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Neue Ultraleicht-Ausrüstung
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bandit_bln und 2 andere reagierte auf Trinolho für Beitrag im Thema
3 PunkteHeute kamen die Teragon-Heringe an. Über den Preis reden wir besser nicht - das Weihnachtsgeld hat jedenfalls seine Bestimmung gefunden. 😅 Dafür war jeder Hering einzeln und fein säuberlich in Pergamentpapier eingewickelt. Der Blick auf die Waage offenbart: Tatsächlich 5,1 g/Stück... Die Verarbeitung bzw. das additive Fertigen wirkt extrem hochwertig. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Heringe tatsächlich so lange halten, wie beworben.3 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
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Steynberg und 2 andere reagierte auf fatrat für Beitrag im Thema
3 Punktehttps://bonfus.com/product/fastus-23l/3 Punkte -
Kungsleden (nördlich) Juli 2024 - Abspecken
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Roiber und ein anderer reagierte auf grmbl für Beitrag im Thema
2 PunkteNur um Missverständnissen vorzubeugen, auch als Taschentuch verwendetes Klopapier sollte selbstverständlich erst beim nächsten Mülleimer entsorgt werden, zb bei Hütten im brennbaren Abfall. Leave No trace... Unabhängig davon ist Papier zum Naseputzen ziemlich bescheuert, mit Triefnase im Fjäll braucht es da ja Unmengen! Ich empfehle ein Stofftaschentuch, das funktioniert auch nass und kann ggf. alle zehn Minuten gewaschen werden2 Punkte -
Neue Ultraleicht-Ausrüstung
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ma11hias und ein anderer reagierte auf hmpf für Beitrag im Thema
2 PunkteGut, dass Bonfus ihr Konzept als "revolution" bezeichnet, und @Caperees schon Mitte 2020 umgesetzt udn Ende 2021 finalisiert hat . So muss MYOG sein, immer dem Markt voraus. Hier mit 20 L Hier mit 30L2 Punkte -
Kungsleden (nördlich) Juli 2024 - Abspecken
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roli und ein anderer reagierte auf baskerville für Beitrag im Thema
2 PunkteHast du das alles einmal zur Probe gepackt? Ich könnte mir vorstellen, dass dein Equipment gut Volumen einnimmt. Du brauchst von Jäckvikk an ein bisschen Platz im Rucksack, da sich dort die letzte sehr gute Einkaufsmöglichkeit befindet und du dann erst einmal eine Weile auskommen musst. Hier meine Liste vom August letzten Jahres: https://lighterpack.com/r/50h9ae Ich war mit den Sachen zufrieden mit Ausnahme meines Innenzelts. Zu deiner Liste: Wenn du trockene, lange Schlafkleidung mitnimmst, würde ich auf das Inlet verzichten. Redundanz vermeiden: Du brauchst i.d.R. keine zwei Buffs, nicht drei Mückennetze und auch keine Taschentücher, wenn du Toilettenpapier hast. Ich würde außerdem noch das Messer reduzieren und minimalistisch halten. Die Chemiekeule in Form des Mückenschutzes kannst du dir sparen, da du mit dem Sprühen nicht hinterher kommen wirst.:) lange, lockere Kleidung ist hier meiner Meinung nach besser. Für mich hat sich ein Langarmhemd bewährt, das bei Bedarf aufgeknöpft und hochgekrempelt werden kann. Abschließend noch etwas aus eigener Erfahrung. Ich war 2021 und 2023 auf dem Kungsleden unterwegs. '21 ultraheavy (baseweight > 12kg) und mit schweren Stiefeln, '23 ultralight mit Trailrunnern. Auf non-alpinen, nicht winterlichen Touren ziehe ich nie wieder und auf gar keinen Fall mehr schwere Stiefel an. Falls du noch Geld loswerden möchtest, würde ich es auch ins Zelt investieren (z.B. in ein Lanshan 1 pro oder ein Lunar Solo). Die Regenjacke würde ich durch etwas Einfaches ersetzen (z.B. die Raincut von Decathlon; diese vllt in der fullzip-Version) und mich von der Illusion frei machen, dass man trocken durch den Kungsleden kommt. Viel Spaß, der Kungsleden ist ein toller Trail! edit: Da fällt mir noch etwas ein. Der unnötigste Gegenstand, den ich jemals auf Tour dabei hatte, war die Stirnlampe im schwedischen Hochsommer.:D Das Smartphonelicht sollte in jedem Fall reichen!2 Punkte -
Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?
Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?
kai und ein anderer reagierte auf zip für Beitrag im Thema
2 PunkteNicht ich direkt, aber meine Schwester: Hundetrinkflasche aus Metall- im Schwarzwald Hundeleine extra lang und dick und schwer Und ein Wanderkollege 7 Liter Wasser, ebenfalls im Schwarzwald, weil er kein gefiltertes Wasser oder Quellwasser trinken möchte Die Tour endete mit gebrochenem Fuß und wundgelaufenen Füßen2 Punkte -
Sammelthread - myog kleine Basteleien
Sammelthread - myog kleine Basteleien
nbdy und ein anderer reagierte auf tomtetom für Beitrag im Thema
2 PunkteIch habe das Muster hiermit erstellt: https://zipworks.shinyapps.io/generator/ Mein Muster für die Tasche war das hier, wie man das Muster in eine Tasche umsetzt steht in der PDF auf der oben genannten Webseite.2 Punkte -
hexatrek thru 2023
1 Punkt[zwischenstand 20.6.23/ stage 1 completed, 27 tage für die ersten 670km] - Infos vorweg: der Hexatrek ist eine 2022 durch eine Crowdfunding-Aktion ins Leben gerufener Fernwanderweg 3034km durch Frankreich, der die französischen Gebirgszüge mit einander verbindet. SportlichE 138.000 höhenmeter (der PCT hat weniger und ist über 1000km länger - just sayin'). der Weg führt in der Sobo-Variante von Wissembourg durch die Vogesen den Jura an den Genfer See,von dort geht es in die Alpen, streift das Mt Blanc Massiv, verlässt den GR 5 und schwenkt durch die Ecrins und die französischen Voralpen, um nördlich von Avignon die Rhone zu überqueren. Westwärts durch das südliche Zentralmassiv. Die Schluchten von Tarn und Ardeche können bekayakt oder bewandert werden (entsprechende Wasserwege sind in der Hexatrek-App markiert) um bei Carcassone sich den Pyrenäen zu nähern, weitere gute 1000 alpine km. Endpunkt ist Hendaye am Atlantik. Die Hexatrek-Association stellt neben der HP, eine App, sowie einen Discordchannel für Austausch und Informationen zur Verfügung, bedient alle Social Media Kanäle (ausser tiktok, da hat kevin aversionen und er ist zu alt dafür, sagte er bei einem bier in st. hyppolyte - ok, es waren ein paar mehr biere) - gearlist für den trail: klickklick ---- Let's start - die ersten Tage [a.k.a von Wissembourg nach Schirmeck/ La Broque] Die Sonne scheint, wir stehen am Trailhead an der französisch-deutschen Grenze. Ein Briefkasten, drei Holzpflöcke, die ikongraphisch an die PCT-Trailhead erinnern sollen (immerhin wurde die idee des HT 2020 auf dem PCT geboren), Weinberge, die Touribimmelbahn, die zwischen dem von den Nazis erbauten Deutschen Weintor und Wissembourg pendelt, kommt vorbei während wir, die Namen der HT class of 22 und 23 mit dem finger nachfahren. "Bonjour" und Happy Trails. Die ersten Schritte wie immer on trail, voller Erwartungspathos und zugleich zwei, drei Schritte. wir lachen, strahlen und schauen und bedeutungsschwer und verschworen an. 3034km durch Frankreich haben so eben begonnen. Wir laufen zurück nach Wissembourg, pittoresk ist es - wir kennen es bereits aus vielen Weekendern, so ist uns der HT überhaupt auch erst aufgefallen: 2021, eine unbekannte Trailmarkierung, Schnellrecherche. Aha Hexatrek. Okay, kool. direkt auf die Bucketlist. Kein Jahr später stehen wir also auf diesem Trail... Die Nordvogesen, gehen nach Norden sanft in den Pfälzer Wald über, fallen im Osten seicht in den Oberrheingraben, der im Dunst des Tages vor uns liegt. Der erste Anstieg ist gemacht. Wind rauscht in den Weizenfeldern und Baumkronen. Die ersten Burgen, trutzig auf die Sandsteinformationen der Gipfel geklotzt. Rotbuchenwald ASMR rascheln der Blätter mit jedem Schritt, Kiefernhaine, Besenheide und Brombeere kriechen über den sandigen Boden - die Borke knarzt im