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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 29.09.2023 in allen Bereichen

  1. Reparatur von Zelt, Rucksack & Co

    Carsten K. und 13 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    14 Punkte
    Kleiner Riss im 15D Nylon, innen PU-Beschichtet. Wenn ich unsicher bin, ob mein Kleber auf meinem Material hält, platziere ich einen kleinen Tropfen an unauffälliger Stelle und lasse das über Nacht trocknen. Am nächsten Tag versuche ich diesen Klebepunkt wieder abzukratzen, um festzustellen, ob er eine feste Verbindung eingegangen ist. Um den Riss zusammenzuhalten, wird auf der Außenseite wird ein Stück Papierklebeband gesetzt. Als Flicken verwende ich in letzter Zeit hauptsächlich Monofil in Schwarz und Weiß. Das ist extrem reißfest und lässt sich sowohl mit Silikonkleber als auch mit SeamGrip verwenden. Entweder stanze ich den Flicken oder schneide eine entsprechende Form aus. Für kleinste Flicken kann man auch einen Bürolocher verwenden. Dazu lege ich den dünnen Stoff zwischen zwei Lagen dickeres Papier und hoffe auf einen sauberen Schnitt. Meist muss ich allerdings mit einer Schere etwas nachschneiden. So repariere ich übrigens Löcher im Moskitonetz mit dem Monofil. Eine entsprechende Menge Seam-Grip versetze ich mit einem Tropfen Cotol-240, um die Trocknung zu beschleunigen. Direkt in die Mischung lege ich den Flicken und drücke den Kleber ins Gewebe. Mit einer Pinzette wird der Flicken auf dem Loch platziert. Mit dem Pinsel streiche ich eventuelle Luftblasen zum Rand hin raus. Man kann auch ein Stück Frischhaltefolie auf die Klebung legen und die Stelle beschweren. Nach einiger Zeit sollte die Folie allerdings zum Lüften wieder abgezogen werden. Der Pinsel wird in Aceton ausgewaschen, aber die Klebereste lasse ich eintrocknen. Aus der PP-Form kann man den Rest dann trocken wieder raus rubbeln. Das Ergebnis der Reparatur werde ich nachher noch fotografieren. VG. -wilbo-
  2. Reparatur von Zelt, Rucksack & Co

    einar46 und 3 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Moin! Ich eröffne hier einmal einen Faden zum Sammeln vieler Möglichkeiten zur Reparatur von Outdoor Equipment. Meist wird ja speziell nach einer bestimmten Reparatur gefragt und dann verschwindet die Informationen in den Tiefen des Forums. VG. -wilbo-
  3. 2 Punkte
    bei Sack & Pack in Krefeld... rechtwinklig, ne Simlite... Aufgrund dessen, dass es nur ein paar Gruene fuer den Sonderpreis gibt, eigentlich keine Ueberlegung...
  4. Dolomiten und ein bisschen Slowenien

    ma11hias und ein anderer reagierte auf AllofWorld für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Für 3€ gab's 33 Kurven mit dem Bus nach Arabba, um die Vorräte aufzustocken. Allerdings hat mich jetzt ein Fuchs entdeckt, der mir ein gutes Stück Käse klaute obwohl ich daneben saß. Das reichte ihm aber noch nicht, dreist kam er wieder um sich auch noch das Brot zu schnappen! So baute ich das Zelt auf und hängte alles an die Wände. Eine kleine Wanderung beschloss die Tage am Pordoijoch. Ein paar Alpenblümchen dürfen nicht fehlen...
  5. Dolomiten und ein bisschen Slowenien

    Sören und ein anderer reagierte auf AllofWorld für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Also suchte und fand ich für die nächsten Tage einen Unterschlupf in Form einer offenen leeren Hütte. Ein kleiner Quellbach ist auch nicht weit Diese Höhle etwa 100m höher hätte vielleicht auch getaugt.
  6. Dolomiten und ein bisschen Slowenien

    Kay und ein anderer reagierte auf AllofWorld für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Nach ein bisschen Sightseeing mit Bussen und kleineren Wanderungen kam ich über das Sellajoch zum Pordoijoch, das mit seinen 2239m der höchste asphaltierte Pass in den Dolomiten ist. Dort nahm ich die Seilbahn zum Sass Pordoi 2950m hoch und konnte die Pläne, da oben ein paar Tage zu verbringen wegen zuviel Schnee und einem angekündigten starken Gewitter am Abend gleich begraben: das war mir zu heikel! Sicht zum Piz Boè Die Ausblicke waren trotzdem toll!
  7. 2 Punkte
    Ich war jetzt zwei Wochen mit dem Zelt in Schweden unterwegs und bin recht zufrieden. Tatsächliche hätte ich nicht gedacht, dass Polyester statt Nylon einen so großen Unterschied machen würde, aber da dehnt sich ja wirklich gar nichts bei Nässe! Mega praktisch bei einem Kuppelzelt... wenn der Stoff jetzt noch so stabil wäre, dass man ihn nicht einfach so mit den Fingern zerreißen kann. Aus dem Grund habe ich noch weitere Verstärkungen für die Abspannungspunkte angebracht, ich hoffe das hilft dem Gewebe etwas. Es gab keinen Tag mit wirklich starkem Wind, daher kann ich dazu noch nichts sagen... Ich habe jetzt erstmal die Schnüre vom alten Zelt genutzt. Damit wiegt das Zelt jetzt mit allem drum und dran (Außenzelt, Innenzelt, Spannleinen, Stangen) 993g. Falls Interesse besteht, kann ich gerne mal ein paar Detailaufnahmen machen
  8. Kuppelzelt für zwei Personen, einwandig, 1412g

