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Ultraleicht Trekking
Wander-Gurke

Regen-Setup inkl. Schirm - OMM Erfahrungen?

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Hallo zusammen.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Produkten von OMM sammeln können?

Habe bisher die Lauf- & Regenhandschuhe, sowie die Windjacke in meiner Ausrüstung, bin ich zufrieden mit. Man bekommt die Sachen aus UK auch deutlich unter dem UVP, von daher find ichs preislich noch in Ordnung.

 

Bin am überlegen mein Regensetup zu überarbeiten:

Mit der OMM Halo Kombi aus Regenhose & Jacke wäre ich bei insgesamt 185g + 175g Schirm, zusammen 360g.

 

Die FroggTogg-UL Regenkombi, die erst vor ein paar Tagen angekommen ist, passt mir leider nicht, für meinen Geschmack zu weit in L ¯\_(ツ)_/¯

 

Gibt’s da Erfahrungen mit der OMM Halo-Kombi? Oder Alternativ-Vorschläge die ihr mir empfehlen könnt?

 

Gruß,

Wander-Gurke

bearbeitet von Wander-Gurke

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vor 33 Minuten schrieb Wander-Gurke:

für meinen Geschmack zu weit in L

 

vor 33 Minuten schrieb Wander-Gurke:

Alternativ-Vorschläge die ihr mir empfehlen könnt

Die Frogg-Toggs enger nähen. Dauert nur wenige Minuten und funktioniert super. Kosten 0€ (evtl plus Nahtdichter, falls man das noch möchte).

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vor 2 Stunden schrieb micha90:

Die Frogg-Toggs enger nähen.

Wäre ne Möglichkeit, aaaaber ohne Zugang zu ner Maschiene & Erfahrung ist das eher nicht die Variante die ich fa­vo­ri­sie­ren würde. :ph34r: Und bevor ich die Kombi zu eng nähe oder komplett versaue wird sie lieber wieder verkauft, Rücksendung nach USA ist ja auch so ne Sache... Trotzdem danke für die schnelle Antwort!:)

 

Gibts noch andere Empfehlungen? :rolleyes:

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vor 20 Minuten schrieb Kridde:

Ich verstehe nicht, weshalb du eine Regenjacke und einen Regenschirm kombinieren willst. Reicht nicht das eine oder das andere, um am Oberkörper trocken zu bleiben? 

Der Schirm wird nicht in jeder Situation den kompletten Oberkörper trocken halten können, beispielweise bei sehr starkem Wind. Ab ner gewissen Windstärke muss man den Schirm einpacken und dann ohne Regenjacke dastehen? Wäre nichts für mich.

Jacke ohne Schirm geht, ja, ohne Frage -mit dem Schirm die Jacke komplett ersetzen wird denke ich nicht funktionieren.

Leichte Regenjacke kombiniert mit Schirm sollte dagegen sehr komfortabel sein (kann man sich ja Hands-Free mit ner Halterung an den Schultergurt bauen). Der Großteil des Wassers bleibt vom Kopf, Rucksack & Oberkörper weg und man kann die Regenjacke dann ohne Kapuze und evtl. leicht geöffnet tragen, ohne von innen durchs Schwitzen nass zu werden. Außerdem würde meine Cam+Gimbal-Kombi am Schultergurt etwas besser vorm Regen geschützt sein.

So hatte ich mir das zumindest gedacht, inkl. Multiuse im Sommer als UV- & Sonnenschutz, wenn man die Silberne Variante wählt.

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vor 16 Minuten schrieb Wander-Gurke:

Jacke ohne Schirm geht, ja, ohne Frage -mit dem Schirm die Jacke komplett ersetzen wird denke ich nicht funktionieren.

Das ist auch der Grund, weshalb ich lieber eine leichte Regenjacke dabei hab und den Schirm Zuhause lasse. Nur um die Kapuze nicht aufsetzen zu müssen,  wären mir 175 Gramm doch zu schwer. Und als Sonnenschutz reicht doch meistens auch eine Cap. Es sei denn, du planst eine Wanderung durch die kalifornische Wüste. 

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vor 1 Minute schrieb Kridde:

Nur um die Kapuze nicht aufsetzen zu müssen,  wären mir 175 Gramm doch zu schwer.

Okay, kann ich verstehen, 175g sind ja nicht grad wenig. Aber wenn man dadurch den Rucksack trockener hält, weniger schwitzt durch geöffnete Jacke und die Cam Ausrüstung nicht beim Regen direkt eingepackt werden muss, sehe ich darin wieder einen Vorteil der die 175g evtl. rechtfertigt. Würde den Schirm also eher als "Luxusgegenstand" ansehen.

Im schlechtesten Fall habe ich dann nen kleinen, leichten, guten Alltagsschirm gekauft (zugegebenermaßen für den Zweck allein dann doch etwas hochpreisig!) und gehe wieder nur mit der Regenjacke auf Tour.

2016 z.B. an der spanischen Nordküste hat es doch gerne mal mehrere Tage am Stück geregnet, da hätte ich mich über nen Schirm garantiert gefreut. Ist denke mal auch ne Motivationssache, ob man den Regen jeden Tag "ins Gesicht bekommt" oder durch den Schirm etwas mehr davon verschont bleibt.

