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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 24.05.2024 in allen Bereichen
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Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
GirlOnTrail und 8 andere reagierte auf MarcG für Beitrag im Thema
9 PunkteIch war zu einem Geburtstag in England eingeladen und weil der Peak District auf dem Weg lag, habe ich mir dort noch zwei Tage gegönnt. Tag 1: Edale Skyline - immer schön auf den Höhen entlang. Gutes Wanderwetter. Tag 2: Ladybower Reservoir - Wetter war Mist, daher dachte ich mir: bleib lieber unten und im Wald. Gutes B&B gehabt. War nett!9 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
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strathor und ein anderer reagierte auf Heefe für Beitrag im Thema
2 PunkteNeuer Rucksack von Weitläufer. https://www.weitlaeufer.de/produkt/laufrucksack-trailist-trailrunning-rucksack/?mc_cid=e1ad12d238&mc_eid=053992d65f2 Punkte -
Alternative zum Pajak XC3 oder Raincover?
Alternative zum Pajak XC3 oder Raincover?
fatrat und ein anderer reagierte auf izi für Beitrag im Thema
2 PunkteIch finde schon, dass man, wenn der Rucksack entsprechend beladen ist, auch in den 5 min schon einen ganz guten Eindruck bekommen kann. Das muss sich gut anfühlen, sonst kann man es gleich bleiben lassen. Und wenn es ein guter Laden ist, dann kannst du sicher auch eine Stunde mit dem Rucksack rumlaufen. Aber das geht halt nur, wenn der Laden die Gewichte bereitstellt. Das gut tragen lassen ist doch sehr individuell. Was dem einen passt, schaut beim nächsten wieder ganz anders aus.2 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
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Skisocke und ein anderer reagierte auf Outdoorfetischist für Beitrag im Thema
2 PunkteSehe ich anders. Ja, der Unterarm muss ohne Schlaufen etwas mehr arbeiten, aber funktioniert für mich seit ca. 4500km problemlos und bei Stürzen mag ich es, nicht in den Stöcken verheddert zu sein. Mache ich aber auch erst seit ich Gossamer Gear Poles nutze (ob es am bequemen Griff oder am niedrigen Gewicht liegt, weiß ich nicht). Die Durston Stöcke sehen toll aus! Zerlegen statt Teleskopmechanismus ist fürs Verstauen denke ich etwas nerviger. Leichte Stöcke trage ich aber auch einfach in der Hand, wenn ich sie mal nicht nutzen mag, sodass ich sie eher selten Zerlegen und am Rucksack befestigen muss. Als ich noch schwerere Stöcke genutzt hab, war das ein häufigeres Hin und Her. Insofern denke ich, dass der Kompromiss für mich funktionieren würde. Wenn die Gossamer Gear Stöcke irgendwann mal endgültig den Geist aufgeben, hätte ich Lust die Durston-Teile zu testen!2 Punkte -
Pfeilbogenschaefte aus Carbon als Zeltstangen benutzen?
Pfeilbogenschaefte aus Carbon als Zeltstangen benutzen?
wilbo reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema
1 PunktMal so nebenbei, für die meisten Anwendungsfälle sind 39 cm Segementlänge doch eigentlich zu kurz. Selbst meine Tagesrucksäcke haben 50 cm Höhe so daß ich da locker entsprechende Segemnte unterbringen könnte. Die vielen Verbindungsstellen tragen nicht zur Stabilität bei.1 Punkt -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
@Erdnuss ich hab hier eh nix zu melden aber mach dann doch einfach einen neuen, eigenen Thread auf, so isses auch für die Nachwelt auffindbarer1 Punkt
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Isomatten-Kaufberatung 24
Isomatten-Kaufberatung 24
bandit_bln reagierte auf kai für Beitrag im Thema
1 PunktEs gibt Menschen die sagen sogar, dass es ein Vorteil ist, weil sie durch die warme Isomatte an warmen Tagen einen noch leichteren Schlafsack mitnehmen können. Übrigens hat die Xtherm im Vergleich zur Xlite meines Wissens nach auch den Vorteil mit dem dickeren Boden. So ist sie unempfindlicher. Eine ausführliche Gegenüberstellung gibt es ja schon hier im Forum...1 Punkt -
Wasser aus tiefer liegendem Gewässer schöpfen?
Wasser aus tiefer liegendem Gewässer schöpfen?
Konradsky reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
1 PunktJe nachdem kann man auch seine Flasche / Tasse an einem Stock mit Gaffa festkleben. Stock also als Armverlängerung. Edit: Hat @Konradsky ja schon längst geschrieben1 Punkt -
Wasser aus tiefer liegendem Gewässer schöpfen?
