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Ultraleicht Trekking

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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 15.01.2026 in allen Bereichen

  1. Guten Tag allesamt, … tzzz… da habe ich ja was angezettelt… 🙂 Auf mehrfachen Wunsch einige Erläuterungen zu meiem Leben in Einfachheit und mit weitgehender Eigenversorgung, auch beim Strom. Ausgangspunkt ist für mich unabhängig und mit dem, was ich tatsächlich brauche, zu leben… Brauchen tue ich für meinem Körper Nahrung, Kleidung, Unterkunft. Das ist nicht anders als beim UL-Trekking. Dabei will ich weder von meiner eigenen Gier, als auch nicht von der Gier von anderen (wie z.B. Stromanbietern) abhängig sein… Also war der erste Schritt, alles wegzulassen, was ich nicht oder kaum brauche. Sowie zu überlegen, wie ich das Wenige mit geringstem Aufwand realisieren kann… In der Stromversorgung war und ist für das Wenige für mich eine 12V-Solaranlage. Ich begann im Jahre 1998 mit einer 50 Wp-Anlage, erweiterte bald auf 100 Wp, dann auf jetzt ca. 200 Wp. Der Strom wird in zwei 100 Wh-Solarbatterien gespeichert. Als Überbrückung der dunklen Abschnitte im Winter (etwa Mitte Dezember bis Mitte Januar, abhängig von der Anzahl der dennoch auftretenden Sonnentagen) gibt es noch eine 30 Wp-Anlage mit zwei 100 Ah-Autobatterien. Die 30 Wp ermöglichen insbesondere eine Erhaltungsladung der Autobatterien und den Betrieb eines Netbooks (wie gerade jetzt)… Als Strom-Verbraucher habe ich Akkulampen (mittels USB aufladbar), Stirnlampen, Mini-Staubsauger, Handy, Diskman, Taschenradios, MP3-Player, mobilen DVD-Player… Also keine Großverbraucher… Im Bereich des Handwerkerns gibt es bei mir Handarbeit (HANDwerk hat ja goldenen Boden, oder... 😉 ) ... Heizung mittels Holz aus dem eigenem Wald (Benzinkettensäge, Spaltung per Axt und Keil)… Trinkwasser aus einer Quelle (in Kanister tragen)… Regenwasser als Brauchwasser (im Winter auch mal aus dem Bach wegen Einfrierens der Regentonnen, Transport in 60 l-Behälter mittels Schubkarre)... Lebensmittel-Kühlung (oder auch für Powerbanks) im Keller (im Sommer max. 10 Grad)… Kochen mittels Küchenhexe (Oma’s Holzofen, mal fragen... 🙃 )… Eine 12 V- Sufflopumpe (Bootszubehör) gibt es auch (kaum im Einsatz, derzeit sowieso defekt)… Einige Powerbanks mit 10.000 mAh, 20.000 mAh, 26.400 mAh (im Sommer mittels der Solaranlage geladen) garantieren eine Winter-Reserve für Kleinverbraucher wie Handy u.a. (s.o.)… Sollte es (alle paar Jahre im Winter mal vorkommend) zu wenig Nachlade-Strom aus der Solaranlage geben, kommt ein kleines Notsromaggregat/ Stromerzeuger (800 W, benzinbetrieben) zum Nachladen der Solarbatterien (Kfz-Ladegerät 10 A) zum Einsatz… Die ätesten Solarpanele sind jetzt 27 Jahre im Einsatz, noch funktionsfähig. Im Sommer, will ich mal nachmessen, was jedes einzelne an Spannung und Strom noch so bringt… Solarbatterien halten 10 Jahre etwa, oder etwas länger, je nach Nutzung (Lade-Entladetzyklen)… Mehr fällt mir derzeit nicht ein… Zu meiner Motivation sei noch gesagt: Antrieb für mich ist SEIN… nicht nur DASEIN….... LEBEN eben... 😇 Alles nix Besonderes sagt sich Ein.Plattfüssler
    6 Punkte
  2. PicaPau

    Vorstellungsthread

    Hallo allerseits, ich bin Kathi, Anfang 40 und lese schon seit einigen Jahren interresiert hier mit. Auch wenn mein Rucksack immer leichter wird, bin ich noch nicht komplett UL unterwegs. Erfahrungen im Mertageswandern habe ich bisher auf dem Forststeig, dem GR54 und einem Stück des GDT sammeln können. Schöne Grüße und happy trails!
    5 Punkte
  3. Aus eigener Erfahrung und der von zahlreichen anderen Seglern sind flexible Panele nix. Von meinen drei sind zwei innerhalb von eineinhalb Jahren eingegangen. In der Karibik sind die Mülltonnen der Boatyards voll von flexiblen Panelen. Das sind IMHO Wegwerfprodukte. Ich würde nur noch Glaspanele kaufen. Wir haben am Boot jetzt insgesamt gut 6 Jahre "Off Grid" gelebt. Meine Erfahrungen beschränken sich allerdings auf Mittelmeer, Tropen. Entscheidend für die Auslegung des Stromspeichers war immer der Verbrauch des Kühlschranks. Dieser läuft die Nacht über durch (das bisschen Laptop und LED- Beleuchtung am Abend fällt kaum ins Gewicht). Am Morgen waren am Batteriemonitor ein Minus von ca 40-50 Ah (~ -500- -600Wh) zu verzeichnen (das kann bei eurem Kühlschrank mehr oder weniger sein- also Verbrauchsmessung machen und ausprobieren). Das muß der Speicher also minimal schaffen, und das ist für den Fall wenn man am Tag immer wieder genug Solarstrom hat zu nachladen. Es hat sich als komfortabel erwiesen wenn diese 40 Ah bis 11 Uhr wieder in den Akku nachgeladen worden waren. Dann hat man den Rest des Tages Stromüberschuß und kann z. B. auch mit Strom komfortabel Kochen, einen Wassermacher (so man ihn hat) betreiben etc. Auch hat man dann Reserven falls an einigen Tagen der Solarertrag nicht ganz so klappt. Mehrere Monate im November bis Februar kann man aber IMHO nicht überbrücken, da muss der Verbrauch nochmal krass runter- allerdings müsste man ja in diesen Zeiten den Kühlschrank nicht betreiben wenn man am Balkon einen Vorratsschrank hat den man nachts öffnet zum abkühlen und tagsüber verschließt- könnte also klappen. Vielleicht kann @Ein.Plattfüssler da noch was schreiben wie es mit der Autarkie in unseren Breiten aussieht. Ob man unbedingt zu Hause ein 12V Stromnetz braucht sei jetzt mal dahingestellt, der Installationsaufwand ist enorm, allerdings verbraucht unser Wechselrichter (Victron) gut 1 A beim nichts tun. Dies entspricht also ca 300 Wh die die Solaranlage zusätzlich schaffen muß. Bei beschränkter Solarfläche also eine Überlegung wert. Komplette Autarkie ist IMHO schwer, aber wenn man nur ein Paar Tage im Winter den Akku Mal über das Stromnetz volllädt, dann bricht einem nicht unbedingt ein Zacken aus der Krone und der Umwelt kommt das ja trotzdem noch zu gute. Der Investitionsaufwand sinkt ebenfalls gewaltig. My 2 cents, Christian
    4 Punkte
  4. Abschließend ist es jetzt Zeit für eine Zusammenfassung. Die aktuelle tie-out Konstruktion habe ich belastet mit 10kg und dann 15 kg für jeweils zwei Tage. Es war keine Veränderung erkennbar. Dann folgten 20kg für vier Tage. In den ersten 36 Stunden haben sie sich um 2mm gesenkt, dann gab es keine Bewegung mehr. An einer Stelle - da wo etwas 3M 1099 zum Einsatz kam - ist geringe Faltenbildung zu beobachten. Es ist notwendig, jeweils mehrere Tage zu testen. Denn manche Veränderungen treten erst nach längerer Belastung auf. Alle Tests, die ich im Netz fand, dauerten maximal ein paar Minuten. Klebeflächen mit 1099 oder 9485PC werfen unter Belastung immer strahlenförmige Falten, Delopur PU nicht. Aus meiner Sicht lassen sich die beiden ersten Klebstoffe wegen ihres Kriechverhaltens nicht für eine tie-out Klebung verwenden. Aber sie dürften sich für Nähte eignen und kamen da ja schon zum Einsatz. Die reine Klebung von tie-outs scheint mir nur mit einem Reaktionsklebstoff mittlerer Härte (shore D 50) und in sehr dünner Schicht möglich. Aber da geht es eben. Die Verarbeitung ist nicht einfach und braucht Zeit. Kommerziell ist das bestimmt nicht sinnvoll, für mich ist es ja ein Hobby. Die Schleife ist aus Dyneema Composite Hybrid 3.2 104g/qm in olivgrün. Die Plane ist aus DCF 0.55 in dunkeloliv. irl ist die Plane aber viel heller als das woven. Darauf kommen von beiden Seiten Patche aus DCF 1.6 weiß. In die Schlaufe kommt zur besseren Lastverteilung ein Röllchen aus PEEK zur besseren Lastverteilung - 1,7g - Eigenproduktion an der Drehbank. Als Schnur habe ich Salvimar 400360/B verwendet - die hat 1,5mm. Den Spanner habe ich selbst aus Aluminium gefertigt - 0,3g. Denn ich wollte mit dem Gewicht gleich die ganze Konstruktion so testen, wie sie mal aussehen wird. Vorgehensweise: Delopur kommt erst mal für 1 Stunde in den Kühlschrank, um die offene Zeit zu verlängern. Das woven wird auf beiden Seiten der Plane mit wenig Transferklebeband fixiert, damit es nicht verrutscht. Dann wird es auf beiden Seiten mit möglichst wenig Delopur verklebt und geht sofort in die vorgewärmte Presse bei 55 bis 60 °C und 10 bis 12 bar für eine halbe Stunde - 20 Minuten reichen vielleicht auch - auf keinen Fall länger. Währenddessen ist das Delopur wieder im Kühlschrank. Schließlich werden die Patches analog aufgesetzt und es geht für 2 Stunden in die Presse. Dann muss die Spitze zum mischen in den Müll. Man verbraucht also pro tie-out eine. Zu viel Klebstoff wird seitlich rausgepresst und verunstaltet die Plane. Delopur ist schwarz. Bei zu wenig ist der Rand lose. Da kann man mit etwas 1099 nachhelfen. Für die Teile habe ich inzwischen Schablonen aus Alu Blech gefertigt und mit Skalpell ausgeschnitten. Ich habe nun nicht jedes Detail aufgelistet. Falls jemand Fragen hat, bitte stellen.
    4 Punkte
  5. HEB

