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Ultraleicht Trekking

Suche Schlafsack - Benötige Tipps


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Moin Zusammen,

letztes Wochenende habe ich bei nächtlichen 6°C in meinem 22 Jahre alten Ajungilak Kunstfaserschlafsack dermaßen gefroren, dass ich gewillt bin etwas wärmenderes anzuschaffen.

Mein Sohn hatte in meinem alten Daunenschlafsack von Mountain Equipment (1,5kg) kein Problem, der liegt ja auch im Komfortbereich bei 0°C.

Jetzt würde ich mir gerne einen neuen leichten Daunen-Schlafsack zulegen, möglichst im Komfort-Temperaturbereich zwischen 0-6°C.

Habt ihr dazu Empfehlungen bzw. könnt ihr aus euren Erfahrungen berichten worauf ich beim Kauf achten sollte?

 

Besten Dank vorab und viele Grüße

Lastenesel

 

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Also Erfahrungen mit konkreten Produkten wirst du hier einiges finden, auch Tipps zur Auswahl. Die erste Hürde, Schlafsack oder Quilt scheint ja schon gemeistert? ;-) Um die von @Jens
vorgeschlagene Suche etwas abzukürzen: als erstes überlege vielleicht grob dein Budget, damit sehr eng zusammenhängend ist nämlich wie leicht es sein darf. Dann wie lang und auch wie breit (oben und unten) der Schlafsack sein soll, am besten beim alten abmessen, ob der passend war - und ggf. Maße korrigieren! Mit den Maßen fallen vielleicht schon die ersten Hersteller weg.

Für die Wärmeleistung die Herstellerangaben ignorieren und besser nach Daunenmenge (und Qualität, also cuin) urteilen. So etwa 300-400g sollten ein grober Richtwert sein, je nach Verfrorenheit und was du an Kleidung nachts anhast.

Der meistgenannte in der Kategorie wird wohl der cumulus Lite Line 400 sein und kann als Vergleich herangezogen werden. Ich empfehle eine Tabelle anzulegen mit den persönlichen Kriterien. Wenn zb ein Wärmekragen Pflicht ist wäre der Lite Line nämlich vielleicht schon raus, der hat nur einen Ansatz davon ;)

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Am 21.9.2020 um 15:05 schrieb Jens:

Um nicht noch einen Faden über dieses Thema aufzumachen - hast Du Dich schon mal durch's Forum geklickt? Hier gibt's nämlich schon einige viele Beiträge über Schlasa's bzw. Quilts. :rolleyes:

Danke für den Tipp. Bei der ersten Suche nix gefunden, dann diesen Thread ausgegraben:

Habe ich mit Spannung gelesen, auch die Pro/Cons Comforter/Quilt.

 

vor 23 Stunden schrieb zeank:

Es fehlt sowas wie https://www.outdoorgearlab.com/topics/camping-and-hiking/best-ultralight-sleeping-bag für den Europäischen Markt. Oder?

Definitiv!

vor 23 Stunden schrieb grmbl:

Also Erfahrungen mit konkreten Produkten wirst du hier einiges finden, auch Tipps zur Auswahl. Die erste Hürde, Schlafsack oder Quilt scheint ja schon gemeistert? ;-) Um die von @Jens
vorgeschlagene Suche etwas abzukürzen: als erstes überlege vielleicht grob dein Budget, damit sehr eng zusammenhängend ist nämlich wie leicht es sein darf. Dann wie lang und auch wie breit (oben und unten) der Schlafsack sein soll, am besten beim alten abmessen, ob der passend war - und ggf. Maße korrigieren! Mit den Maßen fallen vielleicht schon die ersten Hersteller weg.

Für die Wärmeleistung die Herstellerangaben ignorieren und besser nach Daunenmenge (und Qualität, also cuin) urteilen. So etwa 300-400g sollten ein grober Richtwert sein, je nach Verfrorenheit und was du an Kleidung nachts anhast.

