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Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

Ich poste hier mal meine Eindrücke vom

Rucksack Berghaus Fast Hike 45 (529-922 g)

OT: Disclaimer: Ich habe den Rucksack aus reiner Neugier/zum Testen selbst gekauft und von eigenem Geld bezahlt, stehe in keinerlei Verbindung zu dem Hersteller und habe über den Kauf des Rucksacks hinaus auch keinerlei Beziehung zu dem Outdoorladen, der den Rucksack geliefert hat. Ich werde den Rucksack nach dem Test wieder verkaufen (um Geld für den nächsten Rucksack zu haben) und hätte den Bericht auch in die Anzeige schreiben können. Aber ich fand die Infos unter Ausrüstung besser aufgehoben. Und in mein Blog passt er thematisch (mangels Modifikation) nicht.

Die englische Firma Berghaus ist hier im Forum eher für Bekleidung bekannt. Berghaus entwickelt jedoch auch Rucksäcke und hat seit jeher eine hohe Affinität zum UL-Bereich (Stichwort Berghaus Hyper).

Im letzten Jahr hat Berghaus die Rucksäcke Fast Hike 32 und Fast Hike 45 angekündigt, die inzwischen erhältlich sind. Bislang scheint es im Internet dazu kaum Informationen zu geben:

Da ich für die nächste Lappland-Tour schaue, wie ich 15 bis 16 kg Startgewicht für 3 Wochen autarkes Wandern anders oder besser transportiere, habe ich mir den 45er gekauft, genau angesehen und mit 14 kg beladen auf meiner 10 km Geländerunde getestet. (Mir ging es nicht primär um diesen Rucksack, sondern um das Tragesystem als solches. Dieser Testbericht ist also ein Abfallprodukt meines „Forschungsdrangs“ :-) .)

TULF_Berghaus_FastHike_unbox_front.thumb.jpg.fe564c5d355051525ffd229c4741341b.jpg  TULF_Berghaus_FastHike_unbox_back.thumb.jpg.ca53979ec99dad08de626c8f6878381d.jpg

Zunächst: Passt der Rucksack in dieses Forum?

Mit Blick auf Touren mit langer Resupply-Zeit finde ich eindeutig: Ja. Nicht, dass es nicht leichtere Auswahl mit Tragegestell gäbe. Aber nicht jeder kann oder will sich einen Zpacks ArcBlast für 480 Euro leisten. Das der Fast Hike 45 durchaus seine Berechtigung im UL-Bereich haben kann, ist gut im Vergleich mit dem Gossamer Gear Gorilla 40 zu sehen, einem hier im Forum häufiger genannten, ähnlich flexiblen Pack. (Ich vergleiche die am ehesten entsprechende Rückenlänge L des Gorilla, der in S, M, L und XL erhältlich ist.):

Rucksack

Berghaus Fast Hike 45 (2018, eigene Messung)

 

Gossamer Gear Gorilla 40
(2017, Größe L, Quelle: TLS)

 

Volumen

45 l

40 l + ca. 7 l ext.

Rückenlänge

Ca. 46-56 cm (eigene Messung und Versuchspers., Min.-Wert ab Mitte Hüftgurt)

48-56 cm

Gewichte

 

 

Packsack

529 g (bereits mit Mesh-Rücken)

568 g

Dokumententasche

30 g (entnehmbar)

(Fest verbaut)

Kompressionsriemen

12 g (4 x 3 g, abnehmbar)

(Fest verbaut)

Brustgurt

12 g (abnehmbar)

(Fest verbaut)

Trekkingstockhalterungen

10 g (2 x 5 g, abnehmbar)

(Fest verbaut)

Tragegestell (U-Bügel)

134 g (entnehmbar)

94 g (entnehmbar)

Sitpad/Rückenpolster

63 g (entnehmbar)

70 g (entnehmbar)

Hüftgurt

130 g (abnehmbar)

266 g (abnehmbar)

Gesamtgewicht ab Werk

910 g (Gesamtgewicht auf meiner Waage, Summe obiger Einzelgewichte ist 922 g)

976 g (L, als M 922 g, die Angabe lt. TLS, Summe obiger Einzelgewichte ist 998 g)

 

Konfigurierbarkeit

Man bekommt mit dem Fast Hike 45 also einen ähnlich großen Rucksack wie den Gorilla, ebenso mit entnehmbaren Innengestell, mit ähnlichem Gewicht und Traglast, aber noch flexiblerem Aufbau. Praktisch alles am Fast Hike kann völlig schadlos entfernt oder durch etwas anderes ersetzt werden:

  • Die Dokumententasche ist mit Kam-Snaps eingehängt. Man kann sie entfernen und statt dessen z. B. einen Schlüssel-Clip basteln und an-snappen. Oder irgendeinen anderen Gegenstand mit einem Kam-Snap versehen, den man ordentlich im Rucksack fixieren möchte.
     
