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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 16.05.2018 in allen Bereichen

  1. Impressionen von Touren

    Mario294 und 5 andere reagierte auf Roiber für Beitrag im Thema

    6 Punkte
    Nachfolgend ein paar Impressionen meiner Tour über das Vater- und Muttertagswochenende vom Elbsandsteingebirge durch die Böhmische Schweiz und das Zittauer Gebirge bis zum Jeschken (CZ). Start in Ostrau, Malerweg bis kurz vor Hrensko. Ab da weiter auf dem Kammweg (nach dem Kammwegführer - Vom Jeschken zum Rosenberg), der sich zu einem guten Teil mit dem E3 bzw. dem EB (Internationalen Bergwanderweg der Freundschaft Eisenach-Budapest) deckt. Die Route ist im verlinkten Kammwegführer entgegengesetzt beschrieben und sieht eigentlich noch eine 13,5 km-Etappe von Jermanice bis zum Jeschken vor, die ich mir aus Zeitgründen gespart habe. Übernachtungen: Boofen im Elbsandsteingebirge, in einem hübschen kleinen Umgebindehaus in Lückendorf (Gewittervorhersage), jeweils unterwegs nahe Jonsdorf und einige km vor dem Jeschken. Die Tour war landschaftlich sehr abwechslungsreich und andere Wanderer traf ich selten. Tourstart- und ende (Liberec) sind mit Öffentlichen gut zu erreichen, Proviant nachkaufen lässt sich auch immer gut einrichten. Edit: Die Gesamtlänge des Kammwegs beträgt 112,5 km. Mein erstes Mal Boofen an einer offiziellen Freiübernachtungsstelle am Fuß der Schrammsteine. Entlang der Elbe. Der Kammweg verläuft teilweise entlang der sogenannten Schöberlinie, die Teil der tschechoslowakischen Grenzbefestigung der 1930er Jahre und mit ca. 9100 Bunkern befestigt war. Anfangs verwundert der Anblick von Bunkern inmitten von Wiesen und Wäldern noch. Manch einer wird auch kreativ genutzt - so z.B. jener mitten im Wald, auf dem ein Hochsitz installiert wurde. Paulinengrund entlang des Kreibitzbachs. Kleiner Abstecher durch das Lauschemoor. Fast wie in Schweden Wegführung durch einen alten Hohlweg, im Sonnenstrahl einer der zahlreichen Grenzsteine, die die Deutsch-Tschechische Grenze markieren. Blick vom Hochwald - am Horizont die Lausche. Fast da: Der Jeschken mit seiner unverwechselbaren Bebauung. Blick vom Jeschken. Der Kammweg folgt diesem Kamm bis zum Velky Vapenny (Großer Kalkberg; von rechts hinten der zweite Hügel).
  2. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    Dave und 4 andere reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Die Nacht war frisch (Raureif am Tarp) und etwas feucht (Tau auf dem Quilt). Ich starte also am morgen eher langsam, und in der Sonne trocknet alles dann innerhalb von 30 Minuten. Aussicht auf den Monte Sirente Nach 20 Minuten erreiche ich das Örtchen Bominaco. Hier gibt es ein tolles Highlight: Die beiden Kirchen San Pellegrino und Santa Maria Assunta. Der Eingang ist verschlossen, aber da hängt ein Schild mit einer Telefonnummer, die man anrufen kann wenn man die Kirchen besichtigen will. Und das lohnt sich. Man bekommt eine Privatführung (auf italienisch ...) und bekommt wunderbare Beispiele der mittelalterlichen Kunst. Insbesondere die Kirche San Pellegrino begeistert mich mit der kompletten Ausmalung mit Fresken. Das erinnert an die Sixtinische Kapelle. Nur dass man sich dort die Kapelle mit tausenden anderen Touristen teilen muss. Hier habe ich alles für mich alleine. Leider darf ich drinnen nicht fotografieren. Einen deutschen Wikipedia Eintrag zu der Kirche gibt es nicht, aber ein paar Bilder kann man sich auf dem italienischen Wiki anschauen. Detail an der Aussenfassade Aussenansicht Santa Maria Assunta Das nächste Teilstück der Wanderstrecke ist schon wieder total überwachsen. Ich werde ziemlich verkratzt. Nach 30 Minuten ist der Teil aber überstanden. Es geht von Dorf zu Dorf über Feldwege und querfeldein über Wiesen. In fast jedem Dorf trinke ich einen Espresso und esse ein Toast mit Käse und Schinken (lecker!). Hochebene von Navelli Olivenbäume Ort unterwegs Ort unterwegs Am abend steige ich dann ein paar Hundert Meter auf ich Richtung Forca di Penne. Angeblich gibt es kurz vor der Höhe einen Brunnen an dem ich meinen Wasservorrat für die Nacht auffüllen will. Erst nach einigem Suchen finde ich diesen Brunnen tatsächlich. Aufstieg auf einem schönen Pfad nach Forca di Penne Brunnen Ich finde ein recht ebenes Plätzchen für die Nacht und baue im schönen Abendlicht mein Shelter auf. Camp 2 Am abend merke ich dass mein linker Fuss ziemlich weh tut. In den nächsten Tagen wird das nicht mehr weggehen. Es tut beim schnellen laufen auf guten Wegen (mit grossen Schritten) weh, währen langsameres Wandern auf schwierigeren Pfaden kein Problem ist. Die Tour bietet einen Mix aus allen Konditionen. Der Schmerz nervt etwas, aber es lässt sich gut damit leben. Statistik: 9.5 Stunden Gehzeit inklusive Pausen +996m, -1073m
  3. 3 Punkte
    Ich habe mir vor ein paar Wochen mal ein Taschensetup von Aliexpress zusammengestellt und wollte meine ersten Eindrücke mal kurz schildern. Bisher war ich ca. 200 km mit dem Setup unterwegs. Ziel war es genug Volumen zusammen zu bekommen, um ohne Rucksack unterwegs zu sein, und nicht noch irgendwelche Flaschenhalter (z.B. an der Gabel) installieren zu müssen. Ich habe also eine Satteltasche von Rockbros und eine Rahmentasche bestellt. Beide sind übrigens auch Über Amazon verfügbar. Entweder sie kommen direkt aus China und haben die gleiche Lieferzeit wie bei Ali, oder sie sind via Prime verfügbar, ca, 5 Euro teurer und haben Lieferzeiten >1 Woche. Ich habe die Rahmentasche für 24,99€ bekommen, und die Satteltasche für 44,99€. Ich führe das hier auf, weil z.B. die Rahmentasche bei Amazon stand heute 36€ kostet. Als Frontbag nutze ich aktuell einen alten Ortlieb 8 Liter Packsack, der mit 2 Straps festgemacht wird. Das Volumen von 28 Litern ergibt sich also aus 8 Liter in der Rahmentasche 8 Liter im Frontbag ca. 12 Liter in der Satteltasche Die Taschen sind sehr Robust verarbeitet. Mit dem Material kann man einiges durchmachen, UL ist daran dann nur der Inhalt. Davon abgesehen fühlen sie sich sehr wertig an. Das Fahrrad hat auch schon Nächte vor dem Tarp, im Regen, verbracht. Hierbei ist nie ein Tropfen durch den Stoff oder den Wasserdichten Zipper gekommen. Die Gewichte reiche ich bei Bedarf gern noch nach. Die Satteltasche ist mit 12-14 Litern Volumen angegeben. Die 14 sind aber unrealistisch, da man, wenn man die Tasche komplett voll macht, die Schnellverschlüsse nicht mehr zu bekommt. Wobei wir auch schon beim nächsten Thema sind. Die Montage am Rad ist ja sehr einfach. Mit dem Klettverschluss an die Sattelstütze ran, und 2 mal am Sattel festgeklipst. Bei meinem Setup mit der Isomatte hinten drauf (Ja ich weis, die ist noch ungekürzt) wird der Hebel und die Angriffsfläche für seitlichen Wind recht groß. Durch das minimale hin und her schwenken am Heck geht über den Tag bestimmt auch genug Energie verloren. Die Handyhalterung ist übrigens auch von Ali und macht mich sehr glücklich. kein zusätzliches Gebammel am Lenker, und ein arretierbarer, fester Sitz. Geht einhändig Ab und auch wieder dran. So sieht das ganze dan On-Tour aus:
  4. [Suche] Sixmoondesigns Gatewood Cape