    derray reagierte auf nivi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nachdem ich dieses Zelt fertig gestellt hatte, habe ich mir geschworen, dass ich so ein großes Projekt auf keinen Fall noch einmal machen würde... aber man könnte ja noch einiges verbessern ... warum nicht eine zweite Version nähen, mit den Erfahrungen von damals und diesmal noch deutlich leichter Ich möchte euch deswegen das für mich fast perfekte Zelt vorstellen. Entstanden ist es vor ca. drei Jahren, daher habe ich auch schon einige Touren mit dem Zelt machen können Die Idee ... bzw. das Wunschprofil: Freistehend und zwar richtig (ohne Abspannen irgendwelcher Apsiden) Einfacher Aufbau, Außenzelt zuerst Lange Liegefläche! Und breit genug für zwei Personen Halbwegs windstabil und Außenzelt bis zum Boden, da ich vor allem Touren in Skandinavien mache Bonus: Panoramatür Ich finde Kuppelzelte total faszinierend. Zwei sich kreuzende Gestängebögen, dazwischen Stoff und schon hat man ein einfaches Zelt. Bei entsprechendem Schnitt steht es faltenfrei und ohne Heringe. Stabilität erhält man durch Abspannleinen zu den Nähten der Gestängekanäle. Ein Gestängebogen wird an sechs Punkten (vier Abspannungen und zwei Heringe am Bolden) unterstützt. Elastischer Stoff und die Biegsamkeit des Gestänges sorgen dafür, dass starker Wind abgefedert wird. Anders als bei Pyramidenzelten nehmen die Abspannleinen die Hauptlast auf, die Bodenabspannung ist eher unwichtig. Dafür sollte man also auf jeden Fall vier starke Heringe dabei haben. Ich liebe die geringe Stellfläche, die so ein Zelt benötigt. Außerdem kann man es nach dem Aufbau beliebig versetzen und findet so eigentlich immer einen guten Platz. Durch die selbsttragende Konstruktion steht es auch auf Stein (natürlich nur ohne starken Wind). Ich empfinde es als einen sehr großen Vorteil, wenn man das Zelt noch zwischen Felsen quetschen kann und die Heringe nicht perfekt sitzen müssen (die Abspannleinen haben einen großen Spielraum). Orientiert habe ich mich am Unna von Hilleberg und dem Saor von Trekkertent. Die (vielleicht für einige) interessanten Specs: 40g/m² - 30d Silnylon für das Außenzelt 55g/m² - 20d Silpoly PU4000 für den Boden 25g/m² - Moskitonetz 70g/m² - 40d Ripstop Nylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen 5c Zipper für die Silnylon Tür 3c Zipper für die Moskitonetz Tür 1,5mm Dyneema/Polyester Kordel für die Abspannungen 9mm DAC NSL Featherlite Gestänge Das Außenzelt hat eine Grundfläche von 275cm x 145cm und ist 105cm hoch Die Bodenwanne misst 240cm!! x 120cm und ist 10cm hoch Ein Gestängebogen ist genau 4m lang, so musste ich nichts kürzen 986g (Zelt), 412g (Gestänge), 14g (Packsack) = 1412g Ich wollte ganz gerne halbwegs robuste Materialien benutzen, also 30d Silnylon und 5c Zipper. Das 9mm Gestänge wird auch von Hilleberg für Red und Yellow Label Zelte verwendet. Damit das Gewicht niedrig bleibt, ist das Zelt einwandig. Die Bodenwanne ist mit Moskitonetz mit dem Außenzelt verbunden. Eine Front lässt sich komplett öffnen und ist mit Moskitonetz hinterlegt, um bei Sonnenuntergang den Mücken zuzuwinken Anfänglich hatte ich die Idee, oben noch eine Abdeckung drüberzuspannen (wie beim Unna), um dort auch Lüftung zu haben. Leider verzieht sich das Zelt dann sehr... deswegen haben ich es erstmal so gelassen. Details: Der Aufbau geht ganz einfach: Stangen zusammensetzen, erste Stange reinschieben, zweite Stange reinschieben. Dann beide Stangen in die Gestängetaschen stecken und spannen. Bei Wind würde man zunächst die hinteren beiden Ecken mit Heringen fixieren. Die Gestängeaufnahme ist mit 20mm Gurtband und Leiterschnalle befestigt. Eine Schlaufe aus 10mm Gurtband ist für den Hering. Fertig aufgespannt sieht das ganze dann so aus. Als nächstes Können die Ecken mit Heringen befestigt und die Abspannleinen abgespannt werden. Die Befestigungen sind alle aus 10mm Gurtband und direkt neben dem Gestängekanal. Auf den Flächen gibt es auch einen Abspannpunkt, der aber keine Last tragen soll! Die Längsseite wird so etwas nach außen gezogen und man hat mehr Innenraum. Mit einem Handschuhhaken kann man die Abspannung beliebig verändern. Hier ist die ganze Seite nach außen gezogen für mehr Belüftung. Innenansicht. Es entsteht eine Mini Apsis, in der man gut die Schuhe lagern kann. Alternativ kann man den Saum 10cm einrollen und den Haken an der Unterseite einklippen. Mehr Belüftung! Auch an der kurzen Seite kann der Saum aufgerollt und hochgesteckt werden. Hier sieht man ganz gut, dass das Außenzelt bis zum Boden reicht. Die Tür kann teilweise geöffnet werden, damit oben eine Lüftungsöffnung entsteht. Geht natürlich nicht bei Regen. Die Kreuzung der Gestängekanäle habe ich mit Gurtband verstärkt. Die Bodenwanne wird durch elastische Bänder in den Ecken aufgespannt. Panoromatür Ein kleiner Eindruck von der Liegelänge: Standard Xlite (183cm x 51cm) und Rucksack passen sehr einfach in das Zelt. Das Zelt hat mit 275cm x 145cm ähnliche Maße zu einem Khufu oder Duomid. Aber da die Wände viel steiler nach oben gehen, ist das Raumangebot wirklich riesig! Gar keine Chance mit dem Fußende auch nur in die Nähe des Außenzeltes zu kommen. Auch vorne noch viel Platz. Breit genug für eine zweite Person. Oder ein sehr luxuriöses 1-Personen Zelt Das Packmaß ist allerdings nicht super klein. Das Zelt ist so für mich persönlich fast perfekt. Was mich etwas stört, ist, dass die Reißverschlussabdeckung so laberig rumhängt. Sieht man wahrscheinlich gut auf den Fotos. Wenn es windet, klappt sie einfach hoch und bringt halt einfach nichts Da würde ich auf jeden Fall etwas verbessern. Außerdem habe ich es nicht hinbekommen, die Seiten wirklich symmestrisch zusammenzunähen. Das sieht man hier ganz gut: Zwischen den Unteren beiden Abspannpunkten entsteht eine Falte, weil die Ripstopfäden etwas schräg verlaufen. Generell kann da noch einges verbessert werden, was die Falten im Stoff angeht... Und der größte Punkt ist tatsächlich einfach das Gewicht. 1,4kg ist halt einfach schon echt schwer Für die zweite Version denke ich über eine Bodenwanne aus DCF nach und 20d Silnylon. Aber realistisch kann man damit auch nur maximal 150g sparen. Eventuell tut es auch ein leichteres Gestänge, bspw. 8,7mm DAC NFL. Damit könnten nochmal 130g gespart werden. Aber ich bin da etwas unsicher, ob die Stabilität dann nicht zu sehr leidet. Bin auf Feedback und Ideen gespannt! Ps: Sorry, dass die Bilder so unscharf sind... ich habe es nicht geschafft, im Wald gute Bilder zu machen
  9. Werte Gemeinde, Ich stelle euch heute mal meinen Rucksack vor und wie und warum es dazu gekommen ist. Der Text ist zu eurer Inspiration und Unterhaltung gedacht, aber auch für mich, einfach um es los zu werden. Es ging vor wenigen Wochen los, als mich mein Billigschlafsack auf einem Festival so genervt hat, dass ich schon auf der Rücktour über eine MYOG Variante nachdachte. Es wurde ein einfacher Deckenschlafsack (APEX 100, 650g) ohne Kapuze und da die Nähmaschine eh noch warm war, nähte ich noch ein paar Packsäcke. Das reichte noch nicht aus, aber da ExTex glücklicherweise 10 Gehminuten von mir entfernt ist, wurde schnell noch Ripstop SilPoly geholt und ein 3m*3m Flat Tarp (30 den, 450g) genäht. Nun war der Wahnsinn erreicht und ich konnte nicht anders, als eine schon lange in mir brodelnde Idee umzusetzen, einen Rucksack der die Vorteile vieler meiner anderen besitzt. Basis ist der Zpacks Nero, von dem ich die Grundkostrunktion des Korpus mit Netz und die Aufnahme einer CCF Matte als Rückenpolster/versteifung übernahm. Dazu kommen die Hüft- und Schultergurte inkl. Aufhängungen und Load Lifter von einem Granite Gear Virga 2. Geborgt sind auch die Ideen vom Rolltop eines Huckepacks Phoenix lite und eine Bodentasche von z.B. Atompacks. Konzeptionell soll der Rucksack hauptsächlich 35cm lange Ausrüstungsgegenstände (MYOG