  • Die Kompressionsriemen finde ich sehr durchdacht. Sie liegen auf den Seiten und haben gegenläufige Schnallen. Man kann sie wahlweise zur Seitenkompression einsetzen oder aber die vorderen Enden verbinden und so um den ganzen Rucksack führen (Vollkompression) oder nur auf der Front verwenden (Schneeschuhbefestigung). Fand ich im Handling tatsächlich sehr einfach und friemelfrei. Die unteren Kompressionsriemen konfigurieren bei Bedarf auch die Seitentasche um (siehe unten).
     
  • TULF_Berghaus_FastHike_backpanel.thumb.jpg.4eca637a78ceb2d60aa12fa2e8a72dee.jpgDas Rückenpolster ist trapezförmig geformt und hinter 3D-Mesh in einer eigenen Tasche eingesetzt. Zwischen Polster und Rucksack ist Platz für eine Trinkblase.

    Das Rückenpolster kann leicht entnommen werden, ist aber etwas schwierig in seinen ursprünglichen Platz wieder einzusetzen. Konstruktiv ist dies aber intelligent gelöst: Wenn man keine Trinkblase benutzt, schiebt man das Rückenpolster einfach in den Trinkblasenschacht. Das gelingt mit einem schlichten Handgriff und ist auch in einer 5-Minuten-Pause nicht lästig. Nur, wenn man eine Trinkblase benutzt, ist es empfehlenswert das Sitzpolster an seinen angestammten Platz vor die Zwischenwand zu schieben, der durch eine Abdeckleiste nicht ganz so einfach zu benutzen ist.

    Man kann das Polster aber auch ganz entnehmen und statt dessen zwei Z-Lite-Segmente in das Trinkblasenfach einsetzen, diese allerdings als gefaltetes Element (Breite nur 1 Segment). Vom Tragen her wird der Rucksack dadurch geringfügig beweglicher in seitlicher Richtung. Ich finde das aber kaum merklich. Man kann bei entsprechender Packweise auch ganz auf das Polster verzichten. Wenn dann etwas durch das 3D-Mesh hindurch stört, dann ist das durch anderes Packen zu beheben. Der Rucksack selbst hat dort keine störenden Elemente.

    Vermutlich aus Gewichtsgründen ist das Rückenpolster stark perforiert. Man kann zwar sehr bequem darauf sitzen, aber auf nassen Gras kommt man dennoch eine nasse Hose. Man kann sich allerdings leicht aus EVA eine Alternative schneiden.
     
  • TULF_Berghaus_FastHike_stay.thumb.jpg.7ca4bb4e5af5f47a2f71d6d2f60c358a.jpgDas Gestell aus biegefestem Draht lässt sich sehr einfach entnehmen. Ein kleiner Klettverschluss ist zu öffnen, dann die Ecken herunterziehen, schon hält man den Drahtbügel in der Hand. Beim Wiedereinsetzen ist beim letzten Handgriff eine ausgediente Kundenkarte und maßvoll dosierte Kraft hilfreich, um die zweite Ecke des Gestells unter das Hepalon-Dreieck zu schieben.
     
    Wie die meisten Gestellrucksäcke macht auch der Fast Hike 45 bei voller Beladung das ein oder andere knarzende Geräusch, jedoch deutlich weniger und leiser, als z. B. der Osprey Exos.
     
  • Der Hüftgurt wird wie üblich durch eine Klettlage hinter dem Steißpolster festgehalten und kann recht einfach entnommen werden. Er ist breit, aber nicht sehr dick. Ich fand den bei 14 kg über 6 km (den Rest der Strecke habe ich ohne Hüftgurt absolviert) aber bei weitem ausreichend.

Tragesystem

  • Durch das recht feste Rückenpolster hinter dem Meshrücken ist der Rucksack auch ohne Drahtbügel ein gut zu tragender Körperkontaktrucksack ohne allzustarkes Ausrunden. Im direkten Vergleich fand ich das Tragegefühl mit Bügel aber spürbar ausgeglichener, nicht zuletzt durch die bessere Lastübertragung auf die Hüfte.
     