    zweirad und 2 andere reagierte auf Freierfall für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Das alte gibts hier (guter Shop): https://backpackinglight.dk/tents/tarps-and-ponchos/six-moon-designs-gatewood-cape
  5. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    sja und 2 andere reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Routenplanung Für meine Tour habe ich mich von dem Buch Wilde Wege, stille Dörfer von Christoph Henning inspirieren lassen. Der Autor ist - wie ich - ein grosser Freund der italienischen Gastfreundschaft und Küche, und hat eine Tour in 20 Tagesetappen quer durch die Abruzzen zusammengestellt. Die Etappen werden recht detailliert beschrieben (was wichtig sein kann) und führen auf Pfaden, Feld- und Wiesenwegen, kleinen Sträßchen und teilweise auch querfeldein von fester Unterkunft zu fester Unterkunft. GPS Wegpunkte gibt es per Download, was zusammen mit Navigation auf dem iPhone (Gaia GPS) extrem hilfreich war.
  6. Impressionen von Touren

    dermuthige und 2 andere reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Mit Sonnenbrand vom Skye Trail, zu Fuß von Uig nach Broadford, zurückgekehrt. Die ersten beiden Tage Regen, Hagel, Sturm, danach größtenteils freundlich, die letzten beiden Etappen Sonne pur, nachts dafür mit Minusgraden. Ich hatte größtenteils das Gefühl der einzige Wanderer auf dem Trail zu sein. Erst gegen Ende sind mir ein paar Wanderer begegnet, die ebenfalls den gesamten Trail laufen wollten. Sonst bin ich nur mit Tageswanderern und Einheimischen in Kontakt gekommen. Ben Nevis mit Weitsicht und City Sightseeing (Inverness, Edingburgh, Glasgow) in Schottland waren zeitlich, auch Dank des guten Wetters, leichten Gepäcks und des Explorer Passes von Citylink, ebenso möglich. Relevant gear: GG Mariposa, Rab Element 2 + Ikea GS, 20 Jahre alter Yeti-DaunenSs +5°, BW Geländeschuhe, Poncho, Handschuhe!, kaltes Essen, keinerlei Wasseraufbereitung Bilder sind unbearbeitet und stammen von einem "Knipser". Ben Nevis: Blick auf Skye:
  7. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    fool und ein anderer reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    In diesem Faden möchte ich von meiner diesjährigen Tour in Mittelitalien berichten. Italien ist ja für Trekkingfreunde eher ein schwieriges Land. Die Markierungen sind vielfach unzureichend, die Karten oft ungenau, die Wege häufig anspruchsvoll. Mangelnde Fremdsprachenkenntnisse der dortigen Ureinwohner, die Hitze im Sommer, schlechte Infrastruktur, der Mangel an Informationen, und die Entfernung von Deutschland machen es nicht leichter. Vom Aostatal und den Dolomiten jetzt vielleicht mal abgesehen wird man selten jemanden finden der in Italien wandern geht. Auch die Italiener tun das kaum. Die fahren ja alle ans Meer. Dies hat aber auch alles ungemeine Vorteile: Wenn man sich auf das Abenteuer einlässt, dann wird man dort fast alleine unterwegs sein. Das tolle an Italien sind auch die überall sichtbare uralte Kulturlandschaft und das fantastische Essen. Diese Vorteile habe ich in den letzten Jahren für mich entdecken können. Zunächst habe ich in mehreren Jahren alle Abschnitte der fantastischen GTA kennengelernt. Obwohl diese nun immer beliebter wird (was auch gut ist) kann man dort noch fast alleine durch grandiose Berglandschaft wandern und die geschichtlichen und kulinarischen Highlights geniessen. Die Abruzzen wiederum waren mir bis vor kurzem auch fremd. Kaum ein ausländischer Tourist wagt sich dort hin, obwohl es dort eine grandiose Hochgebirgslandschaft zu sehen gibt. Schroffe Felswände, bewirtschaftete Hochflächen, kahle Bergkuppen, tief eingeschnittene Täler, enge Canyons, Wasserfälle und kleine Seen. Relativ selten findet sich die unangenehme Seite der Zivilisation: Appartements, Hotels und Skilifte, die in den Alpen so viel Unheil angerichtet haben. Fast das gesamte Gebirge steht unter strengem Naturschutz. Das ist in der Landschaft auf angenehme Weise spürbar. Ich bin auf der Suche nach einem Ziel für den Frühling auf die Abruzzen aufmerksam geworden. Im April musste ich zwar einen Bogen um die Gipfel machen, die noch mit Schnee bedeckt sind, jedoch konnte ich sehr schön in mittleren Höhenlagen (<1500 m) um die Gipfel herumwandern. Um auch etwas von der Gastfreundschaft und von den kulinarischen Highlights mitzubekommen (und vielleicht auch um etwas Geld vor Ort zu lassen) hatte ich mich wie auf den letzten GTA Abschnitten dazu entschlossen, die Hälfte der Nächte in Hotels und die andere Hälfte im Tarp zu verbringen. Das hat auch super funktioniert.
  8. knot shelter