Schlafsack s.o. und Tarptent Aeon Li) quer aufnehmen können, da dies meine stark bevorzugte Packweise ist. Weiterhin sollten die Materialen eher günstig, etwas robuster und damit auch nicht super duper ultra ultraleicht sein, weil der Einsatzzweck eher Festivals/Reisen sein soll. Dem entsprechend sind auch die Maße gewählt: 35cm breit, 18cm tief und 70-80cm hoch und damit 44-50l Volumen im Korpus. Die Netztasche ist bei mir auch immer voll, also wurde sie auch etwas größer geplant mit 35cm*45cm. Das Material sollte Cordura werden, da mir das Aussehen und die Haptik einfach gefallen. Explizit ist es das unbeschichtete 330den in schwarz und in blau (je 50 cm reichten). Als Polsterung ist klassisches 3D Netzgewebe mit 3mm (50xm*50cm) doppelt gelegt zum Einsatz gekommen. Für die Netztasche ist robuster Polyester Netzstoff (175g/m²) vernäht worden und die Seiten- sowie die Bodentasche schwarzes elastisches Dyneema/Nylon mit 230g/m². Netztasche, Mattenbefestigung und Rolltopfixierung bekamen allesamt schwarzes elastisches Band mit 3mm Durchmesser. An die Materialien der Gurte kann ich mich nicht mehr erinnern, wahrscheinlich meistens "Sicherheitsgurtband" aus Polyester, 25mm für die Hüfte, 20mm für die Schulterpolster und 15mm für die Load Lifter. Ganz normale Schnallen und Verschlüsse aus Plastik kamen entsprechend dazu, sowie zwei Plastikstreifen mit 31cm*1.5cm. Da mir keine Anleitung so richtig gefallen hat und ich keine Lust auf stundenlange Konzeption hatte, wurde (wie meist bei mir) einfach drauf losgenäht, ist ja kein Hexenwerk und ich habe schon vorher häufig viel drüber gelesen. Zuerst die Schulterpolster zuschneiden, wobei ich das 3D-Netz mit etwas Cordura verlängern musste. Dann alles auf links vernähen und mit ZickZack versäubern. Umstülpen, Gurtband mit Schnalle aufnähen und fertig. Die Load-Lifter habe ich erst spät aufgenäht, da ich die Positionierung erst am fast fertigen Objekt machen wollte. Ob oder wie Sternum Strap habe ich mich noch nicht entschieden, aber die Option ist ja noch da. Die Hüftgurte wurden ebenso wie die Schultergurte gefertigt. Als nächstes waren die Taschen dran. Diese wurden für den Seiten ~20% breiter zugeschnitten um besser einhändig Dinge reinzustecken, die Bodentasche ist so breit/lang, wie der Rucksack selbst. Den elastischen Dyneema/Nylon Stoff mit meiner normalen Stoffschere zu schneiden war nicht so spaßig, aber die Schere ist immer noch scharf und die paar Fäden wurden dann mit einem Cutter getrennt. Netzgewebe ist ja zum Glück gar kein Problem. Dazu kam noch Kleinkram wie Schlaufen oder Trägerstoffzuschnitte für Loadlifter und Gummiband der Netztasche. Damit blieben nur noch das Zuschneiden und vorbereiten aller fünf Korpusteile. Beim Anzeichnen und Zuschnitt des Stoffes ist Geduld und Präzision ein Muss. Bei jedem Schritt habe ich auch mehrfach überlegt, was wann verbunden werden muss. Spoiler: ging alles gut. Für die Nahtzugabe aller Korpusteile habe ich mich für 2cm entschieden, da unbeschichtetes Cordura wie sonstwas franst. Die Idee dabei war, nachdem alles genäht war die Überstände auf 1 oder 1.5cm zu stutzen und dann mit Band einzufassen. Zuerst waren also die Seiten dran, heißt zuschneiden, elastische Tasche ran und die noch nicht erwähnten Kompressionsgurte bei 50cm. Die Art der Fixierung des Rolltops mittels Schlaufen und Kordel+Blitzverschluss wollte ich erst am Schluss entscheiden. Das Bodenteil mit nur der Tasche war natürlich noch simpler. Bei dem Netz der Fronttasche hat zum erstem Mal etwas nicht geklappt. Meine Idee, gestrecktes elastisches Band auf den Netzstoff zu nähen sah einfach nicht schön genug aus, also fix beim Nero abgeschaut und einen einfachen Kanal umgenäht. Die elastische Kordel wurde natürlich auch gut und fest auf einen Trägerstoff aufgebracht vor dem Festnähen. Direkt daneben kamen die Schlaufen für meine Rolltopfixierung. Für dieses wurden dann auch noch die 15mm breiten Plastiksteifen ganz oben angebracht, indem ein 2cm Kanal genäht wurde, die Streifen eingeschoben und rund um sie Vernäht wurde. Die Lösung hat gut geklappt, aber ich hätte noch festeres Plastik oder gar Metall nehmen sollen, es wabbelt ein wenig. Das Rückenteil ist natürlich von enormer Bedeutung, weil es mich ja mit dem Rucksack verbindet und die Last damit überträgt. Daher wurde es auch so spät wie möglich im Prozess bearbeitet und ich konnte meine Erfahrungen einfließen lassen. Für die Verbindung habe beim Virga geschaut und das versucht irgendwie nachzunähen. Also den Stoff umgeschlafen und 18cm Überstand vernäht (auf 50cm Höhe/Rückenlänge) das Trapez abgenommen und die Schultergurte, zwei Schlaufen und einen große Aufhängeschlaufe reingewurschtelt. Das war alles ein bisschen wild, im Nachhinein hätte ich durchaus mehr Zeit und Überlegungen da rein stecken können. Aber ein paar Extraläufe von Nadel und Faden sichern alles ausreichend. Auch der Hüftgurt war nicht ganz einfach, da ich zwar den Virga kopiere, aber 6cm mehr Breite habe, waren sie nach dem ersten Annähen viel zu lang und nicht korrekt auf dem Hüftknochen positioniert. Also wurden sie jeweils 3cm verlegt, aber dazu später noch eine Anmerkung. Drei weitere Schlaufen für die Mattenaufnahme mussten noch ran und auch der Abschluss oben für's Rolltop wurde wie vorher gefertigt. Zum Schluss wurde alles verbunden, erst Front+Boden, dann beide Seiten ran und zum Schluss das Rückenteil und die übrigen Nähte unten. Die ordentlich verfranste 2cm Nahtzugabe wurde gestutzt und sofort mit etwas dickerem Einfassband eingefasst. Für die Ecken/Übergänge unten habe ich leider keine wirkliche Lösung gefunden und mal versucht im 45° Winkel aufeinander zu treffen, einfach doppelt einzufassen oder stupide mit ZickZack irgendwas zu dingsen. Keine Augenweide, aber es hält und wird in der Tiefe des Rucksacks (104cm!) eh von niemandem gesehen werden. Fehlten noch die Load Lifter, die einfach mit ZickZack aufgebracht wurden und zwei kurze Gurtbänder, die flach auf die Seiten oben genäht wurden. Damit waren die Näharbeiten durch und nur noch drei elastische Kordeln mussten eingefädelt werden, fertig. Ich finde ich wirklich schick, minimalistisch und an "Vintage" erinnernd. Der Rucksack trägt sich so gut, wie ich mir es erhofft habe. Kleine Bedenken hatte ich wegen der Überbreite und Armbewegungen, aber da sollte nichts stören. Was mir bei ersten Packen auffiel, ist dass man ein Minimalvolumen von 38l bzw. 60cm zwingend notwendig ist, etwas mehr Kompressionsmöglichkeiten wären schön gewesen, ABER Nero und Virga wollen ja auch eine Existensberechtigung haben. Außerdem hat sich die Kombination aus Mattenaufnahme und Hüftgurt nicht bewährt. Schon eine Z-lite in Torsolänge sorgt dafür, dass die Gurte nicht mehr optimal auf der Hüfte liegen. Die oben erwähnten 3cm hätten es rumgerissen, oder ein noch größerer Hüftgurt, oder etwas verstellbares. So kann halt nur ein Sitzkissen oder der ultradünne z-lite Klon in Torsolänge da rein, was voll okay ist. Zeitlich war der Aufwand eigentlich noch Überschaubar, vier Abende mit je 3-4 Stunden haben ausgereicht. Gleiches gilt für die Materialkosten von ca. 90€, wenn man die 4 (!) geschrotteten Microtex Nadeln und das obligatorische Nähbier nicht dazu zählt. Der Spaß war durch meinen "einfach drauf los" Ansatz schon ziemlich groß und könnte kleine Ärgerlichkeiten perfekt ausgleichen. Zum Einsatz kommt der Rucksack (Codename "Porter") schon morgen bei einer Zugreise und vielleicht finde ich noch irgendwo ein spätsommerliches Festival. PS. Die Hoffnung, dass mein aktueller MYOG Wahnsinn durch dieses etwas komplexere Projekt beendet werden konnte ist übrigens gescheitert. Die Stoffreste reichen noch für eine Bauchtasche und als ich Einfassband bei ExTex holte entschied ich mich spontan Material für ein 2p Netzzelt für's Tarp mitzunehmen.
  10. Dolomiten-Bergtour meets UL

