Das alte Leid- Daune gegen KuFa
Meine subjektive Meinung und nicht ganz Bierernst zu verstehen bitte:
Wirklich an Leistung verliert ein NORMALER Daunensack (innen PA, Daune, außen PA, keine fancy Membranen und Chemiekeulen) erst dann, wenn er verfettet und versalzen ist, durch die Ausscheidungen des Nutzers. Oder wenn man ihn ins Wasser wirft und eine ganze Weile drauf rumtrampelt...
Ersteres ist genau das, was passiert, wenn man einen Daunensack auf Monatelangen Touren mit wechselnden Gelegenheiten zur Körperpflege nutzt. Abhilfe: Den Sack nicht vollsaften (Schlafkleidung/ Inlet/ Körperpflege) oder ab und an korrekt waschen. Ein versiffter Daunensack zieht Wasser aus der Umgebung wie ein Magnet an... ich vermute aber mal, das gilt auch für KuFa.
Ich habe aberhunderte Male verschiedenste Daunentüten und Comforter morgens von Kondens und meinem Dampf angefeuchtet in den packliner oder ähnliches gestopft (lässt sich suuuper komprimieren!), und des Abends schon fast verwundert festgestellt, dass das Ding ganz passabel loftet. Und dann kommt das tolle: Wenn man nicht schon komplett ausgekühlt ist und über einen Kreislauf verfügt, dann ist ein nicht zu sehr überdimensionierter Sack ziemlich fix (10 -15 Minuten?) trockengeheizt, und die Dämmwirkung wieder da wo sie sein soll. (Wer damit Schwierigkeiten hat -> Wim Hof Methode und Autogenes Training)
Die Daunen selbst gehen so gut wie nicht kaputt, eine Fettschicht kann man mit Lanolinhaltigen Waschmitteln wieder aufbauen. Was eine Hülle noch kann, hängt davon ab wieviel Licht sie gesehen hat. Man kann Daunen austauschen und nachfüllen (lassen).
Einer meiner besten Schlafsäcke, ein Joutsen, ist nach 20 Jahren intensiver Nutzung von ~100 Nächten per anno in Bestem Zustand bei einem Wohnungsbrand um Leben gekommen...