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Ultraleicht Trekking

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Hallo zusammen,

ich möchte gerne einen neuen großen Rucksack für längere Wanderungen (2 Wochen) kaufen. Ich war auch schon im Laden in den Staaten und habe Rucksäcke ausprobiert. Mir hat der Osprey Aether AG 70. Dieser kostet um die 150 Euro. Was haltet ihr davon? Mache ich einen Fehler? Bis 200 Euro wäre ich bereit zu zahlen.

Vielen Dank und viele Grüße

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Da der o. g. Rucksack ungefähr soviel wiegt wie die gesamte Sommerausrüstung so manchen Forenmitgliedes vermute ich mal, dass du via Google über dieses Forum gestolpert bist, was nunmehr zu zwei Lösungswegen führt:

1. Du liest dich grundlegend ins Thema UL ein und überdenkst die Frage. 

2. Du stellst die Frage im ODS Forum ( https://www.outdoorseiten.net/forum/) dort wird man sich begeistert einer entsprechenden Ausstattung widmen. 

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vor 32 Minuten schrieb schrenz:

Da der o. g. Rucksack ungefähr soviel wiegt wie die gesamte Sommerausrüstung so manchen Forenmitgliedes vermute ich mal, dass du via Google über dieses Forum gestolpert bist, was nunmehr zu zwei Lösungswegen führt:

1. Du liest dich grundlegend ins Thema UL ein und überdenkst die Frage. 

2. Du stellst die Frage im ODS Forum ( https://www.outdoorseiten.net/forum/) dort wird man sich begeistert einer entsprechenden Ausstattung widmen. 

Hallo, vielen Dank für deine Antwort. In der Tat bin ich "neu" hier, aber ich probiere meine Ausrüstung nun (wo es sich ergibt) von "normal-weight" auf Ul-weight umzupolen. Persönlich bin ich recht sportlich und habe sogar Spaß daran mehr Gewicht dabei zu haben, aber in der Zukunft kommen Kinder dazu und man wird ja auch nicht immer so topfit bleiben ;)

Du hast recht, unser NX2 Zelt wiegt ja schon fast so viel, aber dafür bin ich ja hier ... um zu lernen und aufgezeigt zu bekommen, dass man mit dem gleichen Geld oder etwas mehr (oder später vllt. DIY) nochmal an Gewicht sparen kann ohne an Qualität einzubüßen.

Also: Hast du einen Tipp? :)

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@jimaras08 sei gegrüßt

Bei deiner Frage zu einem 70 Liter Rucksack bin ich leider vollkommen verwirrt. Beim Thema UL ist der Rucksack der letzte Ausrüstungsgegenstand über den man sich Gedanken macht. Ich empfehle dir erst einmal den Roten Faden unter dem Reiter Magazin durchzulesen. 
Dann überleg dir mal was du mit dem Rucksack machen möchtest, also welche Touren, in welchem Gebiet etc. 

Wenn du dann mit der Optimierung deiner Ausrüstung soweit durch bist, dann stell die Frage noch mal aber erst dann. Ist nicht böse gemeint aber du fängst am falschen Ende an. 

Viele Grüße Steffen

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vor 1 Stunde schrieb schrenz:

2. Du stellst die Frage im ODS Forum ( https://www.outdoorseiten.net/forum/) dort wird man sich begeistert einer entsprechenden Ausstattung widmen. 

Guck doch mal hier: https://www.outdoorseiten.net/forum/forumdisplay.php/47-Transport-(Rucksäcke-Packsäcke-Taschen). Falls Du Dir das so in den Kopf gesetzt hast, wäre dann hier die richtige Schublade. Es sei denn, Du schraubst zuvor noch an Deiner Ausrüstung. Dann wäre sicher auch ein 70-L Rucksack hinfällig. 

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vor 1 Stunde schrieb jimaras08:

Hallo, vielen Dank für deine Antwort. In der Tat bin ich "neu" hier, aber ich probiere meine Ausrüstung nun (wo es sich ergibt) von "normal-weight" auf Ul-weight umzupolen. Persönlich bin ich recht sportlich und habe sogar Spaß daran mehr Gewicht dabei zu haben, aber in der Zukunft kommen Kinder dazu und man wird ja auch nicht immer so topfit bleiben ;)

Du hast recht, unser NX2 Zelt wiegt ja schon fast so viel, aber dafür bin ich ja hier ... um zu lernen und aufgezeigt zu bekommen, dass man mit dem gleichen Geld oder etwas mehr (oder später vllt. DIY) nochmal an Gewicht sparen kann ohne an Qualität einzubüßen.

