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Ultraleicht Trekking

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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 13.08.2026 in allen Bereichen

  1. 6 Punkte
    Macht in meiner Firma gerade die Runde: https://noslopgrenade.com/de/ bzw: https://dontpastetheai.com/angry/
  2. Review Alpenblow Lux

    Kerberos und 5 andere reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    6 Punkte
    Ich war ja schon sehr von der Alpenblow angetan und habe über die Pumpe auch im Forum geschrieben, vor ein paar Wochen kam nun die neue Pumpe Alpenblow Lux raus, die muste ich natürlich direkt haben / Testen Sie wurde ja mit doppelt so schnellem Aufpumpen, 4/5 mehr Druck, Deflating-Option, deutlich geringerem Energieverbrauch und 2 LED-Leuchten angekündigt. Kommen wir zuerst zu den Meßergebnissen : Aufblasen 2,5 W Lichtstufen 0,16 / 0,27 / 0,73 / 0,14-0,26 W Der Spielkram 1000 White Noise 1 W / Ocean Surf Noise 1-2 W 12,7 g ohne Adapter Meine sehr grosse Klymit (193*76*8 cm) habew ich in 1:35 min aufgeblasen bekommen, danach waren noch 1 2/3 Atemzüge nötig, um sie schön „hart“ zu bekommen. Gesamteindruck Yes, sie erzeugt wirklich eine Ecke mehr Druck / Luftstrom, bleibt dabei ähnlich leise wie die Alpenblow, sie ist jetzt auch eher geeignet, um ein „Feuer anzublasen“ o.A. Und ca 1,5 min, um die große Klymit aufzublasen, ist nett schnell. Die LEDs sind in der hellen Stufe hell genug, um zu Kochen oder zum abends zusammenzusitzen, sehr nett auch die Option, mit etwas Gummischnur o.A. und einer Wasserflasche eine Standlaterne zu machen. Kleine Warnung dabei, der Stromverbrauch ist in den unteren Leuchtstufen so gering, daß sich die meisten PBs abschalten, passiert natürlich nicht, wenn der USB-C-Ausgang des Smartphones benutzt wird oder an der PB parallel ein 2. Verbraucher angehängt wird. Das in der Beschreibung erwähnte Feature, daß, wenn die Matte voll ist, die LEDS anfangen zu blinken, funktioniert prima. Im Gegensatz zur Alpenblow taugt die Lux auch als Backup-Pumpe für Packrafts, ich habe es mal mit einem großen PR (Alligator Pro XXL) ausprobiert, nachdem die Pumpe meinte „voll“, brauchte ich noch 4 Atemzüge... Ich würde, wenn ich die Wahl zwischen den Beiden habe, ganz klar die Lux kaufen, aber auch die Alpenblow ist klasse, wenn man Diese schon hat, lohnt sich imho der Umstieg nicht. Wenn Fragen sind, her damit Ein paar Pics (das pinke Band ist das optionale Band, um die Pumpe an einer Wasserflasche zu befestigen)
  3. Kurioses am Wegesrand

    Steintanz und 4 andere reagierte auf wechsel-wild für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Als wir vor ungefähr 20 Jahren zum ersten Mal an diesem Baum vorbeikamen, konnte man noch erkennen, was für ein Verkehrsschild hier verschlungen wird. Inzwischen hab ich es vergessen…
  4. Impressionen von Touren

    Blickpunkt und 4 andere reagierte auf Steintanz für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    East Coast Trail, Neufundland (https://eastcoasttrail.com/): 9 Wandertage, Abschnitte St. John's - Tors Cove und Torbay - Portugal Cove. Toller Küstenweg mit wilden Klippen, Tierwelt, abwechslungsreicher Landschaft. Wildzelten gestattet. Süßwassergeysir ("The Spout")
  5. Nordkalottleden 2027

    Gerd1890 und 3 andere reagierte auf cozy für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Der Nordkalottleden ist toll, ich bin 2022 im Rahmen meiner Nordkapp Wanderung, den Abschnitt von Absiko nach Kautokeino gewandert. Wir sind Ende August gestartet und hatten keine Probleme mit Brücken. Ich fand ihn im Vergleich zum Kungsleden nicht wirklich anspruchsvoller. Tatsächlich überlege ich ihn auch nächstes Jahr nochmal Richtung Süden zu wandern und auch relativ spät im Jahr. Gerade wegen den Herbstfarben und den Mücken ist Anfang September sicherlich der beste Zeitraum.
  6. Nordkalottleden 2027

    Gerd1890 und 3 andere reagierte auf sirm3rl1n für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Hallo Gerd, ich bin den Nordkalottleden Solo teilweise von Kilpisjärvi bis Abisko, also den Mittelteil, in den ersten beiden Septemberwochen 2024 gelaufen. Ich bin nach Tromsö geflogen und von dort mit dem Bus nach Finnland gefahren, die Rückreise erfolgte dann per Zug ab Abisko. Auf diesem Abschnitt gibt es 7 eingerichtete Brücken, die auch jeweils notwendig sind. Diese waren bei mir alle noch installiert und problemlos begehbar. Dazu gesellen sich einige flache Flussquerungen, für die man dringend brauchbare Watschuhe mitführen sollte - zwischen der Daerta- und der Dividalshytta quert man beispielsweise ein sehr weitläufiges Sumpfgebiet zwischen zwei Seen und danach den knapp 50 Meter breiten Skaktarelva-Fluss. Und auch sonst gibt es einige Stellen auf dem Trek, wo man die Wanderschuhe zum Durchwaten unweigerlich ausziehen muss. Bis auf die am Anfang hinter der schwedischen Grenze liegende Pältsastugan- und die am Altevatnet gelegene Altevasshytta hatten alle anderen Versorgungshütten Anfang September bereits geschlossen bzw. die unbewirtschafteten Hütten wären wie bekannt nur mit dem jeweiligen Schlüssel begehbar gewesen. Da ich mit Zelt und in kompletter Selbstversorgung unterwegs war, hat mich das nicht tangiert. Wettertechnisch hatte ich alle denkbaren Aggregatszustände zwischen bratender Sonne, Dauerregen, leichtem Schneefall und Sturmböen. Aber immerhin wird man so spät im Jahr nicht mehr von Mücken zerfressen, da die Nachttemperaturen teilweise stark anziehen. Ich hatte eine Basisausrüstung mit Komforttemperatur von 0 Grad dabei und bin damit sehr gut gefahren. Da ich eher entspannt unterwegs bin, hatte ich in der Regel Etappenlängen zwischen 22 bis 27km. Zusammen mit Wind und Wetter hat mir das aber auch gereicht, da mir allabendliche Erholung, der Blick auf die Nordlichter und das ein oder andere Lagerfeuer schon wichtig gewesen sind. Wie bereits erwähnt ist der Trek sehr einsam, ich habe selten mehr als ein oder zwei andere Trekker pro Tag gesehen. Der Hauptanteil sind eher Tageswanderer, welche an den größeren Selbstversorgerhütten mit Straßenanbindung kleinere Wanderungen durchführen - so fand zB. an der Rostahytta noch ein größeres Jugendzeltcamp statt. Zu den möglichen Wegvarianten kann ich nichts beitragen, da diese insbesondere im südlichen Teil entscheiden, wo du enden willst! Auf meinem Abschnitt gab es nur den Hauptweg und dem bin ich gefolgt, da meine Rückreise ab Abisko erfolgte. Nichtsdestotrotz kann ich dich aus meiner Erfahrung darin bestärken, dass du dir einen der vermutlich schönsten, da einsamsten Wanderwege in Nordeuropa ausgesucht hast - ich habe die wundervollen Weitblicke auf die Berge und Gletscher, die unzähligen, nicht scheuen Rentierherden und den wenigen, aber herzlichen Kontakt mit den Einheimischen sehr genossen. Und die Einsamkeit. Und die Blicke auf die Nordlichter. Und die Lagerfeuer an den Seen. Falls du fragen zu diesem speziellen Abschnitt hast, egal ob zu Kartenmaterial, speziell zu den Brücken oder was auch immer, dann melde dich gerne! Das Bild zeigt das Rostadalen kurz vor der Rostahytta mit Blick in westlicher Richtung auf den kleinen Gletscher unterhalb des Hoglikka. Allein für dieses kurze Erlebnis lohnt es sich, den Weg auf sich zu nehmen... Liebe Grüße Hannes
  7. Impressionen von Touren