Auf mehreren Kilometern Länge? Eine Stelle finden, an der es einfacher ist. Ohne Sarkasmus: Im Zweifelsfall eine Wasserflasche opfern (ein Grund eher eine mehr dabei zu haben als eine weniger). Boden abschneiden, zwei Löcher rein, Reserve-Zeltschnur verknoten, schöpfen. Silnylon-Packsäcke mit den kleinen "Ohren" an den Schnallen funktionieren auch, man sollte aber ein Stöckchen mit einbinden, das die Öffnung auseinander hält. Mit beiden Varianten kann es ein wenig Geduld brauchen.1 Punkt
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Cumulus schwerer als erwartet
1 PunktOT: Um die Frustration zu ergänzen, schlage ich vor, Dein Equipment einmal nass zu wiegen. Dann wirst Du Dich zu diesen spärlichen 60 g sehnsuchtsvoll zurücksehnen ... Nichtsdestotrotz, viel Freude mit dem Schlafsack, -wilbo-1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
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MiaTravels reagierte auf ma11hias für Beitrag im Thema
1 PunktIch selber verwende kompadell carbon Stöcke. Die Dinger sind sicher von gleicher Qualität wie das restliche high end Produktportfolio von kompadell. Eigentlich setzt durston nur das um was ich schon länger suche um Gewicht zu sparen. Einzig das komplette Fehlen einer Schlaufe finde ich als no go. Wenn man die richtige Technik verwendet ist eine Schlaufe Pflicht. Eine minimalistische Schlaufe ähnlich der Fizan Stöcke wäre optimal ohne das Gewicht groß zu erhöhen.1 Punkt -
Isomatten-Kaufberatung 24
1 PunktIch bin 197cm und wiege knapp 105kg, hab sowohl die Xlite NXT MAX als auch die XTherm NXT MAX und finde beide überaus komfortabel. Aber ist offenbar Geschmackssache. Das Knistern ist vor allem bei der XLite DEUTLICH leiser als beim Vorgänger. Und man bekommt sie schon für deutlich unter 200€. Hab meine für 158€ gekauft. Ich liebe sie jedenfalls.1 Punkt
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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
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Dr_M_Akellos reagierte auf Trinolho für Beitrag im Thema
1 PunktGefertigt von Komperdell in Österreich verstellbar von 95 bis 127 cm 16 mm Rohrdurchmesser an der Spitze, 18 mm am Handstück 49 cm gefaltete Länge vs. 39 cm gefaltete Länge (Black Diamond Distance Carbon FLZ) 135 g/Stock vs. 170 g/Stock (Black Diamond Distance Carbon FLZ) keine Handschlaufen (Black Diamond Distance Carbon FLZ besitzt welche) keine Teller (Black Diamond Distance Carbon FLZ besitzt welche) - scheinbar können aber die Komperdell-Teller angebracht werden Ich bin noch etwas unschlüssig. Was haltet ihr davon?1 Punkt -
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Erdnuss reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
1 PunktPackliste Da @heff07 den Wunsch nach einer Packliste äußerte, habe ich diese heute nach bestem Wissen zusammengestellt. Das Gewicht des Zeltes ist den Herstellerangaben entnommen, da es z.Z. noch zum trocknen aufgehängt ist. Und die Schuhe stellen nicht das aktuell verwendete Modell dar. Die von mir getragenen sind allerdings noch nicht gereinigt und daher... https://lighterpack.com/r/2a3hfe1 Punkt -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Das Fleece, wenn es dieses preiswerte Teil ist, ist m.E. sehr warm im Verhältnis zum Gewicht, reicht ja eventuell abends. Deine Liste finde ich schon gut durchdacht, da schleppe ich mehr Klimbim herum, wo kommen dann die 12,5 kg her? 5 Tage autark wandern? In geschicktem Resupply, Essen gehen und optimierter Wasserbevorratung sehe ich da das eigentliche Reduzierpotential. Da kannst Du dann die Daunenjacke wieder einpacken und abends länger draussen sitzen.1 Punkt
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Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Mia im Zelt reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
1 PunktFazit / Völlig subjektiv Mir hat der Saar-Hunsrück-Steig super gefallen. Für einen mittellangen Wanderweg, der durch die deutsche Kulturlandschaft führt, gab es einen sehr hohen Anteil an Pfaden und verdammt wenig Asphalt. Für Misanthrope, Menschen die beim Wandern ungestört über die Probleme der Welt sinnieren möchten oder diejenigen, die einfach in Ruhe wandern wollen, ist der Saar-Hunsrück-Steig schlicht DER Weg. Für diejenigen die eine Trail-Community erwarten müssen diese selbst mit an den Start bringen oder wenigstens einen Volleyball mitschleppen. Zumindest im Bereich des Saarlandes wurde in der Nähe der Ortschaften regelmäßig auf Restaurants und Pensione o.ä. hingewiesen. So kann der Weg evtl. auch ohne Zelt und mit weniger Nahrung im Rucksack erwandert werden. Diese Hinweistafeln fehlten allerdings im weiteren Verlauf Richtung Boppard. Einkaufsmöglichkeiten gibt es natürlich in den Orten entlang des Weges. Allerdings werden Ortschaften häufig umgangen. Einzige größere Ausnahme ist Kastellaun, wo der Weg, wegen der Burg, mitten durch den Ort führt. Die anderen Orte, die durchwandert werden sind eher Sehenswürdigkeiten und bieten Restaurants und Unterkünfte, aber keine Lebensmittelgeschäfte. Wasser war, Filter vorausgesetzt, nie ein Problem. Es gab zumindest zu dieser Jahreszeit mehr oder minder regelmäßige kleine Bäche und sogar einige Quellen.1 Punkt -
Erstes MTB-Bikepacking-Fahrrad: Rose Bonero?
