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Ultraleicht Trekking

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ich nehme ein Handy mit, ja. Ob die Apps was taugen, kann ich nicht sagen, bin ich bis dato ehrlich gesagt nicht davon ausgegangen...kann ich aber mal ausprobieren, gute Idee.

Dabei habe ich aber gleich die nächste Frage - zur Stromversorgung.

Ich habe ein Handy, einen Fotoapparat und eine Powerbank dabei - alle haben einen Mini-USB-Anschluss zum Aufladen.

Ich habe jetzt folgendes Kabel gefunden: https://de.aliexpress.com/item/25CM-3ft-3-in-1-Micro-USB-cable-Power-3-Micro-USB-Devices-At-Once/32264455199.html?scm=1007.13438.37934.0&pvid=891241b9-421a-4f34-bda0-ffd958377b2e&tpp=1

welches ich mit diesem Adapter kombinieren möchte: https://de.aliexpress.com/item/Universal-5V-2A-AU-Plug-USB-Wall-Charger-Power-Travel-AC-Adapter-for-iPhone-6-Plus/32694027962.html?spm=2114.010208.0.479.qMeIIf

finde ich super praktisch, da ich dann im Hostel oder Café oder sonst wo, wenn nötig alle drei Geräte gleichzeitig laden könnte  - nun meine Frage - hält eine handelsübliche Steckdose so etwas aus? Also dass man da dann drei Geräte gleichzeitig dransteckt oder gibt es da Grenzen? Könnte es sein, dass dann nur ein, zwei Geräte geladen werden oder alle nicht, weil zu wenig Spannung anliegt oder sonst was? Oder reicht der Adapter schon gar nicht, um die drei Anschlüsse zu bedienen, unabhängig von der Steckdosenleistung?

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Die Steckdose ist in diesem Fall kein Problem, und ein 2A Ladegerät ist auch ne tolle Sache falls das Endgerät damit klarkommt. Allerdings wirst du mit dem praktischen Kabel die Ladezeit deiner Geräte auch ziemlich verlängern. Wenn du wirklich dringend ansteckst lädst du noch etwa mit 666mAh (2000/3) bei zwei Geräten immerhin noch mit 1A. Versuch doch besser ein kleines leichtes Ladegerät mit 2 Ausgängen mit je 2A zu finden. Damit wirst du dann tatsächlich alle Geräte schnell wieder voll bekommen. Wenn zeit keine Rolle spielt ist deine Lösung aber natürlich auch sehr gut und bequem!

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Ich habe mittlerweile auch schon verschiedene Android-Nav-Apps ausprobiert: Am besten gefallen hat mir bisher OsmAnd.

Es ist im Gegensatz zu Locus oder OruxMaps etwas abgespeckt, aber dafür sehr intuitiv in der Bedienung. Die ersten sieben OSM Maps kann man kostenlos herunterladen. GPX Tracks kann man auch einbinden. Was ich vor allem toll finde ist, dass man im Offline Modus die Karte durchsuchen kann. Und das nicht nur nach Städtchen, sondern auch nach POI's (d.h. Quellen, Brunnen, Aussichtspunkten, Feuerstellen, usw.).

Falls ich mal etwas genauer wissen möchte (aktuelle Höhenmeter, Luftlinie zu einem anderen Punkt), dann verwende ich OruxMaps. Hierfür gibt es auf openandromaps.org auch sehr gute Karten. Man muss allerdings noch das Elevate-Theme installieren, welches es auch auf der Seite gibt. Falls jemand Hilfe dabei brauch, gerne fragen. Ist aber eigentlich recht einfach.

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vor 12 Stunden schrieb Freierfall:

Kenne keine der beiden Apps. Habe mich auf Android nach einigem Ausprobieren für Locus entschieden, scheint mir die beste, bedienungsfreundlichste Outdoor-GPS-App für OSM Karten.

Locus finde ich auch sehr gut und werde ich aufm TA nutzen. 

Als ich noch ein Iphone hatte (ja ich bin tatsächlich von ios zu android gewechselt und super happy) da hatte ich mal apemap installiert was ganz okay war und kostenlos. 

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vor 21 Stunden schrieb ink:

Ich kaper deinen Thread mal kurz für eine Frage die mich noch plagt. Für welche Auslandskrankenversicherung habt ihr euch entschieden?

Gutes Thema! Wir haben uns zwei Optionen genauer angeschaut. Einmal die Versicherung von der hansemerkur und die vom ADAC. Bei uns wird es bei der hansemerkur leider ziemlich teuer weil wir nach dem TA noch weiterreisen in die USA. Von daher müssten wir den teureren Tarif vorab wählen. Deshalb wird es bei uns wohl auf den Schutz vom ADAC hinauslaufen. 1600 € vs 600 € pro Person ist auf jeden Fall eine Ansage. Und vom ADAC habe ich bisher auch nichts Schlechtes gehört.

 

bearbeitet von fliesenkefer

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Ebenfalls ADAC. Ich bin momentan für ein Jahr in den USA und im Gegensatz zu fast allen anderen Versicherern, welche ca. 3-4 Euro pro Tag nehmen, liegt der ADAC bei nur ca. einem Euro. So zahle ich für das komplette Jahr 360€ statt weit über 1.000€

Fabian

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Gast

mal kurz zurück zu orientierung oldschool:

clipper mal angeguckt, meiner "hakt" erstmal bis zu 45 grad neben der richtung und pendelt sich dann in -mehreren- versuchen, das ding plan zu halten, ein, aber nicht immer und meist auch nicht beim ersten mal. d.h.: tendiert zu unbrauchbar, nimmt man auf keinen fall mit, wenn man vorher nich reichlich mit gespielt hat.

ich bleib erstmal bei 50gr (und hätt da in den vorhandenen beständen noch reichlich auswahl, aufzustocken). naja.

 

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Bin die ganze TA Süd + Stewart Island sowie einige andere trails in Nz mit dem Topo NZ app und TA wayppoints gegangen. Hat perfekt funktioniert und ab irgendeinem punkt hab ich die papierkarten gar nicht mehr aus dem resupply mitgenommen. 

bearbeitet von Matthias

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Am 21/08/2016 at 12:44 schrieb Miss X:

wie hilfreich ist ein Kompass wirklich? Das Kartenmaterial ist ja sehr gut und gpx-Tracks gibts auch zur Genüge, die Beschilderung des Weges ist aber wohl nicht lückenlos. Sollte man einen Kompass mitschleppen, der immerhin um die 50 Gramm auf die Waage bringt (einstellbare Deklinationskorrektur wäre mir schon wichtig, habe keine Lust ständig zu rechnen :ph34r:)?

