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Ultraleicht Trekking

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  1. Sparxx

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  1. Zippi

    Naturehike VIK1

    Ich hatte ja versprochen mal eine paar Eindrücke vom VIK1 zu teilen nachdem ich es getestet habe. Nach 2 Nächten kann ich ein paar Eindrücke schildern. Da ich gerade nicht all zu viel Zeit habe fasse ich mal alles was mir dazu einfällt in kurzen Stichpunkten zusammen, lade die gemachten Bilder hoch und bin dann natürlich offen für jegliche Fragen 1 Personen Zelt Singlewall Konstruktion ist eine Mischung aus den MSR Zelten und einem Tarptent Rainbow schneller und einfacher Aufbau (auch im Regen) möglich das Fly wiegt 518 Gramm, das Gestänge 400 Gramm, mit 2 Heringen kommt man auf ein Minimalgewicht von 936 Gramm (verglichen Mit einem Mid + Inner + Heringe + Aufstellstangen ist das nicht umbedingt schwer) 2 Heringe reichen, um es sauber zu stellen im Lieferumfang sind 8 Heringe, 3 Extraschnüre und ein Groundsheet zusätzlich die Aufbauvariante mit Vordach schützt nicht wirklich vor Regen da einfach eine "Ecke" fehlt, es sitzt sich aber trotzdem recht nett darunter Es gibt 2 Lüfter am höchsten Punkt der Kuppel, ich hatte kein Kondens in den beiden Nächten, es waren aber auch gute Bedingungen eine der Nähte war nicht ganz so sauber, da ist man wohl an einer Stelle mal abgerutscht von Innen sind alle Nähte getapet Innen gibt es eine kleine Netztasche Das Gestänge ist asymmetrisch, die Wand am Kopfende geht also weiter senkrecht nach oben, als die am Fussende Der Innenraum lässt sich sehr gut Nutzen, da die Wände fast senkrecht sind Die Breite in der Wanne beträgt 83cm, was für mich völlig ausreichend ist Trotzdem ist das Zelt nur für kleine Menschen geeignet, die nutzbare Innenlänge beträgt genau 2 Meter Ich bin daher mit meinen 1,73 zwar zurecht gekommen, würde mir aber in kondensreichen Nächten die Füße nass machen (auf den ersten Bildern hatte ich die Lüfter oben noch nicht "ausgefahren") Im Bild unten ist die Fehlerhafte Naht recht gut zu sehen.
    3 Punkte
  2. Do 23.05.2019: Caporciano - kurz vor Forca di Penne 850/800m 6:00h (laut Buch) Ich komme relativ spät los, da ich nach der Nacht im Zug halbwegs ausschlafen wollte. Das Frühstück ist ebenso liebevoll zubereitet wie das Abendessen. Ein Obstkorb mit Kirschen, Aprikosen, Nektarinen... ein Schälchen mit Erdbeeren, Joghurt (sicher selbstgemacht, Milch von den eigenen mucche = Kühe, Brot, Butter und mindestens 10 verschiedene selbstgemachte Marmeladen... Ich kaufe noch ein Mitbringsel UL (heimischer Safrano), naja fast UL, da in einem Glasfläschen verpackt. Dieses fasst jedoch höchstens 5 oder 10ml, andernfalls hätte er die Tour auch nur als Brösel überlebt. Der Safran ist das Thema der heutigen Etappe. Auf der Hochebene von Navelli soll der beste Safran Italiens gedeihen. Allerdings sieht man die Blüte nicht, da sie in aller Morgenfrühe geerntet werden. Dafür sieht man aber jede Menge blühenden Mohn und Ginster (erstes Bild). Um 9:30h komme ich los. Der Wetterbericht verspricht eine kommende Nacht ohne Gewitter, höchstens nachmittags könnte es leicht krachen. Heute habe ich wirklich Lust auf nen ruhigen Abend im Zelt. Mal sehen, ob es klappt. Auf dem Weg nach Civitaretenga durchquere ich eine große Wiese querfeldein (was auf der Tour nicht das einzige mal ist). Ziemlich ungewohnt fühlt sich das für mich an. Wenn mich jemand sehen würde, würde er sich sicher wundern, denke ich. Aber weit und breit ist niemand. Dann gehts nach Navelli. Der alte Ortsteil von Navelli hat kaum noch bewohnte Häuser. Hier suche ich auch vergeblich eine Bar. Diese finde ich erst in Capestrano. Auf dem Weg nach Capodacqua sehe ich das Gewitter aufziehen. Ich müsste jedoch rechtzeitig ankommen, um mich gegebenenfalls unterzustellen. Das klappt auch und ich finde einen zauberhaften Unterstand. Durch die Warterei ist es schon etwas spät, aber ich mache mich doch nochmal auf und entscheide mich gegen ein mögliches B&B in der Nähe des Ortes. Zur Not kann ich mir ja vielleicht auch schon früher als geplant ein Plätzchen suchen. Aber da war ich ziemlich anfänger-naiv. Es ging nämlich ordentlich den Berg rauf, links und rechts Wald, da hätte ich keine Chance gehabt. Ich hatte im Vorfeld der Tour ein paar hilfreiche Tipps von @SouthWest bekommen (danke dafür nochmal), wo ich geeignete Stellen finden könnte. In diesem Fall sollte das kurz vor der höchsten Stelle der Etappe sein. Ich schleppe mich an diesem zweiten Wandertag ganz schön den Berg hoch. Die Luft ist extrem feucht und warm, ich habe nicht so viel gegessen (dieses Problem wird sich in den nächsten Tagen immer wieder zeigen ) und ich könnte literweise trinken. Kurz bevor ich oben bin, sehe ich rechts ne Wiese. Hier könnte ich mal schauen. Ich gehe aber noch ganz rauf, da kommt allerdings ne Autostrasse. Die Wiese ist hier zwar schön eben, aber ich will natürlich nicht direkt an der Autostrasse schlafen - auch wenn kaum was los ist. Außerdem liegt relativ viel Müll rum. Es gibt jede Menge Zettel in Klarsichthüllen an den Bäumen, dass Müll verteilen verboten und das Gebiet videoüberwacht sei. Hm, sehe keine Kameras, sehr seltsam, wie soll das denn gehen? Scheint zudem nicht viel zu bringen... Ich gehe wieder ein Stück zurück und hoffe, dass da keine Kameras sind . Ich schaue mich auf der Wiese um und finde es nicht leicht, ein ebenes Stück zu finden. Und wenn, dann ist es ne echte Buckelpiste. Schade, mein “erstes Mal” sollte mit einem tolles Erinnerungsfoto dokumentiert werden. Nun ist mir aber alles egal, bin ziemlich müde und will schnell das Zelt aufbauen, auch wenn der Platz vielleicht nicht ideal ist. Es dauert etwa, bis ich alles zurechtgerückt hab, esse noch ein bisschen Brot, Käse und meine Neuentdeckung: Kokos-Chiapudding ("Chia-Cup") der Firma Davert. Muss man nur mit lauwarmem Wasser quellen