    Impressionen von Touren

    waren am Wochenende zwei Nächte im Sauerland. Tiefsttemperaturen rund -16 Grad. Musste schon alles anplünnen, um ruhig zu schlafen An meiner äußersten Schicht ist beim Wandern sogar der Schweiß gefroren^^ Temperaturmanagement kann ganz schön anstrengend sein. Kennt ihr die Sticker, die die Temperatur am Topf anzeigen? Finde ich recht praktisch. So kann man etwas Gas sparen, wenn man nur Tee oder Kaffee machen will.
    4 Punkte
  6. 1. Tag Anreise Samstag der 8.10.2022, 6.41Uhr mit dem Zug ab Oldenburg. Geplante Ankunft in Zierenberg, 10.00 Uhr. Ca 7.10 Uhr Delmenhorst, nix geht mehr bei der Bahn! Funkausfall, dank Sabotage, in ganz Nord Deutschland, alle Züge stehen! Wir behalten gute Laune, ist ja (kurz) Urlaub!!! Planänderung, der erste Wandertag fällt aus, wir steigen schon in Kassel aus, eigentlich das Ziel des ersten Wandertags und nächtigen bei meiner Quasi Schwester Mina und Freund Collin! Feuchtföhlicher Abend, trotzdem am nächsten Tag um 9 Uhr on the Road und gegen 10 Uhr Abmarsch beim Herkules… 2. Tag… Blick auf Kassel, vom Herkules aus… Es folgten ca 21 Km, vorwiegend durch Buchen- und Mischwälder, Berg rauf, Berg runter, teilweise wunderschönen Ausblicken, bis knapp außerhalb von Sand zum Trekkingplatz „Läuseküppel“. Ausblick von der Schaumburg und ein Affenkottlet… Oben das Logo des Habichtswaldsteigs, unten ein Zeichen, das auf muntere Aktivitäten des Soulboy, oder des Solboys Schergen schließen läßt. Hat uns die meiste Zeit begleitet. Ankommen, kochen, Wein trinken und Cowboy Camping. Habe das erste Mal mit dem Borah Gear Bivy geschlafen, bei 4 Grad Temperatur. Was soll ich sagen, im Bivy wars genau so feucht, wie außerhalb des Bivys!!! Zum Glück benutze ich einen 233er Apex Quilt von GramXpert, da war mir trotzdem richtig warm. Natürlich in Verbindung mit nem Polartec Alpha Pullover von Outliteside, der nagelneuen Patagonia Micropuff und ner Langen U-Hose von Liod. 3. Tag… Start in den Tag mit gutem ersten Frühstück am Platz… und zweitem Frühstück bei Edeka in Sand, ca 1,5km offtrail… Und wahrhaft UL tauglichem Rotwein Resuply… An diesem Tag ging es recht wenig durch Wald und Berge, als vielmehr um selbige herum und duch Feld und Flur… Erst kurz vor Ende der, wieder ca. 21Km langen Etappe, ging es mit einem recht knackigem Anstieg, rauf zur Seibelsburg… Von da war es nur noch einen Steinwurf, bis zum Trekkingplatz „Brederich“, ca 3-4 Km vor Naumburg. Mittagsrast mit Blick auf den einzigen See auf dieser Wanderung (kein Foto gemacht) und Quilt trocknen auf dem Geländer der Eisenbahn Brücke… Ausblick von der Weidelsburg… Der Trekking Platz war hervorragend, da auch ich mein Zelt aufstellen konnte… Es gab keine Holzplattform, sondern eine umzänte Wiese mit Bänken und Schutzhütte… Zu essen hatte ich das erste Mal ein selbstgebasteltes Travellunch dabei. Wocknudeln, Mandelsplitter, viel getr. Basilikum, gehackte schwarze, marokkanische Oliven, gehackte getr. Tomaten und eine kleine Hand voll geriebenen Parmesan. Die ersten 3 Zutaten in einem Plastigbeutel, Tomaten und Oliven in einem und den Parmesan in einem weiteren Beutel. Zum Zubereiten alles zusammen in den Topf gegeben und mit kochendem Wasser knapp bedeckt. 5 Minuten später ein total geiles Essen, ca 200g schwer. Ach ich habe noch den Teelöffel Harissapaste vergessen, den ich ebenfalls in einem Beutelchen mit hatte… Abends dann den obligatorischen Rotwein aus dem Platypusbeutel und… GROG! Aus, mit heißem Wasser aufgegossenem Fireball Whiskey-Zimtlikör! Schmeckt erstklassig und ist absolut UL, da der Likör bei Lidl zur Zeit, zu je vier Stück, in Plastikflachmännern verkauft wird. Die funktionieren übrigens auch hervorragend zum Abfüllen von flüssiger Seife oder Spiritus für den Overnighter, etc…etc…etc…. 4. Tag… Der Tag beginnt lausig kalt, das Kondenzwasser am Zelt ist gefroren, aber uns beiden macht weder das noch der nicht existente Brumschädel etwas zu schaffen, sondern nach einem weiteren erdten Müsli und Kaffee Frühstück geht es Munter auf den Weg… Apropos Kaffee… Mein Kumpel hatte peruanischen Kaffee von Blaek mit und ich hatte Kaffee von Mount Hagen dabei. Seine Beutelchen enthielten 3,8g und von den 2g Mount Hagen Beutelchen nehme ich sowieso immer zwei. Also hatten wir fast gleich viel Kaffee im Becher. Mir schmeckte der Mount Hagen wesentlich besser, wegen seiner deutlich herauszuschmeckenden Säure, die dem Blaek komplett fehlte. Aber das ist natürlich Geschmacksache… Der letzte Tag unserer Wanderung führte uns wieder mehr durch Wälder als der Tag zuvor, auch ging es wieder mehr rauf und runter…. Bis nach Waldeck am Edersee sind wir allerdings nicht gelaufen, da mein Freund am folgenden Tag sehr früh zur Arbeit mußte und somit nicht erst um 23 uhr zu Hause sein wollte. Wir sind so ca 10-12 Km gelaufen und sint dann vom Trail ca 1,5 Km südlich nach Böhne gelaufen. Von dort kann man ein Sammeltaxi anrufen, das einen, immer 25 Minuten nach der vollen Stunde, nach Bad Wildungen zum Bahnhof fährt. 4,70€ pro Person, war voll in Ordnung… Telefon: 05631/5062088 mindestens ne halbe Stunde vor gewünschter Abfahrt bestellen… Naumburg von Oben… FAZIT: Zu erst einmal, ist uns natürlich der erste Wandertag gestohlen worden… (wird nachgeholt) Die Etappe soll eigentlich die schönste sein und hat auch den größten Anteil an Bergen aufzuweisen. Nichts desto trotz ist diese Strecke die schönste Wanderung, durch ein deutsches Mittelgebirge, die ich in meiner, zugegebenermaßen recht kurzen Wanderkariere, bisher absolviert habe. Die Mischung macht es aus. Wald und Wiesen, Hügel und Berge, viele Kilometer an Waldrändern, was ich für meinen Teil ganz besonders schätze, an allen drei Tagen immer wieder schöne Ausblicke, und nicht mehr als zwei Ortschaften auf dem Weg. Praktischer Weise sogar so verteilt, das man den Tag immer mit ner 1 Liter Flasche Wasser übersteht und erst „kurz“ vor Ende 2-3 Liter Wasser bunkern kann, je nachdem, wie viel Wasser man so benötigt, fürs Biwak… 100 Punkte für den Habichtswaldsteig!! Zu guter letzt sei noch erwähnt, das es auf den ca. 85Km des Weges drei Trekkingplätze gibt, die praktischer Weise immer 21-23 Kilometer von einander entfernt sind. Zu buchen sind sie über folgende Internetseite… https://www.naturpark-habichtswald.de/erleben/wandern/habichtswaldsteig P.S. Ja, ich wandere mit zwei Hüten. Einer ist ein „Strohhut“, für trockenes sonniges Wetter… ca 120g Der andere ist ein Wollfilzhut. Für kaltes bis feuchtes Wetter… 82g Dafür nehme ich aber auch nur eine U-Hose mit…
    3 Punkte
  7. Ich nutze jetzt seit einigen Jahren neben meinem konevntionellen Rahmenrucksack (Osprey Kestrel 38.. der auch wirklich was taugt!) für (ultra)leichtes Gepäck den ZPacks Arc Haul mit 40 Ltr. inkl. Multipack und bin mit dieser Kombi sehr zufrieden. In den letzten 10 - 12 Jahren hatte ich auch unterschiedliche rahmenlose Rucksäcke im Gebrauch (Granite Gear Virga II, Liteway Gramless, Gossamer Gear Murmur etc. ..) Ende der Reise waren letztlich wieder die Rucksäcke mit Rahmen😅... Da würde ich mich meinem Vorschreiber anschließen. Rahmenrucksäcke funktionieren für mich besser..
    3 Punkte
  8. Zuerst ging es so weiter wie am Tag zuvor, die Natur war wild, ich kam gut voran, und hatte meinen Spaß in den vielen kleinen Stromschnellen. Am Ufer und auch teilweise im Fluss standen und fischten Leute, die mir freundlich zuwinkten oder sogar zu zujubelten. Ein Farang (westlicher Ausländer) und ganz allein war ein seltener oder gar einmaliger Anblick. Vielleicht war ich der erste Packrafter hier überhaupt Einmal zeigte mir ein Einheimischer auch die geeignete Fahrrinne, die überigens interessanterweise fast immer auf der linken Flußseite war. Die eine Stunde Fahrzeit war längst vorbei, und von der Passage, vor der ich gewarnt wurde war auch nach über 2 Stunden nichts zu sehen. Dann aber würde es zunehmend rauer, ich gewöhnte mich aber an dieses neue Niveau. Dann kam auf einmal eine enge sehr rasante Passage und plötzlich stürzte ich eine Wellental und vor mir eine (aus meiner Perspektive) Riesenwelle, der ich besser nicht versucht habe auszuweichen und nahm sie und dann wurde ich richtig herauskatapultiert und hob ab. Ein gefühlt 3 m Satz, aber da ich das Boot schon gerade gehalten habe, landete ich perfekt und es kam nicht mal Wasser ins Boot. Ein paar kleinere Manöver noch und ich hatte es geschafft und musste einen Jubelschrei loswerden. Ich legte gleich danach an, um mich erstmal zu erholen. Es war wunderschön hier Nach einer kurzen Schwimmpause, bin ich nochmal zurück um dieses bisherige Highlight zu filmen. Danach genoss ich den schönsten Teil der Tour. Einmal hielt ich an einem wunderschönen Mini-Wasserfall an, dort hâtte ich das Wasser auch getrunken, wenn ich Bedarf gehabt hätte Nicht lange danach kam ich zu einer Passage, wo man das Gefälle richtig krass sehen konnte, wie eine Stufe von vielleicht 10-20 m Gefâlle, diese Passage schien vielleicht 200 m lang zu sein. Es gab einige große Felsen dazwischen und mehrere Optionen. Erst dachte ich scheissdrauf, da wurschtel ich mich jetzt irgendwie durch, dann wollte ich doch anhalten an den Felsen in der Flussmitte, aber schaffte es nicht mehr und wurde von der Strömung weitergerissen. Ich richtete mich auf und der Tanz begann..erst traf ich die richtigen Entscheidungen ,aber dann wählte ich die etwas breitere Mitte und auf einmal sah ich eine große Stufe, fuck, ein Felsen knapp unter der Wasseroberfläche..konnte nicht mehr ausweichen, ich