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Ultraleicht Trekking
Yvelil

7 Tage WHW im April 18, Neuanschaffungen, Planung

Empfohlene Beiträge

Mahlzeit allerseits,

nach langer recherche hier im Forum bzgl. WHW, nördlicher Teil Europas etc. habe ich nun doch noch einige Fragen zur Ausrüstung.

Aufgrund einer Veränderung werde ich wahrscheinlich von nun an generell am häufigsten Solo unterwegs sein.  Ich war bisher nur in NRW unterwegs, daher bisher auch immer recht "einfaches" Wetter gehabt.

Zu meinem Vorhaben:

als erste größere Solotour habe ich mir den WHW rausgepickt, und zwar geht der Flug am 11.04. 8 Tage, wobei 1 Tag An- und Abreise sind. Mal liest man dass April/Anfang Mai die beste Reisezeit ist, mal das es dort orkanähnlich abgeht. Rechne mit worst-case :)

Ich bin im Besitz von folgendem Schlafsetup:

MSR hubba hubba , TAR Z lite, 0,9 cm Evazote Matte, Yeti Tension Mummy 300 Regular (KT 6 Grad), FRILUFTS Microfibre Mummy Liner

  • Ich rechne, wenn ich Pech habe, mit max. -6 Grad Nachttemperatur? Heißt neuer Schlafsack (wäre nicht schlimm weil ich auch generell bock auf Skandinavien habe), bin eher ein Warmschläfer, Drehwurm, vorzugsw. Seitenschläfer. Quilt fällt glaube ich bei meinem Bewegungsdrang und der Temperatur raus? Welches Modell würdet ihr empfehlen bei weiblich, 1,67 und sportlich schlanke Figur, Budget liegt bei ca 200 €. Herrenmodelle werden hier ja meistens erwähnt, gibt es auch empfohlene auch als Damenmodelle? Bei der Temperatur benötige ich bei Daune ein Overfill, wenn ich es richtig gelesen habe, welche KT sollte angepeilt werden?

 

  • Isomatten in Kombi, sollten ja reichen für die Temperatur oder? Beide Matten sind auf Körperlänge gekürzt. 

 

  • Zelt bleibt dieses Jahr leider erstmal, um mich an das Solo-Schlafen zu gewöhnen (habe eigentlich schiss davor), denke ende Jahres wird es bei einem Angebot ersetzt. (vielleicht im Sommer erstmal ein günstiges Tarp). Muss also das 2P Zelt erstmal schleppen.

 

Packliste wird folgen sobald ich ich das Schlaf-Setup habe. 

Würde mich über eine Rückmeldung und vielleicht Erfahrung was Damenmodelle/Herrenmodelle angeht freuen. Vielleicht kann ich das Schlafsetup Ende Januar dann mal in D testen, habe da ne Woche Urlaub.

 

Liebe Grüße und Danke ihr Lieben

 

 

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Das klingt nach einem schönen Abenteuer, könnte kalt und nass werden :-) Aber das ist ja der halbe Spaß. 

Ich würde mit dem Zelt noch mal überlegen, 1,7 kg ist halt schon echt viel. Freistehend ist auf dem WHL nach meiner Erinnerung nirgendwo nötig, und bis April kriegst Du vielleicht was günstiges gebraucht, vielleicht auch hier. Oder was auch China, da kennen sich hier aber einige besser aus. Wovor hast Du denn Schiss beim Schlafen? Eher Tiere? Eher Menschen? Oder einfach der Wunsch nach einem kleinen geschützten Raum.

Die Matten reichen auf jeden Fall, ich glaube dass ich dort, denn -8 müsste eher die Ausnahme sein, nur die Z.Lite oder eine Ridge Rest mitnehmen würde.

