird weniger Sondermüll produziert, der nicht mehr getrennt werden kann und irgendwann final verbrannt werden muss. VG. -wilbo-
  17. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    yoggoyo reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @Lolaine Outliteside hat in Deutschland gefertigte Polartec Alpha Hoodies! Sind total super und vor allem, lokal hergestellt!
  18. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    ChrisS reagierte auf kai für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @zopiclon das erfährst du, wenn du das Video anschaust.
  19. Gore-Tex kann nicht funktionieren

    Trinolho reagierte auf zopiclon für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Natürlich funktioniert das physikalisch. Wie denn sonst? Wer auf Marketing hört ist eh selbst schuld!
  20. [Suche] A Frame Connector

    doast reagierte auf lookie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mit etwas Tape wackelt bei mir nichts mehr. Und ist wahrscheinlich leichter als 2 Kartuschen-Tüllen.
  21. [Suche] A Frame Connector

    doast reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Selber bauen ist keine Option? Den besten A-Frame Verbinder gibt es leider nur myog. https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/5205-trekkingstock-verlängerungen-tent-pole-improvisationen/?do=findComment&comment=198343 Bei jedem Connector wackeln die konisch zulaufenden Spitzen der Trekkingstöcke in den Rohren. Da kann man sich nur selbst Abhilfe mit zwei Kartuschen-Tüllen schaffen. Also am besten gleich myog. VG. -wilbo-
  22. Hygiene und Küche

    moyashi reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @moyashi OT: Sandelholz kommt gleich nach Patchouli! Das letztere riecht nach 100% Hippi, oder wahlweise Grufti und Sandelholz nach 100% Opa Rasierwasser… In ihrer Intensität, aber beides Düfte, die mich davon laufen lassen… Brrr!
  23. 1 Punkt
    Ich bin vor ein paar Tagen über diesen Tipp gestolpert: (nicht ausprobiert, aber hilft vielleicht)
  24. 1 Punkt
    Für Alpinkram sind das zwei sichere Empfehlungen. Leg dich doch mal auf die Lauer. Gebraucht sind die immer mal wieder zu einem fairen preis zu haben. Da du es schon ansprichst. MYOG ist immer mein Favorit.
  25. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    Steynberg reagierte auf robin_the_hood für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vielen Dank für den schönen Bericht und auch weiterhin viel Spaß auf diesem wirklich tollen Wanderweg! Zur Grimburg sei noch zu erwähnen, dass man dort nach vorheriger Anmeldung für einen kleinen Obolus sein Zelt aufstellen darf und dann auch einen Schlüssel für die Dusche(!) erhält. Bei schlechtem Wetter kann man sich sogar in einem Turmzimmer einmieten: https://www.burg-grimburg.de/nutzungsanfragen/uebernachten-fuer-wanderer/ Ein wirklich tolles Erlebnis und eben ein super Spot. Ich habe dort selbst 2022 auf dem NST übernachtet. Bei Spitzenwetter im August war sogar Cowboycamping problemlos möglich.
  26. Ich bin letztes Jahr vom GR5 abgebogen den GR52 durch den Nationalpark Mercantour gelaufen (Achtung, es gibt zwei Wege mit der Bezeichnung, weiß der Himmel warum), der war unglaublich einsam, nach Briançon auf dem GR5 ein paar Dörfchen, nach dem Abbiegen fast nichts mehr, der nächste Ort kommt dann nach gut 200km kurz vorm Mittelmeer.
  27. Zum Thema Wasser im Vercors: Ein Wasserloch im Kalkstein (keine Quelle) haben wir mit Hilfe von Smartphone, GPS und der Übersichtsliste von refuges.info gefunden. Es gibt auch hier noch Infos zum Zustand einiger Quellen.
  28. Ich bin Mitte Oktober 2021 von Chambéry nach Grenoble durch die Chartreuse getappt, größtenteils GR9 mit ein paar Abweichungen, mit vier Nächten im Zelt und noch einer Nacht im Hostel in Grenoble, An-/Abreise problemlos per Bahn. Mit hat es dort sehr gut gefallen (ich hatte aber auch grandioses Herbstwetter, stabil trocken und tagsüber noch sehr mild). Gefühlt komplett abgeschieden, obwohl man ja nur wenige km Luftlinie vom dicht bebauten Val d'Isère entfernt ist. Im Juli mag da aber auch mehr los sein. Ich bin die paar Tage autark gegangen. Auf einer längeren Tour wäre Resupply in Chambéry und Grenoble ja auch kein Thema. Wasserversorgung in der Chartreuse muss man schon etwas planen, fand ich aber noch ok, während es im Vercors wohl problematischer sein soll, wenn man auf der Höhe bleiben möchte. Vom Weg her auf dem GR9 m.E. nicht besonders anspruchsvoll, bis auf die Ecke um die Dent de Crolles herum, wo es etwas alpiner wird. Wenn man den großen Weg verlässt, kann man sich aber auch recht schnell auf einem doch schon recht kraxeligen Kletter-Zustieg oder einem der schmalen Bänder (sangles) entlang der steilen Felsen wiederfinden. @German Tourist hat Blog-Einträge zur Chartreuse und zum Vercors, die für dich auch noch interessant sein könnten.
