Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 09.04.2024 in allen Bereichen

  1. Also nur mal so, zwischendurch… es gibt auch Menschen, die scheißen auf schneller und weiter!! Es gibt Wanderer, die wollen möglichst viel Zeit am Tag draußen, in der Natur, verbringen, sich dabei bewegen und jeden Tag eine neue Gegend, einen neuen Schlafplatz und überhaupt etwas neues Erleben. Egal ob man 10 oder 30 Kilometer abgerissen hat. Aber auch für diese Hiker ist es ein absoluter Komfortgewinn, so leicht „wie möglich“ unterwegs zu sein, einfach weil es angenehmer ist, weniger Gewicht tragen zu müssen.
  2. SdP - Packlisten Review

    HEB und 4 andere reagierte auf DaNilz für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    Am vergangenen Wochenende bin ich mit meinem Kumpel Philipp die inzwischen 4. Etappe auf dem Sentiero della Pace gegangen. Wir machen das immer so, dass wir pro Jahr min. einmal losziehen. Unsere Etappen sind meistens 4 Tage lang, mit etwa 80km Distanz und etwa 4.000hm bergauf. Dabei bewegen wir uns in den Dolomiten und pendeln zwischen 400 und 3000hm. Eine ziemliche Herausforderung für die Ausrüstung, zumal es zwischen Etappe 1 (Ortler-Gebiet, Gletscher, generell eher hoch) und Gardaseebergen (Etappe 4, max. 2.000m aber mit Schnee, am nächsten Abend dann wieder im Tal bei 24°C) doch sehr unterschiedlich zugeht. Es ist natürlich einfacher, wenn man sich immer nur einen Abschnitt vornimmt, so wie wir das tun, aber selbst dort kann es durch Höhenunterschiede und Mikroklimazonen doch sehr stark variieren. Ich bin mit dieser Liste losgezogen: KLICK MICH und habe DIESE ETAPPE gemacht. Generell hat alles funktioniert wie es sollte. Ich habe aber doch wieder einmal ein paar kleine Entdeckungen gemacht, die ich gerne mit euch teilen möchte. Was war super? Rucksack: manchmal ist weniger mehr. Ich hätte wohl auch alles in den Laufburschen XLite reingekriegt, leider verschieben sich die Trageriemen dabei aber so ungeschickt, dass die auch bei geringem Gewicht einschneiden. Außerdem ist der Hüftgurt und das X-Pac Material vom Elementum einfach super. Auch wenn er 300g mehr wiegt. Tarp: wir haben effektiv nur eine Nacht im Tarp verbracht (im Sturmzeltaufbau...völliger overkill). Hat alles super geklappt, war aber nen bisserl eng und ich habe Probleme mit dem Kondenswasser gehabt. Muss mal weiter mit den Aufbauvarianten experimentieren. UV Shirt: die Riesenüberraschung, vier Tage in den Bergen ohne Sonnencreme. Das UV Shirt von Bassdash kostet keine 30€, ist in vielen Designs erhältlich, wiegt 275g mit Kapuze und ist genau die richtige Dicke, um es sowohl als Sonnenschutz, wie auch als Layer zu tragen. Dazu sehr atmungsaktiv und schnell trocknend, einfach mal unter einen Brunnen halten, auswringen und weiter laufen. Auch vom Geruch her sehr angenehm. Klare Kaufempfehlung! Sonnenhut: recht schwer, mit 120g (Empfehlungen?), aber super praktisch. Könnte mir denken, dass der auch bei Regen ne Weile hilft. Kochgeschirr: hier habe ich glaube ich für mich den maximalen Grad an Effizienz gefunden. "Brenner" 15g und Brennstoff für einmal Wasser heiß machen gerade mal 7g. Dazu noch ein Windschutz mit 5g. Hat auch auf 2.200m bestens funktioniert. Was kann man überdenken? Schlafsystem: sehr modular und praktisch. Die Matte habe ich geteilt, ein Teil als Sheet im Rucksack, der andere draußen dran für den schnellen Zugriff als Sitzpolster. Den Liner habe ich für die erste Nacht auf der Hütte als Hüttenschlafsack gebraucht, aber auch ansonsten ist der wirklich ein echtes Plus in Sachen Wärmekomfort. Und auch Multiuse, als weiterer Layer, was ich aber wegen der Temperaturen nicht gebraucht habe. 