    momper und ein anderer reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Für Schneewittchen reichen 2,05 m wohl
  9. [Suche] Sixmoondesigns Gatewood Cape

    zweirad und ein anderer reagierte auf Fabian. für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich bin ebenfalls an einem interessiert und habe diesbezüglich mal beim TLS angefragt. Dort wird sehnsüchtig auf die Bestellung aus den USA gewartet. Dabei ist dann auch das neue GWC mit noch mal knapp 60g weniger.
  10. 2 Punkte
    Ich fliege nach der Arbeit am Abend nach Rom. Der Rucksack mit ein wenig Proviant für drei Nächte im Shelter war nagelneu und hatte Handgepäckabmessungen (siehe auch hier). Leider komme ich zu spät an um noch schnell bei Decathlon Gas zu kaufen. Deshalb habe ich in Fiumicino, im Auto 5 Minuten vom Flughafen entfernt, ein Zimmer für die Nacht gemietet. Ich lasse mich abholen, da ich faul bin. Ein kleiner, klappriger Chevrolet und der ständig per Whats-App mit seiner Kollegin kommunizierende Fahrer bringen mich zur Unterkunft. Ansonsten hätte man auch den Zug in Richtung Rom zur nächsten Station Fiumicino Parco Leonardo nehmen und dann noch 15 Minuten laufen können. Die hilfsbereiten und freundlichen Gastgeber bestellen mir noch eine Pizza beim Lieferservice, welche ich auf einer netten Terrasse noch vor dem Schlafen verspeise. Um auf die Mindestmenge für eine Lieferung 10 Eur zu kommen, muss ich dazu noch 2 Bier mitbestellen und trinken. Da muss ich halt durch ... Am nächsten morgen laufe ich nach einem guten Frühstück in 20 Minuten zum Decathlon. Man muss dabei an einer Abfahrt eine Autobahn überqueren. Das funktioniert auf schmalen Fusswegen am Rande der Fahrbahn gut. Von dort kommt man dann recht schnell (wieder zurück über die Autobahn) zum Bahnhof, von dem alle Stunde ein Zug nach Rom fährt. Im Rom Tiburtina angekommen esse ich was in einem Restaurant und nehme dann einen Flixbus nach l'Aquila. Die Fahrtzeit war glaube ich etwa 1h30 ohne Zwischenstopp. Die Besichtigung von L' Aquila hebe ich mir für einen späteren Besuch auf und nehme (da es an dem Tag keinen Bus mehr gibt) ein Taxi nach San Demetrio ne'Vestini, dem Startpunkt. Um 15h30 Uhr laufe ich los. Ich will noch bis zum Abend ein wenig vorankommen. Sehr schnell taucht man ein in eine stille italienische Landschaft mit blühenden Bäumen und Büschen, kleinen Pfaden und zwitschernden Vögeln. Unterwegs kreuzt man den "Tratturo Magno", eine breite Schafautobahn auf der Jahrhundertelang riesige Schafherden zwischen den Abruzzen und Süditalien hin- und hergeführt wurden. Die Wanderschäferei war früher der Grund für einen relativen Wohlstand der Region. Hochplateau Auch an alten römischen Ruinen kommt man vorbei. Kein Mensch ausser mir schaut sich die an. Die Ruinen von Peltuinum Die Landschaft ist ersteinmal noch nicht besonders spektakulär. Am Horizont sieht man die schneebedeckten Berge. Die Wegbeschreibung führt an einer Stelle über einen Weg der inzwischen ziemlich stark überwachsen ist. Leider spielen Brombeerranken dabei eine nicht unbedeutende Rolle. Meine Beine und Arme werden ziemlich zerkratzt. Am abend frage ich an einem Haus nach Wasser (Brunnen gab es in diesem Teilabschnitt in den Dörfern kaum) und fülle meine Faltflasche auf. Dann steige ich auf schönem Pfad noch auf 1053 m auf, wo ich etwa am höchsten Punkt kurz vor dem Ort Bominaco und kurz vor Sonnenuntergang ein schönes Plätzchen für die Nacht finde. Camp 1 Statistik: 4 Stunden Gehzeit inklusive Pausen +550m, -185m
  11. Impressionen von Touren