Also: Hast du einen Tipp? :)

Also wenn du wirklich vor hast in Richtung UL zu gehen, wirst du den Kauf des Osprey Aether auf jeden Fall früher oder später bereuen. Ich habe mir auch voreilig einen Osprey Atmos 65 gekauft. Und obwohl es ein klasse Rucksack ist, ist er auch einfach viel zu schwer für eine UL-Ausrüstung!

 

Was dir aber auch schon andere Forenmitglieder auf deine Nachfrage geantwortet haben: Kauf dir deinen Rucksack als letztes! Zumindest deine anderen großen Drei (Zelt, Schlafsack und Matte) solltest du m.E. bereits haben. Auf dieser Basis kannst du dann deine Bedürfnisse an den Rucksack (Größe, Tragesystem) bestenfalls einschätzen und dann einkaufen gehen.

 

Wenn du jetzt wirklich auf eine Empfehlung und eine Art 'Übergangsrucksack von Normal zu UL' bestehst, ist der Osprey Exos ein bekannter und gut bewerteter Vertreter denke ich. Natürlich ist dieser noch deutlich schwerer (2-3x so schwer wie so einige UL-Packs hier), aber dafür hast du mit dem Exos auch einen Rucksack, der ein vollwertiges Tragesystem, sehr widerstandsfähige Materialien und die üblichen Komfortextras aufweist. 

 

Hoffe das hilft dir erstmal weiter und viel Erfolg und Spaß auf deinem Weg in den UL-Bereich ;) 

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Hi @jimaras08, ja ich denke du machst damit einen Fehler ;) also wie oben beschrieben erstmal UL bei den anderen Ausrüstungsteilen, dann reicht ein 40L Rucksack; wenn das doch nicht dein Ding ist outdoorseiten.

Wenn doch UL das Ziel ist, du aber direkt loslegen willst und mit dem vorhandenen Equipment schonmal paar Touren machen willst, dann erspar dir wenigstens den obigen Rucksack und versuchs mit einem Kompromiss (bedeutet aber: später was anderes kaufen). Dann z.B. der Flex Capacitor oder, wenns echt noch über 20kg sind der Exped Lightning 60 - die könnten für dich das richtige sein. Nicht UL, aber auf dem Weg dahin definitiv besser und länger dein Begleiter als das Monster :shock:

OT: Den Aether 70 vorschlagen liest sich hier übrigens fast wie getrolle: such dir einen der schwersten Rucksäcke und schlage ihn im UL-Forum vor und gucke wie die ULis abgehen :mrgreen:

bearbeitet von grmbl

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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Hilfe!

Es tut mir wirklich leid für meinen holprigen Start hier. Thema Aether abgeschlossen! ;-)

Am 27.7.2020 um 08:55 schrieb sknie:

Ich empfehle dir erst einmal den Roten Faden unter dem Reiter Magazin durchzulesen. 
Dann überleg dir mal was du mit dem Rucksack machen möchtest, also welche Touren, in welchem Gebiet etc. 

Diesen Roten Faden konnte ich leider nicht finden. Kannst du mir bitte einen Link zukommen lassen?

Welche Touren und in welchem Gebiet ist eigentlich ganz einfach: Bisher hatten wir die meisten Touren in Nordamerika. In Europa bisher eher weniger, aber Wandern in Island hat uns sehr gefallen und wir möchten im nächsten Jahr Norwegen und Georgien machen. Also: die (neuen) Anschaffungen haben Zeit.

Am 27.7.2020 um 10:18 schrieb Heino:

Was dir aber auch schon andere Forenmitglieder auf deine Nachfrage geantwortet haben: Kauf dir deinen Rucksack als letztes! Zumindest deine anderen großen Drei (Zelt, Schlafsack und Matte) solltest du m.E. bereits haben. Auf dieser Basis kannst du dann deine Bedürfnisse an den Rucksack (Größe, Tragesystem) bestenfalls einschätzen und dann einkaufen gehen.