Die Gabel sauber abstimmen und beim Pedalieren den Oberkörper ruhig halten, runden Tritt lernen. Dann hast Du kein Problem. Wie oft bin ich in den Downhill mit blockierter Gabel gerauscht, damals die Marzocchi Bomber. Da wird es regelrecht gefährlich. Da Du beim Bikepacking, zwischen den Trails, auch viel Forstwege und Straße fahren wirst, nicht zu plüschig abstimmen. Federweg: klingt viel, aber wenn man es im groben Geläuf Laufen lässt, gibt es kein zuviel …1 Punkt
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Erstes MTB-Bikepacking-Fahrrad: Rose Bonero?
Was in der Praxis durch Aufpumpen getan werden muss, mit einer Dämpferpumpe (wenig Volumen, viel Druck). Wenn du mich fragst: Gabel blockieren ist für den Hobbyisten in der Freizeit unnötig. Wird auch seinen Grund haben, dass praktisch keine seriöse Gabel für diese MTB-Kategorie über Lockout verfügt.1 Punkt
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Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Schlurfer reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
1 PunktTag 14 / Morshausen -> Boppard Nach einer erholsamen Nacht wird gefrühstückt und gepackt. Gestern habe ich beschlossen die letzten ca. 35 Kilometer des Saar-Hunsrück-Steigs komplett zu laufen. Das ist insofern ganz gut, da ich somit meine Schlaf-/Ersatzsocken tragen kann. Ich hatte gestern nach dem Schreiben des Beri hts zu Tag 13 vergessen die getragenen Socken zu sichern. So lagen sie auf links gedreht in der Absis und sind heute morgen von Schneckenschleim überzogen. Also rein damit in den Zip-Lock-Beutel der bis eben noch das Frühstücksmüsli enthielt. Der heutige Tag verspricht sonnig zu werden. Zumindest verspricht dies der Eifelblick. Es zieht sich aber bald zu und erst zum späten Nachmittag setzt sich die Sonne durch. Zum Wandern so auch eigentlich besser. Als erste Sehenswürdigkeit wird die Ehrenburg präsentiert. Sie ist in ihrem jetzigen Zustand allerdings aus Ruinen auferstanden. An der Ehrenburg kann ich an einem Trog mein Wasser auffüllen. Weiter geht es zur Ehrbachklamm. Ein weiterer Höhepunkt und am Besten auch in der Woche zu genießen. Das die Ehrbachklamm bekannter als die gestern von mir durchlaufene Baybachklamm ist, sieht man schon daran, dass mir dort zwei Menschen begegnen (also doppelte Anzahl). Die Ehrbachklamm ist kürzer aber auch spektakulärer. Die Rauschenmühle, an der ich hoffnungsvoll zu Mittag einkehren wollte, ist wegen eines Todesfalls geschlossen. So bleibt es bei Snickers. Nach der Ehrbachklamm mäandert der Weg grob Richtung Norden. Teils durch Felder, zumeist durch Wälder. Es ist ein stetiges auf und ab. Am Buchholler Kopf mache ich Rast und genieße die Aussicht. Im Anschluß geht es gefühlt etwas zäh zur A61 die überquert werden muss. Kurz darauf stelle ich fest, dass mein Mobiltelefon "tot" ist. Es ist selbständig ausgeschaltet und lässt sich durch einfaches drücken des An/Aus Knopfes auch nicht wieder starten. So ein Mist. An der nächsten Bank die Power-Bank rausgekramt und das Mobiltelefon angeschlossen. Durch wildes und langanhaltendes drü ken der drei Tasten bequemt sich das Gerät wieder den Betrieb aufzunehmen. Puh. Es folgen lange Abschnitte über Waldwege, mal matschig, mal geschottert. Erst zwei Kilometer vor Boppard wird es wegetechnisch wieder bedeutend besser. Und dann eröffnet sich der erste Blick auf Vater Rhein. Der sogenannte Vierseenblick. Boppard ist in Sicht. Das Ziel nahe. Es geht noch recht anspruchsvoll über das rheinische Schiefergestein talwärts. Die Alternative Sessellift nehme ich zu spät wahr. In Boppard angekommen kann ich auch fast direkt einen Zug Richtung Heimat ergattern, so das ich noch heute Abend zu Hause sein werde.1 Punkt -
Erstes MTB-Bikepacking-Fahrrad: Rose Bonero?