  • TULF_Berghaus_FastHike_shoulderharness3.thumb.jpg.d5b1c73e0b217b7c77e65d300a6ea597.jpgDie Schultergurte sitzen am besten mit Brustgurt. Dann sind sie überaus bequem. Ohne Brustgurt kommt die spezielle Form der Gurte nicht so gut zur Wirkung. Die Schultergurte sind im oberen Bereich deutlich fester, während die untere Hälfte auf Brusthöhe sehr dünn, weich und seitlich dehnbar ist. Der feste obere Teil sorgt dafür, dass der Rucksack sich recht direkt trägt und seitlich weniger schwingt, als ich das konstruktiv erwartet hätte. Der unterere weiche Teil liegt sehr angenehm an und ich habe den auf meiner Testrunde praktisch nicht gespürt. Ich kann mir darum gut vorstellen, dass die Gurte trotz der Breite der Konstruktion auch für Frauen angenehm zu tragen sind. Überdies kann der Brustgurt in Stufen über einen sehr weiten Bereich vom Bauch bis fast direkt unter dem Hals positioniert werden.
     
  • Der Hüftgurt lässt sich in einem weiten Größenbereich benutzen. Ich bin sehr schlank, da war aber noch genug Spiel für dünnere Personen. Bei welchem größeren Hüftumfang Ende ist, vermag ich nicht zu sagen. Aber verlängern lässt sich ein Hüftriemen ja recht leicht.

Taschen und Fächer

  • Das Hauptfach ist ein klassischer Rolltop mit Quer- und Längsband, sehr gut geschnitten und der Verschluss durch das beidseitige Querband sehr gut und dicht zu benutzen. Ein Hilfsverschluss im Querband (Kam-Snaps, Magnete, Schnalle) fehlt jedoch, ich habe den auch nicht vermisst.
     
  • Das Frontfach aus dehnbarem Mesh ist einen Ticken zu schmal für meinen Geschmack und dadurch geringfügig kleiner als das des Gorilla. Dafür sind die Seiten des Frontfachs aus geschlossenem Material und somit robuster.
     
  • TULF_Berghaus_FastHike_shoulder_pocket.thumb.jpg.8126ba29dcb6045b1b512a7560c1e0dc.jpgIn die beiden Brusttaschen auf den Schultergurten passen keine normalen PET Flaschen (0,5 oder 0,75 l). Die schlanken runden Smoothie-Flaschen (0,25 bis 35 l) passen hingegen perfekt, sitzen sicher und stören auch nicht beim Tragen. Diese Fächer habe vor allem auch die richtige Größe, um ein Smartphone, GPS etc. vernünftig zu platzieren. Wem die Fächer anderer Hersteller zu eng oder flach sind, wird den Unterschied positiv feststellen.
     
  • Von den beiden Hüftgurttaschen ist die rechte als offene dehnbare Mesh-Lasche gestaltet, die linke ist eine klassische Reißverschlusstasche, ebenfalls aus dehnbarem Mesh-Gewebe. Während man die offene Tasche sehr leicht benutzen kann, leidet die Reißverschlusstasche etwas daran, dass der Reißverschluss nicht sich nicht mit dem Mesh-Gewebe dehnen kann. Dadurch bleibt die Öffnung bei geschlossenem Hüftgurt am schlanken Körper etwas zu eng für eine komfortable Benutzung. Die Tasche an sich ist nicht sehr groß, aber ausreichend und dehnbar.
     
  • TULF_Berghaus_FastHike_bottles_side2.thumb.jpg.8f10d22f3caf60fe6ed33523a0382fcc.jpgSehr gut finde ich die vier (!) Seitentaschen aus dehnbarem Mesh. Die jeweils untere ist so, wie man es von einer gerade geschnittenen Seitentasche erwartet. Nicht ideal mit der Hand erreichbar, aber dank der großen Dehnbarkeit problemlos mit Flaschen beliebiger Größe zu beladen.
     
    Die jeweils obere ist tatsächlich eine zweite Lage, die hinter der unteren Tasche bis zu Rucksackboden hinunter reicht. Man kann dort also sehr einfach und sicher eine breit aufgerollte NeoAir oder dünne EVA reinschieben oder ein Zeltgestänge, Trekkingstöcke etc. Zieht man den unteren Kompressionsgurt jedoch leicht an, dann verhindert der das Durchrutschen der Gegenstände in den unteren Bereich. In dieser Konfiguration geht die Ausdehnung der oberen Seitentasche nicht zu Lasten der unteren (vgl. Flaschenbild). Die obere Tasche „endet“ quasi über der unteren. Finde ich eine pfiffige und flexible Umsetzung.
     
  • TULF_Berghaus_FastHike_docpocket.thumb.jpg.9502417084ea9102b70e55bcff7030ea.jpgZwiespältig finde ich die Dokumententasche. Sie hat mit 17 × 21 cm eine hinreichende Größe, z.B. für einen eBock-Reader (vgl. Bild), hängt aber für meinen Geschmack zu tief unten im Rucksack. Sicher, wenn ich den Rucksack nicht voll mache und den Rolltop schließe, darf die auch nicht im Weg sein. Aber für einen schnellen Zugriff ist das keine wirkliche Alternative. Leichter wäre da, einen Ziploc-Beutel statt dessen in den Rucksack zu legen.