lassen und schmeckt super (man kann damit auch prima das Müsli pimpen). Naja hab nur kaltes Wasser und keine Lust, den Kocher anzuschmeißen. Funktioniert so aber auch. Ein Foto ums Eck mache ich jedoch noch, denn man hat hier schon eine schöne Ausblicke auf die dampfende Natur. Es wird langsam kalt und ich schaue, dass ich schnell unter den Quilt komme. In größeren Abständen höre ich ein Auto, aber hey, so what... “When too perfect, lieber Gott böse”. Ich liege im Schlafsack, bin noch etwas gestresst von der ganzen Aktion und unsicher, ob ich das alles richtig hingekriegt habe. Aber vielleicht war ich ja auch gar nicht so schlecht. Erstaunlicherweise grusel ich mich überhaupt nicht. Ich hatte aber auch bisher keine Zeit darüber nachzudenken… Jetzt versuche ich mal zu schlafen. Das Vorzelt lasse ich offen, finde es irgendwie angenehmer, alles im Blick zu haben. Siehe da, es gibt Sterne und ich kann den Ausblick auf den Himmel und den kleinen Berg da drüben tatsächlich genießen, auch wenn ich merke, dass mein Schlafplatz doch nicht wirklich eben ist. Bin gespannt, wie die erste Nacht im Zelt sein wird...
    2 Punkte
  3. Mi 22.05.2019: Von San Demetrio ne'Vestini nach Carporciano 500/320m, 4h15 (laut Buch) Nach ca. 26 Stunden komme ich in L'Aquila an. Der Nachtzug hat nur 75 Minuten Verspätung. Ich habe von meinen mitreisenden Damen - eine deutsche Studentin, die in Perugia studiert und eine ältere Dame, die auch häufiger den Nightjet München - Rom nutzt, gehört, dass das ganz normal sei. Umgekehrt sind es meist 2 - 3 Stunden. “Nutzt man die italienischen Nachtzüge, kann man fast umsonst fahren”, erzählt die Studentin, “man kriegt aufgrund der Verspätung meist so viel Geld wieder… Aber sonst ist die italienische Bahn sehr pünktlich." Na gut, dass wir das geklärt hätten. Wie dem auch sei, ich muss einen späteren Flixbus nehmen und als ich in L'Aquila etwas außerhalb ankomme, stelle ich fest, dass ich den angepeilten Bus nach San Demetri nicht kriegen werde, außerdem ist der Weg zum Busbahnhof relativ weit. Ich entscheide mich schnell für ein Taxi. Will endlich laufen und heut noch bis Caporciano kommen. Habe im Agriturismo 4a reserviert, das Essen klang einfach zu gut im Wanderbuch. In San Demetrio angekommen, kaufe ich mir noch nen kleinen Snack (2 Stück Pizza auf die Hand) und lasse den Pizzabäcker mal im Glauben, dass ich für ein Pärchen einkaufe... Hatte ich gestern noch befürchtet, ich könnte frieren, so hab ich mir heute so schnell wie möglich so viele Klamotten wie möglich vom Leib gerissen. Wetterbericht sagte was von 17/18 Grad, aber in der Sonne ist es erstaunlich warm. Ein Mix aus Sonne und Wolken, "nicht ganz echt", wie man in meiner Ursprungsregion sagen würde, was so viel heißt, wie, "da könnte noch was kommen" (Regen...). Aber ich mache mir keine Gedanken. Erstmal ist alles gut. Ich bin happy, bald in schöner, ruhiger Natur zu sein. Kurz nach San Giovanni geht es auch schon auf eine tolle Hochebene mit schönen Ausblicken zur einen wie zur anderen Seite, unter anderem kann man die Berge des Gran Sasso Massivs sehen. Dort hat es im Mai wohl noch ordentlich geschneit. Es geht weiter auf der “Tratturo Magno” Richtung Peltuinum (Überreste einer bedeutenden antiken Provinzstadt). Mitte September zogen früher die Schäfer mit den Tieren nach Apulien oder in die römische Campagna um dort zu überwintern. Erst im Mai, wenn die Weiden schneefrei waren, kamen sie zurück. Da die meisten Männer mit den Schafen unterwegs waren, waren die Bergdörfer in dieser Zeit stark von der weiblichen Bevölkerung geprägt. Problematisch wurde es, wenn Kinder in nicht “legitimen” Zeiten geboren wurden... Diese "Schäferautobahn" fand ich erst ganz schön zu gehen, irgendwann muss ich dem Autor des Wanderbuchs jedoch zustimmen, dass kleine Pfade, die nach Kurven überraschen, etwas anderes sind. Hat mir aber trotzdem gefallen. Schäfer und Schafe gibts an diesem Tag übrigens auch zu sehen. Trinkpause beim alten römischen Theater, dann geht's irgendwann Richtung Bominaco und weiter nach Caporciano. Heute schlafe ich im Agriturismo 4a benannt nach den 4 Kindern Antonio, Antonella, Andrea und Annalisa. Ich bin der einzige Gast. Der offene Kamin knistert zur Abendbrotzeit und ich bekomme unglaublich viele leckere Antipasti, eine Pasta mit Safranblüten, irgendein Fleisch mit den Montepulciano der Abruzzen zubereitet und mindestens drei dolci. Nicht zu vergessen, einen Kräuterschnaps nach den Antipasti und eine Schnapsauswahl hinterher... Das Schönste: Antonio der (Vice?)-Bügermeister (87!) leistet mir Gesellschaft. Er ist nach dem Krieg nachts mit Schleppern über die Berge nach Frankreich gegangen, um dort Arbeit zu finden. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er im Kohlebergwerk gearbeitet und auch andere Jobs gemacht (Brückenbau?). Ein ganz netter alter Mann. Die Familie (Kinder, Enkel) lebt in Frankreich. Ich freue mich sehr, ein bisschen mit Antonio plaudern zu können. Und er freut sich anscheinend, zuzusehen, wie ich alles hemmungslos aufesse, weil alles wahnsinnig lecker ist und ich großen Hunger habe. Natürlich fragt mich Antonio (wie das meist in Italien der Fall ist), warum ich alleine wandere, er hat aber schnell sinngemäß hinterhergeschoben: besser gut allein, als in schlechter Begleitung (“Meglio soli che male accompagnati”). Sehr schön. Muss ich mir merken. Wir plaudern auch über die seltenen Bären (orsi) oder die häufigeren lupi (Wölfe), die wohl im Winter hier auch dicht ans Dorf kommen, weil das Essen hier so gut ist (naja oder das Futter im Wald dann mau), aber die Leute sind da sehr entspannt. Danach gehe ich tiefenentspannt in mein rosa Zimmer... und mein viel zu weiches Bett - im Gegenteil zu der harten Nightjet-Pritsche... aber nach den ersten paar Stunden auf den Beinen, dem guten Essen, dem Rosso und dem ein oder anderen Kräuterschnaps kann ich überall gut schlafen.
    2 Punkte
  4. Mil