Kommt drauf an, ob Du auch steilere Strecken faehrst, dann ist es imho bei laengeren, steileren Anstiegen von Vorteil, die Gabel blockieren zu koennen.1 Punkt
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Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
_schlaefer reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
1 PunktFortsetzung Tag 11 Während ich das Wasser, welches aus einem Rohr rinnt, in meine Faltflasche fülle überlege ich, ob ich es filtern soll. Eigentlich sollte Quellwasser unbedenklich sein. Und wenn es auch noch eine Quelle der hl. Jungfrau ist. Irgendwie Zweifel ich und filtere dennoch. Als ich sehe, dass auch noch eine Maus in dieser Mariengrotte verschwindet, und genau in dem Bereich zu Hause zu sein scheint, wo das Wasser zwischen Marienstatue und Auslaufrohr offen über Steine rinnt, bin ich froh zu filtern. Ich frage mich allerdings, ob die Gläubigern die hier ihre Gebete zu sprechen scheinen und Danksagungstafeln anbringen die Qualität des Wassers nicht positiver beurteilen würden und sozusagen auf die Wikmacht der Mutter Gottes vertrauen. Ich bleibe jedoch bei meiner Einschätzung und finde mein Handeln richtig. Aber dann wird es komisch. Kaum habe meine Wasservorräte aufgefüllt zieht sich der Himmel zu. Als ich losgehe tropft Wasser azf mein linkes Bein. Häh? Ich habe den Sawyer doch ausgeschüttelt. Ein Griff nach hinten - der Rucksack ist schon ganz nass. ??? Rechten Arm aus dem Schulergurt um zu sehen was links in der Meshtasche los ist. Dabei fliegt die am Schultergurt befestigte Wasserflasche auf den Boden. ??? Zu 1. der Verschluss der Faltflasche war nicht dicht verschlossen (ist mir noch nie passiert). Zu 2. der Halter (myog) der Wasserflasche ist abgebrochen (kann passieren, aber gerade jetzt). Und als wäre es nicht genug fängt es an zu Donnern. Ich habe kurz die Hoffnung dem Gewitter zu enteilen, da macht der Weg eine 180° Kehre und ich zieh flugs die Regenklamotten über. Daa jetzt mit der Altlayer Schweiz der schönste Abschnitt des Tages folgt ist da nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Ich lasse mich von den Zufällen des Lebens nihct weiter beeindrucken und genieße den Weg und das Panorama. Das es später kein feines Plätzchen für die Nacht zu finden gibt, ich in einem Funkloch lande und den allabendlichen Anruf meiner Frau nicht ohne einen kilometerweiten Rückweg erledigen kann sei nur am Rande erwähnt. Immerhin hört der Regen zum Abend auf.1 Punkt -
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
Saar-Hunsrück-Steig / Mai 2024
heff07 reagierte auf zoppotrump für Beitrag im Thema
1 PunktTag 11 / Laufersweiler -> Peterswald Die Nacht war nicht so erholsam wie geplant. Die wummernden Bässe einer Technolastigen Feier schallten bis zu mir und Nachtwanderer mussten diesem Vergnügen in genau dieser Nacht nachkommen. Aber immerhin bekomme ich heute einen Wolf zu Gesicht. Etwas später geht es dann auf alten Römerstraßen weiter. Der Weg zweigt noch kurz nach Dill ab, wo es neben einigen schmucken Fachwerkhäusern auch die Burgruine zu bestaunen gibt. Später folgt noch ein angeblich historisches Stück Römerstraße und ein nachgemachter Wachturm. Hier treffe ich auf zwei Wanderinnen die von Bingen nach Trier laufen. Der Turm wird für die erste kurze Pause des Tages genutzt. Der Weg ändert mal wieder seine Richtung und orientiert sich jetzt in Nordwesten. Damit einhergehend, jedoch ohne Zusammenhang, wird das Wetter immer besser und die Sonne lässt sich blicken. Kurz vor der Altlayer Schweiz, einem erwartbaren Highlight diesen Tages, muss ich mich um Wassernachschub kümmern. Das Problem ist ein wenig, dass die etwas größefen Bäche aufgrund der Regenfälle der letzten Zeit viele Sedimente mit sich führen. Gerade als ich zu meiner Rechten einen kleinen klaren Bach erspähe, der allerdings sehr zugewachsen ist höre ich zu meiner linken ein leises plätschern. Eine Mariengrotte mit Quelle. Glück muss man haben. ... Fortsetzung folgt.1 Punkt -
Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
BitPoet reagierte auf bandit_bln für Beitrag im Thema
