Geschrieben 4. Februar 20242 Jr. vor 2 Stunden schrieb mochilero: Jemand hier schrieb dass man unterwegs gar nicht so viel Hunger haben würde. Das kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen. Spätestens nach einer Woche on trail dreht sich bei uns alles um Essen. Ein Kilo pro Tag verdrücke ich tatsächlich auch, meine Frau ca 800g. Wobei wir schon auf ein gutes Verhältnis von Kalorien zu Gewicht achten... Ich hab das geschrieben. Das Abendessen muss ich mir auf Tour meistens reinzwingen... und ich bin normalerweise überhaupt kein "Kleiner-Esser", sondern eher das Gegenteil... Meine Snacks und Riegel über den Tag sind allerdings schon auf Kaloriendichte ausgerichtet...
Geschrieben 4. Februar 20242 Jr. Hi @Hannah und willkommen im Forum. Wie du siehst, geben wir gerne Wissen und Ratschläge weiter. Vieles wurde schon gesagt, hier meine 2 Cent. Isomatte: Auch ich würde die Exped Flexmat Plus zusammen mit einer Evazotte empfehlen. Geht nicht kaputt und ist relativ preiswert in der Anschaffung. Packmaß ist etwas groß, würde ich außen am Rucksack anbringen. Rucksack: Der sollte anprobiert werden und passen wie ein paar Schuhe. Wenn der Rucksack nicht passt, wird deine Tour schnell zur Qual. Probier daher den Moorhead an, wenn der nicht passt, verkauf den wieder und schau nach was anderem. Rucksack sollte am besten zuletzt gekauft werden, wenn man weiß, wie groß der sein sollte. Ein Alternativmodell, dass ich empfehlen kann, ist der Osprey Exos, bzw. die Damenvariante Eja. Mit 1.2 Kg nicht Ultraleicht, jedoch ist das Tragesystem für viele auch bei 12 kg noch recht angenehm und er kostet nicht die Welt (benutze den selber). Zelt und andere Ausrüstung: +1 für den Link zu Robert Klink und die Decathlon Sachen. Das Zelt dort hätte ich auch als Unter-200€-Option genannt. Häufiger Kritikpunkt ist wohl Kondenswasser, das kann man im Hinterkopf behalten. Als Lager-, Pausen- und Schlafjacke empfehle ich von Decathlon die FORCLAZ Wattierte Jacke MT100, bis jetzt bei mir auf jeder Tour dabei gewesen. Sonst einfach mal zu Decathlon fahren und dort sich Sachen anschauen bzw. anprobieren, gerade was Basics (Shirts, Unterwäsche, Fleecejacke, etc.) betrifft. Als Windjacke kann ich die FRILUFTS LINDIS JACKET Damen Windbreaker empfehlen. Die Herrenversion verwende ich seit Jahren zum Wandern und Walken. Ist gerade in Signalfarben bei Globetrotter im Angebot. Ansonsten hat auch Lidl schon mal Basics, ich verwende von denen ein Shirt und eine Laufshort. Schuhe: Meine Empfehlung zum antesten sind auch die Altra Lone Peak wegen der breiten Zehenbox. Socken: Ich verwende die schon empfohlenen Falke T2. Ich denke, Socken muss man ein bissl für sich selbst heraus finden, was der eigene Fuss mag. Eventuell ein paar wasserdichte Sealskinz für Norwegen? Was die Vorbereitung betrifft: Wenn du 6 Tage wandern willst, solltest du dich körperlich schon darauf vorbereiten. D.h. irgendwas für die Kondition (Joggen, Walken, Radfahren, Schwimmen, etc.) und etwas Training für Rumpf- und Rücken ist auch nicht schlecht (Yoga, Pilates, Rucking oder auch das 10 Minuten Rückentraining deiner Krankenkasse). Und am besten mit deiner Ausrüstung ein oder zwei Kurztouren mit einer oder zwei Übernachtungen. Da merkst du sehr schnell, was an Ausrüstung für dich funktioniert und was nicht. Gerade deine Regenkleidung solltest du bei Regen mal getestet haben, bevor du damit nach Norwegen fährst.