  29. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    cafeconleche reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 7 Entspannen in und am Zelt auf dem Campingplatz. Lesen, diesen Bericht bis hierher verfassen, essen trinken und den Tag gemütlich verstreichen lassen.
  30. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    Steynberg reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 6 Was für eine bescheidene Nacht. Bis 02:00 Uhr feierten Eichhörnchen über mir in den Bäumen Party (oder was auch immer da ausdauernd und lautstark keckerte). Dafür beginnt der Tag so schön wie er gestern geendet ist. Es gibt Sonnenschein und einen tollen Weg. Dieser führt zu Beginn über auf einem Steg über ein Moor. Ab dem Ski- und Rodelgebiet Erbeskopf wird es dafür zäh. Der Anteil an Forstwegen erhöht sich deutlich. Die eingestreuten Wegeabschnitte erfreuen dafür das Gemüt. Die Wasserversorgung ist bisher überhaupt kein Problem dar. Alle naselang gibt es Bäche oder sogar Quellen. Der Saar-Hunsrück-Steig kreuzt mehrfach die 1997 stillgelegte Bahnstrecke der Hunsrückbahn. Ihre Relikte sind nicht zu übersehen. Zur Mittagszeit trudel ich in Morbach ein. Im örtlichen Einzelhandel fülle ich meine Vorräte auf und genehmige ein üppige Nahrungszufuhr. Den vollen Bauch bekomme ich bei anschliessenden Aufstieg unangenehm in Erinnerung gerufen. Zum Glück lenken die Pfade die Aufmerksamkeit ein wenig in eine andere Richtung. Oben angekommen geht es langsam aber stetig wieder abwärts. Wobei sich die zu überwindenden Höhenmeter in Grenzen halten. (nomen est omen? Etwas aus Zorgamazoo? Oder...?) Es folgt ein längerer Abschnitt durch Felder und Wiesen bevor es im Wald wieder aufwärts geht. Es folgt die Kirschweiler Festung, eine Quatzit Steiformation. Anschließend führt der Weg im ewig gleichen Spiel wieder abwärts. Die Geräusche der B 422 werden dabei immer vernehmlicher. An der Bundesstraße angelangt folge ich dieser bis nach, oder besser zum, Katzenloch. Dort nehme ich einen Bus Richtung Idar-Oberstein zu einem Campingplatz. Endlich duschen!
  31. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    _schlaefer reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 5 Der Tag startet mit bedecktem Himmel und es fallen sogar ein paar Tropfen Regen auf das Zelt. Das packen des Rucksackes geht mittlerweile flüssig vonstatten. Und da die Essensvorräte schon merklich geschrumpft sind muss nichts mehr außen befestigt werden. Auf den ersten Kilometern hole ich mir im nassen Gras das erste mal nasse Füße auf dieser Tour. Nachdem die A1 unterquert ist folgt ein toller Abschnitt mit mindestens einem Dutzend Biberdämmen am Lösterbach. Im Anschluß gibt es einige keltische Hügelgräber zu bestaunen. Soweit man sie erkennen kann (die Erhebung in der Bildmitte). Der weitere Weg nach Nonnweiler (hier treffe ich mich spontan mit einem ehemaligen Kommilitonen), entlang des Forstelbaches mit seinen diversen Fischzuchten, ist eher dadurch gekennzeichnet, ihn schnell hinter sich zu bringen und abzuhaken. Den Teil entlang der Nonnweiler Talsperre schlabber ich, da ich später an dem nördlichen Besucherzentrum Nationalpark Hunsrück-Hochwald abgesetzt werde. Auch hier ereilen mich ein paar wenige Regentropfen. Im weiteren Verlauf klart es aber immer mehr auf und die Sonne lässt sich blicken. Vom Besucherzentrum geht bergan zu einer alten keltischen Festungsanlage mit einem beeindruckenden Ringwall. Ein irres Bauwerk. Ich frage mich, wo die unzähligen Steine hergekommen sind? Kilometerweit geht es auf Pfaden durch den Nationalpark. Ich bin hellauf begeistert. In der Nähe der Ortschaft Börfink gibt es die theoretische Möglichkeit einen Flecken Erde zu finden, der nicht NP oder NSG ist. Da. Ich aber so gut drauf bin beschließe ich den NP heute noch zu durchqueren. Dies stellt sich als ganz dumme Idee heraus. Denn was ich nicht bemerke, der direkte Weg ist wegen Windbruch gesperrt. Und die wunderbar ausgeschilderte Umleitung (mitlerweile die offizielle Wegeführung) verläuft 5,5 Kilometer länger fast nur auf Forstwegen. Als ich dies feststelle ist es zum umdrehen zu spät. Erst als die "Umleitung" auf den ursprünglichen Weg trifft wird es besser und ich durch weitere Pfade versöhnt. Da ich nicht direkt am Erbeskopf landen möchte biege ich auf die Traumschleife Gipfelrauschen ab, um den NP zu verlassen. Dies stellt sich als eine großartige Idee heraus, da der Weg sehr schön und zu empfehlen ist. Mit ca. 35 Kilometern Tagesdistanz bin ich von meinem selbstgesteckten Ziel recht weit entfernt. Meine Füße murren ein wenig. Dies liegt auch daran, dass ich mir direkt an Tag 1 an jeder Ferse eine Blase zugezogen habe. Das lag vermutlich an den nur lose geschnürten Schuhen. Diese hatte ich nach der Anreise vergessen richtig zu schnüren und dem auch keine Beachtung geschenkt.