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vor 11 Minuten schrieb Kridde:

Und als Sonnenschutz reicht doch meistens auch eine Cap. Es sei denn, du planst eine Wanderung durch die kalifornische Wüste. 

Da hast du natürlich Recht, der Sonnenschutz wäre in meiner Situation auch nur ein "nice to have" und kein muss. Im Harz für ne Wochenendtour würde er wohl nur gegen Regen zum Einsatz kommen, so viel Wüste ist hier nicht :mrgreen:

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vor 17 Minuten schrieb Wander-Gurke:

Da hast du natürlich Recht, der Sonnenschutz wäre in meiner Situation auch nur ein "nice to have" und kein muss. Im Harz für ne Wochenendtour würde er wohl nur gegen Regen zum Einsatz kommen, so viel Wüste ist hier nicht :mrgreen:

OT: Haha, ja da hast du definitiv recht. Ich wünschte, ich hätte mal die Gelegenheit, im Harz einen richtigen Sonnenschutz zu brauchen. :grin:

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vor 16 Minuten schrieb Kridde:

OT: Haha, ja da hast du definitiv recht. Ich wünschte, ich hätte mal die Gelegenheit, im Harz einen richtigen Sonnenschutz zu brauchen. :grin:

OT: Wer weiß :mrgreen: Hatte in 10 Tagen Schottland nur 1/2 Tag Regen, aber dafür nen schönen Sonnenbrand im Nacken B)

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  • FroggToggs - wäre mit Umnähen verbunden und fällt somit erstmal für mich raus :rolleyes:
  • OMM Halo - gibts anscheinen noch keine Erfahrungen mit:ph34r:
  • Regenrock - Nen Versuch damit habe ich auch schon durch. An sich ne feine Sache, schnell anzulegen, leicht (bei mir 46g) aber um den Rest der Beine zu Schützen wären dann wieder Gamaschen notwendig (hatte da 129g-Teile für Schottland dabei). Da ist man dann Untenrum schon wieder bei 175g und die Zweit-Hose auf Tour (Regenhose) fällt somit auch weg (und die war schon ganz praktisch, wenn man seine alltägliche Hose mal gewaschen hat :mrgreen:)
  • Windjacke - in Kombi mit nem Schirm evtl. ausreichend, aber würde mich darauf nicht verlassen wollen. Wenns mal zu windig für den Schirm ist könnte die schnell durch sein :?

Hat noch jemand Empfehlungen für ne leichte Regenjacke / Regenhosen-Kombi oder andere Vorschläge?

bearbeitet von Wander-Gurke

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vor 28 Minuten schrieb Wander-Gurke:

Regenrock - Nen Versuch damit habe ich auch schon durch. An sich ne feine Sache, schnell anzulegen, leicht (bei mir 46g) aber um den Rest der Beine zu Schützen wären dann wieder Gamaschen notwendig (hatte da 129g-Teile für Schottland dabei). Da ist man dann Untenrum schon wieder bei 175g und die Zweit-Hose auf Tour (Regenhose) fällt somit auch weg (und die war schon ganz praktisch, wenn man seine alltägliche Hose mal gewaschen hat :mrgreen:)

Hallo @Wander-Gurke,

denk doch mal über den Regenrock so nach: Lange Hose bei Regen bis an die Knie hochgekrempelt. Stulpen (bei mir abgeschnittene Kniestrümpfe) angezogen, Regenrock drüber.

Von unten kann das Wasser sich nicht / kaum hochsaugen, da zwischen Stulpen und Socken ein Spalt ist. Beine sind warm (auch Regen ist dort nur warmes Wasser). Nach oben kann das Wasser nicht ziehen, da die Hose hochgekrempelt ist. Keine schweren Gamaschen, sondern Stulpen, bei mir mit 31 Gramm. Kappt seit ein paar tausend km super inkl Schirm, siehe Avatar. Bin bis auf das Schirmgewicht glücklich. Aber der ist eben handsfree. Vielleicht fällt mir dazu nach was Gebasteltes ein zum Anbau an einen halb so schweren Schirm, so dass die Stange ca. 1 m lang wird.

Vielleicht hilft Dir das.

DonCamino

bearbeitet von DonCamino

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Am 27.1.2019 um 12:06 schrieb notenblog:

Gibt es inzwischen Erfahrungen mit den OMM Halo Hosen?

Hab grad eine hier, die fallen schon deutlich kleiner aus, als der Ultralightoutdoorgear in den Größenangaben schreibt. Ich hätte mindestens eine Größe mehr als normal gebraucht. Außerdem sind sie sehr kurz (eigentlich logisch, soll ja zum Running taugen). So konnte ich die Hose zumindest als knackig-hautenge Dreiviertelshorts anprobieren, bevor ich sie retourniere.

Das Material schaut OK aus und ist recht stretchig.

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Hej @roli!

Ich bin 170 bei 55kg, habe mir jetzt eine in M bestellt und die sitzt sehr gut, es muss aber auch über eine Hose passen und sollte bis zu den Schuhen gehen. S war knapp, XS (die Internetangabe) war... knackig. Auf der Omm-Homepage habe ich letztlich den sehr hilfreichen Chat genutzt.

