Jump to content
Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

Ich konnte vor ein paar Wochen endlich mein neues Tarp (Prototyp) testen. Ich bin mit dem SilNylon-Prototyp so zufrieden, dass ich das Ganze in Cuben verewigen werde.

Die Grundidee für die Konstruktion stammt von Micha, vielen Dank dafür!

 

Vorgaben für dieses Tarp:

-          Ziel-Gewicht um die 300g

-          No Frills: Kein Reißverschluss der kaputt gehen kann, keine Lüfter…

-          Konstruktion so einfach wie möglich: Mein letztes Tarp für die Mongolei war toll und super stabil. Allerdings war der Schnitt auch recht kompliziert

-       Basis sollte ein Rechtecktarp im Pyramidenmodus sein

-       Rundum geschlossen für guten Wetterschutz ohne zusätzliches Bivvy

-          möglichst sturmfest, mindestens aber windfest

-          Moskitodicht ohne Innenzelt, Moskitoschutz durch einen 20cm breiten rundum laufenden Saum

-          Einknüpfbarer Boden

 

Herausgekommen ist folgendes:

IMG_20160501_201328104.jpg

 

IMG_20160501_201357615.jpg

 

IMG_20160502_201325142.jpg

 

IMG_20160502_201405305.jpg

 

Das Gewicht liegt momentan bei 380g inkl. aller Leinen und Heringen. Das nackte Tarp liegt bei ca. 310g. Allerdings fehlt noch das Moskitonetz (geschätzt +50g). Verwendet habe ich das 36g Silnylon von Extremtextil.

Wenn ich das 19g Cuben verwende sollte ich ca. 100g sparen können. Dann würde ich inkl. Moskitonetz, Leinen und Heringen bei 330g liegen, also etwas über der Zielvorgabe.

 

Im Elbsandsteingebirge hat sich das Tarp super geschlagen. Es ist für mich recht geräumig. Ich kann darin sitzen und mich bequem umziehen. In der Apside ist genügend Platz für Schuhe, Rucksack und Ausrüstung. Der Aufbau geht recht einfach, die Überlappungsbreite des Eingangs lässt sich mit der Stockhöhe variieren. Dem Wind, den wir in einer Nacht hatten, hatten das Tarp ganz gut standgehalten. Der überlappende Eingang ist eigentlich viel einfacher und unkomplizierter als ein Reissverschluss.

Auf den ersten beiden Bildern sieht man 2 Stück 50cm lange CFK-Stangen, die nocheinmal für zusätzliche Kopf- und Fußfreiheit sorgen. Danke Mr. Hardstone für die tolle Idee!

 

Hier das Schnittmuster:

Ansichten auf der 1. Seite, Schittmuster auf der 2. Seite, sehr rudimentäre Skizze, aber der Schnitt ist wirklich einfach

SilNylon-Proto-Tarp für Grönland 2017.pdf

Es werden 3 Zuschnitte benötigt: 1 Trapez und 2 identische Dreiecke mit gekappter Spitze.

 

Tipps, Verbesserungen und Anregungen sind herzlich willkommen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Super gelungen. Mir gefällt vor allem das "ohne RV", ist auch mein Ansatz.

Wie sieht es denn mit der Dehnung des 36g Silnylon aus ?
Habe das u.a. hier bei mir liegen, traue mich aber nicht es für ein Tarp zu verwenden, es dehnt sich diagonal wirklich sehr stark. Wie war das denn im trealen Einsatz ?

Und Danke fürs Schnittmuster !

bearbeitet von TappsiTörtel
Dreckfuhler

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sehr cooles Teil. Hast Du Bilder von dem Boden und Moskitonetz? Wie verhält sich die Überlappung wenn der Wind aus der Richtung kommt? Is da ein Klett, Schlaufe oder Magnet dran, bzw. angedacht? Mit wievielen Heringen steht es bei Wind? 

Danke vorab :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sauber, das sieht besser aus als mein Prototyp. Der überlappende Eingang ist genau so, wie ich das ursprünglich haben wollte! Zu schade, dass ich es zeitlich nicht mehr hinbekomme, mir so ein schönes Teil zu bauen, da es übermorgen schon los geht :o Vielleicht kann ich mir im Winter mal dein Prototyp ausleihen oder komme bei dir vorbei um mir das genauer an zu sehen ;)

Das Gewicht überrascht mich allerdings sehr! Mein Cuben Prototyp den ich am Wintertreffen dabei hatte, wog ja nur ca 150g und war von den Maßen nicht all zu viel kleiner.

 

schöne Grüße

Micha

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schönes Teil  :)   Was ich da nicht erkenne sind die zwei 50 cm Stangen, die du erwähnt hast. Sind das etwa die leichten Beulen links vom eingang und rechts hinten bei den Füßen?

