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Ultraleicht Trekking

Kaufberatung Bikepacking-Cross-Renner-Dings


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Hi Leute,

ich weiß zwar, dass es für Fahrräder Spezialthemen gibt, nach Suchfunktions-Suche beim Rad-Forum (ultreaheavy), Radforum (auch wenig hilfreiches) und mtb-news (ich will kein mtb sondern was mit Dropbar und 28") dachte ich, erstelle ich mal einen Thread hier.

Ich möchte mir gerne ein "Rennrad mit Geländereifen" / eher "Tourengeometrie" / "Gravel-Bike" o.ä. kaufen für die sportliche Feierabendrunde sowie Mehrtägige UL-Radtouren (viel Schotter-Radwanderwege) kaufen. Allerdings möchte ich das zuvor gerne Probefahren, sodass 99% der Versender-Bikes und Dinge die auf US-Sites empfohlen werden nicht in Frage kommen... bin aber breit (etwas) mit dem Zug rumzufahren aus NRW, ums auszuprobieren.

... Weiter weiß ich aber auch nicht wirklich, habe das mit dem Fahrrad-Einkaufen nicht so richtig raus. Für die "üblichen" Hersteller (Kona, Specialised etc.) finde ich entweder in der Nähe keine Händler, oder aber welche die die interessanten Modelle nicht führen (und die werden ja sicher keine Lust haben mir was zu bestellen, damit ichs einmal 30min Probefahre um es dann nicht zu kaufen)

Interessant wären für mich (mechanische? wegen leichterer Reparatur) Scheibenbremsen, halbwegs hochwertige Komponenten ohne große Kompromisse (ob Shimano oder SRAM ist egal, bin bisher an Rennkomponenten sowieso fast nur Shimano 105er gefahren) und die Möglichkeit, Schutzbleche zu montieren. Nabendynamo wäre sicher auch Nett, ggf. sogar mit der Option, USB-Geräte zu laden. Gibts das überhaupt zusammen mit Scheibenbremsen?

Wenns einen guten Thread/Kaufberatung wo anders gibt, bin ich auch gerne daran interessiert, habe selbst jedenfalls nichts gefunden.

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Hi,

ich fahre seit einigen Jahren ein Stevens X7 Crossbike, die bauen auch gute Cyclocrosser, vielleicht ist das etwas für dich. Die Räder stehen auch nicht bei jedem Händler, wenn man bereit ist ein wenig zu fahren findet man aber einen Händler. Ich bin mit dem Rad sehr zufrieden, sehr schnell, robust, je nach Ausstattung einigermaßen leicht und einfach zu pflegen. Die Räder kannst du dir unter www.stevensbikes.de anschauen.

Gruß,

Seb

Bearbeitet von DerSeb
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Wenn dir ein paar Runden um das "Versandhaus" reichen, dann kannst du in NRW auch mal nach Rose oder zu Radon.

Rose kann ich empfehlen, die bieten auch Konfigurierbarkeit! Ein Tubus Fly + Schutzbleche an einem Cyclocrosser hatten die vor 2 Jahren noch im Sortiment gehabt, bzw. dir das Zeug einfach dran geschraubt. Ebenso kannst du auf Schaltung, Bremsen, usw. Einfluss nehmen. Die sind soweit ich das erlebt habe bei Problemen auch extrem Kulant.

 

Habe gerade festgestellt, die haben das immernoch:

https://www.rosebikes.de/bike/rose-team-dx-cross-randonneur-3000/aid:855446

Alternativ kannst du folgendes nehmen und mal nachfragen was alles noch so konfigurierbar ist.

https://www.rosebikes.de/bike/rose-pro-dx-cross-2000-889050/aid:889066

Edit: Im Gespräch mit denen ist auch wesentlich mehr konfigurierbar, als online. Die wollen nur nicht jeden irgendwas unlogisches zusammen basteln lassen.

 

Bist du schon mal Cyclocross oder Rennrad gefahren?

Bearbeitet von Paul
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Ich fahre seit zwei Jahren ein Pelago Bicycles Stavanger für genau die Sachen die Du auch machen möchtest. Hier ein paar Impressionen:

Pelago Bicycles StavangerPortrait SessionsTurku CastleCycling with the Thule Chariot CX2Gravel roads <3

Es ist echt super für alles - Gravel, Asphalt, mit Anhänger & Kindern drin oder als Strava Rennmaschine - und macht auch im Winter eine gute Figur. 

Zudem gibt es fünf Pelago Händler zwischen Bonn und Münster die sicher beim Probefahren helfen können.

Bearbeitet von skullmonkey
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Du könntest dir mal die Räder von Patria anschauen, da kannst du auch individuell aufbauen lassen. Sowas wie das Falcon mit Dropbar? Du hast in Aachen auch einen Händler. Falls du die Fahrt nicht scheust, ich kenn da einen guten in Bonn *hust Eigenwerbung, husthust*. Pelago kannst du dir in Bonn übrigens auch anschauen.