Der meistgenannte in der Kategorie wird wohl der cumulus Lite Line 400 sein und kann als Vergleich herangezogen werden. Ich empfehle eine Tabelle anzulegen mit den persönlichen Kriterien. Wenn zb ein Wärmekragen Pflicht ist wäre der Lite Line nämlich vielleicht schon raus, der hat nur einen Ansatz davon ;)

Mir schwirrt aktuell der Kopf. Habe versucht die Infos zu sortieren und eine Excel Tabelle angelegt.

Schwanke aktuell zwischen Quilt 350/450 und Comforter M400/L500. Also mutig weg vom klassischen Schlafsack-Konzept.

Ich bin 180cm groß, bekennender Bauch und Seitenschläfer.

Was ich noch nicht verstanden habe: Warum sind die Quilts schwerer als die Comforter, die ja größer sind. Liegt das evtl an dem Stoff Pertex Quantum Pro? Ist bei den Quilts standardmäßig hydrophobe Daune dabei?

Als Bauchschläfer sollte ich wahrscheinlich eine gut-isolierende Isomatte nutzen. Was haltet ihr von der Robens Vapour 60 (bis 6°C, W-Koeffizient 1,6).

Ratsuchende Grüße

Lastenesel

 

 

 

Bearbeitet von Lastenesel
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vor einer Stunde schrieb Lastenesel:

Was ich noch nicht verstanden habe: Warum sind die Quilts schwerer als die Comforter, die ja größer sind.

Ist mir auch schon aufgefallen, dass die Gewicht-zu-Temperatur Angaben bei den Comfortern besser sind als bei den Quilts. Meiner Meinung nach sind die Angaben bei den Comfortern schlicht etwas optimistisch...was denkt das Forum dazu?

 

vor einer Stunde schrieb Lastenesel:

Liegt das evtl an dem Stoff Pertex Quantum Pro?

Pro macht das Produkt schwerer, ja. Allerdings glaube ich, dass weder die Quilts noch die Comforter standardmäßig mit Pro ausgestattet sind, oder? Die Schlafsäcke kann man online konfigurieren, da siehst du welche Gewichtsdifferenzen die Stoffe (zumindest bei den Schlafsäcken) nach sich ziehen.

Kleine Bemerkung am Rande als Besitzer eines Panyam 500 mit Quantum Pro-Außenstoff: Spar dir das Geld und nimm das normale Quantum ;)

vor einer Stunde schrieb Lastenesel:

Ist bei den Quilts standardmäßig hydrophobe Daune dabei?

Soweit ich weiß: nein.

 

vor einer Stunde schrieb Lastenesel:

Als Bauchschläfer sollte ich wahrscheinlich eine gut-isolierende Isomatte nutzen. Was haltet ihr von der Robens Vapour 60 (bis 6°C, W-Koeffizient 1,6).

Ein R-Wert von 1.6 ist eigentlich alles andere als "gut isolierend" :lol:

 

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Zitat

Ist mir auch schon aufgefallen, dass die Gewicht-zu-Temperatur Angaben bei den Comfortern besser sind als bei den Quilts. Meiner Meinung nach sind die Angaben bei den Comfortern schlicht etwas optimistisch...was denkt das Forum dazu?

Die Quilts haben nunmal mehr Zusatz-Kram. Reißverschluß vor allem, ein paar mehr Clips, einen dickeren Rand unten um das Loch bei der Footbox zu schließen... Das dürfte einen Teil des Gewichtsunterschiedes ausmachen. Bei gleicher Füllung sollte die Wärmeleistung ja doch recht ähnlich sein. Inwieweit der unterschiedliche Schnitt zum Tragen kommt ist eher schwer einzuschätzen. 

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Die Auswahl beim Schlafsackkauf hängt ganz entscheidend von Deinem Budget ab - dazu hast Du bislang nichts gesagt. Um aber zu der Ausgangsfrage zurückzukommen:

Am 21.9.2020 um 14:47 schrieb Lastenesel:

worauf ich beim Kauf achten sollte?