Wind, die Nadeln rauschen dürr. Es duftet harzig ubd warm. Wir lassen es langsamer angehen - 27 km im Wald bei Froensburg ist Schluss für den ersten Tag. Noch mehr Burgen - Wasignstein, Petit Arnsberg, Wittschloessl, Windstein - ich als Kind des Oberen Mittelrheintals, bin geneigt blass, ob der Burgendichte zu werden. Tagesziel ist Niederbronn, da gibt es einen Supermarkt, wir haben in Wissembourg nur für zwei Tage resupped. Nach vielen Burgen, viel Wald, viel sanften auf und ab, sowie erodierten Sandsteinformationen erreichen wir Niederbronn. In der dortigen Bar trinken wir auf die ersten 50km Picon Biere, und weils so lecker ist noch eins... wir wollen von dem Tag nicht mehr viel, ausser aus Niederbronn raus und einen Pennplatz suchen. Den finden wir ein paar hundert Höhenmeter weiter, auf dem Biwakplatz Wasenbourg. Die zwei kleine Bier sind längst ausgeschwitzt, den angetüterten Hochmut haben wir der Realität der Höhenmeter geopfert. Wir genieszen die Aussicht, die auch schon Goethe genossen hat, wundern uns schon nicht mehr wo der alles war, suchen vergeblich den Blick nach Straßbourg über den er dichtete - vielleicht hätten wir auf den Bergfried steigen müssen. Burgen, Sandsteinfelsformationen, Wald in unterschiedlichen Reihenfolgen und Gewichtungen. Ein Green Tunnel mal Licht, mal dunkel dicht. mal aus Buchen mal aus Kiefern, mal aus Tannen. Da und dort zerharversert, hier und da hat der Wind entschieden, wie der Baumbestand auszusehen hat, ab und an eine Aussicht, wir machen Höhenmeter und gleiten langsam aber sicher in die Haute Vosges - recht unvermittelt stehen wir an Tag 5 über 800 Metern und kratzen an der 900er Marke. Col du Schneeberg. Tags darauf laufen wir bereits auf die beiden höchsten Punkte der Nordvogesen, den Rocher du Mutzig, random sind dicke Felsklötze auf dem Gifpelplateau verteilt, das der Landschaftsgärtner Lothar 1999 nach seinen Vorstellungen umgestaltet hat, Heidelbeere trotzt sich aus den Ritzen, die Sonne steht schon Nachmittagstief, der Blick in weite Breuschtal, gen Süden der Bergkette folgend, ist der Donon - auch 1009m hoch - mit seinem markantem Tempel sichtbar. 10 Trailkm noch. Frustrierend, sind wir doh an dem Tag kaum - 12km dato - voran gekommen. Die 10km ziehen sich - metale Schwerstarbeit - um 20h ish stehe wir auf dem Gipfel. Myriaden von Ausflugstouris haben das Sandsteinplateau zu einer platten Ebene geschliffen, haben ihre Namen, ihre Liebesschwüre, ihren Lieblingsverein oder ihre Klassenfahrt in den weichen Stein geritzt - heute abend ist niemand da (oky, ein Trairunner und eine Wanderin), der Wind trocknet den Schweiß des Aufstiegs, wir grinsen Richtung Norden - das haben wir bereits geschafft, wir schauen ehrfürchtig de Hügelketten gen Süden, das steht uns noch bevor. Unterhalb des Donon suchen wir uns einen Schlafplatz - es wird kalt die Nacht, der Wind pfeift, trotz tief abgespanntem Zelt und windabgewandter Seite - nur doof wenn der Wind immer wieder dreht. Eo frösteln wir im Windchill und wachen etwas gerädert auf. Aber an Tag 7 steht ein Nearo-Day Plus ein Hotelzimmer... 10ish km to go. die Aussicht auf Kaffee - also richtigen und nicht Nescafe - und irgendwas Süsses zum tunken beflügelt. Um 11ish sind wir in Schirmeck, bekommen sehr zuvorkommend Hilfe in der Touriinfo und von denen gar ein Zimmer gebooked. Die Zeit, bis wir unser Zimmer beziehen können, verbringen wir eben damit Schnecken, Croissants in Kaffee zu tunken und den Elektrolythehaushalt mit Quiche zufriedenzustellen. Dafür, dass die Doppelgemeinde Schirmeck/ La Broque mit der Nachbarschaft zum KZ Struthof-Natzweiler und dem sogenannten "Sicherungslager Schirmeck-Vorbruck", die beiden bedeutensten Orte elsässischer Erinnerungskultur an den NS-Terror befinden, finden wir keine Druckerzeugnisse diesbezüglich in der Touriinfo, also bemüßigen wir das Internet - und geben unserem Kaffee einen mehr als faden Beigeschmack. Am nächsten Morgen - und das ist das Zynismus der Geschichte - werden wir den Gedenkort Struthof nicht nur erreichen, sondern er ist eben auch Teil unserer Wasserresupp-Strategie. Unser Zimmer dekorieren wir hikertrashmäßig um -alles gewaschene wird aufgehängt, Schalfi/ Quilt ausgelüftet, der wenige Inhalt der Packs großflächig im Zimmer verteilt, Inseln aus Essen finden sich dazwischen - und wir drapieren uns in das Bett. feels like nearo! ... to be continued (viellicht aber auch erst im oktober, also nach dem trail)1 Punkt
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Kungsleden (nördlich) Juli 2024 - Abspecken
Kungsleden (nördlich) Juli 2024 - Abspecken
baskerville reagierte auf grmbl für Beitrag im Thema
1 PunktAlso Zelt ersetzen steht einfach an, da kannst du über 1 kg sparen. Du musst keine Stöcke mitnehmen, es geht auch mit Aufstellstange aus Alu oder Carbon, Alu wiegt 90g. Aber klar, kannst du auch bei der nächsten Tour machen wenn du auf dem kungsleden merkst, dass ein ganzes Kilo weniger echt geil wäre 😄 Edit: achja und Klamotten, ich hatte auf meinen ersten Touren auch echt (zu) viel dabei, was hier im Forum bedeutet 1500g im Rucksack. Lighterpack meiner ersten Norwegen-tour. Mal so als Anhaltspunkt Aber das hast du bei den anderen Listen schon gesehen.1 Punkt -
Kungsleden (nördlich) Juli 2024 - Abspecken
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dermuthige reagierte auf zip für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe gar nichts zu den Stiefeln bzw. Trailrunnern gesagt. Ups. Wanderstiefel oder Trailrunner Auch hier keinerlei Erfahrung. Ich mag festes Schuhwerk und habe auch kein Problem mit Blasen oder Entzündungen (wenn man kein Katzenstreu reingeschüttet hat ). Muss die Füße nur jeden Tag ordentlich eincremen und über Nacht trocken halten. Tendenziell würde ich aber eher zu wasserundichten Schuhen greifen, weil die "wasserdichten" scheiße trocknen. Da meine nicht mehr die jüngsten sind, wird das wahrscheinlich der erste Gegenstand wegen Verschleiß zu ersetzen sein.1 Punkt -
Nemo Tensor Extreme Conditions R8,5 - trotzdem kalt von unten
Nemo Tensor Extreme Conditions R8,5 - trotzdem kalt von unten
Patirou reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema
1 PunktKälte gibt es physikalisch gesehen nicht*, daher kann sie auch nicht reflektiert werden. *Als Kälte wird gewöhnlich das Fehlen von Wärme(energie) bezeichnet.1 Punkt -
Kungsleden (nördlich) Juli 2024 - Abspecken
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dermuthige reagierte auf zip für Beitrag im Thema
1 PunktHallo zusammen, vielen Dank für eure Antworten, das ist sehr viel zum "Verarbeiten". Ich versuche mal strukturiert zu antworten, was nicht ganz leicht wird Danke @ChristianS, gute Inspirationsquelle. Daraus nehme ich erstmal für mich mit: viel Optimierungspotential => Weniger ist mehr tendenziell eher 10Ah anstatt 20Ah als Powerbank (auch wenn ich keine Nitecore habe) weniger Kleidung Nimmt da etwa jemand 2x Desinfektionsmittel mit? Na, Na, Na (-: Danke @dermuthige, auch hier sehr gute Anregungen. Hier einige Anmerkungen und was ich mitnehmen (lernen) kann: Buff doppelt => Buff doppelt 1x Schal und 1x Mütze. Könnte man sich ggf sparen Handschuhe doppelt => Die winddichten sind recht kühl, die merino bei Wind meh. Ergänzen sich eigentlich sehr gut. Würde im Moment dazu tendieren die winddichten zu ersetzen, weil kaputt (sind schon 10 Jahre alt) und die Merino Handschuhe zu Hause zu lassen. Fleece schwer. Alpha-Hoodie stattdessen? => Ja, ich liebe das Fleeze, aber das ist schon schwer und auch wahrscheinlich für "Sommer" zu warm. Was ist ein Alpha-Hoodie? Packsäcke reduzieren => Ich guck mal ob sich das umsetzen lässt Brillenetui leichter basteln => Das nehme ich schon gar nicht mehr mit. Ich bin