    Magic und ein anderer reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Und zu guter letzt meine Alpenüberquerung: Von München an den Gardasee (nicht zu Verwechseln mit dem Traumpfad). Genau genommen bin ich nicht in München, sondern erst in Lenggris los. Und in Arco war dann "schon" Schluss für mich. Ich bin dann noch die paar Kilometer bis nach Riva um wirklich an den Gardasee gekommen zu sein. Alles in allem 18 Tage, ~450km, ~45.000Hm. 4 Nächte auf Hütten, der Rest im Zelt. Sanfte Hügel, grüne Wiesen, so kann es bleiben! Und immer schön der Markierung nach! Eher grenzwertiger Lagerplatz, da auf der anderen Seite des Jochs eine Alm ist. Öhm ja, wird schon gut gehen! Das Karwendel. Humor auf Östereichisch ... 15 Minuten später schrie jemand sehr laut ob der Kälte des Wassers. ¯\_(ツ)_/¯ Eigentlich bin ich gar nicht so christlich. Und wenn man's genau nimmt, hätte ich da auch gar nicht raufgemusst. Aber das ist mir erst ein Weilchen später aufgefallen. Dabei hab ich mich noch über den Klettersteig gewundert. Ich glaub, das ist Sterzing da unten. Da hab ich mir einen Tag Auszeit gegönnt. Auf dem Campingplatz versteht sich. Viele interessante Gespräche, die schon allein durch mein "lustiges Zelt" zustande kamen. Das wohl merkwürdigste war mit einem Briten, der mit Rad unterwegs war. Er wollte bis nach China. Fragte mich, was ich denn vor hätte? Jemand mit so einem Bart müsse ja was ganz aussergewöhnliches im Schilde führen. Nachdem ich ihm erklärt hatte, dass es sich um eine Alpenüberquerung handelt, winkte er nur mit "oh, wie langweilig" ab. Ein sehr nettes Plätzchen. Bis dann das Gewitter kam. Die Marburger Hütte. Gruslige Stimmung irgendwie. Das Latzfonser Kreuz in den Sarntaler Alpen. Blick auf die Dolomiten. *murschel* Blick auf die Sarntaler Alpen und auf Bozen (rechts). Die Nacht davor hat es bis auf 2000m geschneit. Gut dass ich auf 1850m übernachtet habe! Lago di Tovel. Ziemlich sicher, ich hätte da nicht campen dürfen. Aber naja... Die Brenta, ganz schön steil. Kurz vorher ein Stück vor welchem im Wanderführer schon gewarnt wurde. Ich hab die Nacht davor schlecht geschlafen aus Angst. Und was ist? Ich geh auf diese steile Stelle zu, keine 100m drin verhaspelt sich ein Schnürsenkel an hervorstehendem Wurzelmurks und es legt mich einmal längs direkt auf die Fresse. Rechts geht es 50m in die Tiefe. Ich hätte beinah gekotzt. Die Schnürsenkel haben mir dabei die Verankerung der Haken aus dem Schuh gerissen. Sachen gibt's... Am Fusse der Brenta der Blick auf den Lago Molveno. Ein letzter Blick auf die Brenta.
  12. 1 Punkt
    Ich bin seit 2012 mit Solarpanel unterwegs. Inzwischen nehme ich auch kein Netzteil mehr mit. Anfänglich war das Solarpanel eine erzwungene Wahl, weil ich in der kalifornischen High Sierra nicht mit Steckdosen planen konnte, gleichwohl aber mit Sonne rechnen dürfte. Heute nutze ich Solarpanels ab gewisser Tourdauer aus Überzeugung, weil ich das Maß an Freiheit schätze, mich nicht an der Verfügbarkeit von Steckdosen orientieren zu müssen und mich dennoch nicht bei der Benutzung meines Smartphones einschränken zu müssen. So, wie ich Esbit mag, weil man die Brennstofftabletten jederzeit abzählen kann und immer weiß, ob es reichen wird, so erlaubt mir das Solarpanel, (fast) immer zu wissen, dass ich genug Strom haben werde. OT: In diesem Thread will ich nicht die Frage diskutieren, ob ein Solarpanel die bessere oder schlechtere Lösung im Vergleich zu einer reinen PowerBank ist. (Das hängt ähnlich wie die Wahl des Kochsystems sehr von Länge der Tour, Wettererwartungen, Energiebedarf etc. ab.) Bitte seht also davon ab, hier vorzurechnen, ob und wann eine PowerBank mit Netzteil die bessere Lösung ist. Macht bei Bedarf dafür bitte einen eigenen Faden auf. Danke. Mir geht es hier darum, anhand meines eigenen Erfahrungsaufbaus die von mir durchlaufenen Varianten zu zeigen und die Erkenntnisse mit euch zu teilen. OT: Disclaimer: Ich habe alle fünf hier vorgestellten Lösungen selbst recherchiert, gekauft, bezahlt, modifiziert, wieder verkauft etc. pp. Kein Hersteller ist auf mich zugekommen oder hat mich mit Rabatten versorgt oder was immer auch jemand noch vermuten könnte.
  13. Kellerwaldsteig 04/2018 - 165 km in 5 Tagen -