Den ersten Spaziergang hat sie jedenfalls tadellos gemeistert.

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@Wander-Gurke ich schwör auf meine Minimums smock 777. 

Ich hab sie schon auf zwei längeren Touren in den Alpen und  auf korfu getragen wobei ich in den  Alpen mehrere Stunden Dauerregen trocken überstanden habe. 

Sie fühlt sich (innen) auch viel stabiler an als meine minimus die ich zum laufen tragen...

In den Alpen verwende ich sie auch als Windjacke wenn es beim Aufstieg windig wird.

In Kombination mit einem Patagonia thermal weight fleece hab ich für mich die combo schlechthin gefunden.

Viele Grüße 

bearbeitet von gerritoliver

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Soo, nach langer Pause melde ich mich nun auch einmal wieder zurück :rolleyes:

 

Auf meiner 14Tage Tour in Portugal habe ich auf folgede Kombi gesetzt:

  • Windjacke - OMM Sonic L (63g) - hat sich abolut bewährt. Leicht, gut wenns windig wurde bzw. in Pausen zum drüberziehen gegen das Auskühlen. Im Vergleich zu ner Regenjacke, in der ich beim Wandern meistens von innen nass werde, kann ich die OMM auch in Bewegung tragen. Wird definitiv bei jeder Tour wieder dabei sein! 
  • Schirm - Euroschirm light trek ultra (189g) - Auch hier, nie mehr ohne! Beim Regen ohne starken Wind absolut top. Das Gewicht merkt man kaum in der Hand (Hands-Free-Halterung ist trotzdem in Planung), in Kombi mit der Windjacke oder auch nur dem Wanderhemd war das gegen Regen fast immer ausreichend. Kein Regenjacke An- & Ausziehen mehr wenns kurz aufhört zu Regnen und nach 10min dann doch wieder anfängt ---> sondern einfach nach hinten greifen, Schirm auf, bzw. Schirm zu und nach hinten wegstecken 8-) Auch als Sonnenschutz absolut top! Mit der Windstabilität war ich auch zufrieden. Kla klappt er mal um wenns etwas stärker windet, das habe ich bei dem Gewicht aber auch "erwartet". Er lässt sich dann aber durch Schließen & wieder Öffnen ohne Probleme und/oder Schäden weiterbenutzen. Schirm.jpg.48841afab54e7fc4e766bf184b55a32c.jpg 
  • Regenhose - OMM Halo XL (91g) - hier das Gleiche Spiel wie bei der OMM Windjacke: morgens wenn kalt ist als Windhose genutzt, ohne im eigenen Saft zu schwimmen, Abends beim Zeltaufbau in im Camp gegen das Auskühlen getragen. Auch beim Regen hat sie eine gute Figur gemacht (bisher kein Starkregen, aber nen halben Tag bei starkem Wind und leichtem Dauerregen blieb alles trocken!) Sie wird mich demnächst bei jeder Tour begleiten dürfen ;-)
Am 22.3.2019 um 07:15 schrieb notenblog:

Ich bin 170 bei 55kg, habe mir jetzt eine in M bestellt und die sitzt sehr gut, es muss aber auch über eine Hose passen und sollte bis zu den Schuhen gehen. S war knapp, XS (die Internetangabe) war... knackig. Auf der Omm-Homepage habe ich letztlich den sehr hilfreichen Chat genutzt.

Den ersten Spaziergang hat sie jedenfalls tadellos gemeistert. 

Mit 188 passt die XL sehr gut, ist vielleicht 1-2cm zu lang, mit etwas höheren Schuhen als meinen Barfußschuhen würden sie die perfekte Länge für mich haben. Habe sie einfach hinten in die Dirty Girls gesteckt und das hat dann gut funktioniert.

In L wäre die Länge optimal gewesen, nur war die im Schritt so kurz / eng geschnitten.... das hätte ich unterwegs keine 10min mitmachen wollen :D

  • Regenjacke - OR Helium HD (267g) - hier haben ich vor Tourantritt nicht mehr auf was Neues wechseln wollen und ganz auf Schirm & Windjacke wollte ich mich an der Küste dann noch nicht direkt verlassen. Das war auch 1/2 Tag ganz gut so! Der Wind war zu stark für den Schirm und ob die Windjacke den Regen nen halben Tag lang abhält, naaajaaaaaa, das wage ich mal zu bezweifeln :ph34r: Die HD ist leider etwas schwer, da müsste man sich also nochmal umschauen... Ich liebäugel ja momentan mit dem sagenumwobenden Gatewood Cape in Kombination mit nem Inner als Zelt- & Regenjacken-Ersatz, wenn ich alleine auf Tour gehe. Würde aktuell ca. 550g Gewichtseinsparung bedeuten.

 

In Kurz:

OMM Windjacke & Regenhose ---> top & bleibt!

Euroschirm light trek ultra ---> top & bleibt!