Geschrieben 5. Februar 20242 Jr. Schuhe : Altra Lone Peaks!! Als Barfuß Schuh benutzerin haste ja keine Probleme, mit dem Zero Drop. (d.h. das Zehen und Verse auf der selben Höhe sind) Da du offensichtlich bisher auf Schaummatten gut zurecht gekommen bist, bleib dabei. Ich habe manchmal die schon mehrfach genannte Flexmat Plus von Exped im Einsatz und finde sie sehr bequem. Aufgrund des riesigen Packmaßes außen auf dem Rucksack befestigen. Zum Spiritus Verbrauch: Für 450ml reichen beim X-Boil, da er ja einen Windschutz hat, 2cl. Den Rest musste dir selber ausrechnen… Es weiß ja niemand, ob du Kaffe oder Tee Trinkerin bist, ob du einmal oder zweimal am Tag warm ist, etc, etc… Zum Zelt kann ich wenig sagen, da ich im nördlichen Skandinavien noch nie war. Aber das billigste „Zelt“ ist ein „Aricxi Tarp“! https://www.bushcraft-deutschland.de/threads/kurzvorstellung-tarptent-aricxi.28183/ Für um die 40€ unglaublich billig! Allerdings brauchst du dann noch ein Mosquito Netz. Giebt ein 90g Teil von Sea to Summit! Happy Hikes! p.S. Du solltest über Trekkingstöcke nachdenken, da du sie evtl sowieso zum Zeltaufbau brauchst. Fizan Kompakt sind mit zusammen knapp über 300g sehr leicht, robust genug und mit um die 50€ auch noch unschlagbar günstig! Bearbeitet 5. Februar 20242 Jr. von RaulDuke
Geschrieben 5. Februar 20242 Jr. vor 14 Stunden schrieb SimplyMad: Als Budget-Variante zur Übernachtung könnte auch das folgende Produkt was sein: Decathlon Kuppelzelt mt900 minimal edition Nur so als Idee. Die Produkte sind in der Regel gar nicht so schlecht. Mir persönlich fehlt damit allerdings die Erfahrung, aber ich könnte mir vorstellen, dass hier jemand dieses oder ein ähnliches Zelt hat. Edit: Jemand hatte ja schon auf das Video von @Robert Klink verlinkt. Er zeigt darin auch, dass die meisten Decathlon-Produkte noch Potential haben Gewicht einzusparen. Packsäcke weg, Schilder raus, etc. Ergänzung zum Thema Zelt und Decathlon: Ich habe zwar nicht das "Kuppelzelt", aber war mit dem etwas schwereren, semi-freistehenden MT900 (dem Vorgänger der "minimal edition") auf dem Kungsleden. Hat wunderbar funktioniert (auch platztechnisch für mich mit 1,85 m) und ich denke, du könntest mit beiden bedenkenlos losziehen. Klar, Tarps sind im Zweifel leichter und gebrauchte Zelte vielleicht billiger, aber solltest du lieber im Zelt als im Tarp schlafen wollen und bis zu deiner Reise kein gebrauchtes Schnäppchen machen können, könntest du an die Decathlon-Zelte denke ich relativ kurzfristig herankommen.