setzte ein bisschen auf aber kam gleich wieder frei und nahm die Stufe. Dann war es vorbei. Ich musste erstmal tief durchatmen und mein Boot ausleeren, das doch ordentlich geschluckt hatte. Bis Pakxeng kamen dann noch viele Stromschnellen, wenn auch keine richtig heftigen mehr, allerdings musste ich das Boot oft leeren, hätte wohl besser die Spritz-Schürze nutzen sollen. Aber ich wollte im Falle einer Kenterung lieber leichter aus dem Boot kommen. Nach ca. 7 Stunden erreichte ich Pakseng. Mit inzwischen Blasen an den Händen Ich hatte mir ausgemalt, ein idyllisches Dorf am Fluss mit allen touristischen Annehmlichkeiten zu finden. Ein Guesthouse direkt am Fluss hatte ich mir ausgemalt,einfach anlegen, erstmal ein kühles Bier Stattdessen erwies sich sich Pakxeng als ziemliches schäbiges Kaff und am Fluss direkt gab es kein Guesthouse, also packte ich mein Boot zusammen, am Ufer allein zurücklassen wollte ich es natürlich nicht und ging das Dorf erkunden. Als ich einen Menschen nach einem Guesthouse fragte, wies er grinsend auf ein Gebäude mit zugemauerten Fenstern und Leuchtreklame Hier handelte es sich, auch wenn Guesthouse dran stand, augenscheinlich um ein Bordell und als solches war es auch in meiner Maps.me Karte eingezeichnet. Aber um die Ecke fand ich dann ein richtiges. Der Besitzer verstand aber nur Bahnhof und konnte mir nicht mal sagen, was die Übernachtung kostete. Aber 2 cleverere Mädels haben dann verstanden und der Preis war 200.000 Kiel, 8 Euro Einem Standartpreis in Laos Es war auch dafür zwar âußerst Basic und hatte nur ein Hock-Klo, also einen Loch im Boden, aber verglichen mit dem Homestay gestern bestimmt 2 Sterne. Dann suchte ich etwas zu essen, was auch nicht einfach war. Aber als ich schon aufgeben wollte, und mich mit Spieße mit Innereien zufrieden geben wollte, fand ich endlich ein tolles Restaurant am Fluss, wo Büffelsteak nach laotischer Art, Papaya-Salat und geröstete Ente hatte. Köstlich. Ente gut, alles gut! Danach habe ich mit den Leuten dort noch ziemlich gefeiert und gesoffen, natürlich durfte Karaoke dabei nicht fehlen, ein schreckliches Gejaule. Aber ich habe jetzt endlich verstanden, dass Karaoke eigentlich nur ein Vorwand zum Saufen ist Ich torkelte zurück zum Guesthouse, nicht ins Bordell und entschloss mich hier meine Tour zu beenden und den Bus zu nehmen, um nach dem Erlebnissen, die Annehmlichkeiten von Luang Prabang zu genießen, dass ich nach erstaunlich komfortablen 3 Stunden erreichte Erst genoss ich eine Massage und das gute Essen, schon am nächsten Morgen begann mich das zu langweilen und wünschte, ich hätte das weiter durchgezogen..
    3 Punkte
  9. Ich habe auch eine Weile gebraucht, um mich an die Idee mit dem rahmenlosen Rucksack zu gewöhnen. Dann aber fand ich ihn bequemer als jeden anderen zuvor.
    3 Punkte
  10. Nachdem ich die ersten 2-3 Stunden nicht so wirklich voran kam auf der gps- Karte ( maps.me) , weil der Fluss sehr starke Windungen machte, machte ich eine kurze Mittagspause und aß meinen Proviant an einem kleinen Strand, wo 2 Longtail Boote lagen Nach der Pause war ich erfrischt und endlich floss der Fluß viel gerader und gewann, wie ich gehofft hatte, richtig an Fahrt. Das Wasser wurde tiefer, und ich saß jetzt nur noch aufrecht im Boot. Ich hatte nun weniger Angst aufzusetzen und die aufrechte Position ermöglichte es mir auch mehr Kontrolle und Übersicht. Ich lernte die Hindernisse und den Fluss zu lesen und wählte fast immer die richtige Durchfahrt und setzte nie auf, und bekam kaum Wasser ins Boot. Ich fuhr ohne Spritz Schürze Wo vorher noch viele Dörfer waren und leider auch viel Müll in den Bäumen hing vom Hochwasser, würde es nun richtig urwaldig So hatte ich mir das vorgestellt Einmal kreuzte eine Schlange den Weg. Ich verfolgte sie bis zum anderen Uferrand.bis sie im Gebüsch verschwand. Der Fluss wurde immer rasanter und die Stromschnellen und es machte mir soviel Spaß, dass die Müdigkeit weg war. (Auch müsste ich nicht mehr viel paddeln) Und die Zeit rann nur so vorüber Aber es war nun doch schon später Nachmittag Und ich überlegte, wo ich nun schlafen sollte. Ich hatte nur noch nen knappen Liter Wasser und auch nicht viel zu essen. Auch hatte ich noch keinen richtig guten Lagerplatz gefunden. Ich war nun 6-7 Stunden unterwegs Als ich gegen 17 Uhr das erste Dorf nach langer Zeit erreichte, entschied ich mich hier nach einer Unterkunft zu fragen. Ich hatte ungefähr die Hälfte der 70 km nach Pakxeng geschafft, wo ich zwischenzeitlich nicht mehr dran geglaubt hatte. Ich hatte am Enderichtig Strecke gemacht und hatte bestimmt noch 2 Stunden so weitermachen können, aber es wurde nun schnell dunkel Am Dorfstrand wuschen sich einige Dorffrauen und ich gestikulierte, dass ich einen Schlafplatz suche. Eine Frau schien mich zu verstehen und nickte. Zum Dorf hoch führte ein glitschiger Pfad und so musste ich das Packraft zusammengepackt hochtragen. Dort wiesen mich die Dorfbewohner zu einer Hütte. Es handelte es sich um ein typisches Stelzenhaus, wo oben der Schlafboden für alle ist, nur ein kleines Separet für die Familie , Säcke mit Reis oder anderen Vorräten und der Fernseher. Es war Weihnachten, also kaufte ich im örtlichen Minimarkt einige Flaschen Beerlao und Chips für mich und die Familie und Zigaretten für den Vater Und Eine Instant Nudelsuppe, die neben etwas Fisch und gedörrtem Büffelfleisch und einem anderen Fleisch, was ziemlich widerlich schmeckte mein Weihnachtsessen war. Wir haben dann noch ein Stündchen Fernsehen geguckt und gingen sehr früh schlafen Ich lag neben dem ständig hustenden Mann. Während die Frau mit dem Kind im Separet schlief. Nach einer den Umständen entsprechenden Nacht, bin ich sehr früh aufgestanden und habe meine Sachen gepackt. Ich habe die Familie großzügig für die doch recht ärmliche Bewirtung entlohnt. Auch wenn ich froh war irgendwo zu pennen, hätte ich mich im Nachhinein doch eher für eine Nacht in der Hängematte entschieden. Als Lunchpaket gab's eine Handvoll Reis und etwas geräuchertes Büffelfleich. Die angebotene Ratte lehnte ich ab. Vielleicht hätte ich mich auch noch r falsch ausgedrückt, ich hatte doch um etwas Veganes wie Rattatouille gebeten Vermutlich hatte ich sie schon am Heiligabend zuvor gekostet.. Am Ufer bewunderten 2 Dorfbewohner mein Packraftaufbau bis ich ablegte. Ich war gespannt wie es weitergeht und irgendwie froh hier wegzukommen Am Abend zuvor hatte ich einen Mann bei Dorfladen getroffen. Der einzige, der Englisch sprach und mich vor einer etwas heftigen Passage warnte, die nach einer Stunde kommen würde und er riet mir davor anzuhalten und mir das ganze erstmal anzuschauen. Ich hoffte nur, dass ich diese Stelle auch rechtzeitig erkennen, und ich nicht in einen gefährlichem Canyon reingesogen werde Es wurde also kribbelig
    3 Punkte
  11. Hallöchen allen, … danke für die vielen interessanten Beiträge… Erst mal noch genannt, was ich bisher unterschlagen / vergessen habe. Früher mußte ich öfters ‚Behördenbriefe‘ schreiben. Daher nenne ich auch einen Drucker/ Scanner/ Kopierer mein eigen. Der ließ sich für mich, nicht auf 12 V umrüsten. Beim Vorgänger ging das… Also nutze ich kurzzeitig auch einen Konverter/ Spannungswandler auf 220 V mit einer Leistung von 600 W… Als ich noch eigenes Brot gebacken (Lehmofen) habe, nutze ich den auch einmal wöchentlich für die Kornmühle zum Mahlen von ca. 2,5 kg Roggen… Sollte ich mal Lust (nur) auf eine Tasse Tee oder Kaffee haben, geht das Kochen auch mal mit dem 0,5 l Kelly-Kettle (holzbefeuert). Auch der Trangia, normalerweise genutzt für Radreisen, kommt gelegentlich zum Einsatz (Bequemlichkeit meinerseits)… Mein Leben scheint aber dennoch unbequem. Doch für Bequemlichkeit müsste ich zahlen. Und für das Zahlungsmittel arbeiten (auch unbequem und bedingende Abhängigkeit) oder Lotto spielen und gewinnen. Mache lieber aus dem, was ich hab, das mir Nützende… Über einen Windgenerator habe ich auch schon nachgedacht. Kenne auch die Selbstbauanleitungen aus diesen benannten Heftchen. Doch mein Wohnort ist zu wenig windexponiert, weil halbe Tallage. Der Hang gegenüber wäre nach meinen Beobachtungen geeignet… Auch scheinen derzeit solche Kleinstanlagen nicht käuflich zu erwerben sein... Sonst würde ich meinem Motto 'Probieren geht über Studieren' mal frönen... Habe mir aber mal einen Wassergenerator für den Bach im Tale gebastelt. Grundlage war ein Nabendynamo vom Fahrrad. Dazu Spannungswandler und Spannungsstabilisator. Sicher nur max. 0,5 A, aber Kleinvieh macht in 24 h auch Mist. Im Winter vereist das Ding dann… Stabilitätsprobleme... Hab ich aufgegeben… In der c’t war mal ein Wassergenerator vorgestellt. Aber offensichtlich nie in Serie gefertigt… Als Solarbatterien nutze ich GEL-Batterien, also wartungsfrei und auslaufsicher gekapselt. Inzwischen gibt es auch Li-Ion-Solarbatterien. Dazu müßte der Solar-Laderegler aber passend sein. Gibt es die ?... Generell gehen alle 12 V – Batterein, auch die aus dem KFZ-Bereich. Nur ist die Nutzung eine verschiedene und somit die innere Bauart. KFZ-Batterien garantieren hohe Ströme für kurze Zeit (Anlasser), Solar-Batterien gleichbleibend lange vergleichsmäßig geringe Ströme… Ja, die gesamte angegebe Kapazität auch einer Solar-GEL-Batterie ist nie voll nutzbar. Das ist auch bei Powerbanks u.ä. so… Muß man bei der Dimensionierung von Wp und Laderegler eben berücksichtigen… durch Probieren… und Erweitern der Anlage… Viel Sonne auf die Solarplatte wünscht sich Ein.Plattfüssler
    3 Punkte
  12. nitram