    The Snowdonia Way

    Moinsen! Hier nur ein paar kurze Infos zum "The Snowdonia Way" in Wales. Bin dort die letzte Woche unterwegs gewesen. Bildergalerie: https://imgur.com/a/SuxFqar Trail-Info: Normale Route ist 156km. Bergroute ist 196km. Infos: https://snowdoniaway.com / https://www.cicerone.co.uk/an-intro-to-the-snowdonia-way / https://de.wikipedia.org/wiki/Snowdonia-Nationalpark / https://www.visitsnowdonia.info Wir sind die Bergroute und kurzzeitig die normale Route gegangen. Die Bergroute war fantastisch, die normale Route eher nicht so! Ich empfehle euch auf jeden Fall die Bergroute zu nehmen! Die Bergroute führt größtenteils über Pfade, teilweise auch weglos, aber alles kein Problem. Man kommt immer wieder durch Dörfer mit Spar-Supermärkten. Wasser ist kein Problem, gefiltert habe ich meistens nicht. Die "Stages" auf der Bergroute sind nicht ohne, ich würde da eher mehr als 6 Tage planen. Technisch ist die Route kein Problem. Cicerone Guide-Book braucht man nicht. GPX gibt's hier: https://www.ldwa.org.uk/ldp/members/show_publication.php?publication_id=13782 Anreise: Die Anreise geht recht schnell! Flug von Köln nach Manchester mit Ryanair in etwas über einer Std. Manchester sieht echt ganz nett aus als Stadt, könnte man sich bei Gelegenheit mal ansehen! Zug direkt vom Flughafen nach Llandudno Junction in ca. zwei Std., dann 10 min Fußweg nach Conwy zum Trailstartpunkt. Conwy ist ein nettes kleines Fischerörtchen, recht touristisch, aber schön. Direkt neben dem Bahnhof von Llandudno Junction gibt es einen Supermarkt. Futter hatte ich direkt für die ganze Zeit von D aus mitgenommen. Spiritus habe ich nirgens gefunden und musste dann auf so blöden Grillsprit von der Tankstelle in der Nähe des Bahnhofs zurückgreifen. Zurück geht es wahlweise per Bus oder Zug, was sehr gut funktioniert. Ausrüstung: https://www.geargrams.com/list?id=54563 Hat für mich wie immer gut funktioniert. Ich wollte ein paar Dinge testen, deswegen war das BS etwas höher als normal. Insgesamt eher zu warme Ausstattung, aber da ich schnell friere, habe ich eher wärmere Klamotten mitgenommen. War letztendlich dann viel zu warm, was aber auch am guten Wetter lag. Für Strom braucht man den UK-Adapter, hatte ich vergessen. Ich würde Handschuhe, Mütze, zweites T-Shirt, Wasserfilter, Powerbank zu Hause lassen. Statt der NIKE Hypertherm ne normale Tight, statt dem NIKE Sphere ein leichtes Shirt und statt dem 450er 'nen 350er Quilt (wenn ich einen hätte) mitnehmen. Neu hatte ich das SMD Lunar Solo dabei, find ich super. Kaufen werde ich mir noch en StS UL-Pillow, mit der Doppelnutzung der Jacke als Kissen schlafe ich einfach nicht so bequem. Werde ich mir jetzt endlich gönnen. Ansonsten würde ich noch eine kleine Tube Fett-Creme einpacken. Tipps: Sehr gute Fish & Chips gibt's im "The Archway" in Conwy. Zug unbedingt online buchen, da 50% günstiger. Fazit: Ein super Trail für rund 1 Woche Zeit! Wir hatten Glück mit dem Wetter, kaum Regen, moderate bis warme Temperaturen. Die Landschaft ist toll! Man ist nie richtig remote, aber trifft manchmal auch 1-2 Tage niemanden. Sehr angenehm. Von mir gibt es alles in allem 8/10 Punkten!
    1 Punkt
  5. Kein doppelseitiges Klebeband, sondern Transferklebeband wie das hier: https://www.extremtextil.de/transfer-klebeband-10mm-dcf-cuben-tape-3m-9485pc.html?number=70589 Damit hast du nur eine Schicht Kleber zwischen den DCF-Teilen.
    1 Punkt
  6. Schön auch deine Erfahrungen in dieser mir bekannten Gegend nun lesen zu können. Hatte mich schon gefragt wie es dir wohl ergangen ist. Schnell weiterschreiben.
    1 Punkt
  7. Fr 24.5.2019: Forca di Penne - Torre de'Passeri Die Nacht war.. also fangen wir mit dem Positiven an. Ich hatte die Front meines Zeltes (Lunar Solo) offen, durch das Mesh hatte ich wie schon erwähnt, einen schönen Blick auf den Sternenhimmel. Nachdem die Vögel still waren, war es richtig still (bis auf besagtes Auto hin und wieder), aber auch das legte sich. Ich hätte nie gedacht, dass ich so lässig die erste Nacht in der Pampa in meinem Zelt liegen würde. Leicht störend war nur, dass es leicht abschüssig war und ich konnte irgendwie nicht recht einschlafen. So entging es mir leider nicht, dass das schöne Zelt nach und nach von innen nass würde. Kondens. Ich denke darüber nach, was ich falsch gemacht habe. Aber so richtig will mir nix einfallen. Habe versucht es richtig zum Wind zu stellen (war jedoch windstill). Da es ja häufig Westwind gibt, müsste ich es zumindest der Statistik nach richtig gemacht haben. Hoch aufbauen. Hmm, zumindest versucht. Das Mesh unten sah relativ ok aus (mittlerweile hab ich in einem Video gesehen, dass ich den Stock noch höher hätte stellen könnte). Vielleicht lag es aber auch an der Waschküchen-Luft. Nach dem Gewitter war es nämlich kurz warm und das ganze Wasser stieg wieder nach oben. Das beeinflusst natürlich meinen Schlaf erheblich. Bewege mich so vorsichtig wie möglich, da die Zeltwand bedrohlich näher kommt. Rutsche mit der Matte immer wieder nach oben und möglich nahe an das Mesh... nur das ist gegen morgen auch tropfnass... Echt anstrengend, aber jeder fängt mal klein an... Bekomme aber später per Mail die Nachricht, es sei bei den Bedingungen normal, dass die Wände feucht werden. Feucht... naja..., aber bin irgendwie ziemlich erleichtert Und idealerweise geht ja irgendwann die Sonne auf und - große Freude, wenigstens das habe ich richtig gemacht . Sie scheint mir fröhlich in das Gesicht und auf die nassen Zeltwände! Ich schlafe nochmal tief und fest ein, in der Gewissheit, dass alles trocknet. Vor lauter Trödelei komme ich wieder spät los. Hab nicht so recht nen Plan, wie weit ich gehen will. Bis Torre de Passeri gehen, dann mit dem Bus bis Musellaro, dann noch 3h zu Fuß bis Caramanico Terme. Aber dafür bin ich zu spät, die Hitze (eigentlich nur 20 grad und ich mag Hitze... aber wenn man permanent in der prallen Sonne läuft…) schwülwarm, außerdem habe ich zu wenig gegessen. In Pescosansonesco Vecchio angekommen, bin ich völlig fertig, obwohl nur 3h unterwegs (allerdings auf einem fürchterlichen Schlammpiste, zugegeben mit schöner Aussicht. Ich gehe weiter nach Torre de Passeri und entscheide ich mich hierzubleiben , in der einzigen Unterkunft im Ort. Mit der Hilfe der Angestellten aus dem benachbarten Sportstudio wird die Betreiberin des "affitare camere" herbei telefoniert und sie verkauft mir eine Nacht in ihrem Etablissement, ich bin wieder der einzige Gast. Nach einer Dusche mache ich mich auf den Weg in DIE Pizzeria des Ortes. Aber, ich ahne es schon (ich habe eine Lautsprecherdurchsage eines Autos Stunden vorher mitbekommen), es gibt eine politische Veranstaltung in der Pizzeria. Die Leute stehen schon auf der Straße (Europawahl?). Ein Pärchen klärt mich auf und schickt mich zu dem zweiten Ort in der Stadt, wo man etwas essbares zu sich nehmen kann. Ich hätte zu gerne zugehört, was den Leuten erzählt wird. Aber es war voll, ich hatte Hunger und ob ich da so erwünscht gewesen wäre??? Der andere Laden ist klein, Neonlicht, Fernseher, Kids aus dem Ort.... auch gut. Und das Bier schmeckt mir heute so gut. Haut aber auch ganz schön rein, weiß auch nicht, warum.. So geht der Tag zu Ende. Plane morgen, nach Caramanico Terme zu gehen. Und wie es aussieht bei strömendem Regen über den Passo San Leonardo am Sonntag, hier sollte eigentlich mein zweiter Zeltversuch stattfinden. Oder ein Pausentag in Caramanico, oder... will doch aber noch in den Alten Nationalpark. Weniger planen, hab's mir doch vorgenommen. Buona notte. Ach ja, ich mag Torre de Passeri. Es ist ein unspektakulären kleines Städtchen, das nicht wirklich soo viel will und kann, fühle mich aber wohl hier.
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  8. Dies scheint das gleiche zu sein, wie ich oben verlinkt habe.
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  9. Magic

    Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Hier die Infos aus dem Cache: https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:a_KOEKV9p48J:https://zpacks.com/products/hexamid-pocket-tarp-w-doors+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-d Wobei ich die 108 Gramm mit Türen fast nicht glauben kann. Edit: Okay, ich sehe jetzt dass die 108 Gramm auch die Angabe für das Pocket Tarp ohne Türen ist. Mit Türen muss es also mehr wiegen.
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  10. hi leute, nachdem labu so langsam wieder fahrt aufnimmt gibts hier von mir ein gebrauchtes huckepack zu verkaufen. der erlös geht zu 100% zu labu. zitate mateusz: "das geld fliesst dann direkt in den wiederaufbau" und "die gurte haben durch die lagerung etwas gelitten".... das pack sieht aus wie ... ja, was soll ich sagen? nagelneu ist es nicht. abnutzung? nix, ausser einer klitzekleinen aufgerauhten stelle am oberen ansatz des linken schultergurtes. dort hat die schlaufe zum hochheben ein klein wenig gerieben. wer noch weitere pics will sagt was er genau sehen will, dann mach ich noch welche. abwicklung der einfacheit halber über mich, ich leite dann an mateusz weiter. porto übernehm ich, also sagt mal euren preis an! und spart nicht all zu sehr...
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  11. Wander Schaf

    3F Lanshan 2

    Und heute hat es ganz gut Geschüttet und stark gewindet. In dem obigen Aufbau, hat es das Lanshan prima ausgehalten. Von Ballon zu Kompression hat es die Zottelei wunderbar ohne die zusätzlichen Abspanner mitgemacht, ohne dass es innen irgendwo feucht wurde. Angenehm finde ich auch, dass das Zelt nicht laut im Wind raschelt.
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  12. ja gut, wenn denn keiner mehr will, dann schick mir per PN die Kontodaten und ich Dir die Adresse, wo der olle Sack hin soll.
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  13. MarcG

    The Snowdonia Way

    Habe auf Reddit einen Trip Report verfasst:
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  14. Habt ihr schon gesehen, dass es einen neuen Langstrecken-Trail in Japan gibt: http://tohoku.env.go.jp/mct/english/ Der Michinoku Coastal Trail ist hervorragend auf Englisch dokumentiert und es gibt sogar eine FB-Gruppe, in der sich Wanderer auf Englisch austauschen. Zum Thema Bären: Ich war mal ein Vierteljahr lang mit dem Fahrrad in Japan unterwegs und habe nur einen einzigen Bären gesehen, der sofort davonlief. Die Bären dort sind extrem selten und scheu. Stealth-Camping ist überhaupt kein Problem! Viel Spaß - Japan ist ein tolles Land!
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  15. Wollte diese Saison auch mal mit einem Kissen im Gepäck los ziehen und habe mir das genannte EXPED Air Pillow UL sowie das SEA TO SUMMIT Aeros Ultralight Pillow (57 g) bestellt - vom Gewicht her nehmen sie sich nicht viel, fand aber das Modell von STS etwas komfortabler/bequemer.
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  16. oh, ja dann geb ich ihn doch nicht her.... vergesst das ganze. scherz!!!! (ich wollt nur den mateusz kurz zum lachen bringen). also ich kann ihn bis dienstag zur post bringen. zur zeit ist der huckepack in dortmund. ab mittwoch gehts erst wieder mindestens eine ganze woche später. OT: ich weiss nämlich wirklich noch nicht wie ich von adam heimkomme. kann sein dass jolly jumper auch wieder heimlaufen muss. klauen lässt der sich nicht. der bleibt am campinplatz und ich leih mir ein rad wenn ich ins zentrum will. ist aber auch ein schöner spaziergang.
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  17. ja, gerade dafür, dass wir Mateusz ermöglichen, uns zukünftig hoffentlich wieder mit tollen Sachen zu erfreuen, dafür gebe ich das Geld gern. Und ja, habe mich nun entschieden 233€ zu bieten. Solle es dann nicht noch einen weiteren Bieter geben und ich den Rucksack in ein paar Jahren abgeben wollen, werde ich mich zuerst bei Dir melden.
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  18. Das ist eine kluge entscheidung. Du wirst nirgendwo ein bessere finden. 222
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  19. ach was soll's 220 Kröten
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  20. auch wenn ich den Rucksack gern hätte, jedoch habe ich mir die 200€ als persönliche Grenze gesetzt. Ich denke nochmal drüber nach ......
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  21. Amsterdam, ach wie schön, pass aber gut auf, die "leien "da gerne Fahrräder aus, wann du dein dan zurück bekommst ist unklar;-) Okay,ich möchte den rucksack gerne haben, dass wenigste was ich machen kann fur Laufbursche, der Kleine, das Hückepackchen ist ja soetwas von schön.. 202€
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  22. 1 Punkt
  23. Ach, lass uns noch etwas Spielen....182 viele Users sind bestimmt unterwegs und machen Ferien. Auf ein par Tagen kommt es nicht an,oder? ( wie gross bist du dan, und passt der Rucksack dich gut? )
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  24. nöö, noch nicht.. 180 Öcken
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  25. 175, das wird meins!..Oder
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  26. Ich hab zwar schon zwei, aber ich sag mal 80 Pinunzen.
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  27. um das hier in Schwung zu bringen 50€ für den Anfang.
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  28. ich schaffs nicht den beitrag zu bearbeiten: die weissen flecken am linken schultergurt sind farbe vom abkopieren der form. wasserfester weisser stift. die hab ich grad noch entfernt. da ist so gut wie gar nix mehr davon zu sehen, man kann einen schatten ahnen. der wird aber beim tragen noch verschwinden.
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  29. OT: Leute die sich aktuell für diese Partei politisch engagieren würde ich wahrscheinlich auch so bezeichnen. Diejenigen die sich "nur" dafür entscheiden ihr Kreuz dort zu machen würde ich so pauschal aber nicht abstempeln. Die sind oft einfach nur frustriert. In der Diskussion und öffentlich sollte man eher nicht solche Ausdrücke verwenden. Das vertieft bloss die Gräben.
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  30. hans im glueck

    Seiland & Sørøya

    OT: für @ALF pferd im treibsand vor lauter geranium kein durchkommen. eindrücke aus soroya. für Seiland erstmal eine brauchbare karte im pdf format leider weiss ich nicht wie man den link richtig setzt, ist direkt zum downloaden vom server der kommune hammerfest. (honseby, seiland-museum, sehr empfehlenswert) und es heisst nasjonalparka, jacke wie hose.
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  31. hans im glueck