Geschrieben 5. Februar 20242 Jr. vor 13 Stunden schrieb MondCM: Ich hab das geschrieben. Das Abendessen muss ich mir auf Tour meistens reinzwingen... und ich bin normalerweise überhaupt kein "Kleiner-Esser", sondern eher das Gegenteil... Meine Snacks und Riegel über den Tag sind allerdings schon auf Kaloriendichte ausgerichtet... Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Mir geht es ebenso. Ich esse eigentlich gut und über den Tag verteilt. Auf Tour muss ich mich zwingen. was aber noch viel wichtiger ist: auf Tour will ich andere Sachen essen. Ich esse z.B Müsli A jeden Tag. Auf Tour mag ich das nicht. Da muss ich Müsli B nehmen. Deshalb unbedingt vorher ausprobieren, bevor man das falsche Essen dabei hat
Geschrieben 5. Februar 20242 Jr. Zum Zelt: Lanshan 1 ohne Pro gibt's für unter 200 und wiegt weniger als ein Kilo. Lediglich die Abspannleinen sollten getauscht werden. Isomatten: Das günstigste wäre die faltmatte von Decathlon. Dazu ne 3 oder 5mm von Extremtextil wo es auch die besseren Abspannleinen fürs Zelt gibt. Damit kommst du für Zelt und Isomatte mit etwas mehr als 200€ hin
Geschrieben 5. Februar 20242 Jr. vor 6 Stunden schrieb chummer_fc: Ich habe zwar nicht das "Kuppelzelt", aber war mit dem etwas schwereren, semi-freistehenden MT900 (dem Vorgänger der "minimal edition") auf dem Kungsleden. Hat wunderbar funktioniert (auch platztechnisch für mich mit 1,85 m) und ich denke, du könntest mit beiden bedenkenlos losziehen. Genau das meinte ich bei meiner Empfehlung, dem weißen Tarpzelt von Decathlon bringe ich da etwas weniger vertrauen entgegen bei Schlechtwetter. Für eine Einführung darin, was man für Anziehsachen mitnimmt, empfehle ich (ist allerdings alles auf Englisch) diesen sehr ausführlichen Guide von Andrew Skurka: Core 13 Backpacking Clothing
Geschrieben 5. Februar 20242 Jr. vor 19 Stunden schrieb Gibbon: Das Zelt dort hätte ich auch als Unter-200€-Option genannt. Häufiger Kritikpunkt ist wohl Kondenswasser, das kann man im Hinterkopf behalten Sorry, hatte den Teil heute Morgen überlesen. Erfahrung/Ergänzung dazu: hatte bisher (insgesamt etwa 15 Nächte genutzt) weder auf dem Kungsleden im Sommer noch im sommerlichen und herbstlichen Deutschland Probleme mit Kondensation im MT900.
Geschrieben 5. Februar 20242 Jr. Ich habe immer eine Wechselgarnitur (bei den Unterhosen sogar 2) und Schlafkleidung dabei. Bei den Schuhen bin ich auch ein Altra Lone Peak Fan. Oder die Olympus. Fürs Essen: Mit dem Kochbuch von Little Red Hiking Rucksack für "trockene" Gerichte habe ich bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Alles was ich ausprobiert habe, hat mir geschmeckt. Was hast du denn für einen Schlafsack ?
Geschrieben 5. Februar 20242 Jr. OT: Mördercooles Review, das du da verlinkt hast, @RaulDuke 😎 Ich mag mein Arixci Tarptent sehr, und von Frühling bis Herbst nutze ich nix anderes. Allerdings würde ich das nicht unbedingt für die angepeilte Tour empfehlen. Nun war ich noch nie in Norwegen, aber eventuell gibt‘s da ja auch mal Mücken, Knotts und sowas. In den schottischen Highlands hab ich so mein Zelt gefeiert, anders hätte ich nur im Dauerlauf was essen können...Ein Zelt mit richtigem Moskitonetz (so „noseeum“, nicht so‘n Hummelnetz!) , in dem man sitzen kann, ist gerade bei der „ersten Tour“ schon ne feine Sache.
Geschrieben 6. Februar 20242 Jr. Hätte hier auch noch eine Empfehlung von gut und günstig von einem Youtuber Namens Stefan Berger. Vielleicht ist da auch was dabei was dir hilft, er vergleicht auch immer mal günstige und teure Produkte miteinander.
