Rangliste
Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 13.05.2026 in allen Bereichen
-
Entstehung meines ersten Rucksacks
MBo und 12 andere reagierte auf kraxelmaxel für Thema
Bisher war ich auf all meinen Touren immer mit einem Deuter Glide 35+10 Schitourenrucksack unterwegs. Super robust und zuverlässig, für mich optimal in der Größe, aber einerseits mit rund 1,5kg richtig schwer, und dazu auch noch nicht optimal vom Tragekomfort. Trotz minimalistischem Tragegestell (Kunststoffplatte) und recht stark gepolsterten Trägern und Hüftgurt hatte ich meist mit Druckstellen zu kämpfen, außerdem ist das Gewicht relativ weit entfernt von der Hüfte "gehangen" - die Passform wars einfach nicht ganz. Ich habe die zahlreichen Beiträge hier im Forum zu unterschiedlichsten tollen Rucksack-Projekten durchgearbeitet, und war gleichzeitig sehr inspiriert vom Tragekomfort meiner Laufweste (Black Diamond Distance 25). Entsprechend hat mich auch der Betalight von Black Diamond sehr inspiriert. Trotzdem habe ich mich dann sukzessive an das Endprodukt herangetastet. Vielleicht macht das auch der oder dem Nächsten Mut, langsam an das Thema heranzugehen. Die erste Station war das Nachnähen meines Ortlieb Commuter-Daypacks, allein um mich einmal an die Fertigungsschritte eines Rucksacks heranzutasten. Extrem simpler Schnitt, hier habe ich zum ersten Mal Schulterträger genäht - in dem Fall doppelt mit X-Pac (erstaunlich bequem). Als nächstes habe ich mich an einer rudimentären Laufweste probiert, um mehrere Dinge zu probieren: wie funktionieren Laufwesten-Träger vom Schnitt und Material, wie könnte ein Top-Verschluss aussehen (Rolltop hat mich initial nicht überzeugt), und wie sieht es mit Stretch-Taschen aus. Fazit war, dass ein sauberer Schnittmuster- und Materialmix gar nicht so trivial war, das Stretch-Material unerfreulich in der Verarbeitung, und der Top-Verschluss solala. Anschließend habe ich mich an das tatsächliche Werkstück getraut, auch hier habe ich mehrere Runden gedreht. Als erstes mit Trägern im Laufwesten-Stil und nur aus Spacer-Mesh, einem testweise improvisierten Drawcord-Verschluss und einem abnehmbaren Hüftgurt mit Kurve aus X-Pac mit EVA gefüllt. Hieraus entstanden mehrere Learnings: - ein abnehmbarer Hüftgurt ist mäßig sinnvoll, wenn man ihn extra an sich anpasst. - EVA einschieben ist furchtbar mühsam - Spacer-Mesh dehnt sich im Vergleich zu Beladungsgewichten von Laufwesten bei einem großen Rucksack zu stark - ich bekomme die Form der Träger nicht zufriedenstellend hin, die diagonale Aufnahme der Träger ist aufwändiger in der Verarbeitung und zieht sich beim Tragen komisch am Rucksack-Rücken - der Verschluss ist nicht praktisch da nicht kompressionsfähig, und wohl auch optisch nicht hinzubiegen Entsprechend habe ich ziemlich viel wieder aufgetrennt und neu gemacht: - Hüftgurt aus X-Pac und Spacer-Mesh ohne EVA, dafür aber "auf Maß": Ich habe mit Maler-Krepp die perfekte Form auf meine Hüften geklebt, alles angezeichnet, runtergezogen und genau diese Form als Schnittmuster verwendet - Rucksackträger im klassischen Stil (vom 1. Ortlieb-Versuch übernommen), aus X-Pac und Spacer-Mesh. Die Aufnahme ist eine gerade horizontale Linie, den schrägen Anfangsverlauf erreiche ich über das Schnittmuster der Träger und nicht über die Aufnahme - Rolltop-Verschluss, welcher für die Form und das Handling beim Rollen mit Gurtband (extra stark) hinterlegt ist Nun habe ich meine erste zweitägige Bergtour damit bestritten und bin grundsätzlich begeistert: - das Handling mit Rolltop ist angenehm - die Mesh-Außentasche ist extrem praktisch (hatte ich vorher nicht) - der Tragekomfort ist stark verbessert, der Schwerpunkt ist viel näher am Rücken, der Hüftgurt passt wie angegossen ohne irgendwelche Druckstellen - ich habe knapp 1kg Rucksackgewicht gespart (von 1,5kg auf ca. 500g) Was noch verbesserungswürdig ist: - die Mesh-Taschen sind wesentlich zu klein, man muss ziemlich quetschen - Loadlifter würden wahrscheinlich noch sehr helfen, das Gewicht kompakt am Körper zu halten und die Schultern zu entlasten - der Rolltop ist zu kurz und schon bei Sommer-Beladung ziemlich am Anschlag - Softflask-Aufnahmen an den Trägern, sowie Zipp-Taschen für Snacks Außerdem frage ich mich, ob ich noch von irgendeiner Art von minimalistischem Tragegestell profitieren würde - ob Stangenkanal, HDPE-Platte, EVA, ...; und, ob nicht doch optimierte Laufwesten-Träger noch angenehmer wären. Hier jedenfalls einmal zwei Bilder vom vorläufigen Letztstand auf Tour: Danke an dieser Stelle jedenfalls einmal für die ganzen Inspirationen hier im Forum, vielleicht ermutigt der Beitrag ja jemanden, sich einem ähnlichen Projekt zu widmen und sich von Testläufen und Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen! 😊13 Punkte -
Hebridean Way Mai 2026
Silberdistel und 7 andere reagierte auf waldhummel für Thema
Tag 13: Do 21.05. (15km) Achmore – Stornoway Da wir nur knapp 15 km bis Stornoway vor uns haben, die zudem auch komplett auf alten Straßen verlaufen, können wir ganz bequem den Vormittag in unserer gemütlichen Unterkunft abwarten, bis der Regen endlich abgezogen ist. Die erste Hälfte des Weges nach Stornoway ist landschaftlich noch ganz schön, die zweite Hälfte dann nur noch dröge. Umso schöner, wenn man dann endlich Lews Castleground erreicht hat – den einzigen richtigen Wald mit Laubbäumen auf den Inseln! Für die Nacht haben wir uns im legendären Heb Hostel eingebucht. Tag 14: Fr 22.05. (28 km) Stornoway - Tolsta (Garry Beach) 28km komplett auf Asphalt, dazu noch an einer auf der ersten Hälfte überraschend stark befahreren Straße… das Wetter kühl, windig, immer mal wieder leichter Nieselregen. Das in der Mitte der Strecke sehnsüchtig erwartete Café entpuppt sich als Takeaway. Wir flüchten uns mit unserem Kaffee in den Shop der Tankstelle, wo wir ihn im Stehen schlürfen. Immerhin finden wir kurz darauf eine offene Kirche, die gerade renoviert wird. Man gestattet uns freundlich, auf den Treppenstufen im Eingangsbereich zu rasten. Immerhin mal sitzen und kurz drinnen sein. Je weiter wir gehen, desto weniger Verkehr gibt es. Schließlich ist es ja auch eine Sackgasse. Das Wetter klart endlich auf. Im letzten Dorf New Tolsta kaufen wir noch ein paar Snacks im Community Shop und füllen unser Wasser auf. Nun geht es hinunter zum letzten Strand, der per Straße erreichbar ist. Dort schlagen wir auf der Wiese unser Zelt auf, inmitten von friedlich grasenden Schafen. Tag 15: Sa 23.05. (29km, 670 Hm) Tolsta (Garry Beach) - Butt of Lewis Nach der „Bridge to Nowhere“ endet die Asphaltstraße und kurz darauf auch der geschotterte Weg. Gut 10 km wegloses Moor liegen vor uns. Wir folgen zunächst dem „Heritage Trail“, der jedoch sehr nah an der Steilküste entlang führt (mir zu gruselig). Der Wanderführer schlägt auch eine etwas direktere Route im Landesinneren vor. Manchmal sehen wir Markierungspfosten, manchmal nicht. Es geht ordentlich rauf und runter, zwei Mal durchklettern wir Schluchten und balancieren auf Steinen über das Wasser. Ein besonders buckliges Terrain zwingt uns dazu, immer wieder ein bis zwei Meter hochzuklettern, um dann wieder kleine Wasserflächen zu überqueren. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir wieder einen befestigten Weg. Die Aussicht auf Essen im „Wobbly Dog of Lewis“ treibt uns auf dem monotonen Wirtschaftsweg und später auf dem Asphaltsträßchen weiter. Im Café angekommen, bestellen wir das größte Frühstück auf der Karte! Frisch gestärkt und mit neuer Energie nehmen wir die letzten 5 km in Angriff. Zunächst auf Straße, dann auf einem angenehmen Wiesenweg entlang der Küste geht es zum Leuchtturm. Nach offiziellen 307 Trailkilometern haben wir es geschafft, wir sind den kompletten Hebridean Way inklusive der beiden Verlängerungsetappen und Rhenigidale-Variante gegangen! Wanderführer: Richard Barret: Hiking the Hebridean Way (Cicerone Verlag) The Offcomers: The Official Guide - Walking the Hebridean Way https://www.walkhighlands.co.uk/outer-hebrides/hebridean-way.shtml Der Official Guide nennt sogenannte „PitStops“, bei denen Wanderer Wasser und andere Unterstützung bekommen können. Fazit, Erkenntnisse: Ich finde, wir hatten echt Glück mit dem Wetter – wir sind nur einmal richtig nass geworden. Ansonsten hat es gerne mal abends, nachts oder früh morgens geregnet und da waren wir immer irgendwo drinnen. Der krasse Nordwind in der ersten Woche war natürlich schon eine Herausforderung. Da war ich mit unserer Entscheidung, hauptsächlich in Hostels zu übernachten, sehr einverstanden, zumal sich unser Zelt eher als Schönwetterzelt entpuppt hat. Mit meiner Ausrüstung war ich prinzipiell zufrieden, mit der Kleidung kam ich gut zurecht. Wenn es sehr windig war, habe ich noch die Regenjacke übergezogen. In den ersten Nächten war mir kalt an den Beinen und Füßen, aber da hatte es auch nur 4 Grad. Später war mir dann warm genug. Mit meinen Schuhen (knöchelhohe Kunstlederschuhe