    schwyzi reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin, Ich möchte euch hier ein paar Eindrücke meiner Wanderung auf dem Kellerwaldsteig vom 04.04 - 09.04.18 präsentieren Der Kellerwaldsteig ist ein 167 km langer Premiumfernwanderweg in Nordhessen. Der Kellerwald in Nordhessen umfasst einen 515 Quadratkilometer Naturpark mit einem Nationalpark an dessen Grenze sich der 27 km lange Ederstausee befindet. Höchste Erhebung ist der Wüstegarten mit 675 m (nicht wirklich hoch, ich weiß ) Auf dem Gipfel des Wüstegartens steht der 40 m hohe Kellerwaldturm. Wir starteten unsere Wanderung in einem kleinen Ort namens Ederbringhausen. Die erste Nacht verbrachten wir in einer geschützten Fichtenschohnung. Das DD Ultralight Tarp mit 2,9x3 m (460 g) leistete hierbei gute Dienste. Anderen reichte ein Ponchotarp als Schlafstätte. Die zweite Nacht wurde auf dem Wüstegarten in einer Schutzhütte verbracht... da es dort oben viel trockenes Birken- und Fichtenholz gab, war ein kleines Feuer drin... Im Kellerwald gibt es viele alte Eichenveteranen. Die weiteren Tage wurden leider etwas regnerisch. Nach einer Gewitternacht unterm Tarp mit Starkregen, verbrachten wir die weiteren Nächte in Schutzhütten, da der meiste Boden sehr aufgeweicht war. Im Kellerwald gibt es gerade im Frühjahr sehr viele Quellen, so dass Wasserbeschaffung kein Problem war. Aus manchen Quellen konnten wir auch ohne Wasserfiltern trinken. Ausrüstung muss auch mal getrocknet werden. Auf dem Endstück der Wanderung liefen wir am Ederstausee entlang... ... Bis wir wieder in Ederbringhausen ankamen und nach Marburg zurück fuhren. Fazit: Der Kellerwaldsteig ist ein schöner und nicht zu langer Fernwanderweg, der sich gut für Wanderer eignet, die noch wirkliche Einsamkeit suchen. Anders als auf dem Rheinsteig, Goldsteig, Westweg etc. ist der Kellerwaldsteig nicht überlaufen. Unserer Gruppe begegnete in fünf Tagen nicht ein einziger Wanderer. Der Weg besteht zum großen Teil aus naturbelassenen Trails und kleinen Pfaden und führt oft durch sehr dünn besiedelte Gebiete. Die Wälder des Nationalparks sind sehenswert und Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Hier stehen noch erhaltene Teile des ursprünglichen, mitteleuropäischen Buchenurwaldes, der noch vor 2000 Jahren fast ganz Europa bedeckte. Der Weg ist empfehlenswert. Lebensmittelmitnahme muss geplant werden, da es nur wenig Einkaufsmöglichkeiten gibt. Ausrüstung: - OMM Classic 32 Ltr. 550 g - 1/2 TAR Z-Lite + OMM Duomat (im Burritostil gepackt) zusammen ca. 280 g - StS Spark II Daunenschlafsack 470 g - DD Ultralight Tarp 2,9x3m 460 g - Dyneemaschnüre mit Polyestermantel 20 g - Heringe: 6x Terra Nova Titanium Skewers a 2 g (nur für die wenig belasteten Nebenabspannpunkte) 12 g 4x Hilleberg V-Pegs 36 g; 4x Alupeg für harte Böden 36 g ---- 90g - Tyvek Groundsheet 140x200 cm 90 g -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- - Cocoon Fleecepacksack als Kissen 60 g - Cocoon Microfaserhandtuch 40 g - Hygiene: 1x Minidose Hirschtalg, 1x Minidose Ureacreme, 1x Miniflasche StS Bioseife, Shittickets, Zahnbürste (ja..abgesägt!) + Minizahnpasta. ca. 100 g - Kleidung: Exped Biviponcho UL 290 g; Softshelljacke 180 g, Langarmmerino 150 g, Kurzarmmerino ca. 100 g, 2x Woolpower Socken - Am Körper: Mesh Flexfit Cap, Quechua Wanderhose, Quechua Merino Kurzarm, Icebreaker Merino Unterhose, Woolpower Socken, Salomon Trailrunner, McKinley Wanderstock Alu Cork, Canon Ixus --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- - MSR Titankettle 750 ml 120 g - MSR Pocket Rocket II 70 g - Berghaferl 15 g - StS Spork (lang) 12 g - BIC Mini - Opinel No. 6 Carbonstahl 24 g - 2x Platypus 1 Ltr. 1x Sawyer Wasserbeutel 1 Ltr. + Sawyer Mini ca. 105 g zusammen - Petzl E+Lite Stirnlampe 24 g ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Basisrucksackgewicht: 2,82 kg (Gegenstände am Körper nicht hinzugerechnet) + Lebensmittelgewicht (Anfangs ca. 2,19 kg).. wurde ja weniger im Laufe der Tour.. - 4x Trekn`eat ca. 480 g (zwar teuer.. aber manche schmecken ganz gut.. nicht so gut für Allergiker wie Lactoseintolerante (Ich!)) - 4x Instantporridge ca. 200 g - Mars, Snickers und ein Nusstrailmix in MASSEN! 1,5 kg - 8x Kaffeeinstantsticks ca. 160 g - luftgetrocknete Minisalamis 200 g - 4x Heisse Tasse Hühnchen (haben wir mit Wildkräutern wie Giersch, Brennnessel, Löwenzahn usw. verfeinert) 80 g - Teebeutel (verschiedene Sorten) 50 g - Das alles befand sich in einem MYOG Tyvekpacksack ca. 12 Ltr. a 16 g Zugegeben: Dort wo man einkehren konnte gab es auch mal ne Portion Pommes oder so! ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Optimus Sommergaskartusche 230 g - voll - Insg. 380 g ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Da es fast an jeder Ecke eine Quelle gab haben wir jeder im Schnitt nur 1,5 Ltr. Wasser getragen. 1,5 kg Gesamtgewicht ca. 6,88 kg! Beste Grüße, Jendrik
  14. [Suche] Sixmoondesigns Gatewood Cape

    rentoo reagierte auf zweirad für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Guten Abend zusammen Meine Schere im Kopf sagt ich soll mal was neues probieren und das Gewicht im Rucksack ist immer noch über der angepeilten Limite. Ich suche ein Gatewood Cape, bevorzugt in der Farbe grün. Der Zustand sollte soweit in Ordnung sein, damit das Cape und ich noch einige schöne Stunden zusammen verbringen können. Ich hoffe das noch jemand eins rumliegen hat und freue mich auf eure Angebote. Beste Grüsse.
  15. Selbstbau „Rucksack-Faltboot“ genannt Chili

