Rangliste
Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 27.06.2018 in allen Bereichen
-
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
dermuthige und 2 andere reagierte auf mawi für Beitrag im Thema
3 Punkte9. Etappe: Aufbruch OT: Mit „Nacht war bescheiden.“ beginnt der Tagebucheintrag. Kann mich aber nicht mehr erinnern, warum und das Tagebuch gibt hierzu auch nichts weiter preis. Es ist 7 Uhr und laut Wettervorhersage sollte es ja in der Nacht etwas aufklaren. Es weht immer noch am Eingang hinein, hoffe aber, dass es nicht mehr schneit und nur Treibschnee ist. Ich werfe einen Blick hinaus. Es scheint zwar weniger zu schneien, aber es ist noch null Sicht und es windet noch sehr. Also verkrümle ich mich noch einmal in den Schlafsack und nicke weg. Shit! 10:30Uhr! Diesmal scheint es nicht zu täuschen, draußen scheint die Sonne! Ich werfe einen Blick hinaus und tatsächlich – blauer Himmel!! Ich ärgere mich, dass ich erst noch einmal in den Schlafsack gekrochen bin und nicht schon mit dem Zusammenpacken begonnen hatte. Ich beeile mich, denn ich will heute etwas Strecke machen. Wobei, daraus wird wohl nichts mehr, da es schon wieder so spät ist. Zudem mache ich gleich zu beginn schon wieder viel zu viele Fotostopps. (Noch einmal der Eingang der Höhle.) Es gibt auch den nächsten Ausrüstungsverlust. Bei der Skibrille hat sich irgendwie viel Feuchtigkeit zwischen den Scheiben angesammelt, so dass sie nicht mehr zu gebrauchen ist. Na toll, nur einen Tag benutzt und schon hin. Dabei hatte ich sie mir erst kurz vor der Tour gekauft, da die alte Brille keine Kontrastverstärkung hat und die Belüftung nur mäßig ist. Leider trocknete die Feuchtigkeit zw. den Scheiben während der gesamten Tour nicht mehr weg. Erst zu Hause nach 2 Tagen auf der Heizung. Zum Glück nahm sie mir der Händler wieder zurück! (An den Bändern vom Rucksack kann man gut sehen, dass noch ein ordentlicher Wind weht.) Laufe schon wieder wie ein Hund auf Glatteis Wo zum Teufel ist der ganze Schnee geblieben?!?!?!??!?!??!?!?!?!? Das kann doch nicht wahr sein!!!?!?!?!? Ich Laufe wieder. Eigentlich bräuchte ich einen Caddy: „Steigeisen bitte!“, „Abfahrtsski bitte“, „Die Felle bitte“ … Ich komme nicht drauf klar, dass die Ski so hin und her rutschen. Alter! Mehr oder weniger aus Verzweiflung wachse ich die Ski. Hmmmm, täuscht das jetzt? Oder ist der Schnee hier gerade nicht so verharscht? Hmm, ich kann mir nicht helfen, aber ich würde behaupten, dass es sich ein wenig besser läuft. Und ich dachte immer, dass man die Ski wachst, damit sie besser rutschen (okay, mal abgesehen vom Steigwachs). Nach ein einiger Zeit wird es wieder rutschiger und ich wachse in der Pause noch einmal nach und ich glaube, dass es doch was bringt. (Ich liebe diese sensationelle Weite) Hach, das Gássaláhko und das Guhkesvágge sind einfach mit meine Lieblingstäler/-ebenen. Wunderschön diese Weite, es wirkt leicht unwirklich, wie eine Mondlandschaft, und weit und breit keine Spuren von anderen Menschen zu sehen. Herrlich! Und der Akku glüht schon wieder. (In Wolken verhangener Áhkká) (Richtung Sarek sieht es noch sehr grau aus.) (Und in die andere Richtung voll freundlich. Ich liebe diese Kontraste!) Das mit der Strecke hat sich definitiv erledigt und schaffe es wegen der unzähligen Fotostopps (das ist hier wirklich nur eine ganz kleine Auswahl) nur bis zum Sarekvárásj und baue da mein Zelt auf. Als ich den Schlafsack aus dem Packsack ziehe, halte ich einen klumpen Eis in der Hand Ich ziehe ihn vorsichtig auseinander, damit die Isolation nach Möglichkeit nicht beschädigt wird. Er ist steif wie ein Brett, aber nach dem ich mich mit der Wärmflasche hineinlege habe, wird er schnell wieder weich und bauschig. Da die Wettervorhersage eigentlich eine klare Nacht vorher sagt, schaue ich regelmäßig mal raus. Es gibt sogar einige Nordlichterchen, aber es hängt immer ein leichter Schleier am Himmel.3 Punkte -
Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
zeank und 2 andere reagierte auf Komble für Beitrag im Thema
3 Punktefür mehr Visualisierung von georgischen Trekking-Möglichkeiten guck diese und andere Trekking Videoaufnahmen von Green Zebra-s YouTube Kanal. Als georgier, der seit 10 Jahren nicht mehr in Georgien gewesen ist und früher bestimmt nur 1-2% des Landes angesehen hat, kriege ich nun Lust mein Heimat neuzuentdeken und wenn ich nach Ausbildung und Festanstellung Geld spare, werde ich mein erstes ganzes Urlaub dort verbringen Wünsche dir viel Spaß egal wo du hingehst!3 Punkte -
Fußball, Pleiten und UL
Fußball, Pleiten und UL
bansaim und ein anderer reagierte auf Frank-Kafka für Beitrag im Thema
2 PunkteGenau mein Humor. Danke2 Punkte -
Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Mil und ein anderer reagierte auf tib für Beitrag im Thema
2 PunkteHallo, also Georgien/Svanetien ist auf jeden Fall sehr lohnenswert. Und auch der Landweg von Tbilisi über Zugdidi nach Mestia ist sehr spannend! Ich war damals nur 2 Tage rund um Mestia unterwegs und es war sehr beeindruckend! Ich würde auf jeden Fall nochmal dorthin. Ich muss aber auch ein wenig Bedenken einlegen: ich war damals mit meiner Freundin dort und sie ist dann noch ein paar Monate länger geblieben. Sie wurde sehr oft und sehr stark angequatscht, angegrabscht und schlecht behandelt. Das haben die Männer teilweise auch in meiner Anwesenheit gemacht. Nach den Erfahrungen von damals, will ich eigentlich nicht nochmal mit einer Frau gemeinsam dorthin (das betrifft bestimmt mehr die ländliche Gegend als Städte wie Tbilisi) reisen. Da müsst ihr einfach einschätzen, ob ihr euch das zutraut. Wir haben damals keinen passenden Umgang damit gefunden. Wenn man das aber hinkriegt, ist es von Land und Leuten sehr sehr schön! Und wenn ihr die meiste Zeit fernab von den Menschen unterwegs seid, ist das auch nicht mehr so ein großes Problem. Ich hoffe, andere können diese Sichtweise entkräftigen und ihr lasst euch nicht zu sehr davon abschrecken.2 Punkte -
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
dermuthige und ein anderer reagierte auf mawi für Beitrag im Thema
2 PunktePausentag! Es schläft sich wunderbar in der Schneehöhle! Wache am Morgen hin und wieder mal auf, sehe wie es am Eingang noch Schnee hineinbläst, also drehe ich mich wieder um und nicke ein. Es scheint jedoch, als ob draußen die Sonne scheint. (Der verschneite Eingang (von der Nacht, wo es hinein schneite). Nein, nicht da oben wo die Skibindung runter hängt. Das ist Teil der Eingangsdecke. Geradeaus in der Bildmitte ist der Eingang Das Ein-/Ausstiegsloch hatte ich mit dem Rucksack verschlossen, der nicht mehr zu sehen ist.) Obwohl es immer noch hinein weht, ist die Neugier zu groß. Also stehe ich auf und lege den Eingang frei. Aber die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Es stürmt zwar nicht mehr ganz so heftig, aber es haut noch ordentlich Schnee runter und die Sicht ist gleich null. Da es inzwischen schon 11:30Uhr, lohnt es nicht mehr aufzubrechen. Die Entscheidung fällt mir leicht, ich bleibe also noch eine Nacht hier. Für morgen sagt der Wetterbericht auch nur noch leichten Schneefall an. Bei der Vorhersage von dem Wind bin ich immer noch sehr skeptisch. Aktuell sollen 20km/h sein, dass sind aber definitiv mehr. (Der Eingang von außen. Auf dem Bild davor sieht es aus, als ob draußen die Sonne scheint. Aber draußen war es voll grau.) Ich räume den Eingangsbereich und die Höhle wieder frei, mache eine kurze Fotosession und mache es mir im Schlafsack wieder bequem. (Der frei geräumte Eingang.)) (Sieht doch ganz gemütlich aus ) Ich nutze die Zeit, um das „Tagebuch“ weiter zu schreiben und um ein paar Fotos auszusortieren. Eigentlich habe ich es mir ja abgewöhnt unterwegs Fotos anzuschauen. Nur in sehr wenigen Ausnahmen kontrolliere ich das Ergebnis auf dem Display. Ich schaue sie mir in der Regel erst zu Hause an und das auch erst nach ein paar Tagen. Einmal ist die Vorfreude auf die Bilder groß, da man gar nicht weiß, ob alle Bilder so geworden sind, wie man es sich beim Zeitpunkt der Aufnahme vorgestellt hatte. Zum anderen, da man die Bilder noch nicht kennt, kommen ständig neue Erinnerungen an die Tour hoch, an Sachen, die man schon längst wieder vergessen hat (ähnlich wie wenn man Bilder von vor 10 oder 20 Jahren anschaut). Da macht das Aussortieren noch Laune. Früher, als ich bereits unterwegs ständig die Fotos anschaute und ggf auch schon aussortierte, hatte ich dann zu Hause keine Lust mehr die Fotos anzuschauen. Man kannte sie ja schon alle und riefen somit keine besonderen Erinnerungen an die Tour hervor. Genau dieses Gefühl hatte ich diesmal daheim auch wieder. Das nächste Mal werde ich das Anschauen wieder unterlassen. (Die Liegehöhle) Ach ja, das Pemikan flutscht übrigens seit gestern wieder und ich schlafe wieder besser. Es lag wohl daran, dass ich die Tage zuvor zu wenig getrunken hatte. Das Pemikan und die NCFPR haben einen hohen Fettanteil und das braucht wohl viel Wasser zur Verdauung. Das ist ein kleiner Nachteil dieses Konzepts, aber ansonsten bin ich rundum sehr zufrieden damit.2 Punkte -
Meine nächste Rucksack Evolution
Meine nächste Rucksack Evolution
Trekkerling reagierte auf ChristianS für Beitrag im Thema