Wie bereits erwähnt probiere ich unsere Ausrüstung (wo es sich ergibt) von "normal-weight" auf Ul-weight umzupolen. Positiv zu sehen ist wohl unser neues MSR Hubba NX Zelt für 2. Negativ zu sehen sind wohl unsere Matten von Thermarest - oder sind die in Ordnung? Auf unserer Watchlist sind auch schon Featered Friends und Western Mountaineering. Wenn der Preis fällt, dann schlagen wir zu. Wir haben auch Freunde/Familie in den Staaten, sodass das kein Problem sein sollte. Also: Damit sollte das Zelt, der Schlafsack und die Matte gegeben sein. Fehlt ein neuer Rucksack ... :-)

Am 27.7.2020 um 10:20 schrieb grmbl:

ja ich denke du machst damit einen Fehler ;) also wie oben beschrieben erstmal UL bei den anderen Ausrüstungsteilen, dann reicht ein 40L Rucksack; wenn das doch nicht dein Ding ist outdoorseiten.

Danke, das hilft wirklich weiter! In der Tat hätte ich nicht damit gerechnet, dass 40L reichen werden. Das freut mich!

Am 27.7.2020 um 10:20 schrieb grmbl:

Wenn doch UL das Ziel ist, du aber direkt loslegen willst und mit dem vorhandenen Equipment schonmal paar Touren machen willst, dann erspar dir wenigstens den obigen Rucksack und versuchs mit einem Kompromiss (bedeutet aber: später was anderes kaufen). Dann z.B. der Flex Capacitor oder, wenns echt noch über 20kg sind der Exped Lightning 60 - die könnten für dich das richtige sein. Nicht UL, aber auf dem Weg dahin definitiv besser und länger dein Begleiter als das Monster :shock:

Wie gesagt hat die Anschaffung nun etwas Zeit, sodass wir kein Kompromiss gehen müssten. Was käme dann in Frage? Das Budget kann bei Bedarf auch gerne (solange das Preis - und Leistungsverhältnis stimmt) gerne erhöht werden.

Wir sind in der Regel ~ 2 Wochen unterwegs. Wäre es sinnvoll, dass ich z.B. einen 40L nehme und meine Freundin einen 30L?

Viele Grüße aus Berlin!

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Wenn die Freundin ihr Wasser selbst tragen kann spielen die 3-5kg für das Baseweight (vgl. auch roter Faden) auch keine Rolle mehr. :D

40l ist da am Anfang ein guter Wert - bei 30l könnte schon der Entbehrungsschmerz einsetzen. 

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Exped Lightning - gibt es in zwei Größen, wiegt nur knapp über 1kg, hat ein sehr gutes Tragesystem das auch locker Lasten jenseits der 10kg verträgt und wird auch in den einschlägigen Foren sehr empfohlen. Ich besitze ihn auch und wenn du einen für alles suchst wirst du damit glücklich! 
 

vg 

 

P.s. der Rucksack lässt sich auf die Länge deines Rückens einstellen was ich auch als einen riesen Pluspunkt empfinde und oft außer Acht gelassen wird ...

bearbeitet von gerritoliver

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vor 55 Minuten schrieb jimaras08:

Diesen Roten Faden konnte ich leider nicht finden. Kannst du mir bitte einen Link zukommen lassen?

Zu finden unter Magazin.

 

vor 56 Minuten schrieb jimaras08:

Negativ zu sehen sind wohl unsere Matten von Thermarest - oder sind die in Ordnung?

Welche Modelle habt ihr denn ? Bei den Packlisten hier in Forum wiegen die Matten maximal 500 Gramm.

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bin zwar nicht @sknie, hab aber den Roten Faden gefunden (versteckte sich unter dem linken Reiter „Magazin“).

hmpf war schneller.

Wenn Ihr aus Berlin seid, gibt es bestimmt die Gelegenheit zu einem Forumstreffen dort zu gehen. Man liest, die sind da recht umtriebig (unter „Forumstreffen (intern)).

bearbeitet von Matzo
too slow

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vor einer Stunde schrieb Mil:

Gewicht des Rucksacks <500g.

Zum Einstieg würde ich es eher bei <1,1 kg lassen, aber das ist halt alles eine persönliche Auslegung und hängt vom geplanten Einsatz ab. Wenn noch nicht alles auf UL getrimmt ist, sind Tragesysteme hilfreich. Das Volumen bestimmt man am besten mit der eigenen Ausrüstung, wenn sie vorhandenen ist. Manche haben lieber um 60 Liter, andere kommen im Sommer mit unter 30 Litern aus. ZPacks Arc Blast wiegt beispielsweise ungefähr 600g und dürfte auf manchem Fernwanderweg zu sehen sein. Wichtig ist, dass der Rucksack gut passt.