Geschrieben 6. Februar 20242 Jr. vor 24 Minuten schrieb Knight_Saber: Hätte hier auch noch eine Empfehlung von gut und günstig von einem Youtuber Namens Stefan Berger. Vielleicht ist da auch was dabei was dir hilft, er vergleicht auch immer mal günstige und teure Produkte miteinander. Gute Tipps in dem Video bis auf den Rucksack. Den dort verlinkten G4Free besitze ich, würde ihn jedoch nicht als Rucksack für längere Touren empfehlen. Der Rucksack besitzt keinen Hüftgurt, d.h. das Gewicht lastet bei längeren Touren zu sehr auf dem Oberkörper. Ein Rucksack mit Hüftgurt ist für Mehrtagestouren meiner Meinung nach Pflicht. Außerdem finde ich die beiden Außennetze zu niedrig, größere Flaschen fallen da gerne mal heraus. Ich verwende den G4Free vor allem auf Tagestouren, wo ich mit deutlich weniger Gewicht unterwegs bin, als bei Mehrtagestouren, wo Zelt, Schlafsack und Isomatte mit dabei sind.
Geschrieben 6. Februar 20242 Jr. Mit dem Rucksack hatte ich auch angefangen aber ja ohne Hüfgurt war der nicht so toll, habe aber diesen dann optimiert siehe hier Aber nutzen diesen wirklich nur für Tageswanderungen und im Alltag. Testwanderungen hatte ich damit aber auch mal gemacht mit mehr Gewicht ca. 14 kg und 15 km das ging aber eigentlich schon viel für den einfachen Rucksack, die Nähte dehnt es sehr stark bei dem Gewicht. Die Netztaschen sind auch wie du schreibst ein Problem 1,5 Liter Flachen halten darin nicht, man müsste oben noch Gurte anbringen um diese zu stabilisieren, aber wenn man mit 1 Liter klar kommt geht das gerade noch so. Bearbeitet 6. Februar 20242 Jr. von Knight_Saber
Geschrieben 6. Februar 20242 Jr. Das Zelt aus dem Video habe ich als Night Cat gekauft für 120 € als Angebot. Lieferzeit war etwa 12 Tage aus CH. Die Nähte waren ok abgedichtet aber bei den Flächen Liftern kommt Wasser durch. Mit 170cm passt mir das Zelt gut, das innenzelt ist ok bis auf die Karabiner, die man kaum einhändig aufbekommt. Also Preis Leistung sehr gut. Kondens... habs zu flach aufgebaut, war aber auch ok.
Geschrieben 6. Februar 20242 Jr. Autor Hallo Ihr Lieben, ich bin ja völlig paff von diesen ganzen Beiträgen. Ich hätte mit einer oder vielleicht zwei Antworten gerechnet, doch nicht mit 34 Antworten! 😲 Also so eine rege Hilfsbereitschaft kenne ich so gar nicht. Da bekomme ich ja schon ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht die Zeit gefunden hatte sofort zu antworten. Ich weiß gar nicht wo ich da zuerst antworten soll, zumal ich mir gerade selber kaum Freizeit freischaufeln kann. Ich versuche mal auf alles etwas einzugehen. Bezüglich der vorgeschlagenen Zelte, da muss ich definitiv mich nochmal mit beschäftigen. Super, dass ich hier sogar schon Kaufangebote habe. Ich bin mit so viel Hilfe grade etwas überfordert. 😅 Mein derzeitiges Zelt ist das polnische Lavvu (Plash Palatka), bestehend aus zwei Ponchos á 1,75kg. Die Stange zum Aufstellen und die acht Heringe nicht miteinberechnet. Ich hatte es damals wegen meinem Hund gekauft, weil ich mit dem Tierchen gerne Zelten wollte. Allerdings litt mein Hund an alterbedingten Grauen Star, daher brauchte ich etwas, was auch Hundepfoten aushält und robust ist (Die Sicht ist ja eingeschränkt). Gekauft hatte ich das Zelt im Internet für 45 Euro mit 5 Euro Versand. Ich hatte es dann hier und da zum Campen. Bisher hat es mir immer treue Dienste geleistet und das sogar in einem schweren Sturm, wo die modernen Zelte auf dem Campingplatz fast alle baden gegangen sind. Daher mag ich das Zelt