@wilbo:  in der Zeichnung ist eine Höhe von 1,1 m angegeben - das dürfte dann der Stange entsprechen

Bei 7,31 m² wären das ja ~263 g alleine für den Stoff. Durch die Verstärkungen kommst du dann auf die 310?  Was wiegen denn die Stangen, wenn diese + Heringe + Leinen nur 70g wiegen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was ich vergessen habe zu erwähnen: Das Tarp ist bis auf den Saum komplett geklebt. Funktioniert besser als ich gedacht habe. Nähen ist trotzdem schneller und einfacher!

vor 8 Stunden schrieb TappsiTörtel:

Wie sieht es denn mit der Dehnung des 36g Silnylon aus ?
Habe das u.a. hier bei mir liegen, traue mich aber nicht es für ein Tarp zu verwenden, es dehnt sich diagonal wirklich sehr stark. Wie war das denn im trealen Einsatz ?

Die Dehnbarkeit ist weit weniger problematisch als ich dachte. Zumindest bei diesem Schnitt kann man dadurch recht gut die Falten wegspannen.

vor 8 Stunden schrieb Plork:

Sehr cooles Teil. Hast Du Bilder von dem Boden und Moskitonetz? Wie verhält sich die Überlappung wenn der Wind aus der Richtung kommt? Is da ein Klett, Schlaufe oder Magnet dran, bzw. angedacht? Mit wievielen Heringen steht es bei Wind? 

Bislang habe ich nur Fensterfolie als Boden verwendet, ein Boden aus Silnylon soll folgen. Das Moskitonetz fehlt ebenso. Das Mosikotnetz ist einfach nur ein 20cm langer Streifen, der rundum unten am Saum festgenäht wird. Ich kann das mal bei einem anderen Tarp fotografieren, die Lösung hat sich bei mir bewährt.

vor 8 Stunden schrieb micha90:

Vielleicht kann ich mir im Winter mal dein Prototyp ausleihen oder komme bei dir vorbei um mir das genauer an zu sehen ;)

Super, jederzeit!

vor 8 Stunden schrieb micha90:

Das Gewicht überrascht mich allerdings sehr! Mein Cuben Prototyp den ich am Wintertreffen dabei hatte, wog ja nur ca 150g und war von den Maßen nicht all zu viel kleiner.

Ach ja das leidige Gewicht. Naja im Prinzip passt das schon. Dein Tarp dürfte mind. 0,5m² bis 1m² weniger Fläche haben. Dein 19g Cuben wiegt die Hälfte des 36g Silnylons (wiegt tatsächlich 37-39g pro m²). Damit würde dein Tarp ca. 320g in Silnylon wiegen. Dazu kommen bei mir noch ca. 20g für die Halter der kleinen Stangen und nocheinmal ca. 20g für Leinen, 8 Linelocs und 1/2 Tube Silnylon. Macht hochgerechnet in Summe ca. 340g. Mein Tarp wiegt ohne Heringe 350g, das passt also schon ganz gut. Dazu kommen noch 27g für 8 Heringe + 4g für den Beutel der Heringe. Ich bin auch immer wieder erstaunt wie erbarmungslos sich die Gramm addieren.

Mit 19g Cuben rechne ich mit einem Gewicht von ca. 170g für das nackte Tarp. Für die Stangenhalter muss ich noch eine leichtere Alternative finden...

vor 8 Stunden schrieb wilbo:

wie hoch ist deine mittelstange?

Die Stange ist 120cm lang und 68g schwer. Durch die größere Länge macht es nichts aus wenn sie etwas im Waldboden versinkt. Außerdem spanne ich das Tarp mit ca. 5cm Bodenabstand ab und ich kann sie etwas schräg stellen. Das bringt noch einmal etwas mehr Bewegungsfreiheit.

vor 3 Stunden schrieb questor:

Die Cuben Bahnen sind ja schmaler - willst Du die Maße trotzdem beibehalten?

Da bin ich momentan noch am Tüfteln. Heute abend habe ich das ganze mal skizziert und es scheint, dass die schmale Bahn die Liegebreite mehr einschränkt als ich dachte. Ich werde da mal lieber noch einen Prototypen aus Bauplane bauen, bevor ich das Cuben versaue und ich mir dann 50 kleine Cubenbeutel daraus nähen muss:x

Kann mir mal jemand die exakte nutzbare Breite der Cubenbahn geben? Ich habe gehört, dass die Bahn zwar 138cm breit ist, der Rand aber wegen der fehlenden Fasern nicht nutzbar ist.

Grüße

Erik

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 5 Minuten schrieb Barbarix:

Bislang habe ich nur Fensterfolie als Boden verwendet, ein Boden aus Silnylon soll folgen.

Dann ist die aktuelle Lösung die bessere - Silnylon ist nicht ausreichend als Boden. Vor allem ist es nicht Stichfest und die Wasserdurchlässigkeit lässt bei Druck auch nach. Das wurde erst diese Woche hier irgendwo erwähnt.  Polycryo-Folie ist gewichtstechnisch das beste was man als Zeltboden nehmen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Minuten schrieb Barbarix:

Kann mir mal jemand die exakte nutzbare Breite der Cubenbahn geben? Ich habe gehört, dass die Bahn zwar 138cm breit ist, der Rand aber wegen der fehlenden Fasern nicht nutzbar ist.