    fettewalze und 3 andere reagierte auf nitram für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    RONDANE Hjerkinn bis Otta 17.08. – 23.08.26 Bisher habe ich immer die lange Anreise nach Norwegen gescheut, doch nun war es einfach soweit. Vier Freunde wollten für sechs Tage im Rondane Nationalpark wandern gehen und ich habe mich kurzfristig angeschlossen. In einem Rutsch mit dem Zug von Karlsruhe nach Göteborg (6:37 bis 22:05), Übernachtung im Hotel, mit dem Zug weiter nach Oslo (6:14 bis 9:45), dort meine Freunde Maria, Marcel, Martin und Jens getroffen und weiter mit dem Zug nach Hjerkinn (14:02 bis 18:38). Die Verbindung hat problemlos funktioniert und uns stand eine wunderschöne Wanderung bevor vorbei an der Grimsdalhytta, Doralsaeter, über den Hogronden, Bjornholia, Rondvassbu, Mysusaeter nach Otta. Insgesamt ungefähr 90Km, sechs Nächte im Zelt an wunderschönen Plätzen, dem Jedermannsrecht sei Dank. Mit dem Wetter hatten wir Glück, wechselhaft, mit nächtlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt, gelegentlich Regen, oft Sonne, eine gute Mischung. Insgesamt sind wir unterwegs wenigen anderen Wanderern begegnet, nur an den Hütten, die wir gelegentlich für eine Einkehr mit Kaffee oder Bier genutzt haben, war ein wenig Betrieb. Die Rückreise von Otta mit dem Zug nach Larvik (12:20 bis 19:31), Übernachtung im Hotel, Fährfahrt nach Hirtshals (8:00 bis 11:55), Fahrt mit Marias Auto nach Hamburg, Nachtzug nach Karlsruhe (22:23 bis 6:02). Mir hat die Wanderung sehr gut gefallen und nun kenne ich zumindest einen kleinen Teil Norwegens, die längere Anreise war es allemal wert.
  8. Norwegen Spätsommer 2026

    traveloors und 3 andere reagierte auf Epiphanie für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Nein (Das ist ein UL Forum) Ne, mal erlich, Deine Packliste liest sich wie Rage Bait, du hast nicht nur keinen religiösen Bezug zu UL, es ist Dir völlig egal. Oder du hast es nicht verstanden. Das passt doch unmöglich alles in nen 55l Rucksack!? Für was brauchst Du eine Brusttasche? Eine Geldbörse bekommst du billigst unter 10g Betr Zelt, stell Dich auf nasse Böden ein. Dein Zelt ist schwer. Dein Groundsheet macht es schwerer. Lass das Tarp weg, das X-Dome ist ein Palast. Wenn es in den Bergen regnet, sitzt du eh nicht entspannt vor dem Zelt Du hast 20g Abspannleine und 14g Schnur? Wäscheklammern? 13g Hilleberg Y Pegs sind die großen? Lass die Durston daheim Du nimmst ein Zelt, ein Tarp, eine Bivi und eine Rettungsdecke mit? Rage Bait Erste Hilfe, die Verpackung selbiger ist meist am schwersten. Zeckenzange o.ä? Dein Quilt kommt mir in Kombi mit dem DW Zelt sehr warm vor. Ich war vor 2 Wochen in Jotunheimen und fand meinen Cumulus 300 fast schon zu warm teilweise Nimm den Buff als Kissenbezug Du hast so viele Klamotten dabei, pack ne Jacke in nen Packsack und spar Dir das Kopfkissen Groundsheet und Rollmatte? Wozu? Über 400g für eine Hose ist fett schwer, ich würde 200 anpeilen Du hast 4 (!!!!!) Jacken dabei? Rage Bait. Überlege Dir auf welche Temperaturen du dich einstellen musst. Bei den Temps die deine Packliste wiedergeben, bräuchtest du keine Grödel sonder Steigeisen und Pickel Wenn du eh ein Alpha hast, wozu das mesh? Deine Schuhe sind Wasserdicht? Wozu die Sealskinnz? Ja, die Regenhandschuhe habe ich vermisst Fürs Camp hast du eine lange, eine Alpha und eine Isolationshose? Rage Bait. Sh. 15 Nachdem du eh schon 3 Paar Socken dabei hast, spar dir die Schlafsocken Vergiss die Campschuhe. Damit gehst du sicher nicht vors Zelt. Es gibt so Baumarkt Crocks, wiegen unter 200g und sind Wasserfest Du hast Trockenfressbeutel? Dann sollte Dir ein 600ml Topf reichen. Beschäftige Dich mal mit Spiritus Kochern Wie hast Du es geschafft an an 4 50g Kartuschen zu kommen? Reicht dir eine 100g Kartusche für 1 Woche? Lass die Thermosflasche weg, nimm Dir die Zeit, genieße die Aussicht und koch Dir ein Käffchen 400g Pleny Shake?? Schokolade ist wichtig, bekommst du aber auf den Hütten Ein Heater Element. Hmnja. Bei der Seltenheit wo der Notfall eintreten sollte, kannst du Trockenfraß auch so futtern oder cold soaken. Schau Dir an wo die Hütten sind, DAS IST WICHTIG! und falls es Selbstversorgerhütten unterwegs gibt, besorg dir den DNT Hüttenschlüssel, das ist weit solider als 4 Zelt Varianten, sh 8. 40g Duschgel - Du wirst nicht viel zum duschen kommen Ohrenwachs? 10g Wattestäbchen? Trockenhandtücher und Reinigungstücher? Wofür! Du nimmst die schon wieder mit? Ich nehm Lippenbalm als Handcreme 40g Deocreme? Da ist niemand ausser du Wundsalbe? Fettsalbe? Hirschtalg? Aftershafe? Rage Bait. Einen Höllenhund hätte ich mir anders vorgestellt 😬 Was hast du mit all den Pflastern und warum nimmst du nicht die von der ersten Hilfe? Lass den Rasierer daheim. Ich würde mir die Uhr sparen und die vom inReach nehmen Kopfhörer daheim lassen Deine Nitcore sollte mehr als 97g wiegen. Brauchst du 20000mAh? Nicht lieber mal auf ner Hütte duschen und aufladen? Ich hab nen Pumpsack den ich als liner verwende Die USB Adapter zicken gerne wenn es feuchtelt Lass das Fernglas daheim Du gehst mit Karte und nicht mit Handy App? Ich hab noch nie nen Kompass gebraucht, einnorden geht in den Bergen mit Fixpunkten recht gut finde ich Knick Wärmer. Echt jetzt? Ey, Zeltleine, Schnur und Schnurbandersatz. Ich beneide dich um dein 1g Victorynox 😉 Perso wäre leichter als der Pass. Norwegen ist Schengen Ein zweites Feuerzeug finde ich sinnvoll Hier findest du die Hütten: KLICK Betrachte die als Plan B zum aufwärmen und übernachten. Du kannst da in den Trockenräumen super dein Zeug trocknen. Kein falscher Stolz. Pass auf Dich auf & Happy Trails
  9. Von Biwak auf Tarp/Zelt wechseln? (Gipfelschläfer)