Zum Schlafsack, oder Quilt, warum genau eine Damenversion? Also was erwartest Du von ihr? Overfill brauchst Du nicht zwingend, viele machen das gerne, aber wenn der Schlafsack regulär ordentlich gefüllt ist und eben warm genug, braucht man für kalte Temperaturen nicht unbedingt Overfill. Der kann (mein Verständnis) sicher etwas helfen, wenn im feuchten Klima die Daune ein wenig Loft verliert. Eine Weitere Option, nicht die leichteste aber ggf. günstiger und resistenter gegen Feuchtigkeit, könnte es auch sein einen dünnen Kunstfaser-Quilt über den vorhandenen Schlafsack zu packen.

Erst mal ein paar Ideen, aber hier gibt es einige die noch viel mehr wissen, wollte nur mal die Gelegenheit nutzen was beizutragen wo ich doch meistens nur konsumiere.

 

 

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Zum Zelt wurde schon was gesagt und du hast ja begründet, wieso du dir für eine Person 1,7kg antust. ;)

Zum Wetter: Ich denke -6°C ist wirklich der absolute worst case. Wir hatten damals im März gerade so Schnee - war also um die 0°C. Generell ist das Wetter auf den brittischen Insel ja mild. Ich persönlich würde nur die Z-Lite mitnehmen oder durch die Frilufts Canisp ersetzen, die theoretisch wohl einen besseren R-Wert hat (2,5 statt 2,2 macht 2-3°C aus).

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Servus Yvelil,

zu Deiner Frage nach dem Schlafsack/Quilt kann ich Dir von meinem Werdegang erzählen:

Als früherer Schlafsack-Schläfer, auch Vieldreher und Seitenschläfer, hab ich mir mal vor ein paar Jahren einen Cumulus-Quilt kommen lassen. Beim Ausprobieren hat meine Frau dann gleich beim auf die Seite drehen riesige Lücken am Rücken entdeckt. Damit war für mich das Thema Quilt erstmal wieder gestorben, ich hab ihn zurück geschickt und mir einen sogenannten Top-Bag gekauft. Also einen Schlafsack, bei dem die Daune komplett nach oben geschüttelt werden konnte. Mit dem bin ich dann zwei Jahre auf Tour gegangen und hab so ungefähr jede zweite Nacht gefroren, weil die Daune immer wieder nachts von oben nach unten gerutscht ist.

Eines hab ich in den zwei Jahren aber mit dem Top-Bag gelernt, und das ist das Schlafen mit dem Schlafsack immer mit dem Rückenteil auf der Matte. Das ging bei mir nach den zwei Jahren automatisch- man dreht sich und hält beim Drehen den Schlafsack unten auf der Matte fest.

Als ich dann hier im Forum vor zwei Jahren einen Cumulus Comforter L 430 günstig gebraucht kaufen konnte und mein Sohn gerade aus seinem Schlafsack raus gewachsen war, hab ich ihm den gekauft und im Anschluss den Comforter bei meinen Solo-Touren dabei gehabt. Und mit dem Comforter hab ich dann von den Erfahrungen mit dem Top-Bag profitieren können. Will damit sagen: ich hab keinerlei Probleme mehr, mich im Quilt/Comforter zu drehen, ohne dass der Rücken frei liegt, ich halte ihn einfach am Platz beim Umdrehen .

Wichtig ist meiner Erfahrung nach aber, dass der Quilt/Comforter/Decke breit genug ist. Der Cumulus Quilt war mir, glaub ich, einfach etwas zu eng, mit dem Comforter ist jetzt alles super. Und eine gute Matten-Befestigung ist auch wichtig. Hierzu hab ich in etwa Stromfahrers Befestigung (hier im Faden), oder wie sie auch Enlightened Equipment macht, kopiert. Damit hab ich letztens Ende November bei fieser nasser Kälte im Spessart wunderbar warm geschlafen, auch wenn es einige Grad mehr als die von Dir erwarteten -6° waren (um den Gefierpunkt herum).