Dennoch glaube ich, mit einer Klymit Recon bin ich insgesamt genau so gut dabei und nehme einfach eine sehr dünne Isomatte zum Sitzen, bzw. als Unterlage mit. Essen: ich packe zuviel ein, nicht soviel zu viel wie Philipp, der knapp 1kg Essen wieder mit nach Hause genommen hat, aber doch. Irgendwie stellt sich mein Magen auf Tour um. Ich habe da eher gerne was zum snacken und nach der Tour "Heißdurst" auf ne Fanta. Esse auch gar nicht wirklich viel. Werde also auf Trailfood gehen und Nudeln mit Brühe. Couscous hat mir auch sehr gut getan. Und ich kann die Portionsgrößen kleiner machen. 75g pro Mahlzeit reichen locker. Und muss mir so Energiedrink-Pulver besorgen. Was ist auszutauschen/wegzulassen? Kissen: damit bin ich einfach nicht zurecht gekommen, ist rutschig, aber es ist auch einfach nur niedrig gewesen für mich. Kennt ihr Kissen, die etwa 20cm hoch sind? Habe nochmal mein Schlafverhalten analysiert und festgestellt, dass ich beim seitlich Schlafen mein Kissen immer knicke (habe ein Schaumstoffkissen) und auswärts die Kissen richtig zusammendrücke, um sie zu erhöhen. Mütze: alles was die Mütze kann, kann das Buff auch. Und noch viel mehr. Wenn ich nicht bei wirklich kalten Temperaturen unterwegs bin, werde ich die wohl einfach weglassen. Daunenschuhe: waren eigentlich zu warm...hatte sie mitgenommen, weil ich immer kalte Füße hatte, aber mit dem Fleece-Liner und dem neuen Daunenquilt bei moderaten Temperaturen echt nicht mehr nötig. Wiegen halt auch nix und nehmen keinen Platz weg. Gamaschen: ich hatte die original Altra Gamaschen. Hatte keinen Stein im Schuh. An den Tagen danach, ohne die Gamaschen, aber auch nicht. Vermutlich mit langen Hosen einfach nicht so wichtig. Außerdem super nervig, wenn man mal schnell die Schuhe ausziehen will. Wiegen halt nix. Kann man aber imo in meinem Umfeld weglassen. Carbon-Trekking-Stöcke: die große Enttäuschung der Tour. Sind beim Abstieg zerbrochen, als ich ausgerutscht bin und mich im Reflex mit ihnen abfangen wollte. Waren jetzt zwar "nur" 60€ Stöcke von Ali, aber ich zweifle, ob die anderen besser gewesen wären. Ich werde sie durch "klassische" Alu-Stöcke ersetzen. Safety first im Gebirge. Ein kleiner Reisebericht mit Fotos wird folgen... :-)
  3. Da du aber keine % Sätze trägst, sondern kg, merkst du das auf Lange Sicht trotzdem. Das sind einige Beispiele für die Schere im Kopf: Rahmenlos ist super komfortabel. Kann ich nur empfehlen. Hat keiner meiner Touren Abbruch getan, im Gegenteil. Voraussetzungen: Das Equipment ist kompakt & leicht & man kann die nötigen Tagesdistanzen laufen. Mehr als 8 Tage Essen mag ich rahmenlos nicht tragen. Quilt passend zum Einsatzspektrum wählen. Nicht wärmer oder kälter. Für besonders kalte Temperaturen mit Klamotten ausgleichen (nicht für irgendein extrem Szenario ausgerüstet losziehen). Leichte Materialien vorsichtig behandeln, dann passt das schon. Quilts kann man auch aus 11g Cuben bauen... Kissen kann weg. Ist absolut verzichtbar. Hatte auf keiner meiner vielen touren je eines dabei. Lässt sich easy improvisieren Powerbank weglassen. Elektronik bis auf Stirnlampe und meinetwegen inReach in Ausnahmefällen - ist immer Luxus. So what. Hat man eben 1h Durst, oder mal einen Tag Hunger, weil man eben auch den Liter Wasser und das Kilo Essen eingespart hat. Oder man schläft mal ne Nacht nicht gut weil der Wind die Heringe im Sturm gezogen hat und du dich in deinem nassen Zelt zum Biwak eingewickelt hast... 😂 Das sind Klassiker. Andere Dinge wie Moskitos, Hitze, Kälte, Regen, Hagel, Sturm oder umgestürzte Bäume können dein Wandererlebnis auch "beeinträchtigen" Ist dann eben so. Mit der Zeit weißt du einfach was du brauchst.
  4. Jemtlander Pullpac Pulka

    Ausgebuffte_Hund und 2 andere reagierte auf tib für Beitrag im Thema

    3 Punkte
    Ich durfte im Februar eine alte Variante von mawi und jetzt kürzlich die neue Variante nutzen. Die alte Variante ist ziemlich ähnlich dem, was z. B. @Ausgebuffte_Hund hat. Ich kann nur bestätigen: im seitlich abschüssigen Gelände macht das keinen Spaß, weil es immerzu seitlich abhaut. Ich hoffe, ich verrate im Folgenden keine Geheimnisse 😬: Die neue Variante hat eine sehr gute Führung und haut nicht seitlich ab (außer es wird ganz steil). Erreicht wurde das durch eine Faltung, die an Trapezblech erinnert, wobei nach unten nur Spitzen und keine Flächen zeigen (von hinten betrachtet). So in etwa: \/---\/---\/---\/---\/ Abgesehen vom Gewicht ist auch noch ein Vorteil bei dem Material, dass die Pulka aufgerollt werden kann und somit sich ganz gut transportieren lässt. Zum Jemtlander Pullpac würde ich nicht gerade raten. Bei dem Preis hat man sich auch schnell was selber gebastelt. Und auch das gekaufte Teil ist nur im Flachland nutzbar. Thema Zuggestänge: ich bin auch super ohne klargekommen. Entweder nimmt man bergab eine Bremse (Seil quer unter die Pulka), was aber auch nerven kann, wenn man bergab noch arbeiten muss, oder man nimmt es einfach an, dass die Pulka neben einem läuft und nimmt das Seil ähnlich wie eine Hundeleine in die Hand und führt sie so ein wenig.
  5. Welches Rennen möchtest Du gewinnen? Ich kann gut damit leben 3 bis 10 Minuten später am Gipfel anzukommen. Wie viel Komfort gewinnt man durch z.B. 100g weniger Masse am Rucksack? Genau das ist doch die Frage hier. Die Diskussion gibt es im Radsport schon lange und das ziemlich extrem. Weniger Gewicht am Berg gewinnt, deswegen sind die Gewinner der Tour de France auch ultraleicht am Oberkörper. Berechnungen sowie Messungen zeigen aber, dass man mit etwas mehr Gewicht nur unwesentlich länger gebraucht hätte. Das ist wichtig in einem Rennen, weil da 2 Sekunden Unterschied schon viel sind, aber für einen Genusstourer ist das völlig irrelevant und damit den Aufwand nicht wert. 75 kg Körpergewicht + 10 kg Last ? 85 kg Systemgewicht. 1 kg sind folglich 1/85stel. Wie viel Aufwand sind 0.01176470588 aka 1,17 Prozent wert?
  6. Schnäppchen-Thread 2.0

    andygogo und ein anderer reagierte auf dee_gee für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Bei mir ist die einwandfreie Ware heute angekommen.
  7. Bei meinem Körpergewicht kann ich nicht leichter werden. Darüber hinaus ist mein Öberkörper nicht sehr stark. Jedes Gramm im Rucksack zuviel, macht sich in Rückenschmerzen bemerkbar. Daher bin ich dankbar um jedes Gramm, was ich im Base Weight spare. Das kann ich dann in Wasser oder Essen investieren und mehr Komfort rausholen. Und das lässt sich tatsächlich bis zu einem Baseweight von 0KG skalieren. Denn selbst dann müsste ich noch 2KG Wasser + 600 Gramm Essen am Tag tragen.
  8. (Falt)Schaummatten-Sammelthread