Fazit

Alles in allem: Insgesamt fand ich den Fast Hike (mit 14 kg über 10 km) sehr bequem zu tragen. Trotz des Gestells bleibt es aber ein Kontaktrücken mit eher durchschnittlicher Belüftung.

Dennoch ist das einer der wenigen „Big-Brand“-Rucksäcke, die ich tatsächlich berichtenswert finde, weil …

  • noch wenig bekannt
  • flexibel zwischen 529 und 922 g konfigurierbar
  • durch die Vielseitigkeit der Kompressionsriemen auf nahezu jede Nutzgröße anpassbar.

Im runter konfiguriertem „nackten“ Zustand ohne alle Optionen ist der Fast Hike zwar, wie auch der Gorilla, nicht Hardcore-UL. Da müsste er klar unter 400 g wiegen und weniger Features haben. Im oberen Bereich ist er dafür aber auch mal als Backcountry-Rucksack mit 12 kg Lebensmitteln gut erträglich. Dann ist er zwar 100 g schwerer als ein ähnlich tragfähiger Osprey Levity 45, dafür aber weniger steif und sperrig und aus dickerem Material.

Die gesamte Verarbeitung des Packs scheint mir makellos und sehr robust zu sein. Trotz der vielen Features ist der Pack überraschend leicht zu konfigurieren. Er funktioniert. Die Schlichtheit, mit der die Kompressionsriemen den Rucksack umkrempeln (oder entnehmbar) sind, gefällt mir.

Für wen ist der Fast Hike also geeignet?

Das ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Ich würde ihn am ehesten Leuten empfehlen, die …

  • UL nicht zum äußersten treiben wollen,
  • lieber kaufen als nähen,
  • trotz UL-Ansprüchen viele Fächer haben mögen,
  • gelegentlich längere Backcountry-Touren mit hohem Startgewicht unternehmen,
  • die nicht für jede Art von Unternehmung einen anderen Rucksack anschaffen wollen, sondern einen einzigen, der sich in einem weitem Gewichts- und Volumenbereich konfigurieren lässt.

OT: Warum verkaufe ich den Rucksack nach dem Test wieder?

Weil ich ihn nur zum Test angeschafft habe. Ich habe in den letzten 18 Monaten 11 Rucksäcke neu oder gebraucht gekauft, getestet, modifiziert, auf Tour(en) mitgenommen, eingelagert und/oder wieder verkauft. Rucksäcke machen mir Spaß. Aber behalten kann ich nicht alle. Und für den Zweck einer langen autarken Tour besitze ich bereits einen MYOG-Pack mit Gestell und fast halbem Gewicht, der mir lieber ist.

TULF_Berghaus_FastHike_full_bottles.jpg

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Material/Wasserdichtigkeit

vor 12 Stunden schrieb Leonbatist:

Wie sieht es den mit dem Regenschutz aus. Ist dieser Rucksack Wasserabweisend

Das Material ist eine robuste und griffige Variante des Robic-Nylons. Es besitzt horizontale und diagonale Verstärkungsfäden und ist sehr vertrauenserweckend.

Das Material ist ist innen dick mit PU beschichtet. Ich habe da (ohne das getestet zu haben) nicht den geringsten Zweifel an der dauerhaften Dichtigkeit des Materials (Foto außen und innen).

TULF_Berghaus_FastHike_fabric_outer.thumb.jpg.67e7ed920730efc3f73c5d9c6c263891.jpg   TULF_Berghaus_FastHike_fabric_inner.thumb.jpg.8b3ba732eb52978df6e725746b15a5e6.jpg

Ob ein Rucksack als ganzes wasserdicht ist bzw. wie lange er im Regen dicht bleibt, hängt neben dem Material vor allem von den Nähten und Verschlüssen ab. Hier kann man erkennen, das Berghaus ziemlich nachgedacht hat. Der ganze Pack besitzt fast nur senkrechte Nähte und keine Staukanten und außer an der Mesh-Hüfttasche außen keine Reißverschlüsse. Alle Befestigungspunkte, Netze, Schnallen etc. werden zu diesen sechs senkrechten Nähten (2 an den Frontkanten, je 2 an am Übergang zum Rücken) geführt.