mit Membran) war ich auch sehr zufrieden. Bis auf die letzten zwei Mooretappen hielten sie gut trocken. In nassem Zustand waren meine Füße immerhin noch warm. Auch die Merino-Socken haben sich sehr bewährt. Was wir nicht gebraucht hätten: Kopfnetz (keine Midges), eine ganze Rolle Toilettenpapier, Powerbank. Was wir gut gebrauchen konnten: Sonnenbrille und Sonnencreme, die Healing Salve (Füße, aufgeplatze Lippen), Schlafbrille (es ist fast nie dunkel) und Ohrstöpsel. Sehr dankbar war ich auch über meine „Campschuhe“. Meine Packliste: https://lighterpack.com/r/wq5qi8 Busfahren kostet auf den Hebriden übrigens nur noch 2 Pfund pro Person und Fahrt (bezahlbar mit Karte). Man kann den Bus überall anhalten. Die Busfahrer sind sehr freundlich und hilfsbereit. Lebensmittel bekommt man auch in Tankstellen und Community Shops, oft sehr gut sortiert. Tesco und Coop liefern sogar Lebensmittel (haben wir aber nicht selbst ausprobiert)! Die Gatliff Trust Hostels (Howmore, Berneray, Rhenigidale) haben die Besonderheit, dass man sie nicht reservieren kann. Man kann jederzeit dort „einchecken“ und solange man ein Bett hat, kann man bleiben. Auch wenn kein Bett mehr frei ist, muss man nicht wieder gehen, man findet auf jeden Fall Obdach: https://gatliff.org.uk/ In den Wartehäuschen der kleinen Ferry Terminals auf den südlichen Inseln kann man auf jeden Fall auch übernachten (bin nicht sicher, wie es danach aussieht). Es gibt an zwei Orten am Weg Shelter, in denen man auch übernachten kann: im Langass Woodland und im Aline Woodland.8 Punkte -
DIY Ultraleichter 45‑L‑Rucksack
mtb_squirrel und 7 andere reagierte auf jakob-ineurope für Thema
Vielleicht hat hier jemand etwas davon, der selbst ein eigenes Design macht. Vor dreißig Jahren wurde ich in Irland von einem Rucksackhersteller eingeladen, der damals einen ultraleichten Rucksack entwerfen wollte, etwas, was zu diesem Zeitpunkt noch neu war. Verschiedene Leute, darunter auch ich, suchten damals nach Konzepten. Ich bin mir sicher, dass mein 45‑Liter‑Rucksack – vollständig wasserdicht und relativ komfortabel – mit seinen 200 Gramm der leichteste überhaupt war. Kürzlich habe ich noch eine Version davon in DCF und Dyneema gefertigt, um näher an die 100 Gramm zu kommen. Aber ich bin mir auch sicher, dass es der am wenigsten kommerzielle Rucksack war. Die Idee bestand darin, eine Ridge‑Rest‑Isomatte (die noch jemand nutzt?) groß aufzurollen und das Material in der Hohlfalte zu verstauen. Die Steifigkeit der Ridge‑Rest sorgte für eine gute Gewichtsübertragung. Die beiden Klettverschlüsse an der Oberseite dienen einem abnehmbaren Deckelfach. Das sieht dann ein bisschen aus wie eine Frisbee.8 Punkte -
Diese Woche bei Tschibo in der Filiale (und auch online) - ein wasserdichter 28l Rucksack. Rollverschluss, zwei Netzseitentaschen, Vortasche (eingehängt), alle Nähte doppelt/beidseitig abgeklebt. Brustgurt werden ich noch nachrüsten und den angehängten Verpacke Beutel rausschneiden. Mit selbigem Beutel wiegt der 159,3 g und kostet 12,99€. Wer es also mal ultraleicht ohne Liner oder Cover mit Minimalausstattung probieren möchte...😉7 Punkte
-
OT: Frag die Abgeordneten der AfD ich glaube die wichtigere Frage lautet: "Kann man einfach so wieder ausreisen?"6 Punkte
-
Angebot Übernachtungsplatz Bonn & Nähe Köln für Einkäufe Walkies, Sack&Pack, Bergischer Weg
Gibbon und 5 andere reagierte auf Eli Sabeth für Thema
Hallo zusammen, ich lese hier immer wieder Beiträge, besonders bei Rucksäcken, bei denen es um Ausprobieren/Anpassen von Ausrüstung geht, bzw. das Problem, dass man keinen Laden in der Nähe hat. Hier darum ein Angebot: Ich wohne in Bonn und man kann mir gerne eine Nachricht schicken, wenn man bei Walkon mal life was anprobieren/anschauen möchte und einen Übernachtungsplatz braucht. Viele Grüße Elisabeth6 Punkte -
Polartec Alpha Pullover
Namie und 5 andere reagierte auf kraxelmaxel für Thema
Obwohl mein alter Fleece-Pullover auch nach über einem Jahrzehnt Nutzung anstandslos seinen Dienst verrichtet, war ich trotzdem neugierig auf das vielgepriesene Polartec Alpha und habe beschlossen, meinen alten Pullover nachzunähen. Zuerst habe ich das Schnittmuster abgenommen, und anschließend auf Raglan-Schnitt abgeändert. Dafür war ich mir im Nachhinein extrem dankbar, denn das Nähen eines Raglan-Schnitts ist wirklich ungemein einfach. Anstatt gegenläufige Kurven im Ärmelloch zu nähen, hat man abgesehen vom Kragen und den Seiten genau vier Nähte (und die könnte man theoretisch durch Aneinander-Auflegen der Schnittteile nochmal minimieren). Anschließend habe ich aus Fleece-Resten ausschließlich die Kragen-Partie testweise zusammengenäht (Endprodukt war quasi eine Halskrause mit Zipp und kurzer Poncho-Verlängerung) - wertvoll im Nachhinein, da ich mir dadurch ein paar Fehler beim Endprodukt erspart habe. Nachdem der Stoff geliefert war, habe ich das Endprodukt gestartet. Hier kurz meine Learnings aus dem Nähprozess: - die Verarbeitung von Alpha (Netzstruktur) und schwarzem Garn kaschiert wirklich jeden Fehler, ist aber auch quasi unmöglich wieder aufzutrennen - der Kragen ist in der Verarbeitung mit Abstand das Schwierigste und Langwierigste an dem ganzen Ding, der Rest dauert im Vergleich nur ein paar Minuten - ich habe mir das Versäubern gespart, da nichts franst Ausschneiden der Schnittteile: Zipp und sukzessive Verbindung der Vier Stoffstücke: Das Endprodukt ist finde ich recht hübsch geworden und mit 129g auch wirklich leicht. Probieren konnte ich den Pullover kürzlich bei einer zweitägigen Bergtour, meine ersten Eindrücke dazu: - extrem angenehmes Tragegefühl - er flusselt ziemlich (vorher wurde er noch nicht gewaschen) - die Wärmeleistung ist jetzt nicht herausragend, vielleicht habe ich mir da einfach zu viel erwartet (auch nicht unter einer winddichten Schicht) - recht filigranes Gefühl beim Aus- und Anziehen - er trocknet unfassbar schnell, nach dem Wollwaschgang ist das Ding quasi schon trocken aus der Waschmaschine gekommen Insgesamt bin ich gespannt auf weitere Praxiserfahrungen bezüglich Wärmeempfinden, Haltbarkeit und generellem Handling, es ist aber definitiv ein nettes Nähprojekt wert!6 Punkte -
ich habe für mich gemerkt, dass zwischen 15 - 20 km meine optimalen TAgesetappen sind (ausser es sind weit über 1.000 hm). Dann ist es Urlaub für mich. Ich kann in der Früh etwas liegen bleiben, tagsüber gut Pausen machen und vor 18:00 am Zielort sein. Sind mal längere Tage dabei (ich plane immer von Campsite zu Campsite), dann geht das schon, ist aber bei weitem nicht so entspannt, weil ich einfach weiß, ich kann weniger Pausen machen / muss länger gehen, etc. Ab und zu hab ich es, dass ich meine, ich müsste doch mal mehr km gehen. Aber allermeistens bereue ich dass dann am nächsten TAg, weil ich einfach KO bin.5 Punkte
-
Das versteckte Gewicht von Kondenswasser im Zelt
mtb_squirrel und 4 andere reagierte auf jakob-ineurope für Thema
Viele achten beim Zelt vor allem auf das nackte Gewicht aus dem Katalog. Im Gelände kommt aber noch ein unsichtbarer Faktor dazu: Kondenswasser. Test 1: Nur Kondens, kein Regen Ich habe ein ganz normales 2‑Personen‑Zelt mit einem Kataloggewicht von 2475 Gramm verwendet – also kein extremes Ultraleicht‑Zelt, aber auch kein schweres Campingzelt. An einem trockenen Tag habe ich das Zelt auf einer Wiese am Waldrand aufgestellt und über Nacht stehen lassen, ohne darin zu schlafen. Ich wollte wissen, wie viel Kondenswasser das Zelt allein durch die nächtliche Feuchtigkeit aufnimmt. Am nächsten Morgen habe ich das Zelt direkt nach dem Abbau gewogen: 2810 Gramm. Das sind rund 335 Gramm mehr als das Ausgangsgewicht – nur durch Kondenswasser am Außenzelt. Praktische Konsequenz: Vor dem Einpacken so viel Kondenswasser wie möglich aus dem Außenzelt ausschütteln oder mit der Hand abwischen. Jede Minute Schütteln spart unterwegs Gewicht im Rucksack. Test 2: Abbau im Starkregen Im zweiten Versuch habe ich dasselbe Zelt in einer starken Regenphase abgebaut – so, als hätte ich es in einer „ewigen schottischen Regenfront“ eilig und keine Zeit, zu warten. Das Zelt ließ sich immer noch problemlos in den Packsack stecken, aber das Gewicht war eine Überraschung: 4820 Gramm. Das ist etwa das Doppelte des ursprünglichen Gewichts. Praktische Konsequenz: Wenn es in Strömen gießt und der Zeitplan es erlaubt, lohnt es sich, mit dem Abbau zu warten oder das Zelt zumindest in einer trockenen Pause zu lüften und abtropfen zu lassen, bevor es dauerhaft im Rucksack verschwindet. Fazit Kondenswasser und Regen können das Gewicht eines Zeltes leicht um mehrere hundert Gramm bis hin zum Doppelten erhöhen – unabhängig davon, ob es ein „Ultraleicht‑Zelt“ ist oder nicht. Wer Gewicht sparen will, sollte nicht nur auf Gramm beim Kauf achten, sondern unterwegs auch konsequent Kondenswasser ausschütteln, nasse Außenzelte getrennt verpacken und jede trockene Pause nutzen, um das Zelt kurz zu trocknen.5 Punkte -
Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen
mtb_squirrel und 4 andere reagierte auf MarcG für Thema
Hi, Willkommen bei unserem Hobby und hier im Forum. 1. Zu erfahren wie der Körper auf Belastung reagiert, und dann zu lernen wie man das am besten steuert und managed, ist ein wichtiger Teil einer guten Wandererfahrung. Das wird von Person zu Person auch sehr unterschiedlich sein. Das beginnt bei der Länge und Schwierigkeit der Tour, der Art des Wandern, Pausen und Ruhetage, Gewicht der Ausrüstung usw.. und natürlich auch Faktoren wie Wetter, Krankheit, Fitness usw.. Was auch ganz wichtig ist, ist die mentale Fähigkeit sowohl manchmal weiter zu machen, obwohl es keinen Spaß macht oder schmerzt, aber auch zu sagen: nein, hier ist jetzt Schluss! Das wird alles natürlich wichtiger je länger und komplexer die Tour ist. Was ich mir z.B. angewöhnt habe sind Dinge wie: Lieber langsamer aber dafür mehr Stunden am Tag wandern. Lieber relativ früh schon eine Pause machen und nicht erst den Akku komplett leer laufen. Füße abends trocknen und eincremen. Blasen haben mir schon mal Touren ruiniert. Rauf ist anstrengend, steil runter ist genau so anstrengend. Belastung bei Langstrecke im Auge behalten.... Wenn mir nur die Füße weh tun, dann geht es meistens trotzdem weiter. Knie, Muskeln... das ist schon kritischer. Natürlich macht man auch sehr unterschiedliche Touren: Manchmal will man mehr machen. "Ich lauf die 120 km jetzt in 3 Tagen" - man kann sie aber auch in 5 machen und das ist auch in Ordnung. 2. Das Thema hatten wir letztens hier: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/146517-verhältnis-körpergewicht-vs-rucksackgesamtgewicht/ Ich lande meist unter 10% Gewicht, aber das liegt eher dran, dass ich zu fett bin, als daran dass ich besonders klug packe....5 Punkte -
Google hat angekündigt, daß es ab September 26 nicht mehr möglich sein wird, Anwendungen für die Android-Plattform zu entwickeln, ohne sich zuvor bei Google registriert zu haben. Diese Registrierung umfasst: Zahlung einer Gebühr an Google Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen von Google Vorlage eines amtlichen Ausweises Hochladen des Nachweises über den privaten Signaturschlüssel des Entwicklers Liste aller aktuellen und zukünftigen App-Kennungen Es galt immer, daß Android eine offene Plattform ist, auf der man jede beliebige Software ausführen kann. Doch ab September 2026 wird Google ohne Nutzer-Zustimmung ein Betriebssystem-Update einspielen, das dieses Recht dauerhaft blockiert und den Nutzer vollständig von Googles Urteil abhängig macht, welchen Anwendungen künftig laufen dürfen. Hier sind die die Auswirkungen auf keepandroidopen.org ganz gut geschildert. Was man am Besten tun sollte, um zu verhindern, daß Google wirklich alle alternativen Apps & Vertriebswege ausschließt, wird auf Keep Android open gut aufgezählt. Ich bitte jeden, sich daran zu beteiligen und den Aufruf weiter zu verbreiten, gerne kann dieser Aufruf woanders hin mit copy & paste übetragen werden. VG Khyal5 Punkte
-
Das wird wahrscheinlich nicht verhindert. Die Entwickler die im Play Store anbieten werden ja schon jetzt registriert und der Playstore ist voll von Spywareschrott. Es geht eher darum daß man nun nicht mehr mal so eben eine Android App bauen kann ohne dass man bei Google die Hosen herunter lässt. IMHO ist Otto Normaluser recht gut abgesichert wenn er bei Installation aus alternativen Quellen nur den F- Droid Store zulässt und auf Playstoreapps weitestgehend verzichtet. Halb- OT: Es wird echt höchste Zeit für benutzbare Linuxphones.5 Punkte
-
Impressionen von Touren
waldhummel und 3 andere reagierte auf HEB für Thema
Impressionen unserer letzten Tour um Bergen, Norwegen. Oberhalb 700hm lag doch noch recht viel Schnee, darunter kam einem das Schmelzwasser entgegen. Dazu regnet es in Bergen auch an 240 Tagen im Jahr. Augen auf beim Wanderziel! Im Flieger gab es sogar noch 2 Flaschen ultraleichten Wein in der roten Hütte konnte wir eine Nachtverbringen und am Ofen alle trocknen. Die Hütte ist aus den 60ern und scheinbar ist der Betreiber in den 80ern gestorben, jedenfalls war die gesamte Einrichtung, also auch Putzmittel, Zeitungen, Nahrung usw. aus den 80ern. Letzter Gästebucheintrag war von 2018.4 Punkte -
Vorstellungsthread
Jeha und 3 andere reagierte auf traveloors für Thema
Hallo Zusammen, ich bin Anna und schon von kleinauf mit dem Zelt unterwegs. Früher als Kind mit meinen Eltern per Bikepacking und seit einem (ersten) Neuseelandaufenthalt vor knapp 10 Jahren im Wanderfieber. In Neuseeland waren wir aufgrund Studentenbudget noch mit dem unterwegs, was uns vererbt wurde, günstig zu haben war oder in unserem gekauften Campervan sowieso schon drin lag. D.h. wir waren zu Beginn statt ultraleicht eher ultraschwer unterwegs mit Sommerschlafsack, 3,5kg Discounterzelt und Heimkochtopf, der aufgrund seines dicken Bodens immerhin die Hitze super lange gehalten hat. *ironie off* Als ersten Kontakt mit UL haben wir uns damals aus Kostengründen immerhin einen Dosenkocher selbst gebastelt. Hier in Europa waren wir lang eher auf Hütten unterwegs und hatten an Basisgewicht eh nicht so viel dabei, aber dafür häufig Sonderequipment für Klettersteig, Hochtour etc. dabei, bei dem man nicht soo viel sparen kann. Seit zwei Jahren sind wir jetzt aber ins Packraften eingestiegen und damit hat sich vor allem mit einer längeren Tour in Nordschweden im letzten Jahr die Notwendigkeit ergeben, unser Normalequipment nochmal zu überprüfen. Für 10 geplante Tage und entsprechend Verpflegung für 12, waren wir inkl. ca. 10kg Packrafting-Equipment mit jeweils fast 30kg auf dem Rücken unterwegs und das war richtig hart. Unser Equipment haben wir über die Jahre erweitert, aber manchmal aufrund von Notkäufen auf Tour oder aus mangelnder Erfahrung nicht unbedingt clever ausgesucht. Vor Allem beim Zelt und beim Kocher ist noch ordentlich Luft nach unten. Da sind wir aktuell mit einem Vaude Invenio SUL 2p (ca. 2kg) und einem Primus Multifuel (schweeer) unterwegs. Ich lese hier schon eine Weile mit, auch was MYOG angeht und jetzt war es mal an der Zeit sich hier auch anzumelden. Ich freu mich auf jeden Fall auf einen guten Austausch und hoffe auf viele Inspirationen. Im Herbst geht es hoffentlich das dritte Mal nach Neuseeland und vorher soll das Gepäckgewicht noch etwas runter. Und damit ihr was zu lachen habt, hier noch ein Foto von unserem super Einsteiger-Koch-Setup:4 Punkte -
Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw
Thierex und 3 andere reagierte auf Ein.Plattfüssler für Thema
… wenn mir jemand mir etwas erlauben oder verbieten will, frage ich mich, woher seine Ermächtigung dafür kommt, dies zu tun? Welche Motivation bringt ihn dazu ?… So versuche ich, die Ursache-Wirkungs-Kette bis zu diesem Punkte zu verfolgen… Und es dauert machmal, bis ich am Ursprungspunkt angekommen bin. Doch dann bin ich da: Irgendwann hat der Mensch sich entschieden, zwischen gut und böse (schlecht) zu unterscheiden… Liegt nicht gerade hier der Ausgangspunkt zu Überwindung von Verboten etc. ? Im natürlichem Verhalten ? Ist nicht jedes Gesetz, jede Verordnung etc. Gewalt ? Doch hier mal eine Begebenheit auf meiner gerade beendeten Tour auf dem Märkischem Landweg, durch den NP Unteres Odertal, am Parsteiner See entlang, durch das Weltnaturerbe Buchenwälder Grumsin u.a. :Nach Durchstreifen der Buchenwälder Grumsin kam ich durch ein kleines Dorf und entdeckte einen sehr kleinen Friedhof. Wasser wird immer gebraucht. Also wo ist der Wasserhahn? Aha, gleich am Eingangstor. Dort werkelte gerade ein recht gut gekleideter Mann an einem Grab. Egal… Ich ging durch’s Tor, besah mir wie immer einige Grabsteine. Die geben interessante kulturelle Auskünfte über das Leben vor Ort… Danach war der Mann noch immer mit der Pflege des Grabes seiner Eltern (wie ich später erfuhr) beschäftigt… Ich griff zum Wasserhahn und entschuldigte mich gleichzeitig hier etwas Wasser zu mausen… Erwartet hatte ich ein grummliges Dulden meines Tuns… Keineswegs ! Seine Antwort: Wer, wenn nicht ich, hätte die Berechtigung (!!!) hier Wasser zu entnehmen… als ein Fernwanderer… Er wußte genau Bescheid hinsichtlich Übernachtungsgewohnheiten von uns Vielen von den Wenigen. Und war keineswegs erbost darüber. Sprach nur die Möglichkeit von Notfällen an… Übrigens war sein Vater der Förster in dem dortigem Revier… Überraschungen gibt es aber auch…. Tzzzz ... meint Ein.Plattfüssler 🙂4 Punkte -