Bei dem Cuben das ich mal hatte (50g, schwarz) war an beiden Seiten je ein 1,8cm breiter Streifen ohne die Dynemafasern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 4 Minuten schrieb AlphaRay:

Dann ist die aktuelle Lösung die bessere - Silnylon ist nicht ausreichend als Boden. Vor allem ist es nicht Stichfest und die Wasserdurchlässigkeit lässt bei Druck auch nach. Das wurde erst diese Woche hier irgendwo erwähnt.

Das kann ich leider nicht bestätigen. Ich habe mit 50g Silnylon sehr gute Erfahrung gemacht, allerdings bislang nur ca. 30 Nächte. Ich glaube Silnylon wird da in der Praxistauglichkeit unterschätzt...

Aber klar, Folie ist natürlich deutlich leichter!

vor 6 Minuten schrieb TappsiTörtel:

Bei dem Cuben das ich mal hatte (50g, schwarz) war an beiden Seiten je ein 1,8cm breiter Streifen ohne die Dynemafasern.

Klasse, danke für die schnelle Info!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 20 Stunden schrieb Barbarix:

Die Stange ist 120cm lang und 68g schwer.

vielen dank!

sagst du mir bitte nochmal wie groß du bist. es wurde wahrscheinlich schon einmal in deinem tarptent-faden erwähnt, aber ich bin grad, (nach zwei bier) zu faul zum suchen. :rolleyes:

lg. -wilbo-

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Tolles Teil! Mehr kann man ja kaum noch weglassen. Ich mag diese Konstruktionen die sich auf das Wesentliche beschränken. Und geklebt is es auch noch ... :-)

Die Aussage von AlphaRay(die sich anscheinend nicht auf eigene Erfahrungen bezieht) kann ich ebenfalls nicht bestätigen. Ich bin nun schon viele Tage mit dem HexHex unterwegs und der 55g-Silboden des Teils hat bis jetzt keine Schwächen gezeigt. Einzig die Rutschigkeit nervte und wurde mit SilNet-Streifen beseitigt.

HAL

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich finde dein Eintrag gerade nicht..am WE irgendwo gelesen. War mir sogar sicher, dass es hier im Forum war.  Aber gut zu hören, dass SIlnylon funct - dann gehts also doch leichter als 70g :)

Spricht denn irgendwas gegen Polycryo statt Sinylon zu nehmen? Weiterreißfähigkeit usw. ist ja hier irrelevant. Und das Polycryo lässt sich ja mit normalem Klebeband flicken. Gewichtsmäßig ist da natürlich auch noch ne Welt zwischen + man hat noch den Vorteil, dass man sieht was drunter liegt (wenn etwas drückt -> direkt sehen können ob Wurzel, Stein, Stock)

bearbeitet von AlphaRay

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am ‎13‎.‎06‎.‎2016 at 07:21 schrieb derray:

Woraus besteht die Stange?

Die Stange ist ein CFK Rohr 14mm (Pullwinding)

vor 16 Stunden schrieb wilbo:

sagst du mir bitte nochmal wie groß du bist.

Ich bin 184cm lang und schlafe auf einer Neo-Air

vor 15 Stunden schrieb AlphaRay:

Spricht denn irgendwas gegen Polycryo statt Sinylon zu nehmen?

Ganz im Gegenteil. Polycryo bzw. Tesa-Fensterfolie ist eigentlich mein Standard-Groundsheet. Super leicht und ausreichend stabil. Allerdings möchte ich für Grönland eine robustere Lösung, weil ich mich nicht wochenlang mit einem zerrissenen und geflickten Groundsheet rumärgern möchte. Das Tarp brauche ich für meine Grönlandreise 2017.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 24 Minuten schrieb Barbarix:

Ganz im Gegenteil. Polycryo bzw. Tesa-Fensterfolie ist eigentlich mein Standard-Groundsheet. Super leicht und ausreichend stabil. Allerdings möchte ich für Grönland eine robustere Lösung, weil ich mich nicht wochenlang mit einem zerrissenen und geflickten Groundsheet rumärgern möchte. Das Tarp brauche ich für meine Grönlandreise 2017.