Die Nähte sind Außenlage auf Außenlage genäht und von innen mit Ripsband gefasst. D. h. es gibt also leider keinen partiellen Dichtungseffekt der aufeinander gepressten PU-Schichten, wie das z.B. @micha90 bei seiner Nahtausführung macht. Aber es sind sehr wenige, klar geführte Nähte. Wenn man diese, am besten wäre von außen, fein mit Nahtdichter behandeln würde, dann wäre der Pack wohl rundum dicht.

Das Rückenpanel mit dem Trinkblasenfach hat unten einen großen Wasserablauf und ist zum Hauptsack hin gedoppelt. Da das Trinkblasenfach außerhalb des Packsacks liegt, hat der Packsack auch keine Öffnung für einen Trinkschlauch.

Der Deckelriemen hat anders als zahlreiche andere Rucksäcke keine Naht auf der Frontseite. Er ist nur an der Oberkante des Frontfachs und an der Oberkante des Rückens fixiert. Damit ist die gesamte Front vom Verschluss bis zum Boden ohne jedes Nahtloch dicht!

TULF_Berghaus_FastHike_side-pocket-bottom.thumb.jpg.a1649ed8a05c717dd660425d5fdb6753.jpgDie unteren Seitentaschen schließen in einem schmalen Streifen geschlossenen Materials ab. Dadurch entsteht dort ein gewisser Regenfang. Die untere Naht, die Verbindung zum Hauptsack, ist jedoch gleichzeitig die Bodennaht des Rucksacks, so dass ein evtl. Wassereintritt durch die Naht am tiefsten Punkt des Rucksacks erfolgen würde. Genau dort befindet sich jedoch eine Öffnung/Ablaufloch. (Die kleine 45°-Kante links im Foto.)

Zum Vergleich: Der Gorilla hat, wie man auf diesem Foto leicht erkennen kann, auf jeder Seite zwei querlaufende Kappnähte. Eine am Deckelansatz und eine in der Mitte des Packsacks, deren Kante nach oben zeigt und zusammen mit dem Gurtband eine Staukante bildet. Da ist mir eine Problemstelle am Rand des Rucksackbodens persönlich lieber (oder bei Verwendung eines Liners oder Ponchos eben egal).

Schwächster Punkt hinsichtlich der Dichtigkeit ist vielleicht die Unterkante der Fronttasche. Dies ist die einzige querliegende Naht im Bereich von Wasserablauf. Diese ist zwar sehr flach gearbeitet, könnte aber bei Dauerregen zur Eintrittsstelle für Feuchtigkeit werden. Das meiste Wasser wird aber vermutlich durch das Mesh ablaufen.

Alles in allem: Ich gehe von einer sehr hohen Wasserabweisung auf. Wasser kann schnell und klar abfließen, staut sich nirgends. Selbst ein Sturz in einen Fluss würde der Inhalt mangels irgendwelcher Öffnungen wohl trocken überstehen.

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TULF_Berghaus_FastHike_carry-on.thumb.jpg.13b209fefc079cb94a955ddada7acd8b.jpgHandgepäcktauglichkeit

Da ich eben per PN darauf angesprochen wurde: Der Fast Hike ist vertikal mit eingesetztem Rahmen minimum 53 cm hoch. Damit kriegt man ihn (nach meiner Erfahrung mit anderen Rucksäcken) problemlos durch das Handgepäck, denn man kann ihn ja leicht schräg stellen.

Der obere Deckelriemen sorgt bei Bedarf zuverlässig dafür, dass der Rucksack oben nicht über den Rahmen hinaus reicht.

Über die Kompressionsriemen ist der auf jeden Fall schlank genug zu machen. Dabei bleiben sogar die oberen zwei Drittel des Frontfachs zugänglich. Auf dem Foto ist der Pack satt befüllt. An den Stellen des Fotos, wo die Kompressionsriemen den Rucksack zusammenziehen, ist er 26 cm breit.

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vor 2 Stunden schrieb Zippi:

Danke für das tolle Review! Hätte ich mir letztes Jahr nicht den Windrider 2400 gegönnt, wäre das genau mein Rucksack! 

OT: Dafür ist dein Grams-Pack ja jetzt meiner! :-D
Den habe ich inzwischen mit Gestelloption für höhere Lasten modifiziert (498 g) und könnte nicht zufriedener sein – außer dass ich meinen ersten Grams-Pack gar nicht erst hätte verkaufen sollen. Dafür führt @JoSt den seit dieser Woche artgerecht über den PCT.

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In dem englischsprachigen Test Review auf TGO wird erwähnt dass er 10 kg für unangenehm fand und er sich vielmehr mit 8 kg zurecht fand.

Du wiederrum trägst 14 Kg auf deiner Teststrecke und hast keine Probleme. Wie erklärst du dir das ?