    Seiland & Sørøya

    die wandertechnischen schwierigkeiten da oben: soroya, easy going. nur an der allernördlichsten spitze siehts verwegen aus, ist aber überall was zum festhalten montiert. festhaltenkönnen kann wg wind wichtig sein. kann man son bißchen reinzoomen. am rechten bildrand in der mitte führt das geländer nach unten zur tarhalshütte, dann gehts an der linken felsseite knapp überm wasser weiter über die bretter, man sieht noch ein brett und man landet dann vorne oben [glaub ich] und oben ists gar nicht gratig. oben spektakulär wild: auf seiland kanns mal zu steil sein in der mitte hat die insel sehr viel wasser und die beiden nördlichsten gletscher europas, abschmelzende kuppen mit spalten. man kommt nicht immer durchs wasser und sollte nicht überall aufs eis. edit: da find ich hoffentlich noch ein paar fotos. der wiedergefundene ordner enthält leider nur ne schnelldurchlaufs-vorauswahl so dasss die aufarbeitung der weglosen (be)weg(ungs)findung schwierig wird. da werd ich einen feizeit zeitblock für brauchen. orientierung ist auf beiden inseln egal. aussenrum ist wasser und von weiter oben hat man auch gute blicke. sternoya ist dann für die kletterexpertInnen: geologenhammer ist da wohl auch nicht verkehrt. hinterm kamm werden irgendwelche bodenschätze abgebaut.* aber man sieht schon, warum mir die fähre hammerfest - hasvik mir sehr gefallen hat. * ich bin mir aber nicht mehr sicher, ob auf diesem foto sternoya ist oder schon ein blick richtung oksfjord. und ich wurde schon darauf hingewiesen, dass UL entgegen meiner einleitung nicht umdefiniert wurde. ein rückfall in alte schlechte angewohnheiten wurde gesagt, asche auf mein haupt ** bei dem foto über dem vermeintlichen sternoya-foto bin ich mir nicht mehr sicher, ob das wirklich seiland ist oder schon sternoya. die übergänge sind in der erinnerung verwechslungsfähig, auch wenn ich gar nicht auf sternoya war. im rahmen der weiteren sichtung und berichtung wird sich das wohl klären.
    1 Punkt
  32. Regenjacke oder Poncho - Warum verwende ich eine Regenjacke? Am Anfang kam ein Poncho für mich überhaupt nicht in Betracht. Eine Regenjacke und eine Regenhose musste es sein. Das ist bis heute meine Regenkleidung geblieben. Auf dem Jakobsweg Via de la Plata in Spanien habe ich im Oktober/November 2018 viele Wanderer mit einem Poncho getroffen. Gefühlt waren das ca. 95% aller Wanderer. Das hat mich nachdenklich gemacht. Warum benutzen die Wanderer alle einen Poncho? Vielleicht ist ein Poncho doch besser gegen Regen geeignet. Das waren so meine Gedanken. Bevor ich mich intensiv mit dem Kauf eines Ponchos befasse, wollte ich herausfinden, welche Erfahrungen die Wanderer mit ihren Ponchos gemacht haben. Deshalb habe ich während dieser Wandertour die Poncho-Träger genau befragt und beobachtet. Erstmal habe ich die Poncho-Träger gefragt, warum sie überhaupt einen Poncho tragen. Die häufigste Antwort war, das der ganze Rucksack vollkommen geschützt ist. Bei einer Regenjacke und einem Regenschutz für den Rucksack werden bei einem Dauerregen irgendwann die Gurte so nass, dass durch den Dochteffekt die Nässe in den Rucksack und damit in den Inhalt des Rucksacks wandern könnte. Dieses Argument für einen Poncho ist für mich kein Problem. Die Gurte meines Rucksacks können nass werden, ebenso auch mein Rucksack. Der Inhalt meines Rucksacks kann trotzdem nicht nass werden, weil ich immer einen stabilen Plastiksack vom Baumarkt als Inliner in meinem Rucksack habe. Bei leichtem Regen ziehe ich nicht einmal meine Regenhülle für den Rucksack auf. In den Außentaschen meines Rucksacks befinden sich nur Dinge, die einen leichten Regenschauer aushalten. Nässeempfindliche Dinge habe ich in dünnen Plastiktüten verpackt. Bei meinen Beobachtungen ist mir auch aufgefallen, dass die Ponchos in der Regel nur bis zu den Knien reichen. Wanderer, die unter dem Poncho keine Regenhose getragen haben, sondern nur ihre normalen Wanderhosen, hatten am Abend nasse Hosen bis hoch zu den Knien. Bei heftigen Winden flatterten die Ponchos stark und boten dem Regen noch mehr Angriffsflächen. Manche Wanderer haben sich damit beholfen, dass sie Schnüre um ihren Körper gebunden haben. Ständig waren sie damit beschäftigt die Schnüre zu richten, damit sie an den vorgesehenen Stellen bleiben. Ein weiterer Umstand hat mich nachdenklich gemacht. Die Ponchos besitzen Löcher für die Arme, wo die Poncho-Träger die Arme rausstecken können. Wer mit Trekkingstöcken unterwegs ist, muss das tun. Ich habe keinen einzigen Poncho-Träger angetroffen, der an seinen Armen wasserdichte Kleidungsstücke getragen hat. Ich denke da vor allem an wasserdichte Armlinge, wie sie besonders oft bei Radrennfahrern zum Einsatz kommen. Auch Regenjacken habe ich nicht gesehen. Eine Regenjacke und ein Poncho darüber, das wäre aber "doppeltgemoppelt", wie man bei uns sagt. Die Poncho-Träger haben dieses Problem so gelöst, indem viele die Arme einfach unter dem Poncho versteckt haben. Damit können aber bei Regen keine Trekkingstöcke verwendet werden. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einem Sturz die Hände nicht schnell genug unter dem Poncho hervorgezogen werden können, um den Sturz evtl. abzufangen. Bei der Beobachtung der Poncho-Träger ist mir noch ein weiteres Detail aufgefallen. Einige hatten ihren Poncho nicht richtig übergestreift. Bei ihnen war der Poncho zwischen Rucksack und Hinterkopf hängengeblieben. Damit war der Rucksack, trotz Poncho, dem Regen ausgesetzt. Zunächst konnte ich mir das nicht erklären. Später habe ich dann einen Wanderer getroffen, der nach einer Pause wieder seinen Poncho überstreifen wollte. Er hat das allein versucht. Bei seinen Versuchen ist der Poncho immer zwischen Hals und Rucksack hängengeblieben. Mehrere Versuche den Poncho überzustreifen schlugen fehl. Erst nachdem ich ihm meine Hilfe angeboten habe, konnte der Wanderer den Poncho erfolgreich überstreifen. Das habe ich noch oft beobachten können, dass Wanderer Probleme beim Überstreifen des Ponchos hatten, wenn sie das alleine tun mussten. Fazit: Für mich ist aus den aufgeführten Gründen ein Poncho aktuell keine praktikable Regenkleidung.
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  33. Der Nebel lichtete sich allmählich und der kleine Ort Forbach kam in Sicht...
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  34. Am nächsten Tag lief ich durch den Nebel am Hohlohsee vorbei Richtung Forbach...
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  35. baenjo

    Huaraches

    Auch ich habe mit neulich Huaraches angefertigt. Verwendet wurden: Vibram Supernewflex 6mm Flache Schnürsenkel ohne Seele So wirklich getestet habe ich die Sandalen noch nicht, ich werde mich aber mit mehr Erfahrungen zurückmelden. Um die Schnur unten an der Sohle zu befestigen, habe ich keinen Knoten gemacht, sondern die Schnur angeschmort und flach gedrückt, so rutscht sie nicht durch das Loch und das Ganze ist flacher als ein Knoten. Hier noch einige Bilder:
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  36. Mattes

    Eggeweg

    Schutzhütte Essentho
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  37. Mattes