Brillenträger und es gibt für mich keine Gläser für meine Stärken, dementsprechend bruache ich Kontaktlinsen + Etui + Brille + ggf. Flüssigkeit + Desinfektionsmittel + Spiegel, sonst wird's schwierig. Alles nicht wirklich gewichtsoptimierend und wahrscheinlich nicht wirklich nötig, wenn ich von Süd nach Nord laufe (=> Illusion?). Deshalb hab ich das alles wieder rausgeworfen Kleineres oder kein Messer => Guter Punkt, ich schau mal, gibt diese Victorinox ja noch als mini-Variante. Brauche ja nur ne Scheere und Messer, bzw. hätte gerne eine Scheere Maskottchen? => Geschenk der Frau, muss (!) leider mit. Steht auch stellvertretend für mein Päckchen/meine Ängste und passt eigentlich ganz gut Von 125g auf 10g Seife runter => Ja, guter Punkt, werde ich schauen zu reduzieren Zahnputztabletten => Nope, mag ich nicht Leichtere oder keine Schaufel (oder Steine hochnehmen) => Nehm die Schaufel immer mit, aber hab sie nur 2x gebraucht. Einmal wegen scheiß Wurzeln und 1x wegen Steine im Boden. Mit Steine hochnehmen meinst du einfach unter nen Stein sche.... oder? Erste-Hilfe-Set: Will ich nicht reinreden, aber wirkt schwer => Da du nicht der einzige bist, der das schreibt, werde ich das mal überdenken (siehe unten) 150g Mückenschutz zusätzlich zum Mückenkopfnetz und Innenzelt, wofür ist das? => Kann wahrscheinlich raus. Habe etwas über den Kungsleden gelesen, letztlich hat das jeder empfohlen, aber wahrscheinlich unnötig Jacke, Regenjacke, Regenhose geht leichter => Dazu weiter unten mehr Zelt für 1,8kg ist in diesem Forum happig => Dazu weiter unten mehr Schlafsack und Rucksack geht natürlich auch leichter, aber verstehe bei Stichpunkt Frostbeule und Anfänger => Ich liebe den Rucksack. Der ist wirklich top. Auch wenn für eure Verhältnisse sehr schwer, aber den würde ich erstmal ungern tauschen. Thema Schlafsack kann ich noch nichts zu sagen, aber ich denke der wird gut für mich funktionieren, weil ich nachts sehr leicht friere. Schlafe sogar im Hochsommer mit Decke. Auch dir Danke ich @baskerville für dein Feedback. Du hast mit deiner Einschätzung recht. Es passt zwar alles rein, aber ist schon sportlich. Ich müsste Essen für ca 3-4 Tage mitschleppen können. Wenn das aber etwas unhandlich wird, müsste ich improvisieren. Wüsste auch wie, aber Volumen runterbekommen wäre schon Priorität. Von dir nehme ich mit: Stirnlampe raus Wanderstiefel doof Schlafkleidung oder Inlett Taschentücher doof Chemikeule doof => lange lockere Kleidung 2 Buffs doof => würde aber Gegenhalten: 1x Mütze und 1x Schal Zelt schwer => Mal schauen, ob ich da noch was machen will/werde/kann Regenkleidung doof (siehe unten) @Mr.magoo, den Footprint zu Hause zu lassen, überlege ich mir. Allerdings bin ich ein Tollpatsch und die Zelte sind einfach Scheiße teuer und der Footprint ist mir relativ egal, hauptsache keine Brocken. Zum Thema Erste Hilfe mache ich mir nochmal Gedanken (siehe unten) Währen dich am Verfassen war, hat @Namie noch geschrieben. Dankeschön (-: Socken => weiß ich leider auch noch nicht wie ich es mache. Meine Füße stinken sehr, vll. andere Schuhe, aber meine sind noch gut, wahrscheinlich nach Schweden fertig. Vll. 3 dünne, da ich im schlimmsten Fall auch 2x dünne tragen könnte. Du hast Kontaktlinsen auf dem Zettel aber keine Kontaktlinsen Flüssigkeit? (diese nutze ich dann auch als Augentropfen!) => Kontaktlinsen sind nur, wenn ich Sonnenbrille brauche. Würde das alles zu Hause lassen und für notfälle => Brille kaputt 1 Paar mitnehmen. Ich brauche "Nasentropfen", da nehme ich einfach die Salbe von Pepanthen, die geht für beides. Unterhemd (kurz) und T-Shirt => Ja, eins kann raus. Wenn ich ein langes Hemd nehme zum Hochkrempeln, nehm ich das Unterhemd, sonst anders. Und ich denke 1x T-Shirt sollte reichen, schlafe Nachts mit langem Hemd. Fleeze schwer => Fleeze ist schon schwer, mal schauen ob man das durch was leichteres ersetzt oder die Isolationsjacke weg lässt. Ich hab ja noch die Regenjacke, wie du schreibst Wasserfilter => den nehme ich mit Footprint raus => Ja, denke ich drüber nach, mag halt keine Brocken haben Trinkflaschen => ich bin faul, wenn ich nur eine Flasche habe, trinke ich den ganzen Tag nichts. Deshalb 1x 0,5 + 1x 1L Taschentücher raus => okay Schaufel +1 => Ich denk drüber nach sie zu Hause zu lassen, benutze sie selten. Strinlampre raus => okay Edit: Mist, da war ich zu langsam @grmbl, ja das mit den Taschentüchern ist ziemlich bescheuert. War noch nie so lange unterwegs, deshalb fällt das nicht so auf. Bei ~20 Tagen eher unnötig. Mal schauen wie ich das löse. Entweder extra Stofftaschentuch oder einfach in Ärmel, Handrücken oder sonst wo hinschmieren. Ist ja nur "Schweiß". Schlafkleidung oder Inlett Generell war der konsens, dass ich entweder Schlafkleidung oder Inlett mitnehmen soll. Ich tendiere gerade für Schlafkleidung, weil die mehrfach einsetzbar ist und sich in Waage hält vom Gewicht. Jacke tauschen Die Rab Xenair Alpine Light Jacke wurde hier irgendwo empfholen, die wiegt auch die Hälfte, und war gerade im Angebot. Die kommt morgen, die schaue ich mir mal an und gucke ob sie mir passt und wie sie mir gefällt. Fleeze tauschen Das Fleeze ist schon recht schwer, auch wenn ich es sehr mag. Oben wurde Alpha Hoodie empfohlen. Ist das der Alpha Hoodie von Outliteside? Als Alternative wurde hier meine ich auch irgendwo das Noorona Flakentind Alpha 120 empfohlen. Regenjacke tauschen Bisher waren all meine Regenjackenkäufe für'n Arsch. War bis jetzt noch nie zufrieden. Ich schau mir die von Decathlon mal an. 20€ sind ja jetzt nicht so viel verbranntes Geld. Ansonsten vll. nen Müllsack nehmen 🤷 Regenhose tauschen Die bleibt erstmal, mit der bin ich vorerst zufrieden. Zelt Das MSR Hubba Hubba NX ist nicht die beste Wahl, ich bin auch sehr unzufrieden damit. Mal schauen ob ich das ganze noch ersetze, aber ich möchte eben auch nicht gleich mit nur neuer Ausrüstung auf so ein "Abenteur" gehen. Insbesondere da ich keine Stöcke benutze, sehe ich den Vorteil von einem Lunar Solo für mich persönlich gerade nicht, da ich die Stöcke ja extra mitschleppen müsste. Erste Hilfe Ihr wart ihr generell recht eindeutig und ich werde mal Reparatur und erste Hilfe-Set noch einmal überdenken. Habt ihr einen Forumslink, an dem ich mich inspirieren könnte? Aber generell müsste das ja nur paar Tabletten, Flaster und Bethaisadonna (o.ä.) sein. Vielen Dank für eure Eindrücke und eure Bereitschaft mir zu helfen. Ist bestimmt nicht leicht, immer das selbe zu schreiben Ich versuche das Ganze mal umzusetzen und melde mich mit meiner "optimieren" Liste Cheers .zip1 Punkt -
Kungsleden (nördlich) Juli 2024 - Abspecken
Ich verstehe die zwei Puffs > einer ist als Schal einer als Mütze gedacht. Habe ich auch so dabei und trage es eigentlich viel. > ich denke ohne INnlet sollte es auch gehen, der Schlafsack ist glaube ich ja warm genug? > Socken hast du 1 x dünn beim Schlafzeug und zwei mal beim Rest. Ich würde mir für nachts ein dickeres Paar mitnehmen und tagsüber nur 1 Paar... nass werden die so wie so auf dem Kungelnden. Halte deine Schlafsocken trocken dann sind die Füße nachts zufrieden und tagsüber ist es nach dem ersten Nasswerden auch nicht mehr so schlimm. > AM besten kombiniert mit Trailrunners dann läuft sich das Wasser auch wieder aus Sachen und Schuhen ( zu einem großen teil) raus. > Unterhemd (kurz) und T-Shirt ... ich würde das Unterhemd weg lassen > dieses Fleez kommt mir sehr schwer vor du hast ja schon eine dicke Jacke & Regenjacke wenn ich das richtig lese. evtl. hier lieber ein Merino LangarmShirt (z.B. von Decathlon) o.ä. in etwas leichter. > Wasserfilter kann man sich überlegen zuhause zu lassen. > Trinkflasche ersetzen durch eine 1,5 Liter Platsikflasche > überlegen das Footprint weg zu lassen! > Seife reicht sicher viel weniger. Ich finde Seife sollte draußen so wie so möglichst nicht landen und für die Gelegenheiten auf den Hütten in der Sauna reichen wahrscheinlich so 20-30 Gramm locker. > wenn man die Zahnbürste nach dem Putzen kurz trocken wedelt braucht die kein eigenes Etui > Du hast Kontaktlinsen auf dem Zettel aber keine Kontaktlinsen Flüssigkeit? (diese nutze ich dann auch als Augentropfen!) > Taschentücher braucht es nicht. Die musst du nur mit dir Rumtragen bis in die nächste Zivilisation du hast ja Klopapier, dass auch besser verrottet. > Ich mag meine Schaufel ich verstehe warum du die mitnimmst! Auch ist sie als Ersatz Hering im Einsatz. > Stirnlampe brauchst du nicht. Ist so wie so immer hell Wird sicher eine super Tour!1 Punkt