Regenjacke ---> entweder was leichteres als die Helium HD oder aufs GWC wechseln :rolleyes:

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Für das Gatewood Cape brauchst Du aber mindestens einen Stock zum aufstellen. Ich überlege grade wie ich meinen Trekkingschirm so verlängere das ich Ihn dafür verwenden kann. Dann hätte man eigentlich eine nette Kombination für ganz fieses Wetter den Poncho sonst reicht der Schirm.

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vor 1 Stunde schrieb ekorn:

Für das Gatewood Cape brauchst Du aber mindestens einen Stock zum aufstellen. Ich überlege grade wie ich meinen Trekkingschirm so verlängere das ich Ihn dafür verwenden kann. Dann hätte man eigentlich eine nette Kombination für ganz fieses Wetter den Poncho sonst reicht der Schirm.

... und dann gäbe es ja noch diese mit deiner Idee verwandte Lösung... ein bisschen schwer... aber fertig eingerichtet. ;-) 

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vor 7 Stunden schrieb ekorn:

Für das Gatewood Cape brauchst Du aber mindestens einen Stock zum aufstellen. Ich überlege grade wie ich meinen Trekkingschirm so verlängere das ich Ihn dafür verwenden kann. Dann hätte man eigentlich eine nette Kombination für ganz fieses Wetter den Poncho sonst reicht der Schirm.

Die Stöcke habe ich sowieso dabei, ds MSR FlyLite lässt sich ja mit 2 Stück aufbauen. Und auch wenn das FlyLite für die Touren alleine weichen muss, werde ich mind. einen Stock weiterhin dabei haben.

 

vor 5 Stunden schrieb martinfarrent:

... und dann gäbe es ja noch diese mit deiner Idee verwandte Lösung... ein bisschen schwer... aber fertig eingerichtet. ;-) 

Ansich ist das ja ne interessante Sache :geek: aaaaber bei 546g wird das bei der Nutzung als Schirm (ohne Hands-Free-Lösung) mit der Zeit doch etwas "anstrengend". Der etwas robustere Schirm meiner Freundin wiegt 436g, das ist schon nen Unterschied zum light trek ultra mit 189g :ph34r:

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      Bild 1: Schnittmuster
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      Go - „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ (frei nach E.Honecker)
      Dann habe ich das Schnittmuster hergenommen und dass XXL-Modell ausgeschnitten. Die von mir verwendeten Teile sind im Bild 2 zu sehen.

      Bild 2: Einzelteile in Position
      In dem Bild habe ich die Einzelteile so positioniert, wie sie ungefähr zusammengefügt werden müssen.
      1   = eine Hälfte des Vorderteils
      2   = eine Hälfte des Rückenteils
      3   = eine Hälfte der Schulterpasse
      6   = ein Arm
      10 = eine Seite der Kapuze
      11 = Mittelstreifen der Kapuze
      Schei.e! Als ich die ausgelegten Teile des Schnittmusters von oben betrachtet habe, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mir bevorstand. Kurven, teilweise schlimmer als bei der Alpenetappe der Tour de France hoch nach Alp d’Huez. Kurzfristig habe ich daran gedacht das Projekt zu den Akten zu legen. Kurven über Kurven, speziell die Armanschlüsse, schienen für mich auf den ersten Blick in der Klebevariante nicht vernünftig lösbar zu sein.
      Erstmal habe ich das Projekt zur Seite gelegt und überlegt, was ich mache. Nach ein paar Tagen des Grübelns und nach der Aufmunterung durch meine Frau war mein Ehrgeiz wieder erwacht.
      Dann habe ich die Teile mit der Nahtzugabe von 2 cm angezeichnet und ausgeschnitten. Bei den Teilen 1(=Vorderteil), 2(=Rückenteil), 3(=Schulterpasse), 6(=Arm) und 10(=Kapuze) habe ich das DCF-Material doppelt gelegt, weil diese Teile symmetrisch sind.
      Im Bild 3 ist zu sehen, dass ich die Ärmel ab der Mitte etwas breiter habe auslaufen lassen. Zusätzlich habe ich die Länge der Ärmelbündchen dazugegeben. Die wollte ich ja nicht haben.

      Bild 3: Arm verlaengert und verbreitert
      Ich habe lange überlegt und auch getestet, wie ich eine stabile Klebeverbindung herstellen kann. Dass es gehen muss, hat das MYOG-Projekt auf der Internetseite von extremtextil gezeigt. „Normales“ DCF hat einen etwas anderen Aufbau als das atmungsaktive DCF-Material. Bei Klebeversuchen habe ich festgestellt, dass die „weiße“ Membran-Innenseite, nicht besonders stabil ist. Die Klebeverbindung, Außenseite auf Innenseite und umgekehrt, ließ sich relativ leicht lösen. Das kannte ich von „normalem“ DCF aus meinen Test-MYOG-Projekten 1 und 2 so nicht. Mit der Außenseite, der „grau-weißen“ Seite, also Außenseite auf Außenseite, war die Klebeverbindung stabiler, aber für meine Begriffe auch nicht optimal (siehe Zugtest weiter unten).
      In den Bildern 4, 5 und 6 ist an Mustern zu sehen, wie ich letztendlich eine Klebeverbindung, Außenseite auf Außenseite, hergestellt habe.
      Zuerst habe ich die Außenseite (grau-weiß) in der Breite des DCF-Transferklebebandes (10 mm) in Richtung der Innenseite (weiß) gefaltet. Das DCF-Transferklebeband habe ich dann sozusagen auf einer gefalteten Außenseite aufgebracht und mit der anderen, ebenfalls gefalteten, Außenseite verklebt. Auf der Innenseite des DCF-Musters entsteht dann ein Steg, wie er im Bild 4 zu sehen ist.