    Impressionen von Touren

    Nationalpark Thy, Dänemark Ydby bis Sjorring 01.01. – 05.01.2026 Mittlerweile im sechsten Jahr machen Stephan und ich uns gemeinsam in den Morgenstunden des Neujahrstages in Richtung Bahnhof auf, um das beginnende Jahr mit einer Mehrtageswanderung zu begrüßen. Die Zugfahrt ist fest eingeplant zum Schlafnachholen und Ausnüchtern nach der jeweils abgefeierten Silvestersause. Dieses Mal haben wir uns den Nationalpark Thy in Dänemark herausgesucht, wo 2020 alles seinen Anfang nahm. Nach 1,5 Stunden Schlaf ging der Zug um 6:37 Richtung Norden wo wir gegen 19:30 unser Ziel Ydby erreich haben. Nach den ersten 500 Metern in die falsche Richtung hat dann alles mit der Navigation perfekt geklappt (Danke Stephan!), sodass wir nach ca. einer Stunde bei Schneefall und kühler Prise unseren ersten Shelterplatz erreichet haben. Schön geschützt in einem Wäldchen gelegen mit überdachtem Unterstand, einer Schlafhütte (wohl eher als Picknickhütte gedacht) und einem Toilettenhäuschen. Nach kurzem Abendessen aus der Tüte und warmem Tee haben wir eine erholsame Nacht verbracht. Der Wetterbericht hatte Temperaturen unter Null, Schneefall und starken Wind für die kommenden Tage vorhergesagt und Recht behalten. Der Wind blies uns immer schön von Norden heftig ins Gesicht und unsere kälteste Nacht lag bei-5 Grad. Wir waren vorbereitet und kamen gut zurecht. Der zweite Tag ging nach Hurup, wo wir eine kurze Buspassage ans Meer nach Agger eingelegt haben und ja, wir waren die einzigen Fahrgäste. Von hier, begleitet vom besagten Wind, sind wir teils am Strand teils in den Dünen Richtung Lyngby mit einer kurzen Pause am Lodbjerg Leuchtturm gewandert, um dort im Redningshus, einem umgenutzten Gebäude, in welchem früher das Rettungsboot gelagert wurde, zu nächtigen. Dort finden sich neben Tisch und Stühlen 4 Doppelstockbetten und ein Elektrokocher zum Wasserkochen. Wer sich das gemütlich und wohlig vorstellt, liegt falsch, es war saukalt. Als Zuckerle allerdings gibt es einen Waschraum mit Toilette und kleiner Elektroheizung. Der folgende Tag, nach einer echt kalten Nacht, hat uns nach Norre Vorupor geführt, wo wir zur Abenddämmerung gegen 16:00 Uhr eintrafen, um uns geplanter Weise in der einzig geöffneten Gastronomie, dem Vesterhavscafeen, die Zeit tot- und die Bäuche vollzuschlagen, begleitet von einem zunehmend mulmigen Gefühl bei Anblick des zunehmenden Schneefalls und Windes. Schnell recherchiert man da nochmal den Windchilleffekt bei vorausgesagten -5 Grad. Gegen 19:00 ging es dann gut eingepackt und mit einer nötigen Prise Humor raus in die Elemente und die etwa eine Stunde dauernde Wanderung zum nächsten Shelter war herrlich, teils mit Stirnlampen, teils ohne durch schöne Natur zu einem tollen Übernachtungsplatz, wo wir die Nacht gut geschützt verbringen konnten. Die nächste Etappe hat uns nach Klitmöller geführt, bekannt auch als Cold Hawai, da hier offensichtlich schöne Wellen zum surfen zu finden sind. Wir haben vier Surfer, mit dicken Neoprens ausgestattet, gesehen, was uns großen Respekt eingeflößt hat. Kleineren orthopädischen Unpässlichkeiten und dem Umstand, dass wir in Klitmöller keine gemütliche Gastronomie finden konnten, wo wir die Zeit abhängen hätten können, geschuldet, haben wir uns spontan gegen eine letzte Nacht draußen und für eine Nacht in einer günstigen und entspannten Unterkunft entschieden. Selten hat warm duschen so gut getan. Der letzte Tag hat uns bei schönem Wetter (kalt war’s trotzdem) zu unserem Ziel Sjorring geführt, von wo aus wir mit dem Zug nach Fredericia gefahren sind, um nach einer weiteren Hotelübernachtung am 06.01.26 wieder über Hamburg zurück nach Karlsruhe zu reisen. Das sechste Mal in Folge und dann noch an einem schon bekannten Ort, ist das nicht langweilig? Sowas von Nein!
    3 Punkte
  13. Ich habe meinen Bandit noch etwas gepimpt. Die Shockcord über der Netztasche habe ich gegen eine dünne ZPacks getauscht, was das Gewicht um die Hälfte reduziert. Die gesparten Gramm habe ich genutzt um die Sitzmatte als Rückenpolster ebenfalls mit ZPacks Shockcord (3,4mm) zu befestigen. So habe ich einen sinnvollen Platz für die Sitzmatte, ohne Mehrgewicht, gefunden. Oberen beide Bilder >>> vorher Unteren Bilder >>> nachher
    3 Punkte
  14. Wie geschrieben, die Entscheidung ist gefallen. Ich wollte euch einfach noch kurz informieren. Ich finde eine kurze Rückmeldung bin ich all den Beratern schuldig (quasi als Dank).
    2 Punkte
  15. ChrisK