Weiß nicht, ob Dir das jetzt was hilft. Außer vielleicht, dass ich Dich ermutigen wollte, dem Quilt doch noch eine Chance zu geben. Vielleicht läuft Dir ja hier im Forum doch mal ein günstiger gebrauchter über den Weg? Oder bei GramXpert einen 200er oder 267er kaufen, wobei mir letzterer schon als Overkill vorkommt. Extra Damen-Modelle braucht es, meiner Meinung nach, nicht unbedingt. Das kommt mir eher immer wieder wie Geldmacherei der großen Firmen vor, dass die Damenmodelle anbieten. Im Zweifelsfall, wenn man spezifische kalte Stellen hat (bei Fraumemodellen heißt es meist, der Fußbereich wäre stärker gefüttert) kann man immernoch mit Kleidung nachrüsten, für die Füße dann gefütterte Schlafsocken oder sowas, die kann man auch abends im Camp anziehen.

Mit dem Zelt denke ich mir, dass Du da natürlich erstmal mit Deinem Hubba experimentieren kannst. Nicht jeder ist für Tarps gemacht.

Liebe Grüße

 

bearbeitet von Trekkerling
Link eingefügt, Rechtschreibung korrigiert

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vor 17 Minuten schrieb hlhh:

Wovor hast Du denn Schiss beim Schlafen? Eher Tiere? Eher Menschen? Oder einfach der Wunsch nach einem kleinen geschützten Raum.

Der "ich-bin-ein-mädel-was-zur-hölle-mache-ich-hier-alleine-in-der-nacht"-Gedanke.

Vor dem Kauf des MSRs, wurde ich schon daraufhingewiesen, dass es es bessere Alternativen gibt, damals wollte ich aber noch den rundumschutz etc. Ich wäre jetzt eigentlich schon bereit einen Schritt weiterzugehen. 

vor 11 Minuten schrieb Trekkerling:

Servus Yvelil,

 

zu Deiner Frage nach dem Schlafsack/Quilt kann ich Dir von meinem Werdegang erzählen:

 

Als früherer Schlafsack-Schläfer, auch Vieldreher und Seitenschläfer, hab ich mir mal vor ein paar Jahren einen Cumulus-Quilt kommen lassen. Beim Ausprobieren hat meine Frau dann gleich beim auf die Seite drehen riesige Lücken am Rücken entdeckt. Damit war für mich das Thema Quilt erstmal wieder gestorben, ich hab ihn zurück geschickt und mir einen sogenannten Top-Bag gekauft. Also einen Schlafsack, bei dem die Daune komplett nach oben geschüttelt werden konnte. Mit dem bin ich dann zwei Jahre auf Tour gegangen und hab so ungefähr jede zweite Nacht gefroren, weil die Daune immer wieder nachts von oben nach unten gerutscht ist.

 

Eines hab ich in den zwei Jahren aber mit dem Top-Bag gelernt, und das ist das Schlafen mit dem Schlafsack immer mit dem Rückenteil auf der Matte. Das ging bei mir nach den zwei Jahren automatisch- man dreht sich und hält beim Drehen den Schlafsack unten auf der Matte fest.

 

Als ich dann hier im Forum vor zwei Jahren einen Cumulus Comforter L 430 günstig gebraucht kaufen konnte und mein Sohn gerade aus seinem Schlafsack raus gewachsen war, hab ich ihm den gekauft und im Anschluss den Comforter bei meinen Solo-Touren dabei gehabt. Und mit dem Comforter hab ich dann von den Erfahrungen mit dem Top-Bag profitieren können. Will damit sagen: ich hab keinerlei Probleme mehr, mich im Quilt/Comforter zu drehen, ohne dass der Rücken frei liegt, ich halte ihn einfach am Platz beim Umdrehen .