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Helinox-Stöcke
Helinox-Stöcke
Firejumper21 reagierte auf khyal für Beitrag im Thema
1 PunktNach einem Eindruck ja, meine Stoecke haben mehrere Tausend km hinter sich, viel auf Fels, bis jetzt 0 Abnutzung. Ich kenne etliche Andere mit denselben Erfahrungen.1 Punkt -
Spanien... Sierra Nevada
1 PunktDas mit der Anmeldung wäre praktisch, wenn man das nicht muss. Weißt du was in dem Gebiet als Reservat ausgeschrieben ist? Man ist die ganze Zeit im Nationalpark, aber auf den Karten die ich habe, habe ich bisher noch keinen extra Hinweis gesehen. Evtl. bin ich auch blind. Bei Punkt 3, meinen die bewirtschaftete Schutzhütten, oder? Notfalls frage ich mal jemanden der Spanish als Muttersprache spricht. Generell werde ich es definitiv nicht so eng sehen mit den 500 Metern. Das man nicht direkt auf einem Weg campt ist klar, aber 500 Meter ist ein bisschen übertrieben. Hahaha. Falsch ist das jetzt nicht, aber besonders hilfreich auch nicht. Historische Wetterdaten für ca. 2000hm habe ich leider noch nicht gefunden.1 Punkt
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Mesh Base Layer: Eine neue (alte) Sau wird durch's Dorf getrieben
Mesh Base Layer: Eine neue (alte) Sau wird durch's Dorf getrieben
Schwarzwaldine reagierte auf ULgäuer für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe eine Häglöfs Proteus Jacke, deren Innenmaterial Polartec Alpha sehr ähnlich ist. Außen ist sie praktisch winddicht. Das macht sie sehr geeignet für Radfahren in kühler Witterung, also eher so 0° - 15°C, je nach Baselayer und Intensität. Meine Frau hat seit kurzem eine Castelli Unlimited Puffy Jacket mit Polartec Alpha Direct, die ist äquivalent zu meiner Häglöfs Proteus, nur halt speziell für's Radfahren geschneidert. Zusammen mit Patagonia Capilene Air Baselayer, der mit seiner offenporigen 3D-Struktur gut Schweiß schluckt, kommt man da ziemlich weit, z.B. Laufen auch bei Minusgraden. Verkörpert imo das Pile'n'Pertex-Prinzip ganz gut. Siehe dieser Faden hier:1 Punkt -
Kungsleden (nördlich) Juli 2024 - Abspecken
Ich geb dir mal ein paar mer generelle tips. juli in Schweden kann 25 grad und mehr in der sonne bedeuten oder 0 grad und regen (eher unwahrscheinlich aber möglich) 90% der zeit hast du weichen Moosboden oder Grass under dem Zelt lass das footprint zuhause. Erste Hilfe würde ich mich an den wahrscheinlichen Szenarien orientieren : blasen, eingerissenes nagelband, mit dem Messer geschnitten, schürfwunde und schlimmstenfalls verstauchter Knöchel. Das lässt sich mit ein paar guten Pflastern einer elastischen Binde einer guten handcreme und schmerztabletten lösen.1 Punkt
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Alternative zu Salomon XA Pro 3D v8 GTX Wide
Keen Targhee kann ich dir empfehlen. Da bleiben meine Füsse (in Bewegung) schön warm auch bei ziemlich kalten Temperaturen. Und die Fussbox vorne ist sehr weit.1 Punkt
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Nemo Tensor Extreme Conditions R8,5 - trotzdem kalt von unten
Nemo Tensor Extreme Conditions R8,5 - trotzdem kalt von unten
Dr_M_Akellos reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema
1 PunktN´Abend, meiner erster Gedanke ging ebenfalls in Richtung Montags-Matte. Nach den neuen Werten sollte der Isolationswert viel weiter unter Deiner getesteten Außentemperatur sein. https://sectionhiker.com/sectionhiker-gear-guide/sleeping-pad-r-values/ Lag die Matte mit der richtigen Seite nach oben? Ich habe gerade erfahren, dass wenn die Unterseite oben liegt, die Matte kaum wärmt. https://www.youtube.com/watch?v=lMgfc0Ys-ag Ab Min. 13:00 Im Laufe des Videos wird übrigens nebenbei erwähnt, dass die Matte auf Eis nicht so gut isoliert hat wie erwartet. Und auch hier ist scheinbar der R-Wert nicht das Maß aller Dinge ... Aus meinen Erfahrungen ... Hast Du am nächsten Morgen bemerkt, dass der Liegebereich auf der Schneefläche an- oder eingeschmolzen war? Das würde darauf hinweisen, dass mehr Wärme durch die Matte geht als gewollt. Vielleicht ein Thermometer unter die Matte legen und schauen wie viel Wärme messbar durch die Matte kommt. Dann hättest Du ein zusätzliches Argument bei der Rückgabe / Reklamation. War die Matte morgens immer noch so fest aufgeblasen? Nach meiner Erfahrung nimmt der Druck mit zunehmender Kälte der Nacht ab und ich sinke tiefer ein. Die dünne Eva-Matte lege ich im Winter immer auf die Blasematte. Eine effektive Isolation ist aufgrund der kleineren Lufteinschlüsse schneller erreicht als bei größeren Luftkammern. VG. -wilbo-1 Punkt -
Vorstellungsthread
1 PunktMoin , ich bin der Bernhard. Ich habe letztes Jahr nach ein paar Wanderungen in Norwegen den Entschluss gefasst, mal ein paar Mehrtageswanderungen ausprobieren zu wollen. Daher lese ich seither hier im Stillen ein wenig mit und kaufe mir langsam aber sicher einige Sache zusammen, damit ich dieses Jahr mal eine erste richtige Mehrtageswanderung machen kann. Ich freue mich auf interessante Diskussionen mit euch! Mit Grüßen aus Hamburg, Bernhard1 Punkt
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Gossamer Gear FastKumo 36 Alternative
Gossamer Gear FastKumo 36 Alternative
DukNukem reagierte auf robin_the_hood für Beitrag im Thema
1 Punkt@Capere hat eine umfangreiche Liste mit Fastpacks/Running Vest inspired UL Packs angelegt: https://docs.google.com/spreadsheets/u/0/d/1Y0FN0osEc1i_kwQ_FGoCd4BGor1zzWwQ/htmlview?pli=1 Vielleicht ist da ja etwas dabei. Da war @DukNukem wohl etwas schneller als ich1 Punkt -
Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Ab so 1200 mm Wassersäule gilt ein Stoff als regendicht, sprich vom Himmel fallende Tropfen gehen nicht durch. Mit 5000 mm kann man sich damit in eine nasse Wiese setzen und wird nicht nass am Hosenboden. Das ist also wasserdicht genug. Vermutlich. Sie hat Pit-zips. Sehr gut. Die Jacke muss man halt sauber halten und gelegentlich die Imprägnierung auffrischen.1 Punkt
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Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Für mich funktioniert die Arcteryx Atom SL sehr gut. Leichte Isolation und guter Windschutz, je nach Zustand/Alter der DWR kanns auch mal kurze Zeit regnen, aber da kommt bei mir dann recht fix die Regenjacke drüber. Könnte für "Bergauf" schon fast zu warm sein und mit den 150€ wird es auch knapp. Ist aber tatsächlich das Kleidungsstück das ich auf jeder meiner Touren dabei habe und gefühlt auch mehr als 50% der Zeit trage.1 Punkt
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Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Da würde ich mal bei Decathlon schauen. Klingt ja nach eher gelegentlichem Einsatz wenn überhaupt weil trocken. Da tut es mMn nach jede Regenjacke, da braucht es nichts spezielles. Eine hier im Forum sehr beliebte Regenjacke weil zuverlässig und günstig wäre die Raincut, perfekt für deine Anwendung. Oder sowas hier wenn die Raincut zu günstig ist Bei 15 Grad T-Shirt, bei 5 Grad nen Fleece, bei Regen oder Wind Regenjacke drüber. Handschuhe und Mütze dazu und es reicht bis 0. Die Patagonia Nano wäre dann eine gute Ergänzung für Pausen.1 Punkt