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vor 2 Stunden schrieb skullmonkey:

@FrankyX Genaue Daten: Rahmen & Gabel 3,6 kg; Komplett 12,3 kg; beide in Größe 59. 

Ist das die Herstellerangabe oder selbst gewogen? Weil auf der Webseite ist 12,3kg bei Größe 53 angegeben.

Mit dem üblichen Realitätsbonus, dem Gepäckträger und Pedalen schätze ich die kleinste Größe dann auf die ~ 13 kg. 

Grundsätzlich scheint das eine recht lange Kettenstrebe zu haben und man hat dadurch bei Radtaschen mehr Freiraum zur Ferse. Finde ich gut, ist etwas tourentauglicher. Nur durch das lange Oberrohr wird man wahrscheinlich etwas gestreckter sitzen.

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Das Pelago ist halt Stahl. Mit Alu- oder Carbonrahmen kommt man leichter und heutzutage auch günstiger unter die 10kg. Scheibenbremsen machen das Rad auch schwerer und wären für mich auch eher zweite Wahl. Ich bin Fan der Mini-Vs. Aber den "Fortschritt" kann man leider nicht aufhalten, sodass Mini-V etc wohl mittelfristig bei neuen Fahrrädern aussterben werden.

Bearbeitet von fettewalze
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vor 23 Stunden schrieb Freierfall:

Nabendynamo wäre sicher auch Nett, ggf. sogar mit der Option, USB-Geräte zu laden. Gibts das überhaupt zusammen mit Scheibenbremsen?

Den Son Nabendynamo hab ich in 2 Rädern in der Scheibenbremsversion. Nicht wirklich ul aber aufgeräumt und praktisch. Die anderen Hersteller haben sowas sicher auch im Programm.

Gruß, Martin

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Danke schon mal für die vielen Rückmeldungen :)
Ich bin zwar schon einige Male RR gefahren, aber nie ein eigenes, kann daher nur schwer anhand von Online-Abmessungen sagen ob eine bestimmte Rahmengeometrie mir zusagt.
Daher auch das mit der Probefahrt.
Vor 'echten' CCs scheut es mich etwas, da diese ja eher einen kürzeren Radabstand haben, zwecks Wendigkeit, was aber auf Langstrecke aber eher unbequem sein soll. Zudem eher kurze Kettenstrebe (?) Was es auch noch schwerer macht, wenn man doch mal mit Gepäckträger und Taschen fahren will (Schuhgröße 47...)
Stahlrahmen sagen mir zumindest von der Optik her zu, kann aber nicht beurteilen ob die geringere Steifigkeit ein Problem für mich wäre. Das bisschen Mehrgewicht ist verschmerzbar auf dem Rad, da wären mir leichtere Laufräder wichtiger.
Ich werde mir die erwähnten Marken mal ansehen. Möchte gerne preislich nicht weit über 1500€ hinaus, definitiv deutlich unter 2000€, was patria schwierig macht :D
@nando bist du Fahrradhändler?

Gesendet von meinem MotoG3 mit Tapatalk

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Frag mal den Llurk, der hat sowas, was Du suchst.

Mich verwirrt die Aussage zur Rahmengeometrie. Gravel und Cyclocrossräder sind selten länger als 425mm bei den Kettenstreben - kombiniert mit einem Tubus Disco passt das aber. Einen extra Zentimeter bekommst Du beim All City Macho Man Disc. Bikepacking hat ja aber selten was mit Hinterradgepäckträgern zu tun.

Einen wirklich kurzen Radstand bzw. eine allzu wendige Geo haben Crosser meist auch nicht - kipplig wird da ganz selten was. Sag ein Modell und ich kann Dir wahrscheinlich sagen (Geoangaben vorausgesetzt) ob es nicht gepäcktauglich ist.

Genesis macht tolle Allrounder: Croix de Fer oder Tour de Fer - ersteres ist ein Crosser mit Hang zum Randonneur und zweiteres ist eher ein Randonneur (ich nehme auch an, dass Du ein solchen suchst und kein Querfeldein-/Kiesrad). Bei Randonneuren ist auch Velo Orange vorn dabei. Achso, bin ein Freund von Stahlrahmen - zu Coladosen- und Plasterahmen kann ich nix sagen. Komfortabel geht mit allen drei Materialien - Du musst schauen, welcher Hersteller wie Wert auf Komfort (=Dämpfung) legt. Das Kona Rove fällt mir auch noch ein als feines Rad von der Stange.

 

Bearbeitet von derYeti
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Bleibt für mich die Frage, wie das jetzt funktioniert mit dem Radhändler. Es gibt zwar viele, die als Händler einer bestimmten Marke angegeben sind, dort werden idR aber nur die Rahmen vertrieben.