    JanF reagierte auf Ziz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, von der Saaletour zurück und ich hab ans Wiegen gedacht. Haut, Schlauch und Tasche habe ich aufgrund der Größe mit der Personenwaage gemessen (mit und ohne raufgestellt und Differenz gebildet), Rest mit Küchenwaage. Da wo "(2)" in Klammern steht, ist das Gewicht für beide Elemente. Element Gewicht (g) Haut 3800 Tasche 600 Beutel 191 Spritzschürze 253 Kiel/Bug (2) 770 Kielrohr 191 Bugrohr 214 Schlauch 2700 Sitzspant (2) 328 Spant (2) 276 Sitz 794 Schwamm 13 Manometer 87 Lenzpumpe 181
  16. Fastpacking: Ausrüstung für HW1

    Gump reagierte auf der_ploepp für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die 150er Quilts gibts noch immer als Taiga Version beim Hammok-Zeugs von Cumulus
  17. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    sja reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Am nächsten morgen scheint schon wieder die Sonne. Ein weiterer wunderbarer Tag beginnt. Ich habe heute nicht vor weit zu gehen um erst einmal zu sehen was der Fuss so macht. Es geht weiter durch hügelige, sehr schöne Landschaft mit toller Aussicht in alle Richtungen. Nach drei Stunden erreiche ich Pecosanonesco Vecchio (das zweite Bild im ersten Beitrag). Dort nehme ich den Bus nach Torre de'Passeri, weil es erstens am Nachmittag viel zu heiss für mich ist und weil ich dort zweitens die romanische Kirche San Clemente a Casauria besichtigen will, ein weiterer Höhepunkt der Baukunst. Der Busfahrer nimmt mich auch ohne Busticket mit (hätte man am Kiosk kaufen müssen, im Bus gibt es keine), fährt mich bis zur Kirche (die nicht auf der Busroute liegt) und erzählt mir alles über die lokalen Spezialitäten und was ich alles unternehmen könnte. Leider habe ich dann aber Pech und die Besuchszeiten für die Kirche sind nur vormittags ... Da ich heute nicht mehr weitergehen will vertreibe ich mir den Nachmittag in dem Ort (der nicht viel bietet). Viel fotografiert habe ich heute auch nicht. Statistik: 3.5 Stunden Gehzeit inklusive Pausen +99m, -486m
  18. Fastpacking: Ausrüstung für HW1

    eric reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich nutze die hier, mit etwas Gummikordel und einem Mini-Tanka (8 g). Die funktioniert zuverlässig und reicht aus, um im Camp zu hantieren und auch mal das Zelt aufzubauen.
  19. Fastpacking: Ausrüstung für HW1

    schrenz reagierte auf JanF für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich würde Schuhe anziehen, aber da ist ja jeder anders ... Nichts zum wasserdichten Verpacken von Quilt und Kleidung? Geld und Papiere? Bei Temperaturen, bei denen man in einem 150er-Quilt schlafen kann, würde ich die Windjacke weglassen. Die Lampe wäre mir wohl zu schwach zum Laufen und zu schwer fürs Camp. Wofür Multitool und Feuerzeug?
  20. Fastpacking: Ausrüstung für HW1

    Gump reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hab exakt den selben Weg begangen, von StS Nano Netz mit Groundsheet zu Borah Bivy, nachdem ich nachts mal im Quilt Besuch von einem kakerlaken-artigen Tier bekommen habe. Seitdem mag ich nicht mehr so recht ohne Bivy draußen schlafen. Den Zusatznutzen des Splash-Schutzes plus ein oder zwei Extra-Grad Wärmeleistung ist mir das bischen Zusatzgewicht wert.
  21. knot shelter

    wilbo reagierte auf Freierfall für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: wobei das ja auch bei westlichen Herstellern eine Krankheit ist. Ich find's bescheuert, so viele potentielle Kunden auszuschließen... https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1825/umfrage/koerpergroesse-nach-geschlecht/
  22. [Suche] Sixmoondesigns Gatewood Cape

    Kalteicher reagierte auf gregoreasy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Siehe hier
  23. Kellerwaldsteig 04/2018 - 165 km in 5 Tagen -

    J_P reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Danke für den Bericht, den Steig hatte ich tatsächlich noch nie auf dem Schirm, obwohl er um die Ecke liegt, in der Tourismuswerbung wird dort ja eher der Edersee Urwaldsteig beworben. Für eine Wochenendtour ohne viel Aufwand hab ich ihn mir auf jeden Fall gemerkt.
  24. knot shelter

    Stromfahrer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Wobei ich auch nicht weiß wie dick sie inzwischen geworden ist ...
  25. knot shelter

    momper reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    OT: Die chinesischen ULer würden wegen des Mehrgewichts der Verlängerung nicht nur die Nase rümpfen, sondern auch das Kaufen einstellen!
  26. knot shelter

    SouthWest reagierte auf Freierfall für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sag mal deinen Chinesischen Kumpels, dass deren gesamter Kram pauschal 30cm länger zu bauen ist, wenn die auch Europäische Marktanteile wollen.
  27. Impressionen von Touren