    SML und 3 andere reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Moin! Ryan Jordan fasst die "Problematik des Biwaks" gut zusammen: https://backpackinglight.com/podcast-episode-130-bivy-sack-camping/ 3x3 ist viel zu groß, (Segelfläche) und das Material was Liteway verwendet ist nicht besonders abriebfest. Ich würde Dein bisheriges Setup mit einem 2x3 m Tarp ergänzen und damit "rumspielen". Dabei ergibt sich schnell die Einsicht, wie viel Platz du wirklich brauchst. Die Nebenabspannpunkte am Saum sind nicht so der Hit, aber die an den Ecken sind schon in Ordnung. Damit könntest Du erst mal einige Aufbauten testen die zu Deiner Kombi mit dem Bivy passt. Ein Tarp spielt seine Stärke aus, indem man nur ein, zwei Standard-Setups nutzt, die man schnell und effektiv aufbauen kann. Dadurch ist man bei suboptimalen Bedingungen sehr sicher und weiß was man tut. Improvisieren würde ich nur, wenn ich das Tarp an die örtlichen Gegebenheiten anpassen muss. Das ist Vorort meist nicht so ein großes Problem. Mit zwei extra langen Schnüren, (2,5 m) kann man einige Distanz zum Abspannen überbrücken und im Zweifel einen besonders schweren Stein statt eines Herings nehmen. Wenn der Taupunkt es will, hat man überall Kondenswasser, selbst unter dem Tarp. https://www.youtube.com/watch?v=WaW2HDQK5lQ Ich baue das Tarp entsprechend stramm und ohne große Falten auf, damit das Kondenswasser gut ablaufen kann. Würde ich nicht machen, da du schon recht minimalistisch unterwegs bist. Vom Gewicht, der Materialqualität und dem Setup wäre das eher ein downgrade. Das ist ziemlich stichfest. Ein wenig besser ist noch Evazote. Die X-Mat ist nochmal deutlich leichter, wobei ich die Stichfestigkeit nicht getestet habe. Mit den Schaummatten hat man zusätzlich noch etwas mehr Isolation unter der Blasematte. VG. -wilbo-
  10. Schnäppchen-Thread 2.0

    RaulDuke und 3 andere reagierte auf schwyzi für Beitrag im Thema

    4 Punkte
    Wenn die nicht mehr anzeigt, bist du zu schwer unterwegs 😈
  11. Zeltkauf: Erfahrungen von euch?

    Gibbon und 2 andere reagierte auf Anne für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Hallo lu, ich nutze das Tarptent Moment normal mit 6 Heringen, drei jeweils am Ende. An zwei Abspannpunkten habe ich zusätzlich Leinen angebracht,die ich aber mit Steinen,aber micht so großen wie bei Epiphanie , sichere. So steht es sehr gut, war allerdings noch nicht in Skandinavien damit, aber Gewitterstürme in den Alpen sind auch nicht ohne.
  12. Impressionen von Touren

    fettewalze und 2 andere reagierte auf Lugovoi für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Einblicke vom High Scardus Trail, 10 Tage Anfang September gelaufen. Vom Start in Staro Selo nach Strezimir/Berg Korab. Kleiner Infokommentar von mir zu verschiedenen Punkten findet sich im Thread Reisevorbereitungen. Liebe Grüße
  13. High Scardus Trail - schon gegangen?

    Mia im Zelt und 2 andere reagierte auf Lugovoi für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich bin gerade am Flughafen Skopje und warte auf meinen Flug zurück, nachdem ich 9 Tage auf dem High Scardus Trail gelaufen bin. Konkret vom Startpunkt Staro Selo bis nach Strezimir. Weil hier offene Fragen sind meine kurzen Eingebungen dazu, ein paar lose Gedanken: Der Trail lohnt sich! Durchaus abwechslungsreich, tolle Natureindrücke, recht stimmig konstruiert und durch die Grenzquerungen über Ländergrenzen hinweg auch kulturell interessant. Ich dachte ich würde vielleicht völlig alleine unterwegs sein, es waren aber doch ein paar Wanderer unterwegs. Mit zwei Wanderpaaren (Frankreich, Kanada/England) bin ich einige Zeit parallel gelaufen inklusive Treffen in Gasthäusern, direkt vor mir waren wohl noch zwei Deutsche. Der Weg ist meist pfadig, manchmal breitere Geländefahrzeugwege oder kurze Schotterpassagen. Alles mit einem gewissen konditionellen Anspruch, aber nie brutal hart. Wenn man sich an die Tagesetappen hält ist alles easy, ich würde sagen bei guter Kondition und ohne Hetze kann man gut 20-25km am Tag schaffen, es sei denn es geht Richtung Oktober und die Tage werden kurz. Ich hatte extremes Wetterglück. Kein Tropfen Regen und Sommersonne pur. Markierung ziemlich gut. Keine Probleme, ein Gps (Smartphone) sollte aber Pflicht sein. Ich musste schon regelmäßig drauf gucken. Auf weiten Teilen Mobilfunkempfang mehrmals am Tag. Abschnitt Restelice bis Strezimir kaum/kein Empfang, sehr einsam aber auch schön, "kleine Mongolei". Gasthäuser habe ich nur zwei genutzt. Hat sich aber gelohnt. Für rund 45 Euro gibt es Bett, Abendessen und Frühstück. Guesthouse Papadrjina mit schönem Außengelände muss man die hauseigene Forelle zu Abend essen. Top. Frühstück etwas enttäuschend aber zweckmäßig, kleines Lunchpaket. Sollten die Zimmer belegt sein, bietet der Gastgeber gegebenenfalls ein Luftbett im Innenbereich an. War für mich sogar die beste Option weil Ruhe pur. Guesthouse Bosovce Bozvill sehr zu empfehlen wegen dem sehr netten Gastgeberpaar, der Mann spricht super deutsch, und dem extrem guten authentischen Abendessen (vegetarisches Reis-Auberginengericht Geheimtipp) und Frühstück. Traum. Sollte jemand die Tage dort eingekehren lieben Gruß von L. aus Köln dalassen:) Wassersituation war top. Ich war sehr überrascht. Regelmäßig Brunnen, Quellen, Bachläufe. 2 Liter Kapazität hätten im Grunde gereicht, wer wild campt sollte 3 Liter Kapazität haben. Ich habe viel gefiltert/desinfiziert, glaube aber dass es auch ohne meist ok gewesen wäre. Zuweilen halt Schafe und Kühe in der Nähe. Wildcampen geht problemlos. Ausreichend gute Spots und man hat nicht das Gefühl dass es unerwünscht wäre. Wenn man noch jemanden am Abend sieht wird freundlich zurückgewunken und ich wurde nicht gestört. Es waren viele Blaubeer und Wacholderpflücker in den Bergen. Dazu negativ: teilweise traurig bis ärgerlich viel Müllhinterlassenschaften. Richtig mies. Ich habe leider diese Kollegen (nette Kerle) im strengen Verdacht, Prinzip: an jedem netten Platz wird Rast gemacht und dann Chipstüte, Energydrinkdose und Pastetendose liegen gelassen. Wer räumt das jemals weg? Stichwort Grenzpermits: nicht zu viel Kopf machen. Habe diesen online Service genutzt (Zbulo). Hat gut geklappt. Es scheint aber nicht einfach möglich zu sein was offizielles für den Wiedereintritt nach Mazedonien zu bekommen. Man wird zu 99% niemals kontrolliert sofern man den trail nutzt und nicht über größere Straßen retour kommt. Bei mir passiert: nach Strezimir die Schotterstraße runter nach Mavrovi Anavi. Auf einmal ein Grenzposten und es wurde haarig weil der Grenzbeamte meinte ich dürfe aus dem Kosovo nicht einreisen, was ich aber faktisch ja tat. Hin und her Palaver, ich habe es dann so gedreht dass ich nie die Grenze zum Kosovo überschritten hätte, er hat noch paar Kollegen aus dem Tal gerufen, die haben mich dann direkt weiterlaufen lassen. Aber unangenhem. Im Zweifel nicht ehrlich sein und nicht sagen dass man im Kosovo/Albanien war. Es gibt in der Gegend Bären. Ich war mental nicht so ganz darauf vorbereitet und etwas alarmiert als ich dann da war. Große Bärenspuren kurz vor einem Dorf waren dann auch der Beweis. Ich denke es wird keine Probleme geben, aber man sollte es auf dem Schirm haben und kann dann noch überlegen ob man kleine Sicherheitsvorkehrungen trifft. Das ganze halte ich aber nur für ein Thema wenn man solo unterwegs ist, dann ist es abends so ein Psychoding. Würde ich nochmal losziehen würde ich vielleicht fürs gute Gefühl in Skopje noch ein Pfefferspray auftreiben. Stichwort aggressive Hütehunde: ich hatte keine Begegnungen bzw. wenn dann mit Schäfer dabei. So oder so aber das größere Thema als Bären. Versorgung mit Resupply: easy, regelmäßige Ortsdurchquerungen mit Minimarkt, Cafe oder Restaurant/Imbiss. Ausstattung der Läden manchmal eher dünn (speziell wenn man vielleicht vegan isst), aber man kommt klar. Im Kosovo übrigens Euro als Währung, wusste ich nicht. Preise allgemein sehr angenehm, 30-50% günstiger als in Deutschland. Vom Flughafen nach Staro Selo habe ich mir direkt ein Taxi mit BeeRide-App genommen. 40€ fand ich einen fairen Preis. Bis zu Ljuboten-Hütte hoch aktuell etwas ernüchternd weil ein Bulldozer den Weg gepflügt hat. Hütte nur Wochenende offen, aber man kann dort zelten oder 200m oberhalb. Stadt Skopje skuriller Charme. So, muss Schluss machen. Boarding steht an. Liebe Grüße und an euch High Scardus Interessierte: macht die Tour!
  14. Vom Zelt zum Bivy mit Schlafsack

