Geschrieben 8. Juni 8. Jun Bin durch Zufall auf die Plattform campu.eu gestossen. Das ist quasi Airbnb für Camper aller Art. Gegründet von einem tschechischen Pärchen, denen Wildcampen zu heikel und der etablierte Campingplatz zu weit weg von der Ursprungsidee des Zeltens war. Entsprechend finden sich 99% der Angebote in Tschechien. Das Angebot reicht von der puren Wiese mit Feuerstelle (ohne Wasser und Toilette!) bis hin zum reinen WoMo Stellplatz an der Skipiste. Wir hatten zuerst ein kleines grünes Paradies, mit Trockenklo (da ist man aber lieber in den Wald gegangen) und neulich eine Art „Clubcamping“ mit dem Pflegezustand eines Golfplatzes inmitten der Berge des Altvatergebirges. Für 2 Leute mit kleinem Zelt und Motorrad waren jeweils um die 14 € fällig. Man fragt vorher via Website oder App an, bekommt dann erst die genauen Korrdinaten bzw. Anfahrthinweise. Da kann es auch schon mal 300m über ausgewaschenen Feldweg gehen. Bezahlt wird nur online. Ausschluß von Parties, großen Gruppen und überhaupt jeder Art von Lärm ist Teil der Regeln. Hier ist unsere Wiese am Kräutergarten, irgrendwo südlich von Prag: OT: Ja, auch mit dem Mopped wird UL-like gecampt sonst hätte die Klettersteigausrüstung nicht mehr reingepasst.
Geschrieben 8. Juni 8. Jun Wildcampen ist gut, allerdings mit Motorrad erfahrungsgemäß teilweise echt nervig. Deshalb ist campu eine Alternative. OT: Ich bevorzuge selbst 1nitetent.com und biete auch einen Platz an. Das finde ich einfach noch näher am wildcampen, da kein Geld den Besitzer wechselt.
Geschrieben Donnerstag um 10:144 Ta Am 8.6.2026 um 14:16 schrieb Lolaine: Wildcampen ist gut, allerdings mit Motorrad erfahrungsgemäß teilweise echt nervig. Deshalb ist campu eine Alternative.OT: Ich bevorzuge selbst 1nitetent.com und biete auch einen Platz an. Das finde ich einfach noch näher am wildcampen, da kein Geld den Besitzer wechselt.Och das kommt auf die Gegend und Motorrad an, ich erlebe es eher umgekehrt, mit Motorrad oder MTB habe ich deutlich mehr Möglichkeiten, als mit Auto oder zu Fuß. Allerdings fahre ich auch Enduros, kann also auch mal eine etwas herausfordernde Piste z.B. in GR wie Kreta Südküste, Nordafrika oder von der AB einfach über die Böschung runter fahren.Mit dem MTB bin ich fix aus Ballungsgebieten wie Flughäfen, BHF usw raus und kann einfach über ein paar km schauen, wo es nett ist.Was das Geld betrifft, nun das Einrichten von einem Platz (wenn es nicht um Zelten neben dem Haus im Garten geht) kostet halt Geld -> Trockenklo, Wassertank, Leitungen usw, falls im Wald Gästeküche, damit die nicht im Sommer den Wald abfackeln (evtl kommt dann noch das Flaschengas dazu), Plätze, Wege frei schneiden, evtl Zufahrtsweg frei schneiden, tauglich halten und die Piste da ausbessern, wo Gäste, die nicht gewohnt sind, Piste zu fahren, die typischen Löcher, Wellen reingegraben haben usw usw.Da finde ich es schon ok, wenn dafür ein Ausgleich gegeben wird, aber ich habe mal versuchsweise bei ein paar Plätzen 1 Person & Zelt, mehrere Übernachtungen eingegeben und dann kamen Beträge / Nacht > 20-25 € raus, das zahle ich auch bzw eher etwas weniger, wenn ich auf voll ausgestattete Campings z.B. in Naturschutzgebieten beim WW-Paddeln in A / SL gehe.Klar die Plattform kassiert 20%, der Outcome für den Platzinhaber ist also geringer, aber ich finde das für solche Alternatvplätze trotzdem was viel...Ich weiß durch TerraNonna auch, wovon ich rede und was so die Kosten / Aufwand sind und ich finde, so etwas kann man auch preiswerter machen, daß es sich auch Leute mit wenig Kohle "leisten können", für gut 20 € / Nacht bekam man auch bei meinen "Nachbarn" (einen km dieselbe Waldpiste weiter) schon ein Baumhaus o.A. Aber gut daß es die Plattform gibt, macht es halt reichhaltiger neben 1nite, Airbnb (yes da gibt es auch Campings o.A. man muß dann als Owner min ein Glamping Zelt anbieten), Nomady, natuurkampeerterreinen.nl und den üblichen Campingseiten, Suchmaschinen usw Terranonna.de
Geschrieben Donnerstag um 13:514 Ta Plattformen führen leider langfristig immer zu teuren Preisen. AirBNB hat auch mit sehr moderaten Preisen angefangen. Das war zu Beginn eher ein Anteil an den tatsächlichen (Miet-)Kosten. So wie ein transparenter Markt da ist, sehen die Anbieter, was andere verlangen können und dabei noch gute Bewertungen bekommen. In den Markt steigen weitere ein mit klarer Gewinnabsicht und investieren in ihre Angebote um noch bessere Bewertungen zu erhalten. Die Qualität steigt, zugleich aber auch die Preise. Wer jetzt das urtümliche, authentische der jeweiligen Region sucht, wird auf Plattformen nicht mehr fündig.Ohne Plattformen und ohne Internet, nehmen die Betreiber halt einen kostendeckenden Preis und passen den über Jahre auch nicht an. Ohne den Hype von Insta und co, war früher in entlegenen Gegenden einfach nichts los. Jetzt muss man sich vor Ort auskennen, telefonieren und viel rumfragen. Hotels haben teils noch nicht sanierte Zimmer, die nicht auf der Webseite aufgeführt sind, aber auf Anfrage vermietet werden.Und zu nachhaltigem, verantwortungsvollen Tourismus heißt es immer, man solle möglichst das Geld vor Ort ausgeben und die lokale Wirtschaft stärken, mit Plattformen wie AirBNB und Bookin.com fließt etwa 1/3 des Geldes direkt nach Amerika.Langfristig ist das wie gesagt alles Mist, aber kurzfristig, können wir durchaus eine schöne Zeit mit den Plattformen haben, Hatte früher mit couchsurfing.com auch viele nette Begegnungen.