ich hab mir vor kurzem ein XTEINK X4 gekauft und dachte, so etwas könnte hier auch den ein oder anderen interessieren... Beim XTEINK X4 handelt es sich um einen sehr kleinen E-Reader von einem chinesischen herrsteller kurz die Eckdaten: Display: 4,3" mit 220ppi Größe: 114 × 69 × 5,9 mm Gewicht: 74g Akku: 650mAh Speicher mittels microSD auf bis zu 512GB erweiterbar und geladen wird per USB-C Preis: 45-70€ Also, ich habe meins bei Ali für 46,39€ inkl. Versand gekauft und es war innerhalb von 6 Tagen da... Das Gerät war noch auf Chinesisch eingestellt und ließ sich aber mit wenigen Clicks auf Deutsch oder Englisch umstellen. Allerdings kann ich zur originalen Software nicht viel mehr sagen, weil ich es direkt mit der Open-Source-Software "CrossPoint" geflasht habe und seitdem ausschließlich selbige verwende! Zum Thema, wie man die Software aufspielt und was man alles einstellen kann, gibt es diverse Guides und Videos im Netz, weshalb ich das jetzt hier nicht weiter ausführen werde. Zum Gerät: Mir gefällt der Formfaktor sehr gut! Es liegt angenehm in der Hand, ist leicht und klein, und auch die Verarbeitung ist völlig ok! Die Tasten könnten einen etwas besseren Druckpunkt haben, aber für den Preis war ich positiv überrascht! Beim Lesen fand ich die Tastenanordnung nicht ganz optimal, insbesondere die Tastenwippe an der Seite (ähnlich einer Lautstärke-Taste am Smartphone) könnte sich für meinen Geschmack etwas weiter oben befinden, um das Umblättern mit einer Hand ergonomischer zu machen. Das Display ist gut und die Auflösung völlig ausreichend, sowohl in der direkten Sonne als auch im Schatten finde ich es angenehm darauf zu lesen. Im direkten Vergleich zu einem Kindle ist das Umblättern etwas träger, und manchmal kam es auch zu leichtem Ghosting, aber das ließ sich durch Einstellungen in der CrossPoint-Software weitestgehend beheben! Generell ist die CrossPoint-Software sehr gut, individuell anpassbar, und wer sogar ein wenig vom Programmieren versteht, kann hier seiner Kreativität freien Lauf lassen größtes manko ist vermutlich die fehlende Hintergrundbeleuchtung, denn wenn ich abends im Zelt lesen möchte, dann brauche ich dafür die Kopflampe... Ich habe das jetzt schon zwei-drei Mal getestet und mit dem Low-Power-Mode meiner Nitecore NU25 MCT UL ließ es sich angenehm lesen, und auch der Energieverbrauch hält sich damit noch in einem für mich vertretbarem rahmen als zusätzliches Feature ist das X4 magnetisch, sodass man es an Apples MagSafe-Halterungen befestigen kann oder auch sonst überall mithilfe von zwei beigelegten Klebe-Metallringen anbringen kann ich hätte auf dieses Feature gut verzichten können! Bin generell kein großer Fan von Magneten in der Ausrüstung, denn Metallsplitter finden sich an den abgelegensten Stellen und können einem viel Ärger bereiten. Für die Grammjäger gibt es auch noch das etwas leichtere (58 g) und kleinere (3,7") X3. Allerdings lädt das über einen "magnetic pogo pin“, da war mir USB-C deutlich lieber. Außerdem wäre mir das noch kleinere Display das 16 g Ersparnis nicht wert! Fazit: Für alle, die unterwegs gerne auch mal lesen, aber nicht gleich einen größeren E-Reader oder gar ein Buch mit schleppen möchten, kann ich das X4 empfehlen! Von Joshua Lowcock gibt es einen guten Guide zur crosspoint software anbei ein paar Bilder.4 Punkte
-
Fast wie Wildcampen: campu.eu
mtb_squirrel und 2 andere reagierte auf icefreak für Thema
Bin durch Zufall auf die Plattform campu.eu gestossen. Das ist quasi Airbnb für Camper aller Art. Gegründet von einem tschechischen Pärchen, denen Wildcampen zu heikel und der etablierte Campingplatz zu weit weg von der Ursprungsidee des Zeltens war. Entsprechend finden sich 99% der Angebote in Tschechien. Das Angebot reicht von der puren Wiese mit Feuerstelle (ohne Wasser und Toilette!) bis hin zum reinen WoMo Stellplatz an der Skipiste. Wir hatten zuerst ein kleines grünes Paradies, mit Trockenklo (da ist man aber lieber in den Wald gegangen) und neulich eine Art „Clubcamping“ mit dem Pflegezustand eines Golfplatzes inmitten der Berge des Altvatergebirges. Für 2 Leute mit kleinem Zelt und Motorrad waren jeweils um die 14 € fällig. Man fragt vorher via Website oder App an, bekommt dann erst die genauen Korrdinaten bzw. Anfahrthinweise. Da kann es auch schon mal 300m über ausgewaschenen Feldweg gehen. Bezahlt wird nur online. Ausschluß von Parties, großen Gruppen und überhaupt jeder Art von Lärm ist Teil der Regeln. Hier ist unsere Wiese am Kräutergarten, irgrendwo südlich von Prag: OT: Ja, auch mit dem Mopped wird UL-like gecampt sonst hätte die Klettersteigausrüstung nicht mehr reingepasst.3 Punkte -
Da wir uns gestern Abend mit mehreren Seglern über div Hilfsaktionen ausgetauscht hatten, kam dabei auch dieses Thema auf und ich dachte mir da im Forum doch in den letzten 5 Jahren viele User dazu gekommen sind, die damals nbicht dabei waren, pusche ich disen Link nochmal hoch und bitte jeden von Euch der auf dem Wasser oder am Wasser unterwegs ist, sich das Verlinkté mal in Ruhe durchzulesen.3 Punkte
-
Der Wechsel zwischen Sonne, fast windstill zu Windstärke 7-8 BF, dazu dann extremer Stsrkregen, Gewitter kommt so plötzlich, wie ich es selten erlebt habe, genauso schnell ist der Zauber 30 min später vorbei und nach etwas Zeit kommt die nächste Front. In ein paa std kommt das ja D / NRW an... Also seid vorsichtig, plant für heute mit Sicherheitsreserven / schnell erreichbaren Notunterkünften, am Abend soll es nochmal sehr heftig werden... und trotzdem... Happpy Trails3 Punkte
-
Wasserfilter - Katadyn BeFree - Wiederverwendung des Filters?
geoback und 2 andere reagierte auf Grafschaft Outdoor für Thema
Meine beiden Befrees waren nach nem halben Jahr offener Lagerung quasi dicht. Am Kalk liegt das nicht, da wir hier sehr weiches Wasser aus der Talsperre haben. Einen Tag vorher in Wasser einweichen und beide hatten Ihre original Durchflussmenge wieder. Deutlich schwieriger waren da meine Sawyer Filter, selbst tagelanges wässern hat nichts gebracht. Erst wiederholtes spülen und ruhen lassen in warmer Essiglösung hat es dann gebracht.3 Punkte -
Welcher Schlafsack für Hardangervidda im Juli?
zhnujm und 2 andere reagierte auf Ledertramp für Thema
Das ist unrealistisch. Ich weiß nicht wo du die Info her hast, aber auf der norwegischen Seite yr.no hat es derzeit in der Vidda tagsüber zwischen 6 und 10 Grad und nachts zwischen 2 und 5. Frieren auf Tour ist scheiße. Mit 10 Grad Komforttemperatur würde ich NIE, auch nicht im Hochsommer in die norwegischen Berge gehen. Ich war echt schon oft im Sommer da und ich habe nur auf einer einzigen Tour nachts mehr als 10 Grad gehabt. Sonst immer einstellig oder sogar unter Null. Nimm den 400er mit. Falls es wider Erwarten warm wird, haste Glück. Aber lieber 300g mehr mitnehmen, als die ganze Zeit zu frieren.3 Punkte -
OT: Ich liebe dich für diesen post ❤️3 Punkte
-
Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen
scissorsmountain und 2 andere reagierte auf Epiphanie für Thema
Ich bin etwas verwundert dass her keiner rein grätscht, aber mit Schmerzen zeigt Dir Dein Körper seine Grenzen auf. Schmerzen ignorieren heißt sich selbst zu ignorieren. Es gibt ggf Momente wo man da durch muss - weil mans verpeilt hat. Wegen dem Wetter. Weil man zu doof ist Karten zu lesen. Oder whatever. Aber grundsätzlich ist sicher meine Motivation SCHMERZFREI meine Tour durch zu ziehen. Wie ich das hin bekomme? Ich habe grob Erfahrung wie viel Strecke + Höhenmeter ich so hin bekomme Wie mache ich das? ICH rechne das so: ich schaffe grob 400hm die Stunde ODER 5km pro Stunde. Bei 1000hm und 20km brauche ich 2,5h für die Höhe und 4h für die Länge, also im Beispiel 6,5h Stunden. Grob. Alles um die 6h sind ok bis chillig (für mich), alles über 8h wird eher RICHTIG Arbeit. Wenn ich um 8 los laufe und um 18:00 das Handtuch schmeißen kann - mit einigem an Pause wohlgemerkt. Das heißt noch nicht das ich TATSÄCHLICH die Zeit brauche, aber ich habe einen Zahlenwert als Anhaltspunkt für diesen Zeitframe - für meinen Fitnesslevel. 6 is ok, deutlich mehr wie 8 is doof. Aber ja, je nach Topografie und Fitnesslevel Inwieweit das auf Deinen Körper passt, musst Du selber raus finden. Ich habe bei meinen Hikes allerdings NIE Schmerzen (Mückenstiche nicht mit eingerechnet) und würde mir mein Wanderverhalten überdenken falls doch 1/10 is easy 1/20 geht auch noch. Hier, im UL wären 5kg grob das Ziel. Abhängig von der Tour und Klimazone ist das normalerweise machbar. Hast halt kaum Wechselwäsche 😉 . Von meinem ehemaligem 15kg Equipment ist allerdings kaum was übrig geblieben (Equipment im Wert von NP 50€). Man muss nicht zwangsläufig reich sein (aber es hilft) - aber wenn nicht MYOG - gehts nicht ohne shopping. Konzerntrier Dich darauf deine Isomatte + Schlafsack Zelt (oder Tarp + Footprint + Bugnet) und Deinen Rucksack auf unter 3kg zu bekommen. Der Rest kommt mit etwas Disziplin und einer gepflegten Gear List --- und Support durch ein Forum wie dieses - automatisch. Nimm einfach immer so wenig wie möglich mit und dann immer nur das leichteste. Happy Trails!3 Punkte -
Hallo @Leffotrak das gesamt Gewicht ist aktuell Alles inkl. "getragen". Das würde ich wenn ich wieder Zeit finde anpassen. Man sollte das Gesamtgewicht natürlich auch haben ohne "Worn" Items sehen damit man nicht Gesamt - Worn manuell berechnen muss.3 Punkte
-
einsteigerzelt
schwyzi und 2 andere reagierte auf himmelblau für Thema