Ich traue mir aber nicht wirklich zu, abschätzen zu können, ob ein bestimmter Rahmen mir gut passen wird. Da wäre ein Rad nach Wunsch bauen zu lassen ein hohes Finanzielles Risiko (Rahmen wäre dann nicht neu, selbst wenn man die Anbauteile behält + Arbeitszeit um das ganze um-zu-montieren)

Ein "Komplettrad" in meiner Rahmengröße zu bestellen (durch den Händler) nur damit ich's mal Probefahren kann ist aber ja sicherlich auch keine Option?! 

Vielleicht mache ich mir da auch viel zu sehr einen Kopf drum...?

OT: Ansonsten scheint die Kategorie die mir gefällt wirklich "Gravel-Bike" (bzw "Adventure-Bike") zu heißen (wird so auf US-Sites bezeichnet), ein Cyclocross mit tieferem Tretlager, etwas längerem Oberrohr, der Möglichkeit auf breite Reifen (35mm oder so), Scheibenbremsen und evt. Gepäckträgerösen etc.

Mir gefallen so Sachen wie Kona Rove ST, Surly Crosscheck, Genesis Croix de Fer, sowas. Wobei ich mich nicht auf Stahl eingeschossen habe, mir gefällt lediglich die Optik mit den schmaleren Rohren. Scheint nur, dass in dieser Kategorie Stahl beliebt ist, sodass ich oft an den Rädern hängen bleibe.

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Für mich klingt das alles so, als solltest Du besser ganz von vorne anfangen, und zwar erstmal herausfinden welche Abstände auf dem Radl Du brauchst; ich meine, Fahrrad ist Fahrrad, und wenn man eine Sitzposition auf dem einen Rad gut findet, findet man sie auf dem anderen auch nicht schlecht.

Wenn ich die fünf Räder mit denen ich hauptsächlich fahre nachmesse (Abstand Tretlager/Sattel, Abstand Sattelende/Lenkergriffe, Relation Sattelhöhe/Lenkerhöhe) so ist das bei allen sehr ähnlich wenn nicht gar identisch. Downhill mach ich nicht, da wäre es wahrscheinlich anders, aber so ist es immer moderat gestreckt, eher speedmässig aber nie unbequem, immer langstreckentauglich. Egal ob Trekking, Renner, X-Country oder Stadtgurke.

D.h., ein vorhandenes Fahrrad, das einem 100% passt ausmessen und dann auf das zu kaufende übertragen, ausgehend von vernünftig dimensionierten Anbauteilen: Vorbau nicht zu lang/kurz, Sattelstützenauszug dito, passende Kurbellänge.

Wenn das alles gegeben ist und die oben genannten Abstände bekannt sind, ergibt sich die Rahmenlänge/höhe quasi automatisch; und an kleine Abweichungen beim Fahrverhalten gewöhnt man sich ruckzuck, wenn man keine Profianforderungen hat. Sowieso wirken sich Details wie Reifenbreite/profil auf das Fahrverhalten mehr aus.

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Dass man in der Fahrradkategorie gerne bei Stahl hängen bleibt hängt wahrscheinlich eher damit zusammen, dass Carbon einmal knackt und dann Schrott ist, Alu schwer schweißbar ist und man einen Rahmenbruch an einem Stahlrahmen überall auf der Welt beheben kann. Meinem Carbon-Crosser habe ich so wenig vertraut, dass ich zum Reisen mein Gepäck auf dem Rücken hatte - nicht empfehlenswert. Stahl bietet im Zweifelsfall mehr Komfort als Alu. Bei den Stahlrädern könntest du dich bei entsprechender Risikobereitschaft (oder ausreichender Probefahrt entsprechnder Geometrien) auch bei Osteuropäischen Rahmenbauern informieren - habe da schon tolles und bezahlbares Zeug gesehen. Ansonsten hast du oben viele tolle Tips bekommen. Beim Rad von der Stange achte im Zweifelsfall auf Anlötsockel für Gepäckträger, auch wenn der Tubus ggf. ginge.

Ich bin leider nicht im NRW-Einzugsgebiet, sonst könntest du mal einen meiner Crosser probefahren.

 

Gruß

Jörn

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Es ist halt so dass man mit einem stahlrahmen einen Rahmenbruch reparieren kann den man mit einem gut konstruierten Carbonrahmen gar nicht hätte :)

Alu würde ich hier tatsächlich außen vor lassen, da es da bei entsprechender Belastung gerne zu Ermüdungsbrüchen kommt. Kommt aber natürlich immer auf Auslegung, Gewicht, Wege etc an (und natürlich persönliche Vorlieben).
Aber gerade hier im UL trekking muss ich über den Hang zu stahlrahmen schon schmunzeln ;)

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Am 11.9.2016 at 19:58 schrieb Freierfall:

 die sportliche Feierabendrunde sowie Mehrtägige UL-Radtouren (viel Schotter-Radwanderwege) 

da dürften vor dem Ermüdungsbruch doch einige Jahre vergehen, Material-und Produktionsmängel mal aussen vor; und auf den Rahmen geben renommierte Hersteller in der Regel auch ne längere Garantie.