  • Art der Daunen (Ente oder Gans - Gans ist besser) und Daunenqualität (sehr gut ist m.E. ab 800 cuin aufwärts)
  • woher die Daune kommt (kein Lebendrupf)
  • Reputation des Herstellers, was seine Temperaturangaben angeht, v.a. soweit nicht standardisiert festgestellt (Western Mountaineering oder Katabatic Gear haben zum Beispiel einen guten Ruf, Enlightened Equipment und ZPacks eher nicht so)
  • Schnitt (damit meine ich nicht so sehr die Länge - das versteht sich von selbst, sondern vielmehr ob Du jemand bist, der sich im Schlafsack eingeengt fühlt und gerne ein etwas weiteres Modell mit mehr Bewegungsfreiheit hätte)
  • mir ist z.B. auch ein schöner dicker Wärmekragen wichtig - das ist aber wahrscheinlich Typfrage
  • bei Quilts: Befestigungssystem, geschlossene Fußbox oder Fußbox, die man öffnen kann

Um außer Cumulus noch einen anderen Quilt-Hersteller in den Ring zu werfen (den man in Europa z.B. hier beziehen kann): Katabatic Palisade bis 30°F/ -1°C mit 496 g oder Flex bis 30°F/ -1°C mit 561 g (ist aber preislich eine andere Liga).

Bearbeitet von berghutze
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vor 21 Stunden schrieb hmpf:

Ist Daune bei der Füllung gesetzt @Lastenesel oder ist das eine weitere Grundsatzfrage, die vor Produktempfehlungen geklärt werden sollte? 

Hallo,

Ja ist gesestzt, weil Daune sehr gut isoliert und extrem kompressionsfähig ist. Mein 22 Jahre alter Ajungilak ist fett und hält mich nicht warm bei 6°C. Die Daune, die in meinem Besitz ist, wiegt 1,5 kg hält aber sehr warm. Jetzt hätte ich gern einen Schlafsack/Quilt für den Temperaturbereich 0-6°C bis max. 750g Gesamtgewicht.

 

vor 20 Stunden schrieb lima.sierra:

Ein R-Wert von 1.6 ist eigentlich alles andere als "gut isolierend" :lol:

Aha. Danke für deine "Hilfe". Roubens spricht von bis zu 6°C. Das würde für meine Erfordernisse wohl gerade so reichen...

Mal ne Frage an die Thermarest X lite und UberLite Fraktion:

Bei einer Körpergröße von 180 und einer Mattenlänge von 183 wird das schon knapp wenn man auf dem Bauch schläft. Die Beine liegen dann schon auf dem Boden oder?

Die X-Lite wird ja überall gelobt (bis auf das rascheln). Was ist mit der Ultraleichten UberLite? Seit ihr alle Wintercamper? Eigentlich reicht doch die UberLite auch im Frühjahr und Herbst aus, oder?

 

vor 18 Stunden schrieb MarcG:

Die Quilts haben nunmal mehr Zusatz-Kram. Reißverschluß vor allem, ein paar mehr Clips, einen dickeren Rand unten um das Loch bei der Footbox zu schließen... Das dürfte einen Teil des Gewichtsunterschiedes ausmachen. Bei gleicher Füllung sollte die Wärmeleistung ja doch recht ähnlich sein. Inwieweit der unterschiedliche Schnitt zum Tragen kommt ist eher schwer einzuschätzen. 

Hm, was spricht eigentlich für den Comforter und was für den Quilt. Das habe ich noch nicht so ganz verstanden.

Der Comforter lässt sich schön rechteckig aufmachen und als große (symmetrische) Decke nutzen. Beim Quilt ist der Schnitt asymetrisch, wenn ich die Daten richtig interpretiere (bin bei den Cumulus-Produkten). Die Comforter sind etwas günstiger.

Was spricht aus eurer Sicht eher für den Quilt oder den Comforter? Vlt hat jemand von euch beides bereits gehabt und kann von den Vor- und Nachteilen berichten...