unterdessen habe ich drei Mal im Lanshan 1 (ohne Pro) geschlafen, einmal davon im Regen. Aufstellen ist sehr einfach und geht rasch. Hatte noch nie so ein unkompliziertes Zelt Der Platz war aber auch jedes Mal eben... Einige Heringe wurden ersetzt durch längere. Ich selber habe mit 1.72 m habe im Zelt gut Platz, auch neben mir bleibt einiges an Platz. Also aus meiner Sicht alles gut. Meine Aufgabe ist es nun, dass Kissen passend zum Hals zu modifizieren und das Liegen auf einer Luftmatratze zu üben schöne Pfingsten! Andrea3 Punkte -
2x3m Silpoly Tarp, 365 g, Marpat Camo, 250,-€
itisjustgear und 2 andere reagierte auf wilbo für Thema
Ich biete ein spezial angefertigtes 2x3 m Silpoly Tarp in Marpat Camo an. Das besondere ist die Stangentasche die einen schnellen Aufbau als Halb-Pyramide mit Vordach erlaubt. In der Stangentasche ist zudem ein Schlaufe verbaut, an dem ein Innenzelt eingehängt werden kann. Die Aufbauhöhe in den Fotos ist 125/130 cm. Für diese Höhe passen die meisten Trekkingstöcke. Ansonsten ist die gelbe Front-Schnur genau das Maß für einen Stock aus dem Wald. Das Tarp ist natürlich ansonsten wie ein normales 2x3 m zu verwenden. Eventuell müssen die Nähte mit SeamGrip versiegelt werden. Die Außenseite vom Stoff ist Silikon- und die Innenseite Polyurethan-Beschichtet. Maße: 2 x 2,98 Meter Gewicht, Inkl. aller Schnüre: 365 Gramm3 Punkte -
Flasche für Olivenöl
RaulDuke und 2 andere reagierte auf Wayne Schlegel für Thema
Habe bei der letzten Tour etwas (für mich) neues entdeckt. Und zwar war ich mit einem Kumpel unterwegs, der von Zigaretten auf Vape umgestellt hat, um seine Nikotinzufuhr runterzufahren und letztlich ganz aufzuhören. Lange Rede gar kein Sinn: sein Dampfliquid hatte er in einer leichten, auslaufsicheren Dosierflasche dabei, die es sogar in verschiedenen Größen gibt (30 - 200ml) und laut Internetrecherche auch für Öl geeignet sein soll. Die Dinger findet man unter dem Namen "Chubby Gorilla" in so ziemlich jedem Vape-shop und natürlich online. Er hatte nur eine 120ml Flasche für mich übrig, die kommt (inkl. diesem für Plastikdeckel typischen twist-off Sicherungsring, welchen man vermutlich entsorgen kann) auf 25g. Werde ich mir beim nächsten Besuch der Innenstadt aber definitiv auch mal die 200ml Variante besorgen. Die sollte auch nicht allzu viel schwerer sein, da der größte Anteil am Gesamtgewicht auf den Deckel entfallen dürfte.3 Punkte -
Bei unserer letzten Osterwanderung haben wir zu dritt direkt hinter einer Kapelle -- Teil eines Pilgerweges -- sozusagen direkt AM Friedhofsgelände unsere Zelte aufgeschlagen und genächtigt. Da gab es Bänke und eine freie Wiese, vom Friedhof aus nicht einsehbar, aber der Übergang von den Gräbern hin zur Wiese war fließend. Natürlich haben wir uns anständig verhalten, haben nicht auf dem Friedhofsgelände uriniert etc. Wir haben uns darauf eingestellt, falls jemand kommt und das anstößig findet und uns des Platzes verweist, dann soll es so sein. Es kam aber keiner und wir haben dort eine angenehme, von uns sogar als spirituell wertvoll empfundene Zeit verbracht. Vielleicht bietet das Leben ja einen friedlichen Spielraum für reichhaltige, angemessene Erfahrungen abseits von Durchschnitt, Statistiken, Vorschriften und Verboten. Natürlich lässt sich darüber vortrefflich diskutieren, und es ist wichtig, für andere Sichtweisen und Bedürfnisse offen zu bleiben -- z.B. auch in punkto Pietät.3 Punkte
-
Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw
Blickpunkt und 2 andere reagierte auf wiederfrei für Thema
Ich habe meine Meinung ja schon in klargemacht. In der Schweiz ist für mich Wildcampen im Mittelland ein No-Go .... . Zu anderen Ländern will ich kein Urteil abgeben. Es gibt aber genügend Länder die ähnlich dicht besiedelt sind. Möglicherweise empfindet dort die lokale Bevölkerung ähnlich. Jetzt soll mir bitte niemand den Leitfaden des SAC zitieren. Dort kann man sich fürs Hochgebirge weit oberhalb der Baumgrenze orientieren. Es gibt zwar für die meissten Bergtouren SAC-Hütten als Ausgangspunkte, aber nicht für alle. Hochgebirge ist ein anderes Thema und sei hier mal ausgenommen. Im besiedelten Gebiet ist draussen Übernachten absolut nicht angebracht. Es gibt genügend Campingplätze, BnB, etc. . Auch wenn man vermeintlich weit von der nächsten Siedlung weg ist. Oft sind diese Orte schon genügend anders genutzt. Sei dies durch Spaziergänger, Hundebesitzer, Jogger, MTB, ... . Ja, ich ärgere mich genügend oft über rücksichtsloses Verhalten in Naherholungsgebieten. Lokale und regionale Verbote treffen vorrangig nicht den Touristen, sondern die lokale Bevölkerung. Das ist meiner Meinung nach unfair. Durch sog. "freies Übernachten" provoziert man Verbote. "Overtourism" wäre ein weiteres passendes Stichwort. Als Gast / Tourist soll man einen Mehrwert für die lokale Bevölkerung bieten. Das heisst Nahrungsmittel lokal kaufen, angebotene (kostenpflichtige) Übernachtungsmöglichkeiten nutzen, respektvoll agieren. Nur so kann man die Gastfreundschaft erhalten. Wie ich möchte, dass sich die Touristen in meiner Heimat verhalten, so will ich mich auch im Ausland als Tourist verhalten. Ja, manchmal muss ich mich in meinen Ferien wirklich über meinesgleichen ärgern. Dies ist alles nur meine eigene Meinung. Jeder kann seine eigene Meinung haben und soll sich bitte jetzt nicht angegriffen fühlen.3 Punkte -
EOE Palladium vs. WSA-Spiritus: Kocher für 2p
schwyzi und ein anderer reagierte auf 6feet10 für Thema
Ich habe einen kaputten EOE mit Schlauch bei mir rumliegen. Das Gewinde für die Kartuschen ist nicht in den Alublock geschnitten, sondern mit einer Hülse reingeklebt gewesen. Hatte den Hersteller mal per Email kontaktiert, aber keine Antwort erhalten. Benutze jetzt einen Decathlon Kocher mit Schlauch für die nichr UL Anwendungen ist schwerer aber qualitativ besser. Also entweder du kaufst dir gleich etwas besseres als EOE oder orientierst dich an den ganzen leichten Chinaprodukten, schlechter können sie nicht sein.2 Punkte -
Hebridean Way Mai 2026
eric und ein anderer reagierte auf waldhummel für Thema
Wanderzeitraum: 09.-23.05.2026 Anreise aus dem Ruhrgebiet mit dem Eurostar über Brüssel nach London, Caledonian Sleeper nach Glasgow, Regionalzug nach Oban, Fähre nach Castlebay Rückreise von Stornoway über Ullapool, Inverness, Aberdeen, Caledonian Sleeper nach London, Eurostar nach Brüssel und Ruhrgebiet Hintergrund: 2022 sind wir bereits die Strecke von Tarbert nach Stornoway gewandert. Tag 1: Sa 09.05. (25km, 850 Hm) Vatersay - Eriskay, Camping am Strand Wir starten bei bestem Wetter, es ist sonnig und bleibt auch den ganzen Tag trocken. Der Wind ist teilweise kräftig. Ein perfekter Einstieg in unsere Wandertour. Gleich der erste Anstieg ist der höchste der ganzen Tour, aber gut zu gehen. Die Pfade sind alle trocken und die Aussicht begeistert uns einfach restlos. Der erste Tag bietet gleich alles im Paket: Traumstrände, Berge, Aussicht, Moor, Einsamkeit, Wiesen mit Schafen und Kühen – nicht zu Unrecht wird Barra als „die Hebriden en miniature“ bezeichnet. Wir erreichen noch die (vermeintlich) letzte Fähre des Tages und setzen gleich nach Eriskay über – drei Inseln an einem Tag! Das Wartehäuschen im Eriskay Ferry Terminal nutzen wir zum wingeschützten Kochen, praktisch sind auch die Toilette und der Wasseranschluss draußen. Anschließend gehen wir nur noch rüber zum Strand und schlagen dort zum Sonnenuntergang unser idyllisches Lager auf. Die Nacht ist recht frisch, nur ca. 4 Grad. Beine und Füße sind kalt, brrr. Tag 2: So 10.05. (42km) Eriskay - Howmore Hostel Der Tag beginnt mit ca. 8 km auf Asphalt. Autos sind an diesem Sonntag morgen fast keine unterwegs, so dass wir den nächsten Causeway nach South Uist und die Aussicht zurück nach Barra genießen können. Danach geht es den ganzen Tag entweder auf Wiesen- oder Wirtschaftswegen oberhalb des Strandes oder auch mal etwas weiter im Landesinneren, oder direkt auf dem Strand. Es ist flach und angenehm zu gehen. Wir sehen wieder viele Schafe mit kleinen Lämmchen, einfach eine große Freude. Der Wind kommt uns jetzt frontal entgegen – Nordwind ist eigentlich untypisch für die Hebriden (er wird uns allerdings noch ein paar weitere Tage erhalten bleiben!). Wir machen einen Abstecher nach Daliburgh um einzukaufen (der dortige Coop hat Sonntag Nachmittags geöffnet). Spontan kehren wir dabei noch im Borrodale Hotel zum Mittagessen ein – und bekommen das beste Essen, das ich seit langem in einem Restaurant zu mir genommen habe! Vor allem der Sticky Toffee Pudding zum Nachtisch ist der Hammer. Beschwingt gehen wir den ganzen Nachmittag direkt auf dem Strand. Hier erfreuen uns Hunderte von Vögeln, hauptsächlich die lärmenden Austernfischer und Sandregenpfeifer, die aussehen als ob sie über den Sand schweben! Gegen Abend geht es dann nochmal einige Kilometer durch Croftland. Zwei Mal geht es durch Kuhherden mit Kälbchen – wir sind froh, dass die Kühe gelassen bleiben und uns passieren lassen. Entgegen