    Vorstellungsthread

    Hallo zusammen! Auch ich möchte mich vorstellen. Ich bin Chris (m), Ende 40, wohne in NRW am Rhein und mache begeistert Outdoortouren. Hauptsächlich waren das bisher lange Radreisen, Fernwanderwege, viele Bergtouren. Angefangen habe ich mitte der 90er, wo ich auf meiner ersten Schottlandtour noch ein Beil für Brennholz dabei hatte - UL war mir damals noch nicht bekannt. :-)) Nun bin glücklicherweise leichter unterwegs. Die nächsten Touren sind im Frühjahr der Rothaarsteig oder Westweg - im Sommer Coast2Coast UK. Für Overnighter und kurze Touren in der Region suche ich einen Wander-Buddy. Am liebsten ganz grob in meinem Alter, Erfahrung ist eigentlich nicht so wichtig. Schreib mir gerne eine PN. Grüße, Chris
    2 Punkte
  16. Bisher drei Tage damit gewandert. Ja macht was er soll. Ist am Ende sehr ähnlich dem Exos Pro 55 von Osprey. Rückenlänge ist gut verstellbar, fand ihn bequem. Als UL-Hiker finde ich das Volumen ist riesig, auch die Außentasche hat gut Platz. Wobei der Rucksack dann sehr breit und weit unten wird ("Baby got back"). Die eine Außentasche seitlich hat einen Eingriff von vorne, das geht so halbwegs. Auch hier ähnlich dem Exos, da geht es gefühlt minimal besser. Ob das mit dem Netzrücken wirklich gegen Schwitzen hilft - bin ich mit nicht sicher. Ist auch schwer zu prüfen. Kleine Nachteile: Keine Schultertaschen - habe eine zusätzlich angebracht. Nur eine Hüftgurttasche. Und die Schnalle für den Hüftgurt ist Mist - man muss sie genau richtig einschieben damit sie schließt, und sie ist so gebaut, dass man das ganz leicht falsch zusammensteckt. Das macht der Exos tatsächlich besser. Fand ich super nervig.
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  17. Einer von denen hat mich auch schon mal angemacht. Am HRP durfte ich mir mal einen genauer ansehen. Schon nicht schlecht. Bin aber beim Bonfus gelandet. Ich bevorzuge die Möglichkeit die Träger einstellen zu können. Je nachdem wie viel ich an habe und wie voll der Rucksack ist macht das für mich mehr sinn. Ausserdem ist es besser belüftet. Dann sind die Nähte getapet und günstiger ist er auch noch. Ist dafür nicht so individualisierbar
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  18. Denke mal die üblichen Survival Kurse sind mehr oder weniger uninteressant. Was durchaus Sinn machen kann wenn man wirklich weit Abseits der zivilisation unterwegs ist (damit meine ich nicht einen Wanderweg im Harz 🤣) wäre ein Erste hilfe Kurs speziell für Outdoor.
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  19. Das sollte nicht passieren. Dann macht man einen gewaltigen taktischen Fehler. Taktik Kalt: Innenhandschuh + Außenhandschuh geschlossen Wärmer: Innenhandschuh zeitnah (!) ausziehen und griffbereit verstauen, ggf. am Körper unter den Klamotten vorwärmen. Noch wärmer: nur Innenhandschuh anziehen. Notfalls alle Handschuhe ausziehen. Das berühmte Layer Prinzip, dachte, das ist hier bekannt. Wer natürlich mit massiven 3-Lagen-Membranhandschuhen losrennt, der wird die vollschwitzen und dann frieren. Das kann ja aber für die Bewertung meines getesteten Systems nicht der Maßstab sein. Das ist zumindest das, was für MICH funktioniert.
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  20. SvenW

    Praxistest Solarpanel LEAF mini

    Schon klar. Sichere Variante ist klar über PB laden, aber wenn man eh daneben sitzt dann geht Handy direkt laden schneller. Nach ner Wolke muss man dann ggf. mal den Stecker ziehen. Je kleiner das Panel umso besser müssen die Bedingungen sein. Man muss natürlich auch mit den richtigen Erwartungen rangehen. 5W Solarzelle am Rucksack also schlecht ausgerichtet und dann ggf. noch Wald und Wolken, da kommt nicht viel bei rum. Aber wenn man es z.B. Morgens beim Frühstück und Mittags für je eine Stunde gut ausrichtet sieht das schong anz anders aus...
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  21. RaulDuke

    3 Tage Habichtswaldsteig

    @dee_gee Super schön gewesen, da! Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß! Habe übrigens die Torrid Jacket in 7D7D vorgestern geliefert bekommen! Top Top Top!!! Sag mal, du hast ja gesagt, du hättest die auch schon mal in 10D oder 20D gehabt. Das war, wie du erwähntest, nicht so schön weich an der haut. War das trotzdem angenehm, oder unangenehm zu tragen? Ich erwäge mir eine mit 20D aussen und 7D oder 10D innen zu bestellen , für den täglichen einsatz zu hause.
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  22. dee_gee