    icefreak reagierte auf Jever für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Das zweite Bild stammt vom Kleinmatterhornplateau. Wir wollten eigentlich Mitternacht Silvester auf nem 4000er stehen, aber Höhenprobleme eines Aspiranten, sowie -25°C und Böen bis 140km/h waren dagegen. Da ist u.A. eine Rab Latok drauf, die PHD Yukon, und noch 2-3 Lagen Fleece. Damit war es warm
  11. Die Zeltfrage: Tarptent, aber welches Modell?

    Dune reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ohne es ausprobiert zu haben, wuerde ich vermuten, ja.... Da es jemand mal in einem von mir aufgebauten Portal 2 ausprobiert hatte, eine rechtwinklige 196er & 65 breite Matte & eine 183er Matte in 51 Breite, ans Kopfende hochgeschoben, reinzulegen und das sehr knapp mit etwas zum Fussende ausgebeulter Bodenwanne geklappt hatte... Und bei dem momentanen kurzfristigen heftigen Niedrigpreis von gut 524 € bei einem Anbieter...
  12. Packliste 1. Tour Forststeig 6 Tage

    Dune reagierte auf bandit_bln für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier mal in Stichpunkten nur noch ein paar Anmerkungen. Entspannt loslaufen kannst du sicherlich auch jetzt schon mit deiner Liste. Die Big bzw. deine Schlafen-Kategorie ist solide. Klar geht immer irgendwie anders oder leicht, aber das passt. In Rosenthal-Bielatal gibt es einen kleinen Supermarkt mit einer ganz anständigen Auswahl. Gut geplant reicht dann maximal die Hälfte der Nahrung zu Beginn mitzunehmen. Quellenlisten gibts im Internet mit GPS Koordinaten. Da sind aber auch häufig verschlossene Brunnen mit in diesen Listen, welche man aber garnicht nutzen kann.. Die Ziskarquelle kann man nicht übersehen, andere sind schon deutlich schwerer zu finden. Im Sommer würde ich eher mehr als 3L Wasser-Transportkapazität einplanen und im Herbst/Frühling 3L. Regenhose würde ich nur mitnehmen, wenn starker oder langer Regen angesagt ist und es sich um kühlere Temperaturen handelt. Da reichen die Wetterberichte für eine Woche eigentlich aus. Am Wochenende haut es immer hin. Ich habe meine eigentlich noch nie gebraucht und deshalb verstaubt sie seit Jahren im Schrank. Man läuft auf dem Forsteig eigentlich auch nicht durchs Unterholz, wo die Nässe schnell die Hosenbeine nassmachen könnte. Regenschirm und Regenjacke? Häufig, aber nicht immer hat man auf dem Forststeig Bäume über einem. Das Cap, wenn es ein Sonnenschutz ist macht für mich am meisten im Sommer Sinn. Herbst/Frühling geht eigentlich auch ohne und wenn es kalt wird, dann wieder eine dünne Merionmütze, geht aber auch mit deinem Buff. Ist aber sicherlich auch eine Frage der Frisur. Kleidung: Wechselsocken fehlen und Socken zum tragen steht auf 0? Es gibt beim Wandern eigentlich kaum was wichtigeres, als jeden Tag saubere Socken anziehen zu können. Zeckenkarte und kurze Hosen? Da würde ich lieber eine lange Hose für die beiden Items mitnehmen. Das Longsleeve hast du auf 0 gesetzt? Bei unter 10 Grad wäre es mir nur mit einer dünnen Daunenjacke und T-Shirt abends zu frisch, eigentlich sogar schon darüber ;). Auch Wandern kann im T-Shirt bei 10 Grad frisch werden, gerade wenn noch ein feuchter Wind weht. Lagerfeuer gibts nur am Taubenteich. Schaufel ist natürlich vorbildlich, aber in den weichen Waldboden bekommt man auch mit den Schuhen ein Loch hinein und auch wieder zugeschoben. Viel Spaß. Im Herbst lange nicht mehr so voll und gerade ist es noch schön warm und man hört die Hirsche die ganze Nacht röhren. Aber der April ist auch toll, wenn auch teilweise sehr frisch
  13. Dolomiten-Bergtour meets UL

    icefreak reagierte auf Jever für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Vorne, von Links nach Rechts: Pfanner Langarmshirt, Mammut Zwischenschicht, ME Softshell/Fleece-Zwitter und wenn der Wind immer noch durchdrückt eine Montane Shell aussen rum Das kann man erweitern, z.B. um die Rab Xenon Hoody (die aber langsam zerfällt), oder die dicke Pfanner "Softshell", die ziemlich winddicht ist, und die ich tagelang über Firn und Fels zerren kann, ohne dass sie kaputt geht. Nicht im Bild: weitere Fleecepullis, eine PHD Yukon Daunenjacke sowie noch diverse Hardshells, vorrangig für den kalten Wintereinsatz: (Anm.: derjenige, der das Bild damals von mir geschossen hat, ist auch nicht am Leben)
  14. Packliste 1. Tour Forststeig 6 Tage