1 PunktIch hatte ganz vergessen ein paar Impressionen von meiner Harztour am letzten Wochenende zu zeigen. Der Harz an sich wäre noch nicht so spannend, aber das Erdmagnetfeld zeigte sich völlig überraschend, aber das weiter unten. Die Kröte wurde aus sicherer Entfernung fotografiert und wurde daher nicht gestört. Ich bin so weit drum herum gelaufen, dass sie sich nicht bewegt hat. Sie mich mal kurz angeschaut, aber nicht als Bedrohung wahrgenommen Ich lege wirklich wert darauf die Tiere nicht zu stören. Der Vorteil beim ganz langsamen und ruhigen vorbeigehen mit Abstand sind dann als Gegenleistung dankbare Motive. Auch Blindschleichen bleiben häufig liegen, wenn man ein bisschen Abstand hält und langsam dran vorbeigeht. Interessanterweise fallen mit die Tiere auf dem Weg selbst beim träumenden dahinschlendern auf, so dass ich unbewusst sofort stehen bleibe, wenn diese noch 5-10 Meter entfernt sind. Vielleicht eine Art Instinkt. Anders an diesem Wochenende auf dem Rennsteig. Da dachte ich noch um 23 Uhr bei den letzten km zu Schutzhütte, bei starkem Regen und mit Lampe in der Nacht werden die Tiere schon Abstand halten. Bis mich 10 Sekunden später auf einmal ein Hase oder Kaninchen auf dem Weg mit 30 cm Abstand überholte. Da habe ich mich total erschrocken, aber nicht das Tier, welches ruhig weiterhoppelte. Das hat mich im zweiten Augenblick so verdutzt und so ganz verstanden habe ich es nicht, denn ich war mit der Kopflampe definitiv nicht zu übersehen. Das war eine schöne Überraschung, als der Himmel auf einmal rot wurde. Leider mit dem Handy nur bedingt zu erkennen.1 Punkt -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
Dr_M_Akellos reagierte auf dermuthige für Beitrag im Thema
1 PunktIn drei Tagen soll es neue Trekking-Stöcke von Durston geben, angeblich "world's lightest adjustable trekking poles". Mehr Info aber noch nicht verfügbar. https://durstongear.com/products/iceline-trekking-poles1 Punkt -
Mehrtagestour durch Dänemark planen
Mehrtagestour durch Dänemark planen
mmaddin reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema
1 PunktOT: 10x Asiatütensuppen?! 🤢Dann lieber doch 1kg Verpflegung pro Tag! Ich käme auf etwa 3kg für fünf Tage, bei mir ist aber auch immer Dessert dabei.1 Punkt -
Impressionen von Touren
Impressionen von Touren
schwyzi reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
1 PunktVier Tage mit Mitforisten durch den Pfälzer Wald… für mich eine absolute Neuentdeckung. Nicht die Mitforisten; wir kannten uns schon, sondern der Pfälzer Wald! Richtig schön ist es dort! Und das Wetter: allererste Sahne! Der allseits geschätzte Kollege @noodles hat eine vorzügliche Route von Ramsen nach Neustadt geplant, Übernachtungsplätze gebucht und gastliche Stätten herausgesucht. Die Kollegen@doman, @Omorotschka, @bieber1 und ein weiterer waren wunderbare Wandersgenossen, mit Vogelstimmen-App, Schleifenbinde-Workshop, legalem (!) Lagerfeuer inlusive Sägearbeiten, Germanistikvorlesung, Burgbesichtigungen und viiiiel gutem und gehaltvollem Essen.1 Punkt -
Menorca - Cami de Cavalls
1 PunktKann ich nur so bestätigen. Auf der Westseite hatten bei mir auch nur Supermärkte in Es Grau und Son Parc offen. Danach gibt es auf dem Stück nach Ciutadella auch nur eine einzige Quelle. Nach Ciutadella wird es wieder besser, weil die Ortschaften im April schon mehr belebt sind und mehr Supermärkte auch wirklich auf haben. (Google Maps, kann man da nicht unbedingt vertrauen.) Jup. Hatte den gesamten Weg im April 2022 in 5 Tagen gemacht. Die Landschaft ist wirklich abwechslungsreich und auch die Höhenmeter halten sich in Grenzen, wodurch man relativ schnell voran kommt. Der Weg ist nur ein logistischer Alptraum, wenn man sich an das Campingverbot hält und die Transfers selbst organisieren muss. Wenn man sich nicht dran hält, musst du sehr viel Wasser mitschleppen.1 Punkt
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Impressionen von Touren
1 Punkt2,5 Tage / 78 km in den Vogesen von Saverne nach Niederbronn (15. - 17.4.2024; GR 53 mit einem Schlenker) Zur Abwechslung zeigen sich mir die Vogesen diesmal von der sonnigen Seite. Wenn auch sehr windig. Um kurz nach 13 Uhr starte ich ab Saverne Bahnhof. Nach kurzer Zeit erreichte ich die Wälder der Vogesen und der Stress der letzten Tage und unfreiwillig kurzen Nächten ist bald vergessen. Ein kleines Highlight sind die eifrigen Mistkäfer, die zahlreich entlang des Weges zu beobachten sind. Die sehe ich bei uns sehr selten und höchstens einzeln. DerDer Der Wind frischt nun deutlich auf. Beim Überqueren einer Autobahnbrücke befördert mich eine Böe vom Gehsteig auf die Straße. Glücklicherweise ist sehr wenig Verkehr. Ich passiere Graufthal und schaue mir dort die Felsenhäuser an und fülle am Dorfbrunnen 4 Liter Wasser für die Übernachtung ab. Im Laufe der nächsten Stunden kommt die angekündigte Schlechtwetterfront näher, aus den einzelnen Windböen wird ein veritabler Sturm. Ich fühle mich im Wald nicht mehr wohl. Ich versuche eine wetterabgewandte Stelle zum Übernachten finden, aber auch auf der anderen Seite des Berges hat sich der Wald in einen Hexenkessel verwandelt. Die Baumwipfel drehen sich wild im Kreis und als ich den ersten unterarmdicken abgebrochene Ast auf dem Weg sah, entledigte ich mich meiner 4 Liter Wasserballast, nahm die Beine in die Hände und machte mich auf zum nächsten Ort La Petit Pierre um in einem Hotel Unterschlupf zu finden. Unfreiwilliges Fastpacking mit Wintergear. 