1 PunktMoin UL-Freaks! Mein nächster Rucksack ist so gut wie fertig. Nach dem Black Pack kommt nun die Weiterentwicklung, obwohl ich mit dem Rucksack grundsätzlich sehr zufrieden bin. Auslöser für den neuen Rucksack war ein Reißtest mit dem 90g Zeltbodenstoff. Das Zeug reißt wie Papier weiter, wenn erstmal eine Beschädigung vorliegt. Und dass ist ja schnell mal an einem Stacheldraht oder so passiert. Für mich nicht zuverlässig genug. Also musste ein besserer Stoff her, der deutlich reißfester aber genauso wasserdicht sein sollte. Nach der Prüfung diverser Stoffmuster von ExTex habe ich mich dann für DCF Hybrid entschieden. Das Material ist mit 102 g/m2 nur minimal schwerer, aber super zäh mit einer top Weiterreißfestigkeit. Am Schnitt habe ich auch Änderungen eingeplant. Der Rucksack wird zum Boden hin schmaler, um die zusätzliche Breite durch Wasserflaschen in den Außentaschen etwas zu kompensieren. Zusätzlich hat man im Schulterbereich mehr Volumen für Futter und so: Beibehalten wird das Rolltop. Auf 60cm Höhe eingerollt bleibt im Hauptfach ein Volumen von 40 Litern. Anwendungsgebiet soll in Richtung Weitwanderung gehen, oder für Papas, die Kindergepäckanteile übernehmen müssen... Fortsetzung folgt...1 Punkt -
Fußball, Pleiten und UL
Fußball, Pleiten und UL
Trekkerling reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktPosts, die mit Fußball einsteigen, haben nix mit UL zu tun und werden ausnahmslos gelöscht... upps... jetzt habe ich wohl ein Paradoxon entdeckt. Ich benenne es mal nach mir selbst: das Martin-Paradoxon.1 Punkt -
Fußball, Pleiten und UL
Fußball, Pleiten und UL
martinfarrent reagierte auf zeank für Beitrag im Thema
1 Punkt1 Punkt- Fußball, Pleiten und UL
Fußball, Pleiten und UL
martinfarrent reagierte auf Andreas K. für Beitrag im Thema
1 Punkt@martinfarrent Ist eigentlich noch die Tee trinkende Verwandschaft jenseits des Ärmels dabei? Wenn ja, hast Du die doppelte Staatsbürgerschaft? Dann könntest Du jetzt nämlich lachen und weinen zugleich, und niemand könnte Dich für verrückt erklären1 Punkt- Spontane 3,5 Tagestour
1 PunktÄhm...vielleicht etwas offensichtlich aber, wie wär's mit dem Hexenstieg im Harz? Keine schwierige Anreise und passt mit gut 100km in das Profil. https://www.harzinfo.de/erlebnisse/wandern/harzer-hexen-stieg.html1 Punkt- Spontane 3,5 Tagestour
1 PunktUm vielleicht doch ein gewisses Urlaubs-/ Auslandsgefühl aufkommen zu lassen, von Koblenz müsste man doch auch schnell im Elsass und den Vogesen sein, ich fand GR5 / GR53 sehr empfehlenswert, mal so als Beispieltour ( ich selbst hatte mich grob nach einem Rother Wanderführer gerichtet, den ich geschenkt bekommen hatte): https://www.outdooractive.com/mobile/de/fernwanderweg/elsass/vogesenkammweg-sektion-3-gr53-gr5-mittlere-vogesen-saverne-schir/108472425/1 Punkt- SUL Packlisten-Inspiration gesucht!
Danke dir, sieht ganz nett aus. Ich habe auch Android. Viel Spaß auf dem Rheinsteig!1 Punkt- Sammel-Backing für Atom, World`s Smallest 4G Rugged Smartphone
Sammel-Backing für Atom, World`s Smallest 4G Rugged Smartphone
Andreas K. reagierte auf roli für Beitrag im Thema
1 PunktOT: Darf ich fragen für was Du dieses Telefon konkret benutzen willst. Ich besitze nämlich ein Elephone Q mit ebenso 2.54 inch Display mit 240x432 Pixeln und 53g. Durch dieses Mini-Display und die wenigen Pixel kann man mit dem nicht mal gscheit einen Text eingeben. Surfen, SMS tippen und Emails lesen geht zwar, ist aber eine Qual. Also weiß ich nicht so recht, ob ein UL Trekker damit glücklich wird, vorallem mit den angegebenen 108g.1 Punkt- UL-Stammtisch-Köln
UL-Stammtisch-Köln
Nature-Base reagierte auf danobaja für Beitrag im Thema
1 PunktMateusz! schön dich zu lesen.1 Punkt- Schnäppchen
Schnäppchen
martinfarrent reagierte auf JanF für Beitrag im Thema
1 PunktPasst nur bedingt in den Faden, aber bei Rossmann gibt es Lithium-Batterien von deren Hausmarke Rubin. AAA 4 Stück für 5 €, also halb so teuer wie die Energizer, und 7 g (vs Energizer 8 g). Wie viel Leistung die verglichen mit der Markenbatterie bringen, weiß ich aber nicht.1 Punkt- Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Island wird wahrscheinlich mit den Flügen und den teils gestrichenen Busverbindungen auch zu teuere. Ich schwanke noch sehr zwischen Sarek/Padjelanta und Georgien, meiner Freundin ist das mit den vielen Flussquerungen anscheinend zu viel. Ich werd euch heute Abend Bescheid geben wofür wir uns entschieden haben.1 Punkt- Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Habe in letzter Zeit auch viel über die Natur in Georgien gehört - mir scheint, da zeichnet sich ein Trend ab. Aber längere trails habe ich auch noch keine entdecken können...1 Punkt- UL-Stammtisch-Köln
1 PunktWir können uns auch alle gerne mal an einem Samstag/Sonntag Nachmittag im Stadtgarten treffen oder ggfs. ne kleine Runde wandern gehen.1 Punkt- Touren mit Baby (Zelt, Unterlage, Schlafsack,...)