unserer Hoffnung macht der Wind keine Anstalten, schwächer zu werden, im Gegenteil. Uns dämmert, dass zelten hier wohl nicht möglich sein wird: die Landschaft bietet keinerlei Schutz, keine Bäume, keine Hügel oder Felsen, nichts… das wäre mit unserem Zelt wohl keine gute Idee. Zudem fängt es auch noch an zu regnen. Also auf nach Howmore, ins Hostel! Wir gehen die letzten drei Stunden ohne Pause, Abendessen fällt aus (dafür war es also gut, dass wir ins Hotel eingekehrt sind!). Ausgerechnet jetzt macht der Weg wieder einen idyllischen Schlenker zurück zur Küste, puh… gegen 21:30 Uhr erreichen wir endlich das Hostel, wo wir die letzten beiden Betten ergattern. Sofort hinlegen und schlafen. Tag 3: Mo 11.05. (28km) Howmore Hostel - Otters Edge Campground Der Morgen ist sonnig und windstill. Nach einem gemütlichen Frühstück im Hostel (alle anderen Gäste waren Radfahrer und sind längst unterwegs) brechen wir auf. Heute steht zum ersten Mal Moor auf dem Programm! Beide Moorpassagen machen großen Spaß zu gehen. Größtenteils verlaufen sie jeweils auf gut angelegten Wegen (geschotterte Dämme) und sind recht trocken. Brücken führen über größere Wasserflächen (teilweise kollabiert, aber noch passierbar). In der Mitte gibt es jeweils eine Strecke ohne Damm, da kann es teilweise nasser werden. Meist kann man die Stellen aber entweder umgehen oder drüberhüpfen. Ein Traum wird wahr, als wir tatsächlich eine Herde wilder Ponys sehen! Über einen weiteren Causeway erreichen wir die nächste Insel Benbecula. Das Liniclate Leisure Center beeinhaltet eine Schule und eine Schwimmhalle. Das Center ist noch geöffnet, als wir um 18 Uhr dort ankommen, die Cafeteria hat aber leider schon geschlossen. Wir steuern den Campingplatz Otters Edge an in der Hoffnung, dort etwas Windschutz zu finden. Vor Ort sind wir schnell ernüchtert: es ist brettflach und die Gebäude in Windrichtung sind recht weit weg. Schon unter gewissen Mühen bauen wir unser Zelt auf. In der geräumigen Küche können wir kochen und treffen die erste andere Wanderin, Lynn aus England. Gegen Mitternacht wachen wir auf, weil etwas auf unsere Beine drückt – das Zelt! Der angekündigte Sturm ist da. Schnell wird uns klar, dass es keine gute Idee ist, weiter im Zelt zu bleiben. Wir packen unsere Sachen und bringen sie in die Küche, das Zelt tragen wir ebenfalls dort hinein. Wir legen uns dann einfach mit unseren Isomatten auf den Boden und schlafen dort. Tag 4: Di 12.05. (28km) Otters Edge Campground - Moorecroft Bunkhouse Am Morgen warten wir noch einen Regenschauer ab und werfen uns dann dem Sturm entgegen. Wieder geht es einige Kilometer direkt auf dem Strand. In Balivanich machen wir einen Abstecher zum Supermarkt. Danach folgt das nervendste Wegstück des ganzen Trails: es geht ca. 6 endlose Kilometer schnurgeradeaus auf einer kleinen Straße auf den Berg Ruaval zu, der scheinbar überhaupt nicht näher kommt. Es gibt nicht mal Schafe zur Ablenkung… (hier könnte es lohnensweter sein, weiter durch Balivanich zu gehen und dann von dort aus auf einem Sträßchen zurück zum Trail, vor allem wenn man sowieso den Abstecher zum Supermarkt plant). Der Aufstieg auf den Ruaval auf einem trockenen Pfad macht Spaß. Oben angekommen nimmt uns der Sturm fast den Atem – und die Aussicht auch! Wir machen uns sofort wieder an den Abstieg, der uns in eine sumpfige Senke führt. Ein Weg ist nicht mehr zu erkennen, Markierungspfosten sind an eher merkwürdigen Orten aufgestellt. Aber wir finden ohne Schwierigkeiten den Weg zurück zur Straße. Anschließend geht es auf den nächsten Causeway, der uns von Benbecula über die Insel Grimsay nach North Uist führt. Auf diesen 8 km Straße kann man immerhin die Aussicht auf das Meer, kleine Inseln und Schafe genießen! Direkt nach dem Causeway gelangen wir zu Moorcroft Holidays, wo man campen kann und wo es auch ein kleines Bunkhouse mit drei Doppelzimmern gibt. Wir bekommen noch das letzte davon! Hier treffen wir auch zwei weitere Wanderer, Daniel aka „Englishman just walking“ und seine Frau Caroline aus Cambridge.2 Punkte -
Hebridean Way Mai 2026
eric und ein anderer reagierte auf waldhummel für Thema
Tag 9: So 17.05. (12km) Horgabost Campground - Lickisto Campsite Ursprünglich hatten wir geplant, in Tarbert im Hostel unterzukommen, doch wir stellen voller Entsetzen fest, dass dieses seit letztem Herbst für immer geschlossen hat! Damit bietet Tarbert überhaupt keine bezahlbaren Übernachtungsmöglichkeiten an, denn es gibt dort auch keinen Campingplatz, nur noch teure Hotels und B&Bs. Nach kurzem Nachdenken finden wir das gar nicht so schlimm, denn 8 km hinter Tarbert gibt es das Rhenigidale Hostel, das wir am Montag Abend erreichen können, wenn wir an diesem Tag vom Lickisto Campsite starten. Zudem ist für den Montag Sonne angesagt und auf uns warten heute noch ein paar Kilometer Bergflanke… erneut ist es kein Vergnügen für mich, aber immerhin bin ich morgens noch frisch und so kann ich wenigstens die fantastischen Ausblicke genießen. Es geht nochmal ordentlich rauf und dann steil wieder runter, natürlich weglos und mit nur wenigen Markierungspfosten. „Hike your own hike“ wird hier zum gelebten Prinzip. Der zweite Teil des Weges führt uns über die berühmte Coffin Road. Der Weg ist anfangs sehr gut befestigt, später wird der Pfad schmal und felsig, teilweise auch etwas nass (aber nicht sumpfig). Man geht durch ein wildes Hochtal, umgeben von mächtigen Felsen. Lickisto Campsite ist ein einzigartiger Ort: der Campingplatz liegt terrassiert an einem Hang und ist komplett mit Büschen und Bäumen bewachsen. Eine grüne Oase! Zudem gibt es ein ehemaliges Blackhouse als Gemeinschaftsraum mit Küche und Wohnzimmer (Sofas, Feuerstelle). Dort verbringen wir einen gemütlichen Nachmittag und waschen unsere Wäsche. Tag 10: Mo 18.05. (30km, 1100 Hm) Lickisto - Rhenigidale Hostel Die Sonne scheint den ganzen Tag und der Trail hält die schönsten Strecken für uns bereit! Es gibt noch ein paar Kilometer Coffin Road, den grasbewachsenen Scholars Path zwischen eindrucksvollen Felsen und einen Pfad an der Steilküste. Zwischendurch geht man auf der ruhigen „Golden Road“, auf der man schließlich Tarbert erreicht. Für ein Mittagessen im Hotel sind wir zu spät, aber im Deli ergattern wir noch ausgezeichnete Pies, die wir mit Kaffee (exzellent) und Kuchen abrunden. Nach 2 km Straße erreichen wir den Postmans Trail, der uns nach Rhenigidale führen soll – das ist eine Variante, die der Wanderführer explizit vorschlägt. Da wir die Original-Strecke hier bereits 2022 gegangen sind, passt das für uns gut. Der Postman Trail führt zunächst auf einem gut zu gehenden Schotterpfad zu einem Pass hinauf – und anschließend mit atemberaubender Aussicht auf das Meer einen steilen Zickzack-Weg hinunter zu demselben. Über ein paar weitere Hügel erreichen wir das Dorf Rhenigidale. Es ist eine Sackgasse! Strom gibt es hier seit 1980, die Straße seit 1990. Das Hostel finden wir verlassen vor, wir werden die einzigen Gäste in dieser Nacht sein. Aus den zurückgelassenen Lebensmitteln zaubern wir uns ein üppiges Abendessen, es gab sogar frisches Gemüse! Tag 11: Di 19.05. (21km, 600 Hm) Rhenigidale - Aline Shelter Da für den Tag Regen angesagt ist und wir nur 20 km geplant haben, gammeln wir noch bis 11 Uhr im Hostel herum. Die Straße führt ebenfalls steil einen Pass hinauf und anschließend wieder hinunter zum riesigen Meeresarm „Loch Seaforth“. Wir begegnen zwei Wanderinnen, die mit dem Bus von Tarbert bis zum Abzweig der Straße gefahren sind und nun auf dem Weg nach Rhenigidale sind. Der Regen ist nicht allzu stark, zwischendrin ist es sogar einige Zeit trocken. Das Wandern entlang der Hauptstraße macht keinen Spaß, da die Autos auf der zweispurigen Straße sehr schnell fahren. Immerhin gibt es zwischendrin noch eine schöne Passage über einen Pass (sehr nasser Wiesenweg) und am Ende geht es durch das Aline Community Woodland. Der Weg führt aber nicht richtig durch Wald, dafür nochmal steil über einen Hügel. Zelten kann man hier nicht wirklich gut – es ist entweder steil oder sumpfig. Unser Ziel ist der Shelter mit Toilette (es gibt zwei Shelter: einer ist direkt vorne an der Straße, der zweite mit der Toilette ist ein paar Hunter Meter weiter neben einem Spielplatz ab von der Straße). Den Shelter erreichen wir gerade, bevor es richtig anfängt zu regen, perfekt. Drinnen haben es sich bereits zwei junge Radfahrer gemütlich gemacht, draußen wird sogar auch gezeltet (ebene Wiese!). Der Shelter hat eine Regenwasser-Toilette und bietet meiner Einschätzung nach Platz für bis zu 6 Personen. Die beiden Radfahrer schlafen in einem kleinen Nebenraum, wir beide im Hauptraum. Es ist überraschend warm in der Nacht. Tag 12: Mi 20.05. Aline - Achmore (Westend B&B), 31km, 850 Hm Auch die heutige Etappe bietet zwei lange Moorpassagen. Die erste (ca. 11 km) führt auf meist ganz guten Pfaden bis nach Balallan. Zwischendrin ist es schon mal nass und matschig, aber immer wieder gibt es auch gute Pfadabschnitte. Unterwegs bewundern wir wieder Seen und die mächtigen Berge, die uns umgeben. Wir scheuchen ein paar Moorhühner auf, die so gut getarnt sind, dass man sie wirklich kaum sehen kann. In Balallan haben wir Glück und können im Community-Bistro zu Mittagessen. Es gibt Suppe und Sandwiches. Danach geht es ein Stück an der Straße entlang, bis der Weg bei Laxay wieder ins Moor abbiegt. Einige Zeit ist es ein zunächst ein guter Wirtschaftsweg, dann ein felsiger Damm. Es wird hügelig, und je weiter man vorankommt, desto schlechter wird der Weg. Das Auf- und Ab macht das Gehen im Matsch nicht einfacher. Irgendwann fängt es dann auch noch an zu regnen, und diesmal richtig. Die letzten 2,5km geht es durch eine riesige Senke, in der der Weg dann komplett verschwindet. Hier gibt es auch keine Chance mehr auf trockene Füße… Völlig durchnässt erreichen wir die Straße und kurz darauf unser B&B in Achmore. Diesen Luxus hatten wir in weiser Vorraussicht des Wetters schon einige Tage zuvor gebucht. Unsere Gastgeberin Maggie empfängt uns warmherzig, gibt uns extra Handtücher zum Trocknen und Zeitungspapier für die Schuhe. Das ganze Haus ist mit einem dicken Teppich ausgelegt und bietet Wärme und Gemütlichkeit.2 Punkte -