Zum Thema Kompass:

Ich würde mich im Wald nie auf ein GPS verlassen. Zum einen ist der Empfang oft recht schlecht wenn die Vegetation sehr dicht ist. Zum anderen ist es bei schlechtem Empfang nicht so einfach, eine Richtungsanzeige zu erhalten, ohne länger in einer Richtung zu gehen, was in schwierigem Gelände oft nicht möglich ist. Und gerade in einem Notfall möchte ich nicht von Batterien abhängig sein.

Ich hab mal auf der Südinsel ca. 50m von einem Pfad über eine Viertelstunde gebraucht, um wieder zurückzufinden... und dies obwohl ich nicht alleine war und jemand auf dem Pfad auf meine Rufe geantwortet hat. Der Grund war, dass man im Wald oft meint Pfade zu sehen, die dann aber in umgekehrter Richtung anders aussehen. Auch ist es wegen Pfützen, Lianen etc je nachdem fast nicht möglich, sich auf einer geraden Linie fortzubewegen. Man verliert dann schnell die Orientierung, wenn man dauernd über oder unter etwas durchsteigt, mit dem Rucksack hängenbleibt, oder Hindernisse umgeht. Wenn der Wald dicht ist und bei Bewölkung oder Regen hat man auch keine Orientierung mehr über die Sonne. Ist mir in Europa noch nie passiert, aber in NZ ist der Wald schon anders. Als ich in NZ lebte ist ein Jogger in der Nähe von Wellington zwei Tage "verloren" gegangen, als er mal hinter einen Busch ging und nicht mehr zurückfand.

Ich habe dieses Teil hier immer mit dabei:

https://www.amazon.co.uk/Recta-Micro-Compass-COMET-Thermometer/dp/B000NJOC48

Gewicht 9 Gramm,  und reicht um eine Richtung ungefähr beizubehalten. Die Nadel ist sehr gut gelagert und zeigt zuverlässig immer in diesselbe Richtung, aufgrund der kleinen Skala ist die Ablesegenauigkeit aber limitert. Für grobe Orientierung und Notfälle taugt der Kompass aber allemal. Das Thermometer gibts als Spielerei dazu. Es stimmt recht genau, aber wiederum ist die Ablesegenauigkeit bloss ca. 1 Grad.

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vor 17 Stunden schrieb ink:

@Mathias @ULgeher hattet ihr ein PLB auf dem TA dabei? 

Zuerst einmal: Wie schon erwähnt bin ich den TA nicht gelaufen, es gab ihn damals auch noch gar nicht. Ich war aber die Jahre in NZ viel am Wandern und kenne viele der Orte, an welchen der TA durchgeht.

Ich hatte keinen PLB, war aber relativ selten alleine unterwegs. Im Falle eines Unfalls wäre ich somit meist nicht auf mich alleine gestellt gewesen.

In abgelegenem Gelände kann ein Unfall aber schon schnell mal kritisch werden. Es reicht dann wohl schon dumm auszurutschen und sich den Fuss zu brechen. Ein Freund aus NZ trägt seit einem Unfall, der ihn fast das Leben gekostet hat (Fuss gebrochen im Winter, alleine unterwegs, kein Handyempfang) jetzt grundsätzlich immer einen PLB mit sich.

Ob ich einen PLB mitnehmen würde würde ich davon abhängig machen, wieviele Leute auf dem TA unterwegs sind. Das weiss ich halt nicht. Falls alle 1-2 Tage mal jemand durchkommt, würde ich nicht unbedingt einen mitnehmen. In den Ruahine's und Kaweka's zum Beispiel konnte man beim Wandern abseits der Haupttracks aber durchaus mal mehrere Tage lang niemanden antreffen. Auf der Südinsel abseits der beliebten "Great Walks" ist das ähnlich. Und Handyempfang hatte man an den meisten Orten keinen.

Am Ende ist das wohl eine persönliche Ermessensfrage, die davon abhängt, wie sicher man sich fühlt und was einem zusätzliche Sicherheit wert ist (Gewicht, Geld).

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Am 05/09/2016 at 13:29 schrieb Matthias:

Hatte den Spot mit und würde dies auch allen empfehlen!

Zuerst einmal: ich habe keinen PLB, die sind aber bestimmt eine gute Sache.

Persönlich mache ich mir sehr viel Gedanken um Sicherheit. Es klingt vielleicht selbstverständlich, aber entscheidend ist, möglichst nicht in Probleme zu geraten. Wenn zum Beispiel ein River Crossing schief läuft, dann kommt vielleicht Hilfe auch mit Spot zu spät (wenn man den überhaupt noch hat). Dasselbe gilt für Unterkühlungssituationen bei Schlechtwetter, in welchem Rettung nicht schnell genug erfolgen kann (z.B. kein Flugwetter). Gerade für NZ sind das zwei Unfallszenarien, die realistisch sind. Ein Spot ist aber bestimmt eine super Sache bei Unfällen, in welchen man nicht mehr mobil ist aber genügend Zeit hat sicher auszuharren und auf Hilfe zu warten.

Eine Überlegung wert scheint mir, ob man dann nicht gleich eine Lösung wählt, die bessere Kommunikation als der Spot zulässt, wie die DeLorme-Systeme. Einen interessanten Beitrag zu beiden habe ich hier gelesen:

http://www.cloudbasemayhem.com/delorme-vs-spot-when-your-life-depends-on-it/

Das alles soll aber nicht heissen, dass ich Matthias' Empfehlung nicht gut finde.

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Am 11/09/2016 at 22:20 schrieb nats:

Realistisch ist untertrieben: Ertrinken und Unterkühlung sind meines Wissens in NZ immer noch die "beliebtesten" Todesursachen... 

Genau das wollte ich sagen ohne dramatisch zu wirken... Es sind nicht einfach nur "dumme Touristen" die in Schwierigkeiten geraten.