Und was ist eine "entsprechende Belastung"? Auf den gleichen Rädern sitzen oftmals Leute mit 30 kg oder mehr Differenz im Körpergewicht, dass verkraften die Rahmen doch problemlos; die Kompensation findet dann höchstens bei den stabileren Komponenten statt.

Alu ist billig, leicht und die Modellvielfalt ist mit Abstand am grössten.

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    • Von doman
      Da ich seit kurzem mein Set an Bikepackingtaschen um eine A-Rakete erweitert habe (Vorstellung kommt noch), war genügend Packtaschenvolumen vorhanden, um eine Tour mit Zelt und Zeltofen anzugehen. Passend dazu hat sich das Wetter hier am letzten Wochenende weiter abgekühlt, sodass eine abendliche Wärmequelle wünschenswert schien.

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      Ausrüstung mit Bikepackingtaschen
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      https://www.amazon.de/Bikepacking-Langstreckenabenteuer-mit-leichtem-Gepäck-ebook/dp/B07SW4FW6W/ref=mp_s_a_1_1?keywords=9783667112644&qid=1566736842&s=gateway&sr=8-1

      Thema: UL-bikepacking von einem amerikanischen Autor. Ich fand das Buch sehr informativ insbesondere die Tipps zu Packsystemen System und Reparaturmöglichkeiten unterwegs.
    • Von Lowtec
      Nach dem aus der Reise zum Pamirhighway im letzten Sommer nichts wurde sollte es dafür im Winter nach Mexico auf den Baja Divide Biketrail gehen. Reichlich Informationen dazu gibt es z.B. unter bajadivide.com. Der Flug nach La Paz war schnell gebucht, am 27.12 sollte es los gehen. Der Trail ist über 2700 km lang, daher war vorher schon klar, dass ich ihn nicht komplett fahren konnte, da ich nur ca. 10 Radtage zur Verfügung hatte. Ich entschied mich dazu dem Trail von La Paz aus in entgegengesetzter Richtung nach Norden zu folgen und dann ggf. den einen oder anderen Schlenker ab zu kürzen und dann am Ende mit dem Bus wieder nach La Paz zu fahren.
       
      Die Flüge verliefen problemlos und ich kam dank der Zeitverschiebung am nächsten Vormittag recht gur ausgeschlafen am Interationalen Airport von La Paz an.(Bei dem Namen hätte ich ihn mir deutlich größer vorgestellt). Leider war mein Hinterbau vom Transport verbogen, so dass ich Mühe hatte das Hinterrad einzubauen, aber letztlich habe ich doch alles zusammen geschraubt bekommen.
      Beim Autovermieter deponierte ich meine Fahrradtasche. Nach der langen Anreise hatte ich keine Lust auf Stadtbesichtigung und wollte gleich los legen. La Paz ließ ich daher links liegen. Auf staubigen Pisten ging es durch Buschland zur MEX 1. Roadrunner hieß mich in seinem Land willkommen, das ging schon mal gut los. Auf der MEX 1 hielt sich der Verkehr auch in Grenzen und ich kam gut voran. Die Polizeipatrolien mit MG irritierten mich anfangs ein wenig. Leider bekam ich in keinem Laden eine passende Gaskatusche, aber noch war ich frohen Mutes, dass ich die noch finden würde. Der Track biegt dann bald von der Haubtstraße ab und führt zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter an der Küste entlang. Cool fand ich die riesgen Kakteen und die Geier die über mir kreisten. Auch Pelikane waren im Formationsflug unterwegs.

      An einem kleinen Laden füllte ich meine Wasserflaschen auf, hätte ich gewust, wie spärlich die Versorgungslage später ist, dann wäre mein Einkauf größer ausgefallen. Gaskatuschen gab es wieder nicht. Nachmittags wurde es richtig heiß und die Wasservorräte schwanden dahin. Am späten Nachmittag kam ich dann durch den „Ort“ Punta Coyote (Drei Hütten und eine Kirche), hier sollte es laut Beschreibung einen Laden geben, ich fand nichts und fuhr weiter. Einen km später traf ich dann einen Italiener, der den Trail nach Süden fuhr und auch Spanisch konnte, der half mir bei der Suche nach dem Laden. Glück gehabt! Ein kurzes Stück fuhr ich noch weiter bis ich diesen schönen Platz, direkt am Meer zum Zelten fand.
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