Jump to content
Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich bin noch relativ neu auf dem Gebiet UL und gerade am überlegen, ob ich meine Oberbekleidung um eine Thermojacke erweitere bzw. wenn welche. 

Zusammen mit Langarmshirt, Fleecepullover (dünn) und ggf. Regenjacke sollten es noch bei Temperaturen bis -5/-10 Grad warm genug sein. Die Jacke soll auch im Zusammenspiel mit einem (noch zu besorgenden) Quilt für die genannten Temperaturen genutzt werden. Bei Temperaturen bis 0 Grad könnte man dann das Fleece zu Hause lassen und ab 10 Grad dann das Fleece gegen die Jacke tauschen. So weit meine generellen Überlegungen.

Nun ist die erste Frage, ob Daune oder Synthetik. Ich tendiere momentan eher zu letzterem, da diese bei Nässe noch wärmer halten und schneller trocknen. Desweiteren wurde ja auch hier im Forum schon des öfteren das Thema der Daunenproduktion (Lebendrupfen etc.) diskutiert. Je nachdem wie viel Wert man auf Nachhaltigkeit legt, sind die Daunenjacken auch um einiges teurer. 

Für Daune spricht natürlich das Gewicht und die Atmungsfähigkeit. 

Bei den Synthetikjacken bin ich momentan bei der Bergans Nibbi Insulated Jacket hängengeblieben, die mit knapp 390g für Größe M allerdings nicht unbedingt UL ist.

Für Empfehlungen und Erfahrungen wäre ich sehr dankbar um mir weitere Fehlkäufe zu vermeiden. (Rucksack und Schlafsack sind zwar halb so schwer wie meine ursprüngliche Ausrüstung, aber für das neue Setup immer noch zu schwer und zu groß)

Schon mal vielen Dank und BG

Tecumseh

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-5°C bei Bewegung oder Ruhephase? Bei bewegung sollte das jetzige Polster ausreichen, bei ordentlich miesen -5°C (sprich nach längerer Tour, erschöpft, ev. noch etwas Wind) käme bei mir ne Daunenjacke mit, damit ich nicht zwansgweise sofort in den Schlafsack muss, sobald ich nicht mehr wie ein Wahnsinniger durch das Camp renne, um mich warm zu halten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

ich hab mir letztes jahr die climalite full zip jacke von cumulus gekauft. wiegt in XXL 390g. ist bei mir von frühling bis herbst die einzige iso, die ich dabei habe. reicht mir - ohne zusätzliche iso z.b. in pausen - bis ca. -5°. aus fleece hab ich für's ul-trekking schon lange nix mehr, ist - bei gleicher wärmeleistung - einfach zu schwer.

in welchem temperaturbereich du die einsetzen kannst, hängt in erster linie von deinem kälte-empfinden ab.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden schrieb Tecumseh:

Die Cumulus sieht nicht schlecht aus, scheint es nur leider nicht mehr in M zu geben.

In Blau war sie in M kürzlich noch zu haben. Ich wollte allerdings eine M in Schwarz. Auf meine Anfrage, ob und ggf. wann diese Ausführung denn wieder zu haben sein wird, schrieb Cumulus Mitte Oktober:

Unfortunately I can not answer your question about synthetic jackets 
because we still try to decide what we should do with them. Now we are 
run out of stock with them but probably at the beginning of next year we 
will launch new version, probably new colors. I can not tell you 
specific date, sorry.

Da hätte man sich wohl doch mit Blau arrangieren sollen...

bearbeitet von Roiber
Zitat einfügt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Der TE hat gute Gründe gegen Daune. Find ich löblich. Daher noch der Tipp sich bei Dynafit umzugucken oder die generell nach Jacken, die nur am Rumpf isolieren. Empfinde ich ja als angenehmer.

 

Edit: 70g Daune im Verbund mit einem Quiltsystem scheint mit wenig, zumal man die Hälfte davon beim Liegen quetscht.

bearbeitet von Dingo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich besitze eine    Montane Prism Jacket und bin mit dieser sehr zufrieden. Die Jacke habe ich günstig in einem UK Shop für 89€ erstanden. In Größe S wiegt diese allerdings schon 390g hat mich aber gerade aktuell bis -12 Grad beim radfahren warmgehalten.  