    Dune reagierte auf icefreak für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Katzsteinbaude Cunnersdorfer Straße 2c, Gohrisch, Verwaltungsgemeinschaft Königstein/Sächs. Schw., Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Deutschland https://mapy.cz/s/lujacuduna Bonustipp. Etwas abseits. Nur für Kenner und Liebhaber uriger Schänken.
  15. Packliste 1. Tour Forststeig 6 Tage

    dermuthige reagierte auf icefreak für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Futtern: Dachsensteinbaude Ottomühle 8, Rosenthal Standort: geo:50.83610,14.04785?z=16 https://osmand.net/map?pin=50.83610,14.04785#16/50.83610/14.04785 Gibt noch ne zweite Gartenwirtschaft, an der Schweizer Mühle glaube ich, unweit davon. Hoher Schneeberg pod rozhlednou Standort: geo:50.79324,14.10908?z=18 https://osmand.net/map?pin=50.79324,14.10908#18/50.79324/14.10908 Plus der Turmimbiß, am Turm, etwas rusrikaler Občerstvení Tisá Tisá https://mapy.cz/s/ludolufefe Geiler Foodtruck Kurz vor Schluß, man muss einen Terassenplatz erwischen. Hat bis 20 Uhr offen! Bitte vorher ÖZeiten prüfen! Berggaststätte Papststein Nähe Alte Rietschgrundstraße, Gohrisch Standort: geo:50.90138,14.12011?z=19 https://osmand.net/map?pin=50.90138,14.12011#19/50.90138/14.12011 Das ist nur eine Auswahl von Kneipen, die ich besucht habe, gibt natürlich noch mehr. Kann ja nicht nur futtern. Der Foodtruck, wenn Du es schaffst, ist ein Pflichtstopp! Geniales böhmisches Craft Beer hatten die damals, das Falkensteiner.
  16. Packliste 1. Tour Forststeig 6 Tage

    dermuthige reagierte auf icefreak für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Studánka Sedmilhařů Lange Fünf, Gohrisch Standort: geo:50.84160,14.14696?z=13 https://osmand.net/map?pin=50.84160,14.14696#13/50.84160/14.14696 Zehrborn Nähe Ostrov, Ostrov Standort: geo:50.81074,14.05033?z=16 https://osmand.net/map?pin=50.81074,14.05033#16/50.81074/14.05033 Herkulesquelle Nähe Korbfeilenweg, Rosenthal Standort: geo:50.84454,14.04215?z=17 https://osmand.net/map?pin=50.84454,14.04215#17/50.84454/14.04215 Plus natürlich noch Bachläufe, in den Kneipen, …
  17. Packliste 1. Tour Forststeig 6 Tage

    MiaTravels reagierte auf icefreak für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Moin, grade die Sololiste durchgelesen. Mein Tipp: lass die mal so wie die ist und laufe damit los. Das ist in meinen Augen eine sehr solide, gut durchdachte Ausrüstung, natürlich erstmal alles auf der eher sicheren Seite. Erst mit fortschreitenden Tourerfahrungen bekommst Du mit, was kann man weglassen/reduzieren, und was ist entscheidend für eine gelungene Tour. Einsparpotential hast Du bei der Liste nur, wenn Du gleichzeitig die „Big Three“ erleichterst. Anders geht das nicht. Erst mit einem Zelt/Tarptent unter 1 kg, Schlafsack/Schlafdecke in Richtung 500g und Rucksack auch so 600, 700 g hast Du dann die großen Brocken reduziert. Das hängt aber alles aneinander, und bedeutet auch größere Investitionen. Achtung! Optimieren heißt immer auch Spezialisieren, deshalb mit Deiner jetzigen Liste loslaufen und schauen/reflektieren, wohin die Spezialisierung/Individualisierung geht. Bis man bei 5 kg oder weniger BW landet, dauert das ein wenig, dass geht nur mit Erfahrung, das kann man sich nicht einfach so im Internet in den Shops zusammenklicken. Forststeig: den kenne ich ganz gut, wohne ja in der Nähe. Falls Du POI zu Quellen benötigst, PN an mich. Meine Empfehlung, allgemein: Mindestens 2 l Trinblase mitnehmen, für's Drycamp gerne noch eine 1 l Faltflasche, je nach Durst und Waschzwang (der bei mir hoch ist). An den Camps gibt es direkt kein Wasser, aber mittlerweile Hinweise auf natürliche Wasserstellen. Proviant reduzieren: auf dem Hohen Schneeberg (Děčínský Sněžník), in Ostrov und im Bielatal, sowie auf dem (EDIT) Papststein kann man Essen gehen bzw hat Imbißmöglichkeit. Einkaufsmöglichkeiten auf der Strecke gibt es nicht, zumindest nicht direkt am Weg. Varianten/Exitstrategie: gut Möglich, man kann die eine oder andere Schlaufe weglassen. Navigation: bitte gehöre nicht zu den Dummies, die mit Google Maps losstolpern. Die Karten gehören in einer gescheiten Navigationsapp OFFLINE gespeichert. Habe da schon lange Gesichter gesehen. Sonnencreme lasse ich weg, aber eine passende Kopfbedeckung sollte am Start sein. Happy Trails
  18. Dolomiten-Bergtour meets UL

    icefreak reagierte auf Jever für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    einfach mehrere Lagen draus machen, dann kann man je nach Bedingung besser schichten. Bei mir derzeitig ein Pfanner Langarmshirt, welches unglaublich gut die Luft durchlässt, und weil eben ein Forstarbeiterhemd ist, fällt es mir auch nicht beim ersten Felskontakt in Fetzen runter. Drüber ein Mammut Hemd (Aenergy ML Half Zip Pull Men) - erstaunlich warm für die 200g Gewicht, und dann der Windschutz, den du nicht brauchst, eine leichte Kombijacke (Windschutz und etwas Wärmepolster) von Mountain Equipment. Bild der Kombi häng ich heute mal rein.
  19. 2-3 Tage Heidschnuckenweg: Welche Etappen?

    dermuthige reagierte auf Dune für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Danke für eure Tipps. Der Anfang scheint ja recht schön zu sein. Daraus hab ich mal einen Plan für zwei Tage geschmiedet. 1. Tag (Komoot) https://www.komoot.de/tour/384589812 2. Tag (Eigenkreation) https://maps.app.goo.gl/fDA4H6FU2uxkYT968?g_st=iw Allgemein sehr zu empfehlen: https://www.komoot.de/collection/1202329/-abseits-der-unterkuenfte-auf-dem-heidschnuckenweg Tatsächlich würde ich, wenn ich mehr Zeit hätte, die ersten drei Tage von der Komoot-Route oben laufen und dann mit meiner Planung am 4. Tag den Abschluss machen.
  20. Packliste 1. Tour Forststeig 6 Tage