    roli und 2 andere reagierte auf cozy für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich habe etwas Ultracycling Erfahrung und würde sagen lass den Bivi weg. Schlafsack und Matte reichen für so ein Vorhaben aus. Du findest mit dem Rad immer etwas wo du dich drunter legen kannst. Notfalls legst du dich in eine Bankfiliale. In dem Fall nimm lieber eine Schlafmaske mit. Sonst funktoniert auch ein Tarp dass du über dein Fahrrad spannst. Fahhrad umdrehen und Tarp drüber spannen.
  15. Zelt für schlechtes Wetter (2P) gesucht

    Gibbon und 2 andere reagierte auf wiederfrei für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Das Zelt ist noch für die dünnen alten Matten geschnitten. Mit heutigen Matten liegt man höher und kommt daher mit dem Schlafsack am Innenzelt an. Manchmal drück man dieses ans Aussennzelt. Resultat: Schlafsack ist nass. Wenn das Innenzelt kürzer wäre, so würde man nicht soweit nach unten rutschen --> das Problem wäre gelöst. (und es wäre leichter). Dazu kommt, dass beim Eingang die Öffnung nach unten geht. Wenn also das nur das Netz zu ist, so liegt das Solid im Zelt. Man liegt also daher nicht weit vorne und kommt noch mehr hinten an. Durch die blöde Öffnung weckt man den Partner wenn man raus will. Man muss ja immer ganz öffnen (die Mücken freuen sich). Es kann also niemand früher aufstehen ... . Dieses Problem hatten wir noch bei keinem Zelt. Das Aussenzelt steht super! So sieht man es auf allen Prospekten. Was man nicht sieht; Das Innenzelt ist eigentlich zu gross. Optisch wird daher der Raum innen noch kleiner. Qualitativ kann ein Zelt noch so gut sein, die kleinen Dinge machen den Unterschied. Hier stimmen zuviele kleine Sachen nicht. Dass das Zelt praktisch jedem Sturm standhält bin ich sicher. Es gibt auch gute Details. Die reflektierenden Leinen erleichtern es in der Dunkelheit das eigene Zelt zu finden enorm. Das kleine Zelt fällt kaum auf.
  16. Sack & Pack hat uns 4 Day Tickets für die Fernwander-Tage "gesponsert" Also jeweils 4 Tickets für eine Person für einen Tag, 2 hieße also, entweder für 2 für einen Tag oder für Einen für 2 Tage (die Übernachtung auf dem Platz ist dann aber nicht dabei, es gibt aber in der Nähe u.A. einen Camping & ein Wäldchen...) Um die unter die Leute bzw User zu bringen, dachte ich, machen wir es so... jeder kann, wenn er ein oder 2 möchte, es an mich via PN mit dem Betreff "Ticket" schreiben...bitte falls ihr für 2 Tickets fragt, dazu schreiben, ob Ihr nur an 2 oder notfalls auch Einem interessiert seid... Sollte mehr User Tickets wollen, als die vorhandenen 4, schauen wir (ich mit Anderen) So späten Abend... (damit falls User leer aus gehen, sie am 3. noch ein Ticket bei Niels & Cedric zum Early Bird ordern können), wer von Denjenigen in den letzten Wochen oder natürlich dieses Wochenende was bzw am Meisten "Nettes" zum Forum beigetragen hat und nehmen das als Maßstab. Näheres zum Event findet ihr in diesem Thread...
  17. Kurioses am Wegesrand

    marieke333 und 2 andere reagierte auf wechsel-wild für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Bequem!
  18. Norwegen Spätsommer 2026

    Steintanz und 2 andere reagierte auf VienoKarjala für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ende August/Anfang September im Jotunheimen: Grödel kannst du zu Hause lassen, Altschnee lässt sich meist umgehen, und Neuschnee kommt zwar, aber selten so, dass man ihn wirklich braucht. Bei den Regensachen würde ich nicht zu sehr auf Robustheit schielen – bei norwegischer Luftfeuchtigkeit wirst du eh irgendwann nass, die Jacke hält dich eher warm als trocken. Das eigentliche Kunststück ist, dass der Schlafsack trocken bleibt.
  19. Welcher Regenponcho?