OT: Die Diskussion, was UL ist, gibt es schon in älteren Beiträgen und Fäden, sie muss nicht neu geführt werden. Jeder befindet sich in (s)einem Stadium der UL-Evolution ;-)

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Am 28.7.2020 um 12:46 schrieb jimaras08:

Positiv zu sehen ist wohl unser neues MSR Hubba NX Zelt für 2

Noeh, das Hubba NX ist fuer 1P und das Hubba Hubba NX ist schon vom UL-Standpunkt, fuer das, was es bietet, mit 1,6 kg zu schwer und MSR hat leider Hubba (Hubba) ueber die Jahre verschlimmbessert, damals das Hubba Hubba HP war fuer nicht zu grosse Leute die in nicht zu windige Gebiete gehen, ganz ok, aber inzwischen....
 

Am 27.7.2020 um 10:20 schrieb grmbl:

also wie oben beschrieben erstmal UL bei den anderen Ausrüstungsteilen, dann reicht ein 40L Rucksack

Nicht unbedingt, UL heisst ja nicht unbedingt kleines Volumen, es gibt z.B. so Einige, mich eingeschlossen, die bei laengeren Trails nur noch EVA-Matten-Kombinationen mitnehmen, weil sie a) die Schnauze von Delamination-Reklas voll haben und b) auch nicht mehr entsprechenden Muell produzieren moechten.

Wo ich natuerlich voellig zustimme, ist, dass so ein sackschweres Teil wie der Aether echt eher nach ODS ruft...

Mit dem Lightning kommen viele Leute nicht klar weil sie die Verankerung der Schultergurte auf der Schiene am Ruecken stoert.
 

Am 28.7.2020 um 12:46 schrieb jimaras08:

Das Budget kann bei Bedarf auch gerne (solange das Preis - und Leistungsverhältnis stimmt) gerne erhöht werden.

Wir sind in der Regel ~ 2 Wochen unterwegs. Wäre es sinnvoll, dass ich z.B. einen 40L nehme und meine Freundin einen 30L


Das wuerde ich mir ueberlegen, gute Rucksaecke, die beim ueber die Jahre auf leichte Ausruestung runterarbeiten, auch ein hoeheres Gewicht verkraften, trotzdem fuer einen Rahmen-Rucksack der Groesse rel leicht sind und durch DCF aus einem prima Material sind, sind die HMG z.B. HMG 3400 Windrider, aber ist natuerlich sehr deutlich ueber dem Budget.

Welche Rucksackgroesse haengt voellig von der Ausruestung und wieviel anderen Kram Du mitnimmst, ab z.B. auch vom Re-Supply-Abstand auf Touren.

Nehmt Euch mal feste Behaeltnisse, von denen Ihr die Groesse kennt, z.B. Muell / Putzeimer, Carver-Box (ansonsten koennt Ihr sie auch schnell ausmessen) packt Euren Kram inkl Essen, Wasser wirklich alles rein, dann seht Ihr eher, was fuer ein Volumen Ihr braucht.

btw mit WM Schlafsaecken liegt Ihr richtig, aber auch eine sehr gute Daune braucht abends laenger, wieder den vollen Loft zu entwickeln bzw braucht frueher eine Auffrischung, wenn sie immer auf Anschlag im Rucksack komprimiert wird, deswegen bin ich eher ein Freund davon, Packbeutel und Rucksack so zu waehlen, dass der Schlafsack nicht ganz so stark komprimiert werden muss. 

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Hier noch eine Stimme für den Osprey Exos als Übergang von schwer zu leicht. Wir sind im Übergang zu UL und für  vor paar Jahren reichten für 2 Wochen mit Essen für ca. 10 Tage mir am Anfang der Exos 46, mein Mann hatte einen Rucksack um die 50l. Da war aber schon ein leichteres Tarptent... dabei. Gewicht war zu Beginn mit Essen und Wasser bestimmt 14-15kg, da ging er noch ganz gut zu tragen. 