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb Dingo:

Edit: 70g Daune im Verbund mit einem Quiltsystem scheint mit wenig, zumal man die Hälfte davon beim Liegen quetscht.

bei einem smock/pullover ist dies leider unvermeidlich.

bei einer (full-zip) jacke kann man diese offen über sich legen oder umgekehrt reinschlüpfen, sodass der jacken-rücken vor den bauch zu liegen kommt, sprich mit dem linken arm in den rechten ärmel und dem rechten arm in den linken ärmel, wenn ihr wisst was ich meine.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Auf einen Punkt möchte ich noch hinweisen: Die Cumulus Climalite hat - in der Gewichtsklasse ungewöhnlich - einen Zwei-Wege-Reißverschluß, wodurch man die Jacke in der Praxis hervorragend auf verschiedenste Bedingungen anpassen kann. Bei meiner Rab Microlight Alpine vermisse ich den z. B. sehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 12 Minuten schrieb nats:

Cumulus Climalite hat - in der Gewichtsklasse ungewöhnlich einen Zwei-Wege-Reißverschluß

plus zwei reissverschluss handwärmetaschen plus eine reissverschluss innentasche und zwei weitere offene innentaschen!!! und eine verstärkte achselpartie ... es hätte also noch potential, um ein paar gramm rauszukitzeln ... ;-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 16.2.2017 at 19:26 schrieb Roiber:

Unfortunately I can not answer your question about synthetic jackets 
because we still try to decide what we should do with them. Now we are 
run out of stock with them but probably at the beginning of next year we 
will launch new version, probably new colors. I can not tell you 
specific date, sorry.

Bzgl. meiner Nachfrage zu obiger Information von Mitte Oktober hinsichtlich Cumulus' Plänen eine neue Synthetik-Jacke auf den Markt zu bringen, gab es nachfolgende Antwort.

Unfortunately everything took much more time than I expected and we will need about 2 months more.

Demnach scheint die Entscheidung gefallen zu sein und es wird in absehbarer Zeit eine neue Jacke geben.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Gleiche Inhalte

    • Von cafeconleche
      Ich bin mir nicht sicher, ob ich das als Ausrüstungs-Thema oder als Philosophie-Thema einordnen soll, aber ich pack's optimistisch mal hier hin:
      http://schlafsacke-cumulus.de/de/kategorien/jacken/damen/climalite-full-zip-lady?gid=174&vid=1
      wiegt lt. cumulus in M knapp 300 g
      Vor einiger Zeit liebäugelte ich mit der Jungs-Jacke; für Mädels / Frauen gabs bislang ja nichts Entsprechendes. Da mir aber Männergrößen nicht so ganz passen, hab ich das dann nache einigen Anproben nicht verwirklicht. Nun gibt es sie und ich scharwenzel seit Wochen um sie herum OT: (und sie sieht doch wirklich klasse aus in Schwarz mit den roten Reißern - so richtig @LAUFBURSCHE-mäßig)
      Die Frage ist: Brauch ich das Teil wirklich (was ich mir wünsche) - oder tappe ich gerade mal wieder in die Falle des "Haben-Wollens", die eigentlich das Gegenteil des Ultraleicht / Minimal-Gedankens ist? Sprich: Erweitert sie neben Forclaz-Fleece plus Frogg Toggs das Spektrum wirklich sinnvoll in Bezug auf wandern hier, Colorado Trail und - nächstes Jahr - PCT?  (Temperaturbereich, Volumen) In Richtung Daune will ich für eine Jacke nicht gehen, ich merke immer zu spät, dass ich längst schwitze, manchmal brauch ich aber auch zusätzliche Wärme beim Laufen.
      Zweite Frage, wenn die Kapuze groß genug für einen Helm ist - nervt das ohne Helm - oder lässt die sich vernünftig trimmen?
       