      Bild 4: Klebeverbindung 1
      Diesen Steg lege ich dann in eine bestimmte Richtung um. In welche Richtung ich das mache, erkläre ich in einem späteren Bild. Im Bild 5 ist dieser teilweise umgelegte Steg zu sehen.

      Bild 5: Klebeverbindung 2
      Zum Abschluss einer Klebeverbindung überklebe ich den umgelegten Steg mit DCF-Reparaturklebeband (Dyneema® Composite Fabric (ehem. Cuben Fiber), Reparaturklebeband, 25mm). Das ist im Bild 6 zu sehen. Bei einer Breite des Steges von 10 mm (, wenn ich genau klebe, was mir nicht immer durchgehend gelungen ist) und einer Breite von 25 mm des DCF-Reparaturklebebandes, überlappt das DCF-Reparaturklebeband den Steg auf beiden Seiten mit 7-8 mm. Dadurch geht das DCF-Reparaturklebeband nicht nur eine Verbindung mit dem Steg ein, sondern auch mit der Innenseite des DCF-Materials. Der „glänzende“ Bereich im Bild 6 ist das DCF-Reparaturklebeband. Man sieht schön, wie es über der Verklebung liegt und auch noch rechts und links von der Verklebung Kontakt mit der Innenseite des DCF-Materials hat.

      Bild 6: Klebeverbindung 3
      Alle Stege auf der Innenseite habe ich zusätzlich mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Das hat das Gewicht der Regenjacke gehörig in die Höhe geschraubt. Am Schluss meines Berichts gehe ich noch auf das Gewicht der Regenjacke ein und welche Rolle das „reichlich“ verklebte DCF-Reparaturklebeband dabei gespielt hat.
      Warum habe ich das getan?
      Der erste Grund ist das negative Ergebnis eines Zugtests der Klebeverbindung.
      Bei Zugtests der Verklebung ohne DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite konnte ich die Verklebung unter mäßiger Kraftanstrengung lösen. Das ist mir auch mehrere Tage später gelungen. Dann habe ich den Steg auf der Innenseite umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Bei dem sofort anschließenden Zugtest ist es mir trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr gelungen die Klebeverbindung zu lösen. Das DCF-Reparaturklebeband hat offenbar für eine Zugentlastung des Stegs gesorgt.
      Bleibt die Frage, ob solche extremen Zugbelastungen, wie ich sie simuliert habe, bei einer Regenjacke auftreten können.
      Den zweiten Grund für die Benutzung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite des DCF-Materials erkläre ich etwas später.
      Zuerst habe ich die Schulterpasse (Teil 3) mit dem Rückenteil (Teil 2) verklebt. Das war kein Problem, weil die zu verklebenden Seitenkanten gerade waren. Anschließend habe ich das Vorderteil (Teil 1) an die Schulterpasse angeklebt. Alle Stege auf der Innenseite habe ich umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt.
      Jetzt habe ich mich an das erste „Kurventeil“, den rechten Arm, herangewagt. An den einzelnen Teilen sind Markierungen (Pfeile), die ich vom Schnittmuster auf das DCF-Material übertragen habe. Im Bild 7 ist ein solcher Pfeil zu sehen. Der Arm, das Teil unten im Bild 7, muss mit dem Teil oben genau an der Pfeilposition angeklebt werden.

      Bild 7: Markierungen
       
      Zusätzlich habe ich in regelmäßigen Abständen das gefaltete DCF-Material eingeschnitten, damit ich besser um die „Kurve“ komme. Die Einschnitte habe ich nur an dem Teil gemacht, das ich vorher aus den Teilen 1 (=Vorderteil), 2 (=Rückenteil) und 3 (=Schulterpasse) zusammengeklebt hatte.  
      Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen das Kleben eines solchen „eingeschnittenen“ Teiles.
      Bild 8 zeigt das aufgebrachte DCF-Transferklebeband.

      Bild 8: Einschnitt mit DCF-Transferklebeband
      Bild 9 zeigt den Beginn des Ablösens der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband. Genau an dieser Stelle sollte die Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband abgezogen werden. Macht man das an einer anderen Stelle, richtet sich die umgeknickte Kante wieder auf und kann nur unter großen Schwierigkeiten verklebt werden. Im Notfall muss man den Kleber mit den Finger berühren und die umgeknickte Kante wieder „flachlegen“ (Ha, der Ausdruck gefällt mir).

      Bild 9: Ablösen der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband
      Bild 10 zeigt den verklebten Steg an dieser Stelle.