🥵 Am nächsten Morgen regnete es bei 3 Grad, angereichert mit einem beißenden Wind. Ich war jetzt doch sehr froh über meine Winterausrüstung. Am Ochsenfelsen fand ich für ein zweites Frühstück Unterschlupf und in Wimmenau gibt es Trail Magic: Wasser, Sitzgelegenheiten und einen Shelter. Kurz vor der Burg Lichtenberg wechselte der Dauerregen zu vorbildlichen Aprilwetter mit abwechselnd Schauern und blauen Himmel. Oben auf der Burg entschied ich mich aus verschiedenen Gründen eine weitere Nacht in einem Hotel zu verbringen. Und tröstete mich für mein gefühltes "Versagen" damit, dass die Tour durch das Gewicht der Winterausrüstung immerhin einen Trainingseffekt hat. "Versagen" ist natürlich ein totaler Quatsch in diesem Kontext. Manchmal ist man sich eben selbst nicht der beste Freund und geht sehr hart ins Gericht mit sich selber. Ich fühlte mich sehr schlecht mit dieser "bequemen" Entscheidung und habe ein paar Stunden Wandern gebraucht um das aufzuarbeiten. Ich wollte das hier erwähnen, da für mich dieses "mental game" zur Tour gehört. Es ist eben nicht so, dass man all den Ballast der Vorwochen bei den ersten Schritten einer Wanderung automagically los wird. Man trägt den leider etwas mit und im Nachhinein bin ich zufrieden, wie ich die Situation bewältigt habe. Am nächsten Tag startete ich etwas später um eine Regenfront durchziehen zu lassen. Der Plan ging auf, bis auf etwas Niesel, bzw. Schnee in der Luft über 500 Höhenmeter war der Tag erfreulich trocken, wenn auch weiterhin von einem bitterkalten Wind begleitet. Es war teilweise so kalt, dass ich bergauf anhalten musste um mir eine Lage von Liods besten Polypropylen unterzuziehen. Der Tag begann mit einem (Rück-) Blick auf die Burg Lichtenberg, enthielt sonnige Rastplätze, endlich wieder die von mir geliebten Burgruinen und endete mit einem schönen Ausblick oberhalb Niederbronns in Richtung Karlsruhe. Nach einige Zeit rissen die Wolken etwas auf und ich konnte schneebedeckte Schwarzwaldhöhen durch mein Monokular sehen. Wunderbar! Irgendwann wurde mir mein Hintern auf den Steinbänken zu kalt und ich galoppierte hinunter in die Rheinebene. Dort herrschte T-Shirt und Shortswetter. Gefühlt habe ich mich auf keiner Tour so oft tagsüber umgezogen, weil es mit Ärmel- / Hosenbeine auf/runterkrempeln nicht getan war. 😃 Von Niederbronn ging es dann per Zug nach Hause. Jetzt habe ich die ersten 6 Etappen des GR 53 erwandert. Absolut empfehlenswert! Ich freue mich schon auf meine nächste Vogesentour. Vielleicht kann ich mir im Herbst etwas länger Zeit nehmen.1 Punkt
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Impressionen von Touren
1 Punktich bin vor ein paar Wochen wieder auf dem Sentiero della Pace unterwegs gewesen. Dieses Mal haben wir - angesichts der Jahreszeit - die große Schleife von Nago über den Monte Altissimo bis an den Nördlichen Gardasee, dann wieder hoch über Mori und den Monte Biena bis nach Rovereto gemacht. Insgesamt recht entspannte 4100hm über 4 Tage, bei etwas über 70km. Wir haben die erste Nacht in der Hütte auf dem Monte Altissimo übernachten und ansonsten draußen. Hier der Link zur Tour: https://www.komoot.com/de-de/collection/2646614/-sdp-4-nago-bis-rovereto War eine tolle Tour, auch wenn sie uns schon fast zu zivilisationsnah war. Im September gehe ich die Ortler-Etappe an. Freue mich schon drauf.1 Punkt
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Impressionen von Touren
1 PunktBin über den 1. Mai den HexaTrek/GR53 im Elsass von Weissenbourg bis Saverne gegangen. Ein sehr schöner Trail, super markiert; es gibt immer am Wegesrand etwas Leckeres. Camping ist problemlos möglich: Sehr abwechslungsreich und mit vielen Burgen und anderen Attraktionen: Bald geht's weiter und ich freue mich darauf!1 Punkt
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Impressionen von Touren
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6feet10 reagierte auf dermuthige für Beitrag im Thema
1 PunktFormen und Farben in Schnee und Eis haben mich endlos fasziniert ... ... und wir durften auch das ein oder andere Himmelsspektakel bewundern: Rundum, ein Träumchen! Die nächste große Tour geht trotzdem wieder in den Herbst, ich lieb die Farben der Landschaft zu sehr – und auch wenn es schön ist, über Flüsse und Seen abzukürzen, habe ich sie visuell doch vermisst.1 Punkt -