 

Wichtig ist meiner Erfahrung nach aber, dass der Quilt/Comforter/Decke breit genug ist. Der Cumulus Quilt war mir, glaub ich, einfach etwas zu eng, mit dem Comforter ist jetzt alles super. Und eine gute Matten-Befestigung ist auch wichtig. Hierzu hab ich in etwa Stromfahrers Befestigung (oder wie sie auch Enlightened Equipment macht) kopiert. Damit hab ich letztens Ende November bei fieser nasser Kälte im Spessart wunderbar warm geschlafen, auch wenn es einige Grad mehr als die von Dir erwarteten -6° waren (um den Gefierpunkt herum).

 

Weiß nicht, ob Dir das jetzt was hilft. Außer vielleicht, dass ich Dich ermutigen wollte, dem Quilt doch noch eine Chance zu geben. Vielleicht läuft Dir ja hier im Forum doch mal ein günstiger gebrauchter über den Weg? Oder bei GramXpert einen 200er oder 267er kaufen, wobei mir letzterer schon als Overkill vorkommt. Extra Damen-Modelle braucht es, meiner Meinung nach, nicht unbedingt. Das kommt mir eher immer wieder wie Geldmacherei der großen Firmen vor, dass die Damenmodelle anbieten. Im Zweifelsfall, wenn man spezifische kalte Stellen hat (bei Fraumemodellen heißt es meist, der Fußbereich wäre stärker gefüttert) kann man immernoch mit kleidung nachrüsten, für die Füße dann gefütterte Schlafsocken oder sowas, die kann man auch abends im Camp anziehen.

 

Mit dem Zelt denke ich mir, dass Du da natürlich erstmal mit Deinem Hubba experimentierren kannst. Nicht jeder ist für Tarps gemacht.

Liebe Grüße

 

 

 

Wenn du mir das so schreibst hast du mich ja schon fast überzeugt :) Vllt, muss man es auch einfach paar mal ausprobieren. Bin ja jetzt auch grundsätzlich sehr offen was eure Vorschläge angeht. Ich schaue mir den von dir vorgeschlagen mal an, wobei ich da doch lieber den 267er nehmen würde, im Hinblick darauf dass ich Skandinavien in den nächsten Jahren gerne erkunden möchte. Falls zu warm, wäre man ja mit dem Quilt so flexible etwas kalte Luft reinzulassen. 

Das mit dem extra Damen-Modell war vom schnitt her gemeint, schmalere Schultern als Herren?

 

vor 24 Minuten schrieb Ziz:

Zum Zelt wurde schon was gesagt und du hast ja begründet, wieso du dir für eine Person 1,7kg antust. ;)

Zum Wetter: Ich denke -6°C ist wirklich der absolute worst case. Wir hatten damals im März gerade so Schnee - war also um die 0°C. Generell ist das Wetter auf den brittischen Insel ja mild. Ich persönlich würde nur die Z-Lite mitnehmen oder durch die Frilufts Canisp ersetzen, die theoretisch wohl einen besseren R-Wert hat (2,5 statt 2,2 macht 2-3°C aus).

 Noch eine dritte Iso würde ich mir nur ungern zulegen. Z-Lite mit der 0,9 Eva, ist als zu viel des gutens?

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vor 14 Minuten schrieb Yvelil:

Wenn du mir das so schreibst hast du mich ja schon fast überzeugt :) Vllt, muss man es auch einfach paar mal ausprobieren. Bin ja jetzt auch grundsätzlich sehr offen was eure Vorschläge angeht. Ich schaue mir den von dir vorgeschlagen mal an, wobei ich da doch lieber den 267er nehmen würde, im Hinblick darauf dass ich Skandinavien in den nächsten Jahren gerne erkunden möchte. Falls zu warm, wäre man ja mit dem Quilt so flexible etwas kalte Luft reinzulassen. 

Das mit dem extra Damen-Modell war vom schnitt her gemeint, schmalere Schultern als Herren?

Du hast ja den Vorteil, dass Du bald zum Kölner Treffen gehen willst, wenn ich das richtig in gelesen habe. Wenn du vorher mal in die Runde fragst, wirst Du bestimmt diverse Quilt-Besitzer treffen können, vielleicht leiht Dir ein netter Zeitgenosse mal einen Quilt zum Probeschlafen.