Suche Empfehlung für ultraleichten Rucksack (90–110 Liter) für 4 Wochen Wildnis in Sibirien
Numinex und ein anderer reagierte auf Lolaine für Thema
"....40 Tage lang mit 65 kg Gepäck in die Wildnis..." Bei solch einer masochistischen Aktion spielt dann das Gewicht des Rucksacks auch keine Rolle mehr.2 Punkte -
Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen
laufnaso13 und ein anderer reagierte auf Seph für Thema
Hallo zusammen! Ich schreibe ehrlich gesagt eigentlich nicht wirklich in Foren, aber habe nach nach meiner zweiten Mehrtagestour (vier reine Wandertage Tage E9 in Polen, sehr sehr spontan entschieden) einige Fragen. An der Stelle vielleicht ein kurzer genereller disclaimer zu mir, ich bin 36, starte eher ungeplant und mit großer Euphorie in Abenteuer und bin auch sehr gut darin über meine Grenzen zu pushen. Das richtige Mindset ist von all den möglichen Problemen sicher nicht meins 😅. 1. Da komme ich auch schon zu meiner ersten Reflexion bzw. Frage an euch. Ich bin schon eine puscherin, was Etappen und Strecken angeht. Klar alles nicht auf krassem Niveau weil Einsteigerin, aber ich weiß wie ich mich fühle:). In Polen bin ich jetzt insgesamt 115 km in vier Tagen gelaufen. Dabei ist es doch normal das man Muskelkater und Schmerzen hat. Da pushe ich mich stur durch. Ich frage mich aber manchmal, ob ich zu sturr bin. Wirauf achtet ihr da so, dass ihr nicht in so blöde Konsequenzen wie Schleimbeutel Entzündungen im der Hüfte oder was weiß ich Erschöpfungsbrüche geratet? Oder besteht diese Gefahr garnicht? Ich mag dieses Gefühl über die Grenzen zu gehen halt schon, aber will auch nicht unverantwortlich sein, wenn ihr versteht. Ausdauer war schon immer meine stärke. Sonst Ich bin so durchschnittlich gut sportlich würde ich sagen, gehe einmal pro Woche ne halbe Stunde joggen, mache 2-3 mal ne halbe Stunde Krafttraining. bereitet ihr euch mit bestimmten Trainings extra vor? 2. Ganz ganz sicher muss ich das Gewicht meiner Ausrüstung reduzieren. Ich war jetzt in Polen bei 13-14 kg 🫠😅- je nachdem wie viel Wasser ich mitgenommen habe. Vor der Reise dachte ich mir, “ach, let’s Go, dann ist es eben etwas anstrengender”. Ich glaube auch fest, man muss erst Erfahrungen machen, ehe man weiß was man braucht oder sich eventuell für teures Geld anschafft, naja… hat mich aber auch schon genervt 😅 Ich habe mal so die Faustregel gehört, dass der Rucksack insgesamt so 1/10 des Körpergewichtes wiegen soll. Ist das für euch ein realistisches Ziel? Das wären bei mir dann circa 6,3kg. Also mehr als die Hälfte???? Ist das möglich?? Was sind da eure Richtwerte? Oder macht es überhaupt Du Dich an sowas zu orientieren? Kenne mich wie gesagt mit UL nicht so gut aus, ich hab halt das Trekkingwandern sehr für mich entdeckt:). Und das will ich sehr gerne weitermachen. An der Stelle will ich gar n Uhr so in die Detail gehen. Dazu gibt es hier ja auch viele konkretere threads. Aber fyi. Dabei hatte ich auch ein nicht UL-Biwak-setup, aus einer decathlon Hängematte, isomatte exped, mountain Equipment Schlafsack Kunststoff und ein diy tarp aus meinem Dusch Vorhang :D. Sowie halt Kocher. Bin gespannt auf eure Antworten! Beste Grüße! seph2 Punkte -
Entstehung meines ersten Rucksacks
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf izi für Thema
schaut ja schon mal gut aus. Als Tip für EVA in die Träger zu bekommen: Den Schaumstoff vorher mit Babypuder "einschmieren". Das hat das ganze bei mir erheblich erleichtert. Die Loadlifter lassen sich bei deinem Konzept einfach in der Ansatznaht vom Rolltop unterbringen.2 Punkte -
Hinweis auf gute Wildwasser-Packraftstrainings...
Jeha und ein anderer reagierte auf traveloors für Thema
Wir haben nach einem ersten Kurs in Neuseeland einen zweiten WW-Kurs bei Tom von Packrafting Explorers gemacht und das kann ich nur empfehlen. Seon kenne ich nur vom European Meet-Up, aber er und Tom arbeiten auch zusammen und sicherlich ist das Niveau vergleichbar. Wer grundsätzlich WW mit dem Packraft fahren will und kein absoluter Anfänger ist, für den ist übrigens das European Packrafting Meetup an der Soca noch ein heißer Tipp. Start dieses Jahr ist allerdings schon Montag in einer Woche für die Kurzentschlossenen.2 Punkte -
kleine Review Soto Field Kite Table
Gymbooo und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
vor ein bisschen Zeit bei Soto entdeckt und konnte Sack & Pack davon überzeugen, welche mitzubestellen, meinen habe ich inzwischen, schon ein bisschen verwendet, aber bis jetzt mehr ein Unpacking mit etwas Benutzung, die richtige Bewährungsprobe kommt in den nächsten Wochen, beim Bluesrock-Festival, Segeln & Packraften. Klar ist das jetzt mit 282 g nix was ich auf einer UL-Wandertour mitnehmen würde, aber beim Paddeln habe ich es schon häufig erlebt, daß in den "Ufer-Übernachtungsbereichen" teilweise extrem trockener, etwas höherer Bewuchs war, daß ich froh war, nach oben da etwas raus zu sein und mit Evernew Alcohol Stove auch immer froh war, da eine ebene, kippsichere Unterlage zu haben und wenn Essen drauf, wird es zumindest für die kleinen Krabbler was aufwendiger, dran zu kommen. Bis jetzt waren die div kleinen Tische von den Japanern eher > 50 €, das Teil kostet jetzt knapp 30 €, dazu kein langes Basteln mit Stäben durchzustecken o.A. , aufklappen, Drahtbügel-Füße ausklappen, einhaken, hinstellen, fertig. Daten : gewogen 282 g Packmaß 30,3 * 9,7 * 1,2 cm Tischfläche 28,8 * 18,8 cm Höhe 7,4 cm Ich finde das Teil echt nett und sotomäßig gut verarbeitet, durchdacht. Dabei ist dann noch ein Packbeutel aus dickem SS Tyvek, aber nen Ziplock-Beutel ist leichter und jetzt noch die Bilder...2 Punkte -
GR11 - kein Platz auf dem Refugio de Góriz
hike_and_paddle und ein anderer reagierte auf marieke333 für Thema
2 Punkte -
Frage zu Alpha-Hoodies
6feet10 und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Thema
Empfindlich ist da garnix! Meinen ältesten Hoodie, den OMM Core Hoodie, trage ich immer noch manchmal, und den habe ich seit 2021! Die ersten zwei Jahre war es mein einziger Pullover, aus diesem Material. Nun könnte man ja sagen, das wäre kein Polarzec Alpha, aber denen sei gesagt, das ich keinen Unterschied feststellen kann. Mein Outlite Side Hoodie habe ich seit 2023 und habe ihn auf wirklich jeder Wanderung dabei!! Keine großen Veränderungen feststellen können! Da es mein liebstes PA Teil ist, trage ich den auch häufig auf Spaziergängen, in der kalten Jahreszeit, oder am Lagerfeuer am Weserstrand!2 Punkte -
Entstehung meines ersten Rucksacks
BleiStift und ein anderer reagierte auf jakob-ineurope für Thema
Ich bin kein Muttersprachler – sorry, falls nicht alles ganz korrekt übersetzt ist. Toll gemacht mit diesem Rucksack. Ich bewundere deine Ausdauer. Die Rolltop-Öffnung könntest du eventuell so gestalten, dass sie auch als Loadlifter funktioniert, aber das ist kein einfaches Design. Ich hatte das an meinem vorherigen Rucksack, den ich zehn Jahre lang benutzt habe. Das spart einige Gurtbänder ein – und das ist ungefähr der schwerste Teil des Rucksacks. Ich glaube, bei den Schultergurten solltest du dich an Laufrucksäcken oder Laufwesten orientieren. Tragekomfort an den Schultern hängt nicht einfach von viel Polsterung ab, sondern vor allem davon, dass das Gewicht gut und gleichmäßig verteilt wird. Bei deinem Foto mit dem festgenähten Hüftgurt würde ich empfehlen, den Hüftgurt nicht in einem rechteckigen Muster festzunähen, sondern eher in Form eines Trapezes mit der kurzen Seite oben. Dann steht der Hüftgurt automatisch in einem konischen Winkel und kann mehr Gewicht tragen.2 Punkte -