Aah..verstehe! Danke :)   Hatte auch schon überlegt, ob es sinnig ist zu Stapeln - also Polycryo + ultraleichter Silnylon zusammen (Polycryo von Innen?).  Hab 12 m² Folie da. Gewicht muss ich noch bestimmen, aber angeblich iwas um 300g gesamt, was ja ewas um 25g entsprechen würde. Wollte damit eigentlich ein ganzes Tarp basteln, bis ich dann die Tage dann im normalen Zelt unter der Sonne tagsüber am Eingehen war ;)  Drüber gespannte Rettungsdecken haben sehr gut geholfen 8-)

bearbeitet von AlphaRay

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zuerst einmal Glückwunsch zu dem wirklich gelungenen Teil! Ein paar Fragenkomplexe hätte ich:

  1. Wie groß ist denn die Überlappung beim Eingang? Wenn ich mir die Fotos so anschaue, sieht das ein wenig asymmetrisch aus. Oben viel und unten wenig Überlappung. Stimmt das? Und wenn ja, hat das was mit dem Schnitt zu tun oder steckt da ein anderer Grund dahinter?
  2. Wie genau funktioniert denn der Verschluss des Eingangs? Leider kann ich das auf dem Foto nicht so gut erkennen. Und wie muss ich mir den "Verschlussvorgang" von innen vorstellen? Anders ausgedrückt: Wie machst Du den Eingang zu, wenn Du drinnen liegst?
  3. Kannst Du was zur Kondensation sagen? Keine Lüfter lässt ja auch bei ein wenig Bodenfreiheit recht wenig Luftzirkulation zu, oder? Und wolltest Du aus Komplexitätsgründen auf Lüfter verzichten?
  4. Gedankenexperiment: Eigentlich sollte so eine Art Eingang ja auch bei einem Beak eines A-Frame Tarps funktionieren, oder? Hat das schon mal jemand gemacht oder gesehen? Gibt es da irgendwelche positiven oder negativen Erfahrungen? Stell ich mir gerade ganz nett vor, um den offenen Tarpcharakter zu erhalten und bei Bedarf den Wetterschutz deutlich zu erhöhen. Dumme Idee?

Danke für die Antworten schon mal vorab!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Minuten schrieb milkmonsta:

Eigentlich sollte so eine Art Eingang ja auch bei einem Beak eines A-Frame Tarps funktionieren, oder? Hat das schon mal jemand gemacht oder gesehen? Gibt es da irgendwelche positiven oder negativen Erfahrungen? Stell ich mir gerade ganz nett vor, um den offenen Tarpcharakter zu erhalten und bei Bedarf den Wetterschutz deutlich zu erhöhen. Dumme Idee?

Gibts auf jeden Fall ähnlich zu kaufen. Vielleicht findest du ja Reviews dazu.

mfg
der Ray

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich versuch mal ein paar Antworten:

vor 15 Minuten schrieb milkmonsta:

Wie groß ist denn die Überlappung beim Eingang? Wenn ich mir die Fotos so anschaue, sieht das ein wenig asymmetrisch aus. Oben viel und unten wenig Überlappung. Stimmt das? Und wenn ja, hat das was mit dem Schnitt zu tun oder steckt da ein anderer Grund dahinter?

Die Überlappung ist im oberen Bereich ca. 20cm, unten läuft das je nach Aufstellung ziemlich auf 0 aus. Der Grund ist, dass eine Überlappung unten das Handling erschwert.

vor 17 Minuten schrieb milkmonsta:

Wie genau funktioniert denn der Verschluss des Eingangs? Leider kann ich das auf dem Foto nicht so gut erkennen. Und wie muss ich mir den "Verschlussvorgang" von innen vorstellen? Anders ausgedrückt: Wie machst Du den Eingang zu, wenn Du drinnen liegst?

Der Verschluss funktioniert sehr einfach: An der unteren Ecke hängt ein Kunststoff-Ring an einer Gummischnur. Den Ring hänge ich einfach in einen passend platzierten Hering ein. Das Ganze gibt es dann nochmal genau spiegelbildlich an der anderen Tür, so dass ich ein von beiden oder auch beide Türen öffnen kann. Zum Öffnen und Schließen greife ich einfach unter die Tür und hänge den Ring ein bzw. aus. Ist einfacher als es klingt, gibt aber im Zweifelsfall nasse Finger ;-)

vor 21 Minuten schrieb milkmonsta:

Kannst Du was zur Kondensation sagen? Keine Lüfter lässt ja auch bei ein wenig Bodenfreiheit recht wenig Luftzirkulation zu, oder? Und wolltest Du aus Komplexitätsgründen auf Lüfter verzichten?

Ich habe generell mit Kondens wenig Kummer. Wenn es mal ganz arg kondensiert, wische ich vor dem Aufstehen die Flächen einmal kurz ab. Außerdem kann ich das Tarp auch mit beiden geöffneten Türen nutzen, dann ist es ein ganz normales Tarp nur als Halbpyramide aufgebaut. Auf den Lüfter habe ich aus Komplexitätsgründen verzichtet (komplizierter Schitt, Mehraufwand beim Kleben, Sollbruchstelle, Einflugschneise für Mücken...). Wie gesagt wollte ich zu einer möglichst einfachen Konstruktion zurück, nachdem ich mich bei meinem letzten Tarp ausgetobt habe.

vor 25 Minuten schrieb milkmonsta:
  • Gedankenexperiment: Eigentlich sollte so eine Art Eingang ja auch bei einem Beak eines A-Frame Tarps funktionieren, oder? Hat das schon mal jemand gemacht oder gesehen? Gibt es da irgendwelche positiven oder negativen Erfahrungen? Stell ich mir gerade ganz nett vor, um den offenen Tarpcharakter zu erhalten und bei Bedarf den Wetterschutz deutlich zu erhöhen. Dumme Idee?