    Schwarzwaldine und ein anderer reagierte auf wilbo für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Moin! Genau diese schwarze Faltmatte ist es. Wahrscheinlich wurde die von verschiedenen Händlern gelabelt. Vom Isolationswert schätze ich die Matte wie eine 5 mm Evazote ein, nur weicher und recht dünn faltbar. Je nachdem, wie viele Segmente man abschnibbelt. Ja, die Matten mit geschlossener Oberfläche und durchgehend festem Schaum sind am haltbarsten. Die raueren Oberflächen trocknen schlechter, was es zusammen mit der Eierkarton-Form nicht besser macht. btw. In letzter Zeit haben sich beim Liegen auf Rasen in den Dellen der Unterseite gerne Schnecken eingekuschelt. Beim Zusammenpacken bin ich sehr tierfreundlich und sehe zu, wirklich alle zu entfernen. (Ich hatte einmal eine Schnecke zusammen mit ins Faltboot gerollt. Den Duft beim Auspacken möchte ich nicht nochmal erleben). VG. -wilbo-
  9. Jemtlander Pullpac Pulka

    Linnaeus und ein anderer reagierte auf Ausgebuffte_Hund für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Moin @markus_l, ich habe mir Anfang letzten Jahres etwas ähnliches gebaut. Material war eine 1mm dicke Polyethylenplatte, die wunderbar zu bearbeiten war. PE hat wunderbare Eigenschaften für den Zweck. Maße waren etwa 1,0 x 0,45 m - das hat perfekt für einen 100 L Rucksack mit ca. 22 kg gepasst. Hinweis: ich war im schwedischen Jämtland unterwegs, bei perfekten Laufeigenschaften für diese Art Schlitten: festgepresster, vereister Schnee auf mehr oder weniger ebener Fläche mit meist flachen Steigungen. Wie @Konradsky schon angemerkt hast war das Teil an Hängen eher neben als hinter mir und hatte keinerlei Spurtreue. Vielleicht ist das bei weicherem Schnee anders. In den Momenten kann man das ganze Stück samt Rucksack, wie auf den Bildern des von dir verlinkten Schlittens, wunderbar auf den Rücken setzen und den Hang bewältigen. edit: ich sehe gerade die Preise der Pullpacs. Wenn du dir nicht sicher bist und erst einmal das Prinzip testen willst gerne melden, ich leihe dir meinen liebend gerne für eine Tour.
  10. Ich komme gerade von einer viertägigen Gebirgstour zurück. Zwei Tage mit jeweils 1.800hm Anstieg und zwei Tage mit entsprechendem Abstieg. Komfort hat in meinen Augen ERHEBLICH mit Leistungsfähigkeit zu tun, ich muss halbwegs gut schlafen, ich muss mich halbwegs gut ernähren und ich muss mich wohlfühlen. Ein sich durch die Tage quälen wäre für mich kein angenehmes Erlebnis. Aus diesem Grund sollte man meiner Meinung nach an den Big 3/4 so gut sparen wie möglich, weil man hier die größte Einsparung hinkriegt und dann beim Rest "sinnvoll" reduzieren. Ich war am Ende mit einem Outerskin-Weight von knapp über 10kg unterwegs. Davon 1,5-2kg "worn" und um die 3kg Consumables. Fand ich sehr ok und war auch bei 1.800m Aufstieg angenehm zu tragen. Ich habe körperlich alle Etappen ohne Probleme gemeistert. Was hätte es mir jetzt gebracht, nochmal 300g irgendwo einzusparen?
  11. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    schwyzi reagierte auf null für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    In den Semesterferien bin ich ein Stück vom NST gegangen. Es ging von Bad Karlshafen bis nach Travemünde. Travemünde liegt zwar nicht genau auf dem NST, ist aber nur etwa 10km entfernt. Startdatum: 03.03.2024 Zieldatum: 25.03. 2024 Gelaufene Strecke: 760 km in 23 Tagen Durchschnittliche Tagesdistanz: 33 km Ausrüstung: https://lighterpack.com/r/v5zvn5 Ein paar unsortierte Lehren aus dieser Wanderung 1. Ein Tagebuch hilft nicht, mehr Erinnerungen halten. Eigentlich wollte ich schreiben, dass es wichtig ist, Tagebuch zu schreiben, wenn auch nur sehr kurz und knapp. Ich kann mich nicht an jede Nacht erinnern, aber ich denke, dass dies bei 23 Nächten unvermeidlich ist. Auf dem Albsteig habe ich Tagebuch geschrieben, aber kann mich genauso schlecht erinnern. 2. Friedhöfe sind zu dieser Jahreszeit keine verlässliche Wasserquelle. 3. Coldsoaking ist irgenwann nur noch ekelhaft. Angefangen habe ich beim Coldsoaken mit Couscous mit Tomatensuppe. Anfangs noch erträglich, dann nur noch widerlich. Daraufhin habe ich den Couscous durch Mie-Nudeln ersetzt. Das ging etwas länger gut, bis ich auch das scheußlich fand, woraufhin ich die Tomatensuppe durch Fix-Bolognese ersetzt habe.Ich glaubte, hier den heiligen Gral gefunden zu haben, bis ich auf dem NST feststellte, dass mir auch das mir nicht mehr schmeckte. Dann habe ich auf reines Junkfood gesetzt, und als mir dies auch nicht mehr gefiel, bin ich zu belegten Baguettes übergegangen. Ok, Baguette hat nicht so viel Kalorien/Gewicht, ist aber wahrscheinlich immer noch leichter und schmackhafter als Kocher und Co mitzunehmen. Mal sehen, wie lange ich es noch mit den Baguettes durchhalte. 