  32. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    GirlOnTrail reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 4 Ich habe wieder eine gute Nacht verbracht. Der Weg mäandert durch die Gegend. Es geht zumeist über Pfade durch das NSG Bremerkopf bei Steinberg. Von diesen Waldbewohnern geht heute, am Sonntag, keine "Gefahr" aus. Pünktlich zur Mittagszeit schlage ich auf der Hochwald Alm auf. (Wirkt recht süddeutsch) Da die Ausschilderung des Saar-Hunsrück-Steigs ein für mich unbekanntes Ausmaß hat nutze ich mein Mobiltelefon nur noch zum Fotografieren. Der Track, den ich mir auf OsmAnd+ geladen habe, tut wirklich nicht Not. Vorbei geht es an der Burg Grimburg. Die nicht nur mit ihrer Erscheinung punktet, sondern auch mit einer geöffneten Toilette punkten kann . Im Anschluß geht es lange am Fluss Wadrill entlang. Leider auf breiten Wegen in der prallen Sonne. Beides macht miich nicht so glücklich. Später wied es wieder besser und es gibt Wald und Pfade. Nachdem ich die 100 km Markierung passiert habe wird es Zeit den heutigen Tag zu beenden. Dies bedingt heute aber einen gewissen Suchaufwand und gestaltet sich eher schwierig.
  33. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    _schlaefer reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 3 Die Nacht war ruhig. Der Wanderer ist erholt. Das packen dauert heute heute wieder etwas, da ich meine EVA-Matte als Rückenolster mit in den Rucksack bekommen möchte. Die ersten beiden Tage war sie außen befestigt. Wenige Kilometer nach dem Start komme ich am Losheimer Stausee vorbei. Eine schattige Liegebank lädt mich zur ersten Rast des Tages ein. Im weiteren Verlauf geht es im stetigen Auf und Ab durch eine felsige Landschaft mit verschiedensten Formationen. Zwischendrinn noch rudimentäre mittelalterliche Burgreste. Eine Versorgungsstelle mit gekühlten Getränken, die auf Vertrauensbasis bezahlt werden. Und die diversen Kneippbecken (wovon das vierte ausgiebig genutzt wird) eunden den Wandertag ab. Auch meine Kilometerleistung liegt im Bereich des geplanten Pensums. Alles wunderbar.
  34. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    GirlOnTrail reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 2 Ich habe gut geschlafen. Nach dem Frühstück, einem Kaffee und dem packen (was bei mir am ersten morgen immer etwas umständlich ist) geht es bei herrlichem Wetter los. Das erste Highlight des Tages ist die Saarschleife. Ich gönne mir den Baumwipfelpfad Saarschleife. Von dem Aussichtsturm hat man einen tollen Blick auf die Saarschleife und die weitere Umgebung. Danach führt der Weg nach Mettlach wo mich die alten Fabrikhallen von Villeroy und Bloch begeistern. Der Weg führt viel durch Wald, teilweise entlang der ehemaligen Grenze Deutschland/Frankreich als Teile des Saarlandes nach Ende des I. Weltkrieges an den "Erbfeind" abgetreten wurden. Nach ungefähr 28 Kilometern ist Schluß für heute. Das hat gut geklappt.
  35. Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024

    _schlaefer reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Tag 1 Anreise ist am "Vatertag". Dies bedingt erwartungsgemäß volle Züge. Ich erhalte immerhin immer einen Sitzplatz und trotz zweimaligen Umsteigens klappt die Verbindung. Ich kann mir sogar in Trier noch eine Pizza zum Mittag besorgen. In Perl ist Europafest und die Kappele die dort spielt gefällt mir gut. Aber da ich erst um 13:40 Uhr angekommen bin zieht es mich auf den Saar-Hunsrück-Steig. Es geht flott in den Wald und den ersten Hügel hoch. Oben gibt es einen Blick nach Frankreich und Luxemburg. Der Weg ist sehr gut ausgeschildert und dennoch gelingt es mir falsch zu laufen. Es fällt mir zum Glück recht bald auf. Aufgrund des Feiertages und des recht guten Wetters sind einige Menschen unterwegs. Wobei sich auch hier meist alle an den Hotspots knubbeln. Die Wegeführung gefällt mir gut. Es geht häufig über Pfade Auch wenn diese manchmal nur wenige Meter neben Forstwegen verlaufen, es ist ein angenehmeres gehen. Erstes kulturelles Highlight ist der Archäologiepark Römische Villa Borg. Als ich eintreffe hat dieser zwar noch eine Stunde geöffnet, ich nutze jedoch nur die Toilette, fülle dort meine Wasservorräte nach und ma he draußen eine Pause. So langsam plane ich den Wandertag zu beenden. Allerdings nötigt mich eine Umleitung (mit mehreren langweiligen Kilometern auf Asphalt) um das Munitionsdepot Eft-Hellendorf zu mehr Kilometern als geplant. So klappt es schon am ersten Tag nicht so ganz mit der Beschaulichkeit. In der Nähe von Orscholz ist dann aber Schluß. Und nach einem warmen Essen krabbel ich bald in den Quilt.