    3 Tage Habichtswaldsteig

    @RaulDuke Danke für den Tourbericht und die Infos. Der Trail wird wohl dieses Jahr als "Osterwanderung" mit den Kumpels gegangen.
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  23. So außergewöhnlich ist das ja nun nicht, kann also IMHO gerne im Grundlagenartikel bleiben...: Solar maximal um die 600 Wp. 200 Wp der flexiblen Solarpanels sind im Laufe der letzten zwei Jahre eingegangen, dafür kam ein 175 Wp Glaspanel dazu. Anders als in einer Wohnung ist auf einem Schiff vor Anker frei schwoiend je nach Windrichtung und Tageszeit immer Mal ein Mast oder sonstwas im Weg was das Panel abschattet und das Panel dann recht fix auf fast null Wp runterzieht. Da muß man gut überlegen wo man die Panele hinhängt. Bei einer Wohnung/ Haus hat man da deutlich konstantere Bedingungen. Die Batterie sind 300 Ah Blei- Carbon (wohl ähnlich AGM, zumindest die Ladeschlussspannungen sind ähnlich). Das war das was wegen Zoll usw. in Grenada schnell und günstig zur Verfügung stand, nachdem unsere AGMs mit relativ wenig Vorwarnung die Grätsche gemachte hatten. In D ist wohl LiFePo das am besten geeignete Batteriesystem und mittlerweile auch erschwinglich. Ich würde wegen des mittlerweile günstigen Preises 300 Ah LiFePo verbauen. Dann hat man in der Praxis doppelte Kapazität und kann einige Durststrecken besser überbrücken. Laderegler waren MPPT von Victron Energy. Keine Beanstandungen, deutlich besser als PWM, allerdings würde ich mittlerweile, wegen der Verschattungssituation an Bord, jedes Panel an einen eigenen Regler hängen. An Land ist das üblicherweise nicht sooo relevant. Richtig, das war ein Victron Multiplus mit 3 kW. An Bord würde der Wechselrichter soviel Strom verbrauchen (beim Nichtstun wohlgemerkt) wie ein zweiter Kühlschrank. Das ist bei unserer Bootsgröße nicht zu stemmen, weshalb wir den Wechselrichter dann auch nur noch bei Bedarf angeschaltet hatten. Die 99,irgendwas Effizienz aus der Werbung hat der Wechselrichter nur unter Vollast. Nur um ein Handy auf zu laden ist man mit einem 12 Ladegerät deutlich effizienter unterwegs. Unser Kühlschrank war ein Dometik 12v Gerät. Normale Haushaltsgeräte haben deutlich größere Stückzahlen, so daß da ordentlich R&D reingesteckt werden kann. IMHO kein Wunder daß die einen besseren Wirkungsgrad haben. Mit ordentlich Schaumstoff außen drauf könnte man diesen noch steigern, aber warum das der Hersteller nicht macht, weiß ich auch nicht. Es gibt Selbstbau Kühlboxen mit fetter 15 cm Hartschaumisolierung, da springt der Kompressor nur 2x 20 Minuten in 24 h an (im Vergleich zu 50% der Zeit bei einem "normalen" Kühlschrank). Das wäre deutlich sparsamer. Wir hatten übrigens ein Eisfach. Das ist, wenn es sich komplett innerhalb des Kühlschranks befindet, nicht unbedingt mit Mehrverbrauch verbunden. Man hat einfach im inneren des Kühlschranks ein Kompartimet das deutlich kühler ist. Der Rest vom Kühlschrank hat seine üblichen 4-8 Grad- der Kühlschrank braucht deshalb nicht mehr Strom. @Ein.Plattfüssler: Kühlung ist in den Tropen natürlich ein ganz anderes Thema als in D. Da geht es IMHO ohne Kühlschrank nicht (st natürlich gelogen, es gibt genügend Segler die auch in den Tropen ohne Kühlschrank unterwegs sind, der Zugewinn an Lebensqualität mit Kühlschrank ist allerdings immens) Das geht wenn das wenige so machen. Blöd ist es, wenn in der Dunkelflaute plötzlich alle Ihren Hondagenerator rennen lassen. Das sind schon ordentliche Stinker- nachladen über das Grid mit einigen wenigen voll regulierten, geprüften Kraftwerken ist da IMHO schon besser. (Hervorhebung von mir) Ja, das kann ich unterschreiben. Alleine schon wegen der viel geringeren Komplexität der Anlage. Aber es hat halt auch seine Grenzen. EIne Induktionsplatte gibt es eben nur mit 230V. Wenn man mit Gas nicht kochen will dann führt an einem Wechselrichter IMHO kein Weg vorbei. Hut ab vor deinem Lebensstil, das macht eine Menge Arbeit!
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  24. Hier wurde die Haribo Powerbank mit einem CT gescannt und kommt nicht so gut weg. https://www.youtube.com/watch?v=-Y23nfAOiXQ&t=1110s Was genau an dem Scan die schlechte Qualität zeigt wird am Anfang des Videos erklärt und visualisiert.
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  25. Hallo Ich möchte euch noch kurz über das Resultat informieren. Es ist das Fjällräven Abisko lite 2 (Farbe Sand) geworden. Es ist unter den angesehenen Zelten das einzige, bei dem das Aussenzelt bis auf den Boden reicht. Leider ist es aber 2kg. Es ist unsere Wunschfarbe. Zudem haben wir es in einem Shop mit guten Seviceleistungen (eigene Erfahrung) zu einem guten Preis bekommen. Das Liefergewicht ist noch etwas schwerer. Dies, da es sehr viel Ersatzteile dabei hat. Es sind für beide Stangen je ein Ersatzsegment dabei. Es hat aber auch die übliche Reparaturhülse dabei. Zudem hat es von den verwendeten Stoffen Reparaturflicken und dazu Nadel und Faden dabei. Das wird sicher nicht alles auf die Tour mitkommen. Da kommt nur die Reparaturhülse mit. Etwas Faden und Klebeband ist eh dabei. Zudem hat es mehr Heringe als für alle Ösen (am Boden) und Leinen maximal notwendig. Der Packsack ist etwas zu massiv. Der wird wohl noch durch etwas leichteres ersetzt. Wir haben es gestern Indoor aufgestellt. Wir waren überrascht, wie gut die Qualität ist! Es ist alles perfekt genäht, keine Spannungen, der Reissverschluss läuft perfekt, usw. Dieses Qualitätslevel habe ich bisher nur bei Hilleberg gesehen! Für sehr grosse/lange Personen ist es sicher knapp. Für uns ist es in der Länge perfekt. Ein Detail das ich im Vorfeld nicht gesehen habe gefällt mir sehr. Beide Lüftungsöffnungen lassen sich von innen bedienen. Auch die hinten, da hat es einen Reissverschluss im Innenzelt. Nun sind wir gespannt auf den ersten Test im Frühling. Bezüglich drinnen aufstellen: Es gibt von Decathlon Beschwerungssäcke für Trampolins. Die waren super als "Indoor-Heringe"! Zudem sind die bei Nichtgebrauch klein verpackbar. Viele Grüsse
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  26. Meiner ist erst letzte Woche angekommen, deshalb kann ich nichts aus der Praxis berichten. Von der Verarbeitung her top, konnte keine Makel erkennen. Größe M sitzt auch mit Last bei meinen 179 cm sehr bequem. Ich bin ziemlich schlank, dadurch wirken mir die aufgesetzten Taschen am Hüftgurt recht riesig, aber nicht störend. Positiv finde ich, dass die Seitentaschen recht nah am Korpus bleiben, wenn diese nicht beladen sind.
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  27. Hatte ich mich mal im Zusammenhang mit dem Segelboot für interessiert, da sich das ja easy aufbringen liesse, bin davon aber recht schnell abgekommen. schon bei niedrigeren Temps geringere Ausbeute. Da Du keine Hinterlüftung hast, heftiges Aufheizen bei Sonne, damit geht der Wirkungsgrad noch mehr in den Keller, dazu höhere Ausfallquote. Ist nicht umsonst so, daß bei Rahmenmodulen meist 10 oder 20 Jahre Garantie auch auf 80% Leistung gegeben werden und bei Flex Modullen meist nur 3 Jahre und auf 70% Leistung. Entsprechend waren die Rückmeldungen von Anderen, die schon Flex-Module benutzt haben. Dazu dann das Thema des suboptimalen Winkels, wenn stationär, kannst Du Rahmenmodule easy mit geringem Aufwand in den perfekten Winekel in gewünschter Himmelsrichtung usw bringen. Letztendlich benutze ich (dazu mache ich nochmal nen extro TO) beim Segelboot lieber nen Faltpanel, das kann ich dann am Steg, vor Anker in den perfekten Winkel bringen, oder eben beim Segeln auf Deck flach legen, wenn nötig. Dann must Du bei Flexpanels deutlich mehr darauf aufpassen must, die Oberfläche nicht zu beschädigen, da Du eben nicht ne harte Glasplatte drüber hast... Bei Rahmenmodule geht ich im Winter mit hartem Besen und Eiskratzer und im Sommer mit nem Kärcher ran, würde ich mich bei Flex-Modulen nicht trauen. Aber klar gibt es Leute, gerade mit Vans (bei größeren Womos sind ja Rahmenmodule no Prob) die Flex-Module trotz der Nachteile benutzen. Auch beim Auto sowohl Dach, als auch innen hinter der Frontscheibe, gehen Faltpanels recht gut, kann dazu auch noch was in nem TO schreiben, ist ja mein Reise-Setting mit Kompressor-Kühlbox, wenn ich z.B. zum WW-Packraften in den Alpen bin, damit mir nicht die Lebensmittel wegmodern, während ich ein paar Tage auf einem Fluß bin. Wir können auch gerne, wenn ich hier im Grundlagenthread mit den anderen Berechnungen durch bvin, mal Deine Case Souterain-Wohnung nicht die Möglichkeit draussen fixe Rahmenpanel anzubringen, durchsprechen.
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  28. Ich hatte in Schottland das Six Moon Designs Lunar Solo im Einsatz und es war absolut Midges dicht. Das Mesh ist extrem feinmaschig, da kamen die Biester nicht durch. Wie es beim Lanshan aussieht, weiß ich leider nicht. Hast du evtl ein Midges-Kopfnetz um das Mesh mal zu vergleichen?
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  29. Die technischen Werte der Solarpanel : Wp - ein ähnlich theoretischer Wert wie die Extremtemp bei Schlafsäcken, der Wert wird auch mittags am Äquator nicht erreicht zuerst wird die offene Klemmenspannung (also ohne Belastung wodurch die Spannung sinken würde) gemessen dann wird das Panel kurzgeschlossen (also Klemmenspannung 0) und der Kurzschlußstrom gemessen Das miteinander multipliziert nach P=U*I ergibt die Wp Angabe Mal eine grobe Faustformel 2/3 Wp können als max Leistung bei einem guten Panel im Sommer bei strahlendem Sonnenschein in perfektem Winkel in unseren Breiten locker erreicht werden Bei 40° Winkel in Richtung Süd und keinem Schattenwurf auf die Panels kann man in unseren Breiten mit Wp * 1000 als Jahresertrag in kWh rechnen, wenn man auch die komplette Leistung auch abruft Also z.B. 400 Wp -> 400 kWh Jahresleistung Aber das gilt wirklich nur ohne Schattenwurf den ganzen Tag... Klemmenspannung - ist vor allem wichtig, um sicherzustellen das der Regler-Eingang nicht eine Überspannung erhält Dazu ist noch wichtig, daß die Klemmenspannung bei abnemender Temp steigt, mal als grobe Faustformel sollte man für Winterbetrieb 7% auf die Klemmenspannung drauf rechnen (genauer geht es natürlich mit dem Delta-Temp) max Strom - der max Strom, den das Panel bei perfekter Sonnenbetrahlung liefern kann Haltbarkeit - bei guten Rahmenpanels mal vereinfacht ausgedrückt, fast unbegrenzt Trotzdem sollte man nicht unbedingt 20 Jahre alte Panels verwenden, gerade wenn man mehrere Panels in Parallel / Reihenschaltung am Regler verwendet werden, da kann es aufgrund der internen Verschaltung zu Verlusten bis Panelschädigungen kommen, moderne Panels haben intern bessere Schaltungen.