Unterkühlung ist gerade in Zusammenhang mit Verletzungen ein erhebliches Risiko. Manche Wege sind wirklich sehr schlecht, manchmal auch extrem verschlammt (bis knietief habe ich selbst erlebt, es soll aber noch schlimmeres geben), oder es gibt keine Wege (sogenannte "routes", auch "river routes"). Wenn man sich da verletzt oder man wegen Regen ein paar Tage warten muss, bis man einen ansonsten harmlosen Fluss queren kann, ist es überlebenswichtig irgendwo in der Wärme mit genügend Essen ausharren zu können.

Ich wurde zum Beispiel in den Tararuas mal von einem längeren Sturm überrascht, da waren die Böen so stark, dass ich überhaupt nicht mehr stehen konnte. Den Sturm konnte ich praktischerweise in einer Hütte aussitzen... die Hütte war übrigens mit Stahltrossen an allen vier Ecken im Boden verankert wie ein Zelt mit Abspannleinen, damit sie nicht einfach wegfliegt. Das tückische ist, dass Wetterwechsel sehr schnell auftreten können. Ich dachte erst immer, meine Kiwi-Freunde übertreiben, wenn sie solche Geschichten erzählt haben.

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Gast
Am 1.9.2016 at 09:36 schrieb wanderrentner:

mal kurz zurück zu orientierung oldschool:

clipper mal angeguckt, meiner "hakt" erstmal bis zu 45 grad neben der richtung und pendelt sich dann in -mehreren- versuchen, das ding plan zu halten, ein, aber nicht immer und meist auch nicht beim ersten mal. d.h.: tendiert zu unbrauchbar, nimmt man auf keinen fall mit, wenn man vorher nich reichlich mit gespielt hat.

ich bleib erstmal bei 50gr (und hätt da in den vorhandenen beständen noch reichlich auswahl, aufzustocken). naja.

 

hm, hatte jetzt mal 2 wochen doch nur den clipper mit. funzt wahrscheinlich doch, ...wenn man ihn wirklich plan hält.

umgebung war aber zum wandern so gut ausgeschildert und be-wegt, dass er nicht nötig war (gran paradiso, karte reichte völlig), also nicht ernsthaft verwendet werden musste.

wenn hier andere übern spot nachdenken (--> wie lange dauert "aussteigen" - wie weit ist der nächste be-lebte ort entfernt, wie frequentiert der weg? --> jenseits von "wildnis" überflüssig), würd ich dabei bleiben, (ausser brauchbarem kartenmaterial) hier nen kompass mitzunehmen, mit dem ich mich verlässlich orientieren kann (was ich mangels ernsthafter übung zum clipper immer noch nicht sagen kann).

in den genannten unfallszenarien seh ich (wenn der weg so ist, dass waypoints schon reichen können) keine spot-situation. (wenn man psychisch undoder physisch mal nen durchhänger hat, sollte man sich nich in die "wildnis" / in isolation zurückziehen, sondern da n paar tage abhängen, wo leute sind und irgendwann auch mal das gespräch suchen; kann man sich drauf verlassen, dass das aufbauend ist, soweit sollte reiseerfahrung vorhanden sein. sonst manövriert man sich in situationen, in denen der spot am ende notwendig ist: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/91152-SE-Ein-bisschen-krank-13-Tage-Trekking-in-Schweden).

bearbeitet von Gast

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Ich würde in diesem Thread gerne noch meine Fragen einbringen (die sind vielleicht auch für Miss X und allen anderen TA Wanderen interessant):


(1) 2014/2015 war ich auch auf der Südinsel auf dem TA unterwegs. Ich habe mein Material immer per Postpaket verschickt, was extrem gut funktioniert hat. Auch in diesem Jahr geht es wieder nach Neuseeland und ich bin mir unschlüssig, welchen Quilt ich mitnehmen soll (mein As Tucas wurde von einem Freund leider komprimiert gelagert und ich hab den Eindruck das seitdem die Loftigkeit Apex in 100er statt 167 Stärke entspricht. Mein Ray-Way-Quilt ist zwar sehr warm, braucht aber auch sehr viel Platz). Beide Quilts mitnehemen und einen in einem Paket zwischenlagern ist nicht möglich, da ich die Loftigkeit erhalten will. Ideal wäre es, wenn es einen Service gibt, der für einen den Quilt offen zwischenlagert und mir bei Bedarf per Post zuschickt. Kennt ihr da Adressen? Bekanntschaften aus 2014/2015 kann ich dafür nicht nutzen, da diese meistens selbst aus dem Ausland kamen.

(2) Das schöne an einem Fernwanderweg ist ja die vergleichsweise geringe Organisation während des Reisens. Man hat alle Vorbereitungen getroffen und kann einfach loslegen (eventuell muss man hier und da noch ein paar Pakete schnüren aber sonst war es das...). In dieser Saison (November bis Mitte Januar) starte ich auf der Nordinsel. Alles was ich über den TA auf der Nordinsel gehört habe klingt eher ernüchternd. Daher habe ich mich dagegen entschieden von Cape Reinga loszuwandern. Stattdessen will ich ein paar Hotspots auf der Nordinsel ablaufen, dann zur Südinsel wechseln und mich dort am TA orientieren, aber mehr 'links und rechts' gucken, als ich es beim letzten Mal gemacht habe. Ich frage mich nun, ob es auf der Nordinsel längere Passagen auf dem TA gibt, die es sich zu wandern lohnt. Ich dachte da an den Tangario Nation Park. Gibt es sonst noch sehenswerte Sektionen (ich bin eher der Panoramawanderer in den Berg statt Dschungelfreund), die sich im Idealfall leicht von Auckland aus erreichen lassen?

(3) Habt ihr Erfahrungswerte zu den Berglandschaften in November/Dezember? Ich habe die Befürchtung das sich einige Passagen des TA während dieser Zeit nicht sicher begehen lassen, da diese noch von Schnee bedeckt sind (z.B.Mt. Richmond). Wenn ich da an einige Kletterpassagen denke wüsste ich nicht, wie das mit Schnee und ohne Erfahrung mit Eisaxt, Steigeisen etc. gehen soll.

(4) Die Kajakpassage auf der Nordinsel interssiert mich auch. Das Problem ist, dass ich noch nie mit einen gefahren bin. Lässt sich das trotzdem sicher als Leihe machen?