Das Naturehike Zelt stand jetzt paar Tage im Garten der Oma und macht fürs erste einen guten Eindruck. Wiegt 1939g mit allem inkl. Packsack ohne Groundsheet.1 Punkt- Spontane 3,5 Tagestour
Spontane 3,5 Tagestour
DerBlinde reagierte auf Trekkerling für Beitrag im Thema
1 PunktIch frage mich auch, warum du für 3,5 Tage unbedingt in's Ausland musst. Da wäre für mich schon in Deutschland für so kurze Tourzeit die Anreise oft zu lang. Auch ist mir nicht ganz klar, auf was du Wert legst. Jetzt könnten wir also dutzende von Wegen aufzählen, ohne zu wissen, was dir wichtig ist (außer kurzer Anreise und Ausland). Die Beispieltouren sind da sehr unterschiedlich und uneinheitlich (Berge, Meer, Highlands...)1 Punkt- Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Man quert schon immer mal wieder irgendwas, wirklich anspruchsvolle Furten hatte ich glaub ich aber nur 3. Eine im Njoatsosvagge, die wahrscheinlich nicht auf eurem Weg liegt, eine vom Alggavagge nach Skarja, die ihr wahrscheinlich auch machen würdet, die aber mit ein wenig Suchen in Ordnung wahr, und eine im Rapadalen, wo ich nach ca. 24 Stunden Starkregen auch mal 4 Züge schwimmen musste, nachdem ich keinen Boden mehr unter den Füßen hatte ... Die dürfte bei normalen Bedingungen nicht schwierig sein. Ihr wollt ja eigene Navigation, viel leichter als im Sarek wird es nicht. Meiner Erinnerung nach sind das halt eher knöchteltief überschwemmte Gebiete mit meist festem Boden drunter, also zwar nicht gerade angenehm, aber auch nicht allzu schwierig. Mit denen werdet ihr schon rechnen müssen ... Ich bin ganz normal in Trailrunnern durch, ohne Probleme. Auf dem ersten Stück nördlich von Kvikkjokk und auf dem gesamten Weg zwischen Kisuris und Aktse gibt es übrigens einen Trampelpfad, der wirklich weglose Teil dürfte gut in 4 Tagen zu machen sein.1 Punkt- Meine nächste Rucksack Evolution
Meine nächste Rucksack Evolution
ChristianS reagierte auf Andreas K. für Beitrag im Thema
1 Punkt3 mm sind leider zu wenig. 4 mm ist der richtige Durchmesser für die RSBTR Clips. Ich habe die bei meinen kleineren Rucksäcken in Verwendung1 Punkt- Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Hey, ich würde dir diese Webseite empfehlen: http://www.caucasus-trekking.com/treks da gibt es fast alle Trekking-Möglichkeiten in georgische Bergen. Gerade hab ich auch andere entsprechende Webseite gefunden: http://toba.ge/en/index.php Ich würde dir besonders einen Trek zu "Tobavarchkhili Lakes" empfehlen. Hab vor kurzem einen Video eines Russischen Touristen gesehen und es sah sehr geil aus!1 Punkt- Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
1. mit Karte super einfach, den Kompass habe ich bei meiner letzten Tour nur einmal in einer großen Wolke gebraucht. Die Berge und Täler sind so charakteristisch, dass man sich da quasi nicht verlaufen kann (wenn man eine Karte lesen kann) 2. Hängt immer vom Wetter ab und wo ihr lang lauft. Generell ist das alles mit Trailrunnern machbar - wie man mit den Nasen Füßen umgeht... nunja, da hat jeder seine eigene Lösung. Im September sind dann vielleicht Neoprensocken nötig, sonst wird es etwas kalt.1 Punkt- Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Auch im Padjelanta würdet ihr Flüsse queren müssen. Ca einen pro Tag. Dort zumindest, solange keine extremen Wettersituationen vorherrschen, ja. Lest Euch aber vorher mal kurz ein, Grundregeln, Basic-Know-How etc.1 Punkt- Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
https://transcaucasiantrail.org/en/hike/upper-svaneti-georgia/1 Punkt- SUL Packlisten-Inspiration gesucht!