Klar müsste das funktionieren, die Idee finde ich klasse!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


  • Gleiche Inhalte

    • Von nichtEssbar
      Nach fast einem halben Jahr herumprobieren (die Anfänge finden sich hier), ist "Luftschloss" endlich fertig. Das ist ein 3-in-1 Ding mit einem recht speziellem Anwendungsfall. Biwakfliegen mit dem Gleitschirm (wem das neu ist, hier versuchen wir einen möglichst realistischen Einblick in unser 2018er-Reise zu geben).  Die Grundidee dahinter ist, Biwak(zelt), Schlafsack und Packsack für den Gleitschirm in einem zu vereinen. Das funktioniert, weil der Gleitschirm durch seine Luftpolsterstruktur eine recht gute Isolationswirkung hat, und deshalb als Schlafsack für zumindest 3.5 wenn nicht 4 Jahreszeiten herhalten kann. Der Gleitschirm wird in einer separaten Kammer, die fix in das Biwakzelt integriert ist, gepackt, die dann als quilt-ähnlicher Schlafsack dient. Ausgelegt ist das Ganze fürs Hochalpine Gelände und Sauwetter. Einfachheit, Robustheit und wind/wetterfest ist daher oberstes Gebot. 
      Gewicht: 1070g inkl. Gestänge (was für die Kombination Zelt + Schlafsack durchaus akzeptabel ist finde ich)
      Meine minimale Gesamtausrüstung für Overnight (Gleitschirm, Gurtzeug, Isomatte, Luftschloss, Rettungsschirm, Vario, Kocher, Helm, ....) beläuft sich damit jetzt auf 9.9kg. für mehrere Tage, bin ich bei 11.4kg base-weight. Das ganze passt super in einen 50L Rucksack.
       
      Detaillierte Funktionsbeschreibung - in Englisch - gibt's hier: https://www.thomasbergmueller.com/luftschloss-paragliding-sleeping-system/ 

       

      Schirm, Luftschloss und Gurtzeug - Links typische Situation nach dem Flug, rechts Schirm in der Schirmkammer, die dann den Schlafsack bildet. 

      Innenansicht mit roter Schirmkammer, Isomatte und genügend Platz für anderes Equipment. Hinten sieht man das Moskitonetz bei geschlossener Sturmklappe.
       
      Da wir hier im MYOG-Forum sind, möcht ich natürlich auch ein bisschen was zur Entstehungsgeschichte Teilen. 
       

      Angefangen hat das ganze mit einem Schnur-Gestängemodell, um mit der Statik des Tunnelteils ein wenig herumzuspielen. Basierend darauf habe ich dann mehrere Prototypen gebaut, großteils aus einer Bauplane (nicht elastisch, stabil, billig und Panzertape hält perfekt darauf). 

       
      Ich hab dann lange wegen den Materialen überlegt und tatsächlich bereits 40g atmungsaktives DCF zuhause. Das war für mich die logische Wahl von größtmögliche Atmungsaktivität und wasserdicht. Ich hab mich im Nachhinein dann aber doch für ein etwas schwereres 80g 2.5 Lagen-Laminat entschieden. Gründe dafür waren die Farbe (unauffälliger), vor allem aber einfachere Verarbeitung und kostengünstiger, wenn was in die Hose geht. Um die geringere Atmungsaktivität zu kompensieren, habe ich auf der Rückseite unter einer großzügigen Lasche auf der gesamten Breite Moskito-Netz vernäht. Erste Tests haben gezeigt, dass die dadurch entstehende Zirkulation durchaus angenehm ist. Beim ersten Test (0° außen, trocken) ist jedenfalls kein Tröpfchen Kondens entstanden. Falls es eine nächste Version geben sollte, bin ich derzeit geneigt, auf atmungsaktive Stoffe zu verzichten und nur die Zirkulation zur Belüftung zu verwenden. 
       

      Der Oberteil besteht aus zwei Teilen, dem Tunnelteil und dem Rückteil. Hier im Bild das Rückteil mit dem Belüftungs-Moskito oben, der Öffnung zur Schirmkammer und der Schirmkammer aus rotem Ripstop. Rechts die Bodenwanne aus 65g Ripstop PU. Diese ist - um Material zu sparen - in der Mitte 1x mit einfacher Kappnaht vernäht. Die Ösen für's Gestänge sind in 20mm Gurtband gepresst. Die Gurtbänder sind durchgezogen, um mechanische Belastung am Zeltboden zu vermeiden. 
      Sämtliche Reißverschlüsse sind mit Laschen überdeckbar, die im Abstand von 50cm mit Anorak-Druckknöpfen fixiert werden.

      Das Gestänge kommt in einen abgenähten Kanal und wird links und rechts in den Ösen gespannt. Das Gestänge selbst ist übrigends selbst heißgebogen, mit geraden Stangen lässt sich der Radius leider nicht erreichen - selbst nicht mit den verwendeten 8.05mm NSR Featherlite.