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Gast
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      Würde ich wieder nehmen, außer in New Mexico (hier wäre Tyvek oder sowas praktischer)
      Mückenschutz: Eigentlich nur ein riesiges Kopfnetz, dass sich auch über den Regenschirm spannen lässt. mit ca 100g durchaus tragbar, wurde nur für Montana genutzt. Die Mücken waren eigentlich echt moderat, bis auf einen Abschnitt (Leadore -> Lima) wo wir zwei oder drei Tage von beißenden Fliegen heimgesucht wurden. Das war der einzige Abschnitt, in dem das Mückennetz auch beim laufen genutzt wurde (und mich definitiv vor dem Wahnsinn gerettet hat!). Das Gute Stück wurde nach kurzer Zeit "BugDome" getauft.

      links: überraschender Schneesturm über Nacht; rechts: der BugDome im Einsatz
      Schlafen:
      Quilt: Custom Cumulus auf Basis des 450. Extralang und mit 30g Overfill in der Beingegend wiegt das Teil geschlagene 720g, wobei ich aber kein Gramm Daune missen wollte (Insgesamt sind es ca 510g Daune!). Die Nächte waren deutlich öfter kalt und definitiv auch kälter als auf dem PCT. In Colorado hatte ich einige Nächte in denen es ganz schön frisch war und ich trotz voller Bekleidung ein wenig frieren musste. Genaue Temperaturen kann ich nicht nennen, geschätzt aber minimal -10°C.
      Isomatte: Das leidige Thema für mich, denn ein Optimum habe ich noch nicht gefunden. Losgezogen bin ich mit einer 5mm EVA (120cm lang, 124g) die an sich OK ist, aber von der Isolationsleistung einfach bald an ihre Grenzen stößt. Nach einiger Zeit wurde diese gegen eine Nunataak Schaummatte ausgetauscht, die zumindest von den Daten & Optik identisch mit der GG Nightlight zu sein scheint, aber im Gegensatz dazu in voller Länge zu kaufen war (die GG ist mir mit 78cm zu kurz, ich bin 1,88cm groß). Gekürzt auf ca 90cm war sie ausreichend lang, musste allerdings als Burrito gepackt werden. Leider ist der Schaum wesentlich schlechter als der von GG, so dass die Matte im Laufe der Tour sehr stark komprimierte. Ab Pie Town hatte ich dann wieder meine 5mm EVA.
      Die EVA würde ich wieder nehmen und nur für Colorado was wärmeres (zB eine Ridgerest). Hier habe ich noch keine Optimallösung gefunden..
      Kissen: meine 11g Kissenhülle erfüllte Ihren Zweck und hielt tagsüber meine Sachen als Packbeutel-Ersatz zusammen.
      Würde beim nächsten mal zu Hause bleiben (siehe Bekleidung).