1 Punkt- Georgien, Island, Sarek oder doch was Anderes?
Bevor das hier ganz nördlich abdriftet, noch etwas zu Georgien: Ich war letztes Jahr in der Gegend von Mestia/ Svaneti unterwegs und bin einen je vier tägigen Achter gelaufen mit Schnittpunkt in Mestia. Wie Du schon erkannt hast, richtig autark kann und muss man dort nicht unterwegs sein, ausser man bricht Richtung der hohen Berggipfel auf, dann ist man aber schnell in Eis und Fels. Die Gegend ist sehr imposant und die Dörfer sind beeindruckend, weil von einzigartiger Bauart und die Menschen sind sehr herzlich. Ich hatte auch vor zu zelten bin aber letztendlich immer wieder bei Familien gelandet, die ein Bett für Gäste bereitstellen. Mehr Home stay als Guesthouse, gab es nur Guesthouses, dann habe ich im Zelt übernachtet. Rückblickend war das die große Besonderheit der Reise, Land, Leute und deren Leben etwas kennenlernen zu dürfen. Der Flug von Tblisi nach Mestia kostet 30 Euro und ist ein vielfaches wert, da der Blick in den Kaukasus unbeschreiblich ist und man den perfekten Überblick bekommt. Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Wegen: Flach das Tal lang oder bocksteil die Hänge hoch, nicht selten verlieren sich die Pfade im hohen Kraut umso erfreuter ist man dann wenn man endlich wieder eine Markierung findet. Ich war im September und es waren angenehm warme, aber nicht heiße Temperaturen und die leuchtenden Gletscher haben jeden Tag das besondere Highlight geboten. Diese beeinflussen auch die Flußquerungen sehr stark, was nachmittags und abends ein tosender Gletscherfluss ist, kann morgens mit ein paar schnellen Schritten passiert werden ( Schnell weil saukalt!!!!) Wenns ein Mix aus schöner Landschaft, Einheimischen und fremder Kultur sein soll, mein Votum für Georgien, totale Einsamkeit in Mestia nur im Hochgebirge. Sehr zu empfehlende Seite: http://www.caucasus-trekking.com/treks1 Punkt- Unibody – eine Regenjacke aus einem Stück*
Unibody – eine Regenjacke aus einem Stück*
MadCyborg reagierte auf #PackLessPlayMore für Beitrag im Thema
1 PunktMit dem OmniSmock Unibody habe ich bis heute gute Erfahrungen gemacht. Mehrmals wurde er auch zufrieden ausgeliehen. Auf einer Alpenüberquerung habe ich verstaubare Handschuh-Extensions angenäht. Mit diesen war ich ebenfalls zufrieden, da das lästige Handschuhsuchen und der Übergang Handschuh/Ärmel nicht erst wasserdicht arrangiert werden musste. --- Aus obigen Überlegungen ist schon im Vorjahr eine weitere Unibody Version hervorgegangen. Diesmal in Schwarz: Unibody Black aus einem Stück Stoff von ExTex 50er atmungsaktiv in schwarz *bis auf die Kapuze (ebenfalls ein Stück) Gegenüber der ersten Unibody gibt es folgende Verbesserungen und Änderungen: noch leichter 112g all incl. trotz größerem "Volumen" zwei regenverdeckte RV-Taschen groß genug für die Hände ultraklein in eine der beiden verpackbar leichterer, leichter bedienbarer regenverdeckter RV, statt wasserdichter RV keine Naht senkrecht zum Regenabfluss (Nahtverlauf wird zusätzlich für die Taschen genutzt, auch die Taschen sind Teil des Unibody vgl. Schnittmuster) Das 2-Lagen-Laminat ist auf der Innenseite glücklicherweise nicht klebrig wie andere 2LLs. Un diesmal war es auch tatsächlich 50g/m2 nicht wie vor einigen Jahren wo es dann doch eher 65g war. Die 18cm Mini-RVs stammen aus einem 50er Pack von eBay. Kommen bei mir in vielen Projekten zum Einsatz. Dass die Schieber sich etwas schwieriger bedienen lassen, als die Standard-YKK-Dinger gehe ich gerne ein, da das dann auch für Taschendiebe gilt 80% der Zeit ging auf Überlegungen zum Schnittmuster drauf , der Rest ging bei so wenigen Nähten entsprechend schnell an einem Nachmittag. Der größte Aufwand waren die beiden RV-Taschen. Unibody Black ist momentan meine Lieblingsjacke: super klein passt sie in fast jede meiner Hosentaschen, die Kapuze liegt auch bei stürmischen Verhältnissen gut an, die Länge garantiert auch beim Fahrradfahren guten Regenschutz, die Größe erlaubt viel Iso darunter und die RV-Taschen erlauben noch mehr Ausgänge ohne weiteren Rucksack/Tasche Ich kann jedem nur zu diesem Unibody-Design mit minimierten Sollbruch/nassstellen raten. PS: Entschuldigt - Ich war so lange nicht im Forum, dass ich nicht mal mehr weiß wie ich Bilder verkleinert darstelle. Un entschuldigt auch die Kartoffel-Qualität der Bilder Love. Craig.1 Punkt- Meine nächste Rucksack Evolution
Meine nächste Rucksack Evolution
Jonathan reagierte auf ChristianS für Beitrag im Thema
1 PunktDann folgen hier erstmal die Bilder vom gesamten Pack: Gewicht: 360g ohne den optionalen Hüftgurt (nicht abgebildet).1 Punkt- Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
dermuthige reagierte auf mawi für Beitrag im Thema