4. MYOG ist geil! Vorab habe ich mir einen Rucksack aus einer IKEA-Tasche genäht, den grössten Teil tatsächlich von Hand. Nachdem ich Zugang zu einer Nähmaschine hatte, habe ich mir auch ein Tarp genäht. Beides konnte ich vorher nicht wirklich ausführlich testen, das Tarp habe ich erstmals am Vorabend aufgebaut, aber hat trotzdem sehr gut durchgehalten. Ich mache mir bereits gedanken zu meinem nächsten Rucksack. 5. Heringe lassen sich mit Glück improvisieren Es war nicht so schlimm, dass ich meine Heringe daheim vergaß. Die erste Nacht konnte ich dann halt nicht wie gewünscht mein Tarp neben der Schutzhütte aufbauen. Dann bin ich halt drinnen geschlafen. Nach 2km am nächsten morgen habe ich ein paar Reststücke Weidedraht gefunden, aus denen ich mir Heringe basteln konnte. Nächste Anlaufstelle wäre ein Asia-Restaurant gewesen. 6. Es muss nicht immer die beste, die teuerste Ausrüstung sein. Mein Rucksack war kostenlos. Der Stoff für mein Tarp hat halt Geld gekostet, aber die Gurtbänder an den Abspannpunkten waren recyclet aus IKEA-Taschen-Gurtband, die sehr praktischen Linelocks 3d-gedruckt. Die Heringe waren aus Weidedrahtresten, die ich ohne Werkzeug durtrennt und verbogen habe. Als Heringstasche diente nicht etwa eine DCF-Bag, sondern zwei Verpackungen von Zartbitterschokolade, die ichc ineinandergesteckt habe. Und so etwas wie Kochtopf und Brenner braucht man nicht, wenn man nicht kocht. Mein Kopfkissen bestand aus einem Stück Schaumstoff von dem Matratzentopper, den ich auf dem Sperrmüll gefunden habe. Meine Schuhe sind Laufschuhe von Decathlon für 35 Euro, und sind immernoch top in Schuss. 7. Meine Isomatte war nicht immer warm genung. Manchmal, wenn es nachts nur knapp über dem Gefrierpunkt warm war, und ich nicht auf weichem Laubboden sondern in einer Schutzhütte schlief, war meine Isomatte zu kalt. Meine aktuelle Isomatte ist eine halbierte, etwa 0.7cm dicke standard-schaumstoffmatte. Natürlich ließe sich dies dadurch beheben, einfach nur noch im Wald zu schlafen, aber ich habe auch nicht immer Lust, mich durchs Unterholz zu kämpfen, um nicht erwischt zu werden. Wenn es sich anbietet, schlaf ich lieber in einer Hütte, als 100m daneben im Wald. Als Lösung denke ich über die Schaumstoff-Matte von Decathlon nach, welche wie die TAR Zlite Noppen hat. 20 Euro wären mir für eine Isomatte aber zu teuer, erst recht da ich mir die eh halbieren würde. Interessant fände ich es auch, eine Rettungsdecke als Groundsheet zu verwenden, um den R-Wert zu steigern. 8. Nach etwa 12 Tagen steigt die Konditiion. Angefangen habe ich mit 23 km, und musste noch alle 2km eine Pause machen. Irgendwann war es mir möglich, 6 Stunden am Stück durchzulatschen, meine letzten drei Tage waren alle über 40km, und ich hatte keinen besonders starken Muskelkater. Ich könnte noch deutlicih mehr schreiben, stellt daher sehr gerne Fragen.
  12. Mein Mann und ich haben ebenfalls eine Reise in Länder Peru, Chile und Argentinien geplant, auch wenn es bei uns nicht um den GPT geht. Folgendes würde ich weglassen: - Faltschüssel (unnötig) - Riemen für Isomatte (Wozu nötig?) - 1x Merino Shirt kurz - 1x Unterhose - 1x Socken - Lodenjacke (stattdessen tagsüber Regenjacke anziehen, wenn es mit Shirt + Pulli zu frisch ist) - Badehose (stattdessen Ersatz-Unterhose nutzen) - Schwamm - Deo (unnötig beim Trekking) - Kamm + Spiegel - Spatel - Salewa UL-Duffel (wozu? Den Exped Lightning hatte ich schon im Flugzeug - das Teil ist robust genug) - Stativ weglassen Folgendes geht leichter und kostet nicht sehr viel: - Taschenmesser (stattdessen Miniversion von Victorinox, wiegt ca. 20g und bietet mehr) - Rasierer kürzen (wiegt dann mit Klinge weniger als die Hälfte) - Nur ein Topf statt Topfset - Trailrunner statt Stiefel - Wasserdichte Socken statt Barfußschuhe (hat bei mir für Flussquerungen in Norwegen super funktioniert. Man geht Barfuß im Schuh und zieht die Socken danach an = Füße blieben trocken & warm) - Faltmatte geht leichter (z.B. aus Evazote, kann man passend zuschneiden) - StS Wilderness Wash (kleinere Menge reicht auch, im Hostel gibt´s doch meist Seife und Co.) - auch der Geldbeutel fällt echt schwer aus Will man bei anderen Gegenständen Gewicht sparen (z.B. Regenjacke, Zelt, Schlafsack, Daunenjacke) wird es teuer oder man muss starke Komforteinbußen akzeptieren. Außerdem finde ich dein Zelt, Rucksack und die Daunenjacke für das geplante Vorgehen ganz in Ordnung für die geplante Tour. Ein wenig wundere ich mich aber schon, dass du im Spätherbst/Frühwinter in Patagonien unterwegs sein willst, statt im Sommer.
  13. 1 Punkt