Geschrieben Samstag um 08:452 Ta Hmm bei Airbnb sind es ca 18,5 %, bei campu.eu 20%, die an die Plattform gehen, dafür werden die Anbieter eher gefunden z.B. bei meinen "Nachbarn" nahe Terranonna (1 km weiter die Waldpiste) die lange so etwas wie Baumhaus, Findlingshaus, kleines Häuschen & Zimmer vermietet haben, sind sie über Airbnb überhaupt bekannt geworden für Gäste z.B. aus A/D.Um nun also insgesamt die Kosten zu decken, konnten sie recht niedrige Preise nehmen, da sie dadurch schneller eine gute Belegung hatten, abe die waren auch nicht "gierig", üblich ist wahrscheinlich eher den Preis so weit anzuheben, bis ie Belegzahlen zurück gehen (dann knn sich so ein Portal ausSicht der Gäste gleich "doppelt negativ" auf den Preis auswirken..Gäste, die wiedergekommen sind, haben dann natürlich direkt bei denen angefragt, zum Schluß war die Quote über Airbnb vielleicht noch 20%, ohne Airbnb und unsere Gruppenveranstaltungen wären sie überhaupt nicht bekannt geworden...Weswegen ich eher solche Plattformen als "Anbieter" von etwas "Rustikalem" wie z.B. TerraNonna problematisch finde und deswegen nicht so Bock habe, es zu nutzen, es geht zum Einen viel direkte Kommunikation verloren geht, so lerne ich eher schon vorher die Leute was kennen, kann evtl im Vorfeld für sie einen anderen Platz freischneiden o.A., dann ist mir das viel zu kompliziert (und wird zu wesentlich) mit dem Geld und dann ist da noch das liebe Thema Datenschutz bzw Datenmißbrauch, man muß ja z.B. dann ein Konto angeben, Einiges an Daten zur eigenen Person und hat keinerlei Kontrolle darüber, wohin die ganzen Daten weiter verschoben werden.So als kleinen Denkanstoß kann ich z.B. "Kurz/Rieger - Die Datenfresser" empfehlen.Das ist mir alles viel zu viel, ich will doch nur, wenn ich da bin, Gelegenheit für Andere, die auf Natur stehen, bieten, im Wald sein und die Einrichtungen nutzen können...nach Einschätzung von Bekannten in derselben Gegend, bei denen Zeltplätze bzw andere Unterkunftsmöglichkeiten wesentlich zum Lebensunterhalt beitragen und die Erfahrung mit div Platformen haben, würde ich, wenn ich derartige Plattformen nutzen würde, binnen eines Jahres 3-5 mal soviel Gäste haben, aber zumindest z.Z. können wir die Kosten auc andersweitig finanzieren (z.B. durch Verdienst im Job) und müssen da nicht auf komerzielle "Füße" stellen. Ich merke z.B. auch deutlich den Unterschied in NL, wenn ich beim Segeln mal nicht an einem freien Natur-Marrekrite-Platz bin oder vor Anker liege, sondern in einen Hafen gehe..die Vereinshäfen, die ohne Profitansatz in erster Linie von und für ihre Mitglieder betrieben werden und dann an freien Plätze auch Passanten übernachten können, sind nicht nur preiswerter, nachhaltiger, sondern meist ist auch die Stimmung netter, bei den Kommerziellen sieht das schon anders aus und heftig sind die, die zu einer Kette o.A. gehören... Terranonna.de
Geschrieben vor 12 Stunden12 Std Am 8.10.2026 um 15:51 schrieb 6feet10: Bookin.comdie sind aus den NiederlandenAber ja, wenn man sieht was für Gebühren verlangt werden (+der Niedrigstpreisklausel die jedoch meines Wissens gekippt wurde) ist das schon heftig. Da fragt man sich schon, wieso der Tourismusverband nicht mal sagt wir bauen einfach was Kostendeckend für Deutschland...In Frankreich gibt es z.B. Gites de France, schon lange bevor es AirBnB gab.Location de vacances - Gîtes, Chambres d'hôtes | Gîtes de France®Eher was für Ferienwohnungen/Häuser, aber da gibt es echte Schnapper !PS: wo ist der OT Knopf hinne ? Bearbeitet vor 12 Stunden12 Std von Patirou
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