      Rucksack: Natürlich ein MYOG Pack! Seit Anfang 2016 auch bei mir mit Rolltop, was sich sehr bewährt hat. Ursprünglich hatte ich insgesamt drei Rucksäcke dabei (zwei in der Bouncebox) um zu testen, wie das Materialmäßig hin haut: Der erste aus billigem 50g/m² TPU Nylon und 90g/m² Zeltboden machte eigentlich einen recht fragilen Eindruck, besonders das TPU Nylon hatte ich noch nicht zuvor getestet und habe nicht viel davon erwartet. Die anderen beiden waren einmal komplett DxG bzw X-Pac. Zu meiner eigenen Überraschung hielt der Nylon Pack jedoch den kompletten Trail ohne irgendwelche Defekte durch (Ok zwei Tage vorm Schluss bin ich an einem Stacheldrahtzaun hängen geblieben und riss mir eine 5x5mm Dreiangel in den Boden..). Das TPU Nylon delaminierte sichtbar am Rollverschluss, aber die Beschichtung ist noch nicht abgebröselt.
      Gefunden! Das Geweih konnte ich nicht einfach liegen lassen.. sau schwer aber ziemlich cool
      Küche:
      Ansich nicht vorhanden, ich war den kompletten Weg "no cook" Unterwegs (sprich kein Kocher oder Gefäß zum rehydrieren/ "cold-soaking"). Das ging wunderbar und wurde nur am aller ersten Abend vermisst, danach lief es super!
      Würde ich definitiv wieder so machen!
      Wasser: Die meiste Zeit hatte ich zwei ganz billige 0,5L Plastikflaschen, für New Mexico dann eine 0,7L und eine 0,6L Flasche für mehr Volumen. Zudem eine 2L Platypus (in die eigentlich eher 2,3L passen..). Maximales Volumen waren somit etwas ca 3,6L, was nur wenige Male komplett genutzt wurde.
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      Schuhe: Los ging es mit meinen geliebten Merrell Trail Gloves. Gute Schuhe, halten ca 900-1000mi/ 1500-1600km bei mir. In Breckenridge hatte ich noch ein Paar Saucony Peregrine liegen, die bei mir allerdings für ziemlich üble Fußschmerzen gesorgt haben! Da es sowieso in Richtung New Mexico ging wurden kurzerhand ein Paar Luna "Leadville Pacer" bestellt, in denen ich zufrieden die letzten 850mi/ 1370km zurück gelegt habe. Für Touren in wärmeren Gefilden werde ich absolut wieder in Lunas gehen, ansonsten bleibe ich den Trail Gloves treu. Lediglich bei Matsch sind die Luna Sandalen nervig.
      Trekkingstock: Fizan Compakt, mit GG Griff. Beim Wechsel der Griffe sollte man die neuen definitiv ankleben, da diese ansonsten langsam runter Rutschen und das Rohr irgendwann oben durchsticht. Als das bei mir passierte zog ich den Griff komplett ab um ihn mit Sekundenkleber wieder anzubringen: Leider wurde der Kleber fest, bevor ich den Griff komplett drauf stecken konnte, so dass ich das überstehende Stück kurzerhand abgeschnitten hatte. Der Griff war weiterhin super ergonomisch und machte keine Mucken mehr! Tatsächlich gelaufen bin ich nicht all zu viel mit dem Stock, bei sehr steilen Passagen war er praktisch, und im Gila River absolut Gold wert. Ansonsten auch öfter mal im Rucksack gelandet.
      Für Colorado und den Gila gut, ansonsten eben nur als Tarpstange.
      Hemd: Kurzarm Synthetikhemd zum Knöpfen. Ich war super zufrieden damit! Solange kein Elasthan im Materialmix ist stinken auch Synthetiksachen nicht so schlimm (aus irgendeinem Grund scheint flexibler/ stretchiger Stoff Gestank zu binden). Das Material trocknet wesentlich schneller als meine Merinoshirts und hielt den kompletten Thruhike durch! Einziger Defekt sind ein paar kleine Löcher (2-3mm) die sich am Rücken gebildet haben, wo der Rucksack über der Hüfte aufsetzt.
      Werde ich auf jeden Fall weiter nutzen!
      Shorts: Klassische kurze Laufshorts, Liner entfernt. Gibt es nichts dran auszusetzen, nach 1,5 Thruhikes sind die langsam durchgescheuert, aber das ist auch ok (Das sind immerhin ca 6000km)
      Socken: Darn Tough sind wie üblich super, ich habe ab und zu zwischen DT und Injinji Run gewechselt, einfach um den Füßen mal was anderes zu gönnen. Die Injinji bekommen relativ schnell löcher, aber sind ansonten auch ganz gut. Später dann Barfuß in den Sandalen und die Injinji waren nur als Backup für besonders kalte morgende noch dabei.
      45Meilen/  72km für einen Milchshake
      Zusätzliche Bekleidung:
      Warme Schicht: Los ging es mit einem Cumulus Climalite Pullover, der allerdings an der ersten Station in die Bouncebox wanderte. Ohne Kapuze und Taschen ist das Teil für mich wertlos, das sind die einzigen beiden Features, die ich Abends im Camp haben möchte! Zum Laufen sind Puffy Jacken mMn ungeeignet, da man zu schnell anfängt zu schwitzen, die Jacke ausziehen muss und dann doch wieder friert.. Zwischenlösung war für mich dann die Kombination aus einem Patagonia Cap4 Hoody und einer Decathlon Daunenweste. Das funktionierte eigentlich ganz gut so, die Weste hat Taschen, in dem Fleeceteil kann man laufen ohne sofort zu überhitzen. In Wyoming hatte ich nur das Patagonia Teil, es war nicht all zu kalt.
      Als ich dann jedoch durch Leadville, CO kam, konnte ich nicht widerstehen und kaufte mir ein Melanzana Microgrid Hoodie, welcher von da an meine einzige Isoschicht war. Insgesamt natürlich nicht ganz so warm wie eine Puffy, aber wesentlich flexibler. Ich kann darin noch laufen ohne zu überhitzen, in Kombination mit meiner Windjacke war die Temperatur super zu regulieren. Außerdem ist das Ding einfach tausendmal kuscheliger und gemütlicher als eine Puffy. Bonusfeature: in den Nächten, in denen es nicht all zu kalt ist, ist die Fleecejacke das beste Kissen überhaupt!
      Nächstesmal von Anfang an den Fleecepullover, evtl für Colorado noch die Daunenweste zusätzlich. Außerdem den Fleecepulli ein wenig anpassen und nochmal 30g sparen (ist vom Werk relativ weit..)
      Regenjacke: Driducks! Die billigste Variante, die bisher am besten für mich funktioniert hat. In allen Membranjacken ist es irgendwie schwitzig und der Plastikartige Stoff klebt an der Haut.. Für nur 20$ kann die Driducks da mehr! Innnenseite ist fleeceartig, scheint unglaublich atmungsaktiv zu sein und wiegt sehr wenig. Einzige Nachteile: Passform (extrem kurz und weit geschnitten) die sich aber leicht ändern lässt. Ich hatte eine XXL gekauft und einfach schmaler genäht. Außerdem sind die Jacken nicht all zu robust, so dass man in Gestrüpp etc aufpassen muss; lassen sich aber super mit Duct Tape flicken. Und ganz ehrlich: Welche Jacke sieht nach einem kompletten Thruhike noch gut aus?
      Windjacke: Ebenfalls aus Zeitmangel (wie beim Shelter) wurde eine eigentlich nicht dafür angedachte Jacke eingepackt, aus dem ExTex 27g/m² Stöffchen (ursprünglich wollte ich noch eine aus 35g/m² Pertex machen). Die Jacke hielt aber erstaunlich gut und hat trotz intensiver Nutzung kein einziges Loch und sieht noch fast aus wie neu! Kein Kleidungsteil habe ich so oft tagsüber an- und ausgezogen, die Wärmeregulierung damit ist einfach zu praktisch und man kann sie aufgrund des Packmaßes (ca so groß wie eine Mandarine) immer griffbereit in der Außentasche haben. Auf dem CDT, der häufig sehr ausgesetzt über der Baumgrenze verläuft würde ich das Teil nicht missen wollen!
      Windhose: Ich bin ebenfalls sehr zufrieden damit. Die Wärmeleistung ist erstaunlich gut, dabei ist aber das Packmaß und Gewicht wesentlich besser als eine ähnlich warme lange Unterhose. Gerade an frostigen Morgen war es doch ganz nett die erste halbe Stunde noch was an den Beinen zu haben... Kommt auf Touren mit kühleren Temperaturen auf jeden Fall wieder mit.
      Buff: Tolles Multifunktionsteil, wärmt den Hals, den Kopf und bedeckt Nase und Mund beim Schlafen, wenn es zu kalt wird nachts. Gelegentlich auch um die Hände gewickelt wenn ich meinen Schirm gehalten habe.
      Fleecemütze: mag für manch einen redundant scheinen, aber ich hatte genügend Nächte in denen ich Buff, Fleecemütze und Kapuze an hatte und nichts davon missen wollen würde. Die Fleecemütze war aus dem Fahrradbereich (eigentlich für unter den Helm) aus winddichtem Material auf dem Kopf, aber nicht an den Ohren (so dass man noch gut hört). Sieht bescheuert aus, aber funktionierte prima.
       