 

vor 15 Stunden schrieb berghutze:

Die Auswahl beim Schlafsackkauf hängt ganz entscheidend von Deinem Budget ab - dazu hast Du bislang nichts gesagt. Um aber zu der Ausgangsfrage zurückzukommen:

  • Art der Daunen (Ente oder Gans - Gans ist besser) und Daunenqualität (sehr gut ist m.E. ab 800 cuin aufwärts)
  • woher die Daune kommt (kein Lebendrupf)
  • Reputation des Herstellers, was seine Temperaturangaben angeht, v.a. soweit nicht standardisiert festgestellt (Western Mountaineering oder Katabatic Gear haben zum Beispiel einen guten Ruf, Enlightened Equipment und ZPacks eher nicht so)
  • Schnitt (damit meine ich nicht so sehr die Länge - das versteht sich von selbst, sondern vielmehr ob Du jemand bist, der sich im Schlafsack eingeengt fühlt und gerne ein etwas weiteres Modell mit mehr Bewegungsfreiheit hätte)
  • mir ist z.B. auch ein schöner dicker Wärmekragen wichtig - das ist aber wahrscheinlich Typfrage
  • bei Quilts: Befestigungssystem, geschlossene Fußbox oder Fußbox, die man öffnen kann

Um außer Cumulus noch einen anderen Quilt-Hersteller in den Ring zu werfen (den man in Europa z.B. hier beziehen kann): Katabatic Palisade bis 30°F/ -1°C mit 496 g oder Flex bis 30°F/ -1°C mit 561 g (ist aber preislich eine andere Liga).

Genau, deswegen bin ich bei Cumulus hängen geblieben: kein Lebendrupf, Daunenqualtität mit 850 cuin ist auf dem Papier super. Die Fußbox bei den Quilts ist wohl mittlerweile geschlossen zu haben, so dass man dort auch kein Zug spürt und Handy und Powerbank reinlegen könnte.

Wie viele hier bin ich bereit Geld in die Hand zu nehmen. Aber es muss sich im Rahmen bewegen. Wenn einer sagt, dass ist der ultimative Schlafsack, den du 50 Jahre nutzen kannst, dann leg ich auch gerne 600€ auf den Tisch. Ansonsten schaue ich auf Preis-/Leistung.

Danke für die Alternativen, die du aufzeigst. Sind die Katabatic mit Zipper unten, also auch als Decke nutzbar? Habe ich auf den ersten Blick noch nicht so klar erkennen können. Beim KATABATIC GEAR Palisade sehe ich definitiv keinen Zipper. Obwohl in der Beschreibung aufgeführt.

VG

Lastenesel

 

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vor 7 Minuten schrieb Lastenesel:

Aha. Danke für deine "Hilfe". Roubens spricht von bis zu 6°C. Das würde für meine Erfordernisse wohl gerade so reichen...

Wenn du es genauer wissen willst findest du hierund hier Erklärungen und Vergleiche.

Im Prinzip ist der R-Werk ja "nur" ein Wärmedurchgangswiderstand. Deshalb denke ich mal auch "R" (resistance). D.h. es wird nach einem halbwegs standardisierten Verfahren (gibt jetzt ein "neues" der ASTM) gemessen, welchen Widerstand gegen Wärmedurchgang die Matte bietet.

Du hast dann im Endeffekt nach meinem Verständnis einen Wert in [m²K/W]. Hier siehst du schon, dass die Leistung "W" mit einbezogen ist. Die Temperaturen der Hersteller sind schön und gut und treffen auch auf viele Menschen zu. Allerdings musst du im Endeffekt selbst wissen ob du ein "kalter Schläfer" bist (d.h. dein Körper macht sich auch bei geringerem Wärmeverlust bemerkbar) oder eben ein "warmer" (d.h. dein Körper kann einen bestimmten Wärmeverlust besser ausgleichen oder du spürst ihn zumindest nicht so schnell).

Hast du schon eine Isomatte? Wenn ja, dann denk mal nach, ob du darauf gut geschlafen hast. Wars zu kalt oder zu warm? Dann suchst du in den oben aufgeführten Links oder bei Google nach vergleichbaren Matten und schaust welchen R-Wert deine Matte denn ungefähr hätte. Damit solltest du zumindest eine ungefähre Vorstellung haben, was du brauchst.