    Eggeweg

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  38. Was man bei Bushcrafts zu Hause alles so findet... Achtung: clo Werte sind in g/m^2 statt in oz/sqyd Ab hier Zitat: Hi Leute, Randinfo: Ich weiß, besteht schon ein ähnlicher Thread zur Schlafsackisolierung, jedoch halte ich es für angemessen, einen neuen Faden zur allgemeinen Auslegung und Berechnung (und passendem Titel) zu erstellen. Sorry falls ich damit jmd. auf den Schlips treten sollte. So. Ich habe mich die letzten Tage mit der Berechnung von Isolierungen (hauptsächlich Primaloft) auseinandergesetzt. Die Erkenntnisse hieraus würde ich gerne mit euch teilen. Zunächst einmal musste ich erkennen, dass viele Hersteller ihre Daten beschönigen (ist ja nicht wirklich was Neues) und im Netz die unterschiedlichsten Werte für Komforttemperaturen kursieren. Aber wie komme ich als MYOGger nun an Infos, wie ich meinen Schlafsack/Jacke/Quilt bei welcher Außentemperatur zu isolieren habe? Ich nehme euch mit auf eine Reise zu dem, was bei mir aus 'Thermodynamik und Wärmeübertragung' noch hängen geblieben ist. Achtung, es wird trocken!:shock: Am Beispiel eines Schlafsacks: Die Dicke einer Isolierung hängt von etlichen Parametern ab. Die Wichtigsten hierbei sind - das Geschlecht, - die Körpergröße/-masse, - der Grundumsatz, - die Fläche der Isolierung, - die Qualität der Isolierung selbst, - die Außentemperatur, - die körperliche Aktivität (bewege ich mich? schlafe ich?) - und nicht zuletzt das eigene Kälteempfinden. Bis auf das eigene Kälteempfinden kann man sämtliche oben genannten Parameter in Zahlen in Formeln fassen, um anschließend eine (theoretisch) optimale Isolierung für die gewünschte körperliche Aktivität bestimmen zu können. Die Grundgleichung hierzu ist die Formel zur Bestimmung des thermischen Widerstandes Rth: wobei Q die Wärme in Watt ist, die den Körper (und somit den Schlafsack) verlassen MUSS, ΔT der Temperaturunterschied in Kelvin zwischen Außentemperatur und Schlafsack-Inneres ist und A das (zunächst ungefähre) Mittel der Schlafsackinnen- und außenfläche in qm darstellt. Bestimmung von A: Die mittlere Fläche des Schlafsacks lässt sich recht einfach abschätzen. Die mittlere Oberfläche eines (männlichen) Körpers, 30 J, 70 kg, 180 cm beträgt ca. 1,8 qm. Ein Schlafsack könnte somit eine Innenfläche von 2,5 qm haben. Mit einer entsprechenden geschätzten Außenfläche von 3 qm hätten wir so eine gemittelte Fläche A von 2,75 qm. Bestimmung von Q: Die Wärme, die der Schlafsack während des Schlafs an die Umwelt abgeben muss, entspricht der Wärme, die der Körper während des Schlafs abgibt. Ansonsten würde die Temperatur im Schlafsack unkontrolliert steigen. Und eine Sauna können wir nicht gebrauchen. Dies entspricht zum größten Teil der Energie, die während des Schlafs verbrannt wird. Diese lässt sich individuell aus dem Grundumsatz bestimmen. Der Grundumsatz in kcal kann mit folgendem Rechner berechnet werden: calculator.net/bmr-calculator.…68&cactivity=1&x=88&y=10# Um von den kcal/Tag auf Watt zu kommen, muss der Grundumsatz lediglich noch durch 20,65 geteilt werden. Für den Durchschnittsmann kann alternativ ein Grundumsatz von ca. 81 W (für Frauen ca. 73 W) angenommen werden. Je nach körperlicher Aktivität gibt der Mensch nun mehr oder weniger viel Wärme ab. Das wird durch das metabolische Äquivalent (MET) berücksichtigt, das beim schlafen etwa 0,8 bis 0,9 beträgt. en.wikipedia.org/wiki/Metabolic_equivalent Der Grundumsatz wird nun mit dem MET multipliziert und wir erhalten eine Wärmeabgabe von Q = 64,8 W. Bestimmung von ΔT: Hier kommt nun die gewünschte Komforttemperatur ins Spiel. Die Hauttemperatur des Menschen beträgt 26-28 °C. Auf diese Temperatur werden auch Wasserbetten eingestellt und diese Temperatur möchte ich auch in meinem Schlafsack im Yukon haben. Den Schlafsack möchte ich als Winterschlafsack auslegen und wünsche mir diese Innentemperatur bei einer Außentemperatur von -10 °C. Unser ΔT beträgt somit 37 K. In obige Gleichung eingesetzt erhalten so einen erforderlichen thermischen Widerstand Rth von 1,57 (K*m²)/W. 1 clo entspricht 0,155 (K*m²)/W Daraus folgt: 1,57 (K*m²)/W entsprechen 10,1 clo. Für diesen Schlafsack würde man von Primaloft One (0,027 clo/g/qm) somit ca. 375 g/m² benötigen. Dieser Wert hängt EXTREM von der Fläche des Schlafsacks ab. Würden wir einen sehr enganliegenden Schlafsack mit einer mittleren Fläche von 2 qm konstruieren, bräuchten wir hierfür lediglich 7,37 clo und 273 g/qm² Primaloft One, was den Sack gleich zweimal leichter machen würde (Stärke der Isolation und weniger Fläche) bei gleicher Komforttemperatur. Natürlich ist das alles Theorie. In der Praxis hat man noch Kältebrücken und über das Gesicht (die Öffnung generell) verliert man auch noch Wärme. Demgegenüber steht jedoch, dass bei dieser Berechnung eventuelle, wärmende Unterwäsche noch nicht berücksichtigt wurde. Zudem fügt der Bezugstoff auch nochmal (minimal) clo hinzu. Die Isomatte isoliert im Normalfall auch noch den Rücken. Den Bereich könnte man somit (mehr oder weniger) unterfüttern. Rückenschläfer mehr, Seitenschläfer weniger. Desweiteren gilt diese Berechnung für eine direkte Außentemperatur von -10 °C. Im Zelt dürfte es jedoch nochmal ein wenig wärmer sein. Es ist also nie wirklich eindeutig, welche Komforttemperatur man am Ende tatsächlich erreicht. Durch die Berechnung kann man jedoch wenigstens einen guten Schätzwert erhalten. Zusatzinfos: CLO-Werte können beliebig addiert werden. Wenn ich also eine Hose mit 0,15 clo, ein T-Shirt mit 0,08 clo, Socken mit 0,06 clo und Schuhe mit 0,1 clo anhabe, erreiche ich ein Gesamt-CLO von ca. 0,39 am Körper. Nach Angaben des Herstellers entspricht Primaloft One in etwa der Isolierung mit 500 bis 550 cuin Daune. 800er Daune hat einen clo von 0,039 clo/g, 800+ Daune ca. 0,059 clo/g. Hier noch eine Tabelle mit den clo-Werten gängiger Kleidungsstücke: engineeringtoolbox.com/clo-clo…mal-insulation-d_732.html Ich hoffe, die ganzen trockenen Formeln und Symbole haben euch nicht abgeschreckt Es ist nicht so schwer und das Ergebnis ist beachtenswert, wie ich finde. Ursprünglich wollte ich hier noch ein anschauliches Diagramm einfügen. Da der CLO-Wert jedoch so stark von den teilweise sehr unterschiedlichen Parametern abhängt, stiftet ein (sehr eingeschränktes) Diagramm wohl mehr Verwirrung, als dass es hilft. Viele Grüße, Kornelius Jetzt muss ich erstmal aufs clo...
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  39. ibex