 

bearbeitet von Leonbatist

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vor 56 Minuten schrieb Leonbatist:

Du wiederrum trägst 14 Kg auf deiner Teststrecke und hast keine Probleme. Wie erklärst du dir das ?

TULF_Berghaus_FastHike_sidepocket_tripod.thumb.jpg.e15a0e85b8076916bbddb660babac62e.jpgVielleicht war mein Test nicht akkurat genug: 10 Liter Wasser in 2 vollen Kanistern übereinander, dazu die Baseweight-Dinge (Quilt, NeoAir, Cape, TOAKS-Setup etc.) sowie zwei 0,75er Trinkflaschen und ein Stativ. Die vollen Kanister sind vielleicht etwas kompakter als Last als z.B. große Lebensmittelpakete.

Der sitzt bei mir gut, der Hüftgurt und Schulterriemen sind sehr breit geschnitten, das Rückenpanel liegt gut an. Ich konnte die Einschätzung des TGO-Reviews jedenfalls nicht bestätigen. Allerdings weist der TGO-Reviewer ja auch darauf hin, dass er ein Vorserienmodell („early samples of new kit“) erhalten hatte.

Das Einzige, was ich kurz störend empfand, waren die Schultergurte im Bereich des Halsansatzes. Nachdem ich den Brustgurt an die für mich passende Stelle versetzt und die Riemen etwas gelockert hatte, war das „Problem“ aber völlig geheilt. Ich könnte mir vorstellen, dass kleine Personen an dieser Stelle evtl. nicht zufrieden sind, weil die dann kurz gezogenen Schultergurte für kleinere Personen am Hals geringfügig enger werden.

Nachtrag: Eine Ursache für den abweichenden Eindruck des TGO-Reviewers könnte auch sein, dass in der Vorserie der U-Bügel noch eine andere Form hatte. (Von meinem Grams 45er-Pack weiß ich, dass die Form des Stays das Tragegefühl sehr verändern kann.)

bearbeitet von Stromfahrer
Hinweis auf early samples of new kit auf TGO ergänzt

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Hab ich ausprobiert, fand's aber letztlich leichter mit dem klassischen Fahrrad-Reifenhebel-Ersatz: einem schönen runden Eßlöffelstiel.

Ansonsten nach dem ersten Tag, aber bewußt mit reichlich Ballast: für einen (bezahlbaren) Allzweck-Rucksack wohl das Durchdachteste und Beste, was mir bislang unter- bzw. auf den Rücken gekommen ist; danke für den Hinweis! Wird mich gleich mehrere andere Rucksäcke abstoßen lassen: GoLite Jam2 (den alten, leichten), Exped Mountain Pro 40, vielleicht sogar meinen eigentlich geliebten Montane UltraTour 22. Bei Interesse gern melden...

Ich hatte nach dem vielversprechenden Bericht von Freitag abend ein bißchen recherchiert und dann zum ersten Mal bei doorout.com bestellt; dort derzeit 117 €:

https://www.doorout.com/detail/index/sArticle/51785

Vorteil gegenüber Trekkinn: nicht in Spanien, sondern in Fulda; geht schnell (am Wochenende bestellt, Montag versandt, Dienstag morgen hier) und ist bei Rücksendung einfacher.

Noch mal zehn Euro runter gingen mit diesem Gutschein, der gilt aber nur noch bis 29.4.:

https://www.gutscheine.de/doorout/

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vor 4 Stunden schrieb nats:

einem schönen runden Eßlöffelstiel.

Klar, ein Fahrradehebel aus Kunststoff liegt bei mir sogar im Schreibtisch, weil der z.B. unerlässlich ist, wenn man einen der Ospreys oder Skarstinds mal geordnet auseinandernehmen will.  :-o

Für die Veröffentlichung habe ich mir überlegt: Was kann man (auch als Nicht-Radbastler) nehmen, das …

  • im Haushalt/überall verfügbar ist
  • nicht scharfkantig ist, weil das das je nach Geschick des Zuschauers das Rückenmaterial oder die Naht der Hepalon-Ecke beschädigen könnte und
  • nicht aus Metall ist, weil der Metalldraht des Rucksacks eine weichere Ummantelung aufweist, die relativ leicht beschädigt werden kann, was zu Rost führen könnte.

So kam die Kundenkarte ins Spiel.

vor 4 Stunden schrieb nats:

für einen (bezahlbaren) Allzweck-Rucksack wohl das Durchdachteste und Beste, was mir bislang unter- bzw. auf den Rücken gekommen ist

Sehe ich auch so. Ein guter und flexibler Universal-Pack für gewichtsorientierte Käufer. Mir gefällt sehr, dass alle Teile allein auf die vertikalen Nähte geführt werden. Statt den Rucksack mit Absetznähten zu konturieren, hat Berghaus einen sehr klaren Schnitt verwendet, der Nähte auf der wasserdichten Fläche (fast) konsequent vermeidet.