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vor 14 Stunden schrieb cico:

Zum Einstieg würde ich es eher bei <1,1 kg lassen, aber das ist halt alles eine persönliche Auslegung und hängt vom geplanten Einsatz ab. Wenn noch nicht alles auf UL getrimmt ist, sind Tragesysteme hilfreich. Das Volumen bestimmt man am besten mit der eigenen Ausrüstung, wenn sie vorhandenen ist. Manche haben lieber um 60 Liter, andere kommen im Sommer mit unter 30 Litern aus. ZPacks Arc Blast wiegt beispielsweise ungefähr 600g und dürfte auf manchem Fernwanderweg zu sehen sein. Wichtig ist, dass der Rucksack gut passt.

OT: Die Diskussion, was UL ist, gibt es schon in älteren Beiträgen und Fäden, sie muss nicht neu geführt werden. Jeder befindet sich in (s)einem Stadium der UL-Evolution ;-)

Nein, <500g ist schon richtig.

Verstehe diese Haltung ehrlich gesagt nicht. Einmal ordentlich umstellen und gut ist. Es gibt einfach keine Notwendigkeit für mehr. Der TE will neu kaufen, dann bitte direkt richtig. 1,1kg 60l Ruckis verleiten nur unnötigen Krempel mit zu schleppen und am Ende kauft man doppelt. 

 

bearbeitet von Mil

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vor 41 Minuten schrieb Mil:

Nein, <500g ist schon richtig.

Verstehe diese Haltung ehrlich gesagt nicht. Einmal ordentlich umstellen und gut ist. Es gibt einfach keine Notwendigkeit für mehr. Der TE will neu kaufen, dann bitte direkt richtig. 1,1kg 60l Ruckis verleiten nur unnötigen Krempel mit zu schleppen und am Ende kauft man doppelt. 

 

Von irgendwelchen dogmatischen Aussagen halte ich ja gar nichts, jede(r) ist ein anderer Mensch und ist anders unterwegs.

< 500 g mag fuer viele gut gehen, wenn man einen kleinen Overnighter macht, auf geschuetzten Strecken unterwegs ist, wo man jede 1-2 Tage einen Re-Supply hat, nicht zuviel Ausruestung fuer richtig mieses oder kaltes Wetter mitnehmen muss.
Und natuerlich entsprechend kleine & leichte Ausruestung hat.
Ich kenne auch ein paar, die mit so etwas mal weite Strecken gelaufen sind.

Ich kenne / berate ja recht viele Leute, die auf den Weitwanderwegen in US, EU und anderswo unterwegs sind (bin ja selber seit > 40 Jahren im Schnitt 3-4 Monate "draussen").
Auch wenn die dann meist ein leichtes Zelt wie z.B. das Duplex, Schlafsack von WM, entsprechendes Titankochzeug usw bei haben, waehlen sie praktisch alle einen Rucksack mit Rahmen, zum groessten Teil entweder HMG oder Zpacks, womit wir bei 0,6-1,2 kg sind.

Und gerade, wenn man nicht doppelt kaufen will, sollte man da erstmal gut austesten, wieviel die Ausruestung wiegt, wieviel Platz sie einnimmt und was man so an Touren vor hat, sonst kauft man evtl schnell doppelt, weil eben der tolle < 500 g Rucksack fuer die naechste Tour bzw das Gewicht der Ausruestung dann doch nicht geeignet ist.

Wobei ich es, wenn man wirklich viel unterwegs ist, fuer schwer halte, mit einem Rucksack hinzukommen (es sei denn, man geht auch bei einem kleinen Overnighter mit einem halb gefuellten, grossen Rucksack los).
Bei mir ist es z.B. je nach Tour ein GG Kumo (yes der Alte, der dann wirklich < 500 g ist), der GG Mariposa (auch der Alte mit ca 800 g) und ein HMG 5400 Porter (mit gut 1,3 kg, ok der kam erst ins Rennen, nachdem ich bei Hybrid-Touren mit sehr grossem Re-Supply Abstand viel Ausruestung aussen auf dem 4400 Porter haengen hatte und mich die Anschnallerei genervt hat).

Und das Wichtigste, der Rucksack muss zum Ruecken passen, alles wiegen, was man mitnehmen will, Lebensmittel, Wasser, Brennstoff drauf rechnen, wenn man das nicht schon x mal gemacht hat 1 kg fuer die Sachen drauf rechnen, die man nicht in der Liste hat :mrgreen:, in einen guten Outdoorladen gehen, sich das Gewicht in die Ruecksaecke packen und perfekt zum eigenen Ruecken passend einstellen lassen , die man in der Auswahl hat und den Rest entscheidet der eigene Ruecken.
Aber dabei schoen fair bleiben, dann auch da kaufen...