    Je drei T-Shirts "Merino kurz", Socken und Unterhose: Da würde ich je 1 weglassen. 1 Set wird dreckig gelaufen und dass andere für Abends/Nachts oder in Anwesenheit anderer Menschen Wenn ihr einen Resupply macht, wird es sicherlich auch eine Möglichkeit geben, das dreckige Set zumindest mit Handwäsche zu waschen. Am Körper willst du tragen je ein Merino Shirt kurz, lang und dann die Lodenjacke. Hast du das schon bei vergleichbarer Kälte, Wind, Luftfeuchtigkeit, Aktivitätslevel getragen? Mir scheint das üppig warm in Bewegung. Aber da ist jeder Jeck anders gestrickt. Allerdings finde ich die Lodenjacke, so schön der Stoff ist, eher unpraktisch. Schwer zu waschen und braucht lange zum trocknen. Wenn du da am Buckel mit einem schweren Rucksack ordentlich reinschwitzt. Puh das wird ja nicht trocken unter dem Rucksack. Also das wäre nicht meine erste Wahl mit Rucksack. D.h. du hast dann ggf. ein sackschweres, nassgeschwitztes Teil. Wenn du das ausziehst, damit du nicht reinschwitzt, hast du nur noch zwei Merinos an. Das wäre mir dann wieder viel zu kalt. Habe gehört, dass es dort viel weht. Ich würde das Lodenteil eindeutig zuhause lassen und durch ein Fleece und Windjacke ersetzen. Wenn dir Wolle sehr lieb ist, dann schau dir mal die Woolpower Pullover an. Die wärmen gut, kann man leicht im Waschbecken waschen und trocknen für Wolle echt schnell. Wenn du die Lodenjacke nicht als Dauerjacke ansiehst, dann solltest du sie auch im oberen Teil deiner Übersicht notieren. Da stehen dann drei dicke Brocken von Jacken: 400g Daune, 500g Regen, 900g "immer an"-Jacke. Merkste selber, dass das nichts mit UL zu tun hat, oder? Ob UL zu dir und deiner Tour passt ist natürlich eine valide Überlegung! Welches Forum du dann um Rat fragts, kannst auch du entscheiden. Choose wisely. Barfuß-Schuhe 365g, dass wiegen ja schon manche Trailrunner. Sollten Barfuß-Schuhe nicht weniger wiegen. Wenn das kein Messfehler ist, dann mach dich da doch mal schlau. Campschuhe und Flussquerungen werden hier öfters besprochen. Da findest du sicherlich über die Suche Anregungen. Was spricht denn gegen leichtere Neoprenschuhe? Sie halten die Kälte fern und schützen deine Haut. Was können die Barfuß Schuhe für diesen Einsatzzweck besser? Saugen die sich mit Wasser voll und trägst du dann 1kg durch die Gegend? Hast du das schon mal ausprobiert? Da reicht ja eine Bade- oder Fußwanne aus zum testen. Ach ja, die Badehose erscheint mir auch überflüssig. Du hast aktuell drei und wenn du reduzierst immer noch zwei Unterhosen. Da kann ja eine ruhig mal nass werden. Ist dann auch evtl. gleich etwas sauberer als vorher. Wenn eine Unterhose dunkle Boxer oder enge Boxer sind, dann hast du auch gleich eine Badehose dabei, falls du mal in Gesellschaft / öffentlich baden möchtest. Noch ein paar Gedanken, die dir vielleicht helfen können ein paar UH-Fäden in deinem Kopf abzuschneiden: Hast du dir schon mal alles herausgelegt und eingepackt? Passt das Volumen in den 60l Exped? Kannst du die schwere Lodenjacke da auch noch dran oder rein bekommen, wenn sie dir zu warm wird oder du die Daune oder Regenjacke trägst? Wenn dann so alles vor dir liegt, dann überleg nochmal was muss zb für die Nacht trocken bleiben, was ziehst du tagsüber in den meisten Fällen an. Leg das mal beiseite und schau dir an was dann noch übrig bleibt. Dann mach einen dritten Haufen, für das was du maximal noch in sinnvollen Lagen (in Bewegung!) anziehen kannst, für Extremsituationen. Als saubere Sachen für die Zivilisation kann man bei kluger Planung auch die Schlafsachen nutzen, oder die Sachen für die extra Lagen in Extremsituationen. Da braucht es nicht von allen drei Stück. Und für den geruchsneutralen Heimflug einfach ein Souvenir T-Shirt kaufen. Für die Tage in der Zivilisation zwischendurch braucht man erstaunlich wenig Extras. 11kg Gewicht, dann noch etwas Wasser und Snacks (auch wenn deine Freundin das Gros der Verbrauchsgüter trägt), Mehrgewicht durch nasse Sachen, die schwere Jacke doch nicht am Körper .. da bist du schnell bei 12-13kg. Und dann Gebirge plus Höhenluft. Uff ... hast du da wirklich Freude dran? Begrenzt dich dass bei den km/Tag? Weil dann erhöht sich ggf. die Traglast deiner Freundin durch mehr Verbrauchsgüter, wenn ihr länger zwischen Resupplies braucht. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen traumhaften Trip! Ich finde, da habt ihr euch einen tollen Reiseplan ausgedacht.
  14. 1 Punkt
    Hm, jetzt mal wirtschaftlich denken... Ihr macht ne wirklich fette Reise für 3 Monate am anderen Ende der Erde und dann setzt ihr das Erlebnis für sagen wir mal 800€ Material (für 2 Personen) in Gefahr - das macht für mich wenig Sinn. Mein Vorgehen wäre: neutral planen (mit Fokus auf: "was macht Sinn" für die geplante Tour) dann sehen was davon an Ausrüstung vorhanden ist Überlegen was (vom Sinnvollen) noch benötigt wird überlegen, ob ein Verzicht das Erlebnis beeinträchtigen oder gefährden würde mit der Reisekasse abgleichen Bei Unstimmigkeiten zurück auf 1. und neu planen justmy2ct
  15. Für mich ganz einfach - wenn Ultra Leicht in Stupid Ultra Leicht über zu gehen droht (die Suchfunktion liefert zahlreiche Diskussionen hierzu) ist Schluß mit lustig. Entweder weil es unbequem wird oder gefährlich. Bei welchem Gewicht und welchem Teil der Ausrüstung das jeweils der Fall ist hängt von der Tour und meinem Empfinden ab.
  16. SdP - Packlisten Review