  36. Schottland WHW 2024

    mmaddin reagierte auf Oska für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, da sollte es also nochmal Schottland sein um zu sehen wie es sich mit etwas mehr Erfahrung im Vergleich zu 2019 anfühlt diesen Weg zu gehen. Tja was soll ich sagen, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. - Anreise am 30.04 nach Glasgow, abends gegen 20:00, daher dort eine Nacht in der Nähe der Queen Street Station verbracht und am nächsten Morgen noch Coffeemate für meinen Tee gekauft, 2 Flaschen Wasser a 750ml und auf gings via Zug nach Milngavie. Ich will eigentlich immer so früh wie möglich los, aber da die Geschäfte erst später aufmachen und ich noch Gas brauchte bin ich später los. Glücklicherweise hatte der Shop am Start vom WHW schon vor 9 Uhr offen und so konnte ich dort noch mein Gas vorher kaufen. Danach kurz zu Greggs und ein paar Pie ähnliche Leckereien gekauft und los gings. Erstaunlicherweise war es recht busy im Gegensatz zu 2019 wo ich nur 4 Tage vorher gestartet bin. Aus meiner ersten WHW Wanderung geprägt war für meinen ersten Tag das Ziel eher weniger zu gehen um erstmal reinzukommen. Beim letzten Mal wollte ich zu einem Campingplatz hinter Balmaha und bin bei Drymen komplett eingebrochen, daher diesmal nur Ziel Drymen der Campingplatz dort, ca. 16 km. Tja, wie ich schon sagte, war viel los, ich hatte nirgendwo was reserviert und daher konnte ich dort nicht mein Zelt aufbauen. Also weiter, kurz nach Drymen sagt mir Farout gibts Möglichkeiten zum wildzelten, also das anpeilen, aber da ich nun keinen direkten Zugang zu Wasser habe, erstmal einen kleinen Abstecher nach Drymen und dort Wasser im Spar gekauft, danach wieder zurück auf die Strecke und kurz nachdem wildzelten erlaubt war mein Zelt aufgebaut in einem kleinen Wald, ca. 23km heute. Es war herrlichstes Wetter, Travellunch fertig gemacht, gegessen und dann die Gossamer Gear Matte raus und mein Kopfkissen und einfach draußen hingelegt und in die Baumwipfel geschaut, gibt Schlimmeres :). - Am nächsten Morgen gings dann um 7.00 weiter über den Conic Hill überBalmaha zur Sallochy Campsite am Loch Lomond, ca. 20km. Eigentlich war beim Buchungssystem angezeigt, dass der Platz voll ist, aber die nette Warden hat mir noch einen Platz zum Zelten anbieten können, wieder Zugang zu Wasser und am Wichtigsten, ein Klo. Zelt aufgebaut und 1 Liter schwarzen Tee gekocht und genüßlich geschlürft, was sehe ich da an meiner rechten Hand zwischen Ring- und kleinem Finger, da steckt ne Zecke drin. Verdammt, hab nichts mitgenommen und im Nachhinein wäre das was ich hatte auch wahrscheinlich nicht so gut gewesen, also zum Warden gerannt und gefragt ob die was da haben, ja haben Sie, so ein grünes Miniplastikding, sieht aus wie ein Kuhfuß XXXXS und die Zecke damit rausgeholt. Die Zecke mal außen vor, Sie schien ja draußen zu sein, bemerkte ich aber schon den Tag über, dass ich ständig am Husten war. Ich hatte um Ostern irgendwas mit den Bronchien und im Nachhinein anscheinend das Ganze nicht richtig auskuriert. Da ich am nächsten Tag Geburtstag hatte, war mein Wunsch als ich im Zelt lag eigentlich nur, dass ich wieder fit bin und normal weiter wandern kann. - Tja, wie bereits am Anfang erwähnt, mit dem Fit sein, das war dann am nächsten Tag irgendwie nicht so richtig der Fall. Es war noch nicht so, dass es mir richtig schlecht ging, aber ich hatte Sorge mir noch was Schlimmeres einzufangen wenn ich in dem Zustand weiter mache und richtig gut ging es mir auch nicht. Das Problem war allerdings, dass ich auf der falschen Seite des Loch Lomonds war, dort war nämlich unter Anderem die A82 mit Busverbindung und dort auch in der Nähe die Zuglinie. Also was tun, es gab an der Campsite eine Straße, also Option 1, hitchhiken. Da ich erstens ungeduldig bin und zweitens ja auch nicht sicher wusste was ich habe, außer das ich Husten muss, fragte ich mich, ob das gut wäre wenn ich das dann dem Autofahrer sage, bzw. er sich dann unter Umständen als Dankeschön was einfängt. Das wollte ich auch nicht. Bis 9:00 warten bis der Warden da ist, ich sage nur Ungeduld. Ich bin dann irgendwann vorher los, bis nach Rowardennan waren es ca. 5km, das sollte schon zu schaffen sein, auch wenn