1 Punkt4. Etappe: Erinnerungen Im VBL-Sack steht die Brühe, dadurch ist es mir sehr kalt, insbesondere die Zehen sind eiskalt. Ein Blick auf das Thermometer; es ist aus. Na toll, da hatte ich die extra teuren Duracell Batterien gekauft und dann kacken die ab. Ich habe das Gefühl, dass die billigen Batterien letztes Jahr in Finnland viel besser durchhielten. Ich mache mir erst einmal eine Wärmflasche für die Füße und döse noch ein Weile. Wieder einmal ist es die Sonne, die mich aus dem Schlafsack lockt. Dementsprechend spät komme ich wieder los und ich ärgere mich erneut tierisch darüber. Jeden Tag das gleiche!!! Und am Ende ist es nie schlimm, es immer nur die verdammte Barriere im Kopf! (Am Morgen war draußen alles mit spitzen Eiskristallen überzogen. Sah sehr schön aus, aber da es so kalt war hatte ich keine großen Ambitionen lange herumzuprobieren, bis ich ein gutes Foto im Kasten hatte. Rückblickend bin ich auch froh keine Drohne mitgenommen zu haben. Ist viel zu kalt für solche Spielereien ) Ich komme gut voran und mache schon wieder unzählige Fotos. Aller paar Meter bleibe ich stehen und mache immer wieder von den selben Bergen Fotos, als hätte ich zuvor noch keine gemacht. Es ist einfach zu schön hier und kann mich kaum satt sehen! (Ich liebe es, wenn weit und breit nur meine Spur zu sehen ist und dann auch noch gefühlt kilometerweit. Toll! (Kommt auf den Fotos leider nur nicht so gut rüber.)) An der Abzweigung zum Njoatsosvágge kommen viele Erinnerungen hoch. Oh Mann, war das Wetter damals mies! Ich stand hier wie ein betröpfelter Puddel! Und heute ist so ein herrliches Wetter. Damals musste ich wegen des Wetters das Louthttoláhko auslassen, was ich sehr schade fand. Ich hatte im Vorfeld nicht mit solch einem guten Wetter gerechnet, weshalb ich es nicht in die Planung einbezog. Darum überlege ich, ob ich es nicht heute bzw. auf dieser Tour nachholen soll. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich studiere die Karte und versuche die Tour umzuplanen. Ein wenig machen mir die Schneewulzte (oder wie auch immer man das nennt) an den Hängen entlang des Jiegnavágge (an den Tagen zuvor waren immerhin einige kleine spontane Lockerschneelawinen zu sehen) und der Abstieg vom Louthttoláhko ins Sarvesvágge sorgen. Die Hangstelle, an der ich mich gerade befinde, ist so stark vereist, dass ich mühe habe nicht abzurutschen. Ich komme kaum runter bzw. voran. Was wenn es da auch so vereist ist und ggf. noch steiler; komme ich da dann sicher runter? Oder gibt es da auch solche große Schneeansammlungen? Es gibt da noch eine Rinne, die ins Sarvesvágge runter führt, aber bei der aktuellen Schnee-/Lawinensituation ggf etwas heikel. Ich bin hin und her gerissen. Eine Einschätzung ist erst vor Ort möglich, ich habe aber keine Lust im schlimmsten Fall wieder zurückgehen zu müssen. So oder so verkompliziert es auch die Routenplanung und ich kann meine ursprünglichen Ziele nicht ansteuern Ich bin innerlich zerrissen, entscheide mich aber nach einer gefühlten Ewigkeit meine ursprünglich geplante Route weiter zu verfolgen. Nicht zuletzt auch wegen der heiklen Lawinenlage. (Links hinten geht es ins Sarvesvágge und rechts hinter dem Berg zum Jiegnavágge hinauf. Obwohl es hier vorn gar nicht steil aussieht, hatte ich mühe nicht senkrecht zum Hang hinunter zu rutschen.) Ich fotografiere mehr als ich an Meter zurücklege und ärgere mich ständig, dass ich nicht früher aufgestanden bin. Ich schwöre mir hoch und heilig, dass ich morgen, ja morgen mindestens 2 Stunden früher aufstehen werde!!! (Hier kreuze ich gerade die verwehten Spuren von zwei Pulkagängern). Ich erreiche den Álggajávrre und überlege, ob ich ins Álggavágge einbiege. Immerhin ist es eines meiner Lieblingstäler. Aber es liegt im Schatten und viele große Schneeverwehungen, die nicht unbedingt nach Spaß aussehen, sind erkennbar. (Álggajávrre mit Blick ins Álggavágge) Also gehe ich weiter und quere den See. Er ist schnell überschritten und ich steige den Hang hinauf. Schon nach wenigen Metern muss ich die Ski abschnallen, da der Hang so vereist ist. Das nächste Mal muss ich mir Steigfelle oder Grödel mitnehmen! (Vom See aus mit Blick auf die Kapelle. Uhhh, da kommen gleich wieder schreckliche Erinnerungen an die Nacht in der Kapelle bei der letzten Tour hoch. Nie wieder! Es war dunkel, es stank fürchterlich und es zog wie Sau.) Es läuft sich sehr gut, nur die Ski am Rucksack machen sich bemerkbar. Er fühlt sich jetzt wie 30kg oder mehr an. Das hat was von Selbstmasochismus! Obwohl es jetzt mindestens genauso kalt ist und ein ähnlicher Wind weht (0-15km/h) wie gestern, ist es mir heute nicht kalt. Keine Ahnung was gestern Abend los war. Zum Ende gab es aber wieder eiskalte Zehen. Obwohl nicht nötig, mache ich mir wieder eine Wärmflasche. Sie bringt den Schlafsack sehr schnell auf Temperatur und ich denke das erste Mal nicht, dass jetzt eine urige Hütte schön wäre. Rückblickend war es ein ganz guter Tag, trotz des späten Aufstehens. Langsam komme ich in einen Rhythmus. Insbesondere bei den Pausen. Ich habe es heute ganz gut geschafft mich aller 1-1.5h zu einer Trink- und Essenspause zu zwingen. Die NCFPR schmecken noch nach wie vor, nur habe ich kaum Hunger und muss sie mir regelrecht hineinzwingen. Mehr als einer ist immer noch nicht schaffbar. Beim Pemikan ist es genau anders herum. Das schmeckt mir nicht mehr und ich habe ordentlich zu kämpfen, dass ich es herunter bekomme.1 Punkt- SUL Packlisten-Inspiration gesucht!