    khyal und 2 andere reagierte auf dee_gee für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Habe auch beide Ponchos. Beim SeaToSummit UltraSilNano hatte ich das Glück, ein sehr leichtes Modell zu erwischen: 133 g. Mein 3FUL-Poncho in Größe M (ohne Reißverschluss) wiegt 202 g. Deswegen nehme ich den S2S auf Tagestouren mit, wohingegen, wenn wahrscheinlich ist, dass ich mehrere Tage vermehrt Regen/Nässe ausgesetzt bin, eher zum 3FUL greife, da er mehr Körperfläche abdeckt. Um den S2S-Poncho kann man aber ganz leicht eine dünne Schnur & Tanka-Verschluss um den Bauch/Hüfte binden, dann weht das Unterteil nicht so dermaßen hoch. Inpunkto Trekking mit Übernachtung schwören manche auch auf Poncho-Tarps, wie z.B. Six Moon Designs Gatewood Cape. Falls es besonders leicht und teuer sein darf, gibt es natürlich noch andere geeignete Kandidaten: Zpacks, Gear Swifts, etc. Wenn es einfach nur ein gelegentlicher und praktischer Allrounder sein soll, bei dem das Gewicht eher an 2. oder 3. Stelle steht, wird man z.B. auch bei Decathlon fündig.
  20. Vorstellungsthread

    Hans-Jürgen und 2 andere reagierte auf Ella Clocharde für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Hallo ihr Lieben, ich bin Ella und versuche jedes Jahr wenigstens eine Fernwanderung bzw Mehrtagestour zu schaffen. Das klappt leider nicht immer, umso sehr freue ich mich, dass ich dieses Jahr 10 Tage in Portugal unterwegs sein werde. Ich bin eine Woche durch das Wettersteingebirge gewandert, habe den Schluchtensteig im Schwarzwald bewältigt, bin den GR auf Mallorca gelaufen und war auch schon im Triglav-Nationalpark mehrere Tage mit Zelt unterwegs. Alpine Erfahrung bis auf 3000hm ist also vorhanden - Wohlführort sind 2000hm. Mit dabei habe ich meine Hündin Kiwi - ein kleiner Chihuahua-Terrier-Mix, die dieses Jahr ihren ersten 1000er bestiegen hat - ihre Kletterkünste würde ich bei einem Schwierigkeitsgrad von 3 verorten. Ich möchte mich weiter im UL Bereich ausstatten und suche für den Portugal-Trip im November ein UL 1P Zelt.
  21. Vorstellungsthread

    waldhummel und 2 andere reagierte auf jessi für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Hallo zusammen, ich bin Jessi, 29 Jahre alt und wohne in der Bodensee-Region. Ich lese schon seit geraumer Zeit hier mit um meine Ausrüstung zu optimieren. Zu UL-Trekking komme ich mit meinem Körpergewicht einfach nicht mit einem schweren Rucksack losziehen kann. Nun habe ich so einiges ausprobiert und immer noch nicht das optimale schlaf-Setup gefunden. Es geht um das heiß diskutierte Bivy Thema. Ich hoffe Unterstützung beim Einstieg mit Tarps zu finden. Falls das jemand ließt der sehr zufrieden mit seinem Shelter-Setup ist freue ich mich über Kaufempfehlungen (hab schon viel dazu gelesen, aber noch wenige konkrete Begründungen von jemandem der diverse ausprobiert hat und klare Pro/Cons nennen kann) 🙂
  22. Fotorucksack für Wandern ca. 20-30l

    dermuthige und 2 andere reagierte auf Epiphanie für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Hier schon geschaut? https://www.leichtmut.de Ggf kann dir @dermuthige hier helfen....
  23. 3 Punkte
    Rein KI generierte Inhalte mag ich auch nicht, zumindest nicht in nen Forum. Wenn z.B. ein User nach einem Zelt fragt und jemand dann nur eine KI generierte Antwort liefert, ohne vll. selbst Ahnung von dem Zelt zu haben. Mag Nett gemeint sein, ab und zu sogar hilfreich, aber in der Regel eher unangebracht und wenig Hilfreich. Wenn ich KI nutze dann schreibe ich immer alles selbst. Beim durchlesen merke ich dann das es total unverständlich ist und der Satzbau komisch klingt usw. (Je nach Tagesverfassung fällt mir das Schreiben mal schwerer und mal leichter, war schon in der Schule so. Deutsch ist meine Muttersprache, aber nicht jeder ist eben wortgewand) KI nutze ich dann um den Text verständlich zu machen. Ich persönlich sehe darin aber keinen KI generierten Text, es ist einfach nur der Originaltext aber inhaltlich gut verständlich und besser strukturiert. Ich weiß nicht ob man das kennzeichnen sollte, einige lesen es dann vll. garnicht, obwohl es ja an sich meine Meinung ausdrückt und garnicht KI fantasiert ist. Genau davor haben die Leute hier doch Angst, vor reinem KI fantasierten Texten und nicht vor eigenen Text die nur inhaltlich unverändert von der KI verständlich gemacht wurden. Auch für Übersetzungen nutze ich es sehr gerne, KI Übersetzungen sind schon ein Meilenstein im Gegensatz zum guten alten Google Translator. Gerade auch was technisches angeht, ich konnte mich mit KI super in Marokko verständigen als mir die Kupplung von meinem VW Bus abgeraucht ist, die KI hat mein deutsch in perfektes Arabisch übersetzt - und umgekehrt. Für 10 Jahren hätte ich da über den ADAC wohl nen Dolmetscher gebraucht, heutzutage nicht mehr nötig. Als ich in nen Dorf mit vll 20 "Häusern" (eher Wellblechhütten) gestrandet bin wegen einem Doppelplatten und erstmal kein Netz war hat die Verständigung mit Händen und Füßen allerdings auch geklappt. Später im Dorfhaus als das ganze Dorf (Außer die Frauen) um mich versammelt war, weil sie noch nie nen Touristen gesehen haben, hat KI auch wieder wunderbar zum kulturellen Austausch beigetragen und wir konnten uns einwandfrei unterhalten. Ohne KI hätte ich halt alleine am Tisch gesessen und gewartet bis die nen Reifen in meiner Größe auftreiben. Achja, dieser Text wurde ohne KI geschrieben
  24. Vom Zelt zum Bivy mit Schlafsack

    mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf RaulDuke für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Ich weiß, das du nur ein Bivi suchst, um darin unter Bushaltestellen zu Schlafen, aber nur 3-4 Stunden? Wie lange willst du denn da durchhalten? Falls du doch etwas zum Zelten suchen solltest, kann ich dir das Nordisk Lofoten empfehlen. (gibt gerade mehrere beim Kleinanzeiger ) Es ist das am kleinsten verpackbare doppelwandige Zelt auf dem Markt und wiegt um die 750g. Es ist quasi eine Mischung aus Zelt und Bivi!
  25. UL-Rucksack ca. 50l für Frauen

    traveloors und ein anderer reagierte auf izi für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Den Osprey hätte ich jetzt auch vorgeschlagen. Der erfüllt all deine Voraussetzungen. Für mich war der dieses Jahr eine "Offenbarung". Bis jetzt hatte ich, je länger der Tag voranschritt, auf einer Seite mehr oder weniger mit Schulterbeschwerden zu kämpfen. Bei vielen verschiedenen Modellen. Das einzige was mir grad einfällt, was ich mir anders wünschen würde, wäre dass der Gurt vorne beim Verschluss etwas breiter wäre und nicht nur 20mm. Das erinnert mich dran, dass ich eh noch einen Bericht drüber schreiben wollte.
  26. Reparatur Hubba Hubba Zelt