       
       
    • Von an.schall
      Hallo zusammen,

      ich werde Anfang Januar für mehrere Monate Südostasien bereisen. Die Reise wird in Neu Delhi beginnen und vermutlich irgendwo im Osten Indonesiens enden.

      Auf Grund des längeren Zeitraums und der verschiedenen Regionen, kann ich davon ausgehen, dass es nicht nur warm/heiß und schwül sein wird sondern auch mal nachts kälter (Neu Delhi im Januar) bzw. regnerisch.

      Meine Frage ist nun, welche Jacke für diesen Zweck geeignet ist bzw. welches Kleidungsstück ihr empfehlen könnt: eine Fleece-Jacke, eine Soft-Shell Jacke, gar eine Regenjacke oder ein Kombi mit Funktionsunterwäsche? Hier noch mal die Anforderungen:

      - Sie sollte bei Temperaturen von ca. 5°C warm halten.
      - Sie sollte ein möglichst geringes Volumen in komprimierter Form aufweisen.
      - Regenfestigkeit ist eher sekundär.

      Vielen Dank für eure Tipps!
    • Von backpackersimon
      Nachdem ich meine ersten zwei Jacken nach dem eigens modifizierten Schnitt meiner WindyWendy genäht hatte, habe ich mich an ein lange geplantes Projekt gewagt - Die APEX Jacke. 
      Der Aufwand ist in etwa der Doppelte bis Dreifache als der, der zum Nähen der Windjacke nötig war. Jedes Jackenteil muss 3x zugeschnitten werden - ohne Zuschnitttisch ein ziemlich nerviges und vor allem zeitintensives Unterfangen. Der Rollschneider hat mir dabei gute Dienste geleistet, denn mit der Schere bekomme ich keine vernünftigen geraden Schnitte bei dem rutschigen 7den Stöffchen hin. Eventuell würde hier eine mikroverzahnte Schere helfen. 
      Zur Konzeption: 
      Im Prinzip wollte ich meinen Microgrid-Hoodie in APEX für kältere Bedingungen. Da ich auch mit der Jacke laufen möchte, ohne zu überhitzen, habe ich Unterarmzipper und Halfzipper eingebaut - um für Belüftung zu sorgen. Da die Jacke mein Schlafsystem ergänzt, ist die Kapuze natürlich Pflicht, aber gerade auch bei eisigem Wind erhoffe ich mir einiges an Komfort dadurch. Die Kängurutasche hat sich als überaus praktisch erwiesen um allerhand Kleinkram von A nach B zu schleppen und auch zum Hände wärmen ist so eine Tasche echt top. 
      Die Ausführung als Schlupfjacke ist hier primär der Kängurutasche geschuldet, da ich diese gegenüber zwei getrennten Taschen bevorzuge. 
      Die Materialien:
      Zum Einsatz kamen feinstes 22g/qm Ripstop Nylon von ExTex - ein supergeiles Material, aber leider extrem teuer. Außerdem als Isolation das 67g/qm von AdventureXpert (GramXpert). AdventureXpert ist neben Orri.fr die einzige mir bekannte Quelle für 67g/qm APEX in Europa. APEX Soll sich auch gut teilen lassen. Ein paar Versuche mit APEX Resten haben mich aber nicht überzeugen können. Deshalb habe ich mich entschieden es kurzerhand in der (für mich) idealen Stärke zu bestellen. 
      Neben den beiden Hauptmaterialien habe ich noch YKK 3C Meterware (sowie Reißverschlüsse, ...) und Einfassband verarbeitet. 
      Der Schnitt: 
      Der Zuschnitt ist wie bereits erwähnt sehr zeitaufwändig, da alles 3x ausgeschnitten werden muss.
       
      Die Teile sehen dann in etwa so aus. 
       