    DaNilz reagierte auf khyal für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Probier mal hoehere Luftkissen, die geben nicht so nach, da sind weniger cm mehr, aber nicht zu stramm aufpusten, dann rutschen sie leicht weg und du faengst allmaehlich so ein Theater wie an der Matte festbinden an. Ich benutze den Vorgaenger von Diesem, manchmal, wenn ich beim Packrafting zur Sitzerhoehung noch ein Sitzkissen bei habe z.B. dies, schiebe ich das noch drunter.
  17. SdP - Packlisten Review

    DaNilz reagierte auf badenser für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich habe seit zwei Jahren einen breiten, leichten Sonnenhut vom Decathon, 82gr, 15€. ldeider nicht für Regen. https://www.decathlon.de/p/wanderhut-trek-500-uv-schutz-herren/_/R-p-302975?mc=8526267&c=grün_grau Für die Arme als UV Schutz habe ich Armlinge von OR, kann die nur empfehlen, sehr kühlende Wirkung wenn sie am Bach getränkt werden und dann angezogen. Sonst reicht mir mein Uniqlo dry ex (29€) Wandershirt völlig aus, sehr luftig gewebt und schnell trocknend.
  18. SdP - Packlisten Review

    DaNilz reagierte auf Falke für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Es gibt auch Buffs mit UV-Schutz, ähnlich wie dein UV-Shirt. Als Nackenschutz lässt sich ein Buff auch gut falten, siehe folgendes Video bei 3:20 min: youtu.be/-EoOtBMC188?feature=shared&t=200 Und vielleicht lohnen sich bei wirklich kalten Temperaturen sogar zwei Buffs mehr als Buff und Mütze
  19. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    Skisocke reagierte auf Mars für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Neue Hoka Speedgoats ab Juni, nun in Version 6. 155 $. Neu gibt es gewobenes Obermaterial und der Schaum in der Sohle soll langlebiger sein. Nicht geändert wurde hingegen das Design der Aussensohle: Immer noch die selben fragilen Noppen. Wunderbar out of the Box, nach 200 Meilen jedoch weitgehend abgefräst. Damit weiterhin der einzige Schuh, bei dem die Dämpfung länger hält als die Aussensohle. Besonders vorteilhaft in Schneefeldern, wo der Grip eher mechanisch erzeugt wird, je nach dem was das Ziel ist, rutschen klappt hervorragend. Es gibt auch Hokas mit deutlich tauglicheren Sohlen, z.B. den Tecton X (selbe Vibram Gummimischung "Megagrip", aber die Noppen wesentlich langlebiger und die Sohle ist erst noch leichter, da im "Litebase" Verfahren gebaut). Kostet dann aber eine Kleinigkeit mehr und reisst die 200 $ Marke, dafür mit Carbon Elementen, ohne traue ich mich nicht mehr aus dem Haus.
  20. Ich find es kommt halt auch ein bisschen auf die Umstände an. Viele hier sind ja durchaus auf anspruchsvollen Touren abseits der Zivilisation und dann auch noch alleine unterwegs. Da verstehe ich durchaus, dass eine Gewichtsoptimierung einen "weiter bringt" - so man denn will. Für mich ist das Thema UL ein bisschen "weniger wichtig" geworden. Ich gehe entweder Tagestouren, da macht eher die Verpflegung 80% des Gewichts aus, von daher klar, ich würde keine 800g Regenjacke mitnehmen, aber irgendwie ist es jetzt nicht so super relevant ob der Rucksack 250g oder 400g wiegt. Mein anderes Szenario, alle paar Jahre mal auf nen Jakobsweg, ist dann eher durch soziale Komponenten geprägt als durch möglichst hohe Laufleistungen. Und auch wenn ich dafür vermutlich auch mit 2,5kg BW unterwegs sein könnte, pack ich lieber ein paar Dinge mehr ein die mir dann an der einen oder anderen Stelle Komfort bringen. Dieses Jahr, wenns denn klappt, starte ich mit 4kg BW, dafür kann ich dann abends im flauschig warmen Fleece beim Weinchen sitzen und mich danach im zusätzlichen Liner in meinen Daunenschlafsack kuscheln...
  21. @zopiclon Das soll hier in keinen Glaubenkrieg ausarten Und das ist ja das Schöne an unserem Hobby: jeder kann seine Ausrüstung so abstimmen, wie er oder sie mag und seine Routen auf die eigene Weise gehen und erleben.
  22. Barfuß Trailrunner

    Dimi reagierte auf Jan234 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Möchte auch noch mal diesen Thread hervorkramen, es tut sich ja immer noch was bei dem Thema. - Hat sich jemand in letzter Zeit neue Barfußschuhe zum Wandern zugelegt und kann berichten? - Hat jemand speziell Erfahrung mit Barfuß-Sandalen? - Wie lief bei euch die Umstellung auf Barfußschuhe, irgendwelche Probleme? Ich selber bin vor etwa einem Jahr auf Barfußschuhe umgestiegen, zunächst nur im Alltag, dann auch fürs Laufen und Wandern. Hab auch die Primus Trail II FG und bin damit prinzipiell sehr zufrieden. Sehr luftig und super Grip. Die Sohle ist jetzt in der Mitte, wo ich auftrete, etwas durchgelatscht und ich hab Löcher im Mesh, daher muss ein neues Paar her. Hatte die aber auch schon gebraucht über Revivo.com gekauft (da kann man auch alte kostenlos zum Recycling einschicken!) und für nahezu alles getragen. Von daher, denke ich, in Ordnung was den Verschleiß angeht. Die Umstellung brauchte Zeit, bei mir hat v.a. eine Achillessehne Probleme gemacht. Im Sommer musste ich deshalb eine Tour nach ein paar Tagen abbrechen. Danach drei Wochen abheilen lassen, dann sehr langsam aufgebaut mit viel Dehnen, spezielle Übungen für die Waden (wo der Muskel sich gleichzeitig streckt und anspannt, Namen vergessen), und vielen kurzen Laufeinheiten mit sehr langsamer Steigerung (von 5 bis auf jetzt 30 min). Bin jetzt soweit, dass Mehrtagestouren gehen, ich die Sehne aber trotzdem noch spüre und aufpassen muss, nicht zu viel zu wollen. Muss wohl noch weiter arbeiten, das braucht eben einfach Zeit, wenn man jahrelang mit Dämpfung und Sprengung gelaufen ist. Auch haben meine Füße eine Zeitlang am Spann, zwischen großer Zehe und 2. Zehe, etwas wehgetan. Vermutlich, weil sich der Fuß verbreitert hat, so wie es ja sein soll. Ist jetzt komplett weg. Möchte trotzdem nicht mehr zurück - das Bodengefühl und die Stabilität durch den Kontakt sind einfach super. Ansonsten habe ich noch leichte Sandalen/Huaraches (Xero Shoes Genesis). Die sind super im Alltag und extrem leicht und kompakt (330 g das Paar in Größe 47). Möchte sie auch mal beim Laufen und ner Wanderung testen aber habe Angst, dass das Band vorne zwischen den Zehen zu sehr reibt...
  23. (Falt)Schaummatten-Sammelthread