      Verschiedenes:
      Schirm: Das war mein erster langer Trail mit Schirm und ich muss sagen, er ist jedes Gramm für mich wert. Bei Regen hat man den Kopf frei, der ganze Oberkörper und der größte Teil des Rucksacks bleibt trocken, bei Hitze läuft man die ganze Zeit im Schatten (so dass sich das Gewicht des Schirms innerhalb weniger Kilometer durch das zu tragende Wasser amortisiert).
      Lampe: Thrunite TI3. Tolle Lampe, ich bin absolut zufrieden damit. Lediglich für das südlichste Stück des CDTs wäre irgend ein dicker Scheinwerfer praktischer gewesen, da es um 18:00 bereits dunkel wurde und kein Trail vorhanden war, ansonsten war die TI3 perfekt.
      Taschentuch: Eigentlich nur ein Stück eines alten Seideninletts, ca 15x15cm, 4g. Ich hatte öfters mal Nasenbluten und finde es ganz angenehm die Nase mal schnäuzen zu können. Reiner Luxusartikel, aber bei dem Gewicht durchaus tragbar.
      Handy: LG G4. Sehr gutes Handy! Die GPS Ortung geht schnell, das Display ist gut lesbar und die Kamera ordentlich. Super praktisch war der auswechselbare Akku, wodurch man sich die Powerbank (und den damit einhergehenden Verlust) spart. Der Akkuwechsel dauert vielleicht eine Minute und man hat wieder volle 100%. Nächstes mal nehme ich nur das Handy mit und lasse die Kamera ganz zu Hause. Für den CDT wollte ich aber auf jeden Fall Fotos von einer richtigen Kamera und habe es auch nicht bereut (Sony RX100, machte geniale Bilder)
       
      Das wars schon! Im Anhang ist noch die komplette Liste (vom Ende) mit Gewichten etc. Falls noch Fragen aufkommen, immer her damit.
      Schöne Grüße
      Micha

      Gearliste CDT 16.pdf
    • Von micha90
      So liebe Leute,
       
      nachdem ich die letzten Monate kräftig die die Staaten gelatscht bin, hat sich mein ganzes Setup doch ein wenig geändert. Auf lange Sicht hat sich doch die ein oder andere Sache als weniger praxistauglich herausgestellt, als in der Theorie und bei meinen Test-Overnightern gedacht. Man lernt eben dazu. Über meine Erfahrungen wollte ich euch deshalb gerne berichten:
       
       
      Shelter:
       
      Los gings mit meinem Eureka Ponchotarp 210gr. Bei leichtem Regen von oben tut es was es soll, sowohl als Poncho als auch als Tarp. Sobald es jedoch windiger wird, macht beides wenig Spaß, da der Poncho durch die Gegend weht (trotz Schnur um den Bauch) und für meine 1,90 als Tarp etwas zu kurz ist.
       
      Für die Sierras dachte ich ein Zelt zu brauchen und hatte mein TT Contrail 760gr aufgelesen, was mir jedoch schon nach kürzester Zeit aufgrund des Packmaßes und unnötigen Gewichts auf den Keks ging. Aufbauen musste ich es auch nur ein einziges mal, das hat mir schon gereicht. Beim testen zuvor fand ich das Contrail super, auf dem Trail in weniger guten Bedingungen ziemlicher Mist..
       
      Also wurde bei ZPacks bestellt und zwar ein gewöhnliches Rectangular Cuben Fiber Tarp ~140gr . Damit war ich bei fiesem Regen gut geschützt und bin auch weitgehend zufrieden. Einziger Nachteil ist die Lautstärke! Mir war zuvor nicht bewusst wie laut Cuben im Wind ist, oder wenn der Regen darauf prasselt. man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran. Die Aufbauzeit war meist schneller als jedes Zelt. Sieht auch besser aus.
       
       
      Schlafen:
       
      Mein Cumulus Quilt 480 (750gr, weil extralang) hat hervorragende Dienste geleistet. Im Nachhinein wäre weniger Daune besser gewesen, aber man kann ja vorher nicht wissen wie kalt es letzten Endes wird. Bei -8°C hatte ich noch nicht mal meine Puffy an, so kalt wurde es aber selten mal. Meine Bedenken, dass Daune zusammenfällt, sobald es feucht wird waren auch nicht wirklich begründet. Eis am Morgen
       
      Als Isomatte waren 6 Teile Z-Lite ausreichend. Meine erste war recht schnell durchgelegen, so dass sie nach ca einem Monat gegen eine kurze Ridgerest getauscht hatte, welche zwar wärmer und bequemer war, aber das Packmaß war schrecklich. Also wieder 6 Wochen Später (da wurde die Ridgerest auch schon dünner) gabs ne neue Z-Rest und dazu ne Gossamer Gear 3mm EVA-Matte zur Ergänzung und als Sitzmatte. Das ist wohl noch nicht das Optimum, aber für mich schon recht nah dran.
       
      Mein MYOG Tyvek Biwaksack mit 135gr stellte sich nach kurzem als unnütz herraus, da er nicht atmungsaktiv genug war und mein Schlafsack auch ohne mehr als warm genug war. Auch mit Wind hatte ich weniger Probleme im Quilt als befürchtet. Gutes Beispiel für "don't pack your fears"! Wurde kurzerhand aussortiert.
       
      Das 27gr Thermarest Kissen war wunderbar: im Prinzip nur ne Kissenhülle mit den Laufklamotten, Essen, Mosquitonetz oder was eben zur Verfügung war befüllt. Die Leute, die morgens mit dem Gesicht auf ihren Cuben oder Silnylon Säcken klebten waren neidisch!
       
      Rucksäcke:
       
      Los ging es mit dem SMD Swift mit Hüftgurt (520gr). Am Anfang war er gut, hatte genügend Volumen und lies sich auch vollgepackt noch halbwegs gut tragen. Nach gut zwei Monaten wurde er mir jedoch zu groß und die Schultergurte waren durch, so dass er recht unbquem wurde. Ansonsten guter, scheinbar bodenloser Rucksack!
       