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Und die Träger sind tatsächlich frauentauglich, weil die Polster im unteren Bereich sehr weich und flexibel sind und sich so um Rundungen schmiegen können. Auch die Aufhängung am Rucksackkörper ist weich und flexibel, so daß die Träger sehr gut sitzen und auch durch sinnvollen Gebrauch der Lageverstellriemen nicht abgezogen werden. (Mit einem Ultimate Direction Fast Pack 30 bin ich hingegen nicht gut klargekommen.) Bei sehr schmalen Schultern oder sehr kurzen Rücken sehe ich allerdings Probleme.

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vor 13 Minuten schrieb nats:

Und die Träger sind tatsächlich frauentauglich, weil die Polster im unteren Bereich sehr weich und flexibel sind und sich so um Rundungen schmiegen können.

Danke für die Bestätigung. Ich habe da ein Video in der Mache, in dem ich zu dieser Frage („Will it fit for women?“) genau diese Annahme treffe. Dann kann ich das entsprechend schneiden. :-)

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Danke für die Vorstellung und das schöne Review! Wie bereits an anderer Stelle angemerkt, finde ich deine Neugier wirklich toll, genauso wie die Tatsache, dass du uns daran teilhaben und davon profitieren lässt!

Du nutzt(est? Das weiß man bei dir ja nie so genau :P ) doch auch einen Osprey Exos 48, oder? Wie würdest du den Tragekomfort im Vergleich einschätzen? Und wie sieht es mit dem Volumen aus? Der Exos 48 ist ja tatsächlich eher ein ~60L Rucksack (wurde beispielsweise im outdoorgearlab-Review demonstriert).

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vor 7 Stunden schrieb Outdoorfetischist:

Osprey Exos 48, oder? Wie würdest du den Tragekomfort im Vergleich einschätzen? Und wie sieht es mit dem Volumen aus?

Volumen: Exos 48 > Berghaus 45! Ich würde den Unterschied auf 10+ Liter taxieren. Insbesondere das Frontfach des Exos 1st und 2nd Gen. ist riesig, das des Fast Hike in der Breite leider begrenzter. 

Leider habe ich den Fast Hike nicht ausgelitert. Großes Versäumnis! Vielleicht kamn @nats da aushelfen? (Rucksack mit Verpackungschips oder AirPads füllen, anschließend diese in einen großen Karton, Brett drauf und Kanten messen => Volumen).

Tragekomfort: Hinsichtlich Komfort bei ca. 8 kg sind beide sehr gut, aber der Exos ist durch die Belüftung m. E. überlegen. Dafür ist der Fast Hike weniger steif.

Bei 14 bis 16 kg fand ich den Fast Hike noch gut auszuhalten (man hat das Gewicht ja nur am Anfang einer Tour).

Mit dem Exos als 58er 1st Gen. bin ich auch schon einmal mit 21 kg back country gestartet. Das war noch erträglich, 2nd Gen. hat da schon viel bessere Schulterriemen. 21 kg würde ich mir mit dem Fast Hike jedoch niemals zumuten (und heute durch andere Logistik auch zu vermeiden versuchen).

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Das ist eine sehr wertvolle Einschätzung für mich.
Eigentlich durch UL-Biketouren hier gelandet, will ich dies auch auf mehrtägige Wanderungen übertragen.
Daher schaue ich aktuell genau nach dem Exos 48 und dem Berghaus (hatte ich zuvor gar nicht recht auf dem Schirm).

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vor 13 Minuten schrieb hims:

Daher schaue ich aktuell genau nach dem Exos 48 und dem Berghaus

Genauso geht es mir auch. @Stromfahrer Könnte man deiner Meinung nach einen Rucksack klar dem anderen vorziehen oder sind beide ca. auf dem selben Level? Bräuchte den Rucksack hauptsächlich für Wandertouren, aber evtl. auch für Backpacking-Reisen... Kann man an dem Berghaus eigentlich irgendwo eine Z-Lite festmachen?

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vor 10 Minuten schrieb baenjo:

Kann man an dem Berghaus eigentlich irgendwo eine Z-Lite festmachen?

Das erklärt er im Video. Du kannst eine Zlite oben aufschnallen, indem du sie zwischen rolltop und den strap packst, der das Frontmesh schließt.

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Ich finde den Berghaus Fast Hike 45 aus sehr interessant, auch wenn ich eigentlich eher nach einem kleineren Suche (Selbstlimitierung).