SUL Packlisten-Inspiration gesucht!
kImperator reagierte auf AlphaRay für Beitrag im Thema
1 PunktHier gings doch um SUL - eine kurze Matte mit diesem Gewicht (was wiegt die denn real inkl. Sack?) und vor allem einen R-Wert gegen 0 ("Geeignet für +20 Grad" O_O ) ist sogar noch weit von UL entfernt. Nicht mal das Packmaß stimmt. Eine Thermarest Neoair XLite Womens wiegt 340 Gramm, ist ganze 1.68 m lang und hat nen R-Wert von 3,9! (=~ -10°C). Wobei die Gewichtsangabe noch gut gemeint ist: meine wiegt inkl. original Packsack + Beutel mit Reparaturkram 346g..!1 Punkt- SUL Packlisten-Inspiration gesucht!
Vorausgesetzt das Wetter hält, geht es so nächstes Wochenende auf meinen "My very first Overnight Hike" Event. Die Leute gleich mal bisschen schocken zu Beginn. https://lighterpack.com/r/9ts711 Punkt- Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
Grüße aus der Schneehöhle! 2 Wochen Sarek im März (2018)
dermuthige reagierte auf mawi für Beitrag im Thema
1 PunktAnreise Es ist am Abend des 7.3. und ich begebe mich auf den Weg von Berlin nach Rostock, um da mit der Fähre nach Gedser überzusetzen, weiter nach Kopenhagen und dann nach Stockholm. Von da aus nehme ich den Nachtzug nach Murjek. Leider hatte die DB-Servicefrau alle meine Wünsche ignoriert und immer genau das reserviert, was ich nicht wollte (Das nächste Mal muss ich unbedingt die Karten schon am Schalter penibel prüfen). Wie z.B. waren alle Sitzplätze am Fenster, wo ich ausdrücklich sagte, dass ich im Gang sitzen möchte. So landete ich auch im Gemischtabteil mit einem Bett unten. Ich wollte eigentlich Männerabteil mit Bett oben Gemischtabteile sind ja häufig von jungen Gruppen belegt, die auf Party aus sind. Und bei meinem Glück gesellen sich in der Tat fünf junge Leute hinzu, die auf dem Weg zu einem Betriebsausflug sind. Sie gestehen mir auch gleich nach der förmlichen Vorstellung, dass sie vor haben nicht zu schlafen und bis zur Ankunft Party machen zu wollen Ich nehme es gelassen und hoffe, dass ich durch die letzte schlaflose Nacht einfach wegnicke. Ich verziehe mich recht früh nach oben auf ein Bett (sie brauchten es ja nicht ) und sie bemühen sich mehr oder weniger nicht zu laut zu sein. Die Ohrstöpsel machen es erträglich und wie gehofft, nicke ich ziemlich bald weg. Als ich am Morgen aufwache, liegen sie doch alle im Bett … Der Nachtzug hat wieder einmal Verspätung, diesmal ca. 1h und ich verpasse damit den Anschlussbus nach Jokkmokk um 5min. Im warmen Wartehäuschen überbrücke ich die Zeit beim Karten spielen mit zwei Belgiern. Oh Mann, ich habe selten so planlose Typen getroffen, zumindest was die Reiseplanung angeht. Ihr Plan ist von Kvikkjokk nach Saltoluokta zugehen und dann von Kvikkjokk aus mit dem Bus wieder zurück zu fahren. Soweit so gut. Okay, bis auf das mit der Rückfahrt von Kvikkjokk, aber das ist schon mal ein guter Spiegel ihrer „Reiseplanung“. Ansonsten hatten sie nichts weiter geplant, rein gar NIX! Sie haben zwar eine Karte, aber wohl noch nie richtig drauf geschaut oder sich über den Kungsleden informiert. Sie wissen noch, dass es ungefähr 80km sind und sie haben 8 Tage zur Verfügung, planen also mit 6 Tagen je 15km + 2 Tage Puffer. Soweit so gut, aber sie gehen einfach davon aus, dass aller 15km eine Hütte ist … Da frage ich sie, was sie denn tun würden, wenn sie von einem Schneesturm überrascht werden und es nicht mehr zur Hütte schaffen. Puh, die Antwort macht mich etwas sprachlos. Ich möchte ihnen am liebsten den Rat geben wieder nach Hause zu fahren. Sie antworten freudig, „… Wir haben uns einige Videos angeschaut, die zeigen wie man ein Iglo baut. Zuerst häuft man den Schnee zu einem Berg an, verfestigt ihn mit den Ski und gräbt ein Loch rein ...“ Ich blicke kurz zu ihren Rucksäcken und frage: „Ohne Schaufel?“ Sie: „Ja klar, mit den Händen ...“ Ich gehe nicht weiter drauf ein und hoffe nur, dass sie nicht in solch eine Situation kommen. Falls sie mal draußen schlafen müssen, haben sie eine Alu-Matte für Autoscheiben dabei. Na ja, irgendwie wohl besser als nix. Und die ganze Zeit löchern sie mich mit Fragen zum Thema Wintertrekking wie man XY macht. Ich frage sie, wie sie denn auf die Idee gekommen sind, als allererste Outdoorerfahrung in ihrem Leben eine Wintertour machen zu wollen. Sie antworten, dass sie unbedingt Nordlichter sehen möchten. Bis dahin ist die Stimmung locker und heiter, aber als sie plötzlich aus dem nichts heraus meinen, dass mein Rucksack ja sehr schwer aussieht und nach einer kurzen Hebeprobe dies nochmals bestätigten und sich dann darüber amüsieren – Huuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu, das