      Bild 10: Verklebter Steg mit Markierungen
      Bild 11 zeigt einen Steg, der einige Falten enthält. Diese Falten entstehen,
      -wenn nicht sauber geklebt wird oder
      -wenn die Einschnitte zu weit auseinanderliegen oder
      -wenn es „krass“ um die Kurve geht.
      Die Abstände zwischen den Einschnitten habe ich aber absichtlich etwas größer gewählt, weil ich keine 1 cm- oder 2 cm-Stücke kleben wollte. Da wäre ich zwar besser um die „Kurven“ gekommen, aber das war mir zu viel „Fummel“-Arbeit. Nach dem Verkleben der Arme habe ich besonders faltige Stellen an den Stegen mit etwas Kraftaufwand „glattgezogen“.  
      Das mit den Falten hat mich aber weniger gestört, weil die meisten Falten innen liegen. Die Optik des DCF-Materials geht nach längerer Nutzung eh in einen „Knitterlook“ über, der angeblich die Eigenschaften von DCF nicht beeinträchtigen soll. Ich habe einige Ausrüstungsgegenstände aus DCF, die durch die jahrelange Nutzung genau diesen Knitterlook aufweisen. Einen Verlust von bestimmten Eigenschaften (zB Wasserdichtheit) konnte ich noch nicht feststellen.

      Bild 11: Verklebter Steg mit Falten
      Bild 12 zeigt ein weiteres Problem, ein kleines Loch, das entstehen kann,
      -wenn unsauber eingeschnitten wird oder
      -wenn die Einschnitte unsauber verklebt werden.

      Bild 12: Verklebter Steg mit Loch
      Genau dieses Loch ist der zweite Grund für die Verwendung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite der Regenjacke. Um die Regenjacke an dieser Stelle trotz unsauberen Arbeitens dicht zu bekommen, lege ich den Steg einfach in Richtung des eingeschnittenen Teils um (siehe Bild 13 und 14) und überklebe ihn mit dem DCF-Reparaturklebeband.

      Bild 13: Umgelegter Steg

      Bild 14: Verklebter Steg wird mit DCF-Reparaturklebeband überklebt
      Mit dem 2.Arm bin ich ebenso verfahren.
      Das Ergebnis der für mich sehr komplizierten „Armoperation“ ist im Bild 15 zu sehen.

      Bild 15: Die Arme sind endlich dran
      Die Ärmel sind angeklebt, aber noch nicht geschlossen. Bevor ich die Arme schließen und das Vorderteil mit dem Rückenteil verbinden konnte, musste ich mir überlegen, was ich mit den Ärmelabschlüssen machen wollte.
      Ein Gedanke war eine elastische Kordel einzuziehen, wie es an vielen Regenjacken zu sehen ist. Ein anderer Gedanke war das Annähen eines Klettbandes, was auch oft Verwendung findet. Beide Varianten würden mir einen variablen und einigermaßen wasserdichten Abschluss gewähren.
      Da ich auch bei Minusgraden keine Handschuhe trage, die unter die Ärmel passen müssten, war ein variabler Ärmelabschluss eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Deshalb habe ich mich entschieden für den Ärmelabschluss einfache Kam-Snaps zu verwenden. Das war für mich die einfachste Variante mit dem geringsten Aufwand.
      In den Bildern 16 und 17 ist zu sehen, wie ich den Ärmelabschluss einmal umklappe und verklebe und anschließend dann mit DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite verstärke.

      Bild 16: Armabschluss mit DCF-Transferklebeband

      Bild 17: Armabschluss mit DCF-Reparaturklebeband verstärkt
      In den Bildern 18 und 19 ist zu sehen, wie die Kam-Snaps angebracht werden.

      Bild 18: Armbund mit geöffneten Kam-Snaps

      Bild 19: Armbund mit geschlossenen Kam-Snaps
      Die Position der Kam-Snaps an den Ärmelabschlüssen habe ich durch ausprobieren bestimmt, so dass noch etwas „Luft“ zwischen Arm und Ärmel vorhanden ist.
      Jetzt habe ich das Vorderteil mit dem Hinterteil verklebt und gleichzeitig auch den dazugehörenden Arm. Auf der anderen Seite habe ich das auch getan. Das Ergebnis ist im Bild 20 zu sehen.

      Bild 20: Regenjacke nach Armverschluss
      Das Bild 21 zeigt im Gegenlicht die Verklebungen in der Breite (ca. 10 mm) des DCF-Transferklebebandes.

      Bild 21: Klebestellen im Gegenlichtbild
      Jetzt war die Kapuze an der Reihe. Bei der Kapuze habe ich mir überlegt, wie ich bei Regen und starken Winden einen festen Halt erreichen wollte. Bei meinen anderen Regenjacken wird das immer durch einen elastischen Kordelzug bewerkstelligt. Aber erstmal musste ich die 3 Teile der Kapuze verkleben. Dabei habe ich die Techniken verwendet, wie bei den anderen Teilen. In „Kurven“ habe ich das Seitenteil (Teil 10) eingeschnitten, wie bei den Armen, und dann das Seitenteil mit dem Mittelteil (Teil 11) verklebt. Mit dem anderen Seitenteil habe ich das ebenso gemacht.
      Jetzt habe ich im Vorderteil der Kapuze die Kante zweimal umgeklappt und verklebt. So ist ein Kanal für einen späteren Kordelzug entstanden. Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder angefertigt.
      Zum Abschluss habe ich die Kapuze an den Torso der Regenjacke angeklebt. Dabei war es wichtig auf die Markierungen zu achten, damit die Kapuze genau in die Regenjacke eingepasst werden kann.
      Das Bild 22 zeigt die Regenjacke im fertig geklebten Zustand ohne den Reißverschluss.