      Da ich der Qual der Wahl nicht gerecht werden wollte, habe ich mir kurzerhand einen ÜLA CDT bestellt und einen Gossamer Gear Murmur Hyperlight gleich dazu. Der ÜLA stellte sich als völlig unbequem herraus (scheint an meinem Rücken zu liegen, die meisten anderen Leute auf dem Trail fanden ihn super!). Für mich wurde es also der Murmur! Mit seinen 28L war er groß genug für bis zu 4 Tage und ist einfach superbequem. Lediglich kleine Details sind nicht perfekt, unter anderem, dass ich die Leute von Gossamer Gear bei Traildays getroffen haben und es wirklich unfreundliche Typen waren. Der Murmur ist aber sehr nahe am Perfekten Rucksack für mich. ganz links, lustigerweise neben einem CDT
       
      Mein Ortlieb "Ultralight" (71gr) Drybag wurde erst gegen einen 20gr Cuben Beutel getauscht, dann jedoch ganz weggelassen. Don't pack your fears! Ging auch ohne wunderbar, besonders, nachdem der Müllsackliner gegen einen von GG ausgetauscht wurde: die Gossamer Gear Müllsackliner sind super und wirken unkaputtbar.(der hielt über 1000 Meilen und ist immer noch lochfrei)
       
       
      Küche:
       
      Eine 400ml Evernew Tasse aus dem TLS mit selbstgemachtem Deckel und darunter ein 4g Dosenkocher (der Migros-kocher, ist irgendwo im Dosenkocher Thread schon drin) hat sich als Optimal herausgestellt. Ergänzt mit Alufolien Windscreen und ner kleinen Bodenplatte um den Untergrund nicht anzusengen und Hitze hoch zu reflektieren. Die 400ml waren eigentlich ziemlich immer genug für jede Mahlzeit, natürlich im Freezerbag rehydriert.
      Zwischendurch bin ich auch Testweise auf meinen an sich geliebten Bushbuddy umgestiegen, aber nach sehr kurzer Zeit war klar, dass der beim Camping besser aufgehoben ist. nach 35 Meilen hab ich kein Bock mehr Holz suchen zu gehen und immer neben meinem Kocher zu sitzen und ihn mit Stöckchen zu füttern. Dank deutscher Eiche geht das hier zu Lande wesentlich besser, mit einer Handvoll Holz ist schnell gekocht. Auf dem PCT wachsen aber nur Nadelhölzer, die haben wesentlich schlechteren Brennwert und rußen dazu noch stark. Außerdem erfordert der BB einen 900ml Topf zum Transport und ist damit zu schwer und vor allem zu Sperrig!
       
      Sea to Summit Alpha light Löffel: Super Teil, hielt den Gesamten Trail. Schmilzt nicht, bricht nicht (selbst harte Eiscreme wird in kürzester Zeit zerlegt). Wesentlich bessere Haptik, als die langen Löffel, die bescheuerter Weise immer ne eckige Schaufel haben! Wurde zur Not auch schon als Hering verwendet.
       
      Sawyer Mini: Trailname "Sawyer Clog"! Zum in die Tonne Kloppen! So ziemlich jeder hat mit diesem kleinen Filter den Trail gestartet, so dass zu Beginn kaum auffiel wie scheiße es ist. Die Durchlaufgeschwindigkeit ist nach kürzester Zeit trotz Backflush unter aller Sau. In konkreten Zahlen: nach 2-3 Wochen Dauernutzung ca 8-10min pro Liter!
      Der "schwere" Sawyer ist um Welten schneller, benötigt weniger Kraftaufwand und verstopft nicht so schnell, sodass viele Hiker auf den alten umgestiegen sind.
      Mein Mini flog nach knapp 700 Meilen raus und aus Frust habe ich angefangen mein Wasser ungefiltert zu trinken. Ging zum Glück auch ohne Erkrankung, aber immer mit gewissen Risiko.
       
      TLS Faltflaschen 2,5L: schienen ein guter günstiger Ersatz für teure Platypus Tüten und dazu noch leichter! Leider gingen alle drei innerhalb der ersten 3 Wochen kaputt. Ersetzt wurde dann durch eine Platypus 2,5L, die bis jetzt noch kein Loch hat.
       
      am Körper:
       
      Fizan Compact Trekking Stöcker: hielten den gesamten Trail stand, über Stock und Stein, Sand und Eis und Wasser. Wenn alles nass war (vom Schnee oder Flussquerungen) sind sie schwer fest zu zuschrauben, auch mit kalten Händen ist es schwieriger. Original Spitzen hielten nur ca 650 Meilen, die Black Diamond Spitzen hielten dann so 800-900Meilen. Gegen Ende des Trips hat sich ein Segment immer wieder zusammengeschoben und der Rest sich so festgefressen, dass ich eine zweite Person zum öffnen brauchte, aber nach 2000Meilen ist das ok.
      Werde ich ohne zu zögern wieder kaufen.
       
      DirtyGirl Gaiters: absolut geil, wenn auch schwankende Haltbarkeit. Erstes Paar ca 1300Meilen bis zu den ersten Löchern. Das Zweite fiel nach 300Meilen auseinander, das Dritte hatte kleine Löcher, hielt aber auch noch 1000Meilen.
       
      Sonnenbrille von Uvex: Super. 30€ die sehr gut Investiert waren. Habe ich die ersten zwei Monate nur zum Schlafen abgesetzt. Es gibt RIESEN Unterschiede zwischen billo Brillen und Markenqualität! Leider habe ich die Brille verloren.
       
      Darn Tough Socken: machen ihrem Namen alle Ehre. Angefangen mit Ulvang, Smartwool etc hielt nichts länger als ein paar Tage, bis ich mein erstes Paar Darn Toughs hatte. Super Socken, stinken nicht (Merino) fühlen sich extrem gut an und halten einfach sooooo viel länger. Falls sie dann doch mal kaputt gehen, kann man sie einfach im nächsten Outdoorladen umtauschen! Ich kann kaum abwarten, bis Darn Tough in Deutschland Fuß fasst!
       
      sonstige Kleidung:
       
      Arc'teryx Nuclei: Leider eine Fehlinvestition. Die Jacke an sich war gut und hielt bis zu letzt warm, aber ich hätte gut 100gr sparen können, wenn ich einfach der Daune mehr zugetraut hätte. Zudem ist das Packmaß auch nur so lala. Die Perfekte Daunenjacke habe ich allerdings noch nicht gefunden. (evtl die Ghost Whisperer mit Kapuze, die ist nahe dran)
       
      billiges 100er Fleece: bei McTrek für 15€ gekauft und etwas zurecht geschneidert. mit nur 250gr für die meiste Zeit warm genug, ist leichter, beim Laufen schwitzt man darin auch nicht so bzw hat nicht so einen Hitzestau und fühlt sich einfach 1000 Mal besser/ kuscheliger an als ne Puffy... aber nur leider ohne Kaputze und auch nicht ganz so warm.
       