      Das Nähen: 
      Da der Schnitt quasi identisch war mit dem meiner Windjacke, habe ich mich an die selbe Reihenfolge gehalten. Zunächst die Kapuze, dann die Schulterpartien an die Vorder- und Rückseite, im Anschluss die Ärmel (Seitenteile vorher mit Unterarmzipper versehen) und zum Schluss die Kapuze an die Jacke. 
      Als aller letztes dann noch den Frontreißverschluss einsetzen und die Kanten mit Einfassband versäubern.
      Die fertige Jacke passt perfekt unter meine Windjacke. Durch den schwarzen Stoff erhoffe ich mir im Falle eines Falles eine schnellere Trocknung. Zur Haltbarkeit des 22g Ripstops kann ich noch nichts sagen, aber ich bin bislang extrem angetan von dem Material (abgesehen vom Preis). 

       

       
       
      Zum Schluss noch das wichtigste: 
       
      Die Jacke wiegt gerade einmal 250g 
       
    • Von Portaltrekking
      Nabend,
      Ich bin Maik und das ist mein erster Beitrag hier. Ein guter Freund konnte mich dazu überreden im April den West Highland weg gehen zu wollen. Da ich sonst meistens nur kleine Tagestouren von etwa 15- 20km im Harz bestritten habe, mangelt es mir an Ausrüstung. Eine Hose hab ich bereits, die Barents Pro. Mir fehlt noch eine relativ stabile Jacke für das dort herrschende Wetter und die den etwa 15- 20kg schweren Rucksack aushält. Muss es unbedingt eine Drei Lagen Jacke sein? Denn ich bin finanziell noch anders belastet. Auserdem werden wir in einem Zelt nächtigen und suche noch nach einem leichten warmen Thermoschlafsack, dieser darf auch etwas mehr kosten, denn ich friere Nachts ungern. Zudem habe ich mir eine kompakte Luftmatratze mit leichter Isolierung zugelegt aber ich glaube das war ein Fehler da es wohl doch sehr kalt wird. 
      mit freundlichen Grüßen 
      Maik
    • Von LesPaul
      Es ist soweit. Nach langer Arbeit endlich feritg: Die 100er Apex Jacke.
      Dabei viel rumprobriert und gelernt, diese Einsichten wollte ich mit euch teilen.
      Konzept des Schnitts:
      Ich habe alle Nähte, die durch alle drei Lagen gehen, an Stellen platziert, an denen sie in der Nähe der maximalen Belastung durch Rucksack und Bewegung liegen und damit die Isolierung bestmöglich fixieren, aber nicht scheuern oder drücken können.
      Dafür habe ich den Vorderseiten "Flossen" verpasst, die sich quer unter dem Hüftgurt nach hinten ziehen. Außerdem ziehen sich die Vorderteile über die Schulter nach hinten bis kurz über das Schulterblatt. Damit sind die Auflagestellen der Schultergurte des Rucksacks "eingerahmt" von Kragen-, Ärmel-, und Vorder-Hinterseitennaht.
      Die Ärmel haben auf der Unterseite einen nicht isolierten Streifen bekommen.
      Alle drei Lagen wurden auf einmal vernäht. Also nicht drei Jacken in einander gesteckt.. Dadurch verrutscht nix und das ganze ist weniger "wabbelig".
       

       
      Alle Lagen erst mal grob zusammenheften macht die weitere Verarbeitung deutlich einfacher.

       
      Alle Hauptnähte habe ich mit der Overlockmaschine versäubert zusammengenäht.


       
      Gummibändchen als Säume dran

       
      Reißverschluss rein, innen Zickzack, umklappen, von außen nochmal einfachen Geradstich drüber:

       
      Fertig.

       

       

      Hier nochmal die "Flossen" und die schräg nach hinten gezogene Seitennaht.
      Ist keine echte Wendejacke wegen der Overlocknähte innen, kann aber bei High-Visibility Bedarf auch andersrum angezogen werden.
      Gesamtkosten für Stoffe etc waren ca. 60€.
      LG
      Paule
       

  • Benutzer online   1 Benutzer, 0 anonyme Benutzer, 86 Gäste (Gesamte Liste anzeigen)







×

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Ihrem Gerät platziert, um die Bedinung dieser Website zu verbessern. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Lies bitte auch unsere Datenschutzerklärung, sowie unsere Nutzungsbedingungen und die Netiquette.