    momper reagierte auf Dune für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Kurzes Update: Leider musste der Forststeig dieses Jahr doch ausfallen. Ich hoffe es klappt nächstes Jahr. Dann werde ich berichten. Nichtsdestotrotz habe ich fleißig weiter an meiner Packliste herumgebastelt, habe viel gelesen, nachgedacht, bestellt, ausprobiert und verworfen. Letztlich ist es doch nochmal schwerer geworden, aber für den Anfang fühlt es sich so besser an. Bis auf die Regenhose (OMM Halo Pants) habe ich jetzt alles daheim und liege damit bei knapp 6,1 kg Basisgewicht für eine Tour zu zweit https://lighterpack.com/r/3sxtv8 6,8 kg für eine Solotour https://lighterpack.com/r/byv1mt Beim Zelt bin ich von allen Ausrüstungsgegenständen irgendwie am schwersten am Grübeln. Das Tarptent Double Rainbow DW, das ich jetzt habe, ist glaube ich noch nicht das Ende vom Lied. Für zwei Personen fühlt es sich durch das lose Innenzelt relativ eng an - die Wände sind alles andere als senkrecht. Wahrscheinlich bieten die Single Wall Varianten doch etwas mehr Raumgefühl. Und der perfekte Pitch ist auch nur mit viel Mühe möglich. Irgendeine Ecke sieht immer wenig straff aus. Die Befestigung des Außenzeltes am Bogen ist nicht optimal gelöst, wie ich finde. Allen Zweifeln, was das dünne DCF betrifft, zum Trotz reizt mich die Li Version des DR immer noch (400g leichter, minimalistisch, Ein-Zelt-für-alles). Und dann kommt doch wieder das Bedürfnis nach mehr Robustheit und Windstabilität und ich tendiere zum Slingfin Portal 2 für Solo und Portal 3 für Duo. Mit den Trekkingstockzelten von Lunar über Duplex bis Strato konnte ich mich vorerst noch nicht anfreunden. Bei der Isomatte bin ich bei der Neoair MAX hängen geblieben. Groß und schwerer, aber dafür unfassbar bequem. Ich bin gespannt wie lange sie hält. Meine alte aber etwas zu schmale xtherm hält schon lange. Das macht Hoffnung. Mal sehen, ob ich irgendwann doch zu Schaum wechsle, wenn die dritte Luftmatratze ihren Geist aufgibt. Bitte nicht. Kopfkissen wollte ich mit Puffy im Packsack ersetzen. Unbequem. Leichtere Kopfkissen (StS Aeros Premium...) ausprobiert und doch zum alten schon vorhandenen zurückgekehrt. Auch der WM Terralite statt Quilt bleibt vorerst mein Freund. Vom Weitläufer Rucksack bin auf den HMG Unbound 55 gewechselt. Der fühlt sich bei über 10 kg mit seiner Alu Strebe besser an. Zeltunterlage Tyvek HS nach eurem Rat neu aufgenommen. Ganz lieben Dank bis dahin erstmal für eure zahlreichen Tipps und Erfahrungswerte, ohne die ich sehr aufgeschmissen gewesen wäre. Jetzt werde ich einfach mal ausprobieren und so hoffentlich zu neuen Erkenntnissen kommen. 2 Tage Heidschnuckenweg nächste Woche könnten klappen. Bin gespannt, wo die Reise noch so hinführt. Im Vergleich zu meiner Tour vor 6 Jahren bin ich auf jeden Fall schon mal deutlich leichter unterwegs. Falls ihr noch was entdeckt, was nun so gar keinen Sinn macht auf meinen Listen, lasst es mich gerne wissen.
  21. @schwyzi mache ich. Wird danach sicher einen Bericht geben. Wird aber ein paar Tage dauern. Bin schon voller Vorfreude auf den Marsch. Das erstemal wieder eine lange Distanz seit einem Jahr. Die Vorbereitung verlief aber sehr gut und mein Körper ist weiter als ich es mir nach der Therapie erträumt habe.
  22. Dolomiten-Bergtour meets UL

    ma11hias reagierte auf icefreak für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Genau! Als ich das letzte Mal in den Dolomiten war, hatten wir jeden Tag um 15 Uhr das Wärmegewitter und auf dem Kesselkogel in der Rosengartengruppe auf ca. 3000m Höhe hat es uns erst "elektrisiert" und dann Tonnen Hagel auf uns geschmissen. Da war Sonnenstich kein Thema ... Meine Konsequenz aus den Erfahrungen: Sonnenschutzmaßnahmen ab Wanderschritt eins umsetzen ggf. mehr Pausen, weniger Ehrgeiz ... und Update der Gearliste: Das Teil aus Ungarn, wahnsinnige 73g, komplett aus Nylon. Hat an der Stirn eine Art Frotte-Schweißband eingearbeitet. Damit ich dann kurz vor dem nächsten Urlaub nicht stressen muss, habe ich mir dieser Tage (nach dem Urlaub!) dieses Teil zugelegt: -> Wandershirt Herren Langarm UV-Schutz MH550 und hoffe, das ich zusammen mit der Sonnenmütze einen guten Grundschutz habe. Wer das nachkaufen möchte, es fällt sehr eng aus, ich (1,81m, irgendwas über 80 kg) hätte da lieber die 2XL genommen statt der XL
  23. Dolomiten-Bergtour meets UL

    ma11hias reagierte auf Jever für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Damit Elektrolyte nachhaltig verheizt werden und man es spürt, braucht es viel länger als einen halben Tag Abstieg, nachdem man auf einer Hütte am Abend davor "mit Käse überbackene Polenta, Kraut con Speck und als Nachtisch frisch gebackenen Kuchen" gegessen, und sicherlich noch das eine oder andere Elektrolytbier geöffnet hat. Auch die anderen Bierchenbilder von unterwegs und die Suppe am Gipfel sind eindeutig Elektrolyquellen. Das war die Sonne und die erste Vorstufe eines Sonnenstichs, dessen üblichen Anzeichen neben Nacken- auch Kopfschmerzen sind. Die verbrannte/vertrocknete Lippe und Nase sind ebenfalls eindeutige Zeichen für zu viel Sonneneinstrahlung. Da hilft nur Wechsel der Sonnencreme (ich sag nur Daylong 50+) und eventuell ein breitkrempiger Hut, wenn man nicht einen Dickschädel wie ich hat, dem die Höhe nichts ausmacht. Der Grund ist einfach: ungewohntes Terrain. Auf 2500-3400m geht es bezüglich UV-Strahlung ganz anders zur Sache, als tiefer im Tal. Pack da noch einen Wind rein, der einen austrocknet, und es wird schon interessant
  24. Dolomiten-Bergtour meets UL