es ein paar Höhenmeter bis dahin gab. Irgendwann dann dort angekommen und in einem Hotel an der Rezeption gefragt ob man hier ein Taxi rufen könnte und was das dann kosten würde, ja geht, kostet 100 Pfund. Autsch, ne, wollte ich nicht ausgeben, also weiter gegangen. Das nächste Ziel war dann Inversnaid, noch ca. 12 km entfernt. Ich habe mich für die Low Route entschieden, wollte keine unnötigen Höhenmeter machen und das war wohl auch die richtige Entscheidung, denn auf dem Weg dorthin hatte ich auf der Seite des Herzens Schmerzen im Brustbereich bekommen, prophylaktisch ne Ibu genommen, weniger wegen der Schmerzen, sondern mehr um bei eventuellen Entzündungen etwas gegenzuwirken. Ich hatte für die Folgenacht in der Beinglas Farm ein Zeltplatz reserviert, das war also das Tagesziel, mir war allerdings klar, dass ich von Inversnaid aus nicht mehr an dem Tag weiter wandern werde, sofern ich es schaffe auf die andere Seite des Loch Lomonds zu kommen um dann einen Bus/Zug zu nehmen. Irgendwann war ich dann in Inversnaid und habe mir da direkt am Ausgang des Trails in dem Hotel zwei kalte zuckrige Pepsis und einen Zitronenkuchen gegönnt und mir dann ein Ticket für eine Ferry von dort nach Talbet um 14:30 bestellt. Die kam dann auch an und tuckelte gemächlich rüber. Auf dem Schiff habe ich dann noch einen anderen deutschen Wanderer getroffen der mit einer Gruppe von einer DAV Sektion unterwegs war und auch pausieren musste weil er Fußprobleme hatte. In Talbet dann den Bus 915 Richtung Fort William genommen, der ca. 20 Minuten später kam, aber egal, hauptsache war, dass er fuhr und dann 2 Stationen bis nach Inveranan und dann noch ein paar Meter bis zur Beinglas Farm gehen, Zelt aufbauen und erstmal einen leckeren Haggis Burger verputzen, nach ca. 17km heute. - Ich hatte nach wie vor noch nicht entschieden wie das mit der Reise nun final aussehen soll, aber am nächsten Tag war ich immer noch nicht richtig fit, also entschieden nach Tyndrum mit dem Bus zu fahren, ich war ja nun glücklicherweise auf der Seite/Position, wo ich dann auch rein/raus fahren konnte mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Bus fuhr ca. 11:30, noch eine andere Wanderin aus der DAV Gruppe getroffen die sich eine Erkältung eingefangen hatte und daher auch erstmal pausierte und mit demselben Bus auch nach Tyndrum wollte. Was ich eigentlich schon am ersten Tag vor dem Start machen wollte in Milngavie, habe ich nun auf der Beinglas Farm nachgeholt, da ich noch genug Zeit hatte, und erstmal ein full scottish breakfast genossen. Ich habe zwar noch nicht herausgefunden, was eigentlich, außer dem Namen, der Unterschied zu full scottisch zu full english ist, aber da es ja zwischen Beiden durchaus gewisse Animositäten gibt, habe ich natürlich in Schottland nur das schottische bestellt. - In Tyndrum angekommen und den By the way Zeltplatz aufgesucht den ich vorher schon wegen einem Zeltplatz per Mail kontaktiert hatte, tja war zu früh die lassen einen erst ab 14:00 einchecken und das Zelt vorher aufbauen ging auch nicht, also wieder zur Hauptstraße in das Restaurant da und dort was gegessen und getrunken. Danach um 14.00 wieder hin, wow war das voll hier, aber noch einen Zeltplatz bekommen, aufgebaut, reingelegt, Hörbuch gehört, gedöst und einfach versucht zu entspannen. Mein Plan zu dem Zeitpunkt war, dass ich von Tyndrum den Bus am nächsten Tag zur Bridge of Orchy nehme und dann ca. 5km wandere zu dem Wildzeltplatz in der Nähe von Inveroran und von da die Option hätte wieder am nächsten Tag zurück zu gehen zur Busstation um wo immer wohin zu fahren wo ich dann will, falls ich mich nicht fit fühle, da mein Zeitplan von dem Platz vorgesehen hatte nach Kinlochleven zu laufen, was ein langer Tag mit einigen Steigungen wäre um dann am 8.5 wieder zurück zu können. - Die Tage waren bisher erstaunlich warm, für mich eigentlich zu warm und trocken, ich wandere lieber bei frischerem Wetter, aber ausgerechnet heute kam dann eine Kaltfront und es nieselte und später war auch Regen angesagt. Der Bus zur Bridge of Orchy war schon online gebucht, interessanterweise sieht man die Busse online nicht mehr wenn Sie ausgebucht sind, in der Praxis habe ich allerdings häufiger gesehen, dass