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Ultraleicht Trekking
  1. notenblog

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    • Von ChristianS
      Verehrtes Kollegium,
      diesen wunderbaren Abend möchte ich nutzen, um einmal über meine Erfahrungen mit dem Nachbau der Exodus sandals zu berichten. Inspiriert durch diesen Thread stieß ich vor einiger Zeit auf die Exodus sandals und fand das Konzept überzeugend und einfach genug, um einen Nachbau zu wagen. So habe ich mir bei Extremtextil ein paar 12mm Leiterschnallen, 10mm Polyamidgurtband und Vibram Supernewflex 6mm Sohlenplatte bestellt. Als Formschablone haben dann ein Paar Flipflops hergehalten, die Sohlendurchbrüche für das Gurtband habe ich mittels Bohrmaschine und Cuttermesser hergestellt. Das richtige Einfädeln vom Gurtband in Leiterschnallen und Sohle war dann etwas tricky und hat ein paar Versuche gedauert
      Doch dann waren sie schon fertig, Gewicht 62g pro Schlappe in Größe 42:




      Seit der Fertigstellung habe ich sie viele Wochen im Alltag getragen, zuletzt auch auf der Urlaubs-Schwedentour.
      Die Dämpfung der 6mm-Sohle ist angenehm. Das Sohlenmaterial ist sehr weich und flexibel, so dass sich ein tolles Barfuß-Gefühl einstellt. Ich war überrascht, wie angenehm ich das finde. Inzwischen mag ich kaum noch andere Schuhe tragen. Nur bei grobem Schotter, bzw. einzelnen Kieselsteinen, kleinen Tannenzapfen o.ä. drückt es sich schmerzhaft durch. Offroad habe ich daher nun mehr den Blick auf den Boden gerichtet als vorher. Der Grip der Supernewflex-Sohle ist top. In Schweden konnte ich prima über feuchte Wurzeln und bemooste Steine klettern, da saßen meine Frau mit Meindl und mein Sohn mit Keen schon auf dem Hintern. Die Schnürung hält den Fuß auch gut auf der Sohle. Nur matschige Stellen konnte ich noch nicht testen. Auf Schotterwegen u.ä. sammelt man gelegentlich kleine Steinchen auf, die dann störend drücken. Da die Sandale aber kein klassisches Fußbett hat, fallen die kleinen Steinchen auch recht leicht wieder raus, so dass ich nur recht selten mit der Hand nachhelfen musste.
      In nasser Umgebung, z.B. bei Regen oder nach einer Furt, zeigen sich ein paar Nachteile. Zum einen nimmt die Haftreibung zwischen Fuß und Sohle ab, so dass man mehr "in der Schnürung hängt". Zum anderen dehnt sich das Polyamidband deutlich, so dass die Sandalen zu locker sitzen.

      Wenn die Umgebung wieder trocken ist, sind die Füße auch extrem schnell wieder trocken (auch mit Socken). Viel schneller als in Trailrunnern.
      Aktuell baue ich an einem Nachfolge-Modell mit etwas steiferer Sohle und Dyneema/Kevlar-Gurtband, um die aufgeführten Schwachstellen noch auszumerzen. Aber dazu später mehr
       
       
       
    • Von Stromfahrer
      Verkaufe meine jüngst erworbenen Schuhe
      Merrell Trail Glove 3, absolut neu, Größe 45, schwarz
      Grund: Ich habe nun doch noch ein einzelnes Paar der ursprünglich gesuchten Merrell Bare Access Trail gefunden.
      Nachdem ich beide Schuhe im direkten Vergleich über meine Standardrunde von 11 km gelaufen bin, liegen mir die Bare Access besser, daher dürfen die Trail Glove wieder gehen.
      Die Haltbarkeit dieser Schuhe steht außer Frage, wenn man @micha90 kennt, nachzulesen hier. Die Schuhe sind tatsächlich nur ca. 6 km (mit Strümpfen natürlich) im Wald getragen worden, also wie neu. Bei Bedarf kann ich auch Fotos machen, aber wie gesagt: Praktisch neu. Ich habe 120 Euro bezahlt.
      Für 93 Euro sende ich sie dem Käufer direkt nach Hause.
      Der Preisvergleich ergibt aktuell 104 Euro inkl. Versand.
    • Von Tony
      Wie's aussieht, sind hier im Forum einige mit Huaraches oder sogar öfters mal barfuß unterwegs, da wollt ich mal fragen, wie so die Trailerfahrung ist. Also seit ihr auch bei längeren Touren barfuß (oder fast barfuß) unterwegs und was habt ihr für Tipps? Bei den Huaraches hab ich das Problem, dass die Schnüre bergrunter teilweise schmerzhaft zwischen die Zehen drücken.
      Außerdem, welche Gangart habt ihr? Sprich, setzt ihr mit der Ferse auf oder doch eher Zehenballen/Mittelfuß. Wenn ich barfuß über Schotterwege unterwegs bin, bleibt mir kaum etwas anderes übrig, als mit dem Vorderfuß aufzusetzen, damit ich nicht ausversehen ungebremst auf spitze Steine trete. Hab ich meine Huaraches an, wechselt das wieder zum Fersengang. Je mehr Sohle zwischen Fuß und Boden ist, desto unnatürlicher fällt es mir auch Vorfuß zu gehen. Natürlich auch je nachdem wie groß ich meine Schritte wähle.
      Merkt ihr bei Huaraches Unterschiede zwischen unterschiedlichen Sohlendicken und Profilen? So etwas wie die Merrell Trail Glove sind ja im Grunde das gleiche, nur ansehnlicher  und mit Oberschutz. Das Geld dafür ließe sich da doch bestimmt sparen...
    • Von questor
      Verkaufe meine Vivo Barefoot Synth Hiker.Nur einen Tag getragen, sind doch minimal zu klein mit meinen favorisierten Socken, habe sie mir in 42 noch einmal geholt.Innen wie außen, oben wie unten top! Neupreis 150€Hier für 80€ Das sagt der Hersteller:  Beim VIVOBAREFOOT Synth Hiker wurde auf hohe ökologische Nachhaltigkeit geachtet. So wurde beispielsweise Eco-PU verarbeitet und die abriebfeste Außensohle besteht zu 20% aus recyceltem Industrie-Gummi. Der Synth Hiker von VIVOBAREFOOT ist ein sehr leichter Wanderschuh für das ultimative Barfuß-Feeling. Das Obermaterial aus Mesh ist wasserabweisend und hoch atmungsaktiv. Durch die integrierte wasserdichte „Socke“ mit Hydroguard-Membran wird der Schuh vollständig wasserdicht. Der Synth Hiker besitzt eine 4,5 mm dicke, profilierte Sohle, die auf den verschiedensten Untergründen sehr guten Halt garantiert. Somit eignet sich der Synth Hiker auch gut für Zustiege. Die Schnürung ermöglicht eine optimale Anpassung an den Fuß. Die herausnehmbare Innensohle ist schnelltrocknend , antibakteriell und feuchtigkeitsregulierend. Natürlich verzichtet der Synth Hiker, wie die anderen Barfußschuhe von VIVOBAREFOOT auf Sohlensprengung und Stützen. Zudem ist der Zehenbereich großzügig geschnitten, damit der Fuß sich voll und ganz entfalten kann. 




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