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Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
GirlOnTrail reagierte auf Kay für Beitrag im Thema
1 PunktDu kannst bei schönstem Wetter und bester Wettervorhersage losgehen und dann erwischt dich doch ein Gewitter. Das meinte ich in meinem Beitrag, dass ein Wetterwechsel oder Gewitter schnell kommen kann. Man sieht es auch nicht unbedingt aufziehen, wenn ein Gebirgskamm dazwischenliegt. Nasse Kleidung >>> kalte Muskeln >>> schlechtere Reaktion der Muskeln & ein Körper der alle Energie aufs Wärmen fokussiert >>> verminderte Trittsicherheit >>> erhöhtes Verletzungsrisiko und Absturzgefahr. Wenn man im flachen läuft, ist vor Kälte "schlottern" einfach nur unangenehm. Im Gebirge wird schnell eine riskante Situation daraus. Und ja, zum Ausrutschen reichen auch die Grashänge in den Voralpen aus, man muss nur im Sommer die lokalen Bergwacht Nachrichten verfolgen um mitzubekommen, das Wandertouristen häufig das Wetter und dessen Folgen im Gebirge unterschätzen und nicht adäquat ausgerüstet sind. @Martin_M ich will dir keine der schönen, teuren Jacken ausreden. Aber wenn du Geld sparen willst, tut es für deinen Zweck jeder wasserdichte, nicht atmungsaktive Fummel. Unter der Prämisse, dass du ein Schönwetterwanderer bist und dich bei Regen zurückziehst (Richtung Tal, in einer bewirtschaftete Berghütte einkehrst...).1 Punkt -
Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Baselayer (Lang- oder Kurzarm), Fleece (dünn, max. 100er-Stärke), dünne Windjacke (oder -weste), Isoweste (oder -jacke) mit Synthetikfüllung. Wirst du damit etwas nass, reicht die Wärmeleistung meist noch gut aus und alles trocknet in Regenpausen auch am Körper sehr schnell. Für stundenlangen oder intensiven Regen bringt eine wasserdichte Außenschicht aber noch deutliche Sicherheitsreserven.1 Punkt
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Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Martin_M reagierte auf freidenker für Beitrag im Thema
1 PunktIch habe auch mit den von @ULgäuer beschriebenen Schichten gute Erfahrung gemacht. Bei mir sehen die im Sommer über 5°C so aus: Tshirt oder Baseylayer Dünnes Fleece: Montane Allez Hoodie (162g) Windjacke: Adidas Terrex Agravic Windweave Pro (72g) Zusätzlich noch für Pausen und Regen: Dünne Daunenjacke: Haglöfs LIM Essens (170g) Regenjacke: Berghaus Hyper 100 (112g) Ich würde dir auch eine Windjacke + Isolierschicht empfehlen. Eine dünne Windjacke wird sehr schnell wieder trocken, wenn sie mal im Nieselregen bisschen nass wird.1 Punkt -
Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Ich hab als Notfalljacke gerne diese hier dabei. OMM Halo. Wiegt nur 100 g. Aktuell gibt es aber keine unter 100 Euro, das ist die billigste, die ich gefunden habe (ich hatte Glück und hab sie für 70 Euro bekommen).1 Punkt
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Wasserabweisende, leichte Jacke mit geringem Packmaß gesucht
Wenn Du Dich in den Bergen bewegst, frierst Du nicht! Schon gar nicht bei Plusgraden. Eine Nanopuff z.B. ist zu viel für die Bewegung. So ein Jacke zieht man über, wenn man Pause macht oder vor der Berghütte sitzt, vielleicht auch, wenn man in flachem Gelände gemütlich spazieren geht, aber sicher nicht bergauf. Bergab auch nicht, weil das strengt auch an und es wird einem entsprechend warm. 1. Lage: Funktionsshirt (Kunststoff oder Merino) 2. Lage: Fleece (bei Bedarf und dicke nach Bedarf) 3. Lage: Windbreaker Im Gebirge solltest Du auf jeden Fall einen ordentlichen Nässeschutz dabei haben und nicht nur so larifari wasserabweisend!1 Punkt
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Windhose - quick & dirty
Windhose - quick & dirty
Omorotschka reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema
1 PunktDie erste "echte" Windhose aus dem roten Pertex Quantum hat lange gute Dienste geleistet auf über 300 Meilen Colorado Trail und PCT alles außer Washington, einiges in Patagonien und Feuerland. Danach war sie ziemlich durch: Ein geklebtes Triangelloch auf dem Po (der Baumstamm), ein großer Triangel an der Wade vom Klettern über einen anderen, und an der Knöchelgegend Saum und Kante löchrig und durchgescheuert. Viel getragen, als Wind-, Kälte- und Mückenschutz, auch auf der bloßen Haut. Unterbuxe oder so braucht man, da, sobald feucht auf der Haut liegend zu transparent. Die Gummis / Tankas konnten recycelt werden in der Neuauflage - exzellente Qualität! Nachfolgemodell von Herbst 2021 lebt noch, ebenso wie eine größere in hellgrau für jemand Größeres, beide haben mittlerweile PCT Section Washington (Mücken!!!!), 2 Wochen Vogesen, 3 Wochen Alpen und eine Menge Kleinkram gut weggesteckt. Na ok, sehen nicht mehr wirklich neu aus. Das Erstlingswerk aus rotem Pertex Endurance mit den nicht versäuberten Kanten lebt immer noch. Die Kanten haben sich auch nicht aufgeribbelt, was aber bestimmt auch an dem ( schlecht) ausgebügelten Seam tape liegt. Aber dafür reicht es. Ich trage sie ganz gern mit einer Kunstfaserleggins drunter z.B. bei Herbsttouren mit oder ohne Nieselregengefahr. OT: Da könnte man auch anderes tragen, aber ich habe sie halt und bin nicht so die Wegschmeißerin. Echten Regen lässt sie ziemlich bald durch -das Seam tape hätte ich mir dafür also echt sparen können. Was nervig sein kann, ist, dass man an das Smartphone nicht rankommt, wenn man es wie ich gerne in der Shorts-Hosentasche trägt, drüber die Windhose und den Hüftgurt des Rucksackes geschlossen hat. Da habe ich es dann halt woanders. Oft laufe ich sowieso mit offenem Hüftgurt. Aber bei dem dünnen leichten Stoff kann ich mir keine echten Hosentaschen vorstellen. Ich glaube, der Inhalt ließe die Taschen an den Beinen nervig an die Oberschenkel schlackern. Eher so ein seitlicher Eingriff zur Hosentasche der darunter getragenen Shorts, wenn man so etwas mag. Aber dann fliegen die Mücken da rein.1 Punkt -
Bibbulmuntrack failed
1 Punkt@ptrsns wenn ich die Preise für einen größeren Osprey Rucksack in Perth Outdoorshops sehe, diese liegen zwischen 400-1000AUD, und 100€ pro Tag mit Hotel eher an der unteren Grenze liegen, klingen jetzt 1-1500€ nicht mehr extrem hoch. Ok, das muss man erst mal übrig haben, und um zu sparen dein MYOG Vorschlag durchaus überlegenswert. Nur, in meinem fortgeschrittenen Alter wird der Faktor Zeit immer wichtiger. Ich bin daher in einem Zwiespalt, die Planung für solch eine Tour erfordert normalerweise schon gut zwei Monate, die Ausrüstung optimal auswählen ist auch schon aufwändig. So fürchte ich, fehlt mir die Zeit für MYOG, obwohl die hier vorgestellten Ideen meinen Applaus finden.1 Punkt
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Einstieg in MYOG
Einstieg in MYOG
Claudiageht reagierte auf Genusswanderer für Beitrag im Thema
1 PunktEine kleine Auswahl: https://learnmyog.com/index.html https://www.youtube.com/watch?v=faE6JwhfaZI&list=PLxSrLCQa6n_SrLrxqxNjxOAk7v_IWcHVV&index=2 https://www.bergreif.de/2016/09/12/rucksack-naehen-frakta-ultraleichtrucksack/ https://www.stitchbackgear.com/patterns/stitchback-th-sewing-pattern-br7hz http://www.pluennenkreuzer.de/001_Landgaenger/415_Pluennensack_1_2/pluennensack_1_2_01.html https://www.youtube.com/watch?v=4e5pBQjMD6s https://www.youtube.com/watch?v=9VEv2C3LGz0 https://www.youtube.com/watch?v=t5pAlcVDOsU https://www.youtube.com/watch?v=8Ew7vg059xs https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2917-ein-rucksack-mit-rollverschluss/#comment-41087 http://flusslinie.de/rucksack.htm1 Punkt -