       
      Falls das jemand nachbauen möchte, Schnittmuster gibts gerne auf Anfrage - kann man natürlich auch ohne die Schirmkammer bauen, so viele Gleitschirmpiloten gibt's da draußen wohl nicht, die auch mal am Berg schlafen  
       
       
      Liebe Grüße und Danke für den Input hier aus dem Forum
      Thomas
       
       
       
       
    • Von Andreas K.
      Ein Beispiel für die Trageriemen findet man hier: 
       
      Präambel: Die im folgenden beschriebenen Schulterträger sind darauf ausgelegt, dass sie in einem Winkel von 20° am Rückenteil eines Rucksacks angesetzt werden. Der Ansatz beträgt 3cm, der Abstand der Schulterträger zueinander 7-8cm.
      Die Schablonen finden sich im Anhang.
      1) Die Teile der Schulterträger auf rechter Seite des Stoffes der Decklage bzw. auf rechter Seite des Polsters anzeichnen. Der rote Strich längs diagonal auf der Schablone entspricht der gewünschten Ausrichtung bzgl. des Musters auf dem gewählten Material. Die kurzen roten Striche mit Pfeilmarker quer diagonal markieren Einschnitte an Decklage bzw. Polsterung. Die Nahtzugaben auf den Schablonen sind bereits inkludiert.

       
      2) Die beiden Teile eines Trägers rechts auf rechts, von der unbeschnittenen Seite ausgehend, bis zur Schnittmarke mittels Steppnaht (rote kleingestrichelte Linie) vernähen. Die Nahtzugabe beträgt 1cm.

       
      3) Die zwei unteren Ecken und den Überstand der Decklage oben zurückschneiden.

       
      4) Träger auf rechts drehen, dabei Ecken sauber ausformen.

       
      5) Eine „scharfe Kante“ zwischen Decklage und Polster abstecken, anschließend den Träger parallel zur Kante, ca. 4mm, von der unbeschnittenen Seite ausgehend bis zur Schnittmarke (ggf. umgekehrt) absteppen (rote kleingestrichelte Linie Außen).
      (Optional: Eine zweite parallel verlaufende Naht weitere 4mm versetzt absteppen).
      Danach die Mittellinie zwischen den endgültigen äußeren Kanten des Trägers absteppen (rote kleingestrichelte Linie innen). Die Breite des Trägers beträgt 8cm vom oberen Abschluss der unbeschnittenen Seite ausgehend bis zum markierten Einschnitt auf der gegenüberliegenden Seite. Darunter ist die Breite durch den Verlauf der bereits vernähten Kanten klar definiert.
      Im Anschluss die gedachte endgültige Kante auf der beschnittenen Seite, 8cm parallel zur Unbeschnittenen, mit einem lösbaren Heftstich abnähen (blaue großgestrichelte Linie).

       
      6) Jetzt die Kanten der überstehenden Polsterung nach links umlegen und heften (blaue großgestrichelte Linie).

       
      7) Anschließend den überlappenden Teil der Polsterung zur Decklage hin umklappen. Die Heftnaht, die den Rand des Schulterträgers markiert, dient hierbei als Bruchkante. Die jetzt innen liegende Kante der Polsterung muss der Länge nach leicht gedehnt werden, so dass diese beim folgenden Abstecken sauber an der Mittelnaht anliegt.

       
      8) Dann muss nur noch die gedoppelte Polsterung ca. 2mm parallel zu den innen liegenden Kanten und einmal längsmittig zwischen den Rändern abesteppt werden (rote kleingestrichelte Linien). Zum Schluss werden nur noch die Heftnähte (blaue großgestrichelte Linien) gelöst, und fertig ist der Schulterträger.