sehr. Durch die Baumwolle ist es schwer und wenn es nass wird, dann wird es noch mühseliger es zu schleppen. Für den Campingplatz hatte ich einfach immer einen kleinen Handwagen mit (Gerödel für den Hund musste ja auch mit) und habe es einfach an den Zielort gefahren. Da störte mich das Gewicht nicht so arg. Mir wurde ja angeboten, dass ich mit in dem Zelt von meiner Begleitung schlafen kann. Nennt mich eigen, doch ich mag gerne meine Privatsphäre haben. Wir waren zusammen noch nicht in einem Urlaub und haben so eng noch nicht zusammen gehockt. Ne, selbst mit meiner besten Freundin, würde ich nicht zwingend ein Zelt teilen, wenn es noch andere Möglichkeiten gibt. Notfalls ja, doch wenn es passt und ich es tragen kann, dann schleppe ich lieber ein Zelt mit. Ach, das Zelt, welches mein Freund hat, ist das MSR Hubba Hubba NX. Ob er noch kleinere Zelte hat, das weiß ich nicht. Zu mir meinte er, er sei ein Gear-Junkie. Womöglich hat er alle möglichen Sachen doppelt und dreifach. Mein Bruder war beim Bund gewesen, hatte mir seinen Schlafsack (bis -3 Grad ausgelegt) und sagte mir, dass er nie in dem Teil jemals gefroren hätte und ihm im Gegenteil immer zu warm war, doch ich Frostbeule habe so sehr gefroren (mit Zähneklappern), dass ich, nachdem ich alles Mögliche probiert hatte (Decke, zwei Schafsfelle, alle Klamotten angezogen), irgendwann in den nächsten Armeeladen gefahren bin und mir meinen jetzigen Schlafsack gekauft habe. Es ist ein alter schwedischer Winterschlafsack, der bis -15 Grad ausgelegt ist und der auch üppig mit Daune gefüllt ist. Mit dem friere ich nicht, wenn mir zu warm ist, lasse ich den Reißverschluss auf. Das reicht mir. Lieber ist mir warm als dass ich bitterlich friere. Ich war auch schon im Sommer bei 30 Grad im Schatten mit genau diesem Schlafsack campen. Das ging für mich ohne Probleme. Wie gesagt: Ich mag nicht ferien. Wenn ich einmal durchgefroren bin, werde ich auch den ganzen Tag über nicht mehr warm und dann wieder zähneklappernde Nächte zu verbringen geht für mich nicht, das wird dann von Tag zu Tag nur schlimmer. Wie schwer mein Schlafsack ist, das weiß ich leider nicht. Ich habe keine einzige Waage im Haus (muss ich jetzt mal definitiv anschaffen). Regenjacken habe ich, das sind allerdings alles Herbst-/Wintermodelle (Jack Wolfskin und Icebraker). Warum das so ist, kann ich auch nicht sagen. Liegt vielleicht am Hundeplatz. Da brauchte ich immer robuste Jacken. Vielleicht habe ich deswegen immer zu dickeren Modellen gegriffen? Die Jacken sind auch uralt. Ich habe einen falschen Ostfriesennerz, der recht dünn ist. Der ist natürlich atmungsaktiv wie´n toter Hamster, dafür kann es jedoch schütten wie aus Eimern. Mit dem war ich auch immer zufrieden. Meistens habe ich diese Jacke als Notfalljacke im Auto. Den Nerz hatte ich gedacht auch mitzunehmen, sofern er nicht zu schwer ist. Gibt es eigentlich einen Richtwert wie schwer eine Regenjacke im Idealfall sein sollte? Eine Regenjacke wäre mir zumindest lieber als ein Poncho. Mit Ponchos konnte ich mich nie anfreunden. Bezüglich der Mücken habe ich Mückenschutzhemden. Es sind für die Tropen entwickelte Mosquitohemden, in sehr engmaschiger Qualität. Auf diversen Grillabenden und auch beim Campen habe ich sie getragen und es kam nie eine einzelne Mücke durch. Daher werde ich mir eins von den Hemden definitiv einpacken. Leider werden diese Hemden nicht mehr produziert und es gibt sie auch nicht mehr gerbaucht zu kaufen. Im Internet finden man sie auch nicht. Ein