Ich war damals Mitte September unterwegs und der August muss ziemlich warm gewesen sein, Wasser war aber zu keiner Zeit ein Problem. Die Aussage gilt für den Teil Albanien ( Valbona Tal) nach Montenegro rüber und dann wieder über Thethi und Valbona Pass an den Start retour, waren sieben oder neun Tage. Zum Kosovo kann ich nichts sagen, das waren nur ein paar Meter/Stunden.
Alle Einheimischen waren sehr, sehr freundlich und hilfsbereit und sollte es mal nicht an den natürlichen Wasserstellen klappen, dann bekommt man an den Hütten auch Wasser ( zzgl. Kaffee, Geschichten, Kekse/Obst, einem Übernachtungsangebot und nicht selten noch einem Schnaps. Auf der Steigung von Doberdol bis zum Grat, ca 300 Hm, habe ich die Phasen beschwipst, Rausch, Kater, fieser Brummschädel im Eilverfahren durchlaufen. Vielleicht sollte man um 10:00 Uhr morgens auch nicht zum zweiten Schnaps ja sagen....) . Den Hütten sollte man sich geräuschvoll nähern damit ggf. die Hunde von ihren Verteidigungspflichten entbunden werden.
Was ich sehr empfehlen kann ist ein GPS Track, die Karte ( zumindest die vor 5 Jahren) war nicht immer hilfreich, exakt und wirklichkeitsgetreu.
Für den grünen Grenzübergang nach Montenegro brauchte man damals ein Permit, welches in Plav registriert werden musste und ich wurde im Ort von der Polizei auch darauf angesprochen. Macht allso Sinn eines zu haben. Tschechischen Motorradlern wurde die Weiterfahrt verweigert.
Mir hat die Tour sehr gut gefallen und ich war seither noch zwei Mal in Albanien und bin immer wieder begeistert von der Freundlichkeit und Offenheit der Leute.