3 Jahreszeiten Schlafsack Sea to Summit vs Cumulus vs Western Mountaineering?
3 Jahreszeiten Schlafsack Sea to Summit vs Cumulus vs Western Mountaineering?
zip reagierte auf martinfarrent für Beitrag im Thema
1 PunktOT: Also mal wieder Cumulus. Mir wäre die sanfte Art der Daunengewinnung bei Western Mountaineering wichtig gewesen. Siehe den oben verlinkten Thread in meinem vorigen Beitrag. Trotzdem wünsche ich dir viel Freude damit. Quilts gefallen mir übrigens im Sommer gut, bei kühleren Temperaturen nicht so sehr.1 Punkt -
Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?
Was war die unnötigste Ausrüstung, die ihr je dabei hattet?
Puck dieStubenfliege reagierte auf Birdy für Beitrag im Thema
1 PunktDie unnötigste Ausrüstung, die ich je dabei hatte: ein Solar-Panel in der Wüste. Klingt erst mal super, nur: es hat von ANFANG AN nicht funktioniert. Ich konnte es aber auch nicht in die Tonne treten, denn es war geliehen. Ich habe das Ding also hunderte von Kilometern herumgeschleppt und hatte rein gar nichts davon Zurück in Deutschland habe ich es nochmal getestet. Und...es funktionierte. Auf Anhieb und einwandfrei. Seufz... Kandidat Nr 2 ist eine faltbare Waschschüssel von Sea to Summit auf dem Kungsleden. Einfach unnötig. Und Nr 3 ganz klar: eine Wäscheleine auf dem Annapurna Circuit. Jede einzelne Unterkunft hatte Wäscheleinen vor den Zimmern oder im Hof! Ich habe sie letztlich nur ein einziges Mal genutzt: da habe ich ein Hemd gewaschen, in dem dummerweise Geldscheine drin waren. Die habe ich dann zum trocknen doch lieber in meinem Zimmerchen auf meiner tollen Leine aufgehängt1 Punkt -
hexatrek thru 2023
1 PunktWoche Zwei. Schirmeck nach Thann Busfahrer drehen sich gelangweilt neugierig um, als wir den Wald verließen, drückten Kippen auf Picknicktischen aus, stießen ihre leeren Colaflaschen um. Die Luft war Abgaswarm, das sonore Brummen der Maschinen. Sie saßen in in ihren Bussen lasen Zeitung, dösten, warteten. Zwischen all den Reisebussen da und dort eine Schulklasse. Bereit zum Einsteigen, bereit loszulaufen. Eine andere Gruppe junger Menschen ist uns lachend und giggelnd den Weg entgegengekommen – Klassenfahrtstimmung. Wir sind gerade an der einzigen Gaskammer der NS-Vernichtungsmaschinerie auf französischem Boden vorbei – 89 Jüdinnen und Juden wurden hier ermordet, Menschenversuche wurden hier durchgeführt. Der Weg führt am „Gasthof“, dem Eingang des Lagers vorbei, einem ehemaligen Ausflugslokal. Hier vor fast 80 Jahren, der einzige erfolgreiche Fluchtversuch statt. Fünf Männer, hatten SS-Uniformen entwendet, Telefondrähte durchtrennt, ein Auto entwendet, am Tor perfekt salutiert und sich in den Wäldern mit Hilfe der Ressistance versteckt. Einer von ihnen wurde von den deutschen aufgespürt, gefoltert und ermordet. Gedrückt laufen wir neben den ehemaligen Lagergelände entlang. Schauten über das Gräberfeld gen Schirmek auf den Steinbruch im Tal. Roter Granit für das megalomanische Projekt Welthauostadt Germania, so wollte es Albert Speer, dachte ich. 23.000 Menschen starben hier. Der Weg hier hoch war gefällig – wir genossen noch die Aussicht vom Chateaux, der nächsten Burgruine aus – und liefen auf vermehrt Feldwegen und Forstpisten. Auf den offenen Hügeln, ist es schattenlos heiß. Auf der Besucher*innen-Toilette, der Gedenkstätte füllen wir Wasser nach. Der Rest des Tages ist nach diesem Vormittag recht gedämpft, wir beiden hängen viel den Eindrücken und Gedanken nach. Der Grüne Tunnel hilft dabei oder anders: der Wag war nicht sonderlich spektakulär. Ein Kloster bleibt ein Kloster auch wenn Odile die Schutzpatronin des Elassases ist Anstieg und die sogenannten Heidensteine sowie vermehrte Taschentuchreste am Wegesrand kündigten den Ort bereits vorher an. Unsere weltliche Bedürfnisse ließ sich der Ort mit seeligen 6.70 vergüten - Wasser und Limo - innere Einkehr, Aussicht über die Rheinebene und eine Toilette gabs gratis. Was unke ich häretisch. Die Aussicht war schön. - Der Weg zwischen beiden Orten war gefällig schön. Gut weglaufbar. Nichts besonderes, aber auch nicht langweilig, also passierte zwischen den beiden obigen Orten nicht viel. Ausser das wir ihn bestandig verloren, da App und Markierung nicht immer matchten oder umgekehrt. Passiert. Die Hiker-Contenance ghet mir jedoch zum Ende von Trailtagen verloren, als wir eine große Runde im Kreis liefen, war ich kurz davor App und den ganzen Trail zu verwünschen, zum Abschluss fluchten wir uns zum Abschluss des Tages einen semilegalen downhill singletrail herunter 200 Höhenmeter, weil die App das so wollte, der Club Vogiesien jedoch keine Absulotion in Form von Schildern gab um am Ende vor einem Biwakplatz zustehen, der keiner war und eine Quelle zu sehen, wo keine hätte sein sollen – das negativ-Mindset ärgert sich über 1.5l wasser und Mehrgewicht, der Rest freut sich über camel up, Gesicht und dreckiges Geschirrwaschen… Wir erreichen früh Barr, Kaffee und Süßes zum tunken. Auch hier: Pittoresk, Fachwerk, hutzelig und architektonisch manchmal abenteuerlich, Kopfsteinpflaster, Cafe Latte, Pain au Chocolat, Savoir Vivre. Weinberge um die Stadt, es riecht nach meiner Kindheit, schwefelige Spritzmittel, da holzige der Reben und der Stikker, das Teerige der mit Bitumen gstrichnenen in den Boden gerammten Enden, erdig, die umgepflügte Krume in den einen Parzellen, frisch gemähtes Gras in den anderen, Blütenduft und Insektensurren in den anderen. Erstes Hitzeflimmern über dem Asphalt. Nach 200km Wald mal was anderes. Chatenois ist das Ziel des heutigen Tages – weil es da einen Supermarkt gibt. Manchmal denke ich Thru-Hiking meint eigentlich nur das durchschreiten jener Räume, die zwischen Supermärkten und Essensgelegenheiten sind. Chantenois ist keine Augenweide, was wir im Supermarkt vorfinden hat oft sein MDH hinter sich – also gehen wir Bier trinken und entscheiden uns im Ort zu essen. Pizza? Keinen Bock, als vertendeln wir unsere Zeit bis 19h und gehen traditionell elsässisch Essen. Lecker wars – es sah aus wie aus einem 70er Jahre Kochbuch und bebildert köstlich jede vegane Aufklärungskampagne zur Farblosigkeit des Fleischkonsums – in der Tat, waren die einigen Farben, die wir auf dem Teller vorfanden „Kochfleischbeige“ „Bechamelbeige“ „Spätzlebeigegelb“ – eine flocke Petersilie hat sich auf beide Teller verirrt. Das Auge ist nicht immer mit und der schwere und defitigkeit tut dies keinen Abbruch, vielleicht bringt es die Mineralität, des Pinot Gris erst zur Geltung. Wir verzichten auf den Schnaps und wanken unserem Tagesziel – einem nicht näher bestimmten Schlafplatz ausserhalb – entgegen. Eine Quelle soll es geben, die war leider leer, also laufen wir mit leichten ein viertel liter insg. Für zwei den doch recht steilen Berg hinauf bis wir am Col Du Rotenberg einen Platz finden. Etwas dickschädelig – Bechamel und Wein pumpen durch den Kopf und die Beine, sowie eine leichte Dehydration – brechen wir auf gen Wasser. Tierpark 2km weg. 500 Höhenmeter, die sich anfühlen wie… zuviel! Aufstieg zum Chateau Haut Koenigsbourg, der einzigen vollständig wiederaufgebauten Mittelalterburg im Elsass. Es ist Pfingsten und die Sonne scheint – Ausflugswetter. Wir Shortcutten