man dann auch ohne Ticket noch einen Platz bekommt. Wie immer das auch berechnet wird, vielleicht springen Leute auch ab, so dass wieder Plätze frei werden. Da ich kühles Wetter eigentlich lieber mag als warmes und ich mich trotzdem nicht gerade behaglich fühlte und nach wie vor mich nicht wirklich fit fühlte habe ich dann wegen der Wetterprognose entschieden die Tour abzubrechen und direkt nach Fort William zu fahren und dort dann täglich zu schauen wie es geht um dann stattdessen dort Tagestouren zu machen. Warum auch immer, geistige Umnachtung würde ich es nennen, habe ich dann über die App bei Scotrail einen Zug von Tyndrum nach Fort William gebucht, der aber erst 14:30 fuhr. Zwischendurch habe ich dann einer Bushaltestelle eine holländischen Vater mit seinem Sohn getroffen die auch nach Fort William wollte, aber nur für eine Tageswanderung dort und dann wieder zurück, ihm war es zu crowdy bei den Stellen wo Sie vorher waren. Der Bus auf den die warteten sollte ca 3 Stunden früher fahren als mein Zug, war aber online nicht mehr buchbar, so entschied ich mich den Busfahrer zu fragen ob noch ein Platz frei ist bis nach Fort William um dann den Bus dahin, anstatt den Zug zu nehmen. Dieser Bus kam aber nicht. Ich hatte nun zwei offene Tickets, ein Busticket zur Bridge of Orchy um ca. 12:00 und ein Zugticket nach Fort William um 14:30. Da der Bus zur Bridge of Orchy auch Fort William bzw. Uig als Endziel hatte würde ich da ja schon im richtigen Bus und viel früher sitzen, soviel zum Thema geistige Umnachtung. Also auf meinen Bus gewartet und den Fahrer gefragt ob ich auch upgraden könnte bis Fort William, war kein Problem, also Rucksack unten in den Stauraum rein, per App das Zugticket storniert und auf nach Fort William. Und was soll ich sagen, ein bisschen hat mir das Herz schon weh getan, da mir klar wurde, dass die Wanderstrecke von Tyndrum nach Fort William für mich eigentlich der schönste Part des gesamten WHW ist. Es geht endlich in die Highlands, man sieht die Weite, genau das was ich eigentlich fotografieren wollte (BTW. ich komme wieder! ) . Irgendwann dann in Fort Willliam angekommen, nebenbei gesehen, dass wieder das alljährliche Motocrossevent ist, wo die mit speziellen Motorrädern ohne Sitz durch die Highlands fahren, und zwar teilweise auf dem Weg des WHW was etwas nervig ist, da laut und nach Benzin/Öl stinkend, aber dieses Jahr ist der Kelch ja an mir vorüber gegangen, also gab ich Ihnen meinen Segen. . Ich hatte vorher schon online beim Glen Nevis Campingplatz für 3 Nächte einen Platz fürs Zelt gebucht, 13 Pfund die Nacht, da war der in Tyndrum mit 15 Pfund definitiv teurer und bin dann zu Fuß von FW dahin gelaufen, ca. 3km. Ich kannte den schon von meiner letzten Tour in 2019 und fand das ein gutes Preis/Leistungsverhältnis mit ner Menge Optionen was man von dort außen machen kann. Dann angekommen, das Zelt aufgebaut und mir erstmal in dem Restaurant auf dem Campingplatz ein T-Bone Steak mit mashed potatoes gegönnt um dann anschließend wieder gemütlich zurück zu juckeln und zu entspannen. - Ich konnte von meinem Zeltplatz aus den Ben Nevis sehen, den höchsten Berg in Schottland und an der Flanke auch eine kleine Linie sehen wo Wanderer hoch und runter gingen. Ich hatte mir den Abend vorher vorgenommen heute mal eine Tageswanderung zu probieren, ich konnte ja nun jederzeit wieder umdrehen und zurück, also bin ich wieder früh los gegen 7.00, aber mit leichtem Gepäck, Zelt stand ja bereits und alles was ich nicht wirklich brauchte blieb da. Allerdings gab es ein kleines Problem, was man normalerweise nicht hat wenn man mit seinen Sachen weiterzieht, ich wollte meine Trekkingstöcke dabei haben, aber die brauchte ich für das Zelt, also was tun? In der Nähe von meinem Zeltplatz war ein größerer rechteckiger Bereich, wo Müllcontainer und Ähnliches waren und dort war auch ein Bereich wo man Einzelteile wie zum Beispiel Zeltstangen und Gestänge hinschmeißen konnte. Tja und was soll ich sagen, ich hatte Glück und konnte einen Ersatz für meine Trekkingstöcke finden und diese dann mitnehmen. Ich bin dann den gemächlicheren Anstieg auf den Ben Nevis rein und ca. 3km hoch gelaufen. Als es dann etwas zu tröpfeln anfing, der obere Teil des