Impressionen von Touren
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LeeK reagierte auf dermuthige für Beitrag im Thema
1 PunktKungsleden im Schnee: Im März war ich auf einer STF-geführten Skitour von Abisko bis Nikkaluokta. Das erste Mal richtig im Winter unterwegs, daher mit Hütten und Guides. Eine liebe Gruppe, erste Erfahrungen mit Sturm und Whiteout, ganz viel tolles Wetter, Abfahrten und Schwünge üben während die anderen Pause machen, überall Weiß, faszinierende Formen im Schnee, und und und, toll toll toll! Ein paar Impressionen rund um die Reise. Und wie zu sehen: Mein selbstgebauter Rucki hat tolle Dienste geleistet und ich hatte meinen Spaß!1 Punkt -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
1 PunktNeue Hoka Speedgoats ab Juni, nun in Version 6. 155 $. Neu gibt es gewobenes Obermaterial und der Schaum in der Sohle soll langlebiger sein. Nicht geändert wurde hingegen das Design der Aussensohle: Immer noch die selben fragilen Noppen. Wunderbar out of the Box, nach 200 Meilen jedoch weitgehend abgefräst. Damit weiterhin der einzige Schuh, bei dem die Dämpfung länger hält als die Aussensohle. Besonders vorteilhaft in Schneefeldern, wo der Grip eher mechanisch erzeugt wird, je nach dem was das Ziel ist, rutschen klappt hervorragend. Es gibt auch Hokas mit deutlich tauglicheren Sohlen, z.B. den Tecton X (selbe Vibram Gummimischung "Megagrip", aber die Noppen wesentlich langlebiger und die Sohle ist erst noch leichter, da im "Litebase" Verfahren gebaut). Kostet dann aber eine Kleinigkeit mehr und reisst die 200 $ Marke, dafür mit Carbon Elementen, ohne traue ich mich nicht mehr aus dem Haus.1 Punkt
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Fitness Level in der Gruppe | Gemeinsam unterwegs
Dass zwei Personen, oder gar drei einen identischen „Bewegungsbedarf“ haben, würde an ein Wunder grenzen. Vom Geh-Rhythmus ganz zu schweigen. Wenn man sich auf ein Tagespensum einigen kann, gäbe es die Möglichkeit, sich bei Tagesende oder bei einer gemeinsamen Pause an einem festgelegten Punkt zu treffen. Für die Langsameren würde das bedeuten, früher zu starten oder länger zu laufen. Für die Schnellen wäre der deal am Treffpunkt länger zu warten. Wenn es in das gemeinsame Tourkonzept passt, könnte der/ die Schnelle dann schon mal eine Kleinigkeit kochen und sei es nur einen Tee für die Ankömmlinge. btw. Beim Paddeln in der Gruppe flitzt bei uns der Schnellste immer mal wieder nach hinten, um ausgelastet zu sein. VG. -wilbo-1 Punkt
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Pyrenäen GR11 / HRP
Pyrenäen GR11 / HRP
ma11hias reagierte auf Southern Flyer für Beitrag im Thema
1 PunktNachlese HRP 08/09 2022 Im Nachgang zu meinem HRP thru hike hier ein paar Infos und Anmerkungen, die vielleicht für die/den ein oder anderen bei der Planung helfen können. Zeitpunkt: gestartet bin ich am 22. August in Hendaye und angekommen am 22. September in Banyuls sur Mer. In den 32 Tagen enthalten waren insgesamt 3 Ruhetage. Den Zeitpunkt zum Ende der thru hike saison hatte ich gewählt, um zum einen der Hochsommerhitze zu entgehen und zum anderen der Ferienzeit in Frankreich und Spanien (würde ich wieder so machen). Einen viel späteren Zeitpunkt würde ich allerdings nicht wählen, da bereits Anfang September die resupplies beginnen problematisch zu werden, insbesondere in Spanien. Ende September schließen dann auch bereits viele Refugios. Und irgendwann im September fällt dann auch der erste Schnee …. Geht man den Weg eastbound, hat man den Vorteil, dass bei gutem Timing/Planung, die Aufstiege immer morgens im Schatten und bei noch kühler Luft sind. Das ist insbesondere an warmen, sonnigen Tagen nicht zu unterschätzen. Wetter: das Baskenland war Ende August eine Waschküche (Anfang August ein Backofen) mit Dauer(niesel)regen, stürmischen Winden und aufliegenden Wolken/Nebel. Dies bescherte mir gleich am Starttag einen ganzen Tag wandern im Nieselregen (windstill) und 3 Tage später einen ganzen Zwangsruhetag bei 20 Stunden Dauerregen (windig) im Zelt. In der zweiten Woche wurde es sonniger, allerdings verbunden mit zahlreichen kleineren und größeren Gewittern (oft mit Hagel) zu allen Tages- und Nachtzeiten. Mit jedem km Richtung Mittelmeer wurde es dann aber kontinuierlich besser/sonniger. Definitiv unterschätzt habe ich den Wind, insbesondere in den Kammlagen. Ab Mitte September gingen die Temperaturen über 2000m nachts dann bereits deutlich in den einstelligen Bereich. Eine Woche