    _schlaefer reagierte auf Schwarzwaldine für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    So, noch ein weitere Bestellung, die Frilufts Canisp von Globetrotter. Bei Globi mit 271g angegeben, meine Waage zeigt 277 (ohne Bänder), dürfte also noch im Schwankungsbereich liegen. Von der Struktur her ähnlich wie die Decathlon, also nicht ganz so glatt-geschlossen wie die Vango und die Exped. Die einzelnen Faltsegmente sind am schmalsten geschnitten, Festigkeit der Bobbel liegt zwischen Vango und Decathlon, auch der Liegekomfort liegt zwischen den beiden. Edit: die Decathlon ist die einzige, deren Segmente sich auf gleiche Höhe falten lassen, wenn man zwei gleichzeitig ausklappt. Vermutlich schneide ich die Frilufts auf Torsolänge zu. Edit nach Probeliegen auf der Terrasse: Mit steinernem Untergrund habe ich nach ca. 10 Minuten Probeliegen auf jeder Matte weniger Unterschied zwischen den Matten gespürt als gedacht (auf dem Wohnzimmerteppich war das komischerweise anders). Und noch was zur Anfälligkeit für Ratscher: sowohl bei der Decathlon als auch bei der Frilufts reichen ein paar Mal Schrappen mit dem Daumennagel aus, um kleine Spuren zu hinterlassen. Die Vango ist dagegen ziemlich immun. Um also außen auf den Rucksack geschnallt zu werden, dürfte die ziemlich top sein, während Decathlon und Frilufts ziemlich schnell Konfrontationsspuren zeigen werden.
  24. Ein paar Lehren aus einem Stück NST

    Steynberg reagierte auf null für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich freue mich über dieses nette Feedback! Kochen wäre vielleicht wirklich mal was, oder eine Kombination aus kochen und coldsoaken. @TappsiTörtels Ideen mit roten Linsen und Bulgur gefallen mir auch ganz gut, denn wenn ich einfach anfange, dass warm zu essen, was ich bisher kalt gegessen habe, ist auch nichts gewonnen. Ob ein kleiner Aludosentopf mir genügen würde, ganz nach @Capere-Stil bezweifle ich, schließlich würde ich schon gerne mehr kochen wollen als nur Kaffee. Die Idee mit der Zlite-Isomatte habe ich übrigens wieder verworfen. Eine halbe Zlite wiegt 218g, wenn ich aber einfach noch die andere Hälfte meiner jetzigen Isomatte mitnehme, und die Isomatte doppelt lege, liege ich bei 180g. Das wäre aber wärmer als nötig. @Gibbons Erfahrungen mit der Rettungsdecke waren auch hilfreich. Nun zu den gewünschten Bildern: Das Tarp in aufgebauter Form, aufgenommen am morgen nach der zweiten Nacht. Entschuldigt bitte die schlechte Bildqualiität, mein Nokia hat keine so gute Kamera. Die anderen Bilder wurden aber daheim mit einer richtigen Kamera aufgenommen. Das Tarp besteht aus Silipoly und misst 1,85m * 3m. An allen vier seiten habe ich Catcuts reingeschnitten, an den langen Seiten 15cm tief und an den kleinen etwa 8cm. Ich fand das Tarp tatsächlich etwas schmal, aber es hat gereicht. Man muss halt gucken, wo man seine Ausrüstung hinlegt. Auch hat die Zugluft manchmal etwas gestört. Ich werde mir noch zusätzliche Abspannpunkte an den langen Seiten in der Mitte annähen (am Rand). Hier ein beispielhaftes Foto zu einem Abspannpunkt:Schön sind die nicht, aber sie taugen. Und die Linelocks, die ich hierher habe, waren super praktisch. Die Schnurr ist eine Maurerschnurr. Nun zum Rucksack. Der Hauptkörper hat die Maße 17cm * 28cm * 43cm und hat damit die perfekte Größe. Der Kragen ist 35cm hoch, und das ist nicht übertrieben. Mit den Trinkflaschenfächern war ich nicht so zufrieden, da es recht schwer ist, an eine Flasche zu kommen. Was mir aber gefallen hat, war dass ich das Shockcord außen hatte, anstatt drinnen eingenäht, wie ich es vorher probiert habe. So kann man leichter das Shockcord wechseln, und es zieht sich bei weitem besser zusammen. Oben sind die Trinkflaschenfächer ganz leicht eingerissen, was ich mit einem schmalen Streifen Panzertape gefixt habe. Die Träger habe ich von einem 10-Liter-Rucksack von Decathlon abgeschnitten, den ich eh nicht mehr genutzt habe. Das war bequem genug, dass ich nur selten den (übrigens abnehmbaren) Hüftgurt getragen habe. Den habe ich auch von einem Rucksack erbeutet. Trotzdem freue ich mich darauf, mir jetzt neue, ordentliche Träger zu nähen, nach Vorbild der Nashville Hybrid Vest Straps. Als Schultergurttaschen habe ich an die Träger habe ich noch die Trinkflaschenfächer angenäht, die ursprunglich am 10-Liter-Rucksack außen dran waren. Das war sehr praktisch. Mein Wasserfilter hat zwar nicht in so eine Tasche gepasst, ohne oben rumzubaumeln, mit einem Zopfgummi, welches ich auf einer matschigen Forststraße gefunden habe war das aber schnell gefixt. Der Verschluss lässt sich gut stramm ziehen und ist 3d-gedruckt (und nein, der Drucker gehört nicht mir). Ich bin wirklich überrascht, wie gut der Rucksack durgehalten hat. Ich musste nur zwei mal unterwegs etwas kleines nähen. Dennoch empfehle ich niemandem, eine so große Tour zu machen, ohne die Ausrüstung vorher richtig zu testen. Abschließend noch ein Bild von den Heringen: Die Drahtstücke habe ich durch häufiges hin- und herbiegen zerteilt.
  25. Tarptent StratoSpire 1 vs Ultra