    Bikepacking Island

    Ich empfehle meistens ab mitte August zu Reisen. Es gibt viele Gründe dafür: Einfachere Furten, da Schneeschmelze fast vorüber und Gletscher sich nicht mehr so stark aufwärmen. Keine ewigs langen Schneefelder (wenn man dann keine will). Weniger Touristen. (Nicht alles rammel voll, weniger Verkehr etc.) Dunklere Nächte als im Juni/July = Nordlichter! Und für jene, die sich Optionen mit den Bussen offen halten möchten: Hochlandbusse fahren die Sprengisandur bis Anfang September, Fjallabak noch deutlich später. Stadtfeste in Reykjavik und Akureyri in dieser Zeit. Von Gullfoss nach Norden klingt nach Kjalvegur. Willst Du einen Abstecher nach Kerlingarfjoll machen? Falls nicht, kann ich den Kjalvegur Wander/Reitweg sehr empfehlen (wenn Du fahrtechnisch was drauf hast, dürften ca. 99 % fahrbar sein). Von Hvitàrnes über Hveravellir und schlussendlich bis Bakkaflöt gibt’s weitere wunderschöne Abschnitte des alten Kjalvegur. Insgesamt keine Autos, ein paar Wanderer und evtl. Reiter und ab Hveravellir triffst Du mit recht grosser Wahrscheinlichkeit niemand für den grössten Teil eines Tages. Zwischen Bakkaflöt und Akureyri gibt’s die alte Öxnadalur-Strasse. Deutlich angenehmer als auf der neuen. Zwischen Akureyri und Myvatn gibt’s eine gute Schotterpiste. Ich glaube man klettert höher, macht aber weniger Strecke als auf der Ringstrasse – hier auch wieder kein/kaum Verkehr. Wenn Du von der Ostküste zurück fährst wäre Laugarvellir auf dem Weg, wenn nicht, mach den Abstecher und bleibe über Nacht. Ein super Ort. Es gibt eine wunderschöne alte Piste (mit vielen Furten des gleichen Bachs – sind aber sehr einfach) die von Norden her direkt dorthin führt. Zweigt von der Hauptroute bei Mulakot nach Westen ab, furtet den Bach einige Male, steigt wenig westlich des Laugarvalladalur kurz an und führt dann direkt vor Laugarvellir. Von dort zur Sprengisandur oder Vonarskard hat’s recht viele weiche Abschnitte. Ich kenne das Gebiet vom Wandern (diretissima zur Brücke über die Kreppa) und Radfahren (oder trendiger; Bikepacking) – es ist bis Askja voller Bimssteinsand (von Bimssteinsand, der aus der Askja kam, eingeblasene Lavafelder). Nach Askja kommen dann weitere Sandflächen und Lavafelder auf denen breite Reifen (muss nicht gleich ein Fatbike sein) ein grosser Vorteil sind. Ich fuhr mit 2.4“ auf 29“ (und 34 mm breite Felgen) und traf 2 einzelne Radreisende an auf dünnen Reifen (um Askja – wo beide die Tour abbrachen um mit Jeeps zurück zur Ringstrasse Mitfuhren). Sie fuhren genau halb so schnell wie ich und mussten stossen wo ich mit ca. 1.3 bar gemütlich radelte. Wenn Du es nicht eh schon vor hast: Nimm die breitesten Reifen/Felgen die in Dein Rad passen, denn auf dem Teer kommst Du immer zügig vorwärts, die wenigen Watt Unterschied wirst Du dort kaum merken. Im Hochland bremsen Dich schmale Reifen jedoch ordentlich aus. Je nach Route von Osten nach Landmanna hast Du über 400 km Lavafelder, Schotter und Sand. Dein Fargo nimmt ja auch 29x2.4“. Mach das, wenn Du möglichst viel Offroad fahren möchtest. Ich verspreche Dir Du wirst mir danken ;-) Zu Deiner Packliste kann ich folgendes Ergänzen: Anstatt Wasserflasche Platypus… Kanns nur empfehlen. Die können auch besser in Rahmentaschen verpackt werden. Du kannst auch mit zu wenig Wasserflaschen los und dann in Askja (rsp. Dreki Hütten) ein paar leere PET mitnehmen. Für die folgenden ca. 70 trockenen und eher langsamen km. Sprengisandur ist dann nicht ganz soo trocken wie oft dargestellt. Wenn Du Zweifel hast, kann ich Dir mit Tipps zu Quellbächen aushelfen. Beim Messer würde ich was kleineres nehmen. Ich brauche auf all meinen Touren praktisch nie eins und wenn, dann geht auch ein winziges Mikro-Sackmesser. Leichtere Schläuche. Ich fahre Tubeless, habe entsprechende Sachen für die Reparatur dabei und auch Schläuche. 130-150 g – schwerer müssen die nicht sein. Bontrager und viele andere bieten solche an. Toppeak Mini 20 Pro – ein super Teil, mit Nieter. Panyam 450… Ich kenne Dich nicht aber meine Einschätzung ist, dass dieser zu viel des Guten ist. Stelle Dich im Hochland auf minimal 0 °C ein im July. Gegen Ende August sind klare Nächte mit 0 °C normal, seltener gegen -5 °C. Eine Radhose (3/4 länge) mit Chamois und Sitzcreme (wenn Du ordentlich Strecke machen möchtest umso mehr). Lange Beinlinge. Eine kurze Hose (für’s tägliche Fahren, leicht elastisch, winddicht, nicht zu weit), Regenhosen (Extra für’s Radfahren – die Sitzen besser als Wanderhosen und sind am Hintern verstärkt, was bei Mehrtägigen MTB Touren sehr wichtig ist. Dann für abends im Zelt die lange Unterhose, reguläre Unterhose (oder auch nicht…) und eine leichte, kurze Hose (meine Laufhose ist genau 100 g) und ein kleines Handtuch ist praktisch, da Du vielerorts Baden kannst. Ein Trick ohne Handtuch auszukommen: gegen Ende Deines Bades in der Heissen Quelle gehst Du einfach an eine sehr warme Stelle und bleibst dort, bis Du leicht zu schwitzen beginnst und leicht überhitzt. Dann raus, im kühlen Wind kurz verharren, bevor Du in’s Zelt gehst. Dann in die trockenen Kleider und gut ist. Ist deutlich angenehmer als es klingt. Isomatte würde ich ebenfalls überdenken. Mit dem Bike in Island ist der Aktionsradius ein anderer – ein geeigneter Platz ist einfacher gefunden, da man in weniger Zeit mehr Strecke machen kann. Ich fand bisher immer gute Plätze. Meine Bedenken sind also nicht auf der Polsterung begründet, sondern auf der Isolationsfähigkeit. Der warme Schlafsack gibt Dir nur warm, wenn die Matte auch was kann. 3 mm EVA und Neoair (in kurz, für Füsse hast ja den Rucksack etc.) oder vergleichbares von Exped etc. Wichtig und richtig finde ich nicht an der Heringen zu sparen. Das Zelt steht und fällt mit den Heringen in Island. Nimm einen Mix aus MSR Groundhogs (oder ähnlichen) und Ti-Pins mit. Lange Abspannleinen um Bike und Steine auf mitbenutzen zu können. Elektronik; ein Navi wie ein Garmin Edge etc. kann eine grosse Hilfe sein, wenn die entsprechende Karte darauf geladen ist. Das Handy als Backup. Du bist als Biker viel effizienter (so lässt sich einfacher Strecke machen) wenn Du am Vorbau/Lenker ein GPS hast mit Deiner geplanten Route. Auch wenn Du nicht Deiner Route folgst kannst Du so im Fahren navigieren. Wandern ist hier anders. Zudem, Deine Route klingt nach 1200-1500 km. Selbst mit den 100k Karten von Mal og Menning (Serkort oder so was) brauchst Du so viele, dass Du ein kleiner Papierkrieg starten könntest. Bike-GPS haben heute in der Regel auch USB-Buchsen. Du brauchst also nur ein Batteriepack, evtl. zwei Kabel und ein Ladegerät. Es gibt Batteriepacks mit zwei USB-Buchsen. Evtl. eine Überlegung wert, damit Du schneller Entladen und damit eher wieder Aufladen kannst, wenn in einer Ortschaft. Denke daran, Einfach einen Wasserdichten Sack am Lenker/Gabelbrücke mit Riemen festzurren klappt auf Dauer nicht. Nach einigen hundert km ist der Sack durchgescheuert, ausser Du kriegst den Sack so montiert, dass er nur die Riemen berührt. Die Wellenbrett Pisten, Sand/Dreck… das arbeitet sich ordentlich schnell durch (auch einen robusten) Stoff. Hinten ist es dasselbe. Einfach mal Essen für 3 Tage irgendwo festzurren mag auf der Strasse gehen, auf Island Wellenbrettpisten (man findet am Rand nicht immer einen ebenen Streifen) und trails sieht’s anders aus. Wenn Du nicht alle 1 h wieder was richten/nachspannen willst, kauf Dir eine Satteltasche mit mehr Volumen. Versuche alles schwere im Rahmen zu verstauen. Habe ich eine Kamera übersehen? Smartphone? Würde ich mir ernsthaft überlegen. Island ist Landschaftlich BOAAAHHH! Echt. Es ist anders. Das Licht nicht immer Smartphone-gut (wenig/Gegenlicht). Spätestens bei den Nordlichtern wünscht Du Dir eine, die was kann