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vor 1 Stunde schrieb khyal:

Von irgendwelchen dogmatischen Aussagen halte ich ja gar nichts, jede(r) ist ein anderer Mensch und ist anders unterwegs.

1+

Die Diskussionen Rucksäcke betreffend hier im Forum zeigen ja schon die Vielfalt der möglichen Lösungen auf, Beispiele Trailrunning Rucksäcke, STS Silpack, Arc Haul etc.etc.

Bin grad dabei für den Sohn meiner Frau, junger Mann mit schmalem Einkommen, den "Einer-für-Alles" Pack zu suchen; und schiess mich mehr und mehr auf den Flex Capacitor 40-60 ein. Für Overnighter u.ä. tuts ja dann bitte schön auch irgend ne Alternative von Aldi etc., die weder Geldbeutel noch Rücken zu sehr belastet.....oder irgendwas was der "Stiefvater" noch so rumliegen hat. :grin:

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Am 2.8.2020 um 09:57 schrieb Mil:

Nein, <500g ist schon richtig.

Verstehe diese Haltung ehrlich gesagt nicht. Einmal ordentlich umstellen und gut ist. Es gibt einfach keine Notwendigkeit für mehr. Der TE will neu kaufen, dann bitte direkt richtig. 1,1kg 60l Ruckis verleiten nur unnötigen Krempel mit zu schleppen und am Ende kauft man doppelt. 

 

Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Ich habe über die Jahre eigentlich alles optimiert und komme wenn ich mehr als eine Woche autark in den Alpen auf hoher Höhe unterwegs bin mit all dem Essen niemals unter 11kg es sei denn ich verzichte auf jeglichen Komfort, und gehe Risiken ein.

Das mag jeder anders sehen aber so dogmatische Haltungen finde ich immer! ziemlich fehl am Platz. Wenn man sich so scharf abgrenzen bzw. hart aufstellen muss sollte man sich vielleicht mal fragen wieso man das selbst nötig hat und sich mal in mehr Lockerheit üben...

Und ja, ich besitze auch noch einen Rucksack unter 550g für Hütten Touren oder entspanntere Unternehmungen als die Alpen aber wenn ich mich für ein Model für alles entscheiden müsste würde das ziemlich sicher eines sein wie beispielsweise das von mir oben genannte...

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11 kg Startgewicht (!) lassen sich doch mit einem Rucksack um die 500 g noch gut genug tragen.

Ansonsten: Bei 7 Tagen würde ich mal 4 kg Essen rechnen, dazu 1 l Wasser, blieben immer noch 6 kg Ausrüstung. Das geht auch in den Alpen deutlich leichter.

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Vor allem vergisst man bei solchen Äußerungen ein paar Dinge.

Man abgesehen davon, dass nicht jede Tour --- und hier ist nicht bekannt was es für eine Tour werden soll, zwei Wochen Verpflegung wären aber schonmal schnell 10 kg --- mit einem 500 g Rucksack (sinnvoll) machbar ist. Setzt man vorraus, dass man bei einem entsprechenden "Endgewicht" ankommen kann und auch möchte. Ja hier das ist ein UL-Forum und natürlich geht es um leichtes Gepäck aber auch hier gibt es Unterschiede. Im Endeffekt sind nur die wenigsten Dinge einer Packliste objektiv falsch oder richtig sondern stark vom subjektivem Empfinden geprägt. Man empfindet das natürlich als "das Beste" und empfiehlt es anderen. Ob es jemand anderem, gerade jemandem mit weniger Erfahrung gefällt ist dann durchaus eine andere Sache. Die wirklich allermeisten reduzieren ihr Gewicht in einem mehr oder weniger langen persönlichen Lern- und Optimierungsprozess. Am Ende landet man bei seiner perfekten Packliste. Viele Dinge gefallen einem da wahrscheinlich sogar erst richtig gut wenn man andere Dinge ausprobiert hat.

OT Beispiel: Mit Beginn des Berufslebens möchte man endlich von zu Hause ausziehen. Die alte Wohnung der Großeltern unten wäre frei, liegt gut und würde keine Miete kosten. Trotzdem zieht man aus da man weiß, dass man trotzdem die "nervigen" Eltern am Hals hat. Nach einem halben Jahr und ärger mit den Vermietern zieht man dann zurück in die Wohnung unter den Eltern und fühlt sich pudelwohl da der "Stress" mit den Eltern nichts gegenüber dem Ärger mit den Vermietern ist. Natürlich hätte man auch direkt unten einziehen können aber ob man sich dann dort so wohl gefühlt hätte und nicht vielleicht doch einmal ausgezogen wäre weil die Eltern nerven?