Ben Nevis in Wolken eingedeckt war, und, der eigentlich Grund es dort sehr viel steiler wurde, habe ich entschieden, dass mir das für heute reicht mit Höhenmetern und bin umgedreht und zurück. Da mir 6km dann doch zu wenig waren für den Tag und es noch recht früh war, bin ich also wieder nach Fort William rein, habe dort den Fehler gemacht in dem Restaurant direkt an dem alten sitzenden Mann, das Ziel/Startpunkt des WHW ein large fullish scotish breakfast zu bestellen mit angeblich 1400kcal und bin dann in Richtung Great Glen Way, den ich 2019 nach dem WHW noch gegangen bin. War eine schöne Strecke fast direkt am Meer entlang, und mein Ziel für den Tag war das Community Center wo man sich einen Kloschlüssel für den Zugang zu Composttoiletten leihen konnte für den Great Glen Way nach Inverness. Das brauchte ich diesmal nicht, aber da das Gebäude direkt am Hafen war und ich noch in Erinnerung hatte sollte es da hingehen. Irgendwann angekommen, eine kleine Sitzpause gemacht um dan wieder zurück nach Fort William und zum Campingplatz aufzubrechen. Erwähnte ich das Frühstück? Ca. 3 Stunden später hatte ich immer noch das Gefühl einen Ziegelstein im Bauch zu haben. Das Gute, der Hunger war dadurch eingedämmt und da ich ja nun viel weniger gewandert bin als ich eigentlich vorhatte, musste das auch erstmal reichen, aber ingsgesamt ca 26km gewandert, das war schonmal ganz schön, auch wenn überwiegend flach. - Selbes Spiel wie der Tag davor, um 7.00 los mit leichtem Gepäck, heute wollte ich mal in Richtung Kinlochleven, was normalerweise für die meisten die letzte Etappe in Gegenrichtung ist. Ich wusste von ein paar Leuten die ich am Anfang getroffen hatte, dass die wahrscheinlich heute aus der Richtung kommen sollten, und dachte mir, vielleicht treffe ich die dann ja wieder, was mich immer freut und auch schön ist, da die es dann ja schon quasi geschafft haben. Ich bin allerdings nur ca. 5km rein, ich hatte vorher bei Farout gesehen, dass es da in der Eisenzeit eine Anlage namens Dun Deardail gab wo Menschen gewohnt haben, die aber dann aufgegeben worden ist, da es dort wohl gebrannt hat. 2019 hatte ich mir das nicht angeschaut da es etwas abseits der Strecke ist und ich damals wohl nur noch ankommen wollte. Als ich dann oben angekommen bin und ich den ursprünglichen Steinringwall suchen musste, da er komplett weg ist, man sieht nur noch ganz unten auf der Erde die Steine von diesem Ring, sah ich, dass hier noch zwei Zelte standen, wo cih vermutlich ein paar WHWler vor der Ankunft am nächsten Tag zu Bette gelegt haben. Dann wieder runter und noch etwas in Richtung Kinlochleven gegangen, aber dann entschieder wieder umzudrehen und ein weiteres Mal nach Fort William zu gehen. Dort dann den Tag lang rumgegangen und irgendwann dann wieder zurück zum Campingplatz. Auf dem Weg zurück habe ich dann einige Leute wieder getroffen, kurz einen Schnack gehalten, Ihnen gratuliert und bin dann wieder zurück. Auch dort am Zeltplatz trudelten dann nach und nach Leute ein die ich vom Anfang kannte, das war im Ganzen ein schöner Abschluss für mich, am nächsten Tag sollte es wieder nach Hause gehen. Mein Plan war von Anfang an am 7.5 im Zeltplatz Glen Nevis anzukommen um dann am 8.5 nach Fort William zu wandern und mit dem Zug von dort nach Glasgow zu fahren da der Flug um 17:00 nachmittags war. Natürlich war da das Risiko, siehe DB, es aus welchen Gründen auch immer, nicht rechtzeitig zum Flughafen zu schaffen, Plan B wäre gewesen schon am 07.05 zurück zu fahren, aber dann hätte ich eine Nacht in Glasgow verbringen müssen, teurer, und wenn ich gewandert wäre, dann wäre ich nach dem Wandertag mit meinen schwitzenden und unter Umständen stinkenden Sachen im Zug. Das fand ich auch nicht so pral diese Vorstellung, und der Zeitdruck dann zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Punkt sein zu müssen, daher der 8.5. Nun stelle sich aber heraus, dass diese Woche die Züge in England streiken, was dann wieder bedeuten würde, den Bus nehmen zu müssen, der A) deswegen voll sein könnte, daher früh buchen und B ) länger braucht als der Zug, daher müsste ich den wahrscheinlich dann am 7.5 nehmen. Sei es wie es ist, ich konnte eine Whatsappkontaktnummer von Scotrail