       
      Decklage Links.zip Decklage Rechts.zip Polster Links.zip Polster Rechts.zip
    • Von Andreas K.
      Wie in der Präsentation des Daunenquilts "Siebenschläfer" angekündigt, kann ich nun auch die Bauanleitung für den Quilt liefern:
      Material:
      ca. 5,7lfm Stoff nach Wahl, daunendicht ca. 2,7m elastische Kordel, Ø 2mm ca. 0,7m Grosgrain (Ripsband), Breite 15mm ca. 3,0m Gummiband, Breite 15mm 7x Flachschnalle, 15mm 2x Tanka 1x Einwege-Reißverschluss, teilbar, Schienenbreite 3mm, Länge 75cm 250g Daune, 850cuin
        Außerdem:
      ca. 40,0 m doppelseitiges Klebeband, Breite 15mm  
      Arbeitsschritte:
      Zuschnitt:
      Teile auf kalandrierter Seite des Stoffes anzeichnen (Konturen, Positionen Befestigungsbänder, Markierungslinien Kammertrennwände); Abb. 1 und 2 Teile zuschneiden  
      Ober-/ Unterseite:
      Ecken nach innen umschlagen und fixieren; Abb. 3 Nahtzugabe nach innen umschlagen und heften; Abb. 4  
      Unterseite:
      Klebestreifen entlang der Markierungslinien für die Kammertrennwände anbringen; Klebeband verläuft oberhalb der Linie, vom Fußende aus gesehen; Abb. 5 Kammertrennwände aufkleben; Nahtzugabe schließt mit oberer Kante des Klebestreifens ab, Trennwand selbst weist zum Fußende hin; Abb. 6 ggf. die über den seitlichen Rand des Unterteils hinausragenden Teile der Kammertrennwände parallel zu deren ursprünglichen Schnittkanten beschneiden; Abb. 7 Kammertrennwände und Unterseite vom Fußteil aus beginnend mittels Steppnähten verbinden; untere Ränder der Klebestreifen entsprechen den Nahtlinien; !ACHTUNG! unbedingt knapp neben den Klebestreifen nähen; Klebestreifen abziehen  
      Oberseite:
      Klebestreifen anbringen (siehe Unterseite) Je Kammer Trennwand aufkleben, Überstand beschneiden, Trennwand mit Oberseite vernähen, Klebestreifen abziehen (siehe Unterseite); !ACHTUNG! Diese Arbeitsschritte Kammer für Kammer einzeln ausführen  
      Tunnelzüge:
      Tunnel zuschneiden: 2 Stück á 75,5x6cm (Kopfende), 2 Stück á 60,5x6cm (Fußende) Enden umschlagen und heften; Stoffstücke 2x der Länge nach zu Tunneln mit 20mm Breite falten und fixieren; Abb. 8 Auf Quiltunterseite die zwei kurzen Tunnel entlang der Kante am Fußende, die zwei langen Tunnel entlang der Kante am Kopfende fixieren; Die Tunnel treffen sich jeweils mittig an Fuß- bzw. Kopfende Je Tunnelbahn 2 Ripsbänder á 10cm zuschneiden Für die Fixpunkte der Zugschnur kopfseitig den männlichen bzw. weiblichen Teil einer Schnalle auf Band fädeln; Bänder in Form eines flachen „G“ falten, in Querrichtung mittig mit Steppstich vernähen; Abb. 9 Für die Fixpunkte der Zugschnur fußseitig die Bänder in Form eines flachen „G“ falten, in Querrichtung mittig mit Steppstich vernähen Gummikordel in Tunnel einziehen; am Treffpunkt zweier Tunnel (Kopf- bzw. Fußseite) Tanka und Kordelgriff auffädeln; alternativ kann Tanka auch nachträglich aufgefädelt und durch einen einfachen Schlaufenknoten darüber vor Durchrutschen gesichert werden; Abb. 10 Kordeln an den Enden mit Bandschlaufen verknoten Bandschlaufen in die Tunnel einschieben und fixieren; fußseitig schließen die Bandschlaufen bündig mit den seitlichen Tunnelenden ab; kopfseitig stehen die Bandschlaufen mit den Schnallenteilen ca. 5mm über  
      Ränder schließen/ Quilt befüllen:
      Trennwände längsmittig, mit Falz in Richtung Kopfende hin, falten und fixieren; Nähte Ober- und Unteseite liegen hierbei aufeinander Ripsbänder auf 6cm zuschneiden; weibliche Teile der Schnallen auffädeln dann mittig falten Bänder an den am Quilt markierten Positionen mit Schnallen nach Außen zwischen die Ober- und Unterseite einschieben und fixieren; Die Falze stehen hierbei ca. 5mm über die Quiltränder hinaus, die Oberseite der Schnallen zeigt zur Quiltoberseite hin Die Quilthälften zu einer Seite hin am Kopf- und am Fußende abstecken, anschließend knapp der Kante entlang absteppen Kammern von der offenen Seite aus einzeln nach Angabe befüllen und abstecken; Abb. 11 Offene Seite mittels Steppnaht, knapp zur Kante verlaufend, schließen Reißverschluss, ausgehend vom Fußende, mit Schiene in Richtung Oberseite zeigend auf Unterseite festnähen;  
      Daunenverteilung:
      Quilt zusammen mit 3 Tennisbällen in den Trockner geben; Maschine auf niedriger Temperatur oder kalt laufen lassen bis die Daunen gleichmäßig verteilt sind Alternativ: Quilt flach ausbreiten, Daunen durch sanftes Klopfen mit der Hand verteilen  
      Mattenbefestigung:
      Gummibänder zuschneiden; Länge entspricht etwa 2/3 des Mattenumfangs Je Band zwei männliche Teile der Schnallen mit Dreisteg auffädeln; die Stecker zeigen jeweils nach Außen, also voneinander weg; Die Oberseite der Stecker liegt auf dem Band auf Bänder an den Enden gegeneinander einfalten (wie bei doppelter Kappnaht) und vernähen  