      Bild 22: Regenjacke mit Kapuze und ohne Reißverschlss
      Jetzt war der Reißverschluss an der Reihe. Dafür habe ich mir Meterware (YKK AQUAGUARD 3C, Meterware, graphitgrau) nebst einem passenden Schieber von extremtextil besorgt. Den Reißverschluss habe ich auf die passende Länge zugeschnitten und oben und unten mit Metall-Endstücken versehen.
      Jetzt war die Frage: Wie befestige ich den Reißverschluss?
      Hier im Forum war die Meinung, dass es besser wäre den Reißverschluss wegen der zu erwartenden Schälbelastungen anzunähen.
      Also doch nähen.
      Dann habe wir, meine Frau und ich, versucht Probestücke des DCF-Materials mit einer einfachen Naht zu nähen. Nach ca. 1 Stunde haben wir entnervt aufgegeben. Es ist uns einfach nicht gelungen. Hier im Forum habe ich dann nach Problemen in MYOG-Nähprojekten gesucht und bin auf eine Menge von Kommentaren gestoßen, wo die unterschiedlichsten Probleme behandelt wurden. Einige habe ich auch bei unseren erfolglosen Versuchen vorgefunden, aber trotzdem habe ich das mit dem Nähen erstmal zur Seite gelegt.
      Dann habe ich mir überlegt, dass ich den Reißverschluss einfach mal einkleben könnte. Selbst wenn die Verklebung nicht richtig halten sollte, würde mir das später beim Nähen helfen, weil ich dadurch der provisorischen Befestigung des Reißverschlusses mit Stecknadeln aus dem Weg gehen würde.
      Also habe ich den Reißverschluss mit DCF-Transferklebeband eingeklebt. Schon bei der Verklebung habe ich festgestellt, dass die Klebeverbindung des Reißverschlusses mit dem DCF-Material erstaunlich stabil war. Zusätzlich habe ich auf der Innenseite den Reißverschluss mit dem DCF-Reparaturklebeband fixiert. Ein vorsichtiger Zugtest, den ich dann langsam immer weiter verstärkt habe, ergab die Erkenntnis, dass der Reißverschluss „bombenfest“ mit dem DCF-Material verbunden war. Ich war total überrascht.
      Das Bild 23 zeigt den „vorerst“ nur eingeklebten Reißverschluss.

      Bild 23: Regenjacke mit Reißverschluss
      Als letzte Arbeit habe ich das elastische Kordelband in die Kapuze eingefädelt, was im Bild 24 zu sehen ist.

      Bild 24: Regenjacke mit Kordelzug an der Kapuze
      Das Bild 25 zeigt das Endergebnis nach einem ersten Test in leichtem Regen.

      Bild 25: Das Kunstwerk ist fertig
      Gewicht
      Ich hatte ja schon angedeutet, dass das DCF-Reparaturklebeband das Gesamtgewicht der Regenjacke entscheidend beeinflusst hat. Hätte ich es nicht verwendet, würde die Regenjacke weniger als 100 g wiegen.
      DCF-Material (Stoff)                     75 g
      DCF-Reparaturklebeband und
      DCF-Transferkleber                      37 g
      Reißverschluss + Kordel             20 g
      Gesamt                                       132 g
      Das DCF-Material und den Reißverschluss habe ich exakt gewogen. Den Rest, das DCF-Reparaturklebeband und den DCF-Transferkleber (ohne Schutzschicht!!!), habe ich aus dem Gesamtgewicht der Regenjacke „herausgerechnet“. Dabei wird das Gewicht des DCF-Reparaturklebebandes den eigentlichen DCF-Transferkleber deutlich übersteigen.
      Fazit
      Den ersten Test im Regen und unter der Dusche hat die Regenjacke mit Bravour bestanden. Jetzt muss ich noch weitere Tests durchführen und prüfen, wie sich die Regenjacke im täglichen Alltag schlägt.
      Die Regenjacke macht wegen des DCF-Materials einen sehr „gebrechlichen“ Eindruck. Deshalb werde ich Tests mit dem Rucksack sehr vorsichtig angehen.
      Wenn das Problem mit dem Nähen des DCF-Materials gelöst ist, werde ich den Reißverschluss aus Sicherheitsgründen noch annähen. Man weiß ja nie…
      Ob ich das atmungsaktive DCF-Material nochmal verwenden würde?
      Ich kann es nicht genau sagen. Da bin ich zwiegespalten. Unschlagbar leicht ist es ja, wie in der obigen Rechnung zu sehen ist.
      Die nächsten Wochen müssen zeigen, was die Regenjacke kann…
       