beleidigt mich beinahe – und DAS passiert nur äußert selten, dass ich Dinge persönlich nehme Ich muss mich ganz schön beherrschen, zumal sie kein Zelt haben, keine Schaufel, keine Isomatte, aber 3 Kartenspiele jeweils in der großen Originalverpackung und sind nur 8 Tage, also knapp die halbe Zeit, unterwegs. Sie haben angeblich nur 17,5kg, aber da ist sicherlich kein Wasser eingerechnet und der riesige Skisack und ihre Turnschuhe ebenfalls nicht. Pah!!!! Und das von solchen Grünhörnern!!! Dafür verrate ich ihnen nicht, dass das mit der Trinkblase und dem Trinkschlauch wahrscheinlich nicht funktionieren wird *schelmisch schmunzelnd* Sie sollen ja auch ihre eigenen Erfahrungen machen. Die Stunde Wartezeit vergeht dank den beiden Belgiern wie im Fluge. In Jokkmokk überbrücke ich einen Teil der 4h Wartezeit im Sámi Museum. Es wurde mir ja schon mehrfach empfohlen, aber ehrlich gesagt bin ich ziemlich enttäuscht. Es ist okay, aber ich finde das Sámi Museum in Hetta/Enkoknitio (Finnland) viel besser. In dem in Jokkmokk gibt es viel zu sehen (also viele Ausstellungstücke), aber man erfährt nur sehr wenig über die Samen. In Hetta hingegen gibt es sehr viele Texttafeln, was zwar etwas ermüdend sein kann, aber anderseits auch hoch interessant, da man sehr viel über das Leben der Samen erfährt (das Leben ganz früher, früher, der Einfluss der Geschichte (Stichworte Russland, EU) und später der Technologisierung, heute). Auch ganz viele Hintergrundinformationen. Was mir in Jokkmokk sehr gut gefällt ist, dass einem noch einmal sehr gut klar gemacht wird, dass der Sarek nicht die letzte Wildnis Europas ist, sondern seit Jahrtausenden kultiviertes Nutzland (hauptsächlich der Samen) ist. Auf dem Weg zurück zur Busstation treffe ich die Belgier wieder. Sie waren unter anderem in der Touristeninfo, um sich über den Kungsleden zu informieren. Die Leute da haben erfahrungsgemäß wenig Ahnung (zumindest von solchen Aktivitäten), aber immerhin wurde den beiden da verdeutlicht, dass nicht aller 15km eine Fjellstation steht. Sie wirken anfangs etwas geknickt und verunsichert, aber letztlich doch entschlossen es durchzuziehen. Als wir in Kvikkjokk ankommen, ist das Wetter grau und etwas ungemütlich. Zudem finde ich es in den Bussen auch immer etwas unangenehm kühl. So bin ich froh, dass ich wieder ein Zimmer in der Fjellstation reserviert hatte. Auf meinem Zimmer präpariere ich schon den Rucksack und die Ausrüstung für morgen. Dabei muss ich feststellen, dass es keine gute Idee war, die Nusschipsfettpampenriegel (NCFPR) während der Hinreise nach ganz unten zu packen. Durch die warmen Züge wurde es flüssig und es drückte durch das Gewicht der Sachen, die oben drauf lagen, ein wenig NCFP aus der Folie raus, so dass alle NCFPR von außen etwas fettig sind. Ich genieße mein letztes Bier und lege mich hin. Die Augen sind keine 10s geschlossen, als plötzlich nebenan zwei Schweden (Scooterfahrer) in ihr Zimmer poltern und sich lautstark unterhalten. Pfffff, es ist schon nach 10, will jetzt aber auch nicht so Deutsch sein und rüber gehen oder gegen die Wand hauen. Ich beschließe noch ein Weilchen zu warten und sie zur Ruhe kommen zu lassen. Zum Glück ist dann gegen 11 Uhr Ruhe und ich schlafe ungestört durch. Ach ja, den ersten Ausrüstungsverlust gab es schon am 1. Tag der Anreise. In Gedser hing im Bus die Isomatte irgendwie am Sitz fest. Als ich den Rucksack aufsetzen wollte, riss ein Gummiband zur Isomattenbefestigung ab. Ich ersetze es mit einer Abspannleine für das Zelt.1 Punkt- GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
GR9/Frankreich - Weitwandern für Einsteiger
LaMarmotte reagierte auf Berthe für Beitrag im Thema
1 PunktHallo LaMarmotte, Tipps für die Reise kann ich dir leider keine geben, aber der GR9 führt fast direkt an meinem Haus vorbei Wenn du Lust hast kannst du dich ja melden wenn du in Culoz ankommst Liebe Grüsse und viel Spass1 Punkt- Packlistenoptimierung und Ausrüstungsberatung für Wintertour auf Padjelantaleden/im Sarek
Es ist einfach so dass es im März da oben noch sehr kalt sein kann. Vielleicht hat man Glück und es wird nicht kälter als - 15, aber ich hatte auch mal 5 Tage am Stück nicht über - 30. Die kälteste Nacht in Lappland bisher - 42. Aber das ist schon selten. Ein warmer Schlafsack ist dort die beste Lebensversicherung. An 3 Dingen würde ich nicht sparen- Schlafsack, eine gute Schneeschaufel und ein guter Kocher. Und noch ein Appetitbild zur Vorfreude (Alggavagge Sarek März 2017. Da waren es unter - 20 )1 PunktDiese Rangliste ist auf Berlin/GMT+01:00 eingestellt - Fußball, Pleiten und UL