    dermuthige reagierte auf Trinolho für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Nachtrag: Könnte vielleicht mal jemand diesen Tippfehler im Titel korrigieren? 😅
  26. Jemtlander Pullpac Pulka

    Steintanz reagierte auf P4uL0 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Gerade zwei Bilder aufm Handy gefunden.
  27. Jemtlander Pullpac Pulka

    Steintanz reagierte auf FlorianHomeier für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Mein Bastel-Toboggan ist auf jeden Fall der Hit bei den Kindern wenn mal Schnee liegt ;)
  28. X-UL Kochsets

    Steintanz reagierte auf schrenz für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Meine UHU Küche Tasse GSI Bugaboo, Deckel und Windschutz aus Einwegtablett, Potstand ist ein Rost von einem gefundenen Einweggrill, Kocher Bartwachsdose und Carbonfelt.
  29. Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?

    Igor reagierte auf GirlOnTrail für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Handtuch. Ich besitze mehrere UL-Microfaserfetzen namhafter Hersteller in sportiven Farben und mit spektakulär kleinen Packmaßen, mit denen man hier sicher zustimmendes Nicken ernten könnte. Aber das „Abtrocknen“ damit empfinde ich als solch einen Abturner - da beginnt der Tag schon schlecht und hört auch noch schlecht auf. Team „ohne Handtuch“ bin ich schon gleich gar nicht - sich nach einer Dusche oder dem Waschen vernünftig Abtrocknen zu können ist für mich essenziell für das Wohlfühlen. Daher kommt am Ende nun doch immer mein löchriges, grünkariertes, zweistellige Jahre altes, zerschlissenes baumwollenes Küchenhandtuch mit - 36,8g, die ich gerne trage. Ist im Grunde ja fast deckungsgleich mit dem Thema „luxury item“. Meine Schlafmatte hat auch keine Mumienform, sondern eine, die meinen Körper in Gänze trägt. Guter Schlaf ist wichtig. Auch der Rucksack als solcher ist bei mir nur „light“ (wenngleich für das Volumen schon ziemlich light), da ich auf ein gescheites Tragesystem und gute Belüftung nicht verzichten möchte. Ich finde, das Gewicht, das positiv auf den Tragekomfort einzahlt, hat den besten „return on invest“ und ergo Nettonutzen. P.S.: Zahnbürste ist bei mir auch wieder „full size“, nachdem ich den abgeschnittenen Fitzel mal fast verschluckt hätte und das handling auch einfach nervt, und eine kleine Rest-Ajona hat die Tabs ersetzt, die sind mir auch nicht so richtig „fresh“ genug. Ausserdem bin ich flexibler, da ich nicht mehr „abzählen“ muss. Naja, hat man alles mal ausprobiert, die Moden.
  30. Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?

    Igor reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sowas hier:
  31. Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?

    cafeconleche reagierte auf J_P für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Eindeutig meine kleine Moccakanne. Ohne geht nicht! (Hierbei gibt es keinen Diskussionsrahmen für mich persönlich!)😁 Zumindest habe ich den Griff etwas gekürzt.. 😅
  32. Jehova! Wo lohnt sich Gewicht sparen nicht?

    nele reagierte auf cafeconleche für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hier geht es um ultraleicht, nicht wahr? Also: - Ich verwende ein Zeltchen und kein Tarp (rationaler / irrationaler Widerwillen kleines Viechzeug) - lege sogar noch Tyvek drunter statt dünne Folie (Geiz - oder Nachhaltigkeit, für die Folie bin ich zu ungeschickt). - Ich verwende immer ein Seideninlet (Geiz - oder Nachhaltigkeit). - Ich nehme oft ein größeres Töpfchen und einen größeren Brenner mit als notwendig (Gefräßigkeit, Bequemlichkeit, ist nicht so laut wie der BSR). - Ich nehme überhaupt Kochzeuch mit anstatt coldzusoaken (ich beteilige mich zwar nicht an dem mittlerweile alberne 16 Seiten langen Qualitätskaffee-Thread, aber ich möchte ihn wenigstens heiß). - Ich lasse nicht immer, wenn ich unterwegs Gas nachkaufe, die alte Kartusche auf einem Campingplatz stehen (komplett irrationaler Geiz). - Ich nehme (manche) Bücher wieder mit nach Hause - wenn ich tatsächlich Bücher dabeihabe, meist ist es nur der Tolino. - Ich nehme überhaupt den Tolino mit und nicht nur mein Smartphone. - Ich habe fast immer zu viel zu essen dabei (pack my fears) - Ich habe auf längeren Touren fast immer zu viel Kleidung dabei (auch so eine Angst) - Mein Medipack ist oft auch etwas umfangreicher mit 3 verschiedenen Salben und so (nochmal die Angst - und die Faulheit nicht jedes Mal das Medipack neu zu packen) Ich glaube jetzt reicht die Selbstanklage...
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+01:00 eingestellt

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.