Werde ihn mir mal bestellen, die ganze Ausrüstung mal reintun und schauen, wie er sich trägt!

Habe übrigens Erfahrung mit dem großen Exos 58 (in L 61 l, 1190 g). Sehr guter Rucksack, welcher ich auf einer Selbstversorgertour an der Ostküste von Schweden 13 Tage lang getragen habe, mit 19 kg Startgewicht (inklusive, Essen für 10 Tage dabei). Hatte keine Probleme! Sehr gute Lastübertragung. 

Meine Freundin hat den selben ( 55 l, 14 kg Startgewicht) und ist auch super zufrieden. Gerade das riesige Frontnetz ist super praktisch.

 

 

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Am 28.4.2018 um 19:03 schrieb hims:

Eigentlich durch UL-Biketouren hier gelandet

Falls du zu denen gehörst, die den großen Rucksack auch mal auf dem Fahrrad tragen wollen, dann wäre m. E. der Exos raus.

Am 28.4.2018 um 19:23 schrieb baenjo:

Könnte man deiner Meinung nach einen Rucksack klar dem anderen vorziehen oder sind beide ca. auf dem selben Level? Bräuchte den Rucksack hauptsächlich für Wandertouren, aber evtl. auch für Backpacking-Reisen.

Ich will es etwas blumig umschreiben:

  • Der Exos ist der Rucksack, den man schon hat, wenn man sich in diesen Forum anmeldet.
  • Der Fast Hike ist der Rucksack, den man sich kauft, obwohl man hier schon angemeldet ist, sich aber noch nicht alles „traut“.

:-) 

Soll heißen, es hängt von der Perspektive ab:

  • Du bist noch in der UL-Transition? Hier kann dich der Berghaus recht lange begleiten. Hingegen wird – vom Deckel abgesehen - der Exos nicht mehr leichter.
  • Du bist eigentlich längst beim California Baseweight (4,5 kg) angekommen, suchst aber einen Lastesel für längere UL-Back-Country-Touren? Dann würde ich unter deiner Auswahl je nach Budget den Exos (oder eben teurer/leichter den Levity) dem Fast Hike vorzuziehen.
  • Für reines Backpacking (nicht das Thema dieses Forums) ist der Fast Hike geschickter, weil weniger steif und somit verladefreundlicher.

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vor 7 Stunden schrieb Stromfahrer:

Falls du zu denen gehörst, die den großen Rucksack auch mal auf dem Fahrrad tragen wollen, dann wäre m. E. der Exos raus.

Nein, ich meinte vielmehr, dass meine Ausrüstung schon recht leicht (und klein ist). Auf dem Bike belasse ich es bei 8L Volumen auf dem Rücken :) 

Da meine Frau aber das Wandern vorzieht, suche ich grad im bereich 40-50L, sodass sie mit 30-35L auskommen kann.
Aufgrund deiner Einschätzung werde ich den Berghaus testen, da ich kein großer Fan von steifen Rucksäcken bin. Ein wenig Abwägung zwischen Belüftung und Flexibilität ist aber dabei. Mal schauen wie er sich in der Belüftung schlägt, wenn es auf den Sommer zugeht.

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Was für mich nicht ganz bei dem Review rüberkam: Überträgt das Ding das Gewicht halbwegs auf den Hüftgurt (stabil gepackt natürlich vorausgesetzt), also könnte man bsp. den Hüftgurt eng ziehen, die Schulterträger locker und ihn dann nur auf der Hüfte "stellen" wie das bei vielen Gestellrucksäcken möglich ist?

Ich suche gerade nach einem Ersatz/Ergänzung zum Berhaus Hyper für mich meine Freundin, der auch etwas mehr Gewicht abkann, indem etwas Lastübertragung stattfindet. Und da ich mit dem letzen Berghaus sehr zufrieden war, wollte ich mir auch diesen ansehen.  

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vor 33 Minuten schrieb Freierfall:

Was für mich nicht ganz bei dem Review rüberkam: Überträgt das Ding das Gewicht halbwegs auf den Hüftgurt (stabil gepackt natürlich vorausgesetzt), also könnte man bsp. den Hüftgurt eng ziehen, die Schulterträger locker und ihn dann nur auf der Hüfte "stellen" wie das bei vielen Gestellrucksäcken möglich ist?

Kann man. Allerdings ist der Hüftgurt relativ weich; es funktioniert aber trotzdem (in Grenzen; mit 30 kg würd' ich's jetzt nicht probieren).

Im Verhältnis zum Berghaus Hyper, der ja offiziell angeblich 37 l haben sollte, ist der Fast Hike 45 übrigens sehr viel größer. (Und jedenfalls für mich besser zu tragen.)

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