nach Ende der Tour lag in den höheren Lagen zT. schon der erste Schnee, auch tagsüber. Ausrüstung: gestartet bin ich mit 4.85 kg Basisgewicht und 6.6 kg skin out weight. Ab der halben Strecke (Benasque) war dann noch eine Wind-/Regenhose mit im Gepäck, da ich bis dahin nur mit kurzer Hose unterwegs war (s. Wetter). Letztendlich habe ich die lange Hose dann doch nur noch einmal für ein paar Stunden in Andorra gebraucht und das in erste Linie wegen des Regens. Absolut gelohnt hat sich dagegen der Regenschirm, den ich in letzter Sekunde doch noch eingepackt hatte und in der ersten Woche viel zum Einsatz kam. Etwa ein Viertel der Zeit hatte ich tagsüber neben einem Capilene Langarm-Shirt auch ein Microgrid Fleece an, z.T. sogar in Kombi mit Wind-/Regenjacke. Das Wärmeextra an Gewicht mitzunehmen war definitiv eine gute Entscheidung. Sonnenhut bzw. Buff waren auch im Dauereinsatz, je nach dem was gerade angesagt war. Mit dabei hatte ich meinen MYOG-Daunenquilt (bis -7°C) und mein MYOG-Cuben Zelt. Es gab aber auch einige wenige, die mit Tarp unterwegs waren. Gelaufen bin ich in Altra Olympus 4, die derart gut durchgehalten haben, dass sie noch für ein paar hundert km Mittelgebirge taugen. Die allerwenigsten auf dem HRP waren UL unterwegs, und die, die es waren, sind allesamt hier aus dem Forum . Navigation: Für die Navigation habe ich mich an dem Whiteburn HRP Pocket Guide orientiert. Neben einer detaillierten Routenbeschreibung (ua. zu Bivakplätzen, Wasserstellen, resupplies) beinhaltet der Whiteburn Guide auch eine gpx-Datei sowie zahlreiche Varianten und Schlechtwetter-Alternativen. Zu allen Streckenabschnitten werden Entfernungen, Höhenmeter (nur hoch) und Dauer angegeben. Die Dauerangaben haben in meinem Fall gut gepasst und dienten während der Tour zur grobe Tagesplanung. Als Navigations-App hatte ich Outdooractive Pro auf meinem iPhone 11 und war damit sehr zufrieden. Im Flugmodus ist der Stromverbrauch so niedrig, dass meine 10.000 mAh Powerbank für mehr als 6 Tage gehalten hat. Mittlerweile ist die Stromversorgung auf den Refugios dank Solartechnik so gut, dass man auf allen Refugios das Smartphone oder die Powerbank problemlos laden kann. Camping/Refugios/Resupply: Bereits Anfang September hatten mehrere Campingplätze in Spanien geschlossen, gleiches galt für kleinere Supermärkte, da mit dem Ende der Sommerferien dort bereits „out of season“ eingeläutet wird, so zB. Camping Forcallo oder in Tavascan (Supermarkt, Campingplatz). Somit wird die Routenwahl, zumindest im September, auch wesentlich von den resupply-Möglichkeiten mitbestimmt. Man sollte sich darauf einstellen, dass man in vielen Abschnitten für ca. 4-5 Tage Essen mitnehmen muss. Die Supermärkte, auch die ganz kleinen, hatten eine ausreichend große Auswahl. Die Refugios waren an den Wochenenden, insbesondere in Spanien, meist komplett belegt/ausgebucht. Sofern die Refugios Winterräume haben, konnten diese idR. unentgeltlich genutzt werden. An den meisten Refugios kann man auch sein Zelt aufschlagen. Dafür sind meist extra „bivouac areas“ ausgewiesen. Sowohl Spanien als auch Frankreich haben derzeit ein Renovierungsprogramm für die Refugios, sodass man sich vorher informieren sollte, welche Refugios aktuell geschlossen sind (dieses Jahr zB. das Refugio d’Arlet, soll in 2023 aber wieder auf sein). Wasser: sofern man nicht längere Abschnitte entlang der Kämme geht, stellt die Wasserbeschaffung kein Problem dar, wobei man sich darüber im Klaren () sein muss, dass auf Grund der intensiven Viehhaltung das Wasser aus Bächen und Seen mehr oder weniger stark mit Fäkalkeimen belastet ist. Bis auf Quellwasser habe ich das Wasser grundsätzlich gefiltert (Sawyer Squeeze). Unterwegs habe ich 2 Wanderer getroffen, die mehrere Tage wegen starkem Durchfall pausieren mussten. Es gab aber auch „Nicht-Filtrierer“ denen dieses Schicksal erspart geblieben ist, da gehen die Erfahrungen stark auseinander. Fazit: absolut toller Weg, zeitweilig anspruchsvoll, eine atemberaubend wilde Landschaft, nette Leute, werde ich bestimmt noch ein zweites Mal machen1 Punkt -
Veganes Milchpulver gesucht.
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GirlOnTrail reagierte auf yoggoyo für Beitrag im Thema
1 PunktSchon lustig wie unterschiedlich die Geschmäcker sind. Hab davon mal zwei Päckchen gekauft. Das eine konnte ich nicht aufessen und hab es weggekippt, das andere liegt seit nem halben Jahr im Schrank1 Punkt -
Quilt-Befestigung an Isomatte
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MiaTravels reagierte auf dani für Beitrag im Thema
1 Punkt1 Punkt