 

Soweit nur meine Erfahrungen und so hab ich das bisher betrachtet. Bei mir hat es bisher gut funktioniert ;)

 

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vor 54 Minuten schrieb Lastenesel:

Was spricht aus eurer Sicht eher für den Quilt oder den Comforter? Vlt hat jemand von euch beides bereits gehabt und kann von den Vor- und Nachteilen berichten...

 

Habe einen 350 Comforter und einen 150 Quilt. Als ich vor 5 Jahren den Comforter gekauft habe, waren die Cumulus Quilts noch so gebaut, dass sie eine geschlossene Fußbox hatten. Da war der Vorteil dann eindeutig dass man den Comforter als Decke nutzen kann. Seit 2018 (?) baut Cumulus die Quilts mit der Möglichkeit sie komplett zu öffnen, damit ist dieser große Unterschied hinfällig geworden. Dafür sind die Quilts halt etwas schwerer, durch den ganzen Zusatz-Kram wie die Reißverschlüsse etc... Würde heute immer direkt den Quilt kaufen. 

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Hier gibt es ein aktuelles Interview, wo er nochmal betont, dass sie ausschließlich zertifizierte Daune nach ethischen Standard verwenden und das auch persönlich kontrollieren: 

https://www.garagegrowngear.com/blogs/startup-stories/cumulus-ul-down-sleeping-bags-jackets

Zitat

“Being based in Poland, we have special relationships with the down producers who value our long-term business. We only use certified down and we can monitor the production so we are absolutely sure that it has been ethically sourced and comes from free-range geese that have access to water.”

 

Bearbeitet von zeank
„Höchst“ gelsöcht
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vor einer Stunde schrieb Lastenesel:

Aha. Danke für deine "Hilfe".

Anführungszeichen sind hier nicht notwendig. Wenn du einen Schlafsack für circa 0 bis 6°C suchst und die Matte theoretisch bis 6°C verwendbar ist, dann fehlen dir 6°C. Einmal davon abgesehen, dass Temperaturlimits fließende Übergänge sind, und an der Grenze eine entsprechend gute Schlafplatzwahl und ein guter Schlafsack notwendig sind.

Aber dann nochmal deutlicher: Ich halte die Robens-Matte für nicht warm genug. Links zu Artikeln, die sich mit R-Werten befassen, wurden ja bereits gepostet und wären auch sonst leicht zu finden. ;-)

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vor 3 Minuten schrieb zeank:

nach höchstem ethischen Standard

Wäre das nicht das einsammeln von verlorenen oder zur Aufzucht gerupfter Daunen nach eben dieser von wild lebenden Gänsen? 

Marketing ist schon eine Marke, lustig und traurig zu gleich

Der Zugang zu Wasser macht es nicht artgerecht

Gruß

 

Ps: ich nutze auch Daune, muss es mir aber nicht schön reden 

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OT: nur mal so zum Nachdenken. Cumulus verwendet Daunen aus polnischen Massentierhaltungen(liegt ja auch nahe),

welche die Gänse hier für 3,99/kg zum Schnapperpreis verdiscounten.

Würden die Mäster die Gänse lebend rupfen, wäre die Gans nach 10 Wochen nicht schlachtreif und müßte

mehrere Wochen weiter gefüttert werden, damit sie endlich das Schlachtgewicht hat, was sie vorher

durch das Rupfen verloren hat.(den Gänsen ist ja kalt und setzen kein Fett an)

Das kann sich kein Mäster leisten, auch nicht Cumulus.

Aus diesem Grunde sind Cumulus Daunen immer Totrupf!

 

Ob ich die Tierhaltung gut finde, ist ein anderes Thema.