       
    • Von Andreas K.
      Zwei Jahre lang lagen die Materialien für einen Quilt zuhause in der Materialkiste, zwei Jahre stand der fertige Schnitt... Doch nach den Erfahrungen lange zurückliegender Projekte, Daunenhose und Daunensocken, war ich noch immer in meiner Begeisterung für die Verarbeitung der hierfür typischen Materialien gebremst. Zu groß war der Respekt vor der doch sehr aufwändigen Arbeit.
      Nachdem @Puffin aber seinen äußerst gelungenen selbstgenähten Quilt auf dem zurückliegenden MYOG Treffen zeigte, hat mich doch der Ehrgeiz gepackt, und ich habe mein lange ruhendes Projekt in Angriff genommen und erfolgreich zum Abschluss gebracht.
      Herausgekommen ist der „Siebenschläfer“, ein Dreijahreszeiten-Quilt den ich im Folgenden vorstellen möchte.
       
      Die Details:
      Flach ausgebreitet hat der Quilt die Maße 210x138/112cm. Er ist somit nutzbar bis zu einer Körpergröße von ca. 195cm. Mittels eines 75cm langen, teilbaren Reißverschlusses und eines Kordelzuges lässt sich das untere Drittel der Decke zu einer Fußbox schließen. Ausgeformt hat die Fußbox eine Länge von etwa 60cm. Der Kragen wird rückseitig durch eine Flachschnalle geschlossen und kann mit einem elastischen Kordelzug gerafft werden, so dass dieser eng am Hals anliegt. Zur Befestigung des Quilts an der Matte sind drei umlaufende elastische Bänder vorgesehen, auf denen die männlichen Teile der Flachschnallen - die mit dem Dreisteg - aufgefädelt sind. Dadurch lassen sich die Schnallen beliebig auf den Bändern justieren, haben aber einen festen Sitz, so dass diese nicht versehentlich verrutschen können. Außerdem legen sich die Schnallen flach an die Matte an, wodurch der Spalt zwischen Quilt und Matte, durch den Luft ziehen könnte, minimiert wird. Als Füllung habe ich 250g Gänsedaunen mit 850cuin gewählt. Diese sind in insgesamt 15 quer verlaufende Kammern in H-Konstruktion mit einer Breite von 15cm und einer Steghöhe von 3,6cm verteilt. Für die Kammern wurde 10% Überfüllung eingeplant, wodurch diese sich leicht aufplustern, so dass sich ein Loft von 5cm (einfach) ergibt. Als Material für Außenhülle und Kammerstege wurde Membrane10 von RSBTR mit 22g/m² gewählt. Ausgelegt ist der Quilt für einen Temperaturbereich von drei Jahreszeiten. Nach meinem Verständnis entspricht das dem Zeitraum von etwa April bis Oktober, also insgesamt sieben Monate. Daher auch die Namensgebung „Siebenschläfer“. Das Gewicht des Quilts beträgt 465g. Das der drei zugehörigen Befestigungsbänder gesamt 21g.  
      Der Quilt in Bildern:

























    • Von einar46
      Hallo liebe MYOG-Experten,
      ich möchte mein Tarp von zpacks Hexamid Pocket Tarp w Doors mit einem Inner von SMD Serenity NetTent etwas "aufpimpen". In der Regel benutze ich mein Tarp solo, aber unter bestimmten Bedingungen (Mückenzeit usw) möchte ich das genannte Inner einsetzen.
      Nun habe ich ein Problem.
      Das Inner passt von der Größe (Länge und Breite) sehr gut in das Tarp, was ich schon ausprobiert habe. Auf dem Bild ist oben die Innenseite der Spitze des Tarps zu sehen. Dort sitzt der Griff meines Trekkingstocks. Im unteren Teil des Bildes ist die Außenseite der  Spitze des Inners zu sehen. Wegen meiner Körpergröße verwende ich Trekkingstöcke der Länge 115 cm, die nur faltbar und nicht "teleskopierbar" sind.
      Damit ich im Inner ausreichend viel Platz habe, muss das Inner direkt in der Spitze des Tarps sitzen, Tarp und Inner gleichzeitig fixiert mit meinem Trekkingstock.
      Am Griff des Trekkingstocks anbinden funktioniert nicht so richtig, weil das Inner dann zu tief hängt. Es kommt auf jeden Zentimeter an. Ich könnte meinen Trekkingstock auch in das Inner stellen, dann würde ich aber mit den Spitzen des Trekkingstocks den Boden des Inners zerstören, was ich erstmal nicht machen möchte. Als letzte Variante bliebe eine durchstichfeste Unterlage für den Trekkingstock, so dass ich den Trekkingstock doch im Inner aufstellen könnte.
      Ich frage daher mal in die Runde, ob jemand eine geniale Idee hat, wie ich den Trekkingstock doch außerhalb des Inners aufstellen kann und die Spitze des Innners trotzdem in der Spitze des Tarps sitzt.

      Grüße von Reinhard
       
  • Benutzer online   4 Benutzer, 0 anonyme Benutzer, 69 Gäste (Gesamte Liste anzeigen)







×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.