    mmaddin und ein anderer reagierte auf yoggoyo für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hast du es mal über warranty@cascadedesigns.ie probiert? 100%ig haben die das Teil. Dass es nur das ganze Gestänge gibt stimmt nicht.
  27. Bikepacking - eure Räder

    mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf cane für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Mein erstes Bikepacking Rad, habe 2013 die Revelate Designs Taschen noch selbst aus Alaska importieren müssen: Das Mountainbike war für lange Etappen nicht gut geeignet, also habe ich mir dann 2014 überlegt das ich ein Rennrad mit breiten reifen bräuchte. Gravelbikes gab es noch nicht, also habe ich einen Cyclocrosser gekauft und umgebaut: Irgendwann kam dann ein echtes Rennrad dazu, denn mit 32mm kann man auch fast alles fahren. Da das aber filigraner ist verwende ich ein Tailfin Setup fürs Gepäck hinten: Im Winter 2022 habe ich einige Monate in der Werkstatt verbracht, und mir mein erstes Fahrrad selbst gebaut. Wiegt je nach Setup zwischen 8 und 8,5 kg und ist im Sommer mit 35-45mm Slicks und im Winter mit 57mm breiten Conti Raceking in 650B für jedes Terrain geeignet. Bin erstmal zufrieden.
  28. 2 Punkte
    So funktioniert Kapitalismus nicht. Unsere gesamte Wirtschaft ist auf (grenzenloses) Wachstum ausgelegt. Um dies zu gewährleisten, sind Produkte kurzlebig designt. Hält ein Produkt zu lange, führt das zu Problemen – für die Unternehmen. Schuld sind aber auch wir Konsumenten, denn wir kaufen das Zeug ja. Trailrunner sind leicht, aber allein durch die Machart nicht langlebig. Wir haben uns an die leichten Schuhe gewöhnt und wollen nichts anderes mehr. Es wird produziert, was nachgefragt wird. Da Nachhaltigkeit aber in ist, wird an allen Ecken Greenwashing betrieben. Wir glauben das und fühlen uns gut. Siehe Zitat von @traveloors von der Scarpa-Webseite. Volllederschuhe, 20 Jahre alt. Innenfutter, Sohle etc. – alles schon vom örtlichen Schuhmacher erneuert. Bei guter Pflege halten solche Schuhe ewig, haben ein top Fußklima und sind (wieder bei richtiger Pflege) auch wasserdicht. Hab das mal aus Spaß getestet, aber nach 15 Minuten im Fluss stehen wurde es mir zu langweilig. 😆 Ich habe aber auch Trailrunner im Einsatz. Löcher im Gewebe kann man öfter selber flicken, aber wenn die Sohle runter ist, ist das Lebensende erreicht – da sie nicht erneuerbar ist. Meist ist das bei 800 – 1.200 km der Fall. Das hängt natürlich stark von der verwendeten Sohle selbst und von den Untergründen ab, auf denen man sich bewegt. Auch sollte man bedenken, dass die Dämpfung ebenfalls mit der Zeit altert, wodurch diese auch mit wenig Kilometern nach ein paar Jahren durch ist. Haltbarkeiten zu vergleichen ist aber sehr schwierig, da jeder eine individuelle Fußgeometrie und Gangart hat. Ein Schwachpunkt ist aber immer der Bereich beim Vorderfuß, der bei jeden Schritt geknickt wird.
  29. 2 Punkte
    wenn leichtere Schuhe genau so haltbar wären wie schwerere, wo läge dann der Vorteil der schwereren?
  30. 2 Punkte
    Paar Hintergründe zu UV-Schutzkleidung vs. normale Kleidung: https://www.oekotest.de/kosmetik-wellness/Wer-UV-Schutzkleidung-braucht--und-wie-man-gute-erkennt_15658_1.html
  31. Neue Materialien der Zukunft

    mtb_squirrel und ein anderer reagierte auf fettewalze für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    This 10-Pound Backpacking Setup Has No Plastic Whatsoever Zitat University of Oregon product design professor Tom Bonamici spent the past year making his own summer backpacking kit from wool, silk, cotton, and other natural fibers. Here's how it performs in the backcountry. In August, Bonamici headed to Mt. Hood outside his home in Portland to see how his pieces would fare in the backcountry. Here are the key pieces of the collection—with a total base weight of 10 pounds—and how they’ve held up so far. Leider werden nirgends die genauen Gewichte aller wichtigen Gegenstände genannt (zB Gewicht des Rucksacks). Seine website hat nur ein paar Nahaufnahmen: https://www.tombonamici.com/. Im Artikel genannte Gewichte: Seidentarp ~710g (25 ounces), Isomatte ~910g (Kork, Ventile [dicht gewebte, wetterfeste Baumwolle], Wolle; 2 pounds)
  32. ich freue mich schon darauf, nachdem ich im vergangenen Jahr nicht kommen konnte.
  33. Es sollte noch Karten geben ...
  34. So Ihr Lieben, der Termin rast heran, in gut einer Woche ist es so weit. Fr 4.9. - So 6.9. in Wiesbaden im Schlosspark. Näheres inkl Tagestickets oder Tickets für das ganze Wochenende inkl Zeltübernachtung findet ihr unter fernwander-tage.de Da haben Niels & Cedric (im Forum Sever) wieder was Tolles auf die Beine gestellt, ich habe weiter unten mal Screenshots von dem umfangreichen Programm -> Vorträgen & Workshops angehängt. Natürlich gibt es auch wieder Lagerfeuer, neben der Möglichkeit selber zu kochen, auch andere Möglichkeiten der Essensversorgung. Neben den "guten 3" der UL-Shops in D -> Sack & Pack, Walkies, Chrispacks und Herstellern, die auch schon letztes Jahr dabei waren, wie z.B. Nalehko, Yourpersonalhear, wildoor.de (im Forum als wilbo bekannt), BA ist dieses Jahr u.A. auch Hanwag dabei, aber ich habe natürlich längst nicht alle aufgeführt... Die Wettervorhersage sieht bis jetzt für das Wochenende gut aus (nee kein Zelttestwetter , sorry)... Das war letztes Jahr ein toller Event, ich kann Euch nur raten, kommt auch hin...
  35. Welcher Regenponcho?

    ulala und ein anderer reagierte auf Gibbon für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Meine Empfehlung wäre der Poncho von 3F UL GEAR mit Ärmeln und Reißverschluss. Gibt es in Orange und Blau. Vorher habe ich einen Ultra-Sil Nano Poncho von Sea-to-the-Summit verwendet. Doch bei sehr starkem Wind hat es mir mehrmals entweder die Ärmel aufgeweht (aufgegangener Drucknopf) oder der Poncho hat sich mangels Bauchgurt über meinen Kopf gestülpt. Mit dem Poncho von 3F mit Ärmeln und Bauchgurt gab es das Problem nicht. Mit Ärmeln ist natürlich schwitziger als ohne. Anmerkung: Das sind beides Ultra Leicht Ponchos. Für Open Air und Alltag tut es natürlich auch ein preiswerter Poncho für 10€ ausm Bundeswehrshop oder von Decathlon.
  36. Optimierung Camping-Ausrüstung