Netz für den Kopf, habe ich auch. Es ist nicht hübsch, doch wenigstens wird man nicht aufgefressen von den Biestern. Trekkinghosen habe ich ebenfalls. Vor zwei Tagen kam meine bei Kleinanzeigen erworbene Fjällraven-Hose an. Sie ist mir leider eine Nummer zu groß, doch das ist nicht so tragisch. Ich würde sie zweimal wachsen bevor ich nach Norwegen fahre. Das dürfte dann ausrecheichend sein gegen Mücken und Nieselregen. Ich habe auch noch eine Wanderhose von Tatonka. Einer meiner alten Arbeitgeber hatte diese mal für die Belegschaft geordert und als ich das Unternehmen verlassen hatte durfte ich die Hose behalten. In der Hose steht Womens Travel Pants, falls das hilfreich ist. Diese Hose ist jedenfalls sehr, sehr leicht. Als Ersatzhose bzw. Zweithose könnte ich mir die gut vorstellen. Über die Tourenplanung weiß ich exakt: Nichts. Ich weiß nur, dass es der Femundsmarka Trek sein soll. Was auch immer das beudetet. Und die Videos, die ich dazu im Internet gefunden habe, besagen, dass der Weg für mich wohl steinig (im wahrsten Sinne des Wortes) und schwer werden wird. So ist zumindest meine naive Vorstellung. Mein Freund ist der Outdoor-Experte von uns beiden und vermutlich, so wie ich ihn kenne, plant er jetzt alle paar Tage wieder um. Zumindest kam mir das in den letzten Gesprächen so vor. Ich habe ihm gesagt, dass er einfach von einem ahnungslosen, dummen, tollpatschigen Anfänger, der doofe Fragen stellt, ausgehen soll - der dazu auch noch keine Ausdauer hat. Wir sind uns soweit einig, dass wir sobald ich mein Zeug so halbwegs zusammen habe, an einem Wochenende (ggf. mehrere) zusammensetzen und die Ausrüstung ausprobieren werden. Dann kann man auch nochmal schauen wo was hakt und wo noch Optimierungsbedarf herrscht. Ich habe von meinem Bruder noch einen Windbreaker, in sehr leichter Ausführung bekommen. Bisher habe ich noch nie einen Windbreaker benutzt. Wann würde man so einen eigentlich verwenden? Klar, er verhindert, dass der Wind die Körperwärme entzieht, doch eine Jacke tut das doch auch... 🤔 Wenn ich mal in der Nähe von dem Armeeladen bin (günstigste und schnellste Quelle hier in meiner Gegend), dann werde ich mich mal nach einer Daunenjacke umsehen. Aus den von Euch geteilten Videos, habe ich gelernt, dass das eine gute Idee ist, wenn man eine hat. Mit Glück finde ich auch eine schwarze oder blaue Daunenjacke, dann kann ich die mit zur Arbeit nehmen (Kleiderordnung). Ich muss mal gucken, ob der auch Merinobekleidung führt. Letztes Jahr hatte er auch ganz dünne Regenjacken mit 20.000er Wassersäule. Da hätte ich mir mal eine von mitnehmen sollen..., zumal die Jacke nur 15 Euro gekostet hat, weil sie rot und nicht grün war. Das war irgendeine Sonderausgabe der britischen Armee gewesen, wenn ich mich richtig erinnere. Ich hoffe, dass ich ein paar Fragen von Euch so halbwegs beantworten konnte. Die Tage werde ich nochmal vorbei schauen und nochmal gucken, was ich vergessen habe zu beantworten. Ihr habt ja ganz viel geschrieben. Mir tut es echt leid jetzt nicht auf alles detailiert eingehen zu können. Ganz vielen Dank für Eure Hilfe! Ihr habt da echt ein ganz tolles Schwarmwissen, wenn man das so sagen darf. Dankbare Grüße Hannah Bearbeitet 6. Februar 20242 Jr. von Hannah
Geschrieben 7. Februar 20242 Jr. Habe tatsächlich nach langem Suchen und Ausprobieren den "Ultralight" Rucksack von Alpin Loacker (um die 100 € und ca. 1 kg) gekauft und bin damit bei etwa 8-9 kg Gesamtgewicht glücklich geworden... Wirklich sehr robust!