die Autoserpentinen, Blech rollt beständig den Berg hoch. Oben. Aussicht und Ausflugsromatik. Stinkend und schwitzend klemmen wir uns dazwischen Cola und Bretzel. Der Schwarzwald eine dunkle Linie am Horizont. Die Rheinebene ein weisses Flirren. Thannkirchen Résistance Hotel, Sauftouristen, Leerstand, zwei Quellen für Camel Up. Und ein Fußbad. Weiter. Trois Chateaux ist ein Hieronymus Bosch Triptychon des Tagesausflugs. Drohnen sirren um die Bergfriede, Stimmengewirr, Kühlboxen, Boomboxen, aus allen Trampelpfaden quellen Ausflügler*innen, bisweilen auf allen Vieren. Kinder werden den Singeltrail hoch- und wieder runtergejagt, weinend, jauchzend, quengelnd. Nackte Männerbrüste und Highheels auf dem Ancle Crack Trail, es riecht nach Weichspüler und Sonnenmilch, Schweiß und Brotdose. Der Abstieg ist ein meanes Stück Schottertrail exponiert in der Sonne - wir kommen beide total durch in Ribeauville an. Hikertrashpicknick am Straßenrand. Szenarien durchspielen, Wasserplanen. Entscheidungen fällen: bis Königsstuhl. Wasser für 7Km und 700 hm. Aus Ribeauville trägt uns der Sound einer Tom Jones Coverband raus - oder Elvis, nachdem wie der Wind steht. Wir verschwinden wieder auf mytischen Singketrails zwischen Nadelgehölz, Blaubeeren, dicken Felsklötzen, dichten Moosplacken und Wurzelpfaden. Es ist ruhig. Wir machen Höhenmeter um Höhenmeter bis Königsstuhl einer Felsformation, die Aussieht wie ein Stuhl. Ob königlich weiß ich nicht. Kurz danach der Biwakplatz. Wir machen es uns gemütlich… Das Col du Calvaire am Lac Blanc kündigt sich bereits mit Sommerrodelbahn und Liftbetrieb an, dennoch ist es überwältigend: Auf den Schotterparkplatz werden Buggies mit schreienden Kinder und EBikes hin und her geschoben, Pickups mit Aufbau und Womos haben es sich gemütlich gemacht, Cabrios deutscher Edelkarossenhersteller dröhnen über den Pass, Motorräder sportlich schnell und laut, oder gemächlich und laut. Der Sessellift gibt Runde um Runde Menschen frei, die Pfade Hikende, Trailrunnende, Bikende. Wir lassen uns hier dennoch auf ein Kaltgetränk nieder und lassen uns von dem Troubel dezent überfordern. Es gibt Tage, die sind in der Aneinanderreihung der Orte und Ereignisse absurd – der heutige ist einer von diesen: Bevor wir den Touri-Hotspot Lac Blanc erreichen, waren wir eben noch auf dem Tete des Faux, die Ruinen einer deutschen Weltkriegsfestung beschaut, kontemplativ zwischen alten Stacheldrahtverhauen, über 100 Jahre alt und immer noch tödlich. Seilbahnen, Gefechtsstände, Wasserpumpen - Abstiege auf alten Militärstraßen. Friedhöfe. Friedhöfe auf beiden Seiten. Le Bonhomme hat sich Bebildert. Schwarzweiß zwischen 1914-18 an markanten Fluchtpunkten des Ortes. Damals vs heute... Wir liegen unter einer Birke nach den ersten 20 km des Tages. Und essen sehr viele Snacks. Hikerhunger. Der Weg hierher lies sich trotz aller Höhenmeter gut und schnell laufen. Der Wald mit mehr und mehr zu einem Wald-Kulturlandschaft-Mix mit weiten Aussichten, von einem alten deutschen Gefechtsstand aus dem ersten Weltkrieg sehen wir den Grand Ballon. Die erste Kühe stehen hinter uns. Die Szenerie ändert sich langsam in Richtung Haut Vogese. Wir verlassen, den bevölkerten Pass und laufen weiter – eigentlich wie immer, bis wir nicht mehr können oder wir etwas finden, wo wird dürfen. Diesmal mit der Einschränkung wir müssen weiter. Hier in dem Gebiet dürfen wir nicht sagt die App, die Schilder am Wegesrand auch – Naturschutzgebiet. Wasser gezapft und weiter geht’s... Die Hochebene des Gazon du Faing eine wogenedes Meer aus Besenheide und Blaubeeren, ein Nadelgehölze und Ebereschen, die dem Wind trotzen, der Blick in tief nach Lothringen. Schroffe Felsen fallen gen Westen ab. Die Sonne steht tief, der Wind pfeift – je später der Abend, desto einsamer die Trails. Wir genieszen die Hochheide und nehmen den latenten Erschöpfungs- und „Keine-Pennmöglichkeits“Stress wahr. Wir haben uns für 35+ km heute entschieden, und je länger der Tag, desto doofer finden wir die Idee. Laut App können wir jetzt unser Camp aufschlagen, wir stehen jedoch vor einem Schild das genau das Gegenteil gebietet. Also laufen wir weiter. 3 km vor Col de la Schlucht und einem Schild, dass zumindest das biwakieren nicht verbietet, schlagen wir unser Zelt auf. 37Km heute. - Die Nacht buddel ich 6 Catholes. Durchfall. Holy Sh*t. Seit Ribeauville habe ich bereits Magengrummeln, jetzt grummelts eben nicht mehr, jetzt läuft es. Mit latzumentem Druck, flauem Magen zum Pass de la Schlucht. Diese Overtouristed Orte strahlen morgens, wenn ihre Hauptzielgruppe noch nicht da ist, eine mich irgendwie beruhigende Bedächtigkeit aus. Die WoMos stehen aufgereiht in der Ecke des Parkplatzes, wir trinken Kaffee und Cola in der offnenen Brasserie – Jägermeister um 10 Uhr morgens war mir dann doch etwas zu verwegen als therapeutische Maßnahme. Auf dem Weg zum Sentier des Roches verlaufen wir uns erst einmal, und auf dem Weg selber werden wir beständig von Tagesausflügler*innen überholt oder ausgebremst - Selfi vor dem oder jenen Felsen. Der Weg ist technisch, aus vielen Ritzen quillt Wasser und ist da und dort von der Vegetation überwuchert – anspruchsvoll zu laufen, macht aber Spass so lange die Aussicht da ist, als sie weg ist zehren uns die Konzetration auf den nächsten Schritt langsam aus. Zudem ist mir schlecht und vom ganzen Gescheiße ist mein Arsch wund. Genusswandern ist das gerade nicht. Der Sentier de Roches gibt uns frei. Wir haben auf Kaltgetränkpause auf der Alm Frankenthal spekuliert. Presslufthammer. Baustelle. Es ist sehr alpin aufeinmal aus. Die Gipfel um uns herum, felsig und Weiden, Kuhgebimmel, latent riecht es nach Gülle und Mahd. In der Ferme Auberge Schiessroth holen wir die Pause nach. Roigabrageldi und Käseplatte essen... Mein Magen sagt Ok, was mein Darm dazu sagen wird werde ich sehen. Ein paar Kilometer weiter buddel ich Cathole Nr 7 für den Tag... Läuft doch. Drei Seentour Schiessrothsee, Fischboedele und Altenweiher. Gar nicht so viele Kilometer, ein paar Höhenmeter - und Block- und Grobschottertrails, teilweise Bachbetten. Fies zu laufen. Der ganze Körper, die ganze Konzetration ist auf Balance ausgerichtet. Es ermüdet. Der Kilometer Mehrwert ist überschaubar. Am Altenweiher wieder rauf 350 Hm um die über 1000 wieder voll zumachen - Höhentraining für die Alpen. Aufstieg zum Rainskopf durch knorrige Rotbuchen Niederwälder, seit Jahrzehnten nicht mehr auf Stock gesetzt, dicke, mit Flechten und Moosen überzogene Stämme, schwarz verwittert. Wir haben wieder ein ähnliches Problem wie gestern: Schutzgebiete, Weiden oder Hanglagen verhindern einen früheren Stopp. Also laufen wir weiter und peilen, dass Abri du Neurodt an. Die letzten Meter tun weh. Als wir endlich ankommen stehen wir auf einem windgepeitschen Bergrücken. Wir machen Feuer in der Hütte, verkriechen uns in unsere Schläfsäcke und stopfen die Oropax ganz tief rein – der Wind dröhnt die ganze Nacht… Nacht war so lala, je nach dem wer aus der Reisegruppe gefragt wird. Kaffee und Motivationsansprachen, dass heute die Besteigung des Grand Ballon ansteht, naja...Motivierender war Tatsache das Versprechen, dass es auf dem Weg ein