    Blickpunkt und ein anderer reagierte auf Ameisenigel für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Es ist sehr schwer, auf eine so allgemeine Frage zu antworten. Am besten beschäftigst Du Dich sequentiell mit einzelnen Gegenständen, z. B. dem Schlafsack. Da kann man dann im Internet eine Menge zu lesen - nicht nur hier. Dabei ist auch zu bedenken, dass es einerseits persönliche Vorlieben gibt und andererseits die Umstände sehr verschieden sein können. Beim Schlafsack gibt es z. B. Argumente für und gegen Daune, es gibt verschiedene Schnitte, es gibt noch Quilts, die Temperatur hat einen offensichtlichen Einfluss und Menschen frieren unterschiedlich leicht.
  37. 2 Punkte
    Weil ich gerade drüber gestolpert bin: Am Kellerwaldsteig sind jetzt 8 Trekkingplätze nutzbar, meißt mit überdachter Sitzgruppe + Klo. Wenn das mal kein Luxus ist Ein Platz ist sogar mit Biwakschachtel also überdachter Plattform, bei der man kein Zelt benötigt. Die Südschleife bin ich vor ein paar Jahren gegangen, ist eine klare Empfehlung meinerseits. https://www.naturpark-kellerwald-edersee.de/wandern/trekkingplaetze Außerdem gibt es jetzt ein paar Trekkingplätze im Siegerland, die nicht direkt an einen Themenweg gebunden sind, jedoch liegen einige davon in der "Nähe" zum Rothaarsteig. Bei allen wird auch die gute Anfahrt mit dem Auto angepriesen, also vielleicht mal was, wo man die Familie mal mit dem eigenen Hobby nötigen kann 😁 Kleine Anmerkung zur Plattform Ginsburg: Hier würde ich mit viel Personenverkehr rechnen, da die Ginsburg und die Ginsburger Heide (zurecht) ein beliebtes Ausflugsziel sind: https://www.siegen-wittgenstein.info/trekkingplaetze#/erlebnisse
  38. Hallo zusammen, es gib ein kleines Update mit folgender neuen Funktion: ✨ Neue Features & Bugfixes* 22.08.2026 ➕ Items direkt aus der Planung erstellen Im Dialog „Item zur Packliste hinzufügen“ gibt es jetzt neben „Aus Planung importieren“ einen weiteren Button „Item erstellen“. Damit kannst du ein neues Item ohne Umweg über die Ausrüstungsseite direkt aus der Planung heraus anlegen: Öffne den Dialog über „Item hinzufügen“ in einer Einzelplanung oder Gruppenplanung. Klicke auf „Item erstellen“, um das bekannte Erstellungs-Modal zu öffnen. Gib Name, Marke, Modell, Gewicht, Kategorie und optionale Details ein. Nach dem Speichern wird das Item automatisch in deine Ausrüstung übernommen und direkt der aktuellen Planung hinzugefügt. Funktioniert sowohl in Trip-Planungen als auch in Gruppenplanungen. Der „Aus Planung importieren“-Button wurde optisch kompakter gestaltet, damit beide Buttons nebeneinander passen. *Die Features Übersicht wurde über ein KI Prompt generiert und von mir inhaltlich geprüft und angepasst!
  39. 2 Punkte
    Ich verstehe die Aversion, die viele meiner Freunde gegenüber Frankreich haben, überhaupt nicht. Ich war bisher in Deutschland, 2x in Portugal und diverse Male in Frankreich wandern. Ich liebe die Küche und die unterschiedlichsten Landschaften, die dieses wirklich wanderafine Land zu bieten hat, Und nicht zuletzt, die zig tausend Kilometer nahezu perfekt ausgeschilderte Wanderwege. Es gab ja lange vor dem Hexatrek, schon einige, das ganze Land durchquerende Fernwanderwege. Und noch zig mal mehr, die nur Teile durchqueren. Und das Wetter ist meistens gnädiger, als in Norwegen!
  40. 2 Punkte
    Generell, soweit ich es verstanden habe, leben KI-gestützte Beiträge (so würde ich es gerne bezeichnen) ja nicht nur von einer Inet-Quelle sondern aus der Zusammenfassung verschiedener Quellen, auf die die Software Zugriff hat bzw. die sie bereits "verinnerlicht" (gefressen) hat. Von daher ist es mehr als ne normale Google-Suche und kann durchaus ne Bereicherung sein. Zum Anderen - verbieten ist ein Kampf von Vor-Vorgestern. Welchen Maßstab will man da anlegen? Wieviel "Eigenleistung" der Posters soll es denn sein? Nö, da sehe ich NUR Probleme auf das Forum zukommen. Bestenfalls kann man darum bitten, das der Poster die Informationen nochmal auf Sinnhaftigkeit überprüft. Thats it! Zudem, wer allzu platte KI-Antworten postet macht sich damit selber angreifbar und, in Grenzen, unglaubwürdig. Derartige Handeln mendelt sich über die Zeit vermutlich aus. My2ct
  41. Vorstellungsthread

    Hans-Jürgen und ein anderer reagierte auf lu. für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Hallo Zusammen, ich bin Luise und wohne im Westen von NRW. Nach dem ich viel gelesen und gelernt habe (danke!), wurde es irgendwann Zeit “richtig” dabei zu sein. Erfahrung im draußen sein habe ich von den Pfadfindern und einigen Tagestouren im semi-alpinen, teilweise auch mit Schnee. Diesen Sommer habe ich die erste Tour Solo mit komplett getragener Verpflegung im Sauerland gemacht, dabei ist das Thema Gewicht natürlich relevanter. Die nächsten Touren sollen längere in Finnland, Norwegen oder Schweden werden, vermutlich auch ein paar (verlängerte) Wochenenden mit lokaleren Touren.
  42. 2 Punkte
    Mein "Problem" mit dem GWC war, dass ein es für meine 1-85, bei Wind von der Liegelänge zu knapp wird. Wenn ich die Rückwand boden-bündig abspanne, ist das shelter auf eine sehr kurze Liegelänge begrenzt.
  43. Vergesslichkeit ist Mist

    Ameisenigel und ein anderer reagierte auf Mittagsfrost für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Festbinden ist die Lösung für alles, was lose ist und nicht verloren gehen soll. Für die Länge der Schnur würde ich durchaus 1,5 bis 2 m wählen. So kannst Du die Stöcke in die Ecke stellen und trotzdem am Rucksack oder Gürtel befestigen.
  44. Vergesslichkeit ist Mist