      Vaude Windjacke: mit 100gr eines meiner lieblings Bekleidungsteile. Super atmungsaktiv und mit Kapuze einfach perfekt. Musste Später leider der Regenjacke weichen, um Redundanz zu vermeiden. Sah natürlich vorallem gut aus!
       
      Patagonia Regenjacke: ca 220gr, leider weiß ich das Modell nicht. Wurde gegen Ende des Trips bei nem Patagonia Sale erworben. Die Jacke ist simpel (nur eine Brusttasche, sonst nix) die Kapuze ist in Ordnung und wasserdicht war sie auch. Bei länger anhaltendem Mistwetter und wenn es eben mal nicht nur von oben, sondern von der Seite oder auch von schräg unten regnet (ja das kommt vor) ist eine Jacke doch besser als der Poncho, dessen Tarpfunktion ohnehin nicht mehr benötigt hat.
       
      MYOG Tyvek Regenrock 35g: hat sich als unnütz gezeigt. Das Tyvek hat sich komischerweise vollgesaugt, es kam Wasser auf die Beine, der Rock rutschte hoch oder klebte an den Beinen, so dass er sich gelöst hat. Test bei leichtem Regen in der Stadt war super, bei richtigem Regen und bergauf laufen sah es doch schon ganz anders aus. Das Material war außerdem suboptimal.
       
      Merino Buff 50gr unverzichtbar. etwas schwerer als die polyester Version, aber eben auch angenehmer. in den kältesten Nächten einfach übers Gesich gezogen und durchgeatmet, ansonsten schön um den Hals warm zu halten oder die Lücke zw Jacke und Hals zu schließen.
       
      Anderes Zeug:
       
      Kamera Nikon P330: gute Knipse, schlug zwar mit gut 200gr zu buche, aber die Fotos lohnen sich. Der Akku hielt zudem 3-4 Wochen bei durchschnittlichen 10 Bildern/ Tag.
       
      Messer: der "Brieföffner" der Swisscard in MYOG Scheide. incl Pinzette 5g. Tat alles, was ein Messer auf dem Trail muss: Salami schneiden, Paket aufmachen, Sprießel aus dem Finger pulen oder Zehennägel sauber machen. Habe auf keinen Fall was größeres vermisst.
       
      Stirnlampe Mammut S-Flex 47g war in Ordnung. Für im Camp wunderbar, leicht zu bedienen und frisst nur eine AA Batterie. Zum Nachtwandern ging es so, war da aber nicht gerade der Brüller. Für die Wüste hätte ich deshalb evtl auf was helleres umsteigen sollen.
       
      Sea to Summit Mosquito Netz, mit nur 11gr kompakt und leicht und genauso gut wie jedes andere, das ich gesehen habe.
       
       
      Edit:
      Fast vergessen: das Mosquito Zelt! Simblissity Inner Peace: mit 138g incl Packsack ein wunderbares Teil für Tarpnutzer! Lässt sich alleine aufbauen oder ins Tarp hängen. Meine erste Wahl (aus Gewichtsgründen) war das Gossamer Gear Bugnet, allerdings war das ausverkauft und ich bin letztenendes SEHR froh darüber mir stattdessen das Inner Peace gekauft zu haben. Nur 50$ /38€ und wirklich zufriedenstellend!
       
      Wenn noch irgendwelche Fragen über Ausrüstung oder Trail da sind, immer her damit.
       
      schöne Grüße
      Micha
    • Von Stephanie
      Hallo Zusammen, 
       
      ich bin derzeit auf der Suche nach einem passenden Zelt für meinen ersten Fernwanderweg. Die Meinungen und Geschmäcker gehen im Internet sowie realen Leben sehr auseinander und es ist wirklich schwer eine richtige Entscheidung zu treffen. 
      Trotzdem handelt es sich um mein Zuhause für mindestes sechs Monate und da ich nicht im feuchten schlafen möchte, freue ich mich sehr über eure Meinungen  
      Anbei gerne meine Eckdaten: 
      Reiseziel: Neuseeland
      Reisezeitraum: Anfang Oktober 2018 - Ende März 2019 (Frühling, Sommer, Herbst in Neuseeland)
      Einsatz: 3-Jahreszeiten
      Größe: 2 Personen (mich + Ausrüstung)
      Zu mir: 1,72m größe; Trekkingstöcke sind dabei 
      Zeltart: egal 
      Wünsche: 
      Das Zelt sollte ein guter Kompromiss aus Gewicht, Windstabilität, einer guten Wassersäule (Trockenheit) sein und gleichzeitig eine angenehme Lüftung haben
      Budget: bis 500 Euro
      Gewicht: max. 1,2 Kilo
       
      Sehr gut gefallen mir folgende Zelte: 
      MSR Freelite
      MSR Carbon Reflex
      Vielleicht konnte jemand von euch schon Erfahrungen damit sammeln?
      Ich hoffe ich habe keine Daten vergessen und freue mich sehr auf eure Empfehlungen. 
      Liebe Grüße, 
      Stephanie
    • Von bitblaster
      Hallo zusammen,
      im Juli / August 2017 sind wir auf dem rund 1.000 Kilometer langen Bibbulmun Track durch West-Australien gewandert. Christine Thürmer aka German Tourist hat der Weg ja sogar so gut gefallen, dass sie ihn gleich zweimal lief. Im Gegensatz zu ihr sind wir allerdings im australischen Herbst und in umgekehrter Richtung, also von Albany nach Kalamunda bei Perth, gelaufen. Unseren ausführlichen Trail-Report mit zahlreichen Bildern findet Ihr hier:
      Bibbulmun Track – Von Albany bis Denmark Bibbulmun Track – Von Denmark bis Walpole Bibbulmun Track – Von Walpole bis Northcliffe Bibbulmun Track – Von Northcliffe bis Pemberton Bibbulmun Track – Von Pemberton bis Donnelly River Bibbulmun Track – Vom Donnelly River bis Balingup Bibbulmun Track – Von Balingup bis Collie Bibbulmun Track – Von Collie bis Dwellingup Bibbulmun Track – Von Dwellingup bis Kalamunda Unsere Packliste und alles weitere ist in der Übersicht zum Bibbulmun Track zu finden.
      Viel Spaß beim Schmökern ...
      Stefan
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