 

Gruss

Konrad

 

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Am 22.9.2020 um 15:46 schrieb Lastenesel:

Als Bauchschläfer sollte ich

... mir das mal ansehen.<_<

https://sierradesigns.com/lightweight-down-quilts/

ich liebe meinen. die kapuze ist genial wenns frischer als geplant wird, da ist platz drunter zum drehen und wenns nötig ist kann ich ihn seitlich noch unter mich stopfen. dafür nicht der allerleichteste.

mein +3° reicht mir mit neoair allseason und daunen jacke und hose bis gut -5°, mit leichtem fleece sind die +3° realistisch.

schau dir mal das video an, da liegt einer aufm bauch darin.

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vor einer Stunde schrieb zopiclon:

Wäre das nicht das einsammeln von verlorenen oder zur Aufzucht gerupfter Daunen nach eben dieser von wild lebenden Gänsen? 

Marketing ist schon eine Marke, lustig und traurig zu gleich

Der Zugang zu Wasser macht es nicht artgerecht

Gruß

 

Ps: ich nutze auch Daune, muss es mir aber nicht schön reden 

Naja. Hab nur versucht zu übersetzen. Ich teile deine Auffassung. 
 

Persönlich muss ich sagen, wenn einem das angebliche Engagement kein einziges Wort auf der Homepage wert ist, kann es mit der Ernsthaftigkeit nicht so weit her sein. 

Bearbeitet von zeank
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vor 3 Stunden schrieb berghutze:

Der Palisade nicht, der Flex schon - das ist der Unterschied zwischen beiden Modellen und daher kommt auch der Gewichtsunterschied. Schau doch einfach mal hier, auf der Herstellerseite.

Den Flex(30F) finde ich sehr interessant. Zumal der trotz Zipper nur 556g wiegt!

 

vor 20 Stunden schrieb danobaja:

... mir das mal ansehen.<_<

https://sierradesigns.com/lightweight-down-quilts/

ich liebe meinen. die kapuze ist genial wenns frischer als geplant wird, da ist platz drunter zum drehen und wenns nötig ist kann ich ihn seitlich noch unter mich stopfen. dafür nicht der allerleichteste.

Sehr schön! Gefällt mir ausgesprochen gut. Allerdings hat er ein Manko: er lässt sich nicht komplett aufzippen und als Decke nutzen. Ich möchte gern einen Quilt, den ich auch im Sommer und als Decke im Bus nutzen kann. Stichwort: Multifunktionsgerät ;-)

 

Aktuell schwanke ich zwischen Cumulus Quilt 350 und KATABATIC GEAR Flex 30°F.

Die Tendenz geht zum Cumulus Quilt 350, weil kleineres Packmaß, obwohl etwas schwerer. Und er ist doch deutlich günstiger. Ob er preiswerter ist, muss ich noch herausfinden :geek:

Eins konnte ich bei meiner Online-Recherche noch nicht herausfinden: Beziehen sich die Gewichtsangaben auf den reinen Quilt, also ohne Packsack? Sofern die Gewichtsangaben vergleichbar sind, ist der KATABATIC im Vorteil, weil leichter und wärmer. Und er hat wasserresistente 900er cuin Daune. Hm, vlt doch die 170€ draufzahlen?

Schwierig... -Was meint ihr?

Bearbeitet von Lastenesel
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vor 21 Minuten schrieb Lastenesel:
vor 19 Stunden schrieb danobaja:

... mir das mal ansehen.<_<

https://sierradesigns.com/lightweight-down-quilts/

ich liebe meinen. die kapuze ist genial wenns frischer als geplant wird, da ist platz drunter zum drehen und wenns nötig ist kann ich ihn seitlich noch unter mich stopfen. dafür nicht der allerleichteste.

Sehr schön! Gefällt mir ausgesprochen gut. Allerdings hat er ein Manko: er lässt sich nicht komplett aufzippen und als Decke nutzen. Ich möchte gern einen Quilt, den ich auch im Sommer und im als Decke Bus nutzen kann. Stichwort: Multifunktionsgerät

Ich nutze den Selben und bin schwer begeistert. Bin extremer Seitenschläfer und durch die großzügigen Abmessungen auch als Decke problemlos nutzbar (für mich 170cm).

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