Geschrieben 29. Februar 20242 Jr. Autor Hallo, nach leider etwas längerer Abstinenz melde ich mich zurück. Ich bin Euch sehr dankbar für die ganzen tollen Nachrichten und Hinweise. Eine Liste mit den Dingen, die ich bis jetzt habe, habe ich erstellt. Ein kleines Bisschen habe ich ja noch Zeit. Optimal ist die Liste nicht, vollständig auch noch nicht, doch immerhin wird sie Euch erfahrenen Hasen viel mehr sagen als mir. Ich sehe da nur die Kilos und denke mir: "Das soll ich alles schleppen.. ?" Bei meinem Schlafsack war ich wirklich erstaunt wie viel er wiegt. Das war mir gar nicht bewusst gewesen. Gibtves eigentlich preisgünstige, leichte Kompressionsdinger für Schlafsäcke? Meiner hat keinen dabei gehabt. Ich denke nicht, dass mein Budget einen leichteren Schlafsack hergeben wird, der mich auch so gut wärmt. Den mittig angebrachten Reißverschluss empfinde ich als sehr praktisch. Wahrscheinlich kann ich da eher an anderer Stelle Gewicht sparen. Welche Seife nehmt ihr so mit? Ich habe gehört, dass es eine Pika Seife gibt. Wo bekommt man die? Oder reicht Dr. Bronners? Oder nimmt man eher diese Seifenplättchen mit? Zahnputztabletten habe ich und würde einfach für 6 Tage entsprechend viele mitnehmen. Mit meiner Begleitung habe ich gesprochen. Nun weiß ich auch warum meine Infos alle so sperlich waren. Mir wurde zwar angeboten, dass wir das Zelt teilen, doch die Meinung hatte sich geändert und die Hürde war gewesen mir das zu sagen. Mir war das ja von Anfang an klar, dass ich mir ein Zelt kaufen würde. Ihm war das nicht klar und irgendwie hatte er Angst wie ich reagieren würde und ich wusste die ganze Zeit nicht was los war, warum er so kurz angebunden war und mir nie zuhörte.Nach einem überfälligem Gespräch haben wir uns ausgesprochen und sind uns einig: Wir werden definitiv nicht im selben Zelt schlafen. Erleichterung von beiden Seiten. 😁Die Verlobte würde das wohl auch gar nicht so witzig finden - auch ein Grund für mich, abgesehen davon, dass ich eigen bin. Und nun weiß ich auch endlich wie die Reise ungefähr geplant ist. Es werden Pro Tag etwa 13km werden. Er hat es so geplant, dass immer irgendwo Wasser in der Nähe sein wird. Allerdings gibt es keine Ortschaften in der Nähe. Ich kann mich also nirgends eindecken. Hier einmal der Link zur Ausrüstungsliste: https://lighterpack.com/r/odd08iWie ich das Thema Regen angehen möchte weiß noch nicht. Ponchos mochte ich noch nie, ebenso wie Regenhosen. Sa bin ich noch im Zwiespalt. Wie schwer sollten denn Baselayer in etwa sein? Gibt es leichte Shirts aus dem militärischen Bereich bzw. allgemein Ausrüstung, die man davon nutzen könnte? In meiner Nähe gibt es einen Armeeladen, das wäre die günstigte Quelle für mich. Viele Grüße Hannah
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