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  30. Das ist eine schöne Geschichte, wie man in der Realität merkt, daß Vieles anders funkt als gedacht. Am Anfang vor ca 15 Jahren haben wir nur dort beschlossen, daß wir nicht die 220 V von unseren Nachbarn über 400 m Kabel rüber legen, sondern genau, wie wir die Wasserversorgung über Tanks mit Quellwasser sicher stellen, auch "das bisschen Strom" über eine kleine Inselanlage sicher stellen, auch um genau, wie mit dem Quellwasser, auch mit der elektrischen Energie bewußter umzugehen und nicht den "Wald zu verkabeln". In Italien gibt es ja viel Sonne, also gedacht, wird doch wohl ein gutes Panel im Baumwipfel reichen, mit nem PWR ne Auto-Bat laden, dann über USB-Adapter und 12 V Adapter für´s Ultrabook die Verbraucher versorgen. Klettergurt an, mit Steigklemmen am Seil in den Baumwipfel, 20 W Panel reingehängt, nach 1/2 Tag lief es. Aber was direkt innerhalb weniger Wochen klar war, daß die Panelleistung viel zu wenig war, im nächsten Jahr kamen dann statt dessen 2* 50 W in die Baumwipfel. Als ich eine andere größere Anlage von 12 V auf 48 V umstellte, hatte ich nen Victron MPPT übrig, damit flog der PWR raus. Über die Jahre war ein ewiger Ärger die Batterien, die recht schnell die Grätsche machten (klar können nicht viele Ladezyklen und machen noch schneller die Grätsche, wenn man sie recht weit entlädt), egal ob jetzt Blei oder AGM Solar-Batterien, viel Rohstoff-Verbrauch, mieses Recycling, schlagartiger Ausfall, hatten wir auf Dauer keine Lust drauf. Dazu kam, daß sobald für Werkzeug 220 V nötig waren, immer direkt der Geni an mußte, selbst wenn man nur für ein paar min den Bandschleifer oder Oberfräse brauchte. Der Teil der Lösung war einfach, ein platte kleine Motorrad-Bat blieb am MPPT als Stützbatterie, am Verbraucher-Ausgang eine Ecoflow angeschlossen, die wir eh bei hatten, prima, schon mal besser, für kürzere 220 V Werkzeuge kein Geni mehr nötig und längere Bauprojekte mit 220 V sind vielleicht 1-2 Tage / Jahr. Aber natürlich ging es weiter, Bäume wachsen und ein paar dünnere Bäume rings um meine "Panelbäume" wuchsen höher, daß die Panels nicht mehr so lange Sonne bekamen, daß wir vermehrt dazu übergegangen sind, die PS statt dessen mit 140 Wp Faltpanel auf einer sonnigen Freifläche zu laden. Als dann bei einer anderen größeren Anlage wegen Erweiterung aus Platzgründen 2 gute 200 Wp Panels vom Dach flogen, reisten die mit nach Italien und werden, wenn wir da sind, auf die Freifläche gestellt, von da ging es dann 70 m Kabel zum Regler an den die Ecoflow gehängt wurde (der Umweg über den Regler war nötig, da die River-Serie nur 25 V am Solareingang ab konnte, was auch hies, max 100 W laden) ab diesem Jahr könnte eigentlich der Regler raus fliegen, da die River 2 Serie höhere Spannungen am Solareingang ab kann, dann sind auch 200 W Ladeleistung möglich. Wir sind also auf einer 15 Jahres-Reise von 20 WP, 12 V Auto-Bat bei 400 Wp & 1/2 kWh PS angekommen... Ich kann grundsätzlich bei derartigen Kleinanlagen nur dazu raten, statt irgendwelchen Batterien usw eine Ecoflow Powerstation zu verwenden, im Vergleich zu entsprechenden Lion bzw LiFePo4 😎 Bat kosten die Teile gar nicht so viel mehr, man hat gleich div USB(-C), 12 V, 220 V Ausgänge zur Verfügung, viele Infos über Ladezustand, Leistung rein/raus (auch via BT aus etwas Entfernung abfragbar) und die Dinger sind imho gut aufgebaut (auch Andreas Schmitz hatte mal eine zerlegt und sich lobend drüber geäußert).
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  31. Vorschlag Sehr interessantes Thema - schon abonniert Vorschlag: Mach doch im OT einen Unterbereich auf, in den dieser und der Ursprungsthread und individuelle Lösungen/Ideen etc rein können.
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  32. Nicht vergessen: Die Kapazität der Bleiakkus hängt massiv davon ab, wie viel Strom gerade gezogen wird, während das Lithium-Batterien ziemlich egal ist. Damit sind auch kurzzeitig genutzte größere Verbraucher kein Problem. Außerdem meinst du bei LiPo wahrscheinlich LiFePO, was durchaus ein Unterschied ist.
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  33. Er (mich eingeschlossen) könnte das psychisch schon gar nicht verarbeiten. Da geht es ja vor allem dann mit dem Umgang mit extremen Stresssituationen (physisch und psychisch) kombiniert mit Schlafmangel. (BTW: einfach mal die Nacht durchwandern, am Besten mal wenns auch noch regnet und schauen, wie man danach noch "unterwegs" ist).
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  34. Dann fangen wir doch mal mit den Grundlagen an : Letrztendslich besteht eine autarke Solaranlage immer neben Kleinkram aus 4 Grundelementen, die kann ich ja nach und nach im Thread durchgehen... - Solarpanel - Kabel - Regler - Speicher Zum Schluß kommen dann noch entsprechende Leistungs / Speicherberechnungen usw Fangen wir mal mit dem Speicher an... Wenn man mal exotische Sachen wie "Salzwasserspeicher" beiseite läßt, gibt es in der Hauzptsache 4 elektrische Speicher die verwendet werden - Bleibatterien (mal platt gesagt Autobatterien) damit und AGM ging es damals los, sehr preiswert in der Anschaffung, im Vergleich über die Jahre bei mehr Benutzung inzwischen teurer als Lion/Lipo schlechter Wirkungsgrad, nur ca 50-60% der Kapazität nutzt, wenig Ladezyklen wartungsintensiv - AGM Batterien (ein grosser Teil der Solarbatterien sind AGMs) deutlich teurer als Blei, im Vergleich über die Jahre bei mehr Benutzung inzwischen teurer als Lion/Lipo schlechter Wirkungsgrad, nur ca 50-60% der Kapazität nutzt, wenig Ladezyklen keine Wartung - Lion-Speicherbausteine / Batterien In der Anschaffung teurer als AGM/Blei, über die Jahre preiswerter da deutlich mehr Ladezyklen, typisch 800 guter Wirkungsgrad, komplette Kapazität nutzbar keine Wartung - Lipo-Speicherbausteine / Batterien In der Anschaffung teurer als AGM/Blei, über die Jahre preiswerter da deutlich mehr Ladezyklen, typisch 3-5000 guter Wirkungsgrad, komplette Kapazität nutzbar keine Wartung Noch kurz zu den Ladezyklen, bei Blei / AGM ist eher davon auszugehen, daß sie dann die Grätsche machen, also Komplettausfall, bei Lion /Lipo gilt, daß dann noch min 80% SoH erreicht werden, also die Teile noch 80% Kapazität haben. Ein Ladezyklus ist 100% -> 0 %, wenn man also z.B. eine zu 90% volle Lion auf 40% runter zieht, ist das 1/2 Ladezyklus. Insofern sind die 800 Ladezyklen von Lion schon richtig viel, als Reise-Powerstation o.A. eh, aber auch wenn wir mal rechnen würden auf Basis von 1/2 Ladezyklus / Tag -> 1600 / 365 hat sie nach mehr als 4 Jahren täglicher Dauernutzung noch mehr als 80% nutzbare Kapazität. Bei den heutigen günstigen Preisen für Lion / Lipo sehe ich keinen Grund mehr, AGM / Blei zu benutzen.
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  35. Nicht völlig ernst gemeint, aber: 1.Ich habe hart daran gearbeitet, 15kg abzunehmen, soviel Gewichtsreduktion im Gesamt Setup bekommen nur die wenigsten hier hin. Die sollen jetzt nicht vom Bauch in den Rucksack wandern. 2.Ich hab tatsächlich schon kurz darüber nachgedacht, einen alten hochwertigen aber vermutlich nicht mehr benötigten Dauenschlafsack zu opfern, und die Daunen genau in die Quilt-Kammern auf Hüfthühe zu packen. Allerdings ist die kalte Stelle am Bauch so eng, dass ich nicht weiss, ab ich dann nicht am Schluss an den Stellen drüber und drunter total schwitzen würde, da ich mich ja im Quilt bewege. Nein, bis jetzt hab ich immer in Unterhose und T-Shirt geschlafen, weil man bei Bergtouren eh Wärmerewerven havben sollte (wenn ich spontan 1000hm höher schlafen will, ist es alleine deshalb schon 10 Grad kälter). Jacke oder Pulli umzubinden scheint mir daher als die sinnvollste Möglichkeit, da dafür nichts extra mitgeschleppt werden muss. Außerdem wer ich mit dem PRoblem wohl irgendwann mal zum Arzt, wobei es nach dem was ich selbst rechechcieren konnte vermutlich keine Krankheit oder so ist.
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  36. Die Lofoten sind großartig und The Long Crossing (soweit wir darauf gelaufen sind) hat großen Spaß gemacht! Tolle Blicke, raue Landschaft, Schlafplätze fernab von anderen Menschen, schöne Tiersichtungen. Aber auch sehr anstrengend: Es heißt schon was, dass ich bei Nordlicht die Kamera nur locker aus dem Handgelenk aus dem Zelt gestreckt habe, statt aufzustehen. Ich ärgere mich noch heute. "Wanderwege" sind hier halt nicht zwangsläufig Wanderwege (und Rando-Lofoten, die die Route zusammengestellt haben, warnen auch, dass es kein leichter Weg ist). Kurz bevor wir da waren, gab es sehr starke Regenfälle. Teilweise war die gesamte Gras- und Wurzelschicht von der Bergflanke abgespült und wir mussten uns einen steilen Weg über den blanken/nassen/glatten Fels suchen. Ansonsten durchaus viele Trampelpfade. Viel bergauf, viel bergab. Wir sind hauptsächlich den Teil über Moskenesøya und Flakstadøya gelaufen. Nach rund 7/8 Tagen haben wir den Weg abgekürzt, da wir körperlich völlig fertig waren (hätten mal einen Ruhetag machen sollen!) und das Wetter deutlich nachgelassen hat. Daher haben wir nur die ersten beiden großen Inseln zu Fuß überquert, danach gab es noch ein paar Tagestrips. Wir sind im Süden gestartet. Wir hatten für 5 Tage das Essen komplett dabei. Dann sind wir eh durch Reine gekommen, da die Fähre nur dorthin und ein paar Stunden später wieder weiter zum Kerkfjorden fuhr. Dort haben wir im Coop Prix Frühstück und Snacks nachgekauft sowie Instant-Noodles fürs Abendessen. Davon haben wir nur die Nudeln verwendet, die weiteren Gewürze und Zutaten für unsere Abendrezepte (inklusive Nüssen/Parmesan/Pinienkernen und sowas) hatten wir vorher separat zusammengemischt und für die gesamte Reise dabei. Das gleiche anschließend im Bunnpris von Ramberg und Leknes. Wir sind von Hamburg über Olso nach Bodø geflogen, von dort mit der Fähre weiter nach Moskenes. Auf dem Rückweg sind wir mit dem Schnellboot von Svolvaer zurück nach Bodø.
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  37. Tarptent ProTrek Ich hatte es grade als Antwort in einem anderen Bereich schon gepostet. Hier passt der Link aber auch gut rein: https://www.tarptent.com/product/protrek/#tab-id-2
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  38. Gibbon