    wiederfrei und ein anderer reagierte auf Old School für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Nun, mein Papa würde da sagen, Junge, jetzt reiß dich mal zusammen, wo hastn du dein Kopp!? Recht hat er! Das ist mir leider schon zweimal mit der Sonnenbrille passiert. Seitdem sieht meine Aufbruchroutine so aus: Von oben auf'n Kopp hauen (sitzt die Kapp), von vorne auf die Stirn (Sonnenbrille), auf'n Bauch (Bauchtasche), mit beiden Händen rechts und links auf die Beintaschen (Inhalt fühlen), beide Hände checken (Stöcke drin) ... und go ... also jedes Mal nervöse Zuckungen
  45. 2 Punkte
    Erstmal 100 Punkte für den Kandidaten, hier diese Frage zu stellen, anstatt willfährig zu löschen! Finde ich prima!! Mangels Beweisbarkeit, fände ich es auch zu drastisch, es komplett zu verbieten, da das dazu führen würde, das gewisse Inhalte dann zu Unrecht gelöscht würden. Aaaaaber, ich bin da von der alten Schule, ich lese mir selbst bei Google nie die obersten KI geschriebenen Beiträge durch und nutze weder AI öder sonstigen Bullshit! Ich kann ja verstehen, wenn man so etwas beruflich nutzt, um da Zeit zu sparen, aber im Privaten, verstehe ich es überhaupt nicht. Was soll der Quatsch? Es ist doch schön, alles selbst zu formulieren. Man würde ja schließlich auch nicht einen Sprachkomputer für sich sprechen lassen, außer man hat eine Krankheit, wie Stephen (?) Hawking! Ich nutze auch im Ausland nie irgendwelche Übersetzungsprogramme, während des Einkaufs, o.ä. Ich suche mir vor der Reise, ja, mit dem Google Übersetzer, ganze Sätze und Vokabeln heraus, und lerne diese auswendig. Macht mir Spaß und bildet, denn mit den benutzten Wörtern, kann man dann auch einfachste, natürlich grammatikalisch falsche Sätze bilden, für einfachst Smalltalk! Man weiß ja, nach diversen Reisen, welche Sätze man häufig braucht, zum Einkaufen, Hostal einchecken, fragen nach einem Zimmer, oder ganz Profan, sich ein Bier zu bestellen! Ich bin aber generell ein Technikverächter! Zugegebenermaßen! Um auf den Ausgang meiner Einlassung zurückzukommen, ich wäre tatsächlich dafür, es komplett zu verbieten, hier im Forum und überall sonst, aber nur, wenn es beweisbar ist!
  46. Die Frage "Wie lassen sich in euren Augen Prinzipien wie Einfachheit, Achtsamkeit und Selbstgenügsamkeit aus der Natur auf den Alltag übertragen, um mehr Lebensqualität, statt nur Lebenszeit, zu gewinnen?" kann man m. E. nicht einfach nach dem Motto "mach dies, dann kommt das" beantworten. In meinem Fall war es eine Entwicklung, die sich bestimmt schon 10 Jahre hinzieht und auch bestimmt noch nicht abgeschlossen ist. Letztlich ist es doch so: Die Verbundenheit mit dem Leben und der Natur, die man beispielsweise beim Wandern und Draußensein erlebt, verändert einen doch so oder so. Es sind kleine Veränderungen und kleine (vielleicht auch kurzfristig unbemerkte) Schritte, die dann letztlich irgendwann (hoffentlich) automatisch zur genannten Einfachheit, Achtsamkeit (wie ich diesen Begriff hasse) und Selbstgenügsamkeit führen. Ich bin mir also gar nicht sicher, ob man aktiv die o. g. Prinzipien auf den Alltag übertragen kann, oder ob sich das nicht von sich aus entwickeln muss. In meinem Fall: Ich habe immer mehr von dem gemacht, was mir Spaß bzw. Erfüllung gebracht hat (Beschäftigung mit Spiritualität, Zeit draußen verbringen, Hobbies) und immer weniger von dem gemacht, was mir keinen Spaß bzw. Erfüllung gebracht hat (Arbeiten in meinem erlernten Beruf, irgendwas machen zu dem ich eigentlich keine Lust hatte). Das lief aber Hand in Hand, heißt ich habe das weniger aktiv geplant und mir Vorsätze und Pläne gemacht, es hat sich letztlich einfach so entwickelt. Der Rest kam dann von ganz alleine, aber alles war eine lang andauernde, eher kontinuierliche Entwicklung von innen heraus und hatte wenig damit zu tun, was einem irgendwelche Lebenscoaches als Rezept dafür verordnen möchten. Ich denke also, dass sich die o. g. Prinzipien eher mit der Zeit automatisch auf meinen Alltag übertragen haben. Leider muss ich feststellen, dass viele meiner Freunde und Bekannten einfach stumpf ihr Leben so leben wie schon immer, auch wenn sie dabei wirklich unglücklich sind. Aber wenn diese beispielsweise Zeit draußen verbringen, dann müssen die auch immer was machen (Schifahren, Joggen, irgendsoeine stressige Beschäftigung), die SIND dann nicht einfach draußen, die MACHEN was draußen. Ich hoffe, ihr versteht was ich meine. Vielleicht wäre das ein erster Ansatz, an dem man einfach beginnen könnte. Und solche Veränderungen muss man auch immer erst zulassen. Schwer solche Gedanken schriftlich zu fixieren...
  47. 2 Punkte
    Spannendes Thema. Als jemand, der fast ausschließlich solo unterwegs ist und auch Zeit in buddhistischen Klöstern verbracht hat (wo man bis auf die Vormittage den restlichen Tag in Stille und allein verbringt), sehe ich das ähnlich, aber mit einer wichtigen Einschränkung. Solange man alleine draußen ist, keine Nachrichten checkt und es "nichts zu tun" gibt, fällt es leichter, eine gewisse Achtsamkeit zu entwickeln. Der Geist schweift nicht mehr so leicht in Sorgen, Trauer, Wut oder Verzweiflung ab. Alles wird leichter, der gewohnte Alltag tritt in den Hintergrund und das unmittelbare Erleben in den Vordergrund. Da beginnt genau die angesprochene "Innenkehr". Aber: Das Problem ist die Rückkehr. Sobald man wieder zu Hause ist, verfällt diese Stille extrem schnell. Die Achtsamkeit schwindet, und die gewohnten Ansichten und Gefühle kehren zurück. Am Ende bleibt oft wenig bis nichts übrig, denn die Gewohnheit ist stark (Gewohnheit = da, wo der Geist wohnt). Unser Erleben wird dadurch bestimmt, was durch die "Pforten der Wahrnehmung" (Sehen, Hören, Riechen etc.) eintritt. Wenn dort wieder der Alltag einzieht, passt sich das Erleben dementsprechend an. Meiner Erfahrung nach kann man keinen dauerhaften Gewinn aus dem Trekking ziehen, wenn man danach genauso weiterlebt wie bisher. Man muss bestimmen, was das gewohnte Erleben füttert – also die Wahrnehmung im Alltag ändern. Das heißt konkret: - Fernseher weg oder Konsum drastisch reduzieren. - Nachrichten begrenzen. - Nicht ständig auf Social Media hängen. - Nicht jedes "lustige Video", das herumgeschickt wird, ansehen und weiterleiten. - Bewusst anders auf Missachtung oder Stress reagieren. -Usw. Der einsame Trip in die Natur (oder ins Kloster) dient eigentlich nur als Referenz: Er zeigt dir, wie schön und leicht es mit weniger sein kann. Aber solange man im Alltag an den Inputs (Medien, Reize) nichts ändert, bleibt vom "Longevity"-Gefühl nichts dauerhaftes.
  48. 2 Punkte
    Mit den ganzen Vokabeln, die du verwendest, wie Achtsamkeit etc… kann ich nicht viel Anfangen, kann aber erwähnen, das ich, mal abgesehen von den 18 Monaten, die ich in die Lehre ging, bevor ich die hingeschmissen habe, nie wieder eine 5 Tage Woche gearbeitet habe. Die letzten 20 Jahre habe ich eine drei Tage Woche gehabt. Nicht für 25 oder 30 € pro Stunde, sondern als angesteer Verkäufer auf dem Wochenmarkt. Das führt natürlich allein durch mangelndes Geld zu einem genügsamen Leben, aber dafür haste Zeit. Für mich der größte Luxus!! Wandern ist eine sehr günstige Option, um mal Urlaub zu machen, auch mit sehr wenig Kohle.
  49. Kurioses am Wegesrand

    Steintanz und ein anderer reagierte auf Blickpunkt für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Nicht, dass man am Ende dieses offiziellen Nackt-Wanderweges in MV Gedanken- und Hüllenlos ins nächste Dorf reinläuft… Bei Hunden wird allerdings nur auf die Leine verwiesen. Ob die wohl nackt weiterdürfen?
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+02:00 eingestellt

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