gutes halbes Dutzend Einkehrmöglichkeiten geben soll (okay, die meisten von ihnen in Markstein), also liefen wir los. Weidetrails und Gegenwind den Grand Ballon in Sichtweite. Markstein – wieder so ein overtouri-place, und diesmal hält er sein verprechen nicht: nichts hat auf. Wir vertrösten uns auf die Ferme Auberge unterwegs. Die hat auch zu. Also ohne Pain au Chocolat und Koffein Doping den Berg hoch. Im Windschatten des Denkmals der „Blauen Teufel“ genieszen wir die Aussicht, wir beide sind beim Aufstieg beinah vom Trail gepustet worden. Schwarzwald, Rheinebene . Wir beide sind überrascht , wie sehr vom Rhein aus betrachtet der Grand Ballon in der ersten Reihe steht. Lothringen, weiter die Vogesen gen Süden runter und der Blick zurück auf das Hügelmeer der nördlich von uns liegenden Hochvogesen. Jetzt aber Kaffee. Hier oben gibt es sicherlich irgendein Touricafe. Ja, gibt es. Zwei. Wir entscheiden uns für dass, dass freies Wasser für Hiker und Biker bereitstellt und nicht mit dem Alpenblick wirbt – ist heute zu diesig. Wir wollen entsprechend unseres Rhythmus Thann für einen Pausentag ansteuern, einen Ganzen diesmal, immerhin ist Thann ungefähr Halbzeit der Grand-Est-Etappe des Hexatrek – im Idealfall kombiniert mit einem Nearotag davor… also haben wir heute Zeit. Wir versuchen weitere Ferme Auberges anzusteuern um essend Zeit zu vertendeln – aber alle haben heute zu. Bis auf, Freudenberg. Also die steuern wir an. Wir kriegen nix zu essen, warten ewig auf unser Getränk – Menschen werden vor uns bedient, die nach uns gekommen sind...jede Gastrokritik wäre für den heutigen Tag vernichtend ausgefallen. Wir lassen uns von der Auslage der Kühltheke überzeugen, dann machen wir mit Eurem Essen uns eben wo anders eine schönen, leckerern Abend… Roadwalk bis zum Hardtwaldwillerkopf – Trailsperrung. Eine von vielen Schlachtbänken des ersten Weltkriegs und jetzt Nationale Gedenkstätte. Über 15.000 Menschen sind hier begraben. Die Nekrophole sieht aus wie ein Hellboy-Filmset von Mike Mignola entworfen – ich muss grinsen. Es ist ein schiefes. Das Wasser, dass es hier geben soll gibt es nicht an der markierten Quelle, also gehen wir in den Museumsshop – Snackpause. Viel salziges. Es ist wieder heiß. [Wir laufen an der Auberge Ferme Molkenrain vorbei, gerade macht der Verkaufsthresen seine Klappe zu, letzte Gäste sitzen auf den Bänken in der Abendsonne - Cartapouille hatte den Laden in der ersten Folge seiner YT-Reihe zum Hexatrek beschrieben. Der Küchendunst wehte den Hang rauf und begleitete uns die letzten Höhenmeter des Tags nach oben.] In 2kommairgendwas km soll eine Schutzhütte sein, wir bleiben am Aussichtspunkt Bärenthal hängen.Viel schöner. Die diversen Thann’s im Tal, die Sonne geht langsam unter ein Felsvorsprung an dessen Seite eine knorrige Eiche seit wahrscheinlich ein paar Jahrzehnten spriest – die Vertreter*innen der Romatik hätten ihre helle Freude an diesem Kleinod gehabt. Wir essen Pastete und Fleischschencka mit Senf, sehen zu das die verbrannten Oberschenkel noch von der Abendsonne kross werden und prügeln irgendwie die Heringe in den steinigen Boden und geloben, dem Allmighty Universal Trail morgen ein Pain au Chocolat zu opfern, wenn wir die Heringe alle wieder aus dem Boden kriegen. Die Forstpolizei kommt vorbei, gucken grimming und neugireig, wir grüssen, sie fahren weiter... Der Rest des Abends ist Sonnenuntergang gucken... Thann. 5Km oder so. ist nicht spektakulär der Weg, wieder beflügelt von dem Verprechen auf Kaffee und zu Tunkendem sind sie schnell bewältigt. Ziel ist zu erst die Touriinfo. Die hat zu, also setzen wir uns in das aus der Zeit gefallene Cafe Gully et Fils für Kaffee und iwas zum tunken und zur Schlafplatzsuche. Emeline steht auf einmal vor uns - Hexatrek-Thruhikerin, wir kennen uns via Instagram. Und lernen uns jetzt gerade kennen. Zwei Stunden später, kommt noch Tanja vorbei - sie läuft 2500km nach Rom; Alain, auf dem Weg von Lüttich nach Nizza, sagen kurz Hallo....wir spotten andere Hiker, GR5, Hexatrek. Alle nicken sich wissend-grinsend zu. Happiest Trails, dearest trail community! Hikertown feelings... 14h Hotel. Wir entlassen verwirrte Ameisen aus unseren Rucksäcken, waschen, lüften aus, und stellen mal wieder fest: wenn insgesamt 7.5ish Kilo Baseweight auf 17qm großflächig verteilt werden, ist es ganz schön viel Kram - oder ein Zimmer ist auf einmal sehr klein. 16h Bier trinken mit allen: trailtails, trailtalk, plans and dreams. Vier Sprachen an einem Tisch, kreuz und quer, mashup, codemixing, hybrid. Wir verstehen uns, der Trail verbindet. Zeroday. Deluxe Frühstück im Hotel. - beste Käseauswahl ever. Gut 20! Verschiedene! Und nix davon war Scheibenkäse! Wir - okay, ich - planieren durch das Buffett. Hikertrashalike. Es ist absurd, was wir In den letzten 24h alles an Essen in uns geschoben haben. Gammeln, den Rest an Klamotten waschen, stretching, chillen, Planung...Unterhose, Schuhe sind schneller durch als gedacht, also nächster Decathlon? Pontarlier. Das sind über 200 Kilometer noch, ich begutachte die Löcher in der meiner Unterhose. Kann gut gehen - ich habe nur eine dabei, doof nur, dass die Shorts sich auch langsam in Löcher auflöst. Sehr luftig, sehr spicy - für alle die, die Mehr sehen wollen, meiner Mitreisenden gefällts. Wir checken, die ersten Alpensections, - Angstgegner und zugleich Highlight der Tour. Es soll noch viel Schnee liegen, manche Pässe noch nicht passierbar sein. Anosnsten das was an Zeros, so gemacht wird Resupply, dösen, Kaffee trinken, später Bier; rumhängen, Abendessen. Sachen packen. Geht wieder on trail! [...to be continued]1 Punkt
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- 20l - 250g Trail Running Vest / Rucksack - SimpleRun
Vielen Dank! Tatsächlich suche ich schon länger nach einer Möglichkeit, wie ich das Pack Pattern sinnvoll weitergeben kann. Ich selbst lasere es ja und insofern wird diese Datei den meisten nicht helfen. Stehe aber derzeit im Kontakt mit einem kleinen Unternehmen in den USA, welche professionell Schnittmuster erstellen und insofern kommt da hoffentlich was bei raus, was ich dann u.a. hier teilen kann.1 Punkt
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- 20l - 250g Trail Running Vest / Rucksack - SimpleRun
Über die letzten Tage ist mein persönliches Meisterstück für die Nutzung in 2021 entstanden. Das Wichtigste zuerst: Gesamtgewicht = 172g! Ich glaube ein komplett wasserdichter Trail-Running Pack mit 20l+ mit diesen Features kann nun wirklich kaum mehr leichter werden, ohne kritische Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Besteht konkret aus: 102g/m² Hybrid DCF - CT5K.18/blkwov4 (Rücken + Seite/Boden) 34g/m² DCF - CT2K.18 (Front + Top) 34g/m² Monolite/Monofil 20d für den Träger Nähte allesamt innen getaped mit DCF Reparaturklebeband - CT2E.08/PSA-1.0 Nylon Light Lycra 80g/m² für die äußeren Stretch-Elemente Netzfutter, Tüll, elastisch, Polyamid, 70g/qm blauschwarz für die inneren Stretch-Elemente 1,7mm Elastische Kordel, Mini Tankas, YKK 3C Zipper, Dyneema/Polyster 16x 1,25mm Kordel und Duraflex NuLite DualAdjust 10mm Buckles, sowie weitere Kleinteile. Das neue, leichtere Verschlussystem:1 Punkt