    Tipps zum Pyramidenzelt

    Hi, das Lanshan 1 ist einfach kein so großes Zelt. Ich hab das mal kurz gehabt, jedoch mit über 1,90m war mir das Zelt definitiv zu klein, selbst ohne Innenzelt. Es gibt einen umfangreichen Faden zum Lanshan 1, in diesem Beitrag dort wurde das Raumgefühl ganz treffend beschrieben: Und du hast das Zelt auf den Bildern schon vorbildlich aufgebaut! Wenn ich deine Daten bei https://fitmytent.com/ eingebe, also 172 + 10cm Matte, dann ist das nicht so geräumig. In der Tiefe ist da einfach kein Spielraum, in der Breite kannst du deinen Kopf vielleicht einen halben Meter bewegen? Gerade wenn man vom 2-Personen-Kuppelzelt kommt (so wie ich am Beginn meiner UL-Karriere), ist der Platz im Lanshan 1 einfach viel weniger. Wenn ich mit Bivy und China-Tarp unterwegs bin, dann passiert fast alles außer schlafen außerhalb meiner Behausung, inklusive Kleidungswechsel, Kochen oder das Vorbereiten der Schlafmatte. Wenn ich mit meinem größeren, jedoch schwereren, Tarptent Rainbow unterwegs bin, dann kann ich einiges an Aktivitäten ins Zelt verlagern, ohne immer direkt anzustoßen (obwohl das immer noch kein Vergleich zu den Camping-Luxus-Zelten von früher ist). Lange Rede, kurzer Sinn: Du machst nichts falsch, Pyramiden-Zelte bieten halt nicht soviel Kopffreiheit. D.h. wenn dir das Lanshan 1 zu eng/klein ist, dann ist dein Empfinden da völlig gerechtfertigt und nachvollziehbar. Muss halt jeder das Zelt finden, dass für einen am besten funktioniert. Inzwischen nehme ich bei schlechtem wetter lieber das schwerere Rainbow mit, um mehr Platz im Innenraum zu haben. Andere geben sich bei schlechtem Wetter mit weniger Platz zufrieden und sparen sich dadurch mehrere Hundert Gramm Zeltgewicht.
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  39. Ich bekomme ja immer wieder Taschen bzw Stirnlampen zur Begutachtung / Rep auf den Tisch, deren User aus ihrer Sicht einen nicht reparablen Schaden an ihrer Lampe festgestellt haben, daß entweder das Licht der Lampe in den höheren Leuchtstufen flackert, oder sich erst gar nicht in die höheren Leuchtstufen schalten läßt. In allen Fällen ist es dieselbe Ursache : Kein technischer Defekt der Lampe ! Letztendlich war vermutlich die Ursache Verunreinigungen durch die Finger o.Ä. Also konkret die Akkus werden mit den Fingern angepackt, wenn sie gegen einen Vollen ausgetauscht werden, oder der Akku zum externen Laden entnommen wird. Dabei landet auch entsprechende Stoffe bzw Verunreinigungen von den Fingern auf den Endpolen der Akkus, dadurch entstehen Übergangswiderstände, bei höheren Stromstärken (Leuchtstufen) entsteht dadurch an diesen Stellen Spannungsabfall und damit Wärme, wodurch die Oxidation dort verstärkt wird, also noch größere Übegangswiderstände usw Irgendwann ist der Übergangswiderstand so groß, das einerseits die Stromstärke zu sehr begrenzt wird und andererseits zu wenig Spannung an der Elektronik ankommt. Die Batteriepole sehen dann z.B. so aus (sorry, Bilder leicht unscharf) Die Beseitigung ist eigentlich easy, man muß nur die Pole reinigen, das geht am Besten mit einem entsprechenden Reinigungsstift für Kontakte z.B. Diesem, nach Reinigung funktioniert die Lampe wieder einwandfrei. Da ein derartiger Stift nur ein paar € kostet, empfehle ich, sich wirklich dafür einen derartigen Stift zu besorgen und nicht mit z.B. Schleifpapier dran rumzudocktern
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  40. Das würde mich tatsächlich auch interessieren. Mein Hund hat auch kein Interesse einen Schlafsack zu benutzen. Er bewegt sich viel und seine erste Intention ist es sich anstatt rein, einfach auf den Sack zu legen. Dann wird ihm kalt, er fiept und möchte in meinen. Daher hab ich die Schlafsack-Idee recht schnell aufgegeben. Der Hund muss also eine Art Schlafanzug und Isomatte bekommen. Ich habe jetzt einfach eine Winterjacke dabei von Hunter (300g, Fressnapf), die ich bei bedarf noch mit seiner Regenjacke kombinieren kann. Ideal ist das nicht und von daher würde mich die Jacke sehr interessieren. (es gibt in den USA Hunde Schlafquilte, mit Daunen und fixierung am Hund, die allerdings bereits ohne Zoll bei rund 150$+ liegen leider und daher erstmal keine Option sind). Die Isomatte ist eine Kombination aus Tatonka Doppel-Sitzmatte und einer Fleece Decke, auch im selbstbau. Dabei hab ich beides mit einem einmal-Drucknopf Set verbunden und zwar so das das Fleece entweder doppelt auf der Matte fixiert wird, oder man eine lage über das Hundi schlägt. Aber wie gesagt, er bewegt sich oft, braucht daher eine flauschige (und leichte) Daunenjacke. Anleitung: - Tantonka Matte Double (ca. 10€ - Amazon) - Fleecedecke (ca. 4€ - Kik) - Einmal Druckknopf-Set (4€ - Amazon) insg. 18€, Bauzeit 1h, ca. 240 g
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  41. Moin zusammen, wo ist es im August (generell - nicht nur dieses Jahr) -nicht zu warm -nicht zu nass -nicht zu steil -nicht zu flach -campen einfach Dieses Jahr ist der Vater-Sohn (jetzt noch 12) Tripp grade vorbei (kein Bikepacking). Nächstes Jahr soll es dann eine 7-10 Tage beladen durch die Gegend radeln. Schweden - bisher unser Favorit. Zu erreichen ist Göteborg gut, allerdings finde ich entweder Schotterstraßen (endlose wofür Schweden bekannt ist) oder Wanderwege (die meist wenig zu befahren sind). Durch Shelter und das Jedermannsrecht aber das meiste Gefühl von Outdoor mitbringen. Schottland - Midges Hochsaison. Alpen (-cross) - keine Lust auf Straße in der Hochsaison. Abseits der Straße sofort lange und steile Anstiege. Außerdem Campingplätze voll in der Saison. NL und DK - sind dann für eine Woche doch zu eintönig und flach. Also ~1 Woche mit dem Sohn (dann 13) beladen im Juli oder August mit viel Abenteuer, Natur, Trails, und alles was dem Sohn sowie auch dem Papa Spaß machen. Die Trails sollten beladen gut fahrbar sein. Wir reisen mit dem Auto an, Startpunkt ist Dortmund. 5-6 Stunden Autofahrt ist kein Problem.
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  42. Nachdem ich das Zenbivy-Prinzip mal mit einem gelöcherten Tyvek Rest und Gummiband getestet und für gut befunden hatte, wollte ich mir das mal in etwas schöner nachbasteln. Da sich meine Reise wegen Zahnproblemen und krankem Haustier etwas verschiebt, blieb dafür nun Zeit. Hier ist das fast schöne Ergebnis. Material ist Tyvek Softstructure, das noch übrig war und mal als Groundsheet gedient hat. Nun ist es der Bezug für die Isomatte. Die ganze Konstruktion soll nicht nur gegen Zugluft und Verrutschen des Quilts helfen, sondern auch die Isomatte vor den Krallen meiner Hündin schützen (hatte da schon zwei Zwischenfälle...). Ohne Hund hätte ich das ganze nicht über die komplette Isomatte konstruiert. Die "Anti-Zugluft-Lappen" werden nicht am Quilt befestigt, sondern sind per sehr leichtem Gummiband (für Unterwäsche) verbunden und gehen über den Quilt. Mit Kam Snaps befestigt lassen sie sich in beide Richtungen öffnen. Der Quilt kann am Sheet eingehakt werden, damit er bei Aktiven Schläfer*innen nicht verrutscht. Die Haken zur Befestigung des Quilts habe ich befestigt, indem ich dünne Tyvek durchgespielt und ans Sheet geklebt habe (mit meinem Lieblingskleber: Ponal wasserfest). Hatte keine Lust mehr zu nähen. Wiegt nicht ganz so federleichte 95g. Aber leichter als das Original.
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  43. marieke333

    Alpha Direct Pulli

    Genau, sieht dan so aus (Innenseite): Und Aussenseite;
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  44. Kay

    Alpha Direct Pulli

    Ich habe mir auch gerade einen 130g/qm Überzieher für den 80g/qm Hoody genäht. Der Stoff hat extrem gefusselt, noch mehr als der dünne. Ich habe jede Schnittkante sofort mit der Overlock versäumt, so ging es dann ganz gut. Der fertige Hoody hat bei einer Wäsche keine nennenswerten Fussel im Guppyfriend Beutel hinterlassen. Mein erster Alpha Hoody, damals noch unversäubert genäht, lässt heute nach zwei Jahren noch ordentlich Fussel beim waschen. Ob das am Stoff oder der Verarbeitung liegt, ist natürlich nicht eindeutig zu belegen. Ich empfehle dir außerdem den Schnitt nicht zu eng zu machen, da der Stoff an der anderen Lage geradezu klebt. Lieber etwas größer zuschneiden, mit großen Stich heften und dann justieren. Wegschneiden geht schließlich immer. Und auf die Elastizität des Stoffes bei Zuschnitt und Nahtwahl achten, da hat es bei meinem ersten Versuch gehapert, die Ärmel waren nicht zu benutzen. 🤭 Beim SM vergrößern finde ich es am leichtesten an den Mittellinien zu arbeiten und nicht an den Rändern. Dann müssen die Schnittkanten nicht neu aufeinander angepasst werden. Beim Raglan ist es eh sehr unkompliziert, aber falls dein Schnitt Armlöcher hat (und dort noch genügend Spielraum für Lagen ist), ist es einfacher die Armlöcher nicht anzufassen beim erweitern. Bei dem 130er Stoff wäre eine Kappnaht vermutlich kein Problem. Ich habe den mit der Overlock versäumten Saum zweimal eingeschlagen und gecovert. Diese drei Lagen Stoff sind sehr dünn, keinesfalls wulstig. Sollte also bei dem dünneren Stoff vermutlich noch weniger auftragen. Allerdings bin ich kein Freund von einer Kappnaht bei Stoffen, in die ich keine harte Kante bügeln kann. Dazu reicht mein Talent nicht aus. Ich nähe dann mit etwas mehr Stoffverbrauch durch die NZ erst links auf links zusammen, dann rechts auf rechts, so nähen dass die NZ mit der zweiten Naht verborgen wird. Dann sieht man innen keine offene Naht. Je nach Stoff und Vorhaben tacker ich dann den Wulst mit einer parallelen sichtbaren Naht fest. @marieke333 hast du das zurückschneiden der NZ auf 6mm mit Alpha gemacht und bleibt die Naht dann stabil? Ich habe mich das nicht getraut, weil der Stoff sehr locker ist und ich Angst habe, dass eine Naht mit wenig NZ ausreißen könnte. Deine Erfahrung würde mich daher sehr interessieren. Vielleicht traue ich mich dann auch den nächsten Alpha so zu machen.
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  45. Hier noch die angekündigte Hose aus dem selben Alpha 80: Eng anliegend (sollte eigentlich lockerer werden, irgendwas mit dem Schnittmuster hat da nicht hingehauen... ) Wiegt 75g Wird meine Schlafhose und als Isoschicht unter der Wanderhose wenns kalt wird. Ist eher quick&dirty geworden, speziell die Naht am Bund.
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  46. Meines Wissens nach ist Nylon etwas stabiler als Polyester. Ansonsten denke ich aber auch, dass es egal ist. Die glänzende Seite kommt zur Daune hin
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  47. Matt außen, glänzend innen
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