Das mit dem schmaleren Schnitt an den Schultern kommt dir ja eher zu Gute. Dann kannst Du auf die üblicherweise höheren (und schwereren!) Zusatzkosten für einen weiten Schnitt verzichten.

Zum 'Der "ich-bin-ein-mädel-was-zur-hölle-mache-ich-hier-alleine-in-der-nacht"-Gedanke' noch eine kleine Beobachtung meines eigenen Schlafverhaltens nachts: Ich fand anfangs auch das Schlafen alleine in der Wildnis sehr gewöhnungsbedürftig. Hatte angangs auch ein Tarpzelt. Ich habe dann aber für mich festgestellt, dass ich im Tarp eher weniger Angst habe als im Zelt, gerade weil ich schnell checken kann, dass das Knistern gerade eben im Wald kein Ork auf der Jagd ist, sondern nur ein- Knistern! Stichwort 'Rundumsicht'. Aber da gilt natürlich: 'Jede Jeck is annisch!'

bearbeitet von Trekkerling

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OT: Lese gerade noch in Deinem Vorstellungs-Faden-Beitrag, dass Du im Sommer München/Venedig planst. Wenn du das mit Biwakieren planst, wäre der 267er vielleicht wirklich nicht ganz schlecht. Einen Wintereinbruch kann man im Sommer immer wieder haben. Vor ein paar Jahren sind im Sommer mal Wanderer im steinernen Meer bei einer Mehrtagestour tragischerwesie wenige Meter vor einer Berghütte bei einem Wettersturz erfroren. In einer solchen Situation können ein paar Extra-Gramm Leben retten.

bearbeitet von Trekkerling

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Ist nicht ein Schlafsack wo man die Daune rumschütteln kann im prinzp nichts anderes als ein Quilt mit Kapuze und ggf Reissverschluss ?

Sage das nur weil ich meinen alten WM Apache einfach immer als Quilt benutzt habe und nur dann als *Sack* wenn es bitter kalt wurde.
 

Wiegt halt bisserl mehr.

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vor 4 Minuten schrieb ArminS:

Ist nicht ein Schlafsack wo man die Daune rumschütteln kann im prinzp nichts anderes als ein Quilt mit Kapuze und ggf Reissverschluss ?

Sage das nur weil ich meinen alten WM Apache einfach immer als Quilt benutzt habe und nur dann als *Sack* wenn es bitter kalt wurde.
 

Wiegt halt bisserl mehr.

OT: Stimmt, das ist prinzipiell genauso, deswegen hab ich mir den ja auch gekauft, zumindest war das der Plan. Hat aber (zumindest bei mir) das Problem, dass die Daune nicht da bleibt, wo man sie hinschüttelt, weil sie eben viel zu viel Platz in den Kammern hatte, zumindest in meinem Schlafsack. Also hab ich so ca. ab 7° angefangen, in der zweiten Anchthälfte zu fieren.

Meine Reparaturidee ist übrigens genau deswegen, die Daune komplett hochzuschüttlen und dann mit einer umlaufenden Naht im Bereich der Isomatte die Daune oben zu fixieren. Aber jetzt will ich Yvelils Faden nicht weiter zerschießen... ;-)

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vor 58 Minuten schrieb Trekkerling:

Hierzu hab ich in etwa Stromfahrers Befestigung (hier im Faden)

Obacht, in dem Faden (oben nur mit dem Beginn allgemein verlinkt), zeige ich mehrere Befestigungsvarianten.

Die m. E. absolut empfehlenswerteste ist die Knopflochgummimethode ganz hinten im Faden.

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Aus Erfahrung mit Touren mit meiner Frau: Es geht nicht um den Overfill bei Frauenschlafsäcken, sondern das du als Frau bei baugleichem Schlafsack und Matte (gleicher R-Wert) schon bei 5 Grad höheren Temperaturen anfängst zu frieren als ich.