    ma11hias reagierte auf icefreak für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Am nächsten Tag wird es nun ernst mit mir und der Marmolata! Zusammen mit einem anderen Bergfreund mit UL-Ausrüstung stapfen wir bergan. Die Sonne drückt schon tüchtig bald oberhalb der rasch erreichten Latschenkiefergrenze. (Blick nach Norden zur Sellagruppe) Wir treffen auf weitere Berggeher. Am Schneefeld wird erstmal die Hochtourenausrüstung angelegt. Wir balancieren über gefrorenen Harsch und mit Schotter übersätem Blankeis, die Steine kleben regelrecht im Eis. Endlich ist der Klettersteig am Westgrat erreicht! Also Steigeisen wegpacken, und los geht es am Drahtseil. Die Schwierigkeit ist zwar nur B, aber die Tour an sich ist kein Spaziergang. Mit jedem Meter wird der Blick freier, aber auch der Atem schneller. Die Luft wird merklich dünner. Überreste des Alpenkrieges: Immer am Grat entlang historisches Sicherungsmaterial aller drei Meter eine neue Perspektive Oben angekommen, kann man sich schier nicht sattsehen. Ich habe es geschafft! Juhuuu! Stärkung folgt auf dem Fuße: Der UL-Bergwanderer steigt, zusammen mit anderen Tagesgästen, bald wieder ab. Ich entscheide mich zum Nächtigen in der Hütte. Das ist eine verbastelte Holzkonstruktion, Wasser gibt es nur vom Dach bei Regen und ein paar Solarzellen liefern etwas Energie, aber nur für Carlos, den Hüttenwirt. Die Toilette folgt dem Prinzip der Schwerkraft, ist aber bei auflandigen Winden unbenutzbar, haha. Abends sitze ich mit Carlos, Alfredo, Luigi und Giuseppe am Tisch. Es gibt mit Käse überbackene Polenta, Kraut con Speck und als Nachtisch frisch gebackenen Kuchen. Ständig wird nach meinem Wohlbefinden gefragt, einer der Italiener kann gut Englisch. Ja, jetzt gehöre ich irgendwie zur Familia. Plötzlich laufen alle raus, Alfredo meint, ich solle mitkommen. Was ist los, und warum hampeln die alle herum wie Schüler auf der Klassenfahrt? Ein seltenes Phänomen ist zu beobachten: Unsere Schatten bilden sich auf einer Art "Nebelwand" ab, die tiefstehende Sonne liefert das Licht. Wir kriechen in uralte, prall gefüllte Federbetten auf durchgelegen Matratzen. Man fühlt sich fast wie in einer Hängematte. Warum es diese Hütte und den Klettersteig dort oben gibt, ist leider eine traurige Geschichte. Zu Beginn des 1. WK verlief die Grenze zwischen Italien und der K.u.K. Monarchie genau über die Marmolatagruppe, also auch über den Punta Penia. Also wurden Verteidigungsanlagen angelegt, vermutlich der Vorläufer des Steiges gebaut und oben eine Mannschaftsunterkunft errichtet. Zum Sonnenaufgang stehen wir alle am Gipfelkreuz und warten gebannt auf die Sonne. Da oben ist es schon erstaunlich hell. Wir filmen, knipsen und genießen das Schauspiel. Das Morgenlicht zaubert zarte Schatten: Dann gibt es Frühstück, der Kaffee kommt aus der größtem Bialetti, die ich jemals gesehen habe. Kuchen vom Vortag gibt es auch. Abstieg! Der Klettersteig macht mir noch richtig Spaß, aber das Gerutsche über endloses und loses Geröll nervt mich. Wir sind auf der Südseite, die Sonne brennt unerbittlich. An einem Bächlein klopfe ich ab, Alfredo und Luigi marschieren weiter. Ich muss mich erfrischen, Socken und T-Shirt waschen. Der Gegenanstieg, auf immerhin wieder 2700m Höhe, ist geschafft: Die Luft ist raus. Ich habe als Mundatmer Probleme mit der trockenen Höhenluft, die untere Lippe ist verbrannt und regelrecht verkrustet, die Nase schält sich und ich habe leichte Kopfschmerzen, die auf Erschöpfung der Mineraldepots hinweisen. Außerdem habe ich mein Hauptziel erreicht, das solange in mir geschlummert hat, dass ich es fast vergessen hatte. Was soll jetzt noch kommen? Schöner kann es nicht werden. Also beiße ich die Zähne zusammen, Schritt für Schritt geht es den Schotter hinab. Endlich ist die Baumgrenze erreicht. Die erste Hütte verspricht Labung, aber nur gegen Cash. Na toll, ich krame noch ein paar Münzen heraus und bekomme eine Limo, halb geschenkt. Am Horizont tauchen Berge auf, die merke ich mir für das nächste Mal vor. Ich will nur noch runter. Der Entschluß steht fest: eine Nacht noch im Gebirge, dann gibt es den organisierten Rückzug. Ich komme in dem kleinen Touristenort Malga Ciapela am Campingplatz an, das GPS zeigt ca. 2300 Meter im Abstieg an. Keinen Schritt weiter! Hier übernachte ich. Jetzt kommt mein Tarptipi zum Einsatz. Zelten? Auf einem Zeltplatz? Ja, da ist man inzwischen der Exot. So 90% WoMo's und Camper schätze ich, der Rest Autocamper mit teils riesigen Familienzelten. Am nächsten Tag entlocke ich der Moovit-Seite eine Buaverbindung nach Bozen. Bargeld habe ich etwas bekommen, von der freundlichen Bedienung in der Campingplatzkneipe, via Karte aus der Kasse an der Theke. So geht es, mit drei Mal Umsteigen, nach Bozen. Uh, 34°, ich will nach Hause. Versuchen wir es mal mit Bahn und Deutschlandticket: (Das ist nur eine von vielen Meldungen. Es gibt noch einen Oberleitungsschaden im Münchener Hbf). So wird das nichts. Also flugs ein Flixbusticket geschossen, und ab Bozen geht es über Nacht nach Hause. Ich ploppe früh um Sechs aus dem Bus, reibe mir die Augen und frage mich, ob das alles real oder nur ein großer Traum war. Beim Befühlen der verkrusteten Unterlippe kann ich mich versichern, es war real! Es hat funktioniert! Ein Jahr Vorbereitung, Training, Überlegungen … Nachdem ich mich dann erholt hatte und die Hitze etwas nachgelassen hatte, ging es die restlichen Urlaubstage nochmal für drei Nächte auf dem MTB nach Tschechien, wo ich fast meine Bremsen gekillt hätte. Aber das ist eine andere Geschichte … Damit ist die Reise zu Ende! Es war grandios. Ich werden nochmal ein gearlastiges Fazit ziehen, immerhin war das meine erste größere Tour mit UL-Technologie in den Alpen. Happy Trails!
  25. Brille

    cafeconleche reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wer sich vielleicht ein Etui für die Nacht sparen will, im Stealth häng ich die einfach auf:
  26. Schnäppchen-Thread 2.0

    Steintanz reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Noeh ausser dass die Doublemat kuenstlerisch wertvoller ist, da die Knicke hat, die Du nie wieder raus kriegst Die Doublemat ist EV30, die Extexmatte EV50, ueber die Vor/Nachteile beider Materialien habe ich ja schon x mal geschrieben...
  27. Packliste 1. Tour Forststeig 6 Tage

    danobaja reagierte auf Frankie für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Regenjacke ODER Schirm ;)
  28. 1 Punkt
    Von KA aus würde ich auch in die nördlichen Vogesen gehen, GR 53 wurde ja schon genannt. Dort kann man sehr gut ein paar Tage verbringen. Etwas südlich gibt es auch ein paar interessante Burgruinen in den Sandsteinfelsen. und falls du gerne zelten möchtest so ist das in Frankreich imho deutlich unkomplizierter als in D...
  29. Bin in der genau gleichen Situation mit dem v1 2p Zelt und jetzt das v2 1p. Ich wandere fast ausschliesslich in den Bergen und dort fegt es immer wieder ziemlich hart. Das schlimmste war wohl genau in der Mitte eines Sattels mit massiv viel Wind auf dem Pilatus, das v1 2p Zelt war dann zwar sehr laut vom Flattern, aber trotz allem komplett stabil, mit den extra guylines ausgesteckt. Hatte einige solche Erfahrungen mit starkem Wind und kann bestätigen dass es hält, aber angenehm wie in einem zusammenfaltbaren Kuppelzelt ist es natürlich nicht. Wichtig noch zu vermerken ist, dass ich die originalen Shepherd hooks ersetzt habe mit stabileren Heringen. So ist mit bisher auch nie ein Hering rausgezogen wurden vom Wind. Und: die v2 der Zelte haben ja zwei zusätzliche Guylines erhalten in der Mitte der beiden grossen Flächen. Das war immer der Schwachpunkt vom Windwiderstand, der jetzt also bewusst verstärkt wurde. Die v2 sind also nochmal stabiler, aber wie gesagt hat mein v1 echt einiges mitgemacht ohne ein Problem.
  30. Den Schnitt der ZPacks Reissverschlüsse empfindest du echt als Vorteil? Ich fand diesen Rainbow-Schnitt schon immer wenig ansprechend, weil er im Zweifel öfter draußen im Matsch liegt, als einem lieb ist... Tatsächlich bin ich bei dem SilNylon Boden anderer Meinung bzw. mache damit gerade selbst Erfahrungen. So ist gerade die Abriebgefahr und ein Durchstechen wohl wirklich deutlich unwahrscheinlicher, als beim DCF Counterpart. Gibt jedenfalls in den englischsprachigen Foren nicht wenig Lob für die Verwendung dieses eigentlich so flimsigen Materials. Mal sehen, was insofern die eigene Nutzung zeigt.
  31. Brille