    Roiber reagierte auf Stromfahrer für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schöner Vorschlag, schöne Bilder. Danke dafür. Kommt auf die Liste!
  28. Exakt das wäre auch meine Einschätzung. Das ist die universellste Lösung. Das U-Design der EE-Quilts kommt deiner Kalte-Füße-Problematik entgegen (Daune einfach nach unten schieben, ggf. oben Jacke ergänzen). Technische Ausstattung: Ich würde ihn als Revelation, also mit RV nehmen und mir fortan keine Gedanken darüber machen, das der mal zu warm wäre. Offen als Decke geht das immer. Jeder meiner Daunenschlafsäcke und Quilts fühlt sich am oberen Ende des Temperaturbereichs stets trockener und weniger schwitzig an als jedes meiner Kunstfasterteile (die ich inzwischen darum auch nicht mehr verwende). Wenn du Nordskandinavien im mückenfreien September mit auf der Agenda hast, sollte es der 20°er sein, denn neben spätsommerlichen Temperaturen können dich dort, besonders im Sarek, auch der erste Schnee und deftige Minusgrade ereilen. Ich persönlich würde hydrophobe Daune (Forumsdiskussion) wählen. @wilbos legendäre Vergleichsreihe (und auch meine eigene Erfahrung) bestätigen einen gewissen praktischen Vorteil bei der Trocknung ggü. unbehandelter Daune. Diese Lösung wird in der Summe, also wenn du die volle Isolationsleistung benötigst, weder leichter noch kleiner als Lösung 1 werden. M. E. lohnt sich der sparate Kufa außen erst, wenn die Temperaturen auf Dauer unter 0° C liegen. Dann kannst du aber erst Recht auch den Universalquilt aus Lösung 1 mit einem 500-g-KuFa-Sack vom Discounter (20 Euro) pimpen und hast Ruhe bis ca. –10° Grad (abhängig von deiner sonstigen Kleidung). Darum würde ich mit Lösung 1 beginnen und Lösung 2 eher als fallweise (zu selten benötigte) Ergänzung zur Erweiterung des unteren Temperaturbereichs betrachten. Ein geringer isolierter Quilt, den aber wie von dir erwogen mit 200er APEX? Das ist m. E. ein Widerspruch in sich. Weder beim Gewicht noch bei der Größe kannst du damit Vorteile ggü. den anderen beiden Lösungsansätzen erzielen.
  29. knot shelter

    Stromfahrer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Der "Schneewittchensarg". Die Daten vom Knot soild Bivi: Länge 205 cm, Beite 60 cm und die Höhe am Kopfende beträgt 55 cm. Gewicht 260 g. Leider sind die Tankas zum straffen des Bivis komplett zweckfrei. Diese würde ich durch zwei line locks ersetzen. Auch die Länge der Abspannung ist meiner Meinung nach zu kurz, und wird ebenfalls gegen eine 3 m Schnur ausgetauscht. VG. -Wilbo-
  30. [Suche] Sixmoondesigns Gatewood Cape

    rentoo reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Meins geb ich nicht her aber bestimmt findet sich eins. Finde nur toll, dass daran so reges Interessse besteht.
  31. Fixe Poncho Tarp Idee

    questor reagierte auf crestfallen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo, ich bin am Sonntag von meiner Harztour zurückgekehrt (125 km in 3,5 Tagen) und kann dabei noch nichts nachteiliges über die fixe Idee berichten. Als Poncho hat das Teil gut funktioniert und auch der Regen in der ersten Nacht war kein Problem. An den Kapuzen kam nichts durch. Ich werde im Garten nochmal testen, wie es bei Gewitter mit viel Wind aussieht. crestfallen
  32. Einwandiges, Insekten-dichtes Zelt

    domereichlt reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Reines Silnylon ist reißfester und erlaubt (daher) auch leichtere Zelte als Sil/PU. Beispielsweise Wechsel gibt für seine Zelte die Weiterreißfestigkeit an. Die neue ZeroG-Linie aus Sil/PU hat demnach 5 kg. Die alte aus reinem Silnylon hatte 11 kg. Dafür kann Sil/PU auf der PU-Seite eine Brandschutzausrüstung erhalten (reines Silnylon nicht). Wie wünschenswert die entsprechenden Chemikalien am Zelt sind, ist allerdings eine andere Frage. Darüber haben wir vor einiger Zeit hier geredet:
  33. [IT] Abruzzen / Mittelitalien April 2018

    sja reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Zunächst ein paar Infos zur Anreise und Logistik. Anreise Die Abruzzen erreicht man recht einfach von Rom aus. Alternativ bekommt man vielleicht einen Flug nach Pescara an der Ostküste, von wo aus es noch näher ist. Von Rom (Busbahnhof Tiburtina) ist man dann mit dem Bus in weniger als 2 Stunden in l'Aquila oder Sulmona, den zwei grösseren Städtchen in den Abruzzen, die sich gut als Ausgangspunkt für eine Abruzzentour eignen. L' Aquila, die Hauptstadt der Region, bietet sich als Ausgangspunkt für den nördlichen Teil der Abruzzen an. Es ist (war) ein sehr schöner Ort, der vielen vielleicht nur durch das Erdbeben in 2009 bekannt ist. Die unzähligen Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum (Kirchen und Fresken aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock, charmante Innenhöfe, Arkaden, Herrenhäuser und anderes) sind teilweise zerstört worden und nach dem Erdbeben noch nicht wieder aufgebaut oder restauriert worden. Die Spuren des Erdbebens sind im Stadtzentrum noch immer überall offensichtlich. Da noch viel hinter Baugerüsten versteckt ist und überall Kräne herumstehen, lohnt sich ein längerer Aufenthalt im Moment wohl nur eingeschränkt. Busverbindungen von Tiburtina gibt es mit TUA oder nach l'Aquila auch mit Flixbus. Versorgung mit Gas In Italien sollte man zur Versorgung mit Gaskartuschen am besten einen Decathlon ansteuern. In l'Aquila gibt es einen, allerdings ausserhalb des Zentrums. Ich war nicht dort, habe ihn nur von der Autobahn aus gesehen. Für mich einfacher war es den Decathlon in Rom Fiumicino in Flughafennähe anzusteuern. Er ist mit Bahn (eine Bahnstation in Richtung Rom) und zu Fuss gut erreichbar (Achtung, die Position auf der Karte ist falsch. Google maps hat es richtig).
  34. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf Graptolith für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Obere Donau, letztes Aprilwochenende. Übernachtung mit Aegismax Windhard und Hängematte bei 6°C.
  35. Fixe Poncho Tarp Idee