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  40. Nun gut. Hier nochmal kurz eine bebilderte Zusammenfassung, was bisher geschah: Ziel: Plug&Play-System "Joyn" bestehend aus funktionsspezifischen Textilienlagen, die sich via längsseitiger RVs und KAM snaps flexibel an verschiedene Bedürfnisse eine vielfältigen Reise kombinieren lassen und mit den anderen MYOG Werken (vgl. Bild) zusammenarbeiten. Prototyp SnoozeToob Vario: Verbessertes System Joyn mit RVs an Längsseiten (weil schneller, weniger Löcher an den Seiten) Die Maße der größten Layer (rotes 2 Lagen-Laminat) sind 260 x 150cm, die der kleinsten sind Bug Net abgestumpfte "Dreiecke" mit jeweils Kantenlänge 250cm. Insgesamt stehen mir folgende Layers zur Verfügung von schwer nach leicht und nur die in Fett sind rechteckig und weitere utilities: 328g 50g 2-Lagen Laminat rot (leider hat ExTex das nicht mehr) atmungsaktiv, 10.000 HH, 10.000 MVTR mit Kapuze 270g 55g SilNylon grau 3.500 HH 250g Gleitschirm-Nylon schwarz 1.000 HH 135g PU-Nylon oliv 3.000 HH 127g Ripstop Nylon rot mit Kopföffnung 115g 55g SilNylon laubgrün 107g Gleitschirm-Nylon schwarz 1.000 HH 94g Innenzelt-Nylon grau 56g Moskitonetz schwarz (x2) 198g 8.05 DAC Zeltgestänge (crossed: 7+4 bzw. tripoled: 5+3+3) & 3D-Druck Gestänge-Hub 375g 100er Climashield APEX 120g 2oz Climashield APEX 98g 2oz Climashield APEX 37g Kompressionspacksack color coded cordage (u. a. Dyneema Whoopie Slings, shock cord, 1,5mm Dyneema, LineLocs, Gestänge-Holster, Handschuhhaken, Titanheringe) Hier mal die wichtigsten Modi: mit Gewicht (, Kommentaren) [und einem Referenzobjekt, die auch als Inspiration dienten] Ponchotarp (1): 328g [vs. 180g STS Ultra-Sil Nano Tarp Poncho] Quilt/Isolierender Poncho (1+11+8): 797g für 5°C [vs. 760g LaBu MantelWechselQuilt 2.0] Quilt/Decke (5+11+13+8): 694g für -5°C (nicht ganzflächiges Rating, etwa 750g für ganzflächig -5°C, mit Option OmniSmock-Iso einzufügen) Hängematte (2): 270g [vs. 207g Hummingbird Hammocks Single] Hängemattenzelt mit Moskitonetz (1+2+9+9): 712g [vs. 793g Hennessy Hammock Hyperlite] geräumiges Tarptent 2P 2D (1+2+7+7*+10+OmniSmock**): <1000g (8.05 DAC-crosspole-Gestänge) [vs. 1190g TT Double Rainbow] freistehendes Tarptent 2P 1D (1+2+10): 793g (8.05 DAC-tripole via Andreas' Gestänge-Hub) [vs. 708g Big Agnes Fly Creek 2 Platinum] trekking pole supported tarp tent with bug net 2P 2D (1+2+9+Wanderstöcke): 654g ++ Bivy (TBA: 2+4) RuckohneSack (TBA: 2++) Es ist sicherlich schwer hier den Überblick zu bekommen. Ich versuche möglichst gut Fragen zu beantworten. Bilder von bestimmten Modi kann ich nachreichen. Falls bestimmte Detailbilder gewünscht werden, lässt sich das bestimmt einrichten. Die Hängemattenlagen waren bereits mehrmals erfolgreich im Einsatz, eine bestimmte Zeltvariante am Polarkreis ebenfalls. Zu mehr Erfahrung kann ich auch erst später sagen. Später mehr pics, mehr Erklärung, jetzt erst mal Tatort To be continued ...
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  41. Genau darum geht es mir hier, dies zu differenzieren. Ich bin kein Bivy-Hasser, ich bin lediglich der Meinung, dass bei der größten Zahl der Touren, die wir hier machen (ein paar Leute ausgeschlossen) kein Bivy nötig ist. Gewöhnliche Touren in mäßigem Wetter erfordern idR keinen Biwaksack. Das ist ein Ausrüstungsgegenstand, der häufig nicht weiter hinterfragt wird, sondern einfach als notwendig angesehen wird, was er aber eben nicht ist. Was den Kontakt mit Cumulus angeht, muss ich cane zustimmen, das ist echt super! Du kannst auch einfach Kontakt über die Website aufnehmen. Für 1,96 sollte eine extra Kammer reichen, die lange Version geht lt Angabe bis 1,98m Körpergröße. @cane: Das Hexamid gibts doch auch mit Cubenboden, dann bleibt nix drin hängen.
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  42. @micha Es muss für dich stimmen Micha. Ich bin auch mit Tarp unterwegs, habe auch einen leichten Doppelbivy mit DWR von Borah. Das ist auch leichter insgesamt. Schau mal in den Rucksack was da dann alles drin ist. Ist halt mehr Zeug (zu Simple UL). Aber theorie ist halt nur das, entweder du probierst es aus, oder redest es dir aus. Um was zu verstehen reicht es nicht drüber zu schreiben. Ich schick dir gerne mal unseren Doppelbivy für den Sommer, probier es ein paar Wochen aus. Wir sind in Ladakh mit Tarptent unterwegs. Hauptsächlich wegen dem Wind und der Privatsphäre. Es geht ja nicht um überzeugen wollen. Ausprobieren macht ja Spass wenn man im Rahmen bleibt.
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  43. Ich möchte nicodemus hier sein Setup nicht vermiesen, aber das ist doch eine Lösung zu keinem Problem Wenn es nicht regnet baut man das Tarp sowieso nicht auf und sieht den Sternenhimmel genauso so, bei Regen bezweifle ich, dass es in deinem Bivy so gemütlich ist, dass du überhaupt rausgucken kannst (was beim Tarp kein Problem ist).Durch die durchgesteppten Nähte am Quilt kannst du zwar ein paar Gramm sparen, aber schlägst durch das Bivy mehr drauf als du einsparst. Dadurch wird das Setup auch nicht flexibler oder wärmer, sondern einfach nur schwerer. Wäre das Gewicht des Bivys in einen Quilt mit richtigen Kammern und ein paar Gramm mehr Daune investiert, kannst du damit sogar mehr Temperaturbereiche abdecken ohne einen zusätzlichen Ausrüstungsgegenstand mit zu nehmen (Simple UL)1. Stealthcamping geht ohne Bivy exakt gleich, nur bleibt der zusätzliche Sack weg. 2. Genau so hier: Ohne Bivy läuft es exakt gleich, nur bleibt der zusätzliche Sack weg oder man baut schnell das Tarp auf und kann sogar liegen bleiben wo man ist. Das dauert mit etwas Übung 1min. 3. Auch auf einem Parkplatz findet sich schlimmsten Falls eine Stelle, an der man das Tarp aufstellen kann. (ZB Diamond Pitch an einem der Bambus Bäumchen und die drei Ecken mit irgendwas beschwert, was man eben findet). Bei Regen auf einem Parkplatz nur im Bivy stelle ich mir SEHR unangenehm vor! Im Zweifelsfall laufe ich ein paar Meter weiter bis sich ein besserer Campspot auftut. Ist das Wetter ok, brauche ich das Bivy wiederum nicht und schlafe ohne genauso gut. Einziges Szenario ist das mit den Wellen am Strand, aber da muss man zugeben, dass das eher ein Ausnahmefall ist, der sich auch vermeiden lässt. Zudem meintest du ja auch, dass der Quilt dabei trotzdem nass wurde. Fazit: Das Bivy ist in jedem der von nicodemus erklärten Szenarien meiner Meinung nach überflüssig und kann komplett weg gelassen werden ohne die geringsten Komforteinbußen zu haben (wenn natürlich der Quilt entsprechend dicker ist). Ein Tarp bietet sogar bessere Aussicht nach draußen (bei gutem Wetter baut man es schlicht nicht auf, bei schlechtem kann man immer noch herausgucken ohne nass zu werden). Leichter kommt man mit einem guten Cuben tarp auf jeden Fall auch weg, ist dabei aber flexibler und besser vor schlechtem Wetter geschützt. (ZB ein ZPacks rechteck Tarp mit 2,6x3,0m wiegt nur 190g, mit Leinen und Heringen sind es dann etwa 310-320g gesamt) Aber wie schon festgestellt: jedem das Seine. schöne Grüße Micha
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