Oder Thema Zelt. Ich mache mit Freunden regelmäßig Touren im Winter und habe dort auch wenn Hütten geplant sind ein Zelt dabei (verschiedene andere Gründe). Von meinen Freunden kam immer: Warum hast Du das Zelt mit. Tarp reicht völlig. Nun gab es einen Abend im Winter, nass, kalt, Schneeregen von der Seite und die erste Hütte lag voll mit Scherben, die zweite war zu klein. Eigendlich kein Problem, ich hab ein Zelt und die anderen Tarps dabei. "Tarp reicht völlig". Mitlerweile ist aus dem Spruch geworden "Tarp reicht völlig solange man es nicht benutzen muss". Die anderen fanden das Tarp dann nämlich gar nicht mehr so verlockend und wir sind dann schließlich weiter zur nächsten Hütte gelaufen und am nächsten Tag nach Hause gefahren weil bei einigen die Füße kaputt waren vom dem Gewalltmarsch. Man kann nun überlegen was manche von denen schon gekauft haben oder kaufen wollen. Ein Zelt! Man kann nun überlegen ob es fehldes Wissen/Erfahrung war bei dem Scheißwetter unterm Tarp zu pennen oder ob vielleicht subjektiv das Tarp für die Leute geeignet ist.

Von der Sorte könnte man noch eine ganze Menge anderer Beispiele suchen wo man einfach seine Erfahrung machen muss. Der Empfehler hat diese Erfahrung ja wahrscheinlich auch gemacht. Wieso sollte der, der sich etwas empfehlen lässt diese nicht auch machen dürfen. Und ich vermute durchaus, dass wenn man direkt bei < 4 kg BW startet man dann auch mal ausprobieren möchte ein paar Dinge mehr mitzunehmen damit man sie hinterher guten Gewissens wieder zu Hause lassen kann oder eben sagt: Geil will ich dabei haben auch wenn es etwas wiegt. Bei mir zum Beispiel: Tasse und Topf, Kaffeefilter und frischer Kaffee. Natürlich habe ich es mit einer großen Tasse probiert und versucht Instantkaffee zu trinken. Als Kaffeejunky war das aber wirklich nix. Und wenn man dann durch den leichten Rucksack begrenzt ist muss man vielleicht für solche Versuche einen anderen Rucksack kaufen. Genauso kann man einem Messerfreak wohl kaum das Messer wegnehmen. Ich habe schon Packlisten mit 4 kg BW und einem 500 g Messer gesehen. Oder Leuten die auf Flakscheinwerfer stehen. Ja das ist alles nicht unbedingt UL aber wenn jemand Bock drauf hat.

Dazu kommt, dass ein sehr leichter Rucksack eben auch gut gepackt werden will. Auch das muss man lernen. Da ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Da sind die etwas schwereren Rucksäcke in der Regel etwas toleranter aber zeigen dennoch an wenn scheiße gepackt wurde.

So zurück zum TO. Der Osprey Aether ist ein klassischer, ziemlich schwerer Trekkingrucksack der seine Stärken erst ausspielen kann wenn man richtig viel Gepäck über lange Zeit schleppt oder durch die garstigesten Dornen krabbelt. Darunter hat man vor allem den Nachteil, dass man sehr viel Eigengewicht des Rucksacks schleppt. Bei Osprey wäre quasi die nächste Stufe darunter so etwas wie der Kestrel oder schon ziemlich leicht der Exos. Die haben aber immerhin noch Tragegestelle drin. Ansonsten so etwas wie Exped Lightning, Bergans Helium, Üla Circuit usw... Ganz gut wäre eben zu wissen bei wieviel kg du aktuell bist und in welche Richtung die Reise beim Gewicht demnächst geht.

Nachtrag: Spannend könnte es auch sein wenn Du einen Rucksack hast bei dem Du das Tragegestell entfernen kannst. Dann kannst Du mal testen wie gut du mit einem Kram ohne Tragegestell auskommst. Im Zweifelsfall baust Du das gestell aus aber nimmst es trotzdem für den Notfall mit.

 

bearbeitet von RaGe

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