Ich orientiere mich beim Schlafsackkauf für mich an der "Grenztemperatur", für meine Frau an der "Komforttemperatur" als unteres Limit. Das gleiche gilt für Matten. Um 0 Grad komme ich mit einem R-Wert von 2.3 gut durch die Nacht, meine Frau braucht da 2,7 oder so.

Um einfach mal beim Cumulus Beispiel zu bleiben und man in Schottland wirklich mit -6 Grad rechnen muss, würde ich für mich einen Panyam 450/ Quilt 450 und für sie mindestens einen Panyam 600 /Neoair X-Lite Women  auswählen.

 

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vor 7 Stunden schrieb wilbo:

... hättest du Zugang zu einer Nähmaschine?

tatsächlich, meine Oma ist Schneidermeisterin. Bin grundsätzlich natürlich tierisch Faul und extrem ungeduldig. Aber Baustelle Tarp möchte ich vor Schottland noch nicht angreifen.

 

vor 7 Stunden schrieb Trekkerling:

OT: Lese gerade noch in Deinem Vorstellungs-Faden-Beitrag, dass Du im Sommer München/Venedig planst. Wenn du das mit Biwakieren planst, wäre der 267er vielleicht wirklich nicht ganz schlecht. Einen Wintereinbruch kann man im Sommer immer wieder haben. Vor ein paar Jahren sind im Sommer mal Wanderer im steinernen Meer bei einer Mehrtagestour tragischerwesie wenige Meter vor einer Berghütte bei einem Wettersturz erfroren. In einer solchen Situation können ein paar Extra-Gramm Leben retten.

Ne das wird eine Hüttentour. 

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Ich habe mir die apex quilts nun genauer angesehen und finde die eigentlich ganz geil aufgrund Preis und einfacher Umgang. Da ich ja eher einen quilt bis -6 suche, schreckt mich das Packmaß bei apex allerdings ziemlich ab. Daune ist da doch einfacher zu komprimieren, klappt aber eventuell bei diesen Temperaturen und feuchte gerne mal etwas zusammen?

Zu was soll ich da eher greifen? Besitze momentan noch einen 38l Rucksack.

 

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vor 35 Minuten schrieb Yvelil:

schreckt mich das Packmaß bei apex allerdings ziemlich ab

Alternative 1: Wenn du wirklich etwas Neues anschaffen willst, dann überlege doch, ob du nicht nur einen kleinen leichten (und preiswerten) KuFa-Außenschlafsack beschaffst (vom Discounter 500 bis 700 g und 15 bis 20 Euro, die sind meist auch leger geschnitten und daher gut als Außenschafsack geeignet.).

Damit verdoppelst du zwar das Gewicht deines kleinen Yeti Tension Mummy 300. Aber du schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Warmes Setup im Grenzbereich
  • Variables Setup bei angenehmen Temperaturen
  • Kleineres Gesamtvolumen als mit 267er Apex
  • Bei kalten Temperaturen liegt der Kondensationspunkt im KuFa-Außenschlafsack (Wie in der Werbung: „Schottland, 03.30 Uhr. Die Daune hält!“ :-) )

Natürlich ist so ein Setup nicht wirklich UL.

Alternative 2: Wenn es nur ein einzelner Schlafsack sein soll, würde ich persönlich den vorhandenen Yeti 300er und einen 120 g Rettungsliner mitnehmen, z.B. Lixada. Damit hast du preiswert einen ähnlichen Effekt (Wärmeplus, Feuchtigkeit kommt nicht/weniger in die Daune), aber mit weniger Volumen. Wahrscheinlicher ist nämlich, dass du den nicht oder nur einmal brauchst oder dass du im Fall des Falles eines der zahlreichen Minilodges („Fässle“) benutzt.

Der WHW ist keine Wildnis, sondern ein Weg, an dem du immer wieder Übernachtungsmöglichkeiten mit Trockenräumen passierst.

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