    • Von einar46
      Ich denke darüber nach mir aus diesem Stoff eine Regenjacke zu machen. Der Reißverschluss soll ca. 25 cm lang werden. Das bedeutet, dass ich die Regenjacke über den Kopf anziehen muss. Den Stoff habe ich bereits.
      Jetzt meine Frage an die MYOG-Profis hier im Forum.
      Welchen Reißverschluss kann ich verwenden?
      Bei extremtextil habe ich mir die Reißverschlüsse angesehen. So richtig schlau werde ich aus den angebotenen Reißverschlüssen und den ganzen Bezeichnungen (3C, Spirale, YKK usw) nicht. Aber ich kann ungefähr formulieren, welche Eigenschaften der Reißverschluss haben sollte:
      wasserdicht weiß oder grau (wie der Stoff) Reißverschluss soll nicht überdimensioniert sein, d.h. muss zum Stoff "passen" Ich möchte die Regenjacke kleben. Das sollte auch mit dem Reißverschluss gehen oder bin ich da auf dem "falschen Dampfer" und der Reißverschluss muss angenäht werden? Danke für Eure Hilfe.
      Gruß Reinhard
    • Von Janobert
      Hallo liebe UL-Gemeinde,
      ich habe nach langer Zeit mal meinen Wanderschrank aussortiert. Shakedowns müssen auch im Haushalt manchmal sein und 5 Quilts braucht man dann doch nicht...

      Also ich biete:
      Zpacks 20F Daunenquilt; es handelt sich hier nicht um das aktuelle Modell sondern ist von 2016;
      Gewicht: 740g; Version XX-Long und weit (ich bin 1,94m).
      Der Quilt hat einen kleinen Defekt an der Fußbox, den ich auf Tour mit Cubentape geflickt habe damit keine Daune verloren geht. Deshalb sieht's nicht so schön aus, ist aber funktional und hält gut. Ansonsten in neuwertigem Zustand.

      220 € VB

      Katabatic Gear Sawatch 15F Quilt in der "Flex-Version" von 2016 mit zwei Unzen Overfill (also noch wärmer); anbei das Originalzubehör bis auf den kompressionsbeutel und den Aufbewahrungssack;
      hydrophobe Daune, 6,6 Fuß lang (bin 1,94m und mir passt er gut) auch hier weite Version; Gewicht: 1007g
       
      250€  VB

      Frogg Toggs Regenhose in Größe XL *reserviert*
      Habe ich mir mal zum enger nähen geholt damit die Länge auch ausreicht. Ich nutze auf Tour jedoch selten eine Regenhose, sodass es dazu nie kam. Die Hose ist neu.
      3€ + Porto

      Zpacks Multipack in schwarz, innen aus Cuben  *reserviert*

      Es ist eine (für die Funktion irrelevante Grutbandschlaufe abgegangen -> die auf der anderen Seite des Reißverschlusses s. Foto)
      Tasche wurde nur 2-3mal im Alltag getragen ist also neuwertig. Bin mir nicht sicher, ob alle schlaufen, die noch bei der Lieferung vom Hersteller mitgegeben waren vorhanden sind. Alles das was fotographiert wurde habe ich noch; Gewicht: 65g

      20€

       
      Eine Thermarest Neoair Xlite in ich glaube Large (zumindest ist sie 192cm lang und an der breitesten Stelle 60 cm breit; Matte ist kaum genutzt, ist mir zu schwer und lang; Gewicht: inkl. Packsack 465g

      100 €


      Kathoola Microspikes in der Größe Large; sind mir etwas zu groß und eine Stelle im elastischen Gummi ist gerissen -> für MYOGer leicht reperabel, können so auch noch genutzt werden

      5€ + Porto

      Plasti Dip; flüssiges Gummi zum Sprühen in schwarz *reserviert*
      Dose ist neu und zB zum MYOGen von Custom Vibram Five Fingers mit Zehensocken angeschafft worden
      5€ + Porto

      Klymit Matte mit Handpumpe zum Aufpusten *reserviert*

      gedacht als Rückenteil zum Einlegen in einen rahmenlosen Rucksack
      64 x 29cm
      5€ + Porto

       
      2 Laufbursche Isomatten "Foam pads" *reserviert*
      eine wurde zugeschnitten: 142 x 49 cm die andere ist in Originalgröße 192 x 49 cm; beide Matten haben Einschnitte von Schnüren mit denen sie eingewickelt waren und ein paar Macken im empfindlichen Material - wurden aber seltenst genutzt

      Je 3€ (kurz) und 5€ (lang) + Porto


      3 Zpacks Trekking Pole Cups zum abspannen von Tarps *reserviert*
      -> haben ein Cuben Inlay und sind ungenutzt (nur ein bisschen dreckig von er Lagerung )

      2€ + Porto


       
      Viel Spaß beim Bieten und Stöbern und allzeit gute Touren - happy trails!
       
    • Von UL-MUC
      Hallo zusammen,
       
      um den Temperaturbereich meines Schlafsacks flexibel zu erweitern, suche ich einen gebrauchten OMM Mountain Raid PA 1.0 Halfbag => https://theomm.de/product/mountain-raid-pa-1-0/
      Hat den zufällig jemand abzugeben? Angebote bitte per PN.
       
       
      Ultraleichte Grüße
      UL-MUC
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