    eric reagierte auf crestfallen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kleines Update: Will an Himmelfahrt 4 Tage mit dem Teil im Harz nächtigen. Wird schon schief gehen. So von der Größe her erscheint es mir ausreichend, meine Hängematte zu schützen. Die Kapuzen hab ich jetzt auch noch per Druckknöpfen fixiert. Zuknoten hatte immer die Form zerstört. Gewicht mit 6 Leine und 7 Heringen + Firstleine beträgt 514g. crestfallen
  36. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf SouthWest für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schöne Grüße aus den Abruzzen, wo es jetzt im April schon viel zu heiß ist für meinen Geschmack. Aber es gibt ja willkommene Abkühlung. Edit: Tourbericht hier.
  37. 1 Punkt
    Vorne geht es mir (1,83 m) bis auf die Oberschenkel. Hinten ist es nie zu lang, wenn man die beiden Ecken der Seitenkanten nicht am Druckknopf einhängt, sondern unten durch die Rucksackschultergurte nach vorne zieht. Dann flattert das auch viel weniger im Wind. Ich würde meinen, bei sinnvoller Nutzung darfst du auch 1,50 m klein sein. Mein Neffe (1,95 m) und nutzt seit März dieselbe Kombi wie ich (GWC hoch aufgestellt mit 220er China-T-Zip-Inner). Bis jetzt nur Testnächte, aber er ist (noch) begeistert vom Konzept. Allerdings verwendet er eine Pro-lite, liegt also tiefer als ich auf meiner NeoAir (mit Kopfberührung des Inners). Auf ner NeoAir würde ich zwischen 1,85 und 1,90 das Ende der Gemütlichkeit sehen. Letztlich: Durch hohes Aufstellen kannst du das ohne Inner bis 220 cm treiben.
  38. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf JoeDoe für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier ein paar erste Eindrücke des kurzen Abschnittes Petra - Wadi Rum des Jordan Trails. Ein Reisebericht mit mehr Bildern folgt in 1-2 Wochen..
  39. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf zeank für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Weiter ging's mit einem kurzen Abstecher auf Gotska Sandön. Für viele die schönste schwedische Insel. Sie ist relativ klein und liegt nördlich vor Gotland. Es gibt nur eine einzige Fähre, die sowohl von Nynäshamn bei Stockholm als auch Fårösund von Gotland aus die Insel ansteuert. Die Fähre ist klein, der Seegang oft rau, den Rest könnt Ihr Euch vorstellen. Gut dass ich vorher eine Tablette gegen Seekrankheit genommen hatte. Es hatten nicht alle das Glück!
  40. Impressionen von Touren

    Mario294 reagierte auf Graptolith für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Schneeschuhwandern im Alpthal in der Schweiz vor 2 Wochen. Übernachtung bei -2°C (ab und an windig) mit Aegismax Windhard und Subito Schlafsack/Rettungsdecke.
  41. knot shelter

    Stromfahrer reagierte auf Mario294 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @SirWesley ich habe schon einige silnylon Stücke mit verdünntem Baumarktsilikon geklebt. Das letzte wad ich geklebt habe waren die Verstärkungen an meinem tarp, das hält super. Ich habe die Verstärkungen zwar noch wie gewöhnlich angenäht aber mir gefällt es viel besser wenn es geklebt würde da ich mir davon auch eine gleichmäßiger kraftübertragung Verspreche. Kurze Antwort um Nähte zu dichten ist Baumarkt Silikon verdünnt mit waschbenzin oder wie ich es mache mit Aceton (weil sowieso vorhanden) bestens geeignet. Ich kaufe mir kein teures Silnet für diese Anforderungen. Für geklebte tarps die nur durch eine Verklebung halten müssen bin ich mir nicht sicher ob nicht der elastosil Kleber besser wäre. Wäre nett wenn jemand mal den Vergleich macht mit einigen Probeklebungen mit elastosil und verdünntem Baumarktsilikon.
  42. 247g 1P Tarp aus Gleitschirmnylon

    waldradler reagierte auf micha90 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Und weiter gehts! Heute Mittag habe ich noch schnell ein passendes Moskito Inner dazu genäht. Der Nähaufwand beschränkt sich auf wenige Nähte und ist schnell erledigt, die gesamte Arbeitszeit hierfür waren nur ca 2 Stunden. Das Inner hat keinen Boden, dafür ist das Groundsheet zuständig, dadurch entfällt auch ein gesonderter Eingang. Man schiebt das Mesh einfach beiseite, setzt sich und hebt das Inner über sich drüber. Die Grundform habe ich von meinem Simblissity Inner Peace übernommen, aber das ganze als volle Länge erweitert. Das Material ist das 25g/m² Moskitonetz von extex. Es macht einen guten, stabilen Eindruck und wirkt robuster als das von Simblissity verwendete Material. Die Maße sind folgende: Länge 225cm Breite vorne 75cm Höhe vorne 75cm Breite hinten ~70cm Höhe hinten ~45cm Das Beste an der Sache ist das Gewicht: nur 138g! Außerdem benötigt das Inner keinerlei zusätzlichen Heringe, es kann durch die Gummilitzen an den Ecken die Heringe des Tarps mit nutzen. Natürlich steht das Moskitozelt auch ohne Tarp! Sämtliche Abspannungen kann man von innen heraus über Minitankas einstellen Ohne Hintere Abspannung - geht auch, ist aber nicht so schön Unterm Tarp Im Tarpmodus wird einfach mit einem kleinen Haken an die Abspannleinen des Tarps eingehängt. Ich hoffe euch gefällts schöne Grüße Micha
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