ausfindig machen und diese per Whatsapp fragen ob die Strecke Fort William - Glasgow betroffen ist von dem Streik und siehe da, nach kurzer Zeit kam eine Antwort von Angus und er bestätigte, dass diese Strecke nicht davon betroffen ist, daher, um 5:00 aufgestanden und den Zug um 7:44 genommen um dann um ca. 11:30 in Glasgow zu sein. Auch wenn es dieses Mal nicht ganz geklappt hat mit dem Durchwandern, Schottland bleibt für mich ein schönes Wanderland und es gibt ja auch noch ein paar andere Trails dort, die ich das nächste Mal testen werde. Auch wenn ich durchaus einen Unterschied zu meiner ersten Tour 2019 und jetzt sehe, gerade was die Trailqulität und Schwierigkeit im Gegensatz zum TA angeht sind das schon Welten, muss ich aber auch sagen, dass es zumindestens für mich anscheinend einen Unterschied macht ob man einen Trail zum ersten oder zum zweiten Mal geht und zwar bezogen auf die Neugier, den Zauber dem jeder Trail inne ist. Aber zum Glück gibts da immer noch viel zu entdecken für mich. Die Liste mit den Sachen sieht man ja im Anhang im Lighterpack Link. Im Groben muss ich sagen ich bin sehr positiv überrascht von Kakwa 55. Ich hatte ezwas Sorgen, dass die Hüftpolster zu dünn sind, aber ich hatte den Eindruck, dass das ganze System relativ steif ist und gut anliegt. Mit den vorhandenen Loadliftern konnte ich das Gewicht auch von den Schultern bekommen und mit schätzungsweise 14-15 kg konnte ich das Ganze gut handeln. Und zum Abschluss noch ein paar Impressionen von der Tour mit den Bildern die ich noch machen konnte. happy trails Oska
  37. 1 Punkt
    Ich benutze seit vielen, vielen Jahren (hmm, evtl. wird es Zeit für ein Update bei der nächsten tour ) folgendes: Camp Skitouren "Klettergurt" mit keiner Polsterung. Ich finde Ihn komfortabel, man kann noch eine Bandschlinge + Karabiner einfädeln so das man Pausen machen kann (oder in meinem Fall, fotografieren). Ist sehr leicht und kompakt. Edelrid UL Cable Klettersteig Set, die Karabiner kann ich mit einer Hand öffnen und die Schlingen sind unterschiedlich lang, was ich praktisch finde. Auch dieses Set ist leicht und kompakt, was für mich am wichtigsten war (nach der Sicherheit + Handhabung). Diese zwei zusammen wiegen 440 g. Helm ist ein Petzl Sirocco. Wenn Du nicht kletterst ist der evtl. zu teuer, ein Petzl Meteor (220 g) tut es auch und den gibt es im Moment zB für 72€ bei den Bergfreunden - mit dem kannst Du auch Skitouren gehen und ich ziehe ihn auch zum packraften an. Sehr wichtig sind dann noch Klettersteig Handschuhe! Ohne willst Du nicht gehen, den Du wirst sicher das eine oder andere Mal ans Stahlseil greifen, und mit Handschuhen ist das komfortabler. Handschuhe wo die Fingerspitzen frei sind finde ich praktischer. Beim Schuhwerk habe ich sehr gute Erfahrungen mit den La Sportiva TX2 gemacht, der ist leicht und hat tollen Grip im Fels. 5.10 und Salomon machen auch Schuhe mit sehr viel Grip - generell sind Zustiegschuhe gut geeignet da Sie eine etwas steifere Sohle haben. Hose und Oberteil sollten eine großen Bewegungsfreiraum bieten - kommt schon mal vor das Du den Fuß auf Hüfthöhe platzieren musst, dass sollte die Hose erlauben Ich habe immer meinen HUCKEPACKS Packl als Rucksack dabei, mit 27l Volumen und dem flachen Design finde ich den sehr praktisch und er hat mir seit vielen Jahren gute Dienste geleistet. Wenn Du in den Dolomiten oder ähnlich Klettersteige gehst (Zur Inspiration => https://hikinginfinland.com/2015/08/love-the-dolomites-tour.html) solltest. Du noch eine Stirnlampe dabeihaben, weil es da immer mal wieder Tunnelpassagen gibt. Und um nochmal zu zeigen wie ausgesetzt Via Ferraras sein können, hier die längste Via Ferrata der Schweiz im Video: https://www.youtube.com/watch?v=Wg00Rr81fF4
  38. Multi-Kleidungsstück 13in1

    fettewalze reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Los gehts mit den verschiedenen Nutzungen: Kapuze: Weste: Die 'Flügelchen' an den Schultern werde ich mit zwei bis vier weiteren Snaps noch vermindern. Poncho: Ärmel: sieht komisch aus, aber in Verbindung mit einer Weste ergibt das schon eher Sinn: Rock lang: Wickel-Rock kurz: Die weiteren Nutzungen dann im nächsten Post.
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