    grmbl reagierte auf Kardemumma für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nachdem der Faden hier wegen der Frage nach einem Etui wieder in den Vordergrund gerückt ist und zwar alt aber noch nicht allzu lang ist, habe ich den von vorne gelesen und bin über die oben zitierte Frage gestolpert. Weil ich wahrscheinlich nicht der Einzige bin, der das so macht wollte ich zum Thema Kontaktlinsen dauerhaft tragen noch von meiner eigenen Erfahrung berichten und deutlich davor WARNEN, Kontaktlinsen regelmäßig längere Zeit am Stück zu tragen. Am Ende meiner Teenagerzeit/mit Anfang 20 habe ich standardmäßig weiche Monatslinsen statt einer Brille verwendet. Über Tragezeiten habe ich mir damals keine Gedanken gemacht und im Extremfall habe ich auch manchmal Nächte durchgemacht oder bin eben mit Kontaktlinsen eingeschlafen. Irgendwann hatte ich dann eine Hornhautentzündung, die therapiert werden musste. Meine Augen wurden zum Glück dadurch nicht dauerhaft funktional geschädigt. Das häufige lange Tragen von Kontaktlinsen hat dennoch Spuren hinterlassen, weil die Sauerstoffversorgung des Gewebes eingeschränkt war. Auf Detailaufnahmen meiner Hornhaut erkennt man deutlich Blutgefäße, die mein Organismus gebildet hat um den Sauerstoffmangel zu kompensieren. 15 Jahre nach meiner "Jugend" fragte meine neue Optikerin, ob ich früher häufig Linsen getragen habe. Nachdem ich meine Geschichte erzählt habe, meinte sie dass auch das Risiko besteht, dass solche Blutgefäße bis über den Glaskörper/die Linse des Auges "einwachsen" - klang erstmal abschreckend und gruselig. Kurz gesagt: Regelmäßiges zu langes Tragen von Kontaklinsen führte bei mir zu organischen Veränderungen der Hornhaut - ich trage nur noch beim Skifahren und evtl. Felsklettern Tageslinsen und mache die auch raus, sobald ich sie nicht mehr brauche.
  32. NordSüdTrail

    questor reagierte auf Soulboy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Jetzt beruhigt euch mal alle wieder, hier geht es nur um ein paar YouTube Filmchen von einer privaten Person ohne finanziellen Interessen. Alles halb so wild. Ich klinke mich hier aus der interessanten Diskussion aus, weil es mich doch zu sehr ablenkt. Ich habe noch genug mit den Filmen zu tun und muss auch noch die Schutzhütten Liste fertigstellen. Ändern tut diese Diskussion eh nichts mehr an meinem Filmschnitt, weil ich mit meiner Erzählweise sehr zufrieden bin und die ersten drei Teile auch schon fertig geschnitten sind. Ein Tipp an die vier Leute die sich an der Erzählreihenfolge stören…steigt erst wieder ab Episode 6 ein, dann treffen die beiden Zeitlinien aufeinander und alles ist wieder normal… Ich bin aber felsenfest davon überzeugt, dass man noch andere Sachen finden kann, die einem nicht gefallen. Ich bin sehr gespannt welche das sein werden. Ansonsten vielen Dank für das überwiegende positive Feedback auf die erste Episode, dass macht mich echt Stolz. Danke. Soulboy out.
  33. NordSüdTrail

    questor reagierte auf Lugovoi für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @2Tall "NST 2020, die ersten Schritte." Vielleicht hilft es dir die Sache von Fake wieder hin zu Fakt zu schieben indem du dich von der Chronologie hin zur Logik des Trails bewegst: Wo bitte soll der NST anfangen wenn nicht am nördlichsten Punkt (oder alternativ am südlichsten)? Ergo sind die ersten Schritte logischerweise am Anfang und nicht irgendwo zwischendrin. Das lässt sich ohne Umstände mit dem Satz "NST 2020, die ersten Schritte." in Einklang bringen. Nicht alles was man selbst als Fake bewertet ist außerhalb der eigenen Wahrnehmung ein echter Fake. Ich weiß du meinst es nicht böse, aber versuch doch auch mal eine andere Interpretation nachzuvollziehen. Das soll's von mir aber dazu jetzt auch gewesen sein. Ich gebe zu dass mich das Meckern einfach zu sehr getriggert hat.
  34. NordSüdTrail

    questor reagierte auf Soulboy für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Echt? Du kennst 2 die sind sauer? Im Ernst? Habt ihr sonst keine anderen Probleme? Wer mir während meiner Reise live bei Instagram oder Find Penguins gefolgt ist, weiß dass ich nicht auf Sylt gestartet bin. Das war also für jeden, den es interessiert von Anfang an transparent. Die Filme werden dies in vollem Umfang erklären. Wenn du dafür nicht die nötige Geduld hast - dann ist das so. Im übrigen danke, dass du mir das gönnst - ich hatte trotz Corona und dem einen Flipflop einen wunderschönen Thruhike! Wenn sich in 10 Jahren jemand den Film zur Vorbereitung auf den Weg anschaut, dann will der nix von Corona und Lockdown hören, also hab ich mir meiner Meinung nach einen Riesengefallen getan... Aber bei aller nötigen Höflichkeit, ich werde hier NICHT mit dir meinen Schnitt und Filmaufbau diskutieren... Schönen Abend noch...
  35. NordSüdTrail

    questor reagierte auf dennisdraussen für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe absoluten Respekt vor deiner Forstweg Resistenz wenn du den Weserberglandweg läufst und ich irgendwie hilfreich sein kann meld dich bitte.
  36. 1 Punkt
    Klingt alles gut was du sagst @Schuhe: Bestell dir 10 Paar und probiere aus, anders wird es kaum gehen. Ich selber schwöre auf La Sportiva Ultra Raptor. Unbedingt ohne GTX! @Isomatte: Ein Standardsetup wäre eine 120cm lange TaR Prolite für den Oberkörper und den Rucksack für die Beine. Falls du mehr Komfort möchtest sind die XLite Modelle die deinen. Viel Spaß – und bei so viel Zeit nimm unbedingt den Abstecher über den Kebnekaise mit. Wenn du Singi auslässt, kannst du eine schöne Überschreitung machen, indem du im Westen über das Sinnivaggi aufsteigst und dann je nach Können über den Normalweg oder den Östraleden (eine eisenversicherte Steilvariante mit kurzer Gletscherpassagen) gen Kebnekaise Station absteigst. Ich würde dir allerdings raten von Abisko dem Kungsleden nur bis Alesjaure zu folgen und dort dann ins Visttasvaggi abzubiegen. Auf Höhe Vistasstugan dann rechts nach Westen abbiegen zur Nallo Hütte und das Stuor Reaiddavaggi gen Sälkastogarna gehen. Keine Schwierigkeiten aber 1.000x schöner, einsamer und abwechslungsreicher, als der Kungsleden.
  37. Sowas von OT: Vielleicht bin ich einfach nur alt - aber dein Text ist für mich nur schwer lesbar. Wäre es vielleicht denkbar, Kommas einzusetzen und evtl. sogar die Groß- und Kleinschreibung zu beachten? Danke! Lg schwyzi
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