Nun für mich erprobt: Alpenblow und Zero Pump 2 … bereits in einem anderem Beitag (siehe: Erprobt: Zero Pump 2) erwähnt. Habe nun die Zero Pump, die Zero Pump 2 und die Alpenblow in meinem Besitz… Die Zero Pump 2 kann (m)eine Luftmatte tatsächlich prall aufpumpen. Nachblasen nicht erfordrlich… Gewicht etwa 46 g. Schwerster Adapter plus 12 g. Maximal also 58 g (ähnlich wie gängige Pumpsäcke). Die Alpenblow wiegt mit schwersten Adapter dagegn nur 10 g… Das kleine Ding ist wirklich faszinierend… Habe sie gerade auf einer 15-Tage-Tour auf dem Märkischen Landweg, durch den NP Unteres Odertal, durch das Weltnaturerbe Buchenwälder Grumsin u.a. ausprobiert. Als Stromquelle nutze ich die Powerbank. Telefon müßte für Nutzung als Stromquelle eingeschaltet sein... Die Alpenblow ist wirklich sehr klein, sehr leicht, sehr leise. In zwei, drei Metern Entfernung kaum noch hörbar. Schon gar nicht, wenn mensch beim Lageraufbau eine Menge andere Geräusche produziert… Die Alpenblow pumpt die Matte soweit auf, daß ein einmaliges oder zweimaliges manuelles Nachblasen (je nach genutztem Lungenvolumen) erforderlich ist. Sehr positiv hervorzuheben ist m.E., dass der Konstrukteur/ Hersteller der Alpenblow dies in seiner Produktbeschreibung auch erwähnt. Ebenso der in Deutschland einzig autorisierte Verkäufer Sack&Pack… Fazit: Alpenblow da, wo es leicht und leise sein soll. Die Zero Pump 2 wo es bei Gewicht und Lautstärkre nicht so drauf ankommt, aber die Bequemlichkeit hoch steht...2 Punkte
-
Erprobt: Zero Pump 2
Gibbon und ein anderer reagierte auf Ein.Plattfüssler für Thema
… hab ich mir in einem Anfall von Kaufrausch doch tatsächlich die Zero Pump 2 (und sogar die Alpenblow) gekauft. 😉 Hauptfrage war für mich: Kann die Zero Pump 2 (m)eine Luftmatte bis zur vollen, also nutzbaren Härte aufpumpen, ohne manuelles Nachblasen also ? Ergebnis: Sie kann ! Meine Nemo Tensor insulated in Regular Mummy ist in ca. 50 Sekunden prall aufgepumpt. Nachblasen unnötig… Weitere Detail: Das Gesamtgewicht der Pumpe mit dem jetzt 900 mAh Akku (Herstellerangabe) beträgt 46 g. Der schwerste Adapter dann noch 12 g dazu. In der Summe also 58 g. Letzteres ist in etwa das Gewicht eines üblichen Pumpsacks. Gewicht spare ich mit der Zero Pump 2 also kaum… Das Geräusch der Pumpe ist gegenüber dem des Vorgängers erfreulicher Weise nicht lauter geworden. Meinem individuellem Empfinden nach dagegen etwas weniger jaulend. Daher angenehmer. Das kann jedoch exemplarbedingt sein. In 15 Meter Entfernung nachts in freier Landschaft ist das Geräusch der Pumpe kaum mehr hörbar… Das Gehäuse ist weiterhin aus Aluminium. Die Abmessungen der Pumpe unverändert. Der Einschaltknopf ist kleiner geworden. Somit etwas fummelig(er)… Laut Hersteller soll die Pumpe mit dem eingelegten mittels USB C aufladbarem Akku 21 Minuten laufen. Hab ich nicht probiert… Es liegen die bekannten 6 Adapter für alle gängigen Matten bei, auch für die schmalen Ventile älterer Matten (z.B. Therma Rest, schaumgefüllte Matten von Nordisk)… Fazit: Kommt es nicht auf Einsparung an Gewicht und Eindämmung des Laufgeräusches an, ist die Zero Pump meine Wahl (Radreiseen, Padelln)… Ansonsten wähle ich die Alpenblow (Trekking)...2 Punkte -
Danke für den Beitrag! Wichtiger denn je!! Ich befürchte, ganz so einfach ist dann das auch nicht. Ich persönlich finde es einfach nur noch frech, was sich Google da erlaubt. Erst selber von Opensource profitieren und es dann closed source machen?! Da finde ich so einen Post hier das Mindeste! OT: es gibt eine Doku namens "nothing to hide" (?). In dieser wird ein Ex-FBI Angestellter interviewt. Der sagte da etwas, was ich seitdem nicht mehr aus dem Kopf bekomme - "Wenn es die Stasi noch geben würde, würden die sich die Finger nach den heute vorhandenen Daten lecken". Ich finde so ein Kommentar sollte man sich mal länger durch den Kopf gehen lassen. Klar, sind die ganzen Services à la Bigtech praktisch. Genau das ist ja auch das Ziel. Klar "scheint" es kostenlos zu sein. Aber wir alle wissen womit wir bezahlen. Und wir alle wissen auch, was passieren kann, wenn diese Daten in Falsche Hände geraten. Dafür darf man dann mal nach China schauen. Und was passiert, wenn hierzulande ein Machtwechsel stattfindet, bei welchem man es dann nicht mehr so genau mit Datenschutz sieht? Das Argument, man habe nix zu vergeben ist längst über holt und scheinheilig. Dann gerne hier einfach mal alle Passwörter von euren Konten teilen, mal sehen, was ich so heraus finde😉2 Punkte
-
Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw
Mia im Zelt und ein anderer reagierte auf bördebube für Thema
Da diese Art der Übernachtung so ganz und gar verboten ist... is´ klar was ich meine, gell ?! Jeder, der den legalen Bereich verlässt, sollte sich dessen auch bewusst sein ! Denn wie der Wildcamper persönlich dazu steht, das steht auf einem anderen Blatt. Wer da an den Falschen gerät, der sollte sich über Strafen nicht wundern. Persönlich denke ich, der beste overnighter war der, von dem niemand etwas bemerkt hat.2 Punkte -
Wie man einen HMG Rucksack noch "wasserdichter" machen kann...
mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf khyal für Thema
HMG (Hyperlight Mountain Gear) Rucksäcke sind aus sehr dickem stabilen DCF gefertigt, die Konstruktion ist so gut, daß etliche andere Hersteller davon kopieren, äh sich inspirieren lassen Das Material hat eine extrem hohe Wassersäule, alle Nähte ausser der Bodennaht sind Flachnähte und gut abgetaped, da ist alles prima. Bei der Bodennaht sind die Kanten, um die Naht zu schützen, nach innen gefaltet und mit Nahtband eingefasst,entsprechend ist diese Naht nicht abgetaped, was unter normalen Bedingungen keine Rolle spielt,. Für lange Starkregen-Bedingungen kann es Sinn machen, die Bodennaht abzudichten, damit der Rucksack absolut trocken bleibt. Beim Porter macht das nur Sinn, wenn man ihn z.B.als Paddler untertauchfest machen will, für alles Andere ist er so dicht genug. Die Aktion dauert nicht lange und ist nicht kompliziert, habe ich schon ein paar Mal gemacht. Als Erstes innen die Klettbänder der Gestängekanäle öffnen und die beiden Voll-Alustäbe entfernen, dabei markieren, welches Ende nach unten kommt und wierum gedreht die Stäbe in die Schläuche kommen Dann den Rucksack auf links ziehen und über eine Stuhllehne stülpen, damit man von allen Seiten an die Naht kommt Die Naht gut mit Seamgrip +WP einschmieren Rucksack wieder auf rechts ziehen, Gestängestäbe einsetzen, fertig Wenn man z.B. Wildwasser-Paddler ist und deswegen einen Porter möglichst tauchfest bekommen will, kann man ihn auch noch eben von aussen abdichten Wenn Frage sind fragen, Ergänzungen, Kommentare sind natürlich auch prima2 Punkte -
Impressionen von Touren
HEB und ein anderer reagierte auf TheRebel für Thema
2 Punkte -
Impressionen von Touren
HEB und ein anderer reagierte auf realholgi für Thema
2 Punkte -
Sweden Kungsleden - Hemavan - Abisko NOBO 2025
Sebastiaan und ein anderer reagierte auf Oska für Thema
o, nachdem ich nun seit dem Black Friday die kommerzielle Version von Davinci Resolve habe, kann ich nun auch den DJI Codec voll nutzen und die Videos auch verarbeiten. Wie ihr schon sicher mitbekommen habt, sind Bilder, vielleicht jetzt auch Videos (sind ja im Grunde auch Bilder) eher mein Ding als das Laber Rhabarber, daher habe ich den Blog meiner Reise nicht mehr fertig gestellt. Aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte. Vielleicht gefallen euch ja die Impressionen und es wekcht das Interesse mal selbst den Kungsleden zu wandern. Hier also der Link für das Video für die komplette Tour von Hemavan nach Abisko, kein Gequatsche, nur Bilder und Musik.2 Punkte -
Ich kann meine Müsli.... (Frühstücksalternative)
BleiStift und ein anderer reagierte auf SvenW für Thema
Also ich bereite die Bannocks zuhause vor und verpacke sie portioniert in ZIP Beutel. Mein Rezept besteht aus Mehl, Trockenhefe, etwas Salz und Zucker einer Salatkernmischung und einigen Gewürzen. Abends gebe ich diese Mischung in meinen Topf und füge etwas Wasser hinzu und Knete das ganze solange bis ich daraus einen festen Ball formen kann in dem alles Mehl gebunden ist (seeehr vosichtig mit dem Wasser ansonsten wird es schnell Matsch). Das lässt man dann über Nacht im Zelt ruhen, wenn es kalt ist nehme ich den Topf mit in den Schlafsack. Morgens dann nochmal durchkneten und zu einem oder mehreren Fladen mit Durchmesser des Topfes oder der Pfanne formen. Den Fladen einfach in ordentlich Öl und mit geschlossenem Deckel von beiden Seiten anbraten. Temperatur dabei nicht zu hoch ansonsten wird er außen schwarz und bleibt innen roh. Je niedriger die Temperatur umso mehr Zeit hat er noch aufzugehen und fluffiger zu werden. Wenn man sich morgens spontan für Bannock entscheided kann man ihn auch mit warmen Wasser anrühren und dann noch 30min im warmen gehen lassen. Ist dann meistens etwas kompakter, schmeckt aber trotzdem gut. Ich habe dafür die Trangia Antihaft Panne dabei, mit genug Öl und reduzierter Hitze geht es aber auch in unbeschichteten Töpfen.2 Punkte